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Night Zap

Veteran

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Wohnort: Gebels Schloss

Beruf: Shardbinder

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521

Freitag, 19. Juli 2019, 15:11

Bevor Dante und Florence sich aus dem Raum zurückgezogen hatten, hörten sie noch von Lauriam, dass eine Fee namens Iria sich angeboten hatte. "Dann folge uns bitte, Iria." sagte Florence.

Nach der letzten Konfrontation mit Korina begaben die Geschwister sich in den Ritualraum, den die örtlichen SH-Agenten für Gespräche mit Geistern einsetzen. Florence konnte spühren, dass ein Geist ihnen auf dem Weg folgte, vermutlich war es diese Iria.
Ein Geisterkreis war fest auf dem Boden eingraviert, das ersparte die Mühe, für jede Seance einen neuen zu zeichnen. Florence stellte sechs kleine Räucherkerzen an den Ecken des Sechsecks auf, das Teil des Kreises war, und entzündete sie mit etwas thermomantischer Hitze, nachdem sie sich im Schneidersitz in die Mitte des Kreises gesetzt hatte.
Diese speziellen Ritualkerzen bestanden aus dem Wachs der Sonnenbiene, eine magische Bienenart, die in den ghiseanischen Gebirgen heimisch ist und von den Pollen der Blumen lebt, die an den trockenen Hängen gedeien. Das Wachs schwächt die Grenze zwischen den Welten, wodurch die Bienenlarven im inneren der Bienenstöcke magische Energie aus der Geisterwelt erhalten, die es ihnen erlaubt, schneller zu wachsen als gewöhnliche Bienenarten. Macht man aus diesem Wachs eine Kerze, so weitete sich dieser Effekt durch das Schmelzen, Verdampfen und Verbrennen des Wachses auf ein kleines Gebiet aus, und es war die gängigste Methode, um eine Seance zu initiieren - das Ritual, um einen Geist temporär in seinen Körper einzuladen und mit ihm zu kommunizieren. Der Ritualkreis fokussierte diesen Effekt, sodass nicht nur viel weniger Kerzen und damit viel weniger von dem teuren Wachs nötig war, sondern verhinderte auch, dass er sich ausweitete, sodass Nichtbeteiligte, die sich nicht auf die Seance vorbreitet hatten, vor einem Versuch der Besitzergreifung geschützt waren.

Florence meditierte, um eine mentale Verteidigung aufzubauen, für den Fall, dass Iria keine liebe Fee, oder falls ein Teufel versuchte, sich einzumischen und sich einen Körper für bösen Schabernack zu schnappen. Der Duft der Räucherkerzen hing schwer in der Luft, obwohl die Flammen klein waren und das Wachs nur langsam verbrannte. "Iria, ich suche nach der Fee mit dem Namen Iria. Ich lade dich ein zu einem Gespräch, mein Geist ist offen, um dich willkommen zu heißen." sagte sie.
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@Pseudo:

522

Freitag, 19. Juli 2019, 18:39

Mal wieder keine Rückmeldung. Bis auf eine Ausnahme. Noire wollte wissen, ob Claire über noch mehr Agenten wisse, die auf die Dunklen Schwingen angesetzt wurden, beziehungsweise, was deren Vermutungen sein, womit die Katzenwandlerin wohl meinte, ob sie eine Ahnung haben, um wen es sich bei den Attentätern handeln könnte.

"Das kann ich leider nicht sagen. Der Geheimdienst gibt nur die Informationen raus, die für uns von Relevanz sind, um die im Umlauf befindenen Informationen gering zu halten. Aber ich schätze wenn sie eine Vermutung darüber hätten, um wen es sich bei euch handelt hätte man es mir mitgeteilt, um mir beim kommenden Einsatz zu helfen. Das einzige was ich diesbezüglich weiß ist das, was Kollegen von mir vermuten, aber die haben auch keine wirkliche Ahnung. Einige glauben einer unser Nachbar könnte versuchen das Reich zu schwächen und zu destabilisieren, andere vermuten auch ein Syndikat dahinter, womit die paar ja sogar richtig liegen. Beweise konnte bisher aber niemand vorlegen. Zumindest nicht, dass ich es wüsste."

Damit schienen alle Fragen gestellt worden zu sein, womit das "Verhör" von Claire endete. "Sehr gut, dann können wir das hier beenden. Danke, Claire.", bedankte sich der Spezialagent bei der ehemaligen Schwarzen Ritterin und reichte ihr die Hand. Diese erwiderte dies und während des Händedrucks aktivierte Lauriam wieder seine Magie. Noch bevor Claire merkte, was hier geschieht hatte Lauriam ihre Seele bereits ergriffen und zog sie wieder aus dem Körper hinaus, als er seine Hand mit einem Ruck wegzog. Der Körper wurde wieder so schlaff, wie es bei der ersten Seelenentnahme der Fall war. Bevor der Kopf aber auf den Tisch aufschlug - da war immerhin nichts mehr drinne, was für Stabilität sorgte - stoppte Lauriam dies indem er mit seinem freien Arm den Oberkörper aufhielt und langsamer auf den Tisch ankommen ließ.

"Damit seid ihr fürs erste befreit. Ich werde noch eine Weile hierbleiben. Fragt die Städteherrin, falls ihr hier ein Bett nutzen wollt. Im anderen Raum war zumindest keines mehr frei, aber es dürfte noch mehr Schlafmöglichkeiten geben."
Dies war normalerweise insbesonders eine Notwendigkeit für diejenigen, die eine Zeit lang untertauchen müssen. Dies war zum Glück für keinen der hier Anwesenden ein Problem, doch die Schlafmöglichkeiten sollten normalerweise dennoch bestehen. "Falls ihr etwas mehr haben wollt, könnt ihr natürlich auch woanders hingehen. Falls euch das Geld fehlt" - warum auch immer die den riesigen Haufen Geld der Belohnung von damals bereits verprasselt haben sollten, Vada jetzt mal außen vorgelassen - "dann fragt sie nach eurer Belohnung für euren Auftrag. Vielleicht hat sie dieses bereits erhalten. Wenn nicht wird sie es in den kommenen Tagen haben."

Der Anführer der Dunklen Schwingen öffnete dann auch schon die Tür, um den Rest rauszulassen. Hierbei bemerkte er aber auch, dass bereits jemand hinter eben dieser wartete. Ein Junge, der auffällig jung aussah schlief hier seelenruhig... er schlief doch, oder? Verwirrt blickte Lauriam zu dem Rest hinter sich, aber jeder, der den Jungen bemerkte blickte auch nicht gerade schlauer, als er selbst es grad tat.
"Hey, aufwachen! Wer bist du?", fragte der Spezialagent lautstark, um sicher zu gehen, dass dieses unbekannte Gesicht auch brav aufwacht.

523

Freitag, 19. Juli 2019, 19:07

Das Verhör selbst war weniger "Spektakulär" als alle drei dem sehr entspannt wirkendem Gespräch folgten. Wo das Gespräch jedoch entspannend zuzuhören war, wirkte es gleichermaßen verstörend. Verstörend zu wissen dass die Ritterin, die vor ihrem "Ableben" eine der mächtigen Schwarzen Ritter war, Teil des Telvaanischen Geheimdienstes, nun genau das ausplauderte was sie schwor zu wahren. Die Fähigkeiten, die Siradda mit sich brachte - die Fähigkeit, die Lauriam dazu befähigte diese grausamen Aktionen durchzuführen - das war es, was es um jeden Preis für Ihn zu beschützen galt. Und Noire möchte sich nicht ausmalen was passiert wenn diese Fähigkeit tatsächlich in die falschen Hände gelangen würde - erneut. Auch wenn man nicht gerade sagen kann dass diese in den Händen eines Agenten eines Syndikats in den richtigen Händen wäre, so wirkte die Situation so wie sie war für Sie besser als diverse, andere, grauenhaften Persönlichkeiten die sich sonst wie an dieser bedienen würden. Auch ihre Frage wurde beantwortet - wenn auch unzureichend - bevor das "Verhör" sich auflöste und Lauriam die Tür öffnete, nur um von einer schlafenden, jungen Person begrüßt zu werden. Zumindest wirkte sie schlafend, so der Blick von jedem der die Situation einschätzen wollte, besonders nachdem das Verhör ja nun wirklich nicht lange gedauert hatte.

Noire selbst jedoch wollte sich nicht weiter damit aufhalten und auch nicht nach der Belohnung fragen wie eine geldgierige Person, besonders nachdem vor Ihnen eine unbekannte Person war. Sie hatte andere Prioritäten - zwei an der Zahl - und diese wollte Sie versuchen "diskret" zu übermitteln. Wobei das bei Rhord womöglich nicht so funktionieren wird wie Sie sich das vorstellte. "Wenn Ihr mich entschuldigt ... ich möchte noch etwas mehr Schlaf bekommen. Rhord? Kannst du mir helfen mit den Treppen und mich zum Zimmer bringen?"

@Tobi: @Night Zap: @Raisen: @Pseudo:

524

Freitag, 19. Juli 2019, 20:04

Ein für seinen Geschmack entschieden zu lautes "Hey, aufwachen! Wer bist du?" beendete Dobutsus Flug durch die Nacht. Sofort und leicht genervt öffnete der Junge die Augen. Anscheinend glaubte man, er hätte geschlafen. Vor ihm präsentierte sich eine bunt gemischte Truppe. Das mussten sie sein ja. Dobutsu stellte sich sofort etwas anständiger hin und erklärte: "Ich bin Dobutsu Aika-Ka und ihr seid Lauriam Ocytha, ne? Ich wurde von unseren Vorgesetzten zu den Schwarzen Schwingen beordert, um die letzten Abgänge zu kompensieren ..." Auf einmal wurde von einem herzlichen Gelächter unterbrochen. Es war ein haariges Geschöpf, das einem Affen glich. "Kompensieren ... haha! Und du Zwerg willst die Abgänge von Braig und Vitaya wieder wett machen, köstlich!" Bevor sich Dobutsu wie immer der Unterschätzung stellen musste, stellte er fasziniert fest: "Das Monster kann ja sprechen! Welcher Meisterzähmer hat dem das beigebracht?" Dobutsu wusste nicht, dass so etwas möglich war. Das wiederum ließ bei Brandon alle Sicherungen durchgehen, sodass er nach vorne schnellte, an Lauriam vorbei. Der Affenmensch packte den Jungen am Kragen und hob ihn noch mal um seine eigene Körpergröße hoch. "Ich bin ein Mensch mit Dämonenpakt, verdammt! Pass auf, du Knirps!, empörte sich der ehemalige Retter. Lange war er nicht mehr so sauer wie gerade eben. Daraufhin kam sich Dobutsu ziemlich blöd vor. "Oh ... ja das ergibt mehr Sinn ..." Brandon fing sich wieder und ließ den jungen Mann herunter. "Um mich brauchst du dir aber keine Sorgen machen, ich bin nicht umsonst Mitglied der Schwarzen Hand geworden.", erklärte Dobutsu selbstsicher. Schließlich wandte er sich an Lauriam. "Ich hoffe auf eine konstruktive Zusammenarbeit."
Brandon betrachtete den Jungen mit Argwohn. Sicherlich gab es einige junge Mitglieder hier wie Korina, aber wenigstens waren sie alle volljährig. Ein Kind als Teil eines berüchtigten Syndikats? Sowas war doch pervers.
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@Tobi: @all:

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

525

Samstag, 20. Juli 2019, 12:57

Der Junge stellte sich als Dobutsu Aika-Ka vor. Bei Lauriam klickte da irgendwas, aber er kam im ersten Moment noch nicht darauf, woher der Name ihm ein Begriff war. Erst als Brandon ihn auf seine Art begrüßte erinnerte er sich, als Dobutsu die Worte "Monster" und "Meisterzähmer" in dem Mund nahm, wenn auch eher, da er Brandon für irgendein Tier hielt und nicht erkannte, dass es sich bei ihm um einen Nutzer eines Dämonenpaktes handelt.

"Dobutsu, der sogenannte Monster-Dompteur? Ja, ich habe von einem recht jungen Mitglied mit einer Angeborenen-Fähigkeit gehört, die irgendwas mit Tieren und Monstern zu tun hat.", entgegnete Lauriam und schüttelte grüßend dem angeblichen Zuwachs der Dunklen Schwingen die Hand. Hierbei klang er zuerst noch freundlich, schlug dann aber im nächsten Moment in eine ernstere Stimme um:
"Ich will für dich stark hoffen, dass du dich trotz deines Alters als verläßlich erweisen wirst und dass du dir hier nicht zuviel vornimmst. Wie lange bist du schon bei der Schwarzen Hand und was sind deine Erfahrungen?"
Lauriam fragte, um besser einschätzen zu können, ob dieser Junge dem entspricht, was die meisten in ihn eh sehen oder ob man ihn dann unterschätzen würde. Prinzipiell hatte der Spezialagent nämlich nichts gegen solch junge Mitglieder, aber dies gilt auch nur solange, wie sie ihre Grenzen beherzigen. Dasselbe galt auch für ihn selbst in seinen Anfangsjahren, wo er kaum älter als sein gegenüber war. Aber im Gegensatz zu Dobutsu wurde er nicht ansatzweise so schnell ein Teil eines Spezialteams - und das hätte er selbst auch nicht gewollt, da er wusste, dass das noch zuviel für ihn gewesen wäre.

Der Rest war währenddessen immer noch eingeladen zu gehen und genau dies machte auch Noire. Doch die Treppen schienen ihr mit ihren Krücken noch etwas zu viel zu sein, weswegen sie Rhord um Hilfe bat.
"Aber sicher doch!", nahm er das Hilfegesuch an und begleitete von da an Noire zurück zu diesen Raum. Was er von diesem Dobutsu halten sollte wusste Rhord nicht sorecht. Er sah recht jung aus, allerdings tut das auch Florence. Ob es richtig oder falsch war ihn ab jetzt dabei zu haben konnte er auch nicht mit Sicherheit sagen, aber er hatte da bereits so ein Gefühl.
Aber dennoch, zumindest eine Begrüßung sollte drinne sein:
"Rhord ist mein Name. Ein Dämon. Ich hoffe, dass das kein Problem für dich ist.", grüßte er den Jungen, ging dann aber mit Noire weiter.

Bei der Treppe positionierte er sich dann neben der Katzenwandlerin, um diese den benötigten Halt zu geben, hielt einen Arm aber auch hinter sie, um sie im Fall eines Sturzes sofort auffangen zu können. Dieses Hindernis überwunden begaben sie sich weiter in Richtung des Raumes, in dem sie sich vor kurzem noch ausgeruht hatten und dies nun sogleich auch fortsetzen können. Doch nun witterte der Echsendämon auch seine Chance. Lauriam war weg und wird noch eine Zeit lang mit dem Neuen beschäftigt sein. Der Rest wird nicht herkommen, da alle Betten besetzt sind.

Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, sprach er Noire an, sobald sie sich auf ihr Bett legen konnte. "Hey, wegen dieser Sache, über die ich mit dir sprechen wollte. Hättest du dafür einen Moment Zeit?"

526

Gestern, 01:50

Noire selbst lauschte nur dem kurzen Gespräch und der sehr ruppigen Begrüßung, die Brandon an den Tag legte, während zumindest Rhord in kurzer Manier sich vorstellte und Noire keinerlei Anstalten machte sich mit diesem "Neuzugang" zu begnügen. Sie würde früh genug mit dieser Person Kontakt haben wenn diese wirklich "Braig und Vitaya kompensieren" soll. Was auch bedeutet, dass Vitaya's verschwinden nun offiziell mehr als nur "Verschwinden" sein dürfte. Es war ironisch dass es bereits das zweite Mal war, dass sich die Prozedur wiederholte, wenn jemand versuchte sich seiner "Verpflichtung" zu entziehen bevor sie "offiziell ihre Schuld beglichen haben" - eher gesagt bis sie nicht mehr nützlich sind oder die Ziele der Hand erfüllt waren und sie auf "Standby" geschalten werden. Noire glaubte nicht mehr an eine komplette freie Entscheidung ihres Lebens seit dem Kontakt mit der Hand, doch war Sie für Überraschungen offen.

Rhord half Ihr dann auch bei den Treppen, die sich mit einer Krücke als mehr tückisch herausstellten als gedacht. Sie nahm den Ratschlag der Heilerin sehr ernst und wollte das verletzte Bein so gut wie nicht belasten, je früher Sie wieder komplett Einsatzbereit sein würde, so besser. Denn sie wollte eine Sache sobald Sie konnte umgehend aufnehmen. Ihr Training. Nicht nur das Training mit Nyx und Diana, sondern auch das Training mit einem Speer, der Technik, die ihre Mutter ihr auftrug sich anzueignen, etwas, "um sich besser verteidigen zu können und näher an ihr Vorbild und Mentor" zu kommen. Es war nicht falsch wenn Rouge ihre Tochter und Schülerin zugleich in die Kampfkünste einweihte, die Sie auch verwendete. In vielen Kämpfen sah sie Rouge mit dem Speer kämpfen, mit den Dolchen oder Magie meist zweitrangig oder in Kombination und selbst dann war da noch Ihr Schwert/Dolch Kampfstil sowie ihre Fuchsform, die sie jedoch selten nutzt. Den Schwertstil jedoch könnte Noire schneller erlernen als den Stil des Speers, deshalb war es für Sie auch so unschlüssig warum Rouge ihr diesen Stil vor der Abreise bewusst zeigte und auftrug zu üben - besonders mit dem Handbuch was sie erhalten hatte.

Diese Gedanken ließen Noire zumindest bis zum Eintreffen im Zimmer, welches durch Rhord, Lauriam und Sie bereits voll besetzt war, Stillschweigen bewahren und sie konnte sich erneut in das Bett setzten und ihren Fuß wieder in dieses hochheben. Rhord selbst schien die Chance nutzen zu wollen etwas anzusprechen, als er es "Diese Sache" benannte. Sie schmunzelte leicht. "Genau dafür habe ich bewusst um deine Hilfe erbeten. Dachte es gibt uns einen guten Grund alleine zu sein. Und andererseits ... können wir etwas mehr Ruhe sicherlich vertragen." sie blickte daraufhin fragend zu Rhord, als sie zuerst eine Sache abklären wollte, die trotzdem wichtig war wenn es um etwas ginge, was nur "Sie" hören sollte. "Wenn du möchtest, schicke in Nyx und Diana vor das Zimmer um uns zu warnen bevor jemand in das Zimmer kommen würde oder ich lasse Sie zuhören." Je nach Antwort würden Sie entweder im Raum verweilen - dann aber bei der Türe - oder den Raum verlassen - dafür müsste Rhord nur kurz die Türe wieder öffnen damit sie einfacher raus gehen könnten. Sobald dies also geklärt war, richtete sie zumindest das Kissen so, dass sie im Bett an Rücken anlehnend sitzend zu Rhord blickte und Ihm zuhören wollte. "Also Rhord ... Leg los wenn du selbst bereit bist, ich werde lauschen."


@Tobi:

527

Gestern, 03:42

Es stellte sich heraus, dass Noire denselben Gedanken hatte wie er, als diese entgegnete, dass sie den Moment nutzen wollte. Und ja, die Ruhe ist momentan eine große Hilfe!

"Sehe ich auch so. Was die beiden angeht, es reicht ja wenn eine es hört, dann kann die andere aufpassen. Es wäre schon sehr gut da sicher zu gehen. Sie können sich auch gerne darüber austauschen, denn wenn du ihnen vertraust werde ich das auch." Es war sowieso sehr stark davon auszugehen, dass die drei sich austauschen werden, aber Rhord wollte es dennoch ausgesprochen haben, damit dies klar ist.

Er öffnete also für einen Moment die Tür und schloss sie fünf Sekunden später. "Stelle ich mir recht nervig vor, wenn man niemanden auf der anderen Seite hat.", kommentierte er das ganze, als er sich auf sein Bett zurückbegab und hier dann auch sogleich von der Katzenwandlerin gehört bekam, dass diese nur noch darauf wartete, dass er bereit sei. Einmal hingesetzt auf die Bettkante musste der Echsendämon einmal tief ausatmen, um nochmal einen Moment zu haben seine Gedanken zu sammeln. Und dann war der Moment gekommen. Es kamen zuerst wieder Zweifel in ihm auf und die ersten Entschuldigungen, um doch nochmal einen Rückzieher zu machen. Aber als dies begann schüttelte er einmal seinen Kopf, als ob er versuchen würde das alles abzuschütteln. Jetzt oder nie.

"Es ist nun schon etwas her, aber ich bin mir ziemlich sicher bei unserem ersten Treffen etwas von meiner Herkunft erzählt zu haben. Ich bin vor fünf Jahren aus einer Art Anlage geflohen, in der ich zusammen mit anderen Dämonen lebte und trainiert wurde, ohne eine Ahnung warum. Es war keine schöne Zeit, aber zumindest noch irgendwie erträglich... nun für jemanden, der zuvor nie etwas anderes kannte und nur über einen Bewohner der Geisterwelt überhaupt von der Außenwelt erfuhr." Die Dunkle Schwinge fasste sich an seinen Schädel, als seine Erinnerungen wieder aufstiegen. Jetzt, dank der Ruhe, konnte er sich aber unter Kontrolle halten. Seine Stimme wurde jedoch verbitterter. "Nun, zumindest dachte ich das für eine sehr lange Zeit. Mein Freund Siakin, der, der uns bis nach Jonis Vernal kurz begleitete konnte mir etwas zu helfen zu verstehen, was in meinem Kopf vor sich ging, seitdem ich deine Mutter... nunja... wortwörtlich getroffen hatte. "

Dies sagte er ohne darüber nachzudenken, was er da andeutete. Zumindest bis er es ausgesprochen hatte. "Aber sie trägt keine wirkliche Schuld! Ich komm dazu später nochmal.", schob er schnell hinterher, um dann, sobald Noire wieder bereit war und vielleicht etwas dazu zu sagen hatte, endlich solangsam zum Kern zu kommen:

"Jedenfalls fing ich seitdem an immer wieder Kopfschmerzen zu haben, was im Vergleich zu dem was sie ankündigten nichts waren. Während eines Trainingkampfes mit deinem Bruder, Leo... da habe ich auf einmal die Kontrolle verloren, als die Kopfschmerzen am schlimmsten wurden."

Daraufhin erzählte Rhord von dem Vorfall sogut er sich erinnern konnte - was viel war, immerhin war es ein Moment, den er niemals einfach so vergessen könnte. Die Bilder, die in seinem Kopf auftauchten, wie da auf einmal diese Wut, der Hass und Angst. Auch, dass er beinahe Noires Bruder umbrachte und dies nur verhindern konnte, weil er durch den ganzen Stress in seinem Verstand und das bisschen mentale Gegenwehr ohnmächtig wurde.

"Ich habe mich so geschämt. Doch es war auch nicht für mich möglich mit irgendwen darüber zu sprechen. Ich meine, wer möchte schon in der Nähe eines Monsters bleiben, das jeden Moment für einen selbst zur Lebensgefahr werden könnte? Vorallem die Schwarze Hand... Als würden die ein Risiko bei sich behalten... aber deswegen freilassen würden sie mich auch nicht..."

Auch der Vorfall, als sie gegen Menhit kämpften war ihm nicht entgangen, wovon er dann ebenfalls erzählte. Damals vor Melsens Anwesen konnte er noch rechtzeitig gestoppt werden, kurioserweise ausgerechnet von Menhit, doch auch da tauchten auf einmal Bilder in seinem Kopf auf und es war auch fast wieder so gewesen, als würde er sich selbst nicht mehr konzentrieren.

"Seitdem bin ich mir sicher, dass zu viel Stress ein Auslöser sein kann, wenn auch nicht zwingend. Was wirklich dahinter steckte erfuhr ich dann allerdings erst in Jonis Vernal..."

Rhord musste für einen Moment stoppen. Es tat auch nur weh daran zu denken. An diese grausame Wahrheit, die die Lüge, an die er bis da an glaubte zerschmetterte und auch sprechen fiel ihm für einen Moment schwer.

528

Gestern, 12:00

"Gut. Wer von euch beiden möchte gehen?" sprach sie offen in den Raum, keinen Hehl daraus machend auch normal mit Ihnen reden zu können aber auch um zu zeigen dass sie wahr zu Ihrem Wort stand - es klang vielleicht so dass sie den beiden "Befehle" gab, doch beide waren Erfahren und Vernünftig genug die Situation zu verstehen. Erstaunlicherweise war es jedoch Diana statt Nyx die nach draußen gehen wollte während Nyx lieber im Raum verblieb. Den Grund dahinter war Noire zwar Fremd, doch wenn die beiden sich untereinander einig wurden war es umso besser. Sie selbst schätzte es sehr dass die beiden soweit miteinander reden und agieren konnten trotz des Vorfalls in Iridae, das ihre "Zusammenarbeit" erstmal auf eine sehr komplizierte Basis stellte. Doch der heutige Kampf schien ihre Bande ein Stück stärker gemacht zu haben, da Sie gesehen haben dass Sie sich aufeinander in gewisser Weise verlassen konnten.

Als Rhord die Tür öffnete schlüpfte Diana durch diese hindurch während Nyx sich neben Noire am Bett positionierte. Rhord Kommentar über die Situation der Geister war überraschend verständnisvoll. "Es ist wohl Fluch und Segen wie Sie es beschreiben. Wo wir unsere Grenzen haben und Sie nicht ist es bei Ihnen in anderen Gebieten - wie Türen - genau umgekehrt. Nervig wie du sagst." Rhord selbst schien seinen Entschluss zu festigen als Sie ankündigte nun genau zuzuhören, denn als er tief Luft holte und seine Zweifel mit Kopfschütteln wohl loswerden konnte, begann er zu erzählen: Nochmal von sich selbst, seine Flucht aus einer Anlage in der Dämonen trainiert wurden und seine Kenntnis über die Außenwelt, als auch seinem Freund, der kurzzeitig mit Ihnen gereist war.

Überraschender war dann eher als er begann auf Rouge anzuspielen. Sie drehte fragend den Kopf, nichts sagend, denn sie wollte seinen Redefluss nicht unterbrechen, den er schnell wieder umlenkte und entschuldigend seine Erzählung über das gerade gesagte auf später verschob. Er erzählte nun weiter von Kopfschmerzen, die er seitdem bekam und dass er gegen Leo in seinem echten Trainingskampf - sie wusste von diesem Kampf da Sie Rhord ja anbot gegen Leo wirklich ernst kämpfen zu können wenn Sie Ruhe hatten abseits des Kampfes auf dem Schiff - anscheinend sich selbst in eine Art Blutrausch begab und von dem fast Tödlichem Ende erzählte das nur durch die Ohnmacht von Ihm gestoppt werden konnte. Sie wurde etwas bleichfarbener zu wissen was tatsächlich in Ihrem Trainingskampf ablief, denn die beiden schienen bei der Rückkehr das ganze fabelhaft überspielt zu haben da Sie nichts merkte. Rouge würde wohl die Lüge erkannt haben und schwieg darüber falls Sie darin eingeweiht war.

Er selbst fürchtete sich daher, fürchtete Sich vor sich selbst und die Tatsache dass er die anderen dadurch verletzten oder sogar töten könnte, auch, dass die Hand Ihn deshalb 'loswerden' könnte - Freilassen war nach den zwei Veranschaulichungen, die Sie brachten wenn sich jemand Ihnen widersetzt keine Hilfe - und auch dass die anderen - Sie eingeschlossen - sich von Ihm distanzieren würden. Auch brachte er seine Vermutungen vor was der Auslöser sein könnte, da dieses Phänomen auch in dem Kampf mit Menhit, wo Leo erneut schwer verwundet und mehrere Tage im Koma lag, auftrat. Und anscheinend schien er die Wahrheit erst in Jonis Vernal erfahren zu haben. Dort pausierte er da er sich anscheinend zwingen musste fortzufahren. Das war ein guter Moment ihre eigenen Gedanken zu sammeln zu offenbaren. "Ich bin mir sicher dass Leo nicht einen Moment lang für das, was passiert war, nachtragen gewesen war. Noch Mutter, Noch Vater, Noch ich, also bitte, sei nicht zu hart zu dir selbst." sie war eher verständnisvoll als Wütend oder Erschüttert, doch das hatte Gründe, die sie erst später offenlegen wollte. "Sprich weiter wenn du dich in der Lage dazu fühlst" ging Sie behutsam auf Ihn ein, darauf aufpassend dass die Stimmung nicht ins Negativ kippen würde. Nyx selbst war ebenfalls erstaunlich ruhig neben Ihr stehen nach all dem, was gerade offenbart wurde, doch ballte sie kräftig Ihre Fäuste zusammen...

@Tobi:

529

Gestern, 13:09

Lauriam schien schon von Dobutsu gehört zu haben, das schmeichelte dem Jungen. "Ich will für dich stark hoffen, dass du dich trotz deines Alters als verläßlich erweisen wirst und dass du dir hier nicht zuviel vornimmst. Wie lange bist du schon bei der Schwarzen Hand und was sind deine Erfahrungen?" Daraufhin erklärte der Teenie: Nun, ich bin seit eineinhalb Jahren bei der Schwarzen Hand und ich habe schon bei einigen Überfällen, Kämpfen mit anderen Syndikaten und Schuldeneintreiberei mitgewirkt." Dobutsu wusste, dass dies nicht unbedingt eine mustergültige Qualifikation für eine Spezialeinheit war, aber die Vorgesetzten schienen ja an ihn zu glauben! Außerdem wollte er allen zeigen, dass er ein wertiges Mitglied der Hand sein kann.
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@Tobi:

"Iria, ich suche nach der Fee mit dem Namen Iria. Ich lade dich ein zu einem Gespräch, mein Geist ist offen, um dich willkommen zu heißen." Natürlich folgte die Fee dieser Einladung, um in ihren Körper zu fahren. "Hier bin ich, Florence. Legst du das Versprechen ab, keine Informationen an eure Familie weiterzugeben, bis auf die Bestätigung, dass ihr die Spur nicht verloren habt und entsagt, um irgendeine Hilfe von eurer Familie zu bitten und in jedem Fall, dass eines eurer Familienmitglieder anfängt, die Schwingen zu beobachten, es frühestmöglich einem der Mitglieder mitzuteilen? Bei einem Verstoß fordere ich eure Namen ein."
__________________________
@Night Zap:

Brandon wurde dieses Kindertheater zu viel und schob sich einfach ähnlich wie Rhord und Noire an Dobutsu vorbei, um sich ein Zimmer zu suchen.

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

530

Gestern, 15:06



Noire hörte ruhig zu und ließ Rhord erstmal reden und sagte nur dann etwas, wenn er einmal zum stoppen kam. Das half ihm sehr den Fokus nicht zu verlieren. Dasselbe konnte man aber auch sagen, als Noire versuchte sein Gewissen zu beruhigen. "Vielen Dank, aber ich frage mich ob das für euch auch noch möglich gewesen wäre, hätte ich mich nicht stoppen können. Der Gedanke dir beinahe einen wichtigen Menschen genommen zu haben ist einfach nur abscheulich für mich. Selbst wenn ihr mir hättet vergeben können, ich hätte es wohl nie tun können..."

Dann kam es dazu, dass Rhord eine kürzere Pause einlegen musste und Noire ließ ihm auch die Zeit, die für ihn auch bitter notwendig war. Er hatte sehr mit seinen Gefühlen zu kämpfen. Nicht, weil er das Gefühl hatte wieder vor einem Wutanfall zu stehen, sondern weil es so verzweifelnd war auch nur daran zu denken - und ja, auch um selbst nicht doch noch anzufangen in die falsche Richtung abzudriften. Sobald der Dämon sich einigermaßen zusammengerissen hatte war er dann auch endlich bereit weiterzumachen, so schwer es ihm auch auf dem Herzen lag.

"Du hattest im Wald heute etwas gesagt. Dass wir keine wilden Tiere sind, die nur das Töten kennen. Nun... Siakin hatte mir offenbart, dass meine Erinnerungen an die früheren Jahre dort alle eine Lüge waren. Eine Freundin von dort besaß die Fähigkeit Erinnerungen zu versiegeln und neue einzupflanzen, was sie auch mit mir getan hatte. Sie tat es jedoch nicht um mir zu schaden, sondern das exakte Gegenteil. Sie versuchte mir zu helfen. Da ich aber auch vergessen musste, dass alles, woran ich mich erinnere eine Lüge war, musste ich auch ihre Hilfe vergessen. Daher flüchtete ich ohne zu wissen, dass Bali damit nicht mehr in der Lage war das Siegel neu mit Magie zu füllen. Dann, irgendwann nach ihrer eigenen Flucht - zusammen mit Siakin und noch wem - starb sie, womit es keine Möglochkeit mehr gab es aufzuhalten.
Das Siegel war also bereits dabei zu zerbrechen und der große Schmerz, den mir Rouge damals zuführte beschleunigte lediglich den Prozess, denn geschehen musste es so oder so. Denn die Bilder in meinem Kopf waren in Wahrheit Bruchstücke meiner echten Erinnerungen. Mittlerweile kann ich mich an alles erinnern.
"

Mittlerweile haben Tränen angefangen aus Rhords Augen herauszukommen und er fing an zu zittern. Auch seine Stimme bibberte.
"Mir wurde wie bei einem Tier ein Instinkt eingetrichtert. Wer auch immer hinter allem steckt muss irgendwelche Menschen, meist Bettler und Bauern, aber auch Kinder und so weiter entführt haben. Ich habe noch ihre Stimmen im Kopf, wie sie sich einredeten ihre Freiheit zurückzugewinnen, wenn sie tun was von ihnen verlangt wurde, nur um dann nach ein paar schrecklichen Schreien zu verstummen. Sie sollten mich mit ihren Waffen verletzen oder manchmal sogar versuchen zu töten. Das ging dann immer solange bis plötzlich die Ketten gelöst wurden und ich auf meine unfreiwilligen Peiniger losgelassen wurde. Das alles hatte nur den Zweck, dass ich anfange das Töten als den einzigen Weg zu sehen, wie ich den Schmerz stoppen kann. Mit der Zeit entwickelte ich dann auch diese Gefühle. Die Wut wegen meiner ganzen Situation, die Angst weil ich nicht mehr verletzt werden wollte, aber ich begann sogar Menschen so sehr zu hassen, dass ich auf sie losging, ohne dass sie mir irgendwas antaten. Alles was ich war, war nur das. Ein Monster, dazu abgerichtet alles und jeden zu töten, was ich erblicke, mit einziger Ausnahme eine Reihe von Menschen, welche wahrscheinlich deren eigenen Leute waren. Man könnte sagen, dass ich das Gegenteil zu dir wurde."

Wenn man darüber einmal nachdachte war es ziemlich bizarr, wenn man bedachte welche zwei gerade hier ein Gespräch führten. Noire, die das lebenrespektierende Kredo ihrer Familie stark respektierte und er, dem eingetrichtert wurde, dass töten die einzige Lösung war. Als nächstes wollte Rhord dann erklären, warum er jetzt sein kann, wie er jetzt ist, doch zuvor musste er sich seine Tränen aus seinem Gesicht wischen. Er konnte noch nichtmal mehr klar sehen, ehe er es tat.

"Ohne Bali, die Freundin von damals, wäre ich wohl selbst heute noch so. Sie schaffte es mithilfe ihrer Fähigkeit mir zuerst einige glücklichere Erinnerungen einzupflanzen und drängte - später auch mit meinem Einverständnis - das Monster, das ich wirklich bin, komplett zurück. Das Ich, das vor dir sitzt entstand aus einer Lüge, aber dank Siakin konnte ich schon bei dieser Enthüllung verstehen, dass dennoch viele Erinnerungen, die auf diese Lüge basierten immer noch echt sind. Doch dieser... Instinkt... Das zu wissen, dass meine Erfahrungen von damals nur dazu da waren mich dazu zu bringen so zu denken wie ich es tat ist nur eine geringe Hilfe, denn diese Denkweise ist immer noch tief in mir verankert. Du hast ja gesehen, wie leicht wütend ich wurde damals in Jonis. Dank ihm habe ich mich nun einigermaßen im Griff, aber regelmäßig spüre ich immer noch, wie leicht ich rückfällig werden könnte. Und wenn ich es tue würde ich wahrscheinlich vor niemanden stoppen können. Selbst Siakin habe ich kurz darauf angegriffen und er ist mir ebenso wichtig wie es Leo für dich sein muss. Er lebt noch, da er sich ganz genau darauf vorbereiten konnte, aber so kann es nicht immer sein..."

Damit war Rhord am Ende seiner Leidensgeschichte angekommen. Alles zu was er es noch brachte waren einige abschließende Worte.
"Ich... ich habe Angst. Angst davor etwas zu tun, was sich nicht rückgängig machen lassen kann. Aber so sehr ich mich auch bemühe, diese Erinnerungen verfolgen mich auf Schritt und Tritt. All diese Schreie, die angsterfüllten Gesichter, die Leichen oder das was von ihnen übrig blieb... aber auch diese blutrünstigen Gedanken, das viele Blut an meinen Händen. Selbst in meinen Träumen bin ich oftmals nicht sicher. Wie sehr... ich es auch versuche, ich... kann meiner Vergangenheit nicht entkommen... Ich habe... Angst mich eines Tages... komplett zu verlieren..."

Weiter brachte es der Dämon nicht mehr. Er war nervlich am Ende. Von seiner Vergangenheit zu erzählen bedeutete auch sich an all das zu erinnern, was es unmöglich machte sich mit anderen Sachen davon abzulenken.
Alles was für ihn im Moment noch übrig blieb war zu schluchzen und seine Atmung wieder in den Griff zu bekommen, sowie sich wieder fassen zu können.

_____

Lauriam hörte noch kurz zu, was dieser Dobutsu was seine Erfahrungen angeht zu sagen hatte und der Spezialagent konnte nicht anders, als anzufangen an der Eignubg seines gegenübers zu zweifeln.
"Dobutsu, ich möchte ehrlich mit dir sein. Du solltest überlegen nochmal einen Rückzieher zu machen, wenn du gut bist werden sich auch noch zukünftige Chancen ergeben. Ich werde dich jedoch nicht aus der Einheit rausschmeißen, daher bleibt dies letztendlich deine Entscheidung. Eineinhalb Jahre sind sehr wenig und können ganz leicht zu wenig für das sein, was noch kommen kann. Wenn du aber bleibst, mach dir bewusst, dass ich keine Rücksicht auf dein junges Alter machen werde. Solltest du dich mehr nutzlos oder sogar schlimmer als ein Hindernis herauskristallisieren werde ich entsprechende Maßnahmen treffen."
Mehr hatte er aber auch nicht mehr zu sagen... bis auf eine Sache. "Wo sind die Monster, die du angeblich mit dir führen sollst. Durch die Türen sollten die meisten dieser Wesen jedenfalls nicht passen. Und können sie zu einer Gefahr für den Rest werden oder hast du sie absolut unter Kontrolle? Beziehungsweise, sind sie die Nähe zu anderen gewohnt."

Sobald dies geklärt war verabschiedete sich Lauriam dann aber von Dobutsu und bat ihn mit den anderen zurück nach oben zu gehen. Ob er sich den anderen nochmal genauer vorstellen möchte oder nicht sei ihm überlassen.

Raisen

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531

Gestern, 15:47

Die Auseinandersetzung zwischen den Schwingen und den zwei Mitgliedern der Sekte endete damit, dass vorgeschlagen wurde, dass sie einen Eid bei einer Fee ablegten - was Florence und Dante an die Vereinbarung binden würde. Vada war damit einverstanden, auch wenn sein Wort wenig Bedeutung hatte. Im Grunde führte das dazu, dass auf den Sektenmitgliedern zusätzlicher Druck lastete, was ihm nur recht war.

Als nächste folgte die Befragung von Claire, der Vada still beiwohnte. Er hatte keine direkten Fragen an Claire, die Lauriam nicht schon gestellt hatte. Das einzige, was er wollte, war seine Anonymität zu wahren - soweit dies möglich war. Darum war es wichtig, herauszufinden, wer hinter Braig stand und wieso die Hand einen solchen Verräter solange unter sich hatte. Auch das Verhör verlief ohne Problem und so machte sich die Gruppe wieder auf, um in die höheren Etagen zu kommen. Dabei trafen sie allerdings eine fremde Person: Ein Kind, das sich als Dobutsu Aika-Ka vorstellte. Er offenbarte ihnen auch, dass er die Abgänge von Braig und Vitaya kompensieren wird. Dass er sich dabei über Brandon lustig machte, interessierte ihn nicht. Im Gegenteil zu dem, was er besonders hervorgehoben hatte...er war Mitglied bei der Hand. Kein gezwungenes Mitglied der Schwingen, sondern ein vollwertiger Mitarbeiter der Schwarzen Hand. Ein Waise, der sonst keinen Weg sah...? Vada stellte einige Vermutungen an, behielt seine Gedanken aber für sich. Auch er stellte sich bei seinem Arbeitskollegen vor: "Ich bin Vada, freut mich." Der Dunkelhaarige streckte Dobutsu die Hand entgegen. Für ihn war es egal, ob vor ihm ein Erwachsener oder ein Kind stand - der Respekt, den er zeigte, war der selbe.


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"Lauriam versucht die beiden daran zu hindern noch mehr Informationen über uns an deren Vater zu senden. Sie wollen uns nämlich begleiten. Das wollte er zwar auch nicht, aber jetzt scheinen die eine Lösung gefunden zu haben... wobei ich keine Ahnung habe, was die sich da nun genaues ausgehandelt haben. Irgendwas was mit einer Fee zu tun hat...", erklärte Rhord dem nachgekommenen Amen, der nun zumindest etwas verstand, um was es ging. Der 'Vater' in Korinas Geschichte war dem Weißhaarigen auch suspekt und am liebsten wäre es ihm, wenn sie jeglichen Kontakt mit Personen, die mit dem Vater etwas zu tun hatten, abbrechen würden, aber leider schien das außerhalb der Möglichkeiten zu liegen. Amen verspeiste in der Zwischenzeit genüsslich sein Essen, das er auf dem Tablett auf seinem Schoss hatte. Nachdem sie hier fertig waren, kam es zum Verhör von Claire. Amen wollte eigentlich nicht anwesend sein, aber seine Neugierde war dann doch zu groß und er wollte wissen, was genau Lauriam mit der Seele machte. Eigentlich war es simpel: Er platzierte sie in einem menschlichen Körper und fragte die Person aus. Dass er auch Claires Erinnerungen manipuliert hatte, hatte er nicht mitbekommen.

Die Antworten auf Lauriams Fragen waren vage und Amen musste innerlich schmunzeln, als er daran dachte, dass die Schwarze Hand für eine lange Zeit einen Verräter unter ihrer Nase hatten. Das große Syndikat war also doch nicht so...unangreifbar. Am Ende der Befragung verließen sie den Raum wieder und auf dem Weg zurück trafen sie ein Kind, das scheinbar schlief. Nachdem der Junge von Lauriam aufgeweckt wurde, stellte er sich als Dobutsu Aika-Ka vor und er offenbarte ihnen, dass er ein vollwertiges Mitglied der Hand war - so wie Lauriam und Vada. Ein so junges Kind, das also bereits der Hand verschrieben ist? Amen seufzte. Was trieb ein Kind zu sowas? Wie auch immer, er wird nun zu den Schwingen gehören und er soll die Abgänge von Braig und Vitaya kompensieren. Vitaya war also endgültig weg. Amen schloss kurz die Augen. Bei all den Vorkommnissen in den letzten Tagen blieb keine Zeit über Vitayas Flucht nachzudenken. Nach einigen Momenten öffnete Amen wieder die Augen. Vitaya hat ihren Mut zusammen genommen und ist geflohen, wissend, dass das womöglich eine endlose Flucht für sie bedeutet. Es war ihre Entscheidung und Amen respektierte sie. Dennoch wäre es ihm am liebsten, wenn er sich für all die Hilfe, die er von ihr erhalten hatte, noch einmal bedanken könnte.

"Ich bin Amen", stellte sich der Weißhaarige bei Dobutsu vor und stellte gleich die einzige Frage, die wohl mehreren auf der Zunge lag, "...was hat dich zur Hand geführt?" Er war wohl auch der einzige, der ernsthaftes Interesse zeigte.


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532

Gestern, 16:18

Es war immer merkwürdig, auf diese Weise mit einem Geist zu sprechen. Es fühlte sich nicht an wie Worte, die man durchs Ohr wahrnahm, sondern wie Gedanken, die nicht zu der Stimme passten, mit der man selbst dachte. Es fühlte sich falsch und invasiv an, und war einer der Gründe, warum Florence keine Geister mochte. Wenigstens kam Iria schnell zum Punkt.
"Ja, ich lege dieses Versprechen ab. Mein Bruder, Dante Jesziary, soll ebenfalls den Bedingungen dieses Versprechens unterliegen. Im Falle seines Versagens werde ich dafür haften." Dante wollte sich beschweren, sie hatten nicht abgemacht, dass Florence diese Gefahr alleine auf sich nehmen würde, aber ihr kalter Blick brachte ihn zum Schweigen.
Nun, da beide Parteien ihre Vertragsbedingungen ausgesprochen hatten, war er auch schon abgeschlossen. Florence fühlte sich, als würde sich eine schwere Kette um ihr Herz binden. Wenn man einen Pakt mit einer Fee einging, so belegte diese den Vertragspartner mit einem speziellen Fluch: Dem Geis. Ein Geis aufzuerlegen, ist die einzigartige Fähigkeit der Feen, und das, was sie von anderen Arten von Geistern unterscheidet. Die einzigen Geister, die etwas ähnliches vollbringen können, sind Dämonengeister, die auf ähnliche Weise einen Pakt mit Menschen schließen können. Wenn der Vertragspartner sein Versprechen brach, übertrug das Geis sofort das Eigentum des Pfands an die Fee. Doch es schützte den Vertragspartner auch vor Betrug durch die Fee, denn es ließ ihn oder sie wissen, dass der Vertrag noch galt und man den Pfand nicht zahlen musste - ansonsten könnten trickreiche Feen ihren Vertragspartnern weis machen, sie hätten bereits Vertragsbruch vergangen und sie dazu überreden, Seele oder Stimme freiwillig abzugeben.

Nun, da der Pakt geschlossen war, nahm Florence eine der Kerzen und pustete sie aus. Iria wurde prompt in die Geisterwelt verfrachtet, als die Magie des Kreises unterbrochen wurde. Eine Seance stellte zwar eine Leitung her und ließ einen Geist in den Kopf eines Menschen, doch der Geist betrat den Körper nicht tatsächlich, weswegen der Kontakt mit dem Ende der Seance abbrach. Nur, wenn während des Gesprächs eine bestimmte Art von Bindung erzielt wurde, nämlich der Dämonenpakt, wurde der Geist tatsächlich in die Materielle Welt gezogen und der Mensch zu dessen Gefäß.
Es war nur kurz gewesen, aber einen Geist im Kopf zu haben, war nie angenehm.

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Als die Gruppe nach Claires Verhör den Raum verließ, begrüßte sie ein höchst seltsamer Anblick: Ein Junge, bestimmt nicht älter als 14, saß seelenruhig schlafend in einer Ecke, tief in einer Basis der Schwarzen Hand. Lauriam weckte ihn auf. Der Junge stellte sich als Dobutsu vor und wurde von Lauriam als "Monster-Dompteur" beschrieben.
Amen stellte die Frage, die ihnen wohl gerade allen auf dem Herzen lag: Wie kam jemand, der noch nicht mal in der Nähe des Erwachsenenalters war, zu einer Verbrecherorganisation?
"Ich heiße Korina Grausee." stellte Korina sich vor, und wartete dann erst einmal auf die Antwort des Jungen.

Es waren Schritte von der Treppe zu hören, und kurz darauf stießen Dante und Florence zu ihnen. "Ihr seid schon fertig mit dieser Sache?" fragte Dante. Ihm hatte man nicht gesagt, worum es ging, war schließlich Teil der Abmachung, dass sie ihre Nase nicht zu tief in die Angelegenheiten der Schwingen steckten, allerdings konnte er sich denken, dass es um die Seele dieser Ritterin ging, die Lauriam Korina anvertraut hatte. "Jedenfalls haben wir den Pakt geschlossen."
Florence stand hinter ihm. Sie schien sich ein wenig zu verstecken, was durch die übergezogene Kapuze und den gesenkten Kopf betont wurde. Ihr Stofftier drückte sie fest an sich.
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533

Gestern, 17:24

Rhord schien die mentale Stütze, die Noire mit ihrem kleinen aber bedachten Kommentar gab, zu benötigen, denn nach einer kurzen Zeit begann er von neuem von seiner Vergangenheit zu erzählen, jedoch deutlich tiefgründiger als vorher. Er erzählte von einer Bali, von Siakin und der Einrichtung, von seinen falschen Erinnerungen, einem Siegel, dass die richtigen Erinnerungen zurückhielt, etwas, das Rhord nie sein wollte und nicht mehr werden möchte: Ein Dämon mit dem reinem Instinkt zu töten. Ein künstlich erzeugtes Wesen der Vernichtung. Er sprach von dem Tod dieser Bali, die fehlende Möglichkeit dieses Siegel zu reparieren, das starke Brechen des eh schon geschwächten Siegels durch Rouges eher ... unkonventionellen Begrüßung ... das, was dieser Instinkt letztlich aus Ihm gemacht hatte als Sie Ihn soweit hatten wie sie wollten.

Als er dann erläutert dass nicht alle Erinnerungen falsch waren die er kannte wusste Noire was er wohl damit erklären wollte, schwieg jedoch, besonders da Sie merkte dass es Rhord immer schlechter ging als er zitternd, bibbernd, schluchzend und tränend immer weiter sprach. Auch die Erklärung warum Rhord seit dieser Zeit so griesgrämig war oder Sie in der Einsatzbesprechung so anschrie - wo sie wie auch jetzt mehr auf einem seidenen Faden ihre Mentalität zusammenhalten kann - war damit um einiges einleuchtender. Auch erzählte er dass er seinen Freund angegriffen hat - das musste zu dem Zeitpunkt gewesen sein als sie mit Korina auf dem Markt war und sie alle anderen dann in der Taverne zurückließen, dieser aber bewusst dies erwartet hatte und so gegen Ihn ankam und überlebte. Seine Angst das, was er jetzt als "Normal" kennt zu verlieren weil sein damaliges Ich, seine Erinnerungen dazu hochkochen würden und Ihn die Kontrolle verlieren lassen da seine dämonischen Züge davon genährt wurden war dabei nur all zu verständlich. Doch Noire wusste zwei Dinge, die helfen sollten.

Um Rhord nicht unnötig in Selbstmitleid oder Angst verzweifeln zu lassen ging sie die kurze Strecke zu seinem Bettplatz ohne die Krücke - was möglich war aber laut der Heilerin nicht empfehlenswert war, diese paar Schritte würden Sie nicht umbringen auch wenn sie selbst interessiert daran war so schnell wie möglich zu genesen - setzte sich neben den Ihr viel größeren Person, lehnte sich an ihn und versuchte beruhigend auf Ihn einzureden während sie eine der Hände nahm - was bei ihren zierlichen Händen und Statur lächerlich aussah im Kontrast. "Was du mir erklärt hast hat sicherlich viel Mut und Überwindung gekostet und ich bin dir Dankbar dass du mir nach so kurzer Zeit bereits so viel Vertrauen zurückgibst, dass ich benötigt habe als ich meinen Vater wieder zurückhaben wollte." sie pausierte kurz um zu sehen ob Sie seine Aufmerksamkeit gewinnen konnte bevor sie weitersprach. "Wir Gestaltwandler haben auch diese ... Instinkte die wir ein Leben lang besitzen, und diese Instinkte sind genauso wie du sie beschrieben hast. Wenn wir uns selbst in diesen Verlieren werden wir zu blutrünstige Bestien die sich selbst und ihrer Umgebung nicht mehr bewusst sind und greifen - und töten - alles was Sie in unmittelbarer Nähe als "Beute" oder "Feind" sehen. Du hast es damals selbst erlebt als ... ich Korina fast erwürgt hätte... und dass war nur ein Vorgeschmack davon wenn wir uns selbst verlieren." sie selbst war nicht stolz darüber sie damals fast erdrosselt zu haben, gerade jetzt wo sie so gute Erinnerungen mit Ihr in der kurzen Zeit sammeln konnte.

Und genau das war der zweite Punkt, wo sie sich selbst in der Lage sah, Rhord zu helfen. "Doch selbst wenn wir uns selbst verlieren könnten, leben wir nicht mit der Angst dass es passieren kann sondern akzeptieren dies als ein Teil von uns selbst. Rhord, du bist und bleibst ein Dämon, daran wird sich nichts mehr ändern können, genauso diese Instinkte die dir schmerzlicher Weise zugefügt wurden. Und dennoch!" sie betonte es kräftig um ihn im Fall der Fälle ins hier und jetzt zurückzuholen "Dennoch hast du etwas realisiert was viele nie realisieren würden! Du hast Erinnerungen von deinem Ich, was jetzt vor mir sitzt. Und dass sind keine Lügen! Dass sind echte, selbst gemachte Erinnerungen von deinem Ich, dass jetzt die Wahrheit ist! Dein altes Ich mag zwar dein altes, wahres Ich sein, welches durch diese abscheulichen Experimente in eine fürchterliche Art manipuliert wurde, doch Bali, deine Freundin, gab dir die Chance ein neues Leben zu beginnen in dem Sie dir die Basis gab neu deinen eigenen Weg zu finden, so wie es vor deiner Gefangenschaft, deinen Dämonischen Kräften, deinen unter Zwang vollzogenen Taten sein hätte können! Wenn du ganz fest dich daran erinnerst, was dir Jetzt und in der Zukunft wichtig ist, wirst du es schaffen können dein altes, manipuliertes Ich, als ein Teil für dich selbst akzeptieren zu können. Und dann wirst du stark genug sein dich nicht fürchten zu müssen sondern uns alle mit deiner Kraft beschützen zu können!"

Nyx, die anfänglich nichts davon hielt als Sie einfach ohne ihre Krücken zu Rhord ging, war mehr oder wenig ohne Worte, nicht nur waren die Erkenntnisse die Rhord brachten für ihre eigenen Zwecke oder eigenen Erfahrungen sehr hilfreich, sie konnte nun aus erster Hand sehen was Noire wohl ausmachte - und was Rouge und Blanc wohl Ihn ihrer "Tochter" sahen.

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534

Gestern, 18:00

Lauriam legte Dobtsu einen Rückzieher nahe, doch dieser schüttelte nur den Kopf: "Ein Rückzieher kommt für mich nicht infrage. Ich schaffe das." Anschließend fragte Lauriam noch: "Wo sind die Monster, die du angeblich mit dir führen sollst. Durch die Türen sollten die meisten dieser Wesen jedenfalls nicht passen. Und können sie zu einer Gefahr für den Rest werden oder hast du sie absolut unter Kontrolle? Beziehungsweise, sind sie die Nähe zu anderen gewohnt." Darauf antwortete Dobutsu: "In einem natürlichen Umkreis um meinen Standpunkt - ich kann sie jederzeit herbeirufen. Nicht alle passen durch Türen, aber manche schon. Sie hören absolut auf mich und ich habe mit ihnen im Zirkus gearbeitet, sie kennen Menschen also gut."
Dann stellten sich einige der Mitglieder vor. Ein Herr Vada, ein Herr Amen und eine Frau Korina. Amen hatte weiterhin eine Frage: "...was hat dich zur Hand geführt?" "Also ... ich lebte, seit ich denken konnte allein mit Monstern in einer Oase. Ein großer Zirkus nahm mich auf, doch er behandelte meine tierischen Freunde schlecht ... also habe ich wütend den Zirkus ruiniert und dabei Teile von Grand Telvan verwüstet. Dann wurde ich vom telvanischen Militär gejagt. Die Schwarze Hand hat mir Schutz geboten. Ihr habe ich mein Leben zu verdanken und deswegen arbeite ich für sie. Sie ist die Familie, die ich nie hatte." Nachdem der letzte Satz etwas melancholisch klang, fragte er plötzlich, heiter: "Und was führt euch hierher?" Dobutsu war gespannt - die Schwarzen Schwingen konnte ja eigentlich nur aus krassen Typen bestehen!

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Irgendwie konnte Vitaya schlecht schlafen diese Nacht. Und es schien anderen Mitgliedern des Clans ähnlich zu gehen, denn sie hörte Geräusche. Auf einmal allerdings eines, das verdächtig klang als ... würde jemand in ihren Sachen suchen! Schnell sprang sie auf, doch sie sah schon eine Silhouette mit einem rundlichen Gegenstand davonschnellen - das musste ihr Kessel sein, mit dem sie die Pillen hergestellt hatte! Das durfte sie nicht zulassen! War es ein Eindringling oder ein Verräter? Egal was, sie würde die Person definitiv zu Aventado bringen. Sobald sie sie geschnappt hätte, versteht sich! Sie jagte also der Gestalt hinterher und warf sich schnell ein paar Agilitätspillen ein, wodurch sie die gestallt schnell gefasst und zu Boden geworfen hatte. Glücklicherweise war sie unbewaffnet. Die Blondine lüftete seine Kapuze und stellte geschockt fest - das war Torem, ein Mitglied des Clans. Das warf Fragen auf. Warum? War es Neid oder steckte da mehr dahinter?

Sie wollte unverzüglich eine Antwort erfahren und schnellte mit dem kurzerhand gefesselten Verräter in Aventados Zelt. Zu ihrer Überraschung brennten dort noch alle Kerzen und niemand schien zu schlafen. Merkwürdig. Aventado, dieser Verräter wollte mir meinen Kessel klauen! Er ist sehr wichtig für mich."
"Ja, das weiß ich ... für uns übrigens auch.", antwortete Aventado, der daraufhin mies lachte. Auf einmal erschienen Wachen von allen Seiten. Was war hier los?

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

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Raisen

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535

Gestern, 18:35

Vada wollte eigentlich nach seiner Vorstellung gleich gehen, aber Amens Frage bewegte ihn dann doch dazu, auf die Antwort des Jungens zu warten. Doch wie sich herausstellte, war es das Warten nicht wert und nach Dobutsus Erklärung verschwand der Dunkelhaarige in die oberen Etagen.

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"Also ... ich lebte, seit ich denken konnte allein mit Monstern in einer Oase. Ein großer Zirkus nahm mich auf, doch er behandelte meine tierischen Freunde schlecht ... also habe ich wütend den Zirkus ruiniert und dabei Teile von Grand Telvan verwüstet. Dann wurde ich vom telvanischen Militär gejagt. Die Schwarze Hand hat mir Schutz geboten. Ihr habe ich mein Leben zu verdanken und deswegen arbeite ich für sie. Sie ist die Familie, die ich nie hatte", erzählte der Junge seine Geschichte und Amen nickte verständnisvoll. Zwar klang das alles für ihn weniger nach einer traumhaften Geschichte von liebevollen Personen, die den Jungen aufnahmen, sondern eher nach einer "die Hand sah in ihm einen guten Sklaven, also nehmen wir ihn uns"-Geschichte. Wenn er so darüber nachdachte...das klang fast wie Noires Geschichte: Waise, der von einer Gruppe aufgenommen wird und sich dort einlebt. Doch wer war Amen, wenn er sich darüber aufregte, was andere für Entscheidungen trafen? "Mein Dorf wurde zerstört, meine Freunde und ich wurden abgeschlachtet. Nun suche ich nach den Leuten, die mir das angetan haben", erklärte Amen kurz und bündig. Seine Erzählung klang viel kälter als er es noch vor einigen Wochen getan hatte.

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536

Gestern, 19:40

Am Ende seiner mentalen Kräfte sah Rhord wie Noire ohne ihre Krücken von ihrem Bett aufstand. Sein erster Gedanke war dabei, dass Noire doch gar nicht einfach so aufstehen sollte, doch er bibberte zu sehr, um diese Gedanken auch auszusprechen. Stattdessen sah er nur, wie Noire sich zuerst neben ihn begab und sich dann dort hinsetzte. Dass sie sich an ihn anlehnte und eine seiner Hände nahm kam ebenso unerwartet, aber es störrte ihn überraschenderweise gar nicht. Vielmehr half es ihm. Selbiges ließ sich auch über Noires beruhigenden, rührenden und dankbare Worte sagen. Sie war für das Vertrauen dankbar, das er ihr entgegenbracht wurde und das schon in dieser kurzen Zeit. "Nun... du bist ja auch.... von allen die verlässlichste... zumindest könnte ich mir nie... vorstellen, dass du Vertrauen missbrauchen würdest... das machst wohl einfacher... Danke..." Nachdem diese Geste zurückgegeben war, fuhr die Katzenwandlerin fort und erzählte von ihren tierischen Instinkten und wie diese sie ähnlich machten. Das bedeutete, dass auch die Tierwandler offenbar gegen ihre tierischen Instinkte kämpfen müssen und ansonsten ihr Umfeld in Gefahr bringen würde. Das war eine ganz schöne Überraschung für Rhord, denn der hörte dies eben zum ersten Mal. Aber zum ersten Mal sehen tat er es tatsächlich nicht, denn es stimmt, er konnte sich gut daran erinnern, wie Noire anfing Korina zu würgen. Kaum zu glauben, dass sie sich aktuell so gut verstehen würden.

Dennoch weiterhin in seinem Selbstmitleid und Verzweiflung badend fuhr die Schattenwölfin fort.
Mit der Erfahrung mit ihren eigenen Instinkten mussten sie und auch andere Tierwandler von Geburt an damit leben, doch sie schienen eine Möglichkeit gefunden zu haben damit umzugehen und zwar ausgerechnet indem sie es akzeptierten, dass dies nunmal ein Teil von ihnen ist. Somit schienen sie es vermeiden zu können Angst zu haben. Aber Rhord verstand dies nicht. Gedanklich begann er etwas auszuklinken in einem Versuch es doch noch zu verstehen. Er hörte weiterhin zu, doch nicht mehr so aufmerksam, wie er es eigentlich sollte. Für gewöhnlich würde er von selbst erkennen, dass dies unhöflich war, im Moment fehlten ihm dazu aber leider seine Nerven. Noire war es zu verdanken, dass er aus seinen Überlegungen wieder erwachte, da sie plötzlich für einen Moment kräftiger sprach, um seine Aufmerksamkeit komplett zu gewinnen.

Dies war wichtig, denn sie machte ihn in einer lobenden Art nochmal darauf aufmerksam, dass er es von selbst geschafft hatte zu verstehen, dass seine Erfahrungen, die er seitdem gemacht hatte trotzdem die Wahrheit blieben, selbst wenn sie auf einer Lüge fußten und dass es Balis Wunsch war, dass er diese zweite Chance bekommen würde und das Leben führen konnte, was es schon im ersten hätte sein können.

Dann sprach sie aber wieder davon, dass man in der Lage sein kann sowas zu akzeptieren, anscheineind in Gedanken an ihrer eigenen Situation als Tierwandlerin. Diesmal erklärte sie aber auch das 'wie'. Sich fest daran zu erinnern, was ihm jetzt und in der Zukunft wichtig ist. So würde er die Kraft erlangen keine Angst mehr vor sich selbst haben zu müssen und wäre wieder mehr in der Lage die anderen zu beschützen...

All diese Worte halfen Rhord sehr sich zwischendurch zu beruhigen. Er bibberte immer noch, was sich auch bemerkbar machte, als er nach einer guten Minute es geschafft hatte seine Gedanken zu dem allen strukturieren zu können:
"Noire... ich kann dir... nicht sagen... wie dankbar ich... für deine Unterstützung... bin. Aber... ich weiß nicht wie ich diesen Teil von mir... jemals akzeptieren könnte..."
Bedrückt ließ Rhord seinen Kopf hängen, nachdem er ihn eben noch angehoben hatte, um direkt in Noires Augen schauen zu können. "Dass ich ein Dämon bin, war... für mich noch nie ein Problem, ich kannte... es ja auch nie anders. Du hast meinen... Respekt deine Situation mit deinen eigenen gefährlichen Instinkten akzeptiert... zu haben, aber... ich weiß nicht, ob ich einfach mit einem Blick im jetzt und... in die Zukunft jemals in der Lage sein werde... meine Vergangenheit akzeptieren zu können... mit allem was ich tat." Hier lag nunmal leider auch ein Unterschied in ihren Situationen.

Rhord weiß, was er alles getan hat und all das liegt auf seiner Seele, selbst wenn er weiß, dass er nichts davon freiwillig tat. Wenn er seine originales Ich akzeptieren soll, dann muss er auch damit abrechnen können. Er hob wieder seinen Kopf, um wieder Noire direkter anschauen zu können. "Und dennoch... ich habe das Gefühl es zumindest versuchen zu wollen. Was mir jetzt und in der Zukunft wichtig ist... Da wäre einmal meine Freunde zu retten. Das ist der Grund, warum ich überhaupt hier bin... Auch möchte ich eines Tages von der Schwarzen Hand wegkommen, aber meine Freunde sind erstmal wichtiger... aber nach dieser wenn auch kurzen Zeit möchte ich mittlerweile auch, dass... nun du und die anderen auch heil aus der Sache rauskommen.", sprach er und klang dabei motivierter, als bisher. Immer noch erschöpft, aber nun solangsam auch müde, begann er Noire anzulächeln.


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Dobtsu sah einen Rückzieher als keine Option und erklärte, dass die Monster von ihm in Rufreichweite seien, aber mit Menschen vertraut sind. Es folgte nach Amens Frage eine kurze Erzählung von seiner Vergangenheit mit einem Zirkus und wie er bei dem gewalttätigen Verlaßen von diesem das Militär an den Hals kam. Darauf war es die Schwarze Hand, die ihn rettete. Und warum auch immer sah er dieses Syndikat auf einmal als die Familie, die er nie hatte. Der sonst so ruhige Spezialagent musste bei diesen Worten einmal ganz kurz auflachen, wenn auch nicht spöttisch gemeint. "Sorry, das hat mich nur an wen erinnert. Und geben dir die anderen "Familienmitglieder" diese Gefühle denn auch so zurück oder ist das bisher eher einseitig." Lauriam kannte die Antwort - oder eher konnte er es sich anders nicht vorstellen. Seine andere Frage beantwortete er dann aber auch sogleich.

"Ich bin bei der Schwarzen Hand, da es für mich die einzige vernünftige Option geworden war. Habe auch schon jung angefangen, wenn zu Anfang nur als Hilfskraft, bin aber komplett eingestiegen, als ich gelernt habe wie grausam die Welt sein kann, selbst zu denen, die das Recht ehren."

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537

Gestern, 22:50

Der Neuankömmling erklärte seinen Titel: Er hatte anscheinend Kontrolle über Monster. Jene gefährlichen Tiere, die wie ein Angeborener durch Magie mutiert waren und jetzt erstaunliche Kräfte besaßen. Normalerweise waren diese Tiere aufgrund ihres Wachstums und Verlangen nach magischer Energie von fast unstillbarem Hunger geplagt und so sehr zu Zerstörung und Gewalt getrieben. Das jemand es schaffte, sie zu zähmen, davon hatte Korina noch nie was gehört. Das hier war kein gewöhnlicher Tierflüsterer: Das linke Auge war nicht das eines Menschen, sondern glich dem eines Adlers. Ganz klar ein Angeborener.

Dobutsu erklärte, dass ihn die Hand gerettet hatte und er sie jetzt als Familie sah, was wie eine sehr viel düstere Version von Noires Geschichte klang. Danach fragte er die Schwingen, mit denen er wohl von nun an arbeiten würde, wie sie hier her gekommen waren.
"Ich musste einen Weg finden, einen Fluch zu brechen. Die Hand konnte mir antworten geben." erklärte Korina in Kurzfassung. Leider wurde sie kurz darauf daran erinnert, dass die Fluchgeschichte noch nicht ganz abgeschlossen war.
"Meine Schwester Florence und ich haben eine Abmachung mit den Schwingen getroffen." sagte Dante. Florence grüßte nur mit einem Nicken. "Wir werden eine Weile mit ihnen Reisen."
Danach meldete sich Korina noch einmal zu Wort. Ihr war eine Idee gekommen. "Dubotso war dein Name, richtig?" Nicht richtig, aber sie sprach schon weiter, bevor er sie berichtigen konnte. "Pass auf, wen du Familie nennst. Manche gefunde Familien sind gut... aber andere halten dich nur nahe, weil sie daran interessiert sind, was du für sie tun könntest." Auf was sie sich mit dieser Warnung auch bezog, würde dem Jungen klar werden, sobald er mal 2 Minuten mit den beiden Kletten sprach.

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538

Gestern, 23:39

Anfangs schien Noire zuerst nur die ein oder anderen Gedankengänge bei Rhord angestoßen zu haben bevor sie wohl in seinem Zustand zu indirekt war, doch ihr Weckruf seine Aufmerksamkeit wieder ins hier und jetzt zu bekommen erwies sich als gute Entscheidung und anscheinend hatte Sie es geschafft irgendwie zu Ihm durchzukommen. Er erwies ihr ebenfalls Respekt davor wie Sie mit ihrer Art "Ich" klarkommen konnte doch die Zweifel in Rhord waren groß - konnte sie sich nur anhand der Erzählung vorstellen wie es war, nicht jedoch das was tatsächlich vor dem bildlichen Augen von Rhord sich immer und immer wieder abspielt. Nur eine Idee wie sich das anfühlen muss, wenn Sie wieder und wieder zurück an das gesagte Ereignis mit Korina dachte. Rhord schien zumindest etwas Mut gefasst zu haben und auch nicht an dem gerade offenbarten zerbrochen zu sein - so wie es Noire erst vor einigen Tagen hinter sich hatte und gute Miene zum bösen Spiel gab. Die einzigen die Ihr hier Rückhalt geben waren die beiden Geister und der Gedanke an Ihre Familie - und genau dieser Gedanke hatte wohl einen kleinen Samen der Hoffnung in Rhord platziert der nun gehegt und gepflegt werden muss. Sein Blick selbst war weiterhin schwer und man merkt Ihn seine Erschöpfung - in mehrerlei Hinsicht - auch an.

Als er ein zweites Mal den Kopf jedoch erhob, schien er ein Ziel gefunden zu haben. Er würde es versuchen. Er würde versuchen seine Freunde zu retten, Siakin und all die anderen die er wohl aus dieser Forschungseinrichtung kannte - aber auch die anderen Schwingen, zu denen auch Noire zählte - etwas, was Ihr sehr viel bedeutete zu hören, besonders nachdem niemand wissen konnte wie einer der anderen nach jedem Auftrag dastehen würde. Gab es sich selbst bereits auf, kämpft dieser noch weiter oder verfällt man in den Wahnsinn oder gibt auf? Bei Rhord schien die Antwort zumindest nach dem zweiten, großen Werk nun neu gefunden zu sein. "So ist es richtig. Solange du es versuchen möchtest hast du noch nicht verloren und kannst dein Ziel noch erreichen. Jeder von uns hat etwas hierher gebracht und gemeinsam ist unser Ziel irgendwann zurück - weg von den Ketten der "Schwingen", befreit von dem Zwang - zu sein. Und solange wir das nicht vergessen, können wir gemeinsam alles schaffen, auch deine Freunde zu retten." sie nickte Ihm nochmal zu und lächelte ebenfalls, wenn auch schwach und ebenfalls müde, am meisten jedoch innerlich schmerzend gerade eine unheimliche Farce aufgezogen zu haben, in dem Sie Rhord verschwieg, dass sie bereits längst alle in der Gruppe verraten hatte in der Hoffnung, dass sie dadurch einen Weg vorbereitet hat wie alle aus diesem Loch des Syndikats herauskamen, mehr jedoch um ihre als auch die Haut ihrer Familie zu retten. Also war das einzige was sie konnte noch Ehrlich zu sich selbst zu sein und zu denen, die Ihr wichtig waren und dieses Geheimnis so lange zu wahren bis dieses entweder Früchte trug oder im Keim erstickt werden würde.

Sie selbst sah auch, dass Rhord nach dieser mental kräftezerrenden Situation genauso wie Sie den Schlaf dringender notwendig hatten als zuvor, also tippte sie mit ihren Händen nochmal zwei, drei Mal aus seine Hände - wobei sie eher mit ihrer gesamten Handfläche auf seine tippte, da sie deutlich zierlichere Hände vorweisen konnte - bevor sie sich wieder aufrichtete und ebenfalls in Ihr Bett zurückhuschte. Auch hier wieder ein paar Schritte die sie ohne die Krücke durchzog, doch Opfer mussten erbracht werden wenn sie notwendig waren. "Wir können jetzt beide eine ordentliche Mütze Schlaf gut gebrauchen um uns gut erholen zu können." meckerte sie etwas gespielt mütterlich. Zur gleichen Zeit meldete sich Nyx, fast kleinlich nur Gedanklich bei Ihr. "Du bist eine starke Frau Noire. Du hast eine Stärke die viele nicht besitzen und gerade einem sehr harten Test unterzogen wird. Versuch nicht zu scheitern." doch bevor Sie irgendetwas darauf sagten konnte schien Nyx jegliche Kommunikation zu blockieren. Warum nur?

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