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521

Sonntag, 14. Oktober 2018, 16:22

Es war zum Fluchen! Das Festnageln funktionierte und dennoch - trotz dem Druck den die zwei aufbauen konnten - verfehlte Leo trotzdem weil die Sirene sich davonducken konnte, selbst der Sensenschlag von seinem Kampfpartner verfehlte sein eigentliches Ziel - dennoch - traf es die Laterne, weshalb es mit dem Blitzen und Nebel vorbei sein sollte. Dachte er zumindest, bis im nächsten Moment die Schattenspeere, mit der sie herumfuchtelte wie (fast) abgestochen in eine undurchsichtige Wolke aufgingen und ihnen die Sicht versperrte. Er musste auch etwas husten da es seltsam "schmeckte". Den Fluchtversuch konnte er trotzdem hören, der beim ersten Mal scheiterte, dann aber laut knarzend nachgegebenen Holzes hörte. Wie viel Kraft hatte dieses Wesen? Er wollte schon auf gut Glück dem Geräusch folgen, doch schien Lauriam dagegen eine bessere Idee zu haben, die Ihm mehr gefiel als seine eigene. Der Sicht wieder hergestellt - und auch mit beiden Augen wieder da die Sirene nicht mehr Blenden konnte - sprach dieser zu Leo in leisem Ton "Leo, renn zu ihr, ich halt sie an Ort und Stelle, bis du in Angriffsreichweite bist." "Das lass ich mir nicht zweimal sagen!" antworte er ebenfalls leise, als er an Lauriam vorbeihuschte. Wenn das wirklich der letzte Druckpunkt sein musste den die beiden lieferten mussten konnte Leo nochmal seine Magieverstärkung auf sein Limit ausreizen. Die Zeit sollte dafür noch ausreichen, auch wenn es Ihn bereits schlauchte. Er sah wie die Sirene von einem schwer sichtbaren Druck auf den Boden gepresst wurde. Und so wie sich eh schon entkräftet dem Rand des Schiffs nähern wollte dürfte Sie Probleme haben daraus zu entkommen. Entsprechend war er bereit den "Todesschlag" auszuführen - eine Stichtechnik, den er gemäß den Lehren mit einem kräftigen Schrei in der Sprache des östlichen Kontinents ausführte. Sobald er in ihrer Nähe angekommen war zog er sein Schwert beidhändig in Schulterhöhe zurück, und stach mit dem Schwert brüllend" "Hissatsu: Shinten!"** nach deren Herz

** Deathblow: Heaven's Tremble - Deicide

@Tobi: @Night Zap:

Es sah etwas unelegant aus aber Karli schaffte es sich aufzusetzen und wirkte wie ein verkaterter Alkoholiker oder ein verschlafenes Kind. Sie wusste nicht welcher Begriff gerade passender war, dem darauf folgenden Kommentar nach dem Aufstehen zufolge traf aber eher Zweiteres zu, als Sie nach "Saft" fragte. Etwas kopfverdrehend betrachtet Noire Sie als von hinter der Essensausgabe ein Schrei zu hören war. "Kann kurz dauern! Hab hier noch so ein paar Orangen die ich auspressen kann!" Bei der Stille die zumindest bei all den Personen entsprechend war wunderte es niemanden dass die Personen das verstehen konnten. Jeder der anwesenden war verdutzt wie schnell die Person wieder "auf den Beinen" war da Sie doch gerade erst einen Finger verloren hat.

@DancingMoon:

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522

Sonntag, 14. Oktober 2018, 20:13

Langsam stand Korina auf. Die Schwellung hatte es schwerer gemacht, zu atmen, und dadurch war sie jetzt nach dieser Anstrengung völlig aus der Puste. Sie lehnte sich auf die Reling und sah zu, wie Lauriam, Leo und Nakoa gerade der Kapitänin den Rest gaben. Es war so ziemlich geschafft, die Piraten waren besiegt.

"Aaaahhrrg! Der Seeteufel soll dich holen, Windmann!" brüllte die Sirene, als ihre Flucht von Lauriams Magie behindert wurde, kurz bevor sie an den Rand ihres Schiffes gelangen konnte. "Meine ganze Crew, und meine lieblichen Tiere habt ihr getö-" Ihre Worte wurden jäh unterbrochen, als Leos Katana ihr Herz durchdrang. Blut und Wasser flossen an ihrer Brust und an ihrem Rücken herunter, als sie die Klinge ergriff, aus sich herauszog und sie Leo hinwarf. Sie schwankte stark, ihre letzten Kräfte wurden wohl darauf verwendet, ihr Herz für ein paar Sekunden länger am Schlagen zu halten. Sie blickte zu Leo. "Meine Schwestern werden mein Blut an euren Händen riechen. Eure Wasserleichen werden ihre Spielzeuge. Hm, vielleicht mache ich ihnen jetzt gleich noch ein Geschenk, bevor ich..." Sie hustete Blut und beendete ihren Satz nicht. Stattdessen rollte sie ihre Schwanzflosse ein und sprang, mit aller Kraft, die ihr verblieb. Für einen Moment sah es so aus, als würde sie dank des Gegenwindes nicht weit kommen... doch sie stürzte immer weiter vorwärts, griff mit ausgestreckter Hand nach der gegenüberliegenden Reling...
...und packte Korina am Kragen. Die ermattete Schwertkämpferin hatte nicht rechtzeitig weggekonnt, als sie erkannte, was geschah, und schaffte es nicht, sich gegen das Gewicht zu stemmen, und wurde über die Reling gezogen. Der Griff der Sirene lockerte sich zwar schnell, als die Piratin wahrhaftig starb, doch es war schon zu spät. Korina fiel zwischen den Schiffen ins Wasser uns sank wie ein Stein.
___________________________________________________
@Raisen: @Tobi: @Soren: @werimmerKorinarettenmöchte:

523

Sonntag, 14. Oktober 2018, 20:52

Lauriams und Leos Zusammenspiel funktionierte wiedereinmal wunderbar und der Söldner schaffte es der Dämonin das Herz zu durchbohren. Zuvor fluchte sie noch kurz über Lauriam und trauerte über ihre Crew. Lächerlich aus Lauriams Sicht. Sie hätte nach den ersten Anzeichen, dass die Passagiere des Grünen Wals sich sehr gut verteidigen konnten sofort den Rückzug anordern müssen. Doch sie hat aufgrund ihrer Sturheit den Tod für sowohl ihre Mannschaft, diese Tiere und sich selbst gewählt, den Leo ihr nun gab.

Der Spezialagent dachte schon es war vorbei und plante schon in Richtung Reling zu gehen, da wehrte sich die Sirene noch ein letztes Mal. Sie entfernte mit ihrer letzten Kraft das Katana, drohte ihren beiden Mördern mit der Rache ihrer Schwestern und sprang mithilfe einer eingerollten Schwanzflosse in Richtung der Reling des Grünen Wals und... griff sich Korina am Kragen.
Der Windmagier wollte den Flug eigentlich unterbrechen, doch just in diesem Moment konnte er etwas nicht mehr länger zurückhalten. Er übergab sich an Ort und Stelle. Die ganze Bewegung bei diesem Schwindelgefühl und seiner Übelkeit, die er mit diesem Blitzlicht-Angriff ohnehin schon hatte, das war einfach zu viel und er war nicht im Stande gegen die letzte Tat der Dämonin etwas zu tun.
Er fühlte sich elendig. Wenn auch mehr wegen seines eigenen Zustandes, aber auch ein kleines bisschen deswegen, dagegen momentan nichts tun zu können. Das wäre so ein unglaublich unnötiger Verlust und das nachdem, soweit es Lauriam beurteilen konnten, alle Dunklen Schwingen den Angriff überlebten.

@S oren:

Alles was Rhord mitbekam war, dass auf einmal eine häßliche Fischfrau angeflogen kam und sich Korina am Kragen packte, nur um sie mit sich ins Meer zu reißen. "Scheiße!", schrie er laut als Reaktion aus und rannte schon in Richtung Reling, dort wo Korina grad verschwand. "Holt schnell etwas, wo wir gleich wieder hoch-klettern können.", rief der Dämon darauf Amen und Vitaya zu, ehe er sein Schwert zur Seite warf und ins Wasser sprang. Schwimmen konnte er zumindest, wobei Rhord noch nie mitten auf dem Meer schwimmen gegangen war. Im Prinzip wusste er also selbst nicht, ob das gut gehen kann, aber nun war sein Fokus sowieso erstmal darauf das Mädchen zu retten. Durch sein Gewicht konnte er etwas Abstand wettmachen und ließ die wieder aufsteigende, nun tote, Dämonin hinter sich. Doch Korina war bereits tiefer gesunken und das was Rhord an Kraft noch übrig hatte war nicht genug, um ihr schnell näher zu kommen. Er versuchte und versuchte es, immer tiefer und tiefer zu schwimmen, aber merkte selbst, dass ihm langsam die Luft knapp wurde. Es war nur noch so wenig zwischen ihnen... Aber er sah sich gezwungen jeden Moment anfangen zu müssen aufzutauchen.

@R aisen: @P seudo: @N ight Zap:

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524

Sonntag, 14. Oktober 2018, 21:44

Der Kapitän des Grünen Wals war früh im Kampf verletzt geworden und dann auf Empfehlung seines Ersten Maats hin unter Deck gegangen, da die kämpferischen Passagiere dort auch ohne ihn klar kamen, die Crew jedoch seine Koordinationsfähigkeiten brauchte, um die weniger Kampfbereiten Passagiere in Sicherheit zu bringen und das Schiff vom Sinken abzuhalten. Jetzt, da mit der Seeschlange das letzte Monster besiegt worden war, kam ein Schadensbericht. "Käpt'n, die Seemonster haben zahlreiche Lecks geschlagen, mehr, als wir auf die Schnelle flicken könn'. Noch behelfen wir uns mit den Pumpen, aber die Leute in den Tretmühlen halten das nicht ewig aus. Wär am besten, wenn wir das Schiff den Strand hinaufziehen könnten, um alles von außen zu flicken."
"Das gefällt mir nicht." antwortete der Kapitän. "Wir sind jetzt schon gefährlich nah an der Küste von Branlahr, wenn wir erwischt werden, wie wir an Land gehen, sitzen wir fest... hm, was ist da draußen los?"

Inzwischen waren schon wieder einige Matrosen an Deck gekommen, sie probierten sich daran, die riesige Schlange vom Deck zu hieven, oder gingen auf die anderen Piratenschiffe, um sicherzustellen, dass dort keine Seeräuber mehr lauerten, und um mögliche Geiseln zu befreien. Doch jetzt blickte niemand auf Schlangen oder Schiffe, alle Augen waren zum Himmel gerichtet. Von der Küste Branlahrs flog ein riesiges Wesen elegant auf sie zu.
Das Geschöpf hatte azurblaue Schuppen, einen langen, schlangenähnlichen Körper, und zwei paar riesige Flügel, die den Flossen eines wunderschönen Fisches ähnelten. Über seinen Rücken zogen sich algengrüne Haare. Sein Kopf ähnelte dem eines Krokodils, aber die Augen waren verhältnismäßig größer, aus der Stirn befanden sich zwei krumme Hörner, die konvex auseinander wuchsen, und am Kinn wuchs ein Bart in der gleichen Farbe wie das Rückenfell.
Rasant kam der Wasserdrache auf sie zugeflogen, doch dann bremste er ab und landete elegant auf dem Deck des backbordseitigen Schiffs. Leo, Nakoa und Lauriam, die dort standen, konnten die zierlichen Arme und Beine erkennen, die nun den riesigen Drachen trugen.
"Es besteht kein Grund zur Furcht, Menschen. Ich möchte mit eurem Kapitän sprechen." sagte der Drache mit einer großväterlichen Stimme, ohne den Mund zu bewegen. Einige der Dunklen Schwingen hatten dies schon bei Juna erlebt: Er sprach mit seinen Gedanken direkt in ihre Köpfe. Aber es war viel intensiver und durchdringender als alles, was Juna je "gesagt" hatte. Trotz des freundlichen Tons war klar: Dieses Wesen war Normalsterblichen bei weitem überleben. "Aber zuerst..." Plötzlich senkte er seinen Kopf zu der Wasserfläche zwischen dem Grünen Wal und dem Piratenschiff, auf dem er stand. Im Meer waren fast nur tote Körper, aber zwei Herzschläge konnte er klar durch die Wellen vernehmen.
Sein Kopf tauchte ein, und schnell fand er die Quellen der Herzschläge. Eine sinkende, wohl bewusstlose Frau und ein Mann, der verzweifelt hinter ihr herschwamm. Der Drache öffnete sein Maul und sog damit Wasser an - und die beiden Menschen. Als Rhord im Drachenmaul ankam, spürte er, wie Wasserdruck eine Art Polster formte, der ihn vor den spitzen Zähnen des Drachen schütze. Nun, da er die beiden fest im Griff hatte, holte der Drache wieder den Kopf aus dem Wasser und ließ die beiden Menschen auf dem Deck des Grünen Wals nieder, das fließende Wasser spülte sie behutsam aus seinem Maul heraus und auf den hölzernen Untergrund.
Als der Drache jetzt einen genaueren Blick auf die beiden warf, die er eben gerettet hatte, fiel ihm etwas auf. Hm, etwas an der Aura dieses Burschen ist merkwürdig. Könnte es sein, dass er...?
Korina war in der Tat bewusstlos, bestimmt hatte sie vor Schreck über die Ergreifung durch die Sirene Wasser geschluckt.
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Nochmal ne Out-of-Story-Notiz über das Aussehen des Drachen: Mit seinem Schlangenkörper und kurzen Gliedmaßen ähnelt er mehr einem asiatischen Drachen als einem europäischen.

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525

Sonntag, 14. Oktober 2018, 21:52

Karli bemerkte die neugierigen Blicke der Passagiere. Verwundert, erheitert, aber vor allem fragend schauten sie die 9 fingrige Wölfin an. Kaum ein wenig von dem Eingriff erholt, verlangte sie nach einem Saft. "Kann kurz dauern! Hab hier noch so ein paar Orangen die ich auspressen kann!" hörte man anschließend eine männlich, raue Stimme von hinten rufen. Wohl der Wirt. Ein wahrer Wirt, der sich sogar um das Wohl seiner Gäste kümmerte, obwohl das Schiff von einer Piratencrew übernommen werden könnte. Guter Mann. "Vielen Dank." hieß es von Karli nur knapp. Hier half nur pure Ignoranz gegenüber der tuschelnden Anwesenden. "Noire..." begann sie weiter zu sprechen. "...weißt du was oben los ist? Kommen die anderen klar?" Die Wölfin hatte zwar allen Grund an Deck zu fehlen, doch selbst der beste Grund der Welt konnte ihr schlechtes Gewissen, den anderen nicht beiseite stehen zu können, nicht beruhigen.
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526

Sonntag, 14. Oktober 2018, 22:38

So nahe, aber es brachte einfach nichts. Rhord war gerade dabei aufzugeben, da wurde er auf einmal nach oben gezogen. Mit dem um ihm fließenden Wasser! Zuerst konnte er nicht erkennen, was dort über ihm war, doch plötzlich merkte er, wie er auf einmal in dem Maul von etwas war... Etwas sehr großem. Aber er berührte gar nicht die Zähne, da war etwas anderes zwischen ihm und dem Gebiss. Korina kam nach ihm und befand sich kurz darauf in dersleben Situation.

Doch durch diese Überraschung hatte der Dämon ausversehen einmal seinen Mund geöffnet und schluckte auch Wasser, bis er von dem ihm unbekannten Wesen aus dem Wasser geholt wurde, zurück aufs Schiff. Das erste was er hier tat war erstmal das Wasser irgendwie auszuspucken. Doch er schaffte es nicht aufzustehen, weswegen sich auf seinen Bauch legteund etwas mit seinen Armen aufstämmen musste. Als dies getan war drehte er sich zurück auf seinem Rücken, seine Arme lagen eher zur Seite als an seinem Körper, um nun endlich zu sehen, wer da eigentlich sein Retter war. Seine Sicht war zuerst noch etwas verschwommen, aber langsam klärte sich das Bild.

Da war ein großes, ja sehr großes, langes Monster, mit vielen azurblauen Schuppen. Dazu noch Flügel und zwei krumme Hörner. Moment mal..., dachte sich der Dämon, als er solangsam eins und eins zusammen zählte. Diese Größe, diese Form, die Schuppen. Dazu diese Flügel. Das war doch nicht etwa... ein Drache? Vor seinen Augen spielte sich das ab, was Siakin ihm noch in Killius-Stadt erzählt hatte. Das eines dieser Wesen einen seiner Freunde einfach ermordet hatte, als dieser nach ihm suchte. Weil es vor vielen, vielen Jahren mal einen Krieg gab, mit dem er nichts zu tun hatte. Verdammt., war ein anderer Gedanke, der ihm neben allen vorherigen durch den Kopf ging. Wird ihm nun dasselbe ereilen? Völlig kraftlos und ohne jegliche Möglichkeit auf Flucht. Noch vor etwas mehr als einer Woche wäre er glücklich gewesen, hätte er einen Drachen sehen dürfen. Aber jetzt? Statt Glück fühlte er nur Angst. Ob Drachen Wege haben zu erkennen, was er ist? Er würde es wohl bald herausfinden, dachte sich der Echsendämon. Einmal kurz schaute er aber auch in Richtung Korina, die momentan neben ihm lag, noch immer bewusstlos. "Vielleicht sollte jemand mal schauen, ob sie, wie ich, auch Wasser geschluckt hatte?", versuchte er mit leiser Stimme herauszubringen. Er war zu ausgelaugt für mehr und schaute wieder zurück auf den Drachen.
Mal schauen, wie das ausgehen wird.


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Wie aus dem Nichts tauchte auf dem Horizont plötzlich ein Wasserdrache auf. Lauriam hatte solche Wesen schon einige Male gesehen, aber es war immer wieder erstaunlich festzustellen, wie winzig und machtlos er gegen so ein Wesen wirkte. So ging es aber wahrscheinlich wohl jedem.

Dieser tauchte sogleich ab, um sowohl Korina als auch den hinterhergesprungenen Rhord zu retten. Der Spezialagent fand es zwar gut, dass der Rabenteufel gerettet war, aber nun gab es Grund zu denken, dass die Dunklen Schwingen sich sogleich von ihrem Dämon verabschieden dürfen. Sich immer noch elendig fühlend, begab sich der Windmagier zurück aufs Schiff. Erst als er sich näherte kam ihm plötzlich ein Gedanke: Der Drache wird spüren, dass er derzeit ein Pakt-Angeborener ist. Ob diese Wesen zwischen sowas und Dämonen unterscheiden? Falls er dazu mal etwas gehört oder gelesen hatte, konnte er sich wegen seinem Zustand gerade nicht darauf genug konzentrieren, um sich daran zu erinnern.

@Night Zap: (Drachen können ja Gedanken lesen) @Anwesende:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (14. Oktober 2018, 22:44)


527

Sonntag, 14. Oktober 2018, 22:46

Leo's Angriff war ein Erfolg und endlich hatten Sie den Punkt erreicht, wo Sie hinwollten. Einen tödlichen Schlag an den König - besser gesagt der Königin - zu setzten und damit diesen Kampf zu gewinnen. Dass die anderen die Schlange bereits beseitigt hatten merkte er nicht, war er doch mit seiner vollen Aufmerksamkeit bei dem Kampf gegen den Dämon. Da war es gut dass Sie den Rücken frei hatten. Doch statt das Schwert weiter im Griff zu haben zog es der Dämon noch mit den letzten Kräften heraus und warf es weg, gab seine berüchtigten letzte Worte als Drohung bevor Sie kurz vor Ihrem Ziel Tod zusammenbrach. Nur dass dies gereicht hatte Korina zu erwischen die dadurch nach unten ins Meer fiel. Verdammt! Leo wollte in einem letzten Kraftakt hinterher, doch Rhord war schneller in diesem Gedanken, weshalb Leo kurz zur Ruhe kam und sein Schwert einsammelte, um es in seinen rechtmäßigen Platz wieder zu verstauen. Erst jetzt holte Ihn auch die Erschöpfung ein, die mit dem massiven Einsatz seiner Magie kam. Der Dämon hatte ihn nahe seinem Limit gebracht. Wäre der Kampf länger gewesen oder hätte er nicht so eine fabelhafte Unterstützung durch Lauriam gehabt, hätte er diesen Druck dann selbst zu spüren bekommen.

Es verging Zeit. Viel zu viel Zeit. Während Matrosen mittlerweile zurück aufs Deck kamen und dem Kadaver zu besorgen stand Leo besorgt an der Reling, an der Rhord und Korina ins Meer verschwanden. Er wollte eigentlich zu Lauriam und für die hervorragende Zusammenarbeit einschlagen, doch der hatte seinen eigenen Anteil an Problemen weshalb er - mit dem anderen dringenderen Problem besorgt ins Wasser starrte. Er war bereits dabei selbst nachzuspringen da er nicht ZWEI Leute gleichzeitig verlieren wollte als sich von Branlahr her eine Figur im Himmel befindend sich dem Schiff schnell näherte. Leo wusste was da auf Ihn zukam als der Drache endlich in richtiger Sichtweite war. Sie konnten nur Beten, denn ein Hoher Drache landete auf dem Deck, von nahem Betrachtet eine extrem imposante Erscheinung. Der Drache sprach in einem schon fast befehlendem Ton, dass man merkte dass sich widersetzten kaum lohnen sollte, das war Leo sehr wohl bekannt, da war es Ihm nur Recht dass dieser nicht auf Blut aus war. Beeindruckt von dem Drachen pfiff er deutlich beeindruckt. "Ein Hoher Drache aus Brahlahr. Sieht man nicht alle Tage." - um das noch zu verstärken rettete der gute Drache sogar die zwei Vermissten. Korina war bewusstlos, bei der Dauer wohl lebensgefährlich wenn Sie zu viel Wasser geschluckt hatte. So sehr der Drache auch ein Augenschmaus war, den viele nicht zu Gesicht bekommen war ein Menschenleben in Gefahr, weshalb er sich neben Sie hinkniete und nach Atmung prüfte. Sehr schwach, zwar da aber viel zu ruhig. Wahrscheinlich durch den fehlenden Raum durch das Wasser. Entsprechend leitete Leo Erste Hilfe in dem er das Wasser mithilfe eines Reanimierungsversuchs aus Korina pressen würde.

@Night Zap @All an Deck:

Nachdem Karli ihre Saft bekommen hatte merkte man Ihr an, dass die Blicke der Passagiere Ihr nicht behagten - Noire auch nicht, da stand sie aber professionell drüber - und Sie zaghaft über die Situation oberhalb ob die anderen klar kommen würden, es war schon ordentlich Krach die ganze Zeit über zu hören, auch wenn es kurze abflaute und wieder begann laut zu werden. "Leo und die anderen sind Oben, die schaffen das schon!" munterte Sie die Wölfin, auf, nur um wie alle anderen auch die Tiefe Stimme eines Wesens in Ihrem Kopf zu hören. Die Passagiere im Essenssaal waren panisch umschauend, einige kauerten zusammen von dieser imposanten Stimme. "Gedankenübertragung?"

@DancingMoon:

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528

Sonntag, 14. Oktober 2018, 22:55



Mit jedem Herzschlag wurde Blut aus den Schnittwunden an seinen Unterarmen gepumpt und je mehr davon auf seine Kama flossen, desto tiefer versank sein Verstand in einem stillen Ozean - desto ruhiger und konzentrierter wurde er. Amen wich den unkontrollierten Bewegungen der Seeschlange, die versuchte Korina von sich zu schleudern, immer knapper aus. Doch das war nicht der Fall, weil Amen zu langsam war oder er nicht mehr mitkam - er bewegte sich nur soweit wie es notwendig war. Einerseits, um Kraft zu sparen, aber der Hauptgrund war, weil er dann mehr Zeit hatte, um seine eigenen Angriffe treffen zu können. Schließlich war es soweit und Amen landete einen Volltreffer; er versenkte seine beiden Kama tief in der Wunde, die Rhord zuvor geöffnet hatte. Dadurch und auch durch Korinas Schlag stoppte das Monstrum für kurze Zeit, was Rhord genug Zeit verschaffte, um seinen großen Zweihänder tief in die Schlange zu schlagen. Amen atmete erleichtert auf, als das Ding leblos auf das Deck krachte. Sie hatten gewonnen!

Auch Lauriam, Leo und Nakoa beendeten ihren Kampf und besiegten die Fischdämonin, die noch irgendwas fluchte. Bevor irgendwer reagieren konnte, sprang sie allerdings auf Korina, die sich gerade mithilfe der Reling auf den Beinen hielt. Die Dämonin stürzte mit Korina vom Schiff in das eiskalte Wasser. Amen wollte nachspringen, doch Rhord war schneller - was auch besser war, denn er konnte nicht schwimmen - doch die beiden tauchten nicht wieder auf. Was war da los? Er musste ihnen helfen...!

Plötzlich schoss etwas über das Schiff hinweg und Amen lief es kalt den Rücken hinab. Wie gebannt starrte der Junge in den Himmel. Er sah einen schlangenähnlichen Körper mit azurblaue Schuppen und zwei große Flügel. Dazu einen Kopf, der dem eines Krokodil ähnelte, und auf dem sich zwei krumme Hörner und ein komischer Bart befanden. "Ein...Drache", murmelte der Weißhaarige geschockt, gefolgt von einem Gefühl des Unbehagens. Der Drache landete mitten auf dem Deck, vollführte irgendeine Magie und saugte Wasser aus dem Meer - und damit auch Rhord und Korina, die sanft auf dem Schiff platziert wurden. Amen schluckte und sein Herz begann zu rasen. Ein Drache. EIN DRACHE.

"Es besteht kein Grund zur Furcht, Menschen. Ich möchte mit eurem Kapitän sprechen", hallte es plötzlich durch Amens verwirrten Kopf und er ließ die beiden Kama fallen. Dadurch wurde er aus dem Trance-ähnlichen Zustand von Kalis Magie gerissen und alles kam zurück. Seine Müdigkeit, seine Wunden, sein Hass gegen Drachen, die Erinnerungen an das schwarze Ding, das sein Dorf ausgelöscht und ihn getötet hatte. Alles traf ihn wie ein Schlag. Amen konnte nicht mehr rational denken, denn sonst hätte er an der Stimmlage des Drachen und der Rettung von Rhord und Korina schnell gemerkt, dass das Geschöpf des Himmels keine bösen Absichten hatte. Doch das war dem Jungen inzwischen sowas von egal. "Shinra"

Mit einem wackelnden Gang taumelte Amen nach vor, an den anderen vorbei, mit dem Blick auf das hölzerne Deck gerichtet. Er registrierte die anderen Schwingen überhaupt nicht, auch die Geräusche um ihn herum gelangten nicht in sein Ohr. Einige Meter vor dem Geschöpf des Todes stoppte Amen und sah auf. Er sah den Drachen nicht einmal deutlich, alles drehte sich und verschwamm ineinander. Doch seine Absicht war klar. "Wag' es nicht mich zu...", der Weißhaarige zog das Khopesh horizontal aus der Geisterwelt, "...stoppen." Eine schwache, weiße Aura umhüllte die gebogene Klinge des Khopesh, die auf Amen übersprang und ihn mit neuer Kraft erfüllte. Das war nichts, mit dem er realistisch gesehen einen Drachen verletzen oder gar besiegen könnte, aber rationale Gedanken hatten in seinem hasserfüllten Kopf keinen Platz. Drachen waren...falsche Wesen. Arrogant. Jederzeit bereit, alles zu tun, um ihren verdammten Willen zu bekommen. Auch dieses Ding war nur hier, um sich einen Spaß zu machen und seine Überlegenheit zu beweisen...! Selbst wenn er sein Leben verkürzen musste, er hatte keine Wahl als diese Ungerechtigkeit und diese Gefahr aus dieser Welt zu verbannen. Amen legte auch seine zweite Hand auf den Griff der Waffe, hob sie über den Kopf und vollführte einen diagonalen Schlag in die Luft.

Stirb


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529

Gestern, 15:13

Als der Wirt endlich Karli's heiß ersehnten Orangensaft brachte und sie zum Trinken ansetzte, hörte man Panik von oben aufsteigen. Irgendetwas kam auf sie zu, etwas großes und landete wenig später in direkter Nähe, was nicht nur durch das plötzliche Schunkeln des Schiffes deutlich zu spüren war, sondern auch durch die hallende Stimme, die in all den Köpfen an Bord erklang: "Es besteht kein Grund zur Furcht, Menschen. Ich möchte mit eurem Kapitän sprechen." Was war da oben bloß los? War das ein Trick der Piraten? Die Wölfin konnte ja nicht ahnen, dass sich ein wahrhaftiger Drache zu ihnen verirrt hatte. "Wir müssen nach oben. Nachsehen, was dort ist. Hilf' mir mal.." Karli hob ihren gesunden Arm. Sie wollte von Noire gestützt werden, falls es ihrem Körper doch zu schnell mit allem ging. Ihr Kreislauf würde es ihr sicher sofort mitteilen. "Aber vorher..." mahnte sie. "Brauch ich DAS." Also schnappte sie sich die Kanne Saft und trank ihn mit einem Hauruck aus. "Vielen Dank guter Mann. Da fühlt man sich doch gleich viel gesünder."
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(Geil, wie ich einfach die Gedankenübertragung des Drachen überlesen hab xD)
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530

Gestern, 17:27

Der Drache wand seinen Kopf in die Richtung des brüllenden Jungen, und starrte ihn einen Moment lang verdutzt an. Das war eine ziemlich starke magische Waffe, die er da trug. Erst, als der Junge begann, Energie in das ghiseanische Schwert zu laden, entschloss der Drache sich, etwas zu tun. Er öffnete sein Maul, wohl, um seinen Drachenodem zu entfesseln. Und genau das tat er auch.
Allerdings nur eine abgespeckte Version, natürlich. Besonders viel magische Kraft steckte der Junge nämlich nicht in seine Attacke, er war wohl erschöpf von dem Kampf und griff deshalb blindlings jedes große Geschöpf an, das vage gefährlich aussah. Ein Strahl aus Wasserblasen stieß aus dem Maul des mächtigen Wesens, die die Energiewelle, die von Amens Schwert kam, abfing und umleitete, so dass der Drache nicht getroffen waren. Die Blasen schwebten danach träge auf Amen zu, und als sie auf seiner Haut landeten, konnte er spüren, wie ein Teil seiner Erschöpfung praktisch weggewaschen wurde.
"Wie gesagt, ich tu dir nichts, mein Junge. Mein Name ist Taluhut, und Wasserdrachen wie ich sind Heiler, keine Krieger."
Inzwischen war auch der Kapitän an Deck gekommen, und Taluhut wandte sich ihm zu. "Ah, das sind Sie ja, Kapitän, guten Tag. Als Mitglied der Grenzpatrouille von Branlahr muss ich wissen, was Ihr Schiff so nahe am Land macht. Ich nehme an, es hat mit den Piraten zu tun, die Sie in die Zange genommen haben? Hätte ich doch früher bemerkt, dass hier ein Kampf stattfindet, dann hätte ich sofort geholfen. Auch wenn unseresgleichen eigentlich nicht Partei ergreifen soll..." Der Wasserdrache bemerkte, dass er dahinschwafelte, und ließ dem Käpt'n die Gelegenheit, zu antworten.
"Genau. Die haben uns an die Küste gedrängt, wo man nicht mehr fliehen konnten. Normalerweise wär das jetzt nicht so schlimm, wir könnten das Schiff an Land bringen und die Lecks und Kampfschäden dort viel leichter reparier'n, aber tja, das hier ist Branlahr."
"Die Schäden scheinen ja in der Tat erheblich zu sein, aber ich sollte das nicht erlauben... Ich habe eine bessere Idee. Ich werde mit meinen Kräften helfen, das Wasser aus dem Schiff zu pumpen. Dann können eure Männer die Lecks in Ruhe flicken, ohne dass hier jemand ein Drachengebot brechen muss."

Korina wachte unterdessen immer noch nicht auf.
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531

Gestern, 19:08

Als Lauriam dem Drachen und den anderen so langsam näher kam, merkte dieser natürlich ebenfalls, dass Amen anfing etwas sehr, sehr dummes zu machen. Glück für ihn, dass der Drache die Aktion nicht als so ernst wahrnahm und ihn sogar von seiner Erschöpfung heilte. Ob er später herausfinden sollte, was der weißhaarige Junge sich dabei gedacht hatte?

Aber da war nun auch noch Korina. Sie war noch immer bewusstlos und Leo versuchte bereits sie wiederzubeleben, indem er erstmal das Wasser aus ihrem Körper rauspumpte. Der Spezialagent fühlte sich immer noch nicht so gut, aber so langsam ging es seinerseits wieder. Zumindest für den Moment. Er ging näher an die beiden heran und ging entgegengesetzt vom Söldner in die Knie. "Mach weiter, ich versuche ihr derweil andersweitig zu helfen.", sprach er zu ihm und griff derweil den linken Arm des Rabenteufels und begann etwas von seiner eigenen Lebensenergie reinfließen zu lassen, um ihr Herz somit weiterschlagen zu lassen. An der Brust wäre das zwar effektiver gewesen, aber es war derzeit wichtiger, dass Leo das Wasser rauspumpt. Er selbst hatte glücklicherweise keine Verletzungen davon getragen, wobei das ohne Leos Hilfe ganz sicher nicht der Fall gewesen wäre. Daher war die Prozedur zwar etwas ermüdend, aber nichts gefärhliches für ihn selbst. Ehe es aber diesen Punkt doch noch erreichen sollte, sorgte die Dunkle Schwinge für etwas Unterstützung:
"Ich könnte gleich jemand noch fittes gebrauchen. Keine Sorge, ich werde keine gefährliche Menge an Lebensenergie nehmen, aber meine wird auch nicht ewig reichen." Am liebsten hätte er ja grade einfach Leo gegriffen und sich etwas Lebensenergie von ihm "geborgt", aber bei seiner Aufgabe wollte er wie gesagt dort nirgendswo eingreifen. Dies wäre fahrlässig.

Rhord blieb derwiel ruhig und schaute nur zu, wie die anderen Korina wiederbelebten. Oder zumindest dies versuchten. Der Drache schien ihn bereits wieder vergessen zu haben.

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532

Gestern, 19:41

Der Drache öffnete sein Maul und ein Strahl aus Wasserblasen entfesselte sich in Amens Richtung. Der Angriff mit Shinras Kraft wurde neutralisiert und er mehrfach von den Blasen getroffen - doch anders als erwartet, verursachte die Magie des Drachen keinen Schaden. Im Gegenteil: Die Wunden an Amens Unterarmen, die er sich selbst zugefügt hatte, wurden geheilt. Ebenso fühlte er sich plötzlich nicht mehr müde, sondern topfit? "Wie gesagt, ich tu dir nichts, mein Junge. Mein Name ist Taluhut, und Wasserdrachen wie ich sind Heiler, keine Krieger", sprach der Drache in seinem Kopf und Amen konnte nicht glauben, was er da hörte. Ein Drache, der heilt? Das musste eine Lüge sein...!

"Ja ja, ich hör' schon auf", murmelte Amen, noch bevor Shinra oder Menhit etwas sagen konnte. Er setzte sich am Rand des Decks auf den Boden und lehnte gegen die Reling - dabei blieb sein Blick starr auf dem Drachen.


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Gestern, 19:43

Leos Reanimierungsversuch hatte nicht sofort gewirkt, was er erwartete, denn je nach Menge an Wasser dürfte es schwierig sein Atmung und Durchblutung herzustellen. Leo pumpte in relativ gleichen, schnellen Abständen auf die Brust, etwa dreißig Mal, doch noch kein Mucks von Korina. Lauriam schien auf seine Art helfen zu wollen, denn er kam Ihm zur Hilfe, auch wenn er von seiner vorherigen "Entleerung" noch Bescheiden aussah. Je mehr Helfer so besser. Dennoch fluchte Leo innerlich als er zum nächsten Schritt überging. Der Beatmung. Zwei Mal Luftzufuhr bevor erneut im Rhythmus die Herzdruckmassage fortgeführt wurde. Je schneller Sie Korina wieder unter den Bewusstsein habenden bringen so besser für Sie. Nur war Leo mit seinem Latein sonst am Ende, er war weder Arzt noch Wunderwirker, nur ein einfacher Söldner der die einen oder anderen Kniffe drauf hatte und gerne mal den Gruppenclown in seiner Reisegruppe spielte.

@Night Zap: @Tobi:

Auch Karli schien die Stimme in ihrem Kopf nun bemerkt zu haben und war hellauf motiviert nach Oben zu gehen. Was Noire gar nicht behagte. "In deinem Zustand bist du keinem eine Hilfe. Das Gift ist immer noch in deinem Kreislauf und du hast genug Blut verloren in kurzer Zeit." Sie äußerte Ihre Meinung laut genug um fast schon ein wenig wütend zu sein. Man könnte meinen als dass Sie sich Ihrer eigenen Situation nicht ganz bewusst war. "Überdenke es bitte noch einmal. Ich bin keine Ärztin, wenn du mir gleich wieder wegfällst weiß ich nicht ob Ich dir helfen kann." und appellierte nochmal an Karli. Wenn Sie verbissen genug war würde Noire Sie gehen lassen, dann war es Ihr aber gleichgültig was darauf passieren würde. Manchmal musste man die Böse sein um jemand etwas Gutes zu tun.

@DancingMoon:

Night Zap

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Gestern, 20:12

Korina schlug in dem Moment die Augen auf, als Leo sie gerade beatmete. Mit dem rechten Arm schlug sie ihn prompt zur Seite, dann setzte sie sich auf, erbrach einen Schwall Salzwasser, und wischte sich mit den Handrücken nochmal den Mund ab. Blärg. Dann wurde ihr bewusst, das ihr gerade wohl das Leben gerettet worden war. "Oh, tschuldige. Danke." murmelte die Schwertkämpferin peinlich verlegen Leo zu. Die Schwellung hatte inzwischen genug abgenommen, damit sie wieder normal sprechen konnte.

Inzwischen nahm der Kapitän das Angebot des Drachen dankend an. Außerdem wurde er informiert, dass auf den Piratenschiffen mehrere Gefangene gefunden wurden, die sich nach ihrer Befreiung bereiterklärten, bei den Reparaturen zu helfen. "Dann fangen wir mal gleich an." meinte Taluhut also. "Aber zuerst muss das hier aus dem weg."

Korina sah sich ungläubig um, als sie die Stimme in ihrem Kopf hörte. Konnte es möglich sein...? Und dann erblickte sie den Wasserdrachen, der gerade daran arbeitete, die tote Riesenschlange vom Schiff zu hieven. Tatsächlich. Das war er.

Bis vor kurzem terrorisiert dieses Biest alles, was über der Wasseroberfläche war. Jetzt wird es als Nahrung für unzählige Meereswesen dienen. sagte der Wasserdrache und tauchte ebenfalls ins Meer. Er sah sich gründlich alle Lecks im Rumpf des Grünen Wals an und begann dann, den Fluss des eintretenden Wassers aufzuhalten und umzukehren, natürlich vorsichtig, damit die Löcher nicht durch die Flusskraft des Wassers vergrößert worden. Während er das machte, streckte er den Kopf aus dem Wasser. Wahrscheinlich hatte keiner der Passagiere je einen Drachen aus der Nähe gesehen, und bestimmt hatten einige von ihnen Fragen. Besonders der weißhaarige Junge. Und dann war da auch noch diese junge Frau, die er gerettet hatte und die gerade zu sich gekommen war. Sie kam ihm bekannt vor.
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