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Night Zap

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Freitag, 14. Juni 2019, 15:02

Mitanzusehen, wie sein Kollege von einem großen Felsbrocken, der durch eine Tür geflogen war, gegen eine Wand geschleudert wurde, hatte den letzten Kirchenritter lange genug abgelenkt, dass Amen es schon halbwegs durch das Loch in der Tür geschafft hatte, bevor der Leibwächter ihm entgegenkam. Knapp schaffte er es, einem Volltreffer zu entgehen, und Brigids Rapier stieß durch eine Schwachstelle im Schultergelenk der Rüstung des Kirchenritters, der unter Schmerzen zusammenbrach.
Der alte Bischof sah den Angreifer mit müden Augen an. An seinen tiefen Falten und der eingesunkenen Haltung konnte man klar erkennen, dass er auch ohne Beihilfe eines Attentäters das nächste Jorelion nicht mehr miterleben würde. "Wenn du mich töten willst, dann tu es. Aber bitte..." Er sprach sehr langsam, noch langsamer als bei seiner Rede am Platz vor der Kathedrale. Der Stress des plötzlichen Angriffs hatte ihn ermüdet. Während er sprach, kam Florence auf leisen Sohlen aus ihrem Versteck hervor und näherte sich Oldemar von hinten. Der Bischof sprach also weiter, bis... "Bitte, verschone das Kind, dass bei meinem Leibwächter Schutz such-kchkch-" Florence hatte eine lange Nadel aus ihrem Ärmel gezogen und diese von der Seite in den Hals des Bischofs gestochen, der jetzt unter Schmerzen röchelte, während seine Lungen sich langsam mit Blut füllten.
"Alter Langweiler. Ich mag's nicht, Schutz zu brauchen." murmelte Florence gelangweilt. "Séamus hat in seinen Berichten von einem Tugendbold geredet. Bist du das? Jetzt brauchst du dir jedenfalls nicht die Hände schmutzig zu machen."


Auf Rhords Vorschlag hin streckte Korina ihren Schwertarm aus. Der Glasklumpen war zwar bei dem Schlag auf Claires Hinterkopf zerbrochen, aber einige Stücke hingen noch dran. Die festen Glaskristalle zitterten ein wenig, als Rhord das Schwert der Ritterin darauf richtete, und schließlich fielen sie ab. "Danke" sagte Korina, deren Waffe jetzt endlich wieder Normalgewicht hatte.
Die Proteste der Ritterin nahmen ein Ende, als Dante sie mit einem Schlag auf dem Hinterkopf wieder zu Boden brachte. "Hab grad in den Schutzraum gesehen, der Bischof ist tot. Sie wär eine Plage, wenn sie das herausfände." erklärte er.
Dann bemerkte Korina, dass Braig einen Pfeil in die Richtung abschoss, in der sie sich befanden... oder besser, darüber. Mit einem lauten Krachen flogen brennende Holzbalken auseinander und fielen zu Boden, und verschütteten den Eingang zum Schutzraum. "Florence!" rief Dante besorgt.
"Verdammt! Rhord, kannst du die Trümmer mit einer Erdsäule aus dem Weg schieben?" fragte Korina den Echsendämon.
"Ich kümmere mich mal um diesen Typen." sagte Dante wütend und hob ab. Dabei lösten sich mehrere seiner messerscharfen Federn von seinen Flügeln und schossen auf Braig zu.


Wegen der aerodynamischen Gestalt er Magieschlangen schafften sie es ganz gut durch die Windaura des Wettergeists, und sie brauchten anscheinend keine Köpfe, um zu bestehen. Fureas stöhnte, als sie mit ihm zusammenstießen, und so nah an seinem Körper war es auch schwer, sie wegzuwehen. Stattdessen öffnete er einige seiner Säcke und ließ einen kräftigen Nordwind um seinen Körper herumwehen. Eiskristalle bildeten sich auf seiner Haut und wurden zu Stachelfallen für die Schlangen.
Raijeus wollte nicht zu viel Kraft für diese vergleichsweise kleinen Fische aufwenden, sie mussten sich ja dann noch um Kline kümmern. Sowohl weitere kleine Attacken, eingesetzt in der Hoffnung, eine von ihnen würde funktionieren, als auch ein großer Blitz, gegen den es fast keine Verteidigung gab, waren Energieverschwendung. Aber ein schwebender Hund war immer noch langsamer als ein wahrer Donnervogel. Der Blitzgeist ging plötzlich in den Sturzflug, flog unter dem Wolf hinweg, hinter ihm nach oben, in einem Looping über ihn und schlug mit elektrisch geladenen Krallen nach seinem Feind.


Nina spührte den Wind, den Aella erschuf, auf ihrem Fell und auf ihren Ohren. Im Senkrechtflug krachte sie auf Klines Rücken und rammte ihm anschließend ihren Saugrüssel in den Nacken. Durch den Mangel eines echten Körpers konnte sie ihm zwar nicht wirklich Blut absaugen, aber die Geste brachte die Dämonin in die richtige Mentalität, um ihre Fähigkeit einzusetzen und Kline die Lebenskraft auszusaugen, so schnell sie konnte.


Wie es schien, hatte das Mädchen die Dämonengeschwister bemerkt, was nicht verwunderlich war. Sie machten sich nicht die Mühe, ihre Kraft groß zu verbergen, denn sie bevorzugten es, neugierige Nervensägen mit Einschüchterung auf Distanz zu halten, statt sich vor ihnen zu verstecken. "So ist es." antwortete Kemet. Dann erklärte das Mädchen den Grund, warum sie hier war. Der mächtige Dämon, der sich eingemischt hatte. "Wir sind der Meinung, dass jene, die diesem Dämon gerade gegenüber stehen in der Lage sind, allein damit klar zu kommen." erläuterte die Pflanzendämonin. "Und wenn wir falsch liegen, sind sie allerdings keine Leute, um die wir uns sorgen würden."
"Wenn du den Dämon selbst sehen willst, habe ich eigentlich nichts dagegen." sagte Dashret, was ihm einen missfallenden Blick von seiner Schwester erntete. "Aber solltest du ein weiterer Feind dieser Leute sein, dann schon."
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362

Freitag, 14. Juni 2019, 19:32

Die Gefäße verfehlten Noire, krachten aber zersplittern auf dem Boden und gaben die Flüssigkeit frei, die sich nun am Boden verteilte. Sie konnte schon ahnen was er vorhatte aber sie hatte nicht die Mittel dies zu verhindern wenn es darauf ankam. Doch wenn es drauf ankäme könnte sie jemanden fragen der etwas dagegen unternehmen könnte. Doch ihr Fokus war zuerst auf Braig weiterhin gerichtet, der die Pfeile dieses Mal ohne Mühen ausweichen konnte. Ärgerlich da es zu offensichtlich war, aber auch erstaunlich wie er aus dieser Distanz sich diesen entziehen konnte. Diana eilte mittlerweile zu Noire - sie könnte nur bedingt bei Lauriam helfen und die Naturgeister waren sicherlich besser gegen Ihn gewappnet als Sie. *Sei nicht so offensichtlich. Deine Beute erkennt genau was du vorhast wenn du Ihn so wild töten möchtest!* Ihre Worte waren hart - und gewagt nachdem Diana eigentlich kein 'Recht' hätte sich dahingehend zu beschweren. Doch sie hatte Recht dahingehend. Sie muss bei Braig, wenn sie schon nicht mehr auf die aktive Hilfe ihrer Freundinnen zurückgreifen konnte, sich gewitzter anstellen. So kam es, dass Braig nun selbst wieder in Aktion trat und etwas auslöste, was so einige gemischte Gefühle auslöste. Durch den Pfeil und den Einsturz von Stützbalken waren die Leute im Schutzraum - den sie anscheinend aufbrechen konnten und das Noire zum ersten Mal feststelle - nun gefangen - und Korina wies Rhord an dies irgendwie aus dem Weg zu räumen. So hatte Braig seinen Fokus momentan nach vorne zu den anderen gerichtet, aber sein Kampfverhalten würde kaum seinen Rücken vollständig offen lassen. Auch die Anhängsel die Nyx nutzte waren nicht mehr am Bogen zu erkennen. *Es könnte eine Illusion sein. Die Pfeile gerade eben waren echt also muss er noch der echte Braig sein* kommentierte Nyx, die die gleiche Feststellung wie Noire bekanntgab. *Täusche an, mach es so...* gab Diana Anweisungen, die Noire umsetzte. Sie hatte daraufhin drei Pfeile in die Hand genommen und legte alle drei n den nun quer gehaltenen Bogen und zielte auf Braigs Position. Sie würde ihn den Spielraum nach seitlich durch die Schüsse ein Stück weit nehmen. Was man vielleicht nicht erkennen konnte war, dass Noire kurz zuvor die Pfeile manipuliert hatte. Sie hatte die Federn der Pfeile links und rechts an bestimmten Stellen gestutzt um dadurch eine künstliche Veränderung der Flugbahn zu verursachen. Die Pfeile würden zwar nur ganz leicht ihre Flugbahn verlieren aber sie sind nicht mehr so "kalkulierbar". Der wahre Angriff war jedoch ein vierter Pfeil den Noire sobald dies vollbracht war nochmal auf Braig selbst richten wird, wenn sie sehen kann wie er ausweichen würde.

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363

Samstag, 15. Juni 2019, 13:25

Braigs Bewegungen waren unglaublich nervig, denn mit seiner Gravitationsmagie konnte er sich frei in jede Richtung bewegen, was für alle Beteiligten ein Umdenken bedeutete. Man musste ausgefallener Denken, um etwas vorausahnen zu können - zumindest, wenn man versuchte ihn in den Nahkampf zu zwingen oder Pfeile auf ihn schoss. Vada machte weder das eine noch das andere - er sammelte die Asche über den Verräter, um sie dann "explosionsartig" in alle Richtungen zu feuern. Dadurch bildete sich ein Ascheregen, aus dem es für niemanden ein Entkommen geben würde, wenn man sich nicht schnell wegbewegte. Leider konnte der Dunkelhaarige nichts gegen die Pfeile machen, die Braig in die Höhe schoss und mit der er die Kathedrale beschädigte...

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Der zweite Leibwächter ging durch Amens Stoß mit dem Rapier zu Boden und die einzige Aufgabe, die es noch zu erledigen galt, war das Töten des Bischofs. Dieser sah ihn mit müden Augen an und wies eine eingesunkene Haltung auf. Wie ein alter Mann, der schon zu viel Leid und zu viel Böses gesehen hatte - er war Müde. Müde vom Leben? Er sprach Amen an: "Wenn du mich töten willst, dann tu es. Aber bitte..." Der Bischof sprach leise und ein Gefühl der Reue kam in den Jungen auf. War es wirklich das richtige, ihn zu richten? Natürlich nicht...aber. Was sonst? Der Weißhaarige sah zu Boden und dann auf den Rapier. "Bitte, verschone das Kind, dass bei meinem Leibwächter Schutz such-kchkch-", Florence hatte sich angeschlichen und dem Bischof eine Nadel in den Hals gejagt - Amen hob die Hand. "Nei-!", er schluckte seine Worte und schloss die Augen. Es war vollbracht. Der Bischof war tot. "Alter Langweiler. Ich mag's nicht, Schutz zu brauchen.", murmelte Florence nach dem Mord gelangweilt, "Séamus hat in seinen Berichten von einem Tugendbold geredet. Bist du das? Jetzt brauchst du dir jedenfalls nicht die Hände schmutzig zu machen." Ihre Tat traf sie nicht. Sie war körperlich ein kleines Mädchen, aber ihr Verstand war kalt und ohne Mitgefühl. Amen seufzte. Was hatte er erwartet? "Meine Hände sind schon lange nicht mehr rein", antwortete er ihr, bevor die Beiden von einem lauten Krachen überrascht wurden - das Loch in der Schutztür, durch das Amen gekommen ist, wurde zugeschüttet. Er atmete genervt aus. Sie waren nun tatsächlich in Schwierigkeiten. "Irgendwelche Ideen?", sprach Amen zu Florence, aber auch zu Brigid, Luina und Seia.

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Die Dämonin erklärte, dass sie denken, dass die Leute, die im Inneren sind, mit den außergewöhnlichen Dämon fertig werden würden und wenn nicht, dann wären sie es nicht Wert, sich Sorgen zu machen. Nun, grundsätzlich stimmte Menhit dem zu. Wer abhängig von Hilfe ist, der ist zu schwach und musste stärker werden. In dem Sinne haben sie die gleiche Einstellung, aber Menhit hatte weitere Motive, die sie gleich offen legen wird, nachdem ihr gerade angeboten wurde, dass sie einen Blick hineinwerfen dürfte, wenn sie kein Feind dieser Leute ist. "Ich denke, diese Leute sehen mich als Feind", seufzte Menhit und trat einige Schritte zurück, als Zeichen, dass sie die Wünsche der zwei Dämonen respektiert. "Ich mache euch ein Angebot: Bringt mir die Frau, die das Glas kontrolliert und ich lasse euch alle in Ruhe. Wie wäre das?"

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Hoch oben, nahe der Spitze der Kathedrale saßen immer noch Kali und Shinra, die hinabspähten und beobachteten, was Menhit machte. Sie stand den beiden Dämonen der Schwarzen Hand entgegen, aber es sieht nicht so aus, als wäre sie auf einen Kampf aus... "Wir greifen ein, nachdem sie die beiden Dämonen getötet hat...oder anderweitige an ihnen vorbeikommt." Kali nickte, aber wirklich heiß auf einen Kampf mit Menhit waren beiden nicht...

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364

Samstag, 15. Juni 2019, 21:35

Es funktionierte! Der Rest vom Glas um Korinas Klinge löste sich! Die Freude war aber nur von kurzer Dauer, denn in der Nähe von ihnen krachte etwas auf den Boden. Teile des Holzgerüstes an der Decke und es brennte nicht nur, es war direkt vor dem Eingang zur Schutzkammer des Bischofs. Um zu verstehen, zu was das führen könnte musste man kein Genie sein, denn nicht nur würde Amen, der immer noch dort drinne war, zusammen mit Florence langsam die Luft zum Atmen genommen werden, es konnte sogar noch schlimmer werden, wenn das Feuer sich dahinein ausbreitet!

Korinas Vorschlag war da nur vollgerichtig und es war auch das, was er machen wollte, aber Braig wollte ihm hier einen Strich durch die Rechnung machen.

Dieser sah sich mit mehreren Angriffen von allen Richtungen konfrontiert, während Korina gerade dabei war Rhord ihren Vorschlag zu nennen. Hinter sich Noire mit mehreren Pfeilen auf einmal, über ihn Vadas Ascheregen und seitlich, seinem Kopf entgegen aus seiner Perspektive, von ihm mischte sich nun auch noch dieser gefiederte Dämon ein. Man konnte Braig ansehen, dass er nicht gerade begeistert von der Situation war, doch andererseits feuerte ihn dieser Anblick nur noch weiter an. Was seine Erwartungen an und die Spannung in diesem Kampf angeht wurde er vollstens befriedigt! Er wusste, dass ausweichen hier nichts werden wird, aber wenn er so stark davon abhängig wäre, hätte er es auch nicht anders verdient als hier zu sterben.

Im Lauf platzierte er den Dämonenstahlbogen an seinen Arm - sodass dieser ihn zuerst lose an der Verbindung zwischen Sehne und Dämonenstahl an diesem halten würde und verstärkte dann die Anziehungskraft des haltenen Armes leicht, damit er ihm bei den folgenden Bewegungen nicht unkontrolliert um die Ohren schwingt - um seine zweite Hand freizubekommen und kam auf einer Stelle an der Wand zu stehen. Das erste, was der Verräter machte war seinen linken Arm nach links, also in Noires Richtung, zu halten und einen vor sich, da Pfeil und Feder am schnellsten angeflogen kam. Auf beiden Seiten entstand ein Schild aus Dunkelheit, den vor sich machte er dabei stärker als die für die Pfeile, da er die Angriffskraft der Federn noch nicht einschätzen konnte. Wann immer ein Angriff drohte durchzubrechen würde er eine weitere Schicht unter der Öffnung hinzufügen.

Die Angriffe prasselten auf ihn ein und es wurde für den magischen Bogenschützen unverkennbar, dass er sich solangsam seinen Limits näherte. Die ersten beiden Angriffe wurden abgewehrt, doch ließ er seine Abwehr noch nicht fallen. Einerseits, da von beiden Seiten sogleich ein weiterer Angriff folgen könnte, aber auch wegen des Ascheregens, der über ihm näher kam. Er wehrte weiter ab, bis dieser endlich nahe genug für ihn war, was zum Glück nur einen Moment dauerte und erschuf in der Zwischenzeit ein Verbindungsstück zwischen beide Schilde, um es einfacher zu machen beide mit einer Hand aufrecht zu erhalten. Die andere benötigte er zuerst, um Licht in dieser zu sammeln und diese Rhord entgegenzuwerfen, ehe dieser Amen befreien konnte. Der Echsendämon war wegen der Hektik zu fokussiert auf das brennende Holz vor ihm gewesen, weswegen er zwar den Lichtball näher kommen sah, aber zu langsam schaltete, was dies bedeuten würde.

Was folgte war das halten der freien, rechten Hand schräg über sich. Diesmal nicht, um einen weiteren Schild zu erschaffen, sondern um auf einer von ihn erschaffenen Fläche, ebenfalls aus Dunkelheit, an der dritten und vom Eingang aus letzten Säule der Kathedrale, die Anziehungskraft so stark zu erhöhen, sodass die Asche zuerst in diese Richtung gezogen wurde und die Asche zu einem Großteil in einsperrte, indem sich die Fläche aus Dunkelheit sich zu einer Kugel um die Asche formte. Nicht nur würde die Dunkelheit Vadas Einfluss auf diese Asche hemmen, er würde auch einen Teil seiner Waffe hiermit einbüßen.

Asche in seinen Einzelteilen hat verschwindend gering Gewicht. Sicher, bei der normalen Erdanziehung wäre das zu langsam gegangen, da sie dann zu langsam in diese Richtung "fällt", da Braig in diesem Falle aber die Anziehung zur Säule über diese hinaus erhöhte, reichte es, um auch die Asche über sich - er konnte nicht alles auf einmal in diese Kugel sperren - wegzuziehen, sowie die Flugbahn des einen oder anderen Angriffes für einen Moment stark zu störren.

Der Weg nach oben war also frei und dies nutzte der ehemalige Spezialagent indem er sich über die Höhe des restlichen Ascheregens bewegte und dann über die Asche hinweg sprang zu der vorher erwähnten Steinsäulen. Einmal über der Asche warf er dann aber auch noch seinen Dunkelheitsschild nach unten warf, welches mittlerweile einem Nagelbrett gleichen dürfte, mit all den Federn darauf. Vor dem Wurf dachte er daran den Schild im Fall aufzulösen, doch er wollte verhindern dem Dämon die Möglichkeit geben die zu ihm zurückzuschicken. An der Säule angekommen würde er sich nur noch schnell die Dunkelheitskugel schnappen und dann um die Säule flüchten. Ihm war mehr als bewusst, dass er bald abhauen sollte, doch zumindest Amen wollte er noch unter die Erde bringen. Kommt es hart auf hart hat er jedoch keine andere Wahl, als davon abzusehen und das weite zu suchen.


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Es war zu verzweifeln... Im Vergleich zu dem Schaden, den sie ihm machen, war der auf sie so gering. Er hat seine Klauen zum Bluten gebracht, während er selbst nun erstmal seine eigene Magie auflösen durfte, mit der dieses Wolfsmonster ihn zu Boden brachte. Er beobachtete darauf erstmal zur Neuorientierung, was der Rest tat. Die Naturgeister wurden ihre Ablenkungen los, wobei beide durch die Zerstörungen von der sich in alle Richtungen verteilte Energie gestriffen wurden, der Windnaturgeist mehr als sein Kollege. Kline wurde währenddessen weiterhin von Aellas Wind gegen die Wand gedrückt. Dies schien den Dämon jedoch maximal zu verlangsamen, anstatt wirklich an Ort und Stelle halten zu können. Trotzallem war das eine wertvolle Information, dass sie gegen seine Geschwindigkeit und Geschicklichkeit etwas unternehmen können. Wie angekündigt nutzte Nina diese Gelegenheit dann auch und als diese sich an den oberen Teil des Rückens ihres Gegners klammerte und ihren Rüssel in seinen Nacken reinrammte, dämmerte dem Kampfmagier etwas. Er dachte sie habe auch eine Möglichkeit ihre Fähigkeit mit etwas mehr Distanz einzusetzen... Denn was der Dämonengeist dort tat war, wenn man die bisherigen Informationen bedenkt, war nichts anderes als... "Nina, weg da! So nah ist das-", rief das Schwarze Hand-Mitglied, doch es war zu spät. Kurz nachdem sie ihren Rüssel in seinen Nacken gestochen hatte, konnte die Dämonin noch einen Seufzer und die Worte
"Ich wünsche dir eine nächste Chance.", murmeln hören, ehe ein kurzer Schub von Klines purpurroter Energie an der Stelle seines Rückens geschossen kam, der so nah von der Quelle ihr Ziel sowohl sehr schwer verletzen könnte... oder töten.

"... Selbstmord.", beendete Lauriam seinen eben angefangen Satz. Sie hatten bereits anhand seiner Beine gesehen, dass diese Magie, die dieser Dämon benutzt, nicht nur an seinen Klauen austreten kann. Er dachte, dass Nina damit klar gewesen wäre, dass Körperkontakt vermieden werden sollte. Aella war von dem Anblick ebenfalls geschockt. Sie betete innerlich dafür, dass dies nicht das bedeutete, was sie befürchtete. Aber sie musste sich wieder zusammenreißen! Gerade jetzt! "Lauriam!", rief sie, um diesen auf sich aufmerksam zu machen. Sie schaute entschlossen nicht aufgeben zu wollen und Lauriam nickte dem zu. Währenddessen tat Kline für einen Moment nichts, ehe er seinen Blick zuerst auf Siradda richtete und dann auf Aella, die momentan zwischen ihr und ihm stand. Beide seiner Klauen füllten sich wieder mit seiner Magie.

365

Samstag, 15. Juni 2019, 23:05

Braig, der einem regelrechten Angriffsgewitter ausgeliefert wurde vollbrachte etwas, woran Noire nicht glauben wollte als Sie sah was gerade vor sich ging und sie regelrecht die Zähne knirschen ließ. Nicht nur wurden Ihre Pfeile von allen drei Richtungen abgewehrt sowie ihr vierter Pfeil, er konnte auch die Asche abwehren die sehr kontrolliert auf Braig gerichtet wurde - der Auslöser hierzu war Vada, den Noire nun daher auch in Aktion erleben konnte, vorher war Ihr seine Fähigkeit noch nicht bekannt, haben Sie darüber auch noch nicht gesprochen - als auch ein Hagelgewitter von den Federn, die durch einen sehr wütenden Dante auf Ihn gerichtet wurden. Es war so, als würde sie es einfach nicht schaffen das beschützen zu wollen was Ihr wichtig war, wenn Sie die Gefahr, die ihre Familie gerade ausgesetzt wurde, nicht beseitigen konnte, trotz der Hilfe anderer. Selbst Diana und Nyx waren am Brodeln, wissend das sie beide Ihr Limit erreicht hatten und Braig von hier aus nicht angreifen konnten - wohlgemerkt auch nun wissend über die Gefahr, wie Siradda gefangen genommen zu werden. Braig verschwand erneut weg von der Gruppe, mehr in die Richtung des Ausgangs um aus diesem Gewitter zu entkommen, das er gerade überlebt hatte, mitsamt einer Kugel mit der gefangenen Asche, die er eingeschlossen hatte.



Was kann Sie tun? Wie kann sie die Schützen die ihr wichtig waren? Diana, Nyx, Korina, Amen, Rhord, Lauriam und all die, die den anderen zur Seite standen? Was hatte sie für Möglichkeiten? Sie wollte nicht aufgeben. Sie wollte nicht verlieren. Sie will keinen heute wegen einem Verräter wie Ihm sterben sehen! Sie möchte nicht auf ewig die kleine Tochter bleiben die beschützt werden muss. Sie möchte die Person sein die beschützt! Sie blickte - teils entrüstet, teils entschlossen durch die Kirche. Die Stelle an der Braig sich verzog war so gut wie direkt über einen der kleineren Kronleuchter, auf dem auch Nyx sich vorhin begnügt hatte. Wenn sie diesen auf Braig herabfallen lassen könnte ... aber die Pfeile wären zu schwach um Metallketten zu durchlöchern! *Nutzt deine eigene Magie!* riss Diana sie aus ihren Überlegungen. Sie selbst nutzte Magie um ihre angeborene Fähigkeit eines Tierwandels nutzten zu können also waren Sie noch nicht komplett ohne Optionen. Ein letzter Versuch. Ein allerletzter Versuch. Sie würde alles in diese Hoffnung setzten. Sie zog zwei Pfeile - je ein Pfeil um je ein Kettenpaar zu durchtrennen. Sie musste jedoch genau zielen und die Pfeile musste schnell abgefeuert werden bevor er bemerkt was sie vorhatte. Diana selbst bediente sich dabei an der Energie, die Noire noch vollständig und ungenutzt hütete, wenn auch nur sehr gering da sie als Tierwandlerin keine große Affinität für Magie besaß. Aber es würde reichen. Braig würde sein blaues Wunder erleben! Diana verstärkte die Pfeile ein letztes Mal, ausreichend in Durchschlagskraft als auch Leichtigkeit, während sie die Flugbahn mit der restlichen Magiemanipulieren würde damit ein Pfeil auch je ein Kettenpaar treffen konnte. "Du wirst meine Familie nicht eine Sekunde länger anrühren ... VERRÄTER!" brüllte die mit Entschlossenheit erfüllte Söldnerin, als sie die beiden Pfeile bereits gleichzeitig geschossen hatte, während Ihr Blick wie ein wildes Raubtier auf den Kronleuchter gerichtet war, der, wenn alles klappt, die Welt von einer Ausgeburt der Hölle befreit.

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Night Zap

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366

Gestern, 10:22

Jetzt waren sie in der Schutzkammer eingesperrt, und wegen des ganzen Tumults draußen schien es auch nicht so, als ob die anderen Zeit hätten, was gegen die brennenden Trümmer zu tun. Aber das war ja nicht der einzige Ausgang. "Gibt es hier nicht auch noch einen Geheimgang?" fragte Florence und blickte zu einer Tür, die am anderen Ende des Raumes lag. Dieser führte wohl in die Katakomben unter der Kathedrale, das sagte jedenfalls der Bauplan des Gebäudes, den Dante ihnen bei der Einsatzbesprechung gezeigt hatte.

Dantes Geschosse wurden von Braigs Schattenschild abgewehrt, aber zumindest hielten sie ihn beschäftigt - unter dem Hagel von Federn, Pfeilen und Asche würde der Schütze bestimmt bald klein bei geben müssen. Besonders, wenn die Katzenwandlerin ihm einen Kronleuchter auf den Kopf fallen ließ.

Korina sah dem Kampf zwischen Noire und Braig gebannt zu. Etwas anderes konnte sie im Moment nicht tun - als normaler Mensch war sie nutzlos beim Wegräumen der brennenden Trümmer, und ohne Amens Fähigkeit konnten sie auch nicht Lauriam bei dem Kampf mit diesem Dämon beistehen. Die Schwertkämpferin zuckte zusammen, als ein markerschütternder Schrei ihre Ohren aufspießte. Das war die Stimme von...
"Nina?! Was ist los?"

Der Schrei der Fledermausdämonin endete so abrupt, wie er angefangen hatte, als Klines Konter sie kalt erwischte. Sie wurde von ihm abgeworfen und wechselte rapide zwischen menschlichen und dämonischen Erscheinungsformen, bevor sie einfach verschwand.

Auf Menhits Vorschlag hin schloss Kemet die Augen und nickte. "Klingt nach einem guten Handel. Es bleibt nur zu hoffen, dass deine Wunschgeisel nicht bereits tot ist." Dashret setzte sich derweil im Schneidersitz hin, um den Projektionszauber zu verwenden. Er erschien in der Mitte der Kathedrale, und sah am Ende eine am Boden liegende Gestalt in voller Rüstung, und daneben standen einige der Schwingen. "Keine Sorge, ich bin es, Dashret. Dies ist meine Projektion." erklärte er. Vada konnte das ja bestätigen. Dann deutete der Dämon auf die ohnmächtige Ritterin. "Wenn ihr sie noch nicht getötet habt, dann bringt sie auf der Flucht als Geisel mit. Es wird die Dinge einfacher für euch machen." Nach dieser kryptischen Anweisung verschwand die Projektion, und Dashret erwachte wieder vor der Kathedrale. "Als Geist kann ich ein körperliches Wesen nur schlecht selbst herbringen, aber sie wird dir mitgebracht." versprach er Menhit.

Die Wettergeister waren endlich diese Schattenkreaturen losgeworden, gerade noch rechtzeitig, um mitanzusehen, wie die Erscheinungsform des Dämonenmädchens zerstört wurde. Da Kline gerade eben erst einen Gegner abgewehrt hatte, war jetzt die beste Gelegenheit, ihm weiter auf die Pelle zu rücken und ihm keine Ruhe zu lassen. Heiße Blitze und kalter Wind wurden auf das Wolfsmonster abgefeuert.
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367

Gestern, 12:23

Vada hatte nicht bedacht, dass Braig genug Zeit und Kraft hatte, um die Asche durch Gravitationsmagie an einen Fleck zu sammeln und sie durch Dunkelheitmagie einzusperren. Dadurch war der größte Teil seiner Waffe weg, aber es war nicht so, als könnte er nahezu beliebig viel erschaffen, aber das wollte er wiederum nicht, um Kraft für die Flucht zu sparen. Ihm war Braig egal und dieser ganze Kampf mehr oder weniger sinnlos, denn die Hand wird einen Verräter nicht einfach so laufen lassen und ihre Aufgabe war es ganz sicher nicht, ihm nachzujagen. Entsprechend stoppte er es, das zu versuchen und Dashret, der in der Nähe von Vada, Korina und Rhord auftauchte, in dem er eine Projektion seiner Selbst entstehen ließ, bestärkte seinen Entschluss. Doch was genau wollte der Dämon? "Wenn ihr sie noch nicht getötet habt, dann bringt sie auf der Flucht als Geisel mit. Es wird die Dinge einfacher für euch machen", erklärte er und deutete auf die am Boden liegende Claire. Vada sah ihn den Dashret an, der nach seiner kurzen Anweisung wieder verschwand. Was meinte er damit? Wieso brauchte die Hand Claire? Vada seufzte und wollte etwas sagen, aber zuvor feuerte Braig einen Lichtball auf Rhord. Der Dämon bemerkte das wohl zu spät, denn er machte keine Anstalten, ihn abzuwehren - also übernahm das Vada, der ihn mit Asche, die er aus seiner Handfläche abblättern ließ, abwehrte. "Kannst du sie nehmen?", meinte er daraufhin zu Rhord und deutete zu Claire.

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"Gibt es hier nicht auch noch einen Geheimgang?", verkündete Florence und zeigte auf eine Tür im hinteren Teil des Schutzraumes, die Amen vollkommen übersehen hatte. Der Weißhaarige schmunzelte kurz. "Stimmt!", lächelte er verzwickt. Doch er hatte ein Problem damit - er kann die anderen nicht zurücklassen. Amen sah zurück. Der Eingang war durch brennende Trümmern versperrt und entsprechend war es ihm nicht möglich, zu den anderen zurück. Es gab eigentlich nur eine Möglichkeit: Er entkommt. Amen biss sich auf die Lippe und trat zur Fluchttür, auf die Florence gezeigt hatte. Sie war offen und ihnen offenbarten sich Treppen, die nach unten führten. "Komm", sprach er zu dem kleinen Mädchen an seiner Seite.

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Die Dämonin nickte zustimmend, merkte aber noch etwas an: "Klingt nach einem guten Handel. Es bleibt nur zu hoffen, dass deine Wunschgeisel nicht bereits tot ist." Menhit zweifelte daran, dass sie getötet wurde - zumindest nicht von den Schwingen, die sie kannte. Der zweite Dämon setzte sich unterdessen im Schneidersitz auf den Boden und nutzte eine brauchbare Magie: Magische Projektion. Diese Magie war ihr nicht fremd, da sie für Geister eine Möglichkeit war, mit der menschlichen Welt zu kommunizieren, ohne sich selbst materialisieren zu müssen - allerdings war sie äußerst schwer zu erlernen. Nach kurzer Zeit war Dashret wieder in seinem eigentlichen Körper und versicherte Menhit, dass sie den Körper von Claire bekommen wird. Menhit nickte und setzte sich vor den zwei Dämonen auf den Boden. "Es wäre unvorteilhaft, wenn sie mich sehen", meinte sie und wandte sich von Dashret und Kemet ab. Nach einigen Schritten stoppte sie allerdings. "Östlich der Stadt gibt es einen Wald; nach 20 Minuten Fußmarsch findet ihr dort eine kleine Jägerhütte. Legt sie gefesselt dort rein. Bevorzugt lebend, aber im Grunde spielt es keine Rolle." Sie setzte ihren Gang fort und entfernte sich von der Kathedrale.

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368

Gestern, 17:10

Der Blitz der Attentäterin kam im selben Moment angeraust, anstatt aber den Schild zu schmelzen wurde der Angriff reflektiert! Die Wirkerin der Magie schaffte es gerade noch so, den Blitz mit einer Bewegung umzuleiten. "Roan Lerawen meldet sich zum Dienst!", grüßte das Ordensmitglied seine Anführerin. "Verzeiht die Verzögerung, wir mussten uns koordinieren wer welche Aufgabe übernimmt.", erklärte sich der Mann Mitte 30 und zog nun auch sein Schwert, um es auf seine Gegnerin zu richten, mit seinem Schild weiterhin vor sich haltend.
"Ich habe gehört, dass dein Kollege meinem Bruder übel mitgespielt hat. Zeit mich zu revanchieren!", verkündete er heldenhaft und fing an vorsichtig auf die Attentäterin zuzugehen, bis sie selbst anfing wieder aktiv zu werden.

Aus zwei Taschen einer Gürteltasche, die sie unter iher Verhüllung trug, holte sie je Hand vier Wurfmesser hervor.
**Du willst also mit deinem neuesten Trick anfangen?**
Die Messer umhüllten sich mit Blitzen und die Person begann dem Ordensmitglieder näher zu kommen. Was folgte war eine Serie an Angriffen, bei welchen der Schild immer mehr und mehr Schäden davon trug und durch die Gewandheit seiner Gegnerin kam Roan kaum dazu anzugreifen, bis er dazu überging mit seinem Schild die Angreiferin zurückzustoßen, um sich so Luft zu verschaffen. Bei seinen eigenen Schwertschwüngen gelang ihm nicht ein Treffer, zu schnell und aufmerksam war sein gegenüber. Eine Minute später begann die Assassinin ihre Messer auf den Ordensritter zu werfen, welcher sich als Reaktion beugte, damit die immer noch elektrisch geladenen Messer nicht seine Beine treffen. Es schien alles zu funktionieren... bis die Attentäterin eines der Messer über seinen Schild und Kopf hinwegwarf. Was im ersten Moment aussah, wie ein verfehlter Wurf, entpuppte sich als Teil einer Strategie, als die maskierte Gestalt mit einer Hand ein weiteres Wurfmesser direkt auf ihren Gegner warf und gleichzeitig einen Blitz auf das angeblich verfehlende Wurfmesser schoss. "Dreh dich, Roan!", schrie seine Anführerin, als diese merkte, was diese Frau plante.

Der Blitz traf sein Ziel, nur um mit einer Handbewegung zu dem Wurfmesser vor Roan in einer Linie umgeleitet zu werden. Einer Linie, in welcher der Schildnutzer mittendrin stand! Als Reaktion auf den Befehl seiner von ihm respektierten Vorgesetzten hatte sich der Ordensritter bereits umgedreht, bevor der Blitz das erste Wurfmesser traf und es wurde klar, dass jede Sekunde später hätte mit Sicherheit das Ende bedeutet, als Roan in seiner Drehbewegung den heranrasenden Blitz wieder abwehrte. Zumindest zum Großteil, denn ein Teil der Energie entlud sich dennoch an seinem Arm.

"Ts, wie gut, dass ich um Verstärkung gebeten habe."

Teil der schnellen Besprechung war, wie sie das gleichzeitige Zusammentrollen der restlichen Mitglieder, das Beschützen von Olivia und dann auch noch das Erfüllen ihres eigentlichen Planes erfüllen wollen. Als Ergebnis ran Roan zuerst hier hin, während nach und nach mehr Mitglieder der ersten Gruppe dazu kommen würden. Hoffentlich funktionierte auch alles auf Neilas Seite...

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Eben jene Neila war mit ihrem Bogen bereits in der Hand geradewegs auf den Weg zur Kathedrale. Ihr war bewusst, dass das eine schwierge Aufgabe wird, aber als sie die schiere Anzahl an Soldaten auf dem Platz sah, wurde ihr klar, dass sie sich besser etwas gutes einfallen lassen sollte. Sie konnte es selbst nicht glauben, dass sie bereit war Verbrechern zu helfen, doch anders werden sie das wahre Problem nicht so einfach beseitigen können. Die schöne Kathedrale, am brennen... Fürs erste wird sie aus unauffälliger Entfernung die Situation im Auge behalten. Neugierige Zivilisten waren zurückgekommen, um die vielleicht letzten Momenten dieses Bauwerkes mitzuerleben, aber auch so mancher Glaubiger, der für die Sicherheit seines Oberhauptes betete. Einer der Geister, der wegen dem Wolfsmonster in Jonis Vernal einen Freund verlor begleitete sie zum Glück, weswegen sie zumindest durch ein Hören in die Geisterwelt auf den aktuellen Stand dort gebracht werden konnte. Diese Macht, die er spürt... Hätte sie doch nur eine Möglichkeit dahin zu gelangen, auf die andere Seite...

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Braig spürte immer mehr, wie er am Ende seiner Kräfte war. Das aufrechterhalten seiner Gravitationsproblem wurde bereits anstrengend, aber auch was seine Ausdauer anbelangte hatte die letzte Aktion sein Limit erreicht. Er konnte nur noch auf der aktuellen Säule versuchen dem Federhagel auszuweichen und beschloss währendessen den Rückzug antreten zu wollen. Seinen Ausstiegspunkt hatte er dabei bereits gewählt gehabt, das geöffnete Fenster, aus welchem der geflügelte Dämon reinkam. Sein Entschluss stand fest und so wollte Braig bereits anfangen mit Dunkelheitsplattformen sich auf die andere Seite der Kathedrale zu begeben, da bemerkte er, dank Noires Ankündigung, wie vier Pfeile in seine Richtung geflogen kamen. Nein, nicht in seine, sondern über ihn! Einer der kleinen Kronleuchter kam runtergefallen. Rechtzeitig von hier weg kam er nicht mehr, weswegen dem Verräter nichts anderes übrig blieb, als das irgendwie anders überleben zu müssen. Die Optionen waren jedoch gering und so blieb ihm nichts anderes übrig als eine Kugel aus Dunkelheit um sich herum zu bilden. Oben bruchsicher, unten etwas gefüllter, aber dort auch weich, um den Fall zu dämpfen. Der Kronleuchter stürzte im Flug auf ihn und katapultierte ihn nach unten.

Unter aufgeschlagen zerbrach sein Schild durch den Aufprall und das letzte, was Braig, der mittlerweile eine Platzwunde am Kopf hatte, in diesem Kampf sehen sollte war, wie der Kronleuchter angeflogen kam, bereit ihn zu zermatschen. Anstatt aber Angst zu zeigen grinste der magische Bogenschütze zufrieden, nur um selbst im nächsten Moment etwas überrascht zu schauen, als der Kronleuchter in der Luft stehen blieb, nur noch Milimeter ihn und Braig trennend. Der Grund hierzu war ein in der Geisterwelt zu finden, denn eine die Teufelin, hatte ihre Magie durch den Schleier gewirkt. "Das war alles sehr erheiternd, doch ich möchte es nicht hier enden lassen.", lächelte die boshafte Fee, als sie den Kronleuchter zur Seite schießen ließ, knapp vor Noires Nase vorbei. "Die berühmte zweite Chance, hm? Ja, ich denke wir können sie ihm nach all der Unterhaltung, die er uns jahrelang bot einmal gewähren." Die Stimmen waren nur in der Geisterwelt zu hören, doch das sollte dank Noires Geisterfreunden kein Problem darstellen. Braig stand in der Zwischenzeit schnell wieder auf. Er wusste, was die beiden von ihm gleich wollten. "Ehre wem Ehre gebührt. Diese Runde geht an euch. Vielleicht sehen wir uns ja wieder... oder auch nicht...", verabschiedete der magische Bogenschütze sich und beeilte sich ein paar Schritte nach hinten zu gehen, da die Nahkämpfer bestimmt bereits näher kamen. Und nach ein paar Schritten war Braig auch schon verschwunden, zumindest aus der Sicht aller in der materiellen Welt. In der Geisterwelt hingegen konnte jeder Braig noch wunderbar sehen. Sie standen aber noch weit genug vom Kampf auf dieser Seite entfernt. "Was machen wir mit ihr hier?", fragte Braig die beiden Teufel, mit einem Verweis auf Siradda, die noch immer auf der anderen Seite war. Das wäre an sich ja kein Problem, da die Magie des Pfeils bald auslaufen wird, allerdings dachte Braig auch, dass sich Kline mittlerweile um den Rest gekümmert hätte. Aber nun hatte er gerademal einen Gegner erledigt. Er behauptete sich zwar immer noch gegen zwei Naturgeister, was für einen Dämon wohl ne Leistung ist, aber enttäusschend ist all das dennoch.

"Wir hatten eben erst genug magische Energie für deine Rettung regeneriert. Wir könnten zwar weiterkämpfen, aber darauf habe ich keine Lust. Zumal, ich bin vielzu gespannt darauf, was wir bei zukünftigen Aufeinandertreffen zu sehen bekommen könnten. Es jetzt zu beenden wäre leicht, aber uninteressant."
Braig musste lachen. Er klang immer noch erschöpft, aber das zu hören heiterte ihn auf. "Auch wieder wahr. Habe ich glatt übersehen mit meinem Kopf in der Schlinge. " Nyx und Diana hatte er dabei nicht vergessen, doch beachtete er sie nicht, da die beiden immer noch geschwächt sein dürften und es sich zweimal überlegen sollten sich zwei ihnen überlegenen Wesen unbedacht zu nähern. Er fragte sich aber schon, ob sie etwas bemerkt hatten... Was solls, dafür hat er nun keine Zeit mehr.

"Kline, wir hauen ab. Die Beute kannst du dir auch ein andern Mal schnappen.", rief die Teufelin dem Wolfsdämon sehr laut - sie verstärkte die Lautstärke ihrer Stimme - und gingen dann zusammen mit Braig in Richtung des zerbrochenen Fensters, was der magische Bogenschütze eben schon als Ziel hatte. "Das mit deiner Rettung wird bei einer einmaligen Sache bleiben. Du weißt, dass ich eine gewisse Qualität von meinem Eigentum erwarte.", flüsterte sie dem Ex-Spezialagenten ins Ohr als die beiden die Wand hochliefen und der zweite Teufel nachgeflogen kam und aus dem Fenster verschwanden.

369

Gestern, 17:10

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Kline sah die Angriffe der Naturgeister kommen, sowohl in vorausschauender Sicht, aber auch visuell. Er griff sich mit beiden Krallen den großen Eisstachel neben sich, der noch übrig geblieben ist, brach den Großteil von ihm ab und schleuderte diesen den Angriffen der beiden entgegen. Im selben Moment bemerkte der Dämon jedoch auch, dass ein weiterer Angriff auf ihm zu kam. Der Störenfried und die Winddämonin hatten ihre Kräfte gebündelt, als diese Sense windverstärkt auf ihn zugeflogen kam. Er versuchte noch einen Schritt zur Seite zu machen, wurde aber an einem Arm geschliffen, was ausreichte um eine große Wunde an diesem entstehen zu lassen. So gar nicht erfreut über diese Entwicklung zerstörte der Wolfsdämon kurzerhand mit einer Faust den Großteil des Stabes der Waffe, einen Preis, den sich Lauriam bewusst war, aber bereit war in Kauf zu nehmen. Er selbst kam seinem Angriff ebenfalls bereits hinterhergerannt, um Kline weiter zu bearbeiten. Er erschuf einen sich nach vorne bewegenden Flammenwall, der sich jedoch bei einem Zusammenprall mit einem Schwung seiner Pranke in der Mitte öffnete, als seine Magie darauf traf. Ein Rest davon flog weiter, in Lauriams Richtung, dieser schützte sich aber nur einmal mit seinen Armen sein Gesicht. Auf diesen entstanden ein paar kleinere Wunden, aber zumindest musste er keine momentan wertvolle magische Energie einsetzen.

Der Wolfsdämon wollte schon zum Folgeangriff ansetzen, da vernahmen seine Tierohren etwas, was ihm gar nicht gefiel. Die anderen wollten sich zurückziehen! Und das kurz nachdem... Er fletschte vor Wut mit seinen Zähnen. Doch er hatte keine Wahl. Er könnte mit diesen Gegnern zurechtkommen, aber er ist ohne diese Teufel aufgeschmissen. Nahrung auf diese Seite zu bekommen ist schwierig, sowie überhaupt wieder in die materielle Welt zu kommen. Er hatte keine Wahl, wenn er nicht alles auf einmal riskieren wollte. Anstatt Lauriam anzugreifen, sprang er im Lauf einen großen Satz nach vorne und kam vor Aella wieder auf den Boden zurück. Sie packte die Angst und lief zur Seite weg, nachdem sie sich noch einmal vergewisserte, dass Siradda noch immer auf der anderen Seite ist und von Kline mitgenommen werden könnte. Ironischerweise schützte sie genau das, was ihr momentan solche Schmerzen bereitete... nein, sie spürte sie bereits nicht mehr, denn sie war mittlerweile ohnmächtig geworden. Der Wolfsdämon sah hinter sich bereits, wie Lauriam weiter versuchte anzugreifen, diesmal mit Eisprojektilen, doch diese waren von geringen Interesse von ihm. Er lief geradewegs zu dem Fenster, wodurch der Angriff verfehlte, wehrte kommende Angriffe der Naturgeister mit ein paar weiteren Wolfsgeistern ab und kletterte dann mit seinen Krallen in dem Gemäuer zum Fenster hoch und raus.

In kürzester Zeit waren alle Feinde aus der Kathedrale verschwunden. Zurück blieben nur Lauriam, Aella, die beiden Naturgeister, Diana und Nyx. Ersterer blickte sowohl fröhlich, als auch enttäuscht.
"Schon wieder...", murmelte er, ehe er sich wieder auf das hier und jetzt zurückbesinnte. Er konnte sich nicht sicher sein, wie diese Naturgeister nun auf ihn reagieren werden. Einerseits sollte klar geworden sein, dass sie mit Kline einen gemeinsamen Feind haben - und damit vielleicht sogar darüber hinaus - andererseits war er immer noch einer derjenigen, die versuchten den Bischof zu töten, wo Lauriam nichtmal wusste, was der aktuelle Stand war. Alle Gegner auf der anderen Seite waren bereits besiegt, daher war es leicht zu tippen, doch das verbesserte seine Situation nicht. Um nichts zu riskieren rannte Lauriam schonmal los in Richtung der anderen Seite der Kathedrale. Aella folgte ihm und gab Diana und Nyx gestenhaft auch das Zeichen, dass sie besser auch anfangen sollten zu fliehen. Die Schwingen auf der anderen Seite haben auch nur einen Weg und den planten zumindest die beiden auf dieser Seite mitzugehen. Da gab es nur ein Problem... Siradda

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Rhord bedankte sich bei Vada für die Hilfe und erschuf kurz darauf eine Felsspitze an der Stelle, um das Holz zu zerstören, löste diese aber sofort wieder auf, um den Weg freizugeben. Er schaute hinein, konnte aber nur den toten Bischof vorfinden. Sowie eine Treppe nach unten. Ihr Ausweg?
Als der Dämon nach einem lauten Geräusch, das wohl von diesem zur Seite fliegenden Kronleuchter kam, wieder zu den anderen lief, berichtete er das was er gesehen hatte und sah auch noch geradeso, wie Braig auf einmal verschwand. Die luft war nun rein... bevor er das was dieser Dämonenfreund von Cassius machen wollte, begann er aber zunächst das Glas um diese unbekannte Person zu entfernen. Sie war ohnmächtig geworden, doch er wusste nicht, was er sonst noch tun könnte für sie. Ihm kam nichtmal die Idee, dass er auch noch den Pfeil rausziehen sollte, da er den Zusammenhang nicht kannte. Er schnappte sich die Schwarze Ritterin und wartete dann auf den Rest.

Aella war über die Entwicklung schonmal froh und fragte gleich darauf etwas Diana und Nyx:
"Könntet ihr Noire bitten den Pfeil zu entfernen?"

370

Gestern, 18:00

Was für ein Desaster. Die Pfeile erfüllten Ihren Zweck vorzüglich, nur dass Noire im selben Moment mit der Erschöpfung der kleinen bisschen magischen Energie, die Sie hatte und nun verbraucht wurde, direkt die Abrechnung erhielt. Der Kronleuchter fiel jedenfalls von der Decke hinab auf Braig, der wohl die Flucht antreten wollte aber durch ihre Ankündigung soweit abgelenkt wurde, dass dies wohl keine Option mehr war. Er versuchte den Fall durch einen Schild aus Dämmerungsmagie abzuwehren, doch das schiere Gewicht des Kronleuchters war zu groß und seine Kräfte wohl zu sehr aufgebraucht dass der Schild brach und der Fall auf Ihn unweigerlich seinen Lauf nahm. Es traf Ihn auch und katapultierte ihn zu Boden, was auch den Schild zum Brechen brachte, nur um zu sehen wie der Kronleuchter kurz vor seinem Ziel, das am Boden aufkam, in der Luft verharrte. *Diese Teufel von diesem Wolfswandler!* fluchte Diana, bevor Noire fast die Retourkutsche bekam und nur Knapp von dem Kronleuchter erfasst und erschlagen wurde! Es reichte aus sie jedenfalls umzuwerfen denn so ein Geschoss brachte die eh schon verletzte, aber durch Adrenalin förmlich an ihre Grenzen gehobene Katze auch aus dem Gleichgewicht. Das einzige was Noire daher noch vernehmen konnte bevor sie einen weiteren Pfeil spannen konnte waren die "verabschiedenden Worte" von Braig, bevor er aus ihrem Sichtfeld verschwand - zumindest für Noire. *Er ist in der Geisterwelt, wie Lauriam, aber ...* *Wir können Ihn nicht verfolgen...*
mussten beide gleichermaßen zugeben, zu geschwächt waren die beiden um es gegen drei ohne Kräfte und ohne Waffen aufzunehmen - Diana hatte zwar ihren Bogen den Sie von Siradda bekam aber das war keine Option, würde sie die Situation nur verschlimmern würde sie jetzt angreifen, also hielt Sie die Füße still, so schmerzlich es war. Was sie in der Geisterwelt vernehmen konnten war jedoch sehr interessant. Nicht nur schien Braig ein Agent der Hand und ein Agent des Kaiserreichs zu sein - da er mit Claire zusammenarbeitete - sondern schien auch irgendein krummes Ding mit diesen Teufeln und diesem Dämon zu veranstalten.

Was dann übrig blieb waren nur noch die Schwingen, als die beiden den Rückzug aller in der Geisterwelt befindenden Individuen feststellen konnten. Auch hier in der realen Welt war es vorbei, denn als Rhord den Raum vom brennenden Schutt befreien konnte wurde dort nur der Tod ihres Hauptziels und zwei seiner Wachen festgestellt während die anderen bereit waren die Flucht zu ergreifen - bis auf besagten Dämon der sich der nicht mehr windenden Siradda annahm, die vor lauter Schmerzen wohl ohnmächtig wurde aber vom Glas befreite und nun am Boden verblieb. Noire richtete sich auf, immer noch herzpochend, in Wut über die Flucht des Verräters getränkt, bevor sie von den beiden aus diesem Tunnelblick gerissen wurde. *Noire, der Pfeil! kündigte Nyx an während Diana bereits nahe der Stelle bereit stand Siradda entgegenzunehmen, wenn sie dadurch in diese Welt zurückkam. Sichtlich gerädert lief Noire zu der Stelle mit dem Pfeil, bevor sie diesen aus dem Boden zog, brach, und die Spitze in ein Tuch verpackt mitnahm.

Das letzte um was sich Noire nun sorgte waren drei Dinge. Zum einem die Flüssigkeit die Braig vorhin auf Sie geworfen hatte. Zum anderen ihre Verletzungen, denn sie zwingt sich dazu die Verletzungen zu ignorieren bis sie in Sicherheit waren und zu guter Letzt das Nachspiel mit Olivia, denn entgegen all ihrer Bemühungen ... starben viel zu viele Menschen heute und sie konnte nicht verhindern, dass Ihr Hauptziel, entgegen dem Angebot der Naturgeister - verschont blieb. Sie würde das nicht erklären können. Wie denn auch? Zumal.. wo waren die Ordensritter eigentlich? Es war genug Zeit vergangen und die einzigen Ordensritter die sie Sah war der Schildträger, der Ihren "Versuch" abwehrte und fast von Braig gerichtet wurde, der nach seinen Angaben zuvor vier in die Hölle sandte. Was für ein Desaster...

Um sich zumindest dem ersten Problem anzueignen rief sie dem Echsendämon entgegen. "Hey Echsenpartner, lagere dort eine Schicht Erde über diese Stelle, nur zu Sicherheit!" sie vermied explizit - auch wenn prinzipiell niemand mehr da war - Namen zu nennen. während sie auf die Stelle hindeutete als sie zu den anderen zum Geheimraum aufschloss, Nyx Ihr folgend, Diana den anderen - u. a. Siradda - schleppend zum Ausgang führend. Das Lauriam noch in der Geisterwelt verharrte war jedoch immer noch seltsam...

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371

Gestern, 21:20

Trotz des ermüdenden Kampfes schaffte Braig es noch, sich vor dem Kronleuchter zu schützen, was teilweise auch daran lag, dass irgendjemand das schwere Objekt zum Stillstand brachte. Danach entkam der Verräter.
Die Wettergeister waren enttäuscht, dass sie es nicht schafften, Kline aufzuhalten. Energisch folgten sie ihm zum Fenster und feuerten weitere Zauber auf ihn ab, aber er konnte trotzdem entkommen. Nach dem harten Kampf waren sie erst einmal erschöpft, und bemerkten nicht, dass die Eindringlinge drauf und dran waren, Claire zu entführen.

Auch Dashret und Kemet bemerkten, dass die Feinde die Kathedrale verließen. "Es scheint vorbei zu sein. Wir sehen besser mal nach ihnen." meinte die Pflanzendämonen, und sie begaben sich ins Innere der Kathedrale. Auf dem Platz hatte sich der Kampf inzwischen gelegt, die meisten SH-Ganoven hatten trotz der Anstrengung der Armee und der Kirche des Schwarzen Engels entkommen können. Jetzt rückten Thermomanten auf die Kirche zu, die hinter sich Züge aus Eis und Schnee herzogen, die aus den Brunnen der Stadt, vor allem dem großen Brunnen auf dem Kathedralenplatz, hervorkamen. Sie waren die Feuerwehr von Zarownidom, und mit Kälte und Wasser wollten sie das wichtigste Gebäude der Stadt retten. "Hey, dass sind die Verbrecher!" rief der Anführer der Feuerlöscher, als er die Schwingen sah. Todesmutig schoss er ihnen einige Eisscherben entgegen, aber seine Geschosse waren viel weniger Gefährlich als die Attacken von professionellen Kämpfern. Dashret und Kemet schlossen dabei zu den anderen Geistern auf.

Florence folgte Amen durch die Tür. Dahinter befanden sich eine Treppe, die nach unten in einen größeren Raum voller steinerne Särge führte. In deren Deckel waren Statuen von jenen eingemeißelt, die hier zur Ruhe gesetzt worden waren: Ehemalige Bischöfe, fromme Ritter und bekannte Wohltäter. Auch Gustave Oldemar würde hier wohl bald in Stein verewigt sein. Auf den ersten Blick gab es hier keinen Ausgang, aber Florence erinnerte sich an die Karte, auf der auch der Geheimgang eingezeichnet war. Am Ende der Grabkammer hing ein großer Wandteppich, der die Schlacht um Zarownidom Anno 147 abbildete. In dieser Schlacht hatte Königin Shalann den Sieg über den Großhäuptling Vladiriok errungen und sich so endgültig den Respekt aller Stämme verdient, wodurch sie die Stämme zu einem Königreich vereinen konnte. Der Teppich war mit mehreren großen Nägeln an der Wand befestigt. Sie waren zu hoch oben für die kindliche Florence, aber Amen sollte in der Lage sein, den Teppich herunter zu holen und die dahinter liegende Tür freizulegen.

Weil Rhord damit beschäftigt war, Noire zu helfen, nahmen Korina und Dante ihm die noch immer bewusstlose Ritterin ab, und zu zweit Trugen sie ihre Geisel zur Schutzkammer, zu der Rhord noch den Weg frei gemacht hatte. Dort sahen sie nur zwei bewusstlose oder gar tote Leibwächter und einen mit Sicherheit toten Bischof.
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372

Gestern, 22:08

Der Kampf ging in die nächste Runde, denn nun fand sich diese andere Frau, die eben noch jemanden ein Loch durch den Körper geschossen hatte, in der Unterzahl. Sie nutzte ihre Blitzmagie äußerst geschickt, denn sie verwendete Wurfmesser, um die Blitze zu steuern - das war eine gute Idee, das musste sich der Magier eingestehen. Doch in der jetzigen Form war es vorhersehbar und zu langsam, um tatsächlich gegen starke Gegner zu bestehen. Eine Verbesserung wäre, die Wurfmesser zu tarnen oder sie während des Kampfes zu platzieren, aber sie erst später nutzen...es gab unendliche Möglichkeiten. Amun trat einige Schritte zurück und wandte sich ab. Er hatte genug gesehen und verließ das Geschehen durch die Gasse, aus der er gekommen war.

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"Glas zu kontrollieren klingt doch nicht verkehrt, oder?", murmelte Menhit, während sie den Platz verließ durch die Geisterwelt verließ. Blieb nur zu hoffen, dass die beiden Dämonen der Hand ihren Teil der Abmachung einhielten...eigentlich hoffte sie ja, dass dies nicht der Fall sein wird. Zwei weitere Dämonen zu erjagen hörte sich auch verlockend an.

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Noire brachte einen der Kronleuchter zum Fallen und damit Braig gehörig unter Zugzwang. Der ehemalige Agent der Hand war unfähig, dem auszuweichen, wurde aber dann doch von irgendwas gerettet, das den Leuchter zur Seite schoss. Vada seufzte, als plötzlich von Braig jede Spure fehlte. Wo war er hin? Doch für große Suchaktionen blieb keine Zeit und um ehrlich zu sein: Es konnte ihnen egal sein. Sie waren mehr oder weniger erstmal in Sicherheit und sollten nun an ihre Flucht denken. Vada nickte Rhord zu, nachdem dieser den Weg in den Schutzraum von den Bruchstücken befreit hatte und dahinter fand sich ein Loch in der Metalltür durch das sie erstmal klettern mussten. Im Schutzraum fehlte jede Spur von Amen und Florence, aber am hinteren Ende war eine Tür geöffnet. Dem Bischof und den zweite Leibwächtern warf Vada keinen Blick zu - allerdings er "froh", dass ihre Aufgabe trotz starken Behinderungen erfolgreich durchgeführt wurde. Der Dunkelhaarige trat zu der geöffneten Tür und erkannte Treppen, die tiefer hinab führten. Bevor er sie betrat, fragte er sich, ob diese Stiegen und jene im Nebenzimmer zu den gleichen Räumen führten? Er ging los und dabei streifte er sich wieder seine Handschuhe über.

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Amen ging voraus und am Ende der steinernden Treppe fanden sie einen dunklen Raum voller Steinsärge. In deren Deckel waren Statuen von jenen Menschen eingemeißelt, die hier ihre letzte Ruhe verbrachten. Bischöfe, Ritter, Wohltäter und andere wichtige Personen. Amen kannte keinen davon, aber er wollte nicht Respektlos sein, weswegen er nichts berührte. Florence lief schließlich nach vor und am Ende der Grabkammer blieb sie vor einem großen Wandteppich stehen. Der Weißhaarige stoppte hinter ihr und erkannte auf dem Teppich mehrere Bilder von Personen, die mit Speeren und Schwertern bewaffnet waren und die aufeinander losgingen. Ein Kampf? Ein Krieg? Die historische Bedeutung dieses Ereignis konnte Amen nicht einmal erahnen, da er doch kaum eine geschichtliche Bildung erhalten hatte. Florence deutete auf den Wandteppich und zog etwas am Rand. "Ahh...!", Amen wurde klar, was sie meinte, obwohl Florence es eigentlich auch hätte sagen können. Hinter dem Bild befand sich etwas! Der Wandteppich war mit dicken Nägeln an der Wand befestigt, die Amen nicht mit bloßem Ziehen herausbekommen würde. Er seufzte kurz und war alles andere als begeistert von dem, was er tun musste, aber im Grunde war es eine Notwendigkeit: Er zog das einhändige Khopesh aus der Geisterwelt hervor und stach in den Stoff, um das Bild vertikal zu durchtrennen. Dadurch wurde die Tür, die sich dahinter befand, freigelegt. Der Weißhaarige öffnete sie und die beiden fanden einen langen Gang, der in die Dunkelheit führte. "Soll ich dich an der Hand nehmen, damit du keine Angst bekommst?", lächelte Amen zu Florence, um die Stimmung aufzulockern und er streckte ihr tatsächlich die rechte Hand entgegen.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (Gestern, 22:28)


373

Heute, 02:11

Aella und auch Lauriam waren überaus dankbar dafür, dass Siradda nicht nur von ihrem Glasgefängnis, sondern auch von diesem Pfeil erlöst wurden, ganz zu schweigen, dass Nyx sie auch für sie transportierte. Die Winddämonin hätte das auch selbst gemacht, aber sie wollte bei einer so netten Geste nicht etwas so unangebrachtes auch nur erwähnen.
Rhord wurde von Noire noch gebeten die eine Stelle mit Erde zu bedecken. Der Echsendämon musste erstmal schauen, ehe er verstand was sie meinte.

"Nungut, dieser Teppich sieht sowieso nicht mehr so aus, als würde der bleiben."
Lauriam bekam diesen Kommentar von Rhord auch mit und verstand mit einem Blick was Braig vorgehabt hatte damit. Ein Funken und es wäre zuerst der Teppich und dann die Bänke dadran in brand gesteckt worden. Er wollte den Brand vergrößern und damit die am Boden begehbare Fläche.

Rhord ließ links und rechts etwas Erde vom Untergrund aufsteigen und ließ sie den Fleck unter sich begraben.

Auf beiden Seiten begaben sich die Dunkeln Schwingen zuerst in den Schutzraum, konnten da das Ergebnis ihrer Mühen sehen, sowie ihren Fluchtweg. Rhord verwandelte sich hier erst zurück, als er mit einem Bein in der Treppe nach unten war, da hinter ihnen in der Kathedrale bereits neue Gestalten folgen wollten. Auf ihrem Weg durch die Katakomben nutzte Lauriam die Gelegenheit, um Nyx und Diana von etwas in Kenntnis zu setzen, was sie vielleicht nicht mitbekamen... und Korina vermutlich wissen sollte. Er wandte sich an Nyx und Diana. "Für den Fall, dass ihr das nicht mitbekommen habt... Nina wurde während des Kampfes zerstört. Korina sollte das vermutlich erfahren, ob jetzt ein passender Zeitpunkt ist kann ich aber nicht einschätzen. Noire sollte das besser wissen als ich. Da sie ein Dämonengeist ist müsste sie aber zurückkehren."
Soviel zum aktuellen Stand.

Sie schlossen nach einer kurzen Zeit zu Amen und Florence auf... wobei in Lauriams Fall wohl eher Brigid, Luina und Seia. Für ihn waren dies mehr Fremde, da es bisher keine Situation gab, wo er irgendwie mit Amens Freunden zu tun hatte und er hatte sie maximal mal gesehen, als er in die Geisterwelt blickte. Wer von denen wer ist konnte er nicht sagen, dazu waren das zu viele und er hörte von Aella maximal immer nur die Namen. Wobei Seia war die mit den Hasenohren... Der Vorfall in dem einen Restaurant war da wohl der größte, aber auch einzige Grund, wie er zumindest das wissen konnte. Sich selbst vorstellen brauchte er aber wohl überhaupt gar nicht. Viel weniger hoffte er, dass nun keiner von ihnen auf gewisse Ideen kommt, wenn man den Zustand bedenkt, in dem er momentan ist. Er bräuchte einen Arzt. Die Wunden an seinem Magenbereich, aber auch an seinen Armen, sprachen was das anging Bände. Bis dahin wird er sich jedoch zusammenreißen müssen...

Es war auch hier, wo Rhord feststellte, dass jemand immer noch fehlt! "Hey Amen, Florence! Hat einer von euch Lauriam gesehen? Der ist irgendwie verschollen."
Aella musste kichern, als sie sah, wie auf dem Arm genommen Lauriam gerade blickte, nachdem dieser Dämon dies gefragt hatte. Im nächsten Moment musste er aber auch schmunzeln.
"Ich frage mich ja, was er gerade hören möchte...", entgegnete der Spezialagent rhetorisch.