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1 141

Samstag, 19. Januar 2019, 17:42

Kaithlyn’s Argumente leuchteten schon ein wenn sie darauf aus war keinen Schaden davonzutragen. Andererseits würde jeder, der keinen Schutz auf dem Kopf trug, sich diesem Argument entziehen. Und Rouge hatte soweit in Kämpfen immer aufgepasst genauso offene Stellen bewusst zu schützen. Es war - strenggenommen - nur eine zusätzliche Schutzmaßnahme wenn die eigenen getroffenen versagen. Dahingehend konnte Sie es niemanden verübeln wenn jemand Rüstung trägt die besser schützt. Rouge hatte sich für eine robustere Variante einer Lederrüstung ausgesucht die Ihr einen gesunden Mix aus Beweglichkeit, Schutz und Aussehen gab. Sie liebte es Modebewusst aufzutreten, was an vielen farblichen Akzenten und in den meisten Fällen einer Rose dezent zur Geltung gebracht wurde. Außerdem verursacht Leder nicht so viele Geräusche wie Metall und gerade in dem Gebiet, in dem Sie uns Noire spezialisiert sind und ihre zwei Schützlinge Ann und Lailah trainiert werden, war das mehr als nur Pflicht. Da sich Kaithlyn dahingehend nun selbst wieder behelfen konnte wandte sich Rouge ihren eigenen Klamotten zu. Schicht für Schicht. Beginnend vom Borte-Cape, weiter zu den Stiefeln, gefolgt von Ihrem Brustharnisch mit Kapuze - Stück für Stück. Nun war auch Kaithlyn’s langes Haar zu sehen, was schon ein gewisser Augenschmaus war. "Die salzige Seeluft war nicht gut zu euren Haaren." Auch wenn Sie das Haar im Grundsatz fabelhaft fand, konnte man den Schaden der Seeluft deutlich erkennen.

@Night Zap:

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Amen und Lauriam hatte ein deutliches Argument was das Problem mit Menhit anbelangte während Rhord noch überlegte - oder nicht realisierte das Noire Ihn ansprach. "Ich verstehe was Amen sagen möchte. So wie wir Sie in Killius-Stadt erlebt haben, wie die anderen Sie im Anwesen erlebt haben. Das übersteigt unsere Möglichkeiten. Und wir sollten unsere Grenzen kennen. Aber..." dabei sah Sie Amen an, der sehr zynisch war. Und das machte sie besorgt. "wenn wir eine Person wegen uns sterben lassen müssen könnte ich mir das selbst nicht verzeihen. Also Bitte Amen... Bring dich nicht selbst sinnlos um wenn du im entscheidenden Moment noch keine Chance hast Sie zu besiegen. Ich will nicht noch mehr Personen verlieren die mir nahe stehen."- Noire war immer noch angeschlagen von dem Tod der echten Menhit und Leo's Koma was dies wieder wachrüttelte, unterdrückte es aber solange die Besprechung lief - Mittlerweile hatte dann Rhord auch seine Idee vorgebracht und überlegte. "Wenn eine Arena aus Erde uns einkerkern würde, würde das doch Sie auch daran hindern durch die Erdwand zu gehen wenn die Umgebung von hier auch dort beeinflusst oder etwa nicht? Wobei wir das wohl testen müssten. Jedenfalls..." dabei wechselt Sie zu Korina mit ihrem Blick als Sie überlegte. "Dagegen etwas unternehmen? Sie auf unsere Seite ziehen oder wohl einfach stärker werden als Sie selbst und Ihre Erzählungen über uns. Zumal Séamus einen erheblich wichtigen Teil dazu beigetragen hat das Gefängnis auszuspionieren. So sehr Feind wie er auch ist, in dem Moment war er ein wertvoller Verbündeter. versuchte Noire logisch anzugehen - Rational zu sehen.

@Tobi: @Raisen: @Pseudo: @Night Zap:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Soren« (19. Januar 2019, 17:42)


1 142

Samstag, 19. Januar 2019, 18:34

Was ihre Magie betrifft weiß ich von Vitaya, dass sie eine Pille hat, die ihr ermöglichte mindestens einen meiner Zauber zurückzuschicken.", erwähnte Lauriam und Vitaya nickte. "Die Reflektionspille ist dazu Fähig - für eine kurze Zeit. Im Gegenzug aber schwächt sie die eigenen Magischen Fähigkeiten stundenlang. Das macht mir kaum etwas, aber etwa dir Lauriam, würde das wohl erheblich schaden. Dauerhafte Verwendung weiterhin ist gefährlich, aufgrund der Nebenwirkungen der Pillen."

Brandon erklärte weiterhin zu seinen Feinden: "Mein alter Orden jagt mich als Verräter, aber glücklicherweise halten sie mich aufgrund der Ereignisse in Kilius-Stadt für tot, deswegen droht keine Gefahr, so lange ich ihnen nicht zufällig über den Weg laufe."

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In einer beeindruckenden Festung in Walhaita herrschte ein der Temperatur ähnliches unterkühltes Klima. Ein Mann mit langen schwarzen Haaren, die allerdings schon einige graue Streifen beinhalteten und ähnlichfarbigen Bart und kastanienbraunen Augen stand im einem Feuer gleichenden rot-orangenen Kimono auf dem Balkon. Er schien nicht zu frieren. Wenige Momente später gesellte sich eine eine blauäugige Schönheit mit brünetten Haaren in einem wunderschönen roten Kleid, der ihren attraktiven, wenn auch nicht mehr ganz so jungen Körper betonte, zu dem Mann hinzu. Emotionslos anmutend fragte sie: "Was treibt euch herum, Gemahl?" Sie schien im Widerspruch zu ihrer Frage eher weniger interessiert sein, es zu erfahren, doch der Mann antwortete angestrengt: "Dein ehemaliger Mann bereitet uns noch nach seinem Tod Probleme. Meyrani und Colerim, von denen man eigentlich etwas Vernunft hätte erwarten können, sind uns davon gelaufen und noch immer nicht zurückgekehrt. Dazu antwortete Theria kalt: "Die beiden sind Querulanten. Störfaktoren. Das war mir schon lange bevor es passiert ist, klar, dass sie nur Probleme bereiten würden." "Ja ...", sprach Andross, "sicherlich. Aber sie wären Machtpolitisch von großem Nutzen für uns. Wenn wir sie zu akzeptierten Mitgliedern des Ordens rehabilitieren und sie dann entsprechend politisch klug verheiraten, haben sie ihren Nutzen gebracht. Daher bin ich an einer Rückholungsaktion interessiert. Wir werden verstärkt Truppen nach ihnen Suchen lassen und sie heimholen. Meyrani werden wir direkt verheiraten - zur Arbeit im Tempel taugt sie nicht. Colerim hingegen will ich kontrollieren. Zähmen. Er soll wie Darren endlich studieren und den Umgang mit seiner Gabe verbessern und ein mächtiger Krieger werden. Wie etwa meine Söhne." Darauf reagierte Theria ungewohnt interessiert: "Wir müssen auch noch die Erbfolge regeln. Jetzt, wo Brandon tot ist, ist deine Position als Kopf der Familie gefestigt, aber solltest du irgendwann sterben ist die Frage, wer all dies erbt - dein ältester Sohn oder mein ältester Sohn. Darren weiß, was er will, er würde ihn deinem Sohn niemals so einfach überlassen. Und wir wollen doch keinen Krieg zwischen Agondons und Ronindars ..." Daraufhin erwiderte Andross: "Eine Lösung wäre ein gemeinsamer Sohn, Theria. Halber Agondon, halber Ronindar." Agressiv verbesserte sie ihn: "Halber Novagrim!" Danach fing sie sich wieder und kehrte in den gewohnten starren Tonus zurück. "Selbst, wenn du ihn als halben Ronindar verkaufen könntest - ich weiß nicht, ob ich noch fruchtbar genug bin." Danach wandte er sich ungewöhnlich nah zu ihr und fasste ihr auf den Oberschenkel und erklärte schelmisch: "Ich bin bereit, das zu untersuchen." Doch bevor sich die Erbfrage stellt, gilt es ersteinmal einen Großteil der Ronindar-Familie zu rehabilitieren.

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
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1 143

Samstag, 19. Januar 2019, 19:03

Während Lauriam, der außer Amen der einzige war, der einen Konter gegen Menhits Weltenwechsel hatte, anbot, ebenfalls gegen Menhit zu kämpfen, sprach Noire sich gegen diesen Plan aus. Verständlich, so wie sie sich nach dem Tod der echten Menhit und Leos Koma verhalten hatte. "Eigentlich habt ihr beide das gleiche Ziel." warf Korina ein und blickte Amen und Noire an. "Ihr wollt nicht, dass jemand stirbt. Glaub mir, ich will dasselbe. Aber bei so starken Gegnern wie Menhit kann man sich nie sicher sein. Ich glaube, dass Amens Plan die besten Chancen hat, uns alle lebend rauszuholen. Auch ihn selbst."
Außerdem hatte Noire noch die Idee, Séamus und Nina auf ihre Seite zu ziehen. "Das hab ich auch schon überlegt. Um ehrlich zu sein, Séamus ist eigentlich gar kein so schlimmer Mensch, als man zunächst glauben würde. Seine einzige wirklich böse Tat war, mir das Schwert zu geben. Wenn man ihm und Nina irgendwie klar machen könnte, dass ihr Vater sie nur benutzt, würden sie bestimmt die Seiten wechseln. Das Problem ist aber, dass sämtliche Kritik an ihm an den beiden abprallt."

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Wie Kaithlyn bereits durch einen Blick in den Spiegel, der im Umkleidebereich stand, festgestellt hatte, bestätigte Rouge jetzt auch: Ihre Haare hatten schon bessere Zeiten gesehen. "Es gibt schlimmeres auf See. Ich kann sie ja jetzt waschen." sagte sie fachmännisch. Und mit schlimmeres meinte sie ihren Magen, der die ganze Fahrt über rebelliert hatte.
Jetzt waren sie jedenfalls bereit für das Bad. Ein Handtuch brauchte Kaithlyn nicht, schließlich hatte sie nichts zu verbergen. So badete man auch traditionell in ihrer Heimat. Das Wasser war herrlich, ein heißes Bad hatte sie schon eine Weile nicht gehabt, selbst vor der Reise. Während Kaithlyn sich einweichte, fragte sie ihre Gastgeberin: "Sagt, wie ging es Korina, als sie hier her kam? Ich würde es ja am liebsten aus ihrem Mund hören, aber wir haben so viel zu bereden, und sie hat ja auch ihre Freunde, für die sie da sein will."
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@Soren: @Raisen:

1 144

Samstag, 19. Januar 2019, 20:57

Pragmatisch genug dachte Kaithlyn als Sie ihr Antlitz im Spiegel betrachtete der sich im Umkleideraum befand und die entsprechend belasteten Haare selbst zu Gesicht bekamen. Was Rouge nicht erwartete war die Aktion, die Sie danach startete. Anstatt sich an den Handtüchern zu bedienen, die in den geflochtenen Weidekörben im Regalfach der Umkleide von Ihr mitgebracht wurden stolzierte sie - mit einer entsprechenden Würde und einem sehr gesunden Selbstbewusstsein in Ihrem Splitterfaser Nackt in das Bad. Woher dies kam war Rouge erstmal schleierhaft, hat sie doch oft Leute erlebt die damit anfänglich ein großes Problem hatten - zumindest bei Neulingen die neu zu den Söldnern kamen - und Kaithlyn hier schien das kein Stück weit zu interessieren. Da konnte Rouge gedanklich nur Respekt zollen und Ihr gleichziehen. Nachdem Sie also ihre Rüstung, ihre Ausrüstung mit dem Gürtel und den kleinen Taschen, den Verstecken ihrer Gifte und die Klamotten unterhalb ihrer Rüstungsschicht ablegte folgte die Füchsin der Menschenfrau in das angenehm temperierte Nass - mit dem Sake-Set im Schlepptau und tauchte erstmal tief in das Wasser hinein. Im Gegensatz zu Korina war ihre große Schwester von einem anderen Körperbau. Ob das einmal Grund zum Streit unter Geschwister geführt hatte?

Bevor sie sich auf gefährliche Gefilde gebahnt hätte wurde das Thema erst einmal in eine ganz andere Richtung gelenkt. Und zwar in sehr gefährliche Gefilde. "Noire hatte mich ja soweit aufgeklärt dass die Exorzierung eine Art Amnesie auslöste. Entsprechend wirkte Sie auch einige Tage später nach Ankunft in Iridae etwas leblos und kraftlos. Ich vermute die Schiffsreise hat neben der Dämonenvertreibung mit seiner mageren Schiffskost, die dort serviert wird, seinen Teil dazu beigetragen." sie griff dabei zu der Flasche und tauchte sie haltend in das passend temperierte Wasser zum Aufwärmen hinein. "Entsprechend war erstmal das leibliche Wohl wiederherzustellen. Nahrungszufuhr. Kontakt mit Menschen. Noire war immer an Ihrer Seite und hat drauf geachtet dass Sie nichts tat was Sie nicht selbst tun würde. Ich hab Ihr immerhin klar gemacht dass es Ihre Verantwortung war sich um Sie zu kümmern. Ich gab Noire auch die Aufgabe darauf zu achten ob Sie auf etwas Bestimmtes reagiert. Amnesie blockiert Erinnerung, also wenn Sie etwas sieht, hört oder riecht was bekannt ist würde das die Erinnerungen lösen. Wenn ihr jedoch genau wissen wollt was die beiden alles gemacht haben und was ihre Erinnerungen wieder wachrütteln konnte müsst Ihr Sie aber selbst fragen. Ich war größtenteils mit organisatorischen Dingen der Söldner beschäftigt. Immerhin fehlt der 'Vater', der wahre Anführer der Schattenwölfe und als 'Mutter' muss ich natürlich auf das Wohl aller meiner 'Kinder' achten." Rouge griff auf eine kleine Ablagefläche neben den Bad mit der noch freien Hand und reichte Kaithlyn ein Stück Seife, mit der Sie sich entsprechend pflegen konnten. Sie war vorsichtig was sie sagte um ihre beiden lügenden 'Kinder' nicht in eine unangenehme Situation zu bringen.

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1 145

Samstag, 19. Januar 2019, 22:04

Kaithlyn bedankte sich für die Seife und begann, sich zu waschen, während sie Rouges Erzählung lauschte. Wahrscheinlich hatte Korina erst ihr Gedächnis wiedererhalten, als sie bei der Ankunft des Briefes mitgehört und so den Namen ihrer Schwester vernommen hatte. Das konnte nur zwei, höchstens drei Tage her sein (natürlich würde Kaithlyn sichergehen und Korina direkt fragen, aber es wahr höchstwahrscheinlich so), Korinas gute Erholung und Freundschaften hatten bestimmt sehr viel mit Noires Fürsorglichkeit zu tun. "Ich verstehe. Dann werde ich mich später noch einmal persönlich bei Noire bedanken. Aber genug von mir. Ich möchte über meine Gastgeber hören. Die Größe dieses Lagers ist wahrlich beeindruckend. Die Schattenwölfe müssen eine lange Erfolgsgeschichte geschrieben haben, wenn sie sich ein solches Zuhause errichten konnten." Und nicht nur dass, die Söldner genossen auch das Vertrauen eines Senatoren und waren sogar bekannt genug, um von Zeit zu Zeit auch in fremden Ländern zu agieren - wie es mit Noire der Fall gewesen war. Nur dadurch hatte sie Korina retten können.
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@Soren:

1 146

Samstag, 19. Januar 2019, 22:43

Rouge konnte nur hoffen dass ihre Kinder sich so ein Szenario überlegt hatten in Ihrem "Plan". Sie half zwar nun mit ihrer Aussage mit die Lüge weiterzuspinnen aber ob die Lüge aufrecht blieb wenn Sie genauer nachfragen oder forschen sollte war ungewiss. Sollte sich die Chance ergeben würde Sie ihre Töchter einweihen was sie gerade als "Geschichte" erfunden hatte. Sie schrubbte sich entsprechend mit der Seife während Rouge die Geschichte spannte und Sie sich dann für die Schattenwölfe selbst interessierte. Es war keine Geschichte die einer Erzählung würdig wäre aber Rouge wäre die Letzte dich sich dagegen wehren würde wenn man Sie darum bat. "Oh, nicht besonderes wenn Ihr eine spannende Geschichte erwartet. Ich hoffe eure Erwartungen sind nicht zu hoch." Der Sake war soweit temperiert dass sie den kleinen Korken öffnete und in die kleinen Tassen jeweils den Sake einschenkt als Sie begann die Geschichte der Wölfe zu erläutern. "Gründer der Schattenwölfe war Blanc, ein Wolfswandler der seine eigene Söldnergruppe mit dem gleichen Gedanken gründete wie der Gruppe, die er davor angehörte - den Mondfängen - die von seinen Eltern geführt wurden und unseren Verhältnissen sehr nahe kommt. Ursprünglich nicht hier Iridae scheiterte aber der Aufbauversuch an einer Aufgabe - einer Verteidigung eines Festes in der Stadt in der er agierte. Durch eine Intrige verlor er viele Kameraden. Die Gäste waren zwar größtenteils unversehrt aber sein Ruf zerstört und viele seiner Familienmitglieder umgekommen. Dadurch war er gezwungen mit dem Rest weiterzuziehen. Doch anstatt aufzugeben startete er einen neuen Versuch hier in Iridae. Das war wohl auch der Schlüssel denn der Senator hatte Ihn für einen Auftrag engagiert - Der Zerschlagung eines Sklavenhandels. Viele Gestaltwandler sollten in dieser Nacht geschmuggelt werden. Der Auftrag verlief ohne großartige Verluste und ganz zur Zufriedenheit des Senators dass er immer und immer wieder Aufträge bekam und sich so über die Jahre das gute Verhältnis aufbaute." sie reichte Kaithlyn nun die Tasse mit dem Sake bevor Sie weitersprach. "Der Auftrag war auch der Moment wo ich zu den Schattenwölfen kam falls es euch interessiert. Da Blanc und der Senator ein gleiches Verständnis für die Situation in Iridae und ebenso denselben Wunsch wie es mit dem Land weitergehen sollte festigte sich so ein Band des gegenseitigen Vertrauens, Verständnisses und dem gegenseitigen Respekt." Sie hob ihre Tasse und trank diese in guter Manier auf einmal aus. Ein entspanntes Ausatmen war zu hören als sie sich direkt wieder eine neue Tasse einschenkte und warte ob Kaithlyn bis dahin mehr wissen wollte.

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1 147

Sonntag, 20. Januar 2019, 10:43

Kaithlyn hörte Rouges Erzählung gespannt zu. Eine Intrige auf einem Fest, die zum Zerfall von Blancs erster Gruppe geführt hatte - ein Schicksal, das möglicherweise auch den Pegasusorden hätte ereilen können. Doch zum Glück hatte es beim nächsten Versuch geklappt, die Schattenwölfe hatten nicht nur einen Sieg, sondern auch das Vertrauen einer wichtigen Persönlichkeit errungen. Nach Ende der Erzählung tat Kaithlyn es Rouge gleich und trank den Sake. Ein gutes Getränk. "Es ist schön zu hören, dass Blanc und der Rest seiner Familie es geschafft hat, aus der Asche aufzustehen. Er ist mehr als nur ein Befehlshaber für die Schattenwölfe, wie ich sehe. Es wird uns Rittern eine große Ehre sein, euch bei seiner Befreiung behilflich zu sein."
Jetzt wusch Kaithlyn sich erstmal die Haare. Sie konnte das Salz, dass sich darin verfangen hatte, regelrecht spüren. Ansonsten, schweigen. Sobald ihr die wichtigen Themen ausgegangen waren, war Kaithlyn nicht gut im Small Talk.

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@Soren:

1 148

Sonntag, 20. Januar 2019, 13:06

"Es wird keine leichte Aufgabe, soviel kann ich euch versichern. Wir werden einer Übermacht als auch einer unbekannten Macht gegenüberstehen. Denn Blanc, einen Mann seines Kalibers zu überwältigen ist keine leichte Aufgabe. Die Besprechung Morgen wird keine Schöne." scherzte Sie während das gesagte zeitgleich ernst war. Nachdem Sie ihre Tasse wieder gefüllt hatte kreiste sie Ihr Handgelenk mit der Tasse in der Hand - natürlich aufpassend den Inhalt dieser nicht zu verschütten - während der Dampf des warmen Bades über die bewusste Öffnung, welche nicht vollständig dicht gemacht werden konnte für eine provisorische Sichtluke, seinen Weg nach draußen suchte. Beim Einschrubben ihrer Haare schwieg sie, was für eine so selbstbewusste Frau ungewöhnlich war. Ihr Auftreten im Dienst unterschied sich im Privaten um etwa 180 Grad, zumindest was Sie bisher sah. War sie etwas doch schüchtern? Sie wollte die Stimmung etwas lockern. "Nun, nachdem ich Korina hier als eine von meinen Töchtern sehe ist es nur Fair wenn ich etwas mehr von euch kennenlernen kann liebe Kaith. Erzählt mir ein wenig von euch. Wie kommt es dass eine so schöne, hübsche junge Frau bereits so hoch in der Rangordnung eines Ritterordens steht." Das Sie bewusst Kaithlyn’s Namen abkürzte war eine Art die Stimmung zu lockern - und Ihr einen Vorgeschmack auf Rouges wahres Wesen zu geben. Wie sie wohl reagiert wenn Sie Rouge in ihrer vollen Natur erleben wird?

@Night Zap:

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Sonntag, 20. Januar 2019, 13:35

Lauriam blieb entgegen Amens Erwartungen nicht stur, sondern schien selbst zu verstehen, dass es falsch war, Menhit mit bloßer Anzahl gegenüber zutreten. Eiskalt ausgedrückt könnte man auch sagen, dass es dumm wäre, ihr mit unnötigen Ballast an den Füßen entgegen zutreten. Ganz abwimmeln ließ sich das Mitglied der Schwarzen Hand allerdings nicht: "Aber wenn schon nicht alle dir helfen können, was hälst du davon, wenn zumindest ich mit dir kämpfen würde? Wie gesagt, ich kann ihre Bewegungen in der Geisterwelt verfolgen und sollte daher so schnell sein können wie du, wenn dir einer deiner Geister erst sagen muss was passiert. Außerdem als jemand, der schonmal einen stärkeren Angriff von ihr abbekam weiß ich worauf ich mich einlasse. Mit anderen Worten, ich sollte mich selbst verteidigen können und du musst daher nicht in diesem Kampf auf mich achten oder sogar beschützen. Wie klingt das für dich?" Amen überlegte kurz und nickte dann. Lauriam war stark, ohne Frage, und auch wenn es für ihn nur eingeschränkt möglich war, Menhit in der Geisterwelt anzugreifen, so sollte er wohl immer noch eine Hilfe darstellen. "Gut, aber wie du sagtest - du musst selbst sehen, wie du überlebst." Insgeheim war der Weißhaarige natürlich froh, Hilfe zu bekommen und dass es Lauriam war, kam ihm besonders gelegen, denn er war wohl der einzige von den Schwingen, bei denen Amen keine übertrieben schlechten Gefühle bekommt, wenn er im Kampf fällt. Amen selbst merkte noch nicht, welchen Weg er hier betrat und wie sich sein Denken in den letzten Wochen geändert hatte, aber das wird er wohl noch früh genug.

Noire hingegen schaltete sich auch in die Diskussion ein, wobei sie Amen verständlicherweise davon überzeugen will, auf keinen Fall sein Leben zu geben. "wenn wir eine Person wegen uns sterben lassen müssen könnte ich mir das selbst nicht verzeihen. Also Bitte Amen... Bring dich nicht selbst sinnlos um wenn du im entscheidenden Moment noch keine Chance hast Sie zu besiegen. Ich will nicht noch mehr Personen verlieren die mir nahe stehen" , ein Gedanke von ihr, dem Amen vor einigen Wochen noch zugestimmt hätte, aber den "Luxus" einfach wegzulaufen, sollte er sehen, dass er zu schwach war, hatte Amen nicht oder nicht mehr. "Noire", der Junge blickte die Tierwandlerin direkt an, während er ihr antwortete, "Ich will nicht sterben und plane es auch nicht, aber ich weiß, dass ich keine Chance habe, sie zu schlagen, wenn ich Angst um mein Leben habe. Ich muss bereit sein zu sterben, um gewinnen zu können." Man konnte nicht ganz sagen, ob Amen das alles nur so dahersagte oder ob er einen Plan hatte.

Zum Abschluss stellte Rhord noch eine Frage in den Raum: "Meine Magie erschafft nichts neues, sondern formt sozusagen den Boden um. Aber wie verhält sich das dann in der Geisterwelt, wenn unsere Magie hier sie doch eigentlich nicht beeinflussen kann? Wäre das von mir manipulierte dort immer noch so wie vorher und ein Geist könnte durch einen von mir erschaffenen Hügel einfach durchgehen? Oder beeinflusst das deren Welt doch? Das beschäftigt mich nun schon eine Weile." Amen wusste darauf die Antwort, weswegen er dazu etwas sagte: "Veränderungen in der Landschaft, sei es ausgehen von der Menschlichen oder Geistlichen Welt beeinflussen auch die andere Seite. Errichtest du also in der Menschenwelt eine Mauer, so gibt es sie auch in der Geisterwelt..." Damit hatte er zumindest alles gesagt, was er im Moment sagen wollte.


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Sonntag, 20. Januar 2019, 13:51

Es war schön zu hören, dass Rouge Korina als eine ihrer Töchter sah. Kaithlyn selbst hatte ja auch den Orden als eine zweite Familie angesehen, und sie waren für sie dagewesen nach dem Tod ihrer Eltern. Der Spitzname Kaith war auch süß, wenn er von einer Gestaltwandlerin kam, die jemanden ihre Tochter nannte, denn es war das syvicische Wort für Katze, dem auch der Eigenname Kaithlyn entsprungen war. "Oh, ihr schmeichelt mir. Ich habe einfach meine Ausbildung und Arbeit sehr ernst genommen, und dadurch großen Respekt im Orden erreicht. Ich will ja nicht angeben, aber mein Lehrmeister Thonystan, der seine Knappen sehr hart ran nimmt, bezeichnete mich als seine beste Schülerin." Thonystan rühmte sich damit, dass seine Ausbildung erstklassige Ritter zum Vorschein brachte - und er akzeptierte nur Anwärter, von denen er sich sicher war, sie konnten das harte Training überstehen. "Aber dieser Auftrag ist das erste mal, dass ich die alleinige Befehlshaberin eines Trupps bin. Jetzt ist der wahre Zeitpunkt, um mich als würdig zu erweißen." 25 war trotzdem ein eher junges Alter für einen solchen Rang. Normalerweise konnte man ihn nur in Kriegen so früh erreichen, wenn die Vorgesetzten schnell wegstarben und man sich von den Jungspunden den talentiertesten aussuchen musste.
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@Soren:

1 151

Sonntag, 20. Januar 2019, 18:19

Amen willigte bei Lauriams Angebot ein, was das schwarze Hand Mitglied freute. Nicht nur kann er so eher sicherstellen, dass auch Amen alles eher übersteht, auch er selbst bekommt was er persönlich wollte. "Sehr gut. Wir sollten vielleicht zeitlich bald uns nochmal zusammensetzen und eine Strategie ausmachen. Es wäre schlecht, wenn wir uns bei unseren Angriffen gegenseitig in die Quere kämen." Eine Idee kam dem Spezialagenten sogar bereits.

Zu Rhords Gedankengang konnte lediglich Amen mit Sicherheit beantworten und tatsächlich: Des Dämons Erdmagie soll die Geisterwelt beinflussen können und somit auch Menhit behindern können. Rhord war schon dabei sich freuen, da dämmerte ihn jedoch etwas:
Er hat aktuell ein Problem damit sich selbst zu kontrollieren und der Rest weiß noch nichtmal etwas davon. Das hieße, solange er es nicht in den Griff bekommt, würde dies nur funktionieren, wenn er alleine auf Menhit stößt.
Aber selbst wenn... er könnte Menhit nichtmal in der Geisterwelt sowie Lauriam sehen! Noires Vorschlag mit der Mauer kam ihm da gerade recht.

"Hört sich gut an, Noire. Gegen diesen schmerzenden Regen müssten wir uns dann aber noch etwas einfallen lassen, sonst enden die nach einer längeren Zeit wie Leo in der Box. Ich könnte sie aber auf jeden Fall um Lauriam, Amen und Menhit erschaffen, sobald es losgeht."

Rhord hatte persönlich auch große Lust sich an dem Kampf zu beteiligen und würde dazu wahrscheinlich extra eine kleinere Arena erschaffen, damit er sie leichter mit flächendeckenden Angriffen selbst in der Geisterwelt erwischen könnte, aber er traute es sich momentan eher zu sich nur kurz zu verwandeln, die Mauern zu erschaffen und sich dann zurückzuverwandeln. Insgesamt muss er sich noch Gedanken darüber machen, was er wie tun wollen würde, was besonders für ihn eine Mammutsaufgabe sein könnte. Es gibt vielleicht auch Situationen, wo er keine andere Wahl hat, als sich dauerhaft zu verwandeln und zu kämpfen.

Er sollte wohl am besten noch heute Siakin anschreiben, wie es ihm bereits nach seinem Erwachen eingefallen war. Vielleicht weiß er ja was. Ob die Schattenwölfe ihn eine Brieftaube benutzen lassen? Und ob das sicher ist?
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Damit waren fast alle Sachen gesagt worden. Es gab nun nur noch zwei Themen.
"Korina, du wolltest doch noch etwas sagen. Könntest du das noch kurz machen, ehe wir zu dem Teil kommen, den ich euch noch erzählen wollte?"

Währenddessen kamen Siradda und Aella zurück, nachdem sie Nina zuvor draußen gehalten hatten. Eine von ihnen lauschte ab und zu nochmal rein, um mitzubekommen, ob das Thema sich geändert hatte, was nun der Fall war. Ob Nina zurückkehren wollen würde, war ihre Sache.

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Sonntag, 20. Januar 2019, 18:48

Nun schienen alle Feinde besprochen zu sein, fehlte nur noch die Person, die kein Feind sein würde, wenn alles gut lief.
"Ja, eine Sache hab ich euch noch zu erzählen: Wie ihr wisst, haben die Schattenwölfe und Senator für Blancs Befreiung ausländische Hilfe angeheuert. Und zwar unsere alten bekannten, die Pegasusritter. Deren Delagation wird von niemand anderem angeführt als meiner älteren Schwester, Kaithlyn. Bevor dem Attentat auf Nicollo hielt sie mich für Tod, gestorben durch die Klinge des Rabenteufels. Doch als sie mir im Kampf die Maske herunterriss und ihrer Schwester in die Augen sah, konnte ich ihr weis machen, ich sei von einem Dämonengeist besessen, und sie so davon abhalten, mich niederzustrecken." sagte Korina und richtete ihren Blick dann auf Noire.
"Als Noire vorgeschlagen hat, die Ritter als Verstärkung zu rufen, befürchtete ich natürlich, die Wahrheit könnte ans Licht kommen - was nicht nur zu meiner Verurteilung führen würde, es würde auch die Schattenwölfe in Verruf bringen, weil sie einem gesuchten Verbrecher Unterschlupf gewährten. Doch Noire hatte schon einen Plan. Wir haben Rouge davon überzeugt, meine Lüge weiterzuspinnen. Die offizielle Geschichte ist nun, dass Noire in der Nacht des Attentats die Schuldigen jagte, mich dabei besiegte und zu einem Exorzisten brachte, der mich von dem Dämonengeist befreite. Weil ich nach dem Exorzismus an Amnesie litt, hat Noire mich kurzerhand mit zu sich nach Hause genommen, wo ich mich in Ruhe erholen kann. Erst vor ein paar Tagen, als ich zufällig mitbekam, dass die Ritter kommen würden und ich Kaithlyns Namen hörte, habe ich mein Gedächnis wieder erlangt.
Wenn Kaithlyn oder einer der anderen Ritter fragt, woher ihr mich kennt, behaltet euch bitte diese Geschichte im Gedächnis. Rouge hat ein gewaltiges Risiko auf sich genommen, um mich zu schützen - ich möchte nicht, dass die Schattenwölfe vor Gericht gezerrt werden, weil ich zugelassen hab, dass ihr versehentlich zu viel verratet.
Am besten wäre es wohl, wenn wir uns Gründe ausdenken, warum wir mit Noire zusammenarbeiten. Dass ihr sie alle vor drei Wochen, zur Zeit von Nicollos Tod und meines Exorzismus, in Killius kennen gelernt habt, wäre wohl ein bisschen zu verdächtig."


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Sonntag, 20. Januar 2019, 20:14

----- in Jonis Vernal vor ein paar Jahren -----

Zwei Jahre später.

"Sei das Feuer, das alles und jeden verbrennt, der mir im Weg steht“, sprach der Mann, "Du bist mein Wegbereiter. Vergiss‘ das nie, Vada Gérra!“ Vada atmete schwer und er rang nach Luft, während der Mann ihn am Hals packte und ihn zu Boden drückte. Er kniete auf seiner Brust und seine zweite Hand war hoch in der Luft, umhüllt von stechend roten Flammen. Eine unbeschreibliche Hitze ging von dem Mann aus und an Vadas Kleidung konnte man verkohlte Stücke sehen – und auf seiner Haut Verbrennungen. Die Stärke des Mannes war unglaublich und es war keine Überraschung, dass er der Anführer der berüchtigsten Verbrecherbande von Jonis Vernal war. Dieser Mann war bekannt für seine Brutalität und Gnadenlosigkeit. Gerüchten zufolge schlummert in ihm ein Feuerdämon, denn diese abnorme Hitze war für normale Thermomanten unerreichbar. Sein Name ist…Dario Gérra.

In nur wenigen Jahren hatte es Dario geschafft, von einem niederen Untertan zum Anführer aufzusteigen. Zuerst war es nur seine Einsatzbereitschaft und seine Fähigkeit, jeden Auftrag auszuführen, die ihm Bekanntheit innerhalb der Bande brachte. Doch er wurde bald seiner Außergewöhnlichkeit bewusst und er schien eine sprunghafte Entwicklung hinzulegen – als hätten sich seine Fesseln gelöst und er wurde zu einem Monster. Schon bald war er selbst innerhalb von Mara durch seine abscheulichen Taten und seiner Kaltblütigkeit bekannt. So dauerte es nicht lange, bis er den damaligen Anführer zu einem Kampf herausforderte – und wie überall gilt natürlich auch bei den Mara das Recht des Stärkeren. Wer den Stärksten schlug, wurde der neue Anführer. Doch der Kampf, den die zwei hatten, war kein wirklicher Kampf. Dario zeigte eine überwältigende Stärke und schließlich endete die Auseinandersetzung damit, dass er den früheren Anführer bei lebendigem Leibe verbrannte und sich selbst die Krone aufsetzte.

Vada war ein Werkzeug für seinen Bruder. Nicht mehr und nicht weniger. Das Band der Brüderlichkeit, das sie teilten, existierte nicht mehr. Für Dario gab es nur zwei Arten von Wesen: Die, die er ausnutzen kann, um seine Macht zu erweitern und die, die in seinem Höllenfeuer verbrennt werden, weil sie ihm im Weg stehen. Vada war das allerdings egal. Er hatte eine Rolle in diesem Spiel, die er ausüben wird, denn das war es, wo er sich austoben konnte. Der schwarzhaarige Verbrecher hatte alles: Geld, Macht, Frauen…aber allen voran, konnte er seinen Drang ausleben, den er vor zweieinhalb Jahren das erste Mal verspürt hat. Etwas in ihm hatte sich geregt, nachdem er wiedermal von seinem Vater in dessen Alkoholrage verprügelt wurde.

Verbrenne ihn und alles, was dich hier fesselt.

Es war keine Stimme, die ihm das befahl, sondern sein ganzer Körper brüllte danach und das war das erste Mal, das sich seine Magie entzündete. Mithilfe von Thermomantie konnte man die Hitze und Kälte kontrollieren und wie aus einem Instinkt, wusste der Junge, was er zu tun hatte. Zuerst war es nur eine kleine Flamme, aber schon bald stand das ganze Haus in Brand und zurückblieb ein Meer aus Asche, aus dem Vada emporstieg.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (20. Januar 2019, 20:19)


1 154

Sonntag, 20. Januar 2019, 20:52

Was dem Rabenteufel noch auf dem Herzen lag, war über die Lüge aufzuklären, die Korina, Noire und sogar Rouge Kaithlyn auftischen wollen.
Dabei bat sie auch jeden darum sich etwas auszudenken, wann und wie sie auf Noire stießen und das am besten abseits des Attentats.
"Weiß Leo von dieser Lüge? Wenn ich mich recht erinnere hatte auch er mich gefragt, wie ich dich getroffen hatte. Damals war glaube ich meine Antwort, dass ich Noire das erste Mal bei einem gemeinsamen Auftrag traf und wir danach die Verbindung aufrecht erhielten, was in etwa ja auch der Wahrheit entsprach."
An Details konnte sich der Spezialagent nicht mehr erinnern, war das Gespräch doch auf der Schiffsfahrt gewesen, welche nun auch schon so eine Woche in der Vergangenheit lag. Er hatte nicht gedacht, dass das Thema nochmal so wieder aufkommen würde und hatte sich daher auch keine Notizen gemacht. Ärgerlich, aber da konnte man nichts machen. "Je nachdem was der Rest ihm erzählte wäre es wohl das Beste, wenn ich trotz Korinas Vorschlag bei dieser Geschichte bleibe. Ansonsten könnte Leo etwas auffälliges sagen, was am Ende die Lüge und die Halblüge brechen könnte."

Nachdem dieser Punkt abgeharkt kam, war nun endlich das Schwarze Hand-Mitglied an der Reihe. "Ehe wir diese Besprechung beenden, würde ich euch gerne noch vor ein paar Kletten warnen, die mir persönlich auf den Fersen sind."
Als der Kampfmagier dies ansprach wurde zeitgleich der Gesichtsausdruck von Aella ernster. Siradda wirkte dagegen etwas besorgter. Der Vorfall vor ein paar Tagen war für sie ein ziemlicher Schock gewesen, hatten sie niemals damit gerechnet.
"Sagt euch der Name Indignito etwas?"

Eine der bekanntesten Dämonenjägergilden dürfte den meisten ein Begriff sein, aber dies war dennoch weder garantiert, noch war es gewiss wie viel jeder wusste, weswegen Lauriam gleich zur Antwort überging.
"Nun, um uns auf einen Stand zu bringen:
Indignito ist eine profitorientierte Dämonenjägergilde. Die dreckigste, was ihre Methoden angeht. Seht sie in etwa als genauso gnadenlos an, als ihr die Schwarze Hand seht, wenn auch nicht gleich so mächtig. Sie fordern hohrene Preise und um diese einzubringen nehmen sie einem nicht nur das letzte Hemd weg, sie zwingen wenn das auch noch nicht reichte die betroffenen Familien zu noch mehr. Sie sind unteranderem in einigen wenigen Ländern wie Drakenvahr sogar verboten. Es wird gerüchtet, dass sie hinter den Kullissen einige krumme Dinger drehen, nachweisen konnte ihnen bisher aber noch niemand etwas.
"
Das sollte für die Einführung ausreichen, dachte sich Lauriam, ehe er zu dem wichtigsten überging.

"Genau diese haben sich zum Ziel gemacht Siradda, eine der Dämonengeister, die mich begleiten, einzufangen, sowie als Extra wenn es ihnen gelingen sollte Aella, der andere Dämonengeist oder mich. Lange Zeit haben sie sich deswegen ruhig verhalten, aber nun, in zu Zeiten des Attentates wurden sie wieder aktiver. Noch bevor es begann spürte einer von ihnen mich noch im Untergrund auf. Ein anderer versuchte einmal kurz irgendwas mit mir zu machen, ehe ich auf die Dächer wollte, konnte ihn aber verscheuchen." Lauriam beschrieb es mal lieber mit "verscheuchen", da er sich nicht sicher war, ob dieser schwarzhaarige Junge nur mit ihm spielte oder wirklich keine andere Option hatte.

"Rhord, das war derselbe schwarzhaarige Typ, der dir auf dem Platz das Auge ausstach und es als Werbung für Indignito verkaufte."
Der Dämon musste kurz schlucken, als Lauriam ihn an dieses Ereignis erinnerte. Am liebsten würde er es sofort wieder vergessen.
"Der Typ war nicht nur flink, er schaffte es sogar auf mir drauf meinen Angriffen zu entgehen, ohne runterzufallen." Rhords Masse in seiner wahren Gestalt gab zwar auch etwas mehr Fläche, dennoch war die Aktion krank.

"Bis auf das, was dort geschehen war, weiß ich auch nur noch, dass er in seiner Handfläche irgendein Symbol hatte, mit welchem er versuchte mich zu berühren und offenbar eine ähnliche Schattenfähigkeit wie Seamus besitzt."
Das schloss was dieses Indignito-Mitglied ab. Ein Name war ihm nicht bekannt, aber vielleicht haben ja beim Attentat ihn bemerkt und könnten sich übers Aussehen an ihn erinnern. Fehlte nur noch eines:
"Als wir den Kontinent verließen dachte ich dann für eine Weile wieder ruhe vor ihnen zu haben, was ein Irrtum von mir war. Ich weiß nicht wann oder wie, aber irgendwie haben sie erfahren, dass wir nach Iridae reisen wollen. Das erfuhr ich dann, als eines ihrer Mitglieder mir in Melsens Anwesen auflauerte. Ich hoffe sehr, dass diese Arlene das stärkste war, was Indignito zu bieten hatte, denn es war erschreckend, wie viel sie konnte. Mit ihrer Illusionsmagie hetzte sie unteranderem Brandon auf mich, nachdem er ein verzaubertes Buch las, konnte aber auch während des Kampfes Doppelgänger erschaffen, die ich nicht vom Original unterscheiden konnte oder meine Sicht kurzzeitig schwummrig machen. Ansonsten kämpfte sie flink mit vielen Wurfmessern, als auch mit etwas wovor ihr euch besonders in Acht nehmen solltet: Blitzmagie."

Demonstrativ zog er etwas den Kragen seiner Kleidung zur Seite und offenbarte einen Teil einer Brandwunde von einer der Blitzpeitschenschläge, was durch die Heiler der Schattenwölfe nicht weiter behandelt werden konnte. "Dies kam und blieb übrig von einem der Angriffe mit denen sie bewusst versuchte mich nicht zu töten. Die Heiler der Schattenwölfe konnten die Überbleibsel hierauf reduzieren." Es würde wohl noch einige Zeit dauern, bis noch etwas mehr davon natürlich verheilt sein würde, aber komplett wird das nicht mehr verschwinden.

Ab hier wurde Lauriam etwas ausführerlicher und sprach etwas genauer ihre Techniken an, wie zum Beispiel das Blitzgefängnis, aber auch dass Arlene die wirklich gefährlichen Angriffe erstmal aufladen musste. Auch ließ er nicht aus, dass sie die Möglichkeit besaß wie er in die Geisterwelt zu blicken und dort sogar Siradda einfing, an wessen Stelle man dieser in der Geisterwelt auch ansehen konnte, dass sie das Ereignis immer noch mitnahm, da sie etwas aus Angst zitterte. Unerwähnt blieb ebenfalls nicht, dass er nicht ohne ihre eigene Fahrlässigkeit das Blatt hätte wenden können. Das Aussehen konnte er anders als das des schwarzhaarigen Jungens viel leichter beschreiben.
Auch, dass sie aus irgendeinem Grund Menhit kannte blieb nicht ungenannt. Wer weiß, ob Amen das interessieren könnte.

"Zum Abschluss sei gesagt, dass diese Hexe eine bösartige Persönlichkeit besitzt, die ich selbst in der Schwarzen Hand nur bei wenigen auf diesem Niveau gesehen habe. Sie spielte mit dem Gedanken den Schlüssel zu Blanc auf ihrer Heimreise in den Ozean zu werfen und ergötzte sich allein an dem Gedanken, wie Blanc in seinem Gefängnis verhungert, während die Schattenwölfe dieses kaum mehr werden öffnen können. Wie Menhit an Amen ist Indignito und damit auch sie hauptsächlich an mir interessiert, doch wegen ihres Verhaltens würde ich es nicht ausschließen, dass sie vor dem Rest von euch halt machen würde, wenn sie denkt es damit langfristig einfacher zu haben."

Damit kam der Spezialagent ans Ende an. "Das waren nun viele Informationen. Blieb irgendwas unklar?"

@all

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (20. Januar 2019, 20:55)


1 155

Sonntag, 20. Januar 2019, 22:16

"Hooo..." spielte Rouge verwundert als Sie stolz verkündete dass Sie eine der strengsten Ausbildungen hinter sich hatte. Thonystan war auch Rouge ein Begriff, sein Name fiel hier und da immer wieder ein Mal wenn man in dem Bereich arbeitete wo die Söldner tätig waren. Dass Sie nun alleine die Führung übernehmen dürfte war auch eine beachtliche Leistung für ein so junges Alter. Und eine wichtige Lektion die die junge Frau lernen musste. Da lag es in Rouges bestem Interesse dass Sie diese Erfahrung in vollen Zügen genießen kann. "Eure erste große Chance euch eurem Lehrmeister gegenüber zu beweisen. Versucht nicht zu sterben ja? Es wäre schade um einen funkelnden Stern am Himmel der kurz vor seiner Blüte steht. Und es wäre um ein Familienmitglieds meiner Familie." mahnte Sie im Gegenzug die Ritterin und wunderte sich noch über die Begleiter die Ihr unterstanden. "Eure Begleiter waren Enoch Erzfang der ein gesundes ... Selbstbewusstsein pflegte und Quinn Caballo der sehr formell war. Welche Ränge und Rollen werden Sie in dieser Mission für euch erfüllen?" auch wenn Sie entspannten schien Kaithlyn mit diesen Themen am einfachsten klarzukommen, also warum nicht fortsetzten?

@Night Zap:

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Das Amen so selbstbewusst auftrat ... dagegen konnte Noire nichts sagen. Selbst Diana mahnte Noire dass sie in diesem Bezug nichts mehr unternehmen könnte. Sein Entschluss war felsenfest. Sie nickte, akzeptierend zu seinem Entschluss. Danach äußerte Korina die Lügengeschichte die die beiden aufgetischt hatten. Sie nickte zustimmend als Sie diese begann zu erzählen und warte auf die Reaktionen ab, denn Korina sprach alles an was dazu gesagt werden konnte. Die erste Person die darauf genauer einging war Lauriam, der dem ganzen entsprechend sehr kritisch gegenüberstand und bereits Leo ansprach. Dahingehend äußerte sie etwas Entwarnung. "Leo ist im Bilde dass wir diese Lüge vor Kaithlyn aufgetischt haben. Er war dabei und stimmte dem Plan mit Mutter gemeinsam zu. Ich vermute aber dass er mittlerweile Eins und Eins zusammenzählen kann und es nicht lange dauert bis er mein Involvement in die Vorfälle erkennen wird. Das ist jedoch ... dabei biss Sie die Zähne zusammen. "... aktuell eher Zweitrangig wenn er nicht mehr aufwachen sollte." dass sie das offen zugeben musste kränkte Noire erneut, aber das letzte was Sie aufgeben würde war die Hoffnung an die Bande, die Ihre Familie verband. Leo wird wieder aufwachen!

Was danach jedoch noch kam war eine Erklärung von Lauriam’s 'Feinden' und das klang noch grauenvoller als die Schwarze Hand. Es folgte eine umfangreiche Erklärung von den bisherigen Vorfällen wo auch Rhord involviert war als auch im Anwesen von Melsen in der Lauriam mit einem der Agenten kämpfte und eine unschöne Restwunde offenbarte die zwar von den Heilkundigen behandelt wurde aber trotzdem ein Rest Bild offenbarte. "Also haben wir eine Art Organisation wie die der wir jetzt angehören an unseren Fersen genauso wie Menhit Amen auf den Fersen und damit auch uns ist, die uns die Hölle auf Erden bereiten können. Wunderbar!" stöhnte Noire mittlerweile genervt. "Irgendeine Idee oder ein Vorschlag was wir tun sollen wenn wir doch auf diese Agenten von Indignito treffen? Wir sind zwar als Gruppe recht stark aber mit so vielen Feinden dürften wir gewaltige Probleme bekommen wenn diese uns im falschen Moment auf die Füße treten. Es reicht schon dass Menhit uns alle ohne Probleme erledigen kann und nun kommt auch noch eine Dämonenjägergilde dazu..." Das Noire’s Nervenkleid mittlerweile etwas angeschlagen war, war deutlich, denn so feurig wie jetzt war Sie sonst nie.

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Night Zap

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1 156

Montag, 21. Januar 2019, 16:04

Nachdem Korina ihre Geschichte erzählt hatte, erläuterte schlussendlich auch Lauriam, was es mit der Frau auf sich hatte, die ihn in Melsens Anwesen angegriffen hatte. Sie gehörte einer Gruppe von Dämonenjägern namens Indignito an, die sich bereits beim Attentat auf Niccolo in Lauriams Angelegenheiten eingemischt hatten. Sehr schön, noch mehr starke Gegner, die die Dunklen Schwingen direkt verfolgen würden.
"Im Gegensatz zu Menhit kann sie wenigstens nicht in der Geisterwelt verschwinden, also haben mehr von uns eine Chance gegen sie. Am besten wäre eine Möglichkeit, die Illusionen zu durchschauen. Brandon, wie war es, als du ihr zum Opfer fielst?" fragte Korina.

Nina sorgte sich um die Sicherheit ihrer Freundin Siradda. Einmal hatte Arlene es schon mal fast geschafft, sie gefangen zu nehmen, und zwar von der Materiellen Welt aus! "Hast du eine Ahnung, was diese Indignitos mit dir anstellen wollen, Siradda?"

@Pseudo: @Tobi:
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Rouge schien von Kaithlyns Leistung beeindruckt zu sein. Die Ritterin lächelte ihr dankend zu. "Vielen Dank. Ich werde mein bestes geben."
Als nächstes lenkte Rouge das Gespräch auf die beiden, die mit Kaithlyn ins Büro des Senators gekommen waren. "Sir Caballo ist einer der Logistikexperten unseres Ordens und für die organisatorischen Seiten der Mission zuständig, wie Waffen und Vorräte. Außerdem wird er das Kommando übernehmen, sollte mir etwas zustoßen. Enoch ist Meister Thonystans momentaner Knappe. Seine Disziplin ist zur Zeit mangelhaft, weswegen ich als seine Cousine es für nötig fand, ihn auf die Mission mitzunehmen und ihm Nachhilfe zu geben." erklärte Kaithlyn.
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@Soren:

1 157

Montag, 21. Januar 2019, 17:21

Was folgte war eine kurze aber bündige Erklärung über die beiden Begleiter, wovon einer auch in Iridae seine Wurzeln hatte - zumindest was lebende Angehörige anging. Sie leerte ihren Becher erneut bevor sie den Sake nochmal temperierte und es interessant fand, dass die Grausee's verwandt mit den Erzfang's sind. Rouge hatte schon die eine oder andere Geschichte über die Ärztin gehört und hatte noch das Glück nicht auf einen Arzt wie Sie angewiesen gewesen zu sein. Dass seine 'Disziplin' sehr 'mangelhaft' war konnte man ja bei der Besprechung bemerken. Die Art wie er Noire provozierte entging Rouge nicht, was ein leicht mulmiges Gefühl auslöste. Solange aber nichts Unvorhergesehenes passiert könnte Rouge seine Disziplin nicht mehr egal sein. Aber so ein wenig 'Erziehung' hat ja nie geschadet. "Oh, wenn er so ein unartiger Bengel ist kann ich gerne nachhelfen. Auf meine Art und Weise. Ich warne euch jedoch vor, meine Methoden sind etwas... Speziell." das sie sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte und ihre Zähne sich zeigten könnte einen so einiges mutmaßen lassen. Schlimmer war es wenn man wusste was dieser Ausdruck bedeutet.

@Night Zap:

1 158

Montag, 21. Januar 2019, 18:23

Korina hatte sich eine ganz schön große Geschichte gesponnen, um sich die Unterstützung des Pegasusritter zu sichern. Hoffentlich hielt die Lüge auch den Nachfragen stand - im Prinzip wäre es ihm egal, wenn nur sie sich damit ins Verderben stürzen würde, aber würde es bekannt werden, dass sie etwas mit dem Attentat zu tun hatte und die Attentäter immer noch lebten - dann hätten sie den Telvanischen Geheimdienst am Hals und Brandon dazu noch seine ehemaligen Ordensbrüder. Das könnte höchst ungemütlich werden, insofern hatte er großes Interesse am Aufrechterhalten dieser abartigen Lüge.
"Im Gegensatz zu Menhit kann sie wenigstens nicht in der Geisterwelt verschwinden, also haben mehr von uns eine Chance gegen sie. Am besten wäre eine Möglichkeit, die Illusionen zu durchschauen. Brandon, wie war es, als du ihr zum Opfer fielst?", fragte der Rabenteufel daraufhin. Da musste sich der Affenmensch ersteinmal zurückerinnern. Obwohl es gar nicht so lang her war, war die Erinnerung bereits blass. "Ich fühlte mich wie ein anderer ... ein Gladiator, der um die Freiheit seines Volkes kämpfen musste. Und Lauriam war in diesem Moment mein Opfer und Ticket in die Freiheit - er erschien mir auch nicht wie Lauriam sondern wie jemand vollends unbekannter, den ich ohne großartige Probleme töten konnte. Auch die Umgebung war verändert. Wir kämpften in einer Arena und dann in einem steinernen Gang und aufeinmal wachte ich auf eine Treppe in einem brennbaren Haus auf ... ich glaube, ich hätte der Illusion nur entkommen können indem ich ihn besiege oder er mich.

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@Night Zap:

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

1 159

Montag, 21. Januar 2019, 19:18

Leo war also was die Lüge anging in Bilde. Das eröffnete mehr Möglichkeiten, da eine zweite Version Leo leichter zu verkaufen wäre, doch musste sich der Spezialagent sich nun eine Geschichte außerhalb des Zeitraumes des Attentats überlegen. Nach kurzer Zeit kam ihm da auch eine Idee, die gar nichtmal so dumm klang. Zumindest in seinem Kopf.
"Was hälst du davon, dass du und ich schon vor etwas längerer Zeit Bekanntschaft gemacht haben, sagen wir ein paar Wochen oder Monate vor dem Attentat? Dir wäre dadurch bekannt gewesen, dass ich etwas mit Dämonengeistern zu tun habe und dadurch vielleicht wissen hätte können, wie man Korina von ihrem Dämon löst. Vielleicht kann man sogar noch irgendwie Amen in die Geschichte miteinbinden."

Noires Stimmung steigerte es jedenfalls nicht, über Lauriams Feinde zu hören. Sie hatte recht, das war eine ganze Gruppierung, die sich ihnen in den Weg stellen könnte. "Ich glaube die einzigsten, vor denen wir uns wirklich in acht nehmen müssen sind dessen hochrangigeren Mitglieder. Hatte schon vor Jahren, kurz nachdem ich in Kontakt mit Siradda und Aella kam, mit einigen von den niedrigrangigen zu tun gehabt und die waren zumindest damals nichts besseres als die normalen Piraten, die uns auf unserer Reise begegnet sind."

Brandon beschrieb dann auch, was er während der Illusion alles mitbekommen hatte (oder eben auch nicht). Das klang ziemlich fortgeschritten, was der Affe da beschrieb.

Damit schien alles besprochen gewesen zu sein. Lauriam reichte noch kurz die vergessene Information nach, dass Arlene auch über Dunkelheitsmagie verfügte und wartete dann noch, ob die anderen was zu sagen haben.

Etwas zuvor sprach Nina Siradda in der Geisterwelt an und fragte sie, ob sie denn wisse, was Indignito mit ihr vorhabe. Die Seelendämonin wurde kurz nachdem sie dies gefragte wurde merkbar unruhiger und drehte sich ihren Kopf haltend weg, um ihr Gesicht vor Nina zu verstecken. Sie versuchte immer möglichst nicht daran zu denken, aber in solchen Momenten schwillte meistens irgendwas wieder hoch. Mal mehr, mal weniger. Ihre Schwester bekam das natürlich mit und empfand, dass es wohl das mindeste war Nina etwas zu antworten.
"Sagen wirs so... wir wissen, was geschehen wird. Wir wollen aber möglichst nicht darüber sprechen. Das hat mehrere Gründe... einen siehst du gerade."

Siradda löste sich gedanklich währenddessen immer weiter auf, weswegen die Winddämonin sie umarmte.

"Nein... bitte... verzeiht mir... nein...", murmelte sie leise vor sich hin und wer gerade richtig stand, wie Diane vielleicht, um in ihre Augen zu schauen konnte erkennen, dass deren Ausdruck leerer wurden. "Keine Sorge, Schwesterchen. Das liegt für immer in der Vergangenheit, das weißt du doch." Aella gab sich so glaubwürdig wie sie nur konnte, aber innerlich war sie auch in Sorge versunken, konnte jedoch dennoch langsam die Seelendämonin wieder beruhigen.


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Raisen

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Montag, 21. Januar 2019, 21:33

Lauriam erzählte davon, dass er und Brandon im Anwesen auch angegriffen wurden. Von einer gewissen Arlene, die Teil von einer Gruppierung war, die auf den Namen "Indignito" hörte. Lauriam erklärte, dass sie Jagd auf Dämonengeister machen und es schon seit längerem auf seine beiden Gehilfinnen, Aella und Siradda, abgesehen haben. Sie beherrschte Illusionsmagie und eine ganz besondere Art der Magie - Blitzmagie. Zum Schluss offenbarte das Schwarze-Hand-Mitglied noch, dass sie eine Verbindung mit Menhit haben musste. Amen erinnerte sich zurück...ja, das stimmt. Sie hatten sich gegenseitig gegrüßt. Aber was für eine Verbindung hatte Menhit mit dieser Gruppe oder Arlene?

Zu den Geschichten von Lauriam und den anderen äußerte sich Amen nicht. Es war ihm auf keinen Fall egal, aber seine Art Probleme zu lösen, war irgendwie doch simpler: Besiege, was sich dir in den Weg stellt. Viel mehr konnten sie sowieso nicht tun, nachdem sie selbst auch Verbrecher waren. Korinas Lügengeschichte war hingegen einfach nur bizarr. Ihre Taten konnten nicht gelöscht werden und selbst wenn sie es irgendwie schaffen würde, ihre Schwester anzulügen, bis sie den Dämon los ist - niemals wird sie ein "friedliches" Leben bekommen. Die Wahrheit wäre viel einfacher und fairer ihrer Schwester gegenüber, auch wenn es bedeuten würde, dass sie sich von ihr trennen müsste. Ob die Besprechung damit beendet war?