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Night Zap

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1 361

Dienstag, 19. Februar 2019, 20:30

Ein paar Treffer konnte Sabeth zwar noch landen, doch dann wurde sie gepackt und mit großer Kraft weggeworfen. Der Kampf hatte sie bisher schon erschöpft, und die Wucht des Aufpralls gab ihr den Rest. "Verdammt... wie schwach von mir... na los, bring es zu Ende..." knurrte sie Reinhardt keuchend an. Mutter hatte sie gewarnt, sie sollte nicht zu leichtfertig ihre Feinde aussuchen, und jetzt zahlte sie den Preis... wenigstens würde sie im Nachleben bei ihrem Bruder und ihrer Cousine sein.
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@Soren:

1 362

Dienstag, 19. Februar 2019, 23:31

Richard blickte sich das Schlachtfeld an, welches Reinhardt hinterlassen hatte. Im Gegensatz zu Ihn war die eine Steinsäule, die von der Wucht des Einschlages des Zweihänders ramponiert war und die Kampfstellen zwischen den drei nichts im Vergleich zu dem Chaos seiner Erdmagie - Diverse Schlaglöcher im Boden, gewellter Boden, Risse, Bröckelnde Stützpfeiler, diverse Kämpfer quer über die Arena verstreut während ein Fuchs unter Eis begraben lag, eine bewegende Festung, äußerlich gut ramponiert, innerlich etwas verwundet, aber noch lange nicht am Ende. Reinhardt überhaupt zu verwunden war schon eine Leistung für sich, auch wenn er sich wohl zurückhielt. Das war nicht sein Stil, selbst dafür dass er "nach freien Ermessen" handeln durfte. Besonders da noch alle anwesenden leben - in irgendeiner Art, Form und Weise. "Was auch immer in deinem verrückten Stübchen vorgeht Partner" "Hmpf" rügte er nur den Kommentar als er sein Zweihänder wieder auf seinen Rücken packte und die Sache als erledigt ansah - Richard mit den 'Formalitäten' alleine da stehen ließ, zumindest verbal. "Da wir in Iridae fertig sind und unser 'Vorgesetzter' in seiner 'endlosen Güte' entschied euch mit eurem Leben als Warnung davon kommen zu lassen lasst mich selbst eine Warnung aussprechen. Beim nächsten Mal werden wir uns nicht zurückhalten, also bereitet euch gut darauf vor wenn Ihr Ouroboros Pläne erneut kreuzen wollt. Ich bete für den Tag an den wir uns wieder sehen werden in der Hoffnung, dass Ihr bis dahin würdige Herausforderungen darstellen werdet." - mit einem Lächeln eines echten Charmeurs und einem Wink 'verabschiedete' er sich, während Reinhardt sich bereits zum Geheimgang aufmachte und durch die Barriere passierte - die bei Ihm nicht ausgelöst hatte und bereits außer Hörreichweite verschwand. "Ah. Noch eine Sache." wandte Richard ein als er sich nochmal umdrehte - wissentlich dass Reinhardt nicht mehr zuhörte. "Ich würde euch anraten nicht länger als notwendig zu verweilen und die Gefangenen aus der achten Ebene zu befreien. Ich vermute dass Reinhardt Zorn mal wieder mehr Schaden angerichtet hat als notwendig. Und die Stützpfeiler sehen nicht gerade mehr stabil aus. Versucht so viele wie möglich lebendig hier rauszubekommen. Jedes Tote Lebewesen ist eins zu viel - und nur weil ich einem Syndikat angehöre muss das nicht heißen dass ich deren Gewalttaten verherrliche." nun jedenfalls drehte sich Richard tatsächlich zum "Ausgang" - nochmal mit dem Handrücken winkend und verschwand ebenfalls in den Gang zurück.

Blanc, der sich nur mühsam aufrichtete, war von dem Spektakel mehr überrascht als gekränkt. Was auch immer genau passierte: Es passt nicht zusammen. Es bildete sich für Ihn keinen Grund oder keinen schlüssigen Gedanke warum Sie das alles gerade so inszeniert haben wie Sie es nun ablieferten. Beide Leibwächter von Lyon verschwanden im Gang, auch wenn Richard sich menschlich besser zeigte als Reinhardt - fragwürdige Angehörigen mal abgesehen. Sein Ratschlag war jedoch nicht falsch. "Wer gehen kann holt die Gefangenen aus der 8. Etage. Wer medizinische Hilfe leisten kann versorgt die Verwundeten nach Verletzung!" - auch wenn die Situation mehr als unpassend war - wenn man bedenkt wie die Situation hier nun aussah - aber hier einen kühnen Kopf verlieren bedeutet den Tod - und Blanc wusste genau wie er zu reagieren hatte - auch wenn er selbst eher in die Kategorie der "Verwundeten" gehörte - so kniete er sich neben Rhord nieder und prüfte seinen Blick während dieser wohl noch mit den Nachwirkungen von Kopfeinschlag und Erdbeben zu kämpfen hatte.

Nyx, die sich zwar von dem Begräbnis von Korina befreite, aber die große Wunde am Rücken von Ihr sah konnte nur bedingt helfen. So eine große Wunde kann niemand mit normalen Mitteln beseitigen. Auch keine Noire, die Gedanklich darauf pochte ihre Schwester zu verpflegen, Nyx aber strikt aufwies dass Sie diese Wunde nicht schaffen würde. Sie wusste das Noire keine eigene Magie besaß - speiste Sie ihre Kräfte durch ihren eigenen Pool an Magie - also waren die "Hausmittel" die Noire ansprach nur für kleine Wunden, aber nicht für einen ganzen Rücken. Das war eine Aufgabe für Magier, die in Dämmerungs- oder Thermomantie bemannt waren. Eine davon - Rouge - schmelzte sich durch ihr Eisgrab als diese vom Wasser abschütteln sich wieder zurückverwandelte - und sich ihren Kopf hielt - die Eismauer, die sie erschuf, fiel direkt über sie ein während die anderen von der Schockwelle der Erdmagie weggeschleudert wurden - zumindest für die Windmagie von Reinhardt hatte Sie den Schutz sichergestellt - und betrachtete Ihr Umfeld. Enoch war "Ausgebrannt" Sabeth am Ende ihrer Kräfte, Ebenso Amen, Ebenso Lauriam obwohl dieser wohl mit einer Wunde zu kämpfen hatte, Rhord war bereits von Blanc - der ebenso nicht in der Verfassung war irgendwas zu tun aber trotzdem tat - Noire - oder Nyx - recht unbeschadet wirkte aber über eine schwer verwundete Korina kniete. Etwas wankend steuerte Sie auf Korina zu während Sie ihre "Tochter" ansprach - ihr Gefecht mit Reinhardt hat Sie den Namen von Nyx nicht aufschnappen lassen trotz ihres feines Gehörs - immerhin war dieser Mann - oder dieses Monster - keiner der "normalen" Menschen die man so einfach begegnen könnte ohne Risiko zu laufen im nächsten Moment das Leben geben zu müssen. "Noire kümmre dich um Lauriam als erstes, dann um die anderen dort drüben. Jeder der stehen kann hilft denen, die nicht stehen können. Wer sich fit genug fühlt übernimmt die Verantwortung für alle auf Ebene 8" auch hier gab Rouge nochmal Anweisungen parallel zu Blanc.

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Night Zap

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1 363

Mittwoch, 20. Februar 2019, 17:27

Plötzlich hörten die beiden Leibwächter auf, zu kämpfen, anstatt ihren Gegnern den Rest zu geben. Und nicht nur das, sie warnten die Schattenwölfe und Schwingen sogar vor dem drohenden Einsturz der Anlage. Sehr freundlich von ihnen. Sabeth richtete sich langsam auf und eilte dann zu Korina herüber, die Aufgrund ihrer Erschöpfung, die vom Blutverlust bestärkt wurde, kaum bei Bewusstsein war. Doch trotzdem zuckte sie zusammen, als Sabeth ihr über die Wunde strich. "Oh, Korina, mach deiner liebsten Cousine doch nicht solche Angst." flüsterte sie und wirkte einen Heilzauber. Die Wunde war zwar immer noch gut sichtbar, aber sie blutete nicht mehr und war auch magisch gesäubert worden. Das schwarze Fluchmal, gut sichtbar wegen dem aufgerissenen Zustands ihrer Kleidung, waberte jetzt auch nicht mehr so stark wie eben, sondern eher so, wie es sich immer bewegte. Dann richtete Sabeth sich auf. "Ich habe nicht mehr genug Kraft, um eine solche Wunde ganz zu heilen, aber jetzt ist sie definitiv außer Gefahr." sagte sie zu Noire und Rouge. "Ein Verband wäre vielleicht gut - dieses Schwarze Mal sollte wohl nicht jeder sehen." sie blickte kurz nach oben, ging dann zu ihrem Bruder und hob ihn auf. Enoch war noch immer kaum zurechnungsfähig, aber es kam bereits kein Rauch mehr aus seinem Mund.

Séamus, der sich nach der Handverletzung in einer Schattenpfütze in einer Ecke versteckt hatte, kam jetzt aus dem Boden. Er machte kurz ein schmerzverzerrtes Gesicht, als er seine Hand aus dem Schatten zog, war aber ansonsten in Ordnung. "Ich kann noch jemanden tragen. Keine Sorge wegen der Hand, ich bin ein Dämon, ich halt sowas durch. Nur ein Verband wär hilfreich." Für jemanden, der gerade beinahe eine Hand verloren hatte, war er erstaunlich ruhig (und da die Wunde durch ein magisches Schwert gekommen war, tat es auch so sehr weh, als ob es einem normalen Menschen passiert wäre). Doch als er von oben das Klappern einer Rüstung hörte, wechselte er schnell in seine Menschenform.

Nachdem an der Oberfläche alle Verletzten versorgt waren, hatte Kaithlyn eine kleine Gruppe von Rittern und Söldnern zum Gefängnis angeführt, um die dort kämpfenden zu unterstützen. Nachdem sie ihre Begleiter beauftragt hatte, zu Fuß nach unten zu gehen, nahm sie eine Abkürzung, indem sie direkt von Stockwerk zu Stockwerk sprang und so sehr schnell nach unten kam. Zuerst bemerkte sie Enoch und wollte den kleinen Befehlsverweigerer, der einfach abgehauen war, schelten, doch dann bemerkte sie ihre Schwester. "Korina!" rief Kaithlyn besorgt und eilte zu der verwundeten Schwertkämpferin.
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@Soren:

1 364

Mittwoch, 20. Februar 2019, 18:50

Etwas äußerst eigenartiges geschah vor den Augen und Ohren der Anwesenden Befreier von Blanc, sowie Blanc selbst. Ihre Gegner beendeten einfach den Kampf und gingen nach ein paar Worten zueinander, wobei hauptsächlich Richard sprach, durch den Geheimgang. Der gesprächige Leibwächter gab sogar den Tipp besser bald mitsamt der Gefangenen im achten Stockwerk abzuhauen.

Rhord bekam nur einen Teil von allen mit, aber zumindest, dass sie bald hie rweg sollten. Sein Kopf war nur so schwummrig im Moment... Irgendwer war da über ihm und schien seinen Zustand zu prüfen. "B-bin wa-ach!", merkte er lautstark an und richtete sich in eine Sitzlage auf. "Gib mir nur nen M-moment, okay? Wer von euch b-beiden ist eigentlich d-der echte?", fragte er etwas überrascht etwas links und recht schauend darüber, dass Noire's Vater Dämmerungsmagie konnte und es erst jetzt zeigte!

Dass andere von oben dazukamen bemerkte er dabei auch gar nicht erst.

@Soren:
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Für Lauriam war dies alles einfach nur frustrierend. Nein, nicht nur das, er war wütend. Wütend darüber einmal wieder hilflos am Boden gelegen zu haben. Dass selbst Rouge diesem Gegner unterlag war da nur ein geringer Trost, brachte ihn das alles einfach nicht weiter! Stärker. Er muss noch stärker werden! Doch zuerst...
Der Spezialagent schaute sich etwas auf dem Boden liegend um. Da waren seine Waffe, die anderen und... ein dutzend immer noch bewusstloser Wachen. Ob die bei allem was hier unten eben geschehen war das alles überlebt haben? Besonders auf Reinhardts Seite war die Frage durchaus berechtigt.

Doch das war nicht Lauriams Problem, wie es denen ging. Im Gegenteil. Mithilfe einem Teil seiner verbleibenden Magie zog er sich eine der bewusstlosen - oder toten - Wachen heran.
Als die reglose Wache da war packte er diese mit einem Arm direkt am Hals und entzog mithilfe seiner Thermomantie etwas Lebensenergie. Dies war mit dem Pakt nur bei bewusstlosen - oder toten - möglich.
Er benötigte die extra magische Energie, um sich selbst mithilfe weiterer Thermomantie etwas selbst zu versorgen. Als erstes versuchte er in seinem innereren den Regenerierungsprozess etwas zu beschleunigen. Er konnte, vorallem jetzt, zwar nicht beispielsweise den eines Dämons imitieren, aber sollte für die Flucht ausreichen und ihn vor einer Verschlimmerung der Wunde bewahren.

Erst jetzt bemerkte das Schwarze Hand-Mitglied auch erst, dass Noire zu ihm näher kam, als er sich langsam aufraffte. "Scheinst ja im Vergleich zu mir besser davongekommen zu sein.", sagte er leise, ehe er durch seine Erschöpfung wieder auf seine Knien einsackte. Er schaute nach wo seine Waffe abgeblieben ist und einmal gefunden ließ er seine Sense zu ihm über den Boden schlittern, wieder durch eine Manipulation der Luft. Langsam, so dass sie niemanden mehr verletzen würde. Einmal angekommen nutzte er den Stab der Waffe, um sich langsam hochzustemmen. Seine Beine zitterten ein bisschen durch die Schwächung, doch der Anführer der Dunklen Schwinge schien nicht nochmal hinzufallen. "Und wirst du die Chance nach der erfolgreichen Wiedervereinigung nutzen und deinen geschwächten Vorgesetzten nun loswerden?",
Lauriam sagte dies in einem eher lockeren aber leisen Tonfall.Einerseits war ihm bewusst, dass Noire nicht dumm ist und sich die Konsequenzen von sowas denken kann, wenn das herauskommt.

Auch hat er aber nicht vergessen, dass Blanc auch ein Tierwandler mit guten Ohren ist und anders als Rouge nichts weiß. Er wollte einfach seine Frustration irgendwie übermalen.

Lauriam bemerkte auch den Hinabstieg von Korinas Schwester. Verstärkung. Hätte gerne auch etwas früher kommen können.


@Soren:

Raisen

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1 365

Mittwoch, 20. Februar 2019, 19:26

Frustration und Hilflosigkeit machten sich in Amen breit, während Richard davon erzählte, dass sie stärker werden sollen, wenn sie "Ouroboros" nochmal in die Quere kommen wollen. Für den Weißhaarigen war das irrelevant. Denn auch wenn sein Stolz durch die hoffnungslose Niederlage angeknackst war, hatten sie ihr Ziel erreicht und Blanc befreit. Es gab erstmal keinen Grund, nach dieser ominösen Gruppe zu suchen. Sein Körper schmerzte, auch wenn er keine oberflächliche Wunde hatte und wohl auch seine Knochen noch alle intakt waren. Diese Schockwellen waren dennoch nicht ohne und eine Gehirnerschütterung war nicht auszuschließen - das sollte er beobachten und wenn ihm nochmal schlecht oder schwindlig wird, benötigte er wohl Hilfe von Vitaya. Fürs erste war er noch stark genug, um aufzustehen und langsam die Treppen zum achten Stockwerk hinabzusteigen. Die anderen auf der Ebene hatten sich auch langsam erhoben, also war es halb so schlimm - von Korina abgesehen. Sie wurde stark verwundet und brauchte im Moment jede Hilfe, die sie nur bekommen konnte.

Unten angekommen warteten noch die ehemaligen Gefangenen und in ihren Augen konnte man die Angst regelrecht sehen. Die Erdbeben mussten sie verschreckt haben, was man ihnen nicht verübeln konnte. Der Junge bog nach der Treppe links ab, wo Anna - zum Glück - immer noch saß, wenn auch noch bewusstlos. Ihr war nichts passiert und das war wichtig. Mit schmerzverzerrten Gesicht hob er das Mädchen hoch und langsam, aber stetig schritt er die Treppe wieder hoch zum siebten Stockwerk. Hoffentlich brach das hier alles nicht ein, bevor sie oben waren...


@all

Der Standort war immer verschieden und so wurde von Vada dieses Mal ein Lagerhalle im Osten von Jonis Vernal ausgewählt. Man räumte das Gebäude, errichtete einige viereckige Kampfringe und sicherte das Gebäude, um etwaige Feinde abwehren zu können - auch wenn es unwahrscheinlich war, dass sich jemand in die Nähe trauen würde. Es waren doch gut einhundert Mitglieder, die kommen werden, weswegen selbst das Militär in der Stadt nichts riskantes versuchen wird. Denn ein falscher Schritt und es würde zu einem Krieg innerhalb von Jonis Vernal kommen, was das Ende für die Stadt bedeuten kann. Entsprechend wurden die Versammlungen der Mara stillschweigend hingenommen, sowohl von den Bewohnern der Stadt als auch von deren "Beschützern", dem Militär.

Als sich die Sonne dem Horizont näherte, trafen die ersten ein. Langsam füllte sich die Halle und es wurde erneut deutlich, wie groß diese Organisation eigentlich war. Mörderer, Drogenverkäufer, all das Gesindel war hier zu finden - und das einzige, was sie von dem "normalen" Abschaum trennte, war ein Tattoo, das eine eingekreiste Flamme zeigte. Das Symbol des Flammendämons, Dario. Auch Vada trug es, der von oben auf seine Mitstreiter hinabblickte. Er stand auf der Nordseite der Halle auf einem Eisengestell, das etwa fünf Meter über den Boden durch die Halle ging. Von dort konnte er alles sehen und auch ihn konnten alle sehen.

Schließlich war es soweit und die Sonne hatte sich gesenkt, es konnte also losgehen. Vada sprach einige Worte. Allen voran, wie froh er doch war, dass sich wieder neue Gesichter in ihren Reihen fanden und dass sie alle hergekommen waren. Auch betonte er erneut, dass es im Anschluss ein Kampfturnier geben wird und der Gewinner hatte das Recht, den Anführer herauszufordern. Das war für viele Motivation genug, um mitzumachen. Doch alles zu seiner Zeit. Hinter Vada tauchte die erwähnte Person auf: Rotes Haar, rote Augen und rote Kleidung. Alles an ihm hatte die Farbe des Feuers und selbst seine Aura war einzigartig, denn sobald er sich zeigte, wurde es vollkommen still. Dario trat vor zum Geländer und überblickte seine Organisation. Ein selbstgefälliges Schmunzeln war auf sein Gesicht zu sehen, bevor er lossprach: "Als ich Mara beigetreten bin, war das hier für mich alles. Ich habe alles geopfert, um einer von ihnen zu werden. Ich war es satt, am Boden herumzukriechen und wie eine Made zu leben - in der Hoffnung irgendwann aus dieser Armut zu entfliehen. Also setzte ich alles aufs Spiel. Ich forderte Roman heraus, tötete ihn und machte mich selbst zum Anführer." In seiner Stimme fand sich Arroganz, Überheblichkeit und jede Menge Selbstvertrauen. Er war ein geborener Herrscher, ohne einen Funken von Barmherzigkeit. Ein Tyrann, getrieben von Wut und Hass - auf was, war unklar. Vielleicht die Welt selbst. Die Mitglieder von Mara waren immer noch still. Angst und Einschüchterungen, das waren Darios Methoden, denen auch Vada nachstrebte, der gebannt auf seinen Bruder blickte. "Eure Zeit wird noch kommen", schmunzelte Dario schließlich und ein Gefühl der Erleichterung ging durch die Halle. Doch die Ansprache war noch nicht beendet, denn das Wichtigste kommt erst noch. Der Anführer atmete durch und legte seine Hände auf das Geländer. "Es gibt zwei Gründe für die heutige Versammlung", sprach er, "Der Erste - in unseren Reihen gibt es Verräter. Ratten der Schwarzen Hand."

Ein kurzes Raunen ging durch die Masse, gefolgt von misstrauischen Blicken, die den jeweils anderen zugeworfen wurden. Sie alle waren Verbrecher - wem konnte man schon vertrauen? Doch einer wurde schlagartige panisch im Inneren. Vada war für die inneren Angelegenheiten zuständig und entsprechend war es seine Verantwortung, wenn sich Verräter eingeschlichen hatten. Aber wie? Er prüft jeden Neuankömmling sorgfältig...wo hatte er einen Fehler begangen? Er sah keinen...erinnerte sich an nichts verdächtiges. Dario allerdings kümmerte sich nicht weiter um Vadas Versagen, auch wenn es für so etwas normalerweise eine Bestrafung an der Tagesordnung stand...oder gar der Rauswurf. In seinem Fall eher der Tod, denn er wusste zu viel über Mara. Inzwischen wurden auch die Mitglieder am Boden lauter, da einigen anfingen, andere zu verdächtigen. Plötzlich ein lauter Schrei, "Ruhe!" Vadas Stimme hallte wütend durch die Halle, während er mit seinen Händen fest das Geländer ergriff - das nachgab, wodurch er fast die fünf Meter runterstürzte. In seiner Wut hatte er seine Hände erhitzt und das Eisen geschmolzen...

"Das bringt mich zum zweiten und wichtigeren Punkt", Dario wartete kurz und das folgende sprach er vollkommen ernst und ohne Zweifel in seiner Stimme, "Mit dem heutigen Tag wird Mara...aufgelöst." Erneut wurde es still. Fassungslosigkeit machte sich bereit, doch es gab keine Zeit, das ganze zu verarbeiten, denn die Türen zu der Halle öffneten sich und dutzende Soldaten strömten in das Gebäude.

Vada, unfähig zu begreifen, war hier los war, starrte hinab. "Viel Glück bei deinem Kampfturnier, kleiner Bruder", lächelte Dario und er schubste Vada nach vor, der daraufhin vom Gestell stürzte und mitten in diesem riesigen Überlebenskampf landete...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (20. Februar 2019, 20:53)


1 366

Mittwoch, 20. Februar 2019, 23:38

Rhord, der wohl noch ganz benommen war faselte noch recht wirres Zeug, was Blanc auf die kleine Platzwunde schob die der Schlag mit dem Griff des Schwertes auf seinen Kopf ausgelöst hatte als auch dem Erdbeben was Ihn wohl gut durchschüttelte. "Wenn ich mich teilen könnte würde deine Annahme korrekt sein Jungspund aber ich bleibe gerne bei einer Version, das würden meine Kinder sonst nicht aushalten. Und Liegenbleiben wenn du nicht gleich drei oder mehr von mir sehen möchtest!" und mahnte bestimmend Rhord an sich schleunigst wieder hinzulegen.

Nyx, die auf "Befehle" von Rouge erstaunlicherweise ohne Widerworte reagierte übernahm die Behandlung von Lauriam, der fast auf der gegenüberliegenden Seite lag und einen sehr jämmerlichen Zustand vorwies. Mal von diversen Blessuren, Schrammen und einem komplett erschöpften Blick abgesehen war die wohl wichtigste Wunde - oder Wunden - seine Rückenbeschädigungen, die Nyx jedoch erstmal nicht ansehen konnte da dieser anscheinend andere Prioritäten von sich gab. Nämlich seine eigene Waffe als Stütze zum Aufrichten nutzen und wirres Zeug zu faseln. Auftraggeber? Töten? Hat er sich vielleicht auch noch den Kopf angehauen? Sein zittriger, trauriger Zustand deutete auf so etwas hin dass er nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte also schnalzte Sie ihn an als Sie ihn etwas unsanft am Rücken gerade richtete und man ein lautes Knacken hören könnte. "Mein Name ist nicht Noire, mein Name ist Nyx. Und was auch dein Plan mit Ihrem Leben ist ... solange es meinen eigenen Plänen nicht im Weg steht werden du und ich die besten Freunde sein." Nyx, die parallel von Noire eine kurze Erläuterung bekam was genau Lauriam meinte äußerte sich unerwartet harsch darauf und Noire wusste nicht wie Sie das zu deuten hatte. Sie konnte noch nicht die Kontrolle über ihren Körper übernehmen aber anscheinend wusste Nyx wie man die Wunden auf Lauriam’s Rücken versorgte oder wie hart Sie ihn belasten konnte, dass er noch genug Kraft zum Jammern hatte. Die grundlegenden Mittel von Noire nutze Sie auch ohne eine große Einweisung erhalten zu haben, nutzte aber Dämmerungsmagie um dem Heilprozess etwas zu beschleunigen. Das Rouge dies aus der Ferne hörte, ebenso wie Blanc, wenn auch nur teilweise und ihn dies etwas stutzig stimmte und sich dies nicht anmerken ließ, war Ihm wohl nicht bewusst. Letzten Endes würde die Info sowieso die Info von Noire's Vater erreichen also war es einfach nur ein ungünstiger Moment.

Rouge hatte ihre Behandlung noch nicht vornehmen können da Sabeth hierzu deutlich schneller war als Sie und selbst eine Behandlung ansetzte, die die große Schnittwunde größtenteils verschloss und reinigte. Das Korina ein sehr großes Mal auf ihren Rücken trug, sah Rouge nun zum ersten Mal, da beim Gruppenbad sie ... andere Prioritäten wie den Ruhestörenfried hatte. Dass dieses Mal nicht gesehen werden sollte und Sie mit Blick nach Oben etwas andeutete verstand die gewiefte Fuchsdame natürlich, weshalb Sie ihr Borte-Cape löste und über den Rücken von Korina warf, während sie über diesem die Behandlung über ihre Thermomantie fortsetzte. Es dauerte tatsächlich nicht lange bis Sabeth’s Andeutung war würde, als lautes Klimpern von Rüstungen und ein Aufkommen einer Rüstung auf den ortsnahen Boden ihre Aufmerksamkeit zu den Rittern und in ihrem Fall auch Kaithlyn lenkte, die ihre immer noch auf dem Boden liegende Schwester erblickte - voller Sorge, aber nicht mit dem Mal konfrontiert. "Ihr geht es den Umständen entsprechend gut Kait. Überlass die Behandlung mir. Kümmere dich bitte um die Gefangenen die wir durch diese Türe gefunden haben als auch diese Wachen hier. Und zwar schnell, denn das Gefängnis könnte jeden Moment zusammenbrechen. Sie sprach diese Aussage mit einem müden Lächeln, einer aufmunterndem Gesichtszug aber auch mit gewissem Druck aus als sie ihre volle Konzentration weiter auf Korina legte. Das letzte was Sie brauchen konnten war in dem Gefängnis lebendig begraben zu werden. Nicht nachdem Sie dieses Schauspiel überlebt haben und Blanc neben Ihnen befreit zur Seite stand. Das laufen der Ritter war durch das sonst nun so ruhige Gefängnis deutlich zu hören während das Bröckeln des ein oder anderen Gesteins zu hören war. Die Beben hatten tatsächlich einige böse Schäden an der Struktur des Gefängnisses hinterlassen. Doch war ein Kompletteinsturz wirklich Reinhardts - oder Lyons Plan? Wusste er nicht dass er damit alle Wachen und Personen lebendig begräbt wenn das passiert? War er bereit über die Leichen seiner eigenen Männer zu gehen?

@Raisen: @Night Zap: @Tobi:

1 367

Gestern, 16:18

Blanc erwiderte Rhord, dass es nur einen von ihn gäbe und er sich auch nicht teilen könnte. Er riet ihm auch sich besser nochmal hinzulegen, wenn er gleich nicht noch mehr Blancs sehen möchte. Ohne viele Widerworte legte sich der Dämon wieder hin. "Aber wir... müssen hier raus... oder? Zusammen mit den... Gefangenen.", fragte er, als nun auch die Erschöpfung durch den langen Kampf bei ihm eintraf und ihn etwas ermüdete.

@Soren:
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Immer noch etwas wackelig auf den Beinen wartete der Spezialagent auf Noires Antwort, nur um dann eine große Überraschung zu erleben. Vor ihm stand gar nicht Noire. Lauriam war sofort bewusst, was so ungefähr vor sich ging. Die Katzenwandlerin hat also die Kontrolle über ihren Körper verloren und ein Geist kontrolliert sie nun, welcher aber Lauriam netterweise etwas, wenn auch unsanft, einrenkte, womit er schonmal deutlich besser stehen konnte. Und diesem hatte er soeben einiges gesagt, was Dritte eigentlich nicht hören sollten. Zu spät, aber diese Nyx schien damit nichtmal ein großes Problem zu haben, solange sie das erledigt bekommt, was sie vorhat.

"Nett die Bekanntschaft zu machen, Nyx. Mein Name ist Lauriam. Was dein Ziel angeht kann ich dir noch nichts sagen, auch wenn ich so eine Ahnung habe, was es sein könnte..."
Es liegt nicht bei ihm zu entscheiden, ob sie warum auch immer, Ourobors noch weiter hinterherjagen sollten. Ehe er etwas in der Richtung unternimmt wollte Lauriam unbedingt erstmal mit seinen Vorgesetzten in Kontakt kommen. Sollte Cassius einen Untergrundkrieg gegen die Typen nicht wollen, dann wären dem Schwarzen Hand-Mitglied und damit den Dunklen Schwingen die Hände gebunden. Denn wenn auf der anderen Seite bekannt werden würde, zu wem Lauriam gehört könnte dies als Angriff der Schwarzen Hand gesehen werden. Nun, sofern sie nicht nochmal so zufällig wie jetzt auf dieses Syndikat treffen würden, das war aber eher unwahrscheinlich.

Siradda meldete sich in seinem Kopf und machte ihn auf etwas aufmerksam, was sie beunruhigte. "Sag mal, was ist mit Diana geschehen? Zwei Freunde haben sie erst neulich kennengelernt und nun... bist du im Körper ihrer Partnerin..."

Innerlich machte Lauriam nebenbei bereits ein paar Pläne Nyx wenn es sein muss auch gegen ihren Willen aus Noires Körper zu holen. Die Möglichkeit dazu hätte er und das weiß weder Nyx, noch, so meint er zumindest, Noire, aus deren Gedanken der Geist sich bedienen könnte, wenn die Katzenwandlerin nicht aufpasst. Bisher wirkte Nyx nicht feindlich und machte sogar klar zur Zusammenarbeit bereit zu sein, aber wenn sie plant bei einer Absage ihrer Pläne mit Noires Körper abzuhauen wird Lauriam das nicht zulassen können.

Nungut, zuerst muss Nyx sowieso erstmal Rouge überleben, so seine Einschätzung. Mütter mögen es bestimmt nicht, wenn ihr Kind von einem Geist, egal ob fremd oder nicht, übernommen wird.

@Soren:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (Gestern, 19:20)


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Gestern, 21:40

Zum Glück hatte Rouge schnell eine notdürftige Krankenstation eingerichtet: Mit ihrem Umhang als Decke schützte sie Korina vor der kalten Luft, während sie ihre verletzte Adoptivtochter mit Magie medizinisch versorgte. "Vielen Dank, Rouge." sagte Kaithlyn erleichtert und machte einen Knickser. Während die Ritterin sich darauf konzentrierte, schlich sich Sabeth, die Enoch in den Armen hielt, die Treppe hinauf und ging davon. Auf dem Weg nach oben nutzte sie auch die Ringstruktur des Gefängnisses aus, um den nachkommenden Pegasusrittern auszuweichen.
"Dann sehe ich nach den Gefangenen." fügte Kaithlyn hinzu und machte sich auf in den dritten Stock. Unten angekommen bemerkte sie, dass einige der Eisenstangen aufgebrochen oder verbogen waren, aber die Gefangenen waren noch immer in ihren Zellen. Vor kurzem hatte es ja einen Kampf gegeben, deswegen waren selbst die, die nicht zu geschwächt waren, um sich zu bewegen, hier geblieben. Kaithlyn teilte den Gefangenen also mit, dass die Gefängniswärter besiegt waren und sie gehen konnten, warnte sie vor der Einsturzgefahr, und bot an, Leute, die zu ausgehungert zum gehen waren, zu tragen. Dabei kam ihr auch Amen entgegen, der ein junges Mädchen auf den Schultern trug. "Es kommen weitere Ritter nach. Genug, um alle hier raus zu bringen." teilte sie ihm und auch den Gefangenen mit.

Währenddessen kam Korina allmählich wieder zu sich. Sie hob den Kopf nicht und konnte Rouge deshalb nicht sehen, aber sie hatte eben ihre Stimme gehört - und die von Kaithlyn - und wusste deshalb, wer sie hier behandelte. "Da hab ich's wohl versaut." murmelte sie im Versuch, die Sache mit Humor zu nehmen, was angesichts ihrer körperlichen und geistigen Erschöpfung flach fiel. "Haben wir gewonnen?"

Séamus gesellte sich derweil zu Lauriam und Nyx, um den Geist, der momentan die Katzenwandlerin kontrollierte, um Verbandszeug zu bitten. "Übrigens, ich würd gern mit den Gefangenen helfen, aber ohne dass mir dabei die Hand abfällt."
Währenddessen ging Nina zu Diana, als Lauriam nach ihr fragte. Nyx hatte sie ja KO geschlagen, als sie Noire übernommen hatte. "Diana? Geht's wieder?"
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1 369

Gestern, 22:10

Amen erreichte mit Anna in den Händen die siebte Ebene, wo sich immer noch die anderen befanden. "Sollten wir nicht schnellstmöglich raus von hier?", rief er in die Richtung der anderen Schwingen. Er hatte ernsthafte Sorgen, dass das Gefängnis einstürzen würde, nachdem Reinhardt diese gewaltigen Erdbeben einsetzte...und nach Richards Warnung, war das wohl eine ernstzunehmende Gefahr. Der Weißhaarige wird jeden Falls nicht hier bleiben und betrat er die wieder die Treppen, die hinaufführten. Er hatte wirklich keine Lust, hier zu sterben!

@all:

1 370

Heute, 14:35

"Im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen vorausschauend zu treffen. Das ist eine davon. Wenn du mir auf den Weg nach oben wegkippst, wer stütz mich dann wenn ich alter Mann gleich nicht mehr kann!" scherzelte Blanc, der für seine Verfassung wirklich den starken Mann spielte. Nur ein paar Schläge von Richard abzufangen in seinem eh schon jämmerlichen Zustand war zwar möglich, vielleicht nicht die klügste Entscheidung für Ihn selbst gewesen aber für Rhord, der von dem Angriff sicherlich erwischt worden wäre, so wie Korina, die gerade von Rouge in Behandlung war - und mit einer Ritter sprach die aufgelöst zu ihr rannte - nur um wieder nach unten zu verschwinden wo Sie herkamen. Es war einiges an Erklärungen fällig sobald Sie hier raus sind. Wohlgemerkt sofern Sie es raus schaffen bevor ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Wortwörtlich.

@Tobi:

Rouge winkte ab als sich Kaithlyn für die Behandlung bedankte. Sie hatte kein Lob verdient, immerhin hat Sie nicht verhindern können dass ihre "Kinder" verletzt wurden oder - wie im Falle Noire's - Besessen von einem Geist. Kaithlyn verschwand darauf auch in besagten 8. Stock und folgte daher der Info, die Ihr Rouge gab, was Ihnen alle wieder Luft "zum Atmen" gab. Sabeth leistete gute Vorarbeit als Sie die Wunde bereits behandelte aber Wie Sie sagte fehlte noch ein gutes Stück bis Sie weitgehendst von den Einflüssen befreit war, wo Rouge mit ihrer Magie ansetzte. Der Wächter, der Rouges Magie und den Angriff aller wiederstand die Ihn angriffen - er war sehr gefährlich. Wenn solche Monster Blanc überfielen war das Ergebnis bereits in Stein festgelegt in dem Moment als er die Mission ausführte. Und das war für Sie milde ausgedrückt eine Katastrophe. Dass Sie so lächerlich überrumpelt wurden und die Mission damals in so einem Fehlschlag landete - wegen einem Syndikat das genauso wie die Hand völlig undurchsichtig war - kränkte Sie. Es zeigte aber nur dass Sie auch noch vieles besser machen können und werden - und Sie werden nicht lockerlassen. Dieses Syndikat hat sich die falschen Gegner ausgesucht!

In einem fast abgeschlossenen Zustand der Heilung wachte Korina auch auf und fragte reumütig und stimmungsaufbauend - sie hat es zumindest versucht - ob Sie es geschafft haben. In einem einfachen Ton sprach Sie so direkt wie es nur sein konnte die schmerzhaften Worte aus. "Wir haben haushoch verloren und haben aus Mitleid unser Leben geschenkt bekommen." - Rouge selbst tätschelte daraufhin ihren Kopf. "Sobald du gehen kannst verschwindest du aus dem Gefängnis. Und bind dir mein Cape um -- und denk erst gar nicht daran es zu beschädigen meine geliebte Tochter. - Amen, der zur gleichen Zeit hochkam - mit einem Mädchen in den Händen - stellte das wohl offensichtlichste fest, was Rouge nur bejahte. "Gut festgestellt. Also nimm deine Beine in die Hand Söhnchen und schau dass deine Prinzessin hier lebend herauskommt." mit den Worten wand Sie sich zu Lauriam und Séamus zu, die gerade mit "Noire" sprachen. Ihr Fokus zum Gespräch wechselte erst jetzt zu den dreien.

@Night Zap: @Raisen:

"Scheinheiligkeit bringt dich nicht weit." äußerte Sie kalt als Sie bei einem Abtasten des Rückens etwas rabiat einen Wirbel einrenkte und mit ihrer Magie nachbehandelte um Ihren Punkt fällig zu machen. Was auch immer er sich denkt, Sie konnte es sich denken. Sie kannte die Art von "Sprache". Sein Standpunkt mit "Diana" kommentierte sie jedoch freundlicher - es tat ihr gut dass Sie aus dem Kampf herauskam und Sich ihr Temperament wieder abgekühlt hatte. "Sie stand im Weg. Also hab ich Sie schlafen gelegt. Keine Sorge, Sie ist nicht Tod. Aber sonst hätte ich nicht die Kontrolle von diesem Körper ergreifen können." erneut eine letzte Einrenkung, die aber schmerzfreier durchgeführt wurde. "Gut. Erledigt. Dein Part." sprach Nyx ein letztes Mal bevor sie die Kontrolle aufgab und Noire wieder - völlig aus dem Kontext gerissen - wieder ihre Kontrolle besaß. "Nyx..." warf sie perplex ein, als sie merkte Wie Sie sich kurz bemerkbar machte - gedanklich - und Nyx sich alle anwesenden Geister oder Dämonen nun genauer ansah. Séamus äußerte seine Schmerzen als er seine Hand vorhielt und eine sehr bösartig aussehende Wunde zeigte. "Ich bin mir ... sicher dass da ein einfacher Verband nicht reichen wird... Oder meine Salben." sie war noch nicht ganz auf dem Damm da Sie so schlagartig wieder die Kontrolle hatte. Das war der Moment als Rouge sich zur Gruppe wandte und bei Ihnen angekommen sich Séamus "Wunde" zuwandte. "Sieht ja bezaubernd aus." als Sie sich der Wunde zuwandte.

Diana, die bis jetzt bewusstlos war, wurde durch das Ansprechen von Nina aus ihrer Benommenheit gerissen als Sie sich stöhnend aufrichtete - ihr Schädel brummte gewaltig und das letzte was Sie wusste war, dass sie eine ominöse Wut spürte bevor Sie hinterrücks erschlagen wurde. "Was ist nur passiert. Wo ist Noire?"

@Tobi: @Night Zap:

1 371

Heute, 17:18

Blanc antwortete, dass er einfach nur versuchte vorausschauend zu denken, mit dem Hintergedanken, dass es schlecht wäre, wenn Rhord einfach mal beim Aufstieg aus dem Gefängnis stürzen sollte. Indirekt hörte der Dämon aber auch eine Bitte heraus.

"Sobald du Hilfe benötigst, sag einfach bescheid, okay?", antwortete Rhord, ehe kurze Zeit später Amen aus dem achten Stockwerk zurückkehrte und seine Meinung bezüglich der Flucht bekannt gab. Die dämonische Dunkle Schwinge konnte da nicht widersprechen und richtete sich wieder auf. Ehe er aber Blanc stützen konnte, wenn er denn wollte, bemerkte er aber den Zweihänder vom Söldneranführer, den er zuvor auf Richard geworfen hatte.

"Dich und deine Waffe werde ich aber nicht gleichzeitig mitbekommen. Vielleicht kann uns ja einer der Ritter damit helfen?"

_______

Nyx musste Lauriam falsch verstanden haben, als er meinte, dass er dazu noch nichts sagen kann. Sie warf ihm vor scheinheilig zu sein und renkte ziemlich schmerzend ihm einen Wirbel wieder ein, von dem der Spezialagent noch gar nicht wusste, dass der nicht mehr richtig lag.
"Das hat nichts mit scheinheilig sein zu tun. Dir irgendwas anderes zu sagen wäre einfach nur voreillig und könnte in einer Enttäuschung enden. Es liegt einfach nicht bei mir das einfach so zu entscheiden und wenn ich es doch täte... sagen wir einfach, dass ich nicht erleben möchte, was dann geschehen könnte.", gab er zurück, um seinen Standpunkt klar zu machen. Er sah nunmal einfach keinen Sinn darin jetzt Nyx erstmal zu vergewissern, dass sie bekommt, was sie möchte, ohne zu wissen, was seine Vorgesetzten ihm sagen werden.

Was Diana anging kommentierte sie einfach, dass sie ihr im Weg stand, da sie sonst nicht von Noire hätte Besitz ergreifen können. Dieser Geist schien wohl eine starke egoistische Ader zu besitzen, so zumindest Aellas Schlussfolgerung. Nicht, dass sie besser da stand, das war ihr selbst bewusst, aber einfach nur jemand fremdes ausknocken, um dann wen anders fremden zu übernehmen kam ihr etwas falsch vor.
Nun, zumindest lebt sie noch... Wobei existieren wohl der bessere Begriff wäre, denn lebendig ist ein Geist auch nicht gerade. Ein Gedanke, der dem Anführer der Dunklen Schwinge auch kam, er aber jetzt nicht einwerfen wollte. Für solch kleinkarierte Korrekturen war keine Zeit.

Nyx renkte nochmal irgendwas ein - die Reise an den Rand des Komplexes hatte wohl mehr Schäden hinterlassen, als es Lauriam sich zuerst dachte - und gab dann unerwartet wieder die Kontrolle ab.
Als jemand, der viel mit Geistern zu tun hat war dem Schwarzen Hand-Mitglied bewusst, dass Nyx nun in der Geisterwelt noch nahe stehen musste und ihn noch hören müsste: "Danke für die Hilfe, Nyx." Ein Danke, welches eher in den Raum gestellt wurde, anstatt an die verwirrt reinschauende Noire, war für die Leistung, die sie vollbrachte wohl das einzige aber auch mindeste, was er derzeit zurückgeben konnte.

Was Amen weiter weg meinte entging ihm auch nicht und dagegen ließ sich auch nichts sagen.
"Ich bin dann schonmal auf dem Weg nach oben. Rouge, falls eine Säule einzubrechen scheint könntest du oder jeder andere noch gebrauchbare Thermomant uns allen etwas Zeit verschaffen, wenn man die brüchige Stelle kurz in Eis hüllt." Erst jetzt wo er anfing zu gehen merkte Lauriam erst so richtig, was für einen Dienst Nyx ihm erwies. Die Schmerzen waren beim gehen noch da, aber es war aushaltbar.

Für den Notfall, dass das alles hier schneller zusammenbricht als Lauriam es raus schafft hatte er bereits jetzt vor in dem Falle einfach mittels seiner Windmagie etwas abzukürzen. Mit Kaithlyn anwesend wollte er sowas aber eher weniger gerne zeigen, da ein Windmagier ja gerade erst in Killius-Stadt mitgewirkt hatte einen Fürsten zu ermorden - auch wenn dieser Windmagier aktuell als tot gilt.

@Soren:

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Raisen

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1 372

Heute, 17:54

"Gut festgestellt. Also nimm deine Beine in die Hand Söhnchen und schau dass deine Prinzessin hier lebend herauskommt", meinte Rouge nur in seine Richtung, nachdem Amen gesagt hatte, dass sie hier schnellstmöglich verschwinden sollten. Der Weißhaarige nickte nur und ging seines Weges. Während er die Treppen hochging, konnte er erst die Ausmaße des Kampfes sehen: Die siebente Ebene war stark zerstört und es eigentlich ein Wunder, dass bei diesen mächtigen Angriffen keiner verstorben war. Ebenso ist es überraschend, dass das alles hier noch nicht eingebrochen ist...entsprechend legte der Junge an Geschwindigkeit zu, aber es war immer noch nicht mehr als ein schnelleres Gehen. Anna war aufgrund ihrer Unterernährung ziemlich leicht, weshalb er kein Problem damit hatte, sie die ganze Zeit zu tragen.

In der Zwischenzeit stellte er sich die Frage, wie er am besten zusammen mit seinen "Freunden", den Geistern, kämpfen konnte...