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181

Gestern, 02:52

Noire lächelte zurück und erinnerte Rhord an etwas wichtiges, was dieser kurz und knapp mit einem “Na klar doch!“ Das alles erinnerte ihn an sein Gespräch mit Blanc damals zurück. Jetzt wo er daran zurückdachte, sah er ihn auch bereits als ein Teil seiner Familie an? Schwer zu sagen, aber er bekam das Gefühl, dass dem so war.
Kallins Frage darauf erschien sie dann eine recht geteilte Meinung zu besitzen. Teilweise fand sie es gut. Teilweise fürchtete sie sich aber bereits vor dem Kater, den diese Katze morgen haben wird. Keine Antwort, die für den Stadtführer nun irgendwie sonderlich war.
Dann brachte sie noch eine Erinnerung von Rhord hoch. An diesen Test. “Ja daran erinnere ich mich und wenn ich trainiere versuche ich mich oft auch wieder daran. Darüber hinaus, dass es in meinen Händen wärmer oder kühler wird, bin ich seitdem aber noch nicht hinaus gekommen... Vielleicht sollte ich mal Lauriam darum bitten mir Tipps zu geben!” Unerwartet klopfte Kallin ihm dann auf seine Schulter. "Oh wie gut, dass du das sagst. Mein Terminkalender ist schon voll, aber ich war dennoch bereits am überlegen auszuhelfen. Wenn du da aber schon jemanden hast muss ich mir ja keine Gedanken mehr machen!" Rhord nickte. Da hatte Kallin wohl recht, wobei er sich merken wollte, dass er auch ein Thermomant ist. Nur für den Fall, dass Lauriam keine Hilfe ist…

Bei dem Endgespräch kamen dann gleich drei Fragen von Noire auf. Nergal hörte sie sich alle an und beantwortete sie dann alle.
"Ich kann euch da sogar etwas anbieten. Eigentlich wollte ich es erst gleich mehr unter vier bis acht Augen besprechen, aber ich wollte sehr gerne diejenigen, die am meisten am Sieg beigetragen haben, zum Kaffee einladen. Eine Art Tradition für mich und da ich noch einige etwas ältere ausrangierte Exemplare dort im Keller habe, könnte ich euch dann diese mitgeben. Besser als wenn sie auf ewig dort unten verbleiben. Sofern ihr entweder teilweise oder komplett auf die Wirkung der Symbole darauf verzichten könnt und euch die Gewichte an sich interessieren, wäre das denke ich eine sehr passende Lösung. Da ich aber morgen den ganzen Tag bereits verplant habe… wie wäre es mit übermorgen ab Mittag? "
Was das Training anging…
"Es findet täglich Training statt, allerdings nicht immer unter meiner Aufsicht und nicht immer hier. Die Studenten sind zum Teil selbst aktiv geworden und haben sich untereinander organisiert. Dienstags, Freitags und Sonntags halte ich aber für gewöhnlich meine Unterrichte hier ab, immer um dieselbe Uhrzeit. Kommt vorbei, wenn ihr Interesse habt."

… und dann war da noch seine politische Stellung. "Welch brisante Frage, aber ich beantworte sie gerne: Ich bin der Meinung, dass vieles am Klassensystem geändert werden muss. Der Sinn hinter so einigen Inhalten erscheint mir zumindest verständlich, aber es ist alles viel zu extrem und mit harten Strafen wegen nichts versehen, weswegen ich meistens versuche den Anträgen zur Änderung zuzustimmen oder selbst aufzustellen. Bisher leider ohne Erfolg. Magier sollten den Nichtmagier übergestellt bleiben, doch der Graben muss kleiner werden. Viel kleiner. Alveheim sollte ein Staat sein, in den Magier hinziehen wollen, aber das darf nicht auf Kosten der Gesundheit der Nichtmagier passieren. Beispielsweise müsste ein Magier weniger Steuern zahlen, als ein Nichtmagier."

Aber auch eine eigene Frage hatte er auf dem Herzen. "Aber wenn wir schon dabei sind miteinander zu reden, könntet ihr mir bitte erzählen wie ihr als Katzenwandlerin solche Magien anwenden konntet? Ich bin hier gewiss nicht der einzige, der das sehr gerne erfahren würde."

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Raisen

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182

Gestern, 08:35

Vada wusste nicht, wie er mit Scarlet umgehen sollte, denn sie redete wirres Zeug vor sich hin und ihre Stimmung schwankte von einer Sekunde zur nächsten. Doch wenn sich die Lage beruhigt, war das fürs erste ein gutes Zeichen...bis Itsuki auf ihn antwortete. "Die Gunst der Stunde nutzen, hm? Sorry, es tut mir wirklich leid, aber so leicht kann ich euch beide nicht vorziehen. Ich möchte meinen ersten Gästen gegenüber nicht unhöflich sein, auch wenn eine Hälfte von ihnen darüber offensichtlich nicht so fühlt wie ich.", vertröstete das Ratsmitglied den Dunkelhaarigen. Im Grunde hatte es Vada nicht eilig, denn sie hatten drei volle Tage, bevor sie den ersten Bericht abgeben mussten, aber durch Arlenes Kommentar von eben...wollte er die Sache beschleunigen. Diese sprach wieder unglaublich lang mit Scarlet, ehe sie Vada befahl, sich gefälligst hinten anzustellen. “Sorry ihr beide, aber das Interesse unseres Gastgebers ist an dem was wir mitgebracht haben bereits sehr groß. Er hat noch nichts in Aktion gesehen, nur…“, redete Liard dazwischen und holte etwas von seinem Gepäck hervor, “… sagen wir er durfte sich schon seitdem ich hier gegen Mittag aufgekreuzt war auf etwas freuen.“ Er hielt zwei Waffen, noch in ihrer Scheide, und ein dickes Buch in seinen Händen. Vada lächelte leicht. Er ließ es sich nicht anmerken, aber dieser Kindergarten wurden ihm langsam zu viel. Der Respekt fehlte. Schließlich seufzte er. "Macht euer Ding, Amen", Vada verschränkte die Arme und ließ sich resignierend nach hinten in den Stuhl fallen.

Amen, immer noch am Boden vor dem Karmin sitzend, streckte sich kurz und erhob sich langsam. In seinen Händen hielt er seinen Teller, auf dem noch einige Reste vom guten Essen waren. Dann trat er näher zum Tisch und sah einige Momente auf die Waffen, die Liard in den Händen hielt. Sie waren noch in ihren Scheiden, aber der Weißhaarige vermutete, dass es sich um Dämonenstahlwaffen handelte. Auch das Buch schien...etwas spezielles an sich zu haben. Dem Weißhaarigen war natürlich nicht entgegen, wie respektlos sich Arlene und Liard gegenüber Vada verhielten, weswegen er sich dafür nur etwas revanchieren wolllte... "Ist es nicht unglaublich nervig, immer diese große Tasche mitzuschleppen?", meinte Amen, während sich seine rechte Hand von einem weißen Schleier umhüllte - und er den Teller mitsamt essen in der Geisterwelt platzierte. Er zog die leere Hand wieder zurück in ihre Welt und zeigte den Anwesenden seine Handflächen, als wäre er ein Zauberer, der seinen Trick beendet. Dabei lächelte er gespielt falsch. "Wäre doch viel einfacher, wenn man sein Gepäck...immer zur Hand hat, nicht wahr?", Amen wartete einen Moment, ehe er seine andere Hand in die Geisterwelt verschwinden ließ. Sein gespielter, freundlicher Blick wechselte schnell zu einem ernsten, den er Arlene und Liard zuwarf. "Und wo wir schon bei speziellen Waffen sind...ich muss sie nicht erst stehlen, ich kann sie selbst machen", er zog das Khopesh von Amun mit seiner linken Hand hervor. Das war die Waffe, an die Shinra gebunden war, weshalb sie auch von einer magischen Aura umgeben war und leicht pulsierte. Synchron zu Amens Herzschlag. Zwar wusste der Junge nicht, wie bewandt Itsuki in der Schmiedekunst war, aber jedem mit einem halbwegs erfahrenem Auge dürfte auffallen, dass diese Waffe...anders als alles war, was sie bisher gesehen haben.

@Soren: @Tobi:

183

Gestern, 10:55

Rhord selbst schien zu verstehen worauf Noire hier hinauswollte als sie ansprach dass er damals als Entschädigung für die wohl vollkommen übertriebene Begrüßung eine Lehrstunde bekommen hatte und schien sich daran zu erinnern, würde jedoch Lauriam um Hilfe bitten, war er selbst zwar kein Thermomant aber ein Magier. In wie weit Lauriam aber Willig sein wird würde sicherlich eine interessante Info sein sobald Noire mitbekommt was dabei heraus kommen würde. Kallin selbst war dahingehend erstaunlich erleichtert, war er doch irgendwo drauf und dran seinen vor dem Training bereits angesprochenen Terminkalender noch weiter zu füllen. Das war auch der Punkt wo Noire die andere Aussage nicht vergessen hatte. "Vergisst du bitte nicht uns noch die Namen der anderen Stadtführer und wo wir Sie für üblich Morgen finden können zu notieren? Auch wenn ich das schlimmste von meinem Körper morgen befürchte."

Die Fragen von Noire wurden alle in Ruhe beantwortet. Es war auf jeden Fall ein Mittel für sich, egal wie "Alt" Ausrüstung war, kannte sie es auch nicht anders in ihrer Söldnerfamilie dass diese alten Dinge oftmals an die nächsten weitergegeben wurden. Sie waren zwar wohlhabend für Söldner, dass musste aber nicht bedeuten dass sie sich immer die neusten Gegenstände leisten konnten. Selbst so ein Fest wie sie es zweimal abhielten kam wenn überhaupt sonst nur einmal im Jahr vor, immerhin wurden Mengen an hochqualitativen Lebensmitteln hierfür verwendet die nicht gerade günstig waren. Von daher war sie schon mehr als zufrieden. Überrascht war Sie eher über die Aussage der Belohnung für die, die am meisten hierzu beigetragen hatten an diesem "Sieg" - Eine Einladung zum Kaffee. Anscheinend wurde Sie als auch Rhord und Dante, so Ihr Verständnis, als diese Personen eingeladen. Was die Gewichte an sich jedoch anbelangte würden sie das auf Übermorgen verschieben müssen, da er genauso wie Kallin gestern bereits verplant war. Zufall? Möglich. Jedoch nicht ausgeschlossen. Doch erstmal nichts was Noire angehen würde. Sie stimmte glücklich darüber zu, Ihre Angst nach dieser wieder gemäßigten Art von Ihm wieder verlierend. Das Bild des Gesichts von Ihm würde sie aber noch einige Zeit lang nicht vergessen können, soviel war Sicher. So wie bei Olivia. Das mit der Symbolmagie wäre aber auch kein Problem - gab es doch eine Symbolmagierin in dieser riesigen Stadt der Sie ebenfalls nach dem heutigen Tag damit einen Besuch abstatten könnte um die Siegel zu erneuern und sich die Pflege erklären zu lassen. Alles zu seinem Preis natürlich wenn diese Waren verkaufen würden.

Das Training selbst fand von Ihm gehalten nicht immer statt. Er selbst hält immer Dienstag, Freitag und Sonntag dieses Training ab, an anderen Tagen sprachen sich die Studenten selbst bereits ab und auch an anderen Orten. Sie würde den nächsten Termin nach Möglichkeit gerne trotzdem wahrnehmen. Sie nickte dem zu, so wie sie angekündigt hatte wenn sie die Zeit dazu hatten.

Was daraufhin seine Politische Stellung anging war er einer der eher gemäßigten bis Pro-Nicht-Magier Fraktion anzusiedeln. Er selbst schien dass das Klassensystem, welches hier in Alvenheim vorliegt, stark geändert werden, aber im Kern vorhanden bleiben soll, so, dass auch Nicht-Magier hier ein vernünftiges Leben führen konnten, wenn auch mit entsprechend weniger "Privilegien". Vieles erinnerte sie an die Situation in Iridae. Wo der bis dahin starke Kern der Reichen nur die Reichen profitieren hat lassen wollen - Hier die Magier - und die Armen noch mehr ausgebeutet wurden und ein sehr schlechtes Leben führten - Hier die Nicht-Magier - doch sich dass endlich besserte als Ihr Schirmherr mit Lyons Verschwinden die Hauptstimmen im Rat ergattern konnte und Endlich Gesetze auf den Weg bringen konnte was gerade im Bereich der Sklaverei Besserung bringen sollte. Der Weg würde lang sein und auch sicherlich auf viel Widerstand treffen, doch es waren Schritte die der Allgemeinheit und nicht nur den Reichen zugutekamen. Noire wollte keine endgültige Meinung schließen, würde sich jedoch stark dafür aussprechen dass Meister Windbrooke keiner der gesuchten korrupten Ratsmitglieder wäre die Sie suchen. Es bestand natürlich immer noch die Gefahr dass dies alles Schein statt Sein war, doch sie hoffte dass sich ihr Gefühl hier bewahrheiten würde. "Vielen Dank für eure Antwort. Es freut mich zu hören dass Ihr so über meine Leidensgenossen in Gedanken denkt." es war nur Fair dass sie hier gebührenden Dank aussprach, er hätte die Frage auch umgehen oder nicht beantworten können, er hatte keine Verpflichtung hierzu.

Der Nächste Teil jedoch war eine Gegenfrage, die an Noire gerichtet war. Sie hatte schon irgendwo damit gerechnet, sollte Sie sicherlich die ein oder anderen fragenden Augen oder Blicke erhalten haben als sie als Gestaltwandlerin - die keine Füchsin war - Magie in dieser Art und Form einsetzten konnte. "Fair genug dass diese Frage aufkommt. Ich hoffe Ihr habt die Überraschung genossen. Ich habe diese Magie jedoch erst ab dem letzten "Training" verwendet wie Ihr sicherlich bemerkt habt, immerhin wollte ich die volle Wirkung des Trainings erzielen was ich nicht erreicht hätte wenn ich bei den anderen Übungen 'geschummelt' hätte. Doch in dieser letzten Übung hatte ich keine andere Wahl." war ihre zuerst zustimmende Antwort. "Wenn Ihr erlaubt würde ich auch gerne die Vermutungen hören von den Personen, die genauso interessiert sind wie sie. Was vermutet Ihr wie ich, eine Gestaltwandlerin, eine Angeborene, Magie einsetzten konnte die ich eigentlich gar nicht in der Lage sein sollte einzusetzen? - Noire würde sich alle Vermutungen anhören und war sich relativ sicher dass keine der Antworten den Kern treffen wird, immerhin war das etwas, was laut Amen nur Menhit oder Amun pflegten, nun auch Amen und Sie selbst. Es sollte also nur vier Wirker geben und keiner der Vier Wirkenden sollte dieses Wissen groß in die Welt herumgeschrien haben. Shinra wohl die Ausnahme dazu. Sobald alle ihre Vermutungen präsentierten hatten würde sich die Erklärung anschneiden. "Die Kernaussage ist folgende: Es ist geliehene Magie. Ich werde, egal wie Sehr ich mich dagegen sträube, nie Magie erlenen können. Es ist ein "Fluch" - oder "Segen" - den wir Angeborene in uns tragen, welche wir aber wie in meinen Fall mit unserer Sicht und Gehör ausgleichen können, weshalb ich auch in meiner Berufung als Späherin exzellent davon profitieren kann. Das, was ich nutze, ist die Magie von engen Vertrauten, dich mich rundherum begleiten. Um es einfach zu erklären: Ich bin das Medium dass die Magie hier zum Wirken bringt, der Wirker der Magie ist jedoch jemand anderes. Ich leihe mir also die Magie. So wie die Kraftmagie die Gravitation beinhaltet oder Dämmerungsmagie, welche den Lichtblitz auslöste. Eine ausführlichere Erklärung würde jedoch noch viel länger dauern. Wenn Ihr möchtet bin ich gerne bereit euch weiter einzuweihen Meister Windbrooke. Seht es als Austausch für eure Hilfe, die Ihr mir heute gewährt habt."

@Tobi: @Night Zap:


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Arlene schien nicht aufhören zu wollen Scarlet zu provozieren. Sie sprach weiterhin in ihrer höchst herablassenden, zynisch sadistischen Art darüber dass man Monster wie Scarlet es war, einfach einsperren sollte oder am besten umbringt. Und dass Sie dank ihrem kleinen Spiel letztens erst ganz viel Aufmerksamkeit erhaschen konnte. Das war etwas sehr positives oder? Immerhin ... "Das ist aber schön oder? Hätte ich nicht so viel Spaß daran gehabten ein wenig diesen arroganten Magiern Grenzen aufzuzeigen hätte ich niemals den Meister hier kennengelernt. Und ... " sie legte ihren Kopf schief während sie lächelnd die selbstgefällige Magierin ansah. ".. Dir steht es frei zu versuchen ein "Monster" wie mich einzufangen oder zu töten wenn du der Meinung bist die große Heldin zu spielen, du, wo selbst ein Monster bist." sie kehrte jedoch zu den letzten Happen zurück bevor sie wieder in komplett normalen Ton und Sitzhaltung fortfuhr. "Aber nicht hier und jetzt. Das Haus von Itsuki darf hiervon nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Und auch wenn ich in Augen vieler als Monster gelte .... Ich bin auch nur ein Mensch der zu diesem Wesen gemacht werden sollte, doch ich verweigere mich zu dem zu werden was andere in mir sehen wollen solange ich kann." es war dieser letzte Funken "Selbst" der die letzte Aussage tätigte, das, was nach dem Gespräch von Itsuki kämpferisch versucht gegen den Wahn anzukommen der Sie all die ganze Zeit heimsucht. Doch all diese Aufregungen lass Sie das immer vergessen oder? Immerhin musste Sie sich das zu Nutze machen was sie konnte und nur mit dem kostbaren Rot könnte Sie glücklich werden? Warum sollte sie versuchen sich an ihre Menschlichkeit zu klammern wenn sie als Hexe auch ihren Teil zur Gesellschaft beitragen sollte? Und Sie durfte ihren König nicht enttäuschen! Ihr König und Ihre Königin, die Kraft alles Lebens! - Ihre einzigen, echte Worte waren binnen Sekunden direkt wieder überspielt von der mit den Ereignissen geplanten, fast schon gebrochenen Seele von Scarlet. Sie war auf keinen Kampf aus, würde sich aber verteidigen wenn Sie angegriffen werden würde.

Ihre Aufmerksamkeit wurde dann jedoch wegen von dem leeren Teller gezogen als dieser weißhaarige Junge, Amen - der süße Mann - aus dem nichts eine wunderschöne, mit Magie pulsierende Waffe hervorzog. Sie war so faszinierend. Sie hielt sich ihr Gesicht mit beiden Händen, schon fast schwärmend von der Magie die sie dort spürte. Sie fühlte sich genauso an wie sein Herzschlag, als Sie sein Blut fühlte und das pulsierende Licht so schön synchron mit seinem Blutkreislauf arbeitete. "Das ist so wunderschön! Was für eine schöne Magie. Was für ein schönes Gefühl! Wie sonderbar noch dazu!" es war schon fast so als wäre sie in eine andere Ebene der Freude hochgeschellt, schon fast in Ektase vor Faszination.

@Tobi: @Raisen:

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Night Zap

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184

Gestern, 12:04

Dante hatte selbst keine Fragen, aber er hörte interessiert der Antwort zu, die Nergal auf Noires Frage zum System hatte. Anscheinend wollte er die Nichtmagier ein bisschen freier und gleichberechtigter machen, aber sein Vorschlag, das zum Beispiel Nichtmagier einfach mehr steuern zahlen sollten, schlug Dante sauer auf. Ja genau, der ärmste Teil der Bevölkerung muss am meisten blechen, das ist aber eine sehr nette Einstellung, die der Erzmagier da hatte.

Da Noire auch am nächsten Tag beim Training mitmachen wollte, aber Bedenken wegen ihrer geschundenen Muskeln hatte, sprach Florence sie an. "Wenn du magst, kann ich deine Erholung mit Akkupunktur unterstützen, damit deine Muskeln morgen nicht zu verspannt für ein weiteres Training sind."

Dann folgte die Erklärung der Katzenwandlerin, wie sie zum Einsatz dieser Magie in der Lage gewesen war. Sie sagte etwas darüber, ein Medium für den eigentlichen Zauberer zu sein. Für Dante klang das nach einem Geist, aber es war wohl kaum ein Dämonenpakt. Man konnte zwar keine dadurch gewonnenen Merkmale an Noire sehen, aber solche ließen sich leicht verbergen, wenn sie nicht gerade am Kopf sichtbar waren. Nein, der wahre Grund, warum Dante einen Pakt bezweifelte, war ein anderer: Solche Verträge übertrugen nur die Dämonenfähigkeit und ließen normalerweise nicht den Einsatz anderer magischer Fähigkeiten des Dämonengeists zu. Und Noire hatte sowohl Schwerkraft als auch Licht manipuliert und diese Fähigkeiten sogar bei den Namen ihrer Zweige genannt. Es war Zauberei, die ein anderer für sie verwendete. Interessant. Bestimmt würde sich Genevieve dafür interessieren. Dante hoffte, das Noire bei diesem Kaffeekränzchen in zwei Tagen mehr über diese Technik verriet.

In den letzten paar Minuten war es dunkler und kühler geworden, da sich die dunklen Gewitterwolken enger zusammenzogen und das Sonnenlicht blockierten. Bald darauf traf der erste Regentropfen auf den noch immer heißen Sand. "Vielen Dank für die Einladung, Meister Windbrooke. Ich freue mich schon darauf." sagte Dante und streckte sich.
"Dürfte ich auch mitkommen?" fragte Florence den Erzmagier und drückte ihr Stofftier enger an sich, um es vor dem Regen zu schützen, der langsam einsetzte.
Dante richtete seinen Blick derweil auf Noire und Rhord. "Jedenfalls denke ich, nach der harten Arbeit ist ein Kaffee mit einem Erzmagier nicht die einzige Belohnung, die wir uns verdient haben. Wie wärs, treffen wir uns dann später in diesem Restaurant von vorhin bei der Tour?" Egal, was die Antwort war, er wollte vorher noch einmal zu der Herberge, in der er und Florence unterkamen, und er wollte bald gehen. Nach dem Training brauchte er eine Dusche, und zwar nicht die der grummelnden Gewitterwolken.

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~Wochen zuvor, in Portia Iridae~
Es war der Tag, nachdem Korina und Amen bei der Meisterschmiedin Heather Stoss zu Besuch gewesen waren, um von ihr das Erweckungsritual zu erlangen. Jetzt saß die Schmiedin an einem Tisch in dem kleinen Garten hinter ihrem Haus, und gegenüber von ihr saß Amen, um den anderen Teil des Deals zu erfüllen. Sein Wissen über die seltsame Geisterwaffe, die er schmieden konnte, Gegen Heathers Wissen über die Herstellung und Bearbeitung von Dämonenstahl. Aus zwei Tassen stieg der Dampf süßen Tees auf, und in einem Korb in der Mitte des Tisches lagen Kekse und Plätzchen, die die alte Schmiedin für ihren Besucher gebacken hatte.
"Also dann, mein Lieber, erzähl mir mal von dieser höchst eigenartigen Klinge, die du da hergestellt hast." sagte Heather zuckersüß.
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@Tobi: @Soren: @Raisen:

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185

Gestern, 13:22

Kallin übergab Noire eine Liste mit einigen Namen an die sie sich morgen wenden konnte, wenn ihr der Sinn nach einer weiteren Stadtwanderung stehen sollte.

Nergals Antwort schien der Katzenwandlerin auch zu gefallen, wonach diese dann auch erläuterte - einer der Teilnehmer lag sogar nahe an der Wahrheit dran als er sagte, dass die Magie von irgendwo anders her kam, tippte aber auf gut versteckte Symbolmagie - dass sie Hilfe von jemand anderes bekäme. Engen Vertrauten. Diese wirkten die Magie, nicht sie. Nun fragte sich die Gruppe nur, wo denn diese Vertrauten herkommen, doch Nergal tippte schnell darauf, dass wenn diese Vertrauten für sie nicht sichtbar sind, es sich um Geister handeln muss, die entweder mit ihr in ihrem Körper sind oder derzeit frei herumlaufen. Das war mit die am naheliegendste Option für ihn, da er es für unwahrscheinlicher hielt, dass sich irgendwer Drittes sich vor ihm hätte verstecken können während des Kampfes.

Dann nickte der Erzmagier zur Angebot seiner Schülerin. "Freut mich zu hören. Ich muss zugeben, dass der Gedanke sehr verlockend ist, dass ich einem Kollegen von mir damit aufziehen zu können von so etwas erfahren zu haben und er nicht dabei sein konnte." Er hatte keinerlei Ahnung davon, was zur selben Zeit woanders vor sich. "Dass ihr kommen wollt freut mich zu hören, aber was mit euch beiden, Dante, Rhord?" Rhord nickte dem Angebot zu. “Ich komme sehr gerne. Da ihr ja auch Thermomant seid könntet ihr mir ja vielleicht auch weiterhelfen. Nur ähm… wo wohnt ihr nochmal?“ Erst nachdem der Dämon dies gefragt hatte fiel ihm wieder ein, dass sie ja eine Karte hatten! Wobei, wenn er so darüber nachdachte… ne erzählen davon sollte er lieber mal nicht.

Es folgte eine Beschreibung dazu, dass sein Anwesen wie das einiger anderer wohlbetuchteren Bürger im Norden der Stadt zu finden sei. Seines ist eines der mit am weitesten entfernten, was ihm aber ganz recht ist, da damit der Gang in und aus der Stadt bereits ihn fit genug hielt, selbst wenn er den restlichen Tag nichts in der Richtung machen würde. Bereitschaft dazu Rhord ein wenig unter die Arme zu greifen zeigte er ebenso.

Dann kam es auch schon zum endgültigen Abschluss. Bevor alle aber gehen würden bat er nochmal um ein kleines bisschen Geduld. "Für die drei von euch, die am meisten zu dem Sieg beigetragen haben habe ich aber noch etwas. Ihr habt euch heute außergewöhnlich gut geschlagen und dies möchte ich mit einem zugegeben sehr kleinen Geschenk ehren, doch ich hoffe es wird euch immer an das heutige Erlebnis erinnern. Sowohl im Guten, als auch im Schlechten." Bei den letzten Worten blickte er einmal zu Noire. Ihm war es nicht entgangen, dass diese Dame eine Menge Respekt vor ihm gewonnen hatte. Da war auch noch ein Hauch von Furcht in ihren Augen. Dann ging er zu den dreien hin und gab Dante, Noire und Rhord jeweils eine Brosche, die alle drei leicht schimmerten. Dante bekam eine in Form eines Adlers, schwarz in der “Farbe“. Noires sah wie ein blauer Löwen aus und Rhord zuletzt erhielt eine gelbfarbene in der Gestalt eines Hirsches. Anzumerken war, dass alle drei Broschen, von der an ihnen angebrachten Nadel zum Anstecken abgesehen, aus einer Art Stein geschliffen zu sein schienen.

Kallin trat näher ran, als er diese Geschenke sah. "Ist das nicht…"
"Ich dachte mir, dass du dieses Handwerk wiedererkennen würdest."
Er wandte sich wieder zu den dreien. "Dies war einst das Geschenk einer ehemaligen Schülerin von mir. Meiner ersten, damals als ich von meiner Heimat in diese Stadt zog. Sie war recht jung, aber nur so von Entschlossenheit gefüllt. Das Vergnügen hielt nicht lange, aber damals lernte ich sehr schnell, dass sie das Anfertigen solcher Schmuckstücke über alles liebte. Sie meinte ich kann sie entweder behalten oder aber jemanden geben, wo ich denke, dass sie es verdienen würden. Und das ist wie ich finde der Fall, zumal…" Nergal blieb für einen Moment ruhig, ehe er für einen Moment zu seinem Nachbarn schaute. Auch Kallin blickte bedrückt rein, ehe er merkte, dass er angeschaut wurde. "Ich kanns verstehen. Es mag ein Erinnerungsstück sein, doch man kann nicht ewig in der Vergangenheit stecken bleiben… wobei ich das erst noch selbst lernen muss…" Er schaute wieder auf die drei.

"Aber ich denke auch, dass sie nicht im Geringsten etwas dagegen hätte, wenn diese Handarbeiten von ihr an euch drei gingen. Gefallen sie euch denn?"

Der Blick des Echsendämons blieb für einen Moment bei dem Objekt in seiner Hand stehen. Er wusste nicht wieso, aber es hatte etwas an sich, was sein Interesse packte. Aber er konnte einfach nicht darauf kommen, was das nun im genauen war. “Ja… Es sieht wirklich schön gemacht aus und vorallem stabil. Doch ich…“ Er wusste einfach nicht weiter und es blieb ihm nichts anderes übrig als die Brosche an seiner Kleidung zu befestigen, dort wo sie schön sichtbar war.

Das war dann aber auch das Ende. Alle waren erlaubt zu gehen wohin sie wollten. Nergal war sich nicht sicher, ob er es bereits gesagt hatte, aber sie sollen gegen Mittag zum Kaffee übermorgen vorbeikommen. Florence bekam die Erlaubnis ebenfalls zu kommen.

Was dann Dantes Frage anging, war Rhords Meinung dazu wohl offensichtlich. “Klar doch! Aber dafür muss ich noch nach nem Freund schauen. Danach könnten wir dann dazukommen.“ Und darauf wiederum könnten sie noch durch einige Bars gehen. Was er tun sollte hatte er noch nicht vergessen, aber wer weiß, vielleicht lässt sich auch in diesem Restaurant etwas aufschnappen. “Wollen wir Noire?


Die Broschen



Die Wappen tragen die oben genannten Tiere in sich. Sprich Mitte und Rechts ist nicht akkurat, die Form passt aber.

_____

Itsuki machte große Augen, als Amen zuerst sein Geschirr verschwinden ließ - das er doch wohl hoffentlich zurückbekommen wird - und dann auch noch ein Schwert auftauchen ließ. Doch leider waren die Kenntnisse über Schmiedekünste allenfalls mangelhaft. Er hätte sich wohl stärker mit dem Thema befasst, hätte er einen Hohen Drachen gefunden, der dazu bereit gewesen wäre ihn zu unterrichten, sobald er die notwendigen Kenntnisse besitzt, aber er war was das anging ein Pechvogel. Nicht zuletzt weil die Gerüchte über ihn, dass er sich auch gerne mal interessehalber mit Dämonen trifft auch deren Ohren erreicht hatten. Das machte es alles andere als einfacher, auch wenn er das eine oder andere wirklich gefährliche Exemplar selbst loswerden ließ - wenn auch nie bei einem Treffen wie mit Khan neulich. Womit er dagegen mehr etwas anfangen konnte war diese pulsierende Magie und da seine Fuchsohren sehr aufmerksam sein konnten entging ihm auch nicht, dass der Puls zu Amens Herz gleich war. Im ersten Moment fielen ihm die Worte. Im zweiten… "Woooow. Das klingt wirklich nützlich! Wohin tust oder holst du die Sachen denn? Nur zu deiner Info, ausgerechnet der Zauber mit dem man in die Geisterwelt blicken kann will bei mir einfach nicht funktionieren, egal von wem ich ihn mir zeigen ließ… Falls es also damit zu tun hat könntest du mir zeigen oder beschreiben was du da sonst noch hast?"

Liard derweil fühlte sich auf den Schlips getreten. Einerseits war sein Vorhaben aufgegangen, andererseits fühlte er sich beleidigt. “Stehlen? Wie kommst du denn auf die Idee? Falls du das eben beleidigend aufgenommen hast, dann sorry, ich wollte euch nur in Kenntnis darüber setzen. Ich bin zwar kein Schmied, aber man kann bei der richtigen Quelle mit Kohleherzen sich auch Dämonenstahlklingen machen lassen. Ich habe die Dämonen, die dazu gehörten, selbstständig erlegt und durfte ziemlich schuften ehe der Schmied bereit war mir zu vertrauen und zu helfen.

Soviel dazu. Das was ihnen präsentiert wurde war auf jeden Fall nicht ohne, aber der Angeborene kannte bereits eine Antwort dazu. Er blickte zu Arlene, die einen Moment zuvor noch gehässig zu Scarlet zurückschaute, doch dann den Augenkontakt mit ihm aufnahm. Sie nickte ihm zu. “Gut, wenn du schon so anfängst lass uns doch einen kleinen Wettbewerb machen. Offensichtlich wollen wir beide etwas von Herrn Velon, vermutlich über eine etwas längere Zeit, da es uns allen darum geht unsere Fähigkeiten auszubauen - was Zeit beanspruchen kann - und wie ich meine Partnerin kenne wird sie nicht warten wollen. Und da ich keine Lust habe das ausbaden zu dürfen, aber auch selbst Interesse an dem hier habe… ich habe nur eine Frage an unseren Gastgeber, bevor ich anfange.“ Liard schaute auf das Hohe Ratsmitglied, der dies erwiderte. “Sie tauschen gerne eher geistliche Schätze gegen Wissen von ihnen. Was wir ihnen jetzt zeigen können wir das später noch bei den Verhandlungen miteinbeziehen, als hätten wir bereits zuvor etwas ausgelegt?“ Theoretisch wäre es auch möglich, dass Itsuki das was jetzt gezeigt wird als Gegenwert dazu nimmt wem er den Zuschlag gibt. Er schätzte ihn so überhaupt nicht ein, aber fragen kann man ja dennoch, sollte es ja auch noch einen zusätzlichen Effekt erzielen.

Die Frage wurde bejaht und Liard bedankte sich dafür. Als nächstes öffnete er seinen Wälzer. Es waren innerhalb auf jeder einzelnen Seite ein Symbol zu sehen, alle unterteilt in verschiedenen Kategorien. Da Liard den Inhalt auswendig kannte war er beim Öffnen aber bereits am Ziel. Er heftete zwei Blätter aus - ja das Buch war wie ein Ordner - und legte eines davon auf den Tisch. “Wenn wir von praktischen Nutzen sprechen wollen dürfte dies was Amen eben gezeigt hat entsprechen. Herr Velon, dürfte ich kurz nach oben und in ein Zimmer. Ich muss ein wenig Entfernung aufbauen, um das was ich zeigen möchte bestmöglichst zur Schau stellen zu können.

Wieder gab es nichts dagegen vom Erzmagier zu sagen.
"Mach das. Du kannst mein Schlafzimmer dafür benutzen. Die erste Tür links, sobald du oben bist." Liard bedankte sich, nahm sein Buch an sich, da er es nicht zurücklassen wollte, bevor jemand sich daran vergreift und ging nach oben, nachdem er sich mit einem Blick bei Arlene sich versicherte, dass diese bereit war. “In dreißig Sekunden starte ich von meiner Seite aus.“ Der Angeborene nickte und begab sich nach oben und dort in Itsukis Schlafzimmer. Es sah nach nichts ungewöhnlichen aus, bis auf… ist das neben dem Bett ein übergroßer Korb wie für Hunde gedacht? Egal!

Die Kommode war auf einer Stelle frei und er legte dort sein Blatt hin, sodass das Symbol komplett freigelegt war. Und sobald er der Meinung war, dass die halbe Minute um war aktivierte er das Symbol, was einen Moment zuvor Arlene auch unten gemacht hatte. Die Illusionistin blieb still, da ihr Partner den ersten Schritt machen sollte. “Immer einen Lagerplatz zu haben klingt praktisch, wobei mich daran stört, dass das eben nur du könntest, Amen. Symbolmagie gepaart mit Raummagie dagegen… Es braucht nur noch ein paar mehr Magier, die diese komplizierte Magie erlernen, damit es massentauglich werden kann, aber das hier schreit doch nach Fortschritt, findet ihr nicht, Herr Velon?“ Scarlet dürfte derweil bemerken, dass der sowieso schon hohe Blutdruck nur noch weiter stieg, als auf einmal aus dem Symbol heraus Liards Stimme zu hören war. Aber auch jeder andere dürfte merken, dass seine sowieso schon durch Amens Show umherschlagende Fuchsschwänze nun nur noch wilder wurde und er regelrecht aufpassen musste damit niemanden zu schlagen. “Es lässt sich damit auch über weitaus größere Strecken kommunizieren. Jedoch müssen derzeit noch zwei Symbole aufeinander abgestimmt sein. Ob zwei unterschiedliche Raummagier dies können weiß ich auch noch nicht, da ich bisher nur einen kenne.“ Itsuki musste kichern als er das hörte.

"Mach zwei daraus!" Arlene blickte erstaunt als sie das hörte, aber nach einem Moment wurde ihr bewusst, dass das doch auch irgendwo vorhersehbar war, war dieser Mann doch genau wegen solch seltener Magie auf der Welt hin- und hergereist. Doch dieser Verwendungszweck war ihm bislang unbekannt, was sehr gut war. Auch Liard war beeindruckt und das war wohl auch die Gelegenheit um zu zeigen, dass das Sprechen in beide Richtungen möglich ist. “Wirklich? Da mache ich mir ja fast schon Sorgen, dass ihr so manches in meinem Wunderbüchlein bereits kennt. Aber lasst mich erstmal wieder herunterkommen, ich möchte ja auch sehen, was die Konkurrenz nun zeigen möchte.

Gesagt getan und nachdem Liard den Hahn auf seiner Seite wieder zudrehte - für eine kürzere Zeit war der Inhalt ja vielleicht nochmal zu gebrauchen - kam er zurück zu den anderen und setzte sich wieder mit einem herausfordernden Lächeln an Amen und Vada zurück auf seinen Platz. Er war wirklich gespannt darauf, ob die beiden mitmachen würden und vorallem was sie als nächstes zeigen wollen würden. Itsuki war auch bereits anzusehen, dass er sich Gedanken über etwas machte. Ging sein Vorhaben auf?

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186

Gestern, 14:38

Dass Sie den Erzmagier mit dieser "Magie" sein Interesse wecken konnte war für Sie ein Erfolg genug. Sie wollte nicht Nyx oder Diana jetzt in eine Zirkusvorstellung verwickeln in dem Sie die beiden jeweils sich vor allen anderen präsentierten, vorstellen und Kunststücke aufführten, das war eine Option wenn Sie Meister Windbrooke die Technik mit den anderen genauer erläutert. Seine Frage schwenkte auf die anderen beiden um, wobei sowohl Rhord als auch Dante zustimmten der Einladung Folge leisten zu wollen. Dass Sie seinen genauen Wohnort nicht "wussten" war sogar eine gute Frage von Rhord und die Erklärung alleine würde ausreichen damit Sie dieser an der Karte später prüfen könnten. An sich waren dies dann aber alle Fragen die gestellt wurden und das Wetter schien selbst signalisieren zu wollen dass es Zeit war, dass Sie sich langsam verteilen sollten. Doch zuletzt gab es noch eine kleine Belohnung für drei der Teilnehmer. Rhord, Dante als auch Noire selbst. Sie alle drei erhielten von Ihm eine kleine Brosche. Ihre Brosche war blau gefärbt, in einem schönen schimmernden Glanz, verziert mit einem Wappen und einem Löwen. Neben der Möglichkeit diese Brosche mit der Nadel an der Kleidung zu befestigen waren Sie aus einem sehr schönen Stein geschliffen. Dass Noire fasziniert war konnte man Ihr förmlich ansehen, hatte sie schon öfters im Laufe ihrer Arbeit mit vielen Waren zu tun gehabt aber diese Brosche hatte etwas sehr Schönes an sich.

Entsprechend verdutzt war darüber jemand anderes. Kallin. Und Nergal sprach davon dass er es wohl richtig erkannte. Eine Erklärung über die Herkunft des Geschenks lies die Brosche in einem weiteren, völlig anderen Licht erstrahlen. Es war ein Geschenk einer ehemaligen Schülerin von Ihm. Dass die Stimmung bedrückt war konnte Sie jedenfalls lesen, so wohl auch Rhord. "Sie ist Wunderschön..." sprach sie völlig fasziniert aus, während sie sich zum Dank leicht verbeugte. Doch dieser fader Beigeschmack wie sie über die Erschafferin dieser Schmuckstücke sprachen lies Noire ebenfalls etwas Trübsal blasen. "Auch wenn ich die Geschichte nicht kenne und ich nicht, nur um meine Neugierde zu befriedigen, alte Erinnerungen wecken möchte wenn dies nicht von euch beiden selbst kommt... ich werde diese Brosche mit Stolz tragen und hüten."

Noire selbst erkundigte sich jedoch noch nach der Uhrzeit an der Sie bei Ihm dann aufschlagen sollten und erhielt für die anderen noch ein Hinweiskärtchen was sie am besten essen sollten um sich nach diesem Training gesund zu ernähren und stärken zu können, bevor alle die Erlaubnis hatten sich frei zu bewegen, da das Training von Meister Windbrooke beendet wurde. Dante selbst schlug vor dass sie in eines der Restaurants sich treffen sollten um den Abend abzuschließen. Rhord selbst bestätigte dies und auch Noire hatte nichts dagegen, auch wenn Sie sich wegen der Zeit Sorgen machte. "Mir wäre eine richtige Dusche auch ganz recht und einfache Klamotten die nicht so durchgeschwitzt sind wie diese für heute Abend. Das heißt wir müssen noch kurz am Markt vorbei neben unserer anderen Verabredung und am besten kurz zurück zur Herberge Rhord. Schaffen wir das alles? Sie wandte sich danach noch an Florence wegen Ihrem Angebot wegen der Akkupunktur, was Sie liebend gerne annahm. "Das wäre zu freundlich. Wäre gut wenn ich mich Morgen noch bewegen könnte. Können wir das irgendwie heute Abend verbinden oder hast du eine bessere Idee? - Je nachdem wie sie antworten würde wäre Noire dann entweder sofort bereit oder würde, wenn sie diese jetzt durchführen wollte, sich kurz auf eine nächstgelegene Bank hinlegen und sich entsprechend behandeln lassen. "Von mir aus könnten wir dann Rhord. Wir sollten aber auf die Zeit achten."

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Raisen

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Gestern, 16:08

Vada lehnte sich zurück und sagte fürs erste nichts mehr. Sein Teil wird erst kommen, wenn Amen seinen erfüllt hatte - oder sonst erst später, je nachdem wie lange diese Arlene mit ihrem Schoßhündchen brauchen wird. "Das ist so wunderschön! Was für eine schöne Magie. Was für ein schönes Gefühl! Wie sonderbar noch dazu!", lobte Scarlet voller Ekstase. Auch Itsuki konnte man ansehen, dass er auf einer höheren Ebene schwebte, als er Amens Angeborenenfähigkeit erblickte. Das Ratsmitglied hatte dazu auch noch ein paar Fragen, die der Junge erfreut beantworten wird: "Woooow. Das klingt wirklich nützlich! Wohin tust oder holst du die Sachen denn? Nur zu deiner Info, ausgerechnet der Zauber mit dem man in die Geisterwelt blicken kann will bei mir einfach nicht funktionieren, egal von wem ich ihn mir zeigen ließ… Falls es also damit zu tun hat könntest du mir zeigen oder beschreiben was du da sonst noch hast?" "Das ist meine Angeborenenfähigkeit, ich nenne sie 'Dhakir' und sie erlaubt es mir, nach belieben ein kleines Tor in die Geisterwelt zu öffnen. Dort kann ich alle meine Waffen und auch sonst alles mögliche ablegen - und wieder herbeiholen. Denn alle Objekte, die ich in die Geisterwelt bringe, folgen mir auf Schritt und Tritt...sie sind in dem Sinne mit mir verbunden." Als kleine Demonstration zog er den Teller, den er eben verschwinden ließ, wieder hervor...doch die paar Essensreste, die noch oben waren, sind nun komplett weg. Amen schmunzelte, wer sich wohl die paar Bissen gegönnt hatte? "Der Rest...nun, alles zu seiner Zeit, nicht?" Zu viel mehr kam der Weißhaarige auch nicht, denn Liard wirkte erbost darüber, dass Amen ihm unterstellte, etwas gestohlen zu haben.

Stehlen? Wie kommst du denn auf die Idee? Falls du das eben beleidigend aufgenommen hast, dann sorry, ich wollte euch nur in Kenntnis darüber setzen. Ich bin zwar kein Schmied, aber man kann bei der richtigen Quelle mit Kohleherzen sich auch Dämonenstahlklingen machen lassen. Ich habe die Dämonen, die dazu gehörten, selbstständig erlegt und durfte ziemlich schuften ehe der Schmied bereit war mir zu vertrauen und zu helfen." Amens Antwort darauf war ein leichtes Lächeln - er musste keinen "Experten" suchen. Er WAR der Experte...oder so ähnlich. Amen könnte es theoretisch, aber praktisch war noch einmal eine andere Sache. Wie auch immer, Liard warf Arlene einen Blick zu und nach ihrer Zustimmung öffnete er das Buch, das er in den Händen hielt. In dem Werk waren zahlreiche Symbole zu sehen, die dem Weißhaarigen vertraut vorkamen...war das nicht so etwas ähnliches, wie das, was Lilith nutzte? Siegelmagie? “Wenn wir von praktischen Nutzen sprechen wollen dürfte dies was Amen eben gezeigt hat entsprechen. Herr Velon, dürfte ich kurz nach oben und in ein Zimmer. Ich muss ein wenig Entfernung aufbauen, um das was ich zeigen möchte bestmöglichst zur Schau stellen zu können“, Liard entschuldigte sich, nachdem ihm Ituski sein Einverständnis gab und verschwand aus dem Raum. Er begab sich die Treppen hoch und in das Schlafzimmer des Ratsmitglied. Für eine kurze Zeit war ruhe eingekehrt - ehe sich Liards Stimme im Zimmer ausbreitete. “Immer einen Lagerplatz zu haben klingt praktisch, wobei mich daran stört, dass das eben nur du könntest, Amen. Symbolmagie gepaart mit Raummagie dagegen… Es braucht nur noch ein paar mehr Magier, die diese komplizierte Magie erlernen, damit es massentauglich werden kann, aber das hier schreit doch nach Fortschritt, findet ihr nicht, Herr Velon?“, verkündete die Stimme, die aus dem Symbol kam, das auf dem Papier war, das Arlene hielt. Amen war sichtlich erstaunt, auch Vada zog eine Augenbraue hoch. Nach einem kurzen Gespräch zwischen Liard und Itsuki, war seine Vorführung abgeschlossen und er übergab das Wort wieder seiner "Konkurrenz".

"Das ist tatsächlich...sehr wertvoll, ohne Frage", Amen war wirklich fasziniert von dieser...Idee und es würde auch ihre Arbeit vereinfachen. Man stelle sich nur vor, wie es wäre, wenn sie jederzeit mit den Schattenwölfen kommunizieren könnten? "Und nein, deine Anstrengungen in Ehren, ich denke natürlich nicht, dass du die Waffen gestohlen hast. Dabei sei erwähnt, wenn ihr wollt, Herr Velon, kann ich euch in das Geheimnis der Schmiedekunst einweihen - ich war ursprünglich ein Schmied und mir wurde von einer Expertin erklärt, wie man Dämonenstahlwaffen herstellt. Doch die Waffen, die ich sonst schmiede, sind nach einer anderen Technik erstellt worden - eine Technik, deren wahrer Nutzen ein anderer ist, aber das heben wir uns für später auf." Amen atmete kurz durch, er wusste bereits in dem Moment, als er sah, dass Liard mit Symbolen hantierte, wen er dem Vortritt gab, um das zu übertrumpfen: Lilith. Doch bevor er Platz für sich machen konnte, musste er etwas klar stellen. "Stattdessen möchte ich kurz etwas erklären: Wie ihr wisst, können Angeborene keine herkömmliche Magie verwenden. Ich habe das Glück, viele Freunde zu besitzen, die mich dabei unterstützen und die an meiner Stelle Magie nutzen. Diese Freunde...sind alles Geister. Es ist schade, dass Sie sie nicht selbst sehen können, aber ich kann es Ihnen ermöglichen, mit ihnen zu reden...denn sie wissen Sachen, die ich nicht einmal richtig verstehe." Amen zauberte ein Objekt aus der Geisterwelt herbei: Einen Sonnenschirm*. Diesen überreichte er Itsuki. Was es damit auf sich hatte, würde er gleich erfahren. "Dann viel Spaß", lächelte Amen und schloss die Augen.

(*das ist der aus Liliths Bild, den Korina damals gekauft hat)

Amen öffnete seine Augen erneut, aber nicht er war es, der jetzt die Kontrolle hatte. "Ha- hallo", sprach die schüchterne, weibliche Stimme aus Amens Mund, "Also, Herr äh Itsuki, ich möchte Ihnen- und...auch den anderen, etwas präsentieren!" Jedem der Anwesenden durfte sofort klar sein, dass das nicht mehr Amen war. Nicht nur anhand der fremden Stimme, sondern auch die Körpersprache war eine komplett neue. Sie war schüchterner und etwas unsicher. "Ich bin übrigens Lilith", fügte sie noch hastig hinzu, bevor sie loslegte. "Und was ich zeigen möchte, ist das Gegenstück zu Symbolmagie...oder nun, der geschichtliche Teil- ist äh nicht so wichtig...Siegelmagie!" Sie warf ihre Hände präsentierend zur Seite, was aber eher peinlich als gut aussah. Das merkte sie auch selbst, weshalb sie schnell weitermachte. "Wenn Sie den Schirm bitte aufspannen würden", sagte sie in die Richtung des Ratsmitglied, der in der Zwischenzeit wohl den Schirm begutachtet hatte, aber nichts besonderes gefunden haben dürfte. Denn erst als er ihn aufspannte, wird sich zeigen, was anders war: Auf der Oberseite, die normalerweise dem Himmel zugewandt war, war ein 5-zackiger Stern gemalt worden. Zwischen den einzelnen Zacken hatte Lilith jeweils einen Punkt gemalt. Das war das einfachste Siegel, aber mehr war in der kurzen Zeit nicht möglich. "Herr- äh...es tut mir leid, mir ist Ihr Name entfallen", Lilith sah knallrot und peinlich berührt zu Liard, "...hat davon gesprochen, den Massen zu helfen. Ich denke, das sollte hiermit auch möglich sein. Wenn sie so freundlich wären, würden sie eine kleinen Feuerball herbeizaubern und ihn auf das Siegel schießen?" Itsuki würde sich das kein zweites Mal sagen lassen. Der Feuerball näherte sich dem Siegel - und drang in die mit Magie versetzte Tinte ein. Die Schwarze Farbe des Siegels wurde rötlich und wer empfindlich gegenüber Magie war, konnte spüren, das eine leichte magische Aura davon ausging. "Symbolmagie ist das Zeichnen von Symbolen, die dann jenen Effekt haben, der aufgezeichnet wurde, nachdem man ihnen etwas Magie zuführt...Siegelmagie ist eine Art Gegenteil davon: Man zeichnet ein Ausgangssiegel, aktiviert es mit Siegelmagie und kann dann jeden beliebigen Zauber darin speichern...!", lächelte Lilith, was irgendwie gruselig aussah, da sie in Amens Körper war, "Also- ähm, in diesem Fall ist das das einfachste Siegel, das es gibt...und Herr Itsuki hat einen Feuerball darin gespeichert...wenn Sie nun möchten, können sie den Schirm auf den Kamin richten. Sobald sie etwas ihrer Magie auf das Siegel leiten, entleert sich ihr Inhalt wieder." Normalsterbliche Magier würden etwas Übung brauchen, damit sie das Siegel entleeren können, aber ein Profi wie Herr Itsuki sollte das schnell verstanden haben und dieses schwache Siegel war nicht besonders kompliziert. Sobald das Ratsmitglied den Dreh heraus hatte, schoss der Feuerball, der im Siegel gespeichert war, aus dem Zeichen heraus und in den Kamin, der dadurch entzündet wurde. "Wenn sie mich also als- äh- als Sieger bestimmen, bin ich gerne bereit, Sie zu unterrichten!...nun ähm, ich bin schließlich die einzige, die diese Magie noch beherrsc-" Amen hielt es nicht länger aus...denn das Schauspiel in der Geisterwelt war ein großes Gelächter. Sie lachten über Liliths Nervosität und darüber, dass sie den Namen von Liard vergessen hatte. Wie ein großer Kindergarten. Lilith war zum Glück nicht sehr standhaft, weswegen er die Kontrolle wieder an sich nehmen konnte, ohne auf großen Widerstand zu treffen. Er atmete durch und hielt sich den Kopf. "Ich denke...zurück zu euch?", meinte er gehässig zu Arlene und Liard.

@Tobi: @Soren:

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~Wochen zuvor, in Portia Iridae~

Einen Tag nachdem Amen seine Schmiedekunst verkauft hatte, damit Korina ihrem Ziel näherkommen könnte, war der Weißhaarige bei der Meisterschmiedin Heather Stoss eingeladen. Der Grund für diese Einladung war der zweite Teil ihrer Abmachung: Ihr Wissen über den Dämonenstahl und den dazugehörigen Waffen gegen die Alhan-Technik seines Meisters. Die beiden saßen an einem Tisch im Garten hinter ihrem Wohnhaus. Zwei Tassen Tee und einige Kekse und Plätzchen waren aufgedeckt, die wohl extra für dieses Treffen gebacken wurden. "Also dann, mein Lieber, erzähl mir mal von dieser höchst eigenartigen Klinge, die du da hergestellt hast.", begann Heather. "Mein ehemaliger Meister nannte den Schmiedestil 'Alhan' und er war derjenige, der ihn über lange Zeit hinweg entwickelt und perfektioniert hat. Leider wurde mir nicht erklärt, welchen Sinn diese einzigartige Technik hatte. Ich denke eine Aufgabe, um es zu meistern, ist das Entdecken des Sinnes", erklärte Amen etwas wage, aber ihm fielen keine passenderen Worte ein. "Der einzige Grund, warum ich dem hier überhaupt zu gestimmt habe, war jener, weil ich mir erhoffe, dass ich mit Ihrer Hilfe diesem Ziel näher kommen könnte. Das Wissen über Dämonenstahlwaffen könnte ein tragende Rolle spielen oder mich zumindest auf den richtigen Weg lenken." Der Weißhaarige nahm einen Schluck des vorzüglichen Tees und da er schon dabei war, verspeiste er auch gleich eines der Plätzchen. "Der Unterschied zu normalen Waffen ist die Reinheit des Stahls. Je reiner der Stahl, desto besser..."

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Gestern, 17:22

Wie es aussah, hatte Nergal neben dem Kaffeekränzchen noch eine weitere Überraschung für die drei "Besten" des Trainings parat: Ein Trio wunderschöner, reich verzierter Broschen, in denen sich glänzende Edelsteine befanden. Die Steine mussten doch Fälschungen sein, sonst wären die Broschen doch viel zu wertvoll, um sie an drei Leute zu vergeben, die praktisch Fremde waren. Das dachte jedenfalls Florence, bevor Nergal von seiner Schülerin erzählte, die die Broschen gemacht hatte. Egal ob der Stein echt oder falsch war, die Brosche besaß großen Wert, wenn auch nicht aus finanzieller Sicht. "Steht dir gut, Bruder." komplimentierte die kindliche Dämonin, nachdem Dante sich die Brosche an die Brust gesteckt hatte. In seiner Dämonenform konnte er fliegen wie ein Vogel, da passte es.
"Selbstgemachtes kommt von Herzen. Ich werde dieses Geschenk in Ehren halten, Meister Windbrooke."

Es war wohl beschlossene Sache, dass die Jesziary-Geschwister zusammen mit Noire und Rhord zu Abend essen würden. Dante fand es merkwürdig, dass die beiden sie so einfach akzeptierten, schließlich waren Vaters Kinder die Feinde der Schwingen. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, deshalb sprach er das nicht laut aus.
Vor dem Abendessen würden sie nochmal getrennte Wege gehen, sie mussten sich nach der Totur in der Julisonne alle Duschen, und Rhord wollte noch nach einem Freund sehen, es klang so, als sei dieser Freund nicht wirklich Teil der Schwingen.
"Später dann? Trifft sich gut, ich muss mich ebenfalls waschen." bestätigte Dante.
Währenddessen erhielt Florence eine Antwort auf ihr Angebot. "Wir führen die Akkupunktur am besten später aus, kurz, bevor du schlafen gehst. Dann erholen sich deine Muskeln besser, während du schläfst. Bei einer zu frühen Therapie, wie etwa jetzt, kommt der Körper zu schnell runter, was Energie verschwendet und dazu führen wird, dass du dich morgen schlapp fühlst. Und wenn wir bis morgen warten, ist es zu spät, dann hat der Muskelkater bereits eingesetzt, und dagegen hilft keine Akkupunktur."

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Heather hörte Amens Erklärung gebannt zu. Jahrzehnte lang hatten Schmiede experimentiert, um solche Waffen herzustellen, und irgendein Handwerker am Arsch der Welt hatte die Theorie einfach so bewiesen? Jedenfalls wollte Heather nicht einfach seine Arbeit kopieren, ein paar Tipps, in welche Richtung sie mit ihren Experimenten gehen sollten, waren genug, den Rest wollte sie selbst herausfinden.
"Die Reinheit des Stahls?" fragte sie also, neugierig und ein bisschen misstrauisch, "Ist das alles? Denn jede gute Klinge braucht guten Stahl, frei von Fremdstoffen, damit sie biegsam ist und ihre Schärfe gut behält, und magischer Stahl benötigt einen hohen Reinheitsgrad, um die magischen Energien zu stabilisieren. Wenn du nicht gerade von einem Reinheitsgrad redest, den man für mit der momentanen Technologie unerreichbar hält, dann muss da noch mehr dahinter stecken." Die Schmiedin fuhr mit einem Finger am Rand ihrer Teetasse entlang. "Es ist wie mit Tee. Der weltbeste Teekoch wird zwar nur mit den hochwertigsten Blättern arbeiten, doch das ist nicht der einzige Grund, warum sein Tee besser schmeckt als das, was ein Laie wie ich zubereitet. Und ich bin eine eher wohlhabende Frau, ich stell zwar keinen Teekoch an, aber ich scheue keine Kosten, wenn's um die Zutaten meines Lieblingsgetränks geht. Daran liegst also nicht."
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@Raisen: @Tobi: @Soren:

189

Gestern, 18:17

Kallin und Nergal freute es Noires Worte zu hören. Die beiden gingen dann, während die Teilnehmer ihres Weges gingen, da wo sie zuerst auch herkamen, über eine Tür in das Innere der Akademie. Auch sie haben bemerkt, dass es zu Gewittern anfangen wird, da wollten sie wohl lieber im trockenen sitzen.

Also gingen die beiden zurück durch den langen Gang, wo Noire dann auch einen Vorschlag machte. Sie wollte, nachdem sie Siakin abgeholt haben, eine Dusche. Und neue Klamotten. Dafür mussten sie zum Gasthaus zurück.
Können wir machen, wobei ich derzeit nichts zum Wechseln habe… ich muss meine Wechselsachen erst noch waschen.

Rhord musste kurz überlegen. Ja, auch er konnte sowas mal tun!
Dann wie wärs damit: Du gehst zurück und machst kurz das was du machen musst und ich warte in der Zwischenzeit hier in der Gegend und schaue nach Siakin. Sobald du zurück bist dürfte bereits klar sein, ob er schon heute angekommen ist oder es erst noch tun wird…
Rhord schaute sich dann kurz um. Die anderen Teilnehmer waren entweder weit vor ihnen oder weit hinter ihnen. “Und ich werde ja schon nicht krank werden. Allerdings soll man sich ja angeblich schnell erkälten können, wenn man zu lange im Regen steht. Also wenn man krank werden kann. Wäre besser denke ich für dich, wenn du dann nicht mit auf ihn warten müsstest, sondern zwischendurch dich fertigen machen würdest. Ich sollte das auch allein schaffen.

Als sie dann am anderen Ende rauskamen strömte es bereits. Es war wirklich kein angenehmes Wetter, auch wenn das nun nichts ist, was Rhord irgendwie Probleme bereiten würde. Noire allerdings, mitsamt seinem Vorschlag… Er erschuf einen Regenschirm aus Dunkelheit und reichte diesen seiner Schwester. Sie soll ja wie gesagt nicht krank werden. Dabei merkte er, dass sein Vorrat an magischer Energie langsam wieder aufgefüllt werden sollte… Dämonen konnten von dem gewöhnlichen Hunger dieses Gefühl damit unterscheiden, dass dieser Hunger mehr in den Knochen lag. Spätestens morgen sollte er wohl besser mal herausfinden, wo die Schurken dieser Stadt sich denn herumtreiben… zu schade, dass er nicht einfach der Schwarzen Hand einen Besuch abstatten kann, insbesonders diesem Arschloch von heute.

Dante und Florence wollten offenbar auch noch sich fertig machen und gingen daher bereits los.
_____

Die Magieshow ging weiter und es war wieder Amen an der Reihe. Was dieser - und später eine Lilith, die seinen Körper übernahm - demonstrierte und von erzählte war durchaus besonders. Ersteinmal konnte Amen offenbar mit Dämonenkohleherzen arbeiten. Das war vorallem in dem Alter etwas wirklich besonderes. Und mit Itsukis bisheriger Erfahrung mit diesem Thema, beziehungsweise was er bereits am liebsten können wollen würde… Da kam sabber aus seinem Mund heraus, den er gerade noch mit seiner Zunge stoppen konnte herunterzufließen. Bereits das würde es dessen Konkurrenten es schwer machen, aber der Angeborene holte sogleich noch eine Besonderheit aus dem Ärmel. Etwas offenbar heutzutage Einzigartiges. Siegelmagie. Es erinnerte Liard durchaus an seine Symbolmagie, als diese Lilith davon erzählte. Der Fuchswandler befolgte das, was ihm erzählt wurde und sah nicht nur wie sein Feuerball vom Siegel verschluckt wurde, sondern kurz darauf als er es wollte vom Schirm wieder abgeschossen wurde. Der Karmin wurde entflammt. "Das ist wahrlich etwas besonderes. Ich habe davon bereits eine recht vage und alte Erzählung davon einmal gelesen, aber dass ich es hier und heute mit eigenen Augen entdecken würde… danke Lilith. Ich würde sehr gerne früher oder später mehr davon und über diese Schmiedekunst erfahren. Es wäre so schade, wenn diese Magie endgültig verloren sein würde… Doch ich muss den anderen eine faire Chance geben." Dann wandte sich Itsukis Blick zu Liard, als er den Schirm an Amen zurückgab. Nun war er wohl wieder an der Reihe. Das waren wirklich harte Nüsse. Aber der Angeborene wusste bereits etwas, was ihm aus der Patsche helfen könnte.
Doch zuvor, wollte er zu der Vorstellung noch etwas sagen.

Ich muss zugeben, ich fand das auch sehr beeindruckend, aber würde Lilith wirklich riskieren, dass diese Magie verloren geht, nur weil sie diesen Wettkampf verliert? Das ist nicht böse gemeint, aber ihr werdet doch sicherlich auch nach uns noch, sobald wir wer weiß wann fertig sind, mit ihm reden. Aber okay, lasst euch davon nicht ablenken, das war nur meine Meinung dazu.

Nun griff Liard zu seinen Schwertern. Er pflegte einen Doppelschwertkampfstil, doch zum Kämpfen zog er die Klingen nicht aus ihrer Scheide - was er auch zeigen wollte, indem er die beiden gesenkt hielt. “Nach Amens einleitenden Worten denke ich sollte ich hiermit fortfahren. Denn nicht nur er wird von Freunden auf Schritt und Triit verfolgt… aber im Gegensatz zu ihm kann ich ihnen auch ohne mich als Wirt eine Möglichkeit geben sich vorzustellen… was anders wohl auch nicht funktionieren dürfte, sofern man nicht zur Lachnummer werden möchte…

Nun wurde Liard konzentriert und er richtete die Spitzen beider Dämonenstahlschwerter vor sich auf einen Punkt. Und dann begann er deren Fähigkeiten zu verwenden. Zuerst die seiner rechten Rechten. Es begann sich ein durchsichtiges, helle-weißes Konstrukt zu bilden, hier noch langsamer als Liard es eigentlich könnte, da er alle Anwesenden sehen lassen wollte, was geschieht. Es formte sich zu einer Gestalt, die vier Beine besaß, einen Kopf, Ohren und so weiter, was alles zu dem Wesen gehörte, welches er über seine Klinge in der linken Hand in das Konstrukt hineinlud. Es geschah zu schnell, dank der Nähe zwischen Form und der zweiten Klinge, als dass zu erkennen war was geschah, aber die Geister auf der anderen Seite könnten für einen kurzen Moment etwas aus der Klinge heraustreten gesehen haben, ehe es wieder verschwand.

Einen Moment später begann der magische Körper sich auch schon zu bewegen. Es hatte die Form einer Hauskatze und die Augen, die dem restlichen Körper in Sachen Farbgebung her glichen, fuhren einmal über alle Gesichter, ehe es zu Liard schaute, der sich in der Zwischenzeit hingesetzt hatte.

Lasst euch vom Aussehen nicht täuschen. Das hier ist eigentlich der Geist einer deutlich größeren Katze, die zum Monster geworden war.“ Die Katze sprang auf seinen Schoss und begann an seinem Fingern zu riechen, wahrscheinlich wegen dem Geruch des Essens, der noch an diesen haftete. “Tiere, die zu Monster geworden sind, sind für gewöhnlich aggressiver als ihre Artgenossen. Es ist wegen ihrer gestiegenen Aggression wahrscheinlicher, dass sie über Menschen herfallen, ja sogar kleine Menschensiedlungen angreifen, weswegen diese Tiere erlegt werden müssen. Um eben jene Monster kümmere ich mich. Nun kann man dazu eine eigene Meinung haben, was man davon halten mag, dass ich sie bei ihrem Tod in meiner linken Klinge sperre, doch wie ihr sehen könnt hassen sie mich nicht… beziehungsweise sie sind misstrauisch und aggressiv zu Anfang, aber mit der Zeit werden sie alle zahmer, da ich sie alle gut behandel. Bei einigen dauerts länger als bei anderen, weswegen ich auch nicht jeden von ihnen jetzt hier vorführen sollte. Ich glaube sie erkennen, dass ich ihnen nichts böses möchte und dass ich sie ab und zu mit meinen Kochkünsten verwöhnen kann hilft da auch.

Liard blickte zu Amen. “Sowie du mit deinen menschlichen Geisterfreunden sind auch wir ein Team. Ich habe sie alle trainiert und kämpfen kann ich zusammen mit ihnen auch. Wenn dann auch in einer größeren und gefährlicheren Gestalt, als ich ihr hier zum Beispiel Cilia gab. Sie kommen alle mit ihren speziellen Eigenschaften.“ Die Katze blickte zu ihm auf, als er ihren Namen nannte. Mit dem Schwert, mit dem er eben noch den Körper für Cilia erschuf, formte er nun eine eher menschliche Gestalt und richtete dann seine rechte Klinge auf die steife Form. “Cilia!“, rief der Angeborene. Er war lauter, aggressiver, als würde er sich in einem Kampf befinden. Das war ein Signal an seiner Partnerin. Cilia wurde sofort hellhörig und die kleine Mietzekatze ging in eine Kampfposition. Wie Beute beobachtete sie das menschenförmliche Konstrukt, schlich vorsichtig näher, bis sie urplötzlich vor den Augen der Anwesenden verschwand.

Lediglich Itsuki konnte mit seinen Wandleraugen noch erkennen, dass die Katze offenbar über eine Möglichkeit verfügte sich für das bloße Auge unsichtbar zu machen. Sie war noch da, aber kaum zu erkennen. Dass sie katzentypisch leise war mit ihren Pfoten, verhalf ihr wohl mit Leichtigkeit sich an Liards Feinde beliebig anschleichen zu können, sofern diese nicht andere Mittel besitzen. Sie umkreiste die menschliche Gestalt, ehe sie hinter dieser einmal auf eine Kommode sprang und von dieser dann gegen den Kopf des Konstruktes. Wäre sie in ihrer größeren, gewöhnlichen Gestalt, hätte sie so nun einen normalen Menschen zu Boden werfen können oder zumindest schön ihre Krallen in das Gesicht und den Hals des armen Opfers schleifen lassen können. Aber so wie sie jetzt war, sah sie eher unbeholfen aus, als sie dasselbe versuchte.

Wir können das gerne nochmal in ihrer richtigen Größe wiederholen, aber ich denke die Idee sollte angekommen sein.“ Er ließ die menschlichförmige Gestalt verschwinden, nachdem er Cilia von dieser entfernte und ließ sie noch etwas sich umschauen, nachdem er seine Waffen wieder weggesteckt hatte. “Es gibt noch ein paar andere von ihnen, die ich zeigen könnte, aber die meisten von ihnen sollten ihre Fähigkeiten besser nicht innerhalb einer so schönen Wohnung zeigen… zumal sie wie gesagt noch nicht alle so zahm sind, wie ich es mir wünsche. Auf einer größeren Fläche würde ich es mit diesen aber gerne versuchen.

Itsuki war auf jeden Fall wiedermal begeistert von dem, was er da hörte und vorallem sah. Dieses Zusammenspiel zwischen Mensch und Monster. Es war noch nicht einmal so, als hätte der Junge den Tieren eine magische Gehirnwäsche verpasst, sondern sie durch eigene Hand so zurechtgebogen, dass sie nicht einmal ohne seinen Befehl fremde Menschen angreifen. Was er da zusätzlich zum Ende hin erzählte… haben sie etwa denselben Gedanken? Nun eine Runde können sie noch machen, ehe er mit jenem Vorschlag kommt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (Gestern, 18:30)


190

Gestern, 19:20

Was die Akkupunktur betraf würden Sie das auf später verschieben, was in Noire’s Augen keinen weiteren Kommentar benötigte, immerhin war Sie die Expertin und nicht Noire. Sie waren danach auch ein Stück schneller weg als Dante und Florence, die hinter Ihnen waren, während Rhord auf Ihren Vorschlag einging. Noire’s Vorschlag war in Rhord’s Augen zumindest dahingehend schwierig, da er nur ein paar Wechselklamotten hatte und diese auch erst noch waschen musste. Nun das war dann wohl wirklich keine Option. Effektiv war es nicht Noire's Direktes Problem da es in den Kneipen und Lokalen vermutlich nicht gerade besser riechen würde - nur wenn Sie in ein edles Restaurant gingen wäre das wohl ein Problem. Dafür hätte Sie aber notgedrungen eine Lösung parat, auch wenn es Rhord wahrscheinlich nicht gefallen dürfte. Daher würde Sie sich nicht seinem Vorschlag wiedersetzten. "Gut, ich werde hoffentlich nicht ewig brauchen. Und nicht wundern wenn ich andere Klamotten trage. Ich werde einfach nach dir Ausschau halten, für mich zum Glück zu dieser Tageszeit kein Problem." lächelte Sie müde, während sie auf ihre Raubtierartigen Pupillen deutete. Dass Rhord dann noch ansprach keine Probleme was "Krank" werden anging ansprach war Sie schon neidisch. "Muss schön sein sich zumindest was Krankheiten angeht sich nicht kümmern zu müssen." das "Problem" was viele normale Menschen hatten waren halt Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost, Sachen die Sie bekommen könnten wenn Sie sich verkühlen im Regen, besonders nachdem sie so geschwitzt hatten wie heute.

Dass das gerade ein Stück schwieriger wurde bestätigte sich als Sie vor dem Eingang der Akademie standen und gerade von strömenden Regen begrüßt wurden. Sie wollte schon resignierend einen Kommentar hierzu abgeben, wurde sie jedoch zuvor von Rhord mit einem Schirm ausgestattet der aus Dämmerungsmagie bestand. Clever, genauso wie damals die Ohrstöpsel. Hoffentlich hielt er lange genug bis sie wieder bei Ihm zurück war oder zumindest in der Herberge nach Ersatz gefragt hatte. "Danke Bruder ... du solltest aber auch versuchen nicht nass zu werden, nicht wegen dem Krank werden sondern wegen den Klamotten. Wird nicht so schön kommen wenn wir in einem Restaurant sind und du Klitschnass einen kleinen See in dem Lokal hinterlässt." war ein gut gemeinter Rat von Noire.

Ohne weitere Umwege machte sich Noire also zurück zu der Herberge, mit Schirm in der Hand, während Nyx und Diana, vom Regen sichtlich unbeeindruckt, neben Ihr hergingen. *Hätte nicht erwartet dass der Tag so ... intensiv werden würde wie heute.* *Keiner von uns jedenfalls. Du wurdest zwar gewarnt aber keine Warnung der Welt hätte dieses Ereignis erwartet.* *Es hat etwas Gutes gebracht, auch wenn es unerwartet war oder nicht?* *Und daswäre was genau?* fragten die beiden gleichzeitig, was Noire kurzzeitig überraschte. *Erfahrung, Erkenntnis und ... ein neues Ziel* Noire’s Antwort war wage, aber einen Teil konnten Sie sich zusammenreimen. Die Erfahrung war das Erlebnis des Trainingskampfes. die Erkenntnis war das Ihr Training wohl nicht ausreichend genug ist in ihren Augen. Das Ziel jedoch? Sie konnten es nicht sicher sagen. "Die Brosche selbst - oder die Broschen - sie sind wirklich wunderschön. Zu schön sie einfach herzugeben* *Du hast mitbekommen wie überrascht Kallin, sein Schüler war über die Hergabe dieser Broschen? Es muss etwas vorgefallen sein was beiden bekannt war und sie wollten darüber nicht reden. Ich kann Noire's Seite auch verstehen wenn Sie sagt sie wollte nicht Neugierig sein und danach fragen, kann aber auch verstehen dass jeder von uns Interesse hat zu verstehen was es damit auf sich hat. Zumindest wer diese Schülerin war.* *Nicht nur du. Doch dunkle Geheimnisse sollten mit Vorsicht genossen werden* *Ich verstehe was du sagen möchtest Nyx, auch du Diana. Doch ich werde so ein heikles Thema kaum vor so vielen fremden Ansprechen. Eher ... in zwei Tagen. Und etwas subtiler. Wenn sie reden wollen werden Sie darüber reden. Denn ich möchte auch verstehen wer hinter diesen Schmuckstücken steckt ... oder steckte. Zumindest ein Name. Ich werde es aber nicht erzwingen.*

Es dauerte trotzdem einige Zeit, war die Akademie und Ihre Herberge doch ein gutes Stück entfernt, kam sie mit dem Schirm vor Nass triefend, abgestellt in einem Sammelbehälter für Schirme in der Herberge an und wurde an der Rezeption von einer anderen Person begrüßt, anscheinend hatte die junge Studentin bereits Schichtwechsel. Schlüssel kurz vorgezeigt, wanderte sie nach oben in das Zimmer, was Sie sich mit Amen teilte. Sie hörte jedoch kurz an jeder Türe die von den Schwingen besetzt war um zu hören ob bereits jemand von seinen Teilen der Erkundungen zurückgekehrt war, doch sie hörte keinen Mucks, auch in der Geisterwelt tat sich nichts, also waren Sie noch alle außer Haus. Gut für Sie. So konnte sie in Ruhe in Ihrer Reisetasche die Ersatzklamotten auspacken - die Unterwäsche die sie auch im Bett im alten Versteck trug. Zusätzlich dazu machte sie einen Bogen in einem Klamottengeschäft in der Nähe auf dem Weg dorthin, immerhin war ihre Rüstung für das, was sie vorhatten, ein wenig zu auffällig und selbst nach dem Duschen war diese genauso verschwitzt. Sie ließ sich kurz beraten von den Verkäufern - ebenfalls Studenten und in Ihrem Alter, und lies sich etwas Passendes fürs den Abend aushändigen.

Von daher sprang Noire entsprechend zuerst unter die Dusche, wo sie all den Schweiß und Anspannung gefühlt von sich mit dem auf sie hereinprasselnden Wasser von sich abwaschen lies. Sie starrte mit geschlossenen Augen einfach nur an den Duschkopf und war gedanklich versunken. während ihre etwa Schulterlangen Haare an ihr bereits herabhingen.

@Tobi: (@Night Zap:)

191

Heute, 01:31

Noire war einverstanden mit seiner Idee und verwies für das Wiederfinden auf ihre tierartigen Augen. Rhord besaß in seiner wahren Gestalt auch solche, doch konnte er nicht von sich behaupten dann großartig besser in der Dunkelheit sehen zu können. Aber dafür, was seine Schwester auch so schön ansprach, hatte er ja andere Vorteile. "Wenn ich bedenke wie schwer sich kranke Menschen manchmal damit tun, dann kann ich das nur bestätigen. Aber deine Nachtsicht muss auch irre praktisch sein!"

Was sie dann zusätzlich wegen seiner Kleidung meinte, da was viel wahres dran. Ja, krank werden kann er zwar nicht, nasse Sachen sind dennoch nervig zu tragen. Als eine Antwort darauf erschuf er noch einen Schirm aus Dunkelheit und merkte wieder, wie das an seinem magischen Vorrat langsam aber sicher nagte. "Du hast recht, Schwester, aber ich merke grad mal wieder einen meiner Nachteile..." Da sie wusste was er ist, musste er es wohl nicht noch klarer aussprechen. "Bis morgen sollte aber weiterhin alles gut gehen. "

Dann ging die Katzenwandlerin auch schon zurück um sich fertig zu machen. Derweil blieb Rhord zurück und wartete und wartete... Er ging auch manchmal um das Gebäude herum, nur für den Fall, dass Siakin auf einer anderen Seite auf ihn wartete, aber Fehlanzeige. Niemand war mehr auf den Straßen, nur er. Er begab sich also auf seine Anfangsposition zurück, um auch dort weiter zu warten. Er hatte mit seiner Befürchtung recht gehabt, noch war es zu früh, als dass dieser Dämon hier aufkreuzen könnte. Gelesen wird er die Nachricht wahrscheinlich bereits getan haben, je nachdem wie oft er seine Post prüfte, doch herkommen war nochmal eine andere Sache. Vorallem, wie will er überhaupt die Kontrollen überwinden...

Es nützte nichts darüber nachzudenken. Er war nicht da und Rhord blieb nichts anderes übrig als auf Noire zu warten.