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Night Zap

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1 081

Freitag, 11. Januar 2019, 15:47

Nina sah dem Spektakel gespannt zu, fühlte sich aber auch etwas fehl am Platz. Sie war zwar stark, aber seit ihrem Erwachen hatte sie ihre Kräfte noch nicht so richtig ausprobiert. Außerdem war die Stärke, durch die sich Amen und Shinra gerade mit Menhit messen konnten, eine andere als die Kraft, die ein Krieger oder Dämon hatte. Irgendjemand anderes wäre hier ein drittes Rad am Wagen, und solange der Kampf nur in der Geisterwelt stattfand, konnte Korina ja auch nicht mitkämpfen. Aber der Kampf war sehr beeindruckend. Nina konnte die Macht spüren, die Amen und Shinra durch ihr Band erreicht hatten. Es war viel stärker als Vaters Bande, die die Dämonin mit Korina oder dem Schwert verbanden. Noch stärker sogar als beim Vertrag mit ihrem Lehrmeister vor unzähligen Jahren, der wie ein Onkel für sie gewesen war und sie zum Dämon gemacht hatte. Dies war keine geliehene Kraft, sondern vereinte Kraft.

Ein plötzlicher Knall lenkte Korina und Nina ab. Es hörte sich fast so an wie Donnergrollen, und er kam eindeutig aus dem Haus. Und er war nicht dem Kampf hier im Ballsaal entsprungen, denn auch Korina konnte es hören. Anscheinend war Menhit nicht der letzte verbleibende Gegner. "Ich glaub, hier können wir nichts machen, Nina. Wir sehen besser nach, woher das Donnern kommt."
Sie verließen den Saal und rannten die Treppe hoch. Der Geruch von Rauch waberte ihnen entgegen. Anscheinend fand ein Kampf in der Bibliothek statt.
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@Raisen: @Tobi:

Raisen

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1 082

Freitag, 11. Januar 2019, 21:50

"Deinen Namen reinwaschen kannst du anderen Leuten überlassen. Was ich aber Anbieten kann ist ein neuer Arbeitgeber falls du noch interessiert bist... Zumindest wenn die ganze Sache hier vorbei ist. Es ist nämlich erstaunlich "Ruhig" geworden hier", sprach Rouge und sie hatte recht - es war nichts zu hören. Zumindest noch nicht. "Ich denke nach heute werde ich sowieso arbeitslos sein", scherzte Jacob schließlich und nahm das Angebot von ihr an, "Dazu sage ich natürlich nicht nein." Auf eine Sache hatte Jacob allerdings vergessen, die er eventuell erwähnen sollte: "Melsen hat zusätzlich noch so eine Frau angeheuert, die weder Ulf noch ich kannten und sie soll gefährlich sein...ich weiß nicht, das könnte die Frau sein, die durchs Fenster gekommen ist." Jetzt wo er so darüber nachdachte: Wie zur Hölle ist diese Frau durchs Fenster gekommen? Sie sind im dritten Stock! "Ich denke du solltest die anderen warnen oder ihnen helfen, sofern es nicht zu spät ist." Diese dunkelhaarige Frau mit dem weißen Schwert war auf jeden Fall stark - das hatten sowohl Rouge als auch Jacob gemerkt.

@Soren:

1 083

Samstag, 12. Januar 2019, 01:27



Insgesamt war es nicht abzustreiten, dass Lauriam bislang den größeren Schaden abbekommen hatte. Und nicht nur das, Arlenes derzeitiger Zustand wird durch die sich weiter ausbreitende Hitze sich schnell wieder normalisieren. Doch der Spezialagent sah auch einen Lichtblick.

Arlene auf der anderen Seite sah sich ebenfalls derzeit im Vorteil, verging der Kampf doch bisher fast so wie sie es wollte. Die Vorbereitungen waren fast alle abgeschlossen, es bedarf nur noch ein paar Schritte, um die Sache perfekt zu machen. Sie näherte sich vorsichtig dem Spezialagenten, immer darauf achtend, ob der Magier wieder anfängt einen Zauber zu wirken. Derweil umhüllte sie ihre Wurfmesser an der Spitze wieder mit Dunkelheitsmagie und beendete daher auch die Aufladung dieser mit Elektrizität. Sie ging in einen frontalen Angriff über und versuchte mit der rechten Messerklaue zuzustechen, startete während des Stichangriffes aber auch mit der linken Messerklaue horizontal schneiden zu wollen. Dem folgten rasand viele weitere Angriffe, denen Arlene auch unteranderem Tritte hinzufügte, bei welchen Lauriam es entweder schaffte auszuweichen oder mit seinen beiden Armen abzublocken, die paar Lektionen des Trainers sei dank. Verglichen zu Rouge wirkte Arlene noch langsam und auch die Kraft fehlte ihr, mit der er erst vor zwei Tagen Bekanntschaft gemacht hatte, aber die Technik an sich schien sie definitiv zu beherrschen und ohne die zusätzliche Verlangsamung mit dem Eis hätte die Dunkle Schwinge auch Probleme mitzukommen.

Diese versuchte vorallem nach hinten auszuweichen, wich aber bei Stichangriffen zur Seite aus. Die Angriffe trafen zuerst nicht, aber dies sollte sich ändern, als Lauriam für einen Moment schwummrig um seine Augen wurde - diese verdammte Illusionsmagie war sicherlich mal wieder schuld - und es nicht mehr rechtzeitig schaffte sich zu fangen und Arlene rechtzeitig davon abzuhalten eine ihrer Klinge in seinen anderen Arm zu rammen. Mit der anderen Hand ging sie auch noch auf die Brust, hier schaffte ihr Gegner es aber noch sie zur Seite wegzuschlagen, ohne sich dort zusätzlich zu verletzen. Nach dieser Aktion versuchte Lauriam mit seiner Sense nach Arlene zu schwingen - seine Armverletzungen ließen die Bewegungen lediglich schmerzen - und diese wurde zumindest an ihrem Bauch angeschnitten. Es war keine tiefe Wunde, da die Klinge selbst diese Hexe gerade noch so schliff. Sie selbst entfernte sich noch weiter von ihm weg.

1 084

Samstag, 12. Januar 2019, 01:28



Während das Feuer nun bereits eine Seite komplett eingenommen hatte und schon dabei war auf Boden und nahstehenden Bücherregalen auf den anliegenden Seiten umzuspringen, kicherte Lauriams Gegnerin wieder, so wie sie es am Anfang noch ein paar Male machte. Sie wirkte recht zufrieden. "Nun, ich glaube das war genug Arbeit für einen Tag. Jetzt fehlt nur noch eine Sache...", sagte sie laut und deutlich, sichergehend, dass Lauriam sie auch klar hören kann. Aufmerksam beobachtete dieser nun jede Bewegung von seiner Gegnerin. Diese holte aus einer weiteren Waffentasche an ihrem Gürtel, der neben einem ihrer Wurfmesserbeutel hing, einen Dolch raus. An dessen Griff wurde irgendwas umwickelt, aber da Arlene ihn in der Hand hielt konnte man nur die Enden erkennen. Es sah wie Papier aus. "Zeit das hier zu beenden!", verkündete sie und machte sich bereit den Dolch zu werfen. Lauriam verstand hierbei nicht ganz wieso sie es so offen ankündigte. Nun, zumindest ehe ihre Augen anfingen zu leuchten. Er kannte selbst diese Technik. Aber wie? Wie zur Hölle beherrscht diese Frau, die vielleicht ein paar Jahre jünger als er selbst sein könnte so viele Magien, wovon andere normalerweise glücklich sein konnte eine zu erlernen? Sie blickte in die Geisterwelt und irgendwie wusste er, wen sie dort sucht. Doch die Realisierung kam zu spät, denn wenig später warf sie den Dolch zur Seite, in der materiellen Welt in die Leere und landete im Boden.

"SIRADDA!", schrie auf einmal die Winddämonin in voller Sorge dem Spezialagenten in den Kopf, wahrscheinlich gar nicht daran denkend gerade mit ihm verbunden zu sein und einen Bruchteil einer Sekunde später schaute er auch schon auf die andere Seite. Dort sah er dort, wo dieses Miststück ihren Dolch hinwarf Siradda, die von magischen Ketten umschlungen war, die vom Dolch ausgingen und auf dem Boden lag. Nun erkannte er auch, dass um den Dolchgriff ein Papier mit einem Symbol drauf befestigt wurde. Symbolmagie, die einen Fesselllungszauber für Geister beherbergte?
Dieser Zauber... er kam ihm bekannt vor. Er hat ihn nie gesehen, doch die Beschreibung passte.

"Sieh mal was ich da für eine fette Beute gefangen habe! Die bewährten Geisterjägertricks sind eben immer noch die besten.", lobte sie sich selbst und lachte hämisch. "Da verfolge ich dich schon über den Ozean und sorge mich dich nie zu finden und auf einmal kommst du zu mir! Wie nett von dir! Und dann auch noch mit einem Geschenk für mich im Schlepptau. Ich weiß auch schon genau wo ich sie abstellen sollte!"

Lauriam gingen die Sicherungen durch, als er dies sah und hörte.
"Schnauze! Lass sie auf der Stelle frei oder-"
Der sonst so gefühlskalte Verbrecher wurde jäh vom Ziel seiner Wut unterbrochen.
"Oder was? Mich besiegen? Töten? Wenn du das könntest wäre das doch längst passiert, mach dich nicht lächerlich. Jedoch... ich habe eine bessere Idee!"
Sichtlich erfreut über die Reaktion ihres Gegners griff sie zur Waffentasche, aus der sie eben noch den einen Dolch geholt hatte. Gerade als sie reingriff, rannte Lauriam ihr so schnell er konnte entgegen mit der Sense im Anschlag. Sie wollte auch noch Aella fesseln. Das... das konnte er nicht zulassen!

Wäre sein Kopf doch nur in diesem Moment so rational und ruhig vorsichtig denkend wie gewöhnlich gewesen, hätte er diese Provokation einfach abgeschüttelt und sich erspart direkt in Arlenes Falle zu rennen.

"Wie lange ich auf diesen Moment gehofft habe! Das könnte gleich eeeetwas zwiebeln." Sie zog ihre Hand ohne etwas rauszuholen wieder aus der Tasche, positionierte sie wie ihre andere Hand geöffnet vor sich und feuerte mit diesen jeweils zwei Blitzstrahlen vor sich raus. Das Ziel war aber nicht ihr Gegner selbst, sondern die im Boden steckenden Wurfmesser um ihn herum, welche während des Kampfes durch den ganzen Raum verteilt wurden. Die Dunkle Schwinge war zuerst darüber verwirrt, ehe sowohl links als auch rechts von ihm jeweils aus zwei Messern gefühlt hunderte sehr dünne Elektrofunken geschossen kamen. Der Spezialagent bemerkte gerade noch, dass diese seine beiden Wunden an seinen Armen anvisierten, doch als er diese wegbewegte folgten die Funken dieser Bewegung, bündelten sich und durchschossen auf beiden Seiten seine Arme. Der Kampfmagier schrie auf, als würde jemand versuchen diese gerade abzureißen, so sehr schmerzte dies. Ausgerechnet die Stellen, die Arlene zuvor getroffen hatte mit ihren Messern. Dazu war er durch diese Treffer wegen der Dunkelheit an den Messern an diesen Stellen auch weniger resistent gegen solch magische Treffer.

"Wie...", keuchte die immer noch unter den Schmerzen stehende Dunkle Schwinge und merkte quasi angekettet zu sein. Jede Bewegung vergrößerte lediglich den Schmerz und er spuckte schon etwas Blut.

Während Arlene einen mittlerweile schwächeren Stromfluss zu den Messern aufrechterhielt, der für die Aufrechterhaltung ihres Werkes reichen sollte, kam sie dem sich windenden und wundernen Gegner näher und holte eines ihrer Messer raus, welches sie schließlich an der Spitze anfasste und mit kaum Mühe die Spitze abbrach: "Weißt du, es war egal, ob du die Dinger aus deinem Körper holst oder nicht. Bereits beim Einsatz meiner Dunkelheitsmagie ließ ich durch den Dunkelheitsaufsatz die Spitze abbrechen... welche ich nach einem Treffer auf dich verschwinden ließ. Und das Metall, was du daher nun noch in deinem Körper hast, ist sagen wir mal... besonders beliebt bei meinen Blitzen. Es zieht sie magisch an."
Sie hatte im Kampf zuvor also lediglich versucht Stellen an seinem Körper zu markieren, die dann nun fast schon automatisch ihn an genau diesen Stellen traf.

Dass sie das sagte zeigte auch, was sie an dem Kampf zwischen den beiden momentan sah: Einen Sieg für sich.

"Endlich... ENDLICH!" Die Blitzmagierin war komplett außer sich vor Freude, sie wollte glatt Luftsprünge machen, wäre sie nicht noch immer darauf konzentriert die Fesseln auch aufrecht zu erhalten. "So viele Jahre und endlich kann ich jemand ganz besonderen das zurückbringen, was du ihm so lange vorenthalten hattest. Hach... Ich kanns kaum erwarten!"

Lauriam kochte derweil vor Wut. Nicht nur wegen seiner eigenen Dummheit - er ließ seine Vernunft für einen Moment erblinden, als er nur das im Kopf hatte, was geschehen würde, würde Arlene zusammen mit Siradda in Schlepptau nun von hier wegkommen. Sondern auch seine sonstige Leistung war alles andere als ausreichend und nun soll genau das geschehen, was er die ganze Zeit zu verhindenr versuchte? Aber er konnte es nicht erahnen...

"Warum ist ein... Mitglied von Indignito... ausgerechnet hier? Und warum... tötest du... mich nicht?", fragte er und begann sich erstmal wieder mental zu sammeln.

Arlene begann wieder bösartig verspielt zu lachen, als sie die erschöpfte Stimme von Lauriam hörte.
"Weißt du, ich könnte dir das jetzt ja einfach so sagen, aber das wäre ja langweilig..." Sie sendete nochmal einen stärkeren Schock über die Wurfmesser, um eine Zeit lang nicht mehr selbst ihre Hände hinhalten zu müssen, um den Fluss aufrecht zu halten und kontrollierte den Stand nun immer nur mit einer Hand. In der anderen erschuf sie eine... Peitsche... und zwar nicht aus Dunkelheit. Lauriam musste einmal schlucken als er ihre neueste "Waffe" erblickte als sie direkt auf ihn zuflog, durch ihn hindurch und mit einem Mal Lauriam sich sogar Rouges dünne Eisspitzen durch seine Gelenke eher zurückwünschte. Überall durch seinen Körper schoss auf einmal diese gewaltige, schmerzende Energie. "Keine Sorge, ich achte ganz genau darauf, dass du mir nicht weg stirbst. Wo waren wir stehen geblieben? Achja!
Verbindungen und etwas Glück. Hätte echt nicht gedacht, dass sich das Bewachen eines dummen Schlüssels so sehr lohnen würde! Apropo...
", erklärte die Frau ohne jegliche Vorsicht und holte den Schlüssel hervor, den sie schon vor dem Kampf gezeigt hatte und hielt ihn nun dem Spezialagenten direkt vor die Nase. "Ich frage mich ja wirklich, was diese Bettvorleger machen würden, wenn sie das hier nie bekämen. Vielleicht sollte ich den Schlüssel wirklich einfach mitnehmen und auf dem Rückweg in den Ozean werfen...", erklärte sie und schlug derweil noch ein paar Male auf den mittlerweile auf seinen Knien hockenden Lauriam ein. "Was dich auf der anderen Seite betrifft... nun kannst du Trottel es dir nicht selbst denken? Jetzt, wo sein Spielzeug wieder an den richtigen Platz kommen wird? Ich weiß aus äußerst verlässlicher Quelle, dass er es sich ausdrücklich wünschte dich ausführlich kennen zu lernen. Hat sogar für dich eine Extrabelohnung versprochen."

1 085

Samstag, 12. Januar 2019, 01:28

Ja... irgendwie konnte er es sich ja auch schon selbst denken... nach allem, was er gehört hatte. Aber darüber darf er jetzt nicht nachdenken. Er muss eine Lösung finden und während er Arlene weiter zu hörte, ging er etwas in sich und versuchte die Situation zu analysieren... und seine Möglichkeiten.

"Wenn man bedenkt, dass du so viele Möglichkeiten hattest diesem Schicksal zu entkommen... Indignito ließ dir genug Angebote für den Austausch zukommen, sogar Möglichkeiten um neue Fähigkeiten im Ausgleich zu denen zu bekommen, die du ohne sie nicht mehr hättest. Ich werde wohl nie verstehen, was einen doch angeblich so herzlosen Verbrecher dazu bewegen könnte so sturr wie du zu bleiben. Und das nur wegen ein paar auf sich allein gestellte nutzlosen Dämonengeistern, deren Flügel gestutzt gehören."
Die Magierin seufzte einmal und schlug nochmal ein letztes Mal mit ihrer Peitsche auf Lauriam ein. "Aber nungut, so sind eben manche Männer. Warum Melsen diese Blagen von Kindern hier bei sich hat soll auch einer verstehen... Was auch immer, so langsam wirds mir hier echt zu heiß. Noch ein paar letzte Worte, ehe ich dich ins Land der Träume verfrachte?"

Zeitgleich als Arlene diese Frage stellte und damit endlich ihren gefühlt ewig langen Monolog beendete, war auch Lauriam auf seiner Seite fertig. Mittlerweile hing sein Kopf schlaff nach unten, der Schmerz hatte ihm wirklich schwer zu schaffen gemacht, aber da Arlene darauf achtete, dass er nicht dran sterben könnte, war es nicht so schlimm wie damals mit Menhit. Dennoch: Auch jetzt noch schmerzten diese Blitzfesseln. Aber sein Verstand war klar. Und als Arlene gerade seinen Kopf greifen wollte, um endlich das verzweifelte Gesicht ihres Opfers erblicken zu können, erhob sich dieser von selbst. Und als sie in sein Gesicht blickte, traute sie ihren Augen nicht.

"Nutzlos? Ich weiß wirklich nicht was du meinst.", grinste nun er ihr selbstbewusst ins Gesicht.

Die Zeit war gekommen.

1 086

Samstag, 12. Januar 2019, 16:48

Das Jacob einwilligte war eine Sache die Rouge als Sieg und Gewinn abhaken konnte und wurde zeitglich mit anderen Problemen konfrontiert. Der ungebetene Gast den Ihre 'Kinder' kannten. Rouge hob erstmal nachdem Jacob wieder auf seinen eigenen zwei Füßen stand ihren Speer vom Ende des Raumes wieder auf und blickte sich kurz in dem Raum um. Alles recht extravagante Möbel aber nichts, was auf ein Versteck hindeuten würde. Sowas würde in irgendeiner Form auffallen aber auf die Schnelle fand Sie nichts - bis auf die zersprungene Glasfront die schon einen bleibenden Eindruck hinterließ. "Ich hab Vertrauen dass meine Kinder sich nicht einfach so umbringen lassen aber Kontrolle ist wohl besser. Aber zuerst..." deutete Sie auf die Türe die Sie entsprechend öffnete und von einem Anblick begrüßt wurde der mehr als "Unpassend" war. Ulf war von einem Bücherregal begraben - zwar noch lebendig aber es war ein Bild was man nicht alle Tage sah - und Melsen lag Tod auf dem Boden während Noire auf seinem Schreibtisch Geld, Briefe und ein Buch gesammelt hat. "Das wird ungewollte Wellen schlagen. Tsk." schnalzte sie als sie bitter das Ergebnis akzeptieren musste das sich Ihr anbot. "Wo ist der Rest?" "Den anderen helfen. Amen wurde von der Frau weggeschleppt die wir im Treppengang sahen und von den anderen fehlt bisher jede Spur. Möglicherweise sind Sie auf Komplikationen gestoßen." diese "Komplikationen" verbesserten sich jedoch als der Lärm der im Büro nun deutlich besser zu hören war, von Brandgeruch verstärkt wurde. "Es brennt. Und das nicht unerheblich. Wir müssen hier raus. Jacob hilf mir mal deinen 'Freund' hier zu befreien. Danach gehen wir die anderen suchen. Möglicherweise müssen wir einen anderen Weg nehmen um aus den Anwesen zu kommen. Noire - du packst mit deinem Freund hier alles ein was du hier aufgetischt hast und wartest in dem Schlafsaal auf mich. Wir fliehen von dort." waren die Befehle die Rouge recht schnippisch ausrief. Was auch immer gerade passiert, wenn es hier brennt und so laut war muss Rouge wohl die beste Party verpasst haben - inwieweit Sie da jedoch noch mitmischen kann sei offen.

@Night Zap: @Raisen:

Night Zap

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1 087

Samstag, 12. Januar 2019, 17:20

In der brennenden Bibliothek lieferte sich Lauriam einen Kampf mit einer blonden Frau. Hatte sie das Feuer gelegt, oder war es das Ergebnis von Lauriams Thermomantie? Egal was es war, die Bücher gaben hervorragendes Brennmaterial ab, bald würde das ganze Gebäude in Flammen stehen. Sie mussten hier schnell raus. Und die Kinder musste sie auch noch retten. Wenigstens schien auch dieser Kampf jetzt fast zu Ende zu sein.
Von der Geisterwelt aus sah Nina derweil, dass sich die Kampfkraft der Frau nicht nur auf die Materielle Welt ausdehnte. Von einem Dolch gingen magische Ketten aus, die die Dämonin Siradda fesselten. Nina wollte ihr unbedingt helfen. Ihr Gespräch mit den Dämonenschwestern vor ein paar Tagen war zwar leider schnell ins Leere gelaufen, aber Nina war sich trotzdem sicher, dass die beiden nicht zu den bösen Dämonen gehörten, über die ihr Vater richten würde.

Séamus konzentrierte sich währenddessen darauf, sein Bein zu heilen. Das er einen geringeren Energiebedarf als die meisten Dämonen hatte, trug leider auch den Nachteil mit sich, eine schwächere Regeneration zu besitzen. Das große, mit magischem Eis geschaffene Loch in seinem Bein zu schließen, forderte also eine Menge Kraft, und jetzt war er hungrig. Vielleicht sollte er sich ein paar Bissen von dem toten Herzog genehmigen, schließlich würde der Leichnahm sowieso von den Flammen verschlungen werden. Andererseits würde Séamus bei bestimmt schlecht werden, wenn er etwas verdorbenes aß. Darauf hatte er auch keine Lust.
Als Rouge in guter Gesundheit aus dem Schlafzimmer zurückkam, stand Séamus auf. Ein wenig humpelte er noch, aber solange er nicht kämpfen musste, sollte er schon klarkommen. "Dann mal weg hier. Ich helf natürlich tragen." sagte er und nahm Noire das Beweismaterial ab.
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@Tobi: @Soren:

1 088

Samstag, 12. Januar 2019, 19:51

"N-nein... Sinnloses Geprappel v-von einem deillusionierten Nichtsnutz."

Arlene interpretierte Lauriams selbstsicheres Lächeln als einen Trick und holte bereits wieder mit ihrer Blitzpeitsche aus. "Höchste Zeit zum Schluss zu kommen!" Sie bemerkte auch das Gör welches den Raum betrat, aber um dieses wird sie sich gleich kümmern!

Musik


In diesem Moment änderte sich das Aussehen des Kampfmagiers leicht. Auf seinem Gesicht tauchten grüne Federn auf und mit einem Mal sammelte er so viel Wind wie der Raum gerade noch hergab. Ohne sich auch nur zu ihnen zu drehen schoss dieser Wind genau in jede Richtung eines der Messer, die ihren Teil dazu beitrugen diese Fesseln aufrecht zu erhalten. Die Windstöße waren stark genug, um die leichten im Holzboden steckende Messer aus diesem zu entfernen. Dies wäre mit etwas Glück auch durch einfaches aushebeln möglich gewesen, aber hier spielte Glück keine Rolle. Alle von ihnen brachen ab und hinterließen sowohl einen Teil von sich im Boden, als auch kurz in der Luft.

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"Aella hörst du mich?"
"L-Lauriam! Tut mir leid, ich war so in Sorge um Siradda und ich wollte dich jetzt nicht noch mehr belasten und... und..."
Die Winddämonin hatte in ihrer Sorge um ihre Schwester ihre Nerven verloren und war im Moment nicht mehr in der Lage klar zu denken. Das was diese Arlene erzählte machte es nicht besser. Deswegen hielt sie wohl auch die Verbindung zwischen sich schwach. Dem Spezialagent war dies bewusst. "Beruhig dich, wir schaffen das! Dazu musst du dich aber jetzt konzentrieren können!" Aella tat ihr bestes um diesen Wunsch umzusetzen. Sie wusste, dass Lauriam sie über sowas nicht anlügen würde und falsche Hoffnungen erwecken würde.

"Merk dir die Positionen der Messer, über die sie mich gefesselt hält. Sobald ich dir das Signal gebe machst du mit mir einen Pakt. Ich kann mich kaum mehr bewegen und wenn sie sieht, dass ich mich nach ihnen umschaue wird das zu riskant. Daher musst du dann sobald es soweit ist das bisschen Wind im Raum sammeln. Während des Kampfes flogen ein paar Messer wohl auch auf die Glasscheibe der Fenster und verursachten ein paar Löcher in diesen. Bezieh den Wind hauptsächlich von dort. Es wird nicht viel sein, aber wenn du ihn sammelst und in die von dir gemerkten Richtungen schleuderst sollte das genügen! Sie hat es selbst in ihrer arroganz gezeigt, sie sind an einer Stelle sehr leicht zerbrechlich und sie alle hängen relativ fest im Boden!"

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1 089

Samstag, 12. Januar 2019, 19:51

Die kleinen zerbrochenen Waffen flogen etwas nach oben und für einen Moment durchfuhr Lauriam noch etwas Schmerz, als seine Fesseln, wenn auch bereits geschwächt in seinem Körper mit erhoben und sich letzten Endes aber aufhoben, da sie keine neue Energie erreichte. Doch das war es ihm wert. Er war für den Moment wieder frei.

"ALS OB ICH DAS ZULASSE!", schrie Arlene ihn an und schwang ihre Peitsche auf ihren Gegner. Doch in der Bewegung bemerkte sie auf einmal etwas. Aus allen Richtungen kamen Flammen! Der Brand! "Hast du es endlich bemerkt?", sprach der Spezialagent als die Flammen sich vor ihm wie ein Schild positionierte und Arlene gezwungen war nach hinten zu springen. "Thermomanten sind nicht nur darauf beschränkt ihre eigenen Flammen zu benutzen. Danke für dein Geschenk." Im nächsten Moment flog ein Teil des Flammenmeers in Richtung des Dolches, welches von diesen umhüllt wurde. In der Geisterwelt lösten sich die magsichen Ketten, die Siradda umschlungen. Sofort lief sie los in Richtung der Tür, wo sie nun auch Nina bemerkte. Und natürlich auch Korina, aber die war auf der anderen Seite. Sie war immer noch von dem Schock von eben mitgenommen, aber es gab etwas was ihr aufgetragen wollte und sie selbst auch unter allen Umständen schaffen wollte. "Nina, es sind Kinder im Haus! Lauriam meinte er wird wahrscheinlich zum Ende hin nicht mehr gneug Magie haben, um das Feuer zu löschen! Wir müssen sie finden und nach draußen scheuchen, indem wir vor ihnen kurz auftauchen und aus dem Haus jagen! Oder Korina hilft uns..."

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"Danach werde ich für Siraddas Befreiung sorgen. Teile ihr schnell mit, dass sie sobald sie frei ist so schnell wie möglich von hier weg soll. Wer weiß ob diese Frau noch weitere Tricks dafür parat hat euch gefangen zu nehmen. Sie soll die Geister der anderen finden und über diese und deren Begleitung auf meiner Seite diese Kinder befreien. Findet sie niemanden musst du die Kinder selbst aus dem Haus treiben. Dazu sollte sie sich immer kurz materialisieren und ihnen den Schreck ihres Lebens einjagen! Ich werde wenn alles vorbei ist nicht mehr die Kraft haben diese Flammen auch noch einzudämmen. Daher muss sie sich beeilen!"
Die Winddämonin stimmte zu und übergab diese Worte an ihre Schwester. Lauriam hatte dabei nicht nur im Sinn, dass es die Pläne von Rouge sehr stark schädigen könnte, wenn ausgerechnet Kinder während ihrer Aktion sterben würden. Auch war ihm bewusst und viel wichtiger persönlich, dass Siradda es nicht wollen würde, dass wegen ihr - der Brand wäre ohne sie hier nie ausgelöst worden, da Arlene nie gekommen wäre - auf solch unnötige Weise Kinder verbrennen würden, vorallem wenn es noch verhinderbar wäre!
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Arlene warf vor Wut schreiend ihre letzten Wurfmesser auf Lauriam, welcher sich noch immer kniend zur Seite wegrollte. Damit blieb ihr nur noch eines.
"Sehr schön, wie du willst! Dann ohne das Extra!" Sie begann wieder einmal Energie für einen Blitz zu sammeln, so wie beim Ersten. Diesmal war sie aber darauf aus Lauriam auch umzubringen. Doch diese Zeit wurde ihr nicht gegeben, denn die Flammen prasselten auch noch auf sie ein. War dies nicht schon genug kam auch noch Lauriam durch eine von ihm geöffnete Stelle aus dem Feuerwall hervor. Seine Sense konnte er sich nicht schnappen, da die während seiner Gefangennahme auf den Boden fiel und er zum Aufheben nicht genug Zeit hatte, nachdem er sich von ihr auch noch wegbewegt hatte, wenn er den Druck auf Arlene aufrecht erhalten wollte. Statt mit einer scharfen Klinge ging er nun das erste Mal außerhalb seines Trainings in den waffenlosen Nahkampf über.

Ohne die Unterstützung durch die von ihm gelenkten Flammen wäre dies nie etwas geworden, da er eben noch ein Anfänger dadrin war und die Agentin der Indignito nicht nur zu flink, sondern auch erfahrener, was das anging, war. Aber selbst ein Anfänger kann Schläge und Tritte verteilen und selbst ein Experte kann nicht einfach Flammenstrahlen und -kugeln ignorieren, die von überall aus dem Flammenwall herausgeschossen kamen!
"Als würde ich..." Die Dunkle Schwinge schwang von rechts seine Faust in Richtung ihr Gesicht, was sie mit ihrer Hand abblockte und wollte schon zum Gegenschlag ausholen, da kam schon eine Flammenkugel tief auf sie, von sich aus rechts, zugeflogen. Sie machte einen Schritt zurück und wich dem Angriff aus, da folgte ein Tritt aus der gleichen Richtung von dem ihr gefolgten Lauriam hinterher. "... es auch nur im entferntesten..." Der Tritt traf direkt in die Seite. Sie hätte das Bein jetzt gepackt und ihren Gegner brutzeln lassen, dafür war aber wieder keine Zeit, da diesemal von links ein Flammenstrahl eine Kurve nahm und sich auf sie rasant zubewegte. Sie warf sich zur Seite von Lauriams Bein weg, unter den Flammenstrahl hinweg und rappelte sich wieder auf, nur um wieder den rechte Haken auf sich zukommen zu sehen, der sich in ihren Magen vergrub. "... zulassen, dass ihr Typen..." Die Blitz- und Illusionsmagierin keuchte auf, als der Spezialagent seine Faust wieder entfernte - sie bemerkte, dass Lauriam nebenbei mit seiner anderen Hand den Schlüssel aus ihrer Tasche holte, was ihr aber im Moment ziemlich egal war - konnte sich diesmal aber nicht schnell genug wieder fassen. Denn dieses Mal kam als sie zurücktrat gleich ein Feuerball von hinter Lauriam, der knapp an ihm vorbeiflog, hinterher. Sie flog etwas nach hinten und rollte sich dann auf dem Boden ab, um die übergegangenen Flammen auf ihrer Kleidung etwas zu löschen. Aber nun, wenn auch dank einige miese Treffer, hatte sie endlich etwas Abstand gewinnen können. Sie wollte schon wieder anfangen ihre Magie für einen Blitz aufzubauen - sie machte sich im Hinterkopf bereits Notizen das in Zukunft etwas zu trainieren - da schaute sie auf und sah ein großes Problem auf sich zukommen. "... mir die einzigen wegnehmt, denen ich..." Lauriam sammelte das, was er von den Flammen sammeln konnte über sich und formte damit einen einzigen großen Feuerball. Arlene erkannte, dass sie dem nicht ausweichen können wird. So schnell sie konnte erschuf sie mit der von ihr gesammelten Magie anstatt eines Blitzes eine dicke Kuppel aus Dunkelheit um sich herum. "... immer und ohne jegliche Zweifel an sie vertrauen kann!"

Und mit einem Mal warf er diese große Ansammlung aus Hitze auf diese schwarze Kugel, die sich vor ihm bildete. Die Dämonenjägerin auf der anderen Seite machte sich auf den Aufprall bereit, bemerkte aber selbst, dass sie das Ende ihrer Kräfte erreicht. Die loderne, feurige Kugel traf auf ihren Schild. Die Zerstörungskraft des Feuers trat gegen den Schutz der Dunkelheit an. Es formten sich Risse, welche mit der Zeit immer größer wurden. Lauriam derweil entfachte die Flamme nur noch weiter, indem er diese mit Wind möglichst viel versuchte zu füttern.
"VERDAMMTE SCHEIßE!", war aus der schwarzen Kuppel zu hören, als mit der letzten Kraft der Feuerkugel diese endlich zerbrach. Das letzte Feuer, welches noch immer vorhanden war, war das an den Bücherregalen, welches Lauriam nicht mehr mit seiner restlichen Magie steuern konnte... oder eher wollte. Dieser war in der Zwischenzeit nämlich näher gekommen und hatte mit einem kräftigen Ruck soviel Wind wie möglich rein geholt und um seine rechte Faust gehüllt.
"Lasst meine Freunde in Ruhe!", schrie dieser, als er mit all seiner Kraft dieser sadistischen Hexe ins Gesicht schlug und beim Aufprall den gesammelten Wind entfesselte.
Der Schlag und dieser Druck waren zusammen genug. Genug um sie in Richtung Fenster fliegen zu lassen. Dieses konnte dem Zusammenprall mit Arlene nicht standhalten und das letzte was die Dunkle Schwinge an diesem Tag von ihr sah, war, war wie sie aus diesem aus dem zweiten Stockwerk flog.

Der Kampf war vorbei... und der Kampfmagier am Ende seiner Kräfte. Er knickte ein, fiel auf seine Knie und musste erstmal tief Luft holen. Das Feuer brannte noch immer, aber er sollte sich und den anderen genug Zeit beschafft haben.

(Night Zap: wegen dem Gespräch zwischen Siradda und Nina)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (12. Januar 2019, 20:18)


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1 090

Samstag, 12. Januar 2019, 21:48

Korina und Nina staunten nicht schlecht, als sich Lauriam plötzlich grüne Federn wuchsen. Korina hatte das schon einmal gesehen, nämlich während des Kampfes mit den Piraten. Jetzt besaß der Zauberer mächtige Windmagie. Nina erkannte in den Federn Aellas Farbe - Lauriam hatte mit Sicherheit einen Vertrag mit ihr geschlossen. Verträge waren eine schwierige Entscheidung, seine Gegnerin musste wirklich eine harte Nuss sein, wenn der Magier sich jetzt in buchstäblicher Windeseile zusätzliche Macht verlieh. Jedenfalls war das genug, um Siradda zu befreien, die sogleich zur Tür rannte und Nina von den Kindern erzählte, die von dem Feuer bedroht waren. Das gab Nina dann an Korina weiter.
"Die Kinder... Ob sie noch in diesem Spielzimmer sind, dass du gesehen hast?" meinte Korina zu Nina. Schnell eilten sie los, an der Treppe vorbei, und tatsächlich, da in dem rosaroten Raum waren zwei kleine Mädchen. "Hey, ihr Kinder! Folgt mir, ich bring euch in Sicherheit!" rief Korina den beiden zu.
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@Tobi:

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1 091

Sonntag, 13. Januar 2019, 13:06

Spoiler Spoiler



Die magische Schockwelle breitete sich kreisförmig im Ballsaal aus und selbst außerhalb des Raumes würde man den Druck noch noch spüren. Jeder geübte Magier würde sofort sehen, dass das nicht nur zwei normale Dämmerungsmagier waren, die gegeneinander kämpften - Shinra und Menhit waren zwei außergewöhnliche Wesen, die über Fähigkeiten besaßen, die weit über denen von normalen Magiern hinausgingen. Das zeigte sich auch sogleich in den nächsten Zauber, die gewirkt wurden: Menhits Aura pulsierte und sie duckte sich hinab, um der Kraft, die Amen von oben hinab auf ihr Schwert wirkte, zu entkommen und sofort danach sprang sie zurück. "Lefi", die Dunkelheitsmagie um Menhit verfestigte sich hinter ihr und bildete eine Kugel aus purer Dunkelheit hinter ihrem Rücken, "Motsu!" Aus der schwarzen Kugel schossen gut ein dutzend Schatten, die eine Pfeil-ähnliche Spitze hatten. Eine Hälfte im Halbkreis nach rechts und eine nach links, um Amen von beiden Seiten zu attackieren. Instinktiv wusste der Weißhaarige, was er zu tun hatte, da er sich blind auf Shinra verlassen konnte. Sie waren zwei Jahre zusammen und sind nun eine komplette Person - Amen schnellte nach vor und ignorierte die Schatten, die auf ihn zurasten. Diese wurden nämlich kurz vor seinem Körper durch Shinra, mithilfe vieler kleinen Barrieren, die nicht größer waren als eine Handfläche, geblockt. Der Junge trat vor Menhit auf und vollführte einen diagonalen Hieb von rechts unten nach links oben. In seiner Bewegung konnte er ein leichtes Schmunzeln auf Menhits Gesicht erkennen, was ihn grundsätzlich dazu gebracht hätte, seinen Angriff abzubrechen, da er das Gefühl hatte, in eine Falle zu laufen - was auch passiert war.

Es gab noch eine 13. Schattenspitze, die aus der Kugel hinter Menhit geschossen kam! Doch war diese für den Weißhaarigen nicht sichtbar gewesen, weil sie auf dem Boden entlang, durch Menhits Beine hindurch, geglitten war und erst jetzt, während Amen in seiner Angriffsbewegung war, schoss sie nach oben. Ihr Ziel war sein Herz. Doch erneut entstand eine Barriere aus Licht, die ihn beschützte. Der Plan von Amen und Shinra war einfach: Amen blieb in der Offensive, während Shinra ihn vor der Magie von Menhit schützte. Menhit war zwar dennoch die bessere Schwertkämpferin, doch wenn sie es schafften, sie in einen endlosen Nahkampf zu zwingen, während sie ihre magischen Angriffe neutralisierten, hatten sie die größten Chance. Der entscheidende Punkt hierbei war, dass Amen dank Shinras Schutz und der endlosen Kraft, die er spürte, befreit kämpfen konnte. Er hatte keine Angst, keine Zweifel und auch keine Zurückhaltung, da er sich selbst auf Augenhöhe mit Menhit sah - nein, er sah sich zusammen mit Shinra noch über Menhit. Dieses plötzliche Selbstbewusstsein war es, das ihn Sachen machen ließ, die er zuvor nie gemacht hätte.

Die Klingen der beiden Kämpfer prallten erneut aufeinander und eine weitere, diesmal allerdings schwächere, Schockwelle fuhr durch den Raum. Menhit benutzte ohne zu stoppen die Dunkelheitskugel hinter ihrem Rücken, um weitere Schattenspitzen durch den Raum zu jagen, die kreuz und quer flogen und dann in unterschiedlichen Intervallen Amen attackierten. Sie hatte den selben Plan wie ihre zwei Gegner: Binde die Magie des Gegners und gewinne im Nahkampf. Menhit war flinker, weswegen sie schneller wieder angreifen konnte und sie stach mit ihrem Schwert mehrmals in Richtung von Amens Kopf, der allerdings nicht die Entfernung suchte, um zu entkommen, sondern er riss seinen Oberkörper nach links und rechts, um immer und immer wieder auszuweichen. Zwar wurde er einige Male am Hals und an der Wange gestreift, aber es gab keinen direkten Treffer. Schließlich fand er eine Öffnung nach einer Ausweichbewegung und er vollführte einen horizontalen Schlag von rechts nach links. Menhit reagierte schnell und sprang leicht nach rechts. Dabei wechselte sie in die Menschenwelt, aber das war etwas, mit dem Amen gerechnet hatte - denn seine Angeborenenfähigkeit funktionierte selbstverständlich auch in die andere Richtung: Sein Khopesh tat es Menhit gleich und er vollendete seinen Schlag in der Welt der Menschen. Menhit wurde direkt an der linken Seite getroffen, aber statt zerteilt zu werden, wurde sie nur durch den Raum geworfen, wobei sie einige Stühle und Tische zu Boden riss. Sie hatte ihre Seite mit Dunkelheitmagie überzogen und so den Schlag geblockt...was für eine unglaubliche Reaktionszeit - oder hatte sie damit gerechnet? Wie auch immer, das war der zweite Treffer, den Amen landen konnte. Er wischte sich das Blut von der Wange und sprintete sofort wieder los, da er ihr keine Chance geben konnte, um sich zu erholen.

1 092

Sonntag, 13. Januar 2019, 14:10

"Kannst du diesen Teil nehmen?" bat Noire während Sie den Haufen von Dokumenten, Briefen, dem Buch und dem Geld und Wertgegenstände gleichmäßig verteilte und dabei zusah wie Rouge und Jacob relativ mühelos Ulf befreiten. Rouge hatte noch gut Magie übrig war aber körperlich angeschlagen während Jacob körperlich noch recht fit war aber Magisch fast am Ende seiner Kräfte. Über Ulfs Gesamtzustand konnten Sie sich jedoch keine großartig weiteren Sorgen machen. "Kannst du deine Magie nochmal einsetzten wenn wir von hier runterspringen müssen?" Jacob selbst bejahte, jedoch nicht mehr vollständig. Das wäre zumindest eine Fluchtroute für die anderen neben Noire und Sie, die mit größeren Höhen weniger Probleme hatten. "Dann kümmere du dich um die Angestellten im 1. Stock dass Sie rauskommen, bei dir sollten Sie keinen argwöhnischen Eindruck bekommen anstelle von meiner Wenigkeit. Ich kümmre mich um den 2. Stock." Rouge selbst nutze ihre noch vorhandene Magie um Ihren Körper soweit zu strapazieren dass es nicht schädigend ist und um schneller die Etagen wechseln zu können während Jakob, zwar mit einer Rüstung bemannt aber durchtrainiert trotzdem zum 1. Stock eilte um dort alle Bediensteten und (betrunkenen) Wachen aus dem Haus zu bekommen. Auch wenn diese extrem unsanft dadurch geweckt wurden ist Ihnen die Gefahr deutlich bewusst als Sie den Geruch von Feuer wahrnehmen konnten und taten was Ihnen gesagt wurde. Die Betrunkenen Wachen jedoch mussten sich entweder gegenseitig stützen oder waren entsprechend langsam. Auch ohnmächtige Wachen oder Bedienstete - wie die zwei Pechvögel die durch die Schatullen außer Gefecht gesetzt wurden mussten ja irgendwie gerettet werden. Jacob wies sie jedenfalls an das Gelände schnellstmöglich nach Porta Iridae zu verlassen damit Rouge und die anderen unentdeckt fliehen konnten.

Rouge indessen kümmerte sich auch um die Zimmer der Bediensteten nahe dem Kinderzimmer wo die Kinder durch Korina nach Oben gebracht wurden. Die Bediensteten dort waren so schlaftrunken dass Sie nicht realisierten wer Sie da eigentlich geweckt hatte und rannten mehr oder minder die Treppe zur 1. Etage hinab, was gerade noch so möglich war da das Feuer aus der 2. Etage langsam begann aus der Bibliothek sich auszubreiten und sonst fast die Treppe blockierte. Rouges Ziel formte eine kleine Barriere aus ihrem eigenen, blauen Feuer um das normale Feuer davon abzuhalten die Treppe zu erreichen - Jacob wird noch oben gebraucht und da wäre es unpraktisch wenn er nicht mehr hochkommen könnte - bevor sie mit Elan und einem Feuerschild gewappnet die Tür eintrat und von einem Feuerschwall begrüßt wurde den der Schild entsprechend abfangen konnte. Die Bibliothek in dieser Etage stand praktisch komplett in Flammen und die Flammen würden sich Ihren Weg in die Dritte noch suchen. Inmitten des Chaos war eine gebrochene Fensterscheibe als auch Lauriam auf den Knien. "Dass du mir hier nicht wegstirbst! Schau das du hier raus kommst, hier wird’s gleich richtig gemütlich! Ob Lauriam den Schlüssel hatte war in gewisser Weise nun Zweitrangig - noch mehr Tode konnte Sie jedenfalls nicht gebrauchen. Sie selbst jedoch eilte in die dritte Etage und begann selbst Feuer zu legen - Sie beschleunigte den Brand statt Ihn zu löschen. "Kleine Planändern. Wir fackeln das Haus ab." schrie Sie nur in seine Richtung, ahnend dass die Frage entweder ausgesprochen werden würde oder zumindest gedacht wurde. Sofern Sie das Feuer gut genug gelegt hatte würde sie in der zweiten Etage - über den Eingang auf der 3. Etage zurück zur zweiten über die reguläre Treppe - auf Jacob warten. Den Eingang der Bibliothek in der 3. Etage 'versiegelte' sie auch mit ihrem blauen Feuer damit die Route stehen konnte.

@Night Zap: @Tobi:

1 093

Sonntag, 13. Januar 2019, 15:38

Zusammen mit Nina und Korina auf der anderen Seite fanden die drei die Kinder. Die Hilfe der Geister war glücklicherweise dank des nun oder zumindest hoffentlich bald ehemaligen Rabenteufels nicht mehr notwendig.
"Danke, das macht es bedeutend einfacher.", sagte sie zu Nina. Korina wird sie nicht hören können, aber vielleicht übermittelt ja diese Dämonin ihren Dank.

@Night Zap:
_____

Lauriam brauchte erstmal eine Minute ehe er es schaffte wieder auf beiden Beinen zu stehen. Zuvor tauchte aber Rouge auf und riet ihm besser schleunigst da raus zu kommen. "Keine Sorge... es liegt... noch alles im Plan.", antwortete er ihr erschöpft, ehe sie weiterging.
Das Feuer breitete sich mittlerweile wieder ganz normal aus. Mit Mühe schaffte der siegreiche Kampfmagier es zu seiner fallen gelassenen Waffe, hob diese auf. Derweil tauchte Rouge wieder ein Stockwerk weiter oben auf und erklärte gleich das ganze Haus abfackeln zu wollen, was sie dann auch in die Tat umsetzte. Der Spezialagent verstand nicht ganz, was sie wohl damit bezwecken wollen würde, aber vielleicht ist er auch einfach zu müde geworden und kam deswegen nicht drauf.

Ohne weitere Umwege machte er sich auf dem Weg zum zerbrochenen Fenster. Die Tür war keine Option mehr, da das Feuer den Weg dahin versperrte. Da stand er nun, im zweiten Stockwerk und hatte eine eigentlich wunderbare Sicht. Einige der Bediensteten bemerkten ihn und schrien sowas wie "Oh scheiße, der wird springen!" und solchen Kram. Womit die Typen nichtmal so falsch mit lagen. Noch ehe Lauriam sprang sammelte er Wind unten auf dem Boden und sprang runter. Er wartete im Flug einen bestimmten Moment ab und ließ dann den Wind von unten ihm entgegenwirken. Nur hierdurch war es ihm möglich vor dem Aufprall sich noch schnell abzubremsen. Nicht ganz so wie er es woltle, er fiel nämlich wegen des restlichen Schwungs und seiner Erschöpfung nach vorne hin, aber das schlimmste konnte verhindert werden. Hier blieb ihm nur noch übrig sich noch einmal aufzuraffen, sich etwas vom Haus zu entfernen, um nicht noch von irgendwas erfasst zu werden. Weit genug weggekommen setzte er sich hinter einem Gebüsch hin und wartete erstmal ab, wann und wo die anderen rauskommen, um sich denen anzuschließen. Die Ruhe für sich in der Zwischenzeit kam ihm gerade recht. Seine einzige Sorge war Siradda, aber als Geist ist das Feuer keines ihrer Probleme. Nur vor einstürzenden Wänden und Decken und anderen Objekten wird sie wahrscheinlich aufpassen müssen, doch so weit war das Feuer nun auch noch nicht.

Als die Dunkle Schwinge nochmal von seinem Rastplatz vor das Fenster schaute bemerkte er etwas: Arlenes Körper war nirgendwo zu sehen. Aus dieser Höhe hätte sie beim Aufprall tot sein müssen.

@Soren:
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Währenddessen entfernte sich eine gewisse Blitz- und Illusionsmagierin immer weiter vom Anwesen und verschwand im nächsten Stückchen Wald, welches sie finden konnte.
"Das... wirst du bitter... bereuen... Ich-", flüsterte sie vor sich hin, als ihre Verletzungen ihr für einen Moment zu viel wurden und nach vorne hinfiel. Nur ein Baum neben ihr gab ihr die Möglichkeit sich im Fall noch etwas abzustützen. Ohne Liards Symbolmagie, um genauer zu sein ein Blatt mit einem Symbol mit einem Gravitationszauber drin, welches sie sich von ihm hat geben lassen, wäre es das gewesen. Zeit zu ihm zurückzukehren und die nächsten Schritte zu planen. Sie war auf Rache aus und wird sich größte Mühen geben diese auch mit größter Mühe zu servieren.

Raisen

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Sonntag, 13. Januar 2019, 15:40

Spoiler Spoiler



Amen schlug mit dem Schwert auf die Stelle in der Menschenwelt, wo Menhit liegen geblieben war, aber das einzige, was er traf, war eine dunkle Masse, die sich bogenförmig gebildet hatte und einen Schild bildete. Diese Dunkelheitsmagie war steinhart und es wirkte nahezu unmöglich, sie zu durchbrechen. Hinter ihr konnte der Weißhaarige die Silhouette von Menhit erkennen, die nach hinten sprang. Sie hatte sich selbst mit Gravitationsmagie leichter gemacht, weswegen sie mit zwei oder drei schnellen Sprüngen nach hinten bis zur Bühne gelang, auf die sie sich stellte. Amen hingegen nutzte diesen Moment, um durchzuatmen. Es war nicht sein Körper, der eine Pause brauchte, sondern sein Verstand, der die letzten zwei Minuten in voller Konzentration arbeiten musste - was anstrengender war als der physische Teil des Kampfes. Amen hielt sein Khopesh vor sich und blickte hoch zu seiner Gegnerin, die nun wieder in der Geisterwelt war. Shinras Magie glühte und die Aura um Amen erhellte einen Teil des Ballsaals.

"Wo ist Amun?", fragte Amen schließlich. "Wer weiß das schon...", seufzte Menhit und senkte ihr Schwert, während sie von der Bühne auf den Jungen hinabblickte, "Wenn er was von seinen Schülern will, zeigt er sich schon - so war es doch immer, nicht wahr?" In der Tat, das hatte er komplett vergessen. Die meiste Zeit seines Lebens war er alleine zu Hause, denn Amun war immer auf irgendwelchen Reisen und hat wer-weiß-was gemacht. "Und was würde er noch von mir wollen?", sprach Amen, unfähig das alles zu verstehen. Amun zieht ihn groß, um ihn dann zu töten. Warum das ganze? "Er will alles von dir - deinen Verstand, deinen Körper, deine Fähigkeiten; einfach alles, um sich selbst zu stärken", erklärte sie, "Und meine Aufgabe ist es, dein Potenzial herauszukitzeln, um dich so stark wie möglich zu machen, bevor Amun kommt und sich nimmt, was rechtmäßig ihm gehört - deine Kraft und dein Leben." Amen war sprachlos und geschockt. Also war all das nur ein dummes Spiel von Amun und Menhit gewesen, um ihn stärker zu machen? Das Töten seiner Familie und von Melia...für so einen jämmerlichen Grund? Wenn sie ihn töten wollen, sollen sie einfach kommen und es tun! Aber unschuldige Personen zu töten, um etwas Spaß zu haben?! Amen schluckte und wurde ungewöhnlich still. "Danke", antwortete der Junge nach einigen Sekunden der Stille. Seine Stimmlage war komplett monoton und er wirkte plötzlich vollkommen ruhig. "...das ist die Antwort, nach der ich gesucht habe..." "Gut! Dann lass uns das hier beenden!", Menhits diabolisches Lachen hallte durch den Ballsaal, "Lefi!" Die schwarze Aura um ihren Körper intensivierte sich und sie wurde noch sichtbarer. Amen kannte den Spruch von eben - es würde gleiche eine Schattenkugel entstehen, auf die er sehr gut aufpassen musste, weil sie Schattenspitzen verschoss. Doch etwas war anders. Es war nicht nur eine einzige Kugel, die er erkannte: Es waren gut ein Dutzend, die sich im Raum verteilt bildeten. "Macht's gut, Shinra und Amen!", rief Menhit, gefolgt von dem selben Spruch wie zuvor: "Mutso!"

Aus den vielen Schattenkugeln schossen abermals jeweils gut eine handvoll Dunkelheitsspitzen, die auf den Junge zuflogen. Amen schluckte - aber vertraute Shinra. "Seli", die gelbliche Aura um den den Schwertkämpfer glühte auf und eine Box aus Lichtmagie bildete sich um ihn. Die unzähligen Dunkelheitsangriffe prallten darauf. Während Amen und Shinra weder vor noch zurück konnten und eingesperrt in der Box aus Barrieren waren, bereitete Menhit einen weiteren Angriff vor. Sie wusste, dass die vielen kleinen Angriffe nicht genug waren, um Shinras Verteidigung zu durchbrechen. Schließlich war das ihre Spezialität! In ihren Händen formte sich ein Speer aus Dunkelheit. Amen blickte nach vor und er wirkte immer noch komplett ruhig. "...ich weiß nun, was ich zu tun habe...", er hob seine Waffe über seinen Kopf.
Auf drei löst du die Barriere und konzentrierst deine ganze Magie auf das Khopesh; wir töten Menhit von hier.
Menhit hob ihren Schattenspeer und warf ihn mit überraschender Kraft und Geschwindigkeit auf Amen. "Eins", Amens Khopesh begann zu glühen, "Zwei." Menhits Angriff raste auf den Jungen zu, der bereits damit begonnen hatte, einen vertikalen Schlag hinab zu vollführen. "Drei!", rief Amen und die Lichtbox um ihn herum löste sich, da die restliche Magie, die Shinra noch mobilisieren konnte, in das Khopesh floss. Was als nächste passierte, wirkte wie in Zeitlupe für Amen: Er vollendete seinen Schlag in die Luft. Der Schattenspeer wurde zerteilt und bis zum Ende des Raumes wurde der Holzboden aufgerissen. Ein lauter Krach folgte und Staub wurde aufgewirbelt, was dem Jungen nahezu jegliche Sicht von Menhit raubte. Hatte er getroffen? Doch das einzige, was folgte, waren Schreie des Weißhaarigen - denn auch wenn sich die meisten Schattenspitzen plötzlich aufgelöst hatten, was wohl daran lag, dass Menhit aufgehört hatte, ihnen Magie zuzuführen, gab es immer noch einige, die ihn trafen und seinen Körper durchbohrten. Blut tropfte aus den Wunden und Amen tat sich schwer, seinen Stand zu halten. Aber...er hatte gewonnen, richtig?

"AMEN!", brüllte Menhits Stimme links von ihm durch den Saal. Unfähig, sein Schwert zu heben, konnte er nichts anderes machen, als zur Seite zu blicken und was er nun sah, war alles andere, als das was er erwartet hatte. Er erkannte Menhit, die mit dem weißen Schwert auf ihn zu sprang und in seine Richtung stach - gefolgt von einer Silhouette, die vor ihm sprang und den Angriff abfing.

Night Zap

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Sonntag, 13. Januar 2019, 16:01

Das Feuer würde sich schnell ausbreiten, hier zählte jede Sekunde. So ungern Korina es auch tat, sie zwei der drei Kinder an den Händen und befahl dem dritten Mädchen, ebenfalls zack zack zu machen, um die Flucht zu beschleunigen. Sie eilten die Treppe hinunter, wobei Korina währenddessen von Nina mitgeteilt bekam, dass Siradda für die Hilfe dankte. Korina antwortete nichts, sonst würden die Kinder noch denken, ihre Retterin sei eine Verrückte, die Selbstgespräche führte.
Unten im ersten Stock war es viel kühler und die Luft besser verträglich, zum Glück stiegen Hitze und Rauch für üblich nach oben, sonst wäre es viel schwerer, das Gebäude zu verlassen. Sie rannten durch die Eingangshalle, als ein markerschütternder Schrei aus dem Ballsaal ertönte.
"Amen!" rief Korina daraufhin panisch, was den Mädchen nur noch mehr Angst machte.
"Bring sie raus, ich seh nach ihm!" sagte Nina und durchquerte die geschlossene Tür, was für einen Geist anstrengend, aber durchaus möglich war.
Währenddessen kamen die Mädchen nicht weiter, sie schienen große Angst zu haben vor diesem unbekannten, ungesehen Gegner, der solche Furcht in ihrer Retterin auslöste. "Weiter... ihm gehts gut, wir kämpfen für eure Rettung! Also raus aus dem Haus mit euch!" versicherte Korina ihnen, es ging weiter und endlich kamen sie draußen an.

MIt dem Beweismaterial in der Hand eilte Séamus die Treppe hinunter. Hier oben wurde die Luft langsam sehr heiß und stickig. Es war kein direkter Kontakt mit einem Feuer nötig, um davon getötet zu werden, und der dritte Stock würde schon bald eine Todeszone des Erstickens sein.
___________________________
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Sonntag, 13. Januar 2019, 16:20

Rouge hörte von dem zweiten Stock, in dem sich langsam eine entsprechende Rauchentwicklung sichtbar machte, wie das Personal evakuiert wurde und Séamus ebenfalls von Oben verschwand - was die einzig logische Wahl war wenn man dem Rauch und den Weg den es nahm keinen Fluchtraum ließ. Was nicht ganz korrekt war denn durch das riesige Loch in der Glasfront in Melsen‘s Schlafsaal, welche Menhit verursachte konnte der Rauch sich einen besseren Weg nach oben hinweg suchen, was Noire in gewisser Weise rettete als sie sich am Boden kniend dem Rauch größtenteils entzog - ihren Schal nutzte sie als zusätzlichen Schutz um so wenig davon einzuatmen. Nachdem endlich auch die letzte Bedienstete fliehen konnte sprach sich Rouge noch kurz mit Jacob ab - Er soll mit dem Personal erstmal fliehen und Rouge würde später auf Ihn zukommen wenn Sich die Zeit ergibt - Sie würden Ihn als Zeugen brauchen. Um Ulf würde Sie sich kümmern, was Jacob soweit akzeptierte, bekundete aber seine Zweifel ob er sich überhaupt helfen lassen möchte. Und dabei sollte er nicht unrecht haben. Rouge, die dann auf Ihren Weg nach oben das Kinderzimmer und die anderen Zimmer noch in Brand setzte und mittlerweile auch einen Mundschutz einsetzte - ihre Thermomantie kann zwar sie vor dem direkten Feuer schützen aber gegen den Rauch nur bedingt - kam im Büro von Melsen an, wo immer noch Ulf lag.
Er hätte genug Zeit gehabt sich selbst zu bewegen da das Regal Ihn nicht mehr behinderte. Rouge versuchte Ihn aufzustemmen und notfalls gewaltsam aus dem dritten Stock zu bekommen - doch dieser wehrte sich dagegen. Warum - der Grund warum er hier verblieb obwohl er hier nichts mehr zu suchen hatte - das würde Rouge nie herausfinden. Entsprechend schnell - wenn auch verbittert - schloss Sie sich Noire an der offenen Front an und bildete mehrere, kleinere Treppenstücke aus Eis die Sie und Noire entsprechend herunterhüpften und immer kurz danach wieder zu nichts zerbrachen - genau die richtige Menge Magie angewandt um keine langen Spuren zu hinterlassen. Rouge deutete Noire an bereits vorzugehen, Sie würde noch kurz nahe am Anwesen verbleiben um Sicherzustellen dass niemand vergessen wurde.

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Raisen

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Sonntag, 13. Januar 2019, 17:10

Spoiler Spoiler



Es war vollkommen Still und der Staub verzog sich langsam. Keiner bewegte sich für die nächsten paar Sekunden, denn es dauerte, bis Amen und Shinra realisierten, was gerade passiert war. Menhit war dem Angriff ausgewichen und hatte sich im Schutze der Staubwolke neu positioniert, um von der Seite anzugreifen. Amen, unfähig zu handeln, hätte nicht ausweichen können. Eine Person hatte das schneller realisiert als alle anderen und in ihrer Verzweiflung hatte sie nur eine Möglichkeit gesehen, um Amen zu retten: Sie warf sich in den Angriff und das Schwert durchbohrte ihren Bauch... "Menhit...?", Amens Augen füllten sich mit Tränen und seine Waffe senkte sich, bis die Spitze den Boden berührte. "Nein...!", es war das selbe Bild wie damals...er war wieder unfähig, seine Freunde zu schützen...!

"Oh?", sprach die menschliche Menhit überrascht, "Das kleine Häschen hat nach zwanzig Jahren den Mut gefunden, etwas zu unternehmen?" Die echte Menhit hustete und verzog vor Schmerzen ihr Gesicht - die Wunde an ihrem Bauch leuchtete leicht, denn ein Geist konnte nicht bluten. Es war ihre Magie, die entfloh, und wenn man ihr nicht helfen würde, würde sie sich auflösen...sterben. "Sei still, du Monster!", warf sie schließlich der Mörderin entgegen, während sie mit einer Hand die weiße Klinge packte. Amen fiel auf die Knie, ihm war übel und schwindelig. All das von vor zwei Jahren kam auf einen Schlag zurück; die Tränen stoppten nicht. "Amen...! Ich war damals dabei, als sie Melia getötet hat und ich weiß, wie egoistisch es von mir war, von dir zu verlangen, mir meinen Körper zurückzuholen und wie schwer es war, mit mir zu reden, nachdem ich...aussehe wie sie...dennoch, hast du mich angelächelt und mich akzeptiert." "Menhit..ich will dich nicht verlieren!", sprach Amen zitternd. Es war nicht nur er, der so fühlte, auch Shinra war vollkommen zerstört. Sie kannten Menhit noch nicht lange, aber sie hatten sie ins Herz geschlossen. Sie hatten ein Ziel und sie wollten noch so viel miteinander machen..."Amen, du warst mein Licht und wirst es immer sein." Aus ihrer Wunde begannen einige magische Partikel zu entfliehen, die sich in der Luft auflösten. "MENHIT!", riefen Amen und Shinra verzweifelt. Es gab nichts mehr, das sie hätten tun können. "Steh' auf, Amen", sie versuchte ihren Schmerz zu unterdrücken und ein normales Gesicht zu bewahren. Er sollte sie nicht leiden sehen. "Ich will die Person, die ich liebe nicht erneut auf dem Boden sehen." Sie lächelte nun sogar leicht.

"Ist eure Show damit beendet?", meinte die menschliche Menhit gelangweilt. "Es ist das selbe Bild wie vor zwei Jahren. Amen ist zu schwach, um die zu beschützen, die er liebt. Wie langweilig...aber gut, als nächstes stirbt Shinra und dann er selbst." "Falsch!", antwortete die echte Menhit, "Diesmal hat Amen die Kraft und die Hilfe, um dich zu schlagen...Seli!" Die echte Menhit hielt das weiße Schwert immer noch mit einer Hand fest, während sich in ihrer freien Hand nun Magie sammelte - alles, was sie noch besaß. Wie aus dem Nichts entstand eine kleine Lichtkugel, die plötzlich unbeschreiblich hell aufleuchtete - so hell, dass man im Saal überhaupt nichts mehr sehen konnte. Selbst außerhalb des Gebäudes konnte man das Licht noch deutlich sehen. Shinra wusste sofort, was das war. Das war es also, das sie heimlich geübt hatte...ein Überraschungsangriff. Sie zwang Amens Körper dazu, die Augen zu schließen und wirkte zusätzlich noch etwas Dämmerungsmagie, damit der Weißhaarige nicht die Sicht verlor. Anders als die menschliche Menhit, die überhaupt nicht damit gerechnet hatte, dass das kleine Gör Magie beherrschte.
Jetzt!
Amen sprang mit dem Khopesh in der Hand auf und nutzte alles an Magie, das Shinra noch mobilisieren konnte, um einen zweiten Angriff mit voller Kraft durchzuführen. Sein Khopesh pulsierte und von ihm ging erneut eine magische, leicht gelbliche, Aura aus, die unbeschreiblich war. Mit Tränen in den Augen sah Amen wie sich seine Freundin vor seinen Augen ins Nichts auflöste und starb. Er konnte nun nicht zögern, er begann den horizontalen Schlag, der alles beenden wird - mit dem er Menhit zurück in die Hölle befördern wird.

Doch das war der Moment, in dem sein Körper aufgab und ihm schwarz vor Augen wurde. Er kippte nach vor.
"Es tut mir leid, Amen", waren die letzten Worte, die er hörte, bevor er das Bewusstsein verlor.

Raisen

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Sonntag, 13. Januar 2019, 17:28

Menhit öffnete nach gut 5 Sekunden wieder die Augen und ihre Sicht war zurück. Vor ihr lag Amen bewusstlos auf dem Boden und von dem Gör, der "richtigen" Menhit, fehlte jede Spur. Ebenso waren die anderen Geister, die normalerweise Amen begleiteten, weg. Sie hatten sich wohl nach draußen gerettet, um nicht in den Kampf gezogen zu werden. "So kurz davor...", seufzte sie und sie kniete sich neben dem Weißhaarigen, "...trotzdem gut gemacht, Amen." Man konnte ein kurzes Lächeln auf ihrem Gesicht sehen, als sie das sagte. Menhit legte ihre Hand auf Amens Brust und sie wechselten zusammen zurück in die Menschenwelt, wo sie ihn im Ballsaal liegen ließ. Sein Körper war an einigen Stellen durchlöchert, was das Werk der Schattenspitzen waren - doch wie ein Wunder hatte keine einzige davon einen wichtigen Teil seines Körper getroffen. Amens Oberkörper und Hals wies einige oberflächliche Schnittwunden auf, aber auch die waren natürlich nicht lebensgefährlich.

Menhit wechselte wieder in die Geisterwelt und sie verschwand so plötzlich, wie sie aufgetaucht war.

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Sonntag, 13. Januar 2019, 18:06

Nina schnappte lautlos nach Luft, als sie sah, dass sie zu spät war. Amen lag am Boden, und das einzige, was ihm vor dem Tod durch Menhits Klinge bewart hatte, war die echte Menhit. Das Schwert des Wechselbalges, dass ihr den Körper geraubt hatte, durchbohrte sie. Obwohl Nina das Geistermädchen kaum kannte, liefen ihr Tränen die Wange hinunter, während sie dem Abschied zuhörte. Dann entfesselte Menhit mit ihrer letzten Kraft noch einen Lichtblitz. Nina wurde davon komplett geblendet, weshalb sie Amen nicht dabei helfen konnte, den unschuldigen Geist zu retten, und als sich ihr Blick wieder einigermaßen klarte, bekam sie gerade noch so mit, wie die falsche Menhit Amen zurück in die Materielle Welt beförderte. Wie Menhit dann entkam, konnte Nina nicht erkennen. Jetzt konnte die Dämonin nicht einmal Amen helfen, der Schleier zwischen den Welten hielt sie davon ab. Aber zum Glück hatte sie eine Methode, um das Hindernis wenigstens teilweise zu umgehen.
Kurze Zeit später hörte Korina eine panische, schluchzende und wütende Stimme.
"Korina! Menhit hat... schnüff... Amen braucht Hilfe!" Sofort zog Korina ihre Waffe stürmte zurück ins Gebäude und in den Ballsaal. Als sie dort nur den schwer verletzten Amen sah, lief sie auf ihn zu, steckte ihr Schwert jedoch erst weg, als Nina sie informierte, dass Menhit nicht in der Geisterwelt auf der Lauer lag.
"Amen!" rief Korina besorgt, während sie einen Blick auf seine Wunden warf. Eine Menge, aber nicht in irgendwelchen kritischen Gebieten. Trotzdem, bei so vielen Löchern in seiner Haut könnte er zu viel Blut verlieren, und nach einem Kampf mit einem Gegner wie Menhit war er bestimmt auch generell sehr erschöpft, was nichts gutes für seine Gesundheit verheißen konnte. Korina ergriff den bewusstlosen Körper ihres Freundes, hob ihn auf ihre Schulter, und trug ihn nach draußen. Dabei fragte sie Nina:
"Was ist da passiert, Nina? Was hat Menhit gemacht?" Korina konnte sich nicht vorstellen, dass Nina allein davon, ein bisschen was vom Kampf gesehen zu haben, so aufgewühlt sein konnte, als selbsternannte Expertin für Blut und Lebensenergie sollte sie wohl wissen, dass Amen nicht in Gefahr sein würde, solange er schnell Hilfe erhielt.
"Sie hat mit Amen gekämpft, und sie hätte fast gewonnen... aber dann kam Menhit dazwischen, also die echte Menhit *schnüff* und sie ist... sie ist..."
Korina lief es eiskalt den Rücken runter, als sie das hörte. Konnten Geister wirklich sterben, wenn sie doch eigentlich schon tot waren? Nach Ninas Erweckung hatte Shinra zwar davon geredet, den Dämonengeist auszulöschen, aber Korina hatte gedacht, dass eine "Beobachterin" irgendwas besonderes war und so etwas konnte, nicht, dass Geister generell sterben konnten. Schweigend überschritt Korina mit dem noch immer bewusstlosen Amen die Schwelle des Hauses.
_________________________
@Raisen:
@Tobi: Falls Siradda in Hörreichweite war

1 100

Sonntag, 13. Januar 2019, 19:16

Ein wenig später bemerkte Lauriam aus seinem Versteck heraus, wie dort jemand, nein, mehrere, durch einzelne Eisstufen nach unten kam. Es waren... Rouge und Noire! Letztere haute gleich weiter ab, Rouge blieb dagegen erstmal zurück. Vorsichtig kam er wieder auf seine Beine und ging langsam in ihre Richtung. Dabei fiel ihm auch, dass sie offenbar besser wegkam als er.
"Hat alles bei euch geklappt?", fragte er erstmal, ehe er sich etwas umschaute. Neben den beiden war noch niemand von der Truppe zu sehen. Vitaya, Leo und Rhord harkte er innerlich wegen ihrer Umstände ab, aber besonders wegen Leo informierte er die Fuchswandlerin lieber einmal um das Schicksal ihres Sohnes. Beziehungsweise dem, was Brandon ihm erzählte. Als er Brandon erwähnte, fiel der Dunklen Schwinge aber zum ersten Mal etwas aus, was er durch den Kampf vergessen hatte.
"Ähm... hatte irgendwer bei der Flucht diesen Affen gesehen?", fragte er sie und erklärte auch kurz seine Umstände und wo er gewesen war. "Wenn er durch meine Hilfe noch nicht wieder aufwachte ist er nämlich noch immer..." Da wieder reinzugehen und nach Brandon zu sehen war für Lauriam gleichzusetzen wie Selbstmord zu begehen. So langsam wie er momentan ist.

____

Siradda hörte ebenfalls Amens Schrei und eilte Nina hinterher. Das erste was sie aber abbekam war ein blendenes Licht und sah im nächsten Moment nur noch die Geister-Menhit verschwinden, während die echte Menhit, sie unterschied die beiden daran, dass die eine gerade noch von Amen angegriffen wurde.
"Warte... was?" Dieses Licht... war das etwa sie gewesen? Aellas Training, welches sie und Menhit gemacht hatten... Sie wurde doch nicht etwa angegriffen, weil sie sich mit diesen Kenntnissen einmischte... Aber... warte...
Nina erklärte gerade alles Korina, als die Seelendämonin etwas einzuwerfen hatte. "Aber Geister brauchen eine lange Zeit... bis sie endgültig verschwinden... Amens Menhit ist doch nur kurzzeitig weg... oder?"
Die Dämonin war sich ziemlich sicher, dass das so gewesen war. Sie wird sich später noch bei Amen - oder wohl eher Shinra oder sonst wen der über den Kampf mehr wusste - informieren müssen, was eigentlich geschehen war.

Erstmal aber musste Korina den bewusstlosen Amen nach draußen schaffen, wo auch schon Lauriam und diese Rouge auf sie wartete. Glücklicherweise ging es ihm auch gut, was eine Erleichterung. Reden war für die beiden aber noch nicht möglich, da ihre Schwester momentan mit ihm einen Pakt hatte. Aber er wirkte etwas nervös...

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