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1 301

Montag, 20. Dezember 2021, 23:39

Korina pflichtete Siradda bei und untermauerte es mit eigenen Beispielen. Darüber hinaus bezweifelte sie aber auch, was Braig noch mit Barbara anfangen könnte.
"Wer weiß was dieses Monster sonst noch mit ihr tun könnte... Aber selbst wenn sie keine Gefahr mehr ist, diese Leute da draußen sind es noch. Zudem... wenn das was ich gelernt habe wahr ist, dann kann man sie doch noch retten, oder nicht? Wenn wir das ihr gestohlene zurückbekommen..." Ob durchs überzeugen - so unwahrscheinlich das auch war - oder indem sie Braig oder den Teufel, der Barbaras 'Namen' im Moment besitzt töten. Es würde zu einem weiteren von vielen, vielen Gründen werden, weswegen sie diesen Mann stoppen müssen.
"Selbst wenn das alleine nicht reichen sollte, vielleicht kann man ihr noch anders zurück helfen? Aber diese Hoffnung existiert nur so lange, wie dass Barbara am Leben bleibt. "

Rhord überlegte weiter. Was meinte Siradda damit, dass ihr Ratschlag helfen könnte? Es ging darum, wie er seine dämonischen Kräfte effektiver einsetzen könnte, aber das meinte sie wohl kaum. Dass sie es ihm einfach nicht sagte war wohl eine Art Test, so schätzte er die Situation ein. Daher fragte er nicht sofort nach der Lösung, sondern dachte weiter über das Gespräch nach.
"Siradda, du meintest, dass ich mehr "über den Tellerrand hinaussehen" muss...", dachte er laut nach und war gedanklich dabei zu überlegen, ob sie darauf hinaus wollte. Angeborene wie Dämonen mit Angeborenenfähigkeiten haben anders als herkömmliche Magier eine natürliche Verbindung zu ihrer Fähigkeit. Sie waren ein Teil von ihnen selbst. Während so mancher früh damit anfängt sich damit auseinanderzusetzen, kann es sein, dass eigentlich mögliche Anwendungsweisen nie genutzt werden, da sie dem Besitzer nie in den Sinn kommen. Das "Bewährte" hat sich festgesetzt. Der Ratschlag ging darauf hinaus, dass Rhords Kräfte nicht nur natürlich wachsen können, wie es üblich ist, sondern er auch jetzt schon stärker sein könnte, wenn er außerhalb seiner Gedankenblase denken würde.

So waren seine Erinnerungen an dem Inhalt des Gespräches und er begann zu verstehen, worauf die Dämonin hinaus wollte. "Ich würde das Problem gerne direkt lösen. Das wäre für mich üblich. Bessere Ideen fallen mir meistens nicht ein. Aber das ist hier nicht möglich... ich selbst kann nichts tun." Plötzlich verstand er mit einem Mal, auf welchen Gedanken er kommen sollte. Siradda begann zu schmunzeln, als sie die Lichter in Rhords Kopf aufblitzen sah.

"Ich selbst kann nichts tun, aber vielleicht können die Leute dieser Gegend irgendwas tun! Alleine die drei, die uns gesagt haben wo wir Barbara finden werden schien es nicht egal zu sein, was aus ihr wird."

Die Seelendämonin wünschte sich in diesem Moment, dass ihr Artgenosse in die Geisterwelt schauen könnte. Sie würde ihm zu gerne zu nicken.
"Siradda meint, dass das ihr Gedanke war. Tun können wir im Moment nichts für sie und auch nicht für ihre ebenfalls manipulierten Helfer. Aber zumindest die Leute darüber warnen, dass etwas geschehen könnte... aber würde das nicht alle nur nervöser machen? Wobei... es wäre wohl noch schlimmer, wenn Braig den beiden da draußen irgendwelche bösartigen Befehle geben würde und niemand würde etwas ahnen, ehe es zu spät wäre! So betrachtet kann es immer noch schlecht für Barbara ausgehen... aber zumindest ist es besser als nichts!"

Rhord wandte sich zu Korina. Vielleicht hatte sie ja noch irgendwas an der Idee auszusetzen!
"Glaubst du das könnte funktionieren?"
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Mizuki teilte ihre eigenen Gedanken zu dem was sie erfuhren. Es ist wahr, es wird nicht leicht sein daran anzusetzen und die Situation mit den aufgebrachten Bürgern durfte man auch nicht vergessen.
Zum Schluss sprach sie eine Einladung aus, Zareb schüttelte aber ablehnend seinen Kopf.

"Ich danke für das Angebot, aber mir kommt es sehr recht, wenn du anderswo dich weiter erkundigen kannst. Denn ich selbst habe auch eine Idee, wo ich nach Informationen suchen könnte, nur würde ich dort zur Informationsbeschaffung nie mit Begleitung hingehen."
Nergal hob eine Augenbraue und auch Mizuki dürfte sich wundern, wovon der Mann aus der Wüste jetzt sprach. Um das nachfragen zu überspringen gab er den Kontext nach. "In solch großen Städten ist es üblich, dass Feen und dergleichen besondere Treffpunkte haben und es kommt auch hin und wieder vor, dass ein Bewohner der Geisterwelt etwas relevantes aufschnappt. Ich habe bereits Erfahrung im Handel mit den Bewohnern der Geisterwelt - immerhin, ich beziehe Nachschub der Talismane von Feen-Handwerkern - und alleine hab ich das Angebot besser unter Kontrolle. Würde jemand mit mir mitkommen, kann es passieren, dass von der Begleitperson etwas gefordert wird."
Unausgesprochen blieb die Tatsache, dass ein einsamer Wolf wissen muss was er tut und dieser Wüstenjäger weiß, was für diese Wesen interessant ist. Gold - mit was es die meisten Laien auf Anhieb versuchen - ist es in den allermeisten Fällen jedenfalls nicht.

"Wenn wir uns aber schon trennen, gäbe es etwas, worauf ich bei meiner Informationsbeschaffung einen Fokus legen sollte?"

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Vada schien Gefallen an dem Plan zu finden und betonte, dass Zusammenarbeit doch gut wäre. Auch Ashura lächelte darauf.
"Dem schließe ich mich an! Die Erfolgsgeschichte von euch Menschen hat es oft genug bewiesen: Die besten Resultate erzielen Kooperationen und nicht Alleingänge."
Lauriam versuchte sich nicht mehr dagegen zu stemmen. So sehr er auch gegen eine Kooperation mit Ashura wäre... Missmut darüber kann er immer noch später bei einer Gruppenbesprechung äußern.
"Und wie soll das dann ablaufen? Hast du einen festen Zeitplan in welchem wir fertig werden müssen und haben wir eine Möglichkeit zu signalisieren, dass wir diese Ablenkung brauchen werden?" Als Thermomant wäre es dem Spezialagenten möglich ein Signal in die Höhe zu schießen. "Und zuletzt wäre da auch noch etwas, was wir denke ich nicht außer Acht lassen sollten: Was hält dich davon ab nach getaner Arbeit uns die Lichter auszupusten?"

"Vor heute Abend wird meinerseits nichts gestartet werden.", war das erste, was der Teufel antwortete. "Ein Signal eurerseits wäre passend. Ein einzelner Feuerball könnte aber von jedem kommen. Lasst das Feuer eine besondere Form haben. Wobei ich nicht dafür garantieren werde, dass die Ablenkung sofort startet... aber wenn sie es tut, dann werdet ihr es merken. Was deine andere Frage angeht... Ja, das wirst nicht nur du dir gedacht haben.", schmunzelte er zuerst, folgte dann aber mit seiner Antwort:
"Der Grund liegt hinter dem anderen Vorschlag, den ich unterbreiten wollte. Es läuft darauf hinaus, dass wir über die Situation in dieser Stadt hinaus auch noch ein weiteres gemeinsames Ziel haben: Braig töten."
Lauriam war schon zuvor aufmerksam gewesen, aber nun begann er sich interessiert nach vorne zu beugen. Dass Braig mehr als nur die Hand und die Schwingen als Feinde hatte, das war sowieso klar. Aber... "So sehr ich dem beipflichte, dass ich diesen Mann am liebsten tot umfallen sehen möchte... ich dachte er hat Verbindungen zu euch? Deinen Namen haben wir über Umwege von ihm erfahren und es kam mir so vor, als würdet ihr euch kennen."
Das Schmunzeln und Lächeln verschwand aus Ashuras Gesicht und zurück war dieser ernste Blick.

"Konnte man wohl einst so sagen, aber das ist allen Anzeichen nach Geschichte. Er ist eigentlich zwei anderen meiner Artgenossen unterstellt und seine Aufgabe war es gewesen als Verbindungsglied zu dienen. Jedoch hat er bewusst wichtige Regeln gebrochen und es indirekt sogar vor kurzem zugegeben... natürlich zur selben Zeit, wie ich beschäftigt wurde. Er ist daher nicht nur für euch ein Verräter."
So interessant das auch zu hören war, so wunderte sich Lauriam dann doch:
"Du wirkst so verwundert darüber. Wer wahnsinnig genug ist sich die Schwarze Hand zum Feind zu machen, der wird auch anderswo keine Grenzen kennen."
Der Teufel schüttelte verneinend seinen Kopf.
"Für euch war er unkontrollierbar, aber unsererseits wurden Maßnahmen ergriffen, damit eben das nicht geschieht. Die Feen, die ich eben erwähnte? Mit seinem 'Namen' in Besitz könnten sie seine verräterischen Züge überschreiben. Mit seinem Willen auch mit kleineren Eingriffen ihn wieder an die Leine nehmen. Es wurden bewusst der 'Informant' und die beiden größten Sadisten, die ich kenne, zusammengeführt, um ihn unter Kontrolle zu halten, um ihn stets daran zu erinnern, welche Stellung er hat. Warum sie ihn gewähren lassen und seit wie lange vermag ich nicht zu sagen, aber... Mich beschleicht in jedem Falle aber ein sehr schlechtes Gefühl und zu verhindern was auch immer die drei nun vorhaben wird aller Wahrscheinlichkeit nach in unser aller Interesse sein."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (20. Dezember 2021, 23:41)


1 302

Samstag, 25. Dezember 2021, 15:11

Zareb's Ablehnung war bei weitem keine großer Grund zur Beanstandung, war es immerhin nur ein Vorschlag ihrerseits. Am Anfang war jedoch der Grund etwas irritierend als er seine "Infoquelle" für Begleitung ausschloss, was man daran erkennen konnte dass sie das Wippen ihrer Pfeife beendete, nachdem er jedoch seinen Kontext zu dieser Aussage nachlieferte - zur Beruhigung von Nergal als auch Ihr selbst - war das Verständlich. Sie selbst hatte nicht wirklich viel mit der Geisterwelt und Feen oder Teufel zu tun, sie weiß das notwendigste aber das war es auch schon, kann sie ja nicht mit dieser Welt interagieren. Verständlicherweise war das dann der beste Weg den Sie eingehen konnten. Sie stimmte dem entsprechend zu. Auf seine Frage auf was er einen Fokus legen sollte ... da kam Mizuki ins Grübeln. "Basierend darauf dass wir es mit einer recht starken Gruppierung oder sogar einem Machthaber dieser Stadt zu tun haben könnten wird jede Frage uns hier vermutlich offen legen sobald jemand aus einer dieser Gruppierungen in der Geisterwelt mitbekommt dass jemand außenstehender Fragen stellt die er nicht stellen sollte wenn er nicht genau wüsste was er da frägt. Ab dem Zeitpunkt sollten wir als auf alles gefasst sein ... Doch basierend auf das was hier passierte ... Ich vermute einmal dass die Tatsache dass gestern "Dämonen" ihr Unwesen trieben und diese Stadt anscheinend dieses "Problem" nicht erst seit gestern haben dürfte wäre es wohl ganz interessant herauszufinden, ob es hierzu irgendwelche nennenswerten, kurzfristigen Änderungen an Bewegungen gab. Irgendwoher müssen diese Dämonen kommen oder von irgendwoher manipuliert werden um das zu tun was sie taten. Auch müssen wir davon ausgehen dass es mehrere "Kräfte" gibt die hier in der Stadt einen Krieg ausüben also wäre es wohl nicht schlecht mehr über unsere Fraktionen herauszufinden. Und wer könnte das besser als alte, langjährige Lebewesen dieser Stadt. Anhaltspunkte alleine könnten uns schon helfen von diesen zwei Themen herauszufinden, was sie vielleicht vorhaben, immerhin hilft es uns nichts wenn wir nur das entstehende Problem behandeln, aber nicht den Kern der Ursache." Dabei hielt Sie Inne, überlegte noch kurz die letzten Schritte. "Wir sollten noch einen Treffpunkt ausmachen - wenn wir dazu noch eine Chance haben - oder einen Weg wie wir uns wieder finden können im Falle dass die Situation einen Schritt ins Gefährliche nimmt. Treffpunkt ... könnten wir hier nehmen - wenn es euch nicht stört meinte Mizuki an Nergal gerichtet " und als Weg uns zu finden ... ich könnte dich anhand deiner Signatur erkennen wenn ich sie mir genau einpräge oder dich 'markieren' kann. Ich bin recht zuversichtlich was meine Kräfte dahingehend angeht. Die Frage ist eher wie du mich dann finden könntest. Irgendeine Idee oder Vorschlag?"

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Amens Worte vom Boden aus kommend liesen Noire natürlich aufhorchen, auch wenn sie gerade extrem frustriert war. Er hatte Recht. Noch konnten Sie nicht aufgeben, auch wenn Sie momentan fast keinen Halt mehr an dieser "Hoffnung" besaß. Doch dafür war sie zu verbissen - eher verbockt und zu sehr in Rage - einfach diesen Halunken mit allen davonkommen zu lassen was Sie vorhaben. "Als ob Aufgaben jemals im Kodex unserer Familie stünde." schnippte sie etwas exzentrisch, aber wieder aufrichtend und runterspringend vom Dach zurück auf den Boden. Etwas, was auch Scarlet nun den beiden Näherkommend wieder bereit werden ließ. "Haben wir also ... ein Ziel? Wohin gehen wir als nächstes?"

Raisen

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1 303

Samstag, 1. Januar 2022, 15:26

"Dem schließe ich mich an! Die Erfolgsgeschichte von euch Menschen hat es oft genug bewiesen: Die besten Resultate erzielen Kooperationen und nicht Alleingänge", Ashura reagierte erfreut auf Vadas positive Rückmeldung. Der Angeborene nickte.
Er konnte sich ausmalen, das Lauriam davon ganz und gar nicht begeistert war, aber in ihrer momentanen Lage sah er keinen anderen Weg. Nicht nur um die Sicherheit der beiden zu garantieren, sondern auch, um höhere Chancen auf eine erfolgreichen Abschluss ihrer Mission zu erreichen. Andererseits bedeutet ein Fehlschlag wahrscheinlich ihren Tod. Es gab keinen Grund, sich hier weitere Feinde zu machen, die einem in den Weg kommen können.
Wobei Vada keineswegs ignorant den potenziellen Problemen gegenüber ist, die Lauriam direkt ansprach. "Und wie soll das dann ablaufen? Hast du einen festen Zeitplan in welchem wir fertig werden müssen und haben wir eine Möglichkeit zu signalisieren, dass wir diese Ablenkung brauchen werden? Und zuletzt wäre da auch noch etwas, was wir denke ich nicht außer Acht lassen sollten: Was hält dich davon ab nach getaner Arbeit uns die Lichter auszupusten?"

"Ein Signal eurerseits wäre passend. Ein einzelner Feuerball könnte aber von jedem kommen. Lasst das Feuer eine besondere Form haben. Wobei ich nicht dafür garantieren werde, dass die Ablenkung sofort startet... aber wenn sie es tut, dann werdet ihr es merken. Was deine andere Frage angeht... Ja, das wirst nicht nur du dir gedacht haben", schmunzelte Ashura.
Vada erwiderte das Schmunzeln mit einem leichten Lächeln, während er Ashura ansah. Alle an dem Tisch stellten sich diese Frage.

"Der Grund liegt hinter dem anderen Vorschlag, den ich unterbreiten wollte. Es läuft darauf hinaus, dass wir über die Situation in dieser Stadt hinaus auch noch ein weiteres gemeinsames Ziel haben: Braig töten.", enthüllte ihr Gegenüber ein zweites gemeinsames Ziel. Eines, das tatsächlich überraschend kam. Sowohl für Vada als auch für Lauriam.
"So sehr ich dem beipflichte, dass ich diesen Mann am liebsten tot umfallen sehen möchte... ich dachte er hat Verbindungen zu euch? Deinen Namen haben wir über Umwege von ihm erfahren und es kam mir so vor, als würdet ihr euch kennen."
"Konnte man wohl einst so sagen, aber das ist allen Anzeichen nach Geschichte. Er ist eigentlich zwei anderen meiner Artgenossen unterstellt und seine Aufgabe war es gewesen als Verbindungsglied zu dienen. Jedoch hat er bewusst wichtige Regeln gebrochen und es indirekt sogar vor kurzem zugegeben... natürlich zur selben Zeit, wie ich beschäftigt wurde. Er ist daher nicht nur für euch ein Verräter."
"Du wirkst so verwundert darüber. Wer wahnsinnig genug ist sich die Schwarze Hand zum Feind zu machen, der wird auch anderswo keine Grenzen kennen."
"Für euch war er unkontrollierbar, aber unsererseits wurden Maßnahmen ergriffen, damit eben das nicht geschieht. Die Feen, die ich eben erwähnte? Mit seinem 'Namen' in Besitz könnten sie seine verräterischen Züge überschreiben. Mit seinem Willen auch mit kleineren Eingriffen ihn wieder an die Leine nehmen. Es wurden bewusst der 'Informant' und die beiden größten Sadisten, die ich kenne, zusammengeführt, um ihn unter Kontrolle zu halten, um ihn stets daran zu erinnern, welche Stellung er hat. Warum sie ihn gewähren lassen und seit wie lange vermag ich nicht zu sagen, aber... Mich beschleicht in jedem Falle aber ein sehr schlechtes Gefühl und zu verhindern was auch immer die drei nun vorhaben wird aller Wahrscheinlichkeit nach in unser aller Interesse sein."

Ashura hatte Recht damit, dass die Hand nicht in der Lage war, Braig zu kontrollieren. Etwas, das ihn ärgerte, auch wenn es außerhalb seines Einflusses war. Das ganze war schlicht und einfach Inkompetenz. Zwar würde man Personen wie Braig als typische Mitglieder einer Verbrecherorganisation ansehen, aber Leute wie er dürften niemals über die untersten Ränge hinauskommen, ohne zuvor richtige Maßnahmen zu setzen.
Braig war und ist eine Bombe.

"Hierbei sehe ich allerdings nicht Braig als die eigentliche Gefahr, sondern die zwei Feen", meinte Vada, "Ich gehe davon aus, dass der Tod dieser drei Verräter nur verdient wäre?"
Wie weit das bei den Feen möglich war, möchte er nicht ansprechen. Das liegt außerhalb seines Wissens. Das Ziel der Frage war sowieso eine andere.


@Tobi:

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"Als ob Aufgaben jemals im Kodex unserer Familie stünde", schnippte Noire auf Amens Aussage zurück. "Stimmt, davon ist keiner so wirklich begeistert", lächelte Amen spielend. Er wusste leider nicht, was Noire durchmachte, aber er fühlte sich verpflichtet, auf sie zu achten. Das schuldete er den Schattenwölfen und Noire. "Wir stehen das durch", versicherte er seiner Schwester noch, ehe sich Scarlet ihnen näherte und sie ansprach.
"Haben wir also ... ein Ziel? Wohin gehen wir als nächstes?", frage sie.
Amen gab die Frage - anhand seines Blickes - an Noire weiter.


@Soren:

Night Zap

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1 304

Donnerstag, 6. Januar 2022, 18:17

Rhord und Siradda hielten daran fest, dass Barbara noch zu helfen sei, und Korina sah keinen Grund, dagegen zu sprechen. "Wir können's versuchen. Vielleicht kann ich sogar was beisteuern. Ich treffe mich nämlich dann mit einer alten Freundin von mir. Sie kann in die Geisterwelt sehen, und ist ziemlich weltbewandert, also hat sie vielleicht den ein oder anderen Kontakt, der Barbara heilen könnte. Ich glaub aber auch, sie hat mir auch irgendwas wichtiges zu sagen. Wollte sie nur mit mir auf den neuesten Stand kommen, hätte sie nicht extra ein Treffen ausgemacht."

Mehr konnte sie aber jetzt nicht dazu sagen. Die Dinge, die sie in ihrer seltsamen Vision gesehen hatte, schwirrten ihr durch den Kopf. Sie hatte einen Verdacht, woher diese Bilder stammten, aber sie konnte nicht ganz glauben, dass dieser Verdacht korrekt war. Korina beschloss, noch zu warten, bis das Wirwarr in ihrem Kopf sich abgesetzt hatte, statt voreilige Schlüsse zu ziehen.

Da sie jetzt auch Noires Schrei der Seelenpein vernahm, ging Korina wie Amen zuvor nach draußen, um nach ihrer Schwester zu sehen. Draußen erhaschte sie gerade noch einen Blick auf Nina, bevor die Dämonin wieder in die Geisterwelt verschwand. "Sie war ziemlich von der Schippe. Braig scheint ja was ganz ganz grausiges gemacht zu haben. Aber mit Nyx' und Amens und auch, nun ja ich will ja nicht angeben, auch meiner Hilfe, hat sie sich wieder gefangen." erklärte die unsichtbare Stimme.
"Das ist meine große Schwester. Unbezwingbar" sagte Korina stolz und legte Noire einen Arm um die Schulter.
"Es gibt da eine Menge, was zu tun ist." sagte sie dann als Antwort auf Scarlets Frage. "Es wird wohl bald das Chaos ausbrechen. Rhord und Siradda wollen die Leute vor Braigs Puppen warnen. Auf meiner Liste ist außerdem noch das Treffen mit Muirach, ich hab das Gefühl, das wird nicht nur ein Kaffeekränzchen. Du wolltest doch mitkommen, oder, Noire?"

1 305

Donnerstag, 13. Januar 2022, 19:07

Korina schien es wohl auch so zu sehen, dass man zumindest etwas versuchen sollte, damit Barbara zumindest für einige Zeit sicher ist, was ihnen Zeit gäbe um Braig auszuschalten... sofern sich eine Gelegenheit ergeben sollte. "Danke, selbst die kleinste Hilfe könnte einen Unterschied ausmachen.[/b]"

Dann begab sich Korina nach draußen und es blieben nur noch Rhord und Miata zurück, mit Siradda auf der anderen Seite. "Dann lasst uns mal loslegen! Am besten wir gehen erst einmal dorthin zurück wo wir hergekommen sind!", schlug der Erddämon enthusiastisch vor, wurde aber prompt von Miata gestoppt.
"Entschuldigung, aber denkst du du schaffst das auch alleine? Denn falls ja... ich würde gerne etwas anderem nachgehen..." sie wurde etwas rot im Gesicht "auch wenn es vielleicht nicht so dringend ist..."
Rhord - und Siradda in der Geisterwelt - hielten ihre Köpfe schief. Selbst letztere hatte im ersten Moment keine Ahnung worum es ihr gehen könnte. "S-sicher! Ich bin zwar nicht wo gut mit Worten wie Noire, aber das bekomme ich noch hin. Die Frage ist wohl eher kommst du alleine zurecht was auch immer du vor hast?" Einen Moment schaute sie erschrocken, nur im zweiten Moment eher frustriert zu wirken, als ihre Zähne zusammenbiss. "Ja..." Mehr antwortete sie nicht. Rhord war sich nicht klar, was diese Reaktion bei der Zeichnerin ausgelöst hatte, dachte sich dann aber, dass Siradda sicherlich ein Auge auf sie behalten wird. "In Ordnung, dann bis später!" Auch Rhord ging nach draußen, womit es nur noch zwei waren.

"Was hast du vor?", wurde Miata gefragt, worauf sie in die Richtung schaute wo Siradda ihrer ungewöhnlichen Perspektive nach, sein müsste. ie trug noch immer diese Augenbinde, es war daher eher eine Geste. Sehen konnte sie den Dämonengeist sowieso nicht.
"Siradda... fällt dir ein Ort ein, wo wir unter vier Augen sprechen könnten? Also nicht wörtlich unter vier Augen, einfach nur..." Die Seelendämonin grummelte als ihr dämmerte worum es zu gehen schien, als Miata noch dabei war die richtigen Worte zu finden. Da war ja dieser Moment, wo sie sich zurücknehmen musste.
"Und ich schätze dieser Raum ist kein geeigneter Ort dafür.", merkte sie zuerst an. Wenn er es wäre, dann wäre die Frage unnötig gewesen. "Eine Möglichkeit fällt mir tatsächlich ein, wenn ich dich wörtlich nehme - und ja ich weiß wie du es ursprünglich meintest. Es wird aber eine gewisse "Gebühr" notwendig und Geld spielt nur eine geringe Rolle dabei. Aber keine Sorge, ich denke das sollte funktionieren."
Siradda gab sich bewusst ominös. Sie selbst hatte einen solchen Ort, wo die Bewohner der beiden Welten sich treffen können, erst einmal besucht und hoffte so Miatas Neugier zu gewinnen, um mehr Erfahrungen bei dieser Gelegenheit sammeln zu können.
"In Ordnung, erkläre mir alles weitere auf dem Weg... wo müssen wir denn überhaupt hin?", fragte sie neugierig und bekam auch gleich ihre Antwort.
"Zunächst in die Stadt zurück und dort am besten zuerst zur Hauptstraße."

_____________________________

Außerhalb kam nach Korina zuerst Rhord aus dem Haus, welcher gerade noch die neuesten Entwicklungen mitbekam... beginnend mit Scarlets Frage. Korina ging darauf dann aber als erstes ein, wo Rhord nur noch die Neuigkeit anhing.
"Miata scheint irgendwas vorzuhaben, daher wird Siradda wohl auch nicht dabei sein. Ich denke auch nicht dabei Hilfe zu benötigen, wenn ihr nun alle was vorhabt." Darauf blickte der Dämon zu den beiden Marionetten von Braig. "Barbaras Zustand ist nun wieder wie vorher, aber wir sollten genug gelernt haben, um ihr auch langfristig helfen zu können." Ihnen die Wahrheit zu erzählen vermied schon Barbara, da sollte er selbst wohl erst recht nicht ihnen diese ins Gesicht werfen. Es würde die Situation der Schwingen mit Sicherheit auch nur verschlechtern. Die Leute von hier sollten eher einschätzen können, wie sie damit umgehen sollten.

Sie schienen zumindest darüber ein wenig lächeln zu können, dass Besserung in Sicht war.

Hinter ihm kam dann wenig später Miata hervor.
"Siradda und ich sind dann mal für eine Weile weg.", kündigte sie den Anwesenden an und machte sich dann auf den Weg in Richtung Stadt.

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Mizuki antwortete detailliert, worauf Zareb zuerst nur zunickte. Einzig und allein der Treffpunkt musste nun noch abgesprochen werden.
"Wenn die Lage nicht eskaliert, gerne. Ansonsten würde ich einen Ort draußen vorschlagen. Die Ratssitzung soll laut der Einladung nochmal wo stattfinden?", antwortete und fragte er zu Nergal.

"Zum Nordwesten der Akademie an der Straße in Richtung Norden ist der Versammlungssaal des Hohen Rates."
"Dann bei der Akademie nahe des südlichen Durchganges zum Innenhof. Sollte es dort auch hitzig zugehen werde ich auf der östlichen Seite des Platzes warten. Sofern ihr euch dazu in der Lage seht, kommt bitte auch, Nergal. Wir wissen nicht was uns erwartet und jede brauchbare Hand könnte den Unterschied ausmachen.", machte der Wüstenjäger als erstes fest, was er Nergal mit einem Nicken bejahte, ehe er sich zu Mizuki noch einmal umdrehte.

"Solange es vermeidbar bleibt möchte ich es bleiben lassen mich derartig auf spürbar zu machen. Ich mag die Vorstellung nicht, dass jemand jederzeit sagen kann wo ich mich befinde. Stell dich einfach nicht in irgendeine Masse und ich sollte dich selbst aus der Ferne erkennen können. Gleiches gilt natürlich auch für mich. Wir beide sollten in dieser Stadt zu genüge herausstechen, damit das klappt."

Zuletzt hatte er dann noch eine Frage an dem Erzmagier.
"Habt ihr einen Zettel und Stift hier irgendwo?" Er nickte abermals und öffnete die Schublade seines Nachttisches. Ein kleiner, fast leerer Block und ein Stift, welche Zareb an sich nahm und in einer Hosentasche verstaute. Darauf ging er zum Fenster zurück, bereit zu gehen.

"Ich wäre abreisefertig, wenn du also noch etwas zu sagen hast, sags besser jetzt."

_________________________________________________

Vada kam zu einer sinnvollen Schlussfolgerung, auf die Ashura auch sogleich antwortete.
"Wenn ich mir einen Ausgang wünschen könnte, dann wäre es die drei in Gefangenschaft zu haben, um lernen und verstehen zu können was sie zu ihrem Handeln bewegt hat. Vor allem ob sie von sich aus den Verrat begangen haben oder ob Braig es irgendwie geschafft hat sie dazu zu bringen. Allerdings wiegt die Gefahr schwerer als mein Interesse, weshalb ich ihren Tod tatsächlich bevorzugen würde."

Lauriam warf daran anschließend eine weitere Frage ein:
"Dir scheint es ernst zu sein mit ihnen. So sehr, dass du uns angeblich nach getaner Arbeit ziehen lassen würdest. Aber warum denkst du, dass wir sie finden werden? Wir sind nicht gerade frei darin wo wir hinreisen möchten. Wäre es für dich nicht leichter selbst die Suche aufzunehmen?"
Ein Kopfschütteln kam als Reaktion.
"Wenn es nur so leicht wäre... Aber es wird schwer werden Braig aufzuspüren. Mithilfe seiner Dämmerungsmagie kann er sich ein anderes Aussehen geben und ich kann euch aus sicherer Quelle auch verraten, dass er auch in der Lage ist magisch seine Stimme zu verändern. Er könnte am helllichten Tag durch die Straßen schlendern, sofern niemand die aktive Magie bemerkt, wird niemand ihn als den steckbrieflich gesuchten Mann identifizieren."
Lauriam hob verwundert eine Augenbraue.

"Das ist das erste Mal, dass ich davon höre, dass er eine solche Magie beherrscht. Gibt es noch weitere Überraschungen auf die wir uns deiner Meinung nach einstellen dürfen?"
Der Teufel nickte dem zu.
"Weiteres wissen tue ich nicht, aber es ist schwer davon auszugehen. Er sollte während seines Einsatzes nur eine Auswahl an Fähigkeiten und Techniken einsetzen, alles weitere erst dann wieder, wenn er aufgeflogen ist, um etwaige Verfolger zu überraschen - deswegen wird die Schwarze Hand bisher auch keinen Erfolg gehabt haben. Allerdings hatte ich keinen Anteil an seiner Ausbildung, weswegen ich nur von dem erzählen kann, was ich eben schon teilte. Damit sind wir wieder bei deiner Frage - warum ausgerechnet ihr?"
Ashura pausierte für einen Moment, trank einen Schluck und setzte erst dann fort:
"Ich habe das Gefühl, dass er an euch ein besonderes Interesse hat. Vor wenigen Tagen erreichte mich ein Brief, in welchem er die letzten Neuigkeiten über euch an mich weitergab." Sein Blick fiel auf Vada. "Du warst dabei der Fokus. Zuerst dachte ich er bildet sich ein, dass ich seine Scharade noch nicht durchschaut hatte. Aber mittlerweile glaube ich, dass das Gegenteil der Fall ist."
Lauriam glaubte zu verstehen - aber gleichzeitig auch nicht. "Er wollte dieses Gespräch zwischen uns. Einerseits um dich zu erniedrigen, dich zwingen deinen Stolz herunterzuschlucken. Andererseits, weil er sich im Klaren darüber war, dass du diese Gelegenheit dennoch nicht verstreichen lassen würdest, selbst wenn du diesen Verdacht haben würdest."

Ashura begann grimmiger zu blicken, der Spezialagent hatte wohl einen wunden Punkt getroffen, sehr zu seiner Freude.
"Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass er nur deswegen diesen Aufwand betrieben hat. Ergo wird er noch weitere Pläne haben und diese werden, so meine Einschätzung, euch involvieren."
"Und wenn diese Pläne in Erfüllung gehen wird er nicht fern sein. Ein Psychopath wie er würde es sich nicht entgehen lassen seine Beute leiden zu sehen. Im Umkehrschluss würde sich damit uns aber auch noch eine Möglichkeit bieten ihn zu erledigen."

1 306

Samstag, 22. Januar 2022, 21:16

Aufmunternde Worte von Amen, eine unerwartete Umarmung von Korina und das Auftauchen der restlichen Truppe brachten die Katzenwandlerin wieder so weit zurück dass sie sich bewusst auf das hier und jetzt konzentrieren konnte. "Ha. Unbesiegbar nicht, aber gemeinsam werden wir es niemanden leicht machen, egal was Er oder Sie uns entgegenwirft." - Sie tippte sanft auf die Arme die Korina um Sie gelegt hatte mit einem entsprechend Lächeln um zu zeigen, dass alles soweit wieder gut war, während der Blick von Amen Ihr sagte dass Sie sich um Scarlet's Anliegen kümmern sollte, also wollte Sie da ansetzten, was Ihr aber Korina schon abnahm, und sie dies nur bestätigte. "Dann sollte ich wohl schauen ... ob es irgendjemanden in der Stadt gibt der Hilfe benötigt... so wie Itsuki meinte dass wir sie warnen sollten oder ihre Unmut ... nicht gleich übel nehmen sollten... Von daher ... würde ich dir folgen Rhord ... zumal wir wieder zusammenfinden müssten ... wenn etwas geschehen sollte und dafür kann ich uns alle zusammenführen." - sie hatte nicht komplett Unrecht. Besonders wenn man bedenkt dass sie ja ohne Probleme die meisten hier ausfindig machen kann je nach Entfernung. Wenn Rhord nichts dagegen hatte, würde sie also ihn begleiten. "Von meiner Seite spricht nichts dagegen. Zumal Rhord auch nicht alleine gehen sollte." - Nyx und Diana kamen auch herunter und reihten sich nahe von Noire ein. Beide hielten es für wichtig dieses Mal gemeinsam zu agieren also würden sie bei Noire blieben. Was dann Korina's Hinweis anging dass Sie sich mit Muirach treffen wollten und Noire auch Interesse hatte nickte Sie dem zu. "Wenn du nichts dagegen hast würde ich aber vorschlagen, dass Amen mitkommt. So können wir uns zumindest gemeinsam bewegen. Und da Sie in die Geisterwelt blicken kann und von unserer Situation weiß sollte es ja kein Problem sein, dass Amen und alle anderen dabei sind, die dabei sein wollen."

@Tobi: @Raisen: @Night Zap:

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Mizuki selbst hatte keine Einwände gegen die Art und Weise wie Sie sich finden sollten oder wo der neue Treffpunkt sein soll. Nahe der Akademie am Südlichen Eingang, ansonsten am östlichen. Etwas aus der Masse heraus wenn Panik sein sollte damit Sie sich, exotisch wie sie sind, sich damit finden können. Sie nickte dem zu, wobei sie natürlich seinen Einwand mit dem "Aufspüren" verstehen konnte. "Dann verbleiben wir so und treffen uns entweder an dem Ort zur vereinbarten Zeit vor dem Treffen der Ratsmitglieder oder wenn wir merken dass die Hölle ausbricht und agieren von dort aus mit dem was wir gegenseitig in Erfahrung bringen konnten. und ließ Zareb seines Weges durch das Fenster neben Ihr durch "*Mögen die Götter mit dir sein mein Freund* sprach sie in Ihrer Heimatsprache lächeln noch zu bevor er dann versschwand, seines Weges gehend. Sie wartete einen Moment, bevor sie sich ebenfalls von dem Fester Rahmen löste an den Sie sich anlehnte und sich Aufbruch Bereit ebenfalls an das Fenster wandte. "Dann hoffen wir mal dass eure Kollegin und Kollege vom Rat ihre eigenen Pläne rechtzeitig in Bewegung setzten können um auch Gegenmaßnahme parat zu haben wenn das Schlimmste eintritt. Im Falle des Falles also ... bis später wertes Ratsmitglied. Wenn sie alles beruhigt hat können wir gerne nochmal in Ruhe über all das sprechen was ich Ihnen offengelegt habe."

@Tobi:

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Lloyd selbst verabschiedete sich entsprechend und nahm, nachdem alles gesagt und getan war, mitsamt "Belohnung" auf den Weg zu dem Abt. Er fand den Abt in der Hütte der Jägerbrüder wieder und nachdem dieser Ihm einen kurzen Zwischenstand über die Situation um den überlebenden Jägerbrüder gab, gab Lloyd noch einen Zwischenstand über die Situation im Wald zurück. Im Ausreichenden Maß natürlich, so viel wie ein Abt eben wissen muss. Es stand noch die Frage im Raum ob er zurückkommen möchte oder Geleitschutz benötigte aber verneinte dies, meinte er würde einige Tag in Alester verbleiben um den Dorfbewohnern beistand geben zu können. Er setzte jedoch aus seinem Reisegepäck ein kurzes Schreiben auf, was Lloyd der Schwester geben sollte die Ihn begleite, was er entsprechend mitnahm und zurück zum Eingang des Dorfes verschwand. Jacob und die drei Kinder waren bereits aufgebrochen, was Lloyd sehen konnte als er sich der Stelle zurück näherte an der Blanc und Nian sich ausruhten von ihrem Dilemma. "Na du alter Narr, genug Übung und Aufregung wieder gefühlt und wieder fit genug für den Rückweg?" "Fit genug allemal, aber meine Ohren werden dieses Gebrüll noch einige Tagte lang vernehmen können, trotz aller Hilfe unserer bezaubernden Nonne hier." "Ihr könnt froh sein dass ich mit anwesend war, was wäre wohl passiert wenn nicht?" "Dann hätten wir alle ins Gras gebissen so wie es die Götter eben vorbestimmt hätten in diesem Fall" lachte er beherzt und unbekümmert, was bei den beiden anderen Anwesenden nur Kopfschütteln und Augendrehen auslöste. "Wie vereinbart wurde die Strafe über euch verurteilt. Auch der verbleibende Bruder erhält seine Strafe. Für euch Nian gab der Abt mir folgende Anweisung für die Kirche in Iridae mit, denn er wird einige Zeit im Dorf verbleiben. Ich denke Ihr wisst damit etwas anzufangen." sie nahm den Brief entgegen, las Ihn kurz darüber und sah die Anweisung die als zweites Blatt beilag und nickte, den Brief verpackend. "Ja, scheint ja nicht das erste Mal so zu sein." - und kurz darauf offenbarte er das versiegelte alt aussehende Pergament mit einem Symbol verziert, einem Symbol, das auch auf dem Stab der Hexe überall sichtbar war. "Das ist unsere Belohnung, welche die Hexe bereits vor dem Beginn meines Treffens mit Ihr hinterlegt hatte." - beide sahen die Rolle an und er schilderte folgendes "Ich würde sagen wir lesen mal was unsere allwissende Hexe die den "großen weisen Wolf" bereits erahnte hatte was sie uns als Belohnung noch hinterlassen hat. Ihr könnt ruhig mitlesen Nian, ich bin mir sicher dass sie in ihrer Allwissenheit euch bereits eingeplant hatte. Besser gesagt es würde mich nicht wundern. ... was Sie dann auch entsprechend tat. Alle drei lasen den Inhalt - jeweils einer an jeder Seite von Blanc, denn er öffnete das Pergament. Und als sie das Pergament gelesen hatten und sich dieses auflöste - und alle drei das Kichern der verrückten Schachtel in dem Moment sich bildlich vorstellen konnten - sie entsprechend seufzend das Ergebnis hinnahmen. "Passt wie auf die Faust auf das Auge so wie ich diese Person für den kurzen Moment kennenlernen konnte. Das war ja mal ein schöner Reinfall. Gut. Würde sagen wir machen uns auf den Rückweg ...." was die Gefährten entsprechend zustimmten.

@Raisen:

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Zu derselben Zeit wütete der Kampf zwischen Aurelia und Gildan weiter an, keiner der beiden nachgebend...

Raisen

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1 307

Sonntag, 23. Januar 2022, 16:32

Ashura schien es ernst zu sein mit Braig, da er kein Problem damit hatte, wenn die drei fraglichen Personen starben. Er warnte auch noch vor seinen Fähigkeiten, die die Schwingen bisher noch nicht gesehen haben.
"Wenn es nur so leicht wäre... Aber es wird schwer werden Braig aufzuspüren. Mithilfe seiner Dämmerungsmagie kann er sich ein anderes Aussehen geben und ich kann euch aus sicherer Quelle auch verraten, dass er auch in der Lage ist magisch seine Stimme zu verändern. Er könnte am helllichten Tag durch die Straßen schlendern, sofern niemand die aktive Magie bemerkt, wird niemand ihn als den steckbrieflich gesuchten Mann identifizieren."
Es war also nahezu unmöglich, Braig einfach so aufzuspüren. Aber Vada dachte nicht daran, aktiv nach ihm zu suchen. Er wird sich zeigen.

"Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass er nur deswegen diesen Aufwand betrieben hat. Ergo wird er noch weitere Pläne haben und diese werden, so meine Einschätzung, euch involvieren", Ashura stellte die Verbindung zwischen den Personen, die in den Schwingen waren, und Braig her. Vada stimmte dem zu. Er vermutete nichts weiter dahinter, aber Braig hatte mit einigen Mitgliedern der Schwingen eine gewisse Vergangenheit und er liebte es, diesen "Schmerz" erneut hervorzubringen.
"Und wenn diese Pläne in Erfüllung gehen wird er nicht fern sein. Ein Psychopath wie er würde es sich nicht entgehen lassen seine Beute leiden zu sehen. Im Umkehrschluss würde sich damit uns aber auch noch eine Möglichkeit bieten ihn zu erledigen."
"Braig wird sich uns zeigen. Ich vermute, er wird sich uns mitten in einem Kampf zeigen, jemanden einen Pfeil in den Rücken jagen und dabei hämisch lachen", scherzte Vada, wenn auch die Aussage sein kompletter ernst war. Er wollte Braig nicht unterschätzen - und tat das bezogen auf seine kämpferischen Fähigkeiten definitiv nicht - aber alles was er soweit von ihm gesehen und gehört hat, lässt ihn vermuten, dass Braig recht simpel gestrickt war. "Ich denke fürs erste sollten wir den Rest vor Braig warnen. Sie sollten zumindest nicht unvorbereitet sein. Mehr können wir im Moment nicht tun."
Im Moment hatte wohl Lauriam die besten Chancen gegen Braig. Dazu noch Noire. Der Rest war aufgrund der Ausgangslage im Nachteil. Wobei er gespannt war, wie sich Amen nun gegen Braig schlagen würde...der entsprechende Hass war auf jeden Fall gegeben.


@Tobi:

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"Es wird wohl bald das Chaos ausbrechen. Rhord und Siradda wollen die Leute vor Braigs Puppen warnen. Auf meiner Liste ist außerdem noch das Treffen mit Muirach, ich hab das Gefühl, das wird nicht nur ein Kaffeekränzchen. Du wolltest doch mitkommen, oder, Noire?", antwortete Korina auf Scarlet. Muirach? Wer war das noch gleich? Amen überlegte.
"Wenn du nichts dagegen hast würde ich aber vorschlagen, dass Amen mitkommt. So können wir uns zumindest gemeinsam bewegen. Und da Sie in die Geisterwelt blicken kann und von unserer Situation weiß sollte es ja kein Problem sein, dass Amen und alle anderen dabei sind, die dabei sein wollen", war dann Noires Vorschlag.
Nun, wenn Noire vorschlug, dass er mitkommt, dann konnte er schwer nein sagen, auch wenn er sich gerne mal wieder etwas mehr bewegen würde. Aber angesichts, was ihnen noch bevor stand, war es wohl nicht besonders schlau, sich jetzt zu verausgaben.
"Ich kann gerne mitkommen", lächelte Amen.


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Night Zap

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1 308

Montag, 24. Januar 2022, 22:45

Was ursprünglich ein Treffen zwischen zwei alten Freundinnen hätte sein sollen, entwickelte sich schnell zu einer Gruppenversammlung, da Noire jetzt auch noch Amen hinzurekrutierte, und somit sein ganzes Geistergefolge "Da hab ich nichts dagegen. Wird bestimmt lustig, wenn sie mich mit einer Armee aufkreuzen sieht." Und wahrscheinlich würde Mu ihr sowieso ihren Ehemann vorstellen, ein Gespräch unter vier Augen würde das wohl kaum sein.
"Ich komm auch mit, okay? Ich wollt ja mit Tinia reden, während du dich mit deiner Freundin triffst, aber das hat sich schon erledigt." fragte Nina, und Korina hatte keine Einwände.

Es ging los in Richtung Stadtpark. Die Mittagshitze fing jetzt an, die Straßen so richtig in Öfen zu verwandeln, und selbst mit den Thermomanten, die die Hauptstraßen abzukühlen versuchten, suchten die meisten Passanten die Flucht in schattigere Gebiete. Und aktuelle Themen wie der Anschlag auf Nergal und der Terror im Nachbarland führten wohl auch dazu, dass sich einige nicht so recht auf die Straße trauten. Da stachen zwei in dunkle Textilien gekleidete Figuren, deren Montur sehr unpassend für das Wetter war, deutlich heraus. Korina sah ihren "Spiegelbildern" entgegen. Konnte die Ähnlichkeit wirklich nur Zufall sein? Statt gerade aus weiterzugehen in Richtung Park, lenkte sie zu den beiden um. Die Arbeit, bei der sie sich freiwillig beteiligt hatten, schien getan zu sein, und jetzt hatten sie wieder nichts zu tun, außer für die Schwingen in Reichweite zu sein.

"Hey, ihr beiden..." begrüßte Korina die Kletten ein bisschen unbeholfen. Nach ihrem überraschendem Kompliment zu deren Wohltätigkeit wussten beide Seiten wohl nicht so recht, was von der jetztigen Begegnung zu erwarten war.
"Was gibt es denn?" Florence' Miene war unverändert wie immer, aber ihr Tonfall deutete an, dass sie sich schon mental dafür bereit machte, schon wieder von Korina angeschnauzt zu werden. Sowas wie, dass Korina es sich anders überlegt hatte und ihr Kompliment zurücknahm.
"Ich hab mal eine Frage, ist mir grad in den Sinn gekommen. Ihr habt ja gesagt, ihr bleibt eurem Vater treu, weil er Homunkuluskörper für euch züchtet, mit denen ihr einmal als ganz normale Menschen leben könnt, wenn das alles vorbei ist. Diese Körper gibt's schon, sie sind jetzt schon zwanzig Jahre alt. Sagen wir mal, so ganz hypotethisch, ich würde bei eurer Geheimbasis einbrechen, diese Körper aus ihren großen Flaschen holen, und sie euch hier vor die Füße legen. Siradda wär dann auch gleich zur Stelle, um eure Seelen da rein zu verfrachten. Was wär dann?"
Während Korina dieses Szenario beschrieb, veränderte sich Dantes Gesichtsausdruck mehrere Male, und auch Florence' Blick wandte sich betreten zu Boden. Der Teil mit dem Einbrechen schine Furcht bei ihnen auszulösen, wahrscheinlich erwarteten sie, dass Korina damit drohte, ihnen die lang ersehnte Belohnung vor der Nase wegzuschnappen. Doch die Idee, dass Korina ihnen ihre Körper einfach beschaffen würde, schien dann doch ein bisschen Hoffnung in ihnen zu entfachen, aber auch Zweifel.

"Willst du wissen, was wir tun würden, wenn der Grund für unsere Loyalität zu Vater nicht mehr wäre? Oder willst du uns bestechen, mit einem Versprechen für das, was wir uns erhoffen?" fragte Dante zurück.
"Ich glaube, sie meint eher ersteres. Bitte Bruder, lass uns jetzt nicht mit Anschuldigungen anfangen. Wir wollen uns ja nicht wie bestimmte Personen benehmen." Ihr Blick streifte in Korina's Richtung, die diesen Verriss über sich ergehen ließ. Touché. "Also warum tust du stattdessen nicht etwas produktives und gibst als erster deine Antwort." Ihre Stimme wurde unruhiger, während sie sprach. Anscheinend überlegte sie ganz, ganz fieberhaft auf das, was sie sagen würde.
"Hm... Mein Punkt steht. Wir würden nicht einfach zu deiner Seite wechseln wegen so was. Sie sind noch immer unsere Familie."
"Glaubst du wirklich, ich wollte euch auf meiner Seite? Hier gehts sowieso nicht um Seiten, nur um das, was euch noch immer unter seiner Knechtschaft hält. Ich meine, jetzt im Moment habt ihr sowieso keinen Kontakt zu eurer Familie. Wenn euch eure neuen Körper egal wären, könntet ihr euch verziehen und sie würden nie wieder von euch hörn. Ihr habt doch gesagt, dass sie euch nicht mögen."
"Wenn wir also unsere neuen Körper hätten... und es damit keine Belohnung mehr gäbe, die unseren Gehorsam vorraussetzt... nun... sie sind immer noch unsere Familie..."
Korina's Ungedult mit dieser Antwort war ihr anzusehen.
"'Ähm, ich glaaauube das ist keine Frage, die man nicht so leicht auf die Schnelle beantworten kann. Findest du nicht auch, Schwesterchen?"
"In der Tat, Bruderherz." stimmte Florence ihm zu, und sie gingen davon, unbeirrt von Korinas Grummeln.


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Die Monsterjäger standen versammelt vor dem Eingang des *Silberfasshauses*. Muirach, Cecile, Ranjid und Ludo verabschiedeten sich von Willhelmine, die ein Pferd an den Zügeln führte.
"Du musst also wirklich schon gehen? Ich hätt' dich lieber beim Treffen mit unserem nächsten Klienten dabei." sagte die Kapitänin.
"Ich muss bald Bericht erstatten. Ein Treffen mit Aoife könnte mich noch einen weiteren Tag aufhalten. Das kann ich mir leider nicht leisten, egal wie neugierig ich bin." antwortete Willhelmine.
"Nach allem, was ich von dieser Hexe gehört habe, sollte es mir eigentlich sorgen machen, dass du neugierig auf sie bist." Ludo lachte halbherzig. Als "normalster" des Quintetts war es ihm am wenigsten Geheuer, dass sie mit dieser Frau kooperieren würden.
"Genauso gern würd ich mit Mu und Sirius mitkommen. Nur für den Fall, dass wir eine weitere Person haben, die bei Korina für unsere Sache bürgen kann."
"Ich glaub nicht, dass es Korina ist, für die wir eine weitere Hand ins Feuer legen werden müssen. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir sie alle überzeugen können." sagte Muirach, dann übernahm Sirius für einen Satz: "Dass du Zuhause Deckung gibts, ist eigentlich noch viel wichtiger als jegliche Unterstützung, die du uns beiden hier geben könntest. Außerdem entstammst du einer anderen Generation als ich, ich will ja nicht unhöflich klingen, aber das schwächt den Einfluss, den du nehmen könntest, wenn du mit uns beiden mitkommst."
"Ihr werdet es schaffen." Willhelmine umarmte Muirach, und dadurch Sirius gleich mit. "Das nächste Mal sehen wir uns vermutlich am Tag des Schwarzen Engels. Viel Glück, meine Lieben."
Sie schwang sich auf ihr Pferd und ritt aus der Stadt. Auch Cecile, Ranjid und Ludo verabschiedeten sich für ihr Treffen. Jetzt waren also nur noch Mu und Sirius da. Sie würden noch kurz auf Mizuki warten, aber bald schon zum Park gehen.

1 309

Dienstag, 25. Januar 2022, 22:55

Miata und Siradda verschwanden in Richtung Stadt, noch ehe der Rest begann sich in Bewegung zu setzen. Die Menge an aufgebrachten Nichtmagiern vor den Toren der Stadt hat sich nicht verringert, doch sie schafften es mit etwas gequetsche und einem freundlichen Lächeln an den gegenüberliegenden Stadtwachen trotzdem durch und waren damit wieder in der Innenstadt.
"Und nun?", flüsterte sie fragend zu Siradda, wohlwissend dass da sie nun alleine herumlief es auffallen könnte, würde sie laut mit der Luft sprechen. Ihre Augenbinde war in der Hinsicht bereits genug.
"Als erstes brauchen wir etwas, womit wir später bezahlen können. Geh einfach die Straße entlang, wenn mir etwas auffällt, sag ich Bescheid." Wonach der Dämonengeist tatsächlich Ausschau hielt war tatsächlich aber nicht nur etwas, wo sie die benötigte Tauschware herbekommen könnten, sondern auch jemanden, der ihnen verriet, wo sie hingehen müssen.
Während sie die Hauptstraße entlanggingen nutzte die Dämonin den Moment, um sich zu vergewissern, ob Siradda denn an das andere Problem auch einen Gedanken verloren hat.
"Was machen wir eigentlich, wenn wir wieder überfallen werden? Ich weiß, es war mein Wunsch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Lauriam es gefallen wird, wenn er hiervon hört, nachdem was gestern geschehen war."
Eine berechtigte Sorge, doch ohne dafür bereits eine Lösung zu haben würde Siradda das hier auch nicht durchziehen.

"Wir haben im Endeffekt drei Optionen. Entweder wir laufen, kämpfen oder werden kreativ. Im letzteren Falle müssen wir alleine mit dem Angreifer sein, denn du würdest dich dann verwandeln müssen. Aufgrund des Risikos sollten wir es als letzte Option betrachten, aber in einer Leben oder Tod Situation solltest du nicht zögern." Miata machte es Sorgen das zu hören. Und das lag nicht nur an ihrer Furcht davor, dass es bekannt werden würde, zu was sie geworden ist. Ehe sie weiterflüsterte begab sie sich zur Seite, an eine Stelle, wo im Moment niemand stand. Diesen Teil wollte sie selbst wenn sie flüsterte nicht ansprechen, wenn Leute in unmittelbarer Nähe waren. Ein Tierwandler in der Menge könnte immerhin selbst ein Geflüster noch wahrnehmen, wenn er an ihr vorbeigehen würde.
"Auch wenn ich noch nie es ausprobieren durfte... wir waren uns doch einig, dass wir innerhalb von Städten auf keinen Fall diesen gefährlichen Strahl benutzen dürfen! Und ohne das bleibt mir noch ein zugegeben ziemlich stark und hart klingender Körper... aber... ich weiß nicht..."
"Darüber wollte ich tatsächlich auch noch mit dir sprechen, sobald wir dort sind, wo ich hinmöchte. Fürs erste aber: Ja, benutzen wir diesen Angriff falsch könnte das verheerende Folgen haben. Egal wo man hinschaut, es besteht immer die Möglichkeit, dass irgendeine unglückliche Seele in einem der Häuser zerfetzt werden könnte und wir können anhand einer bloßen Holzhütte, die durchlöchert wurde - und der Tatsache, dass es nicht zu sagen war wie weit der Angriff damals noch ging - auch nicht sagen wie weit er gehen würde. Uns fehlen einfach zu viele Daten... Aber für meine Idee brauchen wir das auch nicht. Alles was wir brauchen ist, dass du einen Strahl gen Himmel abschießt. Den sehen Leute und schlagen Alarm, du verwandelst dich zurück und dann wird der Angreifer entweder fliehen... oder wir müssen die, die dazu kommen davon überzeugen, dass der Angreifer es verursacht hatte." Miata grummelte. "Du scheinst ja ziemliches Vertrauen darin zu haben, dass alles so abläuft wie du es dir vorstellst..."
Ein Kommentar zu dem die Seelendämonin nur ihren Kopf schüttelte. "Einen perfekten Plan gibt es nicht und ich kann meine Idee noch so sehr ausformulieren, mein Plan könnte so oder so nicht eins zu eins umgesetzt werden. Aber wir haben somit zumindest eine grobe Idee was wir versuchen könnten, sollten die anderen Optionen nicht zur Wahl stehen. Alleine schon weil wir damit rechnen stehen wir sowieso schon besser da als gestern."

Miata dachte für einen Moment darüber nach, ehe sie ihre Antwort dazu gab, setzte sich aber auch schon wieder in Bewegung.
"Dann hoffe ich mal, dass du richtig liegst."

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Nachdem sie mit ihrem Gespräch fertig waren, sprang Zareb aus dem Fenster des Krankenhauses und nach einer abgefederten Landung - er nutzte dazu seine Magnetmagie - ging er seines Weges. Als erstes ging er in Richtung eines kleinen Wochenendmarktes und begann sich umzusehen. Er kaufte ein paar Sachen ein, nahm diese in einem Beutel mit und ging danach die Straßen entlang. Er schaute sich an den Seiten der Straßen um nach einer bestimmten Sorte an Person, schnell fündig wurde er allerdings nicht. Eine Mischung aus dem Verdacht, dass die Stadtwache wahrscheinlich daran nicht unschuldig ist, dass er nahe einer Hauptstraße nicht fündig werden konnte und weil er in der unmittelbaren Umgebung auch keine bessere Option sah, ging er auf die Suche nach belebten Seitenstraßen. Wer nicht das Geld hat auf der Hauptader der Stadt ein Geschäft zu eröffnen musste mit solchen Straßen vorlieb nehmen. Jemand anderes würde sich nun sicherlich an dem Anblick erfreuen, immerhin findet man hier nicht nur ab und an einen Geheimtipp von einem Laden, es hat auch alles etwas Persönlicheres. Zareb war das alles allerdings so ziemlich egal. Hier am Wegesrand wurde er endlich fündig. Eine zersauste, in einer schmutzigen Robe gekleidete Frau saß im Schneidersitz vor einer einem kleinen Tisch. Bedeckt von einem lila Tuch standen auf diesem eine auf einer Halterung befestigte Kugel und ein paar Karten waren aufgedeckt. Es waren aber nicht irgendwelche Karten, es waren Tarotkarten. Dies erkannte Zareb daran, dass einige davon aufgedeckt waren. Der Eremit, der Mond und aus seiner Sicht umgedreht die Hohepriesterin. Die Zeichen gelesen, bückte er sich in die Hocke zu der Frau herunter, bereits ein paar Münzen in einer Hand bereit haltend.

"Sagt geschwind, wen hat das Schicksal heut zu mir geführt?", fragte die Wahrsagerin euphorisch und so schnell wie die Frage kam, so schnell kam des Gefragten Antwort.
"Eine in der Dunkelheit des Unwissens herumirrende Seele. Ob ihr mir den Weg ins Licht weisen könnt?" Er legte zwei Silberstücke des alveheimischen Peseta auf den Tisch. Auch Alveheim besaß seine eigene Währung, wobei durch die Verbindung und wirtschaftliche Verknüpfung zum Kaiserreich deren Liye für gewöhnlich akzeptiert wurde. Zehn Bronzestücke sind so viel wert wie ein Silberstück und Hundert von diesen sind wiederum so viel wert wie ein Goldstück. Bronzemünzen waren hauptsächlich dafür da, damit Händler ein wenig flexibler bei der Preisgestaltung waren, die Grenze zum Silber gleichzeitg aber auch nur so niedrig, damit niemand mit dutzenden Bronzestücken herumlaufen muss. Bei Silber zu Gold war der Schritt größer, weil Gold für größere Transaktionen gedacht war und wer viele Silbermünzen besaß hatte wegen ihres Gewichtes in der Masse auch eher Grund dazu dieses Geld auf der Bank anzulegen, anstatt es in großen Mengen mit sich herumzuschleppen. Papierwährung kannte Alevheim noch nicht und dessen televhanischen Variante war daher auch die einzige Ausnahme, die von den meisten Händlern dieser Stadt nicht akzeptiert wurde. Das Konzept war noch relativ neu, weswegen die Wirtschaftsexperten dieses Landes zunächst noch dazu rieten die wirtschaftliche Entwicklung im Zusammenhang mit dieser Idee im Auge zu behalten.

Insgesamt war das, was der Wüstenjäger auf den Tisch legte also eine vernünftige, kleine Summe in Anbetracht der Dienste, die er für gewöhnlich hier erhalten würde. Er packte allerdings noch etwas darauf und griff in seinen Einkaufsbeutel. Ein Duftfläschchen, auf dem gewöhnlichen Markt zehn Silberstücke wert, er konnte den Preis aber mit ausreichend Charme auf sieben Silberstücke drücken!
Der eigentliche Preis war aber, sofern er keinen billigen Mist anschleppte, Nebensache. Das Persönliche war hier wichtig und wie er dem Glitzern in den Augen der Frau entnehmen konnte, hatte er einen Volltreffer gelandet. Sie brauchte einen Moment, bis sie aus dem Staunen herausgebrochen war und in ihre Rolle zurückfand.

"Ähem", räusperte die Wahrsagerin sich als erstes. "Das Licht, ich sehe den Pfad zu ihm! Doch ehe meine Kristallkugel euch den Weg weist, muss das Ritual befolgt werden!" Zareb hob eine Augenbraue.
"Muss es?", fragte er plump und bekam eine ebenso klumpe Antwort zurück. "Anweisung von oben."

Während die Frau die Karten zusammenlegte und begann zu mischen legte Zareb Daumen und Mittelfinger aufs Nasenbein und den Zeigefinger auf die Stirn, während er leicht vor Unverständnis den Kopf schüttelte.

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Rhord stimmte es freudig, dass er zumindest nicht ganz alleine sein wird, denn wie es schien würde Scarlet mitkommen. "Danke, Scarlet, ich weiß die Hilfe wirklich zu Schätzen!", bedankte er sich bei ihr und verabschiedete sich dann vom Rest, der überrumpelten Familie inklusive. Er begann den Weg zurück, dorthin wo sie hierhergefunden hatten, zu suchen. Es würde einen Moment dauern, daher wollte er die rothaarige Frau eine Frage stellen, die ihn im Zusammenhang zu dem was er mit den Bewohnern hier besprechen wollte.

"Scarlet, du hast nicht viel von dem, was im Haus geschehen ist mitbekommen, oder?", fragte er zuerst, folgte dann aber sofort mit der eigentlich wichtigen Frage: "Wenn du die Wahl hättest zwischen ein paar Leben zu nehmen, damit viele andere in Sicherheit leben könnten oder diese Leben zu verschonen, aber damit in Kauf nimmst, dass vielleicht - und halt nur vielleicht - noch mehr sterben könnten... wie würdest du dich entscheiden?" Es war keine leichte Frage, dachte sich der Erddämon und er war sich im Klaren, dass die geistliche Gesundheit der Gefragten nicht die Beste ist. Aber gerade deswegen fragte er sich, wie die Sicht von jemand wie ihr auf eine Problematik wie diese ist. Er hielt daran fest lernen zu müssen, um mehr zu verstehen und vielleicht kann jemand so eigenes wie die rothaarige Angeborene ihm ja auf ihre Art helfen.

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Vada schien eine Vorstellung davon zu haben wie ihr nächstes Aufeinandertreffen mit Braig ablaufen würde - einen Ablauf, an den Lauriam glauben konnte - und auch seine Schlussfolgerung war wohl die richtige.

"Ich komme nicht drum herum zu gestehen, dass dieses Gespräch bisher sehr ergiebig war, doch ich möchte eine Sache klarstellen: Das was du anbietest ist kein Feen-Pakt, richtig? Mir ist unteranderem durch eine mir erst gestern bekannt gewordene Geschichte in Erinnerung gerufen worden, dass es unsererseits schnell und unbemerkt geschehen kann, dass ein solcher geformt wird." Noch haben sie in keinerlei Form eine Einwilligung gegeben, diese Vergewisserung sollte aber auch egal wie Ashuras Antwort sein wird eine Warnung an Vada sein: Streck bei einer Verhandlung mit einer Fee nicht leichtsinnig deine Hand aus und gebe kein Einverständnis, bis alle Details, die Konsequenzen bei Vertragsbruch inklusive, geklärt sind. Die genauen Mechanismen sind Lauriam auch nicht bekannt, aber er weiß sehr wohl, dass das hier nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf, wenn man sich langfristig die Optionen offen lassen möchte.

Ashura schmunzelte jedenfalls als er Lauriams Worte hörte, seine Antwort gab er dann auch für seine Verhältnisse locker: "Ich kann es nicht verneinen, dass es leichter für mich wäre, wäret ihr beide unwissend darüber. Aber ich möchte es unkompliziert halten: Dies ist kein magischer Feen-Pakt. Es stehen kein Name, Wille oder sonst was, was dem seelischen Eigentum zu gehört, vor dem Risiko ihren Besitzer zu wechseln. Wäre dies doch einer, dann werde ich sofort und ohne weitere Verzögerung den ewigen Schlaf antreten!" Lauriam erkannte an der Wortwahl, dass Ashuras es ernst meinte.
"Diese Worte hätten nun auf einen Feen-Pakt Wirkung. Selbst wenn du uns austricksen würdest - wie auch immer du das anstellen würdest - du wärest sofort erledigt... auch Feen entkommen dem Bruch ihrer eigenen Verträge nicht straffrei, wenn sie eine Strafe für sich einbauen..." Und wo keine Fee, da ist auch niemand mehr, der irgendwas eintreiben könnte. "Dann wäre zumindest das geklärt..." Kein magischer, ihnen über Ecke Unheil bringender Vertrag mit einem gefährlichen Teufel dürfte auch in Vadas Interesse stehen, so dachte sich Lauriam, als er zu ihm schaut, um ihm das zu mitzuteilen.

"Dem ist so und damit komme ich nun an eine Frage an euch. Und mit "euch" meine ich hauptsächlich dich, Vada. Als Repräsentant deines Arbeitgebers, was hältst du von meinem Angebot? Das einzige worum ich um Gegenleistung bitte - und was ich als Bedingung sehe, damit auch mein zweites Angebot auf Dauer wirksam bleibt - wäre, dass ihr, dein Arbeitgeber inklusive, mich in Ruhe lasst bis Braig seinen letzten Atemzug getan hat." Hilfe dabei ihre Probleme in der Stadt lösen zu können und in Zukunft keine weiteren Störaktionen von denen, die sonst noch im Bunde mit diesem Teufel sind, sowohl direkt als auch indirekt und das für einen solchen Preis.

Der Spezialagent hielt seinen Mund, Vadas Antwort wäre noch nicht verbindlich, insbesondere deswegen, weil er das Risiko einer Falle entschärft hat. Wie wohl Vada antworten würde, fragte sich Lauriam.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (25. Januar 2022, 22:57)