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421

Sonntag, 30. September 2018, 13:23

Noire versorgte die Wunde von Karli während auch Rhord seinen Kommentar zu dem Kampf dazugab - und ebenfalls Karli mahnte dass Sie diesen Kampf verloren hatte in seinen Augen, wohl auch Ihr Leben da sie die Situation nicht ernst genug nahm, bekräftigte nochmal die Aussage Leo's dass Sie einem ernsthaften Schlag so nur einmal begegnen hätte können. Noire schwieg dazu, sie wollte nicht noch wiederholen was ihr großer Bruder bereits sagte. Zwar war die Salbe und der Verband nur provisorisch aber sollte ausreichen, damit die Wunde sich nicht entzünden würde und der natürliche Heilungsprozess den Rest erledigt. Viska ist zum Übungskampf nicht erschienen weshalb alle es dabei beließen, denn Leo konnte sich einen guten Eindruck von zumindest drei der Reisegefährten machen. So kam es auch dass die beiden sich auf dem Deck am Abend trafen - wieder mit einer Tasse Tee und den Tag Revue passieren ließen. Leo war überrascht von den drei, auch wenn Rhord nicht ernsthaft kämpfen konnte und Karli unbedacht an ihre Umgebung und sich selbst kämpfte. Noire sah Karli auch das erste Mal kämpfen und diese Risikobehaftete Art war ihr Unheimlich. Leo konnte sich zwar verteidigen, andere jedoch hätten wirklich ernsthaft verletzt oder getötet werden können. Viska und einige andere würde Leo sich erst im Moment der Wahrheit ein Bild verschaffen können also vertraute er darauf, dass diese ebenso wild kämpfen konnten.

Der Tag darauf war für beide eine Monotonie die nicht besser hätte sein können. Frühstück. Zeit vertreiben. Abendessen. Schlafen. Leo kümmerte sich um sein Katana während Noire einfach auf der Reling balancierte - sehr zum Leidwesen der Matrosen die das mit Missfallen betrachteten und anmahnten, doch Noire war eine Katzenwandlerin und oft auf Dächern oder anderen Wegen unterwegs wo Gleichgewicht wichtig war. Und das war mehr oder weniger eine Art nicht in Ruhe zu kommen. Amen sah sie seit dem Kampf auch nicht mehr, konnte also nur mutmaßen wo oder was dieser gerade tat. Leo wollte Amen auch einmal in Aktion sehen um zu sehen ob der Schmied auch etwas von seinem Fach im Kampf wusste aber dahingehend wurde er enttäuscht.

Der nächste Tag war dann jedoch nicht mehr so "Langweilig" wie von den beiden vermutet. Beide waren wie gewohnt früh wach und Noire hatte sich wieder auf die Reling verschanzt als Triböcke und Ballisten bereit gemacht wurden, ein Warnsignal unter Matrosen gezündet wurde gefolgt von Warnschüssen, denn Schiffe kamen näher und der Zeitpunkt war zu gut für einen Zufall. Man mahnte Noire deutlichst an dass Sie sich bitte in ihre Kabine verschanzen würde doch Sie fragte lieber nach einem scharfen Küchenmesser, welches die Matrosen anfänglich als schlechten Scherz verstanden. Sie deutete mit Nachdruck auf Ihr kämpferisches Können und dass Sie Leo's Schwester in der Söldnertruppe ist, dass diese dann nachgaben und weiter mit den Abwehrmaßnahme fortfuhren. Also machte Sie sich auf um ein Küchenmesser aus der Kombüse zu "Leihen" und begann Leo zu suchen, der im Essensraum durch die Fensterluken blickte und das Entertrauerspiel betrachtete. "Diese Art von Lumpenpack stirbt einfach nicht aus oder?" lästerte er als er abwertend die braun gebrannten Piraten das Schiff nach und nach betraten. "Wir sollten helfen. Es gibt viele Passagiere die sich nicht wehren können.""Ich weiß. Auch mein Auftragsgeber gehört dazu. Damit fällt mein Auftragspakt in Kraft. So oder So hätte ich geholfen. Hilft allen am Bord, dem Kapitän und uns, da der Händler einen Zuschlag zahlen wird dafür. Drei Fliegen mit einer Klappe." und richtete sich in Richtung Treppengang zum Deck. Dabei sah er wie Noire nur mit einem Küchenmesser "bewaffnet" kämpfen wollte. "Bist du dir sicher dass du das machen möchtest? Blieb lieber im Inneren und wehre die Piraten ab, die an uns vorbeikommen." "Es werden eh keine Piraten vorbeikommen wenn alle von uns am Deck sind." "Ha ...." Leo fand es ironisch dass sie alle in diesen hohen Tönen lobte. Vielleicht hatte Sie Recht. Vielleicht auch nicht. Aber je mehr Kämpfer den Piraten entgegentreten konnten so besser waren die Chancen hier Lebend rauszukommen und das so schnell wie möglich zu beenden. Also stürmten beide nach Oben, Noire hinter Leo, währen dieser bereits das Katana gezogen hatte als sie die Treppe zum Deck hinaufgingen und von einem dahergelaufenen Pirat, der gerade ins Innere dringen wollte begrüßt wurden. "Aus dem Weg, wir haben es eilig!" war der ironische Satz bevor Leo mit dem Katana den Schlag des Säbels parierte, geschickt aushebelte und dem Lump eines Mannes mit einem sauberen Schnitt das Leben raubte. Auch wenn die Philosophie von Schattenwolf vorschrieb so wenig Tode wie möglich zu verursachen - diese Piraten hatten unzählige Menschenleben auf dem Gewissen und werden nicht geläutert werden können, so dass der Verlust dieser keine Schande sein wird, die diese Welt betrauern würde.

Am Deck angekommen wurden Sie von einer Vielzahl von Piraten begrüßt, während auf dem Gegenüberliegenden Schiffen Magier und Armbrustschützen für die Fernkampfunterstützung der Piraten sorgten. Das wird interessant! Leo und Noire bleiben nahe am Eingang zum inneren Bereich während sie näherkommende Piraten abfingen. Seite an Seite kämpften die Beiden, während sie sich vor den Fernkampfangriff in Acht nehmen mussten. Leo ging aufs Ganze in dem er sich nicht zurückhalten würde. Noire hingegen war eher bedacht und blieb defensiv da mit einem Küchenmesser alleine sie nur auf Abwehr, Parade und Konter im Nahkampf agieren konnte. Sie sah wie Lauriam bereits begann einen Angriff auf die Piraten zu starten die ihn attackierten, auch Rhord war bereits in Aktion mit seinem Zweihänder. Karli war auch bereits am Deck, genauso wie ihre Schwester, diese zwei waren aber noch nicht in Kampfhandlungen verstrickt. Dachte Sie als Korina sich auch ins Kampfgetümmel stürtze und Lauriam etwas zuschrie. Vermutlich weil das Schiff Feuer am Segel fing und die Matrosen nach Unten ins Innere des Schiffs gerufen wurden.

"Sorry Jungs aber Ihr habt euch den falschen Zeitpunkt für einen Angriff ausgesucht, denn jetzt muss ich euch leider Kraft meines Auftrags niederstreckten!" hörte Noire nur ihren Bruder brüllen als dieser von zwei weiteren Piraten im Nahkampf attackiert wurde, als dieser dem ersten Hieb auswich und zuschlug, dem zweiten parierte, mit dem Fuß seinen Gegenüber aus dem Gleichgewicht trat und erneut zuschlug, nur um von einem Eiszapfen als nächstes begrüßt zu werden dem er knapp ausweichen konnte. Leo stand zu offen auf dem Schiff um geschützt von den Fernkämpfern zu sein, aber er liebte die Herausforderung und konnte es sich leisten in einem gewissen Maß so anmaßend zu kämpfen.

@Alle am Deck:

Raisen

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422

Sonntag, 30. September 2018, 15:16

"Du brauchst dir keine Sorgen machen", eine kindliche Stimme erklang hinter den beiden Weißhaarigen aus dem Zimmer, das sie gerade verlassen wollten. Amen blickte fragend zurück, hatte er noch...ein Mädchen auf seinem Zimmer, von dem er nichts wusste? Doch in der Kajüte stand Hokulani! Wie ist...? "Kann ich bei euch bleiben?", fragte sie und setzte sich lächelnd auf Sungjins Bett. "Lange nicht gesehen", erwiderte Amen das Lächeln.

@Nadzieja: @Altaris:

423

Sonntag, 30. September 2018, 16:48

Drei Piraten fielen einmal geköpft sofort um. Der vierte, der von Lauriam aus am weitesten entfernt war, schreckte aufgrund dieses plötzlichen Angriffes kurz zurück. "Du Mistk-", schaffte dieser noch herauszutönen, ehe ein Eisdolch sich in sein Herz vergrub. Der Mann klammerte sich einen Moment noch verzweifelt an sein Leben, sackte kurz darauf aber zusammen. Der Spezialagent bemerkte, dass mehr der Dunklen Schwingen sich dem Kampf anschlossen.
Doch zwischen diesen und ihm standen derzeit noch ein paar Gegner und auch andere Piraten haben das Schwarze Hand-Mitglied bemerkt. Sein Überraschungsangriff muss einen gewissen Eindruck hinterlassen haben, denn von allen Seiten begannen die Seeräuber ihn nun zu umzingeln. Acht insgesamt, zumindest in der ersten Welle. Zeit um in Kampfposition zu gehen.

Der Sensennutzer begann seine linke Hand vor sich zu halten. Nicht ausgestreckt, sondern in etwa vor sich auf Brusthöhe. Hier sammelte er von nun an immer dann magische Energie, wenn er gerade keine Magie einsetzte. Seine Sense hielt er erstmal nur einhändig in seiner rechten Hand seitlich, leicht hinter sich, jederzeit bereit zuzuschlagen. Als Kampfmagier hatte sich diese Haltung sehr für ihn bewährt und machte es ihm am einfachsten sowohl mit seiner Waffe, als auch mit seiner Magie zu kämpfen.

Als erstes griff der Mann direkt hinter ihm mit seinem Säbel an. Dies erwartete die Dunkle Schwinge schon und drehte sich auf der Stelle um. In der Drehbewegung begann er einen Strahl von Flammen aus seiner linken Handfläche zu schießen, welcher in dieser zwei weitere seiner Gegner miterfasste. Während diese die Hitze nur in der Bewegung abbekamen traf es den hinter sich stehenden Piraten komplett, der vor Schmerzen aufschrie. Dabei achtete der Kampfmagier darauf stets auf Brust- oder Kopfhöhe zu bleiben und bloß nicht das Schiff andersweitig zu treffen. In seiner Bewegung fingen nun auch die restlichen fünf Kämpfer an mit ihren Nahkampfwaffen auf das Schwarze Hand-Mitglied loszugehen. Lauriam bemerkte natürlich dieser Bewegung und führte seine Drehung fort. Diesmal aber nutzte er den zuvor bereits aufgebauten Schwung und erhob zusätzlich seine Sense, die er in der Bewegung nun auch noch mit seiner anderen Hand kurz fasste, um auch genug Kraft in den Schwung legen zu können. Nun wo sie alle in Trefferreichweite waren, war es für den Sensennutzer ein leichtes sie alle zu treffen und ein Kopf nach dem anderen fiel vom Körper. Nur die Nummer fünf schaffte es rechtzeitig sich zu ducken und grinste bereits freudig wegen dieser vermeintlichen Öffnung und holte zum Schlag aus. Was dieser nicht wusste war, dass sein Gegner bereits wieder magische Energie angesammelt hatte. Der Pirat sah nur noch wie die linke Hand wieder den Stab der Sense losließ und der Thermomant mit dieser ihm entgegen eine schnelle Bewegung von unten nach oben machte. Synchron dazu schoss ein Eisstachel schräg aus dem Holzboden, der den Seeräuber sofort aufspießte, der es nur noch kurz schaffte vergeblich nach Luft zu ringen. Es blieben nur noch die beiden übrig, die zuvor vom Feuerangriff miterfasst wurden. Einer von den beiden versuchte nach dieser Vorstellung panisch wegzurennen, der andere versuchte jedoch Gegenwehr zu leisten. "Du Schweinehund, das wirst du bereuen!", rief dieser als er mit seinem Säbel nach Lauriam schwang. Dieser wich aber mit Leichtigkeit zur Seite aus und stach nur noch mit der Spitze seiner Sense in den Brustkorp des Piraten, als dieser sich wieder zum Spezialagenten umzudrehte. Wie an einem Harken hob die Dunkle Schwinge den Mann gerade in der Luft, bereit um mit diesem nun einige Distanzangriffe abzufangen. Derweil rief der Rabenteufel nach ihm: "Lauriam! Lösch mal das Feuer! Ich halt dir den Rücken frei!"
Erst jetzt bemerkte der Kampfmagier, dass das Segel angefangen hat zu brennen. Das muss geschehen sein, während er eben noch die ersten Angreifer abgemetzelt hatte. Doch einfach sich darauf verlassen, dass Korina es auch schaffen würde ihn in der Zwischenzeit vor den Massen an Gegnern zu schützen wollte der Kriminelle eher vermeiden. Er hatte sowieso eine bessere Idee.

Während Lauriam nun die Sensenklinge aus dem totem Fleisch herausholte, griff die Dunkle Schwinge nun in seine Beuteltasche und holte sowohl eine Lebenskraft-, als auch eine der Seelenbehälterflaschen heraus und hielt sie so gut er konnte in seiner freien Hand. Er trat näher an die nun am Boden liegende Leiche heran, öffnete beide Flaschen und steckte diese schnell in die zuvor geöffnete Wunde hinein, ehe der Inhalt entweichen konnte. Nachdem dies getan war begann Lauriam schonmal etwas seine Eismagie auf das Segel zu wirken. Er begann mit dem unteren Teil des brennenden Segels und arbeitete sich nach oben. Durch die Distanz war das etwas schwieriger als sonst, aber für einen erfahrenen Theromanten kein ernsthaftes Problem. Derweil stand der zuvor leblose Körper des Piraten wieder auf, nun durch eine von Lauriam manipulierte Seele gesteuert. Hierbei handelte es sich um die einer übereifrige Wache, die versucht hatte mehr über die Schwarze Hand in Erfahrung zu bringen. Als diese es dann auch noch schaffte sich in das Versteck in Killius-Stadt zu schleichen, wie auch immer er das geschafft hatte, bereitete der Spezialagent diesem ein jähes Ende. Nun war er dazu gezwungen ihm zu gehorchen. "Nimm dir eine Waffe und greif jeden Piraten an, der versucht mich anzugreifen.", waren die Befehle die er erteilte und schon stürzte sich der wiederbelebte Körper auf seine Gegner.

@Anwesende:

424

Sonntag, 30. September 2018, 21:00

Rhord, Lauriam und die anderen hatten bereits alle Hände voll zu tun, um die an Bord kommenden Piraten in die Flucht zu schlagen. Es flogen Feuerbälle durch die Gegend, Äxte, Kugeln... nach und nach hörte man das markerschütternde Geräusch von aufgeschlitzten Kehlen und der Boden verfärbte sich allmählich rot. Das schreckte die blutrünstigen Seeräuber aber nicht ab. "Na Schätzchen, hast du dich verlaufen?" sprach sie plötzlich einer dieser Schmierlappen an. Sein Gesicht war voller Dreck, die Zähne verfault und er stank abscheulich nach Rum. "Komm', zeig Onkel Sweeny was eine Frau am Besten kann." Was für ein Schwein. Karli's Blick wandelte sich vom lieben, engelhaften Mädchen zur bösen Miene. "Halt dein vorlautes Maul." Und rammte ihm mit voller Wucht ihre eisernen Schuhe in die Weichteile. Von Korina konnte man echt etwas für's Leben lernen. Der Pirat von eben sank unter starken Schmerzen zu Boden, aber seine Klappe konnte er trotzdem nicht halten: "Von.. von hier unten siehst du sogar noch reizvoller aus."

Das hätte er lieber nicht sagen sollen. Denn ehe er sich versah, zog' die Wölfin bereits ihr Schattenkatana und trennte den auf sie zeigenden Finger ab. "AHHH!" schrie der Mann peinvoll. "Jaja und nun runter von unserem Schiff." Also nahm sie seine blutende Hand und schleifte ihn über die Reling, ab ins Wasser. Die Haie, die bereits an den Schiffsbäuchen lauerten, würden den Rest für sie erledigen. Zeit die größeren Meuten aufzuhalten, die sich überall an Deck tummelten. Karli entdeckte eine Dreiergruppe am Rand, die überschwingenden Crewmitgliedern auf den grünen Wal halfen. "Hey! Gesindel!" rief sie ihnen zu, während sie mit ihrer Klinge auf sie zurannte. Den ersten der Männer, welcher zum Glück weniger kräftig gebaut war, als die anderen, konnte sie mit einem gekonnten Bodycheck von Bord stoßen. Bei den anderen Beiden würde sie es schwieriger haben. Einer von ihnen war ein bildhafter Fettsack und der andere bewaffnet mit einem dicken Säbel, der überaus abgenutzt war und somit oft zum Einsatz gekommen schien. Also, wer nun zuerst? Dick oder doof?
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Altaris

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425

Sonntag, 30. September 2018, 21:52

Plötzlich hörte Sungjin Hokulanis Stimme hinter sich. War sie etwa durchs Fenster reingeklettert? Jedenfalls... wollte sie bei den beiden bleiben. Das war ja etwas gutes.
"Klar, mein Champion. Aber pass auf, dass dir nichts passiert, ja? Weißt du, wo Nakoa ist?"
Etwas fragend sah Sungjin zu Amen. Wollten sie erst einmal das Gerede klären, oder sofort an Deck gehen?

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Night Zap

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426

Sonntag, 30. September 2018, 22:20

Lauriam schien Korinas Hilfe nicht für nötig zu halten, denn er machte irgendetwas mit einem toten Piraten, sodass dieser aufstand und ihm im Kampf beistand. Ein beängstigender Einsatz von Magie, und die Piraten waren mehr als nur ein bisschen schockiert, als sie plötzlich von einem blutüberströmten Kumpanen angegriffen wurden. Statt zu ihm zu eilen, begab Korina sich jetz auf die Backbordseite des Schiffes, wo das zweite Piratenschiff gerade seinen Platz einnahm und die ersten Seeräuber sich herüberschwangen. Korina schlitzte zwei von ihnen bei der Landung auf, der dritte kreuzte jedoch mit ihr die Klingen, und mit einem Poltern landete er sich mit den stählernen Sohlen voraus auf dem Deck. Der Besitzer von Schwert und Eisenstiefeln blickte seine Gegnerin mit schurkenhaften einem Grinsen an, dem mehrere Zähne fehlten. "Jahaha, der Grünwahl ja mal 'n paar ordentliche Kämpfer an Bord." Drei mal ließ er seinen zweihändigen Säbel gegen die Rabenklaue prallen, dann zog er seinen dreieckigen Hut und verbeugte sich vor Korina. "Darf ich vorstellen, Gifford der Alligator, erster Maat der Tiefseepiraten! Keine Sorge, ein bisschen mehr Gegenwehr bedeutet nicht, dass wir euch nicht von euren miserablen Leben befreien können." Und so begann er erneut einen Regen von Attacken. Korina merkte schnell, dass sich hinter den wuchtigen Hieben eine überraschende Finesse verbarg. Trotzdem wäre er eigentlich ein besiegbarer Gegner, aber die Piraten hatten nicht vor, Fair zu kämpfen, und so musste Korina nicht nur Giffords Hiebe, sondern auch die Attacken der niederen Piraten ausweichen, was ihr kaum Gelegenheiten zum Gegenangriff gab.

Auf der Backbordseite sprang zur gleichen Zeit ein Berg von einer Frau auf den Grünen Wal, sie war in eine Lederrüstung gekleidet, die über Jahre durch salzige Luft und Sonnenschein gebleicht war, in ihren Händen ein massiver Dreizack. Mit Verachtung schaute sie ihrem Untergebenen hinterher, der von Karli über Bord geworfen wurde. "Pff, ihr könnt euch auch in den Häfen Weiber krallen, Männer! Hier auf See sollt ihr eure Feinde töten, schnell und grausam!" brüllte sie. "Kommt schon, Yetta die Echse wird euch zeigen, wie das geht! Chehaha" Und mit diesen Worten spießte sie einen Matrosen des Grünen Wals auf und hielt ihn in die Luft, so dass er auf den Spitzen einsank, bis er an dem Punkt, an dem die Zacken sich vereinten, zum stehen kam und ihm die Luft zum schreien ausging.

Wer noch unter Deck war, hörte plötzlich das Geräuch von krachendem Holz - jemand hatte war von einem Boot am Heck des Schiffes hochgeklettert und eingebrochen! Piraten rannten durch den Gang, gefolgt von einem Mann mit bronzener Hautfarbe und orientalischen Gewändern. Barfuß und unbewaffnet stolzierte er selbstsicher durch den Korridor. Flammen glühten an seinen Händen, und die Brandspuren an dem Loch in der Schiffswand verrieten, wie er eingedrungen war. "Keine Kämpfer hier? Sind diese Leute so dumm, dass sie keinen Angriff von hinten erwarten? Zehehe, Zeit für Denez den Salamander, mal unter den Passagieren aufzuräumen!"
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Sonntag, 30. September 2018, 22:50

Die anderen hatten begonnen auch Ihren Spaß zu haben und Leo war der Typ der bei so etwas nicht verlieren wollte was die Anzahl an niedergestreckten Abfall anbelangte. Drei hatte er ja bereits. Und gleich sollten es mehr werden. Denn er wurde von vier Piraten umstellte, die dann nacheinander statt miteinander begannen auf Ihn los zu rennen und zu schlagen. Mühelos da weder Stellungspiel noch Können in den Schlägen dieses Packs steckte wich er dem ersten aus und stach diesem sauber in den Rücken, sog sein Katana wieder heraus um in einer drehenden Bewegung den zweiten näher kommenden den nächsten Schlag zu verpassen bevor dieser überhaupt dazu kam, dem dritten mit dem Katana blockierte und nach hinten drückte - er verlor das Gleichgewicht und dem vierten die Waffe einfach mit einem Hieb aus der Hand schlug und ihn dann ebenfalls niederstreckte. Nummer 3 versuchte wieder aufzustehen wurde aber einfach mit einem sauberen Stich in den Boden gerichtet. Damit waren es sieben. Er jedoch offen für Fernangriffe. Ein Armbrustschütze zielte auf Ihn und Leo merkte wie auch ein Feuermagier auf ihn einen Spruch wirkte. Dem Pfeil wich er beherzt aus, denn nachzielen kannten diese Anfänger von Straßenkämpfer nicht und der Pfeil landete im Boden. Der Feuermagier landete zwar einen Treffer, den Leo 'gespielt' einsteckte und kurz fluchte, aber in Wirklichkeit ihn nur kitzelte. Solange diese nicht wissen dass er dagegen relativ immun war konnte er eine Gefahrenquelle halbwegs außen vor lassen und Sie sollen ja auch ihre Erfolgsmomente haben, denn solange er Ziel von Feuermagiern ist sind es nicht die anderen. Nicht zu vergessen das Nr. 5 versuchte Leo dabei in den Rücken zu schlagen und auch dieser einer schönen Drehung erlag. Damit waren bereits 8 Ihm erlegen.

Noire verschanzte sich mehr am Eingang und wehrte die Piraten ab, die es auf den Abstieg ins Innere des Schiffs abgesehen hatten. Mit dem Küchenmesser konnte sie genauso arbeiten wie mit einem Dolch, nur, dass diese nicht für Kämpfe ausgelegt waren und sie mit jedem Schlag merkte, wie die Klinge stumpfer wurde oder der Griff sich lockerte. Sie würde zwar den ein oder anderen noch erlegen können, bald würde Sie jedoch Waffenlos sein und in ihrer Tierform wäre sie gefundenes Ziel für die Magier. Besonders Feuermagie könnte ihr Gefährlich werden.
Das Küchenmesser war zumindest so gut dass es schon drei Angreifer standhielt. Vielleicht noch zwei weiteren, danach würde es entweder danach oder während dem 6. Gegner nachgeben.

Nicht dass es genug wäre hatte Leo noch Spaß mit den nächsten drei, die etwas intelligenter an die Sache rangingen und gemeinsam attackierten. Nur dass sie sich fast dabei gegenseitig in die Quere kamen und Leo dank seiner magischen Verstärkung seiner körperlichen Eigenschaften den Schlag aller drei Piraten blockierte und mit Gewalt die Schwerter wegdrückte, um erneut mit einer Rundumdrehung einen ordentlichen Schwung zu bekommen um alle drei zu beseitigen. Nummer 9, 10 und 11. Nur waren auch prägnantere Stimmen zu hören. Eine Frau in Lederrüstung ergatterte sich das Kampfrecht mit Karli, da diese gerade einen Mann über die Reling warf. Sah auf jeden Fall nicht so prächtig aus. Und am Heck des Schiffs war ein stämmiger Pirat gelandete, der Korina ordentlich zusetzte, da diese durch andere Piraten in die Dauerdefensive gedrängt wurde. Wie Fair eine Lady so zu bedrängen! Waren seine ironischen Gedanken dazu wenn die Situation nicht so ernst wäre. Die Seite wo Leo sich befand war in guten Händen mit den anderen, weshalb Leo ihrer Trainingspartnerin zur Hilfe eilte, beginnend damit drei auf Sie stürmende Piraten mit einem Überraschungsmoment zu beseitigen, da diese mit dem Tunnelblick nur auf Sie gerichtet waren. "Ihr seid mir ja so Edelleute der See. Eine arme, zierliche, wehrlose Frau nur als Gruppe belästigen zu können. Habt ihr nicht genug Mumm alleine mit Ihr einen feurigen Tanz hinzulegen?!" und provozierte bewusst die ein oder anderen Flausenköpfe und nahm den Fokus von Ihr, während er damit Ihr den Rücken freihielt.

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Montag, 1. Oktober 2018, 01:31



Brandon war gerade im Stall bei Abgottfried als er auf einmal Getöse vernahm. Neugierig begab sich Brandon nach draußen und erkannte, dass ein Kampf im Gange war! Piraten waren es wohl und augenscheinlich machten die Piraten nicht einmal vorm Stall halt, denn einige nahmen auch darauf Kurs. Gut, dass ich mein Schwert bei mir habe. Er begab sich neben dem Türrahmen des Stalles in Deckung und erwartete sich die ihm nähernde Beute, die ihn vorhin noch nicht gesehen hatte. Er lauschte, machte sein Schwert bereits und enthauptete einige der hereinstürmenden mit einem kräftigen Horizontalhieb.
Doch es kamen einige nach und ein mächtiger Eiszapfen jagte durch den Türrahmen, knapp an Brandon vorbei. Derweil konnte einer nahe genug an den haarigen Hünen kommen, um einen Säbelhieb anzubringen, den Brandon jedoch leicht blocken konnte und mit der freien Hand dem Piraten einen wuchtigen Hieb verpasste. Brandon sah etwas weiter entfernt auch einen der die Bogensehne schon spannte, bereit Brandon mit einem Pfeil zu perforieren, doch Brandon war schneller und jagte einen Feuerball auf diesen. Aber es kamen immer mehr, erkannte er. Schnell hopste er über die Abdeckung zu seinem Gaul. Als weitere Piraten den Stall stürmten, sollten sie ihr blaues Wunder erleben, denn Brandon, der nun auf Abgottfried saß - ziemlich zusammengekrümmt - sowohl Brandon als auch Abgottfried waren sehr groß für ihre Spezies - zerstrampelte die Piraten einfach mit seinem Gaul. Aber langsam wurde das echt unangenehm hier, daher machten die beiden sich schnell aufs Deck und bearbeiteten dort weitere Plünderer ...


Vitaya wurde komplett in ihrem Kochprozess von einer furchtbar nervigen Stimme gestört: "Keine Kämpfer hier? Sind diese Leute so dumm, dass sie keinen Angriff von hinten erwarten? Zehehe, Zeit für Denez den Salamander, mal unter den Passagieren aufzuräumen!" Oh nein. Hier waren wahrscheinlich etliche unschuldige Passagiere! Sie lurte aus ihrer Kajüte in die Gänge und erkannte einen merkwürdigen, waffenlosen Kerl, der orientalisch gekleidet war. Er schien mit Feuer zu arbeiten, daher schnappte sich Vitaya erstmal direkt die Eispille sowie eine Kraftpille, bereitete ihr Kurzschwert mit einer Strombeschichtung aus und versuchte den Typen von hinten mit einem Eiszapfen-Schuss zu erledigen. Du wirst keine weiteren unschuldigen töten, Drecksack!

@Night Zap:, @all on deck @all under deck

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

429

Montag, 1. Oktober 2018, 12:24

Mitten in ihren planenden Gedanken, wie sie mit den Raufbolden vor sich verfahren sollte, wurde Karli unterbrochen. Es sprangen, an verschiedenen Orten des Schiffes, drei besondere Piraten an Bord, wohl höher gestelltere Untergebene ihres Käptn's. Direkt hinter der Wölfin landete eine große, korpulente Frau mit einer typisch verschlissenen Lederrüstung und einem gewaltigen Dreizack in den Händen. "Pff, ihr könnt euch auch in den Häfen Weiber krallen, Männer! Hier auf See sollt ihr eure Feinde töten, schnell und grausam!" brüllte sie fast schon mit einer gewissen Vorfreude in ihren Worten. "Kommt schon, Yetta die Echse wird euch zeigen, wie das geht! Chehaha." Nun hatte die Wolfswandlerin ein Problem. Sie war eingekreist. Hinter ihr die zwei Schergen und vor ihr das Mannsweib Yetta
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430

Montag, 1. Oktober 2018, 17:06

Yetta zögerte nicht lange. Sie stieß ihren Dreizack vorwärts in Richtung der Wolfswandlerin mit den zwei Schwertern, und gebot den beiden anderen Piraten, Dieck und Dolph, das gleiche zu tun. "Kommst dir wohl ganz toll vor mit deinen zwei Schwertern, was?" spottete die Piratin, "Mal sehen, ob du's mit meinend drei Zacken aufnehmen kannst!"

Der Magier Denez sah nicht nach hinten, als der Eiszapfen auf ihn zuflog. Er streckte einfach seinen rechten Arm hinterher seinen Kopf und fing das Projektil mit einer Hand, wer genau hinsah, konnte erkennen, dass sich eine dünne Frostschicht über seine Hand ausgebreitet hatte. Wahrscheinlich hatte er die Temperaturänderung mit seinen Thermomantiekünsten gespührt. Jetzt drehte er sich um und schleuderte den Eiszapfen zurück zu dessen Erzeuger, dann machte er einen schritt vorwärts, und glitt los - seine Füße waren jetzt auch von Eis bedeckt, und mit irrer Geschwindigkeit stürmte er durch den Gang auf Vitaya zu. "He, nicht schlecht! Aber anders als ihr Idioten geb ich nunmal auf meinen Rücken acht!"
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431

Montag, 1. Oktober 2018, 17:25

Dank seiner untoten Leibwache schaffte sich der Spezialagent genug Luft, um das brennende Segel komplett zu löschen, womit es wieder an der Zeit war selbst aktiv zu werden. In der Zwischenzeit wurde der Wiedererweckte von einem Armbrustbolzen direkt in den Kopf getoffen und fiel sofort tot um. Bei solch fatalen Wunden hilft auch keine Lebensenergie mehr, um den Körper bewegungsfähig zu lassen. Seinen Zweck hatte er allerdings erfüllt und nun war es an der Zeit selbst wieder am Kampf teilzunehmen. Zeitlich passend sogar, denn Korina wurde indessen vom ersten Maat der Piraten angegriffen. Dem und seinem Klingenfutter. Dieser lobte den Rabenteufel, indirekt zumindest, aber beließ es nicht bei einem fairen Duell. Selbstverständlich könnte man meinen. Korina hatte Probleme damit allen Angriffen auszuweichen, weswegen sich Lauriam dazu entschied auf der Seite mal auszuhelfen. Eigentlich wollte er ja darauf warten, bis der Kapitän der Seeräuber offenbart, aber bis dahin war es wohl nicht verkehrt sich schonmal Unterstützung für den Kampf zu sichern.

Der Spezialagent näherte sich von der Seite dem Kampf zwischen dem Rabenteufel und den Piraten. Abgelenkt davon ihrer Gegnerin unter Druck zu halten bemerkten diese auch kaum, dass Lauriam hinter einigen von ihnen angelaufen kam. Mit einem horizontalen Schnitt schlitzte das Schwarze Hand-Mitglied zweien von ihnen nun den Rücken auf und meldete sich nun auch per Wort:
"Halte den Typen kurz beschäftigt, ich kümmere mich in der Zeit ums umliegende Gesindel.", rief Lauriam Korina zu. Immerhin war dieser erste Maat nun ebenfalls in der Situation sich gegen die Angriffe des Rabenteufels verteidigen zu müssen und desto weniger der gewöhnlichen Piraten fielen, desto eher würde sich das Blatt zu Korinas Gunsten wenden. Zumal einige Exemplare bereits ihre Konzentration auf das Schwarze Hand-Mitglied wechselten, welches gerade angekündigt hatte sie töten zu wollen. Sie versuchten sich gleichzeitig auf den Spezialagenten zu stürzen, dieser war aber mittlerweile bereit seinen Eisangriff von vorhin in einer anderen Variante auf diese loszulassen. Wie vorhin schwang er seine freie Hand von unten nach oben, diesmal erschien vor ihm aber nicht ein einzelner, großer Eisstachel, sondern mehrere kleinere, die allesamt die amstürmenden Piraten an Ort und Stelle festnagelte. Die Aktion beendete der Kampfmagier, indem er jeden einzelnen von ihnen mit seiner Waffe aufschlitzte.
Auf den ersten Maat und den Rabenteufel hatte er in der Zwischenzeit nicht mehr geachtet, ging aber davon aus, dass diese ihr Kämpfchen fortführten. Diesmal in einer faireren Konstellation.
Dagegen bemerkte er Leo, der sich gerade den Piraten auf der anderen Seite von Korina annahm.

@Night Zap:

Rhord bewegte sich während des Kampfes immer weiter von Korina weg und verlor diese schließlich irgendwann aus den Augen. Nun war er mehr in der Nähe von Karli, die auf eine große Frau traf. Diese nannte sich selbst "die Echse". Diese und ihre Schergen waren gerade dabei der Wolfswandlerin zuzusetzen. Die große Frau, Yetta, stieß mit einer merkwürdig gezackten Waffe zu. Sowas hatte Rhord bisher noch nicht geweseh.
Auch forderte sich ihre Untertanen auf auch anzugreifen, doch soweit wollte es die einzige richtige Echse nicht kommen lassen und schloss sich dem Kampf an. Zuvor blickte sich der Dämon aber nochmal um. Keiner der Seemänner in Sicht. Sehr gut.
Während Rhord sich dem Dreierpack und Karli nun näherte und sich auf dem Weg verwandelte, machte dieser auf sich aufmerksam:
"Die Echse? Du scheinst vergessen zu haben wie eine Echse aussieht. Lasst mich euch etwas auf die Sprünge helfen."

Nachdem er dies gesagt hatte, hatte er sich der Echsendämon in der Zwischenzeit auch schon komplett verwandelt. Seine Stimme wurde während des Satzes tiefer.
"Karli, die Große oder die beiden Kleinen da, wen überlässt du mir?"

Dem Dämon war es egal und die Wolfswandlerin war immerhin zuerst hier. Während diese sich nun entscheiden konnte, warf er den Piraten allesamt einen bedrohlichen Blick zu. Besonders die Schergen dürften sich mittlerweile fast in die Hosen machen beim Anblick dieses vierarmigen, sehr kräftig ausschauenden Dämons.

@DancingMoon:

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432

Montag, 1. Oktober 2018, 17:54

Ein weiterer Versuch, Gifford zu treffen, wurde von einem zwei unhöflichen Quereinsteigern unterbrochen. Korina wich dem Hieb des einen aus und parierte den des anderen, gefolgt von einem tiefen Schnitt in dessen Brust. Den darauf folgenden Schlägen des überlebenden und des Ersten Maats konnte sie zwar leicht ausweichen, aber es kamen noch zwei weiterer Pirat hinzu, hatte das den je ein Ende? Wie es aussah, tatsächlich, den kaum war dieser Gedanke durch Korinas Kopf gegangen, als Leo sich plötzlich auf die Feinde stürzte und sie für ihren Mangel an Respekt vor einem Duell tadelte. Korina hatte also wieder Zeit, sich auf den Alligator zu stürzen, konnte aber nicht vermeiden, sich dabei über den Inhalt des Kommentars auszulassen. "Zierliche Dame? Soll ich dich etwa wieder du weißt schon wohin treten?!" Es war ihr zwar immer noch peinlich, ein solches Manöver eingesetzt zu haben, aber nach dem Spruch hatte der Schattenwolf es wohl eindeutig nicht anders verdient. Neben Leo war jetzt auch Lauriam da, zwar ohne untoten Helfer, dafür stand das Segel nicht mehr in Flammen. Die beiden Männer machten mit Giffords untergebenen kurzen Prozess.
Der Piratenmaat, des numerischen Vorteils beraubt, ging jetzt in die Defensive, sein Großsäbel war sogar schwerer als Korinas Schwert, und seine monstermäßigen Arme waren genau so kräftig wie die durch ihre Dämonenwaffe gestärkte Korina, wodurch er ihre Schläge parieren konnte. Doch gegen Korinas Geschwindigkeit und Aggression brachte das nichts, sie hatte das Momentum auf ihrer Seite, und schon drang ihr Schwert durch seine Verteidigung und in seinen linken Arm. Der Pirat schnaufte wütend, stampfte hart auf den Boden, und eine weiße Schockwelle ging von ihm aus, die jedem in einem Umkreis von vier Metern das Gefühl gab, die Erde würde beben und sie das gleich Gewicht verlieren ließ. Bevor Korina sich aufrappeln konnte, ließ Gifford schon seine Klinge auf sie niedersaußen, die sie zwar im Sitzen abblocken konnte, doch als sie versuchte, sich wegzurollen und aufzurichten, stampfte er nochmal, schwächer diesmal, wodurch Korina auf dem Bauch liegen blieb. Diese Stampfer waren keine normalen Erschütterungen... warte mal, waren seine Stiefel aus Metall? Könnte das Dämonenstahl sein? Mit einem weiteren Stampfer und einem weiten Vorwärtsschung, dem Korina nur knapp ausweichen konnte, schien sich das zu bestätigen. Wie viele Mittel hatten die Piraten, wenn sie stark genug waren, um Dämonen zu töten?
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433

Montag, 1. Oktober 2018, 18:36

Inzwischen bemerkte Karli, dass sich von der Seite etwas immer größer werdendes näherte. Sie durfte ihre Augen jedoch nicht von Yetta und ihren Gehilfen lassen. Eine falsche Bewegung und sie hätten die Oberhand. Dann fing die Bestie an zu sprechen: "Die Echse? Du scheinst vergessen zu haben wie eine Echse aussieht. Lasst mich euch etwas auf die Sprünge helfen." Unglaublich. Es handelte sich um Rhord. Karli hatte ihn noch nie in seiner wahren Gestalt gesehen. Gut, sie hatte also einen Verbündeten bei sich.

"Karli, die Große oder die beiden Kleinen da, wen überlässt du mir?" "Nichts für ungut Rhord, aber ich möchte gern ein kleines Gespräch unter Frauen mit dem Weibsbild hier führen."entgegnete die Wölfin und zückte nun doch sicherheitshalber ihr zweites Katana. Von Dreizacken hatte sie keine Ahnung. Besser am längeren Hebel sitzen, auch, wenn die Verletzung schmerzt. "Kommst dir wohl ganz toll vor mit deinen zwei Schwertern, was?" Yetta hatte ein großes Mundwerk, einen fetten Arsch... aber hatte sie auch einen üppigen Kampfstil? Jedenfalls raste sie bereits mit ihrer Waffe auf Karli zu. "Klingt ja, als käme ein zweibeiniger Elefant auf mich zu!" spottete sie frech und wich mit einem Seitwärtssalto auf die Reling aus, so dass die Angreiferin wohl oder übel ins Leere schlagen würde.
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Raisen

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434

Montag, 1. Oktober 2018, 19:09

"Klar, mein Champion. Aber pass auf, dass dir nichts passiert, ja? Weißt du, wo Nakoa ist?", fragte Sungjin die kleine Lani. Bevor aber irgendeiner in dem Dreigespann etwas sagen konnte, hörten sie ein lautes Krachen, als hätte jemand eine Wand eingeschlagen. Nach einigen Momenten wurde es kurze Zeit still unterm Deck, ehe man Geschrei vernahm. Am Ende des Ganges konnten Amen, Sungjin und Hokulani mehrere bewaffnete Männer erkennen, die die Türen zu den Kajüten aufbrachen. "Das sind dann wohl die Angreifer", seufzte Amen. Aber wie sind sie überhaupt hierher gekommen? Sind die Leute an Deck schon alle besiegt? Oder haben sie sich vorbeigeschlichen? "Wir sollten die anderen Passagieren hier unten beschützen", sprach der Weißhaarige zu Sungjin. Just in diesem Moment wurden sie auch schon von den Piraten bemerkt und wie wildgewordene Tiere rannten sie auf die Dunklen Schwingen zu. Da der Gang relativ schmal war, konnte nur einer der Verbrecher mit seinem Schwert nach ihm schlagen - Amen, der dank des engen Korridors eingeschränkt in seiner Bewegung war, zog aus Reflex die erstbeste Waffe hervor, die ihm einfiel: Ein Rapier. Perfekt für diese Umgebung. Der Junge trat mit dem rechten Fuß nach vor und stieß gleichzeitig mit der Waffe in seiner rechten Hand nach vor. Dadurch sauste der Angriff des Piraten knapp an ihm vorbei, während die Spitze von Amens Klinge sich in die Schulter seines Gegners bohrte. Angreifen während der Gegner angreifte, das war die Essenz des Rapiers

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Falls jemand den Rapier sehen möchte


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Montag, 1. Oktober 2018, 19:24

Die anderen rieben die Piratenpacks ganz gut auf, denn nach den drei Piraten-Aalen war der Eingang relativ ruhig. Sie bekam mit wie Karli von einer wohl höhergestellterer Person in die Mange genommen wurde, Rhord jedoch in Dämomengestalt zur Hilfe eilte. Da brauchte Sie sich keine Sorgen zu machen. Aus der Ferne konnte Sie Korina, Leo und Lauriam war nehmen, während sich Korina mehr oder weniger verbal mit Leo verscherzte. Und solange sie Scherze mitten im Kampf bringen konnten war alles in Ordnung. Unachtsamkeit konnte Noire trotzdem nicht zeigen, kam doch ein vierter Pirat bis zum Abstieg in das Innere des Schiffs und auch dieser musste sich dem Küchenmesser und Noires Kampferfahrung mit Dolchen geschlagen geben, der Preis für die Lehrstunde: Ein Leben. Auch wenn die Moral der Söldner war Tote zu vermeiden: Mit dem Tod dieser Piraten werden viele weitere Tode vermieden, weshalb der Tod hier ein Mittel zum Zweck war.

"Autsch! Wie kalt! Schon fast kälter als meine geliebte kleine Schwester, mach Ihr doch bitte keine Konkurrenz!" scherzte auch Leo zurück, der in dem ganzen Kampfgetümmel richtig gefallen fand, den Abfall der Welt zu beseitigen. Auch Lauriam schien sich in den Kampf einzumischen, entgegen seiner Aussage zum Trainingskampf nun Magie einsetzend - Thermomantie, gepaart mit einer Sense. Ungewöhnliche Waffe dachte sich Leo als er Nr. 15 und 16 ihrem gerechten Ende zuführte als diese meinten sein Rücken wäre offen. Damit wurde er jedoch anderweitig überrascht als der "starke Pirat" anfing zu stampfen und damit Leo aus dem Gleichgewicht brachte. Ein Erdbeben?! Auf die Knie gezwungen hörte er nur wie Stahl auf Stahl prasselte - Korina sich gegen einen Angriff auf dem Boden wehren musste, gefolgt von noch einem kleinen Beben, was Leo immer noch kniend mit der anderen Hand abstütze um nicht vollständig umzufallen. Entsprechend waren auch alle umliegenden Piraten betroffen, so auch Nr. 17 der ebenfalls auf Leo losgehen wollte, durch die Schockwellen aber am Boden festklebte und dem wiederaufgerichteten Leo wehrlos unterlag. Das nahm einfach kein Ende! Besonders da seine Aufmerksamkeit erneut auf die Magier und Armbrustschützen des Schiffs gerichtet wurden, die gegenüber waren. Gut, wenn diese nicht zu Ihnen kommen wollten kommt Leo einfach zu Ihnen. Auch wenn Korinas Lage nicht die beste war hatte er Vertrauen dass Sie das schafft, Lauriam war ja auch noch da. "Na dann, du schaffst das schon du wilder Wirbelwind! Ich geh mal unsere Freunde hier drüben besuchen" waren seine Worte bevor er sich auf die Reling begab und das angedockte Gegnerschiff von dort aus genauso wie die anderen einfach "besuchen" ging. Begrüßt wurde er natürlich von zig Piraten, besonders schockiert jedoch von den Piraten, die Fernkampf betrieben. Und nicht wirklich mit einem Nahkämpfer rechneten. Nr. 18 und Nr. 19 haben damit aufgehört die anderen auf dem Schiff zu belästigen. So seid Ihr brave Jungs!

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436

Montag, 1. Oktober 2018, 20:00

Leider traf ihr Angriff Denez nicht so unvorbereitet wie gehofft, denn dieser stoppte den Eiszapfen-Angriff und warf ihn zurück auf die dunkelblonde Lady, welche gerade so noch ausweichen konnte. "He, nicht schlecht! Aber anders als ihr Idioten geb ich nunmal auf meinen Rücken acht!", hieß es vom Thermomanten, der aufeinmal mit einem Affentempo auf Vitaya zuraste. Es war kaum Zeit zu reagieren oder Platz zum Ausweichen im Korridor, daher warf sie sich mit voller Kraft gegen die Tür zu ihrer rechten und hoffte dass sie da rein kam. Und *krach* - es war nicht angenehm, aber vom Schlitterangriff getroffen zu werden, wäre wohl noch unangenehmer geworden. Jetzt zog sie ihr beschichtetes Kurzschwert und versuchte forsch den Thermomanten aufzuschlitzen.

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437

Montag, 1. Oktober 2018, 20:11

Der Pirat Gifford stampfte wieder und wieder auf, um Korina am aufstehen zu hindern, aber wenigstens hielt das ständige Beben seine Untergebenen davon ab, sich in den Kampf einzumischen. "Nur noch eine Frage der Zeit, bis ich dich kriege!" rief der Pirat, als Korina einen weiteren Schwerthieb abblockte. Tiefe Kerben zogen sich durch das Gebiet, in dem sie schon eine Weile kämpften, von all den Hieben, denen sie ausgewichen war. Trotz der Erschütterungen konnte Korina sich ganz ordentlich verteidigen, aber auch nicht zum Angriff kommen. Vielleicht könnte sie ihn hinhalten, bis er den Boden unter seinen Füßen brach? Nein, das Holz machte noch immer keine Anzeichen, nachzugeben, und bestimmt hatte der Pirat extra geübt, um sich nicht versehentlich in eine solche Bredouille zu bringen. Und Leo verzog sich ebenfalls, um auf dem Piratenschiff Chaos zu veranstalten, schön, wollte er ihr nun helfen oder nicht?
Die Lieblingsattacke des "Alligators, war es, gleichzeitig zu schlagen und einen Schritt nach vorne zu machen, durch die Erschütterung konnte Korina keinen Gegenangriff direkt nach dem Ausweichen vollführen. Sie musste sich etwas anderes einfallen lassen. Hm, die Stampfattacke kam nur, wenn er einen großen Schritt machte, wenn er normal die Beine bewegte, um sich nach einem Hieb wieder aufzurichten, oder normal lief, damit Korina wieder in Reichweite kam. Musste er viel Kraft in seine Stampfer setzen? Oder hatten sie auch eine Art Rückprall, wodurch er selbst das Gleichgewicht verlieren würde, wenn er nicht mit einer stabilen Haltung stampfte? Egal was, das könnte nützlich sein. Einen Versuch war es jedenfalls wert.
Als Korina wie mal wieder einem Vertikalhieb auswich, rollte sie einfach weiter, statt anzuhalten, der Schwung der Bewegung ließ das trotz der Erschütterung zu. Sie rollte und rollte, und Gifford musste mehrere Schritte machen, um mit ihr aufzuholen. Dann stoppte sie plötzlich und schwang ihr Schwert in die entgegen gesetzte Richtung, und traf den Alligator am Bein. Er grunzte vor Schmerz, und Korina konnte endlich aufstehen.

Yetta grinste, als sie die Verwandlung des Kriegers, der sich dazugesellte, mitansah. Noch sagte sie aber nichts dazu, erster Punkt der Tagesordnung war es nämlich, dieser vorlauten Wöfin das Maul zu stopfen. Wild schwang und stach die Piratin mit ihrem Dreizack, dass ihr Ziel an der Reling war, machte es ihr nur einfacher, dort war so wenig Platz, um auszuweichen, selbst für die grazilen Bestienmenschen. "Der Dreizack wurd ja eigentlich von Fischern erfunden... aber um ein dummes Landtier zu schlachten, eignet er sich ebenfalls perfekt." Wenn man seinen Gegner wütend machte, waren sie viel leichter zu besiegen, und Yetta wollte dies erreichen, indem sie ihren Gegner als das bezeichnete, was sie und ihre Rasse in ihren Augen waren: Dumme Tiere, nur gut für Waffenübungen. "Aber vielleicht sollten wir uns einfach verziehen... die Drachen werden nämlich nicht glücklich sein, wenn sie rauskriegen, dass ihr einen Flüchtling aus Branlahr an Bord habt!" rief Yetta dann noch laut, sodass auch Rhord es hören konnte. Dieser war inzwischen mit Dieck und Dolph beschäftigt, die erstaunlich wacker im Angesicht des Echsenmonsters waren. Unermüdlich griffen sie Rhord an.

Die Blondine war schnell und wich gerade noch Denez' in hartes Eis gehüllter rechter Faust aus. Der Frost breitete sich über den ganzen Arm aus, den er hob, um die Klinge zu blocken. Doch was er zu spät bemerkte, waren die Blitze, die von ihrem Schwert ausgingen. Ihre Energie schmolz das Eis und erlaubten der Waffe, seine Haut zu durchbrechen, wenn auch nicht tief. Er sprang zurück, um Distanz zwischen sich und Vitaya zu bringen, und schloss die Wunde mit etwas Thermomantie, was sich wegen der Magie der Blitze als etwas schwierig erwieß. "Zugegeben, der erste Punkt geht an dich. Aber es tut ja auch gar nicht so sehr weh, wenn's von 'ner Hübschen wie dir kommt." In der Luft formten sich kleine Eissplitter, die anschließend auf Vitaya zuflogen.
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438

Montag, 1. Oktober 2018, 20:58

Karli entschied sich dazu sich der großen Frau anzunehmen. Diese und ihre Schergen waren darüber hinaus aber auch so gar nicht von Rhords Erscheinung beeindruckt. Nicht nur das, denn diese Yetta erzählte etwas davon, dass die Drachen es gar nicht gerne sehen würde, dass ein Flüchtling von Branlahr auf diesem Schiff ist. Der Echsendämon musste kurz überlegen. War er gemeint?

Bevor er danach fragen konnte war Rhord aber erstmal damit beschäftigt sich um seine beiden Gegner zu kümmern. Mutig die beiden, aber sie hätten sich lieber ergeben sollen. Doch mühelos schaffte er es alle Angriffe abzublocken, mit seinen drei Klingen. Seinen Zweihänder benutzte er dabei, um einen Klinge direkt abzuwehren, seine Sichelarme dagegen versuchte er im Schwung seiner Gegner in deren Arme zu bohren. Und sobald sie einmal ausweichen sollten würde er mit seiner freien Hand, zu einer Faust geballt, einfach zur Seite wegschlagen, da dem Ausweichenen dann die Zeit fehlen würde dies erneut zu tun. Ob in Richtung Reling und damit möglicherweise gleich ins Wasser oder Holzwand, das war ihm dabei egal.

Nachdem dies getan war, egal in welcher Form es endete, kam Rhord aber auf das zurück, was die Frau sagte:
"Flüchtling aus Branlahr? Ich habe keinen Schimmer wovon du redest."
Dass sie aber etwas über Drachen erzählte war für den Dämon nachdem was er in Killius-Stadt von Siakin erfahren hat schon beunruhigend. Der Dämon wusste bereits, dass Drachen bei Wesen wie ihm keinen weiteren Grund brauchen, um zu töten.

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Korinas Gegner nervte Lauriam durch dessen Gestampfe immens. Immer wieder fiel er auf den Boden zurück und kam kaum dazu wieder selbst einzugreifen. Die Dämonenstahlstiefel hatte er aber ebenfalls bemerkt.
Der Kampfmagier überlegte schon, ob er Aella um einen Pakt bitten sollte, damit er sich mittels Windmagie leicht vom Boden abheben könnte. Doch glücklicherweise zeigte Korina mal wieder ihr Talent und schaffte es ihren Gegner am Bein zu verletzen. Damit sollte das Aufstampfen bereits schwerer fallen und auch Lauriam schaffte es sich aufzurappeln. Die kleinen Fische waren nun zum größten Teil bereits ausgemerzt, zumindest der Teil, der sich vor Ort befand. Während der Rest sich ebenfalls noch aufrappelte schlitzte das Schwarze Hand-Mitglied noch so viele wie möglich auf, sparte aber seine restlichen magischen Kräfte für den noch immer nicht aufgetauchten Kapitän der Piraten auf.

Nebenbei erkundigte sich der Spezialagent aber auch, wie es in der Geisterwelt momentan ist.
Gabs irgendwelche Entwicklungen?, fragte er Aella über seine Gedanken, welche verneinend antwortete. Nein, nichts. Aber es kann noch immer sein, dass sich irgendwelche Geister oder Teufel auf einem der Schiffe verstecken. Siradda habe ich übrigens mittlerweile beruhigt. Nun, so gut wie es gerade geht.
Das klang gut in Lauriams Ohren, oder eher Kopf. Aber die Winddämonin hatte Recht, dem könnte noch immer sein. Dennoch, aktuell sah alles so aus, als gäbe es nichts zu befürchten. Dieser stärkere Pirat ist zwar eine gewisse Gefahr, aber auch nichts, was sie nicht bald schon besiegt bekommen.

Und um dies zu beschleunigen stürzte sich der Spezialagent wieder in den Kampf. Diesmal visierte er allerdings Korinas Gegner an, der eben erst verletzt wurde. Sie befanden sich gerade seidlich zu ihm und Lauriam ging vorsichtig an die beiden ran. Er wollte den ersten Maat der Piraten nicht einfach so unterschätzen, wollte aber auch Korina eine Chance geben seine Teilnahme an dem Kampf mitzubekommen und sich darauf einstellen zu können. Mit beiden Händen seine Sense haltend, begann er nun mit einem diagonalen Schwung von unten nach oben, die Klinge seitlich-hinten kommend von der Sichtweise des ersten Maats aus. Damit blieb diesem eine Ausweichbewegung nach hinten verwehrt und Korina musste nur noch die anderen Optionen abdecken.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (1. Oktober 2018, 20:59)


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Montag, 1. Oktober 2018, 21:09

Bevor der Fleischberg von Frau jedoch zu einer erneuten Attacke ausholen konnte, ließ Yetta es sich nicht nehmen, Karli mit harten Worten über ihr Wolfsdasein zu provozieren. "Der Dreizack wurd ja eigentlich von Fischern erfunden... aber um ein dummes Landtier zu schlachten, eignet er sich ebenfalls perfekt." "Wie gut, dass ich gerade so einen selten blöden, gestrandeten Wal vor mir habe!" erwiderte Karli keck und sah sie abfällig an. Das reichte "Der Echse", wie sich nannte. Sie begann wild mit ihrer Waffe um sich zu schlagen und zuzustechen. Immer abwechselnd. Schlag, Stich, Schlag, Stich... Das was Yetta und Karli dort an der Reling veranstalteten sah beinahe aus wie ein Tänzchen. Immer, wenn ihr Gegner schlug, sprang die Wölfin sacht in die Luft, beim Zustechen hopsten ihre Beine auseinander. "Hast du denn nichts besseres drauf, als mit deinem Mittagsbesteck nach Tieren zu gabeln, verfressenes Schätzchen?" Karli wurde in ihrer Rolle, als neues Ich, immer aufmüpfiger. Hauptsache sie übertrieb es nicht irgendwann unnötig, so dass dies nach hinten losging. Als Yetta wieder einmal zuschlug, machte die Wolfswandlerin einen gewaltigeren Satz und sprang über den Kopf der Frau hinweg, nur, um dann zu versuchen dieser mit ihrem Katana von hinten in die Seite zu stechen.
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@Night Zap:

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Montag, 1. Oktober 2018, 21:12

Vitaya musste feststellen, dass sich der Mann mit einem Eispanzer schützte, jedoch aber nicht mit den Blitzen gerechnet hatte und ihn damit kalt erwischte. "Zugegeben, der erste Punkt geht an dich. Aber es tut ja auch gar nicht so sehr weh, wenn's von 'ner Hübschen wie dir kommt." Vitaya empfand das als überaus unpassend, aber sie stieg darauf ein: "Warum kommst du dann nicht näher, mein Lieber?" Der Gegner schoss nun Eissplitter auf sie zu und leider konnte sie hier nur schwer ausweichen sodass sie einige abbekam, es aber ertragen musste. Stattdessen kramte sie schnell eine rote Pille heraus und schluckte sie, als sie die Flucht nach vorne antrat um mit ihrem Kurzschwert weiter den Gegner zu bearbeiten.

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