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881

Montag, 10. Dezember 2018, 21:51

Rhord bekam erstmal nichts mehr von der Außenwelt mit. Innerlich war da auf einmal eine Art Nebel, als würde etwas entschwinden. Sein Herz fing auch an ruhiger zu schlagen. Er hatte einen Traum, wo Bali ihm irgendwas riet, aber er konnte nicht ganz verstehen was das war. Und nach einer Weile, so etwa eine halbe Stunde, erwachte der Dämon auch schon wieder, noch immer mit seiner Dämonenfratze voraus im Boden liegend.
"Uff... ich bin schonmal besser aufgewacht." Auffällig war für ihn momentan vor allem, dass er überall einen kleinen Schmerz spürte. So als würde sein Körper ihm sagen wollen sowas bloß nie wieder zu machen! Und wo Rhord schon daran dachte, war wohl auch etwas anderes fällig.

"Leo... ich habe nicht im geringsten eine Ahnung, was da über mich gekommen war. Da war auf einmal dieser Hass und dieser Gedanke, dass ich... dass ich...", der Dämon musste bei dem Gedanken noch einmal schlucken, "dass ich dich töten sollte. Das war alles so stark, aber ich... ich weiß nichtmal, warum ich diesen Gedanken nichts entgegensetzen konnte. Nein... irgendwo dachte ich sogar das sei richtig, aber gleichzeitig wusste ich auch, dass das falsch war." Die Dunkle Schwinge merkte selbst, dass sie derzeit kein vernünftiges Wort rausbekam. "Tut mir leid, wenn nichts was ich sage irgendeinen Sinn ergibt... Ich kann auch verstehen, wenn du erstmal von mir fern bleiben möchtest... nur... könntest du mir sagen, ob du den anderen hiervon erzählen wirst?"

Er hatte vorallem vor Lauriam Angst. Wenn er erfährt, dass der Dämon der Gruppe zu einer Gefahr für alle werden kann, sollte sich das wie eben wiederholen, was würde er wohl tun?


Rhord bemerkte jedenfalls, dass sich sein abgeschlagener Schweif regeneriert hatte. Zusätzlich verwandelte er sich erstmal zurück.


______



Lauriam, der immer noch überall Schmerzen von der Bearbeitung seines Körpers durch Rouge hatte landete schließlich mit dem Rücken zuerst, wiedermal, gegen eine Wand. "Wenn das so weiter geht gewöhnen wir uns am Ende noch daran...", kommentierte Aella ähnlich geschafft von der Bombarde aus Schlägen und Tritten, während ihr Paktpartner sich erstmal aufrappeln musste. Das zeigt nur wiedermal, dass wir mehr Nahkampfoptionen benötigen... Gegen sie haben wir im Nahkampf keine Chance... mit anderen Worten... ich werds versuchen., dachte sich Lauriam, als er vor seiner nun ausgestreckten Hand viel Wind zu sammeln und ihn mal wieder so stark zusammenzupressen, bis es so aussah, als würde ein Sturm in einer Windkugel wüten.
"Bist du dir sicher? Bereits bei bester Gesundheit hatten wir Probleme damit es überhaupt einmal erfolgreich auszuprobieren. Wie soll das erst jetzt klappen?"

Lauriams Antwort auf die Frage war ziemlich simpel:
Willst du sie nochmal von nahem erleben? Entweder treffen wir oder sie kann mit uns machen was sie möchte.

Und mit diesen Gedanken näherte sich die Wundkugel auch langsam ihrer Zielgröße... ehe Lauriam immer schneller seine Kräfte ausgingen. Schneller als erwartet. Die beiden hatten dazu nur einen Gedanken: Verfluchtes Gift Und es kam noch schlimmer: Sie benötigen Energie, um diesen Wind zusammenzuhalten. Und ohne diesen...


Lauriam konnte sich nur noch zur Seite drehen, ehe diese kleine Windkugel noch heftiger explodierte, als es Lauriams Notfalllösung eben noch tat. Der Spezialagent war sich sicher, als er nach hinten geschleudert wurde und nach ein paar Sekunden Flugzeit etwas auf seinem Rücken rutschte. Der Rand der Arena war nun nicht mehr fern, aber für Lauriam unerreichbar. Er war am Ende seiner Kräfte, auch dank des Gifts. Ihm blieb gerade mal genug Magie übrig, um Aella erstmal zu versorgen. Nun war er Rouge komplett ausgeliefert.


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Der Zettel erwies sich als eine komplette Niete. Musste der Junge tatsächlich solche Kleinigkeiten notieren? Soll die tatsächlich für ihn oder jemand anderes sein, so als kleiner Bericht? Nur um nochmal sicher zu gehen prüfte er den Zettel darauf, ob in der Geisterwelt etwas geschrieben wurde, in die er ja glücklicherweise sehen konnte, aber ebenfalls Fehlanzeige. Nungut, hier erwies es sich auch als gut, dass er seine Deckung nicht vernachlässigte und Gauner die Drecksarbeit überließ. Leonardo würde wohl kaum sagen können, dass er hinter der ganzen Aktion hintersteckte und auch das Ziel, den Zettel ergreifen, sollte Leonardo nicht bekannt sein. Insbesonders, wenn Lauriam gleich versucht den zurückzulegen, damit der nicht als komplett verschwunden auffällt. Der Söldner brach jedenfalls in Richtung Hauptstraße durch und würde wohl sogleich die Wachen kontaktieren. Diesen Augenblick nutzte Lauriam sofort, denn er wollte es nicht zulassen, dass unter seinem Kommando gleich mehrere Gangster entweder getötet oder festgenommen werden. Persönlich waren sie ihm zwar egal, aber wie sähe das denn in einem Bericht aus? Nicht, dass andere Spezialagenten und Konsorten auch gerne mal die Bauern opfern, aber dennoch weniger Opfer sind und bleiben besser als viele Opfer. Er ließ mithilfe seiner Windmagie den Zettel wieder etwas zurückflattern und ging schnell um die Ecke.

"Seamus, einen Schritt nach hinten und lass sofort die Typen gehen. Sag den Wachen gleich, dass einer der anderen Eismagie konnte und seinen Kollegen so zur Flucht verholfen hat."
Mit einem Pakt konnte er jetzt keine Eismauer erschaffen, aber was er machen konnte war zwischen Seamus und den in seine Richtung laufenden Gangstern etwas Glatteis zu erschaffen, welches der Kampfmagier immer wieder um ein Stück erweiterte, desto mehr Weg seine Helfer hinter sich ließen. Diese sollten so den Wachen zumindest auf diesem Weg entkommen können, alles weitere war deren Problem.

"Wir sprechen uns gleich noch, ich möchte den Typen noch nicht aus den Augen lassen. Such mich oben, wenn du kannst."

Nachdem alles gesagt und getan war sprang Lauriam mit seiner Windmagie nach oben auf die Dächer, um von dort aus Leonardo weiter zu beobachten, der momentan auf der Hauptstraße nach den Wachen rief. Für einen kurzen Moment konnte er ihn nicht im Auge behalten, aber dagegen konnte er nichts machen. Der Zettel kann trotzdem immer noch eine falsche Fährte gewesen sein und Leonardo ahnte doch etwas in der Art.

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Rhord hatte tatsächlich sogar eine Ahnung, was Rouge mit "EXTRA" meinen könnte, ließ aber weitere Fragen bleiben. Er folgte ihnen jedenfalls in das Handelshaus des Senators.

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882

Dienstag, 11. Dezember 2018, 21:32

Leo nutzte die Zeit wo Rhord bewusstlos am Boden lag um selbst erstmal wieder nach dieser Nah Tod Erfahrung wieder auf die Beine zu kommen. An den Überresten des Großen Steinfelsens der eine Ecke der Arena markierte lehnte er sich sitzend an und betrachtete so ruhig es die Situation zuließ Rhord weiterhin. Leo konnte nicht wirklich viel tun und sollte er doch wieder bei Bewusstsein sein wüsste er nicht wie er wohl reagiert, deshalb besser bereits sein für das schlimmste. Rouge und Lauriam tauchten auch nicht auf also schienen Sie recht viel "Spaß" zu haben. Entsprechende Zeit verging wo Leo immer wieder zwischen Rhord und der Stelle, an den er den fremden Dritten sah wechselnd seinen Blick schweifen ließ. Wer auch immer das war hat Ihn zwar in gewisser Weise gerettet aber auch fast in den Untergang getrieben. Und dass Leo es erst bemerkt hatte als ein Zauber gesprochen hatte bedeutet dass er noch viel zu lernen hatte.

Nach einiger Zeit wachte Rhord auf und sein Griff auf sein wieder aufgesammeltes aber in seiner Schwertscheide gelagertes Katana, welches er an seiner Schulte am Boden stehend aufbewahrte wurde stärker bis er sicher sein konnte das Rhord keine unschönen Aktion vollzog. Dieser war sichtlich mitgenommen. Auch wenn er wieder in Menschenform war und der Echsenschwanz, den Leo so fein abgeschnitten hatte, formte sich vorher wieder neu - als wäre nichts gewesen. Schon fast panisch versuchte er zu erklären was er tat und dass er Distanz verstehen würde - es war nur so daher gesagt aus Scham - und ob er den anderen etwas davon erzählen würde. Leo überlegte während er seinen Kopf absackend nach unten fallen ließ und die Augen zu hatte. Danach versuchte er so ernst - oder so spaßig - wie er zur Zeit konnte - er bräuchte sicherlich eine Behandlung um zu checken ob wirklich alles in Ordnung ist, auch sein linker Arm war mitgenommen - zu antworten. "Wenn ich tippen müsste bist du deinen dämonischen Instinkten unterlegen. Es gibt Gestaltwandler die etwas Ähnliches durcherleben wenn Ihnen die Pferde durchgehen. Und da hilft meistens nur K.O schlagen oder vom Leid 'erlösen'. Gut, Hat mich ja nur fast umgebracht." meinte er - versuchend die Stimmung zu lockernd während er hustete - die Kehle war Trocken und etwas zum Trinken hatte er nicht dabei "War es das erste Mal? Wenn ja, werde ich erstmal schweigen. Sollte das schon öfters vorgekommen sein jedoch ... solltest du überlegen ob du es verschweigen möchtest. Wenn es sich häuft oder die Zeit zwischen diesen 'Aussetzern' zu groß wird würdest du die Allgemeinheit gefährden."

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Rouge näherte sich Lauriam wieder mit einer bedrohlichen Haltung - und sah wie der Magier trotz der Schmerzen erneut versuchte die Kugel zu formen die er gerade eben erst nutze um Sie und Ihn voneinander zu trennen - zum Leidwesen beider - und dieses Mal war die Kugel deutlich größer und komprimierter, das konnte Rouge schon aus der Entfernung sehen, die immer kleiner wurde je näher sie kam. Nur hatte die Kugel Wind etwas Bedrohliches. Sie war Instabil. Sei es durch Ihr Gift - was sie aber in so geringer und schwacher Dosis angewandt hatte damit Sie noch Ihren 'Spaß' haben kann oder weil Lauriam keine Kräfte mehr besaß - oder seine Magie noch nicht kontrollieren kann. Das Windmagie keine übliche Form der Zauberei war ist Rouge bewusst - eines der drei oder mehrere Verdachtsmomente würden schon stimmen. Und wenn Sie so nahe kam müsste Sie sich was überlegen. Also näherte Sie sich trotzdem bis zu dem Moment als die Kugel und Lauriam irgendetwas unvorhergesehenes taten - was Lauriam war der sich hastig bewegte - und formte eine kleine aber stabile Eismaiger so groß, das Sie dahinter Platz hatte - und merkte rechtzeitig genug das die Idee keine Schlechte war als eine ordentliche Druckwelle hörbar an die Mauer prallte und selbst seitlich von Ihr der Windstoß zu spüren war. Die Mauer hatte sogar kleine Schäden davongetragen - was Sie nur mutmaßen lies wie es wohl ihrem "Gegner" ginge. Ihre Eismauer wieder aufgelöst sah sie Ihn deutlich am anderen Ende der Arena - der Schleifspur entsprechend teilweise geflogen und teilweise geschlittert - angeschlagen und erschöpft liegend. Der Kampf wäre offiziell vorbei. Würde Sie nicht Ihren eigenen Kopf haben. Ihren karmesinroten Speer lies Sie im Eis das sich bald auflösen sollte wenn er seine Magie nicht mehr aufrechterhalten kann und näherte sich ihm in ruhigen Schritten, mit dem Blick eines Raubtiers was ihre Beute nun verschlingen möchte und ging in die Hocke während sie mit ihrem Finger in seine Backe stupste. "Schon am Ende? Wie langweilig. Dabei hat es gerade angefangen Spaßig zu werden." Mit der freien Hand die Sie nicht zum Stupsen in seinem Gesicht benötigte zog Sie nun ihren Dolch und hielt die Spitze gefährlich nahe an seine Kehle. Mit äußerstem Feingefühl ließ sie die Spitze so nah kommen das ein kleiner Tropfen Blut sich bildete und sprach in einer schon fast fröhlichen Stimme, die so gar nicht zu ihrem Blick und ihrem diabolischem Grinsen passte. "Und Tod. Der Agent Lauriam Ocytha ist gestorben..." mit gesagtem sicherte Sie ihren Dolch wieder an ihrer Rüstung und hielt ihre Handfläche offen in die Luft, über den Bauchbereich von Lauriam und führte eine Art „Selbstgespräch“ “Ich bin mir sicher was er probieren wollte war in etwa das hier… " dabei sammelte sie – wie auch Lauriam – Wärme in Form von Flammen in einer Kugel die sie immer weiter und weiter mit Hitze fütterte, ähnlich wie Lauriam da sich Feuer und Wind in der Beschaffenheit bei einem Fegefeuer ähneln. Als Sie die Kugel soweit fertig hatte das Sie Lauriams letzten Versuch ähnelte – nur deutlich stabiler – drehte Sie die Handfläche um und lies diese in einem sicheren Abstand über seinen Bauch schweben. Noch.

@Tobi:


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Erstaunlicherweise bekam Zacharias Unterstützung von Korina die sehr deutliche Worte wählte - Zacharias merkte an der Wortwahl dass Sie selbst wohl auch schon einiges durchgemacht hatte. Severin hatte so eine heftige Reaktion nicht erwartet. Nicht nur das Zacharias Ihm eine über die Rübe verpasste sondern auch noch extremen Gegenwind von der Begleitung von Noire erhielt und er schon fast schmollend vor sich hinkauerte. "Ich weiß dass doch alles! Wir Geschwister - Also Kaz und Leonardo - wir kennen uns aus Kindheitstagen - aus Tagen wo wir unsere Eltern verloren hatten als Sie versucht hatten uns zu beschützen. Alle bis auf die Kinder und älteren Menschen wurden massakriert von Räubern - das Versteck wo wir untergetaucht waren konnten Sie nicht finden. Das einzige was ich möchte ist nicht wieder eine Familie zu verlieren! Und den Leuten ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, sei es noch so düster! Deshalb sind wir Söldner geworden. Deswegen haben wir immer hart trainiert seit damals. Damit anderen nicht das gleiche wiederfährt wie uns!"

@Night Zap:

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"Hol Hilfe, ich kümmere mich um ihn. waren die Worte des Fremden und das war Leonardo nur recht. So konnte er vorbei an den Angreifern der Frau - die er komplett vergessen hatte und einfach nur seine Waffe wieder auf dem Rücken schulterte und auf der Hauptstraße nach der Stadtwache rief, die nicht weit entfernt war da man den Kampflärm mittlerweile deutlicher vernehmen konnte wenn man genau hinhörte. Die Bürger in Porta Iridae waren sehr empfindlich was Kämpfe innerhalb der Stadt anbelangte weshalb es nicht lange dauerte bis man die zuständigen Söldner die den Wachdienst hatte zu den Brennpunkten brachte. Leonardo schilderte dem etwa zehn man großen Einsatztrupp die Lage, die dann auch sogleich die Gasse stürmten - einer blieb kurz zurück um Leonardos Wunde zu verpflegen um danach seinen Kollegen aufzuschließen. Jetzt wäre es gut gewesen dass Kaz da wäre, der sich ebenfalls in Medizin auskannte. Nicht zuletzt hatte er recht viel Zeit verloren weshalb Einkaufen nun nicht mehr wirklich auf der Liste stehen konnte, Dafür würde die Zeit auch nicht mehr reichen. Entsprechend machte er sich auf den Weg zurück - jedoch nicht über die Gassenschleichwege von gerade - sondern über die normale Hauptstraße und normalen Seitengassen. Der Weg selbst führte erneut am Kalder Handelshaus vorbei, welches er nicht betrat, jedoch bog er recht Zeitnah in eine Gasse danach ab und folgte dann der Stadtmauer entlang.

@Tobi: @Night Zap:

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883

Dienstag, 11. Dezember 2018, 21:32

Rouge erhielt eine von vier Ausfertigungen des 'gefälschten' Durchsuchungsbeschlusses, einen behielt Senator Klaus, einen Susanne und einer würde in ein besonderes Sicherungsfach kommen für den Fall, dass diese Kopie zur Vorlage bei einer Gerichtsverhandlung benötigt werden würde. Die Info wann die Söldner mit den Pegasusrittern - also die Truppe, die auf das Ersuchen falls sie zustimmen zum Einsatz geschickt wird - rechnen können würde Sie ebenfalls per Brieftaube dann an Rouge persönlich schicken. Auch erhielt Rouge eine Rechnung mit den bestellten Waren, die jemand aus Schattenwolf abholt, jedoch noch auf die Verladung warten müsste. Das war etwas verwunderlich dass Sie so schnell bereits einkaufen mussten aber das finanzielle Budget sollte das Bestellte bei weitem abdecken können. Entsprechend machten die drei einen Abstecher zum Karren wo gerade das Beladen begonnen hat. Noire, die sich nach dem Schattenwolf umsah der die Lieferung angeblich abholt sah diesen aber nicht in unmittelbarer Umgebung. Rouge hingegen sah etwas weiter als nur die direkte Umgebung und konnte eine Figur in der Ferne der Straße erkennen, die eine sehr gut erkennbare Axt auf dem Rücken trug. "Einer meiner Kinder ging gerade in diese Gasse. Alleine. Und ich wüsste nicht wieso. Noire, wir folgen unser verlorenes Schaf." auf die Ansage hatte Sie wenig entgegenzuwenden und beide sprintenden nach vorn - um bei einer günstigen Gelegenheit auf die Dächer der Edelhäuser zu klettern und die Gasse zu finden, in der der wohl vermeintlich 'Verlorene Sohn' verschwunden war laut Rouges Aussage.

@Tobi:

Raisen

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884

Dienstag, 11. Dezember 2018, 22:35

Ann und der Medizinmann sprachen über Lailah, bei der sich Amen wohl nochmal entschuldigen sollte. Es dauerte nicht lange, da tauchte diese auch schon wieder auf - wobei sie Amen nur einen bösen Blick zuwarf. Die Blondhaarige platzierte sich auf einem Stuhl und streckte ihren Arm nach vor, von dem etwas Blut tropfte. Sie wurde also doch getroffen, wobei der Weißhaarige nicht sagen konnte, wann das passiert war. Die restliche Behandlung von Amens Unterarm und Lailahs Kratzern verlief ruhig, da sie sichtlich wütend auf den Jungen war und dieser wiederum keine Ahnung hatte, wie er damit umgehen sollte. Am Ende sprach er dann aber doch los: "...wollt ihr was zu Essen? Ich lade euch zwei zum Essen in der Stadt ein...so als Dank für das Training und als Entschuldigung, dass ich zuweit gegangen bin...und ich denke ein gutes Essen vor einer Mission ist immer gut"

@Soren: ( @Pseudo: )
er spricht btw Ann und Lailah an

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885

Dienstag, 11. Dezember 2018, 22:36

Die Antwort, die Korina auf ihre zornige Predigt erhielt, war überraschend ernst. Severin und seine Geschwister hatten ihre Heimat verloren, und sie hatten nur durch die gute Wahl ihres Verstecks überlebt. Genauso ging es wohl jetzt den verbleibenden Bewohnern von Korinas Heimat, Bad Eisenschnee. Und nicht nur das. Hätte Korina auf den letzten Rat ihrer Eltern gehört, dass sie sich verstecken sollte, dann... Es gab zwei Möglichkeiten. Amanda und Richard hätten siegreich sein können... oder sie wären gestorben, und die Banditen hätten das Dorf niedergebrannt, und Korina wäre genauso verloren, wie Kaz, Leonardo und Severin es waren. Zugegeben, das wäre immer noch besser, als wenn sie mordend durch das Land gezogen wäre.
"Schön. Wenn du das ernst meinst, dann lass deinen Worten auch Taten folgen." antwortete sie nach einer Weile, sichtlich verblüfft von dem, was Severin gesagt hatte. "Egal wie heroisch dein Tod ist, er wird niemandem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern."
Sie war sich noch immer nicht sicher, ob Severin aufrichtig war, aber vielleicht war er auch nur ein dummer Idealist. Eine Art von Mensch, von der die Welt vielleicht mehr vertragen konnte.
Es wurde langsam später, und der Ansturm auf das Hauptquartier flaute ab. Die meisten Leute hatten jetzt, was sie brauchten, und gingen nach und nach zu Bett, um sich für den richtigen Beginn der Vorbereitungen gut auszuschlafen.

Séamus war ziemlich überrascht, Lauriam hier zu sehen. Die Worte des Agenten legten einen Schalter in seinem Kopf um, und er machte ein peinlich berührtes Gesicht. "Oh, ist das einer von deinen? Tja, auf den zweiten Blick... sieht er doch nicht so appetitlich aus." Er entfernte seinen Schattendolch und ließ den Gangster laufen. Dessen Anführer verschwand mit Windmagie, und Séamus wurde alsbald von Mitgliedern der Stadtwache bedrängt, die ihm zum Glück glaubten, dass er derjenige war, der Leonardo geholfen hatte. Sobald sie weg waren, nahm er seine Dämonenform an und floss die Wand hoch und Lauriam hinterher.
________________________
@Soren: @Tobi:

886

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 23:21

Leo antwortete etwas von dämonischen Instinkten. Rhord war sich selbst nicht ganz sicher, was das sein soll. Wobei in gewisser Weise doch. Er riet ihm jedenfalls es den anderen zu sagen, sollte das schonmal vorgekommen sein. Er würde immerhin sonst eine Gefahr für die Allgemeinheit, für alle also, soviel verstand der Dämon dann doch.
"Dieser dämonische Instinkt... ich glaube ich weiß was du damit meinst..." Die Dunkle Schwinge wollte am liebsten auch daran gar nicht erst zurückdenken, aber er sah es als erwähnenswert genug. Immerhin...
"Mir hatte vor einiger Zeit jemand mal in Dämonenform eines meiner Augen ausgestochen. Die Situation war sehr hektisch und ich schaffte es nicht mehr mich zusammenzureißen, um meine magische Regeneration zu stoppen. Denn wenn so eine Stelle getroffen wird und die sich normal schnell heilt, verliere zumindest ich sehr schnell meinen gesamten Vorrat an magischer Energie. Ich glaube du kannst dir denken, warum ich jetzt noch immer hier stehe... Was ich tun musste, um zu überleben..."
Der Dämon hätte das vor Scharm wohl besonders nach der Sache eben lieber für sich behalten, doch... "Aber ich bin mir ziemlich sicher, zwischen eben und damals liegt ein Unterschied. Damals fühlte ich nicht diesen Hass, nur einen unglaublichen Hunger. Aber das war eben anders... Vielleicht irre ich mich auch einfach und es steckt hinter beiden Vorfällen dieser Instinkt..."
Er musste seufzen. Erst jetzt fiel ihm auch auf, dass er sich nicht an diese Sachen erinnern konnte, die durch seinen Kopf flogen. Es blieb nur noch das Wissen zurück, dass da etwas war, nur das "was" war ein Rätsel. Aber warum?


"Wenn es nochmal passieren sollte werde ich die anderen auf jeden Fall informieren. Ich möchte gar nicht mal wissen, was geschehen wäre, wären wir gerade noch in einer Stadt gewesen..." Rhord musste einmal bei dem Gedanken schlucken. Nichtmal Leo konnte ihm etwas entgegensetzen. Was sollen dann ganz normale Stadtwachen erst tun können? Die Umstände schienen ein Glück im Unglück gewesen zu sein. Leo hat Recht und es gefiel ihm gar nicht darüber nachzudenken, aber für die Allgemeinheit wäre er auf jeden Fall gefährlich... "Es fing glaube ich an, als ich in meine wahre Gestalt wechselte... Ich denke mal ich werde es erstmal sein lassen, mich zu verwandeln. Das würde aber auch bedeuten, dass ich euch wohl weniger als zuvor nützen werde... Vielleicht als eine Art allerletzte Option? Was denkst du?"

@Soren:
____



Rouge fing überraschend schnell an Lauriam auf den Zeiger zu gehen. Sie will Spaß haben, okay, aber diesen angestupst werden nervte nicht nur ihn.

Steht es eigentlich irgendwo festgeschrieben, dass die Stärksten immer die Unausstehbarsten sind?
Die Winddämonin hatte so einige Wunschvorstellungen, was sie nun am liebsten mit dieser Fuchswandlerin tun würde, aber auch sie wusste, dass das in der Realität nichts bringen wird.

Dann machte die Anführerin der Schattenwölfe auch nach ihrer Aktion mit dem Dolch das nach, was Lauriam versuchte zu machen... nur verstand sie wohl nicht ganz den Unterschied zwischen der Windvariante und der ihren. Zumindest etwas. So heiß die Flamme auch sein möge, Flammen können entweder nur etwas zum Brennen bringen oder schmelzen. Wind dagegen hat mehr Kraft, arbeitet mit Druck, sozusagen. Bei einem Sturm können sogar ganze Bäume dem Boden entrissen werden. In Magieform kann Wind zum besseren Schneiden oder aber so komprimiert wie es Aella als erstes von den beiden herausfand, auch zum Durchstoßen von Dingen genutzt werden.

Zurück aber zum hier und jetzt. In diesem tauschten sich Spezialagent und Winddämonin gerade etwas aus.
Hast du vor ihr einfach alles gewähren zu lassen?
Selbstverständlich nicht! Nur muss jede einzige Bewegung und Aktion von hier an sehr gut durchgeplant sein. Aber ersteinmal: Was hälst du davon aus der Arena zu fliehen?

Die beiden beeilten sich in ihrer Absprache und währenddessen begann Lauriam bereits mit dem ersten Schritt: Energie zurückgewinnen.
In dieser kleinen Feuerkugel war viel Magie und es ist Magiern möglich magische Energie aus solchen Angriffen zu entziehen. Normalerweise wäre das bei einem anfliehenden Angriff eher ineffektiv, schätzungsweise würde man vor Kontakt etwa zehn Prozent abziehen können. Aber diese Feuerkugel stand in etwa still und war nahe an seinem Körper. Bevor er aber anfing ganz langsam dem Zauber etwas Magie zu entziehen, begann er mit Rouge zu sprechen. "Wäre ich das in einem richtigen Kampf denn auch schon? Tot meine ich? Oder "spielst" du mit solchen wie mir etwa öfters so?" Auch ohne Absprache und Plan hätte dies ihn interessiert, daher wäre die Frage selbst auch nichts auffälliges, Lauriams Meinung nach zumindest. Ziel war es erstmal zumindest einen Teil von Rouges Aufmerksamkeit umzulenken. Aus ihrer Sicht ist ihr Gegner erledigt und sie müsste gerade, so wie sich benimmt, fast schon aufgeregt sein jetzt so ein "Spielzeug" zur Verfügung zu haben. So eine Aufregung und Freude an sich trägt ebenfalls das Risiko mit sich unachtsam zu werden.

Solange Rouge keine Regung macht, von der der Spezialagent schließen könnte, dass sie anfing seinen EIngriff in ihren Zauber zu bemerken und sie diesen auch nicht auf ihn loslassen, würde er geduldig, wenn auch immer noch mit einem genervten, aber auch erschöpften, Gesichtsausdruck warten. Sobald sie etwas merkt oder sie loslegen möchte, was sie bestimmt vorher ankündigen wird, muss alles sehr schnell gehen. Als erstes würde Lauriam mit der Handfläche auf Rouges Seite - welche wie die andere Hand bereits jetzt mit der Fläche den Boden berührt - Sand aufnehmen und ihr ins Gesicht werfen. Das wird sie zumindest für einen Moment genug irritieren können, dass sie die Konzentration auf ihre Feuerkugel verliert. Oder zumindest etwas, was schon reichen sollte. Lauriams andere Hand würde sich schnell bis vor die Feuerkugel bewegen und mithilfe eines Windstoßes würde sich die Hitze in Richtung Rouge entladen. Im nächsten Schritt würde der Spezialagent erstmal von ihr wegrollen und versuchen auf die Beine zu kommen - wenn nötig würde er sich mithilfe seines Windes dabei selbst unterstützen - und anfangen in Richtung Arenarand zu fliehen... und bereits hier die Kontrolle zum ersten Mal an Aella abgeben, welche bewandert genug in der Dämmerungsmagie ist, um in einer Hand, der Linken einen Dunkelheitsdolch erschaffen zu können, mit dem zumindest sie auch mit umzugehen weiß... nun allemal besser als Lauriam mit einem Schwert jedenfalls und zusätzlich ihre freie rechte Hand etwas geballt halten, um Licht für eine Blendung vorbereiten zu können. Sie darf allerdings erst mit dem Wirken der Zauber anfangen, wenn Rouge näher kommt... falls sie denn selbst näher kommt. Fest stand jedenfalls eines:


Rouge wird niemals ihren Gegner einfach so gehen lassen. Wie sie reagieren wird, war die viel wichtigere Frage.

@Soren:
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Lauriam verfolgte aufmerksam, was der Söldner da so tat. Hinter ihm tauchte Seamus auf.

"Ich würde zwar gerne wissen wie es gelaufen ist, aber erstmal würde mich interessieren, wo der hin will. Sein Ziel müsste eigentlich eine Kutsche oder sowas sein, wenn ich mich recht erinnere. Kannst du ihm von unten unauffällig nachschleichen? Wäre besonders wichtig, wenn er irgendwo hinein verschwindet."
Etwas später bemerkte der Kampfmagier nun auch die anderen drei, die den Söldner anfingen zu verfolgen.

@Night Zap: @Soren: (Rhord folgt erstmal ohne einen Kommentar)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (13. Dezember 2018, 23:21)


887

Gestern, 22:21

Rhord schilderte, immer noch deutlich durchgerüttelt, von einem vergangenen Ereignis was Ihm wiederfahren ist und Leo konnte sich denken und flüsterte es auch leise aus als er Ihn rhetorisch fragte was Rhord damals tun musste. "Menschen töten ..." Leo hatte ein gewisses Grundverständnis zu Dämonen, immerhin war es wichtig sich als Söldner allen möglichen Gefahren zu widmen - wie auch auf dem Schiff was Ihm dort etwas zu gute kam - und Rhord erläuterte weiter dass es anders war. Es hört sich schon so an wie das was er dachte aber er ist bei Gestaltwandlern genauso kein Experte wie bei Dämonen. Also beließ er es dabei. Rhord stimmte zu dass er es den anderen erzählen wird sofern es nochmal passieren würde - das reichte Leo fürs erste aus. "In einer Stadt wäre das recht fatal. Die stärksten Wachen würden dich sofort attackieren oder Dämonenjäger dich jagen. Im schlimmsten Fall hast du einige Menschen mitgenommen und stirbst letztendlich." Seine Frage nach seiner Dämonenform konnte Leo nur wage beurteilen. "Du hattest doch solche Kopfschmerzen bevor du im Kampf durchgedreht bist. Möglichweise kannst du das als Indikator nehmen! Und mit genug Training kannst du auch unabhängiger von deiner Dämonenform werden. Du musst ja nicht komplett drauf verzichten! Bescheide Art aufzumuntern aber besseres konnte Leo in Anbetracht der jetzigen Situation nicht bringen.

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Lauriams Gesichtsausdruck als Sie ihn Piesackte war Balsam für ihre Seele. Genervt, deutlich Schmacherfüllend. Köstlich. Rouge‘s Feuerkugel hing seelenruhig in der Luft. Weit genug entfernt von seinem Bauchbereich damit dieser nicht anfing von der komprimierten Hitze verbrannt zu werden. Das die Kugel kurze Zeit später eine leichte Fluktuation von Energie hatte - und das obwohl es gerade Windstill war - fiel der erfahrenen Magierin sofort auf und konnte nur Rückschlüsse ziehen dass es nur eine Person gab die dies gerade verursachen konnte. Dass er sich dann noch so offen verrät machte das für Rouge nur langweilig. So konnte Sie ihm nicht die eine oder andere Lektion geben. An sich wollte Sie den Kampf nach seinem "Tod beenden" und die Kugel, die sie als Beispiel formte als Lernmaterial verwenden, da Lauriam den Kampf aber anscheinend noch nicht aufgegeben hat und damit 'eine Leiche sich bewegt' musste Rouge wohl zeigen dass sein Übermut in seinen Fähigkeiten Ihn das Leben tatsächlich kosten könnte. "Du bist theoretisch schon Tod meine liebe Leiche und Nein, eine Leichenschänderin bin ich nicht. Nur bin ich zu deinem Leid keine Ehrenvolle Kämpferin mehr. Und was ich nicht ausstehen kann sind übermütige Jungspunde die Ihren Platz in der Krafthierarchie nicht kennen wollen." Lauriam hat sich praktisch mit seiner Gegenwehr nun den "Zorn" von Rouge eingehandelt. Sie würde ihn "erziehen" - soweit dass Sie ihn wieder "zusammenflicken" kann und sich nicht den Zorn des Syndikats aus einer Laune auf sich zieht. Sie gab Ihm den Hinweis nicht zu sterben - Sie hoffte für Ihn dass er den Willen hatte das nicht zu tun. Ihr Blick zum Töten sollte jedoch ausreichen damit Lauriam wusste das dies eine schlechte Idee war. Und dass er keine Zeit hat etwas dagegen zu unternehmen.

Zuerst fixierte Sie mit einer schlichten Bewegung seine auf den jeweiligen Seiten ausgestreckten Arme mit Eisfesseln an den Gelenken der Hand, mit einer Zwischenschicht aus kaltem Feuer - für den Fall das er einfach das Eis wegschmelzen möchte - ebenso seine Beine damit er "Stillsteht". Die Feuerkugel kompensierte sie wieder zurück zu ihrer eigenen Energie in dem Sie die Kugel mit dem Zusammenlegen ihrer Handinnenseiten wieder in die Magische Energie zurückverwandelte die Sie nutzen. Was danach kam dürfte selbst Lauriam nicht erahnen. Sie ließ jeweils an einer Stelle der Unterarme und an den Unterschenkeln jeweils an sich recht feine und im Durchmesser kleine Eissäulen durch die Mittelpunkte seiner Knochen vom Boden durchschießen - und würde ihm dadurch massiven Schmerzen aussetzen. Nichts lebensbedrohliches, die Knochen sind ja noch intakt - aber ein Loch durch die Unterarme und Unterschenkel dürften schon entsprechende Nerven auslösen. Das Eis zu brechen würde die Wunde, die dadurch geschaffen wurde nicht heilen. "Genau perfekt angesetzt an die vitalen Punkte. Und das auch noch ganz ohne Blut das die schönen Eisnadeln verunreinigen würde. Du musst wissen, das ist eine andere Art von Akkupunktur und die bekommen nur ganz besondere Menschen die ganz viel Stress angebaut haben und total verspannt sind. Ich hoffe du wertschätzt meine Behandlung, Liebling" das freudige Lächeln und ihr fröhliches Lachen passte nicht zu den Qualen die Lauriam nun gerade erfährt. Aber das war Rouge. Und ein Gegner der Lauriam gänzlich unterschätzt hat. "Dein Übermut war und wird dein Fall sein" sprach Sie ihm flüsternd ins Gesicht - als Sie von Oben herab kurz von seinem Gesicht Halt machte und das intensive Auge ins Auge starren einen hoffentlich lernenden Effekt mit sich brachte.

@Tobi:

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Severin nickte nur aufgewühlt während er schon fast schmollend die restliche Zeit der Arbeitsunterstützung stillschweigend weiterhalf. Zacharias nickte nur zufrieden als Severin seine Lektion gelernt hatte und gewann einen gewissen Respekt vor Korina, die Stärke beweisen konnte ihre Meinung kundzutun. Das Dreiergespann hatte dann tatsächlich den Ansturm auf das HQ für den ganzen Abend geschafft und verzogen sich jeweils getrennt in Ihre Schlafquartiere. Keiner der Beiden hatte das Lager in der Nacht verlassen. Sowohl Severin als auch Zacharias waren keine Spione. Sondern nur ein idealistischer Jungspund und ein an sich griesgrämig schauender Löwensöldner der tatsächlich nach der Familie lechzte die er nun in den Schattenwolf und und alles daran setzte seiner Familie nützlich zu sein.

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Tatsächlich kam Lailah dann auch ins das Ärztezelt gestürmt, zwar wieder deutlich beruhigter aber immer noch aufgebracht über Amen den Sie deutlich giftige Blicke zuwarf - und deren Behandlung relativ stillschweigend ablief. Amen war letztendlich die Person die das Eis brach und die beiden zum Essen einlud. "Das ist so eine klischeehafte Einladung zu einem Date ich könnte im Boden versinken fürs Fremdschämen!" während Ann das ganze deutlich entspannter ansah. "Hast du überhaupt so viel Geld für eine neue Rüstung für mein Schwesterherz und für ein ausgefallenes Essen?" Nun ja. Sie zweifelte an seiner Fähigkeit das alles bezahlen zu können und war auch nicht viel weniger beleidigend, wenn auch nicht so direkt. Aber wenn er die beiden schon "Einlud" konnten Sie ja schon schlecht "Nein" sagen - Wer würde denn geschenktem Essen die kalte Schulter zeigen, das kann ja nichts für die Person die es bezahlt.

@Raisen: (@Pseudo: )

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Leonardo ging die Stadtmauer in der Gasse ruhig entlang bis er an einem Punkt kam und an der Mauer stehen blieb. Dort klopfte er an den verschieden, großen Steinen bis er auf einen traf, der Hohl klang. An einem bestimmten Punkt konnte man aus der Mauer doch tatsächlich einen Stein entfernen was eine kleine Kammer freigab wo ein kleiner Notizblock mit Stift versteckt war. Leonardo sah sich mehrmals um bevor er anfing den Block zu nehmen und die Nachricht zu lesen - die verschlüsselt war - an sich war es ein Treffpunkt wo die nächste Übergabe stattfand - Übergabe zum Informationsaustausch zwischen Ihm und einem Kontaktmann. Er packte den Block wieder hinter den Stein. Sollte er sein Zielort erreichen - würde womöglich die Befreiung nicht mehr so reibungslos laufen wie Sie sich das erhofften. Denn Leonardo war tatsächlich ein Spion.

@Night Zap: @Tobi:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Soren« (Gestern, 22:21)


Night Zap

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Wohnort: Ectobiologisches Labor

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888

Gestern, 22:56

Auf Korinas Anweisung erwiderte Severin nichts mehr. Innen drin wusste er das wohl doch schon. Solange sein Enthusiasmus nicht zu seinem Tod oder zu dem eines Familienmitglieds führte, war er doch eine gute Sache, denn wenn man seine Arbeit nicht gern hatte, war so ein Söldnerleben ein sehr schweres.
Und Schwupps war die Arbeit verrichtet. Korina fühlte sich müde von dem Tragen, Polieren und Ausgeben der Ausrüstung, aber sie war heute noch nicht fertig. Zunächst einmal spionierte sie den beiden Verdächtigen weiter hinterher. Diese begaben sich sogleich zu ihren Schlafzelten. Mitten in der Nacht aufzustehen und sich davonzuschleichen, kam nicht infrage bei den vollen Zelten, und wenn man vor dem Schlafengehen hart gearbeitet hatte, kam man wohl sowieso bis Sonnenaufgang nicht aus den Federn. Zacharias und Severin würden heute niemandem mehr Bericht erstatten. Verdacht: Fast verschwunden. Die Schwertkämpferin entschied sich, die beiden fürs erste nicht mehr zu beschatten. Stattdessen sah sie sich nach jemand anderem um: Sie hatte noch etwas mit Noire zu besprechen. Diese war anscheinend noch nicht zurückgekehrt, also wartete Korina am Eingang des Söldnerlagers auf sie.

Zu Séamus' großer Erleichterung war Lauriam zu professionell, um sich durch den Angriff auf das ihm dienende Kanonenfutter ärgern zu lassen. Stattdessen wies er den Dämon an, den Mann zu verfolgen, der gerade von den Halunken der Schwarzen Hand angegriffen worden war. Weitere Puzzleteile fügten sich in Séamus' Kopf zusammen. "Oh, einer der Verdächtigen? Am Ende geh ich also doch noch auf Spionjagd." Und er versank wieder im Boden und floss das Gebäude hinab. Über Wände und Böden verfolgte er den Gestaltwandler, und da es hier unter freiem Himmel ziemlich dunkel war, würde sein Ziel ihn auch nicht so leicht entdecken. Schließlich machte Leonardo halt, und Séamus sah höchst interessiert zu, wie er eine Geheime Nachricht aus einem hohlen Stein in der Mauer nahm. Er merkte sich die exakte Position des toten Briefkasten ganz genau und verfolgte dann Leonardo auch auf dessen Rückweg, er kam näher und näher, und schließlich sprang er aus der Wand, packte den Gestaltwandler von hinten, presste ihm eine Hand auf den Mund, damit er nicht um Hilfe rufen konnte, und zerrte ihn in eine dunkle Gasse.
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@Soren: @Tobi:

889

Heute, 01:51

Leo hatte Recht, sowohl mit den Folgen was geschehen würde, würde er - mal wieder - in einer Stadt sich verwandeln und so durchdrehen, immerhin war vor einer gewissen Zeit noch der Killius-Stadt Auftrag gewesen, als auch damit, dass diese Kopfschmerzen ein Indikator sein könnten. Da war nur eine Unsicherheit hinter dem ganzen: "Ich hatte die bereits seit gestern, nachdem ich deine Mutter kennenlernte. Mal waren kaum bemerkbar, mal war es etwas schlimmer, wenn auch nie so sehr wie nach meiner Verwandlung. Im Moment gehts mir gut, aber ich habe keine Ahnung, ob ich auch ohne Verwandlung durchdrehen könnte..."
Aber der Söldner hatte Recht, wenn er sich genug anstrengt kann er es bestimmt schaffen selbst in schwierigen Kämpfen nicht mehr von seiner wahren Gestalt abhängig zu sein. Wobei es dem Dämon anders eigentlich wirklich lieber wäre. Auf einmal ist er nun in dieser Situation und wird fürs erste wohl kaum eine andere Wahl haben irgendwie damit klarzukommen. Möchtest du auf die anderen warten? Ich für meinen Teil werde mich hier erstmal noch etwas ausruhen.

@Soren:
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Der gesamte Plan ging bereits in seiner Anfangsphase komplett flöten. Rouge bemerkte das Einmischen ihres Gegners und dies gefiel er gar nicht. Seine Frage schien sie zudem missverstanden zu haben - ob gewollt oder ungewollt sei mal dahingestellt - und ihre Aktion mit dem Dolch sollte tatsächlich seinen "Tod" symbolisieren. Nur wusste sie eben nicht, wie Lauriam die ganze Situation betrachtete.

Was hälst du davon aus der Arena zu fliehen?, war noch eben sein Gedanke an Aella gewesen, welche prompt reagierte:
Es wäre wohl das schlaueste, was wir machen könnten, wenn wir uns befreien könnten. Aber... ich verstehe warum du das hier auf dich nimmst. Du siehst diesen Kampf als mehr als nur einen bloßen Traingskampf, oder?
Lauriam antwortete darauf nicht. Er wollte sie nicht anlügen, aber auch die Wahrheit wollte er nicht denken. Die Winddämonin seufzte, zumindest so, wie es in ihrem derzeitigen Zustand übrig war. Auch wenn ich bezweifle, dass diese Vorbereitungen jemals notwendig sein werden... Danke. Weiß nur... sollte etwas schief gehen... ich werde es dir auf keinen Fall böse nehmen. Und Siradda auch nicht! Wir drei stecken da gemeinsam drin.

Immer noch entschlossen blickte er ihr, Rouge, tief in diese den Tod bringen wollenden Augen. "Dann brenn diese verfluchte Krafthierachie in meine Seele, wenn du so scharf darauf bist. Ich werde sie niemals als in Stein gemeißelt akzeptieren!"

Momente später war der Kampfmagier auf dem Boden mit Eisketten an Handgelenke und Beine gefesselt. Aber dabei sollte es nicht bleiben. Mit einem Mal schossen dünne Eisnadeln aus seinen Unterarmen und -schenkeln - aus dem Boden heraus. Lauriam schrie vor Schmerzen. Er versuchte gar nicht mal erst diese Schmerzensschreie zu unterdrücken. In ihm bekam Aella zur gleichen Zeit so wie es bei einem Pakt nunmal üblich ist alles haargenauso mit wie ihr derzeitiger Wirt. Doch anders als der Spezialagent schaffte sie es ruhiger zu bleiben, um nicht auch noch zusätzlich Lauriam mit ihren Schreien zu belasten. Diese verdammte Fuchswandlerin zeigte sich derweil so verspielt wie sie nur sein konnte, machte aber nichts weiteres. Sie beugte sich nur von oben herab zu ihm runter, kam seinem Gesicht sehr nahe und drückte ihm seine Machtlosigkeit ins Gesicht.

Jemand viertes konnte im Gegensatz bei diesem Anblick nicht still bleiben.
Mit einem Mal tauchte vor den Augen der beiden bis vor kurzem noch kämpfenden die andere Begleiterin von Lauriam auf.

"Lauriam! Schwester!", schrie sie als sie es schaffte sich kurzzeitig von der Geisterwelt aus in der materiellen Welt zu materialisieren. Als das Schwarze Hand-Mitglied ihre Stimme hörte begann nun auch er mit all seinem Willen zu versuchen seine Schmerzensschreie zu unterdrücken. Die Seelendämonin schaute nicht einmal zur Verursacherin von dieser Situation, sondern versuchte - vergeblich - nach diesen dünnen Eissäulen zu greifen, wahrscheinlich um sie abzubrechen. Wieder und wieder griff sie nach diesen verzweifelt und sah sekündlich mitgenommer aus. Verständlich, kostet dieses Materialisieren Geistern sehr viel Energie. "Siradda, hör auf und zieh dich zurück!" Es war sehr anstrengend im Moment zu sprechen, weswegen der Kampfmagier einmal stöhnen musste. "Es wird alles wieder gut. Mach dir keine Sorgen..." Die Seelendämonin bemerkte nun selbst, dass sie am Ende ihrer Kräfte war und verschwand nach einem Nicken zurück in die Geisterwelt. Lauriam tat nun auch sein bestes, um nicht wieder anzufangen zu schreien, konnte alles andere aber nicht auch noch zusätzlich unterdrücken. Er stöhnte, schnappte nach Luft und war schweißgebadet.

Aber ihren Kommentar, den konnte er nicht unbeantwortet lassen.

"Damit... liegst du... vielleicht... gar nicht mal so... verkehrt." Wieder war sein Blick, so gut er es derzeit konnte, auf ihre Augen fixiert.

"Aber... genau darum... würde ich es... immer und immer... wieder versuchen... Der Kampf... gegen dich... war für mich... nicht nur ein... Versuch stärker... zu werden und... mich dir zu beweisen... wegen der Sciherheit deiner Tochter..." Es gab noch einen dritten Grund, welchen Lauriam aber niemals der Fuchswandlerin in seiner Gänze erklären würde. Aber soviel konnte er sagen: "Es war... ein Test... für mich selbst... Wie kämpfe ich... gegen einen mir... überlegenden... Gegner... und kann ich... trotzdem gewinnen oder diesem zumindest nahe kommen? Mit dieser Frage... bin ich in diesen Kampf... gegangen..." Der Sensennutzer brauchte einen Moment, ehe er zu dem nächsten Teil übergehen konnte. Er musste mit sich selbst ins klare kommen, ehe er etwas tat, womit diese Sadistin wohl am wenigsten gerechnet hätte. Oh und wie sehr der Schwarzhaarige nun hoffte ihr im letzten Moment noch etwas den Spaß zu nehmen: Er lächelte sie, wenn auch gequält, an.

"Ich habe... noch einen langen Weg vor mir... Noch bin ich... zu schwach... Und dieser Schmerz.... wird mich daran erstmal... erinnnern..."

Nachdem er dies ihr ins Gesicht gesagt hatte, verschwand dieser Gesichtsausdruck bereits wieder und Lauriam versuchte wieder hauptsächlich mit diesen Schmerzen zurecht zu kommen.

@Soren:
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Während Seamus brav von unten beobachtete was Leonardo machte, sah auch Lauriam zu, was der Söldner denn dort unten zu suchen hatte, Die Antwort wurde ihm schon bald serviert: Ein toter Briefkasten! Lauriam konnte nur erkennen, dass dort etwas kleines drinne war und auch nicht alles herausgenommen wurde. Aber egal was es war, mehr brauchten er und offensichtlicherweise auch sein dazugekommener Partner, nicht. Dieser schnappte sich den Spion schleunigst und zehrte ihn in eine dunkle Gasse. Von oben folgte der Sensennutzer gleich hinterher und landete mit etwas Abfederung durch den Wind vor den beiden.
"Hallo Leonardo.", begrüßte er ihn mit einer freundlichen Stimme, ehe er sich an die Seite lehnte und in die andere Richtung schaute, wo er nur noch kurz auf die anderen drei wartete "Und hallo Rhord, Noire und Rouge. Ihr kommt gerade recht."

"Leonardo, ich glaube du kannst dir den Ablauf von hier an selbst denken. Wenn du brav bist lege ich sogar etwas eher ein gutes Wort für dich ein. Wobei zugegeben...", erläuterte die Dunkle Schwinge zufrieden mit einem Schwenker in Richtung Rouge und dann zu Leonardo zurück. "Wie viel das dir bringen wird werden wir wohl erst noch herausfinden. Aber ein Versuch ists doch wert, oder?"

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Raisen

MiP Meister

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890

Heute, 10:27

"Das ist so eine klischeehafte Einladung zu einem Date ich könnte im Boden versinken fürs Fremdschämen!", sprach Lailah genervt und verschränkte ihre Arme, was ihm ein entschuldigendes Lächeln entlockte. "Hast du überhaupt so viel Geld für eine neue Rüstung für mein Schwesterherz und für ein ausgefallenes Essen?", antwortete inzwischen Ann entspannter und nicht so aufgewühlt wie ihre Schwester. Amen überlegte kurz, es müsste noch etwas Geld vom Auftrag der Hand vorhanden sein, wobei das auch bald zu Ende gehen wird. Seiner Schätzung nach sollte es nur noch für seine Tätigkeiten auf Iridae reichen. Für zwei starke Trainingspartner war der Weißhaarige natürlich bereit, etwas Geld auszugeben. Speziell nachdem sie mit Kali fertig werden mussten... "Das ist kein Problem", sprach Amen, "Und ich hab nicht vor, ihr eine Rüstung zu kaufen." Welcher Schmied würde denn eine Rüstung kaufen? Nach diesen Worten erhob sich Amen und begab sich zum Eingang des Zeltes, wo er auf Ann und Lailah wartete. "Danke für die Behandlung", bedankte er sich zuvor noch bei Vitaya.

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