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1 041

Dienstag, 31. Juli 2018, 23:15



Für eine Weile geschah nichts. Amen versuchte nichtmal mit seiner Klinge in Rhords Armen reinzuschneiden, so wie er erhofft hatte, dass der Junge reagieren wird.
Aber nichts. Zumindest vorerst. Denn auf einmal fingen die kleineren Steine, die bereits vorhanden waren, aber auch die, die durch das Durchbrechen der Mauer dazu kamen, an zu wackeln und dann zu schweben.
Und plötzlich wurde der weißhaarige Junge auf einmal wütend. "HALT DEN MUND!", schrie er Rhord entgegen. Dieser dachte eigentlich ihn fest genug dafür an den Boden gedrückt zu haben, als dass er sprechen, ja gar schreien könnte, doch dann merkte der Dämon, dass er langsam nicht mehr Amen festhielt, sondern nach oben stieg. Verwirrt blickte er erstmal in alle Richtungen, in die er gerade blicken konnte. Woher kam diese Magie, fragte er sich, ehe er nach unten nach seinem Gegner schaute. War er das?

Amen jedenfalls kam langsam wieder auf seine Beine und rief dem Dämon wutentbrannt Dinge entgegen. Sein Stolz muss härter angeschlagen worden sein, als der Dämon dachte. Er ließ die alte Waffe verschwinden, wonach Rhord augenblicklich nach unten fiel und unter Schmerz aufprallte. Währenddessen ließ sein Gegner eine andere auftauchen, packte sie mit beiden Händen fest und hob sie über seinen Kopf. Die Klinge verschwand, doch eine schneeweiße Aura umgab den übrig gebliebenen Griff und den Jungen selbst. Rhord musste gestehen: Damit hätte er nicht gerechnet und war glücklich damit, dass Amen nun endlich mal anfing zu einem ernst zu nehmenderen Gegner werden. "Ganz genau!", erwiderte der Echsendämon, unwissend darüber, was sich da gerade an magischer Kraft sammelte und begann langsam erstmal wieder aufzustehen. Während dieser Angriff sich weiterhin auflud, entschied jedoch Rhord etwas gegen seine Situation zu unternehmen. Er war wieder am Boden, Erdmagie stand ihm daher wieder zur Verfügung und er selbst sammelte etwas seiner Magie, um Amen in den nächsten Moment mal selbst in die Luft segeln zu lassen, indem er unter dessen Füßen schnell einen Felsen hochkommen lässt. Der darauf folgende Schwung, der Amen nach oben schleudern lassen würde, sollte genügen, um den Jungen erstmal aus dem Gleichgewicht zu bringen oder zumindest dessen Angriff etwas zu störren.

Doch ehe er dazu kam, verpuffte die Magie auf einmal.
Das war wieder einmal etwas, was der Dämon nicht ganz verstand. Warum war das gerade geschehen? Und wieso wurde Amen auf einmal so schwach?
Dieses Ende war enttäuschend... Gerade hatte der Echsendämon das Gefühl, dass es interessant wird, da ist auf einmal alles vorbei. Er sah gerade, wie Amen versuchte wegzugehen. Doch Rhord hatte damit ein Problem.

Die Magie, die er gerade noch für eine Gegenaktion sammelte, fließte nun in eines seiner Beine, mit welchem er einmal aufstampfte. Im selben Moment erhob sich vor dem weißhaarigen Jungen eine Erdmauer (dreimal so breit wie Amen, also im Prinzip leicht umgehbar).
"Erst den Mund groß aufmachen und dann verschwinden. Ist es das, was du jetzt vorhast?" Rhord verwandelte sich derweil wieder zurück. "Ich habe mich nicht über dich lustig gemacht. Ich wollte einfach nur das, wofür wir hier sind. Trainingskämpfe. Kämpfe, die uns auf zukünftige Gegner vorbereiten, wo wir um unser Leben kämpfen müssen. Dennoch müssen wir es nicht jetzt darauf ankommen lassen eben jene Leben aus Dummheit zu riskieren. Zumindest war das meine Sicht." Das war das einzigste, was Rhord so richtig frustete, was auch kurz in seiner Stimme hörbar war. "Ich habe dich nicht so behandelt, weil ich denke, dass du schwach seist. Im Gegenteil, ich denke du hättest unseren ersten Kampf nach einer Weile auch gewonnen. Ich wollte einfach nur nicht, dass auf einmal ein Unfall geschieht, besonders weil ich meine neue Waffe noch nicht so gut im Griff habe und ich vor einem Treffer nicht früh genug stoppen könnte."
Amen kann gerne der Meinung sein, dass er so eine Rücksicht nicht braucht, für den Dämon war dies aber das richtige.

Rhord fragte sich, was wohl im Jungen vorgegangen sein muss, damit er das nicht versteht.
"Da du aber der Meinung bist, dass das Risiko für dich okay wäre, dann können wir, sobald du dich ausgeruht hat, den dritten Kampf wiederholen, wenn du magst. Wenn du willst, kann ich dir während der Pause auch erzählen, wie du eine bessere Chance gegen nicht menschliche Gegner, wie mir hast."
Ob der Junge auf das Angebot eingehen könnte, trotz seiner aktuellen Laune?


Aella kam derweil mit ihrem Magietraining sehr gut voran, bemerkte dann aber auf einmal eine starke Magie. Als sie mit ihrem Kopf aus ihrer Illusionsmauer hinausblickte, sah sie wie Amen da gerade irgendeinen Angriff auflud und verfolgte von da an den Kampf etwas, ging aber zurück, als es sehr bald wieder vorbei war.

@Raisen:

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Saikx« (1. August 2018, 14:39) aus folgendem Grund: Sidecharakter Reaktion wieder hinzugefügt


1 042

Dienstag, 31. Juli 2018, 23:54

Nakoa seufzte. Worauf hatte er sich da eingelassen.. mit Hokulani Verstecken zu spielen war eine Sache - er ließ sie meistens gewinnen - aber.. mit Verbrechern? Die tagtäglich nichts anderes taten als sich vor den Blicken anderer zu schützen? Vielleicht keine gute Idee. Er verließ seine erhöhte Position und sprang zurück in den Hof. Bevor er die Burg verließ wollte er erstmal das offensichtliche Versteck abklappern - dieser Gang in den er vorhin nicht hatte klettern wollen!

Check. Hokulani schmollte, wieso hatte Papa sie als erstes gefunden? Und dann war er auch noch vor ihr am Abschlagepunkt gewesen? Dabei war ihr Versteck doch SO gut! Sie würde es jederzeit wieder wählen. Vielleicht sah sie auch einfach den Fehler in ihrer Logik noch nicht.
"Du suchst jetzt mit mir mit!", kommandierte diesmal der Vater und grinste Lani an. Die nickte und verschränkte gleichzeitig die Arme vor der Brust. Sie HASSTE es zu verlieren. Gegen ihren Papa jedenfalls. (Das war sie nicht gewohnt.)
Nakoa verließ die Burg in der Annahme hier niemanden mehr finden zu können und sah sich in ihrer Umgebung um. Da hinten waren Bäume. Und dort ein paar aufgestellte Matratzen von Obdachlosen.. nein.. vielleicht nicht das richtige. Oder war es einfach Müll? Er wusste es nicht, sie befanden sich nicht mehr in der Unterschicht, vielleicht handelte es sich dabei auch nur um abgeladenes Zeug. ging etwas näher um sich von der Harmlosigkeit zu überzeugen. Anschließend rief er Hokulani zu: "Du suchst hier!"
Er selbst ging zu den Büschen nahe der Bäume. Niemand da. War auch zu einfach.. Er hob einen Stein auf und warf ihn in die Baumkrone des erstbesten Baumes. Wiederholte das bis er irgendwann jemanden hörte. Das musste klappen! Auf eine Kletterpartie hatte er keine Lust.

Hokulani striff durch die Gegenstände die hier abgestellt worden waren. Ein paar zerbrochene Stühle, Matratzen.. Mülltonnen und ein Tisch. Sie kletterte unter den Tisch. Niemand.
Dann sah sie zu den Mülltonnen. Davon gab es eine riesige große und mittelgroße. Wenn sie sich verstecken würde.. Frohgemut erkletterte sie die Riesentonne und schaffte es sogar sie auf zu bekommen - doch dass sie mit dem Kopf zuerst ausversehen reinfiel, das hatte sie nicht bedacht! Und dann SCHLOSS sich auch noch die Klappe hinter ihr!! "Hilfe!" Ob man sie hören würde? Sie bekam den Deckel nicht mehr auf!

@Soren: @DancingMoon: @Night Zap:


1 043

Mittwoch, 1. August 2018, 00:34

Noire beobachte den guten Nakoa wie er erst einmal die Burg absuchte, während die anderen drei in ihren Verstecken verharrten. Besonders Karli's Wahl - eine Mülltonne verwunderte Sie. Hatte sie keine Selbstwertschätung? Selbst Noire wäre das zu wider sich in einer Mülltonne zu verstecken, zumindest für diesen Zweck des einfachen Versteckspielens. Es dauerte ein wenig nachdem Nakoa ins Schloss zurückging, nur um mit Hokulani gemeinsam wieder rauszukommen. Armes Kind, als erstes vom eigenen Vater entdeckt worden. Er kommandierte SIe ab die Ecke mit den Mülltonnen und Matratzen zu suchen während Nakoa sich ihrer Position näherte. Und was tat er? Warf die erstbesten Steine in die Baumkrone! Er verfehlte zwar mit einer Glanzleistung da die Würfe nur sehr halbherzig waren aber was dachte er sich dabei? Was würde er tun wenn er damit jemand am Kopf treffen würde! Noire war das schon fast zu dreist als SIe die kleine Hokulani aufeinmal in eine Mülltonne verschwinden sah. Und der Deckel wieder auf die Tonne klappte. Kinder. Ernsthaft. Keinen SInn für Gefahr. Als ob Noire anders gewesen wäre. Oder all ihre anderen jüngeren Brüder und Schwestern. Doch Nakoa warf weiterhin Steine nach Ihr!

Noire entscheid Sich den Spieß umzudrehen. Sie fing einige der Steine auf, diese prallten entsprechend nicht mehr auf den Boden irgendwo auf was er bermerken dürfte. warf den ersten Stein direkt vor seine Füße, die nächsten drei Steine so das Sie irgendwie auf die Tonne zeigten wo Sie Hokulani befand. Die Steine reichten zwar nicht aus die Tonne selbst zu bewerfen - was auch wegen der Baumkrone problematisch war - und hoffen dass er es aufgeben würde nach Ihr Steine zu werfen, seine Tochter aus der misslichen Lage zu befreien und - das wichtigste! - Noire die Chance damit zu geben den Abschlagspunkt zu erreichen und zu gewinnen.

@Nadzieja: @Night Zap: @DancingMoon:

1 044

Mittwoch, 1. August 2018, 10:14

Die Tonne in der sich Karli befand war ganz schön eng. Warum hatte sie sich auch ausgerechnet die kleinere von beiden ausgesucht? Wenigstens war ihre Tonne schon etwas spröde, so dass sich einige winzige Rillen im Holz befanden, wodurch sie ein Stück des Spielplatzes sehen konnte. Hokulani war anscheinend als Erste gefunden worden, denn auf eine laute "Du suchst hier!" Anweisung, folgten winzige Tippelschritte, die auf die Mülltonnen zukamen. Zu Karli's Glück suchte sie zuerst in der großen Tonne. Jedoch etwas zu unvorsichtig, denn im nächsten Moment hörte die Wolfswandlerin aus der Nachbartonne ihre Hilferufe. Perfekt. In dem Moment, wo Nakoa sie befreien würde, könnte Karli zum Ziel flüchten. Nun musste er nur noch herkommen.
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Raisen

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1 045

Mittwoch, 1. August 2018, 15:30

"Ich sag's dir offen, ich mag es nicht, wie du Dinge machst", sprach Shinra, aber so, dass Amen nicht mithören konnte, "Du weißt was passiert, wenn er meine Kraft nutzt." Ambika verschränkte die Arme, seufzte genervt und trat näher an Shinra heran. "Ich zeige ihm nur, dass das kein Kampfstil für ihn ist. Anderenfalls würde er nicht gegen einen Typen verlieren, der offensichtlich noch nie einen Zweihänder in der Hand hatte", erklärte die grau-weißhaarige Frau, "Aber viel wichtiger: Es war das erste Mal, in den zwei Tagen, in denen ich zusehe, dass ich ihn wütend gesehen habe. Und siehe da, was passiert? Er drängt den Dämon zurück!" Ambika war sichtlich erfreut, dass ihr "Plan", Amen zu provozieren, so erfolgreich war. Auch, weil dieser Rhord so gut mitgespielt hat, in dem er so ein arroganter Drecksack ist. "...und er hätte einen seiner Kollegen getötet, wenn ich ihn nicht gestoppt hätte", erwiderte Shinra kühl. "Was ist das Leben eines Dämons schon wert, wenn es dem Jungen hilft, stärker zu werden?" "Für Amen ist jedes Leben sehr viel wert."

Rhord machte sich über ihn lustig, ebenso Ambika. Sobald er sich wehren will, wird er gestoppt. Amen hatte genug von diesem Dreck und will nur mehr weg von hier, bevor das hier zu etwas schlimmeren ausartet. Plötzlich baute sich vor dem Weißhaarigen eine Erdmauer auf - an die dieser einfach vorbeiging. "Ich habe dich nicht so behandelt, weil ich denke, dass du schwach seist. Im Gegenteil, ich denke du hättest unseren ersten Kampf nach einer Weile auch gewonnen. Ich wollte einfach nur nicht, dass auf einmal ein Unfall geschieht, besonders weil ich meine neue Waffe noch nicht so gut im Griff habe und ich vor einem Treffer nicht früh genug stoppen könnte", rief Rhord dem Jungen hinterher, um seine Taten zu erklären. "Da du aber der Meinung bist, dass das Risiko für dich okay wäre, dann können wir, sobald du dich ausgeruht hat, den dritten Kampf wiederholen, wenn du magst. Wenn du willst, kann ich dir während der Pause auch erzählen, wie du eine bessere Chance gegen nicht menschliche Gegner, wie mir hast."
Amen stoppte und sah kurz zurück. "Danke für deine Rücksicht", das war natürlich vollkommen sarkastisch gemeint und er wandte sich wieder vom Dämon ab, sagte aber noch etwas: "Es wird keinen weiteren Trainings-Kampf zwischen uns geben."

Nach diesen Worten verließ Amen das Trainingsareal.


@Saikx: @Pseudo:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (1. August 2018, 16:17) aus folgendem Grund: kleine änderung im zweiten absatz


1 046

Mittwoch, 1. August 2018, 17:59

Es war nichts mehr zu machen. Amen hatte wie es schien fast komplett auf Durchzug geschaltet und erwiderte nur noch mit einem sarkastischen Kommentar, den selbst Rhord als solchen auch erkennen konnte und meinte, dass es keinen Trainingskampf mehr geben würde. Der Dämon wurde sich etwas unsicher, wie genau Amen das nun meinte, seine Betonung lag immerhin auf dem "Trainings"-Teil.
Doch was sollte das? Alles was er wollte war dem Jungen zu helfen und gleichzeitg selbst auch noch zu trainieren. Hatte er irgendwas wirklich so sehr falsch gemacht? Oder lag der Fehler gar nicht komplett auf seiner Seite?

"Lass den Jungen sich erstmal abreagieren.", erklärte plötzlich Lauriam, der die ganze Situation natürlich verfolgt hatte.
"Genau jetzt wird er nach dem Wutanfall von dir und vielleicht auch dem Rest Abstand nehmen wollen. Erst wenn er sich beruhigt gibt es überhaupt die Chance, dass sich die Situation wieder abkühlen wird."
Dies war aus der Sicht des Spezialagentes zumindest zu hoffen, denn zu viele Spannungen können in so einer Gruppe nicht gut enden.

Der Dämon verstand zwar, was ihm erklärt wurde, doch mittlerweile machte sich auch in ihm eine Wut breit. Er versucht so freundlich und rücksichtsvoll zu sein, wie er mit seinem Hintergrund nur kann, wird aber von allen gemieden oder jetzt aber auch noch angeschrien und wohlmöglich auch noch deswegen gehasst. Er packte seinen Zweihänder, zog ihn aus dem Boden und begann wild in die Luft zu schlagen, um irgendwie seinem Zorn Luft zu verschaffen. Am liebsten würde er gerade irgendwas in Stücke hauen. Nach einer guten Weile besinnte er sich jedoch wieder und fuhr damit fort, wofür er und eigentlich auch Amen gekommen waren: Training. Auch wenn er keinen Gegner mehr hat, kann er zumindest versuchen zu lernen, wie mit so einer Waffe umzugehen ist.

Dazu erinnerte er sich an den ersten Minikampf gegen Amen. Dort hatte dieser ihn einfach geradeaus mit einer leichtblockbaren Attacke angreifen wollen, brach den aber dann auf einmal ab, um etwas anderes zu starten.
Der Angriff geschah zwar nie, er hätte aber den ersten Schlag abblocken können. Er hielt seine Waffe wie zu diesem Moment, stellte sich vor als würde er einen Angriff abblocken und dann so schnell es geht selbst ausholen um zum Gegenangriff anzusetzen. Ob sein Gegner, wenn er schnell genug ist trotz, des geblockten Angriffes schneller als Rhord seinen nächsten Angriff durchführen könnte? Mit dem Gedanken im Kopf versuchte Rhord die Aktion von eben immer wieder neu abzuspielen, um bei jedem Mal auf ein Neues zu versuchen so schnell zuzuschlagen, wie er nur konnte. Seine Geschwindigkeit, dessen war der Dämon bewusst, war aktuell noch seine größte Schwäche. Es war sein voller Ernst als er meinte, dass Amen ihn sicherlich im ersten Kampf besiegt hätte, denn mit ihm hätte er langfristig nicht mithalten können, hätte er Rhords Nachteil gut genug ausgenutzt.

Derweil sprach Lauriam nun Vitaya an:
"Und? Interesse an einen Trainingskampf? Ich würde selbst gerne mal etwas ausprobieren. Und keine Sorge wegen deiner Kampffähigkeiten, ich denke das könnte passen."
Amen mit seinen vielen verschiedenen Waffen und Rhords Entscheidung eine Zweitwaffe zu holen hatte ihn inspiriert etwas mal auszuprobieren, was ihm schon seit etwas längerem durch dem Kopf spukte.

@Pseudo:

1 047

Mittwoch, 1. August 2018, 20:10

Nakoa bemerkte, dass die Steine nach einer kleinen Weile zwar oben in der Baumkrone ankamen, aber keine Geräusche mehr verursachten. Das machte ihn stutzig - und neugierig. Vielleicht war es ja doch Zeit diejenige dort oben zu besuchen. Ob es sich um Korina handeln würde? Oder doch eher Karli? Oder eben die typische Katze auf dem Baum.. Innerhalb weniger Sekunden war er auf einem breiten Ast direkt neben der Katze: Er mochte das Klettern zwar nicht sehr aber das hieß noch lange nicht, dass er schlecht drin war. Leider verpasste er genau während des Sprunges den Wurf auf die Mülltonne, sodass er dieses Geräusch gar nicht mitbekam. "Na, genießt du hier die Aussicht?" Fragte er mit hochgezogener Augenbraue und schelmischem Lächeln.
"Dann lass uns mal sehen wer schneller ist!" Und schon war er wieder runter von seinem Ast und rannte in Richtung des 'Checkpoints'. In der Hoffnung, dass Noire ihm folgen würde, da er sich sonst irgendwie zum Affen machte. Ein Spiel war immer nur so gut wie seine Mitspieler.

Hokulani bekam es immer mehr mit der Angst zu tun. "Hört mich jemand?" Fragte sie mit hilfloser Stimme und klopfte an die Tonne.

@Soren: @DancingMoon:


1 048

Mittwoch, 1. August 2018, 20:35

Noire’s dezente Versuche Ihn auf Hokulani aufmerksam zu machen waren gescheitert in dem Moment, als er sich entschied lieber dem Verschwinden der Steine nachzugehen. Gekonnt war Nakoa in kurzer Zeit auch in der Baumkrone, wo sich Noire verschanzt hatte und wurde von Ihm mit hochgezogenen Augenbrauen begrüßt. Klasse. Sie wurde erwischt. Doch anscheinend wollte Nakoa Ihr noch eine Chance geben, indem er Sie in einem Rennwettschreit herausforderte. "Dann lass uns mal sehen wer schneller ist!" während er vom Baum wieder absprang und bereits losrannte. Noire kann das nicht zulassen dass Sie im Laufen geschlagen wurde, weshalb Sie schnaubend sich vom Baum herunter begab und Nakoa im Schnellsprint verfolgte. Noire musste oft schnell viel Reichweite überbrücken wenn Sie auf Erkundungsmission war also rühmte Sie sich selbst damit eine schnelle Läuferin zu sein. Entsprechend war sich hochmotiviert, den kleinen Vorsprung von Ihm umgehend einzuholen. "Hab dich gleich" warf Sie Ihrem Vormann vor, wissend dass der Jäger zum Gejagten wurde.

@Nadzieja:

Raisen

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1 049

Mittwoch, 1. August 2018, 20:37

Amen trottete durch die Gassen der Unterschicht, völlig verloren in seinen Gedanken und ohne Ziel. Rhord und Ambika hatten mit allem, was sie sagten, recht. Hätte der Dämon sich nicht zurückgehalten, wäre er tot. Das selbe mit Enoch und der Soldatin, die sie gefangen haben. Wäre Shinra nicht, wäre er auch schon zigmal gestorben. Amen konnte absolut nichts machen. Er konnte sich selbst nicht beschützen, konnte Noire nicht schützen und konnte gegen Menhit nichts machen. In den letzten drei Tagen sind so viele Sachen geschehen, doch im Nachhinein betrachtet fühlte es sich für den Jungen so an, als hätte er überhaupt nichts gemacht: Er fühlte sich wie ein nutzloser Zuschauer, an dem alles vorbeizieht.

Da Amen überhaupt nicht aufpasste, wohin er ging, passierte es dann schließlich, dass er mit einer Person zusammenstieß, die daraufhin irgendwas fallen ließ. Der Weißhaarige sah auf den Boden, irgendein gläsernes Objekt ist auf den Boden gefallen und in lauter kleine Teile zersplitterte. "Oh- äh", Amen sah auf, dem Mann in seine kalten, blauen Augen. Er hatte einen Dreitagesbart und wirkte düster, was der braune Mantel und Hut noch verstärkte. Allerdings sahen alle in der Unterschicht zwielichtig aus. "Tut mir leid", fügte der Junge noch hinzu und wollte eigentlich an dem Mann vorbeigehen, wurde aber an seinem linken Oberarm festgehalten. "Das hat über 1 000 Liyé gekostet!", sprach der Mann und der Griff wurde stärker, "Das bezahlst du, Junge!" Amen könnte, hatte aber überhaupt keine Lust und war sich auch sicher, dass das hässliche Ding niemals 1 000 Liyé wert war. "Geh mir aus dem Weg", seufzte er und stieß den älteren Mann von sich, um weitergehen zu können. Doch natürlich blieb es nicht dabei und der Mann holte ihn recht schnell wieder ein. Dabei sah der Weißhaarige aus dem Augenwinkel wie etwas scharfes auf ihn zuraste. Ein Messer. Amen überlegte nicht lange und duckte sich zur Seite, wodurch das Messer an ihm vorbeiraste. Gleich danach packte der Junge den Mann am Mantel, etwa auf Brusthöhe, und stieß ihn diesmal wesentlich stärker weg. "Ich hab gesagt, geh mir aus dem Weg!", rief Amen. Der Mann prallte mit dem Rücken gegen die Wand des Tunnels und sackte schmerzerfüllt zu Boden. Amen atmete durch und sah hinab. Schließlich seufzte er und warf ihm einige der Geldscheine, die er noch hatte, entgegen. Vielleicht waren es 1 000 Liyé, vielleicht auch weniger. Was auch immer.

Amen trottete weiter.

1 050

Mittwoch, 1. August 2018, 20:49

"Mist, mist, mist." fluchte Karli leise vor sich hin, als sie durch den kleinen Schlitz beobachtete, wie sich Nakoa und Noire ein Wettrennen zum Checkpoint lieferten. Sie hatte doch fest damit gerechnet, dass er seine Tochtern hören und befreien würde, damit sie ihn von hinten in die Tonne stoßen kann, um einen Vorsprung zum Ziel zu haben. Tja, falsch gedacht. Hokulani saß noch immer neben ihr in der Patsche und klopfte nervös gegen die Wände, um auf sich aufmerksam zu machen. "Hört mich jemand?" Wohl nicht, außer die Wölfin. Hmm, Kind retten oder Spiel gewinnen? Kind retten oder Spiel gewinnen? Karli überlegte hin und her. "Ach Dreck.." sagte sie sich, kletterte vorsichtig aus ihrem Versteck und öffnete den Deckel der größeren Tonne. "Na, suchst du nach Müllmonstern, die wir besiegen können?" fragte sie die Kleine und lächelte leicht. "Komm, ich helf' dir." Liebevoll hob sie Lani aus ihrem Gefängnis. Dann putzte sie ihre Kleidung ab. "Pass' auf. Wir machen einen Deal. Wenn du deinen Papa ablenkst, damit ich zum Ziel laufen kann, dann verrate ich ihm nicht, was dir passiert ist... UND du bekommst das größte Eis deines Lebens von mir spendiert. Einverstanden?" Wenn ihr Plan so funktionieren würde, wie sie hoffte, dann wäre sie nicht nur die Heldin der Kleinen, sondern auch die Gewinnerin des Spiels. Außer Korina und Noire schaffen es ebenfalls zum Tor.

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@Soren: @Nadzieja: @Night Zap:

1 051

Mittwoch, 1. August 2018, 21:14

Nakoa rannte. Wie noch nie in seinem Leben! Nunja, wahrscheinlich war er schon mal schneller gewesen - aber dann kam ihm eine Idee. Kurz darauf blieb er abrupt stehen, Noire hatte eben hinter ihm verkünden lassen dass sie seinen Vorsprung aufgeholt hatte - also stoppte er und hielt stellte ihr ein Bein. Simpel as that! Da sie dicht hinter ihm war durfte sie keine Zeit haben dem ausweichen zu können, oder?

"Dankeee!" Überglücklich endlich aus der Mülltonne befreit worden zu sein umarmte Hokulani die Wolfsfrau überglücklich und strahlte sie an. "Wo hast du dich denn versteckt?" Sie hatte sie gar nicht gesehen! Dabei waren diese Ohren doch eigentlich nicht zu ÜBERsehen!
Der Deal klang unglaublich gut in ihren Ohren. "Okay, abgemacht!" Sie zögerte keine Sekunde ihren Vater zu hintergehen. Wenn sie nicht gewinnen konnte dann er auch nicht! "Was soll ich tun?" Anscheinend waren ihr nicht alle Aspekte des Deals so klar.

@DancingMoon: @Soren:


1 052

Mittwoch, 1. August 2018, 21:39

Nakoa‘s Geschwindigkeit ließ zu wünschen übrig, was Noire jedoch bei seinem Körperbau nicht verwunderte. Doch was genau hatte er vor. War Sie doch dabei Ihn einzuholen, stoppte er einfach so vor Ihr und Noire war auf direkten Kollisionskurs mit Ihm. Was denkt er sich denn dabei! Weder zum Ausweichen noch zum Springen blieb ihr Zeit und merkte dann erst, dass er Ihr einen Fuß stellte als es schon zu spät war. Mit voller Geschwindigkeit begann Noire in den Sturzflug überzugehen. Sie konnte nur intuitiv ihre Kenntnisse der Fallschule einsetzten, schlitterte entsprechend mit dem Oberkörper (genau da wo Sie auch ihre Prellungen mit dem Tatzenhieb von Bassam hatte) über den gesamten, harten Steinpflasterboden einige Meter nach vorne. Etwas geschockt blieb Noire erstmal liegen. Musste erstmal den tollen Einfall von Nakoa verarbeiten. Von außen sah es jedoch so aus, als hätte sich Noire bei dem Sturz verletzt, lag Sie doch dort am Boden ohne sich zu regen.

@Nadzieja:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Soren« (1. August 2018, 21:58)


1 053

Mittwoch, 1. August 2018, 21:53

Vor lauter Glück darüber, dass doch tatsächlich jemand ihre Hilferufe gehört hatte, umarmte Hokulani erst einmal ihre Retterin und strahlte wie ein Honigkuchenpferd. "Wo hast du dich denn versteckt?" fragte sie etwas verwundert über ihr plötzliches auftauchen. "Eh ich war nicht weit von hier und hab dich gehört, da habe ich natürlich sofort reagiert." Dass Karli sie schon von Anfang an gehört hatte und gleich nebenan in der Mülltonne war, verschwieg sie bei ihrer Erklärung lieber, bevor ihr Deal mit dem Mädchen zu platzen drohte. Dann fing sie an ihrer Verbündeten zu erklären, was sie zu machen hatte: "Also pass' auf. Du legst dich auf den Boden und bewegst dich nicht. Dann rufe ich deinen Papa, der voller Sorge hierherlaufen, anstatt sich um das Ziel oder Noire kümmern wird. Sobald er hier ist und sich zu dir herunterkniet, schubse ich ihn um und laufe zum Tor, während du ihn herzhaft auslachen kannst."

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@Nadzieja: @dieanderenbeidenTrullas:

1 054

Mittwoch, 1. August 2018, 22:32

Hokulani verstand nicht ganz wie sie ihren Papa umschubsen sollte, aber sie würde ihr bestes geben! Sie schlug also in den Deal mit dem Wolfsmädchen ein und grinste motiviert von der Vorstellung ein Eis zu bekommen. Eis! Das hatte sie schon lange nicht mehr gegessen. "Mach ich!"
Sie legte sich also wie befohlen auf die Erde und wartete bis Karli ihr ein entsprechendes Signal gab. Dabei legte sie sich in irgendwas schleimiges, aber das fiel ihr nicht groß auf oder störte sie.

Nakoa, der eigentlich einfach hatte weiterrennen wollen, hielt inne als er aus den Augenwinkeln sah, dass Noire liegen blieb. Warte - er hatte sie nicht verletzen, nur aufhalten wollen! Irgendwas war da falsch. Er blieb stehen und ging zu der verletzten Katzendame hin. "Entschuldige, ich glaube ich habe es übertrieben." Er kniete sich neben sie und berührte sie sanft an der Schulter. "Hast du dich sehr verletzt?"


@DancingMoon: @Soren: @EntschuldigungNightZap!


1 055

Mittwoch, 1. August 2018, 22:52

Noire kämpfte erstmal innerlich damit, Nakoas Glanzidee soweit zu verarbeiten um Ihn nicht beim erstbesten Wort anzufallen. Während sie sich langsam aufrappeln wollte war jedoch zuerst der Übeltäter zur Stelle und sah seinen Fehler ein, immerhin etwas. Dennoch war das schon etwas fahrlässig was er tat. "Mhm. Uoah. Keine Ahnung." stammelte Sie halbfertig vor sich hin als sie sich aufraffte und merkte, dass ihr gesamter Oberkörper schmerzte. Der Hieb Bassams war wieder zu spüren der damals dank ihres Lederharnisch und der leichter Verfehlung seines Hiebs nicht ganz so fatal war und dass ihre Arme etwas schmerzten - immerhin hat Sie einen Großteil der Wucht mit den Armen aufgefangen um nicht mit dem Kopf auf den Boden aufzuschlagen. Bevor Sie aufstand drehte Sie sich lieber auf den Rücken und setzte sich vorsichtig auf, erst dann konnte man den "Schaden" des Sturzes feststellen. Der Lederharnisch hat nachgegeben, hatte einige Schürfungen und ist mittig aufgerissen - wahrscheinlich hatte die Kralle des Löwen den Harnisch bereits beschädigt aber nicht stark genug dass er anfing zu reißen - einer ihrer Gladiatorensandalen riss ebenfalls und ihre Handschuhe hatten ebenfalls starke Schürfungen abbekommen, was glücklicherweise die Haut schütze. Ihre Knie hatten auch einige Kratzer, die Sie aber selbst behandeln konnte. "Tolle Idee einfach so stehenzubleiben." meckerte Sie als Sie sich erstmal wieder orientieren musste. Ganz schön weit hatte sie die Pflastersteine geküsst. Das war der Nachteil an diesen. Schön zu gehen aber auch schön zum verletzten. "Tja, die Kleidung kann ich nun ja vergessen. Immerhin hat sie mir gute Dienste geleistet ... Ouch.. Ahh! meinte Sie als sie auf den zerfetzten Brustharnisch klopfte und erst wieder realisierte, dass ihre Prellung ja genau auf dieser Stelle war – die Schmerzen ließen Sie kurz zusammenzucken. Lernen über Schmerzen wie es immer so schön heißt.

@Nadzieja: @Night Zap: @DancingMoon:

Raisen

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1 056

Donnerstag, 2. August 2018, 15:11

Amen ging immer tiefer in den Untergrund der Killius-Stadt und setzte sich nach einer Weile einfach auf den Boden einer dunklen Seitengasse, in der weit und breit niemand zu sehen war. Er lehnte sich gegen die steinernde Wand und versuchte nachzudenken, aber er war viel zu aufgewühlt, um einen klaren Gedanken fassen zu können. "Bin ich wirklich so schwach?", fragte Amen in die Luft. Dem Jungen so zuzusehen musste ziemlich bedrückend aussehen, wobei man es auch jämmerlich nennen könnte. "Ja", antwortete Ambika sachlich, "Aber das ist nichts, wofür man sich schämen müsste." Amen war sich nicht mehr sicher, ob er bei solchen Kommentaren überhaupt noch verärgert sein sollte oder nicht. Er starrte auf seine schmutzigen Hände und wusste nicht, was er jetzt tun soll. Sich bei Rhord entschuldigen? "Du hast vorhin gesagt, mein Kampfstil wäre dumm und ich soll aufhören ihn zu nutzen...", Amen erinnerte sich an die Aussagen von der Geisterfrau, "Was meintest du damit?"

Ambika schwieg für kurze Zeit, bevor sie schließlich erklärte, um was es ging: "Es gibt zwei Arten von Schwertkämpfer: Den mit Abstand größten Teil machen die antrainierten Schwertkämpfer aus. Ihnen wird ein Kampfstil beigebracht, den sie sich einprägen und dann zur Perfektion trainieren. Wie diese weibliche Soldatin, die dich geschlagen hat. Sie hat ihren Stil gemeistert und dich damit geschlagen - sie ist wie eine leblose Puppe, die ihre Bewegungen abspielt und aufgrund dessen für jede Situation eine perfekt Antwort hat." Amen wusste nicht, worauf sie hinauswollte, aber es machte soweit Sinn. Die vier Haltungen im Alhan waren auch nichts anderes, als etwas, dass er einsetzen sollte, um für jede Situation - sei sie auch noch so unerwartet - eine Antwort parat zu haben. "Du willst deinen Meister schlagen - denkst du, das wird möglich sein, wenn du einen Kampfstil verwendest, den er auswendig kennt?", Ambika stellte eine rhetorische Frage und sprach sofort weiter, "Du könntest natürlich solange trainieren, bis du darin besser bist als er, aber das wird nie passieren, weil es keinen Sinn macht, dich an einen Kampfstil zu fesseln." Amen lehnte sich nach vor, als ob ihm ein Licht aufginge. Ambika hatte recht, wie soll er Amun schlagen, wenn er versucht, ihn zu imitieren? "Also brauche ich einen anderen Kampfstil?"

"Du brauchst gar keinen Kampfstil", antwortete Ambika und erklärte sogleich, was sie meinte: "Neben den antrainierten gibt es noch die geborenen Kämpfer. Das sind Naturtalente, die eine Waffe in die Hand nehmen und instinktiv wissen, wie sie sich bewegen müssen." Amen wusste, dass es Leute gibt, die so talentiert sind, dass sie kein Training benötigen, aber das trifft doch nicht auf ihn zu... "Du bremst dich selbst ab, wenn du versuchst, einen Kampfstil einzusetzen, darum: Kämpf' wie ein wildes Tier mit allem was du hast. Shinra wird dich schon stoppen, wenn du zu weit gehst."

1 057

Donnerstag, 2. August 2018, 15:19

Hokulani stimmte also zu, legte sich hin und wartete. "Los." sprach Karli. Jetzt musste nur noch Nakoa's Reaktion kommen.
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@Nadzieja:

1 058

Donnerstag, 2. August 2018, 21:17

Nichts passierte. Karli hatte vergessen Nakoa zu rufen.

Dieser war gerade damit beschäftigt ein schrecklich schlechtes Gewissen zu bekommen weil Noire wirklich empfindlich schien. Sie war ja so verletzlich -wie hatte er der kleinen Katzendame das nur antun können? Dass sie nicht besonders stark war hatte sie ja bereits in dem Duell gegen ihn bewiesen, aber dass blaue Flecken ihr auch sehr zu schaffen machten hatte er nicht erwartet. Das ließ sie in einem ganz neuen Licht erscheinen - eines, das sie durchaus attraktiv darstellte natürlich - und natürlich bot er ihr auch sofort seine HIlfe an. "Entschuldigung, manchmal vergesse ich über meine eigenen Ambitionen ganz was richtig und falsch ist. Wenn du möchtest lasse ich dir nun den Vortritt, du darfst natürlich gewinnen." Es war schließlich nur ein Spiel. Er hielt ihr die Hand hin um ihr aufzuhelfen und lächelte sie voller Mitleid und Verständnis an.

@Soren: @DancingMoon:


Raisen

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1 059

Donnerstag, 2. August 2018, 21:28

"Das heißt ich soll alles vergessen, was ich von Amun gelernt habe...", Amen zog seine eigene Schlussfolgerung, während er sich vom kalten Boden erhob, "...und nicht überlegen, was ich mache?" Der Junge fuhr sich durch seine weißen Haare. "Du sollst nicht vollkommen kopflos herumrennen, aber mach, was dein Körper dir sagt", erklärte Ambika und fügte dann noch etwas hinzu, "Damit kannst du auch diese Menhit schlagen." Amen begann zu schmunzeln. Die Verzweiflung in ihm wandelte sich zu...Hoffnung. Doch war das, was Ambika sagte wirklich die Wahrheit oder nutzte sie nur seinen Tiefpunkt aus, um ein anderes Ziel zu erreichen?

"Ich werde dir nicht vorschreiben, was du zu tun hast, Amen", Shinra und auch Menhit waren nicht begeistert, in welche Richtung das ging. Zweitere sogar etwas...verängstigt. Doch wer waren sie, um dem Jungen vorschreiben zu können, was er tun sollte? Noch dazu hatten beide keine Ahnung vom Schwertkampf, also könnte durchaus etwas an Ambikas Worte dran sein - schließlich klang es schlüssig. "Aber ich werde dich nur davon abhalten, meine Kraft einzusetzen. Mit allem anderen musst du selbst klar kommen." Amen hörte Shinras Worte klar und deutlich, aber anders als noch vor ein paar Tagen hegte er starke Zweifel, ob sein jetziger Weg zielführend war. "Ich verstehe", antwortete Amen und setzte sich in Bewegung, hinein in die dunklen Gassen, um den Weg zurück zu finden. Er hatte noch einen Trainingskampf gegen Korina. Das war DIE Chance.

1 060

Donnerstag, 2. August 2018, 21:41

Immer der Gentleman, bot helfend seine Hand an während er reuemütig sich entschuldigte und Ihr anbot, dass Sie natürlich gewinnen darf. Noire war keine verbitterte Spielerin die aus Reue und Demut einen Sieg ergattern möchte, weshalb Sie das Angebot des Aufstehens annahm, jedoch den "Sieg" ablehnte. "Wir haben doch alle gewonnen, immerhin hat Hokulani Ihren Spaß, und den kann Sie bei dieser verbitterten Truppe von Schwerverbrechern brauchen" waren ihre Worte, die Sie micht bedacht wählte. Ihr ging es nicht darum sich gegen Nakoa zu profilieren, sondern Zeit zu vertreiben und dass Sinnvoll, nachdem Sie sich mit Ihrer Schwester wieder vertragen hatte und ihre Informationen bereits abgeholt hatte. Dennoch. Auch wenn Sie die 'coole' Gewinnerin war, musste sie erstmal die Schürfwunden pflegen. Sie kramte vorsichtig aus ihrer Medizintasche eine Paste heraus, die sie in kleiner Menge über die leichten Schürfwunden strich. Es war jetzt nichts was wirklich zu desinfizieren war wie damals bei Amen und die Kräutermischung die Sie gelernt hatte hatte auch eine leichte Wirkung davon weshalb das ausreichen musste. Doch die Kleidung konnte Sie vergessen. "Wäre es Stoff könnte ich es nähen aber die Handschuhe, der Harnisch und die Sandalen sind aus Leder. Die Sandalen gingen zwar noch aber den Harnisch kann ich in die Tonne treten." äußerte Sie etwas selbstkritisch. Neue Klamotten mussten her, prakmatische Klamotten die Sie bei ihrer Arbeit nicht stören werden.

@Nadzieja: (@AlleAufDemSpielplatz)