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Raisen

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1 521

Sonntag, 17. März 2019, 21:24

"Tu es. Lass uns gemeinsam in das Reich der Toten übergehen!", waren ihre Worte, bevor sie ihren Dolch hob und damit auf Amens Brust zielte.
Rouge war verrückt. Das...was zur Hölle.
Statt sich selbst zu schützen, wählte sie den möglichen Tod - nur um am Ende als Sieger hervor zugehen. "Verrückt" war das einzige, was dem Jungen darauf einfiel. Doch sein Zeitpunkt war noch nicht gekommen und Rouge hätte es wissen können, dass Amen nicht der Typ für sowas war - er hatte eine Absicherung. Noch dazu die Größte, die er anbieten konnte.
"Erwache, Shinra", sprach Amen ruhig, während er Rouge in die Augen sah.

Was folgte war die Explosion des Böllers und eine Menge Staub, der aufgewirbelt wurde. Doch Bruchteile einer Sekunde vor der Explosion tat sich etwas zwischen Amen, Rouge und dem Böller. Ein Licht blitzte auf. Rouge konnte nun zwei Sachen spüren: Dass ihr Dolch auf eine schier undurchdringbare Mauer prallte, die wie aus dem Nichts entstanden war. Daneben spürte sie die selbe Magie, die Amen immer ausströmte, nur um ein vielfaches stärker. Von dem Böller und der Explosion spürte sie nichts, denn rechts von Rouge war ebenso eine Barriere aus Licht, die fast ganz durchsichtig war. Sie hatte die beiden Kämpfenden vor der Explosion beschützt.

Amens rechte Augenfarbe war nun blau, während das linke Auge ihren Grünton behielt. Der Junge wurde von einer gelblichen, schwach sichtbaren, Aura umhüllt, die von seiner linken Hand, die in der Geisterwelt war, ausströmte.

"Ihr verdammten Kinder!", waren die ersten Worte aus Amens Mund, aber es war nicht er, der wütend sprach. Auch war es nicht die Misch-Stimme, die für das Erwachen üblich war - es war 100 % Shinra. Nicht nur, dass sie sich den Körper angeeignet hat, sie hatte Amen regelrecht ausgesperrt, denn dieser konnte nicht zurück...was? Die Eisfesseln wurde von ihr beseitigt und die Barriere, die sich zwischen Rouge und Amen befand, bewegte sich schlagartig in die Richtung der Tierwandlerin, die damit von dem Jungen "weggeschoben"* wurde. Shinra, die nun vollends die Kontrolle hatte, erhob sich. "Zwei Erwachsene Leute, die sich wegen sowas unbedeutenden Abschlachten wollen, was ist denn los mit euch?!", schimpfte die Frau und klopfte sich den Staub von Amens Kleidung. "Du willst einen Kampf auf Leben und Tod, Amen?", fragte sie rhetorisch zu dem Jungen, "Ich kann dich persönlich in dein Grab befördern, wenn du unbedingt sterben willst!" Das war keine normale Wut mehr, das war schon ein vollkommenes Ausrasten von Shinra, die sonst immer recht ruhig blieb. Doch solche Sachen waren etwas, die ihr überhaupt nicht passten - weil Amen beteiligt war und weil er seine "friedliche Zukunft" mit den Schattenwölfen wegwerfen will. Und für was? Ein dummer Kampf, der nicht unnötiger nicht sein könnte.

Dann wandte sie sich zu Rouge, denn auch für sie hatte sie einige Worte. "Und jetzt zu dir!", brüllte sie die Tierwandlerin an, "Welche Anführerin würde ihr eigenes Leben wegwerfen, nur um am Ende sagen zu können 'Seht her, ich habe gewonnen!'? Ist das dein Stolz? Deine Ehre? Kein Stolz dieser Welt ist es Wert, sein eigenes Leben wegzuwerfen, wenn es bedeuten würde, dass man hunderte Freunde oder seine Familie zurücklässt. Dein Mann, dein Kind - was würden sie denken, wenn du hier stirbst?" Shinra atmete durch, aber keineswegs ließ sie Rouge zurückreden. Amen sowieso nicht. "Man kämpft um zu überleben und um zu beschützen, nicht damit man um jeden Preis gewinnt. Wer stirbt, hat versagt. Es gibt keine Ehre oder einen Stolz im Tod. Wer überlebt, kann weiterhin jene beschützen, die ihm wichtig sind. Du bist die Anführerin hier, gerade du solltest das am besten wissen!"

Nach diesen Worten verflog die Aura und Amen bekam wieder die Kontrolle. Dieser spürte schlagartig die Ermüdung seines Körpers und er konnte sich nicht auf seinen Beinen halten, weswegen er sich schnellstmöglich hinsetzte.

...ihm war jetzt jeden Falls die Lust vergangen.


@Soren:

1 522

Sonntag, 17. März 2019, 22:39

Niemand konnte erahnen was sich gerade abspielen würde. Weder Rouge. Weder Blanc. Weder Amen. Blanc, der alles von der Seitenlinie betrachtete hatte bereits ein mulmiges Gefühl als Sich Rouge nicht entschied, den Feuerwerkskörper wie zu Beginn des Kampfes einfach einzufrieren sondern eine Entscheidung von Amen zu erzwingen. Das war nicht Sie selbst. Was hatte Sie vor. Die Frage hätte er wohl nicht mehr stellen können, hätten sich nicht die Ereignisse unerwarteter Weise komplett überschlagen, denn nichts davon verlief so, wie es wohl beide vorhatten. Das letzte was man von Amen hörte war der Name "Shinra" - ein Name den Rouge kannte und Sie bereits ein Spektakel erwartete - oder ihren Tod? - und Ihr Dolch von einem schier nicht überwindbaren Kraft aufgehalten wurde. Doch nicht nur das, hörte sie noch die Explosion des Böllers und das knistern, das die helle Pracht verfolgte, nur um unbeschadet davon gekommen zu sein. Warum? Ihr Dolch prallte zurück während sie realisierte das etwas nicht stimmte - Amen war verändert. Das merkte die magiebewandte Füchsin. Und wurde von einem Gefühlsgewitter erfasst.



Von schierer Willenskraft wurde Rouge von Amen gedrückt und landete auf alle vieren, nur um einen Monolog zu hören der selbst Ihr die Sinne wachrüttelte. Es war Shinra. Die Stimme die Sie auch im Reich von Titania kannte, doch so emotional dass Sie das aus der Fassung brachte. Blanc stand bereits auf, richtete seine Schwester an seinen Gürtel zurecht, während er aufmerksam den Worten der Ihm noch unbekannten Person lauschte und selbst erstaunt war das es etwas gab, dass die sonst so stolze Füchsin aus der Fassung brachte. Abstaubend richtete sich die Person auf, und nun bekam Rouge ihr Fett ab. Eine emotionale Rede. Eine Rede über die Familie, die sie schwor zu verteidigen, eine Familie, die sie nicht nochmal verlieren wollte, Ihre Kinder - Ihr 'leibliches' Kind und deren 'Vater' und ihr Ehrgefühl und Stolz dass Sie zu diesem Wahnsinn überhaupt überleiten lies. Sie hatte keine Chance sich zu verteidigen, noch hatte Sie die Kraft überhaupt dagegen etwas zu sagen, hatte Sie doch vollkommen recht. Realisierte dass Sie sich verleiten lies zu etwas, was nicht ihrem Credo entsprach. Und Sie war dabei das wichtigste Gut zu vergessen was es gab - die eigene Existenz.

Das Schweigen war schmerzhaft. Amen sackte einfach in sich zusammen, während Rouge ebenfalls nur geschockt fokussiert auf Amens Körper, das Medium von Shinra blickte. Keiner der Beiden hatte ein Recht darauf etwas zu sagen, hatte sie doch bewiesen wer hier die erwachsene Person war. Rouge nicht, soviel stand fest. Der erste der das Wort nach Shinra erhob war Blanc. "Ich denke dieser Kampf war für euch beide mehr als nur die Erfahrung eines erbitterten Schlagabtausches. Wer auch immer gerade sprach - und wenn diese Person gerade zuhört - hat euch beiden hoffentlich die Augen auf eine ganz besondere und wichtige Lektion geöffnet." dabei wanderte er zu den Beiden auf das Schlachtfeld, Schwerter aneinander klappernd mit den leichten Geräuschen seiner schwer gepanzerten Lederrüstung. "Ihr habt euch von euren Schwächen leiten lassen. Du, Amen, bist besessen nach Macht. Macht um etwas zu erreichen. Macht, etwas zu besiegen. Doch dieser Machthunger macht dich blind." er wechselte den Fokus zu Rouge. "Und du Rouge, hast dich von deinem Stolz, deiner Ehre und deiner Selbstsicherheit leiten lassen. Du hättest diese Situation viel einfacher lösen können, doch etwas hat dich verleitet irrational zu handeln. Das war Leichtsinnig von dir." dabei erreichte er zumindest Amens Position und kniete sich neben Ihn hin, legte eine Hand auf seine Schulter. "Kraft ist nichts anders als eine Begriff das sich in dieser Welt als Maßstab etabliert hat für die rohe Stärke einer Person. Du suchst die Kraft etwas zu erreichen, da du immer und immer wieder gescheitert bist, siehst aber nicht, dass dich deine Suche nach "Kraft" - nach einer Macht etwas zu erreichen - Blind werden lässt. Und als du dir selbst beweisen wolltest wie viel Kraft du wirklich besitzt - hast du dich selbst darin verloren und 'es' ebenfalls. Wenn du also deine eigene Stärke nicht richtig anwenden kannst, sie dir nicht selbst bewusst bist - hat diese keine Bedeutung." was er dabei meinte ließ er offen, lies er dieses kleine Rätsel für Ihn zum Überlegen, hielt dabei eine Hand zum Aufrichten an. "Steh auf, werde dir deiner Situation bewusst und schau nach vorne. Nimm einen Schritt nach dem anderen und in dem Tempo, dass du nicht erneut hinfällst."

@Raisen:

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Leos Tritt brachte Lauriam tatsächlich zum Fall, doch aus der Idee, sich aufzurichten, was dank der Schmerzen durch all die Verletzungen als auch dem Ende seiner Magie eine Herkulesaufgabe war, scheiterte an den weiteren Maßnahmen, die der Magier der Hand nutze, um Ihn Kampfunfähig zu fesseln. Seine Arme und Beine wurden durch einen Druck von Wind beeinträchtigt und konnte diese nicht so bewegen wie er sich diese gewünscht hatte. Nicht zuletzt fühlte er erneut einen Druck auf sich als Lauriam sich auf Ihn stürzte, seinen Kopf in den sandigen Boden drückte und er ein stechendes Gefühl an seinen Kehlrücken. Er war nicht nur Kampfunfähig sondern auch noch in einer Situation, in der er einfach zu töten war. Er hat Verloren. Erneut. Schon wieder. In einem Moment wo wichtiger nicht hätte sein können. Er war verbittert. "Beende es. Beende meine jämmerliche Existenz." seufzte der Söldner nur während er leblos lächelte. "Ich hab Rhord nicht überwältigen können. Ich habe gegen diese Frau beim Anwesen von Melsen jämmerlich versagt, hab meine Familie tagelang Kummer bereitet, war während dem Gefängnis nur das Zünglein an der Waage, wurde ausgespielt und hab es nicht einmal geschafft meine geliebte Schwester vor seinem einfachen Handlanger einer Untergrundorganisation zu befreien die Sie für ihre kranken Pläne einbindet die Weltordnung nach deren Puppentanz zu lenken. Ich hatte geschworen die Welt von Korruption im Adelsstand zu bekämpfen - und sie mich an, besiegt, gebrochen. Was soll ich jetzt schon noch erreichen können." das Selbstmittleid war schon fast erschreckend falsch von Ihm zu hören. Der sonst so fröhliche, aufmunternde und selbstbewusste Mann - gerade nur ein Schatten von sich selbst.

@Tobi:

1 523

Sonntag, 17. März 2019, 23:47

Nina machte dicht, sobald es um ihren Vater und "die falschen Fragen" ginge. Aber sie schien bereit zu sein über etwas zu reden... vielleicht.
"Was wären das denn für falsche Fragen?", fragte Aella, um nicht nur herauszufinden welche Themen über ihren Vater ihr unangenehm sind, sondern auch über was sie offenbar reden kann. Besonders ersteres kann hilfreich sein für zukünftige Versuche, um erfahren, wo, also bei welchen Themen, es Sinn machen könnte die Dämonin auszutricksen.
Es stimmt nämlich zwar, dass es sie eigentlich nicht angeht, aber mit der ganzen Vorgeschichte, die ihr und auch vermutlich einigen der anderen zu gewissen Maßen bereits bekannt ist, also zwischen Nina, Seamus, Korina und der ganzen Fluch-Sache, beschlich die Winddämonin das Gefühl, dass es schlauer wäre dennoch zu versuchen ein paar Informationen zu schöpfen.

@Night Zap

___

Lauriams Plan funktionierte fast perfekt. Das einzige Detail, welches schief ging war, dass Leo nicht schon von der Windmagie auf den Boden runtergerissen wurde, sondern erst als Lauriam sich auf ihn stürzte. Was nach dem platzieren des Dunkelheitsdolches folgte war aber mehr als nur das Eingestehen einer Niederlage, sondern auch die Bitte sein Leben zu beenden. Der Söldner ertrank geradezu in Selbstmitleid und Lauriam hatte aus einem ihm bewussten Grund das Gefühl, das alles in den letzten Tagen zu genüge erlebt zu haben.



"Ich sollte wirklich anfangen für Fälle wie dich, Brandon oder Leonardo Lohn zu fordern.", begann er Noires Bruder zu antworten.
"Ist das bei euch Schattenwölfen immer so, dass wenn einmal etwas nicht klappt, ihr an eurem Selbstmitleid erstickt? Schluck deine Ehre und deinen Stolz doch einfach runter, sowie als du es tatest, als du mich hinterrücks angegriffen hattest. Nein, noch besser, tu nicht so als würde dein verdammtes Leben davon abhängen."
Lauriam hob sich etwas mit seinen Knien hoch, drehte mit seiner freien Hand Leo so gut er konnte auf seinen Rücken, packte ihn am Kragen und hob ihn zu sich hoch, sodass der Söldner ihm genau in die entschlossen blickenden Augen schauen konnte, während er seine Waffe nun an Leos Hals hielt, um ihn ruhig zu halten. Weiterhin war in seiner Stimme neben seiner Ernsthaftigkeit nun auch immer mehr eine Spur an Wut zu finden.
"Die Dinge laufen eben nicht immer optimal. Na und? Vor einigen Tagen wurde auch mein Leben verschont, sowie das der anderen, deiner Schwester miteingeschlossen. Hat uns diese Scham umgebracht? Nein. Leonardo hat vor wenigen Tagen alles verloren. Ist damit alle Hoffnung für ihn verloren? Nein, denn auch wenn er zuerst überzeugt werden musste, konnte ich ihn auf einen neuen Weg helfen. Wie wäre es, wenn auch du anfangen würdest anstatt so rumzuheulen Lösungen für deine Probleme, deine derzeitige Schwäche, zu finden? Wozu hast du eine Familie, wenn nicht für sowas?"

Nach diesen Worten stieß er mit seiner Hand, mit der er Leo am Kragen gepackt hatte wieder zu Boden und stand auf.
"Sofern du dich nicht weiter wehrst werde ich dich nicht töten. Ich töte nämlich ausschließlich nur dann, wenn ich einen Nutzen für mich dahinter sehe, es als die beste Option zu all den anderen sehe. Anders als du scheine ich anscheinend aber auch noch die notwendige Empathie zu besitzen, um zu verstehen, warum dein Tod mehr als nur niemanden was brächte, sondern auch vermeidbares Leid verursachen würde. Denk an Noire. Denk an den Rest deiner Familie. Hast du bei deinem Wunsch eben auch nur ansatzweise daran gedacht, wie sie bei deinem Verlust fühlen würden?"

Damit hatte der Spezialagent alles gesagt, was nach Leos Gesülze ersteinmal aus seiner Sicht notwendig war, um Noires Bruder wieder die Augen zu öffnen.

@Soren

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (18. März 2019, 15:34)


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1 524

Montag, 18. März 2019, 15:39

Auf diese Frage hin musste Nina kurz überlegen. Was genau sollte sie eigentlich über ihn Geheim halten? Am besten fing sie mal mit einer vagen Kategorie an. "Öh, nichts über seine Zukunftspläne, natürlich. Die kriegt ihr sowieso raus, wenn ihr mit Korina zu uns kommt und eingeladen werdet, euch uns anzuschließen." Das einzige, was sie offen darüber sagen konnte, war, dass Vater eine bessere Welt schaffen wollte, aber das wusste Korina ja schon von ihr und Séamus.
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@Tobi: @Soren:

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1 525

Montag, 18. März 2019, 18:30

Amen war zutiefst erschüttert.
Shinras und Blancs Worte schnitten tief.
Der Weißhaarige war fassungslos und unfähig, etwas zu sagen. Wortlos und mit einem leeren Blick nahm er Blancs Hand, der ihm aufhalf.

Er hat...sich selbst verloren und verraten.
Nein, nicht nur sich selbst.
Viel schlimmer war es, dass er Shinra verraten hatte.
"Es tut mir leid", war das einzige, das Amen über die Lippen brachte.
Das war nicht nur an Rouge gerichtet, sondern auch an Shinra...und sich selbst.


@Soren:

1 526

Montag, 18. März 2019, 19:42

"Das ist der erste Schritt. Gut." antwortete er nur fürsorglich als er Amen aufhalf und sicherstellte dass er nicht gleich wieder umkippte. Nun gab es natürlich auch Rouge, und Gentleman wie Blanc war ging er natürlich auch zu der dort immer noch etwas fassungslosen Fuchsdame, die ihn nur lächelnd anblickte als er Ihr die Hand anbot, aber nichts zu ihr sagte. Sie war alt genug um selbst zu realisieren was Sie gerade tat, da bedurfte es keiner Worte. Wobei - es gingen Ihr einige Worte doch über die Lippen. "Dass ich den Tag noch erleben durfte an dem Ich in meinem Alter nochmals über das Leben von einer älteren Persönlichkeit belehrt werde. Scheint als hätte ich doch noch einiges nachzuholen wenn ich eine Vorbilds Funktion erfüllen möchte... Auch mir tut es Leid." kam der sonst so strengen Füchsin über die Lippe, als sie sich bei Amen als auch bei sich selbst und Shinra entschuldigte. Beide wieder auf den Beinen betrachte Blanc die Schäden die die Wiese dieses Mal wieder einstecken musste. "Dieser Ort ist schon faszinierend, egal wie Oft wir Ihn hier verwüsten, er erlangt immer wieder seinen alten Glanz." dabei nickte er der Natur entgegen, obwohl dort niemand wirklich anwesend wäre dem das Nicken galt, bevor er sich mit dem Arm an seinen Schwertgriffen ablegend an die beiden wandte. "Gut ihr Zwei, Zeit wieder zurückzukehren. Die Ritter dürften gerade dabei sein abzureisen und wir wären wohl schlechte Gastgeber wenn Wir Sie nicht ordentlich verabschieden würden."

Blancs Wunsch einen Kampf gegen den Grausee-Stil zu erhalten sollte unerfüllt bleiben, wurde Ihm die Ehre schon enthalten gegen die Eltern der beiden Grausee‘s ankämpfen zu können. Zumindest jedoch kehrten Sie tatsächlich "rechtzeitig" - sie hatten die Ritter warten lassen - zum Lager zurück, mit jeweils einer angeschlagenen Rouge, die dies aber nicht so offen zeigte wie wohl Amen und einem gut gelaunten Blanc, der die Ehre übernahm sich an die Kommandantin selbst zu wenden. "Auch wenn Ihr es bereits oft genug gehört habt - Lasst mich euch nochmals im Namen aller meiner Töchter und Söhne für eure Unterstützung bedanken. Ich bin ir sicher dass die Bande, die wir durch diese gemeinsame Schlacht - und den ein oder anderen persönlichen Verbindungen - geknüpft haben noch ihre Blüte zeigen werden wenn wir uns gegenseitig nochmals benötigten sollten." formulierte der alte Wolf während er stolz einen "lockeren" Handschlag - nicht den förmlichen sondern eher den brüderlichen, unter den Söldnern üblichen - der Kommandantin, Tochter und 'Stieftochter' anbot.

@Raisen: @Night Zap:

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Leo hat in den Abgrund gestarrt als er erneut verloren hatte, nur um von der Person, die er beseitigen wollte, aus genau diesem Abgrund herausgezogen werden würde. Seine Ansprache tat weh. Seine Ansprache war nur die Wahrheit. Doch war die Ansprache notwendig um Ihn wieder dahin zu bringen, wo er sich ursprünglich sah. Auf einen rechtschaffenden Weg. Einen Weg, die Familie zu schützen und zu unterstützen. Es war ironisch, als er tief in die Augen von genau diesem Mann betrachtet wurde und seine Selbstsicherheit sich dem Zweifel hingab. Er war so enttäuscht von sich selbst, doch hatte er so etwas gebraucht. Vielleicht hat er auch einfach nur eine Möglichkeit gesucht all diese Zweifel endlich herausgeschlagen zu bekommen. Er konnte nicht antworten, nicht solange er im Griff und der Belehrung des Mannes war, der Ihn dann wieder zu Boden warf als er aufstand und sein Leben verschonte. Er blieb nur am Boden liegen, hatte gerade keine Kraft aufzustehen. Doch wollte er Lauriam nicht einfach so gehen lassen. "Danke ..." sprach er dem Agenten nach, bevor er noch eine Sache loswerden wollte, bevor er ihn wohl nicht mehr damit erreichen würde. "Ich weiß nicht was eurer Verhältnis ist, aber diese Arlene riecht förmlich nach Ärger. Pass auf dass Sie dich nicht wie eine Zecke aussaugen wird. Sie scheint alles Mögliche zu versuchen so verzweifelt wie Sie war mich als Außenstehenden "auszunutzen" ... Pah. Als ob ich ihr jemals vertraut hätte.“

@Tobi:

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Noire, die von der Diskussion der Geister glücklicherweise nicht mitbekommen konnte, hatte sich fertig bekleidet und ausgerüstet um sich dem Training zu widmen, was sie sich selbst vorgenommen hatte. Zwar wäre es Ihr lieber gewesen hätte sie etwas moralische Unterstützung von Amen oder Shinra dabei gehabt aber sie würde dass nun auch alleine schaffen. Sie ging daher auf die kleine Waldpassage, die auch Amen ursprünglich nutze und sie dort Diana kennenlernen konnte um mit beiden Partnerinnen sich ihrer nun zur Verfügung stehenden Kräfte bewusst zu werden. Da Sie mit Diana bereits in Melsen’s Anwesen etwas Übung bekommen konnte und ihre Schwäche mehr im Nahkampf lag, war heute Training mit Nyx an der Reihe, die Sie Gedanklich unterrichtete, über welche Kräfte sie verfügte und wie Sie diese einsetzten konnte - sie hatte zwar mitbekommen was Nyx alles konnte aber das war alles Ihre Erinnerung an ihre alten Reflexe - Noire musste sich dies erst aneignen oder diese Erinnerungen in ihre eigenen Bewegung flüssig einfließen lassen. Daher war der erste Schritt die Gravitationsmagie richtig nutzen zu können - Und bereits da merkte Sie wie ungewohnt der eigene Einsatz von Magie war - ist sie als Gestaltwandler nicht gerade Magieexperte. Daher war der erste Versuch, sich mit Gravitation leichter zu bewegen, eine reine Katastrophe. Wie gut dass Ihr niemand dabei zusah - außer eine Kopfschüttelnde Nyx und eine lachende Diana.

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1 527

Montag, 18. März 2019, 20:02

Amen war in sich gekehrt, weswegen er Rouges und Blancs Dialog nicht mitbekommen hatte. Wie konnte er es wagen...nur wegen Macht? War er so in Eile, um Menhit zu schlagen? War er so verzweifelt? Doch was wenn...er hatte keine Zeit. Erst als sich die beiden Anführer der Schattenwölfe Bewegung setzten, wurde Amen aus seinen Gedanken gerissen. Auf dem Weg zurück wurde ihm klar, dass es noch viele Sachen gab, die er mit sich selbst und Shinra klären musste. Dieser Kampf war nicht das, was er sich erhofft hatte, aber wohl das, was er gebraucht hatte. Ein Weckruf, der ihn klar werden lassen sollte, dass er auf dem falschen Pfad ist.

Zurück im Lager merkte Amen erst bei den irritierten Blicken der Söldner, wie er gerade aussah: Sein Oberteil ist voller Blut im Brustbereich und ebenso seine rechte Hand. Es sah nach viel aus, aber im Grunde waren es nur Fleischwunden, die ihm an drei Stellen zugefügt wurden - oberhalb beider Schlüsselbeine und am Handgelenk. Zum Glück kam Rouge nicht dazu, mit dem Dolch tiefer in sein Gelenk zu schneiden. Sonst wäre es eine reelle Gefahr gewesen, dass er jegliche Beweglichkeit verliert.


@alle:

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1 528

Montag, 18. März 2019, 20:57

Kaithlyn war ziemlich überrascht, als die Anführer der Schattenwölfe endlich kamen. Sie waren zusammen mit Amen zurückgekehrt, und wie es aussah, hatten er und Rouge einen etwas extremen Trainingskampf hinter sich. Erwähnen tat sie es aber nicht, die Söldner waren daran gewöhnt, wenn es etwas grober zuging, da wäre es unhöflich, sich groß darüber Sorgen zu machen. Zur Verabschiedung schüttelte Kaithlyn den Eltern der Wölfe die Hände.
"Auch für uns war es eine große Ehre, an Eurer Seite zu kämpfen. Ich bin mir sicher, diese Zusammenarbeit hat unser beider Gruppen stärker gemacht. Solltet Ihr erneut Hilfe gebrauchen beim Kampf gegen die Korruption, so zögert nicht, den Orden des Pegasus um Hilfe zu bitten." sagte sie.
"Ein dreifaches Hurra für die Schattenwölfe!" rief Quinn, und die versammelte Ritterschaft rief den Lob auf ihre Verbündeten aus. Dann war es schließlich Zeit zum Abreisen. Kaithlyn drehte sich im Gehen noch einmal um und winkte Korina zu, und dann waren die Ritter schließlich verschwunden.
Korina atmete erleichtert aus. "Huh, es hat tatsächlich funktioniert, fürs erste hab ich Ruhe." sagte sie zu Rouge. Die Lüge hatte sie tatsächlich die ganze Zeit über aufrecht erhalten können. Jetzt, da sie nicht mehr die halbamnestische kleine Schwester spielen musste, konnte sie erst mal wieder zur Ruhe kommen. Und konnte sich prompt einen Kommentar nicht sparen. "Was ist denn eigentlich mit dir und Amen los? Habt ihr eine Bärenmutter geärgert?"
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@Soren:

1 529

Montag, 18. März 2019, 21:16

Alles was deren Zukunftspläne betrifft. Damit ließ sich arbeiten und Nina gab zudem gleich ein paar Bausteine mit denen sich arbeiten ließe.
"Hmm... Was könnte man da... ach ich habs! Dein Vater ist doch bestimmt auch ein Dämon und dann hat er doch sicherlich eine super coole Fähigkeit, oder? Was kann er denn so schönes?" Die Winddämonin überlegte bereits während sie diese Frage stellte weiter, wie sie den anderen Punkt aus Nina herauskitzeln könnte, wobei die Überleitung ne harte Nuss war.
"Wobei, nur über Fähigkeiten zu reden ja doch etwas langweilig wäre! Sag mal Nina, hast du oder einer deiner Geschwister deinem Vater schonmal widersetzt? Du kommst mir sehr brav vor, aber bestimmt gab es doch irgendwo mal etwas wo einer von euch ablehnen musste. Wie hatte er reagiert? Eltern reagieren gerne ziemlich unterschiedlich auf soetwas, da würde mich das mal brennend interessieren!"

Sollte die Einladung eintrudeln wäre es bestimmt hilfreich zu wissen, wie sehr sie bei einer Ablehnung der Rekrutierung mit einem Kampf auf Leben und Tod rechnen dürfen. Diese Frage war dafür nicht die beste, könnte er seine Kinder anders behandeln als andere und zudem wird er bestimmt auch mal einem weniger wichtigen Thema ein "nein" akzeptieren können. Doch vielleicht bringt die Frage mit etwas Glück ja doch noch etwas? Aber alleine die besondere Fähigkeit des Vaters herauszufinden wäre eine große Sache. Und wenn Nina nun etwas verheimlichen wollte, könnte diese etwas mit seinem Plan zu tun haben.

@Night Zap:
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Leo halfen Lauriams Worte, konnte dieser sich jetzt gedanklich beruhigen. Er brachte es sogar fertig sich bei dem Mann, den er eben noch umbringen wollte zu bedanken.
Seine "Beziehung" zu Arlene ließ der Söldner aber auch nicht unkommentiert. Es war auch für ihn offensichtlich, dass diese Frau nur Probleme machte, erwähnte aber auch wie versessen sie darauf ist ihr Ziel zu erreichen.
"Gern geschehen, wobei ich mich in gewisser Weise auch bedanken muss. Auch wenn ich mich alles andere als über deinen Angriff gefreut habe, ist es doch eine Erfahrung, die mich weiterbringt. Arlene ist gefährlich, zweifellos und genau deswegen ist jede Erfahrung gegen starke Gegner wie dich kostbar." Was den Kampfstil angeht lagen zwar Welten zwischen den beiden, aber es waren die Feinheiten, die Lauriam aus diesem Kampf nehmen konnte. Das Wissen darüber, was gut funktionierte und was eben nicht. Auch Überraschungsangriffe können jederzeit passieren.
"Wir sollten dann solangsam mal zurück gehen. Ich will nicht wissen, wieso Arlene oder einer ihrer Verbündeter noch nicht aufgetaucht ist, aber ich will mein Glück auch nicht überstrapazieren. Findet sie uns in diesem Zustand, wird das ein einseitges Massaker.", erklärte der Spezialagent dem Söldner, um ihm subtil mitzuteilen, dass diese Hexe nicht nur mit Worten umgehen kann, sondern auch brandgefährlich im Kampf ist. Es kam einem Wunder gleich, dass weder hier, noch in der Geisterwelt irgendwas passiert ist. "Auf dem Weg kannst du mir ja nochmal alles über deine Selbstverstärkung erzählen, sofern das zuvor nicht sogar schon die ganze Wahrheit war." Dass Leo damit indirekt auch die Überlebenschancen seiner Schwester erhöhen würde, meinte der Anführer der Dunklen Schwingen, brauchte er dabei nicht zu erwähnen.

Er selbst hob ehe er losgehen wollte seine eigene Waffe auf und wartete nur darauf, bis Leo sich selbst aufgerafft bekam. Tragen wollte er ihn nun ehrlichgesagt nicht, war das mit einer Hand auch noch etwas umständlich, bei den Schäden, die er selbst davongetragen hatte.

@Soren:
~~ Ungefähr zur selben Zeit ~~

"DU HAST WAS GETAN?!", schrie Arlene wutendbrannt ihrem Kollegen, der nebenbei versuchte soweit es in seinem gemieteten Schlafzimmer gerade ging nach hinten abzuhauen, entgegen, als dieser für sie eine unerfreuliche Nachricht hatte. "S-sorry, Arlene. Die Geister sahen etwas gelangweilt aus, d-daher habe ich ihnen heute morgen das nächstbeste Schiff zurück gezeigt. Hätte echt nicht mehr erwartet, dass du nicht nur diesen Söldner findest, s-sondern auch noch überredet bekommst, daher dachte ich, dass du ihre Hilfe auch nicht mehr benötigen wirst!"
Es zeigten sich zwischen den noch(!) nur die Luft würgenden Fingern bereits erste kleine Funken, als die Blitzmagierin Liard langsam mit dem Gesicht eines blutrünstigen Tieres, nein, Monsters, näher kam. Dem Angeborenen sträubten sich bereits die Nackenhaare auf, alleine bei dem Anblick. Ihm war absolut bewusst, dass er aus der Sache nicht schadensfrei rauskommen wird. "Ä-ähm h-hat dir s-schon mal j-jemand gesagt, dass du so wütend r-richtig, ähm... s-s-süß aussehen k-kannst, Partnerin?", winselte der nur noch langsam in starke Panik verfallene junge Mann seinem gegenüber entgegen, während diese langsam in Greifreichweite kam.
"LIARD!!!", waren die letzte Worte für denjenigen, der sich im Moment fragte, ob das Opfer es wirklich wert war, ehe er Arlenes Zorn am eigenen Leib, in dessen reinster Form, erleben durfte... Er tippte, wenn auch widerwillig, auf ein "ja".

1 530

Montag, 18. März 2019, 21:55

Der Kampf, den Rouge und Amen austrugen blieb von den Rittern unkommentiert, wobei die Blicke der Ritter als auch der Söldner auf die beiden nicht zu verkennen waren. Kaithlyn verabschiedete sich auf Blancs kleine Rede, während die Ritter feierlich die Söldner lobjubelnd hochleben ließen, und die Ritter natürlich von bis dahin wieder lebendigen Söldnern ebenfalls mit Jubel und Geheul verabschiedet wurden. Die Geräuschkulisse war nicht zu überhören und dauerte auch eine ganze Zeit lang an, bis sich diese langsam auflöste und Blanc seine Kinder freundlich bestimmten anwies sich doch ihren Aufgaben zuzuwenden, was Sie auch umgehend Gefolge leisteten. Somit war der Dreierverbund am Eingang des Lagers wieder alleine - nun nicht ganz als Korina sich auch dazugesellte und ihre Erleichterung bekannt gab das Ihre Lüge funktionierte - aus der Reichweite der Tierwandler der Ritter natürlich sonst wäre das ganze aus einem ganz schlimmer Fehler sehr schnell noch Bitter geworden - und Rouge belächelte dies nur Müde. "Nun, du kannst dir ja überlegen wie du den Gefallen in der Zukunft revanchieren wirst, nicht wahr meine geliebte Tochter?" und spielte damit auf die von Ihr selbst angelehnte Kompensierung von damals an. Natürlich entging Ihr nicht dass die beiden aussahen als hätten Sie einen Teufelskampf gegen ein wildes Tier hinter sich. Nun, Rouge verlor glücklicherweise (oder leider) nicht Ihren Humor. "Wir haben nur gegen ein bösartiges "Killer-Eichhörnchen" gekämpft und sind darauf erfolgreich hervorgegangen. Also nichts von großem Belang" dass die dabei auf eine sehr witzige Geschichte von Kaithlyn anspielte würde Sie sehr wohl noch selbst erkennen, war die Story von Klein Korina und dem Eichhörnchen nur zu gut. "Am besten lasst Ihr euch verarzten oder verheilen. Rouge kann sich auch um deine Wunden kümmern wenn du möchtest mein Sohn. Ist immerhin die erfahrenste Thermomantin was Heilkünste anbelangt."

@Night Zap: @Raisen:

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Lauriam’s Erklärungen waren auch für Leo aufschlussreich, wenn auch nur in Bruchstücken. Was auch immer diese Frau vorhatte - Er muss die anderen - besonders Noire - vorwarnen vor Ihr, nachdem er bewusst den Köder nutze um sich ihrem Plan zu fügen, da er sich dachte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. Dass die beiden tatsächlich nicht ins Kreuzfeuer kamen war auch für Ihn erstaunlich, rechnete er doch felsenfest mit einem späten Eintreffen von Ihr nachdem Sie ihn sicherlich in irgendeiner Form markiert hat zur Verfolgung. Nur mühsam richtete sich der Söldner auf, nachdem seine Wunden, teils verheilt, dennoch eine kleine Blutlache am Boden hinterließ. "Ob ich jemals wieder ein eisiges Gebiet nach dem Hölleninferno betreten werde?" war ein jämmerlicher Versuch seinen kümmerlichen Zustand zu überspielen. "Bei den Göttern, wegen diesem Mannsweib hab ich doch tatsächlich nicht meinen eigenen Plan verfolgen können. Das wird Sie mir noch büßen." schilderte er etwas verdrossen, als er seinen treuen Gefährten, zersplittert am Boden, aufsammelte um Ihn im Lager seiner gerechten Ruhestätte zuzuführen. Bevor er nahe Lauriam hinterherhinkte. "Was ich sagte war richtig, aber es steckt noch einiges mehr dahinter."

@Tobi:

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"Versuch mehr dir vorzustellen dass der Boden dich nicht festhalten kann. Als würdest du über Wasser laufen können da du so leicht wie eine Feder sein wirst." waren die ersten Erklärungsversuche von Nyx um Noire die Gravitationsmagie, die Sie kannte zu einem flüssigerem Anwenden zu bewegen. Die Magie nutzen zu können hieß noch lange nicht dass man sie auch auf Anhieb so meistert wie der ursprüngliche Besitzer - eine Ausnahme hier war Diana, da Noire bereits gute Erfahrung im Bogenschießen besaß und das Anwenden der Magie auf der Pfeile und die Nutzung von den Pfeilen eine Übungssache war, die bei ihrem Fertigkeitsstand einfach von statten gehen wird als jetzt die Nutzung von Gravitationsmagie, Illusionsmagie oder Elektromagnetismus. Das war alles sehr gehobene Magie, die in dem Bereich von Nyx als auch von Noire deutliche Vorteile mit sich brachten. Die nächsten etwa 15 Versuche liefen in etwa genauso stümperhaft oder mangelhaft ab wie der erste Versuch, bis Noire tatsächlich das erste Mal mit der Gravitationsmagie tatsächlich den Punkt erreicht hat, wo Sie sich lautlos über die Erde bewegen "könnte" - aktuell stand Sie nur da und fühlte sich tatsächlich befreiter, leichter. Entsprechend dauerte es nicht lang bis die Magie sich auflöste, da sie den Fokus nicht halten konnte.

Raisen

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Montag, 18. März 2019, 22:09

Die Ritter wurden verabschiedet und zurückblieben Rouge, Amen, Blanc und Korina, die sich zu ihnen begab. Beim Weißhaarigen war es deutlich zu erkennen, dass er verletzt war, aber auch Rouge wirkte etwas mitgenommen, was das Grausee-Mädchen ansprach: "Was ist denn eigentlich mit dir und Amen los? Habt ihr eine Bärenmutter geärgert?" Amen warf Rouge einen Blick zu, weil er nicht wusste, was und wie viel er wirklich sagen sollte. Am liebsten wäre es, das alles zu verschweigen, weil er nicht gerade Stolz darauf war...und es im Lager nicht gut ankommen würde. Auch die Schwingen wären wahrscheinlich nicht begeistert, wenn er hinausposaunt, dass er einen Todeskampf gegen Rouge hinter sich hat. Zum Glück war Noires Mutter äußerst kreativ und erfand in Windeseile eine Geschichte. "Wir haben nur gegen ein bösartiges "Killer-Eichhörnchen" gekämpft und sind darauf erfolgreich hervorgegangen. Also nichts von großem Belang", erklärte sie lächelnd, aber doch mit einem gewissen Hauch an Stolz in der Stimme. Amen verstand und sprang sofort darauf an. "Das Vieh hat mich überrascht und dann übel erwischt, aber das war's dann auch mit dem Monster", meinte der Weißhaarige. Blanc hingegen sagte nichts dazu, sondern riet Rouge und Amen dazu, sich verarzten zu lassen - dabei schlug er für den Jungen sogar Rouge vor. "Am besten lasst Ihr euch verarzten oder verheilen. Rouge kann sich auch um deine Wunden kümmern wenn du möchtest mein Sohn. Ist immerhin die erfahrenste Thermomantin was Heilkünste anbelangt." Amen nickte. "Das wäre großartig...Mutter." Es war nicht einfach für den Weißhaarigen, aber er hat viel über Rouge gelernt...sowohl gutes als auch schlechtes, aber er hat seinen Platz wohl gefunden. Dennoch wird es wohl noch etwas dauern, bis er sich vollkommen wohl fühlen wird.

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Night Zap

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Montag, 18. März 2019, 22:42

Auf einmal verstand Korina ganz genau, was heute Morgen mit Noire losgewesen war. Die Art, wie Rouge dieses Wort aussprach... es war die gleiche Weise, auf der Kaithlyn über Pfannkuchen geredet hatte. Das mit dem Eichhörnchen war kein dahergelaufener Witz - Rouge wusste, auf welchen Knopf sie damit bei Korina drückte. "Killer... EICHHÖRNCHEN?!" Korinas Knie wurden weich. Hatte Kaithlyn etwa alles verraten? Amens Zusatz gab ihr den Rest, sie fiel auf die Knie und faltete die Hände wie zum Gebet, als sie Rouge anflehte. "Bitte... BITTE sag's niemandem... ich tu ALLES!" Und als ihre eigenen Worte durch ihr Ohr hallten, fiel ihr Kinn praktisch zu Boden, denn jetzt konnte Rouge nichts davon abhalten, "alles" auszunutzen. Korina fühlte sich auf Insektengröße zusammenschrumpfen, während sie zu der Füchsin hoch sah.

~~Früher an diesem Tag, im Badezelt~~
Mit dieser Frage war Nina einverstanden. "Oh, er kann Leute mit Waffen verbinden! Dadurch hat er mich noch mal extra mit meinem Zwillingsbruder Niko zusammengeschweißt, nachdem sein Herz zu dem Schwert wurde." Und sie hob ihren rechten Arm, um das Rabensymbol auf dem Flügel zu zeigen. "Und er kann diese Magie auch so machen, dass sie sich mit jemandem verbindet, der die Waffe berührt, selbst wenn er nicht selbst da ist. Dadurch hat er die Nutzer des Schwertes davor bewahrt, sich vor ihrer Pflicht zu drücken."
So etwas hatte Nina ihr auch schon einmal erklärt. Wenn der Vater so eine Verbindung erschaffen konnte, warum hatte er dann das Ritual gebraucht, um Nina in Schlaf zu versetzen? Sie hatte gesagt, weil um ihr die Gefangenschaft angenehmer zu machen, aber Korina bezweifelte, dass er so nett war. Vielleicht war es, damit sie keine Chance hatte, sich zu lange mit seinen Opfern anzufreunden und rebellische Gedanken zu kriegen?
Jedenfalls wechselte das Thema jetzt auf abtrünnige Geschwister. Nina hatte schon einmal gesagt, sie hätte solche gehabt - ihr Vater hatte behauptet, sie wären diejenigen gewesen, die Niko umgebracht hatten, und genau das bestätigte sie jetzt. "Ja, da gab es ein paar. Angeführt von einem meiner wenigen älteren Brüder. Sie haben Niko getötet, weil ich nicht da war, um ihn zu beschützen." Schniefte sie etwa? Die Trauer in ihrer Stimme klang jedenfalls echt. "Sie sagten, Vater sei nicht gerecht, dass er nur den Ruhmes wegen Bösewichte tötet... gemeine Verleumdung! Jedenfalls sind sie entkommen. Vater hat es nie geschafft, sie für den Brudermord zu bestrafen."
Da die ganze Sippe des Vaters aus Dämonen bestand, war es gut möglich, dass auch die "Verräter" Dämonen waren, und das hieß, sie könnten noch am Leben sein und Korina dabei helfen, den Vater zur Strecke zu bringen, wenn sie sie doch nur finden könnte. Jedenfalls teilten sie wohl Korinas Meinung zu Vaters Verständnis von Gerechtigkeit.
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1 533

Gestern, 17:00

Was Nina alles erzählte war alles höchstinteressant, waren es doch alles Informationen, die eines Tages sehr wertvoll sein könnten. Nachdem Nina zu Aellas ersten Frage etwas erzählte, kam der Winddämonin auch bereits die nächste Frage in den Kopf. Ein wichtiges Detail. "Das klingt nach einer sehr interessanten, wenn auch traurigen Fähigkeit. Nur andere Wesen in Waffen stecken zu können, wo diese dann verweilen müssen... Ich bin mir sicher deinem Vater tut sowas immer sehr leid, oder?", erklärte und fragte Aella wohlwissend, dass Nina eines der "Opfer" ihres Vaters war. Indem sie Mitgefühl für sie und insbesonders ihren Vater zeigte oder eher heuchelt - gegen Nina hatte sie ja nichts, aber ihren Vater kannte sie nunmal nicht - könnte sie es schaffen Nina über die Zeit glauben zu lassen, dass sie eine Verbündete sein könnte und es eher in betracht ziehen würde sie in Dinge einzuweihen, die sie weniger vertrauten nie erzählen würde. Es konnte nicht schaden, zumal sich mit den anderen Geistern gut zu stellen vom Prinzip her auch keine schlechte Idee sein sollte. Auch wenn es etwas gemeines hat, das konnte weder sie noch ihre Schwester, die aber nichts dazu sagte, um Aella nicht in die Parade zu fahren, leugnen. "Aber sag mal, nur in Waffen? Oder gehen auch andere Gegenstände?"
Wenn sie eingeladen werden würden, wäre Klarheit über diese Sache, sofern Nina nicht selbst lügt, viel wert. Nicht, dass sie anfangen dort präperierte Dinge anzufassen und dann als Geiseln gehalten werden, damit Korina brav kooperiert.

Ihre andere Frage konnte die Dämonin dann aber auch positiv beantworten, auch wenn es weit mehr war, als was Aella eigentlich meinte. War dies der Jackpot?
Es gab also welche, die sich gegen ihren Vater stellten.
Was sie jetzt fragen und spielen musste tat ihr sehr leid, da die ganze Sache Nina offenbar ziemlich mitnahm, doch sie mussten erfahren wer im Zweifel, beziehungsweise wenn sie planen abzulehnen, ihre Verbündeten waren! "Das ist ja schrecklich! Könntest du mir ihre Namen nennen und sie beschreiben? Sollten wir mal zufällig auf einen von ihnen treffen und du und Korina gerade nicht zugegen sein wäre es für uns eine Möglichkeit sie zu erkennen und vielleicht zur Rede zu stellen!"
Beim ersten Satz gab sich die Winddämonin noch schockiert, darauf aber entschlossen und energetisch. Hoffentlich wird Nina es nicht so einfach erfahren, dass ihr gerade nur etwas vorgespielt wird... und hoffentlich kauft sie ihr es auch ab!

@Night Zap:
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Lauriam verstand teilweise nicht, was der geschlagene Söldner dort von sich gab. "Eisiges Gebiete". "Hölleninferno". Dass es Metaphern sein sollten war ihm schon bewusst, aber auf was genau?
Viel mehr interessierte den Spezialagenten ja aber etwas anderes.

"Eigener Plan? Was hattest du vor? Und was soll sonst noch hinter der Selbstverstärkung stecken? ", fragte Lauriam, wo er nach der Beantwortung dieser Fragen anfing über etwas gut nachzudenken.

Er dachte an die jüngsten Zusammentreffen mit den Indignito-Mitgliedern zurück. Lange waren sie still geblieben, aber seit Killius-Stadt haben sie sich offenbar nun dazu entschieden nach langer Zeit wieder ernst zu machen. Lauriam selbst war sich bewusst, dass er diese Angriffe zwar bisher immer abgewehrt bekommen hatte, aber diese wurden auch immer heftiger. Auch durfte er aber nicht vergessen, dass es Arlenes Unvorsichtigkeit zu verdanken war, dass er den ersten Sieg erringen konnte. Sollten diese Angriffe und Manipulationen nicht aufhören... er darf nicht arrogant sein und glauben die Sache wegen ein paar Siegen in der Tasche zu haben! Er muss Vorbereitungen treffen, im Falle dessen, dass Indignito Erfolg hat, er selbst aber mit dem Leben davon kommt!
Er redete auch mit Aella über diese Sache. Diese hätte am liebsten Siradda gleich mit gefragt, dies war momentan aber nicht möglich... Doch auch sie konnte dem, was Lauriam dachte nicht widersprechen. Und die beiden fassten einen Entschluß.

"Leo, ich weiß, dass du wahrscheinlich wenig von mir hälst. Dennoch, denkst du es wäre irgendwann in der Zukunft möglich deine Hilfe, sowie die des Restes deiner Familie zu bekommen? Entschuldigung dafür, dass ich so kryptisch bleibe, aber es geht um etwas, worüber ich nicht offen reden kann, unteranderem aufgrund eines Versprechens, welches ich zwei mir nahestehenden Personen gab. Aber wenn Arlene oder sonst wer von Indignito, der Dämonenjägergilde, der Arlene allen Anschein nach angehört, Erfolg haben sollte, weil ich einmal zu schwach war einen gewissen Geist zu beschützen, werde ich jede Hilfe benötigen, die ich bekommen kann... Soviel sei aber schonmal gesagt, es hat nichts mit meinem Arbeitgeber zu tun." Lauriam musste, als er das letzte hervorgehoben hatte, um klar zu machen, dass die Schattenwölfe nicht befürchten mussten sich dann die Hände schmutzig zu machen, wie es Noire tat, nochmal kurz darüber nachdenken und wurde sich etwas wichtigem bewusst. Aber das war nun für das Gespräch mit Leo weniger von Relevanz. "Und wenn es euch wichtig ist, sollte ich euch auch bezahlen können... nun sofern ihr nichts gegen Blutgeld habt."

Die Schattenwölfe waren letzten Endes noch immer Söldner, aber die Bezahlung sollte kein riesiges Problem darstellen. Immerhin musste er bisher bis auf ein paar alltägliche Ausgaben noch nichtmal auf den Lohn für das Attentat des Fürsten zurückgreifen, welches aktuell gut bei einer Bank deponiert war.

"Ich würde euch, sollte nichts dagegen sprechen, im Fall der Fälle dann natürlich auch alle Details zusenden. Es geht mir hier nur gerade um die Gewissheit, ob ich mir nach allem überhaupt die Hoffnung machen darf..."

@Soren:

1 534

Gestern, 19:16

Die Reaktionen hätten sich nicht widersprüchlicher zeigen können. Während Korina schon fast kindlich zusammenbrach und um Gnade bettelte, förmlich winselte - und das für Rouge natürlich ein Augenschmaus für sich selbst war und dabei Kaithlyn in Gedanken dankte - sprang Amen auf die Geschichte auf die überhaupt keinen Kontext hatte. Blanc konnte Eins und Eins hier zusammenzählen. "Du kannst manchmal echt grauenhaft sein Rouge." vermittelte er nur unterfällig während Sie es noch etwas auskostete - dieser flehende, weinerliche Ausdruck. Diese niedergeschlagene Pose. Einfach nur Herrlich! Das hatte Sie gebraucht, Balsam für ihre dunkle Seele! Da waren die Ereignisse von gerade doch etwas leichter zu verdauen - war das ihre Art mit dem Stress und Druck umzugehen, bevor jemand Mental durchdreht oder sogar Handlungsunfähig sich einfach nur Kaputtarbeitet. Sie kniete sich zu ihr und flüsterte. "Keine Sorge, dass bleibt mein wohlgehütetes Geheimnis ... für jetzt." bevor Sie sich wieder erhob und zu Amen blickte, der seine Zustimmung, wenn auch zaghaft, bekannte. "Gut, dann sind wir beiden im Lazarett." verabschiedete sich Rouge von Blanc und Korina, während sie mit Amen in besagtes Ärztezelt ging und Ihn anwies sich hinzusetzten, während sie ein paar Verbände und Salben aus dem Lager entnahm, während der dort zuständige Söldner des Tages sich weiter der Herstellung und Dokumentierung des Inventars hingab - als auch der nächsten Lieferung für das Waisenhaus. "Thermomantie - oder Magie - kann zwar viele Wunden heilen, doch auch das hat seine Grenzen. Von daher werden wir ohne die menschlichen Mittel nicht auskommen. Und nun halt still, könnt etwas wehtun." ohne wirklich große Vorlaufzeit setze sie jeweils zwei ihrer Finger auf die beiden Einstichwunden beim Schlüsselbein an um die Tiefe der Verletzung zu erfühlen und den Heilprozess anzusetzen um die Wunde von innen heraus mit der Regenerationskraft ihrer Magie anzukurbeln.

Zur gleichen Zeit, als die beiden sich von Blanc entfernten, kniete auch Blanc sich neben Korina hin und blickte auf die offene Fläche hinaus. "Nimm Ihr es bitte nicht übel. Sie mag zwar in solchen Momenten unausstehlich sein und nicht jedermann kann ... in solchen Momenten gut mit Ihr umgehen aber das ist nur eine Fassade. Wenn es hart auf hart kommt kann man sich auf Sie zu Einhundert Prozent verlassen."

@Night Zap: @Raisen:

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"Nun ... Ihr würdest es wohl eh herausfinden sobald Ihr Nachforschungen über mich stellt ... wenn Ihr das nicht schon längst habt." sprach er Zögerlich an während er in ein verdutztes Gesicht sah auf seine Metapher zu dem Eishagelgang, den der damit ansprach. "Ich wollte ein paar alte Kontakte aufleben lassen um an ein paar Informationen zu kommen was ... Ouroboros anging. Mir gefällt nicht wie Sie sich hier einfach so ohne Widerstand aus Iridae entfernt haben. Und wie sie so unbekümmert alle Involvierten in dem Gefängnis umgebracht haben um Informationen zu schützen. Ich weiß nicht wie Ihr in der Hand arbeitet ... aber egal wer nun involviert ist, das ist etwas Größeres und ich möchte nicht erleben was das Endergebnis davon sein soll." Er spielte nur auf seine Vergangenheit an um zu sehen ob Sie tatsächlich schon einen Check Ihm gegenüber veranlasst hatten, aber die Kernaussage blieb gleich.

Danach war Schweigen, bevor Lauriam mit einer seltsamen Frage bei ihrer Rückkehr zum Lager um die Ecke kam. Die Frage kam, um es gelinde zu behaupten, sehr unerwartet. Eine private Bitte und ein Versprechen den er zwei nahestehenden gab. An sich also etwas Privates, woran Leo grundsätzlich - nachdem Sich ihre Beziehung gerade zu einer Neutral-Schlechten gewandt hatte - kein Interesse hatte. Doch sobald er Arlene und deren Zugehörigkeit zu der Dämonenjägergilde Indignito offenbarte wurde sein Interesse geweckt. [b]"Hättest du mir die Frage früher gestellt hätte ich dir bedingungslos zugestimmt"[/b] begann der Söldner eine Art Ablehnung zu erläutern. "Und wir Söldner arbeiten grundsätzlich nur für Geld, soweit ebenfalls korrekt" und leitete über zu einer komischen Antwort. "Doch nun. Ist es etwas Privates zwischen dir und dieser Arlene korrekt?" stellte er Rhetorisch. "Der Feind meines Feindes ist mein Freund ... Sofern es in meiner Macht steht werde ich mich beugen ... Sieh es als "Bezahlung" für deine "Güte" von vorhin ... Beim Rest ... du wirst wissen wen du fragen musst. Es sei auch gesagt dass Ihr Wort ebenfalls meinen Entschluss beeinflusst. Sich gegen Ihre Entscheidung zu stellen wäre nicht sehr ... gesund."

@Tobi:

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Stunden vergingen und es wurde bereits Nachmittag als Noire endlich langsame, normale Schritte vollziehen konnte die vollkommen Lautlos waren da sie praktisch den Boden nicht berührte und ein Gefühl für Nyx Ihre Kräfte bekam. Es war ein Fortschritt, wenn auch nur einer von sehr vielen, noch ausstehenden Schritten. "Wir sollten aufhören, du wirst dich sonst noch ausbrennen wenn du weiter versuchst Erfolg zu erzwingen." äußerte Nyx während Noire Kopfschütteln verneinte. "Auch wenn du recht hast, so habe ich nur die grundlegendste Basis heute halbwegs erreicht. Und wir wissen nicht wann wir wieder aufbrechen müssen." dabei sprach sie ein Thema an, was Sie den beiden bei Ihrer Aussprache vor drei, vier Tagen erzählte - ihre 'vorrübergehende Berufung' bis sich alles normalisieren wird und Noire sich ihren Wünschen der Beiden voll und ganz hingeben kann. Natürlich wird Sie versuchen die Verträge, die Sie schloss, auch während ihrer Zeit als Schwinge zu erfüllen, werden Sie sicherlich dort auch viel herumkommen, doch wer weiß wie lange das dauern wird, ob Sie das überlebt mit ihren aktuellen Stand - umso wichtiger war es dass Sie selbst als Person die Künste schnell aneignen kann, damit Nyx und Diana nicht im Kampf selbst immer die Körperkontrolle nehmen müssen - was an sich die einfachste und aktuell noch effektivste Methode war. "Lass uns noch einen Schritt weitergehen Nyx." "..." Schweigen. Bevor das Schweigen gebrochen wurde und Nyx auftrug dass Sie die Magie nun beim Laufen aufrecht halten soll - bis Sie sich in dem Bereich aufhält wo sie selbst bereits ohne die Magie handelte - wie beim Aufklären mit Laufen, Schleichen, Springen.

Raisen

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Gestern, 20:18

"Gut, dann sind wir beiden im Lazarett", verabschiedete sich Rouge. Amen nickte Blanc und Korina zu und folgte ihr dann, unwissend, was ihn jetzt erwartet - doch er glaubte nicht, dass es etwas schlimmes werden würde. Der Weißhaarige ließ sich nach einer Anweisung von Rouge auf einem freien Stuhl nieder und wartete darauf, dass sie alle möglichen Utensilien zusammengesucht hatte. Die Tierwandlerin schien zu wissen, was sie brauchte. "Thermomantie - oder Magie - kann zwar viele Wunden heilen, doch auch das hat seine Grenzen. Von daher werden wir ohne die menschlichen Mittel nicht auskommen. Und nun halt still, könnt etwas wehtun.", erklärte Rouge und legte sofort los - indem sie ihre Finger in Amens Wunden gleiten lässt. Dieser - wie konnte es anders sein - schrie kurz auf. Zwar legte sich der Schmerz nicht, aber er konnte spüren, wie es besser werden wird, weil sie angefangen hat, Magie zu wirken.

"...also?", fragte der Junge in den Raum.


@Soren:

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Gestern, 20:45

Die Schwestern wollten mehr über die Fähigkeit wissen, und über ein so tolles Talent redete Nina nur zu gerne. "Na ja, um genau zu sein, kann er diese Verbindung zu magischen Gegenständen aufbauen. Egal ob Waffe oder nicht, aber ein normales Stahlschwert funktioniert da nicht. Und damit kann man sogar instabilen Dämonenstahl sicher benutzen! Na ja, bei meinem Bruder brauchte man das nicht, ihn hat er ja zu einem Meisterwerk geschmiedet." Dann fiel der Dämonin ein, was Aella vor dieser Frage gesagt hatte. "Oh, nein nein, ihr versteht das falsch. Dass ich in dem Schwert war, war ganz was anderes. Und das ich geschlafen hab. Das war ein Ritual. Hat Vater zusammen mit seiner eigenen Bindung gemacht, damit ich Niko ja nicht aus den Augen verlier!"
Der Vater war ja anscheinend schon Jahrhunderte alt - zu seiner Zeit war das Geheimnis der Herstellung von Dämonenstahl noch verloren gewesen, erst vor etwas mehr als hundert Jahren hatte man angefangen, Methoden wieder zu entdecken. Mit so einer Fähigkeit hatte er bestimmt so einigen Leuten instabile Dämonenwaffen geben können, ohne sie zu gefährden. Vielleicht würde es sich lohnen, mehr über berühmte Schmiede des ersten und zweiten Jahrhunderts in Erfahrung zu bringen.
Währenddessen gab Nina weiterhin munter Antworten - oder auch nicht. "Ihre Namen... die teilen sie mit Vater, also sag ich nichts! Und selbst wenn ihr sie wüsstet, um heute noch am Leben zu sein, müssten sie ihre alte Identität sehr gründlich weggeschrubbt sein. Da würdet ihr sie mit Namen nicht finden. Wie sie aussehen, allerdings... der Rädelsführer hatte schwarze Haare, wie Vater. Séamus sieht auch so aus. Und ich glaub, Vaters Augen hat er auch geerbt, genau wie ich!" Sie deutete auf ihre gelblichen Regenbogenhäute.

Korina atmete erleichtert auf, als Rouge keine Forderungen machte (fürs erste, wohlgemerkt, aber in der Not schmeckt jedes Brot) und sich stattdessen mit Amen verzog. Dann kniete Blanc sich neben ihr hin und versicherte ihr, das Rouge nicht nur eine Böse Stiefmutter war. "Ich weiß, ich weiß. Bin nur ein bisschen empfindlich, weil ich gestern Abend wohl genug gesoffen hab, um all mein Blut durch Alkohol ersetzen zu können. Aber ich hab sie todesmutig für ihre Familie kämpfen sehen. Und wenn sie nicht verlässlich wäre, hätten die Dinge zwischen mir und Kaithlyn einen ganz anderen Weg einschlagen können. Diese Seite von ihr ist mir definitiv nicht unbekannt. Das mit dem... Brr, Eichhörnchen ist eben nicht etwas, woran ich nicht gern zurückdenke, keine gute Mischung mit meinem momentanen Zustand. Wie Noire mit ihren Pfannkuchen. Und tja..." Sie zögerte einen Moment, bevor sie den nächsten Teil ansprach. "So stoisch, wie Noire ist, hat sich Rouge bestimmt nach einer Tochter gesehnt, die man etwas leichter triezen kann. Sie muss das doch ausnutzen, bevor wir wieder abreisen!" Sie setzte ein Lächeln auf, um zu zeigen, dass dies ein Witz war. Aber Blanc erschien ihr wie jemand, der sowas auch so mit Humor nehmen würde.
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Gestern, 22:08

Magische Gegenstände also. Nun, diese müssten sie bei einem Besuch noch immer identifizieren, aber das ist schonmal ein Anfang. Was ihr fall anging soll dies aber etwas anderes gewesen sein. Ein Ritual. So schnell konnte es geschehen, dass die Winddämonin sich über die Sache nicht mehr so sicher war.
"Das heißt die Bindung zwischen dir und dem Schwert kommt von der Fähigkeit deines Vaters und der Teil mit dem Schlafen und was damit zusammenhängt vom Ritual?"
Aber eine Möglichkeit zur Stabilisierung von instabilen Dämonenstahl... In den falschen Händen wäre so eine Möglichkeit brand gefährlich, so klang es sowohl für sie als auch fpr ihre Schwester.

Was ihre rebellischen Geschwister angeht konnte sie jedoch keinen Namen sagen, da deren Namen auch zu ihrem Vater führen könnten. Das heißt wenn sie einen von denen, beziehungsweise am ehesten den Rädelsführer, finden und von diesen den echten Namen herausbekämen hätten sie ne Spur auf Ninas Vater. Der Großteil ihrer Beschreibungen war ziemlich allgemein und unbrauchbar, da es viele gibt, die schwarze Haare haben. Nur das mit den Augen könnte als Spur dienlich sein, wobei die Dämonin mit dem Wort "glaub" nicht 100% sicher wirkte.

@Night Zap:
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Leo machte Lauriam darauf aufmerksam, dass er die Antwort wissen würde, hätte er sich genauer über den Söldner informiert. Doch eigentlich geht es ihm eher um Ouroboros und ihren Machenschaften auf Iridae. Was ihr ultimatives Ziel angeht zeigte Noires Bruder ebenfalls Bedenken.

"Ich schätze mal die Hand verhält sich was ihre Methoden angeht sehr wie Ouroboros. Mir ist nicht jede unsere Missetaten bekannt und wie weit sie wären zu gehen, aber aber ich denke es wird aufs selbe hinauslaufen, auch mit unterschiedlichen Zielen. Wobei das einfache Aufgeben von Iridae ist tatsächlich etwas, was auch ich nicht von der Hand erwarten würde. Was es mir aber sagt ist, dass sie nicht mehr hier wieder auftauchen werden. Im televanischen Kaiserreich werden sie sich wahrscheinlich ebenfalls nicht hauptsätzlich befinden. Es würde mich jedenfalls sehr überraschen wenn doch."
Immerhin, das Kaiserreich ist allgemein bekannt als das Hauptterritorium der Schwarzen Hand. Um dort als ein zweites Syndikat unentdeckt zu bleiben und nicht von der Hand vertrieben zu werden bräuchte es so einiges.
"Bevor ihr euch dort auf die Suche begebt solltet ihr erstmal alle anderen Optionen abgrasen. Unsere östlichen Nachbarn, auf die Kontinente bezogen, vielleicht sogar miteingeschlossen. Wäre zumindest mein Tipp an euch."

Darauf folgte dann Lauriams zugegeben merkwürdige Frage. Leo versuchte so gut es ging zu antworten und bestätigte zumindest schonmal den Teil mit dem Geld. Seine Annahme was Arlene anging war jedoch inkorrekt. "Nein, nichts privates. Ich wünschte es wäre so, aber dann würde ich nicht schon jetzt nach möglichen Verbündeten suchen. Arlene mag gefährlich sein, doch ist sie nichts gegen das wahre Problem." Es war wirklich anstrengend für Lauriam so vage zu bleiben, aber gleichzeitig den ernst des worst-case Szenarios zu erklären. Leo selbst schien jedoch bereit mitzumischen, sofern er nicht von jemand gewisses höheres durch ihre Entscheidung umgestimmt wird. Anders war es nicht zu erwarten, aber es war wohl das einzig vernünftige.

Der Kampfmagier ließ sich diese Worte durch den Kopf gehen, ehe er es bei einer kurzen Antwort beließ: "Danke."

Die beiden waren nun kurz davor in Sichtweite der ersten Söldner zu kommen. Mal schauen was überwiegen wird: Die dummen Blicke oder die belustigende Kommentare?

@Soren

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (Gestern, 22:09)