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1 061

Mittwoch, 13. Januar 2021, 19:54

Korinas Versuche die Aufmerksamkeit von Miata abzulenken waren deutlich intensiver als vorher, immerhin versuchte sie sehr explizit und gewagt sie von Miata zu trennen. Sie sprach auch laut genug und nah genug um Sie dazu zu bewegen einmal zuzuhören. Dass Ihr Blick dabei leer und leicht panisch wirkte - das Schicksal Siradda's ungewiss. Etwas, was Korina sicherlich Hemmungen gab, aber nicht davon abhielt alles zu versuchen, eine weitere Eskalation zu verhindern. Dass selbst die "Wegbewegungsversuche" sich für Korina anfühlte als hätte sie kalten Stein angefasst war dabei für Sie ohne Belang. Denn nachdem sie zwar nicht fortsetzte Miata, die Körperdiebin, zu "untersuchen", blickte sie weiterhin entgeistert Korina an, die sich als Opferlamm zur Verfügung stellte. Die Tatsache dass sie komplett still wurde und Korina durchlöchern anblickte sprach Bände. Dann kam Mitata noch dazu, von der Sie zwar dank Korinas Einsatz losließ, aber ihren Kopf drehend die Panik in Ihr sah und spürte. Ihre Erklärung dass Siradda gegenüber saß ließ die Angeborene zwar hinblicken, bekam aber nur die Bestätigung dass Sie es ja nicht sehen könnte. Sie richtete eine Hand in die Richtung wo "gegenüber von Ihr" war und versuchte Siradda zu fühlen, Ohne Erfolg. Sie richtete dann ihre Handfläche auf Miata, besser gesagt hielt sie ihre Handfläche auf den Rücken und fühlte erneut. Und das gleiche tat Sie mit der Schulter von Korina.

Für Lauriam, Rhord, Vada, Amen und Noire war das womöglich ein seltsamer Anblick, gerade weil die Angeborene so ruhig blieb. Nicht mehr von ihren Anschuldigungen übrig geblieben. "... Was ... geht hier vor?" fragte sie nur ruhig während Sie auf eine Antwort wartete. Sie hatte zwar bereits eine erhalten aber es wollte nicht ganz einrasten. Noch nicht. Irgendwie fehlte Ihr immer noch etwas.

Raisen

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1 062

Donnerstag, 14. Januar 2021, 21:23

"Danke, Bridig. Dann besuch ich sie dann später, heut Mittag, denn Korina braucht mich ja jetzt erst mal, um sie zu dieser Frau zu bringen, nachdem sie die Brosch geholt hat", antwortete Nina daraufhin, was Brigid ein erfreutes Nicken entlockte. Brigid war zwar neugierig auf das, was Nina von Tinia brauchte, aber sie wollte nicht aufdringlich sein, weshalb sie bei dem ganzen beließ. Nina begab sich dann wieder zu Amen, der - zusammen mit Noire - auf einem einzelnen Tisch saß. Brigid legte dabei den Kopf schief, was Nina zum Glück nicht sehen konnte. Warum das plötzliche Interesse an Amen...? Brigid trat schließlich auch näher zu Amen, immerhin war sie seine Begleitung!
"Alles okay? Du kommst mir irgendwie ein bisschen bedrückt vor", hörte Amen aus der Geisterwelt. Der Weißhaarige hörte zwar, was Nina sagte, konnte sich aber nicht zusammenreimen, dass er damit gemeint war. Woher auch? Es wäre das erste Mal, dass Nina so mit ihm sprechen würde - Amen vermutete, dass Brigid damit gemeint war.


@Night Zap:

Vada hingegen war alles bisher...egal. Er ließ sich nicht stören.

-------

Jacob sah zu Lena hinab und konnte ihren Blick sehen. Sie war ein offenes Buch, so einfach zu lesen. Er hatte schon mit sowas gerechnet, dachte aber, dass das erst kommen würde, wenn sie im Lager wären.
"... hm...", Jaocb schwieg, schmunzelte dann leicht, "Gut, aber nicht hier, wir gehen weg vom Dorf." Der ehemalige Soldat hatte nichts gegen die zusätzliche Bewegung, nachdem der Auftrag bereits so "langweilig" war. Des Weiteren konnte er Lena damit in Aktion sehen. Jacob gab den Weg vor - weg vom Dorf, näher zum Wald.

Viola hatte Janett in das Dorf hineingezogen, damit sie wegkamen von Lena, deren Plan es zweifelsohne war, Jacob herauszufordern. Zwar würde die Katzenwandlerin das ganze gerne sehen, aber sie hatte das Gefühl, sie würde dort nur stören. Zudem Janett sich etwas komisch verhielt. "Also, warum willst du dich im Dorf umsehen?", konfrontierte Viola schließlich Janett, die nach der Frage so wirkte, als wäre ihr Ziel bereits aufgeflogen, "Ich hätte eher damit gerechnet, dass du dich im Wald umsehen willst...überhaupt, nachdem Lloyd uns quasi einen Freibrief gegeben hat, zu tun was auch immer wir wollen." Nach der Aussage konnte es Janett wirklich nicht mehr verbergen, sie wirkte geschlagen und seufzte. "Ich wollte mit den Bewohnern sprechen, um mehr herauszufinden...was- was da im Wald geschieht." "Ist das wegen den Wildschweinen, die wir gesehen haben? Die waren wirklich auffällig." Janett nickte. "Ich denke- dass sie vor etwas Angst hatten. Aber nur vor...was." Viola atmete durch. Nun, sie waren schon hier und hatten gut zwei Stunden freie Zeit. "Es kann nicht schaden, sich etwas umzuhören", stimmte die Schattenwölfin schließlich zu.

Etwa hundert Meter entfernt vom Dorf stoppte Jacob. Näher an den Wald heran sollten sie nicht gehen. Es war eine offene Wiese, eben und frei von jeglichen Hindernissen. Ein guter Platz für einen reinen Eins gegen Eins Kampf, ohne irgendwelche Tricks. Jacob drehte sich zu Lena, die ihn mit äußerst bedrohlichen Augen ansah. Der Soldat schluckte seine Wort, denn die Augen der Löwenwandlerin sagten alles, was er wissen musste. Gut.
Jacob zog seine massive Flamberge - Lena ihre beiden Einhandschwerter.
Lena sprang los-

@Soren:

1 063

Freitag, 15. Januar 2021, 17:03



Alster war für Llyod kein unbeschriebenes Blatt für sein Leben als Söldner. Er kam bereits öfters in dieses Dorf, sei es zur Übernachtung oder im Zuge der Rückkehr nach Porta Iridae nach einem längeren Auftrag, denn selbst die relativ kurze Strecke von hier bis zur Hafenstadt und dann noch zum Lager ist Nachts nicht zu empfehlen, selbst für Tierwandler, einfach allein schon des gesunden Menschenverstandes halber und um den Schlafrhythmus nicht komplett zu ruinieren, unausgeschlafen oder ausgelaugt machte man nur unnötige Fehler oder irrationale Fehler. Etwas, was er oft genug predigte und wohl kaum ignorieren würde wenn er es schon so offenherzig jeden einhämmert. Entsprechend war er in dem Dorf zumindest nicht völlig unbekannt, nicht zuletzt da die Schattenwölfe trotzdem den ein oder anderen Auftrag im Laufe der Jahre hier hatten, wobei es auch mal nur Aufträge waren wie "rohe Muskelmasse benötigt" - zu den Zeiten als die Palisade, die hier das Dorf vollumfänglich umzäunt, noch nicht stand und gebaut werden musste. Jede Person, jeder Helfer, war willkommen und Sklaven waren keine Option. Allein schon aufgrund finanzieller Mittel wäre das nicht gegangen aber der Hauptgrund war ein sturer Esel von einem Dorfältesten, der wie Llyod langsam in die Jahre kam. Wobei Lloyd sich nicht wirklich zu dem alten Eisen rechnen kann in der die Kategorie des Dorfältesten reinfällt. Das Haus des Dorfältesten war nahe des Zentrums des Dorfes, der ein schöner Brunnen ziert. Auch Wasserversorgung war sehr schlicht und einfach und der Markt, der sich ab dem Punkt herum langsam aufbaute war praktisch immer unter den wachsamen Augen des Vorstandes des Dorfes, da dieser auch zu guter Letzt auch der Haupthändler war. Ein recht altmodisches System, doch die Waren die Alster anbot, waren gefragt genug, gerade wegen den guten Stoffen und Lederartikel die sie herstellten, sei es die reine Rohware von Stoffrollen oder gegerbten Leder oder verarbeiteten Produkten wie Ledertaschen, Kleidung, Vorhänge und vielen mehr.

Um die Uhrzeit war ein gewissen Handel und Trubel auf dem Zentrum des Dorfes zu erwarten gewesen, von daher quetschte sich der stämmige Löwenwandler durch die Massen hindurch, erschwerend neben dem normalen Geschäft die Tiere und Kinder. Gerade ersteres machte es noch schwieriger denn man konnte schlecht einem Schaf oder einer Kuh sagen sie soll zur Seite gehen. Ein Huhn oder eine Katze die bei dem Trubel am Boden rumschlichen könnten genauso zertrampelt werden, was man erwartet das oft passiert, doch die Dorfbewohner, klimatisiert an diesen Lebensstil, scheinen diesem Phänomen nicht ausgesetzt zu sein - oder selten genug dass es keine Nachbarschaftskriege auslöst weil das Tier des einen vom Nachbar zertrampelt wurde - absichtlich oder unabsichtlich. Also praktisch alles beim Alten wie Lloyd seit seiner letzten Ankunft hier kannte.

Er klopfte an der Türe des Dorfältesten an, um von einer Hausmagd, etwa Mitte 40, begrüßt zu werden. "Dich habe ich hier ja nun gar nicht erwartet. Was verschafft uns die Ehre dich hier wieder anwesend zu haben alter Brummbär?" - dessen Titel "Brummbär" er auch mit entsprechendem Grummeln rechtfertigte. "So lebhaft wie immer Nanao. Heute rein geschäftlich, wobei du wohl eher eine andere Person begrüßen solltest, korrekt?" "Deswegen bin ich ja so überrascht. Eigentlich habe ich einen grauhaarigen, alten Gentleman erwartet von dem es bereits so viele Geschichten gab und zuletzt so viele Gerüchte kursierten." "Blanc ist aber nicht der einzige Gentleman bei uns, was siehst du denn bitteschön in mir wenn ich nicht deinem Bild eines Gentlemans entspreche ... sie blickte kurz verdutzt, bevor ihre Antwort recht zügig herausgeschossen kam. "Ein alter Brummbär!" - resignierend dass das Gespräch nur weiter ins lächerliche geht gab er sich in dem Schlagabtausch geschlagen. "Immer noch die gleiche Nanao die sich um den Dorfältesten kümmert. Wie geht es eigentlich dem alten Knacker. Sollte er nicht schon längst aufhören und den Posten an die neue Generation abtreten?" sie schüttelte den Kopf. "Du weißt dass du nicht der einzige bist der so denkt und du kennst den alten Griesgram genauso gut wie jeder andere auch. Der Tritt seinen Posten erst ab wenn sein Körper und seine Seele gefesselt zwangsentfernt wird. "Eigentlich könnte man meinen in seinem Alter wüsste man es besser aber wer bin ich wenn ich davon rede. Der alte Kautz mit seinem 80 Jahren und mehr auf dem Buckel könnt mich mit Lebenserfahrung in die Tasche stecken." Auch wenn Lloyd es für übertrieben hielt in dem Alter noch alles "kontrollieren" zu wollen war es auch irgendwo ein gewisser Respekt für die Ausdauer und die Kraft dies eisern durchzuziehen.

Was Lloyd hören konnte war auf jedenfalls dass der alte Mann anwesend war, aber das waren noch nicht alle Stimmen. Lloyd war im Eingangsbereich, wurde in das Empfangszimmer, eine Art kleiner Warteraum gebracht, gegenüber der Küche, während im Gebäude selbst im Unteren Bereich noch Gästezimmer, Bad und Schlafzimmer von Nanao und dem Dorfältesten war, während im oberen Bereich Besprechungszimmer und Vitrinenschauräume als auch das Wohnzimmer ihre Existenz fristeten. Auch etwas was Lloyd nicht verstand. Gerade Treppen dürften für den Dorfältesten doch langsam eine Herausforderung sein, doch ist er, wie erwartend, oben. "Er hat noch Gäste?" fragte Lloyd, der eine Tasse Tee vorgesetzt bekam, währen sich Nanao, die mit der Tasse aus der Küche kam, zu ihm setzte. "Ein paar der hiesigen Jäger, Fürsprecher der Händler und besorgte Bürger generell. Eine Art "Krisenstab" um weitere Vorgehensweisen abzuklären wie das Dorf sich die nächste Zeit verhalten soll. Die Händler sind besorgt, die Bürger im generellen und die Jäger sind in Aufruhr da Sie so ein Verhalten der Tiere bisher nie erlebt hatten. Man möchte wissen wie es weiter gehen soll denn das Problem, so klein es bisher ist, dass nun Wächter für Händlerkarawanen sind und vereinzelt Passanten angegriffen wurden könnte langfristig noch Probleme für unsere kleine Dorfgemeinde bringen." "Ich bin etwas im Bilde, ich habe um hier her zu kommen eine dieser Lieferungen begleitet, auch nur als Passant und die zwei Wildscheine, die uns einmal den Weg kreuzten, waren viel zu aufgeregt, viel zu panisch, besonders um die Uhrzeit. Ich kann verstehen was hier gerade vor sich gehen muss." "In etwa, doch so viel Tumult braucht niemand hier. Schwierig ist eher das es bisher danach aussieht als wolle man eine "Abwarten und sehen was noch passiert"-Haltung einnehmen. Obwohl die Jäger bereits beteuerten dass Ihnen das Verhalten der Wildtiere überhaupt nicht geheuer ist. "Hmm..." - erneut brummte der Söldnerveteran der Schattenwölfe, während er an seiner Tasse nippte.

Night Zap

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1 064

Samstag, 16. Januar 2021, 12:45

Korinas Erklärung schien einfach nicht einzutreffen. Scarlet blickte sie entgeistert an, ließ zwar kurzzeitig von Miata ab, aber betastete dann sowohl die verängstigte Dämonin als auch Korina, wodurch es der Schwertkämpferin eiskalt den Rücken herunterlief. Sie fragte, was vor sich ging, aber es klang eher, als sei sie verwirrt, als dass sie Miata beschuldigte.
Korina ließ nicht von Scarlets Schulter ab, während sie die Sache mit ruhiger Stimme noch einmal erklärte. "Siradda hat ihren Körper verloren, schon vor langer langer Zeit. Deshalb kannst du sie weder sehen noch fühlen. Aber sie ist hier, das verspreche ich. Sie leiht sich Miatas Körper aus, um gemeinsam mit uns kämpfen zu können, aber jetzt im Moment überlässt sie Miata die Kontrolle." Das ganze wäre wohl viel einfacher, wenn Siradda sich mal kurz materialisieren würde. Scarlet hatte ja schon gestern einen Geist gesehen, der kurzzeitig durch den Schleier getreten war, nämlich Nina.

Für ein paar Momente saß Nina still da und sah Amen an, und wartete auf seine Antwort. Aber die kam nicht. Wollte er etwa nicht mit Nina sprechen, weil sie als treue Tochter des Mannes, der Korina das leben schwer machte (nur für das größere Wohl, natürlich!) ein Feind war? Oder mochte er einfach keine Dämonengeister? Er war ja auch nicht sonderlich begeistert von dem, was Siradda tat. Nina beschloss, der Sache einfach auf den Grund zu gehen. "Oh, ähm... hasst du mich etwa? Ich kann ja verstehen, wenn ja..." Dabei vergaß sie natürlich erneut, klar zu machen, mit wem sie redete.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Night Zap« (16. Januar 2021, 18:39)


1 065

Samstag, 16. Januar 2021, 15:53

Siradda seufzte einmal tief, als sie mitansehen durfte, wie Scarlet nur so langsam verstand, was vor sich ging. Dabei waren die Erklärungen der anderen nicht schlecht. Sie begann zu denken, dass es das Beste wäre jetzt irgendwas ihrerseits zu tun. Sicherlich, Materialisation war eine Option, aber wenn sie so darüber nachdachte, wie viel sie später zu haben wird, wollte sie ihre Kräfte lieber schonen. Und sowieso wollte sie dieser neuartigen Situation auch noch einen Test unterziehen.
"Miata, ich würde gerne gleich für einen Moment die Kontrolle übernehmen, wenn du nichts dagegen hast. Ich geb sie dir dann gleich zurück. Sag ihr aber dann besser erst einmal Bescheid." Das was Siradda ansprach war nichts neues für die Dämonin. Während ihres ersten Gespräches kam auch das Thema auf, ob ihre Psyche kurzfristige Übernahmen mitmacht oder ob das zu viel für sie ist und daher nur in Notsituationen getan werden sollte. Außerdem wollte sie wissen wie schnell sie es tun kann.

Miata nickte, was aus Scarlets Sicht wohl im Moment nur eine Zustimmung zu dem war, was Korina sagte. Erst darauf sollte sie Klarheit darüber bekommen. "Scarlet, Siradda hat mir eben gesagt, dass sie kurz mit dir sprechen möchte. Für einen Moment werde ich dann weg sein...", erklärte sie der Angeborenen und versucht sich gegen die Bank zu lehnen.
Was folgte war folgendes: Siradda schloss ihre Augen und begann sich auf Miatas Seele zu konzentrieren. Zur selben Zeit fühlte sich die Besitzerin ihres Körpers so, als würde sich ein Nebel in ihrem Verstand breit machen. Es machte ihr für einen Moment Angst, doch Siradda war schnell genug, sodass Miata es nur für einen kurzen Moment mitbekam. Während dieses Prozesses 'leerten' sich ihre Augen, ähnlich wie Scarlet oftmals blickte. Als wäre da nichts mehr dahinter. Bis die Augen sich schlossen, eine Sekunde so verblieben, und sich dann wieder öffneten. Siradda hatte die Kontrolle übernommen und begann als erstes wiederholt eine Hand zu öffnen und zu schließen.

"Scheint als wäre da noch viel Optimierungsbedarf. Hoffentlich kommt Miata damit klar...", kommentierte sie diesen Erfolg. Leise, aber für jeden der noch zuhörte gut hörbar. Siradda wandte sich dann mit einem Lächeln zu Scarlet. "Guten Morgen, Scarlet. Entschuldigung für die Verwirrung, aber ich dachte du hättest meine Erklärung von gestern verstanden gehabt.", grüßte sie nun die Angeborene, die nun immer noch verwirrt sein dürfte. "Es ist so wie sie, Miata meine ich und Korina es sagten. Zwischen Miata und mir ist Miata diejenige, der dieser Körper eigentlich gehört. Wenn du also jemand böse sein möchtest bin das, wie gestern gesagt, immer noch ich, da ich diejenige war, die ihr diesen Handel anbot.", erklärte sie als allererstes mit einer ruhigen Stimme, folgte dann aber mit etwas, wo sie Vertrauen darin legte, dass die rothaarige Frau danach Grund haben wird, Miata nichts mehr willentlich antun zu wollen: "Teil dieses Handels ist es aber auch, dass ich aufpassen werde, dass Miata nichts geschieht. Mir ist es nämlich wichtig, dass sie das alles übersteht. Sei ihr also bitte nicht böse, wenn sie mal ihren eigenen Körper wieder benutzen darf. Ihr ihre Freiheit zurückzugeben - und wenn es nur so wenig ist - ist das wenige, was ich während dieser für sie merkwürdigen Zeit für sie tun kann und sie soll die Zeit genießen dürfen."
Siradda würde einen Moment länger bleiben, damit Scarlets Antwort auch noch an die richtige Person ging, würde sich dann aber auch wieder verabschieden.

"Ich hol dann nun Miata zurück. Wie gesagt worden ist, ich bin als Geist in der Lage zu hören und sehen was ihr macht. Miata kann mich außerdem hören, weswegen sie das was ich sagen möchte an dir weiterleiten kann.", verabschiedete sie sich und kehrte darauf den Prozess um. Miata erwachte und fasste sich an ihre Stirn. Sie schaute auch vorsichtig zu Scarlet.
"H-hat sie es dir verständlich erklärt?"


Nachdem das nun endlich geklärt war, war Lauriam fertig mit seinem Frühstück, welches er bereits langsam hat angehen lassen, so als der erste. Er stand auf und ging mit seinem Brett und Messer zu der Ablage. Er war gerade dabei alles ordentlich reinzustellen, da bekam er etwas zu seiner Seite mit. Die Rezeptionistin, heute eine andere als die, die ein unfreiwilliges Schläfchen dank Olga einlegen durfte, sondern jemand älteres ausschauendes, bekam zwei Zeitungen auf ihre Theke gelegt. Verwundert fragte sie ihren Kollegen was dies solle, da sie doch schon für den Tag ihre Zeitungen ausgestellt haben - und warum er denn nur zwei bringe - doch die Antwort brachte Klarheit. "Es ist ein Extrablatt, frisch gedruckt. Wegen den Inhalten... du solltest selbst sehen." Die Frau nahm eines der Blätter und las was auf der Vorderseite stand. Sekunden später sah Lauriam, wie schockiert sie über das zu sein schien, was da drin stand, was man nicht nur an ihrem Blick erkennen konnte, sondern auch daran wie hastig sie die Seiten wechselte. "Grad laufen die Zeitungsjungs- und mädels quer durch die Stadt damit und die Nachfrage steigt mit der Sekunde. Nur eine Frage der Zeit, bis selbst diejenigen, die sich keine Zeitung leisten können, es wissen werden. Also, was machen wir?"
Lauriam trat näher ran, gerade als die Rezeptionstin ihrem Kollegen etwas davon erzählte, dass dieser schon einmal Bretter und Nägel aus dem Dachboden holen solle und fragte, ob er sich die zweite nehmen dürfe. Auf der Stelle begann er darin zu lesen und was folgte war eine Wiederholung der ersten Reaktionen der Dame hinter dem Tresen, etwas was zumindest diejenigen, die an dem Tisch wo Amen sich hinsetzte gut mit ansehen konnten. Lauriams Blick schweifte für eine Minute nicht von dem ab, was er da zu lesen hatte. Die anderen saßen um die Ecke, weswegen diesen das vermutlich entging.

Ihr Anführer drehte sich zum Frühstücksbereich zurück und ging in dessen Richtung, direkt Amens und Noires Tisch entgegen, die beiden anschauend. "Entschuldigung dafür, dass ich nun etwas hetze, aber versucht ein bisschen schneller mit dem frühstücken fertig zu werden.", forderte er alle auf, sobald er auch um die Ecke auch von dem Rest wieder bemerkt werden konnte. "Wir werden ein wenig umplanen müssen. In fünf Minuten würde ich euch gerne oben sehen." Miata, Rhord und Siradda blickten alle verwirrt zu Lauriam, die das vorherige gar nicht mitbekommen hatten. "W-warum auf einmal die Hektik?! Was ist passiert?", fragte Rhord, seiner Verwunderung Ausdruck verleihend zurück, doch es schien so als müsse er sich ein wenig gedulden - sofern er nicht einfach auch eines dieser Papiere in die Hände bekam. "... Unerwartetes. Für uns gut möglich sogar vorteilhaft, aber..." Lauriam bemerkte selbst, als er während des Sprechens einmal prüfend über seine Schulter nach hinten schaute, dass das hier jetzt nicht viel Sinn machte. Er wollte wirklich lieber sprechen können, ohne darauf achten zu müssen, dass niemand von dem Personal hier etwas davon mitbekam, wie er über die Neuigkeiten fühlte. "Du wirst es früh genug erfahren, keine Sorge." Lauriam machte sich auf dem Weg nach oben, wobei er einen Kommentar zu der ganzen Entwicklung nicht lassen konnte. "Klaus Grünwald, so langsam frag ich mich wie sehr recht du wohl hattest...", flüsterte Lauriam, so sodass lediglich Noire es mitbekommen konnte. Der Spezialagent hatte sich gestern schon während der Planung ein wenig daran erinnert, wie dieser Senator sich ihn in der Politik vorstellen konnte und nun waren diese Erinnerungen nur umso stärker. Damals hatte er das verneint, aber mittlerweile... vielleicht passt er mehr in dieses Feld, als er es selbst bislang angenommen hatte? Wobei der Herr Grünwald mit Sicherheit nicht ein solches politisches Umfeld im Sinne hatte, als er mit diesem Gedanken spielte!

Er verschwand nach oben in den großen Raum und setzte sich hin, die Zeitung in der Hand behaltend um selbst noch etwas mehr darin zu lesen.

Raisen

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1 066

Samstag, 16. Januar 2021, 19:52

"Oh, ähm... hasst du mich etwa? Ich kann ja verstehen, wenn ja...", sprach Nina in der Geisterwelt und Amen fühlte sich immer noch nicht angesprochen, wenn gleich er sich fragte, mit wem sie denn redete. Der Weißhaarige hatte keine Antwort von Brigid oder sonst jemanden vernommen. Er dachte sich nichts weiter dabei- "Amen, sie redet mit dir", Brigid, die sich ebenfalls zum Jungen begeben hatte, lehnte sich ganz knapp an sein Ohr und sprach etwas lauter. Amen erschrak und zuckte zur Seite, was für jeden, der nicht wusste, was in der Geisterwelt passierte, bizarr aussehen dürfte. "Wa- was?", irritiert verarbeitete Amen erst einmal, was gerade passiert war. Was hatte Nina noch einmal zuerst gesagt...? "Eh, ich- nein, ich hasse dich nicht", antwortete Amen auf den Dämonengeist, "Ich denke statt bedrückt, bin ich im Moment eher glücklich." Er lächelte dabei schwach Noire zu, die ihm gegenüber saß.

Was genau weiterhin mit Siradda und Scarlet passiert war, hatte Amen entsprechend nicht mehr mitbekommen, sondern er hörte dort erst wieder aktiv zu, als Lauriam das Wort ergriff. Der Anführer wirkte geschockt und stellte sich genau vor dem Tisch, auf dem Amen und Noire saßen. "Entschuldigung dafür, dass ich nun etwas hetze, aber versucht ein bisschen schneller mit dem frühstücken fertig zu werden", forderte Lauriam auf, "Wir werden ein wenig umplanen müssen. In fünf Minuten würde ich euch gerne oben sehen." Lauriam hatte eine Zeitung in der Hand und eilte damit recht schnell die Stufen hinauf. Amen beendete sein Frühstück, stellte sein Geschirr zu Seite und ging dann mit den anderen hoch.



"...", etwas war passiert. Vada brachte seinen Teller zurück und folgte Lauriam dann hoch.

@Soren: @Tobi: @Night Zap:

Janett und Viola konnten, nachdem das Dorf recht übersichtlich gebaut war, bereits vom Eingang der Palisade erkennen, wo sich die meisten Menschen aufhielten: Am Zentrum! Sie konnten sogar einen Brunnen erkennen und einige Stände von Händlern rundherum. Die beiden wurden bei dem Anblick unweigerlich daran erinnert, wie simpel das Leben sein konnte. Es war klar, dass das Zentrum ihr Hauptziel war, weshalb sie geradewegs daraufhin zusteuerten...und dabei einigen Tierchen - Hühner, Katzen - ausweichen mussten. Die beiden Schattenwölfe erreichten die Händlerstände und das erste was sie taten war, sich dort umzusehen! Nun, es waren nur wenige Stände und die Auswahl war äußerst limitiert - das meiste waren Produkte der heimischen Tiere. Etwa Fleisch, Eier, Leder und dergleichen. Aber auch besondere Sachen wurden angeboten - etwas Ledertaschen, Stoffe und solche Erzeugnisse. "Schau!", Janett blieb vor einem der Holzstände stehen, der eben genau solche Produkte anbot. Sie deutete zu einem Lederarmband, das mit blauen Stofffäden verschönert wurde. Viola sah sich die Auslage ebenso an, konnte aber nicht den Enthusiasmus ihrer Freundin teilen. Einige Teile waren schön, aber nichts außergewöhnliches ihrer Meinung nach. Viola ließ Janett noch etwas Zeit, ehe sie sie daran erinnerte, weshalb sie hier waren. "Vergisst du nicht etwas?" Janett lächelte entschuldigend.
"Hm? Kann ich euch mit etwas helfen?", wurden die beiden Damen vom Händler angesprochen - ein Mann um die 30 Jahre mit einfacher Stoffkleidung und recht normalen Aussehen: Kurze, braune Haare. Normale Statur. "Ähm- wir, wir hörten, dass die Tiere in diesem Wald- etwas...komisch sind", Janett hatte sich überhaupt nicht überlegt, wie und was genau sie fragen sollte, weshalb sie nun einfach notgedrungen irgendwas zusammenstopfte. Viola war weder überrascht noch angetan davon, unterbrach sie aber nicht. Der Händler musterte die beiden Damen. "Ihr seid nicht von hier, oder?", schlussfolgerte er aufgrund der Kleidung und wegen den Tierohren vermutete er auch schon, woher die beiden reizenden Damen kamen. "Wir sind zwei Söldnerinnen von den Schattenwölfen. Wir sind durch einen Auftrag - das Bewachen einer Transportkutsche - vor kurzem hierhergekommen. Wissen Sie etwas über die Tiere?" Der Händler überlegte kurz. "Gehört das zu eurem Auftrag?" Janett schüttelte den Kopf. "Dann wäre es wohl das beste, wenn ihr euch da raus haltet. Der Wald ist sehr wichtig für viele. Das ist nichts, wo man unaufgefordert seine Nase hineinstecken sollte." Der Mann war sehr harsch, was Janett bedrückte, während Viola genervt davon war. "Nichts tun also, huh. Wie langweilig", seufzte sie und zog Janett weiter.

Lena stürmte nach vor, doch noch bevor sie Reichweite zu einem Angriff war, setzte Jacob bereits zu einem diagonalen Schlag mit seiner Flamberge an. Seine Reichweite war um einiges höher. Er nutzte seine Gravitationsmagie im Moment nur, um seine Kleidung und seine Waffe leichter zu machen - aber das war bereits in seinem Blut verankert und kein willentliches Tun. Die Tierwandlerin brach ihren Ansturm ab, ließ Jacob seinen Schlag in das Leere beenden. Doch statt weiter nach vor zu preschen, stoppte sie und starrte ihn nur an. Jacob starrte zurück, begab sich zurück in seine Ausgangsstellung. Ein Test von Lena? Den Blick, den Jacob zuvor zugeworfen bekam - diese Augen - sie waren noch immer da. Jacob blieb vorsichtig.
Erneut setzte sich Lena zuerst in Bewegung und wieder konterte Jacob den Ansturm mit einem diagonalen Hieb. Doch diesmal stoppte Lena nicht, sondern scherte nach links aus, an dem Angriff vorbei. Mit dem Schwert in ihrer Linken schlug sie horizontal nach Jacobs rechter Seite. Der Soldat, dessen Schwert nun tief war und dessen Spitzen sogar den Boden berührte, drehte die Bewegung von eben um: Sein rechter Fuß ging etwas zurück und während der Halbdrehung schwang er die Flamberge - die in seinen Händen kaum ein Gewicht hatte - wieder diagonal in die Höhe. Ein Schlag, der Lena schwerstens verletzen könnte, wenn er traf. Doch...Lena duckte sich ohne Anzeichen von Furcht oder Vorsicht unter der Flamberge hindurch, in dem sie sich klein machte. Nachdem Jacobs Schlag an ihrem Kopf vorbeisauste, würde Lena mit beiden Schwertern-

Allerdings war das nächste, was Lena sah, der Himmel. Sie wurde von etwas zurückgeworfen- und landete unsanft am Rücken. Irritiert sprang sie schnellstmöglich auf und sah verwirrt zu Jacob, der wieder in seiner Ausgangsposition stand.
Was Lena nicht sehen konnte, weil ihr Gesicht fast am Boden war, so tief hatte sie sich ducken müssen, war der Tritt, den sie von Jacob an der Schulter kassierte, während ihr Gesicht gen Boden gewandt war.

@Soren:

1 067

Sonntag, 17. Januar 2021, 12:58

Amen selbst schien auf der Geisterseite mit jemanden zu sprechen, da er so gut wie ins Leere sprach, Diana und Nyx konnten das ganze natürlich entsprechend beobachten und hören, blieben aber relativ ruhig, bis zu dem Punkt an dem Lauriam anfing eine gewisse "Eile" zu beteuern. Noire aß relativ gemütlich ihr Frühstück, stillschweigend, während Lauriam mit einer gewissen Strenge sich an die anwesenden wandte und Rhord, entsprechend panisch überrascht, natürlich wissen wollte was der Grund war. Die Zeitung die Lauriam in den Händen hielt wird wohl ein Grund dafür sein, auch sein etwas schwacher Kommentar am Thema vorbei zeigte dass es etwas sein muss, was er nicht normal ansprechen kann, auch nicht in einer Unterkunft die in Verbindung zur Schwarzen Hand gehörte. Eine Nachricht nach der nächsten, sogar in der Früh am nächsten Tag blieb Ihnen anscheinend keine Ruhe verwehrt. Entsprechend nahm sie etwas schnellere, größere Bissen, etwas, was sie konnte aber nicht gerne mochte, denn Frühstück oder generell Essen waren die kleinen Dinge in Ihrem Leben die sie genießen konnte wenn es die Möglichkeit dazu gab. Worum sie jedoch am meisten nochmal reagierte, mit ihren Ohren zuckend und einen überraschenden Blick ziehend - was Amen und alle, die ihr Gesicht in dem Moment sehen konnten, war, als Lauriam den Namen von ihrem Schirmherr und Senator, Klaus Grünwald benannte, vollständig sogar. Irritiert über den Zusammenhang lies sie sich es nicht nehmen ein recht monotones "Huh ..." von sich zu geben und an Tempo zuzulegen.

Scarlet selbst war erstmal noch relativ lethargisch wartend darauf dass etwas passiert - etwas was sie entscheiden lässt wie sie nun vorginge. Zuerst sprach Korina nochmals auf Sie ein, was Ihr nochmal den leeren Blick einheimste, denn die Erklärung verstand sie, verstand sie aber auch nicht. Sie wankte in ihrer Entscheidung. Danach jedoch etwas, was eine tatsächliche Reaktion auslöste, denn aus irgendeinen Grund schien die Frau die vor Ihr saß und sich Miata nannte, zu sagen dass Siradda sprachen möchte, was ihren Fokus natürlich voll und ganz von Korina auf "Siradda" umlenken lies. Und wieder die gleiche Stimme hörte, aber diese viel vertrauter klang für Sie. Man konnte merken dass Sie ihre lethargische Haltung verbesserte, aber stillschweigend zuhörte bis sie fertig war. Danach legte sie den Kopf schief, überlegend ob sie alles verstanden hatte, lächelte danach aber zufrieden. "Dann ... ist alles also in Ordnung .... Ich bin so froh... Ich hätte es mir nie verzeihen können wenn dir irgendetwas zugestoßen wäre! Du musst doch an mich denken wenn du so etwas... Wildes erledigst! Wie hätte ich das denn ... wissen können nach deiner Erklärung ... gestern!" schon fast wie theatralisch war ihre Freude nun erkennbar und lies auch entsprechend nun von den Leuten ab. Auch zu Korina entschuldigte Sie sich. "Es ... tut mir Leid ... aber ich konnte nicht ruhen bis ich wusste ... dass es Ihr gut ginge."

Kurz darauf, zufrieden über die Antwort, wechselte Siradda zu Miata, die - sichtlich nervös fühlbar für Scarlet - sich erkundigte ob nun alles geklärt war. "Ich ... denke es sollte ausreichen ... es wirkt jedoch so ... fremd. Noch. Aber .... im Herzen bist du ... wie Sie. Also du bist Sie. Und Sie du. Also die gleichen. Nur anders. Also ... Du bist jemand wie Sie jemand ist. Dass bedeutet ... ich werde mich genauso um dich kümmern wie um Siradda, meine geliebtes, kleines Kätzchen." - sie schmiegte sich entsprechend nochmal an Miata/Siradda - kurz darauf nur um von einer Ansage Lauriam’s aus genau dieser wieder entzogen zu werden. Da sie bereits gefrühstückt hatte - ließ sie entsprechend los und wanderte bereits - kommentarlos - nach Oben, Ihn folgend.

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Die normale Tageszeitung, die sich Mizuki gemütlich an einen der Straßenlaternen lesend zu Gemüte führte war nichts all zu spektakulären. Aktuelle Themen rund um die Stad, die Umgebung, aktuelle Politikthemen, kommende Ratssitzungstermine, Erfolge in Forschungen, generelle Terminankündigung. Also sehr durchdachte Information wie es für einen Magierstaat und dessen Prestige habende Akademie zu erwarten war. Natürlich auch allgemeine Themen als auch Themen zur Außenpolitik, Sachen wie z. B. wie die Lage ihres Nachbarn, des Kaiserreichs ist. Dortige Unruhigen scheinen entsprechende Regungen ausgelöst zu haben, eine Unruhe oder Ereignis konnte sie ja im Nachgang sozusagen selbst miterleben als sie bei der geplagten Stadt eines ganz bestimmten Vorfalls aushalf bevor Sie hier her kam.

Interessanter wurde es, als sie merkte wie u. a. Zeitungsjungen und -mädchen die Straßen durchkreuzten. Auch nichts ungewöhnliches, doch die Tatsache wie Sie die Straßen durchquerten war ungewohnt. Schnell. Dass diese Personen oftmals unter Hektik agierten war ja nichts ungewohntes, aber so Hektisch wie jetzt war nichts was man als "Normal" bezeichnen konnte. Dazu kommt noch die Uhrzeit. Um die Uhrzeit sind alle normalerweise mit ihrer Zeitung entweder bedient oder können sie in entsprechenden Läden kaufen, also warum hetzen die Leute, bepackt mit Zeitungen, entsprechend so Kopflos durch die Gegend. Mizuki hielt eine dieser Personen an, die ihr ohne großartige Erklärung eine weitere Ausgabe in die Hand drückte - ein Sonderblatt, Extrablatt. Etwas was wohl genug Wichtigkeit besaß dass hier eine gewisse Panik zu spüren war. Sie faltete die normale Zeitung zusammen , klemmte sich diese unter die Arme und begann das Extrablatt zu lesen ...

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Es dauerte gute 40 Minuten, entsprechend also zwei Tassen Tee und ein wenig allgemeiner Smalltalk, denn entgegen der harten Neckereien die Nanao von sich gab hatte sich nichts dagegen das Lloyd zu Besuch war, wenn auch nur Geschäftlich. Besser als nur in der Küche zu stehen und zu warten bis die Streithähne da oben fertig wurden bevor sie etwas tun konnte, denn die Getränke waren oben, genauso wie kleine Knabbereien, von daher konnte sie nicht mehr tun. Schlussendlich konnte man die ersten Schritte vernehmen wie dies von den knarzenden Holztreppen zu vernehmen waren, während nach und nach diverse Personen durch den Gang, welcher vom Wartezimmer aus sehbar war, verließen. So wie es den Anschein hatte war die Besprechung vorbei, übrig blieben also nur noch der alte Tattergreis und - wenn sich der Auftraggeber nicht vertan hatte - dieser. "Lass mich eben nach dem Rechten sehen, wenn alles in Ordnung ist, hol ich dich ab." "Keine Eile Nanao, ich bin versorgt." meinte er während er seine dritte Tasse anfing zu trinken, die er sich eingeschenkt hatte und an kleinen, passenden Teekeksen die Zeit weiter vertrieb. Gerade diese Zeit wo er alleine war, lies er seine Fassade fallen und wurde nachdenklich. Die Vermutungen die Blanc, Rouge, er als auch Senator Klaus und andere, ihm nahestehenden Senatoren äußerten, waren alle wohl gerechtfertigt wenn er die Situation so ansah. Irgendetwas fällt hier vor, doch was ist die große Unbekannte. Eine, die zu viel Risiko aussetzt solange nicht bekannt ist was es ist und entsprechende Gegenmaßnahmen laufen würden, auch wenne s nur etwas einfaches wie erschwerter Zugang zu dem Dorf oder durch den Wald war als auch eben der notwendige Personenschutz. Aus Sicht von Söldner willkommen, immerhin gab es dadurch mehr Aufträge, aus Sicht und Blickweise des Senats und der vorausschauenden Gedanken jedoch ein Problem. Kurz über lang wird es wirkliche Probleme bereiten, dahingehend war sich das Dorf bereits bewusst, doch was Ihm nicht gefiel war diese "Warten und Tee trinken" Haltung die Nanao erwähnte. Grund dafür dürfte das Traditionstum in diesem Dorf sein, was Ihnen aber nicht die Möglichkeit gab, rationale Entscheidungen zu treffen. Wobei er nun nur mutmaßen konnte, denn er weiß ja nicht wie die Besprechung ausging.

Es dauerte etwa weitere 5 Minuten - und hörbares Stampfen - vermutlich Nanao - gefolgt von einem zweifachen Klopfen - vermutlich der alte Sack mit seinem Gehstock - bevor sie, im Balanceakt zweier Silbertabletts mit Geschirr und ähnlichem herunterkam und über die offene Tür Lloyd anwies dass er sich nach oben begeben kann. Der Dorfälteste würde Ihn bereits erwarten, genauso wie der Klient, der als Zuschauer und Beobachter bewohnen durfte. Höflich wie er war leerte er noch die Tasse, bevor er sich die knarzenden Holdielen und der Holztreppe entlang, den Gang zum Besprechungszimmer aufmachte und an der Türe anklopfte...

Raisen

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Sonntag, 17. Januar 2021, 17:23

Lena wirkte nachdenklich. Sie war sofort wieder aufgesprungen und zurück in ihre Kampfhaltung gegangen. Jacob machte soweit keine Anstalten, den aktiven Teil zu übernehmen. Die beiden Kämpfer starrten sich nur an. Magie? Gravitationsmagie? Lenas Verstand raste, was war es, dass sie umgeworfen hatte? Ihre Schulter schmerzte leicht, aber das war vernachlässigbar. Ein Stoß- so etwas musste es sein. Die Löwenwandlerin setzte sich er-
Jacob war schneller. Genau in dem Moment, in dem der Söldner bemerkte, dass Lena einen Schritt nach vor setzen wollte, lief er los. Es waren nur wenige Schritte, die die beiden trennten, weshalb er sofort vor ihr war. Dank der Gravitationsmagie und dem fehlenden Gewicht seiner Rüstung, war er auch schneller, als man es sich erwarten würde. Statt einem diagonalen Hieb, stoppte Jacob abrupt vor seiner Gegnerin und vollführte einen vertikalen Hieb - von oben direkt auf die kleinere Lena hinzu. Lena war eine Löwenwandlerin, was ihr - selbst in Menschenform - überdurchschnittliche Kraft und allen voran Schnellkraft verlieh. Auch sie war um einiges schneller, als man es erwarten würde. Ein schneller Schritt nach rechts genügte, um der Flamberge, die nun in den Boden einschlug, auszuweichen. Die freie Zeit, die Lena damit gewonnen hatte, versuchte sie für einen Gegenschlag zu nutzen. Die Tierwandlerin, nun seitlich von Jacob, versuchte mit dem Schwert in ihrer rechten Hand auf seinen Rücken einzuschlagen- doch sie war wieder zu langsam.
Denn in ihrem Augenwinkel konnte sie sehen, wie Jacobs Flamberge bereits in einem horizontalen Schlag auf sie zu kam. Würde Lena ihren Schlag durchführen, würde sie zwar treffen, aber gut und gerne von der Flamberge zerteilt werden, wenn es Jacob ernst meinen würde.

Lena konnte nicht nach hinten ausweichen, da sie sich sonst wieder nur wieder in der gleichen Situation befinden würde - sie schlussfolgerte, dass sie in ihrer Angriffsreichweite bleiben musste. Wie zuvor duckte sich die Tierwandlerin unter der Flamberge hindurch- nur um erneut in dem Moment, in dem sie am tiefsten war, einen Tritt zu kassieren, der sie zu Boden warf.

Die Löwenwandlerin wollte erneut sofort wieder aufspringen, konnte aber die Spitze von Jacobs Waffe vor sich sehen. Er lächelte leicht. Lena seufzte genervt.
"Oh? Was geht denn hier vor?", hörten die beiden Kämpfer eine Stimme, die aus Richtung des Waldes kommt.


--

Janett wirkte entmutig während sie zum nächsten Stand gezogen wurde. Viola hingegen genervt. "Verdammter Idiot", seufzte sie verärgert, "Leben könnten in Gefahr sein, aber lass uns nichts tun!" Janett war zwar entmutigt von dem Fehlschlag eben, aber sie war erfreut, wie viel Viola das ganze zu bedeuten schien. "Hmm...wenn uns hier keiner helfen will, können wir ja einfach selbst nachschauen gehen, oder?", stellte die Wolfswandlerin in den Raum. Viola nickte vorsichtig, war sich aber unsicher, ob das wirklich klug wäre. Objektiv gesehen wäre das sogar eine sehr schlechte Idee, aber sie schwieg. Sie war viel zu aufgebracht, darüber jetzt zu reden! Stattdessen suchten die beiden Damen weiter - nach jemanden, der so aussah, als würde er oder sie ihnen wirklich helfen wollen. Nach weiteren Ablehnungen - immer dieselbe Leier - entfernten sich die zwei Tierwandlerinnen vom Zentrum. "Das führt zu nichts", brummte Viola genervt. Sie sah zu Janett und erinnerte sich an den Vorschlag - einfach im Wald nachsehen zu gehen - schüttelte dann aber den Kopf. "Lass uns nach jemanden Ausschau halten, der aussieht, als würde er regelmäßig in den Wald gehen...etwa einen Jäger? Oder dergleichen." Das schiene eine sehr gute Idee zu sein. Janett sah um sich, konnte aber auf den ersten Blick niemanden erkennen - wobei hier alle wie ärmliche Bauern aussahen. Es war schwierig, Jäger in einem Blick herauszufiltern.
"Seid ihr die zwei Damen, die mehr über den Wald herausfinden möchten?"

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Night Zap

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Gestern, 15:34

Um die Verwirrung ganz aufzuheben, wollte Miata jetzt Siradda übernehmen lassen, direkt vor Scarlets Augen, sodass diese auch wirklich begriff, dass hier zwei Personen mit einem Körper waren. Korina, die einen Zuschauerplatz aus nächster Nähe hatte, schnürrte es die Speiseröhre zusammen, als sie zusah, wie sich in Miatas Augen der Nebel breitmachte und das Bewusstsein der jungen Frau abgeschaltet wurde. Wenigstens schien Scarlet hinterher zu begreifen, dass die Person, die jetzt mit ihr Sprach, ihre Siradda war, und entschuldigte sich bei den Beteiligten. "Ist schon in Ordnung." murmelte Korina, während sie von der Verrückten abließ. "Aber sei in Zukunft besser nicht so voreilig. Du hast Miata gerade einen ziemlichen Schrecken eingejagt."

Nina wurde weiterhin ignoriert. Sie wär schon beinahe abgehauen, weil Amen ja eindeutig nicht ihre Gesellschaft wollte, da schritt Brigid als Streitschlichterin ein. "Oh, da fällt mir aber ein riesengroßer Stein vom Herzen. Jedenfalls kannst du das ja ziemlich gut verbergen, wenn du eigentlich glücklich bist. Was gibts denn tolles bei dir?" Das Gespräch würde aber wohl nicht mehr lange halten, da Lauriam die Schwingen plötzlich zur Eile aufrief. Korina verspeiste schnell ihr Frühstück und begab sich dann nach oben, gefolgt von Nina.


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Nun, da der Hauerbär von seinen Artgenossen getrennt war und von Ranken und Eis an der Bewegung gehindert wurde, konnten die Monsterjäger sich auf ihn stürzen. Muirachs Schwerter fanden eine Schwachstelle an den Schultergelenken, wo Fell und Haut dünner waren, und richtete dem Hauerbär ein paar üble Schnittwunden zu. "Sollen wir doch versuchen, den hier zu fangen?" fragte Ludo, und als Cecile das mit einem "Könnte unsere Chance sein." bestätigte, zog er einen Betäubungspfeil und schoss diesen in den Hintern der Bestie. Selbst die Kombination aus dem starken Betäubungsmittel und Willhelmines Gift würden den Bär nicht umbringen, dafür war er einfach zu hart im Nehmen, weshalb die Magierin ihren Rapier in die andere Schulter stach, um das Biest weiter zu schwächen. Nach dem zweiten Betäubungspfeil riss der Hauerbär sich los, und Mu schaffte es gerade noch so, Mine von einem gefährlichen Prankenschlag wegzuziehen.

1 070

Gestern, 19:02

Scarlet verstand was Siradda zu ihr gesagt hatte! Miata fiel ein Stein vom Herzen nun wissend, dass ihr dämonischer Schutzengel ihr so manche Unannehmlichkeit erspart hat und lächelte dann auch fröhlich als die Angeborene sich erklärte. "Freut mich zu hören, dass es noch jemanden gibt, der so auf sie aufpasst." Und sie selbst damit zumindest noch jemanden hat, die auf sie aufpassen wird... Die Dämonin wollte diesen Gedanken nicht aussprechen, denn er war ihr ein bisschen peinlich. Da war sowieso noch etwas anderes, was sie die Frau neben ihr fragen wollte. "Aber was ist eigentlich mit dir? Geht es dir gut soweit? Diese Pausen während du sprichst hören sich für mich ehrlichgesagt nicht gesund an und du bist die ganze Zeit so blass. Bekommst du schlecht Luft oder ist es eine Erkältung?", fragte nun sie besorgt die rothaarige Frau, allerdings ohne das Abtasten. Miata wusste nichts über Scarlets bisheriges Leben, daher wusste sie auch nicht, dass es irgendwie damit zusammenhing.

Minuten später kamen dann alle im Besprechungsraum zusammen. Rhord hatte schnell ein belegtes Brot noch aufgegessen und eines auf die Hand mit nach oben genommen, während Miata diejenige war die die Minuten zum Schlingen nutzte. Dafür durfte sie sich Tee mit nach oben nehmen.

Lauriam wartete bis der letzte die Tür hinter sich schloss und alle sich um den Tisch versammelt hatten. Dann hob er die Zeitung in seiner Hand, gab aber noch einen Rat.

"Ich möchte euch alle daran erinnern, dass eine Hälfte dessen, was hier drin steht, bereits im Bereich des zu Erwartendem war, aber... seht selbst." Er legte den Zeitungsartikel in die Mitte und sofort beugte sich Rhord - sowie wahrscheinlich der Rest auch - hinüber um lesen zu können was darauf stand. Nur Miata blieb ein paar Schritte zurück, da Siradda von der Geisterwelt aus immer noch das Sehen für die beiden übernahm.

Es dauerte nicht lange, bis dem Erddämon der Appetit gehörig verging. Das erste was er lass war die Überschrift "Ratsmitglied gegen Ratsmitglied - Reyson Larmanet getötet von Nergal Windbrooke - Notwehr oder kalkuliert?!"
"W-w-was. Aber wie? Warum?!" Rhord wollte nicht verstehen was er da las. Er schaute mit entsetztem Blick zu seiner Schwester, die wie er erst gestern noch mit Reyson gesprochen hatten. Seine Gedanken schweiften um zu Amid und dann sofort zu dem Täter. "Nergal... Dieser Mistk-"

"Lest weiter. Nicht nur die Überschrift. Und vergesst nicht die zweite Seite.", forderte der Anführer der Dunklen Schwingen Rhord auf, als er ihn unterbrach.
Es reichte aus um ihn zurückzuholen und sich auf den Text zu konzentrieren. Es waren Details zu dem was geschehen war zu finden. Laut der Aussage von Nergal Windbrooke ist die Tat geschehen während dieser auf dem Weg nach Hause war. Auf diesem tauchte plötzlich Reyson vor ihm auf mit einer Armbrust bewaffnet und feuerte auf ihn, doch der Hüne konnte den Angriff so umleiten, dass nur sein linker Arm getroffen wurde, welcher jedoch schwerwiegende Schäden davon trug. Der Hüne ging sofort zum Gegenangriff über und zerstörte Reysons Schädel mit einem Schlag, ehe er sich zurück zum Nordtor der Stadt begab, um die Wachen einen schnellen Transport ins Krankenhaus organisieren zu lassen. Der genaue Zustand des Ratsmitgliedes ist zum Zeitpunkt des Berichts unklar, aber der Chefarzt des Krankenhauses beteuert, dass Nergal am Leben sei.

Daraufhin weist der Schreiber des Artikels daraufhin extra hin, dass die Stadtwache bereits dabei ist zu ermitteln, konnte aber einen Kommentar nicht darauf lassen, ob das überlebende Ratsmitglied nicht vielleicht einige Fakten verdreht habe, ein unprofessioneller Schritt in Miatas Augen, allerdings kein überraschender wenn man den Schreck und die Bedeutung hinter dieser Meldung bedenkt.

Dann die zweite Hälfte. In dieser ging es um etwas, was im Kaiserreich passiert ist.
Es gibt Berichte darüber, wie über die Nacht Anschläge auf vier verschiedene Fürsten - mit Erfolg - verübt worden sind. Fürst Cambrion von Sankt Sirrisburg, Fürst Uriel von Hannestadt, Fürstin Meredith von Mikolsgrad und Fürst Milan von Travelin. Sirrisburg und Hannestadt gelten dabei als Nachbarregionen von Shalannsheim, ehemals Niccolos Fürstentun. Mikolsgrad und Travelin gelten währenddessen als die wichtigsten Provinzen von West-Ailfenna.
Die Mordwaffen waren eine ailfennaische Dolchsorte und es wurden mehrere Leibwächter getötet, aber nicht die Familien der Fürsten. Erste Erben der Fürsten haben sich bereits in der frühe des Tages in Position gebracht, um das ihn zustehende Erbe schnellstmöglich anzunehmen, um den Unfrieden zu mildern. Verdächtigt werden offenbar einige unabhängige Ritterorden, weswegen eine Kürzung der Rechte der Orden zu erwarten ist. Außerdem soll es eine Erhöhung der Religionssteuer für Spioradisten geben, die wohl einzige Meldung, die Rhord nicht auf Anhieb einen weiteren Schrecken einjagte. Angesichts allem was zuvor kam, war dies aber allenfalls eine lächerliche Linderung. Er fiel auf den Stuhl hinter sich zurück.
"Was zur Hölle geht nur vor sich? Wie konnte es..." Seine Entspannung war gänzöich dahin. Es fühlte sich für ihn an als hätte der gestrige Tag nie geendet.

"Eine kleine Einschätzung meinerseits der zweiten Hälfte, weil ich verstehen kann, dass es jemanden hier nahe geht. ", sagte Lauriam mit einem Blick zu Korina. "Es werden wahrscheinlich noch weitere Informationen nachkommen, aber bisher wurde noch keiner der Namen der Orden genannt, die verdächtigt werden. Das kann sich noch ändern, aber ich schätze fürs erste, dass der Orden dem deine Schwester angehört fürs erste nur von diesen Gesetzesänderungen betroffen sein wird." Details zu diesen fehlten noch, was kein Wunder ist, war das alles ja innerhalb einer Nacht geschehen. Lauriam war sich dabei zu hundert Prozent sicher, dass das alles viel zu glatt ablief. Da versuchen einige nicht einmal zu vertuschen, dass sie mit unlauteren Mitteln an Macht kommen wollen und diese auch sofort nutzen wollen - wenn nicht bereits im Besitz von dieser. "Auf dem ersten Blick ist die erste Meldung für uns natürlich wichtiger, aber die zweite wird mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch noch für uns indirekt relevant werden. Mehr dazu aber später... verdaut erst einmal jetzt diese Nachrichten." Er schaute niemanden direkt an, aber es war offensichtlich an wen er da dachte.