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Freitag, 14. Februar 2020, 23:46

Sowohl Noires als auch Korinas Worte zeigten ihre Wirkung. Es übte sichtbar Druck auf ihn aus, was sein gestresster Gesichtsausdruck signalisierte. Aber es gab auch schlechtere Neuigkeiten: Er wurde wütend und auch er stand auf. "
Bereichern?! Seht mich gerne als einen Bösewicht, das tun so einige andere Bürger dieses Landes ebenfalls und das von beiden Lagern, aber diesen Vorwurf kannst du dir sonst wohin stecken! Ich habe keinerlei finanziellen Mehrnutzen durch das aktuelle System. Vielleicht würde die Vergütung für die Ratsmitglieder sinken, aber auch das wäre kein Problem. Genau genommen bringt die ganze Sache diesem Haushalt eigentlich aber auch nur Nachteile ein, nicht nur mir. Der Laden meiner Frau wird von vielen allein wegen mir und meiner Position gemieden und auch sie selbst durfte schon so manches Getratsche über uns mitbekommen.

Und dennoch bleibe ich bei meiner Meinung: Dieses Risiko einzugehen wäre ein großer Fehler. Es würden noch viel mehr Leben auf dem Spiel gesetzt werden und die meiner Familie würden sehr wahrscheinlich dazu gehören!
", rief er den beiden entgegen. Rhord, verwirrt darüber was er nun sagen sollte und Lauriam, der die Situation fürs erste im Blick behalten wollte, blieben still. Marta schien ihren Mann beruhigen zu wollen, doch der reagierte im Moment nicht auf sie.

"Ich mag ein Feigling sein und mein eigener Sohn beschuldigt mich dessen schon oft genug, aber ich werde es nicht zulassen, dass etwas geschieht, das meine eigene Familie in Gefahr bringen könnte. Als Vater mag ich versagt haben, aber ich werde dennoch das tun was ich für notwendig halte. Noire, du sagtest selbst du hast Geschwister. Wie weit würdest du gehen um sie zu beschützen? Und was ist mit dir, Korina? Oh und nebenbei... wie wäre es wenn ich nun endlich mal das Schwert überprüfen dürfte, wegen welchem ihr überhaupt hierhergekommen seid?!" Der aufgebrachte Erzmagier schaute mit einem todernsten Blick in Korinas Augen und streckte seine Hand zu ihr aus. Lauriam wollte sich bereits einmischen, doch der Artefaktesammler war schneller. "Ich bezweifle, dass ihr länger als notwendig mit jemanden wie mir, einem selbstsüchtigen, gierigen und rassistischen Etwas zu tun haben wollt, ist dem nicht so? Also lasst es uns hinter uns bringen!", fragte er leicht zum Spezialagenten blickend, doch sein Fokus lag nach wie vor mehr auf Korina.

Marta konnte man derweil ansehen, dass sie mit ihrem Emotionen kämpfte. Das alles war wahrlich nicht der Verlauf den sie sich vorgestellt hatte.

_____

Der Geist antwortete auf Amid wie gewünscht, was diesen freute. Die Geisterfrau fragte zuerst selbst ein paar Fragen, packte dann aber mit ihrer Erklärung aus. "Was diese Falle angeht, ich habe sie eigentlich für den Fall aufgestellt, dass ein Geist uns besuchen kommt, es irgendwie hinter die dicke Tür schafft und ich nicht da bin! Vater wird kaum dauerhaft in die Geisterwelt blicken, daher ist die Wahrscheinlichkeit noch nicht einmal so hoch, dass er dich hier entdecken würde... nun außer wenn du Pech hast. In jedem Fall, er weiß von ihr nichts. Jedenfalls... sieh das hier einfach als Absicherung dafür, dass ich zumindest einmal mit einem der potentiellen Einbrecher in Kontakt kommen kann. In deinem Falle war es nun dagegen mehr ein Mittel um bestätigt zu bekommen, dass jemand mir folgt - denn sonst könnte ich mir alles kommende sparen.

Der Jugendliche ging die paar Treppenstufen wieder hoch und wischte das Symbol, das einen Teil des Paares ausmachte, mit etwas Spucke weg. Im nu war Nyx wieder frei... nun zumindest zu einer Seite hin. "Mir ist bewusst, dass du eben gelogen haben könntest, aber ich habe weder die Möglichkeit noch die Zeit um dahinter zu kommen. Wer weiß wie lange die anderen von euch dort oben ihn noch bei der Stange halten kann. Also komm mit, ich erkläre es dir auf dem Weg.

Amid drehte sich wieder um und begann wie zuvor die Treppen hinunterzugehen, erwartend dass der Geist ihm folgen würde. Die andere Richtung war sowieso noch für sie blockiert, ihr blieb daher eh keine große Wahl. Während er zuvor noch lockerer gesprochen hatte wurde er nun ernster. "Um es kurz zu fassen, ich will erfahren was dieser Mann da unten zu verbergen hat. Mein ganzes Leben schaffte ich es nie da hinein. In meiner Kindheit, weil es keinen Schutzanzug gab der mir hätte passen können und heutzutage wahrscheinlich, weil er befürchtet, dass ich etwas tun könnte, was er nicht sehen möchte... womit er wohl gar nicht mal so falsch liegt.” So viel zu dem “Was“ er möchte, aber einen Grund hatte er auch noch hinzuzugeben. "Es gibt so vieles über ihn was ich mir nicht erklären kann. Meine Mutter hatte mir hin und wieder erzählt, dass er einst ganz anders war. Er soll ein mehr aufgeschlossener, auch für die Allgemeinheit sympathischerer Mann gewesen sein, mal ganz davon abgesehen, dass er damals nie diese Nervenzusammenbrüche und andere Schwächungen gehabt haben soll. Und all diese Veränderungen begannen um die Zeit herum als ich geboren wurde. Lange Zeit habe ich gedacht, dass ich der Grund dafür gewesen sein könnte, warum auch immer, doch seit den letzten Jahren und insbesondere den letzten Monaten gab es eine auffällige Entwicklung.” Amid hörte einmal kurz auf mit dem Reden, da er das alles noch ein letztes Mal strukturieren wollte.

"Irgendwann hat er angefangen immer öfters während der Nacht sich in diesen Keller zu verkriechen. Seit einigen Monaten hat er sogar angefangen auf dem Sessel auf dem er nun immer noch sitzen müsste, zu schlafen, immer gleichzeitig in seinem Blickwinkel die Eingangstür und die Kellertür. Dass er von dort nur noch öfter nach unten ging war von da an kaum mehr verwunderlich.
Es ist als wäre er besessen, wenn es darum geht und offensichtlich will er möglichst niemanden bei sich haben während diesen Zeiten. Ich würde ihm ja gerne hinterherschleichen, doch ohne einen Schutzanzug für mich selbst wäre das zu gefährlich. Und dennoch: Ich habe ein sehr schlechtes Gefühl bei der ganzen Sache und in Anbetracht dessen, dass er mittlerweile jede Nacht hierhierkommt... Wer weiß wie lange es noch dauert bis etwas schreckliches geschieht.
” Nachdem der Jugendliche dies gesagt hatte kamen die beiden auch schon unten an. Sie waren in einer Art Vorraum, der breiter war als der Gang zuvor, an dessen Ende stand eine noch größere Tür als die vorherige. Die Tür besaß ein normales Schlüsselloch, aber das war noch nicht alles, denn links und rechts von dem Schlüsselloch waren zwei kreisrunde Flächen. Zur Seite gab es ebenfalls einen Raum mit einem dicken Schloss an der Tür

"Und hiermit geht er sicher, dass niemand ohne sein Wissen hineinkommt. Es gibt insgesamt drei Schlüssel, die benötigt werden. Rate doch mal was man tun muss.

_____

Luina erklärte das Missverständnis, gab noch ein paar Beschreibungen bezüglich der Persönlichkeiten der beiden Magier und schließlich bekamen sie dann zusätzlich die wenigen Informationen über den Jungen, die zur Verfügung standen. Hüftoch und braune Haare... das ist nicht viel.

Das Ergebnis kam kurz darauf durch und... die Barriere war weg, sonst gab es nichts zu berichten.
"Okay, wie wollen wir weitermachen? Mir selbst fehlen im Moment weitere Ideen hierzu. Mal von dem abgesehen, was ich eben noch vorgeschlagen hatte, aber das können wir noch nicht machen..."

Itzuki hatte ebenfalls keine Ideen, doch wusste jemanden, die vielleicht etwas beitragen könnte, die sonst niemand auf dem Schirm hat. "Sag mal Scarlet, gibt es irgendwas, was du nun ausprobieren wollen würdest?"

____

Währenddessen geschah endlich mal wieder etwas in Vadas Nähe! Eine Frau, die um die 50 Jahre alt zu sein schien, trat durch die sich öffnenden Tore und begann sich in Richtung Stadt zu bewegen. Wie die Kutsche zuvor wurde auch sie begleitet, diesmal aber nur von einer Wache. Zur selben Zeit tauchten auch die beiden Jungs wieder auf, die im Anwesen verschwunden waren. Sie wurden rausgeschliffen und man konnte deutlich hören, dass die Wachen nicht erfreut über ihren Besuch waren. Sie liefen davon, auch zur Stadt hin, aber sie schienen ein anderes Ziel als die Frau zu haben.

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Samstag, 15. Februar 2020, 13:59

Noire sagten ihren Part zu der Meinung und auch Korina, die erstaunlich versiert über die Geschichte von Alvenheim Bescheid wusste - was Noire jetzt überraschte da Sie Korina nicht für den Geschichtlich-Politischen Typ hielt - und lies Korina von ihren Gefühlen beflügeln - nur um eine Retourkutsche zu erhalten, die Sie erstmal nicht verstand als diese an beide gerichtet wurde. Noire selbst hatte das grundsätzliche System und die, die den Wandeln bedrohen würden, kritisiert, nicht jedoch Reyson, den Sie in dem Lager sah, die den Wandel möchten, aber das Risiko so nicht eingehen konnten da Sie in einer zu geschwächten Position wären. Dass Korinas Äußerungen die ganze Situation dann verschärften als er - unbegründeter Weise falsch - aufgeheizt wurde von Ihr, durften Sie nun spüren. Dass er dann Noire's Geschwister in ein Argument brachte rieb der eh schon geplagte Katzenwandlerin schon ganz schön Salz in offene Wunden, zügelte Sich aber gerade noch so etwas sehr Dummes zu tun, Rhord zuliebe, als Sie sich immer wieder wiederholend selbst zusprach dass das Leben vieler Freunde und Unschuldigen auf dem Spiel stand, wenn sie das hier vermasseln würde wegen ihrem Temperament, dass sie vorher nicht kannte zu besitzen.

"Ihr habt mich missverstanden Reyson. Ich sehe euch nicht als einer der Personen, die ich gerade kritisiert habe. Ich sehe euch als Opfer dieser ganzen Scharade von Korruption, da Ihr den Wechsel sehen wollt, aber die Risiken nicht tragen könnt die es mit sich bringt aufgrund der besagten Bedrohungslage, die die andere Partei bereits subtil angedroht hat durchzuführen wenn der Wechsel eingeleitet werden würde durch euch, den Parteien, die einen Wechsel sehen wollen." Noire, die noch saß entgegen ihrer Schwester und Reyson, versuchte durch klare, direkte Worte und fokussiertem Blick sein Gemüt wieder zu beruhigen. "Ihr fragt mich wie weit ich gehen würde um meine Geschwister zu beschützen? Meine Antwort ist einfach: Ich würde alles riskieren wenn selbst die kleinste Chance besteht uns alle vor etwas Schlimmes zu bewahren oder etwas zum Guten wenden zu können. Ich habe es schon einmal getan. Ich würde es jederzeit Wiedertun." Sie beugte sich vor, Die Finger in die Hände übereinanderliegend zusammen, mit den Ellenbogen auf ihren Knie ablegend nach vorne gebeugt, blickte sie Reyson erneut ernst an. "Mein Akzent wird mich bereits verraten haben, falls nicht spreche ich es gerne noch einmal an. Meine Heimat ist Iridae. In Iridae war die politische Situation gleich, wenn nicht sogar schlimmer als hier in Alvenheim. Sklavenhandel war öffentlich geduldet. Verkauf von Sklaven war an der Tagesordnung. Die Regierung, demokratisch gewählt, war nur eine Farce zwischen Senatoren des Volkes und Senatoren der Reichen. Und - wie sich jeder korrekterweise denken kann - saßen die Reichen an der Macht und blockierten den Wandel, denn der Wandel hätte die Reichen verarmt und die Armen endlich Menschenwürdig behandelt. Ich war Teil des 'Coup d'Etat' der Fraktion, die den Wandel wollte und wir riskierten alles auf eine Karte um die Korruption zu beenden. Und falls die Nachrichten Alvenheim, die mit Iridae Seehandel betreibt noch nicht erreicht hatte: Wir waren erfolgreich. Zwei große Drahtzieher der reichen Senatoren wurden gestürzt und der Senat konnte endlich die Demokratie einführen für das der Senat gedacht war. Seit dem Wandel verbesserte sich das Leben deutlich, auch wenn es nur seit kurzer Zeit der Fall ist. Seit dem hab ich entschieden auf Reisen zu gehen, außerhalb Iridae, meiner Heimat und Komfortzone, um meinen Horizont zu erweitern und das Leid außerhalb meiner Heimat mit meiner Heimat zu verbessern, wissend dass es meinen Geschwistern gut geht, mit engen Freunden und Partnern an meiner Seite. Könnt Ihr mir immer noch in die Augen sagen ich sehe euch als einen korrupten Politiker mit dem Hintergrund, den ich euch eröffnet habe? Meint Ihr wirklich ich würde nicht ansatzweise verstehen was für ein Leid Ihr ertragen müsst?"

@Tobi: @Night Zap:

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Amid war ein seltsamer, junger Mann, soviel stellte Nyx schon fest, was nur bekräftigt wurde als dieser auf Ihre Fragen einging. Es war seien Falle für den Fall, dass es jemand schaffen würde an der massiven Türe irgendwie vorbeizukommen und dass er die Möglichkeit hätte mit dem Einbrecher in Kontakt zu kommen, aber auch das Reyson davon nichts wüsste. Das könnte alles eine Lüge sein, genauso wie Nyx ihn anlügen könnte und würde wenn Sie feststellt dass es notwendig wird. Erstaunlicherweise verblieb Sie jedoch nicht in der Falle, denn der Junge löschte mit etwas Spucke das Symbol auf seiner Seite, so dass der Rückweg zwar blockiert, aber der Weg nach vorne wieder frei wurde, die exakt gleichen Gedanken äußern doch des Zeitmangels wegen wollte er vorwärts kommen. Er wusste also dass Sie da oben nur da waren, um Ihn abzulenken. Wissend, dass er so weit dahinterkam musste Nyx in Vertrauen und folgte ihm, während er darauf vertraute, dass Nyx folgte, weiter erklärte. Er selbst wollte wissen was da unten war und schilderte den Hintergrund - seine Vergangenheit, seine Vermutung und die zwei Wesensänderungen, die die Gruppe auch bereits erfahren hatte - Information deckt sich alles mit dem, was sie über ihren Auftraggeber als auch gestern in Erfahrung bringen konnte, was Nyx's Vertrauen in Amid soweit festigte, dass sie ihm vorsichtig vertraute.

Als er erzählte, dass er, Reyson, schon fast wie im Wahn immer Nachts in den Keller verschwand und immer im Sessel schlief während er Eingangstür und Keller beobachtete, während er klar zu erkennen gab dass niemand das erfahren dürfte was da unten vor sich geht. Amid selbst war jedoch nicht in der Lage dazu - Schlüssel besitzend zumindest für die obere Tür, wegen dem Schutzanzug, den er dazu benötigten würde. Erklärung schon fast passend abgeschlossen, standen Sie nun in einem Vorraum, mit einer großen Türe, größer als die obere, dicke Metalltüre, einem weiteren Schlüsselloch, zwei kleinen kreisrunden Flächen und eine weitere Türe, jedoch mit einem dicken Schloss statt einer massiven Tür wie dieser. Die entsprechend offensichtliche Frage richtete er an Nyx. Diese schwieg bisweilen bis sie zum Reden dran kam. "Die Tür mit dem gewaltigen Schloss dürfte der Raum mit den Schutzanzügen sein." gab sie als wohl offensichtliche Antwort von sich. "Die Türe vor uns muss alleine zu öffnen sein wenn er diese auch alleine Betritt. Neben dem normalen Schloss, wofür du hoffentlich den Schlüssel besitzt, sind die zwei kreisrunden Flächen wohl Haltepunkte für die Hände, um Magie einfließen zu lassen. Eine Einrichtung um entweder eine bestimmte Art von Magie einzuleiten zum Freischalten oder ein durch Magie zu öffnendes Schloss, je nachdem wie ausgeklügelt muss Magie wie ein Puzzle eingeleitet werden und bestimmte Knoten innerhalb der Türe geschlossen oder geöffnet werden um den innenverbauten Mechanismus zu öffnen währen der Schlüssel alleine nur den Mechanismus der Magie überhaupt ermöglich und freischaltet." Nyx brachte ihre eigenen Vermutungen und Ihr Wissen ein dass sie in Zuge ihrer Laufbahn aneignete. Der Mechanismus, den sie nannte, war, wenn man das als erstes hört, vollkommen unvorstellbar für Nichtmagier, doch sie vermutete dies aufgrund der zwei Handgroßen Flächen und der Tatsache, dass es von einer Person bedienbar sein muss wenn Reyson es immer bediente und Amid schilderte, dass er keine Drittpartei erwähnte.

Nyx selbst nutze aber nach einer kurzen Pause den Moment. "Was ich anbiete ist etwas was du jetzt bereits erwarten wirst, korrekt? Du hast genauso Interesse daran herauszufinden was hier vor sich geht bevor eine Katastrophe passiert, die nicht mehr zu stoppen ist, ja? Wir haben die Möglichkeit diesen Keller ohne Schutzanzug zu betreten und haben genauso großes Interesse an dieser großen, mysteriösen Geschichte die er hier versteckt hält, nachdem er sich ... sehr seltsam und offensichtlich verbergend verhält. Also warum kooperieren wir nicht miteinander. Eine Hand wäscht die andere, auch wenn du einer dir nicht sichtbaren Fremden vertrauen müsstest, unsere Intentionen nicht wissend, so wie wir dir vertrauen müssten, deine Intentionen nicht wissend, gefahrlaufend verraten zu werden."

@Tobi:

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Erneut, nachdem Kallin bekräftigte dass das mit dem Tier so stattfinden würde wie Sie es sich vorstellte - nicht wissend dass dem Tier ja nachgeholfen werden konnte - entwickelte sich das ganze weiter im Gespräch. Dass diese besagte Barriere dann in der Geisterwelt wieder weg war und dadurch wieder sichtbar war für Scarlet wenig von Belang, verstand Sie vieles davon eh nur oberflächlich. Dass Itsuki dann aber bekräftigte ob sie nicht selbst Ideen einbinden wollte überlegte sie. "Die Barriere ist jetzt weg ... wenn wir jetzt den Spruch nochmal durchführen ... wird Sie wieder auftauchen oder? Und wenn die Barriere dann zerstören würden wir ja sehen was sich darin befindet oder? ... Das wäre eine ... Idee. Die andere wäre ... den Zirkel da auf dem Boden ... anzupassen. Es wirkt so unvollständig an ... mehreren Stellen. Sind solche Kreise nicht immer ... gleich? Symmetrisch? Und ... wir könnten den Zirkel mit Blut ausfüllen ... aber das war wohl damals nicht so..." Scarlet war bei weitem keine erfahrene Magierin, einfach nur eine seelisch gebrochene Verrückte Angeborene die mit Blutmagie umgehen konnte und grade Ihre Ideen einwarf.

@Tobi: @Raisen:

Night Zap

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Wohnort: Irgendwo in Aloria

Beruf: Lore für Aloria erfinden

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543

Samstag, 15. Februar 2020, 19:11

Auf die Tiraden von Noire und Korina verteidigte Reyson sich nur mit schwachen Argumenten, fand Korina. Er wollte seine Familie nicht auf die Abschussliste jener setzen, die das momentane System aufrecht erhielten, aber seinen Sohn ließ er trotzdem schön mit der Unterschicht rumhängen und deren Rechte unterstützen, das würde ihm doch sowieso viele Feinde machen. Auch brachte er die Familien der beiden Debattierenden ins Spiel, er fragte, wie weit sie zu deren Schutz gehen würde. Und Noire bestätigte, mit kompletter Ehrlichkeit: Sehr weit. Korina hingegen wusste nicht so genau, wie weit sie zum Schutz ihres letzten Familienmitglieds gehen würde, aber sie wusste, was Kaithlyn und ihre Eltern über jemanden wie Reyson denken würden.
"Meine Familie könnte es nicht hinnehmen, im Angesicht dieser Ungleichheit den Weg des Feiglings zu wählen. Und wir wissen sowieso, dass man nicht wirklich "überlebt" wenn man nur demütig den Kopf senkt und sich der Situation fügt. Ein Mensch, der am Rückgrat verletzt wird, kann nicht mehr gehen. Ein Mensch von Anfang an kein Rückgrat besitzt, ist schon verloren. Aber ein Mensch, der stehen und gehen kann, der kann andere tragen." Diese drei Sätze waren ein ailfennaisches Sprichwort, geboren in der Zeit, als das Kaiserreich das Land eroberte und die Frage war, ob man sich ergeben oder kämpfen sollte. "Wenn ich also das System so akzeptiere, weil es sicherer für mich und meine Familie ist, lasse ich sie in Wahrheit fallen."
Als Reyson dann noch einmal auf das Schwert zurückkam, platzierte Korina es mit Furore auf dem Tisch, hart genug, dass man die verbleibende Flüssigkeit in den Teetassen vibrieren sehen konnte.
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@Tobi: @Soren:

544

Samstag, 15. Februar 2020, 22:55

Noire wies auf ein Missverständnis hin und machte ihren eigentlichen Standpunkt noch einmal eine Stufe klarer. Sie ging auf ihren Hintergrund ein und redete auch über diesen ‘Coup d’Etat‘, der auf Iridae das Blatt wendete. An dieser Stelle konnte man dem Erzmagier ansehen, dass er überrascht war, als er für einen Moment Noire anschaute. Nicht wütend, einfach nur überrascht. Für einen Moment schaute er nachdenklich weg, ehe Korina wieder mitmischen wollte und wie aufgefordert ihre Sichtweise offenbarte. Doch auf diese konnte dieser Mann nur seinen Kopf schütteln.

"Ich frage mich, ob du das immer noch so sagen könntest, wenn diese Familie nach einem Fehlschlag dir wegstirbt. Du kannst noch so sehr mit Sprichwörtern und dergleichen um dich werfen, aber es ändert nichts an der Fatalität eines Scheiterns. Dutzende Leben und deren Zukunft aufs Spiel zu setzen... Es klebt bereits dank meiner Untätigkeit Blut an meinen Händen, aber heißt das, dass ich riskieren muss mich in diesem suhlen und das aus der reinen Hoffnung, dass doch nicht alles so schlimm endet? Wir reden hier von etlichen im Moment funktionierenden Existenzen! Was soll ich diesen sagen bei einem Scheitern, wenn sie ebenfalls abstürzen? “Wir haben es zumindest versucht“? Es sind vielleicht schöne Worte, doch nichts daran kann jemanden ernähren und am Leben halten!”, antwortete er mit einem leicht wütenden Blick, welcher darauf in Noires Richtung wechselte.

"Zuerst einmal möchte ich mich entschuldigen. Es klang so, als würden sie mich mit den Blutsaugern in eine Schublade stecken. Und ja, ich habe von der frohen Kunde gehört. Eine schöne Entwicklung, wie ich sagen muss. Aber dennoch, sie haben es selbst gesagt: Das Risiko war groß. Ihr habt alles auf eine Karte gesetzt. Euer Erfolg mag für euch sprechen, doch was denkt ihr wäre bei einem Scheitern geschehen? Was wäre aus der bürgerlichen Fraktion in der Regierung geworden, wenn herausgekommen wäre, dass einer von ihnen so ein Coup d’Etat unterstützte? Die Situation hätte sich hoffnungslos verschlimmert und was mit den Involvierten geschehen wäre... Es ist nicht dazu gekommen, doch ich kann nicht anders als es mir vorzustellen.

Endlich nahm der Artefaktesammler das Schwert in seine Hände und zog erst einmal nur ein wenig die Klinge aus ihrer Scheide, um sie sich genau anzuschauen. Er konnte sehen wie der Stahl seine Augen widerspiegelte. Dann jedoch zog er die Rabenklaue komplett hinaus, richtete ihre Spitze dabei aber bedachtsam weg von all den anderen. "Zuerst einmal... was wurde euch gesagt was diese Dämonenstahlklinge können soll? Es wäre gut zu wissen, ehe irgendeine Art von Unfall geschieht.

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Der Geist gab seine Vermutungen preis, während denen Amid aber weder etwas sagte, noch irgendwie gestenhaft reagierte. Darauf bot sie dann aber auch das an, was der Junge sowieso selbst vorgeschlagen hätte, hätte sie es jetzt nicht getan. Doch als davon erzählte, dass sie einen Weg haben hinein zu kommen, ohne Schutzanzug, begann er seine Stirn zu runzeln.
"M-Moment mal? Ohne Schutzanzug?” Amid legte eine Hand kurz an sein Kinn und überlegte und verstand einen Moment später, was wohl damit gemeint war. "Mein Vater hat mich immer wieder davor gewarnt ja nicht zu versuchen dort hinein zu gehen und das seitdem ich denken kann. Die möglichen Folgen hat er ebenfalls nicht für sich behalten...” Für einen Moment blieb der bisher so gewitzte Jugendliche still und ehe er einmal tief ausatmete kam auch nichts von ihm. "Als mir die Idee kam hätte ich nicht gedacht, dass ich einen Dämon ins Haus kommen lassen würde... Wenn man mit Einbrechern zusammenarbeiten möchte muss man aber wohl mit sowas rechnen, hm? ... Okay, aber damit das klar ist: Wenn es sich um nichts handelt, wegen dessen man ihn auf der Stelle stoppen muss, möchte ich, dass er den Behörden übergeben wird. Es wäre nicht nur wie ich finde der richtigere Weg, es ist auch für die Anti-System Seite mehr vom Nachteil, wenn er einfach getötet werden würde. Das Gegenteil wäre der Fall, wenn ihm der Prozess gemacht werden würde... Mal ganz von der Chance zu schweigen, dass jemand auf seinen Stuhl gesetzt werden könnte, der eine Veränderung herbeibringen möchte. Es wäre ein schöner Nebeneffekt, wenn man bedenkt, dass nur noch eine Stimme gegen das System notwendig ist...” Da fiel Amid auf, dass das dem Geist mit welchem er redet vielleicht nicht bewusst ist. "Achja, zum Verständnis. Diese Gesetze sind stark verankert und solange mindestens drei der elf Ratsmitglieder gegenhalten ist nichts daran zu ändern und genau an dieser Schwelle befinden wir uns im Moment. Gerade deswegen wäre es von Vorteil, dass alles jenseits dieser Aktion auf dem legalen Wege passiert... Nur leider nimmt mich die Stadtwache was das angeht nicht sonderlich ernst, weswegen ich für die Beweise zu diesen Mitteln greifen muss...

Amids Blick wanderte wieder zu der Tür zu dem Artefaktraum.
"Was das hier angeht, du lagst bereits zum Großteil richtig. Jedoch nicht komplett. Zunächst einmal scheint es eine Reihenfolge zu geben, die jedoch nicht fest ist. Außerdem ist ein Mechanismus installiert, der nach zwei Falscheingaben die Tür komplett verriegelt für ein paar Stunden. Das verhindert, dass man einfach durchs Ausprobieren das Schloss knacken kann und auch weswegen ich sie jetzt nicht berühren werde.
Daraufhin zeigte der Magier von links nach rechts und damit von außen nach innen auf die Kreise und das Schlüsselloch.

"Zunächst einmal, alles was ich dir jetzt erzähle habe ich sehen können, als mich in einer Ecke auf der Treppenseite einmal mit der Dämmerungsmagie aus einem Symbol versteckt hatte und ihm beim öffnen beobachtet hatte. Hinter der ersten Fläche befindet sich eine Platte, die sich mit einer bestimmten Art von Magie durchdringen lässt. Kommt die Magie durch, öffnet sich dieses Schloss... das Problem dabei ist nur, dass man selbst mit Ausprobieren schlechte Karten hat, denn während die Tür geöffnet ist kann man die Platte austauschen. Die anderen Exemplare befinden sich darin und unregelmäßig wechselt er diese aus, sobald er raus geht.
Das Schlüsselloch übersprang der Junge und ging zu der anderen Fläche über. "Das hier lässt sich nicht austauschen, aber was hier notwendig ist, ist dass man mit einem Finger in der Mitte beginnend ein bestimmtes Zeichen nachmalen muss.
Und zuletzt ging er zurück auf das Schlüsselloch. "Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen gibt es hierzu nur zwei Schlüssel, die passen. Einer ist in seinem Besitz und einer in einem Tresor des Staates - eine Bedingung, die ihm gestellt wurde ehe er das Teil hier einbauen durfte. Wie du sehen kannst ist dies ein Mechanismus der wahrscheinlich sogar den der Schatzkammer des televanischen Kaisers in den Schatten stellt... weswegen es nicht einfach ausreicht in der Nacht herzukommen und versuchen das Schloss aufzuknacken. Bevor ich mit meinem Vorschlag fortfahre, hast du irgendwelche eigene Ideen oder Fragen hierzu?

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Itzuki schmunzelte als Scarlet ihre Ideen vortrug, worauf Kallin ihn aber für einen Moment nur fragend anblickte. Man konnte ihm ansehen, dass er sich fragte, was der Fuchswandler als Antwort erwartet hätte. Dieser schaute jedoch im Moment mehr in die Richtung von Luina - nicht wissend dass sie womöglich grad gar nicht am Steuer ist.
"Und Luina, wollen wir irgendwas davon ausprobieren? Immerhin, ein frei denkender Geist wie der von Scarlet kann auf Ideen kommen auf die ein mehr logisch und analytisch vorgehender Forscher eher selten kommen würdet. Wer weiß, vielleicht finden wir ja etwas so unerwartetes wie diese Vorschläge heraus?"

Raisen

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545

Montag, 17. Februar 2020, 21:28

Indras Angriff war auch nichts weiter, als ein Fehlschlag. Die Barriere wurde zwar zerstört oder deaktiviert, aber sie lernten nichts daraus und so langsam gingen ihnen die Ideen aus. Aufgrund der Ratlosigkeit, die sich breit machte, fragte Itsuki dann noch Scarlet, ob sie denn eine Idee hatte - im Sinne von "jemand, der nichts damit zu tun hat, geht anders an die Sache heran". Doch auch ihre Ideen waren dürftig...fand zumindest Amen. "Die Barriere ist jetzt weg ... wenn wir jetzt den Spruch nochmal durchführen ... wird Sie wieder auftauchen oder? Und wenn die Barriere dann zerstören würden wir ja sehen was sich darin befindet oder? ... Das wäre eine ... Idee. Die andere wäre ... den Zirkel da auf dem Boden ... anzupassen. Es wirkt so unvollständig an ... mehreren Stellen. Sind solche Kreise nicht immer ... gleich? Symmetrisch? Und ... wir könnten den Zirkel mit Blut ausfüllen ... aber das war wohl damals nicht so...", äußerte Scarlet ihre Gedanken. "Und Luina, wollen wir irgendwas davon ausprobieren? Immerhin, ein frei denkender Geist wie der von Scarlet kann auf Ideen kommen auf die ein mehr logisch und analytisch vorgehender Forscher eher selten kommen würdet. Wer weiß, vielleicht finden wir ja etwas so unerwartetes wie diese Vorschläge heraus?", meinte der Fuchswandler dazu.

Statt Luina antwortete aber zuerst Amen, der schließlich noch Herr seines Körpers war. "Ich weiß nicht, ob Indra erneut so viel Magie aufbringen kann, um die Barriere in der Geisterwelt zu zerstören...und ich denke, das Ergebnis wäre das gleiche", sprach der Weißhaarige seine Gedanken. Er wüsste nicht, was es sich bringen würde, die Barriere in der Geisterwelt ein zweites Mal aufzubrechen. "Den Zirkel abzuändern ist denke ich nicht das Ziel vom ganzen. Zudem es dann ja einen komplett anderen Effekt haben kann, der dann wieder nichts mit dem Experiment von damals zu tun hat...ich denke, solange sich keiner anbietet, in den Zirkel zu treten, werdet ihr nicht herausfinden, was es damit auf sich hat." Amen kratzte sich am Hinterkopf. Auch nicht das Ergebnis, das er sich erhofft hatte...

"Den Zirkel abzuändern ist keine Option. Wir können grundsätzlich alles ausprobieren, aber die Ausgangslage muss die selbe bleiben. Heißt: Der Zirkel muss so bleiben. Ändern wir ihn, haben wir einen komplett neuen Zauber. Ich denke das nächste ist der Tierversuch. Leblose Objekte und organische Dinge bleiben zumindest intakt. Wenn ein Tier ebenso unbeschadet bleibt, können wir den nächsten Schritt wagen. Viel mehr fällt mir im Moment nicht ein. Zumindest, um herauszufinden, was der Zirkel alles kann. Dass ich denke, dass der Zirkel nur ein Teil vom Spruch ist und uns etwas fehlt, habe ich ja schon gesagt...vielleicht können wir noch herausfinden, was der Zirkel alles macht und dann beenden wir das ganze fürs erste", waren Luinas Worte, die Amen nachsprach. Luina hatte gemerkt, wie es Amen ausgelaugt hatte, dass er so lange nicht am Steuer war, weshalb sie ihm eine Pause gönnen möchte. Sie möchte das nun auch nicht so weit hinausziehen, dass schon vollkommen absurde Sachen getestet werden. Sofern sie keine Ideen haben, müssen sie einer anderen Spur nachgehen. Luina hatte ja schon eine Idee, für die sie allerdings herausfinden muss, was mit Tinia nach dem Experiment passiert ist.

546

Montag, 17. Februar 2020, 22:36

Amid benötigte einen guten Moment bevor er verstand, was Nyx da genau implizierte als sie meinte, dass sie keinen Schutzanzug benötigten würden. Dass Ihm die Idee überhaupt kam, dass sich unter den anwesenden da oben ein Dämon befindet war eine Kunst für sich, denn Rückschlüsse auf die Magieresistenz von Dämonen zu ziehen sollte, wenn man das Weltbild von Dämonen kannte, nicht die erste Idee sein. Seine Bedingungen wie hier vorgegangen werden sollte waren dann ebenso erstaunlich gemäßigt wie auf lange Sicht zielführend wenn Sie etwas über den legalen Weg erreichen wollten. Das ganze erinnerte Sie ein wenig an die Geschichte wie Nyx überhaupt zu Noire und den Schattenwölfen kam - eine grenzwertige Aktion nach der anderen da der legale Weg nur am Ende genutzt werden konnte, wenn die Wahrheit durch die Sieger geschrieben wurde. Ironisch der Verlauf - Ironisch auf die Wahrheit, denn Sie traf erstaunlicherweise überall und immer zu, aber sicherlich für Noire eine Nachricht, die sie sicherlich so zustimmen könnte und den anderen auch in irgendeiner Form schmackhaft gemacht werden kann, wenn Sie unter dem Deckmantel arbeiten. "Diesen Bedingungen sollte nichts einzuwenden sein. Dass du dir im Klaren bist dass dies auch Grenzen besitzt reicht uns aus - Solange es vermeidbar ist, soll der Legale Weg das Ziel sein und bleiben außer allen unser Leben und der von den Bewohnern Alvenheim steht auf den Spiel. Wir haben genauso Interesse daran das Alvenheim den Wandel sieht, nachdem wir uns selbst ein grobes Bild von diesem alten System machen konnten."

Daraufhin erfolgte eine Teilbestätigung sowie eine ausführliche Erklärung zu dem Schutzmechanismus. Nyx hat viel gesehen und erlebt aber dieses Schloss war übertrieben prunkvoll. Neben dem "Schlüssel", von dem es nur zwei Exemplare gibt, war einer in Besitz von Reyson, der andere in einem Tresor des Staates. Dann kam die erste Fläche hinzu die, wenn man es nicht wusste, ein Glücksspiel war welche Magie von Nöten ist um die Platte zu durchdringen. Und das Sahnehäubchen war der Punkt mit dem Symbol, dass nachzuzeichnen war. Nyx stand vor der Türe, zwischen Amid und der Türe, und starrte die Flächen in Fragen nur an. "Was auch immer da dahinter sein soll ist absolut übertrieben abgesichert oder ein Staatsgeheimnis dass die Welt nicht erfahren sollte." war die plumpe Erkenntnis, die Nyx von sich gab. "Wenn Reyson hinter der Türe ist wäre der einzige Weg der Schlüssel aus dem Tresor und dass ist genauso eine irrsinnige Aufgabe wie diese Tür selbst. Klaut man seinen Schlüssel würde er es sofort merken oder viel zu schnell wenn dein Vater bereits so paranoid wachsam ist. Seinen Schlüssel zu fälschen wäre eine Option, ich bezweifle aber dass wir die Zeit dazu haben noch dass es funktioniert wenn sie dafür vorgesorgt haben das Kopien nutzbar sind - außer sie haben nicht geglaubt dass der Schlüssel kopiert werden kann." das war zu aller erst ihre Erkenntnis zu dem normalen Schlüssel. "Dann die Magieplatte: Es muss Magie sein die dein Vater nutzen kann, was wäre das? Wie viele Möglichkeiten haben wir und wie viel konntest du mit deinem allsehenden Auge erkennen? Es eingrenzen zu können, besonders wenn man weiß welche Magie zuletzt genutzt wurde bevor die Platte ausgetauscht wurde könnte es ein wenig eingrenzen - aber immer noch ein absoluten Glücksspiel werden." und zu allerletzt das wohl komplizierteste "Bei den Symbolen muss es auch entweder ein Muster oder eine gewisse Anzahl an Möglichkeiten rausnehmen können. Was konntest du hier erkennen? Alternativ - wie gut kann man das Abfahren an der Platte erkennen, sind Restspuren erkennbar. Alles hat ein System, immerhin muss sich der Anwender an dieses System erinnern können."

Es waren zwar mehr Feststellungen als tatsächliche Vorschläge doch Nyx wollte auch wissen, wie weit ihre Vermutungen stimmten und inwieweit sich das mit seiner Idee deckt, immerhin scheint er schon länger an einem Plan zu tüfteln da rein zu kommen und hat hier den Informationsvorteil.

@Tobi:

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Ihre Klarstellung allein hat ausgereicht dass sie zumindest seinen Zorn wieder auf dein normales Niveau senken konnte, während Korina sich mit ihrer Aussage mehr oder weniger noch den Rest Zorn einhandelte, besonders nachdem sie fast den schönen Tee und die Plätzen vom Tisch haute als sie die Rabenklaue auf den Tisch knallte. Die Zeit während Korina Ihre Antwort kassierte nahm sich Noire die Tasse Tee, welche sie vorsichtig anpustete und trank, ein kleines Lächeln auf ihr geplagtes Gesicht zauberte und Sie sich - trotz aller Furore die gerade in der Luft stand, bei Marta für Tee und Plätzchen bedankte, bevor Reyson‘s Aufmerksamkeit wieder auf Noire umschwenkte - und in Wut abschwellte. "Es wäre genau das eingetreten was Ihr euch vermutlich gerade ausmalen werdet. Wir hätten alles verloren, die Situation in Iridae wäre Jahrzehnte, gar Jahrhunderte lang wohl gleich oder schlimmer geworden und niemand wäre geholfen gewesen. Wir haben dieses Risiko eingegangen da wir uns sicher waren dass wir es durchstehen konnten und ich kann verstehen dass diese Entscheidung keine Leichtfertig zu treffende war - und natürlich warum dieser Schritt hier in Alvenheim nicht ohne weiteres funktionieren kann. Ihr braucht euch dazu nicht rechtfertigen." Noire lehnte sich zurück, während Reyson dann begann, die Rabenklaue zu inspizieren. Sie gab Nyx die Info dass sie langsam im Gespräch fortschritten, während Reyson’s Frage nur allzu berechtigt war. Noire blickte Korina etwas fragwürdig an, bevor sie eine "Erklärung" wiedergab. "Wenn ich es richtig verstand sollte das Schwert Ihr erlauben können stärker zu werden durch die reine Nutzung des Schwertes selbst und dass es Energie entziehen kann was der Nutzer enthält. Wie eine Art Blutsauger. Sie meinte sich auch stärker gefühlt zu haben und ihre Schläge waren für mich zumindest auch deutlich härter abzuwehren, doch ich kann nicht ausschließen dass es einfach schlichtweg an der Schwere der Klinge oder der Art der Klinge lag. Du warst dir soweit auch etwas unsicher Lauriam, du konntest es besser einschätzen als ich, meiner Waffenwahl bedingt einschränkend." sie spielte den Ball zu Lauriam, ihrer "Söldnerpartnerschaft und dem langjährigen Söldner.

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547

Montag, 17. Februar 2020, 23:09

Korina hätte natürlich so einiges über Reysons Retorte sagen können, dass das man das Leiden von unzähligen Unterdrückten wohl kaum gegen die Leben einiger wenige aufwiegen konnte, die für deren Befreiung alles riskierte, aber sie wusste, dass mit Leuten wie dem Erzmagier vor ihr nicht zu reden war. Noire bestätigte noch einmal ihre Meinung, dass das Risiko sich gelohnt hatte, und das war ihr genug. Sie wollte das jetzt hinter sich bringen. Noire erzählte schon etwas über die Fähigkeiten der Rabenklaue, aber Korina hatte da ein paar Berichtigungen zu machen.
"Also, eine Erhöhung der Körperkraft sollte eigentlich Standard für eine Waffe aus Dämonenstahl sein, Noire. Aber das mit dem Blutsaugen, das stimmt, wenn dieser Händler nicht geflunkert hat. Aber die Lebenskraft wird dann im Schwert gespeichert." Damit fiel sie Lauriam ins Wort, aber sie selbst sollte ja eigentlich diejenige sein, die sich in dem "Söldnertrio" am besten mit Waffen auskannte, da war die Info über den Stahl wohl angebracht.

Raisen

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548

Dienstag, 18. Februar 2020, 18:26

Die Zeit verging und Vada blätterte weiterhin gemütlich in seinem Buch, das er bereits zur Hälfte gelesen hatte. Selbst wenn jetzt nichts mehr passieren sollte, musste der Dunkelhaarige gestehen, dass bereits mehr geschehen ist, als er sich vorgestellt hatte...und es sollte noch weitergehen. Eine ältere Frau, um die 50 Jahres, wenn Vada schätzen müsste, verließ das Anwesenden - ebenfalls in Begleitung einer Wache. Das Mitglied der Schwarzen Hand notierte sich wie immer einiges, aber noch bevor er zu Ende geschrieben hatte, wurden die zwei Jungen von zuvor unsanft dem Grundstück verwiesen. Die Wachen hatten sie erwischt und raus geworfen. Vada schmunzelte dabei und er überlegte ernsthaft, den beiden Jungs zu folgen. Entschied sich aber dann doch dagegen, denn allzu viel wird er am helllichten Tag sowieso nicht anfangen können. Das Aussehen der beiden kannte er schließlich. Ob noch mehr passierte?

549

Mittwoch, 19. Februar 2020, 00:25

Währenddessen in einem anderen unterirdischen Versteck war Siradda im Moment dabei sich ein wenig zu erholen. "Ich... glaub... ich sterbe...", hechelte die erschöpfte Dämonin, während sie auf einem der Stühle saß, welcher im Moment an die Wand angelehnt war. Die Erschöpfung war für die eigentliche Siradda weniger zu spüren, doch auch diese blieb lieber einfach sitzen - auf dem Boden an der Wand lehnend, anders war sie es kaum gewohnt.

"Tja, meine Kleine, so ist das eben, wenn man schnell stärker werden möchte. Aber gönn dir diese Pause, denn bei diesen Dingen ist eine Auszeit Gold wert. Anders machst du dir nur deinen Körper ka-“, schulte die Magierin, die bis zu dem Punkt wo sie stoppte so wirkte, als wüsste sie genau über was sie redet. Doch alles was sie nun erreichte war, dass Siradda ihren Kopf schräg hielt, sich fragend was sie zum stoppen bewegte. Zumindest bis es bei ihr - als auch Theo - klickte. "Oooh... Stimmt, das habe ich eigentlich nie bedacht. Auch wenn es dennoch für eine Dämonin stressig sein dürfte, wenn sie sich eine Sehne verletzt oder andersweitig Folgen eines zu intensiven Trainings erleidet, dann flickt sich ihr Körper einfach selber zusammen ohne lange warten zu müssen. “ Die Seelendämonin nickte zu dieser Schlussfolgerung, zu der sie ebenfalls gekommen war. "Ja, das müsste so funktionieren. Immerhin, es ist keine magische Wunde. Und dennoch, ich glaube ich sollte es bleiben lassen, denn die Erschöpfung bleibt vorhanden und wenn ich meinen Körper dann dazu zwinge weiter zu machen, dann muss ich auch jedes Mal magische Energie verbrauchen, wenn wieder etwas reißen sollte. Ich werde es mir aber wohl besser merken, sollte ich einmal noch weiter gehen müssen. Zumal... das heilen würde nur in meiner Dämonengestalt funktionieren."

Die beiden Studenten schienen letzteres noch nicht gewusst zu haben, nickten dem dann aber verstehend zu, ehe sie sich gegenseitig anschauten. Siradda konnte nicht lesen, was die beiden sich gerade ohne Worte mitteilten, aber sie wusste, dass sie es gerade tun. Geschwister, die sich gegenseitig in und auswendig kennen wie Aella und sie selbst es sind können sowas einfach, wenn sie sich nahe genug stehen. Nachdem die beiden sich zum Abschluss noch einmal zunickten kam eine für Siradda sehr unangenehme Frage: "Ähm... Siradda?“, fragte die Thermomantin ein wenig beschämt, aber auch nervös blickend, was Siradda ein wenig verwundert blicken ließ. Es war ungewöhnlich die junge Frau so zu sehen, war das doch eher etwas was sie selbst tun würde: "Jaaaa?"

" Die S-Sache ist die... Wie du dir sicherlich denken kannst, kommt es nicht jeden Tag vor, dass wir eine Dämonin treffen und dann auch noch eine wo... nunja wo wir nicht das Gefühl haben uns, ähm... Sorgen machen...“ Die Seelendämonin verstand zwar das Thema, aber nicht wohin das führen sollte. Und Yuria wirkte auch nicht so als würde sie demnächst zum Punkt kommen... aber dafür hat sie ja ihr Brüderchen, welcher einen Arm über ihre Schulter legte, ehe er gebündelt ihre Gedanken wieder gab. "Sie - und ich - würden gerne einmal deine Dämonengestalt sehen. Schwesterchen ist nur so zögerlich, da sie leicht zu gruseln i-
Und schon donnerte ein Fuß auf den anderen und der Barrierenmagier begann nach Luft schnappend und humpelnd zur Seite zur verschwinden, um unter Schmerzen zu prüfen, ob er sich da eben etwas gebrochen hatte. Die Thermomantin wusste, dass dem nicht so sein sollte und erklärte sich ein wenig, als es Siradda war die anfing nun beschämt zu ihr zu blicken. "D-das soll nicht heißen, d-dass ich Angst vor dir habe! Im Gegenteil, ich bin immer noch erstaunt wie ruhig ich bisher geblieben bin... mal von dem Moment abgesehen, wo ich es gemerkt hatte. Du wirkst anders als die Vertreter deiner Art, von denen man sonst immer so hört... Wobei du auch die erste bist, die wir beide bewusst getroffen haben!“ Das was die Studentin da von sich gab war definitiv ein Teil des Problems, weswegen Siradda sich ursprünglich unwohl fühlte. Aber es gab noch mehr zu diesem Gefühl, was durch diese Erklärung nicht weggeschwischt werden konnte... "Und nunja... Einerseits muss ich schon zugeben, dass ich interessiert daran bist, wie du dann aussiehst, andererseits aber auch... ob ich dennoch so ruhig wie bisher bleiben könnte...“, erklärte sie weiter ihre Zeigefinger zusammendrückend und zusammendrehend mit einem verschwitzten Lächeln.
"E-eine Mutprobe? Verstehe ich das richtig?
Ein Nicken bestätigte der Branlahrerin ihre Vermutung.

"S-s-sorry, aber... Aber ich fürchte das geht nicht...“, sagte sie in einem Versuch dies zu erklären. Doch zu dem wirklichen Grund konnte sie kaum etwas sagen.
Sobald sie eines Tages mit diesem Körper bei den Dunklen Schwingen aktiv mithilft... erreicht nur eine Zeitung, die das auftauchen einer mehräugigen Dämonin mit ihrer Beschreibung umschreibt, diese Stadt, stehen die Chancen hoch, dass sie sich und den Rest verraten würde, sollten die beiden darauf stoßen und diese Verbindung schaffen aufzubauen. Und das wollte sie auf keinen Fall. Nicht nur zu ihrem eigenen Schutz und dem der anderen, sie wollte auch verhindern, dass die beiden all dies hier eines Tages bereuen werden. Doch was könnte sie... Sie war irgendwo im Moment schon froh darüber, dass sie selbst recht leicht einzuschüchtern ist. Das machte folgendes einfacher... Lügen...

"D-die Sache ist die... ich selbst fühle mich noch nicht ganz wohl dabei... Es ist sehr befremdlich, wenn sich der eigene Körper so umformt und wohl etwas, woran ich mich erst noch gewöhnen muss... was einfach nicht der Fall ist. Ich meine es tut nicht weh, aber nunja..."
Yuria legte ihre Hand auf die Schulter der Dämonin. "Mach dir keinen Kopf drum. Ich schätze so ist es einfach für viele und wir sollten dich jetzt auch nicht in eine befremdliche Situation zwingen...
"Sie hat recht. Das Training ist schon Stress genug, gerade mit diesen Dingern an deinen Körper. Ich bin sowieso mehr dafür, dass wir uns mal über das Gegenteil Gedanken machen sollten, denn ausgeruht siehst du noch nicht aus.

Siradda schaute fragend zu dem nun grinsenden Barrieremagier und auch die Geschwistermagie zwischen ihm und Yuria schien ihre Dellen zu bekommen, denn sie brauchte zumindest einen Moment länger als zuvor. "Ahh... Stimmt, das könnten wir tun... aber bist du dir da sicher, trotz aller Umstände?
Ein nicken besiegelte es und weiterhing glücklich grinsend richteten sich Theos Augen auf seine Schülerin.

"Wird Zeit, dass wir der Sonne guten Tag sagen, findest du nicht auch? Ich hab gehört heute soll es gegen Mittag wieder schön warm und sonnig werden]
______

Noire zeigte Verständnis für Reysons Entgegnung und machte klar, dass sie sich bewusst gewesen war, was damals hätte geschehen können, doch auch, dass sie sich ihres Erfolges nun einmal sicher waren.

Darauf gab es auch noch eine Erklärung zur Klinge selbst, wo am Ende die Katzenwandlerin Lauriam den Ball zuspielte, welchen Korina dann jedoch “stahl“, was den Spezialagenten aber auch gar nicht störte. Sie stellte das Missverständnis mit der Erhöhung der Körperkraft klar und erläuterte, was das Schwert angeblich können soll.

Reyson sah sich das Schwert nun genauer an. "[b]Ja, ich kann spüren, dass das Schwert sich leichter hält, bedingt durch die Eigenschaften von Dämonenstahlobjekten. Aber wenn ihr das schon wusstest, warum seid ihr dann zu mir gekommen? Schrott kann sowas definitiv bewirken.
”, fragte der Mann sowohl verwundert, als auch mit einer Prise Misstrauen gemischt. Das war die Stelle, wo Lauriam dann doch lieber einharkte: "Es stimmt, sie hatte bereits zuvor davon gehört und auch uns davon erzählt. Dennoch zeigten wir trotz allem unsere Zweifel: Kann diese Wirkung auch künstlich erschaffen werden, um den nichtsahnenden Käufer hinters Licht zu führen? Ich meine damit, dass die Wirkung beispielsweise eigentlich von einem Symbol kommt, irgendwo an der Klinge versteckt - oder vielleicht sogar innen drin, falls sowas möglich ist." Es wäre ihm tatsächlich neu, dass sowas ginge, doch das war nun auch nicht notwendig.

"Von so etwas habe ich noch nie gehört. Aber auch wenn es sich um Dämonenstahl zu handeln scheint, ist Skepsis dennoch angebracht. Es kann immerhin noch sein, dass bei der Erschaffung der Klinge ein Fehler geschehen ist, der dem Narr der es versuchte wahrscheinlich das Leben gekostet hat, wenn dem denn so sein sollte und sie daher nicht lange in den Händen von Menschen verbleiben sollte, da aus ihr verdorbene magische Energie austritt.
Der Erzmagier flüsterte einen Zauberspruch, der auch den Magiekundigen unter den Anwesenden fremd vorkommen dürfte.
"Dieser Zauber wurde von einem Schmied eines Hexer-Clans entdeckt, der sich mit Dämonenstahlsachen auseinandersetzte. Mit ihm würde die verdorbene Energie sichtbar werden - was sie nicht tut.” Die Rabenklaue wurde in ihre Schwertscheide zurückgesteckt und an Korina wieder übergeben.

"Die besondere Wirkung würde ich lieber nicht prüfen wollen, zumindest nicht an mir selbst und ihr könnt wahrscheinlich selbiges von euch behaupten. Lasst es wegen Lauriams Vermutung zur Not noch von einem Schmied untersuchen, der Unstimmigkeiten im Stahl erkennen sollte, aber es scheint sich definitiv um ein echtes Dämonenstahlschwert zu handeln.
___
Der Geist zeigte sich einverstanden, wobei Amid sich bewusst blieb, dass der Wunsch dieser Gruppe nach diesem Wandel auch nur eine Farce sein könnte... Was solls.

Was folgte war die Realisierung, dass es wirklich schwer werden dürfte dort einzubrechen. Es war schön zu hören, dass der Geist versuchte sich auszudenken, wie sie jedes einzelne dieser Schlösser überwinden sollen, das zeigte zumindest, dass es sich hier um keine absoluten Anfänger handeln konnte. Doch dachte sie viel zu kompliziert.

"Jaaaa... erinnerst du dich daran wie ich erzählte, dass mein Vater mittlerweile jede Nacht einmal hier nach unten kommt? Und daran, dass ich einen Schlüssel für die obrigen Kellertüren habe? Das, ein paar leise Füße und Verkleidungen - also Masken und derweiteren - mehr werdet ihr nicht brauchen... nun das und meine Hilfe. Weswegen ich einen potentiellen Einbrecher ja auch treffen wollte. Ich weiß wie man reinkommen könnte, aber umsetzen könnte ich es nie...
Hoffend, dass der Geist all die offensichtlichen Andeutungen verstand, erläuterte der Junge nun auch seinen Plan:
"Ich kann nicht sagen wann genau er hinuntergehen wird, doch tendenziell war es zuletzt immer zwischen 21 und 22 Uhr. Ihr wartet draußen in einem der Gebüsche auf der Frontseite. Sobald ich mir sicher bin, dass er in den Keller gegangen ist, werde ich einen Lichtzauber in meinem Zimmer an einem der Fenster zaubern, für euch als Signal. Seid achtsam, ich will nämlich nicht Mutter wecken und werde daher mit der Helligkeit aufpassen. Ich werde euch die Tür öffnen und hereinlassen. Zur selben Zeit wird er bereits auf dem Weg nach unten sein. Wir werden ihm vorsichtig folgen - am besten mit der Hilfe von jemanden wie dir, damit wir wissen wie sehr wir uns beeilen müssen - und sobald ER die Tür öffnet schnappt ihr zu, ehe er hindurch kommt und es schafft sie wieder zu schließen. Dieses Ding öffnet sich zwar zum Teil von selbst sobald alles stimmt, aber es wird einen Moment dauern. Vater selbst wird sich kaum verteidigen können, maximal ein wenig zaubern und in den Raum selbst hineinlaufen können, aber mehr auch nicht. Euer Dämon folgt ihm während der Rest von uns versucht schleunigst das Schloss zu den Schutzanzügen zu entfernen, wenn es sein muss gewaltsam und wir folgen ihm dann ebenfalls. Wie viele werden voraussichtlich überhaupt kommen? Die Sache ist nämlich, dass es glaube ich nur noch drei weitere Schutzanzüge geben müsste... Es mag nicht der eleganteste Einbruch sein, da es aber auch keine Wachen gibt... Hast du etwas hiergegen einzuwenden?
____
Amen gab all den hochinteressanten Vorschlägen eine Abfuhr, sehr zur Enttäuschung des Fuchswandlers, der es aber dennoch akzeptierte. Für ihn war der nächste sinnvolle Schritt, dass jemand hineingeht und es ausprobiert, zuvor aber noch der Tierversuch gemacht wird.

"Dann folgender Vorschlag: Wir trennen uns für den Moment und treffen uns irgendwann am Nachmittag wieder. Sagen wir fürs erste 14 Uhr. Bis dahin versucht Amen seinen Freund dazu zu bringen mitzumachen und Kallin und ich kümmern uns um das Tier. Den Zirkel können wir in der Zwischenzeit mit etwas abdecken, damit uns nichts ihn kaputt macht und niemand ihn ausversehen nutzt. Ich informiere die Angestellten ebenfalls darüber. Jetzt das Experiment zu machen mit einem Versuchstier fänd ich einfach nicht so gut, da wir ohne den Geisterweltblick nicht genau beobachten können was mit ihm geschieht... nun sofern man innerhalb des Zirkels auch den Sichtschutz überwinden kann."

Raisen

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550

Mittwoch, 19. Februar 2020, 18:24

Da sie nun endgültig in einer Sackgasse angekommen waren, schlug Itsuki vor, dass sie fürs erste eine Pause einlegen und sich später wieder treffen sollen. 14 Uhr. In der Zwischenzeit werden sie nach einem geeigneten Tier suchen, während Amen Lauriam auftreiben soll. Der Weißhaarige wartete noch kurz auf eine Antwort von Luina. Nach dem sie zugestimmt hatte, nickte Amen. "Gut, dann bis später", lächelte der Weißhaarige und verabschiedete sich, nachdem sie den Zirkel verdeckt hatten. Bis 14 Uhr sind es noch einige Stunden, aber was er nun zu tun hatte, wusste er bereits. Er wird nach Brigid, Sophia und Ambika suchen. Das ist sowieso das dringendere Problem...

551

Gestern, 19:19

Nyx kleinen Zuschaustellung von Ideen aus ihrer Erfahrung erwies sich wohl als ... zu kompliziert. Viel Konventioneller sollte das stattfinden, was man auch an seinem Unterton erkennen konnte. Nyx selbst bedachte wohl das offensichtlichste nicht, wobei dass eine förmliche "Holzhammermethode" war. Durchschlüpfen solange man konnte und das Fenster der offenen Türe nutzen. Am besten sollte Nyx dabei sein um das ganze entsprechend abzustimmen. Und der Rest, sobald der "Dämon" durchgeschlüpft und Reyson so weit gehend übermannt wurde, soll dann folgen sobald es ginge. Auch wie sie sich abstimmen konnten damit sie in das Haus können war simpel gehalten. Nyx kannte zumindest den Zeitplan der Schwingen für den Abend und einige Dinge müssten Sie klarstellen, andere wohl abstimmen. "Ursprünglich war geplant dass es zwei lebendige Wesen sein werden, meine Anwesenheit ist hierfür nicht angedacht gewesen, doch sollten wir eine Möglichkeit haben das dennoch lösen zu können, wir werden das grundlegend nochmal abstimmen und uns kurz vor 21 Uhr bereithalten. Irgendein Wunsch woran du uns erkennen möchtest? Das mit dem Schloss da drüben ... wir kein Problem sein, egal wie "Groß" dieses Schloss ist, solang es konventionell ist" Es war immerhin wichtig dass Amid wusste dass auch die Personen vor Ihm standen die er gerade hier für einen Einbruch engagierte.

@Tobi:

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Dass sie bei einem erfahrenen Artefaktenkenner wie Reyson mit der gestreckten Wahrheit gewisses Misstrauen ernteten konnten Sie nur retten als Lauriam dem Ganzen ein Stück entgegenwirkte und einen möglichen Betrug über eine gefälschte Wirkung beim Verkauf in den Raum warf. Die Untersuchung selbst nahm Reyson dann, auch wenn er kein Waffenkenner war, doch genau vor und formulierte eine für Noire fremdklingende Magieformel, die letzten Endes bestätigen sollte, dass keine "verdorbene Magie" in diesem Schwert steckte - eine Bestätigung die im Allgemeinen trotzdem ein Besuch wert war. "Rein diese Erkenntnis zu gewinnen war alle Zeit wert genug um zu wissen dass wir uns dahingehend keine Sorgen um dich machen brauchen müssen. Den Ratschlag über den Schmied sollten wir dennoch befolgen, auch wenn ich dein Wissen nicht in Frage stellen möchte." dabei nickte Sie Korina zu, während sie ernst mahnend den Ratschlag Reyson’s bekräftigte. Nyx selbst gab Ihr erneut ein Feedback, dass sie soweit einen Plan hatte, aber sie mussten noch etwas Zeit ausschlagen bis diese zurückkämen... oder Nyx floh über andere Weg aus dem Haus. Wobei, es stand ja noch die Besichtigung anderer Artefakte aus, die, die hier ausgestellt waren. Noire hätte auch ein Thema, je nach Artefakt was sie ansehen, wo sie - tatsächlich aus eigenem Interesse - etwas in Erfahrung bringen möchte.

@Tobi: @Night Zap:

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552

Gestern, 21:11

Reyson kannte einen Hexenzauber, mit dem man Dämonenstahl auf Gefahren testen konnte, und die Rabenklaue stellte sich als unbedenklich heraus. Keine große Überraschung, Korina trug das Schwert bereits zwei Jahre mit sich herum und wäre schon längst ein Dämon, wenn es gefährlich wäre. Sie nahm ihr Schwert wieder an sich, jetzt war die Sache, wozu sie hier waren, erledigt, und es musste nur noch Nyx sicher aus dem Keller zurückkehren, damit sie verschwinden konnten.
"Keine Sorge, Noire. Ich weiß zwar eine Menge, aber ein Schmied ist da schon viel mehr ein Experte. Und sieh's mal so, ein Schmied muss ja auch einiges über Schwertkunst wissen, um die Waffe richtig ausbalancieren zu können, aber wenn er sich von Banditen bedroht fühlt, würde er wohl trotzdem lieber Söldner wie uns anheuern, statt auf sich allein gestellt zu sein."
Korina blieb noch sitzen und griff zunächst zu ihrer Teetasse und begann, den Rest ihres Getränks sehr langsam zu trinken. Bis Noire bestätigte, dass Nyx fertig war und sie gehen konnten, mussten sie noch irgendwie Zeit schinden. Eine Hausbesichtigung wäre bei so vielen interessanten Dingen in den Vitrinen wohl interessant, aber nach dem Streit eben wäre es wohl undenkbar, unverblümt um so etwas zu bitten.
___________
@Tobi: @Soren:

553

Gestern, 22:50

Der Ratschlag einen Schmied zu besuchen wurde angenommen und damit war ihr vorgegebener Zweck des Besuches erfüllt. Nachdem Reyson die Rabenklaue wieder übergeben hatte sah Lauriam sich gezwungen zu handeln, ehe dieses Treffen zu einem - für sie - zu frühzeitigen Ende kommen würde.
"Nun wo wir das hinter uns haben muss ich gestehen, dass ich auf diese anderen Artefakte geworden bin. Da hat mich unser Freund hier wohl angesteckt.", begann Lauriam mit einem Verweis auf Rhord zu sagen, worauf der Echsendämon zunickte.
"Ohja, wann hat man schon einmal die Gelegenheit Artefakte bewundern zu können?"
Reyson schmunzelte auf Rhords aufgeregte Reaktion, der sich nun wieder an den Keksen und Tee bediente, doch der Erzmagier antwortete mit einem Kopf schütteln.

"Das wäre nicht passend für mich. Nach diesem Stress von eben würde ich mich nun gleich gerne fürs erste wieder ausruhen können. Aber ich wäre offen dafür in ein paar Tagen eine kleine Führung zu machen.
Marta schaute zu ihrem Ehemann, der dies erwiderte, worauf erstere letzterem zunickte.
"Solange du dich dann nicht davor drückst will ich nichts dagegen sagen.

Für den Spezialagenten war das keine schöne Entwicklung, weswegen... "Das wäre sehr schade, wenn es nicht jetzt gehen würde. Wir wissen noch nicht einmal, ob wir in ein paar Tagen noch im Land sein werden. Das Leben als Söldner kann da recht unberechenbar sein, wenn man von Auftrag zu Auftrag lebt. Könnten sie es sich nicht bitte noch einmal überlegen?"
Und wieder kam ein verneinendes Kopfschütteln als Antwort.

"Das wäre unglücklich, jedoch muss ich dennoch ablehnen. Aber wenn ihr wieder im Land sein solltet, fühlt euch frei vorbeizukommen und dies nachzuholen.
Damit war ihre Zeit wohl so gut wie um. Es war ärgerlich, doch alles was Lauriam nun noch anbieten konnte würde für Nyx wohl gerade so ausreichen für den Rückzug. "Ärgerlich, aber wenn dem so ist, dann lasst uns zumindest eure Gastfreundschaft danken, indem wir ihnen kurz beim Abbau und Abwasch helfen? Marta hat sich wie ich finde wirklich Mühe gegeben, da wäre es denke ich nur fair, wenn wir ihr etwas Arbeit abnehmen, oder?", bot ein sich als einen sozialen Menschen ausgebenden Lauriam an. Auch hierauf schmunzelte Reyson wieder und von Marta war sogar ein Kichern zu hören.
"Oh, wie reizend von ihnen. Solche Manieren lobe ich mir. Ich nehme das Angebot auch sehr gerne an.” Rhord fand die Idee ebenfalls klasse und ihm war anzusehen, dass er auch ein wenig überrascht war - was unteranderem dem zu schulden war, dass er nicht die Verbindung herzustellen schaffte warum Lauriam denn auf einmal so hilfsbereit ist. "Coole Idee! Ich finde ja die Seite von dir solltest du öfters mal rauslassen!", lachte Rhord, als er dem Kampfmagier einmal seine dämonischen Kräfte berücksichtigend sanft auf die Schulter klopfte. Innerlich wollte dieser dagegen im Moment diesen Dämon in eine Eisstatue verwandeln, unterdrückte aber dieses Bedürfnis... zumindest wird es wohl der Authentizität dienen...

Nun war nur noch zu hoffen, dass Nyx schnell genug zurückkam. Sie könnte zwar theoretisch auch ungesehen durchschlüpfen, doch somit würden sie noch einmal sicher gehen, denn Reysons Aufmerksamkeit würde mehr in Richtung der Küche gerichtet sein als zu der Kellertür hinter ihm.
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Unten schien die Geisterfrau einverstanden zu sein und fragte nur noch nach einem infrage kommenden Erkennungsmerkmal und wollte sich nach dem Schloss der Tür erkundigen. Amid ging nun bereits wieder in Richtung Treppe und diese hinauf, erwartend dass der Geist ihm folgen würde.
"Das Schloss ist herkömmmlich und sollte ein Einbrecher geöffnet bekommen können, sofern dieser sein Werk auch versteht. Ich hab mich mal daran ein paar Stunden versucht und es geschafft, aber mich kann man maximal als einen Laien bezeichnen. Ein Experte sollte es dahingehend ausreichend schnell geknackt haben.
Soviel zum Schloss zu den Schutzanzügen.
"Meinst du, damit ich auch ganz sicher sein kann, dass ihr es seid? Falls du das meinst zwei schnelle Klopfer an der Tür und ein weiterer einen Moment später sollte als Signal reichen. Ein leises Klopfen wird ausreichen.
Auf dem Weg nach oben entfernte der Magier auch sowohl das zweite Symbol an der Treppe als auch die Geisterbarriere, die er an der Kellertür weiter oben angebracht hatte.

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554

Heute, 14:52

Amid schien von selbst zu erahnen dass ihnen wohl die Zeit davonrennen würde - Nyx benötigte nicht einmal Noire's Info dass sie sich dem Ende näherten und damit auch bereits Gefahr liefen dass für Nyx die Dinge komplizierter werden, als er begann während seiner Antwort sich wieder zurück nach Oben zu begeben - wo Nyx Ihm dicht folgte und warten musste, bis dieser die zweite Barriere beseitigte, damit Sie wieder nach oben gehen konnte. "Genau das meinte ich, genau das werden wir benutzen." für Nyx war damit alles fürs erste Gesehen und gehört, weshalb ihre restliche Zeit damit verbracht wurde ihm soweit zu folgen bis er das mit Eis angebrachte Siegel an der Kellertüre löste, um wieder in die Freiheit zurückzukommen - mehr oder weniger. Für Nyx war es, bis auf die Barriere, die Sie früher hätte erkennen können wäre Sie akribischer gewesen, fürs ihre Aufgabe ein voller Erfolg. Sie gab Noire auch ein "Zeichen" dass sie nun Abreisebereit war.

@Tobi:

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Ihre ursprüngliche Idee, die von Rhord kam, nach der unglücklich gelaufenen Aktion noch zu erhalten, hatte sich damit verflüchtigt dass sich Reyson nicht mehr in der Lage fühlte dass durchziehen zu können - oder zu wollen - und trotz Nachdruck von Lauriam schien sich die Idee nicht mehr realisieren zu lassen. Ärgerlich, aber nichts, was sie nicht eingeplant hätten. Sie wussten dass sie hier auf enge Zeit spielten und dass Nyx überhaupt so weit kam war Amid zu verdanken, denn ohne diesen hätten Sie es wohl nicht mal hinter die erste Metalltüre geschafft, wohl auch nicht Rhord, und wenn, dann nur mit elendigem Lärm und einem Platz und Zeitproblem. Soweit dazu. Lauriam selbst konnte jedoch eine schlichte Lösung bei einer anderen Person erwirken. Abspülen. Noire selbst nickte nur zustimmend zu, während sie die Teetasse zumindest entleerte und offenes Besteck schon einmal zusammenstellte, während sie leicht schmunzelte und ein kleines Kichern nicht unterdrücken konnte als Rhord mal wieder ... Rhord war. Irgendwo hatte sie das schon früher erwartet. Das ganze hinderte Sie jedoch nicht daran, dass sie ihre persönliche Frage stellen wollte. "Wenn Ihr mir die bescheidene Frage noch erlaubt. Denkt Ihr, als Artefaktenkenner, dass es irgendwann möglich sein wird, dass die Nichtmagier mit kleinen, einfachen Hilfsmitteln die auf Basis von Artefakten hergestellt werden würden, ein besseres Leben führen können? Oder anders formuliert? Können "Artefakte" das Leben der 'Einfachen Leute' irgendwann besser gestalten?"

@Tobi: @Night Zap: