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1 541

Mittwoch, 20. März 2019, 22:02

Aella hatte dann also alles korrekt verstanden. Da ihre beiden Fragen jetzt geklärt waren und sie keine weiteren im Moment parat hatte, merkte Nina nun auch, dass sie an der Reihe war. Zum Glück der eingeweihten, was diese Pfannkuchen anging gabs, soweit die Winddämonin es wusste, nie ein Einverständnis auf der anderen Seite, was die Gegenleistung für die Fragen anging. Beide Schwestern wussten nun jedoch nicht mehr, was sie großartig hier noch machen könnten. Sie warteten noch etwas die Reaktion auf Ninas Frage ab und ob nicht vielleicht doch etwas über diese Geschichte erzählt wird, verabschiedeten sich aber dann. "Danke, Nina für das Gespräch. Richte doch bitte Korina meine Grüße aus, okay?", fragte die Winddämonin bei ihrem Abschied die Dämonin als sie und Siradda solangsam sich aufmachten zu Lauriam zurückzugehen.
Die Bitte sollte dabei einfach nur dafür dienen, dass Korina weiß welcher Geist sich denn daran versucht hatte aus Nina Informationen zu bekommen. Ob dieses Wissen zu irgendwas führen wird oder sie das überhaupt interessiert? Ungewiss, aber schaden kanns auch nicht.


@Night Zap
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Leo machte nochmal darauf aufmerksam, dass Ouroboros mit Kalibern wie sie beim Gefängniseinbruch präsentiert hatte durchaus eine Gefahr für die Schwarze Hand darstellte, wenn sie sich im Kaiserreich betätigen wollen. "Nun, ich bin nicht der stärkste bei der Hand, darauf würde ich so also noch nichts geben. Wer weiß, vielleicht waren die beiden auch die Spitze in deren Reihen? Zumal, man darf nicht vergessen, es gibt mehr Möglichkeiten jemanden zu töten, als im offenen Kampf."
Beim letzten Kommentar konnte sich der Spezialagent es sich nicht nehmen den Söldner mit einem frechen Grinsen anzuschauen, hatte er sich doch vor kurzem noch an einer kampflosen Methode versucht und letzten Endes gescheitert.

Als die beiden sich dem Lager näherten waren die Blicke und Kommentarte der Söldner ein wirklich schöner Anblick. Keiner von ihnen konnte sich so richtig bei dem Anblick vorstellen, was zur Hölle da geschehen sein soll, was es Leo erleichterte eine leicht abgeänderte Version von dem, was in Wirklichkeit passiert ist, zu erzählen. Die Schattenwölfe kauften ihm das alles natürlich ab und rieten ihnen dringends sich verarzten zu lassen, wogegen Lauriam nichts einzuwenden hatte. "Sicherlich, kann mir aber einmal jemand sagen, wo Rouge derzeit ist? Ich würde sie gerne nach der Verarztung einmal sprechen." Dem Kampfmagier war es einfach lieber die Sache möglichst bald mit der Fuchswandlerin besprochen zu haben. Es wäre äußerst unpraktisch, wenn sie bereits zuvor abreisen müssten. Wie sehr sich die Anführerin der Schattenwölfe wohl über seinen derzeitigen Anblick ergötzen wird, insbesonders nach der Behandlung?

Im Lazarett selbst wurden die Verletzungen dann tunlichst von den Ärzten und Heilerin versorgt. Bei Lauriam wurden ein paar angeknackste Rippen festgestellt, welche dieser gedanklich auf die heftigen Treffer von Leo ableitete. Dabei fiel ihm auf: "Ich glaube wir waren bei der Selbstverstärkung stehen geblieben, oder? Also was für Details sollte ich dazu denn sonst noch wissen, Leo?", fragte der Spezialagent, während er sich etwas bandagieren ließ.

@Soren

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (20. März 2019, 22:06)


1 542

Gestern, 16:16

Offensichtlich störte Brandon einen schönen Moment von Korina, zumindest ließ das ihre Reaktion vermuten. "Oh ja, danke, da gehts mir und meinem verfickten Kater gleich viel besser.", antwortete die Kriegerin, woraufhin Brandon lachte und sarkastisch antwortete: "Freut mich, dir geholfen zu haben, Kleines!" Daraufhin ging Brandon an Korina und den anderen vorbei und stieg in eine, der vielen Prügeleien im Camp ein. Er wusste zwar nicht, worum es ging, aber wen interessierte das?
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@Night Zap:
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Auf Vitayas Frage, was die Amen und Rouge im Lazarett machten, gab Rouge die erstaunliche Antwort: "Ihn von Verletzungen verarzten die er sich bei einem Trainingskampf mit einem wilden Tier zugezogen hat." Finster blickte sie daraufhin Amen an. "Ein unschuldiges Tier für einen Trainingskampf angreifen? Also echt Amen!" Vitaya war der Meinung, dass man Tiere nicht einfach so angreifen sollte und wenn, dann wenigstens auch ihr Fleisch und ihr sinnvoll zu nutzen, aber nur um die Kampfkünste zu üben? Das fand Vitaya widerlich. "Such dir doch lieber einen Menschen zu trainieren, Rouge oder so...!", fauchte die Blondine. Jeglicher Versuch, ihre sonst so niedergeschlagene Stimmung zu verbergen, schien fehlgeschlagen zu sein: "Scheint so als hättest du gerade einen Kampf der Liebe hinter dich gebracht." Die hat gut getippt! "Nein! ... Ja! ..." - die Blondine sank ratlos auf die Knie. "... vielleicht?!" Schnell raffte sie sich wieder auf und verschränkte ihre Arme abwehrend. "Ich bin einfach ... verwirrt ...", stellte sie melancholisch fest.
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@Soren: @Raisen:

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Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

1 543

Gestern, 22:52

Zumindest hat Blanc es geschafft das Korina auf andere Gedanken kam und eine etwas andere Mine aufsetzte, mehr wollte er gar nicht, immerhin ging es hier darum dass die Gute nicht zu einem Häufen Elend zusammenstauchte. Er nickte auf hier zustimmend und war eigentlich drauf und dran gerade ein klein wenig von Noire’s Vergangenheit zu erzählen, wurde der Moment doch jäh unterbrochen als Brandon - wohl auf seine eigene Art und Weise - versuchte das Positive aus ihrem Rausch hervorzuheben, was Korina nicht gerade herzlich aufnahm, nachdem Sie recht giftig zurückantwortete. Sprache beherrschte Sie, sonst würde eine so junge Dame nicht solche Wörter in den Mund nehmen. Soll heißen: Sie hat die Hölle auf diesen Erden gesehen. Was nicht ganz abwegig war bei ihrer Vergangenheit, von der Blanc noch nichts wusste. Gut, dass der gut gelaunte Götze sich in die nächstbeste Schlägerei begab, die sich zugleich nach der Verabschiedung der Ritter ja losgetreten hatte. "Ihr seid ja eine liebreizende Truppe. Würd mich ja schon fast reizen zu sehen ob er sein Wasser so halten kann wie er spricht." und damit meinte er nicht seine Trinkfestigkeit. Brandon war gerade dabei einen nach den anderen in das Reich der Träume zu versetzten bei seiner Stärke - die zum Glück gegen Tierwandler nicht ganz so fatal wie bei normalen Menschen wäre. "Jedenfalls ... Es hat einen Grund warum Noire sich so ... verhält. Ich weiß nicht ob Sie ihn dir bereits offenbarte."

@Night Zap:

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Die Antwort die Lauriam am meisten schon fast im Chor erhielt war "Im HQ" - was wohl auch die wohl vermeintlich offensichtlichste Option war. Doch genauso orderte der Chor akribisch die beiden weiterhin an sich behandeln zu lassen bis sie beide in das Zelt gingen und sich mehr als nur eine der zuständigen Personen um die beiden kümmerten. Leo's Schwert, wurde derweil auf einen Nebentisch platziert - in dem gebrochenen Zustand war die Größe entsprechend sehr gering - und all seine Schnittwunden, die er selbst nur minimal dank der Thermomantie pflegen konnte wurden entsprechend desinfiziert - mit Alkohol - was natürlich bei der verwundeten Ganzkörper - entsprechend schmerzend aussah und entsprechend auch roch - mal von den anderen Wunden die Magisch zugefügt wurden abgesehen. Leo nahm‘s wie ein Mann, war das wohl deutlich einfacher zu ertragen als der Tod. Er scherzte ein wenig mit den anwesenden Söldnern, bevor er ein wenig Ruhe anordnete - und bis auf die zur Behandlung notwendigen Söldner sich auch wieder verzogen haben. Die Chance lies Lauriam sich nicht entgehen um sich weiter nach der Magie zu erkundigen, in der er sich eigentlich nach Rouge schon als sehr fortgeschrittenen Nutzer sah, das aber gegen Ihn nicht reichte, wie auch gegen Rouge oder Blanc. "Ich hab dir ja gesagt was die Magie tatsächlich bewirkt ja? Gaukelt deinem Körper das entsprechend vor und gibt dir dadurch tatsächlich bessere, körperliche Fähigkeiten." dabei deutete er jedoch auf sein Herz. "Das kommt jedoch mit einem Preis wenn man seine Grenzen nicht kennt. Überstrapazierst du es - sei es in Stärke oder Dauer - schädigst du mit der Magie dich selbst - Du gibt als deine eigene Lebenszeit für kurzweilige, nicht humane Stärke auf. Es ist ein zweischneidiges Schwert und verlangt dass dein Körper die Magie auch aushält. Und frag mich bitte nicht wie Rouge das genau hinbekommt, Mutter ist ein Monster in der Hinsicht." dabei war es als Scherz aber auch vollkommener ernst gemeint.

@Tobi:

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Vitayas Reaktion war schon fast belustigend wenn Sie nicht ernst gemeint wäre. Glaubte Sie wirklich sie hätten ein unschuldiges Tier angegriffen und wären beide so aus dem Kampf gegangen? Die junge Dame war mehr Gutgläubiger als Sie es sein dürfte. Nicht nur dass sie nicht mal so schlecht mit ihm Vorschlag lag, den Amen ja schon einen Tag zuvor angenommen hatte. Aber Sie lies die kleine mal Lieber in ihrer Fantasiewelt also schmunzelte Sie das ganze nur ab. Viel interessanter war ihr kleiner, mentaler Zusammenbruch als Sie mit ihrer Vermutung wohl einen Volltreffer gelandet hat und ihre Abwehrreaktion mehr als viermal sie verraten hatte. Das gab ihr den Todesstoß. "Du kannst einer alten Frau wie mir, die schon so viele Verehrer abblitzen hat lassen, nichts vormachen. Ich sehe eine verzweifelte Frau in Liebesnot wenn sie direkt vor mir steht. Und du!" dabei betonte sie das "Du" besonders "Bist ein noch schlimmerer Fall als mancher meiner Söhne. Was auch immer gerade passiert ist - schlaf drüber. Morgen sieht die Welt schon viel klarer aus und du kannst sowas viel sachlicher bewerten als in deinem aktuellen Zustand - so bist du nicht besser als ein Kleinkind was gerade keine Süßigkeiten am Markt bekommen hat."

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Night Zap

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1 544

Gestern, 23:34

Nina blinzelte überrascht, als sie sah, dass die beiden Personen, die sie gerade angesprochen hatte, gar nicht da waren. "Eh, wo seid ihr denn?" Wann und wohin waren die beiden verschwunden? Und dann verzogen sie sich auch noch Aella und Siradda mit der Bitte, Korina ihre Grüße auszurichten. "Ja, mach ich, hey Korina, Gruß von Aella u-HEY!" Korina versank derweil prustend im Wasser, sie hatte zwar nur den halben Kontext und ihr vom Kater vernebeltes Gehirn machte es schwer, sich den Rest zusammenzureimen, aber Ninas Ton allein war einen Lacher wert. Ausgespielt hatte man sie, wie vier Asse.


Nach wie vor nahm Brandon alles wörtlich, was aus Korinas Mund kam. Und sein Versuch, ihr Komplimente zu machen, fiel flach im Angesicht ihrer Aufgrund des gestrigen Trinkgelages nicht sehr guten Laune. Also merkte sie kaum, wie Blanc über den Grund für Noires Verschlossenheit erzählen wollte, während sie aufstand und Brandon folgte.
"Hey, Schimpanse!" rief der Rabenteufel, während sie einen Katzenwandler, der ihr die Sicht versperrte, an der Schulter packte und zur Seite zog. Bevor sie weitersprach, merkte sie, dass sie soeben einen anderen Menschen am Körper angefasst hatte, stieß ihn weg und wedelte mit der Hand, als ob sie gerade Schlamm angefasst hatte und ihn abschütteln wollte. "Machste dich über mich lustig, he?!" beendete Korina schließlich ihren an Brandon gerichteten Satz. Ein starker nordsyvicischer Akzent war zu hören.
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1 545

Heute, 10:47

"Wenn Ihr mit euren "Aufgaben" fertig sein solltet, wird dich dein Zuhause mit offenen Armen begrüßen mein Sohn. Und vergiss meine Tochter nicht mitzubringen", meinte Rouge, was Amen ein Lächeln auf das Gesicht zauberte. Das wird er...!

Während sich Rouge um Amen kümmerte, kam Vitaya verweint in das Zelt. Ihre Augen waren rot und sie wischte sich die letzten Tränen aus dem Gesicht, bevor sie fragte, was denn mit den beiden passiert sei. Die Anführerin der Schattenwölfe zauberte erneute eine Lüge herbei und erklärte, dass sie mit einem wilden Tier gekämpft haben, dem der Weißhaarige zustimmte. Er HAT gegen ein wildes Tier gekämpft, das war also nicht einmal eine Lüge! Gleich darauf wechselte sie aber das Thema, in dem sie Vitayas emotionalen Zustand ansprach, wodurch Vitaya nicht weiter nachharkte, um was für ein Tier es denn ging.

"Ein unschuldiges Tier für einen Trainingskampf angreifen? Also echt Amen!", ärgerte sich Vitaya, der das sichtlich missfiel, "Such dir doch lieber einen Menschen zu trainieren, Rouge oder so...!" Amen nickte. "Vielleicht nächste mal...aber ich bin nicht wirklich lebensmüde!", antwortete der Junge und kratzte sich lachend am Hinterkopf.

Die Liebesprobleme von Vitaya kommentierte Amen hingegen nicht...er könnte sowieso nichts dazu sagen. War er doch selbst sehr unerfahren.


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1 546

Heute, 16:15

Was Rouges derzeitigen Standort anging waren die Stimmen einig: Das HQ. Doch zuvor war nunmal die Verarztung an der Reihe, zu der sie stark gedrängt wurden.

Bei der Verarztung wurden keine Mühen oder Mittel gescheut, als Leo, als auch Lauriam ihre Wunden gut versorgt wurden. Bandagen und Alkohol zum desinfizieren von Wunden wurden massig verwendet, was in einem ziemlichen Gestank endete. Ob die Tierwandler das sogar nochmal eine Stufe stärker riechen können? Er wird es bei seinem Weg zu seinem nächsten Ziel bestimmt mitbekommen. Aber zuvor wollte er nun noch vom Söldner erfahren, was es noch zu der Selbstvertsärkung zu wissen gab und dieses Wissen sollte er dann auch bekommen.
Der Teil mit dem Austricksen des eigenen Körpers war schon richtig, doch muss man aufpassen und die eigenen Limits kennen, ansonsten gehts an die eigene Lebenszeit.
"Dass der eigene Körper das aushalten muss, passt auch mti dem zusammen was Lloyd mir erzählt hatte. Er war der Meinung, dass ich erstmal an der Stelle arbeiten sollte, ehe ich anfangen sollte das Trainieren der Selbstverstärkung in Betracht zu ziehen. Wie bemerke ich denn, wenn ich an meine Grenzen gelange? Erschöpfe ich, wirds anstrengender den eigenen Körper noch weiter anzulügen oder was geschieht dann?", fragte der Spezialagent mit den Gedanken bei seiner eigenen Gesundheit. Es wäre schlecht, wenn er ohne es zu merken bereits beim Training seine Lebenszeit verfeuert.

Nachdem Lauriam dann nichts mehr Leo zu fragen hatte - und dieser auch nicht ihn - begab sich der Kampfmagier aus dem Lazarett raus und machte sich langsam auf dem Weg zum HQ. Hinter der Eingangstür kam er dabei zufälligerweise auch bei seinem Nahkampflehrer Lloyd vorbei, welcher bei Lauriams Anblick nicht schlecht staunte. Nach einer kurzen Erläuterung was geschehen war - Leos Version - und einem stolzen Schulterklopfer des mit seinem Schüler zufriedenen Löwenwandlers erklärte dieser nach einer Nachfrage von Lauriam dann auch, wo er Rouge derzeit finden kann. Nach kurzer Zeit war die Fuchswandlerin dann auch schon gefunden und der Anführer der Dunklen Schwingen machte sich mit einem Klopfen an der Tür bemerkbar. "Hast du einen Moment Zeit? Es gäbe da etwas, was ich mit dir unter vier Augen besprechen müsste.", sagte der Spezialagent in einem ruhigen Ton. Was wohl Rouges erste Gedanken sein werden, worum es gehen wird, bei Lauriams derzeitigen "Aufmachung"? Ob Leos Schilderung der Ereignisse sie schon erreicht hat? Anzunehmen wäre es.
Erst jetzt fiel dem Schwarzen Hand-Mitglied aber auch auf, dass Rouge körperlich mitgenommener als sonst aussah. "Heute gibt es offenbar eine Überraschung nach der nächsten.", kommentierte er diese Bemerkung und wartete nun erstmal die Reaktion der Fuchswandlerin ab.


@Soren:

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Rhord war mittendrin in der Prügelei, als er von etwas weiter hinter ihm eine ihm vertraut, aber mit diesem Akzent auch unvertraut vorkommenen Stimme wahrnahm. Er nutzte den moment, wo er einmal kräftig ins Gesicht geschlagen wurde, um zur Seite blickend Korina zu erkennen, die gerade offenbar Brandon anpflaumte. Der Dämon verstand nicht wieso, doch es beschlich ihn das Gefühl, dass er bei deren Kraftunterschied und der hektischen Lage bei einer Prügelei sich wohl besser mal etwas nähern sollte. Und mit "nähern" war das Antworten des Treffers mit einem Kinnharken und das darauffolgende Durchboxen in die Richtung der beiden. Desto näher Rhord kam, desto leichter wurde es, da einige der Schattenwölfe von diesem Akzent teilweise aus dem Kampf gezogen wurden und damit leichte Ziele zum "zur Seite bewegen" machten.

@Pseudo: @Night Zap:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (Heute, 16:28)


1 547

Heute, 18:33

"Du kannst einer alten Frau wie mir, die schon so viele Verehrer abblitzen hat lassen, nichts vormachen. Ich sehe eine verzweifelte Frau in Liebesnot wenn sie direkt vor mir steht. Und du!" dabei betonte sie das "Du" besonders "Bist ein noch schlimmerer Fall als mancher meiner Söhne. Was auch immer gerade passiert ist - schlaf drüber. Morgen sieht die Welt schon viel klarer aus und du kannst sowas viel sachlicher bewerten als in deinem aktuellen Zustand - so bist du nicht besser als ein Kleinkind was gerade keine Süßigkeiten am Markt bekommen hat."
Wow. Vitaya stand nun leicht perplex da, leicht geschockt von Rouges Wortschwall. Verzweifelt? Ich? Schlimmer Fall? Aber die Kernaussage war schon richtig: aktuell konnte sie das nicht so gut bewerten und sollte lieber noch einmal eine Nacht darüber schlafen. Höflich verbeugte sich Vitaya, die danach direkt wieder eine Träne wegwischen musste mit ihrem Handrücken. "Du hast Recht Rouge. Danke für deinen Rat." Dann begab sich die Blondine zum Ausgang der Zeltes. Sie musste sich wieder auf die wichtigen Sachen konzentrieren. Etwa sich wieder mit Pillen einzudecken - und die wollten gekocht werden. "Dann lass ich euch wieder alleine. Deine Wunde gucke ich mir nicht mehr an, du bist bei Rouge bestimmt in den besten Händen!"

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Brandon staunte nicht schlecht, als ihn plötzlich eine bekannte Stimme anmotzte: "Hey, Schimpanse!" Überrascht drehte sich der ehemalige Ritter um - dabei streckte er aber die Arme so, dass er einen Schattenwolf in der Drehung horizontal umhaute. "M@#*hste d!#h 'b$ m!#h l^"t!g, he?!" Wie bitte? Korina sprach irgendeinen Dialekt, den Brandon nicht verstehen konnte - oder hatte sie schnell ne Flasche Schnaps geext? "Kleines, Kleines.", begann Brandon, während er gerade einen Prügelkumpan mit beiden Händen aufhob und kopfüber wegwarf, sodass er nicht unweit von des Rabenteufels landete, "Ist grade schlecht für ein Gespräch ... bin hier ein wenig beschäftigt." Der nächste kam grad angelaufen und Brandon wich zur Seite aus, um ihn ein Bein zu stellen. "Wenn es dir also nichts ausmacht - schieb ab!", rief Brandon grantig der jungen Frau zu, ehe er dem nächsten einen Kinnhaken verpasste.
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1 548

Heute, 19:01

Korina war nicht gerade zufrieden mit der Antwort des Affengesichts. Er warf ihr einen umgehauenen Schattenwolfen vor die Füße wie Abfall und meinte, er sei beschäftigt. "Du bist beschäftigt? Ich beschäftig dich, du wirst schon sehn!" Sie rannte auf ihn zu und stieß einen Söldner aus dem Weg, der Brandon gerade angreifen wollte. "Ich schieb dir höchstens das hier in die Fresse!" Aufgrund des Größenunterschiedes von mehr als 30 Zentimetern zwischen Korina und Brandon war es gar nicht so leicht, sein Gesicht mit ihrer Faust zu treffen, aber sie landete einen ganz ordentlichen Kinnhaken, der um einiges härter war als das, was Brandon bisher von den Gestaltwandlern hatte erleiden müssen, da Korina durch die Rabenklaue gestärkt wurde. Nach diesem ersten Hieb zog sie schnell ihre Faust zurück und wischte sich die Fingerknöchel an der Schulter ab. Igitt, Hautkontakt. Vielleicht war eine Prügelei doch keine so gute Idee, aber ansonsten würde der rüde Ritter seine Lektion nicht lernen.
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@Pseudo:

1 549

Heute, 19:43

"Mhhh... Wie erklär ich das jetzt?" äußerte der nun schon fast voll bandagierte menschliche Söldner unter den Tierwandlern, während er selbst seine Grenzen rückblickend ansah. Er kann auf einem sehr hohen Niveau etwa drei Minuten halten bevor Ihm die Magie ausgeht für die Stärke die er einsetzt. Setzt er mehr ein würde er Gefahr laufen nicht nur schneller "Leer" zu werden sondern sich selbst zu schädigen, da er mit seiner Konstitution zwar wohl gebaut, aber nicht für Magie ausgelegt war - wie jeder andere Mensch auch. "Du kennst das Gefühl wenn du einen Muskelkater hast? Wenn es nicht schmerzt dich zu bewegen weil du dich selbst am Tag zuvor zu sehr überanstrengt hast? Versuche dir vorzustellen dass dieses Gefühl einsetzt - nur viel, viel Schlimmer. Du wirst es auch merken wenn es dir hier die Luft nimmt oder es sich anfühlt als würde es zerreißen" - dabei deutete er auf die Stelle, an der jeder sein Herz hat, egal ob nur körperlich oder auch gefühlsmäßig.

Als beide fertig behandelt waren gingen die zwei "Trainingspartner" getrennte Wege. Während Lauriam zum HQ wanderte nutze Leo den herannahenden Abend um in die Stadt zurückzukehren und einen rechtmäßigen Platz für seinen treuen Gefährten aufzusuchen - und nach einer Lösung für das nun aufgetretene Problem zu suchen, wenn nicht gleich auch der Tatsache, dass er einige, lose Enden noch verknüpfen wollte.

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Rouge, die den restlichen Nachmittag sich in ihr Zimmer verzogen hatte um einfach auszuruhen, die Ereignisse sinken und ihrer Magie ihren Dienst zur Selbstheilung walten zu lassen, hatte entsprechend in ihrem Sessel und einer Kanne Tee - einem sehr damenhaften Teeservice aus Porzellan - sich einem Buch gewidmet dass aus ihrem Heimatland kam - ein Schriftsteller den sie seit geraumer Zeit verfolgte und einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat - bevor Sie durch ein Klopfen und einer sehr höflichen Bitte aus dem Lesefluss gerissen wurde. Ein kleines Lesezeichen an die passende Stelle gesetzt schlug sie das Buch zusammen und legte es auf den kleinen Beistelltisch, um ihren Gast hereinzubitten. "Trete ein, die Türe ist offen" waren ihre recht normal klingenden Worte denn er klang so bitterernst und höflich dass es schon wieder gruselig war. Sein Kommentar ließ sie jedoch unwissentlich in ihrem Sessel zurück. "Wärst du so freundlich zu erklären was genau du damit sagen möchtest?" dass sie nicht die Lust hatte ihn groß jetzt noch zu triezen war offensichtlich. Sie wollte einfach ihre Ruhe und Erholung, aber sobald Lauriam beginnt mit seinem Anliegen zum ernsten Teil zu kommen wird Sie sich entsprechend verhalten.

@Tobi:

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Mitten ins Schwarze. Keine Gegenworte, sogar eine Zustimmung als Sie sich mit entsprechenden Worten verabschiedete Sie sich aus dem Zelt und überlies Rouge die entsprechende Weiterbehandlung - Das Amen so wunderbar unschuldig mitspielte half natürlich ungemein ... Oder war das sein voller Ernst? - Was Ihr auch lieber war anstatt dass sich eine gewisse Person nun in die Heilprozedur einmischte. Sie hatte zumindest die zwei Wichtigsten Wunden soweit versorgt, wobei der Verband an der zweiten Schulter noch fehlte, nun aber in Ruhe noch nachgeholt werden konnte. Die kleineren Verletzungen und blauen Flecke würden so verheilen, wurden aber zumindest kurz leicht desinfiziert, bevor sie die Verbandsmittel wieder zusammenpackt. "So, nun ab mit dir. Ruh dich aus. Wir haben beide heute was zum Nachdenken mitbekommen also gönn dir den restlichen Tag Ruhe... Und vertrag dich mit Ihr wieder, ja?"

@Raisen:

1 550

Heute, 19:56

"Du bist beschäftigt? Ich beschäftig dich, du wirst schon sehn!", hörte Brandon nur als auf einmal der Rabenteufel auf ihn zu rannte und erklärte: "Ich schieb dir höchstens das hier in die Fresse!". Und dann passierte es tatsächlich - ein unerwartet harter Kinnhaken traf Brandon ziemlich unerwartet. Dass das Mädchen es so ernst meinte, hätte der ehemalige Ritter nicht gedacht. Nach dem Haken stand Korina natürlich gezwungenermaßen relativ nah an Brandon. Dieser stieß sie mit ausgebreiteten Handflächen ersteinmal von sich. Verdammt, was soll ich jetzt machen? Brandon war vielleicht verroht, aber eine Regel in seinem Orden und seinem Rittertum hatte er verinnerlicht. Frauen schlägt man nicht. Ist das dein Ernst? Vergewaltigen, aber nicht schlagen?, meldete sich Deshlar. Vergewaltigung ist ja etwas anderes ... aber eine Frau richtig zu schlagen, zu schlagen, nur um ihr weh zu tun ... da fühle ich mich nicht wohl dabei. Deshlar bekam die Krise. Ich frage dich noch einmal. DEIN ERNST? Brandon nickte innerlich. Wäre es ein Schwertkampf gewesen, dann wäre er nicht zimperlich gewesen, aber so mit Fäusten? "Willst du das wirklich, Kleine?", wendete sich Brandon an die junge schwarzhaarige Frau, "Schau dich an, schau mich an. Das kann nur unschön für dich enden." Daraufhin musste sich der ehemalige Ritter erinnern, dass sie ja nicht die einzigen waren, die sich schlägerten. Zwei ankommende Schattenwölfe packte der Affenmensch jeweils hinten am Kragen und schleuderte sie in Korinas Richtung. "Üb´lieber mit denen, wenn du dich austoben willst." Brandon war sich dennoch relativ sicher, dass der Rabenteufel nicht so schnell von seinem Unterfangen abbringen ließe. Daher nahm der Affenmensch, der durch den Stoß etwas Abstand gewonnen hatte, eine defensive Kampfhaltung ein und spannte seine Muskeln an. Tue dir nicht weh, Kleines.
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1 551

Heute, 20:38

Brandon reagierte zuerst kaum auf den Hieb, jemand mit seiner Größe konnte sowas leicht wegstecken. Schließlich stieß er Korina weg und fragte er, ob sie wirklich einen Kampf wollte, bevor er wieder zwei Söldner in ihre Richtung schleuderte. Sie trat genervt zur Seite, damit sie nicht mit ihr zusammenstießen. Dann wandte sie sich wieder Brandon zu.
"Ach, was soll denn das? Erst keinen Respekt haben vor der Mutter aller Kater und dich dann vor den Konsequenzen drücken und ein paar Leute mitreinziehen, die nichts damit zu tun haben? Die großen Muckis sind wohl nur zum große Töne spucken, eh?" Vor Brandon hatte sie keine Angst. Sie hatte schon gefährlichere Gegner bekämpft, und sie war schnell. Schnell genug, um seinen Schlägen mit Leichtigkeit auszuweichen. Da er keine Rüstung trug, war es auch kein Problem, selbst anzugreifen.
"Ich bin jedenfalls nich hier, um mich auszutoben. Du hast mich genervt, da zerquetsch ich dich wie eine nervige Fliege."
Sie schritt vor und stieß ihren Ellenbogen in Brandons Bauch. Wegen ihres noch immer pochenden Kopfes war sie nicht in der Stimmung für dumme Witzlein gewesen, besonders wenn sie gerade ein schönes Gespräch mit Blanc hatte.
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1 552

Heute, 21:09

Glücklicherweise schien Rouge nichts gegen unangemeldeten Besuch zu haben, wobei sie nicht ganz so erfreut erschien, als Lauriam seinen ersten Kommentar abließ. Zugegeben, den Einstieg hätte er besser wählen können, aber der Anblick der verarzteten Fuchswandlerin war einfach so ungewöhnlich, dass er nicht anders konnte.
Der Spezialagent schloss die Tür hinter sich und saß sich dort hin, wo Platz war oder blieb einfach stehen, wenn es keine sich anbietene Sitzmöglichkeit gab.
"Nun, als ich heute morgen aufgewacht bin hätte ich nicht gedacht nicht nur fast von einem deiner Söhne fast umgebracht zu werden, sondern auch noch dich verarztet zu sehen. Besonders, wenn ich an unseren Kampf zurückdenke..."

Als das gesagt war und er von der Fuchswandlerin nun sicherlich einen Kommentar kassieren durfte, gab der Anführer der Dunklen Schwingen den Kontext zu dem erstgesagten wieder. Leos Versuch sein Leben zu beenden, wie es ausging und erläuterte auch kurz um wen es sich bei Arlene handelt, einschließlich dem Teil mit Melzens Anwesen und nicht zu vergessen dass sie zu Indignito gehört und was diese vorhaben.
"Nun und nach diesem neuesten Versuch von Arlene ist mir klargeworden, dass ich trotz aller Bemühungen vielleicht nicht immer die Typen davon abhalten kann Siradda, den Dämonengeist, den du nach unserem Kampf sahst, einzufangen und zu verschleppen." Lauriam ging nochmal kurz in sich und überlegte, wie viel er offen legen wollte. Ist er mit den Informationen zu geizig könnte Rouge zu misstrauisch werden, zu viel enthüllen möchte er allerdings auch nicht. Rouge war zwar zu vertrauen, dennoch fühlte er sich nicht nur an das Versprechen gebunden, er fand auch, dass es wegen der Unsicherheit bei der ganzen Sache, ob er überhaupt einmal die Hilfe der Schattenwölfe benötigen wird, es als nicht so gut alles zu sagen.

"Ich möchte dir gleich sagen, dass ich dir hiermit gleich mehr erzähle, als Leo oder sogar den anderen, mit denen ich reise, deiner Tochter eingeschlossen.", erklärte Lauriam beginnend und fügte das hinzu, was er bereits Leo gesagt hatte, was die vagheit und die Bezahlung betraf. "Indignito ist nicht mein wahrer Feind. Dieser kann nicht offen agieren und muss daher diese Dämonenjägergilde für sich arbeiten lassen. Solange Siradda also bei mir bleibt ist es noch ein Problem, was ich allein händeln können sollte... beziehungsweise mit gelegentlicher Hilfe der anderen." Der Spezialagent musste einmal seufzen, als er an das dachte, was er als nächstes aussprechen wollte. "Die Lage ändert sich allerdings drastisch, sobald Indignito Siradda erfolgreich entführen konnte und zu diesem Auftraggeber schicken konnte. Ich bin mir auch ohne alle Details über diese Typen zu wissen ohne jede Zweifel sicher, dass ich mein Todesurteil unterschreibe, wenn ich ohne jegliche Unterstützung versuchen würde sie wieder zurück zu holen. Daher bin ich hier, um zu wissen, ob ihr etwas dagegen hättet, würde ich in diesem Fall die Schattenwölfe anheuern. Leo schien dem Gedanken zu helfen nicht abgeneigt, zumindest was ihn selbst angeht, doch bist es aus seiner und auch meiner Sicht natürlich immer noch du, die das für ihn und auch den Rest der Söldner zu entscheiden hat. Sollte es soweit kommen würde ich euch selbstverständlich auch alle Informationen zu dieser Sache zusenden, die ich besitze."

Nun lag es wohl an Rouge zu entscheiden, ob das genug der Worte waren, die sie für eine Entscheidung benötigte.


@Soren:
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Rhord kam, während sich die Lage zwischen Brandon, der versuchte Korina vom Kampf abzuhalten und Korina, die sich von diesem Kampf nicht ahalten wollte, immer weiter anheizte immer näher. Die beiden hatten die komplette Aufmerksamkeit der sie umstehenden Söldner gewonnen und es war mittlerweile nur noch notwendig sich vorbei zu drängeln, anstatt sich vorbeizuschlagen.
Der Dämon hatte ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sache. Korina schien zwar ihre Kraft mit diesem Kinnhaken bewiesen zu haben, doch war sie nun so nahe an Brandon dran, dass eine falsche Reaktion sehr, sehr böse enden könnte. "Hey, ich hab zwar damit nichts zu tun, aber hälst du das wirklich für eine gute Idee, Korina?", fragte Rhord und nachdem er einmal weiter vorne das entschlossene Gesicht des Rabenteufels sah, wendete sich der Dämon zu einem der Schattenwölfe neben sich. "Stehen Heiler in der Nähe bereit für etwas größere Umfälle?"

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