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Altaris

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301

Donnerstag, 19. April 2018, 17:50

Sungjin wurde von einer jungen Frau angesprochen. Wenn er sich recht entsinnte war ihr Name Korina, aber sicher war er sich auch nicht mehr. Sie fragte ihn, warum Nakoa und er sich mit der Schwarzen Hand abgaben. Sungjin wollte gerade kommentieren, dass er nunmal so geboren wurde, als er verstand, dass die junge Frau mit "Schwarze Hand" vermutlich die Organisation meinte, von der sie den Auftrag bekommen hatten. Er war nicht so gut im abstrakten Namen merken.
"Nun, Nakoa meinte, dieser Auftrag bringe uns viel Geld ein. Und, wie er mir erklärte, würde Geld das Ende aller Sorgen sein, da wir nie wieder hungern müssten. Das ist mir besonders für die Chefin hier sehr wichtig."
Dabei zeigte er auf Hokulani, die unangefochtene Leiterin ihres Dreigestirns. Als er gerade etwas fragen wollte, kam ein Mann kurz zu ihm und fragte ihn, warum sie Hokulani denn überhaupt mitnahmen. Was war denn das für eine Frage? Wo sollte Hokulani denn sonst sein?
"Warum wir ein Kind dabei haben? Na, weil sie Nakoas Tochter ist. Man kümmert sich um seine Töchter, nicht? Und ich kümmere mich auch um sie. Wo soll Hokulani denn sonst hin? Außerdem - mach dir keine Gedanken, wie wir flüchten, Freund. Du kannst dir sicher sein, dass wir das vermutlich nicht einmal müssen."
Sungjin sah herunter zu Hokulani, die mit sehr schokoladig verschmierten Bäckchen die Süßigkeit aß, die ihr die eine Frau gegeben hatte und lächelte. Warum sollten Wachen denn auch ein kleines Kind verfolgen? Manche hier hatten aber auch Ideen. Außerdem trug Sungjin nie Waffen bei sich, da er nur mit seinem Körper und seiner Magie kämpfte.

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"Kill without being caught, and then survive the trial... Sounds eerily similar to the real world."

Night Zap

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302

Donnerstag, 19. April 2018, 18:22

Dass Sungjin und Nakoa tatsächlich nur nach Geld aus waren, kaufte Korina ihm einfach nicht ab. Lauriam machte außerdem darauf aufmerksam, dass Hokulani durch die Taten ihres Vaters ebenfalls in Gefahr geriet.
"Kein Vater würde nur des Geldes wegen auch seine Tochter mit in die Sache ziehen. Geld könntet ihr auch mit Dingen verdienen, bei denen Hokulani nicht mit Verbrechern am Frühstückstisch sitzt. Ihr wollt etwas, das man nicht mit Geld kaufen will, nur das könnte ein solches Risiko wert sein." Korina machte es wütend, wie beiläufig Sungjin über die Sache sprach, die Wut drückte sich durch einen genervten Tonfall aus. "Ich weiß genau, dass es so was ist. Aber weiter nachbohren werd ich nicht. Wenn du was verraten wolltest, hättest du's schon getan."
Sie nahm einen Schluck von ihrem Kaffee, einen Biss von ihrem Brötchen, und schluckte ihre Wut zusammen damit runter.
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Drain

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303

Donnerstag, 19. April 2018, 19:05

Auf Amens Frage hin, was sie mit den Wachen angestellt hatten, nahm Viska das Messer in ihre Hand und rammte sie in den Speck: “Wir haben sie erstochen und ihre Kehle durchgeschnitten.” Juna stand daraufhin auf und sagte, sie würde sich um die Wachen kümmern.
Für einen kurzen Moment wartete sie seine Reaktion ab, fing an zu grinsen und korrigierte sich: “Nein, sie sind geknebelt unten im Lagerraum. Ich werde sie freilassen, sobald der Auftrag zu ende ist.”
Dann fragte Lauriam, ob die beiden einen fatalen Fehler beim Verhör begangen haben, worauf hin Viska auf ihrem Stuhl schaukelte und sich zu Lauriam drehte: “Die beiden Wissen weder wo wir hier sind, noch wissen sie wer wir sind. Wir trugen Masken und sie trugen Säcke.”
Dabei verheimlichte sie, dass es gut möglich war, dass der junge Wächter sich an die Stimme Viskas erinnerte. Aber das hielt sie für unwahrscheinlich.


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Raisen

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304

Freitag, 20. April 2018, 08:25

Viska hob ihr Messer und rammte es in das unschuldige Stück Speck vor ihr. “Wir haben sie erstochen und ihre Kehle durchgeschnitten", sagte sie dabei kalt. Amen schreckte etwas zurück. Sie haben die zwei Wachen getötet?! Plötzlich begann Viska zu lachen, “Nein, sie sind geknebelt unten im Lagerraum. Ich werde sie freilassen, sobald der Auftrag zu ende ist.” Erleichtert atmete der Weißhaarige auf, sie hatte nur Spaß gemacht! Amen hatte inzwischen sein Frühstück beendet und hörte den anderen bei ihren Gesprächen zu. Lauriam, der Mann von der schwarzen Hand, stellte quer durch den Raum fragen: Von Viska und Juna wollte er wissen, ob die Wachen im Keller etwas über ihre Identität erfahren haben und Nakoa, dem Mann mit dem Naginata und Sungjin, dem zweiten Weißhaar, stellte er fragen über ihre Beweggründe und warum sie ein Kind mit sich dabei haben. Doch es sollte inzwischen klar sein, dass die zwei keinen hatten, der auf das Mädchen aufpassen könnte und darum war es das beste, sie nah bei sich zu halten. Ob sie nur wegen dem Geld hier waren oder weitere Hintergedanken hatte, wie es Korina spekulierte, war doch vollkommen egal. "Wir könnten doch einfach versuchen, den zwei bei der Flucht mit ihrer Tochter zu helfen?", warf Amen unschuldig ein. Statt egoistisch zu denken, könnte man sich doch einfach helfen? Damit wären die Chancen auf einen Erfolg sehr viel höher, das sollte selbst Leuten wie Lauriam oder Korina einleuchten, die nur sich selbst sehen.

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305

Freitag, 20. April 2018, 21:01

Letztendlich war wieder eine halbe Stunde verstrichen, alle sollten allmählich mit ihrem Frühsück fertig sein und so beschloss Juna dreist die Besprechung zum Nachteinsatz beginnen zu lassen. Im Speisesaal angekommen, sprang die Füchsin vom Boden auf einen Stuhl und anschließend auf den Tisch, um eine erhöhte Position zu haben. Obwohl sie eigentlich auch hätte unten bleiben können, da sie sowieso bloß mit ihren Gedanken sprach. Wie auch immer. Entschlossen räusperte Juna sich. Sie war schon ein wenig aufgeregt, aber auch fokussiert darauf, allen ihre Neuigkeiten mitzuteilen.

"Alle mal herhören!" rief sie in die Köpfe der Gruppenmitglieder, welche ihre Gespräche verstummen ließen, um ihre Aufmerksamkeit auf die Wandlerin zu lenken. "Ihr fragt euch sicher, was Viska und ich in der letzten Nacht aus den Wachen herausbekommen konnten. Hier also die Details:" Dabei nahm sie eine feste, fast anmutige Pose ein. ""Niccolo hat von dem Attentat erfahren. Nicht direkt von unserem, aber er rechnet damit und hat Vorkehrungen getroffen. Er hat alle dazu beordert jegliche Art von Feuer vom Fest fernzuhalten, um einen Brand zu vermeiden oder unvorhergesehene Explosionen. Jeder Festbesucher wird auf's gründlichste abgetastet, bevor er oder sie den Platz betreten darf und es gibt spezielle Schützen, die auf Dächern hinter seiner Bühne positioniert sind, um Gefahren schnellstmöglich auszumachen und wenn nötig, auch auszuschalten."

Juna ließ die ersten Informationen in ihren Verbündeten ruhen. Es gab ein aufgeregtes Getuschel, nachdenkliche Blicke, aber auch entzückte Gesichter, denen man ansah, dass sie bereits einige Einfälle zu diesen Dingen hatten. "Das ist aber nicht alles, was wir in Erfahrung bringen konnten. Hört zu." fuhr sie schließlich fort. "
Bei den Schützen handelt es sich um 2 Elitesoldaten, jeweils mit einem Bogen und Pfeilen aus Eis, da sie Theromantiekrieger sind. Sie werden jeweils auf den Dächern links und rechts vn der Bühne stationiert und überwachen den gesamten Platz. Bei den einfachen Wachen handelt es sich um 30 aufgestellte Männer. An jedem Eingang davon 2 Stück. 6 von ihnen sind direkt vor der Bühne und halten aufdringliche Fans des Fürsten fern. Die restlichen 16 patroullieren durch die Seitenstraßen und über den Platz. Sollte ein Alarm ausgelöst werden, haben sie in der Rückhand noch 20 weitere Wachmänner, die zur Verstärkung aus der Burg geschickt werden. Da der Weg bis zum Platz allerdings sehr weit und ebenfalls abgesichert ist, wird es ein gewisses Zeitfenster geben, bis die Unterstützung eintrifft. FALLS sie alarmiert werden, haben wir also etwas Zeit, um zu verschwinden."

Bei der nächsten Erläuterung ihrer erfolgreichen Faktenausbeute, klang sie jedoch etwas frustriert. "Nur zu den Pegasusrittern konnte ich nichts finden... Es scheint so, als wären nur nahe, hochgestellte Personen befugt darüber Bescheid zu wissen. Das bedeutet, dass wir jederzeit mit ihnen rechnen müssen." In dem Moment sollte wohl allen klar geworden sein, dass zwar nicht alles perfekt lief, aber im Großen und Ganzen waren sie großartig vorbereitet. "Nun könnt ihr, wenn nötig, eure Fragen stellen. Ansonsten übergebe ich gerne Noire das Wort. Schließlich war sie ebenfalls auf Erkundungstour am Killius-Platz."

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306

Freitag, 20. April 2018, 22:27

Eine Weile saß die Gruppe an den Frühstückstischen, bevor Juna die Stimme erhob, um der Gruppe die Ergebnisse der Wachenverhörung mitzuteilen.Der bisherige Plan müsste diesen neuen Informationen wohl abgeglichen werden.

"Gut zu wissen, Juna." Korina nickte der Fuchwandlerin dankend zu. Dann stand sie auf, um die Aufmerksamkeit der anderen zu gewinnen.
"Da einige von uns gestern Abend bereits schliefen, als wir den Plan aufgesetzt haben, fasse ich jetzt erst mal zusammen, was wir uns bisher schon ausgedacht haben. Rhord und Brandon werden sich unter die Menschenmengen geben und vorgeben, Betrunkene zu sein, die in einen Streit geraten. Nakoa wird so tun, als wolle er den Streit schlichten, und dann wird Rhord seine Dämonenform annehmen. Dies wird Panik auslösen, die durch Nakoas falsche Unterstützung nur noch weiter angeheizt wird. In diesem Moment, wenn die Wachen und Ritter von dem Dämon abgelenkt sind, schlägt Noire zu, unterstützt von Amen und mir, die sich in der Nähe der Bühne aufhalten. Zu dritt töten wir Niccolo so schnell wie möglich, und dann machen wir uns alle aus dem Staub, bevor die Pegasusritter uns einkesseln - oder sogar die Schwarzen Ritter aus der Festung herbeieilen. Dabei fliehen wir am besten in Gruppen, damit wir uns leichter aus Hinterhalten der Soldaten freikämpfen können. Die Gruppen sind am besten die gleichen wie beim Attentat - eine Gruppe bestehend aus Nakoa, Rhord und Brandon, und eine bestehend aus Amen, Noire und mir. Die Magier unter uns können Wind erzeugen und den Boden hinter uns mit Eis bedecken, um den Wachen die Verfolgung zu erschweren. Außerdem weiß ich, wie man Rauchbomben baut, damit können wir sicherstellen, dass man uns aus den Augen verliert."

Rauchbomben konnte man mit ziemlich leicht zu ergatternden Zutaten herstellen. Das Rezept hatte Korina als Kind vom Dorfalchemisten gelernt, und damit oft Streiche gespielt. Auch in ihrer Laufbahn als Verbrecher hatte sie dieses Wissen das ein oder andere mal vor dem langen Arm des Gesetzes gerettet. Die meisten Zutaten bekam man im Lebensmittelgeschäft, und Bengalsalpeter gab es beim Alchemistenbedarf, oder, wenn man es sonst nirgendwo fand, bestimmt auf dem Schwarzmarkt.

"Da an den Eingängen des Killiusplatzes Kontrollen stattfinden, wird es aber vielleicht schwierig, unsere Waffen, und auch die Rauchbomben, dorthin mitzunehmen. Da könntest du uns helfen, Amen." Sie richtete ihren Blick auf den weißhaarigen Schwertkämpfer. "Gestern bei unserem Duell hast du Waffen einfach erscheinen und verschwinden lassen. Kannst du das auch mit anderen Dingen machen? Damit könntest du alles, was wir brauchen durch die Kontrolle schmuggeln und es dann uns zustecken."
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307

Freitag, 20. April 2018, 23:11

Noire hatte Ihr Frühstück in Ruhe genießen können da Sie von niemand gestört wurde, denn die anderen hatten untereinander Gespräche begonnen, was Ihr dahingehend ganz recht war. Sie könnte Ihr Rührei dadurch komplett essen und auch ihren Kamillentee Schluck für Schluck schlürfen, bevor Juna sich entschied, in einer etwas übertrieben-spektakulären Art die Ergebnisse der Befragung offenzulegen. Noire hatte es mit den Bogenschützen am Dach befürchtet, zwar war es für ein Attentat auf Niccolo von dort aus schier unmöglich, aber zur Abwehr war es hervorragend geeignet. Auch die Wachposten zur Kontrolle sah Noire beim Rückkehr im Aufbau, auch das überraschte Sie nicht. Doch die Anzahl der Wachen, die grundlegenden Bewegungen und die Einsatzgebiete sind Infos, die hierzu ganz passend waren, das half Noire schon mal mögliche Wege zu überlegen. Das jedoch keine Infos zu den Pegasus-Rittern bekannt waren hilft nur bedingt - denn diese waren die gefährlichsten Faktoren in diesem ganzen Auftrag. Natürlich musste Sie auch noch das Licht der Aufmerksamkeit auf Sie lenken. Noire hätte die Informationen gerne in normaler Art mitgeteilt. Aber da Sie in diese Comedy-Show nun reingezogen wurde, teilte Noire auch Ihre Funde mit - nahm hierzu jedoch eine Karte zur Hand, wo Sie den Fokus auf den Killius-Platz lenkte:

Wir haben vier Hauptstraßen und diverse Seitengassen in den Zwischenräumen der Häuser. Die Hauptstraßen sind auf die Hauptzuläufe und auch die Kontrollpunkte für die Wachen, welche auf Waffen und Feuer kontrollieren, so wie Juna gerade schilderte. Der südliche Zugang ist mit einer Steinbrücke, der nördliche Zugang ist die Zugbrücke zur Festung, zusätzlich mit einem Burgraben entsprechend zur Verteidigung ausgehoben, der Norden ist also irrelevant für uns bis zur unseren Flucht. Da der Festplatz groß ist wurde eine große Tribüne in die Mitte des Platzes aufgebaut, welche sowohl von Norden als auch Süden von den entsprechenden Brunnen und der Statue Blick- oder in unserem Fall Angriff geschützt ist. Die Tribüne ist trotzdem von allen vier Seiten sichtbar und betretbar - es ist sogar überdacht, so dass ein Angriff von Oben mit dem Bogen nicht funktioniert. Auch wurde ein Vorhang rundherum vorbereitet - diesen könnten wir zu unserem Vorteil nutzen wenn dieser Zugezogen werden kann und niemand das Attentat dadurch sehen kann. - Die Tribüne selbst hat zwar eine Falltür nach Unten, jedoch ist dies ein komplett abgeschlossener Hohlraum für die Instrumente des Orchesters - also kein Fluchtweg außer den offensichtlichen Wegen für Niccolo. Die Seitengassen werden kontrolliert werden von den Wachen wie Juna erzählt, aber es sind viele - möglich dass man dort eine Lücke finden kann. Also steht zur Auswahl nur ein direkter Angriff mit meinen Dolchen oder ... sie pausierte kurz … ein Angriff in meiner Gestaltwandlerform - dafür müsste ich unentdeckt mich in einer Seitengasse verwandeln damit Ich Ihn entsprechend von da schnell und brutal hinrichten kann."

Der grundsätzliche Plan schilderte Korina nochmal den Plan als auch mögliche Rauchbomben zum Lösen der Verfolger. Noire würde also mit Amen und Korina entsprechend ein Fluchtteam bilden. Auch war da noch die Sache mit den Rüstungen mit den Wachen. "Und soweit ich weiß haben Viska und Juna noch zwei Rüstungssets 'zufällig gefunden' - die können wir auch irgendwie einbringen - nur wie müsst Ihr am besten ausmachen - ich kann schlecht eine Tragen als die mordende Partei"

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308

Samstag, 21. April 2018, 00:41

Sungjin ist ein Narr sondergleichen, den Eindruck war nun zementiert bei Lauriam. Amen appellierte daran den beiden bei der Flucht mit ihrer Tochter zu helfen, aber das konnte Lauriam nicht mit sich vereinbaren. "Ihr könnt das gerne versuchen, aber ich werde keinen Finger rühren, um diesen Typen mit ihrem Kind zu helfen. Wenn sie nicht vorrausschauend genug sind vorab zumindest ein Versteck für es zu finden, für die Zeit während wir weg sind, dann ist es ihr Problem. Und nein, hier kann es nicht bleiben, da wir uns erst in zwei Tagen hier wieder treffen sollen. Ausnahmen werden für gewöhnlich bei solchen Absprachen nicht gemacht."
Zwischendurch nahm das Schwarze Hand-Mitglied einen Schluck von seinem Tee, bevor er fortsetzte.
"Wie habt ihr überhaupt vor der Kleinen zu erklären, was ihr getan habt, sobald all das vorbei ist? " Je nachdem wie aufmerksam das Kind ist, ist es sehr wohl möglich, dass es durch die ganze Sache traumatisiert wird. Lauriam interessierte das Wohl des Kindes nicht, wie sie es aber mit sich vereinbaren können es zu so einer "Veranstaltung" mitzunehmen dagegen schon mehr.

Wie es schien waren die Verhörer vorsichtig vorgegangen. Es gab tatsächlich schon einige Gestalten, meist blutige Anfänger, die nicht so vorsichtig waren. In diesen Fällen mussten die Gäste entweder auf jeden Fall sterben oder aber die Narren durften ein Leben als gesuchte Verbrecher beginnen. Im Zweifel bevorzugt die Schwarze Hand letzteres, da sie kein Interesse daran hat solche Idioten in irgendeiner Form zu helfen.
Dann machte Juna auf sich aufmerksam und sie erklärte, wie auch darauf Noire, was sie in Erfahrung bringen konnten. Die Informationen klangen alle sehr nützlich und nun lag es nur noch an ihnen etwas daraus zu machen.
Korina schlug als erstes vor Amens Fähigkeiten einzusetzen, um ihre Waffen hineinzuschmuggeln. Eine Idee, die Lauriam sehr gefiehl. Damit wäre es auch möglich für ihn sich in einer Seitengasse schnell seine schwarze Kutte anzuziehen, denn durch die Kontrolle wird er damit wohl kaum kommen.
Neben den Schützen auf den Dächern erregte aber diese Falltür Lauriams Aufmerksamkeit.
"Wegen diesem Hohlraum... Unser Ziel weiß, dass ein Attentat auf es geplant ist. Es würde mich nicht wundern, wenn dadrunter irgendeine böse Überraschung verborgen ist, sofern sich der Fürst nicht einfach dorthin in Sicherheit bringen möchte. Dort könnten sich Ordensritter verstecken, die nur darauf warten, dass sich jemand an den Fürsten anschleicht. Dass vorallem Feuer möglichst weit vom Platz fern gehalten werden soll könnte ein weiterer Indikator darauf sein. Sollte jemand die Falltür irgendwie blockieren wären alle dort unten gefangen, wenn die Bühne Feuer fangen sollten."
Es mag lediglich eine Spekulation sein, aber es wäre leichtfertig diese Möglichkeit einfach zu ignorieren.
"Wegen den Schützen sollten wir auch etwas unternehmen, da diese ansonsten Noire bemerken werden. Noire, du hattest den Platz ja ausgekundschaftet. Meinst du es wäre möglich von einer nahegelegenen Seitenstrasse aus auf die Dächer zu klettern und die Schützen von der Seite aus unbemerkt zu überrumpeln?" Dies müsste dann aber geschehen ohne dass die Schützen auch nur einen Laut von sich geben können und zwar noch bevor die Rede beginnt, da alle dann eigentlich auf ihrer Position sein sollten. Es wäre maximal möglich jeweils einen erstmal von den Unterstützern auf beiden Seiten abzuziehen, die ihren Kollegen zur Seite stehen sollern, wenn Noire entdeckt wird. Juna könnte dabei auch diejenigen dann von unten aus mithilfe ihrer Fähigkeit helfen, um möglichst gleichzeitig ihre Ziele aus dem Verkehr zu ziehen. Wenn dies nämlich nicht möglich ist dürfte es schwierig werden die Schützen abzulenken.
Noire erwähnte aber auch ncoh die Rüstungen.
"Wie wir die Rüstungen verwenden möchten müssen wir wohl erstmal noch schauen. Am naheliegendsten wäre es für mich ja diese denjenigen zu geben, die Noire im Falle eines Kampfes helfen sollen. Ob du dich verwandeln solltest oder nicht sollten wir aber denke ich eher zum Ende hin abklären. Je nachdem wie wir letztendlich vorgehen kann eine Variante besser als die andere sein.", erläuterte Lauriam Noire. Dieser hatte zwar keinen Schimmer, was Noire alles tun kann, sobald sie verwandelt ist, aber grundsätzlich sollte an seinem Gedanken eigentlich nichts falsch sein.

Rhord ass während er den aktuellen Geschehnissen zuhörte etwas weiter. Bisher hatte er noch keine Idee, was sie sonst tun könnten und überließ daher lieber dem Rest diesen Teil. Nur Korina musste er bei ihrer Zusammenfassung ergänzen.
"Sowie ich es verstand soll Brandon aber auch erstmal so tun als würde er mit den Wachen und Ordensrittern gegen mich sein, um dann in einem Überraschungsmoment einige der stärkeren Gegner zu überwältigen. So war das doch, oder?"

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Raisen

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309

Samstag, 21. April 2018, 16:39

Endlich wurde es Zeit, über die Ergebnisse der gestrigen Nacht zu reden und sich einen finalen Plan zu überlegen. Juna erzählte, was sie von den Wachen erfahren hatten und das waren sehr viele Informationen. Die Anzahl der Soldaten, wo sie positioniert waren und selbst die Fähigkeiten von einigen konnten sie Erfahrung bringen. Wenn man von der Methode hinweg sah, musste selbst Amen zugeben, dass Juna und Viska gute Arbeit geleistet hatten. Wie auch schon andere anmerkten, sah auch der Weißhaarige das größte Problem bei diesen "Pegasusrittern". Über sie wusste man absolut nichts und dementsprechend konnte man nur hoffen, dass sie am Abend nicht plötzlich am Platz auftauchen.

Nach einer Weile sprach auch Korina los und erwähnte Amen: "Da an den Eingängen des Killiusplatzes Kontrollen stattfinden, wird es aber vielleicht schwierig, unsere Waffen, und auch die Rauchbomben, dorthin mitzunehmen. Da könntest du uns helfen, Amen. Gestern bei unserem Duell hast du Waffen einfach erscheinen und verschwinden lassen. Kannst du das auch mit anderen Dingen machen? Damit könntest du alles, was wir brauchen durch die Kontrolle schmuggeln und es dann uns zustecken." Amen zögerte kurz, da er sich nicht sicher war, ob es wirklich klug war, seine Fähigkeit komplett offen zu legen - doch Korinas Idee war gut und fast schon notwendig, damit der Plan funktionierte. "Ich kann alles verschwinden lassen und wieder herbeiholen. Allerdings liegen eure Sachen dann in der Geisterwelt", Amen erklärte grob wie sein Dhakir funktionierte, "Das heißt aber auch, wenn die Soldaten jemanden haben, der in die Geisterwelt blicken kann, lassen sie mich mit Sicherheit nicht hinein. Wenn das eintritt und ich alle eure Sachen habe, wäre der Plan hinfällig." Er ließ einige Details aus - etwa, dass sich Geister die Objekte unter den Nagel reißen oder es sich darin breit machen könnten. Natürlich wird der Junge Manhit und Shinra sagen, dass sie ungebetene "Gäste" vertreiben sollen, aber das war keinenfalls eine Garantie, dass am Ende noch alles vorhanden ist.

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310

Samstag, 21. April 2018, 17:08

Lauriam schlug vor, dass sich jemand an Scharfschützen anschleichen und sie ausschalten sollten. "Das machen dann wohl am besten du, Sungjin und Juna." brachte Korina ein. "Mit eurer Zauberei könnt ihr sicher unbemerkt an sie dran kommen. Und nachdem ihr sie niedergeschlagen habt, könnt ihr die Position dann auch nutzen, um den Rückzug der anderen zu decken." Als sie das erläuterte, kam ihr ein Gedanke. "Es gibt allerdings ein Problem. Eine der Ritter besitzt ein Schwert, das ihr unvergleichliche Sprungfähigkeiten verleiht. Wenn sie merkt, dass auf den Dächern was faul ist, könnte sie euch mit Leichtigkeit überfallen." Wahrscheinlich fragten sich die anderen jetzt, woher sie das wusste.

Amen war mit Korinas Vorschlag, Waffen und Rauchbomben mit seiner Fähigkeit auf den Platz zu schmuggeln, einverstanden, und weihte die Gruppe in einige Details darüber ein. In der Geisterwelt versteckte seine Sachen also. Falls unter den Wachen und Rittern jemand in die Geisterwelt sehen konnte, würde Amen aber auffliegen. Diese Fähigkeit war zwar selten, aber die Pegasusritter kämpften häufiger gegen Dämonen. Es könnte sein, dass der eine oder andere einen Zauberspruch des Verborgenen Auges beherrschte. Von jenen Rittern, die Korina kannte, sollte keiner so was können, denn sie benutzten Dämmerungsmagie, und Zauberei, die mit der Geisterwelt zu tun hatte, zählte wahrscheinlich eher zur Kunst der Hexerei.
"Ich schlage vor, du gehst schon mal heute Mittag auf den Platz, um zu sehen, ob die Wachen dich durchlassen. Falls sie was bemerken, machst du schleunigst einen Rückzieher. Und wenn du heute Abend nicht als Wache posierst, verkleidest du dich besser ein bisschen."

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311

Samstag, 21. April 2018, 22:44

Hokulani sah, während sie herzhaft zu griff, zu wie die Männer und Frauen um sie herum sich über sie und über Dinge die sie nicht verstand unterhielten. Dass zumindestens der hässliche Mann in der Nähe sowie Korina über sie sprachen bekam sie jedoch sehr wohl mit, da ihrer beider Blicke hin und wieder auf das Mädchen fiel. Und in der Stimme der jungen Frau schwang auch ein Vorwurf mit, den Hokulani selbst nicht ganz verstand. Sie wusste, dass die Leute um sie herum irgendwelche verbotenen Dinge taten - Dinge, auf die ihr Papa nicht stolz war, aber im Grunde genommen ging es ihr doch gut? Dass Sungjin schon mal vorgegangen und mit ihr Frühstücken gegangen war war doch auch nichts schlimmes?
Sie entschied einfach das hartgekochte Ei zu essen was sie in der Hand hatte und biss hinein. Der Frau, die ihr den Bonbon gegeben hatte lächelte sie zu. Das war nett von ihr! Sie traute sich nicht etwas zu sagen, zumal sie dann gegen die Stimmen der anderen hätte anreden müssen, und sie die Frau gar nicht kannte, aber die hatte definitiv schon mal einen Pluspunkt bei ihr! Auch dass etwas zuvor der weißhaarige Mann etwas vom helfen gesagt hatte fand sie nett.

Etwas später kam dann auch Nakoa hinzu der ein Glück die Sorgen und Diskussionen um seine Tochter nicht mehr mitbekam sondern in die Einsatzbesprechung platzte. Anstatt etwas hinzuzufügen gähnte er und ließ sich neben Sungjin und Hokulani plumpsen. Er hatte nicht sonderlich viel geschlafen, schließlich hatte er sich noch verwandeln müssen.. und das nahm ihn immer etwas mit.
Also frühstückte er jetzt einfach mal ordentlich und ließ die anderen reden.


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312

Sonntag, 22. April 2018, 17:49

Lauriam hatte die Idee, die Bühne in Brand zu stecken, wenn sich der Fürst im Lagerraum darunter versteckte.
"Ich glaub nicht, dass das funktionieren würde. Niccolo auszuräuchern würde zu lang dauern. Während wir sicherstellen, dass er nicht entkommen kann, würden die Ritter uns mit Leichtigkeit einkesseln und abschlachten."
Ansonsten schien es keine Einwände oder Vorschläge zu geben. Dann stand der Plan wohl soweit fest, solange Amen die Waffen unbemerkt einschmuggeln konnte.
"Bevor wir uns jetzt aufteilen und Vorbereitungen treffen, gibt es noch etwas, was ich euch mitteilen muss." sagte Korina. Sie nahm die Seuchenarztmaske aus ihrem Mantel hervor und streifte sie sich in einer schnellen, fließenden Bewegung über das Gesicht, wie sie es schon oft kurz vor einem Mord getan hatte. Für einen Moment sah sie durch die Augenlinsen in die Runde, bevor sie aussprach, was sich so einige von ihnen wohl bereits schon dachten.
"Ich bin der Rabenteufel. Deshalb war die Schwarze Hand wohl an mir interessiert. Heute Abend werde ich die Maske kurz vor Beginn der Operation aufsetzen." Sie nahm die Maske genauso schnell wieder ab, wie sie sie aufgesetzt hatte, und sah Amen an. "Die Wachen werden es verdächtig finden, wenn ich die hier bei mir trage. Deshalb möchte ich, dass du die Maske ebenfalls transportierst."


Während die Gruppe diskutierte, wurde am Haupttor der erste Tag des Frühlingsfestes angebrochen: Hier war der Anfang der großen Militärparade, die sich vom Tor bis zur Killiusfestung bewegen und dem Volk die Pracht der Kaiserlichen Armee demonstrierte. In Reih und Glied marschierten die Soldaten, die Banner der Armee und Flaggen des Kaiserreichs trugen. Die Trommler und Bläser des Armeeorchesters lobten den Eifer der Kämpfer mit triumphalen Klängen. Die Kriegsmagier veranstalteten eine Lichtershow in den Kaiserlichen Farben. Unter Jubelrufen der Zivilisten marschierten die Truppen die Hauptstraße hinauf. Doch die Zuschauer hielten den Atem an, denn als nächstes kamen nicht einfache Soldaten, nein, den nächsten Teil der Parade machten die stärksten Männer und Frauen des Reichs aus. An der Spitze der Gruppe, die in Telvanin als heldenhafte Elite galt, marschierte General Drakon, um dessen ausgebreitete Flügel Feuer und Eissplitter tanzten. Hinter ihm her kamen die Schwarzen Ritter. Allen voran ritten die beiden berühmtesten Mitglieder des Ordens, Rauchritter Rainhart, aus dessen Schwert roter, grüner und goldener Rauch emporstieg, die Farben der Kaiserreichsflagge, und Flutritterin Alvaak, die ihren Speer in die Luft hielt und aus einem großen Wasserbottich, der in einem Wagen hinter ihr fuhr, einen Springbrunnen emporspritzen ließ. Fünf weitere Schwarze Ritter folgten, sie alle demonstrierten ihre Talente und die Fähigkeiten ihrer Waffen, und wurden mit Jubelrufen überhäuft. Fast so laut wurde das Publikum auch beim Anblick der folgenden Gruppe, den Ehrengästen des Fürsten Niccolo und den Helden der kleinen Leute: Die Pegasusritter. Angeführt wurden sie vom alten Paladin Thonysthan, seinem momentanen Knappen Enoch Erzfang, und seinen beiden ehemaligen Knappen, die jetzt angesehene Ordensritter waren: Ciel Alyze und Kaithlyn Grausee. Diese Ritter, und mehrere andere, die ihnen hinterherritten, würden heute Abend auf dem Eröffnungsfest auf dem Killiusplatz für Recht und Ordnung sorgen.
Während die meisten Soldaten in die Festung marschieren würde, sollten die Ritter, sowohl jene vom Schwarzen Orden als auch jene vom Pegasusorden, auf dem Killiusplatz halt machen, so dass das Volk die Gelegenheit hatte, seine Helden aus der Nähe zu sehen.

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313

Sonntag, 22. April 2018, 18:23

Laut Korina schien keiner der Soldaten über eine Fähigkeit zu verfügen, die irgendwas mit der Geisterwelt zu tun hatte. Das beruhigte Amen, aber warf einige Fragen über das Wissen von dem Mädchen auf...und warum sie Sachen verschwieg, die von wesentlicher Bedeutung sein könnten. "Ich schlage vor, du gehst schon mal heute Mittag auf den Platz, um zu sehen, ob die Wachen dich durchlassen. Falls sie was bemerken, machst du schleunigst einen Rückzieher. Und wenn du heute Abend nicht als Wache posierst, verkleidest du dich besser ein bisschen", schlug Korina schließlich vor. Es auszuprobieren war die einfachste Lösung. Sollte Amen geschnappt werden, kann er sich immer noch selbst erklären, in dem er sagt, dass das seine Angeborenenfähigkeit ist. Zwar würde man ihn wahrscheinlich trotzdem nicht auf das Fest lassen, aber da er kein Verbrecher war, hatte er nichts zu befürchten.

Der Junge machte sich bereit aufzubrechen, aber Korina unterbrach ihn dabei, da sie noch etwas sagen wollte. Sie zog eine komische, schwarze Maske hervor, die einen langen vogel-ähnlichen Schnabel hatte. Amen zog fragend eine Augenbraue hoch, war das etwa auch so eine Maske, wie er sie hatte? "Ich bin der Rabenteufel. Deshalb war die Schwarze Hand wohl an mir interessiert. Heute Abend werde ich die Maske kurz vor Beginn der Operation aufsetzen", erklärte sich Korina. Rabenteufel...? Mit dem Namen konnte der Weißhaarige nichts anfangen. War das ein Spitzname? "Die Wachen werden es verdächtig finden, wenn ich die hier bei mir trage. Deshalb möchte ich, dass du die Maske ebenfalls transportierst." Sie übergab Amen die Maske, der nach kurzer Inspektion nichts spezielles an ihr entdeckte. War es tatsächlich nur eine normale Maske? Der Weißhaarige verstaute das Objekt in der Geisterwelt und verließ die Herberge der Schwarzen Hand.

Zum Glück musste Amen nur der Menschenmasse folgen, um zum Platz der Festlichkeiten zu kommen...anderenfalls hätte er sich bestimmt verlaufen, da er auch nie nach einer Richtung gefragt hatte. Der Weißhaarige hörte in der Ferne bereits laute Geräusche und konnte verschiedene Farben und Blitze in der Luft erkennen. Offenbar hat die Parade bereits begonnen und sie näherten sich dem Platz, auf dem am Ende die Rede von Niccolo stattfinden soll - und dem Platz, auf dem er sterben wird. Amen seufzte. War das wirklich richtig? Er schüttelte den Kopf und ging weiter. Einfach nicht darüber nachdenken. Einige hundert Meter vor dem Platz wurde in jeder Straße, die dorthin führte, eine Sperre errichtet, die mit mehreren Soldaten besetzt war. Das waren dann wohl die Kontrollen, von denen die anderen sprachen. Amen machte sich etwas locker und trat zu den Soldaten.

314

Sonntag, 22. April 2018, 18:53

Während des Austausches wurden viele Dinge bekannt - Unter anderen das Korina der "Rabenteufel" ist - man munkelte nur über diese Person - Sie war auch Steckbriefgesucht - und dass diese Person nun vor Noire stand war eine Überraschung, die Sie nicht erwartet hatte. Jetzt aber war Sie ihre "Schwester" und ein Teil der Gruppe - da waren also ihre Hintergründe soweit irrelevant. Sie brachte auch den Vorschlag ein, die Waffen über die Geisterwelt durch Amen schmuggeln zu lassen, welche dann nach kurzer Wartezeit sich zum genau diesen Testen aufmachte. Auch Lauriam hatte eine Frage an Noire selbst gestellt in Bezug auf die Schützen. "Wegen den Schützen sollten wir auch etwas unternehmen, da diese ansonsten Noire bemerken werden. Noire, du hattest den Platz ja ausgekundschaftet. Meinst du es wäre möglich von einer nahegelegenen Seitenstraße aus auf die Dächer zu klettern und die Schützen von der Seite aus unbemerkt zu überrumpeln?" Noire überlegte kurz als Sie den Platz gedanklich nochmal durchging bevor Sie eine grobe Einschätzung gab. "Es sollte möglich sein wenn man aufpasst nicht gerade im Blickfeld einer patrollierenden Wache zu sein. Und dann ist das Problem dass der eine Bogenschütze den anderen sicher ohne Probleme sehen kann, wenn dann müssten beide simultan und lautlos beseitigt werden und gleichaussehende Personen den Posten einnehmen - dafür könnte man die Rüstungen verwenden. Aber es kommt auch auf die Statur der Schützen an, die wir nicht kennen." Dazu kamen noch die Einwände von Korina, dass eine der Pegasus Ritter den Plan sehr schnell zunichtemachen kann dank der Fähigkeiten, die diese besitzt. Es war also ein sehr gewagtes Unterfangen die Schützen zu beseitigen. Der Idee mit den Rauchbomben nickte Noire zu, dies war auf jeden Fall ein Weg, ein wenig Verwirrung zu stiften. "Was mich noch stört ist die Tatsache dass wir nicht wissen welche Ritter anwesend sind und was diese können. Das könnte alle unsere Pläne vernichten." äußerte auch noch ihren Missmut über diesen unbekannten Faktor.


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315

Montag, 23. April 2018, 13:16

Nachdem Juna in einer etwas ZU dramatischen Art und Weise die Befunde von letzter Nacht offenlegte, sprudelten schon die ersten Meinungen und Vorschläge aus den Anwesenden heraus.

Der interessanteste war wohl der von Korina. Sie schlug vor, dass Amen mit seiner Fähigkeit die Waffen zum Fest schmuggeln solle. Diese würde er, so meinte Amen nach kurzem zögern, in der Geisterwelt lagern. Verrückt. Was er wohl sonst noch in der Geisterwelt speichern könnte? Viskas Gedanken schweiften ab. Ob Lebensmittel in der Geisterwelt schlecht werden? Könnte man sich so nicht einen ewig währenden Vorrat an Essen lagern?

Die Hälfte bekam Viska durch ihre Gedankenspiele gar nicht mit und sie schaute erst auf, als Korina eine schwarze Maske hervor holte. Diese Maske hatte sie schon einmal gesehen. Es war eine düstere, vogelartige Seuchenarztmaske die man im ganzen Königreich auf Kopfgeldsteckbriefen sehen konnte: Der Rabenteufel. Etwas erstaunt darüber, dass ein kleines, unschuldiges Mädchen eine gesuchte Massenmörderin ist, vergaß sie ihr Essen runterzuschlucken. Hustend und röchelnd unterbrach sie kurz die Besprechung.

Noire äußerte anschließend ihren Missmut über die fehlende Variable: Die Pegasusritter.

“Vielleicht hat Korina ja noch ein paar Informationen darüber?”, sagte sie mit hochgezogener Augenbraue zum Rabenteufel, “Du scheinst irgendwie mehr über diese Bande zu wissen.”


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316

Montag, 23. April 2018, 17:11

Brandon horchte den Gesprächen, die Hauptteilnehmer waren Korina, Amen und Lauriam. Nun wurde der Krieger auch endlich darin unterrichtet, was seine Rolle bei dem Attentat wäre: er sollte mit Rhord und Nakoa die Ablenkung spielen während sich Noire, Korina und Amen um das eigentliche Ziel kümmern sollten. Anschließend war eine Flucht geplant, in besagten Kleingruppen wobei sicherlich das was Brandon an Eismagie an der Akademie gelernt hatte, Zuhilfe käme. Aber in ärgerte die Gruppenkonstellation - zwar mochte Brandon Rhord durchaus leiden, irgendwo fühlte er sich von ihm am meisten verstanden. Aber Nakoa konnte er nicht ausstehen; er wirkte so tuntig, arrogant und aufreißerisch. Ein Blender vor dem Herrn! Das komplette Gegenteil vom ehrenwerten Brandon. Es schien auch großer Unmut zu herrschen, was die Pegasusritter anging. Brandon hatte das keine Sorgen, er war sich sicher, dass er es mit ihnen aufnehmen würde, schließlich war er ja auch ein starker Ritter und das auch schon vor seinem Dämonenpakt. Der Ritter war sich sicher, Niccolo würde sterben und er und Deshlar ihren individuellen Zielen entscheidend näher kommen.

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317

Montag, 23. April 2018, 17:54

Die Soldaten waren kurz über die außergewöhnliche Haarfarbe von Amen verwundert, untersuchten ihn aber nicht mehr als alle anderen. Es schien nicht so, als würde man ihn wegen irgendwas verdächtigen oder gar seine Waffen in der Geisterwelt sehen. Er nickte den Soldaten nochmal zu und betrat dann das Gelände der Feier, den Platz auf dem am Ende der Parade die Reden gehalten werden. Amen erblickte den Marsch aus der Ferne - zahlreiche Flaggen wurden geschwenkt und durch Magie eine Lichtershow veranstaltet. Zusammen mit den Soldaten, die nebeneinander marschierten, wirkte das sehr aufwendig einstudiert und auch irgendwie...schön. Die Bewohner der Stadt jubelten, sie feierten ihre Helden, ihre Beschützer. Doch sie wurden lauter, als der erste Teil der Parade vorbei war und sich die nächsten Personen zeigten: Amen vermutete, dass es hochrangige Soldaten waren. Ein sehr großer Mann mit Drachenflügel und direkt dahinter zwei weitere, beeindruckend aussehende Soldaten. Einer von ihnen hatte ein Schwert in den Händen, aus dem Rauch emporstieg und der andere einen großen Speer. Der Weißhaarige konnte nicht anders als kurz inne zu halten und diese zwei Waffen zu begutachten. Ohne Zweifel...die will er haben. Amen seufzte, als ob das möglich wäre. Weitere bekanntere Personen folgten - von denen der Junge allerdings keinen kannte, er vermutete es nur aufgrund der Reaktionen des Publikums. Der Mann mit dem grauen Haar und Bart und die Frau mit den dunklen Haaren stachen dabei am meisten hervor. Der Mann wegen seiner Augenklappe und die Frau...war...wunderschön.

"Bin wieder da", seufzte der Junge, als er die Tür zur Herberge öffnete und den Raum betrat, wo die anderen auf ihn warteten. "Alles in Ordnung", nickte er.

@all:
ye, geben wir halt gas xd

318

Montag, 23. April 2018, 19:26

Korina welche nun auch endlich ihre Identität des Rabenteufels bekannt machte meinte, dass Lauriams Idee vielleicht nicht ganz so gut sei, da sie zu lange bräuchte. Recht hatte sie ja schon, das Problem, dass ihr Ziel unter sich etwas in der Hinterhand haben könnte. Auch die Wachen auf den Dächern werden schwer auszuschalten zu sein, wegen dieser Bekannten von Korina. Danach gefragt, woher sie diese kennen soll wurde sie bereits, da brauchte er nicht nachharken, aber das Problem bestand immer noch.
Noire brachte zwar eine gute Idee ein, so ganz gefiel sie ihm aber nicht und zwar aus dem gleichen Grund, wie sie es auch schon erklärte.
"Nein, du hast da mit der Statur der Schützen schon recht, wir wären zuviel vom Glück abhängig. Die Rüstungen sollten eher welche tragen, die nahe der Bühne positioniert sein sollen.
Was die Schützen angeht bleibt uns dann aber scheinbar nichts anderes übrig sie auszuschalten, sobald die Ablenkungsaktion mit Rhord und Brandon gestartet hat. Deine Bekannte, Korina, sowie die Schützen sollten in dem Moment lange genug abgelenkt sein, immerhin taucht mitten auf dem Platz dann ein zweimeter großes Monster auf. Die Schützen sollten wir dann auch etwas leichter ausschalten können, da sie es nicht sofort bemerken werden, dass sich bei ihrem Gegenüber sich jemand nähert, da ihr Blick auf die Ablenkung gerichtet sein sollte, zumindest im wahrscheinlichsten Fall.
"
Dem Schwarzen Hand Mitglied war hier aber klar, was das bedeuten würde.
"Um auf diesem Wege aber zu erreichen, dass Noire unentdeckt bleibt müssten wir zwei von uns irgendwo abziehen, die sich den Schützen annehmen."
Kurz ging Lauriam nochmal die bisherige Aufstellung durch, überlegend wer in diesem Falle am entbehrbarsten auf seiner aktuellen Position wäre. Bei einem im Frage kommenden war er sich schon sehr sicher, dass das passen sollte, eine erhöhte Position sollte da sogar ganz nützlich sein können.
"Ich selbst hätte kein Problem damit mich um einen der beiden zu kümmern. Nachdem ich für Ablenkung im Außenbereich gesorgt habe würde ich dann durch die Kontrollen gehen, mir schnell meine Sachen bei Amen abholen und dann auf den Weg zu meiner Position machen. Im Falle, dass ein Kampf ausbricht hätte ich zudem durch den Höhenvorteil einen guten Überblick, um euch mit meiner Magie zu helfen."
Außerdem, sollte diese Bekannte von Korina, sich zu ihm bewegen hätte er auch noch Mittel diese von ihm fernzuhalten, Windmagie sei dank. Dank eben dieser könnte er auch schnell wieder auf den Boden zurückkommen können, ohne einen gefährlichen Sprung zu riskieren und gegen Ende des Attentats seine Fluchtroute für einige der anderen abdecken. Ja, dies könnte tatsächlich sehr gut passen, nun kommt es nur noch darauf an, wer sich dann um den anderen Schützen kümmert.
"Für den anderen Schützen käme dann aber nur jemand infrage, der aktuell entweder Noire auf ihrer Seite helfen sollte, sollte es zum Kampf kommen oder jemand, der die Bühne von der anderen Seite aus flanken sollte." Es müsste jemand flinkes sein, was zum Glück auf die meisten übriggebliebenen zutraf, zumindest wirkten sie so.
"Korina könnte passen. Selbst im schlechtesten Fall, dass sie entdeckt wird und die Frau mit dem Sprungschwert zu ihr hoch kommt und nicht zu mir springt hat sie zumindest potentiell mehr Erfahrung gegen ihre Gegnerin, welche dem Rest von uns fehlen würde, selbst wenn es nur wenig ist."
Außerdem wird ihr Gegenüber dank der Maske nicht sofort wissen, dass sie in einem informativen Nachteil ist. Dann bliebe auf Noires Seite Lauriams Erinnerung nach aber erstmal nur Viska. Ob das alles in Ordnung sei, ob jemand auf der anderen Seite Korinas Platz dann einnehmen sollte oder ob alles in dem Falle passen sollte, da wollte das Schwarze Hand-Mitglied lieber erstmal auf eine Antwort der anderen warten. Das waren sowieso jetzt erstmal genug Vorschläge.

Rhord bekam alles mit und als Lauriam ihn irgendwann als "Monster" bezeichnete war er sich nicht ganz sicher, ob er das noch als Kompliment sehen sollte oder ihm eine verpassen sollte. Aber er beherrschte sich, jetzt sollten alle ihre Kräfte lieber noch schonen. Er war sich nicht sicher, welche Vorschläge nun gut seien oder nicht und versuchte daher nur das mitzunehmen, was der Großteil als "gut" empfand. Die Rauchbomben und dass Amen ihre Sachen mitreinschmuggeln kann hörte sich aber auch schon für ihn selbst sehr nützlich an und sah auch keinen Grund das nicht zu machen. Sein Blick wanderte einmal zu dem kleinen Kind, welches zuvor einen kleinen Bonbon geschenkt bekommen hat und dann zu den anderen, die ihr auch helfen wollten später zu entkommen. "Sungjin, Nakoa, falls ihr nichts dagegen habt und die Situation es erlaubt werde ich versuchen mit euch zu fliehen." Rhord war derjenige der von den Anwesenden mit am meisten aushalten sollte, besonders in seiner Dämonenform. Selbst wenn die Wachen mit Magie oder Pfeilen auf sie schießen sollten, sollte es eigentlich keine Probleme geben, sofern Rhord sie abwehrt.

Zwischendurch ging Amen einmal kurz los, in Richtung Platz und kam darauf wieder zurück. Es scheint geklappt zu haben.

@all

Night Zap

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319

Montag, 23. April 2018, 19:44

Amen und Noire zeigten kaum Reaktion zu Korinas Enthüllung. Ersterer machte sich sogar gleich darauf auf den Weg zum Killiusplatz, um die Wachen auf Geistersicht zu überprüfen. Viska dagegen war sichtlich schockiert, und verschluckte sich sogar an ihrem Frühstück (Ehrlich gesagt wunderte sich Korina, warum das nicht schon früher passiert war, bei den Mengen, die die Blondine in sich reinstopfte).

Lauriam schlug zum Ausschalten der Schützen vor, dass Korina einen von ihnen übernehmen sollte. "Halte ich für keine gute Idee. Im Schleichen bin ich nicht so gut. Ich bin besser dafür geeignet, unten bei der Bühne zu sein und dabei zu helfen, Niccolo zu töten und den Fluchtweg freizukämpfen." Außerdem würde ich es lieber nicht dazu kommen lassen, das meine Schwester sich ausgerechnet mit als ihren Gegner aussucht. Sie ist viel stärker als ich. fügte sie in Gedanken hinzu.
Eigentlich wusste sie gar nicht, ob Kaithlyn wirklich in Besitz des Goldammers war. Zuletzt hatte ihre Mutter das Familienschwert während des Angriffs auf das Dorf gehalten, und es war immer noch in ihrer Hand gewesen, selbst im Tod fest umklammert, als die Banditen flohen und Korina wieder zu sich gekommen war. Korina vermutete, dass die Dorfbewohner das Schwert an sich genommen hatten, um es Kaithlyn zu überreichen, sobald sie vom Schicksal ihrer Heimat hörte und dorthin reiste. Es war also sehr wahrscheinlich, dass Kaithlyn das Schwert besaß.

Noire lenkte das Thema jetzt direkt auf die Ritter, nachdem Korina schon die Fähigkeiten einer von ihnen erwähnt hatte. Auch Viska, die sich schnell wieder gefasst hatte, wollte mehr darüber erfahren. Es war wohl nötig, der Gruppe alles zu sagen, was sie über den Orden wusste.
Gerade, als sie beginnen wollte, kam auch Amen zurück. Er war wohl nicht nur im Kampf superschnell. Und Probleme schien er keine gehabt zu haben.
"Ich sollte euch wohl wirklich so viel wie möglich über die Pegasusritter sagen. So viel ist es aber nicht, was ich weiß. Ich kenne nur drei von ihnen. Zum einen ist da Thonystan, der Ordensleiter. Er kämpft mit einem Morgenstern, und nutzt unterstützende Dämmerungsmagie. Dann ist da noch seine Rechte Hand, Ciel Alyze. Sie benutzt eine Streitaxt, und ist gut in offensiver Dämmerungsmagie. Und dann gibt es noch Kaithlyn. Sie ist..." Korina zögerte einen Moment. Wenn die anderen wüssten, dass Kaithlyn ihre große Schwester war, würden sie sich vielleicht im Kampf gegen sie zurückhalten. Das könnte gefährlich werden, also beschloss sie, nichts darüber zu sagen. "Sie ist diejenige, die so gut springen kann. Und sie ist eine unheimlich starke Schwertmeisterin."
Wenn sie heute Mittag Zutaten für die Rauchbomben kaufen ging, sollte sie wohl besser auch auf den Killiusplatz gehen, um zu sehen, ob sie vielleicht anwesend waren. Aber es war ja schon einer aus der Gruppe dort gewesen.

"Amen, hast du am Platz vielleicht die Ritter gesehen? Thonystan ist alt, und er hat eine Augenklappe. Ciel hat dunkle Haut und blonde Haare. Und Kaithlyn hat schwarze Haare und rote Augen. War einer von ihnen dort?"

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320

Montag, 23. April 2018, 20:01

Amens Ausflug in die Stadt dauerte keine 30 Minuten...und den größten Teil davon verbrachte er damit, zurückzufinden! Sofort nach dem er zurückgekommen war, begann Korina damit, etwas über die Pegasusritter - die einzige Unbekannte in ihren Plänen - zu erzählen. "Ich sollte euch wohl wirklich so viel wie möglich über die Pegasusritter sagen. So viel ist es aber nicht, was ich weiß. Ich kenne nur drei von ihnen. Zum einen ist da Thonystan, der Ordensleiter. Er kämpft mit einem Morgenstern, und nutzt unterstützende Dämmerungsmagie. Dann ist da noch seine Rechte Hand, Ciel Alyze. Sie benutzt eine Streitaxt, und ist gut in offensiver Dämmerungsmagie. Und dann gibt es noch Kaithlyn. Sie ist...", erzählte sie und Amen war nicht der einzige, der sich fragte, warum sie das alles wusste. Vielleicht war es auch nur Allgemeinwissen in diesem Land...aber dennoch schien das Mädchen sehr viel zu wissen. Der Weißhaarige wurde sogleich von ihr direkt angesprochen: "Amen, hast du am Platz vielleicht die Ritter gesehen? Thonystan ist alt, und er hat eine Augenklappe. Ciel hat dunkle Haut und blonde Haare. Und Kaithlyn hat schwarze Haare und rote Augen. War einer von ihnen dort?" Der Junge überlegte kurz. "Oh! Die wund-", er hustete kurz und schluckte den Rest des Satzes, "...die Frau mit den schwarzen Haaren war dort. Ebenso der Alte mit der Augenklappe. Den dritten habe ich nirgends entdeckt."

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