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881

Mittwoch, 29. Juli 2020, 00:20

Diana erfuhr von Siradda in einer etwas für Sie ungewohnten Art was sich hier zugespielt hatte. Olga war nicht die Person, die Lauriam bekämpfte sondern eine andere Person, Olgas Position war weiterhin unbekannt. Ein Faktor, den Sie beachten sollten, selbst wenn die anderen gewarnt sind. "Beunruhigend, doch die anderen als auch der Wächter sollten wissen dass Sie Gefahr laufen könnten attackiert zu werden, ich habe Sie über bisher zwei offene Ziele gewarnt. Ich werde dennoch eine weitere Runde drehen." nickte Diana Ihr zu, wobei Siradda eine wichtige Frage stellte - wie ging es bei Noire und Rhord zu. Die Frage war berechtigt, also stellte Sie auch diese an Noire - in der Zeit wo Sie eine nur sehr genervte Rückantwort bekam - es war zu dem Zeitpunkt als Noire gerade die Situation mit Reyson hatte - und Aella ihren Part zu Siradda sprach - diese aber noch eine Antwort erwartete. "Sie hat nur kurz .... "Dämonenkampfsituation" zurückgeantwortet. Anscheinend scheint es eine unerwartete Situation zu geben." sie blickte erschrocken und besorgt, beruhigte aber die beiden wieder soweit es ging. "Aber sie wirkte nicht in Panik oder Sorge! Sie hat ja auch kräftige Unterstützung bei sich!"

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Noire’s Idee - so hektisch überlegt wie Sie war - sollte sich als glücklicher Griff in ihrem schnellen, strategischen Denken beweisen, denn Rhord konnte mit dieser einfachen Anweisung eine sehr effektive Falle auslösen. Denn Noire’s Schuss wurde dieses Mal nicht erwidert sondert wurde - ohne Probleme für ein Wesen wie Reyson es jetzt war - ausgewichen - nur wurde er genau an der Stelle von entsprechenden Steinspeeren, die Rhord dank seiner Dämonenfähigkeit aus der Erde des Untergrundtresors formen konnte, wortwörtlich aufgespießt, seines Halts mit seinen Saugnäpfen beraubt und damit gegen den Boden mit der Kraft der natürlichen Gravitation geschleudert - schwer genug verwundet dass es Ihn sicherlich viel Kraft kosten würde sich zu regenerieren, so wie Rhord es ansprach dass es Ihn Kraft kosten würde damals seine Wunden zu heilen - und dass ging nur wenn er seine Energie durch Menschenfleisch auffüllt. Ein Gedanke den Noire wieder schnell verwarf - besonders als Amid hinter ihr - in seiner Panik hatte er länger benötigt - über die Sich nun fragwürdige Situation äußerte. Es waren zwei Dämonen ersichtlich. Doch wer war ... wer? Und was ist mit Reyson, seinen Vater?

"Die große 'Echse' ist mein Partner. Und der Frosch da vorne ... jemand sehr, sehr wichtiges .... ich übernehme hier. Dieses Gespräch könnte jetzt sehr, sehr wichtig werden also halte dich bitte zurück, so schwer die Wahrheit gleich sein wird und überlass mir das Reden. Unsere Vereinbarung bleibt bestehen so wie besprochen solange du dich hier jetzt nicht einmischt." sprach Noire, denn sie konnte jetzt keine Störungen brauchen - da Sie nicht hundertprozentig sicher sein konnte das Amid nichts blödes tat hielt sie unter ihrem Mantel, nachdem sie den Bogen senkte, eine Hand griffbereit an ihren Dolch. Und näherte sich den nun festgepinnten Dämon, der erneut sehr kuriose Worte aussprach. "Ihr missversteht die Situation ... Ratsmitglied Reyson Larmanet. Wir sind nicht hier um euch zu Töten. Sondern um die Wahrheit dieser verfluchten Stadt aufzudecken und dafür können wir jede noch so erdenkliche Wahrheit und Hilfe benötigen wenn diese Stad von Korruption und den Spielen in den Schatten befreit werden soll. Und Ihr wisst anscheinend etwas sehr wichtiges wenn ich euch so ansehe und die Worte die Ihr aussprecht bedenke. Lasst mich eine Theorie aufstellen und dann könnt Ihr darauf antworten oder Schweigen." Noire ging jetzt ein Spiel mit dem Feuer ein, denn es waren Ohren dabei, wo Sie nicht wusste, ob Sie das hören sollte, doch eine bessere Situation wie diese bot sich nicht. "Euren Worten nach meint Ihr wir wären irgendwelche Lakaien, die euch beseitigen sollten. Folglich müsst Ihr also etwas besitzen oder wissen was jemand haben oder nicht an die Außenwelt gelangen lassen möchte. Das könnte jetzt alles Mögliche in diesem Raum sein aber Ihr seid viel zu erpicht darauf dass wir es auf euch abgesehen hätten. Warum ist das so? Weil Ihr ein Dämon seid? Das alleine wäre für viele schon Grund genug in dieser Stadt doch der Umstand ist Grund genug um zu hinterfragen: Warum seid Ihr ein Dämon? Wann wurdet Ihr zu einem? Und warum leidet Ihr unter dem Wahn dass jemand hinter euch her ist? Ich sag euch warum. Ihr seid eine Person die zu einem Dämon gemacht wurde, sei es durch ein unmenschliches Experiment oder weil Ihr diese Experimente ausgeübt und dem Rücken zugekehrt habt - was eure ehemaligen Arbeitgeber oder Komplizen nicht dulden können, aber dank eurer Position nicht öffentlich angreifen könnten. Im ersten Fall möchten die, die euch entkommen haben lassen, natürlich nicht herauskommen lassen dass dies passiert ist und möchte "Spuren beseitigen". Im zweiten Fall gehen wir noch einen Schritt weiter als den ersten: Ihr seid involviert in etwas, das wir als "Dämonenlabor" bezeichnen würden, dass Experimente mit und an Dämonen durchführt und künstlich aus Menschen Dämonen schafft - hier in dieser großartigen, "dämonenfreien Stadt". Hab ich irgendwo einen Treffer gelandet?"

Noire vertraute darauf dass Rhord Reyson, der so schwer verwundet sicherlich sich trotzdem noch wehren könnte, aber dafür etwas Zeit benötigen wird, im Notfall Handlungsunfähig macht oder ihn an irgendeiner Aktion hindert, so wie er Ihn fixiert hat mit seinen Sichelarmen und seiner Waffe, während Noire Ohren und Augen auf Amid hielt.

@Tobi:

882

Mittwoch, 29. Juli 2020, 03:46

Vada antwortete wieder, während diese Korina ruhig blieb. Während der ersten Annahme nickte der Maskierte, schüttelte bei der darauffolgenden dann aber den Kopf. Dann blieb der Wächter aber wieder still, doch verschränkte seine Arme und sank sein Haupt. Ein paar Sekunden später hob er ihn aber wieder und setzte die seinerseits sehr kurz geratene Konversation fort. Diesmal aber etwas anders.
"Sprche", "Dämmerung" und "schwwach" erschienen als erstes, um auf einen gewissen Umstand hinzuweisen.

"Beweis", "ihr" und "hier" waren die nächsten drei Worte, abgeschlossen mit zwei weiteren - vorerst letzten - Worten "Ab" und "Sicherhait". Auch der Wächter schaute, wenn auch von der anderen Seite und damit aus seiner Sicht spiegelverkehrt, auf die durch Licht geformten Worte und schüttelte dann leicht seinen Kopf, blickte dann aber wieder zu Vada hin.

Zur selben Zeit trat eine gewisse Erzmagierin dem Rand eines der Dächer, die dem Ort des Geschehens zugewandt waren näher. Sie sagte noch nichts und beobachtete nur. Würde man nach oben schauen könnte jeder der Anwesenden sie zumindest sehen. Auch Scarlet, einige Ecken auf den Straßen hinter ihr sollte sie wieder spüren können, da die blockierende Dämmerungsmagie aufgehoben wurde.

______

Diana antwortete Siraddas Frage, wenn auch recht kurz. "Dann wollen mal hoffen, dass dem so bleibt. Danke.", erwiderte sie zum Geist und schaute dann zu ihrer Schwester und nickte ihr zu. Sie ging zum Rand des Daches und sprang runter, nur um durch die Windmagie von Aella auf dem halben Weg abgefangen zu werden und den Fall zu bremsen. Die Seelendämonin fiel bei der Landung dennoch auf ihre Knie, die Landung war dennoch sanft erfolgt.

"Ich soll ihre Seele überprüfen?", fragte sie in Lauriams Richtung, gleich nachdem sie unten angekommen war, der dem zustimmend zunickte. "Die Frage ist nur wie... Ein Pakt wäre derzeit ungünstig, da wir noch nicht wissen, ob Olga und der andere aus dieser Richtung kommen werden." Siradda legte kurz ihren Kopf schief, ehe sie verstand wo die beiden sich verfehlten. "Ach stimmt, du hast vielleicht nichts in der Herberge mitbekommen..." Nun war es Lauriam, der verwundert zu seinem Gegenüber auf der anderen Seite schaute. "Ein Pakt ist für einen so kurzen Einsatz nicht mehr notwendig. Sie ist immobilisiert und ich schätze ihre magische Verteidigung ist zumindest an einer Stelle, wie es auf mich wirkt, auch hinüber. Zudem willst du nur wissen, was genau mit ihr passiert ist, oder nicht?" Etwas überwältigt von dieser Info, dass ein Pakt für so einen Fall scheinbar nicht mehr zwingend notwendig sein wird brauchte der Spezialagent wieder einen Moment, eher er zu einer Antwort kam. "Du hattest es bereits angedeutet... Ich glaube ich verstehe es jetzt. Zurückkehrende Erinnerungen. Das schließt auch andere Angehensweisen mit ein, auf die du damals gekommen warst." Siradda lächelte leicht, richtete dann ihre Aufmerksamkeit dann aber zu ihrer Schwester. "Flieg doch einmal kurz einen Rundgang. Diana nimmt den einen Bogen, du den anderen." Die Winddämonin hörte die Worte ihrer Schwester und schaute dann zur Bogenschützin. "Klingt wie ein Plan... Ich würde dann zuerst den Norden auskundschaften und dich dann auf der Ostseite treffen. Auf dem Weg könnte ich dann auch alle informieren, denen ich über den Weg laufen. Weniger Arbeit für dich."
Unten derweil äußerte der Kampfmagier eine Vermutung: "Du willst es ihr noch nicht sagen oder zeigen?" Siradda, die ihren Kopf bereits wieder gesenkt hatte wandte sich nur zaghaft zu Lauriam hin. "Nur bis die Lage sich wieder beruhigt hat. Sie hat dir alles erzählt, weil sie sich Sorgen darüber machte was passieren würde. Ihr jetzt zu sagen, dass ihre Sorgen sich in einer Hinsicht bewahrheitet hatten... ich fürchte es würde ihre Sorgen nur vervielfältigen, auch wenn es nichts zu befürchten gibt."

_______

Amid war im ersten Moment sichtlich erleichtert, als er hörte, dass der scheinbar siegreiche Dämon auf seiner Seite war. Er lächelte erleichtert, nur um im nächsten Moment verwundert über die darauf folgende Formulierung zu sein. Was Noire nun nicht mehr sehen konnte, da ihre Aufmerksamkeit auf Reyson lag war, war dass der Schock sich tief in den Jugendlichen hinein grub, Sekunden nachdem die Katzenwandlerin wieder anfing zu sprechen. Nun zu diesem Dämon. Er hörte zu und stand einfach nur da.

Reyson derweil schaute so gut er aus seiner derzeitigen Position konnte zu Noire hoch und konnte trotz dreier Augen nur erkennen, dass da noch ein dritter im Hintergrund stand. Er hörte zu und man konnte gut erkennen, dass er vor allem zu Anfang grimmig eingestimmt war, dann seine Mimik dann aber wechselte. Es war alles dabei von Nervosität, Misstrauen und letztlich auch Verwunderung.

Der Froschdämon schaute die Söldnerin ganz genau an, sagte aber noch nichts. Dann wechselte sein Blick auf Rhord, der erste, der zu all dem etwas zu sagen hatte. "Warte mal Schwester! Du meinst er könnte derjenige sein, der die anderen und mich-"
"DAS IST DOCH EIN KRANKER SCHERZ?!”, rief Armid komplett entsetzt in den Raum, Noires Warnung oder Worte oder was auch immer - was wurde für den Jugendlichen nebensächlich - von zuvor komplett ignorierend. Rhord wollte für einen Augenblick schon hinüberschauen, doch der Echsendämon besonnte sich noch rechtzeitig eines besseren und beharrte auf seinen derzeitigen Stand, dein gegenüber nicht aus den Augen lassend. Dafür allerdings gab es keinerlei Anlass. Denn obwohl es durch das Grün schwer zu erkennen war, wurde der Froschdämon bleich, wo es sein derzeitiges Aussehen nur zuließ. Es stockte ihm der Atem und er rührte sich keinen Millimeter mehr.

Amid trat mehr in den Raum ein, ging zuerst zu der Position, wo Noire zuvor stand.
"Sprich du Monster! Bist du Reyson Larmanet? Nein, die Antwort kannst du dir sparen... Ein Dämonenlabor... Ja, so krank wie du bist, ja das...” Der Sohn der Larmanets hatte sichtlich Probleme damit seine ausbrechende Wut - und seine Verwirrung - unter Kontrolle zu halten.
"S-sohn, ich-
Allein die Stimme seines Vaters aus diesem Froschmaul zu hören versetzten den Nerven von Amid nur einen weiteren Schlag. Er hatte seine Bestätigung. Er ballte seine Fäuste zusammen und zitterte vor Wut.

"Huh, es macht schon Sinn, muss ich sagen. Die aufbauende Paranoia weil du gemerkt hast, was dir blüht wenn etwas rauskäme und dann auf einmal als Dämon der komplette Zusammensturz. Ich kanns gar nicht erwarten was die Behörden sagen werden, wenn wir dich ihnen ausliefern...” Er versuchte schadensfroh zu blicken und klingen, doch er tat sich schwer damit. Teilweise so, teilweise aber auch verunsichert wirkte er.

Reyson schaute noch einmal zu Noire hin, brauchte aber ein paar weitere Sekunden. Bis er einmal mit Mühe ein- und ausatmete. "Meine Wunden heilen nur langsam und dennoch... ich scheins zu überleben- Jedoch... angesichts dessen, dass ihr trotz allem mich und danach ihn in Sekunden töten könntet... ja. Ja, wenn ihr mir nur etwas vorspielt kann ich eh nichts mehr dagegen machen... In Ordnung, ich packe aus. Aber lasst den Jungen mithören. Oh und eines vorweg... Keine deiner Theorien ist richtig. Oder zumindest spricht nichts dafür von dem wenigen, was ich weiß.

Der Sohn des Dämons schüttelte trotzend seinen Kopf. "Pah, erspar uns doch deine Lügen. Lasst die Stadtwache doch die Wahrheit aus ihm rausquetschen!” "Sohn, du hast allen Grund zur Skepsis, doch wenn Worte nicht reichen... Es sind keine eindeutigen Beweise, aber auch nichts was man grundlos oder kurzfristig vorbereiten könnte. Doch das hat Zeit bis zum Schluss, sobald es relevant wird...

Rhord wollte weiterhin zumindest für den Moment noch nicht von Reyson ablassen, trotz seiner nun ruhiger klingenden Art zu reden. Er war noch immer in seiner Dämonengestalt und daher war Unachtsamkeit etwas, was er sich nicht erlauben wollte. Was er sich aber erlauben konnte war eine Frage: "Schwester, wie soll ich fortfahren?"

Night Zap

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883

Mittwoch, 29. Juli 2020, 20:30

Bei der Kommunikation mit dem Wächter gab es ein Problem: Rechtschreibfehler. Dem Wort "schwwach" nach zu urteilen, nahm ihm dies eine Menge Kraft, daher die schlechte Schreibleistung. Aber so etwas sollte doch wohl nicht zu viel Kraft fordern, oder? Es sei denn, der Wächter nutzte seine Magie auch, um ein leeres Gewand aufzupusten. Jedenfalls schien der Wächter auf Beweise aus zu sein.
"Wir haben nichts bei uns, mit dem wir unsere Worte bestätigen könnten. Aber wenn du willst... und wenn unser Anführer es erlaubt... könntest du mit uns kommen, zu unserer Gruppenbesprechung später."
Korina sah zunächst den Wächter an, bis sie Nina hörte, die ihr etwas zurief: "Korina! Da ist eine Magierin auf den Dächern! Links oben von dir!" Daraufhin wandte sie ihren Kopf, und konnte nach kurzer Zeit feststellen, dass da tatsächlich ein ungebetener Besucher war. "Du, da oben!" rief sie und deutete auf Ayres, damit auch Vada und der Wächter wussten, mit wem sie sprach. "Wir sind hier, um friedlich mit dem Wächter zu sprechen. Du auch? Oder willst du uns davon abhalten?" Wäre die Magierin ein Feind, hätte sie sich wohl nicht so offen gezeigt, aber man konnte nie vorsichtig genug sein.

Raisen

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884

Freitag, 31. Juli 2020, 19:41

Der Wächter nickte zuerst, schüttelte dann aber den Kopf, was Vada so deutete, dass er ihm zustimmte. Dann sank er seinen Kopf und begann erneut, etwas in die Luft zu zeichnen, was allerdings nur Wortfetzen waren - und diese noch dazu fehlerhaft. "Sprche" "Dämmerung" "schwwach".
Vada ließ sich von den Fehlern nicht irritieren, denn er verstand dennoch, welche Worte gemeint war. Dämmerung bezog sich wohl auf die Dämmerungsmagie, die notwendig war, um überhaupt auf diesen Weg zu kommunizieren. War der Wächter stumm? Nein, das konnte es nicht sein, denn dann hätte er einen sicheren Weg zur Kommunikation, auch außerhalb der Tätigkeit als Wächter - allen voran bessere Kenntnisse in der Dämmerungsmagie. Das bedeutet, dass diese Art der Kommunikation nicht die bevorzugte des Wächters war - wahrscheinlich konnte er sprechen, wollte es allerdings im Moment vermeiden oder ein anderer Umstand ließ es nicht zu. "Sprche" - war er allgemein schwach in der Sprache? Deshalb die Fehler? Vielleicht war der Wächter nicht von hier- nicht aus diesem Land. Doch...warum dann die Tätigkeit als Wächter? Oder war er einfach...ungebildet? Vada überlegte...viele Informationen.

"Beweis" "ihr" "hier" gefolgt von "Ab" "Sicherhait" waren die vorerst letzten Worten, die der Wächter schrieb - "Wir haben nichts bei uns, mit dem wir unsere Worte bestätigen könnten. Aber wenn du willst... und wenn unser Anführer es erlaubt... könntest du mit uns kommen, zu unserer Gruppenbesprechung später.", sprach Korina zuerst. "Es sollte kein Problem sein, wenn du dabei bist", fügte Vada hinzu, denn die Idee fand er an sich nicht schlecht, das es ihnen etwas Zeit verschaffte und ihnen die Initiative für das weitere Vorgehen gab. Zudem sie viel mehr Schlagkraft hätten, wenn alle anwesend wären.
Doch...nun wurden sie von ihren Problemen eingeholt.

"Du, da oben!", rief Korina los und deutete auf eine Stelle über ihnen, wo eine Frau stand und alles beobachtete, "Wir sind hier, um friedlich mit dem Wächter zu sprechen. Du auch? Oder willst du uns davon abhalten?" Vada runzelte mit der Stirn. Das war keiner der Hand- zumindest erinnert er sich nicht daran, eine solche Frau in der Basis gesehen zu haben. Wer dann? ...doch nicht...dieses Ratsmitglied? Ayres Lepore? Das fehlte ihnen jetzt noch...


@Tobi: @Night Zap:

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Amen konnte nur hoffen, dass Brigid verstanden hat, was er wollte und auch tatsächlich losgeeilt ist, um Tinia zu holen...Ambika stoppte nicht und auf einem Schlag folgte sofort der nächste. Amen versuchte nicht, die Offensive zu ergreifen, sondern konzentrierte sich darauf, sich selbst zu schützen, in dem er abblockte und immer wieder etwas zurückwich. Sobald Tinia hier wäre, hätte er auf jeden Fall die Oberhand, bist dorthin was es wohl ein reiner Überlebensakt - vor dem sich Amen nicht fürchtete. Er blieb ruhig, hatte er doch schnellere Bewegungen bereits bei Menhit gesehen und gespürt. Einen weiteren Schritt zurück- "Du bist besser geworden, Amen", sprach die Frau. Amen erschrak als er seinen Namen hörte, verstolperte sich beim zurückgehen, aber verlor nicht den Halt. Doch er war aus der Balance, was Ambika nutzte, in dem sie auf Amens rechte Hand, mit der er das Einhand-Khopesh hielt, zielte. Der Weißhaarige sah nur eine Möglichkeit, nicht seine Hand zu verlieren - das einhändige Khopesh loszulassen und sie so nah wie möglich zu sich zu ziehen.
Durch diese Entscheidung konnte Amen wieder in die Balance finden...doch...ihm war klar, dass es sehr viel schlimmer hätte ausgehen können, wenn sie nicht auf seine Hand, sondern seinen Oberkörper gezielt hätte. Amen seufzte, versuchte Entfernung aufzubauen, in dem er weiter zurückwich. Die Gasse war zum Glück lang genug. Amen griff mit seiner Linken in die Geisterwelt-
Ambika hingegen eilte sofort nach und stach diesmal mit ihrem Schwert nach vor- direkt auf Amens linke Hand, die sich noch in der Geisterwelt befand. "Ich kenne deinen Trick", sprach Ambika und der Weißhaarige zog die Hand erneut weg...sofort hob seine Gegnerin ihr Schwert und attackierte nun ohne zu zögern mit einem vertikalen Schlag.
Amen war gezwungen, ohne Waffe in den Händen auszuweichen...


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Indra und Seia konnten aus ihrer Position das ganze Schauspiel um Vada, Korina und dem Wächter beobachten. "Irgendwas ist an dem Typ komisch", meinte Seia. "Mach dich bereit, da ist jemand", antwortete Indra und sah über die Dächer, wo sie eine Person stehen sah.

885

Freitag, 31. Juli 2020, 22:06

Scarlet erlebte eine seit dem "Vorfall" wieder ruhige Zeit. Etwas, was die eigentlich angestachelte Angeborene etwas störte. Besonders weil Sie diese Magierin wieder spüren konnte und die anderen, die nachdem Sie die Sicherheit ihrer Herrin sahen, wieder aus ihrer Reichweite verschwanden. Der Norden würde durch diese Ayres entsprechend... gedeckt sein. So war ihre Einschätzung. Und Sie hatte nur die Anweisung den Schutzkreis zu bilden... also entschied sich die rothaarige Hexe sich ... etwas umzusehen. Sie wechselte, dem Kreis entsprechend den Sie bilden sollte, etwas nach Westen, denn dass Sie niemanden spürte und dass schon so lange nicht mehr kam Ihr einfach viel zu ... einfach vor. Viel zu simpel! Wollte man Sie vielleicht fälschlicherweise hier her locken? Nein Nein Nein! Nicht mit Ihr! Sie wird ihre Beschäftigung haben mit den bösen Leuten. Sie muss diese Leute nur finden!

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Die Situation eskalierte in etwa so, wie Noire es in gewisser Weise gerade erwartet hatte. Sie konnte immerhin ihre Gedanken aussprechen - was Rhord in sichtliche Verwunderung warf - verständlich, behauptete Noire gerade dass er vielleicht etwas mit Rhord und seinen Freunden Ihren Leids zu tun haben könnte - und nicht nur diesen. Auch Amid, der entgegen ihrer ausdrücklichen Warnung sein Temperament verlor. Aber bisher nur das. Etwas, was Noire noch nicht veranlasste ihn stoppen zu müssen - ihren Dolche hatte sie jedoch weiterhin einsatzbereit in der Hand, unter dem Umhang versteckt. Das Brüllen in dieser Höhle tat Ihren Zoll an Noire’s angeschlagenes, eigenes Temperament, denn ihre Kopfschmerzen waren mal wieder zurückgekehrt. Aber noch in einem Level an den Sie es ignorieren konnte, vorerst. Rhord, besser gesagt Itsuki hatte Ihr heute gelehrt dass es gut war seine Gefühle mal freien Lauf zu lassen also lies Sie Amid seinen Teil sagen, blickte aber immer zwischen den Beiden hin und her - Dass er nicht gerade sehr begeistert war konnte sich jeder denken, doch was Noire verstörte war dieser gezwungene Blick und Ton von Schadensfreude. Noire wollte an diesem Punkt bereits ihren Part loswerden der sich gerade aufbrodelte doch Reyson, der von der Situation sich seine eigene Meinung bildete, sprach davon die Situation so einzuschätzen, dass er Ihnen soweit vertrauen musste, der Situation geschuldet dass Sie beide den jeweils ihnen am nächsten beseitigen könnten dass er auspacken möchte. Amid war darüber sichtlich nicht begeistert und will Ihn unverzüglich der Stadtwache zum "Verhör" vorwerfen, doch Reyson versuchte seinen Sohn vom Gegenteil zu überzeugen zu wollen - eine Voraussetzung die er stellte war, dass Amid zuhörte. Die entscheidende Frage stellte daher Rhord passend: Was soll er oder Sie gemeinsam nun tun...

"Wir werden euern Worten und das, was Ihr andeutet, offenes Ohr schenken. Zuerst jedoch... Heilt eure Wunden soweit dass Ihr euch Gefahrlos zurückverwandeln könnt, ohne an ein Limit zu gelangen an dem Ihr den dämonischen Trieben nachgehen müsstet. Bruder: Sobald er sich zurückverwandelt hat kannst du von Ihm zumindest von deiner dämonischen Form loslassen. Ihr werdet alle hier verstehen dass ich unvorhergesehene Überraschung hier nicht gebrauchen kann. Reine Vorsichtsmaßnahme." jetzt sprach Sie Amid direkt an. Aber in einem Ton den Rhord von heute vertraut vorkommen sollte. "Du kannst deine Schadensfreude ausleben deinen Alten vom legalen Rechtssystem schmoren zu sehen aber wir haben unsere eigene Agenda und das, was er zu sagen hat - egal ob es sich als nützlich oder nutzlos herausstellt - ist unser Ziel und das hat Vorrang solange wir uns hier befinden weil eine andere Chance bekommen wir, die, die den Pfad von "weißer Gerechtigkeit" verlassen haben da die legalen Systeme versagt haben, nicht über den Weg den Ihn danach erwartet. Zumal das, was da drinnen ist, dich sicherlich genauso brennend interessieren dürfte. Also krieg deine Gefühle unter Kontrolle, Schätzchen~ Die Welt ist nicht Schwarz und Weiß wie sie oft gemalt wird und die Wahrheiten sind oftmals auf der unschönen Seite der Geschichten dieser Welt, von Lug, Betrug, Korruption und Verrat verdreht.

@Tobi:

886

Samstag, 1. August 2020, 02:35

Als das Angebot aufkam Vada und Korina zu folgen zu einem dieser Treffen schüttelte die maskierte Person sofort ihren Kopf. Eine weitere Antwort kam jedoch fürs erste nicht hinzu, denn zuvor schaute nun auch der mutmaßliche Wächter nach oben, nachdem Korina jemanden auf den Dächern bemerkte.

Ayres schaute auf die drei herab. Zuerst zum mutmaßlichen Wächter, dann zu den anderen beiden.
"Ich bin nicht in der Absicht gekommen um zu kämpfen.", begann die Dämmerungsmagierin eingehend zu erklären und bewegte die Kugel aus Dunkelheit zuerst vor sich, ehe sie diese in eine Säule wie die zuvor umwandelte. Sie sank zu Boden, worauf die Magierin sich auf die Säule stellte und die Masse langsam aber sicher vom Fuß der Säule aus zur Seite weichen ließ. Dies hatte zwei Effekte. Erstens, schrumpfte die Säule und die Frau auf ihr kam dem Boden somit langsam näher. Zweitens, die Dunkelheit verschwand nicht, sondern setzte sich Schritt für Schritt wieder zu der Anfangsform - eine Kugel - zusammen, die letztenendes zur Seite der Erzmagierin fortlaufend schweben würde. Einmal unten blickte sie wieder zur maskierten Person, dieses Mal wich ihre Konzentration aber nicht von diesem weg. Ein Umstand, der den vermeintlichen Beschützer der Stadt kurz den Kopf schief hängen ließ.
"Jedoch beschleicht mich das Gefühl, dass ich wieder mit leereren Händen gehen werde... Wer bist du? Und fang nicht damit an dich "Wächter" zu nennen. Dieser hätte mich mittels seiner mächtigen Thermomantie lange vor diesem dämonischen Geist bemerkt von dem Moment an, an dem ich meine eigenen Schutzmaßnahmen fallen ließ."
Ayres blieb ruhig sprechend wie zuvor mit Scarlet, aber nun war da auch ein gewisser autoritärer Unterton dabei, was den vermuteten Wächter diesmal für einen Moment zurückschrecken ließ.

Dieser schaute darauf für einen Moment zurück, sagte nichts, bis... ein Seufzen zu hören war. Ein weibliches. Gefolgt von einer weiblichen Stimme, die anfing hinter der Maske hervorzukommen.
"Ayres Lepore. Dacht ichs mir doch, dass es nicht lange dauern wird, bis wir uns wieder sehen. Auch wenn ich mir andere Umstände vorgestellt hatte."
Die Frau, zu der die Stimme gehörte entfernte die Kapuze und darauf die Maske von ihrem Gesicht.
Dahinter verbarg sich eine in ihren späten zwanziger Jahren befindende Frau, mit kurzgeschnittenen schwarzen Haaren und blauen Augen. Ihre Stimme besaß einen syvischen Akzent.
"Ich korrigiere. Vielleicht werde ich doch nicht mit ganz leeren Händen gehen."
Es war sogar für einen kurzen Moment ein leichtes Lächeln auf dem Mund der sonst so gefühlskalten Dämmerungsmagierin zu sehen. Dieses verschwand aber wieder ganz schnell.
"Wir werden sehen... oder viel eher wir werden sehen was Idunn darüber denkt. Das hat aber noch bis morgen Zeit, denn jetzt..."
Die demaskierte Frau schaute zu den anderen beiden hinüber. Sie lächelte, aber man konnte ihr auch ansehen, dass die Situation ein wenig peinlich für sie war, als sie sich zunächst etwas mit einem Finger im Gesicht hin und her strich*.
"Mein Name ist Zinnia. Zinnia vom Orden der Erlösung. Eines der Elitemitglieder, falls ihr es genauer wissen wollt. Tut mir leid euch das zu sagen, aber ihr habt eine denkbar schlechte Nacht dafür ausgesucht, um den Wächter zu treffen, denn der... der dürfte nun einen wohl verdientes Schläfchen haben... Ich schätze es ist das beste, wenn ihr die Fragen stellt."

*ya know what I mean
@Raisen: @Night Zap:
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Aella und Diana machten sich auf dem Weg, was Siradda freie Bahn gab. "Sehr schön, kommen wir zur Untersuchung. Schwäch das Eis an einem der Beine bitte an einer Stelle, am besten weg von den Gelenken." Lauriam tat wie er gebeten wurde und schon bald war das Eis am einem der Schienenbeine in der Mitte von diesem nicht mehr ganz so dick.
Der Dämonengeist kniete sich zu der noch immer sehr wütend wirkenden Gestalt herunter, vor der einen Stelle und hielt ihre Hand genau über diese. Einmal ein- und wieder ausatmen. Auch wenn sie dies als Geist nicht tun brauchte. Was folgte war zunächst eine Bündelung ihrer Magie in ihre Handfläche und darauf ein Materialisieren in die anderen Welt. Sofort griff sie zu der Stelle, die Lauriam für sie vorbereitet hatte. In den ersten Sekunden zappelte das Ziel ihrer Magie weiter, wurde dann aber ganz still und ruhig. Danach verschwand Siradda wieder in die Geisterwelt, nach dem was lediglich zehn Sekunden waren. Sie wartete nicht einmal darauf, dass Lauriam nachfragte, sondern kam gleich zum Punkt.

"Mal davon abgesehen, dass ihr Zustand dem eines wilden Tieres ähnelte war alles normal. Normal im Sinne davon, dass dies hier nicht durch magische Mittel verursacht worden war. An ihrer Seele war nicht herumgedoktert worden. Vielmehr hatte Olga ihr irgendwas gegeben. Etwas wie eine Pille. Sie sagte es wäre eine Droge, die für einen kurzen Moment die Kräfte wecken würde, von denen ein Mensch für gewöhnlich nicht Gebrauch machen kann, sondern nur in extremen Situationen." Der Kampfmagier musste für einen Moment überlegen was die Dämonin meinen könnte, er verstand aber was gemeint war. "Stimmt, davon habe ich schon einmal gehört. Diese Kräfte, die wir Menschen für gewöhnlich nicht lange aushalten, da unsere Körper nicht für einen ständigen Einsatz gebaut sind... ähnlich wie bei dieser einen Thermomantie-Technik, die bereits Noires Bruder verwendete, richtig? Und dieselben Kräfte, die sich Dämonen ganz natürlich zunutze machen können."
Die Seelendämonin nickte.

"Was sie jedoch verschwieg, war dass die Droge dies bewerkstelligt, indem sie denjenigen, der sie einnimmt so aggressiv macht, dass sie alles was sie sehen, zu einem blutigen Klumpen zusammenschlagen wollen. In dieser Seele war nichts anderes außer das Verlangen zur Zerstörung... nun zumindest ehe ich mithilfe meiner Magie ihren Verstand leerte, was dank des Zustandes bedeutend leichter war als es normalerweise der Fall gewesen wäre... Jedenfalls, der Benutzer wird zu einem Berserker um es kurz zu fassen. Ist nur noch zu hoffen, dass die Wirkung der Droge sich abbaut ehe meine Magie abklingt... ich hab nicht sonderlich viel magische Kraft angewandt, um mich zu schonen."

Eine gute Entscheidung aus Lauriams Sicht, diese Informationen waren aber wirklich erschreckend. Er wusste nicht, dass es solche Mittel überhaupt gab... oder vielleicht hätte er es sich denken können. Wie hieß diese Frau, die einfach so in diese Gruppe geschoben wurde und dann verschwunden war? Vitaya? Aber selbst sie hatte nie zu solchen Mitteln gegriffen... ihre Drogen waren spezieller, magischer. Magischer, wie die, die magische Angriffe einfach reflektierte für eine sehr kurze Zeit. Dagegen schien dieser Fall direkter zu sein, da es direkt das Gehirn zu beeinflussen schien. Ob ein Arzt dazu genaueres sagen könnte?

"Es scheint jedenfalls zu ihrer Herkunft zu passen. Alchemie dürfte in Hemegis noch akzeptiert sein, da es sich zumindest im Normalfall keiner magischen Mittel bedient. Wir können wohl davon ausgehen, dass diese Olga noch mehr in der Richtung in petto hat... bis zu dem schlimmstmöglichsten Mitteln. Nur..." Er brach den letzten Gedanken gleich an dieser Stelle wieder ab. Das war nun nebensächlich. Wichtiger war, dass er zurück nach oben kommt. Nicht auszudenken was geschehen könnte, wenn Olga oder ihr verbleibender Verbündeter ihm durch die Lappen gehen würden. Auch hier unten suchte er wie zuvor nach neuen Signaturen, oben hatte er aber zumindest auch noch ein Paar Augen als Unterstützung für die Aufgabe.
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Reyson schien dem zunicken zu wollen, was Noire als erstes zu sagen hatte, doch schien ihm das so auf dem Rücken liegen schwer zu fallen. Außerdem gab es da noch ein anderes Problem.
"Noire, das ist eine magische Wunde. Das wird ein wenig länger dauern als sonst. Ich sprech da aus Erfahrung..."
Ein Punkt, dem der Froschdämon zustimmen musste. "Ja, dem ist so, aber das heißt ja nicht gleich, dass es keine Regeneration mehr gibt... Nur verlangsamt. Und nehmt meinen Sohn seine Stimmung und seine Verwirrung nicht übel. Selbst wenn er mich hasst, bin und bleibe ich sein Vater.

Amid schaute weg als er das hörte. Alles was noch von ihm zu hören war, war ein "Ts.
Das Mitglied des Hohen Rates überlegte kurz und folgte mit einem Vorschlag. "Amid, in der ersten Vitrine rechts von dir ist ein Ring mit einem gefälschten Smaragd eingebettet. Er wird meine Heilung wieder auf ein akzeptables Maß beschleunigen, solange er meinen Körper berührt. Es reicht wenn du mir ihn zuwirfst.
Der Jugendliche verharrte in seiner Position, als würde er die Bitte seines Vaters gar nicht erst hören.
"Wenn du es nicht für ihn machst, dann vielleicht für mich? In dieser Position zu bleibe ist auf Dauer anstrengend! Keine Sorge, selbst wenn das ein Trick sein sollte, er wird schon keine Chance haben sich zu verdrücken!"
Auf die Bitte des Echsendämons war er schon gehöriger und so gut er es mit diesem Schutzanzug konnte begab er sich zu der besagten Vitrine. Er öffnete sie ohne Probleme und holte den Ring heraus. Er trat etwas näher zu Reyson und warf ihn so, sodass er bis an den Körper zu Ende rollen würde nach dem Aufprall. Vorsichtig bewegte der Erzmagier eine seiner Hände zu dem Ring, berührte ihn aber lediglich mit seiner Hinterhand. Wie versprochen beschleunigte sich die Regeneration im Vergleich zu zuvor, aber nur für einen kurzen Zeitraum.

"So ist das bei Fälschungen. Manche sind so schlecht gemacht, dass sie nur eine kurze Zeit ihren Zweck erfüllen, bis sie nur noch verdorbene magische Energie absondern, ohne jeglichen positiven Nutzen. Aber hierfür reichte es gerade noch.” Der Froschdämon verwandelte sich zurück und wartete nur darauf, dass Rhord ihm ein wenig Luft zum Atmen und Bewegen gab. Als allererstes befreite er sich von dem Anzug, den er mehr als zum Schein so als Dämon eh nicht mehr benötigt hatte. Dann riss er sich etwas von den Ärmeln seiner Kleidung ab und legte diese auf die Wunden, während er sich hinsetzte, lehnend an eines der Podeste.
"Später... können wir gerne nach draußen wechseln, dahin wo ihr nicht mehr diese lästigen Dinger benötigt. Ich habe die Heilung wie gesagt auf das Minimum beschränkt... aber genau deswegen belasse ich das Bewegen nun ebenso um ein Minimum. Sofern ich noch die Gelegenheit dazu bekomme würde ich diese Energien lieber für den kommenden Tag sparen. Und... Rhord war der Name? Bleib ruhig verwandelt, ich glaube im Moment wird das Detail hier niemanden stören. Selbst mein Sohn ist weit vorsichtiger gegenüber mir als vor dir. ” Der Erddämon nickte dem zu und steckte seine Waffe weg, blieb aber verwandelt. Er setzte sich im Schneidersitz hin und achtete darauf niemanden, der noch hinter ihm stehenden mit seinem Schwanz irgendwie zu stören. Amid lehnte sich neben Rhord gegen eines der Podeste. Dieser bemerkte die Blicke, die Amid hin und wieder ihm zuwandte. Er musste noch nervös sein, aber für den Moment schien er die Situation - sich direkt neben einem verwandelten, menschenfressenden Monster zu stehen - akzeptieren zu können. "Keine Sorge, von meiner Art wäre ich einer der letzten, die dir was tun würden."
Der Jugendliche versuchte sein bestes darauf zu lächeln, ein Rest an Sorge war ihm aber noch immer ins Gesicht geschrieben. "S-sorry, i-ich glaub dir ja, sonst wär ich womöglich wirklich schon tot und ich finde du wirkst auch sehr, äh, imposant, nur ich kann nicht anders...

Reyson räusperte sich, nun da voraussichtlich alle sich zum Zuhören bereitgemacht hatten und auch Sohn und Artgenossen schauten zu ihm.

"Fangen wir am besten am Anfang an vor gut fünfzehn Jahren, vielleicht etwas mehr, damals kurz nachdem ich die Wahl zum Ratsmitglied sehr knapp gewonnen hatte und Amid auf dem Weg war. Ich war überglücklich, alles schien zu funktionieren wie ich es mir erträumt hatte. Der Rat war damals noch gemischter in seinen Positionen bezüglich dieses verhassten Systems... und auch ich wollte eine Veränderung.” Amid schrak auf, seine Wut bereit hinter der Scheibe ihm ins Gesicht geschrieben, doch wurde von einer Handgeste von seinem Vater zum Stoppen gebracht, zumindest für einen Moment. Rhord war ebenso verwundert, war der Mann vor ihnen doch... Aber das sollte nicht die letzte Überraschung gewesen sein, denn die nächste folgte gleich danach.
"Und dann auf einmal, nur wenige Monate nach meiner Wahl, erwachte ich von dem was ein Schlaf in meinem Bett war in diesem Keller. Ich wusste nicht was zwischen A und B geschehen war, doch ich fand zu meinem Entsetzen zwei Dinge fest. Als erstes war da noch jemand anderes... Eine Dämonin, in Form ähnlich wie eine Schlange, durch dessen Schrei ich überhaupt wach wurde. Auch ich - sofort wegen den Umständen hellwach - schrie, wegen meiner Angst vor ihr, weil ich den Schrei natürlich anders interpretierte. Doch dann merkten wir wohl gleichzeitig, dass beide unserer Reaktionen durch Furcht vor dem jeweils anderen entstanden... Beides Angstschreie waren. Sie schaute zu sich selbst herunter und so ich, womit auch ich feststellte, dass ich zu einem Dämon mutiert wurde. Noch bevor ich irgendwas sagen konnte, ich war immerhin auch verloren mit meinen Gedanken, verschwand die Schlangendämonin so schnell sie nur konnte durch die nur einen Spalt, also so wie jetzt, geöffnete Tür.

Reyson gönnte sich einen Moment eine Atempause, während die drei Zuhörer vor ihm nun allerhand an Informationen verstehen durften. Gewisse Fragen waren vorprogrammiert, das wusste der Froschdämon.
Derweil stand Rhords Dämonenmaul offen. Da war ein Detail dabei bei welchem er sofort stecken blieb, er brauchte aber noch einen Moment um sich das durch Kopf gehen zu lassen... War diese Schlangendämonin... Bali? Nein, das war ein Zufall, oder?

@Soren:

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Raisen

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887

Samstag, 1. August 2020, 15:06

Der Wächter schüttelte sofort den Kopf, als vorgeschlagen wurde, dass er mit zur Besprechung konnte. War auch schon egal, wie sich so gleich herausstellte, als Ayres begann loszusprechen. "Ich bin nicht in der Absicht gekommen um zu kämpfen", meinte sie und ließ sich durch Magie vom Dach auf den Boden hinab. "Jedoch beschleicht mich das Gefühl, dass ich wieder mit leereren Händen gehen werde... Wer bist du? Und fang nicht damit an dich "Wächter" zu nennen. Dieser hätte mich mittels seiner mächtigen Thermomantie lange vor diesem dämonischen Geist bemerkt von dem Moment an, an dem ich meine eigenen Schutzmaßnahmen fallen ließ", sprach sie. Vada runzelte die Stirn, sah zu Ayres, dann zum Wächter. "Ayres Lepore. Dacht ichs mir doch, dass es nicht lange dauern wird, bis wir uns wieder sehen. Auch wenn ich mir andere Umstände vorgestellt hatte.", der Wächter legte die Maske ab und enthüllt wurde eine Frau mit kurzen, schwarzen Haaren und blauen Augen. Dazu einen syvischen Akzent. "Ich korrigiere. Vielleicht werde ich doch nicht mit ganz leeren Händen gehen.""Wir werden sehen... oder viel eher wir werden sehen was Idunn darüber denkt. Das hat aber noch bis morgen Zeit, denn jetzt...", der falsche Wächter wandte sich wieder zu Korina und Vada, "Mein Name ist Zinnia. Zinnia vom Orden der Erlösung. Eines der Elitemitglieder, falls ihr es genauer wissen wollt. Tut mir leid euch das zu sagen, aber ihr habt eine denkbar schlechte Nacht dafür ausgesucht, um den Wächter zu treffen, denn der... der dürfte nun einen wohl verdientes Schläfchen haben... Ich schätze es ist das beste, wenn ihr die Fragen stellt." Vada war etwas genervt von dem Ganzen. Nicht nur, dass Ayres hier war - und das scheinbar ohne jegliche Verletzungen, was bedeutet, es gab keinen Kampf - sondern auch, weil hiermit wohl ihre Zeit verschwendet hatten. "Orden der Erlösung", wiederholte Vada, "Ich sehe." Wo sie schon mal hier waren...vielleicht konnten sie ja noch etwas herausfinden.
"Freut mich, euch beide zu sehen. Die eine [Zinnia] wollte den Dämon, den wir vorgespielt haben, wohl töten und die andere [Ayres] einfangen, um wer-weiß-was damit zu machen. Wir sind hier, um mit dem Wächter zu sprechen", fasste Vada schnell zusammen, "Was meinst du mit 'verdienten Schlaf' - haben wir euch zwei bei was gestört?" Vada war genervt und um ehrlich zu sein, nicht in der Stimmung, um auch nur einen der beiden Arsch zu kriechen, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Zudem, hinter ihm stand auch noch die Schwarze Hand, er war also keineswegs schutzlos und der Wächter war wohl außer Gefecht. Der Rest der Schwingen sollte auch bald hier sein.


@Tobi: @Soren:

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Ambika schlug weiterhin mit ihrem Schwert auf Amen ein, einmal horizontal, einmal diagonal und auch vertikal - Amen konnte zwar ausweichen, aber es kein leichtes Unterfangen, da die Frau flüssig von einer Bewegung in die nächste überging. Eine sehr gute Schwertkämpferin. Doch woher kannte sie seine Angeborenenfähigkeit? Und es schien nicht so, als hätte sie vage davon gehört, sondern sie scheint es zu kennen. Jedesmal, wenn Amen versucht ein die Geisterwelt zu greifen, unterbrach Ambika ihren Angriff und fokussierte sich erneut auf den Arm oder direkt die Hand, mit der Amen was machen wollte. Der Weißhaarige musste sich was einfallen lassen- warte.
Amen schmunzelte kurz, nach dem nächsten Ausweichmanöver griff er mit der rechten Hand in die Geisterwelt, sofort attackierte die Schwertkämpferin jene Hand- Amen stoppte, zog den Arm schnell weg. Während dem Ganzen, verschwand seine linke Hand in der Geisterwelt. Ambika konnte unmöglich so schnell umschwenken, was Amen ein Fenster gab, um eines der zwei Kama zu ziehen...welches Amen noch in der Zieh-Bewegung auf Ambika warf. Egal was, er brauchte nur eine Sekunde. Ambika schreckte auf, warf ihren Kopf und Oberkörper regelrecht zurück, um der Klinge auszuweichen. Ein Schnitt zeichnete sich auf ihrer Wange ab, während das Kama hinter ihr auf dem Boden landete-
Amen nutzte all das, machte einen Schritt nach vor und konnte endlich eine richtige Waffe ziehen - das Miaodao. Mit diesem attackierte er seine Gegenüber sofort und konnte nun das erstmal richtig in die Offensive gehen.


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888

Sonntag, 2. August 2020, 23:10

Wirklich viel konnte Noire nicht beitragen als Sie unter Dämonen sich bestätigten dass die Heilung nicht so schnell ginge, genauso wie der Austausch eines Ringes aus einer Vitrine und die Rückverwandlung von Reyson zu seiner für Noire mehr gewohnten normalen, menschlichen Form. Wobei die Definition von Normal bei Dämonen wie Rhord und Reyson sicherlich eine verzwickte Ansichtsweise sein sollte. Sie näherte sich auch der Gruppe wieder zurück und blieb nahe von Rhord stehen, während Amid dem gleich tat und nur entsprechende Worte seines Vaters mit seiner Haltung bestätigte. "Bruderherz hier ist kein Dämon wie Ihn die Weltveranschaulichung darstellen würde, zumal seine Umstände ... besonders sind. Man gewöhnt sich dran wenn man die Welt bereist." um Amid noch etwas mehr Sorgen zu nehmen, aber diese Restsorgen werden wohl immer präsent sein, während Reyson nun begann seine Geschichte zu erzählen.

Die, wenn man es sehen könnte, ein sehr verrunzeltes Gesicht offenbaren würde. Da waren so einige Fragen die Noire irritierten. Sie stelle diese also ruhig und besonnen. "Alleine das wirft schon einige Fragen in mir auf. Ihr hattet diesen Keller bereits so kurze Zeit nachdem Ihr ein Ratsmitglied wurdet als ihr ... 23 Jahre alt wart? "Wir gingen davon aus dass dieser Keller erst später gebaut wurde..." Sie ließ Ihn erst einmal diese Frage beantworten, zumal Sie sein genaues Alter in etwa benannte durch die Info, die Sie zum Auftrag erhielten. Die nächste Frage war "Das nächste war ... der Verlauf dieser Nacht. Wenn dieser Keller bereits so gebaut ist wie er jetzt vor uns stand... Musste diese Person - der Dämon - zum einem an der großen Metalltüre und dann der Türe vorbei, die selbst für Magieerprobte Experten ein reines Glücksspiel sein sollte soweit wir diesen Mechanismus verstanden hatten und nur die Chance sahen euch hier treffen zu können wenn Ihr es öffnetet ... Und dass so, dass Ihr nicht wachwurdet ... und das letzte .... die Dämonisierung. Kann man so schnell - in einer geringen Zeitspanne einer Nacht - überhaupt dämonisiert werden? Das klingt so, als hätte die ganze Sicherheitsvorkehrung bereits vor 15 Jahre eine Lücke aufgezeigt... und zuletzt ... ein Dämon der so schreckhaft ist dass er vor Angst flüchtete? Wie passt das bitteschön ins Bild ... Was suchte dieser Dämon hier?" die letzte Frage war eher eine rhetorische Frage an sich selbst, die wohl Reyson kaum beantworten könnte, aber sie zu nennen empfand Noire trotzdem als richtig.

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889

Dienstag, 4. August 2020, 20:29

Die Magierin wollte nicht auf einen Kampf hinaus, jedoch schien sie sehr an dem Wächter interessiert zu sein, oder besser gesagt, der falschen Wächterin. Diese meldete sich nämlich jetzt endlich mit ihrer Stimme zu Wort, nachdem die Magierin sie der Nachahmung bezichtigte. Sie identifizierte die Magierin als niemand anderen als Ayres Lepore, dann nahm sie ihre Maske ab und bewies, dass der Wächter doch kein leerer Umhang war. Die falsche Wächterin stellte sich als Zinnia vom Orden der Erlösung vor, und von der Gruppe hatte Korina schon gehört. Hatten die nicht kurzzeitig auch Noire rekrutiert?
Jedenfalls war die ganze Operation damit sinnlos gewesen. Naja, beinahe, denn wahrscheinlich hatte diese Zinnia einen Draht zum echten Wächter.
"Wie Vada eben sagte, wir sind wegen des Wächters hier. Kannst du uns mit ihm in Verbindung bringen, Zinnia? Unsere Gruppe hat ja schon einmal mit euch zusammen gearbeitet, wenn ich mich recht erinnere."