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Night Zap

Veteran

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1 001

Montag, 31. Dezember 2018, 11:58

Nina war ziemlich baff, als sie in das erleuchtete Zimmer lief. Es war so... rosa. So viel Pink auf einmal hatte sie noch nie gesehen. Oder so viel Spielzeug auf einmal. Als Kind hatte die Dämonin nur ein paar mit Sägemehl gefüllte Stoffpuppen besessen. Sie hatte ja auch nicht viel Zeit zum Spielen gehabt, für Vaters wohl hatte es stehts gegolten, zu lernen und zu üben. Dieser Melsen dagegen schien seine Töchter zu verwöhnen. Sie kehrte zur Treppe zurück und berichtete Korina davon, die wiederum den anderen flüsternd mitteilte, was Nina gesehen hatte. "Der erleuchtete Raum links ist eine Art Kinderzimmer, da sind zwei kleine Mädchen." sagte sie zunächst zu Noire, die gerade in diese Richtung erkundete. Dann gab sie das auch noch zu Rouge und Amen durch.

(Gruppe C)
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Mit seinem pillengestärkten Gehör bekam Séamus selbst im ersten Stock etwas von dem Gespräch im dritten Stock mit. Er stieg die Treppe hoch, in Schattenform natürlich, um keinen Lärm zu machen, und oben angekommen, blieb er bei der Treppe, auch von hier aus konnte er prima zuhören. Sie sollten ja auch einen Schlüssel finden, da war dieses Gespräch natürlich sehr interessant.

(Gruppe B)
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1 002

Montag, 31. Dezember 2018, 13:25

"Ich werde eine der Dämonengeister zuerst in die Räume gehen lassen und nach weiteren Wachen ausschau halten lassen. Vitaya, wenn wir weitere Anwesende finden sollten, hast du etwas, womit wir diese schlaflegen können? ", fragte Lauriam Vitaya - mittlerweile befand sich Gruppe B im ersten Stock. Vitaya nickte und erklärte: "Schlaftabletten habe ich. Auch was zur Lähmung, falls bedarf besteht."
Vitaya wusste nur noch nicht, wie sie den Frauen begegnen sollte die wach waren. Hey, wir müssen dich schlafenlegen.
Die Blondine warf sich jetzt jedenfalls mal ihre Sensitivitätspille ein und fragte Séamus, ob er irgendwas beim Lauschen nach oben in Erfahrung bekommen habe.

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Auf Brandons Frage ging Menhit sogar ein: Es wundert mich, dass er mich nie erwähnt hat...schließlich war ich es, der seine kleine Freundin getötet hat..." Amen hatte eine Freundin?! Das hatte der ehemalige Ritter dem schüchternen jungen Mann gar nicht zugetraut. Dann war es natürlich kein Wunder, dass Amen und Menhit wohl eine Fehde hatten.
Menhit nahm weiterhin Leos Einzelkampfgesuch an und ließ Rhord und Brandon offen, einzuschreiten. Brandon wusste nicht so ganz was hier zu tun war. Während er überlegte, begann der Kampf unlängst. Es entspräche nicht des Ex-Ritters Ehrgefühl, einen Kumpanen in einem eher aussichtslosen Kampf zurückzulassen. Weiterhin war fraglich, wie viel dieser dreiminütige Puffer tatsächlich brachte für den hohen Preis, den er möglicherweise forderte. Zu dritt könnten sie doch bestimmt mehr Zeit schinden.
Brandon fasste sich an den Knauf des Schwertes und Rhord sah das. Vielleicht sollten sie einfach erstmal abwarten und eingreifen, wenn es zu gefährlich für Leo wird. Ich werde diesen Mann nicht für uns sterben lassen.

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Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
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1 003

Montag, 31. Dezember 2018, 16:05

Der Kampf zwischen dem Söldner und Amens Feindin war kurz davor zu beginnen, doch zuvor hatten beide Kontrahenten noch etwas zu den Zuschauern zu sagen. Zu Brandon antwortete Menhit, dass sie Amens Freundin getötet hatte. Dies schien der Grund zu sein, warum Amen sie besiegen möchte.
Leo dagegen wollte von den beiden, dass sie sich um die Dinge kümmern, die drinnen geschehen.
Doch Rhord wollte Leo nicht alleine lassen und als der Kampf schon begonnen hatte bemerkte er, wie Brandon an den Knauf seines Schwertes griff. "Nicht... Wie gesagt, wenn wir uns nicht einmischen wird Leo es glaube ich am ehesten überleben. Geh du zu den anderen, ich bleibe hier zur Wache, sollte ich doch falsch liegen.", flüsterte er zu ihm leise ins Ohr, sodass Menhit es niemals hören könnte. Er hob einmal seinen Schild, um nochmal Brandon darauf aufmerksam zu machen. "Mit dem hier kann ich mich eher zwischen ihm und einem auf jeden Fall sonst tödlichen Angriff von ihr schmeißen. Dein Schwert wird eher drinne gebraucht, denn du wirst sie damit eh nicht treffen, wenn sie kämpft wie letztes Mal. Helf am besten denen, die Melsen schnappen wollen, der soll ja einige andere starke Beschützer haben."
Brandon konnte natürlich auch bleiben, aber Rhord bezweifelte aufgrund seiner Erfahrungen mit Menhit, dass er etwas großartig ändern könnte. Der Dämon zweifelte ja schon bei sich, ob er es konnte und zusammen sollte es auch keinen großen Unterschied machen, oder?


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Lauriam bekam zusätzlich auch noch als Info, dass sich hier auch noch Bedienstete befinden. Warum kam die Information denn erst jetzt? Wie auch immer, er gab dies an die anderen weiter.

"Wir könnten einen oder ein paar der Bediensteten fragen, ob sie uns etwas über irgendwelche Auffälligkeiten erzählen können. Danach können wir sie dann mit den Schlaftabletten ruhig stellen, um sicher zu stellen, dass sie niemanden von unserem Aufenthalt hier erzählen. Irgendwelche Einwände dagegen? Wir könnten ansonsten auch uns auch einfach so etwas weiter oben umsehen und die Zeit hier sparen, wären dann aber weiterhin ohne Plan.", sagte er, weiterhin leise wie zuvor. Würde Vitaya ersterem zustimmen - Seamus war irgendwohin abgehauhen - würde der Spezialagent versuchen eines der Einzelzimmer zu öffnen, wo sich eine der Arbeitskräfte befindet, vorzugsweise in das Zimmer eines Putzmädchens, da diese das ganze Haus sauber halten müssen und dort schnell die Anwohnerin überrumpeln. Natürlich mit vorheriger Absprache mit Vitaya, um das möglichst schnell zu schaffen. Wenn sie gegen die Idee wäre, würden sie sich am ehesten als nächstes im nächsten Stockwerk umschauen.
Dann kam dem Schwarze Hand-Mitglied aber noch eine Idee.
"Wobei... vielleicht könnten wir auch einen Mitarbeiter die schwarze Box öffnen lassen. Wenn etwas geschieht sind wir aus dem Schneider und wenn nicht kommen wir so an den Inhalt."
Als Lauriam das so sagte machte Aella ihn auch darauf aufmerksam, dass sie so eine auch im AUfenthaltsraum vorfand. Sie erwähnte dies nur nicht, da sie dachte, dass sie die eh erstmal ignorieren werden.
Auch dies gab er an Vitaya weiter.


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1 004

Montag, 31. Dezember 2018, 16:44

Spoiler Spoiler



"Na Wunderbar. Das wird ein Tanz den ich mein Leben lang nicht vergessen werde. Rhord! Brandon! Denkt an den Plan! Überlasst die Schönheit mir!", rief Leo seinen zwei Kumpanen zu, bevor er den Angriff von Menhit abwehrte - was diese auch erwartet hatte, immerhin war er nicht besonders schnell oder stark. Der Söldner antwortete mit einem vertikalen Schlag. Menhit schmunzelte für einen kurzen Moment. Solche Angriffe kamen ihr tausendfach in ihrem Training entgegen - es war immer das gleiche Spiel gewesen. Warte auf den letzten Moment und dann weich aus. All das, während man den Gegner mit seinem Blick fixierte. Die Dunkelhaarige hob ihr Schwert nicht, sondern sie starrte Leo direkt in die Augen, dessen Klinge immer näher kam. Ohne ein Spur von Angst oder Sorge, hielt sie diesen Blick und erst im letzten Moment drehte sie ihren Oberkörper zur Seite und ging mit dem linken Fuß einen Schritt zurück, sodass Leos Waffe sie um nur wenige Zentimeter verfehlte. "Zu früh", seufzte Menhit leise zu sich selbst, während sie zurücksprang und sie sah, dass ihre natürliche Schnelligkeit - ohne Magieanwendung - abgenommen hatte. Vielleicht war sie auch nur außer Übung oder Faul geworden, seitdem sie von Amun den Weltenzauber erhalten hatte. Denn warum auch das Risiko eingehen, den Angriff in der Menschenwelt auszuweichen, wenn sie in die Geisterwelt wechseln könnte - was die Chance, getroffen zu werden, auf nahezu 0 senkt?

Durch den Nieselregen war Menhit bereits komplett durchnässt und das Wasser tropfte von ihrer Klinge auf den Boden und auch bildeten sich schon einige Pfützen auf der gepflasterten Straße. Zwischen Menhit und Leo waren nun gut drei Meter, wo sie ihr Schwert vor sich in den Boden steckte. "Der Dämon und der Angeborene sind geblieben", meinte die Frau, während sie ihre beiden Handflächen vor ihrer Brust zusammenschlug, "Als Anerkennung für eure Tapferkeit...oder Dummheit, zu bleiben, möchte ich euch Drei belohnen." Menhit sah keinen Sinn darin, einen eins gegen eins Kampf zu haben, wenn Brandon und Rhord sowieso hier bleiben würden. Dementsprechend änderte sie kurzerhand die Regeln...das Zeitlimit blieb allerdings. "Ich denke diese Art von Tanz gefällt dir wesentlich besser, kleiner Wolf", schmunzelte Menhit, "Erwache, Mania."

Das weiße Schwert vor ihr hüllte sich in eine blaue Aura, die langsam auf Menhit übersprang, die inzwischen das Schwert wieder an sich genommen hatte. "Ich denke ein vorsichtiges Herantasten ist auch für euch langweilig, nachdem wir nur 3 Minuten haben - darum ändere ich das Spiel etwas." Die Schwertkämpferin hob ihr Schwert, sodass der Griff neben ihrem Kopf ist und die Spitze nach vor, auf Leo, zeigte. "Ich bin der Jäger und der kleine Wolf ist meine Beute. Ihr [Brandon und Rhord] könnt zusehen, um seine [Leo] Ehre nicht zu kränken oder ihr rettet ihn. Egal wofür ihr zwei euch entscheidet, ich werde euch nicht verletzen. Mein einziges Ziel ist der Söldner." Nach diesen Worten und ohne jegliche Bedenkzeit, verschwand Menhit. Wenige Sekunden später tauchte sie wieder auf, direkt hinter Leo und sie vollführte, wie zuvor, einen horizontalen Schlag. Diesmal allerdings ohne Zurückhaltung.

Der Nieselregen wurde noch einen Ticken stärker und nun war es schon ein unnatürlich starker Regen - so als wären sie hier im tiefsten Urwald. Dennoch war der Himmel frei von jeder Wolke und der Mond erleuchtete das Anwesen. Wer etwas begabter im Umgang mit Magie war, dürfte spüren, dass die einzelnen Regentropfen von Magie getränkt sind...und sie schmerzten, wenn man ihnen zu lange ausgesetzt ist.

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Spoiler Spoiler



Amen kniete auf der Treppe und spähte, wie auch der Rest der Schwingen und Schattenwölfe in das dritte Stockwerk. Von dort waren drei Stimmen zu hören und jedes Mal, wenn diese raue und tiefe Stimme sprach, brannte Amens Herz. Es war nicht sein Herz, sondern das von Brigid. Er war nicht direkt verbunden mit ihr, aber er spürte es. Jeder Satz, jedes Wort. Es war unerträglich für Brigid und Amen wusste es. Der Weißhaarige fühlte, wie dieses Brennen von einer kleinen Flamme zu einem wilden Inferno wurde - und noch bevor er realisierte, was passiert war, stand er bereits in der Mitte des dritten Stockwerkes. Gegenüber der Treppe befand sich eine kleine Ecke mit einem Tisch, einigen Zeitungen und dahinter ein großes Bild von einem dickeren Mann mit schwarzen Haaren, die schon langsam grau wurden. Sein Gesicht war rund, seine Nase hochgezogen und dazu hatte er dichte Augenbrauen. Wortlos hatte sich der Junge erhoben und stand nun vor dem Bild. Er starrte darauf. Das war der Freiherr Wolfgang von Melsen und nun erinnerte sich Amen auch an das, was Brigid ihm erzählt hatte:

"Es gab einen Mann...Wolfgang von Melsen...er schickt Söldner auf sämtliche Schlachtfelder dieser Welt. Doch nicht zum Kämpfen, sondern um sich an der Zivilbevölkerung zu vergehen...er lässt die Männer und Frauen ermorden - und dann adoptiert er deren Kinder. Alles Mädchen. Er steht speziell auf Hellhaarige...die Söldner, andere Söldner von ihm...sie geben sich als die Retter aus und nehmen die Kinder mit sich. Dann werden sie auf ein Boot gebracht und nach Iridae gebracht. Offiziell gelten sie als Tod"

Amen schluckte, er zitterte und merkte nicht einmal, dass sich seine rechte Hand bereits in der Geisterwelt befand - den Rapier, den sich Brigid ausgesucht hatte, fest umklammert. Langsam wandte sich sein Blick zu seiner rechten, wo die Tür zu Melsens Büro offen stand. Ein paar Meter...mehr waren es nicht.

"Ich fand erst sehr viel später heraus, was mit meinen Eltern geschah...ich erinnere mich kaum an sie und doch waren sie es...die mich angetrieben haben. Dieses Anwesen...sein Bild. Das Zimmer mit den Kindern - das alles...ich lebte dort mit drei anderen Mädchen. Angela, sie war so alt wie ich und kam mit mir zu ihm. Dann gab es noch Mana, sie war die älteste und schon länger dort. Und die kleinste von uns, Michaela. Sie kam ein paar Monate nach Angela und mir. Wir alle spielten täglich bis tief in die Nacht...einzig Mana, wir sahen sie nie nach dem Einbruch der Nacht. Erst wieder am nächsten Tag. Ich liebte es dort, wir hatten alles. Viel Spielzeug, einen riesigen Garten, schöne Kleider und wir konnten Essen bis wir voll waren. Das war...bis Mana den Wunsch äußerte, Nachhause zu wollen."

Der Weißhaarige sah in den Raum, der offen stand und ihre Blick trafen sich. "Melsen", Amens Stimme änderte sich mitten im Satz zu einer weiblichen. Der Junge wehrte sich nicht dagegen, er ließ es geschehen - er ließ sich übernehmen. Er verstand den Hass und die Wut, die in ihrem Herzen brannte. Amen kannte es selbst nur zu gut und nun war sie an der Reihe. Noch bevor irgendjemand seiner Gruppe reagieren hätte können, um ihn davon abzuhalten, war er schon an der Türschwelle zum Büro.

"Am nächsten Tag wurde uns verboten, nach Sonnenuntergang unser Schlafzimmer zu verlassen. Ich hielt mich nicht daran und so schlich ich in das Spielzimmer, um zu spielen...bis ich einen Schrei hörte. Ich taumelte müde die Treppe hinauf, um nachzusehen. Sie stand offen...und ich spähte hinein. Ich verstand nicht, was dort passierte, aber ich hörte ihre Schreie und ihn...sie hatte höllische Schmerzen und ich rief instinktiv los, dass er aufhören soll, Mana wehzutun. Doch noch bevor ich reagieren konnte, wurde ich von hinten gepackt...und ich wusste, dass ich die nächste war."

"MELSEN!", rief Brigid in Amens Körper und sie packte ihren Rapier mit beiden Händen, um einen Stoßangriff im Sprung nach vor durchzuführen. Doch noch bevor die Spitze der Waffe ihr Ziel traf, sahen sowohl Brigid als auch Amen im Augenwinkel ein riesiges Schild auf sie zurasen. Der Träger des Schilds war ein Mann mit langen Haaren, dessen Kopf allerdings an der rechten Seite fast zur Gänze rasiert war. Über seinem rechten Augen klaffte eine große Narbe, aber er konnte dennoch ohne Probleme sehen. Dazu hatte er einen Vollbart und trug neben dem Schild noch ein Schwert auf dem Rücken. Das war Ulf Frank. Amen wurde von dem Schild zur Seite gerammt und krachte gegen die Wand des Büros, wo er erstmal liegen blieb. "Ihr wart schneller als erwartet", sprach der Mann mit dem Schild, der nicht viel größer als Amen war und nun sein Schwert zog.

Neben ihm stand ein Mann mit langen, allerdings zusammengebundenen Haaren und einem Vollbart. Er trug noch seine Rüstung aus seiner Zeit beim Militär. Auch er zog nun seine Waffe - zur Sicherheit, denn einen Konflikt würde er eigentlich gerne vermeiden. Sein Schwert war sehr lang und hatte eine gewellte Klinge. Das war Jacob Balk. Ein großer Mann, etwas über 1,90 Meter. "Dem Jungen zufolge seid ihr nicht hier, um den Schlüssel zu bekommen...sondern um das Leben meines Herrn zu nehmen?"

Hinter den zwei Männern stand der Freiherr Wolfgang von Melsen. "Ich habe den Schlüssel nicht, haut ab von hier!"


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Drittes Stockwerk



Melsen | Jacob | Ulf

Melsen

Jacob Balk

Ulf Frank


1 005

Montag, 31. Dezember 2018, 19:54

Leos Konter, der ebenfalls nur aus reinem Können ausgeübt wurde, verfehlte Ihr Ziel knapp, und zwar so, dass Leo merkte dass er lediglich ein Spielzeug war. Der Standfeste Blick, der solange Ihn fokussierte bis Sie zum Ausweichen ansetzte war wie Eis dass einen bis ins Knochenmark frieren lies. Leo war klar im Nachteil. Nein. Haushoch. Nur will er das nicht zugeben, noch nicht. Zurückgesprungen steckte Sie ihr Schwert in den Boden und stellte, wie Leo, fest, dass die anderen geblieben sind. Was Ihn innerlich ärgerte denn sein Plan ging nicht auf wie er sich das erhofft hatte. Soviel zum Thema Held in der dunklen Stunde - oder besser gesagt größter Narr der Stunde. Sie behielt den Humor auf ihrer Seite und gönnte Leo seinen 'Tanz'. Nur das Leo bei den Worten "Erwache, Mania." seine Thermomantie in voller Stärke anwandte - Spielzeit ist vorbei, soviel stand fest. Der Nieselregen bildete mittlerweile kleine Pfützen und die fernöstliche Dame schilderte inwieweit sie die "Regeln" ändern würde. Die restliche Zeit würde Sie nur Leo attackieren während die anderen zwei gerne versuchen können dazwischen zugehen, sie würde Ihnen nicht wehtun. Was heißt dass sie entweder größenwahnsinnig war oder sich es leisten konnte zu sagen, und Leo hatte die Befürchtung das zweites zutreffend sein wird. Und nachdem Sie Ihr Ziel ausgerufen hatte ... Begann die Jagd indem Sie einfach verschwand. Leo realisierte ihr Verschwinden aber nicht wohin - wie auch wenn etwas in die Geisterwelt verschwand und er so etwas nicht kannte - "Oh Verd...! versuchte er zu fluchen anzusetzen bevor er instinktiv die Stellte schützen wollte die in solchen Momenten am Verletzlichsten sein würde. Sein Rücken. Also riss er sein Katana über seinen Rücken ohne sich umzudrehen und griff mit einer Hand an den unteren Teil der Klinge um damit vermuteten Schlag abzuwehren. Läge er Falsch oder würde Sie aus einem Winkel schlagen die er mit der Diagonalen Haltung nicht abwehren könnte, dürfte dass sehr schmerzhaft enden. Der Regen der mittlerweile einsetzte war außerdem kein natürlicher Regen, soviel konnte Leo sagen. Aber nicht was seine bald merkbaren Folgen sein würden.

@Pseudo: @Tobi: (Gruppe A)

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Zuerst kam Séamus zu der Rasselbande dazu als dieser wohl vernahm dass jemand etwas besprach. Was nicht schlimm war da Rouge und Noire seine Fähigkeiten kannten. Ohne das Noire oder Rouge jedoch etwas sagen oder unternehmen konnten war Amen aber bereits in den Vorraum gepresst und stand wie gefroren an einem Bild was in diesem auf gehangen war. Noire wollte bereits zu Amen stürmen aber Rouge hielt Sie zurück und schüttelte den Kopf. Was dann passierte überstieg selbst deren Erwartungen. Amen - der nicht mehr nach Amen klang - stürmte brüllend Melsens Namen in sein Büro und wurde von einem der Wächter - es waren zwei was die Sache nur ungemein verschlimmerte - mit seinem Schild aufgehalten, was bei einem Rapier und diesem Schild keine Schwierigkeit gewesen sein sollte, besonders da er Amen einfach wie eine Ramme von seiner Flugbahn abbrachte und an die Wand schleuderte. "Ihr wart schneller als erwartet" "AMEN!" schrie Noire als Sie zu Ihm eilte, in der Position wo er sich befand konnte Noire nicht anders als dem Wächter, der Amen nun auch mit einem Schwert bedrohte die ersten Pfeile im Lauf auf diesen zu feuern um Ihn von Amen abzuhalten. Rouge die nun ebenfalls zum Handeln gezwungen wurde - und Ihre Kinder für diese Aktion noch eine ordentliche Standpauke halten wird wenn Sie das über die Bühne bringen - bewegte sich - provokant - aus ihrer Deckung und sah zwei bekannte als auch ein unbekanntes Gesicht. Wolfgang von Melsen und Jakob Balk. Zwei Wächter die vor Ihrem Herren standen und beide nicht unterschiedlicher Reagieren konnten. "Dem Jungen zufolge seid ihr nicht hier, um den Schlüssel zu bekommen...sondern um das Leben meines Herrn zu nehmen?" "Ich habe den Schlüssel nicht, haut ab von hier!" "Die Jugend von heute. Ungeduldig wie immer. Verzeiht seine Manieren." mit den Worten gesellte sich Rouge ebenfalls in den Raum und zückte Ihr Exemplar des Durchsuchungsbeschlusses den Sie nach vorne hielt. "Freiherr Wolfgang von Melsen. Sie werden des Menschenhandels und Sklaverei durch eine Zeugenaussage belastet und wir Sind hier Sie zu einer Befragung mitzunehmen. Und dabei alle Beweismittel mitzunehmen die wir gerade finden können. Sie kennen das Siegel sicherlich." dabei blickte Sie Amen an der von Noire nun in Schutz genommen wurde - wie gut das half war die nächste Sache die sich zeigen würde. "Was sein ... oder IHR Ziel ist kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls... Von einem Schlüssel war nie die Rede. Woher wussten Sie dass wir diesen Schlüssel suchen der meinen 'Mann' gefangen hält? ... Freiheitsberaubung und Auflehnung gegen die Staatsgewalt - und dann noch offen zugegeben. Hm. Hm. Hm." danach wedelte sie mit dem Pergament ein wenig hin und her bevor Sie es wieder verpackte. "Wir können das auf die einfache oder harte Tour besprechen. Was ist Ihnen lieber Freiherr Melsen?" Rouge war offen gestanden wütend. Und dass ließ sich auch an ihrem Blick und ihrer Mimik lesen als auch an Ihrer Stimmlage, den Sie allen drei gab - auch wenn Melsens Antwort die sein wird die entscheidet wie es weitergeht.

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Soren« (1. Januar 2019, 11:57)


Night Zap

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1 006

Montag, 31. Dezember 2018, 20:57

Korina sah auf, als Amen plötzlich von der Treppe in den dritten Stock stürmte und sich vor ein großes Gemälde stellte. Es musste wohl den Hausherr darstellen, da Amen plötzlich den Namen "Melsen" aussprach. Dabei wandelte sich seine Stimme in die eine Frau - durch ihn sprach jetzt Brigid, die Melsen während der Besprechung mit Senator Klaus den Tod versprochen hatte. Und dann stieß Brigid, die anscheinend nicht nur von Amens Zunge, sondern auch von seinem Körper Besitz ergriffen hatte, einen Zornesruf aus und sprang in den Kampf, so stark war Hass, den Korina schon damals in ihrer Stimme bemerkt hatte, dass sie mit diesem unbedachten Angriff die ganze Mission gefährdete. Es wäre eine grausame Ironie, wenn die Mission genau deswegen in die Hose gehen würde und Melsen weiterhin seine Missetaten begehen könnte.
Zu allem Überfluss fiel diese Attacke auch noch komplett fehl: Amens Gesicht machte unschöne Bekanntschaft mit einem Großschild. Dessen Träger sah mit seinen an den seiten rasierten Haaren und der großen Narbe fast so aus wie ein Monster. Neben ihm stand ein gepflegterer Krieger, der gekleidet war wie ein Soldat. War das Jakob Balk? Seine Waffe war eine Flamberge. Mit der gewellten Klinge und der schieren Größe und Schwere der Waffe war es keine gute Idee, Balks Angriffe mit dem eigenen Schwert zu blocken. Noire ließ sich davon aber nicht einschüchtern und rannte zu Amen, um ihm zu helfen. Korina tat es ihr gleich, mit gezogenem Schwert gab sie ihrer Schwester Nahkampfdeckung. Während Rouge dem Fürsten die Gelegenheit anbot, sich zu ergeben, sah Korina ihren zu Boden gegangenen Freund an. Würde sie sich genau wie Brigid eben ihrem Zorn hingeben, wenn sie dem "Vater" gegenüber trat?

Séamus floss die Wand hoch bis knapp unter der Decke, nahe des Durchgangs zu Melsens Büro, nachdem er mitansah, wie Amen zum Angriff überging und sofort besiegt wurde. Falls es zum Kampf kam, könnte er von hier aus vielleicht einen Überrascchungsangriff starten... oder den Feinden mit ein paar Schattenpfählen in der Tür den Weg versperren, sodass sie bei einer Flucht ein paar Sekunden mehr Zeit hatten. Was besonders nützlich sein würde, falls Amen verletzt und somit langsamer war. Während er diese Pläne schmiedete, fiel ihm auf, dass er sich überraschend viele Gedanken über den Erfolg und die Sicherheit dieser Leute machte. Eigentlich sollte es für ihn doch nur wichtig sein, dass Nina und Korina lebend da raus kamen.
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1 007

Dienstag, 1. Januar 2019, 14:03

Rhord redete auf Brandon ein, er solle sich aus dem Kampf fernhalten und lieber den anderen helfen. Aber dies widersprach dem Rest dessen, was von seinem ritterlichen Ehrgefühl übrig geblieben war. Weiterhin bezweifelte er seinen Nutzen in der Villa.
Im Übrigen stellte Menhit, die derweil schon mit Leo kämpfte, die Gegebenheiten noch einmal komplett um: "Ich bin der Jäger und der kleine Wolf ist meine Beute. Ihr könnt zusehen, um seine Ehre nicht zu kränken oder ihr rettet ihn. Egal wofür ihr zwei euch entscheidet, ich werde euch nicht verletzen. Mein einziges Ziel ist der Söldner."
Diese Arroganz provozierte Brandon extrem - als wären sie es nicht einmal wert, ihr Schwert mit ihrem Blut zu tränken! "Rhord, es tut mir leid, aber wenn ich jetzt gehe oder untätig bleibe, verrate ich meine Prinzipien. Und dich, Leo, lasse ich nicht einen dämlichen Heldentod sterben!"

So zog Brandon schließlich sein Großschwert und stürmte auf die geheimnisvolle Lady zu und wollte dabei einen Diagonalhieb anbringen.

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1 008

Dienstag, 1. Januar 2019, 14:59



Große Klasse. Während Brandon offenbar zu lange für eine Antwort brauchte entschied sich diese Menhit einfach dazu die Kampfregeln zu verändern.
Sie wird jetzt konstant Leo angreifen, während Brandon und Rhord selbst versuchen müssen ihn am Leben zu halten, dafür werden sie nicht angegriffen.
Kurz nachdem sie das gesagt hatte verschwand sie und tauchte hinter ihm wieder auf. Brandon, der nun keinen Grund mehr hatte sich nicht einzumischen, immerhin wurde er auch von Menhit selbst aufgefordert, schlug nun Rhords Vorschlag in den Wind und entschied sich einzumischen. Was wohl auch richtig so war, denn auch Rhord sah die Chane hier bereits viel zu hoch, dass es tödlich für Leo enden könnte, denn wie soll er sich dagegen verteidigen? Nun, er versuchte es, aber ohne Hilfe würde das nichts werden.

Brandon griff seinen Zweihänder und schlug diagonal zu. Rhord hoffte, dass dies reichen würde, um Menhit von ihrem Angriff abzubringen, weswegen Rhord die beiden umlief und damit am Ende erstmal nur vor Leo stand, der aber zu dem Zeitpunkt bereits anfangen sollte sich nach Menhit umzudrehen. "Ich halt dir mal die Seite frei!", teilte er seinem Kampfkollegen mit. Rhords Hintergedanke war es, dass Menhit so nur noch zwei Seiten blieben. Mit seinem Schild kann er sich zudem noch, wenn Leo nicht schnell genug reagieren kann, in die Angriffe von Menhit stellen. Wäre es auch das Ziel für ihn sie zu besiegen wäre es wohl falsch so viel Wert in die Verteidigung zu legen, aber in dieser Situation könnte dies Leos Leben retten.

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Vitaya stimmte zu und so betraten die beiden eines der Einzelzimmer, wohinter Aella zuvor eine der Putzkräfte des Hauses erspähte. Die Kleidung und einige der anderen Sachen, die im Raum lagen, deutete zumindest darauf hin. Die Frau bemerkte die beiden natürlich und war wahrscheinlich auch verwirrt. Lauriam entschied sich gleich auf dem Punkt zu kommen, nachdem er die Tür wieder hinter sich schloss, doch zuvor versicherte Vitaya der Frau, dass ihr nichts getan wird, wenn sie ihnen hilft.
"Ganz genau. Wenn sie uns behilflich sind. Wir haben einige Fragen an euch und ich rate ihnen zu kooperieren, sonst wird das hier ganz schnell ungemütlich. Versuchen sie auch gar nichtmal nach Hilfe zu rufen, die Wachen sind nämlich im Moment anderswo beschäftigt."
Die Heilerin versuchte es mit der freundlichen Methode, doch der Spezialagent sah mehr Sinn dahinter gleich etwas Druck aufzubauen, um die Frau unter Stress zu setzen.
"Als Putzkraft sind sie sicherlich im ganzen Haus beschäftigt. Erzählen sie uns von jeglichen Auffälligkeiten, die ihnen dabei begegnet sind. Um mal ein paar Beispiele zu geben:
Sind im Laufe der Zeit plötzlich Leute dazugekommen, die nicht zu dem Rest des Personals gehören zu scheinen? Was hat es mit den kleinen schwarzen Boxen auf sich? Und weißt du wo Melsen einige Geheimnisse hier versteckt haben könnte? Erzähle uns auch von allem, was dir darüber hinaus einfällt.


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Raisen

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1 009

Dienstag, 1. Januar 2019, 16:39

Nachdem Menhit Manias Kraft erwachte und sich für die nächsten 2,5 Minuten nicht mehr zurückhalten wird, tat es ihr Leo sofort gleich und aktivierte seine Stärkungsmagie. Zu Menhits Überraschung reagierte der kleine Wolf tatsächlich und schützte seinen Rücken, wodurch seine und ihre Klinge aufeinanderprallten. "Stärkungsmagie...", sprach die Schwertkämpferin und es war tatsächlich ein Funken Bewunderung in ihren Worten zu hören. Je nachdem wo sein Limit lag, könnte das tatsächlich ein guter Kampf werden - wie damals mit diesem Sungjin! Vielleicht konnte sie ihn auch zu neuen Höhen drängen? Eventuell wenn...?

Bevor sie allerdings etwas machen konnte, hatten die zwei weiteren Kämpfer, Rhord und Brandon ihren Entschluss gefasst und sie begannen damit, Leo zu helfen. Brandon machte den ersten Schritt, in dem er sein Schwert diagonal auf Menhit zurasen ließ. Hinter diesem Angriff lag ordentlich viel Kraft, was man auch an Brandons Körper erkannte. Dementsprechend realisierte Menhit schnell, dass es idiotisch wäre, zu versuchen, ihn mit ihrem, im Vergleich kleinen, Schwert zu blocken. Dazu hatte sie nicht die körperliche Kraft, den Schlag abzufedern. Doch wem Kraft fehlte, dem blieb Technik und Schnelligkeit. Beides Gebiete, in denen Menhit glänzte...oder man nutzte Magie. Sie verschwand erneut.

"Ich bin ehrlich, jemanden der sich in diese Magie [Stärkungsmagie] spezialisiert, würde ich am liebsten aus dem Weg gehen", schmunzelte Menhit, die einige Meter weiter vor den drei Kämpfern auftauchte. "Vesi", sprach sie und der strömende Regen stoppte abrupt. Sie senkte die Spitze ihres Schwertes, sodass sie in der Pfütze unter ihr war. Ein schneller Schwertstreich nach oben und einige Tropfen Wasser wurden hochgeschleudert. Sofort im Anschluss stieß sie das Schwert nach vor, als würde sie die Luft aufspießen wollen. "Mark", sagte sie dabei und die Tropfen schossen nach vor - natürlich alle nur auf Leo. Die Kontrolle des Wassers war Manias Spezialität und wer sich den Plan des Anwesens angesehen hatte, der wusste, dass es einen riesigen See inmitten des Grundstücks gab.

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Eigentlich wollte Mio nur kurz aufs Klo, als sie einige Geräusche im Gang hörte...und ehe sie sich versah, standen zwei Personen in ihrem Zimmer. Ein Mann und eine Frau, die ihr drohten. Mio, der die Angst ins Gesicht geschrieben stand, ließ sich zitternd auf ihrem Bett nieder. "Auffälligkeiten...? Heute Nachmittag ist eine Frau durchs Haus marschiert, die ich noch nie gesehen habe...sie hatte blonde, zurückgekämmte Haare und die Kleider einer Adeligen", verschreckt wie sie war, erinnerte sie sich leider nicht an mehr, "Schwarze Boxen?...keine Ahnung, es tut mir leid...bitte tut mir nichts..." Mio zitterte unnatürlich stark vor Angst. "Ich weiß sonst nichts"

@Tobi: @Pseudo: (Gruppe B)

"AMEN!", rief Noire, die zu Amen lief und dabei Pfeile auf Ulf schoss. Diese prallten allerdings an dessen Schild ab. Amen wurde gegen die Ziegelwand, die mit Holz überzogen ist, geworfen und landete unsanft am Boden. Die Schmerzen in seinem Körper waren allerdings nichts im Gegensatz zu dem Schmerz, den er in Brigids Herzen spürte. Dementsprechend schnell hatte er sich wieder aufgerichtet und kniete neben Noire und Korina, die sich auch zu ihm begeben hatte. "Ich bring di- beruhige dich", wieder wechselte seine Stimme mitten im Satz und es war klar, dass der Weißhaarige wieder die Kontrolle hatte. "Wir müssen zuerst an den zwei Typen vorbei", seufzte Amen und packte seinen Rapier, der neben ihm gelandet war. Dabei sah er zu Ulf und Jacob, die sich vor Melsen aufgestellt hatten. Melsen selbst hatte inzwischen einige Schritte zurück gemacht und stand nun vor seinem großen Schreibtisch. Die Wände des Raumes waren von dunklem Holz überzogen, während der komplette Boden von einem rot-braunen Teppich überzogen war. Am Ende des Zimmers stand ein großer Tisch mit einem prunkvollen Stuhl dahinter. Dazu gab es einige Regale und Kästen, in denen wohl irgendwelche Dokumente und Bücher abgelegt wurden. Ein kleines Sofa fand sich neben der Tür. Es gab auch noch eine weitere Tür, die direkt in Melsens Privatzimmer führte.

"Er ließ von Mana ab...und meinte, ein Mädchen das nicht hört, musste bestraft werden...Melsen ließ Mana zurückbringen und er schloss die Tür zu seinem Privatzimmer. Wir durften dort eigentlich nicht hinein...und nach diesem Tag verstand ich, warum Mana immer in das dritte Stockwerk verschwand. Sie wurde...gezwungen. Ich rief nach Hilfe und die Schmerzen...es...war unerträglich; ich wollte sterbe...und es stoppte nicht. Von dem Tag an...immer und immer, ich hatte Manas Platz eingenommen."

Amen schluckte, er hielt sich den Kopf. "Brigid, hör' mir zu, bitte", er kämpfte dagegen an, aber es war schwer, ihren Hass und ihre Wut zu unterdrücken. Denn er konnte sie nur allzu gut verstehen! Amen wollte das selbe wie sie, aber es war nicht möglich, einfach stumpf nach vorne zu springen. "Ich bring- eines nach dem anderen - ihn um, für das - ich kann dich verstehen, aber - was er uns alle angetan hat!" Der Weißhaarige hielt seine rechte Hand, in der sich der Rapier befand, mit seiner linken fest.

Rouge setzte unterdessen zum Dialog an und konfrontierte Melsen mit ihrem Durchsuchungsbefehl und dem Schlüssel. Dazu drohte sie dem Adeligen. Melsen schmunzelte dreckig, bevor er antwortete. "Ich habe euch nichts zu sagen! Eine Zeugenaussage soll den Durchsuchungsbefehl rechtfertigen? Welcher Zeuge soll das sein? Und wo ist der? Das hält vor keinem Gericht, das weißt du ebenso wie ich, Rouge. Das ist nichts anderes als eine Farce. Und jetzt verschwindet!"

"Durch Mana erfuhr ich schließlich, dass die Mädchen in diesem Haus, sobald sie ein gewisses Alter erreicht hatten...entweder zu seinen Frauen oder zu seinen Angestellten wurden...es gab kein entkommen. Wer nicht auf ihn hörte, wurde bestraft...ich hielt es schließlich nicht mehr aus und ich war nicht bereit, mich diesem Schicksal zu fügen. Mana und ich, wir planten unsere Flucht. Wir wollten mitten in der Nacht entkommen, um dann Hilfe zu holen und Angela und Michaela befreien, bevor ihnen das selbe widerfuhr. Eines Nachts schlichen wir uns schließlich hinaus...doch wir wurden entdeckt. Wir teilten uns auf. Sie hatten mich nicht gesehen, nur Mana und...ich hörte ihren Schrei. Sie...ich konnte nur zusehen"

"Welcher Zeuge das sein soll?", sprach Amen, der erneut den Kampf um seinen Körper verloren hatte. Brigids Hass war etwas, das über normale Emotionen hinausging. Es war als hätte ihre Existenz nur einen Zweck: Melsen töten. Und nun stand sie so knapp davor und es gab kein Halten. Selbst wenn, Amen sah sich moralisch nicht in der Lage, sich zwischen ihr und Melsen zu stellen. "Mana, Angela, Michaela...HAST DU ES GENOSSEN ALS DU SIE VERGEWALTIGT HAST?!", rief sie mit blanker Wut in der Stimme und erneut sprang sie nach vor, an Noire und Korina vorbei. Doch nun attackierte sie nicht direkt Melsen, sondern Ulf. "Keiner von euch steht mir im Weg...!", Amen hob den Rapier und sah vor sich erneut das große Schild, das auf ihn zuraste. Doch anders als zuvor, duckte er sich nun unter dem Schlag hindurch und sein Rapier bohrte sich tief in Ulfs Fuß, sogar durch dessen Rüstung hindurch. "Verdammtes Ding!", schimpfte dieser und schlug Amen, der inzwischen damit zu kämpfen hatte, den Rapier hinauszuziehen, wieder mit dem Schild. Diesmal landete Amen allerdings auf dem Sofa. Ulf zog den Rapier aus seinem Fuß, wodurch einige Tropfen Blut auf den Boden gelangten und warf ihn zum Weißhaarigen, der erstmal regungslos liegen blieb. Doch die eigentliche Überraschung war, dass Ulfs Fuß keine Verletzung aufweiste.

"Ich versteckte mich und nachdem die Wachen weg waren...kletterte ich über den Zaun. Ich lief und lief...bis ich zu einer Stadt kam. Dort suchte ich nach Leuten, die irgendwie aussahen, als könnten sie mir helfen. Es waren irgendwelche Soldaten, die ich schließlich heulend und voller Blut angesprochen haben. Ich sagte ihnen, dass sie Michaela und Angela und Mana helfen sollen...ich flehte sie an. Doch als ich ihnen sagte, dass es sich um Melsen handelte...änderte sich ihr Gesichtsausdruck, aber ich machte mir nichts daraus. Ich führte sie zu dem Anwesen...nur um dann, kurz davor...sie rammten mir ihre Messer in den Rücken...ich- an diesem Tag verstand ich, dass es keine Hilfe für uns gibt. Und seitdem suche ich nach einen Weg, Melsen selbst zu töten. Ich bitte dich, Amen, bring mich zu ihm..."

"Bringt sie nach draußen", sprach Melsen, der nur angewiderte zu Amen blickte.
"Macht' es nicht unnötig kompliziert und verschwindet einfach", sprach Jacob schließlich und zog seine enorme Waffe. Ulf tat es ihm gleich.

@Soren: @Night Zap: (Gruppe C)

1 010

Dienstag, 1. Januar 2019, 17:27

Durch Leos Gegenwehr und Brandons gewaltigen Angriff schafften die beiden es Menhit von sich wegzutreiben, wo Brandon nun auch das erste Mal erleben durfte, was Rhord meinte: Er wird sie mit dem Schwert nicht treffen. Zumindest nicht so einfach. Aber das war jetzt auch nicht notwendig, es reichte ihrer Herausforderung nach einfach aus Leo zu beschützen und das wurde soweit auch geschafft. Menhit tauchte einige Meter entfernt vor ihnen wieder auf und begann mit einem neuen Angriff, diesmal aus der ferne mit ein paar, wohl magischen, Wasserprojektilen.

"Stellt euch hinter mich!", rief Rhord den beiden zu, vergrößerte noch etwas seinen Schild und rammte ihn in den Boden, um für etwas mehr Standfestigkeit zu sorgen. Er war nun groß genug, um Rhords gesamten Körper zu bedecken, allerdings sah er dadurch auch nicht mehr, was dahinter geschah. Der Wasserangriff traf auf seinen Dunkelheitsschild und konnte ihn weder durchstoßen, noch nach hinten drängen. Rhord schaute nun einmal um den Schild herum, ob Menhit da noch steht. Wenn nicht, würde er den Schild rasch wieder etwas verkleinern, um für ihre nächste Aktion, egal ob nah oder fern, eher bereit zu sein. Wenn sie es tut würde er erstmal schauen, was sie als nächstes versucht.

@Soren: @Raisen: @Pseudo:
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Eine Information bekamen die beiden tatsächlich aus ihr raus: Es war eine ihr unbekannte Frau aufgetaucht, die Beschreibung passte aber nicht zu Menhit.
Aber das war dann doch etwas weniger, als erhofft. Es brachte sie nicht weiter.

"Das reicht mir noch nicht und ich bezweifle, dass das alles war, wenn du hier mindestens bereits eine Weile arbeitest. Wegen einer der schwarzen Boxen kommst du nun übrigens mit uns, denn du wirst sie für uns öffnen. Da spricht doch nichts gegen, oder? Auf dem Weg kannst du dir auch gleich nochmal überlegen, ob da nicht doch noch etwas mehr war, was du uns sagen könntest! Denk einfach nochmal an die Zeit nach seitdem du hier bist. Machst du nur diese Etage sauber oder auch die anderen? Gibt es irgendwelche Räume, wo euch Melsen nicht sehen oder gehen lassen will? Hat er euch irgendwelche andere Verbote gegeben?"
Wenn Melsen etwas zu verbergen hat, wird er seinen Angestellten doch irgendwas gesagt haben, damit die nicht darauf stoßen. Nichtmal zufällig.

Bevor sie den Raum verlassen würden, bat die Dunkle Schwinge aber auch nochmal seine Begleitung nach etwas, aber auch nur so, dass die Putzfrau nichts mitbekommen würde. "Geh vor und prüf nach, ob irgendwer mittlerweile auf dem Flur steht. Ich pass darauf auf, dass sie nicht versucht loszuschreien oder wegzulaufen. Unser Ziel ist der Ballsaal, wo wir eingestiegen sind."

Sobald Vitaya anfangen würde loszugehen, würde der Spezialagent ihr mit der unfreiwilligen Unterstützung folgen und immer darauf achten, dass sie nichts dummes versucht.

@Raisen: @Pseudo:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (1. Januar 2019, 17:27)


1 011

Dienstag, 1. Januar 2019, 17:49

Leo's Intuition hatte Ihm wortwörtlich sein Leben gerettet, denn die Klinge prallte auf die von ihm gegengehaltene Klinge und die Kraft die hinter Ihrem Schwung lag war mächtig. Würde er gerade nicht sein volles Limit geben hätte ihn der Schlag dennoch erreichen können. Brandon als auch Rhord entschieden sich einzumischen während Rhord eine Seite abdeckte die nicht Ihr Ziel war als auch Brandon der Menhit angriff, aber komplett daneben ging. Diese Geschwindigkeit war übernatürlich und dass er richtig geraten hatte war mehr Glück als Verstand. Sie zollte auch Respekt den Personen die diese Magie beherrschten und dass Sie solche Personen meiden würde. "Dann dürft Ihr mit Rouge keine Bekanntschaft machen wenn Ihr solche Personen meiden wollt." ungeachtet der schlechten Situation brachte er es aber dennoch zustande etwas zu sagen. Was darauf folgte sprengte jedoch seine Vorstellung was Magie anbelangte, da es so etwas noch nicht gesehen hatte. Der Regen hörte auf, die Strich mit dem Schwert eine Wasserlinie und von dieser schossen unzählige kleine Wassertropfen auf Leo zu. Rhord hatte geistesgegenwärtig sich vor Leo geworfen und seinen Schild vergrößert, was Leo nur herzlich gelegen kam, jedoch stellte er sich mit dem Rücken an Rhord um ihre Eigene Regel soweit zu behindern dass sein Rücken in der Zeit belegt war von dem Nicht-Angriffs-Ziel. Darauf konnte er sich jedoch nicht verlassen nachdem sie zeigte wie schnell Sie die Position ändern kann - würde Ihn nicht wundern wenn Sie es parallel täte während die Kugeln auf seinen Schild einprasselten. Also bereitete er sein Schwert so vor dass er rechts mit seiner Haupthand und Katana, links mit seiner Schwertscheide, die er nun wie ein Schwert umgedreht hielt, auf die direkt nächste Reaktion warten, bis sich Ihm eine Angriffsmöglichkeit ergab.

@Tobi: @Pseudo: (Gruppe A)

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Amen schien Probleme zu haben sich selbst zu kontrollieren, es ist so ähnlich wie damals als der Geist mit der Spitzhacke auf Noire losging. *Was genau ist mit Amen los? Was passiert da* *Einer der Geister um Amen versucht die Kontrolle über den Körper zu erhalten und er wehrt sich dagegen.* bei dieser Antwort schluckte Noire - das war wohl einer der Gefahren die Shinra wohl ansprach. *Ja, ich könnte es auch versuchen wenn ich möchte* und beendete daraufhin ganz schnell ihren Gedankengang - den Diana zu dem Zeitpunkt ja mitverfolgen konnte. Problematischer war es einfach dass Sie so nicht weiterkamen. "Ich habe euch nichts zu sagen! Eine Zeugenaussage soll den Durchsuchungsbefehl rechtfertigen? Welcher Zeuge soll das sein? Und wo ist der? Das hält vor keinem Gericht, das weißt du ebenso wie ich, Rouge. Das ist nichts anderes als eine Farce. Und jetzt verschwindet!" war seine Abwehr wo er nicht komplett unrecht hatte. Aber auch nicht komplett recht. Oh da wäre ich mir nicht so sicher. Aber warum wehren Sie sich denn so strikt dagegen? Wenn Sie nichts verbrochen haben wird in einer Anhörung vor Gericht nichts herauskommen und die Sache ist vom Tisch. und konterte Melsen Abwehr direkt mehr Druckaufbau. "Oder habt ihr etwas zu verbergen wovon die Öffentlichkeit nichts erfahren darf?" sie provozierte ihn weiter, er selbst hatte aber anscheinend bereits mit der Sache abgeschlossen. "Na gut, dann eben auf die harte Tour. Nicht meine Möbel oder Gebäude die in Mitleidenschaft gezogen werden." "Bringt sie nach draußen""Macht' es nicht unnötig kompliziert und verschwindet einfach" war die Aussagen bevor beide Leibwächter sich kampfbereit machten und Rouge es gleich machte. Noire entschied sich auf so engen Raum bei so gefährlichen Nahkämpfern nicht auch noch in den Nahkampf zu gehen und blieb bei Ihrem Bogen den Sie wieder spannte und auf beide gleichzeitig fokussierte - wer von Ihnen den ersten Schritt machte kassiert. Rouge selbst machte nur ihren Speer bereit und schätze die Lage ab. Sie kannte Jakobs ungefähre Stärke, die Stärke des anderen war Ihr unbekannt. Wenn beide jedoch auf Ihre Kinder eingespielt losgehen würden könnte Sie das nicht lange abwehren. Also blieb Ihr nur die Möglichkeit, einen kühnen Plan zu verfolgen. "Wie wär's Jakob? Wollen wir zwei uns mal in Ruhe 'unterhalten' während meine Kinder sich mit deinem Partner beschäftigen? Ich bin mir sicher er ist groß und stark genug dass er nicht von dir beschützt werden muss."

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1 012

Dienstag, 1. Januar 2019, 18:31

Es war schmerzhaft, mit anzusehen, wie Amen und Brigid um die Kontrolle kämpften. Was für furchtbare Dinge der Fürst wohl getan hatte, um sie in solchen Zorn zu versetzen? Schließlich gewann Brigid das Duell gegen ihren Wirt, und während sie erneut vorstürmte, enthüllte sie Melsens Verbrechen. Was für ein widerwärtiges Monster. Gehörten die beiden Mädchen, die Nina in dem Kinderzimmer im zweiten Stock gesehen hatte, auch zu Melsens Opfern?
Der Rapier zielte an Ulfs Schild vorbei und auf seinen Fuß. Die Spitze durchdrang zwar seinen Eisenschuh, doch das schien ihn nicht zu beeindrucken - in der Tat brachte es ihm einen Vorteil, denn der Rapier blieb stecken und Brigid konnte beim Versuch, ihre Waffe zu befreien, nicht Ulfs nächsten Angriff ausweichen und wurde erneut von dem Großschild weggeschleudert, diesmal aber auf ein Sofa, sodass wenigstens die Landung nicht so schmerzhaft sein würde. Nicht, dass das viel brachte, da Amens Körper sich nicht mehr regte. Dann zog Ulf den Rapier aus seinem Fuß und warf ihn ebenfalls in Richtung Sofa. Auffällig war, dass zwar ein paar Tropfen Blut geflossen waren, sein Fuß aber unverletzt war. Auch Nina war das aufgefallen. "Er kann sich heilen wie ein Dämon, aber ich glaub nicht, dass er einer ist... ein Angeborener! Korina, unser Schwert sollte eine unschöne Überraschung für ihn sein." teilte die Dämonin Korina und den Geistern mit. Wegen der Lebensentzugsfähigkeiten, die sie der Rabenklaue verlieh, sollte Ulf unfähig sein, sich von Korinas Angriffen zu erholen, wie er es mit dem Rapier getan hatte.
Rouge hatte jedenfalls nicht vor, klein bei zu geben. Sie würde gegen Jakob kämpfen, während die Kinder sich um Ulf kümmern sollten. "Wir haben keine Angst vor Feiglingen, die sich hinter großen Schilden verstecken, stimmt's, Noire?"
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1 013

Dienstag, 1. Januar 2019, 18:35

Brandon erkannte, das Mädel war flink wie sonst was, denn Brandon verfehlte die Kämpferin. Rhord hatte derweil seinen Schild zum Schutz bereitgestellt und Leo stellte sich mit dem Rücken zu Rhord. Das tat Brandon ihm gleich, somit war jedermanns Rücken geschützt. Der ehemalige Ritter war gespannt, wie Menhit das lösen wollte.

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Lauriams Umgangston mit den Frauen war wesentlich härter, aber das lag wohl einerseits am Zeitdruck und andererseits an seiner Persönlichkeit, schätzte Vitaya. Jetzt quetschte er eine sichtlich verängstigte Frau aus, aber die Antwort stellte ihn nicht zufrieden. Er wies Vitaya an, den Flur zu kontrollieren. Die Blondine nickte und machte sich an die Arbeit. "Die Luft ist rein.", stellte Vitaya nach einiger Zeit der Inspektion fest. Sie informierte Lauriam.

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1 014

Dienstag, 1. Januar 2019, 20:14

"Stellt euch hinter mich!", rief der Dämon und warf sich vor Leo. Dabei ließ er einen riesiges Schild aus Dunkelheit entstehen, mit dem er seinen ganzen Körper bedeckte - und auch alles schützte, das hinter ihm stand. Die Wasserprojektile prallten darauf und wurden erfolgreich abgewehrt. "Ohhh!", lächelte Menhit. Nicht schlecht, diese Leute waren besser als irgendwelche umherlaufenden Söldner. Sie überhörte auch nicht den Kommentar über diese Rouge. Noch ein starker Gegner...? Doch während Menhit davon fantasierte, stellten sich ihre drei Gegner Rücken an Rücken auf und so war es ihr nicht möglich, sich in der Geisterwelt so zu positionieren, dass sie Leo von hinten angreifen konnte. Gut, das hätte sowieso nicht geklappt, denn das hatte es schon nicht beim ersten Mal. Sie selbst sah sich in einer Sackgasse. Die Mania-Form war weder darauf ausgelegt, gegen Gruppen von Gegner zu bestehen noch überzeugte sie mit brachialer Kraft. Sie war einzig und alleine die flexibelste und dadurch die stärkste in einem Kampf gegen einen einzelnen Gegner. Doch gegen drei Gegner, die sich wie eine Schildkröte aneinander pressten? Und noch dazu hatte sie versprochen, zwei davon nicht zu verletzen...schließlich kam ihr eine Idee!

Nachdem Menhit ihren Angriff beendet hatte, setzte der Regen wieder ein. Wie schon bemerkt wurde, war das kein natürlich Regen. Es war nichts anderes als die Magie von Mania, die auslief. Ein Nebeneffekt, den Menhit leider nicht abschalten konnte, außer sie schirmte ihre Magie von der Außenwelt ab, wodurch es allerdings auch das Problem gab, keine Magie wirken zu können. Selbstverständlich verwandelte sie diesen "Schwachpunkt" in den letzten zweihundert Jahren in einen Vorteil - denn Wasser war ihre Stärke und Regen kam ihr immer Recht.

Menhit lief los und vor Rhord verschwand sie erneut, ehe sie auf der anderen Seite des Dreiergespann wieder auftauchte, womit sie nun Leo und Brandon gegenüberstand. "Vesi", sie hielt ihr Schwert mit der Spitze nach vor gerichtet und sprang in Leos Richtung, just in diesem Moment stoppten die Regentropfen mitten im Fall und es schien, als würden sie schweben. Menhit trat vor Leo auf und stieß mit ihrer Schwertspitze in seine Richtung. "Ta", nach diesen Worten begannen die Regentropfen wieder zu fallen - doch nicht wie zuvor, sondern sehr viel schneller. Es war der selbe Angriff wie eben, doch diesmal kamen die Wasserprojektile von oben und sie schienen endlos zu sein. Zum Glück ihrer Gegner waren diese allerdings magische Geschosse, weswegen sie keine physischen sondern magische Wunden hinterließen - wenn man das denn Glück nennen konnte.

@Soren: @Tobi: @Pseudo: (Gruppe A)

"Mein Herr hat uns nirgends verboten hinzugehen...", sprach Mio mit zitternder Stimme, währen sie Lauriam folgte. Sie wurde zum Ballsaal im Erdgeschoss geführt, wo diese ominöse Box auf der Bühne stand. Neben ihr eine Kerze, die ohne Ende brannte. "Ich hab sowas noch nie gesehen!", sie war voller Angst und befürchtete, dass man ihr etwas antun würde. Mit zitternden Händen und voller Angstschweiß nahm sie die Box an sich...und es geschah nichts. Das Hausmädchen öffnete sie und in ihr war ein kleiner Zettel, auf dem "Hinter dir" stand. Irritiert drehte sich Mio um und ließ plötzlich einen Schrei aus - sie sackte bewusstlos zusammen. Die Box und der Zettel fielen zu Boden und die Kerze erlosch. Die Worte auf dem Zettel verschwammen und formten sich neu. Darauf war nun ein "A" und daneben "3/5". Auf der Rückseite war das Bild eines Schlüssels und darunter wurde geschrieben: "Ich warte!"

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Rouge schien ebenso die Nase voll zu haben und bloßes Gerede wird hier sowieso nichts bringen, weswegen sie ihren Speer zog und sich bereit machte. Doch statt blind anzugreifen, forderte sie Jacob zu einem Kampf heraus. Eins gegen Eins. "Wie wär's Jakob? Wollen wir zwei uns mal in Ruhe 'unterhalten' während meine Kinder sich mit deinem Partner beschäftigen? Ich bin mir sicher er ist groß und stark genug dass er nicht von dir beschützt werden muss." Jacob zögerte. Ulf war ihm vollkommen egal - eigentlich war er sich sogar sicher, dass er stark genug war, mit diesen Kindern fertig zu werden. Er trug nicht umsonst den Spitznamen "Der Unsterbliche". Doch er würde nur ungern von Melsens Seite weichen...andererseits. "Gut, wir gehen aber in den Nebenraum", stimmte Jacob schließlich zu, was Melsen natürlich überhaupt nicht gefiel. "Du bleibst bei mir!", forderte er - doch ein ernster Blick von Jacob und er sagte nichts mehr. "Ich kann nicht gegen sie kämpfen, wenn ich auch noch auf Sie aufpassen muss, mein Herr, und mir ein Kindergarten unter der Nase herumtanzt. Bring' unseren Herrn hier raus, sobald du fertig bist, Ulf." Jacob deutete Rouge, ihm zu folgen und er öffnete die Tür, die vom Büro zu Melsens Privatzimmer führte. Dahinter fand sich ein sehr prunkvoll eingerichteter Raum mit zahlreichen unbezahlbaren Gemälden und Vasen, dazu ein großes Bett für zwei Personen und ein Schreibtisch. Ebenso eine riesige Glasfront, die den stürmischen Regen draußen zeigte. "Lange nicht gesehen, Rouge."

Amen lag noch immer flach auf dem Sofa und rührte sich nicht. Es schien als hätten ihn die zwei Schläge mit dem Schild nun eingeholt und fürs erste konnte man wohl nicht mit seiner Hilfe rechnen. Dadurch waren wohl nur die zwei kleinen Gören Ulfs Gegner. Dieser ließ sich nicht provozieren und behielt seine Ruhe. Er hob sein Schwert und seinen Schild vor sich. Melsen platzierte sich unterdessen hinter dem Schreibtisch, um nicht in das Kampfgeschehen zu geraten. Auch wenn das Büro größer als gewöhnliche Räume waren, war es immer noch ein kleiner Kampfplatz und dadurch hatte Ulf ohne Zweifel einen Vorteil.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (1. Januar 2019, 21:25)


1 015

Dienstag, 1. Januar 2019, 20:59

Leo hörte nur wie die Projektile auf den Schild prasselten, den Rhord vor sich hielt, gefolgt von kurzer Stille, gefolgt von dem wiedereinsetzenden Regen. "Macht euch bereit!" schrie Leo der vermutete das Sie keine Zeit verlieren würde die nächste Tanzeinlage zu vollführen. Was auch Schritte bestätigten die Leo hören konnte, doch dann verstummten. Er blickte gestresst in die Richtungen die er einsehen konnte. Dass der Regen mittlerweile begann Schmerzen zu verursachen war unter anderem ein Auslöser davon. Die nächste wie Sie vor Ihnen wieder auftauchte. Was dann kam war die Strafe für Leo's Übermut Zeit für die anderen zu gewinnen. Dadurch dass Sie Rücken an Rücken standen konnte Leo fast nicht ausweichen wenn er die anderen nicht verletzen lassen möchte. Sie war schnell, denn so schnell wie Sie auf Ihn zukam sprach Sie zwei verschiedene Worte. Eine vor dem Sprung, die andere beim Aufkommen. Und die Tropfen die vom Himmel kamen fühlten sich an wie Nadeln die einen durchstachen. Und die schlimmste davon war ihre Schwertspitze, den trotz seiner Magiestärkung, die unter den Einfluss dieses Regens litt konnte er weder sein Schwert noch seine Schwertscheide rechtzeitig richtig einsetzten um den Stich abzuwehren, sondern nur abzulenken, welcher sich statt in seine Brust in linke Schulter bohrte und schmerzerfüllt schrie und in einer Verzweiflungstat versuchte Menhit mit einem Tritt von sich und Ihrem Schwert zu trennen.

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"Natürlich Schwesterchen" meinte Noire die mit Korina gemeinsam Amen verteidigen und dann mit Ihm gemeinsam sich dem Wächter stellen würde. Dass Rouge mit ihrer Taktik den dreien den Freiraum geben wollte sich allein auf einen Gegner zu konzentrieren und andererseits sich nicht um die drei kümmern zu müssen musste sie wohl oder übel akzeptieren, nachdem Sie in der Besprechung gesagt bekommen hat wie Stark Jakob wohl sei. Dieser willigte erstaunlicherweise ein und bat Rouge in den Nebenraum zu begleiten - wo Melsen zwar protestierte aber nach einem geübten Blick eines Ex-Militärsoldates kleinlaut beigab. Was Rouge nur köstlich amüsierte. Im Deutlich viel zu prunkvoll übertriebenen Schlafzimmer - sie war förmlich und sichtlich angeekelt - sprach Jakob recht locker mit Ihr, was Sie mit einem leicht verbitterten Lächeln erwiderte. "Wie lange ist es her seit deinem Ersuchen bei uns? Zwei, Drei Jahre?" Rouge hat ihren Sperr kurzeitig auf dem Boden gestellt während sie kopfschüttelnd versuchte die Vergangenheit, die Sie nun einholte, zu verarbeiten. "Dass sich unsere Wege auf diese Weise wieder kreuzen müssen betrübt mich Jakob, Wirklich. Vielleicht ist es die Strafe dafür dass ich damals zu vorsichtig war." bevor sie ihren Speer schwungvoll aufnahm und trotzdem zurück in Kampfposition ging, ehrenhaft abwartend auf seine Antwort und ihren Vorstoß mit den folgenden Worten einleitete: "Zeig mir dass es ein Fehler war!" brüllte Sie bevor Sie einen Feuerball von vorn und zwei Eisspitzen von Hinten jeweils aus SW und SO vom Boden auf Ihn rasen lies und sie Zeitgleich ihrem Feuerball hinterhersprang, Speer im Anschlag und ihren Reichweitenvorteil, den Sie haben sollte, ausnutzen will und ihn rechtzeitig stoppend mit einem kraftvollen Stoß auf eine nicht mit Platte geschützten Stelle seiner Rüstung zu attackieren.

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1 016

Dienstag, 1. Januar 2019, 21:26

Erstaunlicherweise stimmte Jakob Rouges Aufforderung zum Duell zu, und führte die Fuchswandlerin in ein benachbartes Zimmer, wo mehr Platz für einen guten Kampf hatten. Es war auch fast schon belustigend, wie einfach sich der Leibwächter dem Befehl seines Arbeitgebers widersetzte. Melsen musste wohl auf die harte Tour lernen, dass man sich mit Geld zwar Loyalität, aber keinen Respekt erkaufen konnte, und ohne zweiteres ging das erste auch nur bis zu einem gewissen Punkt.
Das gab auch Noire und Korina mehr Bewegungsfreiheit für den Bevorstehenden Kampf gegen Ulf, was nicht viel heißen musste. Das Büro war immer noch ziemlich beengt wegen der Möbel und weil ein geschlossener Raum eben nicht so zum Kämpfen geeignet war, und Ulf brauchte dank seines Schildes auch nicht so viel Bewegungsfreiheit, um sich zu verteidigen.
Mit erhobenem Schwert näherte sich Korina dem Schildträger. Sie musste seine Schwünge antesten, um zu sehen, wie gut sie sich parieren ließen und ob es offene Flecken in seiner Verteidigung gab. Korina machte einen Ausfallschritt nach links - von ihm aus gesehen die rechte Seite, auf der er sein Schwert hatte - und ließ es so scheinen, als würde sie mit ihrem Schwert seitlich nach ihrem Gegner schlagen, aber sie wusste, das er ihren Angriff mit Leichtigkeit blocken könnte. Stattdessen hatte sie vor, ihr Schwert nach oben zu ziehen und dadurch einen Folgeangriff durch seine Klinge zu parieren.

Währenddessen schlüpfte Séamus, der noch immer ein Schatten an der Wand war, ins Büro. Nahe am Boden floss er, von Möbelstück zu Möbelstück zischend, in Richtung des hinteren Endes des Büros, mit dem Plan, Melsen von hinten aufzulauern und ihn als Geisel zu nehmen, damit die Leibwächter, die hier im Vorteil waren, zur Aufgabe zu zwingen.
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1 017

Dienstag, 1. Januar 2019, 22:03

Der Regen intensivierte sich und so nahm auch der Schmerz zu, den er verursachte. Doch schließlich wurde ihre Schutzformation Leo trotzdem zu einem Verhängnis, denn die eingeschränkte Bewegungsfreiheit bescherte ihn eine Schulterverletzung. Da wurde Brandon klar, dass sie diese Formation nicht halten können würden. Er nahm kurz seine Magie zusammen und erhitzte den Regen durch einen kräftigen Hitzestoß, was einen Nebel erzeugte. Brandon war darauf vorbereitet, Menhit sollte das überrascht treffen und in dem Moment hatte Leo gerade Menhit mittels Kick von ihrem Schwert getrennt und das nutzte Brandon um einfach mit ausgebreiteter Körperfläche - die ja sehr groß war - Menhit möglichst weit von den beiden - und damit dem Schwert wegzurammen. Aufgrund der großen Körperfläche und dem Überraschungsmoment sollte es so gut wie unmöglich sein, dem zu entrinnen, selbst für Menhit.
In der Folge jagte Brandon einen wutentbrannten Flammenstoß nach dem anderen auf die finstere Lady los. Durch das Licht signalisierte er seinen Kumpanen, wo gerade die Kampfhandlung stattfand.
Der Nebel sollte sich in Kürze verzogen haben (den Hitzestoß hat er nur sehr kurz aufrecht gehalten). Aber jetzt hatten sie eine entwaffnete Kämpferin vor sich die etwas entfernt von ihrer Waffe war. "Wir können diese Formation im Regen nicht aufrecht halten.", erklärte der Ritter seinen Kumpanen.

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1 018

Mittwoch, 2. Januar 2019, 16:24

Der Kampf ging wie erwartet sofort weiter und nachdem sich die anderen so positionierten, dass Menhit es schwerer hatte nur Leo zu treffen, tauchte eben jene vor dem Söldner wieder auf. Dieser schaffte es noch gerade so zu reagieren und bekam trotzdem ihre Klinge in seine Schulter reingerammt. Brandons Reaktion war es kurz darauf zu verdanken, dass Menhit von ihrem Schwert ablassen musste, denn dieser erschuf durch den Regen, der irgendwie ziemlich schmerzte, einen Nebel. Die Dunkle Schwinge griff auch gleich weiter an, aber Rhord hatte andere Gedanken:
Menhit war von ihrem Schwert getrennt und bisher hatte sie nur mit diesem angegriffen. Selbst der Projektilangriff kam irgendwie mit ihrem Schwert zustande. Dem Dämon war sich zwar bewusst nicht der hellste zu sein, aber so viel konnte er dann doch verstehen. Oder so dachte er zumindest. In der Hoffnung alles richtig verstanden zu haben und mit der Sorge um Leo entschloss Rhord dem Söldner auf eine sicherlich etwas unerwartete Art helfen zu wollen.

Kurz legte er den Dunkelheitsschild ab, um beide Hände frei zu haben. Während er nun neben Leo eine kleine Plattform aus Dunkelheit formte, erklärte Rhord schnell seinen Gedanken. "Sorry, es ist eigentlich dein Kampf, aber du und dieses Schwert werden erstmal aussetzen müssen.", sagte er ihm, als er den Söldner packte und auf die Plattform hob - was sicherlich schmerzte mit dem Schwert in ihm drin, aber da musste er nun durch. Nach hinten, von Rhord fügte der Plattform nun auch noch Wände - anfangend von in Richtung Menhit und abschließend auf seiner, Rhords, Seite, wo der Söldner nochmal Gelegenheit hätte runterzuspringen, wenn ihm die Idee gar nicht gefällt und eine Decke hinzu und wenige Momente später war Leo eingeengt in einer Box aus Dunkelheit eingekerkert - mitsamt dem Schwert. Nur ein paar Luftlöcher gaben dem Mann nun noch die Möglichkeit neuen Sauerstoff zu bekommen und etwas das mitzubekommen, was draußen vor sich geht - und könnte sich rein theoretisch auch etwas beschweren, wenn er wollen würde.
Rhord auf der anderen Seite war zufrieden mit seinem Werk und hoffte nun sehr, dass diese Frau nicht noch irgendnen Trick gegen sowas hat. Wie dem auch sei:
"Bin dann nun auch mal dabei, Brandon!", rief er dem Riesen zu und hob erstmal wieder seinen Schild auf.

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Die Putzfrau beteuerte nichts weiteres zu wissen, auch nichts über irgendwelche Verbote. Aber auch die Box war ihr neu und das glaubte Lauriam ihr spätestens dann, als sie diese mit Angst öffnete und nach einem Blick nach hinten und einem großen Schreck einfach umfiel. Sie hätte sich wohl mehr gewehrt, wenn sie mehr darüber gewusst hätte. Ergo müssen die neu aufgestellt worden sein. Und zwar erst so vor kurzem, dass nichtmal das Personal über diese Bescheid wusste, was also genauso gut heute gewesen sein könnte... Hieße das, dass Melsen und Co. auf den Besuch mehr vorbereitet waren als gedacht? Gab es noch einen Spion? Was Leonardo anging hatten sie ja sichergestellt, dass dieser nichts dummes mehr unternimmt.

"Vitaya, überprüf den Zustand der frau, während ich mir ansehe was in der Box war. Wenn sie noch lebt können wir eine Ahnung bekommen, wie sehr neu diese Dinger hier eigentlich sind."

Der Reaktion der Frau nach hatten sie es jedenfalls mit irgendeiner Art Illusionsmagie zu tun, denn sie schien etwas gesehen zu haben, was die anderen beiden nicht taten.

Lauriam beschrieb kurz, was auf dem Zettel stand für Vitaya und machte sich dann selbst Gedanken was das bdeuten könnte. "Dem Bild auf der Rückseite nach scheint die Person, die dahinter steckt zu wissen, was wir suchen... und möchte angeblich sogar, dass wir sie finden... Oben gab es es noch ein Kästchen, wenn dort drinn auch so ein Hinweis ist sollten wir anfangen können Zusammenhänge und Bedeutungen zu verstehen. Wir brauchen nur wieder jemanden, der sie öffnet... Lass uns erstmal nach oben gehen und zu diesem Aufenthaltsraum, dort finden wir vielleicht sogar jemanden dafür."

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1 019

Mittwoch, 2. Januar 2019, 20:38

Es kam überraschend, dass Leo keinen Versuch unternahm, auszuweichen - was nach oben hin durchaus möglich gewesen wäre. Wollte er seinen Kollegen, Rhord, schützen? Denn wenn Leo abhaut, würde sich das Schwert wohl in dessen Rücken bohren...etwas, das Menhit natürlich verhindert hätte. Immerhin wollte sie nicht die Regeln ihres eigenen Spiels brechen! Vielleicht hatte sie Leo aber auch nur überschätzt. Die Klinge ihres weißen Schwertes wurde mit Leos Blut überzogen, als sie sich in seine Schulter bohrte. Just in diesem Moment, wohl aus purem Reflex, hob er seinen Fuß und trat Menhit, der dabei das Schwert aus der Hand glitt. Ebenfalls zur gleichen Sekunden wirkte Brandon Thermomantie und erzeugte einen Hitzeschwall, der den Regen schlagartig verdampfen ließ, was eine Nebelwolke nach sich zog. War das vom Angeborenen geplant? Seine nächste Aktion deutete jeden Falls daraufhin, denn nachdem die "Nebelgranate" hochgegangen war, versuchte er Menhit zu rammen. Eigentlich eine grandiose Idee, aber wie schon zuvor gezeigt: In jedem Regentropfen steckte Manias Magie und sie alle waren von ihr kontrollierbar. Dementsprechend spürte Menhit jede einzelne Bewegung ihrer drei Gegner, solange sie vom Wasser bedeckt waren. Das machte ihre Mania-Form auch zur stärksten Nahkampf und Eins-gegen-Eins Form.

Um den Rammangriff schließlich ausweichen zu können, musste sie dennoch in die Geisterwelt wechseln, wo sie eine Rolle rückwärts vollführte, um den Tritt von Leo abzufedern. Danach stand sie wieder in der Menschenwelt, etwa zwei Meter von Brandon, Leo und Rhord entfernt. Während die Schwertkämpferin dazu gezwungen wurde, Abstand zu nehmen, sperrte der Dämon den kleinen Wolf - mitsamt dem Schwert, das noch in seiner Schulter steckte - in eine kleine Box aus Dunkelheitsmagie. Menhit schluckte aus Sorgen, aber schließlich änderte sich ihr Blick und sie schien vollkommen ruhig. Sie setzte sich auf den dreckigen Boden und machte keine Bewegung, die irgendwie darauf deuten ließ, dass sie angreifen wird. Der Regen stoppte, aber die blaue Aura um das weiße Schwert pulsierte stärker. "Ich bin hierher gekommen, um Amen etwas zu zeigen", sprach Menhit los. Das Spiel ging noch gut eine Minute. "Ich zeige ihm, was es heißt, die wahre Kraft der Geister zu entfesseln, die um ihn herumschwirren. In dem Schwert...", dabei zeigte sie zum weißen Schwert in Leos Schulter, "...steckt ein Geist. Ihr Name war Mania." Sollten Rhord oder Brandon einen Angriff starten, würde sie sich einfach in die Geisterwelt verziehen, sich einen neuen Platz suchen und schließlich weiterreden. Sie kann Leo nicht angreifen, ohne Rhord zu verletzen, weswegen sie die restliche Zeit einfach redete. "Sie war ein komplettes Monster - und ich rede nicht von einem Dämon. Ihre magischen Kräfte sprengten jede Vorstellungskraft. Und alles was sie antrieb...war ihr Hass." Der Regen, der eben noch das ganze Anwesen umschloss, fing nun in der Box an. Es war kein wirklicher Regen, es waren Wassertropfen, die sich an den Wänden der Box formten und schließlich auf den Boden flossen. Jeder einzelne davon würde dem Söldner eine magische Wunde zufügen, wenn er davon berührt wird. In dieser Geschwindigkeit würde es wohl nur etwas länger als eine Minute dauern, bis zumindest Leos Beine Unterwasser waren - was für Schmerzen das wohl wären? "Ich war es, der sie in das Schwert gesteckt hat. Allerdings bin ich es auch, die sie dort drinnen hält. Das ist mir nun nicht möglich." Neben dem Wasser und der Magie konnte Leo auch...dieses Ding spüren. Eine magische Präsenz, die nach seinem Verstand greift. "Ich denke ihr wisst, was mit Menschen passiert, die einer sehr hohen magischen Konzentration ausgesetzt sind?", sprach Menhit abschließend. Etwa 40 Sekunden blieben noch. Und es war klar, dass Leo in dieser Zeit stirbt oder übernommen wird, wenn er in diesem Gefängnis blieb.

@Soren: @Tobi: @Pseudo: (Gruppe A)

Mio lag bewusstlos am Boden und es war ersichtlich, dass sie wohl nicht mehr so schnell aufstehen würde. Was genau allerdings geschehen ist, konnte man nicht sehen. Wunden waren keine zu erkennen. Lauriam und Vitaya machten sich schließlich auf zum Aufenthaltsraum im östlichen Teil des ersten Stockwerkes. Dort stand die Kerze immer noch am Fensterbrett und brannte ohne Pause. Neben ihr die kleine Box. Was sich wohl in ihr befindet?

"Was macht ihr hier?!", sprach ein Mann, der in den Aufenthaltsraum torkelte. Seine Rüstung ließ darauf schließen, dass er eine Wache war - sein Gestank und sein wackeliger Gang zeigten allerdings, dass er betrunken war.

@Tobi: @Pseudo: (Gruppe B)

Bevor es zum Kampf kam, sprach Rouge noch einige Sätze: "Wie lange ist es her seit deinem Ersuchen bei uns? Zwei, Drei Jahre?" Jacob überlegte kurz. "Vor etwa zwei Jahren...", sprach der ehemalige Soldat und hielt sein Schwert locker, so dass die Spitze den Boden berührte, "...wurde ich aus meiner Einheit geworfen, weil ich mich weigerte, einen Jungen zu töten. Man nannte mich einen Verräter, weil ich ein Kind des Feindes leben ließ" Jacob senkte seinen Blick, denn der Junge musste wahrscheinlich dennoch sterben, hob ihn allerdings zusammen mit seinem Schwert, während Rouge weiter sprach. Auch darauf antwortete Jacob noch: "Die Tatsache, dass ihr mich abgewiesen habt, störte mich nicht; was mich störte, ist, dass ihr deren Lügen geglaubt habt. Ich habe zwei Kinder und eine Frau, ich habe keine Wahl. Ich brauche Geld und selbst wenn ich für dieses...arbeiten muss. Es ist sicheres Geld, um meine Familie zu ernähren." Nun legte Rouge los, in dem sie einen Feuerball und zwei Eisspitzen auf ihn schoss. Dazu sprang sie selbst los und versuchte ihn mit ihrem Speer aufzuspießen. Jacob hob seine Flamberge und vollführte einen vertikalen Schlag durch die Luft. Schlagartig änderte sich die Gravitation um den Leibwächter, was dazu führte, dass der Feuerball und die zwei Eisspitzen entweder auf den Boden gelenkt wurden oder ihre Form komplett verloren und sich auflösten. Auch Rouge spürte die unglaubliche Kraft, die versuchte, sie an den Boden zu halten. Selbst das Stehen wäre für normale Menschen ein enormer Kraftaufwand - ganz zu schweigen vom Halten und Schwingen einer Waffe. Jacob, er war natürlich nicht betroffen von der Magie, vollführte einen zweiten Schlag, der auf Rouges Schulte zielte.

@Soren: (Gruppe C - Rouge vs Jacob)

Im Nebenzimmer war ein Rumpeln zu hören. "Sieht so aus, als hätten die zwei schon angefangen", meinte Ulf, während er sich bereit machte. Melsen hinter ihm, seine Gegner vor ihm. Dazu war er natürlich in der Unterzahl - das war eigentlich schon sein ganzes Leben der Fall gewesen. Das hatte ihn "Unsterblich" gemacht. Das dunkelhaarige Gör war die erste, die einen Angriff startete, in dem sie auf seine Seite zielte, auf der sein Schwert war. Ulf, ohne großen Aufwand, drehte seinen Körper, sodass er mit Schild in seiner Linken nicht nur den Angriff blocken sondern auch ihre Waffe wegstoßen konnte. Während der Bewegung vollendete er die Drehung und Korina konnte nun Ulfs Schwert von ihrer rechten Seite auf sich zurasen sehen - mit dem ganzen Schwung der Drehung.

"Bitte, Brigid, nur noch wenige Minuten", flehte Amen, der sein Bewusstsein wiedergefunden hatte und versuchte irgendwie Brigids Hass im Zaum zu halten. Plötzlich war es still in seinem Kopf und er konnte durchatmen. "Ich kann sie für einige Minuten von dir fernhalten", sprach Shinra. Der Weißhaarige wechselte seine Waffe vom Rapier zu den zwei Kama. Vor ihm stand Korina gerade im Nahkampf diesem Leibwächter gegenüber, während der zweite verschwunden ist...wo ist er hin?

@Night Zap: @Soren: (Gruppe C)

1 020

Mittwoch, 2. Januar 2019, 22:20

Nicht alle Tage hatte man die Möglichkeit so eine schöne Klinge sehen zu können. Nur wie Leo diese Klinge sah hätte er sich deutlich anders vorgestellt. Die Schmerzen waren selbst für den gestandenen Söldner unerträglich und kämpfte rein damit schon, zumal er Sie entfernen sollte und die Wunde mit der Thermomantie schnellstmöglich zu verschließen um nicht auszubluten. Nur überschlugen sich die Ereignisse so wie Leo Sie sich nicht vorgestellt hatte. Brandon ließ mit seiner Thermomantie den Regen zu einem Nebel durch extreme Hitze verdampfen und versteckte somit Rhord und Leo. Rhord, der danach Leo auf eine Schattenplattform 'setzte', 'baute' ihn dann Stück ein. Wie ein kleines Haus. "Was hast ... du!" weiter kam Leo jedoch nicht als ein Schmerzimpuls ohne jegliche Vorwarnung seinen Körper durchzog und ihn unerwartet schockte. Die Zeit hatte Rhord eben unwissend was darauf folge genutzt um Ihn fertig einzubauen - mit kleinen Luftlöchern so dass er noch hören und atmen konnte. Doch das war sein geringstes Problem - Ersticken - den das Schwert fing an in der Dunklen Kammer intensiver zu leuchten, und so auch die Schmerzen - aber nicht in der Schulter, sondern im Kopf. Und was nun außerhalb oder um Leo herum passierte war wie Stummgeschalten. Stattdessen hörte Leo immer lauter werden immer wieder hallend, immer lauter werdend die Stimme der Frau vor Ihr. Eine schrille, irrewerdende Lache die immer und immer wieder "TÖTEN! TÖTEN! TÖTEN!" wiederholte und wieder in komplett verrücktem Gelächter überging. Immer und Immer wieder während sein Kopf immer mehr und mehr schmerzte. Man konnte von außen nur einen komplett schmerzerfüllt schreienden Mann vernehmen der seine Waffen in der Kammer fallen ließ uns sich am Kopf packte. "VE...HW...W..U..M.I.E..K.PF! waren das Einzige was man vernehmen konnte wenn man denn etwas anderes außer seinem Schreien heraushören konnte.

@Raisen: @Tobi: @Pseudo: (Gruppe A)

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Korina war die erste die in den Nahkampf überging und versuchte mit dem zwar immer noch verfluchtem Schwert und Ihren Kenntnissen aus ihrer Familie dem Bollwerk eines lebenden Schildes zu begegnen. Dies scheiterte jedoch als dieser völlig unbeeindruckt sein Schild benutzte um den Schlag in einer flüssigen Drehung mit dem großen Schild nicht nur abzuwehren sondern auch ihr Schwert wegzustoßen und in der Drehung dadurch auf ihre rechte Seite einen Schwertschlag mit vollem Schwung sie aufzuschlitzen. Noire, die sich trotz der engen Raumverhältnisse in Ihren Kenntnissen irgendwie zu helfen wusste wollte wissen wie gut es war, einen Vertrag mit Diana einzugehen. *Diana**...* war Noire’s Bitte und bestimmte nicht konkret weiter was Diana machen soll - sie wird am besten Wissen was sie tat und solange Sie nicht eingespielt sind - auf die kurze Zeit schier unmöglich - musste Sie auf Ihre Erfahrung vertrauen. Als sie den ersten Pfeil losfeuerte war dieser auf den Arm gerichtet - dieser Pfeil hatte im Vergleich zu andern Pfeilen mehr "Stärke" - Sie zielte damit drauf ab den Schwertarm zu verletzten oder seinen Schwerthieb abzulenken.

Jakob schilderte dass er nicht durch die Ablehnung gekränkt wurde sondern von den Lügen die er beteuerte dass es Lügen waren, Frau und Kinder zu ernähren sind und dass ohne Geld kaum machbar ist. Und sobald der Kampf begann zeigte sich, dass Rouge nicht umsonst eine gewisse Ehrfurcht vor Ihm besaß. Weder die Eisspitzen die sich in Wasser auflösten als auch der Feuerball der einfach verpuffte erreichten sein Ziel und sobald Rouge in eine gewisse Grenze kam merkte sie das die Umgebung unnatürlich stark wirkte. Gravitationsmagie. Rouge wusste zwar das er durchaus auch Magiebewandt war aber nicht dass er so eine Art Magie besaß. Entsprechend schnell musste Sie kontern denn der Stich nach Ihm würde langsamer als der Schlag auf Ihre Schulter sein. Dank Stärkungsmagie, die sie entsprechend schlagartig hochfuhr, konnte Sie der Gravitation durchaus entgegenwirken und zog verstärkte bewusst die Trittkraft mit ihrem aktuell vorderem Fuß um sich aus der Schwungreichweite von Jakobs Schlag zurückzubefördern, was nur knapp reichte als die Spitze seines mächtigen Schwertes leicht an ihren Lederharnisch an der Schulter kratze - und Sie dadurch Blut leckte. Wenn er schon die Gravitation umkehrte und alles schwerer machte dann betrifft das alles was über Ihn war. Also konzentrierte Sie ihre Kraft in einen großen Eisspeer, der von der Decke herab auf Jakob schoss und diesen soweit verstärkte dass die Gravitation den Speer nicht zerstörte sondern seine Schnelligkeit und Kraft auf Jakob selbst zog. "Das es Lügen waren ist uns bekannt!" schrie Sie Lustvoll bevor Sie dicht gefolgt von ihrem erschaffenen Eisspeer von dem 'Katapult', was sich auch gegen Lauriam einsetzte, gebrauch machte - sich mit einer Eisplattform unteren Ihren Füßen in die Luft katapultieren zu lassen und dadurch Jakob ob Oben herab 'anzuspringen'.Durch die Gravitatinsbeeinflussung wurde Sie in gewisser Weise schneller nach unten gezogen, was Ihr entsprechend mehr Kraft in den in der Luft ausgeführten, Diagonal nach Unten gerichteten Speerstoß gab. Für den Fall das Jakob nun Rouge in der Luft angreifen wollte, bereitete Sie eine Gegenmaßnahme vor.
@Raisen: @Night Zap:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Soren« (2. Januar 2019, 22:20) aus folgendem Grund: Derp