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Night Zap

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661

Sonntag, 8. Juli 2018, 23:17

Rhord meldete sich schneller zu Wort als Viska, und erhielt die letzte Portion der Hauptspeise. Mit seine hühnenhafte wahre Form benötigte wohl ähnliche Kalorienmengen wie Viskas Bestienverwandlung.

"Ich weiß schon einen wichtigen Schritt in Richtung Brechung des Fluchs. Aber wie ich diesen Schritt gehen kann, will ich mit meiner Belohnung herausfinden. Mein Schwert ist nicht nur aus Dämonenstahl geschmiedet, es enthält auch einen Dämonengeist, der im Inneren versiegelt ist, mit irgendeinem uralten Ritual. Und nur mit dem Gegensatz dieses Rituals kann man diese Dämonin erwecken. Und ich erhoffe mir, mit der Hilfe deiner Organisation genau dieses Ritual zu finden." antwortete Korina auf Lauriams Frage.

Inzwischen räumten die Kellner schon die Teller ab und ersetzten sie durch kleine Schüsseln, die mit einer cremigen hellgelben Substanz und einer Soße aus gekochten Himbeeren. "Was ist denn das?" erkundigte sich Korina bei dem Kellner.
"Vanilleeiscreme mit heißen Himbeeren, die neueste und beliebteste Delikatesse im Kaiserreich. Speiseeis wird exklusiv von geschickten Thermomanten hergestellt und entzückt seit wenigen Monaten die Gaumen der gehobenen Gesellschaft. Wir vom "Schwein im Drachenmaul" rühmen uns, die ersten zu sein, diese Spezialität zu für das Fußvolk erschwinglichen Preisen anzubieten."
Korina war zuerst skeptisch, doch als sie einen Löffel voll Eis und Himbeeren in den Mund nahm, stellte sie fest, dass der Nachtisch seinem Ruf um nichts nachstand.

Nachdem alle mit Desserts versorgt waren und die Kellner sich wieder verzogen hatten, erzählte Korina weiter. "Allerdings ist es mit dem Erwecken des Dämons wahrscheinlich noch nicht getan. Der, der sie versiegelt hat, plant anscheinend, dass die Nutzer des Schwertes den Geist erwecken. Ich muss wohl zu ihm gehen und ihm in den Arsch treten. Ich lauf wahrscheinlich direkt in eine Falle, aber es ist besser, als den Rest meines Lebens mit dem Fluch zu verbringen."
______________________________
@Saikx: @Drain: @DancingMoon:

662

Sonntag, 8. Juli 2018, 23:24

Wow, Korina hatte es wirklich nicht leicht. So wie die meisten Gruppenmitglieder. Aber ihre Geschichte klang grauenhaft. Angesichts der Tatsache, dass Juna ihre liebevolle Familie an Fremde verlor', war Korina dazu gezwungen das Leben ihrer Eltern selbst auszulöschen. Die Schuldgefühle, die sie haben musste, fraßen sie sicherlich auf. Vielleicht auch der Selbsthass? Die Fuchswandlerin beschloss nicht weiter ins Detail zu gehen und murmelte bloß betroffen "Verstehe." in ihren Kopf. Die Platten und Töpfe waren inzwischen fast vollständig geleert und Juna knurrte immernoch der Magen. Blöde Zurückhaltung. Diese Dummköpfe wuchsen ihr ans Herz.

"Wer will noch?" fragte Korina schließlich, nachdem sie die Reste zu einer Art Eintopfbrei vermischt hatte. Und prompt hielten Rhord und Juna ihre Teller zur gleichen Zeit in Richtung der Kelle. In Juna's Kopf spielte sich bereits Kampfmusik* ab, als sie Rhord mit eng zusammengekniffenen Augen anstarrte und auf die Loyalität ihrer Freundin hoffte. Ihr allessagender Blick brachte nur leider nichts, denn schneller, als die Füchsin gucken konnte, landete der gesamte Rest in Rhord's Teller und Juna schmollte dem Essen hinterher. Glücklicherweise folgte auf den Hauptgang noch ein Dessert. Sie nannten es Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Eine neue Kreation, die es noch nicht allzu lang zu geben schien. Zufrieden löffelte die Frau mit den feuerroten Augen etwas Eis mit einer der Beeren in ihren Mund und konnte sich ein lautes "Mhhhhh." nicht verkneifen. "Oh zum Himmel, ist das guuut." dachte sie laut.

*dieses

Raisen

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663

Sonntag, 8. Juli 2018, 23:36

Als die Beiden die Taverne verließen, erklärte Noire Amen flüsternd, was er falsch gemacht hatte: "Du kannst doch nicht in einer Taverne im Untergrund mit dem wertvollsten Schein zahlen. So viel Wechselgeld hat kein Mensch hier außer den Schwarzhändlern. Aber ganz sicher nicht eine Taverne. Wir können nur hoffen nicht ..." Jetzt ging dem Jungen ein Licht auf. Davor hatte sie also Angst! Kaum waren sie aus dem Gebäude, wurden sie auch schon von einem Mann angesprochen, der wohl auf das Geld aus war: "Na ihr zwei Turteltäubchen, wollt Ihr uns nicht einmal die Blüte sehen lassen? Die könnt ihr doch eh nicht mehr verwenden!" Um sie herum standen acht Leute, wenn Amen richtig zählen konnte. Keiner von ihnen sah aus, als wäre er geübt in Kämpfe...sie sahen eher wie Bettler aus, die versuchten die zwei "Reichen" mit purer Anzahl einzuschüchtern. "Wo ihr die her habt gibt es sicherlich noch eine ganze Menge oder? Wollt Ihr uns nicht zeigen wo man sowas herbekommt?", sprach der Mann, der wohl ihr Anführer war?

Noire, die neben Amen stand, wirkte wütend auf ihn, aber auch genervt und sie warf den Ganoven einige Beleidigungen und Provokationen an den Kopf. Danach entfernte sie sich einige Schritte vom Jungen und verwandelte sich - zu einer überdimensionierten Katze! Amen sah amüsiert zu ihr hinüber. Wahnsinn! Sie war eine große Katze. Nach dem Amen seine Augen von ihr abwandte, bemerkte er, dass es mehr Leute geworden sind, die sie in das Visier genommen haben. Amen seufzte nur und zuckte mit den Schultern, bevor er nochmal zu Noire blickte. "Ich hoffe du hast kein Problem, mich nochmal zu tragen?", lächelte der Junge unschuldig, "Seit ich diesem Cassius Typ gesehen habe, spüre ich so ein Stechen im Herz." Seinem Lächeln nach könnte man meinen, er hätte absichtlich so eine Situation provoziert. "Ich habe das Gefühl, jemand möchte Wut abbauen..."

Amen griff über sich in die Geisterwelt und was er beschwörte war die Waffe, von der er schon den ganzen Tag diesen grauenhaften Hass spürte. "Tob' dich aus, aber danach will ich fürs Erste meine Ruhe", seufzte der Junge und zog etwas aus seinem Inventar hervor, das Ähnlichkeiten mit einer Spitzhacke hatte. Sein Meister besaß mehrere Waffen, deren Design an Werkzeuge angelehnt oder sogar kopiert waren. So auch bei dieser Kreation. Doch im Gegensatz zu einer Spitzhacke war der eiserne Stiel sehr viel länger (die ganze Waffe war etwa so lang, wie Amen groß war) und statt zwei Spitzen hatte sie zwei Klingen, die wie Spitzen geformt waren. Am Übergang des Stiels zur "Klinge" war obendrein ein himmelblauer Kristall befestigt. Als Amen die Waffe in die menschliche Welt brachte, spürte er wieder diese erhebende, magische Kraft, die ihn immer durchfuhr, wenn er mit einem Geist kämpft und seinem Körper Kraft gab. Doch viel stärker als das spürte er den Hass, der von der Waffe ausging. Sie hatte doch nicht...? Das war nicht ausgema-! Der Junge riss kurz die Augen auf und taumelte dann einige Schritte nach vor. Er stoppte schließlich. "Was für einen frechen Junge du dir doch ausgesucht hast, Shinra", eine weibliche Stimme kam aus Amens Munds, "Du solltest dein kleines Spielzeug wirklich an die Leine nehmen bevor es kaputt geht!" Nach diesen Worten musterte Amen - oder wer auch immer das gerade war - erneut die Lage und nickte dann Noire zu. "Wer mehr besiegt?"


@Soren:

Klinge der Waffe



Bis zum Kristall ist es durchgehend eine geschärfte Klinge

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (8. Juli 2018, 23:38)


664

Montag, 9. Juli 2018, 00:03

Amens Reaktion auf Noires verwandelte Form war keine Angst, viel mehr Bewunderung. Er dürfte Gestaltenwandler kennen, immerhin hatte er gestern einen umgebracht mit Ihr. Aber anscheinend war ihre Form... graziler? Das war jetzt nun wirklich nur Nebensache, denn die zwölf Gangster werden nicht ewig davon schockiert sein dass jemand so wahnsinnig ist, mitten auf den Straßen des Untergrundsystems sich zu wandeln. Amen schildert nur sehr lässig dass Sie Ihn wohl zum dritten Mal danach abtransportieren dürfte. Dafür wird Noire wohl ab nun Geld verlangen müssen wenn das zur Gewohnheit werden würde. Doch auch, dass er eine Art Stechen - eine Art Hass hatte seit dem er Cassius begegnete. War einer der Geister daran Schuld? Immerhin schilderte er ja dass diese einen gewissen Einfluss auf Ihn hatten oder auf Noire, hätte Sie jemals mit welche zu tun. Und sein letzter Satz "Ich habe das Gefühl, jemand möchte Wut abbauen..." schien diese Theorie nur zu bestätigen. Zumal er dann begann mit dieser zu sprechen, nur, dass statt der Waffe allein wohl mehr schiefging als er wollte, denn er konnte sich nur Widerwillig beschweren, bevor er taumelte und seine Sprechweise sich massiv änderte - als auch die Stimme die definitiv weiblich war. Sie war kalt und relativ provokant, sprach auch von Shinra und „an die Leine nehmen“ – hat ein Geist Ihn nun übernommen - was auch an der Challenge lag die Ihr vorgehalten wurde "Wer mehr besiegt?" - Noire konnte schlecht antworten da Sie in dieser Form der normalen Menschensprache nicht mächtig war, dennoch nickte sie mit ihrem Kopf, bevor sie brüllend auf die Gruppe lossprang, die sich nur panisch verteilte oder ihre Waffen vor sich hielten als Schild. Das war keine Bedrohung für Sie, in dieser Form konnte Sie sich im Nahkampf viel besser austoben als mit ihren Dolchen, ging jedoch auch nur solange Sie magische Kraft dafür besaß und keine Magier dabei waren, denn in der Form ist Sie magieempfindlicher. Entsprechend erwischte Sie mit ihrem Sprung bereits zwei der 12 Räuber, während Sie einem knapp entkommenden, welcher nun mit seinem Schwert versuchte auf Sie zu schlagen, einen ordentlichen Prankenhieb verpasste und dieser vor Einschlag seiner Waffe erst einmal entwaffnet und auf den Boden geschleudert wurde. Alle drei "Opfer" hat Sie jedoch nur soweit verletzt, dass diese nicht sterben. Sie hatte Ihre Kräfte soweit unter Kontrolle dass Sie das variieren kann. Damit lag Sie schon einmal in Führung.

@Raisen:

Altaris

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665

Montag, 9. Juli 2018, 10:22

Sungjin folgte dem Mann, der ihn an der Hand zog, so gut es ging. Dieser brachte ihn zu einer Kirche, in dem wohl ein Waisenhaus war.
"Also gehen wir da jetzt rein und holen Hokulani raus, oder?"
Der weißhaarige Mann blickte etwas verwirrt auf das Kirchengebäude. Warum brachte man Kinder denn einfach so in eine Kirche, wenn die das nicht wollten? Verkehrte Welt.
Dann dachte er tatsächlich kurz nach. Brauchten sie einen Plan? Er begann also, sich einen definitiv unfassbar idiotensicheren und keinesfalls dämlichen Plan auszudenken und ihn dem anderen Mann zu erklären. Dabei legte er einen Finger ans Kinn und richtete seinen Blick nach unten, weil er viel nachdachte. Am Seitengebäude der Kirche öffnete sich ein Fenster.
"Brauchen wir einen Plan? Ich meine, scheinbar kam sie ja dorthin"
Aus dem Fenster guckten plötzlich weiße Haare.
"weil die Wachen mich festnahmen, das heißt..."
Nun guckte ein kleiner Arm aus dem Fenster.
"...die werden sie nicht einfach so hergeben."
Mittlerweile auch ein kleines rechtes Bein.
"Vielleicht geben wir uns am Besten als Regierungsbeamte aus..."
Nun sah man eine ganze kleine Hokulani auf dem Fensterrahmen sitzen,
"die ein Kind kaufen wollen. Genau, und dann..."
...Die allerdings ausrutschte.
"Oooh, aber was ist wenn Hokulani gar nicht hier ist und wir dann ein falsches Kind kaufen..."
Hokulani konnte sich unterdessen gerade noch festhalten und baumelte gerade am Fensterrahmen des Nebengebäudes - das jedoch drei bis vier Meter über der Straße war.

@Night Zap:
"Kill without being caught, and then survive the trial... Sounds eerily similar to the real world."

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Raisen

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Montag, 9. Juli 2018, 18:11

Offensichtlich konnte Noire in ihrer Katzenform nicht sprechen, denn sonst hätte sie wohl irgendwas zu "Amen" gesagt, der nicht mehr er selbst war. Stattdessen nickte sie nur, als sie herausgefordert wurde, wer denn mehr von den Räubern besiegen würde. Sofort danach sprang Noire auch schon los und erlegte im Handumdrehen drei Angreifer. Wow! In dieser Form ist sie wesentlich stärker als in ihrer Menschlichen...würde Amen wohl denken, wenn er ihre Vorstellung sehen könnte. Doch leider bemerkte dieser nichts mehr. Sein Bewusstsein war weg, als würde er sehr tief schlafen und das wird sich auch nicht so leicht ändern. Die Geisterfrau hat seinen Körper übernommen und während sie immer noch wütend über die schwarze Hand war, war sie ebenso froh, endlich wieder die Luft der Menschenwelt einzuatmen. Auch wenn es nur die stickige und schwüle Luft des Untergrundes war.

Einige der Ganoven schreckten vor Noire zurück, während andere sich näher an sie heranwagten und einen Kreis um das Mädchen bildeten, um sie zusammen anzugreifen. Einige der Angreifer mieden die große Katze allerdings komplett und näherten sich dem weißhaarigen Jungen, der, im Vergleich zur Gestaltenwandlerin, sehr viel weniger bedrohlich aussah und deshalb ein einfacheres Ziel machen sollte. Schließlich wurde auch Amen angegriffen und der Typ mit den dunklen Haaren schwang sein Kurzschwert in seine Richtung. Wer auch immer gerade Amens Körper steuerte, hob seinen rechten Fuß kurz wenige Zentimeter hoch und trat fest auf den Boden. Unter dem Fußballen des Ganoven schnellte ein kleiner Erdquader hoch, der ihm das Gleichgewicht raubte und seinen Angriff unterbrach. Während der Räuber damit kämpfte, nicht umzufallen, schwang Amen seine Waffe und schlug ihn mit dem Stiel direkt in die Seite. Dadurch verlor der Räuber nicht nur seinen Halt, er wurde regelrecht weggeschleudert.

Die Person, die Amen steuerte, schien selbst überrascht zu sein, wie viel Kraft dieser Körper eigentlich besaß. Sie schmunzelte leicht und drehte ihre Waffe in einer schnellen Aufwärtsbewegung wieder in ihre ursprüngliche Position - dass sie dabei einen Typ diagonal aufschlitzte, bemerkte sie nicht. Damit hatte sie zwei in wenigen Sekunden erledigt. Die restlichen Angreifer machten einige Schritte zurück, da sie sehr schnell feststellten, dass die Person vor ihnen sehr gut im Nahkampf war. Amen hingegen kümmerte sich nicht darum und kontrollierte seine Umgebung. Der Tunnel war mehrere Meter hoch und sicher zehn Meter breit. Platz wäre genug, aber sollte sie wirklich ihre Magie hier einsetzen...? Sie zögerte, schließlich wollte sie nicht dafür verantwortlich sein, dass alles einstürzte.

"Ach, was soll schon passieren?", lachte sie schließlich und rammte den Stiel der Waffe in den Boden. Danach legte er seine beiden Handflächen zusammen, so als würde er beten. Der blaue Kristall, der in die Spitzhacke eingeschmiedet wurde, begann leicht zu glühen und eine bräunliche Aura umzog die Waffe, die schließlich auf Amen übersprang. Dadurch begannen seine Haare leicht zu schweben wegen der enormen magischen Energie, die in seinen Körper floss. Was die Geisterfrau gemacht hatte - und was Amen eigentlich um jeden Preis verhindern wollte - war, dass sie sich mit der Waffe verbunden hatte. Dadurch, dass diese Objekte wiederum mit Amen durch dessen Dhakir* verbunden waren, konnte der Geist seinen Körper übernehmen. Sie beschwörte nun ihre Magie von der Geisterwelt, die sich in der Waffe befand, in die Menschenwelt und übertrug sie auf Amen. Der Weißhaarige atmete durch, ging schnell in die Knie und legte seine rechte Handfläche auf den Boden. 8 schnelle, magische Impulse waren zu spüren, die sich von Amen auf den Boden übertrugen. Für jeden der stoßartigen Impulse schnellte ein Kegel aus Erde aus dem Boden vor den Räubern hervor, die sich schnell deren Magengruben näherten - Noire war ebenso ein Ziel dieses Angriffes. Wer dem hier nicht ausweichen konnte, war es nicht würdig, mit ihr zu kämpfen~!


@Soren:
*Dhakir ist der Name von Amens Angeborenenfähigkeit, in case someone does not know that

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (9. Juli 2018, 18:16)


Drain

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667

Montag, 9. Juli 2018, 18:47

Viska hatte noch einen vollen Mund, als Korina in die Runde fragte wer die letzte Portion haben möchte. Fix schluckte sie runter, nahm den Teller und wollte ihn gerade hinreichen, aber da war es auch schon zuspät. Rhord und Juna boten sich ein unerbitterliches Blick-Duell. Der Gewinner war Hühne, womit Viska letztenendes auch kein Problem hatte. Schließlich hatte er die ganze Folter ohne Essen aushalten müssen. Dann brachte der Kellner zum Abschluss eine weiß-gelbe Kugel mit roter Himbeersoße. Nachtisch, das hatte sie lange nicht mehr gehabt. Voller Tatendrang und Neugier stopfte Viska sich prompt die Eiskugel in den Mund und schluckte runter. Dann riss sie ihre Augen weit auf und fasste sich an den Kopf. Es fühlte sich an als ob ein eiskalter Blizzard gerade durch ihren Kopf wehen würde. "Ahhh, Leute, ich glaub man hat uns vergiftet!", sagte sie in die Runde, während sie sich weiterhin an beiden Schläfen hielt.
_____
@alle am Tisch



668

Montag, 9. Juli 2018, 18:54

Noire wurde langsam aber zögerlich von einem Großteil der Halunken umzingelt. Etwas, was Sie oft genug gesehen hat. Man braucht nur das schwächste Glied in dieser Konstellation ausschalten und schon hat man die Oberhand. Während Noire abwartete ob jemand von diesen Personen den nächsten Zug machte, war 'Amen' bereits in voller Fahrt. Etwas Unnatürliches ging von Ihm aus, was vorhin schon an Verhalten und Stimme zu bemerken war. Mit Leichtigkeit schleuderte 'es' einen Angreifer davon und schlitze den anderen beim Zurücknehmen der Waffe auf. Das war keine Zurückhaltung, das war reine Mordlust. Was genau ist mit Amen passierte dass er so die Kontrolle verloren hat. Das würde Noire sehr schnell bewusst, als diese wie eine Art Priester betete, kniend auf dem Boden und die Hand in den Boden hielt. Es tauchte dabei Kugel um Kugel auf vor jeden der Räuber, aber auch vor Noire. Hatte 'es' tatsächlich vor auch Sie anzugreifen? Ihre Instinkte griffen zum Glück hervorragend da Sie an Ihrer Spitze der Magischen Kraft war, hatte Sie tagelang ihre Wandlungsform nicht eingesetzt und wich dem Angriff - was auch immer dieser gleich bewirken wird aus und starrte 'es' einfach nur noch an. Wartend was 'es' nun wieder vorhatte.

@Raisen:

669

Montag, 9. Juli 2018, 19:32

Juna war ähnlich schnell, doch Rhord erhielt letzten Endes doch den Zuschlag. Während er dann seine zweite Portion verschlang, erzählte Korina weiteres über ihren Fluch.
Ihre Klinge besteht also aus Dämonenstahl und es enthält einen Dämonengeist und sie will das Siegel brechen mithilfe eines Rituals.
Die ganze Geschichte war auf jeden Fall interessant und Lauriam kam nicht umweg etwas über diese ganze Sache zu überlegen, denn seine Neugier war geweckt. Doch zuvor kam der Nachtisch. Speiseeis. Von soetwas hatte Lauriam bereits gehört, aber er hatte in den letzten Wochen nicht die Zeit, um sich nach einem Restaurant umzuschauen, welches das anbot. Es schmeckte sehr gut und war definitiv etwas, was er sich vorstellen konnte öfters als Nachtisch zu haben.
Der Dämon genoss das Eis ebenfalls. Wobei "genoss" womöglich der falsche Ausdruck dafür ist, dass er sich das Eis, sowie Viska einfach nur reinschaufelte. Und genau wie sie, spürte auch er etwas am Kopf und hielt diesen auf einmal ähnlich wie sie.
"Wie viel Gift soll das denn sein, dass das gegen mich wirkt?", fragte der Dämon verwirrt von den Schmerzen in die Gruppe. Was ihn verwunderte war, dass seine Giftresisdenz als Dämon doch eigentlich ihm in solchen Fällen immer behilflich ist, also wieso jetzt nicht?

Korina erklärte nebenbei noch weitere Details über ihre Situation. Lauriam kam nun auch dazu darauf zu antworten und ignorierte die beiden Schreihälse währenddessen, da er bereits von solchen Fällen gehört hatte. Sie werdens überleben.
"Ich fasse mal zusammen. Ein Dämonengeist ist in deinem Schwert und diese Klinge braucht regelmäßig eine Zufuhr von Lebensenergie, damit du nicht ausrastest und der Fluch dich zumindest angeblich nicht tötet?"
Er konnte nur raten, wie jeder andere auch, doch er kam nicht umher seine Gedanken darüber zu erzählen:
"Klingt für mich ganz danach, dass dieser Dämonengeist diese Lebensenergie braucht und sich dabei mit dir ähnlich wie bei einem Pakt verbunden hat. Wenn ich gerade einen Pakt mit einen der Dämonengeister, die mich begleiten, abschließe, brauchen sie auch Lebensenerige, welche sie aber direkt über mich beziehen. Allerdings scheint das Schwert in deinem Falle nicht deine Energie zu nehmen und auch herausstechende Fähigkeiten scheinst du nicht zu besitzen, ein normaler Dämonenpakt ist es also auf keinen Fall."
Der Spezialagent musste noch kurz überlegen, bevor er einen weiteren Gedanken dazu bekam:
"Hast du schonmal irgendwen untersuchen lassen, ob in irgendeiner Form eine Verbindung in der Geisterwelt zwischen dir und dieser Klinge besteht? Vielleicht beeinflusst dich dieser Geist ja auch irgendwie mit seiner Magie? Waffen aus Dämonenstahl sollen ja soweit ich weiß die Fähigkeiten des Dämons vererbt bekommen, aus welchem sie hergestellt wurden."
Dieses verdammte Rauchschwert von diesem schwarzen Ritter war da so ein Beispiel.

@die üblichen Verdächtigen:

Raisen

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670

Montag, 9. Juli 2018, 19:35

Die Kegeln flogen in wenigen Sekunden in die Mägen der Räuber und warf sie nach hinten. Sie waren nicht spitz genug, um sie wirklich zu durchbohren, aber es reichte, um innere Blutungen zu verursachen, die, wenn nicht behandeln, ebenso tödlich waren. Zwar hatte sie nicht vor, die Leute hier zu ermorden, aber wie soll ein Mensch eine Ameise außer Gefecht setzen, ohne sie zu zerquetschen? Zudem das hier für sie nichts anderes war als ein Test...eine Übung, um wieder ihr Gefühl für ihre alte Magie zurückzubekommen. Zwar war sie noch lange nicht auf dem Level, auf dem sie einmal war, aber dorthin sollte sie in den nächsten Tagen kommen. Amen zog seine Waffe aus dem Boden und drehte sich einmal, um ihr "Werk" zu betrachten. Ein Haufen von Kleinkrimineller die kampfunfähig am Boden lagen. Mit Ausnahme einer Person: Die Katzenlady stand noch und starrte den Weißhaarigen mit ihren tierischen Augen an. "Willst du noch etwas Spaß haben?", seufzte die weibliche Stimme, die aus Amens Mund kam, zu Noire. Natürlich wartete sie nicht auf eine Antwort, wer hätte denn etwas gegen einen kleinen Kampf? Amen hielt seine Waffe lässig mit der rechten Hand an der Mitte des Stiels und richtete die Spitze auf Noire. Seine linke, geöffnete, Hand hob er auf Brusthöhe über seine Waffe. Danach schloss er seine Linke, was so aussah, als würde er etwas in der Luft "greifen". Zum Abschluss zog er dieses etwas sehr schnell zu seiner linken Seite - genau in dem Moment schnellten drei Spitzen links von Noire aus dem Boden hoch und rasten auf sie zu.

Jemand, der in die Geisterwelt sehen kontte, würde Shinra sehen, wie sie genervt seufzte und die ganze Zeit von diesem idiotischen Jungen redete. Selbst Menhit schüttelte nur mehr mit dem Kopf. "Kannst du ihn nicht stoppen...?" "...tss."


@Soren:

671

Montag, 9. Juli 2018, 20:23

Diese provokante Art die 'Es' an den Tag legte war schon eine Nummer für sich. Sschon fast selbstzufrieden betrachtete Sie die verwundeten Räuber, die wohl den nächsten Tag nicht mehr erleben würden, Noire konnte erkennen dass die Magie die getroffen hat innere Verletzungen verursachte, da einige die üblichen Anzeichen dafür zeigten. Verdammt. Was ist nur Ihn Ihm gefahren dass er so übergeschnappt wurde oder besser gesagt, Wer ist in Ihn gefahren. Sichtlich amüsiert betrachtete die Person Noire, als sie genauso provokant wie vorhin Noire herausforderte. "Willst du noch etwas Spaß haben?" und bereitete wohl einen Angriff vor. Die Waffe war auf Sie gerichtet und mit der freien Hand wurde etwas konzentriert, bis diese sich von der Mitte nach Links bewegte. Exakt in dem Moment schossen auf Noire von der linkten Seite Spitzen auf Sie zu, die wie die Kugeln aus den Boden kamen, aber deutlich gefährlicher und schneller waren. Zur Seite ausweichen war keine Option weshalb nur der direkte, offensive Weg die beste Lösung war, doch was sollte Sie tun? Wenn Sie Amen angreift wird dieser einen vollen Wucht-Angriff nicht überlegen wenn man seine Verletzungen im Brustbereich bedenkt. Ging er nicht erst so verrückt als er die Waffe gezogen hatte? ... Die Waffe ... Das war es! Die Waffe war Schuld an dem ganzen, es ist genau das wovor Amen Sie damals auf die Frage mit den Geistern gewarnt hatte. Sie musste Ihn nur von der Waffe trennen. Mit Ihrer Schnelligkeit sollte es klappen. So wie sie nun stand war hinter Ihm ein Haus in der Nähe also hatte Sie eine Idee. Nachdem Sie bereits frontal auf Ihn zusteuerte um den Spitzen auszuweichen zielte Sie darauf dass die Person entweder ausweichen oder abwehren wird, gar angreifen wird. Also sprintete Sie auf die Person zu mit dem Gedanken dass diese entweder Angreifen oder Ausweichen wird. Beides ist in Ordnung denn Sie würde an Sie vorbeisteuern und sich dem Haus schräg nähern, die Hauswand anspringen - was diese entsprechend schwer beschädigten dürfte nachdem sie ein ordentliches Körpergewicht verwandelt mit Schwung drauf einpresste - und diese als Absprungbrett nutzte um diagonal auf ihn zu preschen. Dabei feilschte sie die Zähne und Krallen und deutete einen Angriff auf Amen erneute vor, doch zielte darauf mit dem Schwanz sich die Waffen im Flug zu greifen und die Gewalt des Sprungs zu nutzen Ihr diese aus der Hand zu reißen.

@Raisen:

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672

Montag, 9. Juli 2018, 20:25

Viska und Rhord schaufelten das Eis regelrecht in sich hinein, und zahlten dafür mit Kopfschmerzen. Ein vorbeilaufender Kellner lächelte verschmitzt. "Aber nicht doch, Speiseeis muss man eben genießen, sonst steigt einem die Kälte zu Kopf!" tadelte er in einem freundlichen Ton.

Nachdem er vorbeigegangen war, erkundigte Lauriam sich weiter nach Korinas Fluch. Er stellte einige Ähnlichkeiten zu Dämonenpakten fest, aber auch Unterschiede. Und er erkundigte sich nach der Natur der Verbindung zwischen Mensch und Klinge.
"Hat nix mit der Geisterwelt zu tun, das konnte mir die Hexe sagen, die herausgefunden hat, dass ein Dämonengeist da drin versiegelt ist. Das Schwert ist viel direkter mit mir versiegelt, durch ein Mal, das auf meinem Rücken aufgetaucht ist, nachdem ich verflucht wurde. Sie konnte mir auch sagen, dass sowohl der Dämon, von dem der Stahl stammt, als auch der versiegelte Dämon Lebensentzugskräfte haben. Der Hunger steckt mich wahrscheinlich einfach an, und ich werd zum wilden Tier. Mehr weiß ich allerdings nicht darüber. Es ist nur einmal passiert, als ich es bekommen hatte, und Séamus, also der Dämon, der es mir gegeben hat, hat mir erzählt, es könnte erneut passieren. Und ich hab nicht vor, auszutesten, ob er die Wahrheit gesagt hat."


Sungjin heckte einen verrückten und überaus idiotischen Plan aus, sich als Soldaten auszugeben, die ein Waisenkind kaufen wollten.
"Nichts für Ungut, aber ich glaub, ein Teil meines Gehirn ist verwest, so dumm war das, was du grade gelabert ha-OH GROSSE GEISTER, DAS ARME KIND!"
Ein weißhaariges Mädchen im Vorschulalter baumelte am Fensterbrett des Kinderheims. Den weißen Haaren nach zu folgen handelte es sich dabei um Hokulani, aber selbst wenn nicht, Séamus machte sich Sorgen um sie. Er mochte zwar ein Dämon sein, aber er war kein Unmensch. Trotz seines Hungers auf Menschenfleisch vermiet er es sogar, Menschen zu töten (Was zugegebenermaßen nicht so schwer war, wenn man jemanden beschattet, der im Durchschnitt eine Leiche pro Tag produziert).
Ein blauhaariger Mann im Priestergewand kam ans Fenster und streckte eine Hand aus, um Hokulani in Sicherheit zu bringen, doch er war den Bruchteil einer Sekunde zu spät: Die Finger des Mädchens waren nicht stark genug, um ihr Körpergewicht zu tragen, und sie stürzte auf die Straße zu. Séamus stürmte vorwärts, schneller und schneller, er spührte, wie er instinktiv seine Dämonenform annahm und mit halb versunkenem Körper durch den Straßenboden schwamm, um schnell genug zu sein, und endlich, gerade noch rechtzeitig, erhob er sich aus dem Grund, kehrte zu seiner Menschenform zurück und fing Hokulani auf. Erst dann bemerkte er, dass er bei seiner Rettungsaktion so einige Neugierige Augen auf sich gezogen hatte.
"Er ist ein Held!" "Wart mal, war er grad kurz ein Affe?" "Gestaltwandler sind komisch, aber der hier hat's echt drauf!"
Jetzt kam auch der blauhaarige Priester hinzu, dem der Moment der Todesangst aufs Gesicht geschrieben stand, zusammen mit mehreren Schweißtropfen, weil er so schnell die Treppe heruntergestürmt war. "Es ist... uff... ein Wunder, dass sie schnell genug waren. Sie können mir die kleine jetzt übergeben." sagte er in leicht energischen Ton. Hatte er Séamus' wahre Natur erkannt?

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673

Montag, 9. Juli 2018, 21:12

Die großgewachsene Katze bewies Mut, denn sie versuchte nicht nach hinten auszuweichen, um erstmal die Situation zu prüfen, was die sicherste Option gewesen wäre. Sie stürmte mit dem Kopf voraus auf Amen zu und wich den Steinspitzen auf diese Art aus. Sofort einen Gegenangriff zu starten war natürlich sehr gut, denn es war möglich, dass Amen vom plötzlichen Gegenangriff überrascht wird. Doch für den Geist spielte das keine Rolle, vor oder zurück. Wie auch immer, die Katze war flink, aber damit alleine durchbricht man Steine nicht. Die Frau, die Amen steuerte, wartete darauf, dass Noire sie anspringen wird: Genau in dem Moment wird sich eine Wand aus Erde vor Amen erheben...

"Soll ich den Jungen gleich umbringen?", sprach Shinra wütend vor sich, während Menhit irgendwie versuchte, sie zu beruhigen. Konnte Amen nicht irgendwann mal etwas richtig machen, anstatt immer Probleme zu verursachen? Und warum zur verdammten Hölle musste SIE es jedes Mal richten? Sie hob ihre Hand, es reichte. "Shiiiiiiiinra! Warte!", rief Menhit besorgt.

...zumindest dachte sich der Geist das, aber Noire hatte andere Pläne. Sie rannte einfach an den Jungen vorbei und sprang gegen eine Hauswand diagonal hinter ihm. Von dort stieß sie sich ab, um sich im hohen Bogen auf Amen zu stürzen. Da war eine riesige, fliegende, Katze, die auf einen weißhaarigen Jungen sprang! Amen schmunzelte, die Katze war nicht schlecht! Wieder gingen einige kleine Impulse von seinem Körper auf den Boden über und viele kleine Steine sammelten sich um Amens linker Faust, mit der er bereits ausgeholt hatte, und seiner rechten Körperhälfte. Während Noire Amens rechte Seite attackierte - und ihm dabei die Spitzhacke aus der Hand riss - rammte der Junge seine linke Faust, samt Steinüberzug, in ihre rechte Körperhälfte. Zwar wurde er entwaffnet, aber die restliche magische Energie war genug, um seinen Körper vor Noires Sprungangriff zu schützen und ihn zurückschlagen zu lassen. Fraglich war, ob die Katze den Faustschlag durch ihr Fell überhaupt spürte.

Der Geist in Amen hingegen spürte, dass ihre Magie aufgebracht war...so als hätte jemand das Kabel durchtrennt, das ihren Körper mit Energie versorgte. "Gut gemacht", lächelte sie in Amens Körper und er begann wieder zu taumeln, stolperte und flog auf sein Hinterteil. Wenige Sekunden später schreckte er wieder auf. "Du hast sie besiegt...", seufzte Amen mehr oder weniger enttäuscht, während er zwischen seinen Fingern hindurch starrte. Willkommen zurück.


@Soren:

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674

Montag, 9. Juli 2018, 21:57

Noires Plan ging auf - sehr zum Leidwesen des Hauses was eine deutliche Einschlagstelle vorwies - als Sie tatsächlich fliegend auf Amen oder das, was gerade Amen kontrollierte, zustürzte. Zur Abwehr wurde die Hälfte, die Noire ins Visier nahm dank der Steine geschützt, was jedoch nicht nötig war da Sie diese nicht angriff. Die Steinfaust die sie in die rechte Seite geschlagen bekommen hatte war stark, aber noch lange nicht stark genug um wirkliche Schmerzen verursachen zu können. Ihr Ziel, die Spitzhacke mit dem Schwanz zu greifen war erfolgreich, denn Sie landete einige Meter entfernt von Ihm und drehte sich direkt wieder zurück, immer im Visier nehmend um zu sehen ob Ihr Plan auch den gewünschten Effekt brachte. Und das war wohl der Fall, denn 'es' lobte die Söldnerin mit einem "Gut gemacht" bevor Amen wie am Anfang wie beschwipst zurücktorkelte und dabei auf sein Gesäß landete. Die Reaktion danach war das Gegenteil von dem, was in den letzten Minuten passiert war, denn es saß der verletzte, verwirrt aussehende Junge da, seine Hand anstarrend. "Du hast sie besiegt..." waren seine enttäuschten Worte, so, als hätte er gehofft dass 'Es' Noire schnell besiegen könnte. Sie wartete einen Moment um zu sehen ob mit Ihm wirklich wieder alles in Ordnung ist, bevor Sie die Waffe auf den Boden legte und sich wieder zurückverwandelte, was auch einige Zeit in Anspruch nahm. Nun stand Sie da, so wie als wäre nichts gewesen mitsamt Klamotten, den Fuß auf die Spitzhacke pressend, nicht dass Sie noch ein Eigenleben entwickelte und auf irgendwelche Fluchtversuchsideen kam. "Was für eine schöne Auszeit" meinte sie nur - wie ernst Sie das tatsächlich meinte konnte jeder für sich selbst interpretieren - während Sie sich streckte und die Spitzhacke, danach Amen ansah.

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675

Montag, 9. Juli 2018, 22:48

Noire verwandelte sich zurück und stellte sich mit einem Fuß auf die Spitzhacke, um Amen davon abzuhalten, sie wieder zu ergreifen. Dabei streckte sich die Katzenfrau, behielt den Jungen aber stets im Auge. "Was für eine schöne Auszeit", meinte sie, ob ernst oder nicht, war bei ihrer monotonen Art nicht erkennbar. Amen erhob sich - taumelnd und etwas wackelig auf den Füßen - und bewegte sich zu Noire, nur um sich vor ihr hinzuknien. Sein Körper fühlte sich ausgelaugt und müde, als hätte er gerade eine ganze Trainingsroutine in wenigen Minuten durchgezogen. Der Junge tippte mit den Fingern auf den blauen Kristall, der in der Waffe steckte. "All dieser Hass und das war's?", seufzte Amen enttäuscht, aber auch etwas abwertend. Er hatte nicht erwartet, übernommen zu werden, aber die Geisterfrau war nicht einmal in der Lage, Noire zu besiegen? Komm schon...

"Armes Mädchen", eine weitere Berührung der Waffe und sie verschwand unter Noires Füßen. "Alles in Ordnung bei dir?", sprach Amen zu Noire, während er aufstand und sich den Staub von der Kleidung klopfte. In der Zwischenzeit waren die Ganoven, die sie ursprünglich ausrauben wollten, aufgestanden und weggelaufen. Nun, zumindest jene, die noch aufstehen konnten. Das waren überraschend viele. Doch keiner davon dachte auch nur eine Sekunde daran, sie nochmal anzugreifen.

"AMENHOTEP!", brüllte ein Monster quer durch seinen Kopf. Amen schluckte. Nein, er hörte nichts. Einfach. Ignorieren.


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676

Montag, 9. Juli 2018, 23:11

Amens Bewegungen glichen einem toten Mann, langsam und schwerfällig. Hatte Ihn diese Aktion so viel seiner Energie geraubt, die er doch gerade erst mit einer vernünftigen Mahlzeit aufgetankt hatte? Als er zumindest torkelnd ankam und sich hinkniete berührte er zuerst den blauen Kristall, den er mit den Worten "All dieser Hass und das war's?" kommentierte, damach Mitlied mit dem Mädchen hatte und die Waffe wieder in die Geisterwelt verfrachtete als diese nicht mehr unter ihren Füßen zu sehen und spüren war. "Alles in Ordnung bei dir?" waren seine Ironischen Worte, die Noire Ihm wieder zurück gab. "Bestens. Nichts passiert. Ist bei dir alles in Ordnung wäre die bessere Frage. Was gerade passsiert ist musst du mir in einem ruhigen Moment einmal erklären." meinte Sie als Sie Ihm die Hand reichte. Die leichten Schmerzen in der Seite, den Sie durch den Schlag nun spürte, ignorierte sie erst einmal. Wichtiger war jedoch. "Kannst du noch gehen? Hab keine große Lust dass die Wachen uns hier sehen"

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677

Montag, 9. Juli 2018, 23:32

Noire äußerte Bedenken über Amens Zustand, statt sich sorgen um ihren eigenen zu machen. "Bestens. Nichts passiert. Ist bei dir alles in Ordnung wäre die bessere Frage. Was gerade passsiert ist musst du mir in einem ruhigen Moment einmal erklären", sie reichte ihm die Hand, die dieser dankend nahm, um sich wieder in eine aufrechte Position zu bringen, "Kannst du noch gehen? Hab keine große Lust dass die Wachen uns hier sehen" Amen nickte, "Nur etwas müde, aber sonst ist alles Bestens." Die Übernahme durch den Geist hinterließ keine Schmerzen oder gar Verletzungen. "Die Wachen hier sind sowieso alle korrupt, wer würde uns schon ernsthaft festnehmen?", fragte er rhetorisch in den Raum, bevor er langsam losging. Nur nicht zu schnell. "Tut mir leid, dass ich dich da mit hineingezogen habe", entschuldigte sich Amen, während sie langsam abhauten, "Aber ich denke ich verstehe ihren Hass gegen die Hand nun besser." Der Junge konnte es nicht beschreiben, weil er sich die ganze Zeit in einem traum-ähnlichen Zustand befunden hatte, aber durch seine Nähe zum Geist verstand er sehr schnell, dass sie eigentlich keinerlei Hass gegen Menschen hatte. Auch nicht gegen die, die sie gerade ausrauben wollten. Es gab nur einen schwarzen Fleck in den Gefühlen, die er gespürt hatte...

"ICH WEIß, DASS DU MICH HÖREN KANNST!", brüllte das Monster ein weiteres Mal durch seinen Kopf. Einfach. Ignorieren.


@Soren:

678

Dienstag, 10. Juli 2018, 00:01

"Nur etwas müde, aber sonst ist alles Bestens." war seine Antwort, die Noire ihm zwar nicht komplett abkaufte, aber so erstmal hinnahm. Auch seine Vermutung "Die Wachen hier sind sowieso alle korrupt, wer würde uns schon ernsthaft festnehmen?" dürfte sich bewahrheiten, hier im Untergrund dürfte das nicht so schnell passieren und Sie dürften relativ ohne Probleme hier verschwinden können. Wobei seine Antwort nicht ernst gemeint war. Viel mehr war interessant was er danach meinte - wegen dem Vorfall, was Ihn da übernahm. "Tut mir leid, dass ich dich da mithineingezogen habe, aber ich denke ich verstehe ihren Hass gegen die Hand nun besser." "Erklär mir einfach was da passiert ist. Ich versteh dass du nicht du selbst warst. Besonders nachdem eine Frauenstimme zu hören war. Nur nicht woher diese magische Kraft kam und Sie mich attackierte." Noire war noch relativ gefasst dafür, dass sie gerad ein Haus Einsturzreif gesprungen hatte und gerade zwei magischen Angriff entkommen war, die dafür gedacht waren jemanden schwer verletzten zu können. Hätte Sie nicht den richtigen Riecher mit der Waffe gehabt wüsste Sie nicht, ob Sie nicht Amen einfach versucht hätte ernsthaft zu attackieren.

@Raisen:

679

Dienstag, 10. Juli 2018, 12:35

Während Juna Löffel für Löffel das kalte Vanilleeis genoss, schaufelten andere die Leckerei stumpf in sich hinein. Was für ein Fehler. Von jetzt auf gleich riss Viska ihre Augen weit auf und schrie etwas von vergiften durch den Saal, als hätte sie völlig den Verstand verloren. Selbst Rhord lud eine Fuhre nach der anderen in seinen Mund und litt anschließend unter der Eiseskälte des Desserts. Blöde grinsend und beim Vorbeigehen am Tisch, bemerkte ein Kellner, dass Speiseeis langsam gegessen werden musste, sonst passierte eben das, was nun in Viska's und Rhord's Köpfen passierte. Ein Gehirnfrost.

Die Füchsin hatte inzwischen aufgegessen und war für's Erste gesättigt. Es ärgerte sie noch immer beim Attentat keine große Hilfe gewesen zu sein und alles verpasst zu haben. Immerhin wurde ihr Ziel eliminiert und die Belohnung trotzdem vergeben. Juna's Umschlag mit den Informationen, um die sie gebeten hatte war noch immer fest verschlossen. Sie biss sich immer wieder auf die Unterlippe, wenn ihr Blick zum Umschlag wanderte. Hier war aber nicht der richtige Ort dafür. Außerdem musste sie auch noch eine kleine Shoppingtour einlegen, um neue Wurfdolche und Kleidung zu besorgen. "Also, danke für die Einladung zum Essen Korina." Juna tupfte sich den Mund mit der Serviette ab und stand auf. "Ich muss ein paar Besorgungen machen, bevor die Schwarze Hand mit dem nächsten Auftrag um die Ecke kommt. Braucht noch jemand etwas aus der Stadt?" fragte sie letztendlich, bevor sie ging.
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@all:

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680

Dienstag, 10. Juli 2018, 14:47

Wie erwartet wurden Noire und Amen nicht verfolgt, da sich im Untergrund keiner um kleine Schlägereien kümmerte. Es hatte auch keiner versucht, sie irgendwie aufzuhalten. Die Zivilisten gingen einfach an ihnen vorbei oder mieden den Weg komplett. Noire war allerdings sehr wohl daran interessiert, was hier gerade passiert war: "Erklär mir einfach was da passiert ist. Ich versteh dass du nicht du selbst warst. Besonders nachdem eine Frauenstimme zu hören war. Nur nicht woher diese magische Kraft kam und Sie mich attackierte." Amen kratzte sich am Hinterkopf, er hatte eine Vermutung, von der er, je länger er darüber nachdachte, davon ausgeht, dass sie stimmte: "Du weißt doch bereits, dass ich zahlreichen Geistern etwas schulde. Sie ist eine davon. Aufgrund ihrer Reaktion, als wir diesem Cassius gegenüberstanden, gehe ich davon aus, dass ihr Hass auf die Schwarze Hand gerichtet ist. Das ist wahrscheinlich auch das, was sie von mir schließlich verlangen wird - das Ende der Hand. Oder zumindest der Tod dieses Mannes." Amen sprach leiser, damit nur Noire ihn hörte. "Ich ertrage es aber nicht, jedes Mal diese Wut und den Hass in mir zu spüren, wenn ich mit der Hand zu tun habe. Speziell wenn wir gezwungen werden, mit ihnen und mit Lauriam zu arbeiten." Der Junge sprach es nicht aus, aber es war klar, dass er meinte, dass er Lauriam irgendwann angreifen würde, wenn diese Gefühle nicht aufhören würden. "Ich wollte nur, dass sie sich abreagiert, aber wie es aussieht, hat sie sich bereits mit meiner Waffe verbunden...und dadurch konnte sie mich übernehmen", sprach Amen, während er unschuldig lächelte. Ist halt passiert. "Warum sie dich auch angegriffen hat, kann ich nicht sagen, aber es ist auszuschließen, dass sie dich ernsthaft verletzt hätte." Das war eigentlich das einzige, bei dem er sich sicher war. Denn auch wenn sie überaus wütend auf ihn war (was er noch früh genug zu spüren bekommen wird): Shinra würde keinen Geist mit bösartigen Absichten in seine Nähe lassen. Das konnte man anzweifeln, wenn man daran dachte, dass sie zuvor durch einen Spion aufgeflogen waren, aber erstens musste ein Spion keine bösartigen Gedanken gegen sein Ziel haben, um arbeiten zu können und zweitens war es gut möglich, dass sie aus der Ferne, außerhalb von Shinras Reichweite, beobachtet wurden.

"Mich zu ignorieren hat keinen Sinn", sprach Shinra in einer kühlen, monotonen Art, "Oder willst du so enden wie deine kleine Freundin?" Hinter ihr konnte man eine schlafende Menhit am Boden sehen, die wohl...versucht hatte, sie zu stoppen? Amen schluckte. Einfach. Ignorieren.

@Soren: