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381

Freitag, 6. Dezember 2019, 00:17

"Wenn du intensives Körpertraining am Tag, eine Kneipenschlägerei, viel Alkohol und ein Ärgernis mit unserem "Auftraggeber" als "Großartig" definierst dann ja, es war eine großartige Nacht... Zumindest hoffe ich dass es dass alles wert war. Haben doch ... einiges herausgefunden... Hoffe bei euch lief es besser?" mehr unzufrieden als recht gab Sie als Antwort als sie sich, kopfhaltend, aufrichtete - und nicht so elegant grazil sich bewegte wie sonst - als sie in sitzender Position ihren Kopf nach oben richtete um Amen anzusehen, der sich gerade umzog. Für Noire kein Problem, für andere wohl eher, sie nahm es gelassen. "Ich hoffe ich hab dich ... jetzt nicht unnötig früh geweckt? - etwas Schuldig für dieses Schlamassel fragte sie die Rhetorische Frage, während sie auch den Geruch von Alkohol vernehmen konnte. War das gestern wirklich so schlimm? Im Angetrunkenen Zustand und bei dem ganzen Testosteronspiegel der in der Taverne war konnte Sie sich schon vorstellen dass ihre eigene, für viele wohl als Fahne bekannte Alkoholstärke bemerkbar war. "Wir sollten mal durchlüften... Ich hasse diese Art von Job wenn man wichtige Informationen nur mit Trinken herausbekommt." - und lies sich daraufhin wieder ins Bett fallen, verkehrt herum, weshalb sie gerade halb/halb darauf lag.

Diana und Nyx, in der Geisterwelt nicht auf Schlaf angebunden, bekamen das Szenario natürlich mit. "Könnte schon fast neidisch sein so einen Rausch nicht mehr erleben zu können. Wobei. Wir könnten, aber das wäre nicht das gleiche. War eine schöne Zeit mit meinen Partnern damals, im Freien, nach einer erfolgreichen Jagd, zu feiern, zu trinken, und gemeinsam mit einem Kater wach zu werden." "Klingt nach einem sehr freizügigen und lebhaften Leben was du geführt hast." "Nun, als umherziehende Monsterjagd-Söldner hatte man in der freien Wildbahn nicht viel anderes zu tun am Abend wenn man mit seinen Partnern so gut wie immer zusammen Zeit verbrachte, in ruhigen wie auch kampfhektischen Zeiten." " 'Partner', hm?"

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Scarlet selbst wurde erst wach, als sich etwas bei Ihr regte. Das "Etwas", was sie umschlingend um schmuste und sie Ansprach. Zittrig. Und seltsam klang. Sie öffnete die Augen und sah ... Siradda. Oder hätte Siradda sehen wollen. Was sie aber tatsächlich sah war ... ein Dämon. Und einen riesengroßen, mutierten Arm. Der viele Augen hatte. Und der mit einer langen Zunge ihren eigenen Arm umschlang. Und es kribbelte. Das war unangenehm. Genauso wie dieser schrille Schrei, den sie zu hören bekam, der Ihr von dieser Person gegeben wurde, die sie so böse angesehen hatte und wie eine böse Mutter immer belehrt hatte was sie zu beachten hatte. Nun. Das war gerade Zweitrangig. "Lass mich los ... du blöde, gierige Zunge." mahnte die Rothaarige Angeborene, als sie scharfe Blicke auf die offenen Augen richtete und mit ihrer Freien Hand die Zunge an einer Stellte packte - und "zartbesaitet" daran zog. Je länger die Zunge Wiederstand hielt, so böser würde sie dran ziehen. "Ich möchte mein süßes Kätzchen zurück... also ... Gib sie mir wieder zurück!" - nun, sie wusste dass zumindest das, was sie gerade kuschelte, Siradda war, das Blutbild was sie abgab würde sie bei so direktem Kontakt nicht vertauschen. Doch diese Zunge war nervig. Und all diese Augen. Zwei Augen reichen doch aus um gut sehen zu können. Da braucht man doch nicht noch mehr! Das wäre doch viel zu anstrengend. Und dann noch diese lange Zunge. Das wäre viel zu störend. Zumal diese ihre schöne Klamotten und ihre Haut unnötig anschlabbert! Dass sie gerade Siradda befahl dass sie Siradda zurückgeben soll, war jedoch eine gewisse Selbstironie.

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Noire, die in dem Moment weiterhin im Bett verkauerte - ihr doppelter Kater störte sie trotzdem viel zu sehr dass sie jetzt schon aufstehen wollte - zumal die meisten eh länger Schlafen und das Treffen auch noch ein Stück später drauf erst angesetzt war - und obwohl sie die Fenster aufriss - oder Amen es für Sie tat bevor er ging - wurde ihr "Kopfkater" nicht besser als ihre Schwester - mal wieder - für ein wunderbares Schillern in Ihrem Kopf sorgte. Doch hastig aufzustehen half nicht, wurde sie direkt wieder zurückbefördert vom Schwindel und den Schmerzen des Schillerns. "Kann man nicht einmal Ruhe haben!" fauchte sie genervt von sich, als sie sich das Kissen über den Kopf schlug um die Geräuschkulisse abzudämpfen. Wie sie sich bereits freute auf das heutige Treffen mit allen und den heutigen Tag!

@Tobi: @Night Zap: @Raisen:

382

Freitag, 6. Dezember 2019, 17:22

Siradda brauchte noch eine Weile um wach zu werden. Oder hätte es getan wäre da nicht Ninas schriller Schrei gewesen, der sie in der Geisterwelt wachschreckte und damit selbiges mit ihrem Körper-Ich schon tat, bevor Korina in den Raum geschossen kam, was bei Scarlet vielleicht zu Verwunderung führen könnte, aber das war im Moment Nebensache. Denn sie schloss auf der einen Seite wieder ihre Augen, um einen Verdacht bestätigt zu bekommen. Ihr wurde langsam bewusst, weil sie sich so anders - so stärker - fühlte. Sie sah zu ihrem geliehenen Körper hin und sah, dass sie sich verwandelt hatte. Und merkte auch jetzt, nachdem Korina reingeschossen kam und Ninas Werk fortsetzte - Aella war schon beim ersten Schrei auch wach geworden und das erste was Lauriam beim hochschrecken tat war einen Feuerball einsatzbereit zu zaubern, um eventuell einfallende Feinde abwehren zu können, was er dann aber sehr bald wieder rückgängig machte - was ihr dieses stärkende Gefühl gab. Diese schlangenähnliche Zunge schlängelte sich um einen von Scarlets Armen herum und sie war auf dem besten Wege die Angeborene leer zu saugen... oder noch eher bei ihrem derzeitig recht vollen Energiestand sich selbst Schmerzen zuzufügen, wenn sie sich zu weit überlädt.

Siradda schloss ihre Geister-Augen und öffnete wieder ihre Dämonen-Augen. Diesmal alle. Sie konnte es sich nicht erklären, aber mehr als zwei Augen am selben Körper zu haben störte sie so gar nicht und ihr Verstand kam damit klar. Ihr Gehirn schien es hinzubekommen alle Informationen in einem vollständigen Blickfeld zusammenzusetzen. Womit ihr Verstand im Gegensatz nicht zurechtkam war diese merkwürdige Situation. Das erste was sie noch vor Scarlets Aufforderung tat war aufzuhören ihre magische Energie abzusaugen. Weiter wusste sie an dieser Stelle aber bereits nicht mehr. Wie gut, dass Siradda Scarlet als Hilfe hatte! Denn gab der Seelendämonin einen ersten Vorschlag, mitsamt einer Extramotivation, als sie ihre Dämonenzunge an einer Stelle packte und anfing zu drohen. Siradda quiekte auf - was sich bestimmt merkwürdig für die anderen anhörte, da in ihrer Dämonengestalt ihre Stimme ein wenig rauer war - und fing an ihre Zunge von Scarlets Arm zu lösen, soweit es deren Griff zuließ. Sie hätte wohl auch mit Gewalt die Angeborene von sich entfernen können, immerhin war dieser mutierte Arm sehr kräftig, doch das ging natürlich gegen Siraddas Interesse. "Bib-bit-t-t-te, la-la-l-l-" Für einen Moment stoppte die wie für alle von ihr gewohnt panisch gewordene Dämonin, um sich für einen Satz zu sammeln.
"Bitte lass los! Tu mir nicht weh!", flehte sie ängstlich die Frau an, die sich in ihrem Bett verirrt hatte. "Ich will nicht wissen, was geschieht wenn ich mich so zurückverwandel, also bitte lass los!" Ihre Mutation müsste sich zurückentwickeln, doch war sie nicht sicher was geschehen würde, wenn währenddessen diese Armzunge irgendwo - wie zum Beispiel in einem Griff - feststecken würde. Derweil windete sie sich auch ein wenig und versuchte sich komplett in ihre Ecke zu verkriechen, möglichst von Scarlet weg. Sobald sie loslassen würde, würde sie sich auch sofort zurückverwandeln, sobald die Zunge wieder weit genug eingezogen wurde.

Was Siradda erst jetzt bemerkte war, war dass Lauriam bereits direkt vor den beiden stand, denn dieser blieb natürlich nicht einfach so liegen, während Siradda so auf die Pelle gerückt wurde. Seine Aufmerksamkeit galt der Angeborenen mit seinem urteilenden Blick. "Hör auf Siradda zu behandeln als wäre sie dein Eigentum. Und überhaupt: Was hast du hier zu suchen? Warum liegst du in Siraddas Bett? Sowie ich sie kenne bezweifle ich sehr stark, dass sie dafür gewesen war." Ihre Verwandlung erwähnte das Schwarze Hand-Mitglied noch nicht einmal. Das hatte Zeit für gleich.

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Währenddessen bekam Rhord nur gerade noch so den Schrei von Korina mit, was dennoch genug war um sofort eine seiner beiden Klingen zu schnappen - er wählte das Glasschwert - und damit in das Viererzimmer zu rennen. "Korina, wer oder was ist geschehen? ", fragte der Echsendämon komplett wach, in dem Moment, wo er die Schwertkämpferin vor sich sah. Als er dann zur Seite blickte zuckten Rhords Nerven einmal kräftig zusammen. Er wusste, dass das Siradda war und er konnte sich auch erklären, was geschehen sein könnte. Aber diese Gestalt. Daran wird er sich erst noch gewöhnen müssen. Er hatte ja jetzt zu dem Anblick eine Frage, doch Lauriam schien ihm bereits zuvor gekommen zu sein.

Raisen

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383

Freitag, 6. Dezember 2019, 18:01

"Wenn du intensives Körpertraining am Tag, eine Kneipenschlägerei, viel Alkohol und ein Ärgernis mit unserem "Auftraggeber" als "Großartig" definierst dann ja, es war eine großartige Nacht... Zumindest hoffe ich dass es dass alles wert war. Haben doch ... einiges herausgefunden... Hoffe bei euch lief es besser?", antwortete Noire gereizt und unzufrieden. "Ich hoffe ich hab dich ... jetzt nicht unnötig früh geweckt? , fügte die Katzendame noch schuldig hinzu, während sie versuchte, sich zu erheben, aber gleich wieder zurück ins Bett fiel. "Wir sollten mal durchlüften... Ich hasse diese Art von Job wenn man wichtige Informationen nur mit Trinken herausbekommt." Amen zog sich fertig an und nickte. "Klingt nach einer Menge Stress", antwortete er, während er das Fenster öffnete. "Nun, ich musste gegen einen Typen von Indignito kämpfen, damit wir zuerst mit Itsuki sprechen durften", seufzte der Weißhaarige, wobei er froh war, dass er dorthin gegangen ist, "Aber Vada konnte irgendwas herausfinden, Lauriam war auch dort, also werdet ihr es früh genug erfahren..." Amen richtete seine letzten Sachen zusammen und machte sein Bett. "Schlaf dich aus, hast du dir verdient", meinte er zu seiner Schwester und dann wandte er sich an die zwei Geister von ihr, Diana und Nyx, deren Gespräch er unfreiwillig überhört hatte, "Wenn ihr beide etwas trinken wollt...ihr müsst mich nur fragen." Er schmunzelte kurz, ehe er die Tür öffnete. Doch bevor er ganz hindurch schritt, drehte er sich noch einmal um. Amen wollte noch etwas sagen, beließ es dann aber bei einem leichten Lächeln und verließ den Raum endgültig.

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384

Freitag, 6. Dezember 2019, 18:13

Korinas Schreck wurde dadurch abgewürgt, dass die Szene vor ihr so verdammt merkwürdig war: Scarlet erwachte, und packte die Zunge, die aus der Maulhand des Monster streckte, weil sie ihre "Kätzchen" zurück wollte. Und das Monster, das dank seines Hauptmauls noch immer reden konnte, klang sehr wie... Siradda? Die Schwertkämpferin stand sprachlos da, als sich auch Lauriam dazugesellte, der kurz davor gewesen war, einen entwaigen Angreifer zu bekämpfen und jetzt Scarlet scholt. Er bestätigte, dass das Monster tatsächlich Siradda war. Richtig, ihr neuer Körper war ja auch zum Dämon geworden.
Auch Rhord war von Korinas Schrei geweckt worden. Der Dämon war ebenfalls ins Zimmer gekommen und fragte, was denn los war. "Falscher Alarm, Rhord. Ich war nur noch verschlafen und hab eine ganz neue Seite an Siradda entdeckt." erklärte Korina und deutete auf die verwandelte Dämonin. Mit der anderen Hand rieb sie sich die Stirn, die Mischung aus Müdigkeit und Ninas Schrei ließen ihren Kopf dröhnen, und jenen, die ihren eigenen Schrei vernommen hatten, ging es wohl nicht besser.
Wie Lauriam gefiel es ihr ganz und gar nicht, dass Scarlet einfach hier her gekommen war. Sie schien zwar größtenteils nett zu sein, aber sie war noch immer eine Außenstehende, und eine solche sollte lieber nicht ihre Nase in die Angelegenheiten eines Spezialtrupps einer gefürchteten Verbrecherorganisation stecken.

Nina begrüßte derweil Siradda in der Geisterwelt. "Morgen. Hab ich dich geweckt? Tschuldige, war schon ein ziemlicher Schock. Ist wohl die gruseligste Dämonengestalt, die ich seit meinem Bruder Lysander gesehn hab, wenn ich ehrlich bin." Sie deutete auf Siraddas Körper in der Menschenwelt, schwenkte ihren Arm dann, um auf Scarlet zu verweisen. "Ihr scheint euch ja gut zu verstehen, wenn ihr zusammen pennt, was?"
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385

Freitag, 6. Dezember 2019, 20:10

Nun, anscheinend trug das, was Noire so in etwa der Mitte von dem ganzen mitbekommen hatte, am Ende noch Früchte, denn die drei schienen anscheinend auch etwas erreicht zu haben. Amen war auch so nett die Fenster zu öffnen, was Noire resignierend nicht geschafft hatte. Auch seinem Vorschlag, sich auszuschlafen, kam Sie einfach mal entsprechend nach. "Ich werde einfach genau ... das machen. Auch wenn ich noch nicht weiß ob das wirklich 'verdient' ist, was wir herausgefunden haben." - und zog sich mehr oder weniger schwerfällig zurück ins Bett.

Diana und Nyx wurden von Amen überhört und dieser bot Ihnen an dass sie nur dafür fragen bräuchten wenn sie Lust darauf hätten. Das Angebot fand zumindest bei Diana anklang, in geringerem Maße auch bei Nyx. "Am besten ... nur wenn genug vernünftige Leute in der Nähe wären um uns in Schach zu halten ... Wobei ... lieber nicht." "Wo sie nicht unrecht hat. Aber ja, lieber nicht. Danke trotzdem." "Was nicht heißen soll dass wir darauf nie zurückkommen würden!" "Das war sehr konsequent von dir Diana" "Ja warum denn auch nicht?" Nun wie viel Amen noch von dem hin und her danach mitbekommen würde stand offen, Noire tat es und versuchte die beiden zu ignorieren oder Gedanklich irgendwann um Funkstille zu "Bitten" oder Sie des Raumes zu verweisen.

@Raisen:

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Die Stimme als sie der "bösen Zunge" befahl sie loszulassen quickte in einem tieferen Ton wie Siradda, und diese hörte auch auf sich zwanghaft um Sie zu schlingen, während sie mit ihrer freien Hand weiterhin daran zog. Dass danach darum gebeten wurde dass sie loslassen soll und Ihr nicht wehtun sollte reichte aus, dass sich die Rothaarige Verrückte daran halten würde und löste ihren Griff von dem Part der Zunge, die sie festhielt, und löste sich soweit von Siradda ab, wie es ging. Wobei das größtenteils Siradda selbst tat, als sie verängstigt an den hinteren Teil der Wand rückte und sich in einem langsamen Tempo Stück für Stück zurückverwandelte.

Scarlet hatte jedoch ein anderes Problem zu klären. Denn als Sie sich dem offenen Raum zuwandte wurde sie von mehreren Personen begrüßt. Die eine Person kannte sie vom Abendessen bei Itsuki, die andere war die Person die Siradda ganz toll umarmte und sich bei Ihr bedankte, die andere war wieder einmal die eine Mahnende Frau und der Dämon, mit dem sie gemeinsam in der Bar aufgeräumt hatten. Von der Katzenwandlerin fehlte jedoch jede Spur. Die Sorge hinter der Konstellation war jedoch der Mann, der Siradda umarmt hatte. Denn dieser war nicht so begeistert davon was Scarlet hier tat, geschweige denn dass Sie aufhören sollte Siradda wie ein "Ding" zu behandeln. Generell bekam sie so einige Fragen an den Kopf geschmissen. Dass die Fragen sehr ernst waren konnte auch sie erkennen, dafür brauchte sie keinen Vermittler der Ihr das erklärte. Zu dem Vorteil der anwesenden war sie ausgeschlafen und damit entsprechend noch nicht aufgedreht genug um extrem unüberlegte Aktionen von Zaun zu brechen. "Nun. Die Kurzfassung wäre wohl dass ich die drei ... Also Siradda, Rhord und ... die Katzenwandlerin zurückbegleitet hatte nachdem Sie .... ihre Nachforschung beenden wollten und alle drei sehr ... niedergeschlagen waren von einem ... traurigen Ereignis." einerseits deutete sie jeweils auf Siradda und Rhord, die gerade anwesend waren, bei Noire blickte sie suchend in den Raum und resignierte, legte daraufhin den Kopf schief während sie überlegte was sie noch erwähnen sollte. "Die Katze hatte zwar gesagt dass Ihr dass am besten erstmal besprechen wolltet doch so aufgelöst wie die drei waren ... wollte ich sie nicht zurücklassen. Und bei euch im Zimmer war noch ein Bett frei... das hab ich mir dann geliehen...." danach nickte sie zweimal um stolz den letzten Grund zu verkünden. "Und da Siradda sich beruhigt hatte als sie von Noire und dem alten Mann, der leider gefangen genommen wurde, während einer Umarmung sich wieder ruhiger fühlte dachte ich dass Ihr das auch beim Schlafen helfen könnte! Also habe ich mich später in das Bett geschlichen." Zuletzt kam Ihr aber noch ein Geistesblitz, das sie lächelnd mit dem Finger erhoben erwähnte. "Oh! Und Er und Ich haben uns gegenseitig versprochen uns bei unseren Zielen gegenseitig zu ... unterstützen. Ich helfe Ihn ... seine Freunde zu befreien ... und er hilft mir bei der Suche ... nach meinen Peinigern ... und bei einem Gegenstand! Eine Hand wäscht die andere!"

Man könnte fast meinen Scarlet wäre sich der Gefahr nicht bewusst. Das Problem ist jedoch eher: Scarlet erkannte keine Gefahr. Oder sah es noch nicht als Gefahr an. Immerhin wollte sie den Leuten hier helfen und diese Ihnen, so war es gestern ausgemacht. Und sie hatte schlimmere Dinge erlebt als das in Ihrem Leben.

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Samstag, 7. Dezember 2019, 16:04

"Es ist so lange her...", Ambika streckte sich und begutachtete das Schwert in ihren Händen. Es war nicht von hoher Qualität, sondern eher Massenfertigung. Doch das sollte kein Problem sein...zum Schneiden würde es genügen. Sie erhob sich und setzte sich an den Rand des Bettes. Das Schwert platzierte sie wieder in der Scheide und legte es neben sich auf die Bettdecke. Danach stand sie auf und öffnete den Schrank im Zimmer der Herberge. "Nun, nicht viel Auswahl", seufzte sie, weshalb sie es bei dem Söldner-Outfit beließ, das sie bereits anhatte. Nachdem sie fertig angezogen war und sich das Schwert umgeschnallt hatte, verließ sie das Zimmer. "Wo bist du nur...Amen"

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Amen hörte die letzten paar Sätzen von Diana und Nyx nicht mehr, da er bereits die Tür geschlossen hatte. Er verließ die Unterkunft und außerhalb warteten Brigid und Luina. "Guten Morgen, Amen!", begrüßte ihn Brigid. "Morgen", murmelte Amen, der sich noch die Augen rieb. Es war früh und am liebsten würde er doch noch ein paar Stunden faul herumliegen, aber die Arbeit ruft. "Ist Seia nicht bei euch?" "Nein, ich denke, sie ist direkt zur Halle gegangen...oder äh, wurde hingezerrt von Indra und Lilith..", lachte sie. Amen schmunzelte, leicht hatte es wohl niemand, aber er war froh, dass sich die Geister untereinander verstanden und sich unterstützen, statt sich zu streiten. Da kam es ihm...es gab doch zwei, die erst kürzlich eine Auseinandersetzung hatten. Verdammt, wie konnte er nur auf Sophia und Ambika vergessen... "Habt ihr etwas von Sophia und Ambika gehört?", fragte Amen vorsichtig, während er sich in Bewegung setzte. "Nein...ich habe beide seit gestern...seit dem...nicht mehr gesehen, ich hoffe, es ist nichts passiert...", Brigid war nervös und machte sich Sorgen. Ebenso Amen, der sich unwohl dabei fühlte, jetzt einfach zur Halle zu gehen und sich einen schönen Tag zu machen, während er nicht wusste, wie es den beiden ging. "Ich werde nach ihnen suchen", schlug Brigid schlussendlich vor. "Das wäre...sehr nett von dir. Sollte etwas sein, komm schnellstmöglich zur Halle."

Während Brigid loseilte, um Sophia und Ambika zu finden, begab sich Amen mit Luina zur Trainingshalle. Dort angekommen rumpelte bereits die Erde, was nur einen Schluss zu ließ: Seia war bereits hier. Erleichtert betrat Amen das große Gebäude und fand sich schnell auf dem Trainingsfeld ein. Ein Teil der Erde, die Itsuki vom Feld zur Seite geschaffen hatte, war bereits wieder dort, wo sie hingehörte, aber so wie es aussah, würde es noch etwas dauern, bis es wieder in ihrem ursprünglichen Zustand war. "Hallo!", rief Amen in die leere Halle. So früh war noch keiner hier, weshalb er niemanden beim Training störte. Allerdings wusste er auch nicht, wer von den Geistern alle hier war, darum begrüßte er einfach lauthals alle die anwesend waren. "Guten Morgen!", die erste, die antwortete war Lilith, die sich bereits neben dem Weißhaarigen begeben hatte. Auch Indra grüßte. "Seia fühlte sich schlecht, weil sie hier alles zerstört hat, weshalb sie...ähh...früher aufgestanden ist und es in Ordnung bringen wollte.." Amen lächelte, da er den Verdacht hatte, dass da mehr passiert ist, als dass Seia von ihrem Schuldgefühl eingeholt wurde. Es war wohl eher so, dass Seia überhaupt nicht wollte und Indra sie...wortwörtlich hergezerrt hatte. Nun, zum Glück, denn sonst hätte er es machen müssen. Amen ließ sich auf den Boden nieder und wartete darauf, dass sie fertig war.


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Vada blieb auf seinem Bett liegen, da er von dort sowieso auf das ganze Geschehen blicken konnte. Er fuhr sich durch sein strubbeliges Haar und dachte nach, während er gespannt darauf wartete, wie sich die Situation entwickelte.

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387

Samstag, 7. Dezember 2019, 17:17

Korinas Entwarnung war beruhigend und zumindest konnte der Echsendämon nun von sich behaupten wach zu sein. Er senkte seine Waffe. "Soll mir so lieber sein und ich kann dich da verstehen. Wobei ich mich ja jetzt frage, ob sie sich verwandelt hat weil sie es so bevorzugt oder weil sie sehr schlecht geschlafen hat..." Da fiel ihm auf, dass Korina dies vielleicht nicht weiß. "Äh, damit meine ich, dass das da vorkommen kann, wenn wir Dämonen mal einen extrem miesen Schlaf haben. Ist bei mir zuletzt vor nen paar Monaten einmal geschehen, wo ich glücklicherweise im Freien in der Natur geschlafen hatte." Aella hörte dem zu und musste resignierend seufzen. Sie trat näher zu Nina und ihrer Schwester. Letztere hörte noch in der Geisterwelt mit - keine Ohrstöpsel immerhin - schien aber durch die vergleichsweise ruhigere Umgebung auf dieser Seite weniger ein Problem damit zu haben. Nina entschuldigte sich hier gerade für ihren Schrei, haute aber sogleich hinterher, dass sie in der materiellen Welt wohl entweder die zweit oder meist gruseligste Dämonin zu sein scheint, die sie jemals gesehen hatte. Geist-Siradda saß mittlerweile mehr auf dem Bett, sowie ihre andere Hälfte auf der anderen Seite. Sie hielt hier ihre Augen im Moment geschlossen, doch auch ohne diese konnte man erkennen, dass sie peinlich berührt war. "Gr-Gruseligste? Mehr oder w-weniger als dein Br-B-Bruder? Aber... nu-nun gut Miata- äh - die junge Frau, die ich k-kontrolliere meinte b-bei unserem Gespräch, d-das sie sowieso ein F-Fan von Gruselgesch-sch-schichten und derlei w-wäre und m-mit dem Aspekt v-vielleicht leben könnte..." Wobei die Arme merkbar unsicher war damals. Zu hören bekommen, dass man den Körper einer gruselig aussehenden Dämonin verpasst bekommen würde, wenn sie allem zustimmt, war sicherlich schwer zu verarbeiten. Und etwas Gruseliges zu hören oder etwas Gruseliges zu sein ist schon ein Unterschied. Wobei sie selbst bei ihrer Beschreibung nervöser war als sie es war...

Da begann ausgerechnet ihre Schwester an zu kichern, was die Seelendämonin erst einmal sprachlos werden ließ. "Gibs doch zu, für dich ist das auch kein so großes Thema. Anders als der Rest hier bin ich ja immerhin gut mit deiner Dämonengestalt vertraut. Auch wenn sie dich was das angeht klar übertrumpft hat!", neckte sie ihre Schwester. Einerseits klang das gemein, doch die beiden wussten zueinander, dass das nicht bösartig gemeint war. Und dennoch: "K-könntest du v-vielleicht nicht..." "Kein Problem." Siradda nickte, wenn auch leicht verzögert und leicht. "Nina, könntest du Korina ausrichten, dass ich ab jetzt Wache halten werde, um notfalls meine Schwester wieder aufzuwecken, wenn das wieder geschehen sollte? Falls Rhord in meiner Sichtweite ist den sonst zur Not auch. Ich würde das ja normalerweise über Lauriam weitergeben, aber wie du siehst ist der grad beschäftigt..."

Einerseits mochte die Seelendämonin den Gedanken nicht, dass sich ihre Schwester nun wegen ihr diese Arbeit sich auferlegte, doch war sie glücklich über die Unterstützung. "Danke... ich glaube ich wäre selbst heute noch ohne dich aufgeschmissen..."
"Ach was, dafür ist eine große Schwester doch da!"

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In der materiellen Welt nutzte Siradda die erste Möglichkeit, die sich ihr bot, um sich zurückzuverwandeln. Die Klaue an ihrem Arm wurde wieder zu einer Hand und auch der Arm wurde weniger muskulös. Alle Augen schlossen sich, ehe sie wieder in den Körper versickerten und irgendwann, als ihre Körper wieder genug zusammengeschrumpft war - in ihrer Dämonengestalt war Siradda größer als sonst, was mit dem Ursprung der Gestalt zu tun haben könnte - tauchte dann auch ihre Kleidung wieder auf. Diese wird nämlich ähnlich wie bei Tierwandlern zwischendurch in die Geisterwelt transferiert. Es war immer wieder ein überraschend laufender Übergang und Siradda, die währenddessen mithilfe der Decke ihrer Körper bedeckt hielt, hatte keine Ahnung wieso Dämonen automatisch lernen wie das geht. Das konnte man aber auch zu der Wärmeortung sagen oder zu dieser Schwebefähigkeit von geflügelten Dämonen, wo ihre Schwester genauso wenig weiß wie ihr das Wissen bei ihrer Mutation in den Kopf sprang. Es muss irgendwas mit der Mutation des Körpers zu tun haben, denn auch wenn sie das Gefühl hatte zu verstehen wie es funktioniert wird sie in ihrer menschlichen Gestalt sich ein wenig mehr mit der Materie beschäftigen, um es auch so anwenden zu können, doch der Grundstein ist bereits da. So zumindest ihre Vermutung, da es sie an etwas anderes leicht erinnerte, doch sie bekam den Gedanken nicht zu fassen.

Scarlet begann auch bald sich zu erklären. Es gab gestern wohl gegen Ende irgendeinen Vorfall, der sich stark auf ihr Gemüt auswirkte. Irgendwas von einem alten Mann, der dann aber gefangen genommen wurde - aber von wem und warum? Fest stand aber, dass dieser jemand dafür verantwortlich war, dass Siradda sich beruhigen konnte, wofür der Spezialagent dankbar dem gegenüber war, wer auch immer das gewesen war. Ihre Erklärung warum sie dann aber hier war und dann auch noch in Siraddas Bett fand dann jedoch weniger Anklang. Was sie darauf wieder ansprach verstand der Magier genauso wenig. "Wie wäre es, wenn du sie das nächste Mal vorher fragen würdest, ob sie das überhaupt möchte? Und wer ist “Er“? Was für Peiniger und Gegenstand?"

Da tippte Rhord ihm auf die Schulter, was Lauriam zum umdrehen bewegte.
"Dieser “Er” wäre wohl ich. Kurz gefasst könnte es sein, dass wir beide nach denselben suchen, da es einige... Überschneidungen bei unseren bisherigen Leben gab. Und wenn ich mich jetzt nicht täusche meinte Scarlet irgendwas Interessantes gefunden zu haben... " Da fiel ihm auf, was aktuell ein Problem sein könnte: "Ach stimmt ja, meintest du nicht, dass du es aktuell nicht bei dir hast, Scarlet?" In dem Moment kam dann auch Siradda zu Wort.
"Ähm... ich seh das so wie er, fragen wäre nett gewesen...", meinte sie zuerst zu Scarlet, blickte dann aber zu Lauriam. "Ich habe aber auch zu ihr gesagt, dass es in Ordnung gehen sollte, wenn sie mitkommt! Sie könnte eine große Hilfe sein und sie hat auch schon davor zugesagt, dass sie zu ein paar unsauberen Aktionen bereit wäre!"

Der Anführer der Dunklen Schwingen verstand einerseits woher Siraddas Denkweise kam und fand es auch zumindest soweit gut, dass sie vorher bei Scarlet abgetastet hat, ob das denn überhaupt funktionieren kann. Dennoch musste er seufzen. "Das ist ja alles schön und gut, dennoch würde ich gerne dazu erst einmal Rücksprache mit den anderen halten, immerhin geht es uns auf dem einen oder anderen Weg uns alle an." Sollte sich Scarlet als unzuverlässig erweisen und als eine Gefahr, dass ihr Aktionen und Identitäten aufgedeckt werden hätte immerhin jeder sein Fett weg. "Bitte nimm es mir nicht böse, aber sollte sowas wieder geschehen, frag bitte zuvor nach. Zur Not und wenn es eilt weck mich auf, wenn ich wie jetzt bereits schlafen sollte." Die Seelendämonin zeigte ihr Einverständnis mit einem Nicken.

Lauriam musste darauf einmal gähnen. So hatte er sich den Start in den Tag nicht vorgestellt. "Dann folgender Vorschlag: Wir machen uns zuerst fertig und frühstücken zusammen. Somit kann der Rest dich, Scarlet, ein wenig besser kennen lernen. Danach gehst du dorthin, wo du diese Sachen gelassen hattest, die du uns zeigen wolltest und wir besprechen uns währenddessen." Das Teilen von etwaigen heiklen Informationen inklusive. "Sobald du zurück bist klopfst du an der Tür und wartest bis wir dich hereinlassen. Bis dahin sollte sich jeder eine Meinung zu dir und deiner Mithilfe gebildet haben können. Wärest du damit einverstanden?"

Lauriam selbst war was dem Vorschlag der Zusammenarbeit anging skeptisch gegenüber und er war da bestimmt nicht allein. Auf diese Weise sollten sie aber zumindest eine Chance dafür haben die Situation besser einschätzen zu können mit genug Luft zum Atmen für eine durchdachtere Entscheidung.

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388

Samstag, 7. Dezember 2019, 18:49

Ninas Vergleich zwischen Siradda und Lysander brachte die Dämonin ins schlottern.
"Mehr oder weniger? Hängt davon ab, wie sehr man sich vor Hornissen fürchtet. Und Eiter. Jede Menge Eiter." Mehr sagte Nina nicht dazu. Auf Aellas Anfrage antwortete sie dann: "Mach ich. Korina, hör mir mal bitte zu, ja? Sag den anderen bitte, dass Aella ab jetzt aufpassen wird, sollte Siradda sich noch mal im Schlaf verwandeln, und sie aufwecken kann. Bei Rhord kann sie auch aufpassen."

Als Erklärung für ihre Anwesenheit gab Scarlet an, dass Rhod, Noire und insbesondere Siradda nach der Kneipentour niedergeschlagen gewesen waren. Sie redete von irgend einem alten Mann, der gefangen genommen worden war. Außerdem erklärte Siradda, sie hätte Scarlet dazu eingeladen, bei den Aktionen der Schwarzen Hand mitzumachen. Korina gefiel dies nicht, aber bevor sie das hinterfragen konnte, schlug Lauriam erst einmal vor, frühstücken zu gehen, und dann könne man die Ergebnisse der Ermittlung besprechen. Beim Frühstück selbst sollten die anderen Schwingen sich ein besseres Bild von der Rothaarigen machen können, und man würde sie erst bei der richtigen Besprechung teilnehmen lassen, wenn die gefährlichsten Details bereits abgehandelt waren.
Nach Scarlets Antwort darauf sagte Korina zu ihr: "Also, wenn Siradda dir vertraut, will ich dir gerne eine Chance geben." und nickte der verrückten Dame zu. Anschließend wandte sie sich nochmal an alle anwesenden. "Nina sagt mir übrigens, Aella würde ab jetzt Wache halten und Siradda aufwecken, wenn diese sich im Schlaf verwandelt. Bei dir kann sie auch aufpassen, Rhord."

Im Speisesaal des Hotels war nicht viel los, außer den Schwingen stand wohl keiner so früh auf. Zu Korinas Freude gab es hier Kaffee, und so ging sie schon bald mit einem Teller mit Brötchen in der einen Hand und einem dampfenden Becher in der anderen Hand zu einem Tisch, der an der Wandseite nicht mit einzelnen Stühlen, sondern mit einer gepolsterten Sitzbank bestückt war, die sich über die ganze Wandlänge erstreckte und auch an anderen Tischen "andockte". Die Schwertkämpfering ließ sich auf eben jener Sitzbank nieder. Zu beider ihrer Seiten war ausreichend Platz, sollte jemand direkt neben ihr Sitzen wollen.
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389

Samstag, 7. Dezember 2019, 19:34

Lauriam’s Laune wurde trotz ihrer Erklärung nicht wirklich besser. Dabei hatte Sie sich solche Mühe gegeben dass alles so gut es ging zu erklären! Auf die Erste Frage konnte sie nur unschuldig darauf antworten, während bei der Beantwortung der zweiten und dritten Frage mehr oder weniger Rhord am Anfang die Erklärung für Sie übernahm. "Das hätte ich wohl tun können ... da war ich wohl etwas übereilig. Kommt ... nicht mehr vor. Versprochen!" Dabei legte sie eine Hand auf ihre recht freizügige Brust, während sie die andere so erhob, als würde sie ein Gelübde ablegen. Im Sitzen auf dem Bett. War das schon ein skurriler Anblick. Die Frage zwei und Drei: Wer war "Er" und was für Peiniger und Gegenstand zeigte sie auf Rhord, der in diesem Moment die Gesprächsführung für sie übernahm, derweil die anwesenden im Raum einmal alle nochmal ansah. Von Vada der recht gelangweilt zuschaute zu Korina und Rhord, wo Korina total neben der Spur zu sein schien und Rhord, der Lauriam’s volle Aufmerksamkeit durch das Tippen auf die Schulter und der Erklärung bekam. Wen sie nicht ansah war Siradda. Sie wollte doch nicht noch mehr "Zorn des Gottes" auf sich ziehen wenn der böse, böse Beschützermann gerade vor Sie stand. Sie ging dabei immer passend einsteigend auf das ein, wenn sie direkt angesprochen wurde. "... Oh ja... das liegt in meinem Zimmer. Habe ja gesagt dass ich es holen müsste!" dabei schlug sie mit der Faust der einen Hand in die Handfläche ihrer Anderer, als hätte sie einen Geistesblitz gehabt.

Auch bei Siradda’s Wimmern wechselte sie von Kindlich Glücklich zu entschuldigend schmollend als sie sich dann, direkt angesprochen von Ihr, doch zu ihr hinwandte. "Ich... hab das nur gut gemeint... wirklich! Kommt nicht mehr vor ... ohne dass ich deine Erlaubnis habe. Ganz großes Ehrenwort einer guten Hexe!" - Das Theater war schon fast skurril genug dass ihre Stimmungsschwankungen wieder anfingen durchzukommen, zum Glück nicht im negativen Sinne. Alles was sie dann nicht direkt betraf ignorierte sie mehr oder weniger, während sie schon fast gespannt auf die weitere Antwort von dem Beschützermann wartete, die auch folgte. Ein gemeinsamen Frühstück, während sie danach die "Sache" holen würde und dann - nur wenn sie anklopfen und hereingelassen werde würde, das vorzeigen durfte was sie zu zeigen hatte. Damit war sie einverstanden. "Das ist in Ordnung.... Wenn ich so meine Chance erhalte meine ... Peiniger finden zu können oder andere ... vor dem Leid bewahren kann welches mir ... oder Ihm wiederfuhr ... bin ich bereit zu kooperieren ... Auch wenn es etwas dreckig wird... Kenn ich ja bereits ... in diesem Labor war es immer so...Wenn sie uns nach ihren Forschungen zu ... unartigen Dingen zwangen..." ein leichtes Grinsen, was aber traurig wirkte, formte sich auf ihren Lippen, während sie selbst ihre Handfläche ansah. "Das kann aber ein wenig dauern ... immerhin muss ich ins Anwesen von Meister Velon zurück."

Im Speisesaal angekommen war Scarlet überfordert. Sie war diesen Luxus nicht gewohnt, bei weitem nicht, auch nicht nachdem sie bei Itsuki wohnte. Sie kannte so etwas wie ein Buffet nicht. Entsprechend brauchte sie mehr oder weniger Anleitung was sie hier überhaupt durfte. Erst mit etwas Hilfe nahm sie sich zwei Schreiben Brot, und zwei Schreiben Wurst. Und Wasser. Und setzte sich neben Korina, was mit dem, was sie mitbrachte, sicherlich einige Blicke erhaschen dürfte.

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--- Selber Tag in Iridae, Früh am Morgen ---

Ein neuer Tag bei den Schattenwölfen, in welchem um etwa 05:00 Uhr bereits reger "Morgenbetrieb" war: Die entsprechenden Einzelgänger oder Gruppen machten sich abmarschbereit, die entsprechend eingeteilten Leute in den Diensten gingen den entsprechenden Aufgaben nach, die drei Bäder wurden aktiv genutzt und Frühstück wurde reichlich vorbereitet und gefasst. So auch Blanc, der sich in dem morgendlichen Getümmel natürlich als "Oberhaupt" der Familie, dem "Vater" entsprechend abhob und entsprechend begrüßt wurde, dabei locker lässig die Grüße erwiderte. Er war in einer einfachen Lederrüstung unterwegs, seiner Alltagskleidung wenn er nicht seine richtige Ausrüstung trug. Wenn man Ihn so sah konnte man meinen er war einfach ein älterer Herr in der Gruppe von Jungspunden, denn sein Alter lag weit über dem Durchschnittsalter in der Familie. Die einzigen die an sein Alter rankamen waren Rouge und Lloyd, wobei Rouge's Alter ein Mysterium bleiben wird. Es war einfach seine Vermutung, so wie sie immer elegant ihn leiden lies wenn er versuchte es herauszufinden. So wie gestern. Dabei waren sie schon so lange Partner, haben immerhin gemeinsam Noire großgezogen, was sie beide wie ihr eigenes, richtiges Kind aufzogen. Natürlich wusste jeder in der Familie dass diese Behandlung auch einen gewissen Zweck diente: Noire wird Schattenwolf übernehmen wenn die Zeit reif ist. Hoffentlich mit einer starken Stütze an Ihrer Seite, etwas, was Blanc mit Rouge kennen- und lieben gelernt hat. Und das wusste jeder. Niemand hatte Einsprüche dagegen, besser gesagt: Niemand würde diese Entscheidung wiedersprechen, von Blanc kommend. Er hat seine Kinder gut großgezogen, nicht mit eiserner Hand oder anderen, ähnlichen moralisch fragwürdigen Methoden, etwas, was in der heutigen Zeit so gut wie verloren gegangen ist. Ausnahmen bestätigen die Regel natürlich.

Nachdem die morgendliche Routine gegen etwa 06:30 Uhr sein Ende fand war das Lager so gut wie leergefegt. Nur die Personen die keinen Einsatz nachgingen wie die Kinder oder die, die für den Haushalt zuständig waren, dem Kurierdienst zu dem Waisenhaus oder Apothekerdienst waren noch im Lager. Natürlich auch Joachim im HQ, nachdem dieser mit seiner morgendlichen Tasse Kaffee - als Schatzmeister und Herrscher der Bürokratie hatte er zumindest den Anspruch auf die teure Ware wie Kaffee erhoben, die aus der entsprechenden Familienkasse bezahlt werden - seiner Arbeit wieder nachging sowie Rouge, die sich in ihrem Zimmer praktisch eingesperrt hatte und nicht rauskam - und keine Ahnung hatte was die verrückte Füchsin jetzt schon wieder ausbrodelte. Vermutlich irgendwelche Foltermethoden für die kommenden Trainingseinheiten, oder irgendein rachsüchtiger Plan wie sie den Orden der Erlösung begrüßen würde ohne Grenzen zu überschreiten... nein, Sie wird Grenzen überschreiten und zwar bewusst, die er wieder ausbaden durfte. In Momenten wie diesen hatte es keinen Zweck wirklich Kontakt mit Ihr aufzunehmen, entsprechend fallen alle ihre Aufgaben mehr oder weniger auf den Rest zu, was zurzeit jedoch sehr wenig war - zum Glück von Blanc.

Auch er zog sich mit seinem Frühstück zurück in sein Zimmer, wo er sich in seinen Sessel fallen ließ, seinem Frühstück auf dem Teller, mit einer Zeitung und einer Kanne mit Schwarztee. Sein Zimmer war natürlich deutlich rustikaler eingerichtet, doch auch er war ein sehr belesener Mann. Viele Bücher die er besaß waren auf das Berufsfeld eines Söldners zugeschnitten: Geschichten über die Länder, Erzählungen über die Lebewesen in Aloria, Mythen und Legenden, Naturheilpraktiken und vieles mehr. Aber natürlich auch über sein Hobby: Fischen. In seinem Zimmer war ein Schrank nur mit Ausrüstung voll für das Fischen, entsprechend einigen Almanachen über die Fische der Welt, entsprechende Bände über die "Fischergründe, die man im Leben eines Fischers besuchen sollte" und vielem mehr. Er kam auch bei einigen Aufträgen hier und da dazu zu fischen, denn in einigen Seiten dieser Büche waren entsprechende Lesemarken die besuchte Orte kennzeichneten.

Der Tag selbst war Sonnig, wenn auch leicht bewölkt, aber genau richtig um genau diesem Hobby nachzugehen. Die Aufgaben im Lager hielten sich Glücklicherweise in Grenzen und Joachim wäre "ohne Arbeit" (Er hat immer Arbeit nur ein wenig Extra schadet ja nicht) und Blanc noch auf Erholungszeit, daher marschierte er, mit seiner Alltagskleidung, seiner Anglerausrüstung und einem Metalleimer aus dem Lager, gab aber besagtem Schatzmeister bekannt dass er fürs erste nicht erreichbar sein würde, aber zu Nachmittag oder Abend zurückkommen sollte. Entsprechendes Runzeln seiner Stirn konnte man dem Schatzmeister ansehen, wünschte Ihn aber einen erfolgreichen Fang. Rouge würde schon wissen wo er war wenn Sie Ihn in seinem Zimmer oder im Lager nicht antraf, immerhin war seine Anglerstelle nichts, was er offen preisgab, außer man würde ihn dort sehen.

In Porta Iridae angekommen, nahe dem Hafen, wanderte er entlang der Anlegebereichs umher und suchte dann, sobald der offzielle Teil des Hafens endete, nach dem Pfad beim Strand. Er hatte durch reinen Zufall im Zuge eines Ebbe und Flut Zyklus einen Pfad entdeckt, der zu einem sehr ruhigen Teil nahe des Inselstaates führte, wo er auf entsprechenden Steinklippen ein perfektes Plätzchen hatte um sich sitzend seinem Hobby zu widmen. Erstaunlich wie es war, war dieses Juwel von einem Standplatz so gut wie unbekannt, was man auch daran erkennen konnte das es nicht von Schwimm oder Touristenwütigen zerstört wurde, sondern noch so Natur war wie Mutter Natur diesen Platz schaffte. Das einzige was nicht natürlich war, war eine kleine Vorrichtung aus Holz, die auf einen der hochragenden Felsen am Strand für das Platzieren der Angelroute von Ihm dort geschaffen wurde. Es war so ein Ort, wo er einfach seine Sorgen hinter sich lassen konnte, ungestört die Ruhe des Lebens genießen konnte. Es war etwa 07:30 Uhr, als er begann einfach drauf los zu angeln, während die Morgensonne bereits ihr bestes tat, um den Sommer in Iridae aufs Neue zu begrüßen.

Seinen Metalleimer den er dabei hatte, war mit entsprechendem Wasser und Eis gefüllt, damit die Fische, die er gefangen hat, schön lagern konnte. Es war bereits nach Mittag, an dem bereits die ersten drei Fische seinen Eimer gefüllt hatten und er seelenruhig und entspannt im Schneidersitz einer Art Meditation nachging und nur nach der Rute griff wenn diese ausschlug oder er ein Geräusch wahrnahm, was nicht zu dem Ort passte, kannte er die Gegebenheiten von Mutter Natur so gut mittlerweile, dass er trennen konnte was hier hin passte oder was nicht. Es lag aber auch daran, dass er mit seiner Erfahrung merken konnte wenn sich etwas nähern würde. Der "Sechste Sinn" von kampferprobten Veteranen wie es in manchen Kreisen hieß. Dieser "Sechste" Sinn griff dann gegen Nachmittag, als über Ihn ein Flug Tier kreiste. An sich war es ja nicht ungewöhnlich dass in der Nähe von Meer Flugtiere wie Möwen umherkreisten. So auch der weiße Vogel über Ihn. Mit einer Ausnahme: Es war keine Möwe. Es war ein weißer Falke. An sich schon eine Seltenheit dass ein Falke beim Meer war, noch seltener jedoch dass es ein weißer Falke war. Für Iridae waren zu dieser Zeit eher die Braunen Falken normal, weiße Falken waren zumindest nicht bekannt in Iridae gebrütet zu haben.

Er streckte einen seiner Arme aus, was diesen besagten Falke dazu veranlasste seine kreisende Beobachtung zu verlassen und sich mit etwas umfliegen auf diesem Arm niederzulassen. Sein Gefieder war äußerst schön gepflegt und Scheu war dieser Falke nicht, besonders da er sich bei genau besagtem Gefieder streicheln lies. Was viel wichtiger als das jedoch war, ist der Brief den der Falke bei sich mitführte. Es war ein Kurierfalke. Nicht lange nachdem der Brief entfernt wurde, erhob sich das mächtige Tier von dem Arm des Wolfswandlers, wegfliegend nach einer Futterquelle im inneren des Landes suchend. Der Brief selbst war unsagbar schlicht. Nur das Wachssiegel war besonders. Etwas, was man, unter normalen Umständen öffnend, zur Zerstörung des Briefes führt. Man brauchte einen Schlüssel. Etwas, was Blanc immer bei sich führte und nutzte um die magische Versiegelung zu lösen und den Inhalt des Briefes zu lesen, der sich nach dem Lesen selbst vernichtete - samt Umschlag. "So viel zum Thema entspanntes Angeln." sprach er mit sich selbst, als er seine Angelausrüstung zusammenpackte, die Fische bei einem örtlichen Händler den er gut kannte samt seiner Anglerausrüstung zwischenlagern lies und sich durch die Stadt hindurcharbeitete um diese nach Norden hin zu verlassen. Sobald er auch außer Reichweite sämtlicher Augen von Iridae selbst war, nutzte er die wohl schnellste Transportmöglichkeit die er besaß - seine Wolfswandlerform - um an Tempo aufzunehmen. Er selbst war ein stattlicher, Silber-Graufarbener Wolf, Größer als die meisten normalen Artenverwandten.

Er durchquerte den Wald, an dem er und viele andere auch erst vor kurzen gefangen gehalten wurden weiter in den Norden. Er war sicherlich gute zwei Stunden unterwegs, bevor er an seinem Ziel ankam - eine weitere kleine Kostbarkeit die wenige kennen sollten. Es war über einen mehr oder weniger durch Zufall entdeckten Pfad, der zu einem kleinen Höhleneingang führte, in dessen Inneren, wenn man den Weg durch die Dunkelheit unter der Erde durchschreiten konnte, am Ende von einem Bild von Mutter Natur begrüßt wurde: Einem Wasserfall, der von einer Felsformation in einen kleinen Teich endete, der irgendwo nach draußen wieder führen würde wenn man dem Wasserfluss folgte. Was jedoch interessanter war: Es war leicht beleuchtet, was für gute Orientierung an diesem Platz sorgte. Nicht nur das, es war auch ein Ort, an dem man wunderbar Angeln konnte! Denn auch hier waren Fische vorhanden, der Weg dorthin dafür war aber viel zu mühselig dafür alleine den Weg aufzunehmen sofern er nicht absolut sicher sein konnte nicht gebraucht zu werden. Warum war er dann also hier? Diese Frage beantwortete eine Gestalt, die Ihn bereits in dieser Höhle erwartet hatte - bei dieser Gestalt auch besagten, schneeweißen Falken, der sich bereits an seinen Mahlzeiten wieder gestärkt hatte.

"Schön euch wiederzusehen Blanc. Ihr scheint euer Dilemma gut überstanden zu haben." "Natürlich. Altes Eisen wie ich bricht nicht so schnell. Dass dürftet Ihr wohl am besten wissen oder etwa nicht?" "Wohl wahr. Schade dass Ihr in diesem Zustand keine Herausforderung für mich darstellt. Ich hätte nur zur gerne mit euch gekämpft." "Ich bitte diesen Umstand zu verzeihen." "Ihr wisst bereits warum Ihr hierher beordert wurdet, nicht wahr?" "Diese Frage erübrigt sich." "Dann lasst mich gleich zur Sache kommen, Blanc. Ich habe neue Befehle für euch als auch eine Information. Seid Ihr bereit Sie anzunehmen." "Selbstverständlich." dabei verbeugte sich Blanc respektvoll wie ein Butler dies beispielsweise seinem Meister gegenüber tun würde, der entgegen seiner sonst so lockeren, sonst fast komplett Sorgenfreien Art wie ausgewechselt erschien - wenn man es mitbekommen würde.

Raisen

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390

Gestern, 11:30

Vada hörte aufmerksam zu, sagte aber nichts zu dem Ganzen Schauspiel, das sich vor ihm abspielte. Er wartete auf Entscheidung, die Lauriam traf: Erstmal sollen sie frühstücken gehen, um sich ein Bild von Scarlet zu machen und dann kommt erst die endgültige Entscheidung. Vada konnte sich damit abfinden, auch wenn er noch einige Fragen hatte - nämlich wieso sie überhaupt bei Itsuki war und wie sie zu Liard und Arlene stand. Sobald jene, die nicht in seinem Zimmer sein sollten, wieder weg waren, machte sich der Angeborene fertig für das Frühstück. Er schlüpfte in seine Kleidung, band sich seine Taschen um und ging dann mit den anderen zum Frühstücksraum. Dort wartete bereits ein ganzes Buffet auf sie und Vada nahm sich von allen möglichen Sachen etwas. Brot, Wurst, Butter, Marmelade...sogar der Käse blieb nicht verschont. Abgerundet mit einem einfachen Kaffee. Mit seinem vollen Tablett setzte er sich zu Korina und Scarlet an den Tisch. "Guten Appetit", sprach Vada, bevor er loslegte.

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391

Gestern, 15:47

Siradda lief ein Schauer über ihren Rücken bei der Beschreibung von Lysanders Dämonengestalt. "Mit Hornissen und Insekten habe ich nie so das Problem gehabt, aber der Teil mit dem Eiter... Ja, i-ich weiß da noch nicht so recht... ", sagte sie zuerst, ehe sich eine Erkenntnis in ihr breit machte. "Wobei, wenn ich so drüber nachdenken, nach allem was ich schon gesehen habe sollte Eiter eigentlich kein Problem mehr darstellen. Schätze mal, wenn er selbst damit zu Recht kommt und deswegen nicht aufgezogen wird ist das ja kein Problem... Als ein Dämon oder Dämonin sollte man sich glaube ich in der Regel nicht großartig an Äußerlichkeiten anderer stören..."
Aella war von der ungewöhnlich erwachsenen Antwort überrascht und beließ es daher lieber einfach bei einem kurzen Lob.
"Gute Worte, Schwesterherz! Ich kann gut verstehen was du meinst."

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Aellas Angebot war sowohl für Lauriam als auch für Rhord eine wirklich praktische Hilfe. Dass Aella einer der Geister sein musste konnte er sich denken aber welcher von denen war sie noch einmal? "Aella war... Egal, danke! Zum Wohle des Bettes können wir aber denke ich nur hoffen, dass es mir gar nicht erst passiert!", sagte Rhord recht locker, worauf Siradda ihres überprüfte. Schien alles noch in ordnung zu sein, auch wenn sich ihr Gewicht erhöht hatte, was wohl sehr der Qualität hier zu verdanken war. Doch Rhord hatte wahrscheinlich recht, in seiner Dämonengestalt wird es krachen und das laut. "Hmm... wenn meine Schwester auch auf dich aufpassen möchte wäre es aber wohl besser, wenn wir im selben Zimmer wären... Auch wenn die Türen für Geister durchschreitbar sein sollten wäre das auf Dauer sicherlich nervig hin und her gehen zu müssen." Ihr Artgenosse verstand nicht wirklich die ganzen Regeln für Geister, also was sie können und was nicht, doch er vertraute da Siradda zu wissen was sie sagt war sie ja gleichzeitig auch noch ein Geist.

Scarlet schien mit allem einverstanden zu sein. Ihre Stimmungsschwankungen blieben nicht unbemerkt, aber Siradda und Rhord kannten diese bereits, welche das dann wohl auch später dem Rest erklären könnten. Zuerst zu frühstücken klang für die beiden auf alle Fälle nach einem guten Plan. "Sehr gut, ich kann gar nicht erwarten zu sehen was die hier parat haben!", erklärte die ehemalig Karawanenwache und ging wieder aus dem Zimmer um zuerst seine Waffe in seinem eigenen Zimmer zu verstauen und sich dann vernünftig fertig für den Tag zu machen. Dabei schloss er auch den Raum ab, da Korina eher als er fertig gewesen war. Als er runter ging fiel ihm dann aber auch auf, dass zwei fehlten. "Ich weck mal kurz die beiden Schlafmützen. Können sie ja nicht leer ausgehen lassen!", meinte er zu den anderen und ging zurück nach oben zu der Tür hinter welcher im Moment noch Noire und Amen schlafen sollten.

"Aufwachen ihr beide! Es gibt Frühstück!" Rhord beachtete dabei, dass Noire sensible Ohren hatte und sah daher davon ab weder laut zu werden noch zu klopfen. Amen wird dadurch weniger geweckt werden, doch das kann sie dann machen. Und zum Notfall müssten darin auch ein Haufen Geister sein, die einen der beiden schon geweckt bekommen.

Zurück unten hatte sich der Rest bereits gesetzt. Siradda hatte neben Korina Platz genommen. Also auf der anderen Seite, wo nicht Scarlet war. Ihr Teller war dabei mit am vollsten gefüllt, wo Rhord sich bereits jetzt fragte, ob das denn alles in die Kleine hineinpasst. Das wiederum hatte er sich schon gestern gefragt... Die Wurst, der Käse, die kleine Schale mit Honig und letztendlich vor allem der Lachs sahen alle sehr schmackhaft aus und er sah sich bereits dabei es der Dämonin gleich zu machen. Lauriam saß derweil gegenüber von Scarlet, wohl um sie im Auge zu behalten und hatte sich ungefähr so viel wie Korina auf den Teller getan.

Er selbst setzte sich dann einfach gegenüber von Siradda, sobald er sich den Teller ähnlich vollgefüllt hatte. "Amen und Noire müssten gleich herunterkommen. Guten Appetit!"
Siradda als auch Lauriam reagierten darauf entsprechend und nach den ersten Bissen hatte er auch gleich eine Frage. "Sag mal Siradda wie war eigentlich das Training verlaufen bevor alles so chaotisch wurde?" Diese war im Moment dabei den guten Honig zu genießen - sie strahlte förmlich in der Geisterwelt, in welcher sie sich neben ihren Körper-Ich gesetzt hatte - und musste zuerst einmal schlucken. "Ganz gut, dafür dass es das erste Mal war. Im Vergleich zu euch ist es bestimmt noch ein weiter Weg, aber mir wurde viel erklärt und gezeigt. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich noch nicht ganz verstehe was an dem allem viele Jahre benötigt um ein gutes Niveau zu erreichen. Jetzt mal vom Körpertraining abgesehen. Da werde ich mich noch einmal schlau machen müssen." Da fiel ihr ein. "Wie ist es eigentlich gestern gelaufen bei Herrn Velon? Darf ich?", fragte sie in Richtung Lauriam ohne irgendwelche Details zu nennen. "Nach der Besprechung werden wir uns gleich zur Trainingshalle aufmachen. Zumindest nach dem derzeitigen Plan. Ich konnte was arrangieren.", erklärte der Spezialagent und freute sich über die gute Laune, die Siradda darauf zeigte.

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392

Gestern, 16:05

Die Tische waren lang genug, dass an jeder Seite drei Leute Platz hatten, und Korina, die sich an die Mitte des Tisches gesetzt hatte, war bald von Siradda und Scarlet flankiert. Gleich viel ihr auf, dass die Portionen der beiden nicht unterschiedlicher hätten sein können. Siradda musste ziemlich schnell das Balancieren in ihrem neuen Körper gemeistert haben, wenn auf dem Weg vom Buffet zum Tisch nichts von ihrem voll beladenen Teller gefallen war. Scarlet hingegen hatte sich das absolute Minimum genommen, das man noch als vollständige bezeichnen konnte.
"Guten Appetit!" erwiderte Korina auf Vadas Worte und begann, eins ihrer Brötchen in zwei Hälften zu schneiden, um es mit Butter und Wurst versehen zu können. Dabei sprach sie ihre Nachbarin an. "Das ist aber nicht gerade viel, Scarlet. Hast du keinen Hunger?" So ausgemergelt, wie die Rothaarige aussah, kam ihr das aber unrealistisch vor.
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393

Gestern, 16:47

Noire, die sich selbst mit ihrem Kissen oder der Bettdeckte begraben hatte da eine gewisse Schwester ihr lautes Organ nicht in Griff hatte war natürlich schon längst wach, zuvor auch schon, denn Einschlafen war mit diesen Kopfschmerzen und Muskelschmerzen eh nicht mehr drin. Zumindest mit dem geöffneten Fenster konnte sie es besser aushalten nicht vom eigenen Geruch erschlagen zu werden, sie würde definitiv erstmal Duschen und versuchen "Wach" zu werden, um dann mit anderen Hausmitteln zu versuchen den Kater unter Griff zu bekommen. Dieser Plan wurde nur beschleunigt, als sie Schritte näher kommen hörte, die dann ohne etwas zu sagen oder anzuklopfen ins Zimmer kam und - für sie in dem Moment immer noch laut, aber nicht schmerzend - verkündete dass es Frühstück gäbe. Nun. Er wollte auch Amen ansprechen, der war aber bereits seit längerem über alle Berge, weiß Noire Gott wo hin. "Ist gut ... gib mir einfach noch zwei Stunden. Oder drei. ... Die bekomm ich eh nicht oder? ... Ughhh... Ich mach mich frisch, dann komm ich runter. Amen ist irgendwo aber nicht hier." murrte sie als sie das Kissen vorher zur Seite warf und sich mühevoll aufrichtete. Die Kopfschmerzen wurden nicht besser aber von nichts tun würde sie auch keine Lösung erhalten.

Sobald Rhord dann auch endlich aus dem Zimmer verschwand packte sich Noire die notwendigsten Wechselklamotten, sprang unter die Dusche und lies sich von dem Wasser gefühlt sämtliches Leid abspülen was sie abspülen lassen konnte. Besser als nichts war es auf jeden Fall. Und da sie ihre Einsatzklamotten gestern noch nicht gereinigt hatte würde sie das später noch machen, also war sie mit ihren Ausgehklamotten für den heutigen Tag erneut unterwegs.

In der Zwischenzeit wurde es im Essenssaal belebter, da nach und nach die Leute einströmten, die auch schon zuvor im Zimmer waren. Zum einem war da diese Person die so desinteressiert wirkte, wünschte den bisher anwesenden einen guten Appetit, was Korina erwiderte, Scarlet auch, wenn auch zögernd. "Guten ... Appetit" dabei legte sie einmal leise die Hände zusammen, schloss die Augen und nickte dem Teller zu, bevor sie die erste Brotscheibe mit der ersten Scheibe Wurst belegte. Das hatte wohl den Blick von einer Person auf sich gezogen, ihrer Sitznachbarin, während auf der Gegenüberliegenden Seite Siradda und Lauriam Platz nahmen und auch Rhord am Tisch ankam, ankündigte dass zwei weitere Personen gleich kommen würden. Doch zuerst musste sie wohl die Frage beantworten was Ihren Teller betraf. "Ich ... kenn es einfach nicht anders. Anfangs ... haben wir nur einfaches Brot bekommen.... einen Brotlaib ... der für mehrere Tage, manchmal für Wochen reichen musste. Später habe ich neben einigen Wenigen ... zumindest täglich frischen Brot, Wasser und ... in seltenen Fällen Wurst oder Käse erhalten ... das war ... wenn Sie zufrieden waren mit dem, was wir "an hervorragenden Daten geliefert hatten..." danach deutete Sie auf die Teller ihr Gegenüber, wohl auf Siradda ihren. "So viel ... haben viele in Ihrem ganzen Leben nicht gesehen wenn sie überhaupt solange ... überlebt hatten." ihre Tonlage war traurig, erinnerte es Sie an die Zeit Anfangs zurück und an den verlorenen Leidensgenossen, doch fing sich wieder rechtzeitig. Danach wandte Sie sich zurück zu Korina, die sie dann auch nun anblickte. "Von daher ... brauchte ich nicht mehr ... außer es ist ... etwas Warmes wie gestern bei Meister Velon ... oder in der Taverne... Davon hätte ich ... schön gerne einen vollen Teller. Das ist etwas Besonderes."

Noire würde entsprechend als letzte von den anwesenden Schwingen mit einem geräderten Blick und etwas unsauberen Bewegungsweise sich zuerst ans Buffet begeben, dort Brot, Käse, Wurst und Butter nehmen, dann sich als Getränk einen Zitronen-Ingwer-Tee geben lassen und bat um ein Glas sowie fünf rohe Eier, die sie alles mit einem kleinen Tablett zu Tisch trug und sich neben Lauriam setzte - und ein entsprechend unmotiviertes "Morgen" von sich gab - Haare gerade so trocken mit einem Handtuch gerieben und entsprechend noch in einem halben Chaos, einem Gesichtsausdruck wo man meinen könnte, dass man ihre Seele aus dem Körper gerissen hatte und der Tatsache, dass sie gerade nach und nach die Rohen Eier in das Glas schlug, nur um dieses seltsam aussehende etwas im Glas mit einem Löffel verrührt in einem Schub runterzutrinken.

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394

Gestern, 17:33

Korina nahm einen Schluck von ihrem Kaffee, der bittere Geschmack half ihr, Scarlets Erzählung zu verdauen. Sie hatte eigentlich eher gedacht, dass jemand wie Scarlet, die jahrelang nur das nötigste bekommen hatte, umso mehr zugreifen würde, jetzt, da sie frei war. Ihr jetziges Frühstück entsprach einem dekadenten Festessen. "Ah, entschuldige, wenn ich jetzt unschöne Erinnerungen ausgegraben hab." Korina schnappte sich den Zuckerbecher, der in der Mitte des Tisches stand, und schüttete drei Löffel Zucker in ihren Kaffee. "Aber wenn du was warmes willst..." Sie hob die Tasse mit fünf Fingern am oberen Rand zu Scarlet hin, sodass sie den Henkel ergreifen konnte, "solltest du mal Kaffee probieren." Sie hatte das schwarze Getränk um einiges süßer gemacht, als sie es selbst bevorzugte, aber für eine Einsteigerin sollte das besser geeignet sein.
Auch Noire stieß jetzt zu ihnen. Die Katzenwandlerin sah nicht gerade fit aus, und die rohen Eier, die sie zum Tisch brachte und austrank, waren auch kein gewöhnliches Frühstück. "Guten Morgen, Schwesterherz. Da ist wohl jemand verkatert." neckte Korina, nicht wissend, dass sie Noires Zustand vorhin nur noch verschlimmert hatte.
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395

Gestern, 19:19

"Dich ... trifft keine Schuld ... du brauchst dich nicht entschuldigen... wie gestern schon nicht." erwiderte Scarlet, die sich dadurch nicht belästigt gefühlt hat. Für sie war das völlig "Normal" über solche Dinge zu sprechen, auch wenn sie gestern oft genug die Mahnung erhalten hatte darüber vielleicht nicht so zu reden, das hatte sie aber erneut elegant ignoriert. Wo ihre Aufmerksamkeit jedoch erregt wurde war, als besagte Person ihr die Tasse zum Greifen gab und anbot etwas "Warmes" zu trinken. Kaffee hieß dieses schwarze Wasser, was nicht wirklich appetitlich aussah, wobei sie schon schlimmeres gesehen hatte. Sie Griff - nicht wissend wofür der Henkel war, die Tasse mit beiden Händen am Rand. Was grundsätzlich daraus resultierte dass die Wärme des Getränks einen nach kurzer Zeit eigentlich zu unangenehm wäre - immerhin war der Kaffee frisch gebrüht und die Tasse würde die Wärme entsprechend nur am Henkel selbst gut abhalten können - doch die "Schmerzen" die eigentlich der Körper als Warnung empfinden würde waren bei ihr nicht existent. Sie roch zuerst daran und war an sich erstmal angewidert. "Sowas ... trinkt man und dass ... ist normal?" war die Frage, die sie entsprechend in die Runde warf, bevor sie vorsichtig die Tasse beidhändig an den Mund führte und einen Schluck davon nahm. Trotz des Zuckers der das Getränk eigentlich angenehmer machen sollte war das für ihre Geschmacksnerven viel zu bitter, reichte mit verzogener Mine den Becher zurück, nahm einen Löffel Zucker, welche sie in Ihr Glas Wasser gab und trank von dem nun in Zuckerwasser umgewandelte Glas Wasser. "Das .. schmeckt mir nicht. Das ist ... viel zu bitter."

Zur selben Zeit, in welcher Scarlet gerade mit der Tasse Kaffee beschäftigt war, war Korina ganz Feuer und Flamme ihre Schwester necken zu wollen. Ob bewusst oder nicht war nicht herauszulesen, sie vermutete eher letzteres, half der Situation jedoch nicht. "Bei dem gestrigen Abend ... und dem heutigen, schief krächzenden Hahn kein Wunder. ... Ich hasse Männer und deren stupide Ideen..." nun, sie könnte damit sicherlich so einigen Männern gerade krumm kommen mit der Aussage, mal davon abgesehen dass das auch in andere Wege missverstanden werden konnte, worauf sie eigentlich abzielen wollte war eher auf die "Männer" in der Taverne die diese Situation erst ins Laufen gebracht hatten.

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396

Gestern, 19:43

Dem heißen braunen Morgentrank brachte Scarlet eher Misstrauen entgegen, sie fragte, ob das denn normal sei. "Ich schon. Du scheinst es ja auch normal zu finden, Blut zu trinken." flüsterte Korina ihr zu. Im Nachhinein fiel es ihr irgendwie leicht, über den ekelerregenden Anblick gestern Abend zu scherzen, als Scarlet Siradda regelrecht mit Blut gefüttert hatte.
Auch mit Zucker war Kaffee einfach viel zu bitter für so manchen Gaumen, und auch Scarlet schien die Hitze der Tasse weniger zu stören als der Geschmack. "Ist eben nicht jedermanns Geschmack." sagte Korina, als sie die Tasse zurücknahm und dabei die Finger um den Henkel schlang, um zu zeigen, wie man das machte. "Aber vielleicht schmeckt dir ja Tee. Ist im Grunde nichts anderes als heißes Zuckerwasser. Mit Geschmack, aber ohne Bitter."

Zu Noires Problemen gehörte nicht nur übertriebener Alkoholkonsum, sondern auch ein gewisses Krächzen. Von Korina kam darauf hin ein peinlich berührtes Lächeln. "Oh, war ich das etwa? Ich hatte einen ziemlichen Schock gleich nach dem Aufstehen. Verzeih mir, Noire."

397

Gestern, 23:14

Auf die geflüsterten Worte von Korina schien sie am liebsten Einspruch erheben zu wollen, war aber mehr mit dem Kaffee beschäftigt als allem andere. Dass Ihr nicht alles schmecken konnte sah Sie auch sie ein. Als Ihr dann jedoch dieser "Tee" angeboten wurde, wurde sie auf jedenfalls hellhörig. "Tee ... das klingt ... interessant... Ist das wie ... Orangensaft ... nur warm?" der Vergleich hätte vielleicht besser seinen können, aber sie kannte nur noch wage von Orangensaft aus ihrer Kindheit. Sie war selbst etwas überrascht dass sie wusste was Orangensaft war. Das merkte man als sie wie in Gedanken vertieft einfach nach vorne blickte, geistesabwesend.

Das peinlich berührte Lächeln von Korina konnte sie nur zur Hälfte erkennen, was daran lag dass Sie das Glas, in welchen sie die Eier gerade hineinschlug, nochmal richtig entleerte. "Du hast ein Talent entwickelt solche Situation unbewusst zu verursachen ... erst auf dem Schiff, dann damals im Gefängnis ... mehr oder weniger, nun heute. Irgendwann verlier ich meinen Verstand für Immer und dann kannst du ausbaden was passiert, wenn mein Verstand sich komplett abschaltet. Du erinnerst dich? Damals vor dem Bad? Nur Schlimmer." - worauf sie anspielte aber nur Korina, Rouge, Kaithlyn und sie selbst wissen durften war als Korina mit einer eleganten Kette unglücklicher Ereignisse eine schmusende Hauskatzen-Noire auf Sie liegen beschworen hatte.

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398

Heute, 00:00

Korinas Vorschlag, Scarlet solle Tee probieren, fand schon mehr Anklang als der angebotene Kaffee, dem die Rothaarige schon vor dem ersten Schluck schon skeptisch gegenüber gewesen war. Bevor Korina ihr jedoch eine Tasse vom Buffet holen konnte, bestätigte Noire, dass Korinas Schrei ihr die Ohren hatten rasseln lassen. Neben anderen Lärmbezogenen Kapriolen erwähnte die Katzenwandlerin auch etwas, das Korina das schelmische Grinsen vom Gesicht wusch. "Äh, ich weiß nicht, wovon du redest, Noire, und wenn du weiter nachbohrst, biete Ich Scarlet Pfannkuchen zum Frühstück an." Rache, wem Rache gebührte. Bevor Scarlet Zeit hatte, nach Pfannkuchen zu fragen, wechselte Korina auch schon wieder das Thema. "Also dann, lass mich dir Tee zeigen. Wenn du bitte aufstehen würdest, damit ich auch raus kann..." Da Korina zwischen Scarlet und Siradda eingepfercht war, konnte sie nur zum Buffet, wo Teesiebe, Kräuter und Kessel mit heißem Wasser wartete, wenn jemand Platz machte. Oder wenn sie sich an jemandem vorbeizwängte, und so nah wollte sie niemandem auf die Pelle rücken.
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