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Raisen

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81

Sonntag, 19. August 2018, 22:49

"Was das der Fisch von eben?", fragte Hokulani, während sie Amen weiterzerrte, der sich an ihrem kleinen Körper stützte. Dem Jungen tat es unglaublich leid, dass das kleine Mädchen das hier jetzt durchmachen musste, aber er konnte nicht ohne sie. Weder Körperlich noch Mental. Er spürte, wie sein Körper heißer wurde und er bereits voller Schweiß war. Auch wird er wohl Fieber haben und dazu kommt natürlich das fehlende Gefühl in seine Händen, die wie paralysiert waren. Hokulanis feuerte und trieb ihn ohne Ende an. Amen erzwang sich ein Lächeln. "Ich bin froh, auf so eine tapfere Ritterin getroffen zu sein", sprach Amen, wobei er sich erst im Nachhinein bewusst wurde, dass das so klang, als würde er gleich sterben. Inzwischen hatten sie den Hafen erreicht, auf dem jetzt locker doppelt so viele Menschen waren wie zuvor. Das war allerdings ein Problem, denn keiner - absolut keiner - schien Lani und ihn zu beachten. Sie dachten sich wohl, dass es nicht ihr Problem war und dementsprechend ließen sie sie nicht einmal durch. "Lassen Sie und bitte durch? Bitte!", bettelte das kleine Mädchen, als sie schon angerempelt wurde. Es war einfach viel zu viel los. "Bleib bei mir", seufzte Amen und stellte sich dicht hinter Lani, um sich so durch die Masse zu drängen. Wenn er sie in diesem Gemenge verlieren würde, hätten sie ein großes Problem. Schlussendlich standen die Beiden vor einem großen Schiff - und Amen fiel an Lani vorbei auf den Boden.

@Nadzieja:

Night Zap

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82

Sonntag, 19. August 2018, 22:50

Leo schien mehr über den Adel zu wissen, als er offen zugeben würde. Wenn er stark genug war, um gegen niedere Drachen zu kämpfen, wäre es schon möglich, dass Leute von hohem Stand ihn häufiger als Leibwächter einstellten. Allerdings war es auch möglich, dass er in Wahrheit selbst aus solchen Kreisen stammte. Diesen Gedanken verwarf Korina jedoch schnell wieder, denn es klang eher unwahrscheinlich.
Der Rabenteufel leerte die Teetasse, während Leo von seinem Kampf mit dem Drachen erzählte. Sie war ein bisschen neidisch, wenn der Fluch nicht wäre, hätte sie auch so ein abenteuerliches Söldnerleben gehabt haben können.
"Klingt ja echt spannend. Aber hast du schon mal einen Hohen Drachen gesehen? Oder sogar einen Flug auf seinem Rücken erlebt?" fragte sie angeberisch.


Séamus kaute sein momentanes Stück Menschenfleisch ordentlich durch und schluckte, bevor er sprach. Seit Vater hatte ihm zwar aufgetragen, verfluchte Waffen zu verteilen, aber er hatte ihm auch beigebracht, anständig zu essen und nicht mit vollem Mund zu sprechen.
"Keine Ahnung. Ich lese ja gern, da such ich mir wohl ne Bibliothek oder so, aber das ist ein Einzelgängerhobby. Ansonsten... Pysajel ist ne Stadt mit reicher Kultur, wie ich hörte. Berühmt für Theater und so. Bücher kann ich auf der Überfahrt lesen, ne Schauspieltruppe kann man nicht so leicht mit an Bord nehmen." Allerdings konnte der Büchertransport ebenfalls schwer werden, denn da sich eine gewisse Serienkillerin partout geweigert hatte, Séamus Geld zu leihen, hatte er keine Fahrkarte und musste als blinder Passagier klarkommen. Er konnte nur eine begrenzte Menge an Dingen mit sich in Schatten verwandeln und so an Bord schmuggeln, Bücher nahmen zu viel Platz und Gewicht ein.
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83

Montag, 20. August 2018, 00:44

Vitaya hatte keine Chance, der Zugang zum Schwarzmarkt blieb ihr erst einmal unvergönnt. Etwas enttäuscht entschied sie sich, zum Schiff zurückzukehren und dort das abzuladen, was sie nicht brauchte. Vielleicht hatte sie noch ein paar Möglichkeiten, das ein oder andere Mittel noch schnell zu brauen. Zügig kam sie auf dem Schiff an und machte sich auf zu ihrem Zimmer mit der Nummer 3. Augenscheinlich war ihr Zimmerpartner schon hier und hatte einiges seines Zeugs dort abgelegt. An dem Beutel selbst vermochte Vitaya noch nicht zu sagen, um wen es sich handelt, aber es schien gut auszusehen, der Affenmensch hätte einen größeren Beutel gehabt! Nun dachte sich Vitaya, dass sie sich eigentlich auch mal eine kleine Ruhepause gönnen könnte. Das Wetter war schön, die Sonne strahlte wesentlich stärker als in Kilius-Stadt und Vitaya könnte durchaus ein wenig mehr Farbe vertragen. Daher entschied sie sich kurzerhand einfach sich auf Deck des Schiffes zu sonnen. Dazu zog sie sich nur einen grünen BH und ein ebenso grünes Höschen an. Sie wollte ja möglichst überall braun werden und gleichzeitig nicht obszön zu sein, insbesondere nicht, wenn auf dem Schiff so manch perverse rumliefen.

Kaum hatte sich Vitaya ein optimales Plätzchen für das Sonnenbad gesucht, hörte sie ein merkwürdig nahes, dumpfes Geräusch, wie als wäre etwas auf den Boden gefallen ... oder jemand?! Die Blondine konnte ihrer Neugier nicht widerstehen, also stand sie auf und blickte in Richtung Steg und da waren Amen und Hokulani - Bub lag auf dem Boden und sah überhaupt nicht gut aus. Schnell eilte Vitaya zum Steg und sprach: "Amen, Hokulani, was ist passiert?!" Sie sah sich den weißhaarigen, eigentlich ganz süßen Jungen an und erkannte dass seine Stirn wahrhaft glühte. Fieber zweifelsohne. Doch dieses Symptom war teil von ungefähr tausend Krankheiten, sie brauchte mehr Informationen.

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84

Montag, 20. August 2018, 14:03

Armer Leo, war ziemlich überrumpelt von dem wölfischen Energiebündel. Eben noch lieb und nett und jetzt neugierig und etwas aufdringlich. Karli musste dringend lernen ihre neuen Emotionen unter Kontrolle zu bringen. Der attraktive Mann blieb jedoch weiterhin in seiner Rolle, als lockerer Söldner und erzählte ausgeschmückt und mit purer Dramatik vom Drachen und dem Kampf, in dem er selbstverständlich, wie ein wahrer Märchenheld, gesiegt hatte. "Wow, dann bist du sicherlich ein meisterhafter Kämpfer." Beeindruckt blickte sie auf sein Katana, dann auf die ihren, die wie ein Kreuz auf ihrem Rücken in ihren verzierten Scheiden steckten und auf ihren nächsten Einsatz warteten. Wo waren eigentlich Tho und Rha die ganze Zeit über? So lange hatten sie sich noch nie von Karli entfernt und kamen spätestens nach einem Tag zurück. Hoffentlich war ihnen nichts zugestoßen. Eine Möglichkeit, um nach ihnen zu suchen, hatte sie nämlich nicht. Im Notfall konnte sie aber definitiv auch ohne die zwei Geister kämpfen."Klingt ja echt spannend. Aber hast du schon mal einen Hohen Drachen gesehen? Oder sogar einen Flug auf seinem Rücken erlebt?" fragte Korina schließlich, nach dem Leeren ihrer Teetasse. Klang' ja fast so, als wäre sie nicht einmal halb so verwundert über seine Geschichte. Konnte aber auch überspielter Neid von ihr gewesen sein. Karli leerte inzwischen auch ihren Tee und bedankte sich herzlich bei Brom für die Gastfreundschaft.
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85

Montag, 20. August 2018, 19:13

Korinas Frage war ein wenig seltsam. Hohe Drachen zu sehen könnte sich wenn man nicht in den Kerngebieten lebte schwierig sein, noch zumal jemals einen zu reiten. Die Vorstellung war schon sehr fantasiereich. Jedoch konnte er nicht leugnen dass er nicht ein wenig neugierig wäre wie das so wäre, da die hohen Drachen mit den Menschen kommunizieren können und ein untereinander abgestimmter Trip sicherlich eine interessante Erfahrung wäre. "Da muss ich dich leider enttäuschen Korina, aber das Vergnügen hatte ich leider noch nicht. Wäre sicherlich eine tolle Erfahrung so durch die Lüfte mit einem Partner wie einem hohen Drachen fliegen zu können." - Karli hingegen lies nicht locker, schwärme förmlich von seiner Stärke und betrachtete seinen treuen Begleiter, seine Waffe - seinen Partner und Freund der Ihn schon oft aus einer brenzligen Situation geholfen hatte. Dabei merkte er erst jetzt die Waffen die Sie trug. Auch zwei Katanas. Seltsame Wahl, gerade weil Katana nicht gerade die optimalsten Waffen waren wenn man diese Doppelt geführt nutzen möchte. "Meisterhafter Kämpfer? Noch lange nicht. Ich hab noch einen weiten Weg vor mir wenn ich einer der stärksten Söldner werden möchte." dabei blickte er Brom an, der eine Mine zog, die nichts Gutes verhieß. Diese zog er nur wenn er kurz davor war wirklich durchzudrehen. Und dass er Viska dabei anblickte verhieß dabei keine rosigen Aussichten für alle Anwesenden. Bester Weg: Flucht! "Aber so wie ich den alten Mann hier kenn will er noch ein wenig mit seiner Tochter alleine sprechen. Wollt Ihr zwei mich begleiten? Wenn ihr die Fähre heute Abend nutzt haben wir ja genug Zeit uns noch ein wenig in der Stadt umzusehen." Er pausierte kurz und deutete beiden an mit Blicken dass Sie den Hinweis lieber ernst nehmen sollten. "Danke nochmal für den Tee Alter Mann!" er hatte schon nicht mehr mitgezählt wie oft er den Frührentner nun schon alter Mann genannt hatte. Aber noch hat er Ihn dafür nicht gelyncht, also dürfte es ja in Ordnung sein oder?

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86

Montag, 20. August 2018, 20:43

Leo schien beeindruckt zu sein von Korinas Erzählung. "Die kalten Winter in Drakenvhar vermisse ich zwar nicht, aber dort aufzuwachsen hat doch schon seine Vorteile." sagte die Schwertkämpferin grinsend.
Nun, da sie alle ihren Tee getrunken hatten, schlug der Söldner vor, bis zum Abend noch ein wenig in die Stadt zu gehen. Dabei sprach er vor allem Korina und Karli an, Viska wollte er wohl die Chance geben, mal wieder etwas Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. "Gute Idee. Nochmal das Festland auskosten, bevor wir für sechs Tage auf dem Schiff sitzen." antwortete Korina und stand auf. "Wir könnten ja in ein Theater gehen oder so. Pysajel soll ja ziemlich bekannt sein dafür." Bevor sie den Laden verließ, blickte sie noch mal Brom an. "Nochmal Danke für den Tee. Ich bin eigentlich kein großer Teetrinker, aber solche Werke können selbst Banausen wie mich leicht überzeugen."
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87

Dienstag, 21. August 2018, 09:45

Leider wurden Korina's Erwartungen von Leo enttäuscht. Er hatte keinen Hohen Drachen gesehen, noch war er jemals auf einem geritten. Karli enttäuschte das ganz und gar nicht. Allein einem niederen Drachen begegnet zu sein war doch schon genug Ehre. Und die Vorstellung, dass man Drachen überhaupt reiten konnte, war wohl eher eine Märchenvorstellung. Diese majestätischen Wesen würden sich damit nur unterordnen und das würden sie sicherlich niemals mit sich anstellen lassen. "Aber so wie ich den alten Mann hier kenn will er noch ein wenig mit seiner Tochter alleine sprechen. Wollt Ihr zwei mich begleiten? Wenn ihr die Fähre heute Abend nutzt haben wir ja genug Zeit uns noch ein wenig in der Stadt umzusehen." fragte der Mann mit dem Katana, als auch die Wolfswandlerin den düsteren Blick von Brom bemerkte. Korina willigte jedenfalls ein und schlug vor in ein Theater zu gehen, um sich die Zeit bis zur Abreise zu vertreiben. Karli passte dies aber überhaupt nicht. Im Stamm musste sie regelmäßige Anwesenheit in diesen Etablissements zeigen, da dies zum guten Ton von Adligen gehörte und für kulturistisches Interesse stand. Also versuchte sich die Wolfswandlerin herauszureden: "Ich bin wirklich kein Fan von solchen Einrichtungen. Außerdem will ich etwas von der Stadt und dem Meer sehen und nicht in dunklen Räumen mit fremden Gestalten hocken." Brom nur freundlich dankend zunickend verließ' sie das Teehaus und lehnte sich draußen mit dem Rücken gegen die Wand, um auf ihre Begleiter zu warten.
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88

Dienstag, 21. August 2018, 19:42

Hokulani hätte nie gedacht, dass sie so viele Menschen mal als nervig empfinden würde, aber sie tat es - denn niemand achtete auf sie oder den armen Amen! Nein, im Gegenteil, die Leute auf dem Markt rempelten sie sogar eher noch an als dass sich irgendjemand mal erbarmen und ihnen helfen würden. Doch irgendwann schafften sie es aus der Masse heraus und kamen in die Nähe des Hafenrandes, in Richtung des Wassers. Doch kurz bevor Hokulani etwas zu Amen sagen konnte kippte er um. Und fiel nach vorne über. Ein Glück NICHT in das Wasser, denn auch wenn Lani sich vielleicht selbst über Wasser halten konnte, eine Rettungsschwimmerin war sie noch lange nicht.
"Oh nein, Amen!" Rief sie erschrocken aus und versuchte ihn auf den Rücken zu drehen, was misslang. Stattdessen kratzte er sich auch noch die Stirn auf, na toll. Eine Stimme riss sie aus der aufsteigenden Panik, eine blonde Frau kam auf sie zugerannt. Hokulani war ihr auf dem Weg in diese Stadt auf der Fähre öfter mal über den Weg gelaufen, hatte sich jedoch nie getraut nach ihrem Namen zu fragen. Anscheinend kannte sie jedoch Hokulani selbst.
"Amen.. hat einen fiesen Fisch im Meer angefasst und jetzt tut ihm alles weh. Und er hat Fieber." Letzteres kannte sie gut, das hatte sie auch schon oft gehabt, allerdings immer wenn sie zu lange in der Kälte gespielt hatte. "Und mir ist auch schon ganz warm!" Ihre Arme, ihr Nacken und ihr Gesicht glühten - wer die Kleine sah würde wohl einen Sonnenstich vermuten. Doch dafür hatte sie jetzt keine Zeit! "Und er hat so aufgequollene Dinger an den Händen!" Sie hielt eine von Amens Händen hoch und deutete auf die rot glühenden Quaddeln die sich dort bildeten. "Es tut mir so Leid, es ist alles meine Schuld!" Sie begann zu weinen, da ihr das böse Ende des Spiels ins Gedächtnis gerufen wurde.

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89

Dienstag, 21. August 2018, 19:47

Korina erzählte noch dass Sie aus Drakenvhar stammte, also dem Land der Drachen, wirkte dabei auch sehr stolz, was Leo verstehen konnte. Auf seinen "Vorschlag" hin stimmte Sie Ihm auch zu und schlug vor, dass die doch ein Theater besuchen könnten bevor Sie sich bei Brom bedankte und den Laden verließ. Karli stimmte auch zu aus dem Laden zu gehen, war jedoch von der Idee eines Theaters nicht so begeistert. Leo war ebenfalls kein Fan davon, weil es Ihn an seine Vergangenheit und all diese langweiligen Feste und Bälle erinnerte, die er als Kind immer besuchen musste. Draußen mit den beiden Damen angekommen stimmte er also zumindest was das Theater anbelangte Ihr zu "Die Theater müsste ich auch passen. Ich kenne die Aufführungen hier bereits gut und kann schon nicht mehr zählen wie viele ich besucht habe um meine Zeit zur Abreise zu vertreiben. Das war genug Kulturschock für ein Leben." Wobei Sie dann aber beim Punkt angelangt waren wo Sie sich um etwas Beschäftigung kümmern mussten. "Bis auf genanntes bin ich flexibel bis heute Abend frei, also wenn Ihr irgendwelche Wünsche habt schießt los, ich bin ganz Ohr zwei so liebreizende Damen begleiten zu dürfen. Viska wird schon den Weg kennen, kennt ja Ihren Heimatort wie ich meinen die wird schon klar kommen."

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90

Dienstag, 21. August 2018, 20:15

Seamus aß seine Mahlzeit und gab dem Echsendämon dann seine Antwort. Theater also war sein Vorschlag. Rhord war sich unsicher, irgendwas sagte ihm, dass das nichts für ihn sein würde, andererseits... "Ich war noch nie im Theater gewesen, ich könnts also zumindest ne Chance geben."
Der Echsendämon hatte keinen Schimmer von Kultur oder was "Theater" eigentlich ist und daher kam der Gedanke ganz verlockend es zumindest einmal zu probieren.

@Night Zap:

Raisen

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91

Dienstag, 21. August 2018, 21:18

Amen hörte einen dumpfen Knall und spürte etwas Warmes auf seiner Stirn. Seine erste Vermutung ging in die Richtung, dass er geschlagen wurde, aber...war er nicht eben noch mit Hokulani unterwegs? "Es- t- Lei-, -uld!", der Weißhaarige hörte gedämpfte Stimmen, aber sonst war alles schwarz. Dazu wurde ihm unglaublich heiß und er war irgendwie auch müde. Ein guter Schlaf wäre ihm jetzt...mehr als...Willkommen.

"Endlich habe ich dich gefunden!", hallte eine weibliche Stimme durch die Dunkelheit. Der Junge lag inzwischen auf seinem Rücken und setzte sich auf. Die Hitze und die Müdigkeit waren weg, aber er konnte absolut nichts sehen. Er war umhüllt von vollkommener Dunkelheit. Was ist das nur für ein Ort? Das nächste Geräusch, dass er hörte waren Schritte, die sich ihm näherten - plötzlich stoppten sie und alles verstummte wieder. "Amen, du darfst nicht sterben, ich brauche dich doch~!", vor seinem Gesicht flackerte ein Licht auf und der Junge zuckte etwas zurück, als er die stechend roten Augen sah. Das war doch...Menhit? "Wo bin ich hier?", fragte Amen und sah um sich, konnte aber nur einen endlosen See aus Dunkelheit erblicken. Doch das bekannte Gesicht vor ihm beruhigte ihn. "Ich würde sagen, so Nahe warst du dem Tod noch nie", erklärte Menhit kühl, "...was mich überrascht. Immerhin handelt es sich um dich. Ein Wunder, dass dir Shinra noch vertraut...allerdings hat sie inzwischen keine andere Wahl mehr." Amen stockte der Atem...das war nicht..."seine" Menhit, sondern...die andere...?

Das Licht vor Amen und Menhit verdunkelte sich. "A- AMEN!", alles was der Weißhaarige hörte war eine Mischung aus Geschrei und Geheule. Dazu fiel ihm eine Person um den Hals und umarmte ihn.

"...Menhit?"

92

Mittwoch, 22. August 2018, 00:55

"Amen.. hat einen fiesen Fisch im Meer angefasst und jetzt tut ihm alles weh. Und er hat Fieber.", begann Hokulani zu erzählen. Sie schien ein wenig durch den Wind zu sein, nur zu verständlich, schließlich war sie noch ein kleines Mädchen und Amen ging es echt übel, so auf dem ersten Blick. "Und mir ist auch schon ganz warm!" Ja ganz klar, wenn man den Sonnenstich mal ansah, den sie sich zuzog. Im schlimmsten Fall war es sogar ein Hitzschlag, dem Mädchen muss auch geholfen werden, doch sie fürchtete dass Amen in wesentlich höherer Gefahr schwebte. Und er hat so aufgequollene Dinger an den Händen!", folgte noch als Information von der vollkommen aufgeregten Kleinen. Tatsächlich. Vitaya tippte entweder auf das Gift des Quellgiftthunfisches, der in diesen Gewässern beheimatet war, oder auf einen allergischen Schock. Es würde von hoher Wichtigkeit sein, zu erfahren um was für einen gottverdammten Fisch es sich handelte. Allerdings machte sich jetzt Hokulani auch noch Vorwürfe: "Es tut mir so Leid, es ist alles meine Schuld!" Vitaya nahm sie erstmal in den Arm: "Quatsch, kleine. So etwas passiert, lass mich Amen kurz helfen und in Kürze ist er quietschfidel!" Vitaya hob Hokulanis Kinn sanft von unten mit der Hand an, sah ihr zuversichtlich in die Augen und erklärte: "Alles wird wieder gut, du wirst sehen." Doch der ernst der Lage musste gewahrt bleiben, daher stand sie schnell auf und erklärte bestimmt: "Wir müssen euch erstmal aus der Sonne bringen, die tut euch nicht gut. Am besten in meine Kabine." Vitaya wusste zumindest dass dort aktuell keiner war und sie ihr ganzes medizinisches Gear dort hatte.

Also nahm Vitaya schnell ihre Kraft zusammen und packte Amen, um ihn hochzuheben. Da wäre ein starker Mann an ihrer Seite wirklich hilfreich gewesen, aber es musste so gehen. Sie platzierte Amen auf ihrem Bett und wies Hokulani an, sich selbst auf das ihres noch unbekannten Zimmernachbarns zu setzen. Vitaya brachte beiden erstmal kühle Lappen, die sie auflegen sollten. Halft ja sowohl gegen Sonnenstich als auch Fieber. "Hokulani, sag mal ...", eröffnete die dunkelblonde junge Dame, " ... kannst du den Fisch beschreiben, den Amen angefasst hat?" Vitaya musste erstmal wissen, ob es sich um den dämlichen Quellgiftthunfisch handelte oder nicht. Sonst könnte sie Amen nicht richtig behandeln. Kurz blickte sie das Gesicht des Jungens. Es wirkte sehr angestrengt, wie als würde er gerade irgendetwas verarbeiten. Der arme. Von allem, was Vitaya die letzten Tage mitbekommen hatte, war Amen ein wirklich gutmütiger Mensch, eigentlich viel zu lieb für diese Gruppe von Verbrechern und Hokulani. Eigentlich ein ziemlicher Langweiler. Er hatte es von allen hier mit am wenigsten verdient, so jung zu sterben. Vitaya würde dies nicht zulassen. "Halte durch, Amen."

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Brandon genoss einen wirklich guten Braten in einer netten Gaststätte in Pysajel. Der ehemalige Ritter hatte das wirklich gebraucht, so sehr wie ihn der Kampf mit dem Winddämon mitgenommen hat. Das war ein guter Freund von mir, Brandon. Ich hoffe, dass sein Tod es wert gewesen ist. Deshlar kam Brandon nicht so vor, als bedauerte er den Tod des Winddämons wirklich. Deshlar war sowieso jemand, vor dem sich Brandon hütete, ihm zu vertrauen. Zwar wäre der ehemalige Ritter ohne den Dämon niemals so stark geworden wie er jetzt war, aber das änderte nichts daran, dass Deshlar selbstsüchtig war und nur seine eigenen Ziele verfolgte. Brandon wollte diesen Pakt so schnell erfüllen, wie er nur konnte, auch wenn das bedeute, dass er erheblich schwächer werden würde. Manchmal frage sich der Ritter, was ihn nur zu all dem getrieben hatte. Warum musste er sich in die Zeremonie einmischen?! Und warum ergab er sich nicht einfach seinem Schicksal in dieser Zelle. Sein Tod wäre ein gütiger, schneller gewesen. Er hatte sein Leben ohnehin verwirkt! Und jetzt lebte er in Schande, ohne Sinn und das einzige was ihn noch antrieb, war Rache. Er würde sie alle umbringen. Alle die ihm das genommen haben, was er hatte. Trotzdem fühlte sich Brandon so leer. Kira war der erste Mensch seit langem, der diese Leere zu füllen vermochte. Es war seltsam.

Brandon bezahlte und verließ die Gaststätte. Er ging an den Strand, unweit vom Schiff und begann dort mit einigen Übungen. Er musste fitter werden, stärker, präziser, wenn er diese Abenteuer durchstehen wollte. Das zeigte ihm dieser Abend um die Ermordung von Fürst Niccolo. Hastig machte er Liegestützen. Immer mehr, immer schneller!

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Pseudo« (22. August 2018, 00:55)


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93

Mittwoch, 22. August 2018, 17:26

Sowohl Karli als auch Leo stimmten gegen Korinas Vorschlag. Dann mussten sie sich eben was anderes einfallen lassen. "Keine Ahnung, was man sonst machen könnte. Wenn du Sonne willst, Karli, können wir uns ja irgendein Café mit einer sonnigen Terrasse suchen, aber so kurz nach dem guten Tee passt das auch nicht." Dann fiel ihr noch etwas anderes ein, dass sie allein zu erledigen hatten. Der Kampf mit den Banditen in Killius war jetzt auch schon ein paar Tage her, und der nächste Teil der Reise würde noch länger dauern. Sie sollte lieber noch etwas "ernten" gehen, bevor das Schiff noch wegen schlechter Wetterverhältnisse Verspätung bekam und ihr die Zeit auslief.
"Da fällt mir ein, es gibt noch was, dass ich besser noch auf dem Festland machen sollte. Ist aber was privates." Sie hatte Karli noch nicht über ihren Fluch erzählt, und auch wenn Leo ihnen bei der Rettung von Noires Vater helfen würde, so würde sie trotzdem niemals auf die Idee kommen, ihm die Wahrheit über den Rabenteufel zu erzählen.


Rhord schien an Theatern interessiert zu sein. "Schön, dann suchen wir uns eine gute Vorstellung. Ich mag Theaterstücke sehr. Das Leben eines Dämons kann lang und eintönig werden, da sind erfundene Geschichten ein guter Weg, um sich die Zeit zu vertreiben."
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94

Mittwoch, 22. August 2018, 19:39

Hokulani nickte als die blonde Frau gut aus sie einredete. Sie wurde ihr von Sekunde zu Sekunde sympathischer auch wenn sie immer noch schreckliche Angst um Amen hatte. Das mit der Sonne verstand sie allerdings nicht wirklich, war die Sonne etwa daran Schuld, dass es Amen so schlecht ging? Sie dachte das wäre der Fisch gewesen? Sie folgte der Blonden auf ihre Kabine des Schiffs das so viel größer als die Fähre war auf der sie zuvor gewesen waren.
"Bist du eine Ärztin?" fragte sie Vitaya neugierig als sie all die Sachen in ihrem Zimmer sah und setzte sich brav auf das Bett gegenüber, sie wollte nicht im Weg stehen. Außerdem war es gut hier im Kühlen zu sein. "Der Fisch war.. so weich und wobbelig und war im innen Drin so blau leuchtend. Eigentlich voll schön.. und er hatte so lange dünne Dinger die unten dran hingen." Beschrieb sie die Qualle so gut sie konnte. "Deshalb hab ich den Amen zugeworfen, damit er ihn auch mal ansieht." Sie schniefte laut. Hoffentlich starb Amen nun nicht!
"Ich wollte das alles nicht.." flüsterte sie und sah zu Boden.

Nakoa hatte inzwischen einen Kräuterladen gefunden, allerdings hatte der zu. Beschissenes Timing aber auch! Einen Einbruch wollte und konnte er bei Tageslicht nicht riskieren, doch sich in den nächsten Tagen zum Deppen zu machen in dem er die ganze Zeit kotzte? Das war eigentlich auch keine Option.. verärgert ging er vor dem Laden auf und ab und überlegte.

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95

Mittwoch, 22. August 2018, 20:20

Noire vertrieb sich jedenfalls die Zeit damit, weitere Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten der Hafenstadt anzusehen. Auch besuchte Sie die örtliche Niederlassung einer Handelsgilde, welche Zeitgleich als zentrale Anlaufstelle für die Söldner diente. Die Aufträge hier waren größtenteils auf die nahe Umgebung beschränkt. Aufträge die in weitere Entfernung führten waren so gut wie nicht existent. Entsprechend hielten sich auch viele Söldner hier auf, genossen bei den Tischen ein kühles Getränk und lachten, feierten ausgiebig den Verdienst des letzten Auftrages, den Sie nun gerade auf den Kopf schlugen. Noire schüttelte den Kopf, das war etwas was sie an gewöhnlichen käuflichen Klingen nie verstehen wird - und möchte. Aufträge erledigen nur um es zu ertränken damit man den nächsten Auftrag machen müsste. Ihr abwertender Blick traf auch die von verdutzen Starren, denn die Rüstung war auffällig für den Bereich wo Sie sich aufhielt. Sie hatte auch sehr extravagante Klamotten gekauft, was sich nicht leugnen lies. Doch Ihren Zweck erfüllt sich fabelhaft sollte es soweit sein und außerdem wird ein Ziel in der Nacht eh keine Zeit finden, auf ihre Klamotten zu achten. Es gab zumindest keine neuen Infos die über das allgemeine Söldnernetzwerk der Händler liefen also war dieser Zwischenstopp auch wieder erledigt. Die Mittagsstunde nahte, weshalb Noire trotz ihres guten Frühstücks sich eine Kleinigkeit am Fischmarkt gönnte, in dem sie gebratenen oder geräucherten Fisch am Stil kaufte, eine schnelle und bekannte Mahlzeit die einfach und günstig zu erhalten war. So fand auch der frisch gefangene Fisch einen guten Zweck, denn er füllte die Mägen der armen Menschen. So war dann auch die Zeit gekommen, dass Noire sich in die Vorstellung begab und sich ein Stück des Theaterprogramms zu Gemüte führte. Die Vorstellung war recht gut besucht, dafür dass es ein Stück war, was bald aus dem Programm genommen werden sollte. Noire saß gespannt auf ihrem Sitzplatz, angenehm wie er war, doch hatte sie nicht bedacht dass die Vorstellung doch ganze geschlagene dreieinhalb Stunden dauerte. Da waren selbst die gemütlichsten Sitzplätze eine Zumutung, da man absolute Ruhe von jedem Gast erwartete. Sie konnte zwar oft ruhig in einer Position verharren, aber das war eine neue Herausforderung für Sie. Entsprechend ausgelaugt aber deutlich zufrieden endlich eine richtige Theatervorführung erlebt zu haben ging Sie aus dem Theater und streckte Sich dabei erstmal ausgiebig. Es war langsam Zeit zum Schiff zurückzukehren doch eine auffällig gekleidete Person mit pink orangenen Haaren weckte Ihre Aufmerksamkeit, als diese wie von Tieren gejagt auf und ab wanderte. Jetzt wo Sie darüber nachdachte hatte Sie ihn auch die ganze Zeit auf der Fähre Flussabwärts nicht gesehen. Hatte das den Grund dass er vor einem Kräuterladen stand? Etwas neckend sprach Sie ihn an, den Charmeur, um Ihn abzulenken. "Brauchsen Sie etwas bestimmtes werter Herr? Wenn es nichts Kompliziertes ist kann ich es Ihnen sicherlich mischen.

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96

Mittwoch, 22. August 2018, 22:56

Die Option blieb bestehen. Der Einbruch. Der Laden hatte sicher einen Hintereingang? Nakoa wollte nicht zu viel Zeit in der Stadt verbringen, er hatte schließlich nur kurz Kräuter kaufen wollen und dann zum Strand gehen, er wollte Hokulani nichtzu lange mit Amen alleine lassen - auch wenn er dem Jungen vertraute wollte er seine Tochter einfach nicht zu lange alleine lassen.
Aus den Gedanken gerissen von einer bekannten Stimme sah er zu Noire hinunter. "Oh." Erwiderte er überrascht und für einen kurzen Moment verdattert über ihre Tonlage. "Ich wusste nicht, dass du dich mit Kräutermixturen auskennst!" antwortete er mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen, dennoch sah man ihm an das er immer noch ziemlich blass war und nicht unbedingt die Lebensfreude in Person. "Eigentlich bin ich nur hier um.. äh.. " Er seufzte und sah sich kurz um. "Um etwas gegen Seekrankheiten zu kaufen."


@Soren:


97

Mittwoch, 22. August 2018, 23:23

Nakoas Reaktion uns sein Auftreten waren grauenhaft. Was ist aus dem blühenden, von Kraft und Männlichen Irrsinn geworden den Noire von Ihm kennenlernen durfte. Stattdessen steht vor Ihm ein gebrochener Mann, blass als hätte man Ihm sein Leben ausgesaugt. Selbst als er zu Ihr sprach war das nicht der Kämpfer, den Sie als Kampfgefährten und Möchtegern-Casanova kennenlernen durfte. Doch das hatte einen berechtigten Grund. Seekrankheit. Das erklärte auch warum er sich nie blicken ließ. Da niemand das Häufchen Elend sehen sollte - sei es einfach der gebrochene Mann oder das Erbrochene. Irgendwo konnte Sie Zweites verstehen aber das erste war wieder typisch Mann. Immer dieser übertriebene Stolz den Sie versuchen zu beschützen dass dieser nicht brechen würde. Da kennt Sie ein paar von der Sorte in der Familie. Nach außen hin die großen, starken Männer und kaum sind Sie krank sind Sie wie Kleinkinder. Wie Noire das satt hatte! Doch sie konnte den armen nicht seinem Schicksal überlassen, wenn Sie bedenkt dass die Schiffsfahrt wesentlich schlimmer als die Fähre sein dürfte und auch länger. Hokulani wird sicherlich keine Lust haben dauerhaft auf ihren kranken Vater aufpassen zu müssen. "Einfache Medizin, selbst angeeignet. Musste viel herumprobieren. Jeder hat klein angefangen. Aber mit Unterstützung aller und genug Theorie und Praxis, Naturkenntnisse klappt das wichtigste ganz gut" meinte Sie nur schlicht als Sie ihn ins Gesicht sah. "Du siehst schrecklich aus." konnte Sie sich nicht verkneifen als Sie nach entsprechenden Zutaten überlegte um eine schlichte Medizin zu produzieren. Dafür bräuchte Sie aber neben schlichten Kräutern noch etwas Ingwer. "Ich kann dir vor der Abreise noch etwas zusammenmischen, brauch nur ein wenig frischen Ingwer, am besten eine Ingwerwurzel am Markt. Und einen Platz für den Mörser. Das dürfte auf dem Schiff oder vor dem Schiff gut klappen." einige Grundlegende Pulver oder zerkleinerte Kräuter hatte Sie in ihrer kleinen Reiseapotheke, die sie ja vollständig aufbrauchen kann, da Sie den Vorrat zuhause wieder auffüllen kann. Entsprechend kann Sie damit großzügig Medizin herstellen. Keine Langfristige Lösung, die aber die Symptome bessern sollten.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Soren« (22. August 2018, 23:23)


98

Donnerstag, 23. August 2018, 00:09

"Bist du eine Ärztin?", fragte Hokulani Vitaya. "Kann man so sagen.", erklärte Vitaya gelassen. "Der Fisch war.. so weich und wobbelig und war im innen Drin so blau leuchtend. Eigentlich voll schön.. und er hatte so lange dünne Dinger die unten dran hingen." Was zur Hölle war das für ein Fisch?! Doch dann kams ihr ... das Mädchen sprach von einer Qualle! Damit war der Quellgiftthunfisch schon mal vom Fisch und soweit Vitaya wusste, gab es in diesem Gewässer keine giftige Quallen ... also zumindest keine, deren Gift solche Symptome hervorrief. Nach Hokulanis Beschreibung handelte es sich wohl um den Saphirstrahler, der absolut ungefährlich war. Also war es eindeutig ein allergischer Schock! Hokulani erzählte, dass sie ihn Amen wegen seiner Schönheit zugeworfen hatte. "Ich wollte das alles nicht.." Vitaya versuchte sie zu trösten. "Das weiß ich doch, Kleine."

Vitaya musste schnell das Anitallergiekum zusammenstellen. Zum Glück hatte sie auf dem Markt heute einige nützliche Zutaten kaufen können. Es dauerte nicht lange und dann hatte sie ein Mittel parat, das sie Amen recht rabiat einflößte. Je schneller, desto besser. Sie tauschte noch mal die feuchten Lappen aus und gab Hokulani ein Beruhigungsmittel. Jetzt konnte sie nur noch abwarten. Warten und hoffen, dass es hilft. Und so verging Stunde um Stunde ...

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@Nadzieja:, @Raisen:

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

99

Donnerstag, 23. August 2018, 01:58

Seamus ging auf Rhords Interesse auf ein Besuch eines Theaters ein. Allerdings hatte er nicht alles mitbekommen, was der Typ ihn antwortete, da er für einen Moment jemanden die Straße runtergehen sah, nur um in eine andere Seitengasse hineinzugehen. Jedenfalls, das nächste Vorhaben war beschlossen.

Sie gingen in ein Theater, welches Seamus aussuchte. Er suchte extra für Rhord auch ein Stück aus, dass auch zumindest etwas Action beinhaltete.
Einandhalb Stunden später war es auch schon wieder vorbei und die beiden verließen das Theater unter einigen bösen Blicken.

Rhord war ehrlichgesagt verwirrt. Das soll Theater sein? Irgendwelche Typen, manchmal merkwürdig gekleidet, ein Mann sogar als Frau, was sehr bizarr aussah, trugen ihre Streitereien, Romanzen und all dem Kram auf einer offenen gut einsehbaren Fläche aus. Dabei war deren Tonlage manchmal merkwürdig übertrieben.
Irgendwann brach auch ein Kampf aus, aber Rhord konnte mit Leichtigkeit erkennen, dass niemand vorhatte jemand anderes irgendwie ernsthaft zu verletzen. War Theater also auch eine Art Übungskampf?
Rhord war schon am überlegen, ob er vielleicht mitmachen könnte bei diesem Kämpfchen und fragte den neben ihm sitzenden Seamus, ob er mitkommen wolle. Dieser brauchte einen Moment, um zu realisieren, was er gemeint hatte, ehe er ihn gerade noch so stoppen konnte, um ihm zu erklären, dass das keine gute Idee sei. Doch es fiel schwer bei den ganzen "leise" zischenden anderen Zuschauern Rhord zu erklären, dass das alles nur Show ist und nicht echt. Als Seamus das dann doch irgendwann geschafft hatte, war Rhord immer noch verwirrt. Warum das alles? Warum so viel Wirbel um eigentlich gar nichts? Der Dämon tat sich schwer zu verstehen, was die Menschen daran unterhaltsam fanden. Okay, ein paar Stellen waren nett anzusehen, aber das war doch nicht etwa alles... Oder? Auf einmal war es dann vorbei, wenige Minuten nachdem jemand seinen Widersacher "erschlug" und seinen Sieg gefeiert hatte. Es tauchten nochmal alle auf und verbeugten sich vor dem Publikum und das wars.

"Ist Kultur immer so... ähm... merkwürdig? Gewöhnt man sich daran?", fragte er nun endlich draußen seine Begleitung
Vielleicht ist Kultur ja ähnlich wie Alkohol und man gewöhnt sich erst nach einiger Zeit daran? Das war zumindets die eheste Erklärung, die dem Echsendämon in den Sinn kam.

@Night Zap:

100

Samstag, 25. August 2018, 00:12

Hokulani heulte trotzdem noch ein bisschen weiter, irgendwie tat das gut. Die blonde Frau deren Namen sie sich in all der Hektik nicht zu erfragen traute gab ihr eine Tasse mit Flüssigkeit drin und Hokulani trank sie brav aus. Es schmeckte komisch aber schien nur Wasser mit Geschmack zu sein. Hokulani heulte noch ein bisschen mehr, weil es sie beruhigte.

"Das würdest du tun?" Nakoa hatte Tränen in den Augen, so dankbar war er Noire in diesem Moment. Diese beschissene Seekrankheit hatte er komplett verdrängt - bei der Überfahrt von Iridae auf's Festland war es ähnlich schlimm gewesen, doch damals hatte er sich Medizin kaufen können. Dieses Mal war es anders. "Das wäre.. ich wäre dir unendlich dankbar, Schöne!" Erwiderte er und gewann so langsam etwas mehr an Selbstbewusstsein zurück. "Hättest du Zeit das Zeug jetzt kaufen zu gehen?" Er konnte sich gerade noch abhalten ein 'Ich begleite dich auch' hinzuzufügen da die Katzendame das sicher voraussetzte. Er hatte zwar den Drang Hokulani so schnell wie möglich wieder zu finden, doch wenn er weiter so geschwächt war wie in letzter Zeit war er ihr kein gutes Vorbild oder gar eine große HIlfe.

@Soren: @Pseudo: