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Night Zap

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Dienstag, 19. Februar 2019, 20:30

Ein paar Treffer konnte Sabeth zwar noch landen, doch dann wurde sie gepackt und mit großer Kraft weggeworfen. Der Kampf hatte sie bisher schon erschöpft, und die Wucht des Aufpralls gab ihr den Rest. "Verdammt... wie schwach von mir... na los, bring es zu Ende..." knurrte sie Reinhardt keuchend an. Mutter hatte sie gewarnt, sie sollte nicht zu leichtfertig ihre Feinde aussuchen, und jetzt zahlte sie den Preis... wenigstens würde sie im Nachleben bei ihrem Bruder und ihrer Cousine sein.
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@Soren:

1 362

Dienstag, 19. Februar 2019, 23:31

Richard blickte sich das Schlachtfeld an, welches Reinhardt hinterlassen hatte. Im Gegensatz zu Ihn war die eine Steinsäule, die von der Wucht des Einschlages des Zweihänders ramponiert war und die Kampfstellen zwischen den drei nichts im Vergleich zu dem Chaos seiner Erdmagie - Diverse Schlaglöcher im Boden, gewellter Boden, Risse, Bröckelnde Stützpfeiler, diverse Kämpfer quer über die Arena verstreut während ein Fuchs unter Eis begraben lag, eine bewegende Festung, äußerlich gut ramponiert, innerlich etwas verwundet, aber noch lange nicht am Ende. Reinhardt überhaupt zu verwunden war schon eine Leistung für sich, auch wenn er sich wohl zurückhielt. Das war nicht sein Stil, selbst dafür dass er "nach freien Ermessen" handeln durfte. Besonders da noch alle anwesenden leben - in irgendeiner Art, Form und Weise. "Was auch immer in deinem verrückten Stübchen vorgeht Partner" "Hmpf" rügte er nur den Kommentar als er sein Zweihänder wieder auf seinen Rücken packte und die Sache als erledigt ansah - Richard mit den 'Formalitäten' alleine da stehen ließ, zumindest verbal. "Da wir in Iridae fertig sind und unser 'Vorgesetzter' in seiner 'endlosen Güte' entschied euch mit eurem Leben als Warnung davon kommen zu lassen lasst mich selbst eine Warnung aussprechen. Beim nächsten Mal werden wir uns nicht zurückhalten, also bereitet euch gut darauf vor wenn Ihr Ouroboros Pläne erneut kreuzen wollt. Ich bete für den Tag an den wir uns wieder sehen werden in der Hoffnung, dass Ihr bis dahin würdige Herausforderungen darstellen werdet." - mit einem Lächeln eines echten Charmeurs und einem Wink 'verabschiedete' er sich, während Reinhardt sich bereits zum Geheimgang aufmachte und durch die Barriere passierte - die bei Ihm nicht ausgelöst hatte und bereits außer Hörreichweite verschwand. "Ah. Noch eine Sache." wandte Richard ein als er sich nochmal umdrehte - wissentlich dass Reinhardt nicht mehr zuhörte. "Ich würde euch anraten nicht länger als notwendig zu verweilen und die Gefangenen aus der achten Ebene zu befreien. Ich vermute dass Reinhardt Zorn mal wieder mehr Schaden angerichtet hat als notwendig. Und die Stützpfeiler sehen nicht gerade mehr stabil aus. Versucht so viele wie möglich lebendig hier rauszubekommen. Jedes Tote Lebewesen ist eins zu viel - und nur weil ich einem Syndikat angehöre muss das nicht heißen dass ich deren Gewalttaten verherrliche." nun jedenfalls drehte sich Richard tatsächlich zum "Ausgang" - nochmal mit dem Handrücken winkend und verschwand ebenfalls in den Gang zurück.

Blanc, der sich nur mühsam aufrichtete, war von dem Spektakel mehr überrascht als gekränkt. Was auch immer genau passierte: Es passt nicht zusammen. Es bildete sich für Ihn keinen Grund oder keinen schlüssigen Gedanke warum Sie das alles gerade so inszeniert haben wie Sie es nun ablieferten. Beide Leibwächter von Lyon verschwanden im Gang, auch wenn Richard sich menschlich besser zeigte als Reinhardt - fragwürdige Angehörigen mal abgesehen. Sein Ratschlag war jedoch nicht falsch. "Wer gehen kann holt die Gefangenen aus der 8. Etage. Wer medizinische Hilfe leisten kann versorgt die Verwundeten nach Verletzung!" - auch wenn die Situation mehr als unpassend war - wenn man bedenkt wie die Situation hier nun aussah - aber hier einen kühnen Kopf verlieren bedeutet den Tod - und Blanc wusste genau wie er zu reagieren hatte - auch wenn er selbst eher in die Kategorie der "Verwundeten" gehörte - so kniete er sich neben Rhord nieder und prüfte seinen Blick während dieser wohl noch mit den Nachwirkungen von Kopfeinschlag und Erdbeben zu kämpfen hatte.

Nyx, die sich zwar von dem Begräbnis von Korina befreite, aber die große Wunde am Rücken von Ihr sah konnte nur bedingt helfen. So eine große Wunde kann niemand mit normalen Mitteln beseitigen. Auch keine Noire, die Gedanklich darauf pochte ihre Schwester zu verpflegen, Nyx aber strikt aufwies dass Sie diese Wunde nicht schaffen würde. Sie wusste das Noire keine eigene Magie besaß - speiste Sie ihre Kräfte durch ihren eigenen Pool an Magie - also waren die "Hausmittel" die Noire ansprach nur für kleine Wunden, aber nicht für einen ganzen Rücken. Das war eine Aufgabe für Magier, die in Dämmerungs- oder Thermomantie bemannt waren. Eine davon - Rouge - schmelzte sich durch ihr Eisgrab als diese vom Wasser abschütteln sich wieder zurückverwandelte - und sich ihren Kopf hielt - die Eismauer, die sie erschuf, fiel direkt über sie ein während die anderen von der Schockwelle der Erdmagie weggeschleudert wurden - zumindest für die Windmagie von Reinhardt hatte Sie den Schutz sichergestellt - und betrachtete Ihr Umfeld. Enoch war "Ausgebrannt" Sabeth am Ende ihrer Kräfte, Ebenso Amen, Ebenso Lauriam obwohl dieser wohl mit einer Wunde zu kämpfen hatte, Rhord war bereits von Blanc - der ebenso nicht in der Verfassung war irgendwas zu tun aber trotzdem tat - Noire - oder Nyx - recht unbeschadet wirkte aber über eine schwer verwundete Korina kniete. Etwas wankend steuerte Sie auf Korina zu während Sie ihre "Tochter" ansprach - ihr Gefecht mit Reinhardt hat Sie den Namen von Nyx nicht aufschnappen lassen trotz ihres feines Gehörs - immerhin war dieser Mann - oder dieses Monster - keiner der "normalen" Menschen die man so einfach begegnen könnte ohne Risiko zu laufen im nächsten Moment das Leben geben zu müssen. "Noire kümmre dich um Lauriam als erstes, dann um die anderen dort drüben. Jeder der stehen kann hilft denen, die nicht stehen können. Wer sich fit genug fühlt übernimmt die Verantwortung für alle auf Ebene 8" auch hier gab Rouge nochmal Anweisungen parallel zu Blanc.

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Night Zap

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1 363

Mittwoch, 20. Februar 2019, 17:27

Plötzlich hörten die beiden Leibwächter auf, zu kämpfen, anstatt ihren Gegnern den Rest zu geben. Und nicht nur das, sie warnten die Schattenwölfe und Schwingen sogar vor dem drohenden Einsturz der Anlage. Sehr freundlich von ihnen. Sabeth richtete sich langsam auf und eilte dann zu Korina herüber, die Aufgrund ihrer Erschöpfung, die vom Blutverlust bestärkt wurde, kaum bei Bewusstsein war. Doch trotzdem zuckte sie zusammen, als Sabeth ihr über die Wunde strich. "Oh, Korina, mach deiner liebsten Cousine doch nicht solche Angst." flüsterte sie und wirkte einen Heilzauber. Die Wunde war zwar immer noch gut sichtbar, aber sie blutete nicht mehr und war auch magisch gesäubert worden. Das schwarze Fluchmal, gut sichtbar wegen dem aufgerissenen Zustands ihrer Kleidung, waberte jetzt auch nicht mehr so stark wie eben, sondern eher so, wie es sich immer bewegte. Dann richtete Sabeth sich auf. "Ich habe nicht mehr genug Kraft, um eine solche Wunde ganz zu heilen, aber jetzt ist sie definitiv außer Gefahr." sagte sie zu Noire und Rouge. "Ein Verband wäre vielleicht gut - dieses Schwarze Mal sollte wohl nicht jeder sehen." sie blickte kurz nach oben, ging dann zu ihrem Bruder und hob ihn auf. Enoch war noch immer kaum zurechnungsfähig, aber es kam bereits kein Rauch mehr aus seinem Mund.

Séamus, der sich nach der Handverletzung in einer Schattenpfütze in einer Ecke versteckt hatte, kam jetzt aus dem Boden. Er machte kurz ein schmerzverzerrtes Gesicht, als er seine Hand aus dem Schatten zog, war aber ansonsten in Ordnung. "Ich kann noch jemanden tragen. Keine Sorge wegen der Hand, ich bin ein Dämon, ich halt sowas durch. Nur ein Verband wär hilfreich." Für jemanden, der gerade beinahe eine Hand verloren hatte, war er erstaunlich ruhig (und da die Wunde durch ein magisches Schwert gekommen war, tat es auch so sehr weh, als ob es einem normalen Menschen passiert wäre). Doch als er von oben das Klappern einer Rüstung hörte, wechselte er schnell in seine Menschenform.

Nachdem an der Oberfläche alle Verletzten versorgt waren, hatte Kaithlyn eine kleine Gruppe von Rittern und Söldnern zum Gefängnis angeführt, um die dort kämpfenden zu unterstützen. Nachdem sie ihre Begleiter beauftragt hatte, zu Fuß nach unten zu gehen, nahm sie eine Abkürzung, indem sie direkt von Stockwerk zu Stockwerk sprang und so sehr schnell nach unten kam. Zuerst bemerkte sie Enoch und wollte den kleinen Befehlsverweigerer, der einfach abgehauen war, schelten, doch dann bemerkte sie ihre Schwester. "Korina!" rief Kaithlyn besorgt und eilte zu der verwundeten Schwertkämpferin.
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@Soren:

1 364

Mittwoch, 20. Februar 2019, 18:50

Etwas äußerst eigenartiges geschah vor den Augen und Ohren der Anwesenden Befreier von Blanc, sowie Blanc selbst. Ihre Gegner beendeten einfach den Kampf und gingen nach ein paar Worten zueinander, wobei hauptsächlich Richard sprach, durch den Geheimgang. Der gesprächige Leibwächter gab sogar den Tipp besser bald mitsamt der Gefangenen im achten Stockwerk abzuhauen.

Rhord bekam nur einen Teil von allen mit, aber zumindest, dass sie bald hie rweg sollten. Sein Kopf war nur so schwummrig im Moment... Irgendwer war da über ihm und schien seinen Zustand zu prüfen. "B-bin wa-ach!", merkte er lautstark an und richtete sich in eine Sitzlage auf. "Gib mir nur nen M-moment, okay? Wer von euch b-beiden ist eigentlich d-der echte?", fragte er etwas überrascht etwas links und recht schauend darüber, dass Noire's Vater Dämmerungsmagie konnte und es erst jetzt zeigte!

Dass andere von oben dazukamen bemerkte er dabei auch gar nicht erst.

@Soren:
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Für Lauriam war dies alles einfach nur frustrierend. Nein, nicht nur das, er war wütend. Wütend darüber einmal wieder hilflos am Boden gelegen zu haben. Dass selbst Rouge diesem Gegner unterlag war da nur ein geringer Trost, brachte ihn das alles einfach nicht weiter! Stärker. Er muss noch stärker werden! Doch zuerst...
Der Spezialagent schaute sich etwas auf dem Boden liegend um. Da waren seine Waffe, die anderen und... ein dutzend immer noch bewusstloser Wachen. Ob die bei allem was hier unten eben geschehen war das alles überlebt haben? Besonders auf Reinhardts Seite war die Frage durchaus berechtigt.

Doch das war nicht Lauriams Problem, wie es denen ging. Im Gegenteil. Mithilfe einem Teil seiner verbleibenden Magie zog er sich eine der bewusstlosen - oder toten - Wachen heran.
Als die reglose Wache da war packte er diese mit einem Arm direkt am Hals und entzog mithilfe seiner Thermomantie etwas Lebensenergie. Dies war mit dem Pakt nur bei bewusstlosen - oder toten - möglich.
Er benötigte die extra magische Energie, um sich selbst mithilfe weiterer Thermomantie etwas selbst zu versorgen. Als erstes versuchte er in seinem innereren den Regenerierungsprozess etwas zu beschleunigen. Er konnte, vorallem jetzt, zwar nicht beispielsweise den eines Dämons imitieren, aber sollte für die Flucht ausreichen und ihn vor einer Verschlimmerung der Wunde bewahren.

Erst jetzt bemerkte das Schwarze Hand-Mitglied auch erst, dass Noire zu ihm näher kam, als er sich langsam aufraffte. "Scheinst ja im Vergleich zu mir besser davongekommen zu sein.", sagte er leise, ehe er durch seine Erschöpfung wieder auf seine Knien einsackte. Er schaute nach wo seine Waffe abgeblieben ist und einmal gefunden ließ er seine Sense zu ihm über den Boden schlittern, wieder durch eine Manipulation der Luft. Langsam, so dass sie niemanden mehr verletzen würde. Einmal angekommen nutzte er den Stab der Waffe, um sich langsam hochzustemmen. Seine Beine zitterten ein bisschen durch die Schwächung, doch der Anführer der Dunklen Schwinge schien nicht nochmal hinzufallen. "Und wirst du die Chance nach der erfolgreichen Wiedervereinigung nutzen und deinen geschwächten Vorgesetzten nun loswerden?",
Lauriam sagte dies in einem eher lockeren aber leisen Tonfall.Einerseits war ihm bewusst, dass Noire nicht dumm ist und sich die Konsequenzen von sowas denken kann, wenn das herauskommt.

Auch hat er aber nicht vergessen, dass Blanc auch ein Tierwandler mit guten Ohren ist und anders als Rouge nichts weiß. Er wollte einfach seine Frustration irgendwie übermalen.

Lauriam bemerkte auch den Hinabstieg von Korinas Schwester. Verstärkung. Hätte gerne auch etwas früher kommen können.


@Soren:

Raisen

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1 365

Mittwoch, 20. Februar 2019, 19:26

Frustration und Hilflosigkeit machten sich in Amen breit, während Richard davon erzählte, dass sie stärker werden sollen, wenn sie "Ouroboros" nochmal in die Quere kommen wollen. Für den Weißhaarigen war das irrelevant. Denn auch wenn sein Stolz durch die hoffnungslose Niederlage angeknackst war, hatten sie ihr Ziel erreicht und Blanc befreit. Es gab erstmal keinen Grund, nach dieser ominösen Gruppe zu suchen. Sein Körper schmerzte, auch wenn er keine oberflächliche Wunde hatte und wohl auch seine Knochen noch alle intakt waren. Diese Schockwellen waren dennoch nicht ohne und eine Gehirnerschütterung war nicht auszuschließen - das sollte er beobachten und wenn ihm nochmal schlecht oder schwindlig wird, benötigte er wohl Hilfe von Vitaya. Fürs erste war er noch stark genug, um aufzustehen und langsam die Treppen zum achten Stockwerk hinabzusteigen. Die anderen auf der Ebene hatten sich auch langsam erhoben, also war es halb so schlimm - von Korina abgesehen. Sie wurde stark verwundet und brauchte im Moment jede Hilfe, die sie nur bekommen konnte.

Unten angekommen warteten noch die ehemaligen Gefangenen und in ihren Augen konnte man die Angst regelrecht sehen. Die Erdbeben mussten sie verschreckt haben, was man ihnen nicht verübeln konnte. Der Junge bog nach der Treppe links ab, wo Anna - zum Glück - immer noch saß, wenn auch noch bewusstlos. Ihr war nichts passiert und das war wichtig. Mit schmerzverzerrten Gesicht hob er das Mädchen hoch und langsam, aber stetig schritt er die Treppe wieder hoch zum siebten Stockwerk. Hoffentlich brach das hier alles nicht ein, bevor sie oben waren...


@all

Der Standort war immer verschieden und so wurde von Vada dieses Mal ein Lagerhalle im Osten von Jonis Vernal ausgewählt. Man räumte das Gebäude, errichtete einige viereckige Kampfringe und sicherte das Gebäude, um etwaige Feinde abwehren zu können - auch wenn es unwahrscheinlich war, dass sich jemand in die Nähe trauen würde. Es waren doch gut einhundert Mitglieder, die kommen werden, weswegen selbst das Militär in der Stadt nichts riskantes versuchen wird. Denn ein falscher Schritt und es würde zu einem Krieg innerhalb von Jonis Vernal kommen, was das Ende für die Stadt bedeuten kann. Entsprechend wurden die Versammlungen der Mara stillschweigend hingenommen, sowohl von den Bewohnern der Stadt als auch von deren "Beschützern", dem Militär.

Als sich die Sonne dem Horizont näherte, trafen die ersten ein. Langsam füllte sich die Halle und es wurde erneut deutlich, wie groß diese Organisation eigentlich war. Mörderer, Drogenverkäufer, all das Gesindel war hier zu finden - und das einzige, was sie von dem "normalen" Abschaum trennte, war ein Tattoo, das eine eingekreiste Flamme zeigte. Das Symbol des Flammendämons, Dario. Auch Vada trug es, der von oben auf seine Mitstreiter hinabblickte. Er stand auf der Nordseite der Halle auf einem Eisengestell, das etwa fünf Meter über den Boden durch die Halle ging. Von dort konnte er alles sehen und auch ihn konnten alle sehen.

Schließlich war es soweit und die Sonne hatte sich gesenkt, es konnte also losgehen. Vada sprach einige Worte. Allen voran, wie froh er doch war, dass sich wieder neue Gesichter in ihren Reihen fanden und dass sie alle hergekommen waren. Auch betonte er erneut, dass es im Anschluss ein Kampfturnier geben wird und der Gewinner hatte das Recht, den Anführer herauszufordern. Das war für viele Motivation genug, um mitzumachen. Doch alles zu seiner Zeit. Hinter Vada tauchte die erwähnte Person auf: Rotes Haar, rote Augen und rote Kleidung. Alles an ihm hatte die Farbe des Feuers und selbst seine Aura war einzigartig, denn sobald er sich zeigte, wurde es vollkommen still. Dario trat vor zum Geländer und überblickte seine Organisation. Ein selbstgefälliges Schmunzeln war auf sein Gesicht zu sehen, bevor er lossprach: "Als ich Mara beigetreten bin, war das hier für mich alles. Ich habe alles geopfert, um einer von ihnen zu werden. Ich war es satt, am Boden herumzukriechen und wie eine Made zu leben - in der Hoffnung irgendwann aus dieser Armut zu entfliehen. Also setzte ich alles aufs Spiel. Ich forderte Roman heraus, tötete ihn und machte mich selbst zum Anführer." In seiner Stimme fand sich Arroganz, Überheblichkeit und jede Menge Selbstvertrauen. Er war ein geborener Herrscher, ohne einen Funken von Barmherzigkeit. Ein Tyrann, getrieben von Wut und Hass - auf was, war unklar. Vielleicht die Welt selbst. Die Mitglieder von Mara waren immer noch still. Angst und Einschüchterungen, das waren Darios Methoden, denen auch Vada nachstrebte, der gebannt auf seinen Bruder blickte. "Eure Zeit wird noch kommen", schmunzelte Dario schließlich und ein Gefühl der Erleichterung ging durch die Halle. Doch die Ansprache war noch nicht beendet, denn das Wichtigste kommt erst noch. Der Anführer atmete durch und legte seine Hände auf das Geländer. "Es gibt zwei Gründe für die heutige Versammlung", sprach er, "Der Erste - in unseren Reihen gibt es Verräter. Ratten der Schwarzen Hand."

Ein kurzes Raunen ging durch die Masse, gefolgt von misstrauischen Blicken, die den jeweils anderen zugeworfen wurden. Sie alle waren Verbrecher - wem konnte man schon vertrauen? Doch einer wurde schlagartige panisch im Inneren. Vada war für die inneren Angelegenheiten zuständig und entsprechend war es seine Verantwortung, wenn sich Verräter eingeschlichen hatten. Aber wie? Er prüft jeden Neuankömmling sorgfältig...wo hatte er einen Fehler begangen? Er sah keinen...erinnerte sich an nichts verdächtiges. Dario allerdings kümmerte sich nicht weiter um Vadas Versagen, auch wenn es für so etwas normalerweise eine Bestrafung an der Tagesordnung stand...oder gar der Rauswurf. In seinem Fall eher der Tod, denn er wusste zu viel über Mara. Inzwischen wurden auch die Mitglieder am Boden lauter, da einigen anfingen, andere zu verdächtigen. Plötzlich ein lauter Schrei, "Ruhe!" Vadas Stimme hallte wütend durch die Halle, während er mit seinen Händen fest das Geländer ergriff - das nachgab, wodurch er fast die fünf Meter runterstürzte. In seiner Wut hatte er seine Hände erhitzt und das Eisen geschmolzen...

"Das bringt mich zum zweiten und wichtigeren Punkt", Dario wartete kurz und das folgende sprach er vollkommen ernst und ohne Zweifel in seiner Stimme, "Mit dem heutigen Tag wird Mara...aufgelöst." Erneut wurde es still. Fassungslosigkeit machte sich bereit, doch es gab keine Zeit, das ganze zu verarbeiten, denn die Türen zu der Halle öffneten sich und dutzende Soldaten strömten in das Gebäude.

Vada, unfähig zu begreifen, war hier los war, starrte hinab. "Viel Glück bei deinem Kampfturnier, kleiner Bruder", lächelte Dario und er schubste Vada nach vor, der daraufhin vom Gestell stürzte und mitten in diesem riesigen Überlebenskampf landete...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (20. Februar 2019, 20:53)


1 366

Mittwoch, 20. Februar 2019, 23:38

Rhord, der wohl noch ganz benommen war faselte noch recht wirres Zeug, was Blanc auf die kleine Platzwunde schob die der Schlag mit dem Griff des Schwertes auf seinen Kopf ausgelöst hatte als auch dem Erdbeben was Ihn wohl gut durchschüttelte. "Wenn ich mich teilen könnte würde deine Annahme korrekt sein Jungspund aber ich bleibe gerne bei einer Version, das würden meine Kinder sonst nicht aushalten. Und Liegenbleiben wenn du nicht gleich drei oder mehr von mir sehen möchtest!" und mahnte bestimmend Rhord an sich schleunigst wieder hinzulegen.

Nyx, die auf "Befehle" von Rouge erstaunlicherweise ohne Widerworte reagierte übernahm die Behandlung von Lauriam, der fast auf der gegenüberliegenden Seite lag und einen sehr jämmerlichen Zustand vorwies. Mal von diversen Blessuren, Schrammen und einem komplett erschöpften Blick abgesehen war die wohl wichtigste Wunde - oder Wunden - seine Rückenbeschädigungen, die Nyx jedoch erstmal nicht ansehen konnte da dieser anscheinend andere Prioritäten von sich gab. Nämlich seine eigene Waffe als Stütze zum Aufrichten nutzen und wirres Zeug zu faseln. Auftraggeber? Töten? Hat er sich vielleicht auch noch den Kopf angehauen? Sein zittriger, trauriger Zustand deutete auf so etwas hin dass er nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte also schnalzte Sie ihn an als Sie ihn etwas unsanft am Rücken gerade richtete und man ein lautes Knacken hören könnte. "Mein Name ist nicht Noire, mein Name ist Nyx. Und was auch dein Plan mit Ihrem Leben ist ... solange es meinen eigenen Plänen nicht im Weg steht werden du und ich die besten Freunde sein." Nyx, die parallel von Noire eine kurze Erläuterung bekam was genau Lauriam meinte äußerte sich unerwartet harsch darauf und Noire wusste nicht wie Sie das zu deuten hatte. Sie konnte noch nicht die Kontrolle über ihren Körper übernehmen aber anscheinend wusste Nyx wie man die Wunden auf Lauriam’s Rücken versorgte oder wie hart Sie ihn belasten konnte, dass er noch genug Kraft zum Jammern hatte. Die grundlegenden Mittel von Noire nutze Sie auch ohne eine große Einweisung erhalten zu haben, nutzte aber Dämmerungsmagie um dem Heilprozess etwas zu beschleunigen. Das Rouge dies aus der Ferne hörte, ebenso wie Blanc, wenn auch nur teilweise und ihn dies etwas stutzig stimmte und sich dies nicht anmerken ließ, war Ihm wohl nicht bewusst. Letzten Endes würde die Info sowieso die Info von Noire's Vater erreichen also war es einfach nur ein ungünstiger Moment.

Rouge hatte ihre Behandlung noch nicht vornehmen können da Sabeth hierzu deutlich schneller war als Sie und selbst eine Behandlung ansetzte, die die große Schnittwunde größtenteils verschloss und reinigte. Das Korina ein sehr großes Mal auf ihren Rücken trug, sah Rouge nun zum ersten Mal, da beim Gruppenbad sie ... andere Prioritäten wie den Ruhestörenfried hatte. Dass dieses Mal nicht gesehen werden sollte und Sie mit Blick nach Oben etwas andeutete verstand die gewiefte Fuchsdame natürlich, weshalb Sie ihr Borte-Cape löste und über den Rücken von Korina warf, während sie über diesem die Behandlung über ihre Thermomantie fortsetzte. Es dauerte tatsächlich nicht lange bis Sabeth’s Andeutung war würde, als lautes Klimpern von Rüstungen und ein Aufkommen einer Rüstung auf den ortsnahen Boden ihre Aufmerksamkeit zu den Rittern und in ihrem Fall auch Kaithlyn lenkte, die ihre immer noch auf dem Boden liegende Schwester erblickte - voller Sorge, aber nicht mit dem Mal konfrontiert. "Ihr geht es den Umständen entsprechend gut Kait. Überlass die Behandlung mir. Kümmere dich bitte um die Gefangenen die wir durch diese Türe gefunden haben als auch diese Wachen hier. Und zwar schnell, denn das Gefängnis könnte jeden Moment zusammenbrechen. Sie sprach diese Aussage mit einem müden Lächeln, einer aufmunterndem Gesichtszug aber auch mit gewissem Druck aus als sie ihre volle Konzentration weiter auf Korina legte. Das letzte was Sie brauchen konnten war in dem Gefängnis lebendig begraben zu werden. Nicht nachdem Sie dieses Schauspiel überlebt haben und Blanc neben Ihnen befreit zur Seite stand. Das laufen der Ritter war durch das sonst nun so ruhige Gefängnis deutlich zu hören während das Bröckeln des ein oder anderen Gesteins zu hören war. Die Beben hatten tatsächlich einige böse Schäden an der Struktur des Gefängnisses hinterlassen. Doch war ein Kompletteinsturz wirklich Reinhardts - oder Lyons Plan? Wusste er nicht dass er damit alle Wachen und Personen lebendig begräbt wenn das passiert? War er bereit über die Leichen seiner eigenen Männer zu gehen?

@Raisen: @Night Zap: @Tobi:

1 367

Donnerstag, 21. Februar 2019, 16:18

Blanc erwiderte Rhord, dass es nur einen von ihn gäbe und er sich auch nicht teilen könnte. Er riet ihm auch sich besser nochmal hinzulegen, wenn er gleich nicht noch mehr Blancs sehen möchte. Ohne viele Widerworte legte sich der Dämon wieder hin. "Aber wir... müssen hier raus... oder? Zusammen mit den... Gefangenen.", fragte er, als nun auch die Erschöpfung durch den langen Kampf bei ihm eintraf und ihn etwas ermüdete.

@Soren:
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Immer noch etwas wackelig auf den Beinen wartete der Spezialagent auf Noires Antwort, nur um dann eine große Überraschung zu erleben. Vor ihm stand gar nicht Noire. Lauriam war sofort bewusst, was so ungefähr vor sich ging. Die Katzenwandlerin hat also die Kontrolle über ihren Körper verloren und ein Geist kontrolliert sie nun, welcher aber Lauriam netterweise etwas, wenn auch unsanft, einrenkte, womit er schonmal deutlich besser stehen konnte. Und diesem hatte er soeben einiges gesagt, was Dritte eigentlich nicht hören sollten. Zu spät, aber diese Nyx schien damit nichtmal ein großes Problem zu haben, solange sie das erledigt bekommt, was sie vorhat.

"Nett die Bekanntschaft zu machen, Nyx. Mein Name ist Lauriam. Was dein Ziel angeht kann ich dir noch nichts sagen, auch wenn ich so eine Ahnung habe, was es sein könnte..."
Es liegt nicht bei ihm zu entscheiden, ob sie warum auch immer, Ourobors noch weiter hinterherjagen sollten. Ehe er etwas in der Richtung unternimmt wollte Lauriam unbedingt erstmal mit seinen Vorgesetzten in Kontakt kommen. Sollte Cassius einen Untergrundkrieg gegen die Typen nicht wollen, dann wären dem Schwarzen Hand-Mitglied und damit den Dunklen Schwingen die Hände gebunden. Denn wenn auf der anderen Seite bekannt werden würde, zu wem Lauriam gehört könnte dies als Angriff der Schwarzen Hand gesehen werden. Nun, sofern sie nicht nochmal so zufällig wie jetzt auf dieses Syndikat treffen würden, das war aber eher unwahrscheinlich.

Siradda meldete sich in seinem Kopf und machte ihn auf etwas aufmerksam, was sie beunruhigte. "Sag mal, was ist mit Diana geschehen? Zwei Freunde haben sie erst neulich kennengelernt und nun... bist du im Körper ihrer Partnerin..."

Innerlich machte Lauriam nebenbei bereits ein paar Pläne Nyx wenn es sein muss auch gegen ihren Willen aus Noires Körper zu holen. Die Möglichkeit dazu hätte er und das weiß weder Nyx, noch, so meint er zumindest, Noire, aus deren Gedanken der Geist sich bedienen könnte, wenn die Katzenwandlerin nicht aufpasst. Bisher wirkte Nyx nicht feindlich und machte sogar klar zur Zusammenarbeit bereit zu sein, aber wenn sie plant bei einer Absage ihrer Pläne mit Noires Körper abzuhauen wird Lauriam das nicht zulassen können.

Nungut, zuerst muss Nyx sowieso erstmal Rouge überleben, so seine Einschätzung. Mütter mögen es bestimmt nicht, wenn ihr Kind von einem Geist, egal ob fremd oder nicht, übernommen wird.

@Soren:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (21. Februar 2019, 19:20)


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Donnerstag, 21. Februar 2019, 21:40

Zum Glück hatte Rouge schnell eine notdürftige Krankenstation eingerichtet: Mit ihrem Umhang als Decke schützte sie Korina vor der kalten Luft, während sie ihre verletzte Adoptivtochter mit Magie medizinisch versorgte. "Vielen Dank, Rouge." sagte Kaithlyn erleichtert und machte einen Knickser. Während die Ritterin sich darauf konzentrierte, schlich sich Sabeth, die Enoch in den Armen hielt, die Treppe hinauf und ging davon. Auf dem Weg nach oben nutzte sie auch die Ringstruktur des Gefängnisses aus, um den nachkommenden Pegasusrittern auszuweichen.
"Dann sehe ich nach den Gefangenen." fügte Kaithlyn hinzu und machte sich auf in den dritten Stock. Unten angekommen bemerkte sie, dass einige der Eisenstangen aufgebrochen oder verbogen waren, aber die Gefangenen waren noch immer in ihren Zellen. Vor kurzem hatte es ja einen Kampf gegeben, deswegen waren selbst die, die nicht zu geschwächt waren, um sich zu bewegen, hier geblieben. Kaithlyn teilte den Gefangenen also mit, dass die Gefängniswärter besiegt waren und sie gehen konnten, warnte sie vor der Einsturzgefahr, und bot an, Leute, die zu ausgehungert zum gehen waren, zu tragen. Dabei kam ihr auch Amen entgegen, der ein junges Mädchen auf den Schultern trug. "Es kommen weitere Ritter nach. Genug, um alle hier raus zu bringen." teilte sie ihm und auch den Gefangenen mit.

Währenddessen kam Korina allmählich wieder zu sich. Sie hob den Kopf nicht und konnte Rouge deshalb nicht sehen, aber sie hatte eben ihre Stimme gehört - und die von Kaithlyn - und wusste deshalb, wer sie hier behandelte. "Da hab ich's wohl versaut." murmelte sie im Versuch, die Sache mit Humor zu nehmen, was angesichts ihrer körperlichen und geistigen Erschöpfung flach fiel. "Haben wir gewonnen?"

Séamus gesellte sich derweil zu Lauriam und Nyx, um den Geist, der momentan die Katzenwandlerin kontrollierte, um Verbandszeug zu bitten. "Übrigens, ich würd gern mit den Gefangenen helfen, aber ohne dass mir dabei die Hand abfällt."
Währenddessen ging Nina zu Diana, als Lauriam nach ihr fragte. Nyx hatte sie ja KO geschlagen, als sie Noire übernommen hatte. "Diana? Geht's wieder?"
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Raisen

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Donnerstag, 21. Februar 2019, 22:10

Amen erreichte mit Anna in den Händen die siebte Ebene, wo sich immer noch die anderen befanden. "Sollten wir nicht schnellstmöglich raus von hier?", rief er in die Richtung der anderen Schwingen. Er hatte ernsthafte Sorgen, dass das Gefängnis einstürzen würde, nachdem Reinhardt diese gewaltigen Erdbeben einsetzte...und nach Richards Warnung, war das wohl eine ernstzunehmende Gefahr. Der Weißhaarige wird jeden Falls nicht hier bleiben und betrat er die wieder die Treppen, die hinaufführten. Er hatte wirklich keine Lust, hier zu sterben!

@all:

1 370

Gestern, 14:35

"Im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen vorausschauend zu treffen. Das ist eine davon. Wenn du mir auf den Weg nach oben wegkippst, wer stütz mich dann wenn ich alter Mann gleich nicht mehr kann!" scherzelte Blanc, der für seine Verfassung wirklich den starken Mann spielte. Nur ein paar Schläge von Richard abzufangen in seinem eh schon jämmerlichen Zustand war zwar möglich, vielleicht nicht die klügste Entscheidung für Ihn selbst gewesen aber für Rhord, der von dem Angriff sicherlich erwischt worden wäre, so wie Korina, die gerade von Rouge in Behandlung war - und mit einer Ritter sprach die aufgelöst zu ihr rannte - nur um wieder nach unten zu verschwinden wo Sie herkamen. Es war einiges an Erklärungen fällig sobald Sie hier raus sind. Wohlgemerkt sofern Sie es raus schaffen bevor ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Wortwörtlich.

@Tobi:

Rouge winkte ab als sich Kaithlyn für die Behandlung bedankte. Sie hatte kein Lob verdient, immerhin hat Sie nicht verhindern können dass ihre "Kinder" verletzt wurden oder - wie im Falle Noire's - Besessen von einem Geist. Kaithlyn verschwand darauf auch in besagten 8. Stock und folgte daher der Info, die Ihr Rouge gab, was Ihnen alle wieder Luft "zum Atmen" gab. Sabeth leistete gute Vorarbeit als Sie die Wunde bereits behandelte aber Wie Sie sagte fehlte noch ein gutes Stück bis Sie weitgehendst von den Einflüssen befreit war, wo Rouge mit ihrer Magie ansetzte. Der Wächter, der Rouges Magie und den Angriff aller wiederstand die Ihn angriffen - er war sehr gefährlich. Wenn solche Monster Blanc überfielen war das Ergebnis bereits in Stein festgelegt in dem Moment als er die Mission ausführte. Und das war für Sie milde ausgedrückt eine Katastrophe. Dass Sie so lächerlich überrumpelt wurden und die Mission damals in so einem Fehlschlag landete - wegen einem Syndikat das genauso wie die Hand völlig undurchsichtig war - kränkte Sie. Es zeigte aber nur dass Sie auch noch vieles besser machen können und werden - und Sie werden nicht lockerlassen. Dieses Syndikat hat sich die falschen Gegner ausgesucht!

In einem fast abgeschlossenen Zustand der Heilung wachte Korina auch auf und fragte reumütig und stimmungsaufbauend - sie hat es zumindest versucht - ob Sie es geschafft haben. In einem einfachen Ton sprach Sie so direkt wie es nur sein konnte die schmerzhaften Worte aus. "Wir haben haushoch verloren und haben aus Mitleid unser Leben geschenkt bekommen." - Rouge selbst tätschelte daraufhin ihren Kopf. "Sobald du gehen kannst verschwindest du aus dem Gefängnis. Und bind dir mein Cape um -- und denk erst gar nicht daran es zu beschädigen meine geliebte Tochter. - Amen, der zur gleichen Zeit hochkam - mit einem Mädchen in den Händen - stellte das wohl offensichtlichste fest, was Rouge nur bejahte. "Gut festgestellt. Also nimm deine Beine in die Hand Söhnchen und schau dass deine Prinzessin hier lebend herauskommt." mit den Worten wand Sie sich zu Lauriam und Séamus zu, die gerade mit "Noire" sprachen. Ihr Fokus zum Gespräch wechselte erst jetzt zu den dreien.

@Night Zap: @Raisen:

"Scheinheiligkeit bringt dich nicht weit." äußerte Sie kalt als Sie bei einem Abtasten des Rückens etwas rabiat einen Wirbel einrenkte und mit ihrer Magie nachbehandelte um Ihren Punkt fällig zu machen. Was auch immer er sich denkt, Sie konnte es sich denken. Sie kannte die Art von "Sprache". Sein Standpunkt mit "Diana" kommentierte sie jedoch freundlicher - es tat ihr gut dass Sie aus dem Kampf herauskam und Sich ihr Temperament wieder abgekühlt hatte. "Sie stand im Weg. Also hab ich Sie schlafen gelegt. Keine Sorge, Sie ist nicht Tod. Aber sonst hätte ich nicht die Kontrolle von diesem Körper ergreifen können." erneut eine letzte Einrenkung, die aber schmerzfreier durchgeführt wurde. "Gut. Erledigt. Dein Part." sprach Nyx ein letztes Mal bevor sie die Kontrolle aufgab und Noire wieder - völlig aus dem Kontext gerissen - wieder ihre Kontrolle besaß. "Nyx..." warf sie perplex ein, als sie merkte Wie Sie sich kurz bemerkbar machte - gedanklich - und Nyx sich alle anwesenden Geister oder Dämonen nun genauer ansah. Séamus äußerte seine Schmerzen als er seine Hand vorhielt und eine sehr bösartig aussehende Wunde zeigte. "Ich bin mir ... sicher dass da ein einfacher Verband nicht reichen wird... Oder meine Salben." sie war noch nicht ganz auf dem Damm da Sie so schlagartig wieder die Kontrolle hatte. Das war der Moment als Rouge sich zur Gruppe wandte und bei Ihnen angekommen sich Séamus "Wunde" zuwandte. "Sieht ja bezaubernd aus." als Sie sich der Wunde zuwandte.

Diana, die bis jetzt bewusstlos war, wurde durch das Ansprechen von Nina aus ihrer Benommenheit gerissen als Sie sich stöhnend aufrichtete - ihr Schädel brummte gewaltig und das letzte was Sie wusste war, dass sie eine ominöse Wut spürte bevor Sie hinterrücks erschlagen wurde. "Was ist nur passiert. Wo ist Noire?"

@Tobi: @Night Zap:

1 371

Gestern, 17:18

Blanc antwortete, dass er einfach nur versuchte vorausschauend zu denken, mit dem Hintergedanken, dass es schlecht wäre, wenn Rhord einfach mal beim Aufstieg aus dem Gefängnis stürzen sollte. Indirekt hörte der Dämon aber auch eine Bitte heraus.

"Sobald du Hilfe benötigst, sag einfach bescheid, okay?", antwortete Rhord, ehe kurze Zeit später Amen aus dem achten Stockwerk zurückkehrte und seine Meinung bezüglich der Flucht bekannt gab. Die dämonische Dunkle Schwinge konnte da nicht widersprechen und richtete sich wieder auf. Ehe er aber Blanc stützen konnte, wenn er denn wollte, bemerkte er aber den Zweihänder vom Söldneranführer, den er zuvor auf Richard geworfen hatte.

"Dich und deine Waffe werde ich aber nicht gleichzeitig mitbekommen. Vielleicht kann uns ja einer der Ritter damit helfen?"

_______

Nyx musste Lauriam falsch verstanden haben, als er meinte, dass er dazu noch nichts sagen kann. Sie warf ihm vor scheinheilig zu sein und renkte ziemlich schmerzend ihm einen Wirbel wieder ein, von dem der Spezialagent noch gar nicht wusste, dass der nicht mehr richtig lag.
"Das hat nichts mit scheinheilig sein zu tun. Dir irgendwas anderes zu sagen wäre einfach nur voreillig und könnte in einer Enttäuschung enden. Es liegt einfach nicht bei mir das einfach so zu entscheiden und wenn ich es doch täte... sagen wir einfach, dass ich nicht erleben möchte, was dann geschehen könnte.", gab er zurück, um seinen Standpunkt klar zu machen. Er sah nunmal einfach keinen Sinn darin jetzt Nyx erstmal zu vergewissern, dass sie bekommt, was sie möchte, ohne zu wissen, was seine Vorgesetzten ihm sagen werden.

Was Diana anging kommentierte sie einfach, dass sie ihr im Weg stand, da sie sonst nicht von Noire hätte Besitz ergreifen können. Dieser Geist schien wohl eine starke egoistische Ader zu besitzen, so zumindest Aellas Schlussfolgerung. Nicht, dass sie besser da stand, das war ihr selbst bewusst, aber einfach nur jemand fremdes ausknocken, um dann wen anders fremden zu übernehmen kam ihr etwas falsch vor.
Nun, zumindest lebt sie noch... Wobei existieren wohl der bessere Begriff wäre, denn lebendig ist ein Geist auch nicht gerade. Ein Gedanke, der dem Anführer der Dunklen Schwinge auch kam, er aber jetzt nicht einwerfen wollte. Für solch kleinkarierte Korrekturen war keine Zeit.

Nyx renkte nochmal irgendwas ein - die Reise an den Rand des Komplexes hatte wohl mehr Schäden hinterlassen, als es Lauriam sich zuerst dachte - und gab dann unerwartet wieder die Kontrolle ab.
Als jemand, der viel mit Geistern zu tun hat war dem Schwarzen Hand-Mitglied bewusst, dass Nyx nun in der Geisterwelt noch nahe stehen musste und ihn noch hören müsste: "Danke für die Hilfe, Nyx." Ein Danke, welches eher in den Raum gestellt wurde, anstatt an die verwirrt reinschauende Noire, war für die Leistung, die sie vollbrachte wohl das einzige aber auch mindeste, was er derzeit zurückgeben konnte.

Was Amen weiter weg meinte entging ihm auch nicht und dagegen ließ sich auch nichts sagen.
"Ich bin dann schonmal auf dem Weg nach oben. Rouge, falls eine Säule einzubrechen scheint könntest du oder jeder andere noch gebrauchbare Thermomant uns allen etwas Zeit verschaffen, wenn man die brüchige Stelle kurz in Eis hüllt." Erst jetzt wo er anfing zu gehen merkte Lauriam erst so richtig, was für einen Dienst Nyx ihm erwies. Die Schmerzen waren beim gehen noch da, aber es war aushaltbar.

Für den Notfall, dass das alles hier schneller zusammenbricht als Lauriam es raus schafft hatte er bereits jetzt vor in dem Falle einfach mittels seiner Windmagie etwas abzukürzen. Mit Kaithlyn anwesend wollte er sowas aber eher weniger gerne zeigen, da ein Windmagier ja gerade erst in Killius-Stadt mitgewirkt hatte einen Fürsten zu ermorden - auch wenn dieser Windmagier aktuell als tot gilt.

@Soren:

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1 372

Gestern, 17:54

"Gut festgestellt. Also nimm deine Beine in die Hand Söhnchen und schau dass deine Prinzessin hier lebend herauskommt", meinte Rouge nur in seine Richtung, nachdem Amen gesagt hatte, dass sie hier schnellstmöglich verschwinden sollten. Der Weißhaarige nickte nur und ging seines Weges. Während er die Treppen hochging, konnte er erst die Ausmaße des Kampfes sehen: Die siebente Ebene war stark zerstört und es eigentlich ein Wunder, dass bei diesen mächtigen Angriffen keiner verstorben war. Ebenso ist es überraschend, dass das alles hier noch nicht eingebrochen ist...entsprechend legte der Junge an Geschwindigkeit zu, aber es war immer noch nicht mehr als ein schnelleres Gehen. Anna war aufgrund ihrer Unterernährung ziemlich leicht, weshalb er kein Problem damit hatte, sie die ganze Zeit zu tragen.

In der Zwischenzeit stellte er sich die Frage, wie er am besten zusammen mit seinen "Freunden", den Geistern, kämpfen konnte...

Night Zap

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Heute, 09:15

Eigentlich hatte Korina es ja nicht anders erwartet, diese beiden Gegner waren schon sehr stark gewesen. "Ich pass gut darauf an, versprochen." sagte sie, und sobald Rouge ihre Behandlung beendet hatte, machte sie erste Versuche, aufzustehen. Es tat weh, ihren Rücken zu bewegen, aber dank der schnellen medizinischen Versorgung und der Selbstheilung, die ihr die Rabenklaue brachte, es klappte ganz gut, und bald begab Korina sich in Richtung Oberfläche.

Séamus tat Noires besorgten Kommentar (und Rouges sarkastischen Kommentar) einfach ab, da die Ritterin bereits im unteren Stockwerk war, konnte er ja frei reden. "Nicht schlimm, ich bin ja ein Dämon. Die Verletzung kommt zwar von einer magischen Waffe, aber ich werd mich schon noch erholen. Und das geht leichter, wenn mir die Hand nicht abfällt." Durch die Schweißperlen auf seiner Stirn war aber gut sichtbar, dass er die Verletzung innerlich nicht so gelassen hinnahm.

Als Kaithlyn mit einem vom Hunger ausgedörrten Kind auf den Schultern in den siebten Stock zurückkehrte, kamen ihr bereits die anderen Ritter entgegen. "Hinter dieser Treppe sind weitere Gefangene, die meisten zu schwach oder zu verängstigt, um selbstständig zu entkommen. Sie schnell herauszuholen hat höchste Priorität, denn die Anlage droht einzustürzen." informierte sie ihre Ordensbrüder, die jetzt noch schneller als vorhin weiterliefen. Kaithlyn ging bereits mit dem Kind nach oben, und kurze Zeit später kehrten auch die anderen die anderen Ritter, nun Gefangene tragend oder stützend, aus dem achten Stock zurück. Sie informierten die verbliebenen Schwingen und Wölfen, dass alle Gefangenen aus ihren Zellen geholt worden waren und man das Gefängnis jetzt guten Gewissens verlassen konnte.

Vorsichtig stützte Nina den eben erwachten Geist auf ihre Schulter. "So ein Geist hat dich umgehauen und von Noire Besitz ergriffen." erklärte sie Diana, dann sah sie, dass Nyx Noires Körper verlassen hatte und prompt zurück in die Geisterwelt gezogen worden war. "Hey, was sollte das überhaupt?" fragte Nina die dunkelhaarige Geisterdame verärgert.
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@Soren: @Tobi:

1 374

Heute, 14:24

"Das wäre wohl die beste Lösung. Dann lass uns das gleich mal in die Wege leiten. Warte kurz mein Sohn." Blanc, der die Retter und Freunde seiner geliebten Tochter auch als seine "Kinder" bereits akzeptiert hat lies Rhord erstmal an Ort und Stelle sich langsam wieder aufrichten, während er, entkräftet, erschöpft aber mit Stolz sich der Gruppierung von Rittern, die gerade mit dem Schwung Gefangener aus dem 8. Stockwerk aufstiegen und äußerte seine Bitte, dass ein freier Ritter doch bitte sein Zweihänder mit hochnehmen soll. Er wurde von verdutzen Gesichtern begrüßt als er diese Bitte äußerte - was man den Rittern nicht verübeln konnte - die aber einlenkten und einer der kräftig gebauten Rittern sich dem Zweihänder tatsächlich annahm. Jetzt, wo er in Ruhe bei der Rückkehr zu Rhord die "Arena" sah war die Beschädigung sehr sichtbar. Reinhardt hatte keine Zurückhaltung gezeigt als er mit dem letzten Schlag fast die gesamte Ebene beschädigte. Die ganzen bewusstlosen Soldaten, die unbewusst oder bewusst Ouroboros angehörten oder zumindest in diesem Sklavenhandel involviert waren, sind entweder durch die Einflüsse Reinhardt von ihnen gegangen oder wurden richtig ohnmächtig geschlagen. Die Anzahl an Menschen, die hier in dem Komplex wohl ihrem Tod entgegensehen, war an im Grundsatz bedauerlicher Verlust. Im engsten Sinne ein Gewinn gegen Sklavenhandel und gegen die Korruption in Iridae, seiner geliebten Heimat, aber mit bitterem Nachgeschmack. Denn nicht alle konnten gerettet werden. Es hängen sicherlich auch irgendwo Familien und Existenzen an ihren Missetaten. Doch dies ist das Leid eines Soldaten, Söldners - von jedem der die Waffe in die Hand seines Lebens nahm. Man musste bereit sein zu sterben, jederzeit. Die ersten Säulen begannen bereits zu bröckeln während eine bereits komplett einbrach. "Dann mal los. Wäre doch eine traurige Geschichte wenn diese damit enden würde, dass wir alle begraben wurden." er wartete bis Rhord aufgestanden war und wanderte mit ihm - entweder alleine gehend oder doch stützend, nach Oben an die Oberfläche.

@Tobi:

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Augen verdrehen über den falschen Stolz, den der Dämon von sich gab, konnte Sie nicht anders als ihm offen ihre Meinung zu geigen. "Immer dieser Männerstolz zu falschen Zeit. Ihr dürft auch einmal Schwäche, Schmerzen und Gefühle zeigen. Dein Körper verrät dich." das Sie das sogar ein Stück abfällig meinte konnte man anhand ihrer Tonlage erkennen. Sie nahm Verbandszeug von Noire, die immer noch etwas perplex war, wandte sich seiner Wunde zuerst mit Magie, dann mit Verbandszeug zu und merkte wie auch auf ihrer Seite die Säulen begannen langsam einzubrechen. Wenn sie bedenkt wie viel Zeit verging seit dem Einschlag und dass Sie den Weg noch vor sich hatten rauszukommen als auch Abstand zu gewinnen - die Vermutung war dass der Einsturz des Gefängnis auch auf der Oberfläche bleibende Schäden verursachen wird - sollte Sie etwas dagegen unternehmen, so wie Lauriam vorschlug. Drei Säulen waren bereits gebrochen, weitere waren kurz davon und andere waren noch etwas davon entfernt - doch je mehr einbrachen so schneller würde der restliche Zerfall sein. "Los jetzt, ich komme zuletzt nach." mahnte sie an alle anwesenden zu verschwinden, während sie begann jede einzelne Säule mit Eis zu festigen und die eingebrochenen neu zu erschaffen - provisorisch - bevor Sie langsam Erschöpfung zeigend, als letzte im Verbund aufbrach aus dem Gefängnis zu verschwinden. Noire, die dann gemeinsam mit Séamus und Lauriam nach oben wanderte und wieder Kontakt mit Diana bekam, war Gedanklich beschäftigt zu erkennen, dass Sie die Warnung Shinra’s zwar sehr wohl wahrgenommen hatte, aber viel schneller als Gedacht Opfer genau eines solchen Szenarios wurde, dieses Szenario aber auch deutlich schlimmer laufen hätt können - der komplett Verlust ihres Körpers, das gleiche Schicksal wie Menhit. Sie hatte Mitleid mit Nyx, sie war auch Sauer über Sie, doch so wirklich einordnen konnte Sie ihre Gefühle nicht.

@Night Zap:

"Ah... Was für eine lächerliche Vorstellung von mir..." gab Diana reumütig von sich als Sie die Schmach eingestehen musste so einfach überwältigt worden zu sein. Sie entschuldigte sich gedanklich bei Noire, während Sie Nina's Reaktion gegenüber Nyx beobachtete. Diese wurde von Nina entsprechend für Ihr Verhalten angemahnt, doch Sie konnte dagegen nichts sagen. Sie schwieg während Sie Nina, Diana und die anderen anwesenden Geister oder Dämonen ebenfalls nur schweigend ansah während sie in Pose nahe Noire stand, wie ein Schatten der Sie 'beschützen' würde. Nyx ließ sich während der Zeit, in der Sie alle im Gefängnis waren, nicht lesen, denn niemand konnte wissen, was ihre Gedanken waren, ihr Hintergrund, was sie erreichen wollte oder dass Sie wusste, dass ihre Art hier sehr unkonventionell und abartig war. Das Sie jedoch trotz ihres Hassfeldzuges keine kalte Person war, würde sich jedoch erst später zeigen.

@Night Zap:

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Die Flucht aus dem Gefängnis war ein Wettlauf gegen die Zeit. Alle Gefangenen und beteiligten Einsatzkräfte flüchteten soweit es ihre Kraft und Ausdauer zuließen entsprechend langsam oder schnell das Gefängnis, während sich Stück für Stück Risse in den Wänden, den Zellen oder dem Boden der Ebenen bildeten und man das ominöse Rumpeln von brechender Struktur vernehmen konnte. Die Säulen, die dank Rouge nochmal gefestigten wurden, gaben Ihnen Zeit aus dem Komplex zu verschwinden, jedoch waren alle Wachen, die sich bewusstlos oder bereits Tod in dem Komplex waren, bereits ihrem Schicksal hingegeben. Leo, der noch recht zu Beginn des Eindringens sich in dem Eingangsbereich aufhielt, wollte zwar als er die Explosion im unteren Bereich vernahm dorthin zurück aufbrechen, würde aber selbst in einen Kampf verwickelt, der Ihn davon abhielt den anderen zur Unterstützung zu kommen. Das Ende vom Lied war jedoch, dass Ihn die Ereignisse von Melsen‘s Anwesen einholten, denn er konnte zwar die Ihn attackierenden Wachen, Söldner oder welcher Zugehörigkeit die Kämpfenden auch waren zwar besiegen, wurde jedoch von dem Wahnzustand, was Menhit‘s Schwert damals auslöste, wieder geplagt, was Ihn ohnmächtig durch die Erschöpfung werden lies und er einer der ersten War, den die nach unten kommenden Ritter aufgabelten und an die oben wartenden Söldner übergab. Lloyd, der mit Marie und Andre oben "Klar Schiff" machten, waren die ersten die den doch noch nicht so fitten "Kommandanten" entgegennahmen und bis zum Eintreffen aller Anderen zumindest wieder bei Bewusstsein war, als dieser Gestützt von Llyod die anderen gezwungen locker begrüßte. Der Jubel war groß als Rhord mit Blanc aus dem Komplex kam und Sie ihren Vater lebendig wieder sahen - sehr zu Freuden aller, denn das Echo des Erfolges drang auch zu dennoch im Gefängnis befindenden Nachzüglern nach unten und nach Außen in den Waldbereich. Doch Zeit zum Frohlocken war leider nicht, denn Rouge, die als letztes aus dem Gefängiskomplex als Nachzüglerin kam, mahnte alle anwesenden dazu sich aus dem Bereich zurückzuziehen und zum Sammelpunkt zur Beginn der Mission zu begeben. Diese Entscheidung - der letzte Befehl in der gesamten Mission - war die wohl folgenentscheiden richtigste, denn später war der Bereich, wo sich alle gerade versammelten, nicht mehr sicher gewesen. Die Ausmaße, die der Einsturz des Komplexes mit sich brachte, wurden erst am Folgetag darauf von einem offiziellen Trupp des Senators festgestellt - eine riesige, eingebrochene Grube - ein Loch was alles aufgefressen hatte und nun selbst eine tödliche Fallgrube bildete - das Ausmaß von Toten konnte nicht bestimmt werden, da ein Freiräumen oder Eindringen in die Tiefen des eingestürzten, illegalen Komplexes, nicht mehr möglich war. Alle Beweisen und "Zeugen" - Handlanger Ouroboros - wurden "ruhig" gestellt - auf eine Brutale Art und Weise.

Wirklich Entspannung trat erst ein, als alle beim Sammelpunkt ankamen, wo die Gefangenen auf einen Wagon gebracht wurden, den die Ritter dabeihatten - der ursprünglich für deren Ausrüstung und Proviant gedacht war - und alle nach Vollzähligkeit und Verletzten, dem Status aller und gegenseitigem Austausch auf dem gleichen Stand waren. Marie, Andre und Lloyd gaben Rouge Statusberichte ab, während Rouge sich danach mit Kaithlyn austauschte die ihre Statusberichte von ihren Rittern einholte. Insgesamt waren sie alle erschöpft, viele verletzt, einige trotzdem schwer aber sie schafften es tatsächlich Tode in den eigenen Reihen zu verhindern. Was sie jedoch nicht erreichten war die Tode auf Seiten der Gegner gering zu halten, denn der Einsturz und Einbruch des Gefängnis holte unzählige Menschenleben mit sich. Auch, dass Sie dem Drahtzieher hinter der ganzen Sache - Lyon - nicht fassen konnten als auch seine Wächter. Eine daraufhin noch in derselben Nacht angeordnete Durchsuchung, die per Brieftaube durch Senator Klaus veranlasst wurde, ergab, dass sich im Handelshaus keine Spuren mehr von Lyon, Richard oder Reinhardt befanden, all seine eigenen Gegenstände als auch ein Großteil seines Vermögens sich nicht mehr im Handelshaus befanden und er praktisch wie vom Erdboden verschluckt verschwunden war. Damit war nicht nur das Kalder Handelshaus finanziell angeschlagen und der Nachfolger, der neu bestimmt wurde da man dem Stellvertretenden "Leiter" ebenfalls nicht mehr finden konnte, hatte alle Hände zu tun damit das große Handelshaus überhaupt wieder Handlungsfähig wurde.

1 375

Heute, 14:25

Entsprechend waren in der Zeit, wo sich die involvierten Führungskräfte dieser Mission über den Stand austauschten, der Andrang auf Blanc sehr groß, denn jeder der Involvierten scharrte sich natürlich um den alten Wolfswandler, denn ihr Vater ist nach über einen halben Jahr wieder lebendig zurück bei seiner Familie. Entsprechend zu tun hatte Blanc, der von Rhord gestützt wurde da er nicht mehr so fit war und natürlich seine Kinder nicht in ihrer Euphorie stoppen wollte. Der Andrang fand ein kurzes Ende als Rouge, die dann mit Kaithlyn gemeinsam eine kurze Ansprache anstimmte und alle gemeinsam mit einer aufbauenden Rede über den erfolgreichen Abschluss des Einsatzes in Jubel, Geheule und Freunde ausbrach. Jetzt galt es jedoch erst einmal, dass alle anwesenden gemeinsam nach Porta Iridae zurückkehrten und die Nacht hinter sich lassen werden. Die Nacht näherte sich bereits dem Tag, weshalb alle heute den Großteil des Tages frei nahmen - zum Wohle der Gesundheit, Verpflegung der Verletzten und dem Schlaf.

Natürlich dauerte die Rehabilitation von Blanc länger als nur eine Nacht. Die Rückkehr ins Lager und die Behandlung durch alle Fachkundigen - in Medizin und Magie - als auch durch Senator Klaus der Heilkundige nach der frohen Botschaft noch ins Lager schicken lies war nur die Vorbotschaft zu Genesung. Blanc verlor in den über sechs Monaten an Muskeln, Kraft und auch Gewicht, jedoch nichts, was sich nicht mit Mühe und Routine richten lies. Die erste Aktion, die jedoch am Nachmittag im vor versammelter Mannschaft stattfand war die öffentliche Bloßstellung von Leonardo beim Hauptquartier als Verräter und Spion für Senator Lyon. Seine Freunde, Kaz und Severin, waren bereits schon bei dem Einsatz verwundert wo Leonardo war doch die Gefangenschaft und Erklärung stellte sie vor einer herben Tatsache. Die Strafe hierzu war jedoch mehr als nur unschön. Direkt vor versammelter Mannschaft wurde er Gebrandmarkt auf beide Handoberflächen als auch im Gesicht - von Rouge - mit einem Zeichen, was für jeden Soldaten und Söldner bekannt war - ein Zeichen für Verrat. Damit würde man andere Gruppierungen vor einer in der Vergangenheit schwerwiegenden Situation gewarnt - was letztendlich dem Aus einer Lebensgeschichte glich denn so Arbeit zu finden war so gut wie unmöglich. Ebenso wurde er Kraft seines neuen Siegels aus Schattenwolf verbannt und musste seine Sachen packen, bekam die Chance sich einmal bei seinen Freunden zu verabschieden , welche nur verdutzt und geschockt hinnehmen konnten ihren Freund zu verlieren, der ihre Familie verriet, um danach in einem ruhigeren Moment von Rouge zu einer neuer Gruppe zusammengeschlossen wurden - vorher waren sie en Trio was von Taktischem Vorgehen noch viel zu lernen hatte, nun wurden Sie mit Ann und Lailah zu einem Quartett, die genau diese Schwäche ausglichen und sich mit ihren Kampfstilen gut ergänzen können. Schon in einem kleinen Probelauf zeigte sich dass die vier gutes Potenzial aufzeigten und an diesem feilen sollten.

Die Pegasusritter, der Senator und auch die Führungsriege hielt am Abend darauf eine Sitzung um die Sache Revue passieren zu lassen. Erst hier bekamen alle Involvierten einen Statusbericht aus dem Wald, der die Ausmaße des Einsturzes, das Verschwinden von Lyon und die aktuelle Situation im Markt als auch im Senat offenlegte. Durch das Verschwinden Lyons im Senat wurde die Partei um Lyon massiv geschwächt, da er auch ein großer Geldgeber war, und die verblebende Fraktion, die nur sehr schwach in die nächste Sitzung ging, merkte den deutlichen Verlust an "Stimmkraft" im Senat. Die Bürgernahe Bewegung von Klaus und seinen Anhängern im Senat konnte dadurch die Mehrheit und Kontrolle erlangen, endlich auch einmal Gesetze zu verabschieden die dem normalen Volk näherkamen. Natürlich was die Offenlegung, die sich präsentierte - Ouroboros - für alle Beteiligten ein sehr beunruhigendes Omen, sicherlich auch für die Pegasusritter. Doch Kurzfristig würden Sie nur in Sackgassen lassen. Ziel war es langfristig etwas dagegen zu unternehmen doch die Vorbereitungen hierzu konnte jetzt erst in die Wege geleitet werden. Die Pegasusritter selbst waren dann noch für einige Tage länger "gebucht", da man für den Fall eines nachträglichen Widerstands oder Racheaktionen mehr Sicherheit in Iridae gewährleisten wollte. So konnte jeder der Involvierten sich länger ausruhen - und jeder längeren Kontakt mit den Pegasusrittern pflegen konnte wenn man den wollte.

Noire, die sich am 2. Tag darauf in den Wald alleine zurückzog konfrontierte sowohl Diana als auch Nyx alleine. Sie stand, dadurch dass sie damals mit Diana im Konsens ein Erwachen durchführte als auch mit Nyx, die sich selbst erweckte, gedanklich in Kontakt solange sie ihre Waffen nicht zu fern von sich aufbewahrte oder bei sich führte ohne direkten Kontakt mit den Waffen - also halten - pflegen musste. Hier war eine längst fällige, ruhige Aussprache notwendig. Diana und Nyx waren die ersten, die sich gegenseitig vertragen mussten, denn Diana bemängelte natürlich die Art und Weise wie Sie sich verhielt und dass Sie natürlich von Ihr ohnmächtig geschlagen wurde. Hier war Nyx jedoch im Vergleich zum Gefängnis deutlich umgänglicher, verhielt sich hier ähnlich wie Noire recht ruhig und Emotionslos, jedoch offen und kompromissbereit als auch Einsichtig und Entschuldigend. Sie sah ein, dass Sie sich in den Jahren ihres Rachefeldzuges mehr und mehr dem Hass und der Wut hingab und so zu einem rachsüchtigen Geist wandelte als Sie starb. Was Nyx fehlte war der normale Kontakt, denn sie war all die Jahre nach dem Tod ihres Herren* nur für sich alleine und konnte sich nur selbst verlieren. Die Chance erneut auf Ouroboros Jagd machen zu können übernahm ihre Gedanken komplett weshalb Sie sich nicht unter Kontrolle halten konnte und diese Dinge tat. Diana und Nyx hatten zwar daraufhin sich gegenseitig als Partner zwar akzeptiert, dass aber die Mauer, die sich zwischen die Beiden auflöste, verschwand, würde es noch etwas Zeit brauchen. Danach war Noire und Nyx an der Reihe, wo Noire selbst nach den Bildern und Erlebnissen Nyx ausfragte und nochmal eine genauere Erklärung bekam. Sie sah das Leid und die Erlebnisse von Nyx im Gefängnis aus ihrer Sicht und konnte verstehen warum Sie so entsetzt war - sie hätte wohl nicht anders reagiert wäre Blanc oder Rouge durch die Hände von Ouroboros gefallen - was nicht komplett auszuschließen war waren Sie der nächste Anhaltspunkt an ihre verschollenen Eltern. Waren Sie es die damals ihre leiblichen Eltern verschleppten? Eine Frage die nachdem Sie die Zustände im nun gefallen Gefängnis sah nicht ausschließen konnte. Noire und Nyx fällten hier jedoch einen gemeinsamen Konsens - Genauso wie Diana bekam sie offengelegt wie Nyx sie unterstützen kann und würde - unter der Bedingung dass Sie aktiv mithilft, Ouroboros zu verfolgen solange Ihr Leben es zulässt. Sie stimmte dem ganzen zu, jedoch nur unter der Bedingung dass Nyx sie aktiv Unterricht mit ihren Kräften umzugehen und Sie keine Zwangsübernahme mehr vollziehen würde, sie sonst alternativ den Katalysator - die Dolche - beseitigen würde - die Methode dazu würde Sie bei Shinra und Amen anfragen, wobei die naheliegenste Vermutung war, die Dolche irreparabel zu beschädigen. Sollte das nicht gehen würde sie sich eben nach einer alternativen Methoden erkundigen. Dem willigte Nyx ein, sehend dass dies die einzige, große Chance war ihr Ziel, ihr wahres Ziel, was Sie lange aus den Augen verlor, wieder verfolgen zu können.

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1 376

Heute, 14:25

Entsprechend vergingen volle drei Tage bis am Abend den dritten Tages alle Ritter als auch Freunde Noire’s, die sich weiterhin im Lager aufhielten, zu einem erneut, großen Festessen wie damals bei ihrer Ankunft eingeladen waren, nur war das Ausmaß dieses Mal noch größer - dank einer freundlichen Spende des Senators aus seiner privaten Tasche um den Erfolg seiner Partner, Schützlinge als auch engen Freunde zu unterstützen und wertzuschätzen. Ähnlich wie damals waren die Verhältnisse aufgebaut, nur mussten sie tatsächlich aus Platzmangel auch den Trainingsbereich als auch einen kleinen Teil vor dem Lager für Tische und Sitzmöglichkeiten nutzen. An dem Tisch wo sich Blanc, Rouge und Noire gemeinsam sitzend aneinanderreihen war auch Kaithlyn neben all den anderen Schwingen anwesend, die natürlich ihre Schwester Korina in einem Moment der Feier wie dieser nicht alleine lassen wollte. Leo war auch nicht zu vergessen, der auch wieder fit genug war sich an einer Feier zu beteiligen. Blanc selbst erhob jedoch das Wort bevor die große Mahlzeit für alle Begann. "Meine geliebten Kinder, das heutige Fest ist ein besonderer Anlass, denn Ihr habt Geschafft was ich lange Zeit nicht mehr für möglich gehalten habe. Meine Wiedererlangung der Freiheit und die Wiedervereinigung mit meiner geliebten Familie. Trinkt, Esst, Feiert bis in den nächsten Tag hinein, denn Ihr habt etwas sehr großes Geleistet, nicht für mich, nicht für euch, sondern für alle auf Iridae und der Welt. Lasst eure Sorgen für heute einfach liegen und genießt die Gemeinsame Zeit mit euren Brüdern und Schwestern. Auch euch, meine Kinder!" dabei erhob er stehend den Krug , die Familie jubelnd ebenfalls erhebend als das Festmahl begann und sich Blanc wieder niederlies, sich an die nun kleinere Gruppe am Tisch wandte. "Natürlich gilt mein Besonderer Dank euch allen, den Freunden meiner geliebten Tochter und den Rittern die meinen Kindern und meiner geliebten Frau in so schweren Zeiten so nahestanden. dabei umarmte er jeweils Noire und Rouge - Das Wort Frau konnte sicherlich einige Verwirrung mit sich bringen, Blanc und Rouge waren nicht verheiratet - waren aber so zusammengeschweißt durch die gemeinsame Führung und dem Aufziehen von Noire wie Ihr eigenes Kind das man davon Bildlich gesehen tatsächlich sprechen konnte - und drückte Noire etwas näher zu sich, die daraufhin etwas beschämend errötete - vor versammelter Mannschaft fast bloßgestellt zu werden.

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1 377

Heute, 17:13

Rouge empfahl, halb mütterlich und halb herablassend, dass Séamus nicht so macho-stark tun sollte. "Das hat nichts mit Männerstolz zu tun, Rouge." erwiderte er, "Ich bin einfach nur bereit, meine eigenen Beschwerden herunterzuschlucken, um mein Bestes zu geben. Mein Vater hat mich und meine Geschwister in der Hinsicht streng erzogen."
Aber dann kamen schon die Ritter mit den Gefangenen zurück, hier gab es also nichts mehr, was getan werden musste und wofür man umgehend funktionstüchtige Hände brauchte. Trotzdem bedankte Séamus sich natürlich für den Verband, schließlich war das wohl nicht selbstverständlich, wenn man bedachte, wie viel Rouge von Korina hielt und wie wenig sie folglich von ihm halten musste.
Jetzt hieß es also, schnellstmöglich die Anlage zu räumen. Die feindlichen Soldaten mussten sie wohl ihrem Schicksal überlassen... Auf dem Weg nach oben machte Séamus einen kleinen Abstecher um einen der Ringe, und da ihn dort niemand sah, nahm er sich einen Moment, einen der ohnmächtigen Feinde zu beobachten. Er hatte mal von Minenunfällen gehört... wer beim Einsturz direkt starb, gehörte zu den Glücklichen, denn ansonsten hieß es, in Dunkelheit zu warten, bis einem die Luft ausging oder man verdurstete, kein schönes Schicksal. Séamus entschloss sich, diesem einen Wachsoldaten unnötiges Leiden zu ersparen. Mit einem Schattendolch. Mit dem er dem jetzt toten Soldaten auch einen Arm abschnitt, schließlich könnte er als Dämon den jetzt mehr gebrauchen als sein vorheriger Besitzer, und verstaute das Stück Menschenfleisch in seinem Mantel. Danach ging er schnell weiter nach oben.

Nachdem Korina an der Oberfläche angekommen war, sah sie zu, wie die restlichen Schwingen, als auch die Ritter mit zahlreichen Gefangenen, aus dem Erdboden emporstiegen. Am Ende kam auch Rouge aus dem Untergrund zurück, und sie alle gingen schleunigst weg von dem Gefängnis, denn die Erde begann zu beben. Korina wurde ein bisschen schlecht, als sie spührte, wie der Boden unter ihr vibrierte. Kaum zu glauben, dass dies das Ergebnis von menschlicher Arbeit war! Und dabei wurde ihr auch bewusst, dass bei dem Einsturz so einige Leute umkamen, deren einziges Verbrechen war, zufällig für einen korrupten Politiker zu arbeiten. Aber man konnte es nicht ändern. Es wäre nicht genug Zeit geblieben, die Soldaten auch noch rauszuholen, und eigentlich war ja Reinhardt schuld an der Katastrophe, er hatte die Anlage so stark beschädigt mit seinen Attacken.

In den nächsten drei Tagen erholte Korina sich erst einmal. Sie hatte die letzten Wochen unermüdlich trainiert, und beim entscheidenden Kampf dann trotzdem ihre Grenzen erreicht. Eigentlich hatte sie sich gleich wieder auf den Trainingsplatz stürzen wollen, selbst mit der Wunde an ihrem Rücken (Die dank der Regenerationskraft der Rabenklaue viel weniger behindernd war als normal), aber Kaithlyn hatte sie an eine von Mutters Lektionen erinnert: Wenn man sich nur belastet und nie zur Ruhe kommt, wird man nicht stärker, man behindert sich nur selbst. Korina hatte die Dinge also ruhig angehen lassen, aber dabei Kaithlyn gemieden. Ihre große Schwester war ja auch beschäftigt, da die Pegasusritter damit beschäftigt waren, die Fraktion von Senator Klaus vor möglichen Racheakten von Lyons Anhängern zu schützen, während Korina im Söldnerlager geblieben war.

Schließlich, am Abend des Dienstag, dem 13. Juni, schienen sich die Dinge beruhigt zu haben. Der Senator spendierte den Schattenwölfen und Rittern eine ordentliche Siegesfeier, und auch Blanc hatte sich wohl bereits genug erholt, um bei der Riesenfete mitmischen zu können. Korina saß am Haupttisch, rechts neben Noire. Kaithlyn setzte sich auch in die Nähe, ließ ihrer Schwester aber ein wenig Abstand, da diese es so zu bevorzugen schien. Die anderen Ritter waren an Tischen überall im Lager verteilt, sie lachten und tranken mit den Söldnern und sangen hastig auf iridaisch übersetzte Versionen von telvanischen Trinkliedern darüber, wie schön doch Mädchen aus Walhaitha waren. Nur ein Ritter fehlte - Enoch, der sich seit der Schlacht am Gefängnis nicht hatte blicken lassen.
Alle Gäste taten es Blanc gleich, als er seinen Krug hob, und natürlich machte auch Korina mit. Die Stimmung bei dieser Feier war ein wenig anders als bei der Willkommensparty. Damals hatten sich alle gefreut, dass ihre geliebte große Schwester zurück war und gute Nachrichten mitbrachte, und es hatte sich Euphorie breitgemacht. Aber jetzt... jetzt war die Familie wahrhaftig wieder komplett, und nicht nur das, sie hatten auch einen wahnsinnigen Treffer gegen jene gelandet, die den Schattenwölfen, und allen Bürgern Iridaes, leid zufügen wollten. Letztes mal hatten sie sich sozusagen Mut angetrunken für die gefährliche Befreiungsaktion, aber heute war es eine wahrhaftige Feier.

Korina grinste, als sie sah, wie Noire durch die extra feste Umarmung ihres Vaters errötete. "Hab ich dir eigentlich schon mal gesagt, dass du nicht so ein Eisblock bist, wie du gerne vorgibst?" neckte sie ihre "Schwester", als diese aus der Umarmung frei kam.

Währenddessen hang Nina in der Nähe mit ein paar anderen Geistern herum, als ihr eine Idee kam. "Hey, meint ihr, Amen könnte uns ein paar Leckereien in die Geisterwelt verfrachten? Dann könnten wir mitfeiern!" fragte sie die Frauen auf ihrer Seite des Schleiers zwischen den Welten. Sie hatte keine Ahnung, ob Geister von Menschen überhaupt essen und trinken konnten, schließlich hatten sie ja keine richtigen Körper, aber sie hatte gehört, dass Feen sich gerne mal an menschlichen Delikatessen gütlich taten. Und Feen waren ja auch eine Sorte von Geistern.
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