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Night Zap

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1 381

Sonntag, 24. Februar 2019, 17:44

Nach dieser für Noire anscheinend sehr peinlichen Demonstration der Zuneigung wandte Blanc sich an die restlichen Schwingen, er wollte mehr über sie erfahren. Korina nahm einen Schluck von ihrem Weinkrug und stand dann auf. In diesen 11 Tagen, in denen sie hier unter Iridaern gelebt hatte, waren ihre Fähigkeiten in der hiesigen Amtssprache um einiges gewachsen, weshalb sie sich zutraute, sich auf iridaisch vorzustellen. Blanc konnte zwar auch telvanisch, aber es wär blöd, wenn die restlichen Mitglieder, deren Fremdsprachen-Kentnisse bestimmt nicht so ausgeprägt waren wie bei den Anführern, nichts mit bekämen.
Korina sprach zwar mit einem syvicischen Akzent, der noch stärker war, als wenn sie telvanisch sprach, und auch um einiges langsamer als ein iridaescher Muttersprachler, aber anders als beim ersten Tag im Lager war ihre Grammatik viel passender.
"Hallo Blanc. Ich bin Korina Grausee. Als Noire in Killius-Stadt war, hat sie mir gewissermaßen das Leben gerettet, und weil ich mein Gedächtnis verloren hatte und sonst nirgendwo hin konnte, bin ich ihr hier her gefolgt." erzählte sie. Die wahre Geschichte konnte sie hier nicht verlauten lassen, da Kaithlyn und viele andere, für die sie nicht bestimmt war, anwesend waren, aber später würde sie Blanc zusammen mit Noire und Rouge wahrscheinlich im Privaten einweihen.
"Mein Gedächnis kehrte zurück, als ich von den Rittern hörte, die für Eure Befreiung als Verstärkung angeworben wurde. Oder besser gesagt, von der Anführerin der Truppe, die zu uns kam: Meine Schwester Kaithlyn." Daraufhin gab es eine Runde Applaus für die Ritterin und ihre Untergebenen, denn Dank der Kampfstärke des Pegasusordens und der klugen Führung der Ritter durch Kaithlyn war die Schlacht gegen Lyons Truppen um einiges glatter verlaufen, als man ansonsten hätte hoffen können. Kaithlyn beteuerte bescheiden, sie habe nur das Mindeste getan und ihrer Ritterpflicht gefolgt, doch das wurde vom Applaus übertönt. Schließlich fuhr Korina mit ihrer Vorstellung fort.
"Ich schulde Noire mein Leben. Deshalb habe ich bei dieser gefährlichen Befreiungsaktion an ihrer Seite gekämpft. Und ich werde ihr auch weiterhin beistehen. Wir sind schließlich Freundinnen."
Zwar war Korinas Grammatik viel besser als an ihrem ersten Tag in Iridae, aber an ihrem Vokabular haperte es noch ein wenig. Schon wieder hatte sie vergessen, dass es im iriadischen zwei Worte für "Freundin" gab, Mia und Nova, und letzteres verwendet. Und Nova bedeutete... nun, es war wohl das einzige Wort, das Noires Gesicht in diesem Moment noch röter machen konnte.
Korina empfand einen sehr kurzen Moment der Stille. Sie sah ihre Schwester, die leicht verwirrt erst auf Amen, dann auf Noire blickte, dann einen verstehendes Lächeln aufsetzte und Korina anblickte. Kaithlyn schien das stumme Was ist? aus Korinas Gesicht lesen zu können und sagte. "Ach nichts, ich hatte wohl nur etwas verwechselt letztens. Herzlichen Glückwunsch, Korina." Die jetzt sehr verwirrte Korina richtete ihren Blick langsam auf Rouge, dann auf Blanc, und zuletzt auf Noire.

Wie es schien, war Shinra bereit, die Bestellungen der Geister an Amen weiter zu geben, und auch Diana schien sich an ein paar leckeren Happen zu interessieren. Zu Ninas Überraschung befand sich in der Nähe des Schützengeistes auch die fiese Nyx. Anscheinend hatten die beiden gelernt, einander zu tolerieren nach ihrer rabiaten ersten Begegnung, aber Nina traute der Illusionisten noch nicht über den Weg. "Von allem etwas, würde ich sagen. Fleisch, Gemüse, all die guten Sachen, die wir seit unserem Dasein als Menschen nicht mehr hatten. Ich frag mich, ob Alkohol bei uns wirkt, das würde ich nämlich zu gerne mal probieren!" schlug die Dämonin vor.
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Sonntag, 24. Februar 2019, 18:02

Vada wurde hinab gestoßen und landete unsanft auf einige seiner Untertanen, die bereits dabei waren, um ihr Leben zu kämpfen, denn die Soldaten, die die Halle stürmten, schlachteten sich ihren Weg durch das Gebäude. Feuer und Eis flogen durch Luft, zusammen mit Schwertern und anderen Waffen. Das war kein Kampf "Mara" gegen das "Militär" sondern jeder einzelne kämpfte, um zu überleben und um zu entkommen. Dazu saß der Schock über die Worte von Darios - das "Auflösen" von Mara - noch sehr tief. Sie waren verzweifelt und hatten niemanden, der sie anführte. Auch Vada verstand es nicht und konnte nur zusehen, wie sein großer Bruder von der Bildfläche verschwand...

Doch sein Geist war nicht gelähmt und so war er es, der das Wort ergriff. "Männer...!", rief Vada und feuerte einen Feuerball in die Luft, der eindrucksvoll explodierte und so die Aufmerksamkeit auf ihn lenkte. Dann brüllte er mit voller Kraft, um die Geräusche der Kämpfe zu übertönen, "MARA LEBT!" Die Atmosphäre in der Lagerhalle änderte sich schlagartig und es schien, als hätten zahlreiche Männer ihren Kampfgeist gefunden, was zumindest dazu führte, dass man den Soldaten das erste Mal etwas entgegenwirkte...ob es allerdings reichen wird, wird sich zeigen.

In der Zwischenzeit hatte Dario das Gebäude verlassen und stolzierte elegant eine Treppe hinab, die etwas versteckt hinter einigen Kisten war, wodurch man nicht direkt sehen konnte, dass dort jemand herauskam. An dessen Ende wartete ein anderer Mann, der sich neben ihm platzierte. Dario stoppte. "Ganzes großes Theater, wie es sich für den Anführer einer berüchtigten Verbrecherbande gehört", meinte der Mann, der dunkle Haare hatte, die hinten zu einem Haarknoten verbunden waren. Dazu hatte er einige Bartstoppeln und trug die Kleidung einfacher Männer. Dario ging neben dem Mann, Matthäus, einfach weiter. "Ich hätte nicht gedacht, dass du das sinkende Schiff so verlässt, aber es war eine weise Entscheidung, Bruder." Der ehemalige Anführer der Mara lächelte nur leicht, aber in seinen Augen war eine gewisse Verrücktheit zu sehen. "Ein würdiges Ende für einen Haufen von Bauern; sie haben ihren Zweck erfüllt und dafür danke ich ihnen", Darios linke Hand überzog sich mit Feuer, das leicht orange glühte - und plötzlich waren Explosionsgeräusche zu hören. 2, 4, 6, 8, 10. "Doch ich brauche sie nicht mehr", hinter Dario und Matthäus baute sich ein riesiger Feuerball auf und eine Hitzewelle ging durch das umliegende Gebiet. Die ganze Lagerhalle stand in Flammen und sie erhellte die Nacht...wie die Sonne.

Matthäus schreckte auf und sah dann kurzzeitig böse zu Dario, bevor sich sein Blick wieder entspannte. Er kratzte sich fragend am Hinterkopf. "Wie soll ich das denn nun erklären?", seufzte der Dunkelhaarige gespielt besorgt. "Ich hoffe du hältst dich an unsere Abmachung", sprach Dario ernst. Bevor Matthäus darauf antworten konnte, hörte er ein lautes Geschrei. "Kommandant!", schrie ein einzelner Soldat, der auf sie zugelaufen kam. Matthäus wandte sich dem jungen Mann zu, während Dario schnell in den Schutz der Dunkelheit verschwand. "Kommandant!", der Soldat salutierte vor Matthäus, "Wir haben ein Problem, wir brauchen ihre Hilfe!" Matthäus seufzte und sah auf die brennende Lagerhalle hinter dem Soldaten. "Das sehe ich."

"Oberste Priorität ist das Löschen des Feuers, danach sucht nach Überlebenden und...tötet alle, die das Mal der Mara tragen."


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Rouge wirkte im ersten Moment überrascht, aber sie schien nicht abgeneigt zu sein: "Aus der Hölle zurück ins Fegefeuer? Man könnte meinen die letzten zwei "Missionen" haben dir nichts ausgemacht. Aber was wundert’s mich? Du hast selbst die süße Kaith direkt zu einem Duell herausgefordert." Amen nickte, aber auch diesen Kampf würde er gerne wiederholen...und zwar ohne diese verdammte Einschränkung. Das war doch lächerlich und nichts anderes als eine Zeitverschwendung gewesen. Leider wird er darauf entweder noch sehr lange warten müssen oder es blieb ihm komplett verwehrt. "Wenn du morgen in der Verfassung bist zu kämpfen spreche mich nochmal an. Wenn ich der Meinung bin dass du kampffähig stehen kannst sehen wir weiter. Also schau dass du dein Maß nicht wie beim letzten Mal überschlägst, Sohn", meinte Noires Mutter schließlich und zeigte damit eine ernst zunehmende Gefahr auf, die seinen Plan ruinieren könnte. Doch der Weißhaarige konnte stark bleiben! Kein Bier der Welt wird seine Chance mit Rouge zerstören! "Gut!", nickte Amen und ging dann seines Weges.

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"Wir würden auch gerne etwas davon abhaben. Das sieht alles so köstlich aus, so prunkvoll hab ich in meiner Zeit als eigene Söldnerin nie schlemmen können", meinte Diana, die wohl aus sehr einfachen Verhältnissen kam und nie das "gute" Essen bekommen hatte. "Von allem etwas, würde ich sagen. Fleisch, Gemüse, all die guten Sachen, die wir seit unserem Dasein als Menschen nicht mehr hatten. Ich frag mich, ob Alkohol bei uns wirkt, das würde ich nämlich zu gerne mal probieren!", antwortete Nina auf Shinras Frage und sie nickte verständnisvoll. "Das lässt sich einrichten!", verkündete Shinra vorfreudig.

Amen nahm einen Schluck seines Bieres und lauschte den Worten von Blanc, der einiges zu erzählen hatte und schließlich die Schwingen aufforderte, sich doch mal bei ihm vorzustellen. Korina war die erste und sie erzählte die falsche Geschichte. Nach ihr meldete sich Amen - zuvor nahm er einen weiteren Schluck. "Ich bin Amen und Noire hat mich gefragt, ob ich mitkommen will und ob ich ihr Schmied werden will", erklärte Amen in Kurzfassung, während er seinen Teller mit allerlei Speisen vollräumte. Fleisch, Fleisch und nochmal Fleisch. Dazu etwas Gemüse und Reis. "Ach- und sie hat mich gefragt, ob ich nicht für immer hier bei ihr bleiben möchte." Der Junge achtete nicht groß auf seine Worte, da er nebenbei seinen Teller füllte und immer mal wieder einen Schluck seines Getränkes nahm.

Plötzlich hörte Amen Shinras Stimme in seinem Ohr. "Hä? Ihr wollt mein Essen?", sprach der Junge in die Luft, was aussah, als würde er mit sich selbst reden. "Aber-", Amen wurde mehrmals unterbrochen und seufzte schließlich. Er hob seinen Teller und eine Sekunde später war er mitsamt des Essens in der Geisterwelt. Genervt nahm er sich einen neuen Teller.


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1 383

Montag, 25. Februar 2019, 00:16

Siradda als auch Aella waren nahe dabei, als sie mitbekamen, dass Nina auf die Idee kam über Amen Essen in die Geisterwelt zu verfrachten. Sie mussten überlegen, waren sich aber tatsächlich unsicher, ob das funktionieren könnte. Sie waren sich unsicher, ob sie fragen sollten, da sie ja zu Lauriam gehören, aber der Gedanke daran wieder mal von etwas wirklich etwas abbeißen zu können war zu fantastisch.

Sie traten etwas näher und Nina und damit auch den Rest der Geister. "K-können wir bitte, w-wenn es niemanden was ausmacht, auch etwas a-abhaben?", fragte die Seelendämonin nervös als erstes. Sie hatte sich nebenbei vorgenommen auch mal als erstes andere anzusprechen und nicht immer ihrer Schwester den Vortritt zu überlassen. Währenddessen konnten die beiden beobachten, wie Amen einen Teller in die Geisterwelt legte.

"Hm, ich frage mich..."
Der Winddämonin ging derzeit die Frage durch den Kopf - und merkte dabei nicht, dass stellenweise laut dachte - ob es so ähnlich sein wird, wie wenn sie durch Päkte in Lauriam sind und der dann was isst.

______

Lauriam und Rhord hörten derweil ersteinmal Blanc zu, der eine kleine Dankesrede von sich gab und dabei auch Lauriams erfundenen Grund zumindest andeutete. Rouge hatte ihm also wie zu erwarten war darüber aufgeklärt. Also auch über die Hand? Von außen überspielte er dies mit einem Lächeln und leichten Nicken, ließ den Rest dann aber ihre Geschichten erzählen. Korina erzählte ihre eigene Lügengeschichte und Amen erzählte etwas davon der Schmied der Schattenwölfe werden zu wollen, was sogar dazu passte, was sich beim letzten Essen abspielte. Was danach geschah wusste Lauriam in seinen Fall nicht, aber beim Essen meinte er etwas aufgeschnappt zu haben. Oder auch nicht, auch nicht so wichtig. Viel wichtiger war da, das Verhalten jemand anderes. Rhord. Dieser Dämon fing bereits an zu schwitzen, als Blanc gerade seinen letzten Satz beendet hatte und schaute von da an nur noch nervös von Schwinge zu Schwinge, die alles etwas sinnvolles erzählten und auch ein paar Male in Richtung der anderen Gäste.

Rhord hatte keinen Plan, was er nun erzählen könnte. Jeder hatte etwas sinnvolles zu erzählen, aber er... er hatte einfach nichts vorbereitet. Und mit diesen Pegasusittern in der unmittelbaren Umgebung wollte er erst recht nicht von seiner wahren Geschichte erzählen, nicht im entferntesten!

Der Dämon musste gut überlegen. Er kann nicht gut lügen, das weiß er gut genug von alleine.
"Ich äh..." Irgendwas, was zu seinen letzten fünf Jahren passte? Die Sache mit dem Attentat? Nein. Dass er nun für die Schwarze Hand arbeitet? Nicht besser. Ein-zwei Gedanken weiter kam ihm dann aber endlich der rettende Gedanke. "Ich bin Rhord und ich habe vor kurzem noch als Karawanenwache gearbeitet! Bin im Kaiserreich viel rumgekommen, bis ich nach einem Auftrag in einer Gaststätte zufällig Noire kennenlernte." Der Dämon betete innerlich, dass niemand nach den Details dieses Zufalls fragen würde. Die Lüge würde superleicht zusammenfallen, wenn Noire nichts dazu einfallen würde. "Sie erzählte mir von ihrem Problem und da ich mal etwas Abwechslung brauchte entschied ich mich zu helfen."

Immer noch so nervös wie zuvor blickte er weiterhin hin und her. Dies entging ihm glücklicherweise auch nicht, weswegen er nochmal überlegte, was der Grund dafür sein könnte und als er dies tat fiel ihm etwas ein, was er von Beginn an gar nicht so recht bedacht hatte. "Das hat jetzt ein großer Teil nicht verstanden, oder? Ich kann leider nur eine Sprache..."

Lauriam stellte sich danach dann als letztes nochmal vor, nachdem Blanc ihm schonmal netterweise zuvorgekommen war. Mit den anderen Gästen hier konnte er es aber nicht dabei belassen, wenn er nicht auffällig unhöflich wirken möchte.
"Einige hier kennen mich bereits, aber mein Name ist Lauriam Ocytha. Als unabhängiger Söldner hatte ich bereits zuvor das Vergnügen mit einigen der Schattenwölfen auf Aufträgen zusammenzuarbeiten. Ich war vor kurzem wegen eines Auftrages nach Iridae gekommen und besuchte bei der Gelegenheit gleichmal meine ehemaligen, wenn auch immer nur kurzzeitigen, Kollegen. Während meines Besuches bekam ich nach der Ankunft von Noire und Korina auch etwas von der Befreiungsaktion mit, wo ich es als das einzig richtige sah mitzuhelfen."

@all

1 384

Montag, 25. Februar 2019, 17:13

Leonardo schüttelte einfach den Kopf, als er nach seinen jetzigen Fragen gefragt wurde. Er schien alles andere als bereit zu sein jetzt zu sprechen und schaute sonst nur auf Lauriam zurück.

Als der Spezialagent dann aber den Grund für das "Gespräch" nannte weiteten sich seine Augen langsam. Die Worte trafen zumindest seine Aufmerksamkeit, aber selbst als Lauriam alles gesagt hatte, musste er erstmal nachdenklich gen Boden schauen. Er ließ sich alles durch den Kopf gehen und wandte sich schlußendlich wieder ihm zu. Mit traurigem Gesicht heb er seine Hand hoch, um das Verrätermal zu zeigen, was auch sein Gesicht und die andere Hand zierte. "Wie soll ich zwischen diesen Racheaktionen überleben? Wie soll das hiermit noch funktionieren? Es wäre für mich vorbei, ehe es angefangen hat!"
Der Ex-Schattenwolf wirkte verzweifelt und hoffnungslos, sein gegenüber ließ sich davon jedoch keineswegs abschrecken.

"Exakt deswegen solltest du den alten Mann um Hilfe bitten. Er hat nicht dieses Mal, er weiß was diese Typen mit welchen wie dir machen. Wer wenn nicht er müsste Verständnis für deine Situation haben? Solange er noch lebt könnt ihr gemeinsam Aufträge erfüllen. Er, jemand ohne Mal, bürgt für dich. Es wird nicht jeden überzeugen, vorallem zu Anfang, aber wenn ihr es richtig macht kann es selbst für jemanden wie dich wieder bergauf gehen." Leonardo wirkte verwirrt. "Wie meinst du das? Und vorallem, was soll ich machen, wenn dieser alte Mann sterben sollte, ob nun im Einsatz oder wegen seines Alters?"

"Ich rede über etwas, was man als Einzelgänger dringend benötigt: Selbstvermarktung. Die Schattenwölfe hatten einen guten Ruf noch bevor du bei ihnen warst. Ab hier wirst du aber selbst daran arbeiten müssen und das sogar von weit niedriger als von Grund auf. Mit Hilfe, wenn du sie denn bekommst. Verlang etwas weniger Geld und lasse dafür deine Auftraggeber etwas mehr in der Öffentlichkeiten über dich erzählen. Lass dich weiterempfehlen. Dein Mal wird dich ein Leben lang begleiten, daher musst du dein bestes tun die Leute davon zu überzeugen es zu vergessen. Verstanden?" Der Wolfswandler nickte, mittlerweile mit etwas mehr Energie als zuvor, wo es aussah, als wäre er gerade kurz davor zu sterben. Doch er schien noch etwas zurückantworten zu wollen. "Das hört sich alles gut und schön an, aber eine Sache musst du Verbrecher mir noch erklären."
Überrascht runzelte der Kampfmagier die Stirn. Er hatte nicht damit gerechnet so genannt zu werden, aber verstand es nach ein-zwei Momenten. "Du scheinst zu verstehen, worauf ich hinaus will. Erst der Überfall in der Stadt und kurz darauf treffe ich neben Rouge, Noire und noch ein paar anderen dich? Ich hatte meine Zeit darüber nachzudenken als ihr weg wart und es passte viel zu gut. Seamus fiel raus, da er die Typen sogar angriff, die anderen hätten spätestens dann doch aufgehört mitzumachen, oder nicht? Rouge kam mit den anderen und sowas anzuzetteln würde zu ihnen nicht wirklich passen. Bleibst nur noch du übrig, sofern ich niemanden vergessen habe."

Lauriam musste einen Moment lang lachen. Er war positiv überrascht von diesem Wolfswandler. "Alle Achtung. Und? Was hast du nun vor? Mich mit dieser Axt angreifen?"
Diesmal musste der Axtkämpfer wieder seinen Kopf schütteln. Er wirkte auch gar nicht so, als hätte er nun Lust zu kämpfen. "Warum mir helfen? Du tust das nicht aus Gemeinnützigkeit, oder?"
Nachdem Leonardo Lauriam überführen konnte sah er es als angemessen seine Sichtweise zu erklären:
"Weil es sein kann, dass wir bald gemeinsame Feinde haben.", fing er an und deutete gestenhaft auf den Wolfswandler und dann auf sich. "Wissen tu ich es erst, wenn wir von hier schon lange wieder weg sind. Und sollte es dazu kommen sähe ich es als Verschwendung an, jemanden der alles verloren hat, nicht auf die dann auch für mich richtige Bahn zu lenken. Wir hätten dann denselben Feind und nach dem, was ich erlebt habt, bin ich mehr als überzeugt, dass jede qualitative Hilfe von Nutzen sein würde." Der Ex-Schattenwolf seufzte. "Selbst wenn, was nützt es, wenn ich zum Beispiel hier helfe oder etwas erfahre, ihr aber ganz woanders seid?"
"Andere Frage: Hat dir Rouge oder irgendwer sonst verboten Briefe an den Senator oder die Schattenwölfe zu schreiben? Selbst wenn ich nichts mehr von dir hören würde heißt das nicht automatisch, dass die Erfolge hier uns nicht zu gute kämen. Zumal als einzeln agierender lastet auf dir nicht dieselbe Verantwortung wie auf den Rest von uns. Vielleicht ermöglicht dir das schneller Entscheidungen zu treffen, die jemand der noch etwas zu verlieren hätte nicht treffen könnte. Aber das wird nur die Zukunft zeigen können."

Wegen seinen letzten Worten wirkte Leonardo etwas unsicher, wie Lauriam es gemeint hatte, aber er verstand, dass es vielleicht gar nicht so schlecht sei die Situation etwas weniger depressiv zu sehen. Zum ersten Mal war wieder ein Lächeln auf dem Gesicht des Wolfswandlers und setzte zum ersten Mal einen provokanteren Tonfall an: "Dann gib mal die Adresse her. Und wehe einem meiner Geschwister oder Brüder oder wer auch immer bei euch nun drin steckt geschieht was, sonst wird meine unabhängige Axt ihren Weg zu dir finden!" Lauriam lachte. Die Drohung klang weniger ernst, eher spöttisch-lustig, vorallem wegen dem letztem Teil. "Klingt nur fair, schätze ich mal.", sagte er abschließend und teilte Leonardo dann den Ort mit, wo er den alten Mann finden sollte. Die beiden verabschiedeten sich und gingen ihres Weges.

1 385

Montag, 25. Februar 2019, 19:35

Rhord, der deutlich angespannt war, stammelte etwas wage eine Geschichte vor sich hin und dürfte direkt zu Beginn die gesamten Schwingen in eine heikle Situation gebracht haben. Dass er die Geschichte nicht wirklich überzeugend rüberbrachte dürfte selbst betrunkenen Söldner auffallen, doch den meisten war es ja egal, Ihnen reichte eine gute Schlägerei mit Rhord und sie verstanden sich mit Ihm prächtig. Zu überzeugen galt Kaithlyn und Blanc sah ein klein wenig unterstützungsbedarf. "Nicht so schüchtern mein Junge! Trink erstmal nen Schluck und dann wird’s auch mit dem Sprechen einfacher. Wirkst ja schon fast so als würd ich dich aufessen wollen! Und wegen der Sprache brauchst du dir keine Sorgen machen. Wir verstehen dich klar und deutlich, so auch sicherlich die Kommandantin hier, ist ja eine kleine berufliche Gemeinsamkeit! und lachte dabei herzhaft um die Ablenkung ein Stück authentischer wirken zu lassen. Blanc war es prinzipiell wichtig die Personen anhand ihrer "Vorstellung" einschätzen zu können, da der Charakter sich immer in irgendeiner Form wiederspiegelte. Lauriam, der als nächsten das Wort erhob stellte sich wie besprochen als ein immer wieder kurzweiliger Partner vor. Da diese Lüge nur bei Blanc und Rouge gelten musste - als auch Leo, der zumindest die Signale verstand die man Ihm gab - warf auch Ihm eine wärmende Antwort entgegen. "Und deine Hilfe war gern gesehen mein Guter. In Zeiten wie diesen ist es gut zu wissen dass man noch auch ein paar Leute zählen konnte. Ich hoffe doch du lässt uns auch in Zukunft nicht in Stich!

Der nächste im Bunde war Amen, der sehr Sorglos und direkt offenbarte dass er von seiner Tochter eingeladen wurde Ihr Schmied zu werden und "für immer bei Ihr zu verweilen". Seine Wortwahl war so sorglos wie sein Auftreten während er fleißig Essen auf den Teller schlichtete. "Rouge hat mir von deinen Waffen erzählt. Scheinst gute Kenntnisse zu besitzen. Hast auch die Waffen für meinen Engel hier hergestellt. Wir werden dich schon gut genug beschäftigen wenn du dir die Aufgabe eine ganze Familie zu versorgen zutraust. Hab auch gehört dass du gegen meine liebreizende bessere Hälfte kämpfen möchtest. Wenn du's überlebst kratz ich dich persönlich vom Boden auf!" und das meinte er ernst. Wenn er wirklich gegen Rouge ernsthaft kämpfen möchte war die Erfahrung im Gefängnis wohl so aufregend für Ihn dass er wohl erneut diesen Kick brauchen würde, so kam es Ihm zumindest vor wenn er ähnliche Gegner wie Reinhardt suchte.

Die nächste im Bunde die sich vorstellte war Korina. Niemand in dem Lager konnte erahnen dass Sie sich so vorstellen würde wie sie gerade tat. Viele im Lager, die damals bei dem Ereignis um Rhord anwesend waren haben den wohl damals eher als Sprechfehler abgetanen Spruch als diesen so fallen lassen, was Rouge ja damals eher nicht so verstanden hatte und in dem Moment auch nicht gut anzusprechen war. Am Anfang war Ihre Vorstellung in etwas gebrochenem Iridaisch um wohl Eindruck zu schinden. Sie sprach von den Ereignis im Killius-Stadt (einer weiteren Lüge die er von Rouge bereits aufgeklärt bekommen hat) und dem Verlauf wie Sie zu Ihnen kam als auch die Befreiung und die Unterstützung durch Kaithlyn und ihre Ritter. Großer Jubel brach aus als man die Ritter nochmals feierte und dies für diese wohl etwas unangenehm war, konnten Sie dem Jubel nicht so entfliehen wie Sie es aus anderen Aufträgen kannten, doch auch dieser Jubel verstummte irgendwann wieder und Korina fuhr fort. Danach kam jedoch das was Noire wortwörtlich "den Rest gab" als sie knallrot anlief und ihre Ohren anlegte, tief schämend. Sie verkündete - lautstark - dass Sie ihrer "Schwester" nachdem Sie Ihr Leben gerettet hat natürlich beistehen wollte und auch weiterhin will, und das sie Freundinnen sind. Das Schweigen war Tödlich. Selbst Blanc war nach diesem öffentlichen "Outing" perplex und sah zuerst zu Rouge, dann auf Korina, dann auf Noire, nur um wieder auf Korina zu achten, die genauso verwirrte Blicke von ihrer Schwester abbekam und Sie nur dazu beglückwünschte. "Nun, sie hat das gleiche auch damals zu mir offen verkündet bei unserem ersten Kennenlernen. Sie haben meinen Segen" kommentierte Rouge nur verspielt blickend während Blanc sich zwei Szenarien ausmalte was wohl gerade stattfand. Er würde Sie - dezent - drauf hinweisen und sehen ob es tatsächlich Ihr Ernst war oder ob Sie sich einfach nur einen sehr peinlichen aber sehr amüsanten Fehler erlaubt hat. Die ersten zustimmenden Pfiffe und Zurufe an Noire aus den Reihen der Söldner waren bereits zu hören während Blanc sich die Schläfe rieb. "Hach, die Jugend von heute. Die Liebe kennt einfach keine Grenzen. Doch wer wäre ich denn wenn ich meiner geliebten Tochter Grenzen aufweisen würde die ich nicht zu setzten habe. Wenn du es mit vollem Herzen so bekundest, wie könnte ich da Nein sagen. Mögt ihr zwei nie endendes Glück und Frieden finden... Ach! Dann wird die gute Kommandantin ja meine Stieftochter!" Riesengroßer Jubel brach aus während die Zustimmungspfiffe diesen sogar noch übertrafen und Noire nun wortwörtlich umbrachten. Das entging auch Diana und Nyx nicht, die beide zwar mit dem Essen teilweise abgelenkt waren das gerade in die Geisterwelt kam, aber beide die Situation köstlich fanden. "Das hat Sie jetzt nicht gesagt oder? Ach wie Herzallerliebst! Nina, Korina ist ja der Hammer!" und selbst von Nyx kam ein ehrliches, und wirklich schönes Grinsen was von leichtem Gekicher begleitet wurde.

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Montag, 25. Februar 2019, 21:18

Nina lief das Wasser im Mund zusammen, als sie sah, wie Amens voll beladender Teller in die Geisterwelt übertrat. "Bitte richte ihm unseren Dank aus!" sagte sie zu Shinra, während sie begann, mit dem Messer und der Gabel, die ebenfalls auf dem Teller gelegen war, das Fleisch in kleine Stücke zu schneiden. Da sie außer diesem einen Set kein Besteck hatten, war es wohl besser, alles in handliche Häppchen aufzuteilen, damit man essen konnte, ohne ein ganzes Steak in der Hand halten zu müssen. "Und natürlich dürft ihr beide euch ebenfalls bedienen. Alle Geister sind eingeladen." sagte sie dann zu Siradda und Aella, und nahm sich ein Stückchen von einem Schnitzel. Als sie sich das Fleisch auf der Zunge zergehen ließ, spührte sie regelrecht die Last von zweihundert Jahren ohne solche Leckereien (obwohl sie einen Großteil dieser Zeit verschlafen hatte).
Wenn ein Geisterwesen - egal ob Fee, Geist oder Dämonengeist - etwas verspeist, wird es nicht verdaut, wie es bei einem Lebewesen mit einem richtigen Körper der Fall wäre. Ihre Magie löst das Essen einfach auf. Aber sie können es trotzdem riechen und schmecken und spüren. Solche Sensationen waren für die Geister von Menschen eine schöne Erinnerungen an altbekanntes - und für Feen eine ganz ungewohnte Erfahrung. Für beide löst der Genuss von Nahrung eine Art Rausch aus, der bei Feen besonders stark ausfällt, weswegen einige von Ihnen ihre Dienste im Austausch gegen seltene Köstlichkeiten anbieten.

Währenddessen stellte sich in der Materiellen Welt Korina bei den Schattenwölfen vor. Nina, die kein Wort von dem, was Korina sagte, verstanden hatte (schien so eine moderne Version von Branlahrisch zu sein, die viel simpler und langsamer war. Nicht, dass Nina von der Sprache mehr wusste als von Iridaisch), sah von ihrem Genuss des Fleischhäppchens auf, als plötzlich Stille auf dem Festplatz eintrat.
Diese Stille machte einen Knoten irgendwo in Korinas Körper, der durch die Reaktionen von Noire und Blanc nur noch fester wurde. Dann sagte Rouge etwas darüber, dass Korina ihren Segen hatte - für was denn, war denn nicht schon klar etabliert, dass Korina als Familienmitglied angesehen wurde? Und dann hielt Blanc eine Ansprache über Liebe und Glück und Stieftöchter, und Zahnräder begannen, sich in ihrem Kopf zu drehen. Eine Erinnerung an eine uralte Unterrichtsstunde daheim vor vielen Jahren erhob sich aus den Tiefen ihrer Erinnerungen, darüber, wie Korina mit einem iridaischen Wörterbuch in der Hand mit ihrer besten Freundin und Banknachbarin Franziska Fremdsprachlichen Dialog geführt hatte und vom Lehrer gescholten worden war, weil sie die falsche Bedeutung für Freundin aus dem Wörterbuch entnommen hatte, denn zwei Mädchen konnten niemals Novas sein, nur Junge und Mädchen konnten Novu und Nova sein.
Korinas Mund klappte langsam auf, während sie sich ganz doll wünschte, das Ergebnis ihrer Einschätzung der Situation sei Falsch. Daraus wurde nichts, denn gleich darauf hörte sie Nina sagen:
"Ah, das hat sie eben gesagt. Hach, wie schön für die beiden. Hast du gehört, Korina? Herzlichen Glückwunsch!"
Und Korina tauchte spontan unter den Tisch und tat so, als sei sie nicht hier.

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Montag, 25. Februar 2019, 22:15

Nina bedankte sich bei Amen und und bot auch Siradda und Aella etwas vom Essen an. Eigentlich durfte jeder zugreifen! "Guten Appetit!", meinte Shinra, die nun, nachdem die Mission vorbei war, wieder etwas fröhlicher war. "Wenn ihr noch was wollt, sagt es einfach", fügte die Geisterfrau noch hinzu und nahm sich dann auch Stückchen des Fleisches, das Nina in kleinere Portionen zerteilt hatte.

Auf der anderen Seite sprach Blanc etwas zu Amen: "Rouge hat mir von deinen Waffen erzählt. Scheinst gute Kenntnisse zu besitzen. Hast auch die Waffen für meinen Engel hier hergestellt. Wir werden dich schon gut genug beschäftigen wenn du dir die Aufgabe eine ganze Familie zu versorgen zutraust. Hab auch gehört dass du gegen meine liebreizende bessere Hälfte kämpfen möchtest. Wenn du's überlebst kratz ich dich persönlich vom Boden auf!" Noires Vater schien ebenso nichts dagegen zu haben, wenn Amen der Schmied der Schattenwölfe werden würde und damit gab es für ihn keinen Grund, das Angebot abzulehnen - aber vor all dem hatte er noch selbst etwas zu erledigen. Danach, wenn er frei war, kommt er gerne zurück. Den letzten Teil von Blancs Worten konnte der Junge aber so nicht stehen lassen: "Du kannst zusehen kommen, dann siehst du etwas, was du sonst nirgends sehen wirst." Was sich hinter diesen Worten verbarg, gab der der Weißhaarige nicht preis, aber Rouge wird ein böses Erwachen haben, wenn sie ihn unterschätzt.


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Dienstag, 26. Februar 2019, 22:05

Blanc war so entgegenkommend und spielte bei den Geschichten mit. Besonders für Rhord war es eine Erleichterung, da dieser das Gefühl bekam, dass sonst bald einige unangenehme Fragen gestellt werden würden. Den Rat mit dem Trinken nahm der Dämon dann auch sofort an und nahm einen großen, krugleerenen Schluck von seinem Bier. Betrunken werden würde er davon noch nicht, nicht so giftresistent wie er ist. Aber daran, was ihm bei zuviel von dem Zeug passieren würde, daran dachte er derzeit überhaupt nicht und ließ sich schnell seinen Bierkrug nachfüllen.

Lauriam hörte dem Wolfswandler aufmerksam zu und nickte ab und an bei passenden Stellen lächelnd und zufrieden zu.
"Da ich viel herumkomme dürfte es schwierig werden mich zu wichtigen Momenten zu erreichen. Dieses Mal hatten wir ja auch viel Glück dabei, dass ich gerade zugegen war. Aber ja, sollte ich von etwas Wind bekommen werde ich wenn es für mich passt euch gerne wieder helfen. Ich hoffe ebenfalls sehr, dass bei meinem nächsten Besuch die Bemühungen von euch und dem Senator bereits erste Früchte getragen haben."
Letzteres war nichtmal gelogen. Das Prinzip der Demokratie in Händen von Politikern, die dem Volk auch mal etwas gutes tun wollen war ein sehr interessantes Konzept, wie er es aus den restlichen, ihm bekannten Teilen der Welt kennt.

Dann gingen die Vorstellungen weiter. Amen erzählte von seinen Schmiedeplänen, worauf Blanc etwas von einem Kampf zwischen ihm und Rouge andeutete, was Lauriams Aufmerksamkeit gewann. Er selbst hatte bereits gegen sie gekämpft und Amen schien etwas vorzuhaben. "Bin ja mal gespannt, ob du mehr erreichst als ich." Gedanklich stellte sich der Spezialagent den weißhaarigen Jungen bereits vor, wie er auf dem Boden läge mit mehreren Eissäulen durch seinen Körper. Aber die Fuchswandlerin ist bestimmt nicht die Sorte Kämpferin, die jedem Gegner dieselbe Art von "Behandlung" zukommen lässt, sondern etwas variiert. "Nur ein kleiner Tipp: Gesteh dir deine Niederlage ein, wenn es keinen realistischen Ausweg mehr gibt. Ich sprech da aus Erfahrung." Ins Detail ging der Kampfmagier nicht, aber alleine die Erinnerung an die Verletzungen von damals waren alles andere als schön. Aber ob Amen ausgerechnet auf ihn hören würde? Nun, im Prinzip war es ihm ja egal, solange Rouge ihn nur so weit bearbeitet, sodass er sich wieder davon erholen kann.

Es ging weiter mit Korina, wo Rhord zuerst keine Ahnung hatte warum alle auf einmal so still wurden, nachdem die Schwertkämpferin irgendwas für ihn unverständliches sagte. Lauriam auf der anderen Seite war gerade dabei etwas Wasser zu trinken und verschluckte sich etwas, da er nicht mit diesem iridaischen Wort für "Freundin" gerechnet hatte und er es überhaupt nicht kommen gesehen hatte. Als er dann aber die Reaktion des Rabenteufels sah, wurde ihm bewusst, was sie eigentlich sagen wollte. Er ließ die Dinge erstmal geschehen, mit einem gelegentlichen leise gehaltenen Lacher. Besser als so manche Komödie im Theater! "Sowas war wohl vielleicht irgendwo zu erwarten, wenn man bedenkt, was für eine große Hilfe die beiden letzten Endes füreinander waren.", mischte sich nun auch der Spezialagent mit ein. "Und Korina, suchst du gerade ein verstecktes Schmuckstückchen unter dem Tisch oder ist es für dich noch etwas zu früh für sowas?", sagte er zur Schwertkämpferin, um sie wieder von dort unten hochschrecken zu lassen.

Nur Rhord blieb weiterhin planlos. Er hatte keine Ahnung was das ganze Gerede von "Segen", "Liebe", "Stieftöchtern" und dem ganzen anderen Kram sein sollte. Entsprechend machte auch Korinas Reaktion - und die der anderen - wenig Sinn. Er beugte sich unter den Tisch - oder blieb oben sollte Lauriam sie zuvor hochgeschreckt haben - und fragte dann Korina:
"Ich habe das eine Wort nicht verstanden. Ging es irgendwie darum, dass ihr beide so gute Freunde seid? Muss man für sowas hier auf Iridae tatsächlich erstmal einen Segen für bekommen? Klingt ganz schön fordernd für eine einfach Freundschaft. "


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Mittwoch, 27. Februar 2019, 15:18

Amen kündigte an dass der alte Wolf etwas ganz faszinierendes sehen könnte wenn er zu dem Kampf kommen würde. Der Einladung war er nicht abgeneigt sollte es zu einer Zeit sein, die für Ihn passend war. "Zu dem Angebot sag ich nicht Nein. Ich bin gespannt Junge wie du dich gegen deine zukünftige Mutter schlagen wirst." dabei nickte er zufrieden während er einen großen Schluck nahm um die Kehle zu ölen.

Korinas Reaktion war unerwartet charmant. Wie in einer Zeitlupe konnte man die Stufen von Schock, Überlegung, Erkenntnis und Reaktion verfolgen und die Reaktion selbst war mehr als nur süß. Zumindest für Rouge. "Awww. Wie unschuldig! Wenn Sie mir öfters so eine süße, verletzliche Seite zeigt werde ich mich nicht zurückhalten können das auszunutzen!" war die offene Ankündigung und sollte bei jedem so die ein oder andere Alarmglocke auslösen. Leo brach hingegen in einen Lachanfall aus. "Meine kleine Schwester wird endlich erwachsen. Dass ist ein Grund mehr für diese Feier. Cheers ihr Verrückten! und becherte sich seinen Krug Bier hinunter, Noire und Korina "feiernd" "Aber, Aber meine Töchter, dafür braucht man sich doch nicht schämen!" äußerte er sich nochmal auf den Zug aufspringend und rieb nochmal Salz in die Wunde. "So offen darüber reden zu können ist eine besondere Gabe! Sowas gebührt Respekt! Hoch die Krüge meine Töchter und Söhne! Ein Trinkspruch auf die zwei!" und stimmte den entsprechenden Brauch an, das mit großem Anklang angenommen wurde. Noire war bereits schon in sich gekehrt und würde wohl eine gute Zeit benötigen bis Sie "abgekühlt" war, daher war Sie soweit auch Schachmatt was Beteiligung an einem Gespräch anbelangt. "Nachdem wir die große Ankündigung hinter uns gebracht haben, lasst uns fortfahren! Habt Ihr denn schon Pläne was Ihr als nächstes erfüllen wollt, jetzt, da Ihr das Ziel meiner Tochter erreicht habt? Was sind eure Blicke in die Zukunft? dabei sprach er ein sehr heikles Thema an, jedoch bewusst. Wenn Sie an einem so einfachen Ort wie ein Tisch, wo es nur etwa zwei Personen gibt die nicht eingeweiht sind, jetzt schon zu Stolperfallen käme würden Sie keine Chance haben wenn jemand schnell hinter die Fassade blicken könnte.

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1 390

Mittwoch, 27. Februar 2019, 17:33

Sie haben ihr Ziel erreicht und obwohl die Befreiungsaktion von Blanc gar nicht so lang war, fühlte sie sich an, als wären mehrere stressige Wochen gegangen.

Nun waren sie wieder zurück im Lager und feierten die Rettung Blancs, obwohl sie einen faden Beigeschmack hatte. Korina machte sich derweil wieder zum Affen (war das nichts Brandons Job?) und Amen war wieder auf der Suche nach einem Kampf. "Nachdem wir die große Ankündigung hinter uns gebracht haben, lasst uns fortfahren! Habt Ihr denn schon Pläne was Ihr als nächstes erfüllen wollt, jetzt, da Ihr das Ziel meiner Tochter erreicht habt? Was sind eure Blicke in die Zukunft? Na hoffentlich einen Drachen töten. Brandon wusste, dass dem nicht sein würde. Aber was hatte die Schwarze Hand wirklich mit ihnen vor? Ja, was haben wir denn vor?", fragte Brandon grimmig und sah dabei finster Lauriam an.

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1 391

Mittwoch, 27. Februar 2019, 20:58

Korina kam wieder unter dem Tisch hervor wie jemand, der zwei Sekunden vor dem Ertrinken die Wasseroberfläche erreichte, als Lauriam einen sehr unpassenden Witz machte. "SO IST ES ÜBERHAUPT NICHT DENK NICHT MAL DRAN" stammelte sie überhastet in seine Richtung, ihr Gesicht ähnelte einer Tomate so sehr, dass sie begann, sich vor ailfennischen Meisterköchen zu fürchten. Dass Rouge weiterhin Rouge war und Blanc die Sache scheinbar ernst nahm, half auch nicht. Und dann gab auch noch Kaithlyn ihren Senf dazu, die Ritterin war um den Tisch herum gegangen, um ihre Schwester und die angebliche Schwägerin Noire, die immer noch starr wie ein Stock war, in eine Umarmung zu drücken. Wenigstens trug Kaithlyn nicht ihre Stahlrüstung, sondern eine leicht festliche Hauptmannsuniform mit dem Zeichen der Pegasusritter.
"Euren Reaktionen nach zu urteilen wolltet ihr die Sache wohl noch eine Weile geheim halten... hach, ich freu mich ja so für euch!"
"Um ehrlich zu sein..." sagte Korina keuchend, ihre Schwester war stark wie ein Bär und hatte passende Umarmungen, "Das ist ein Irrtum... Ich hab 'Mia' gemeint... nicht Nova."
Und da leuchtete Kaithlyn etwas ein. Das Iridaisch ihrer Schwester war nicht wirklich das beste gewesen... und sowohl im syvicischen als auch dem telvanischen wurde jeweils nur ein Wort für die zwei Dinge verwendet, die Iridaer mit "Mia" und "Nova" auseinander hielten. "Also seit ihr gar nicht..."
"Nein!" quiekte Korina, "Also, nicht dass ich das als was schlechtes seh, dass weißt du ja wohl, aber ich will auch nicht, dass alle denken, ich sei mit irgendwem zusammen... verstehst du?"
Kaithlyn lockerte ihren Griff und fasste Korina und Noire jetzt an den Schultern. Die Situation belustigte sie, das konnte sie sich nicht ganz verkneifen, aber ihre Übung in stoischen Gesichtsausdrücken war eine große Hilfe, um ihrer kleinen Schwester in einem Moment der Scham nicht herablassend zu begegnen. "Tja, wenn das so ist, dann kann ich für euch nur beten, dass man euch das wird vergessen lassen. Besonders Rouge." Dem Ton der Fuchswandlerin nach zu urteilen hatte sie den Irrtum bereits durchschaut, und amüsierte sich köstlich über die ganze sache. Die Ritterin ging zu Rouge und Blanc herüber und flüsterte ihnen eine Erklärung der Situation ins Ohr.

Nina hatte bei diesem Gespräch mitgehört, und ihr wurde bewusst, dass sie sich ebenfalls von der Verwechslung hatte überzeugen lassen, und dass ihr Spruch wohl die Hauptursache für Korinas Tauchgang, der den Höhepunkt dieser peinlichen Scharade markiert hatte, gewesen war. "Tschuldigung..." murmelte das Geistermädchen, bevor sie sich wieder aus Korinas Hörweite verzog und zu den anderen Geistern ging. "Falscher Alarm, Mädels." sagte sie und klärte die Verwechslung auf. Schließlich endete sie mit: "Hab mich wohl auch hinreißen lassen, weil ich sowas schon mal gesehen hab, aber ohne Verwechslung. Als ich zum vorletzten mal wach war, hat einer meiner Brüder Bruder mir und ein paar anderen unserer Geschwister ein bisschen überschwänglich von seinem neuen "Superbesten Kumpel" erzählt, wie er es genannt hat, und dabei ein bisschen mehr verraten, als ihm lieb war."
Währenddessen nieste am Rand des Festplatzes ein Dämon, der von dem ganzen Trubel nichts mitbekommen hatte.
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1 392

Donnerstag, 28. Februar 2019, 00:16

Niemand hatte etwas dagegen, dass sich die Dämoninnen bedienen! Die beiden griffen zu und es schmeckt! Ein Traum!
"Richtet bitte Amen unseren Dank aus!", sagte die Seelendämonin überglücklich in die Richtung von Shinra, als sie sich etwas vom Fisch nahm und für einen Moment gar nicht daran dachte wegen irgendwas nervös zu sein.

____

Die Blamage ging für Korina weiter, welche Lauriams Worte gar nicht mit Freude aufnahm und die von Rhord gleich dezent ignorierte. Der Dämon seufzte deswegen nur ersteinmal und aß nur still weiter. Währenddessen bekam er dann aber auch mit, dass sie irgendwas falsches gesagt haben muss, nur was genau blieb ihm unerklärt. Der Spezialagent wusste, wie er da nochmal hätte ansetzen können, fand aber, dass das nun auch mal reichen sollte.

Daraufhin folgte von Blanc eine nicht ganz unwichtige Frage, auch wenn sie ihre Tücken hat:
Wie gehts weiter?

Brandon ging darauf als erstes ein und gab die Frage direkt und auf eine sehr auffällige Art and seinem Vorgesetzten weiter. Will er etwa, dass sie auffliegen? Was solls, der Kampfmagier wusste bereits, wie er diese Vorlage umsetzen könnte.
"Sag bloß du hast auf einmal Interesse an das, was ich damals gesagt hatte, Brandon?", gab er zurück an den Hünen, mit einem freundlichen Lächeln.
"Ich sollte für den Rest hier wohl mal etwas ausschweifen. Bevor ich hier her gereist bin hatte ich Kontakt mit einem Auftraggeber, der mir ab und an einige interessante und abwechslungsreiche Aufträge parat hatte. Er meinte, dass er demnächst wieder etwas für mich haben könnte, ich mich aber noch gedulden soll. Er weiß auch, dass ich hier auf Iridae bin, weswegen ich erstmal noch hier warten würde, bis eine Rückmeldung irgendwann mal ankommt. Im Gespräch mit den anderen hier stellte sich dann heraus, dass Interesse daran besteht vielleicht eine Zeit lang mal zusammenzureisen und da habe ich angeboten diese Gelegenheit mit mir wahr zu nehmen. Die Rückmeldung war damals noch etwas gemischt, aber scheint ja so, als dass doch Interesse daran besteht. Oder?", erklärte er ausführlich und schaute zum Ende hin einmal reih um die Dunklen Schwingen an. Wer aufgepasst hatte konnte bemerken, dass der Spezialagent einfach nur die Situation der anderen Dunklen Schwingen nahm und sie in eine öffentlichkeitsfreundliche Version veränderte.

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1 393

Donnerstag, 28. Februar 2019, 18:34

"Nachdem wir die große Ankündigung hinter uns gebracht haben, lasst uns fortfahren! Habt Ihr denn schon Pläne was Ihr als nächstes erfüllen wollt, jetzt, da Ihr das Ziel meiner Tochter erreicht habt? Was sind eure Blicke in die Zukunft?", fragte Blanc schließlich und sah prüfend in die Runde. Spielte er etwa auf ihre Absichten als die Dunklen Schwingen an? Amen sagte fürs erste nichts - anders als Brandon, der Lauriam ohne zu zögern fragte, was sie denn als nächstes machen werden. Mutig.

Während Lauriam eine geeignete Erklärung aus dem Hut zauberte - das hat er doch auswendig gelernt - um die Situation zu retten, aß Amen gemütlich einen Teller voller Fleisch und Fisch, garniert mit verschiedenem Gemüse. Das Essen war sehr gut! Danach zählte er seine Pläne auf: "Ich will zwei Drachen erlegen, eine Person suchen, einen Mörder finden, jemanden bei seinen Forschungsarbeiten helfen, eine bösartige Organisation auslöschen, eine verschollene Stadt finden...und ahhh, ich weiß! Einen Dämonen töten! Oder war es befreien?" Amens Auflistung wurde nur unterbrochen, wenn er eine kurze Pause einlegte, um sich ein Stück Fisch in den Mund zu schieben. "Ach und...wisst ihr, ob man hier irgendwo Feuerwerke bekommt?"

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Die anderen bedankten sich bei Shinra und Amen für das gute Essen. Shinra lächelte nur leicht, war doch selbstverständlich, nicht wahr?
"Hab mich wohl auch hinreißen lassen, weil ich sowas schon mal gesehen hab, aber ohne Verwechslung. Als ich zum vorletzten mal wach war, hat einer meiner Brüder Bruder mir und ein paar anderen unserer Geschwister ein bisschen überschwänglich von seinem neuen "Superbesten Kumpel" erzählt, wie er es genannt hat, und dabei ein bisschen mehr verraten, als ihm lieb war", entschuldigte sich Nina - warum genau verstand Shinra nicht, da sie den Gesprächen in der Geisterwelt nicht gefolgt ist, weswegen das, was sie dazu sagte vielleicht nicht ganz passend war: "Wohin die Liebe fällt..."


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1 394

Donnerstag, 28. Februar 2019, 19:12

Korinas Reaktion auf den darauffolgenden Versuch sich "reinzuwaschen" waren für Rouge gefundenes Fressen. Sie hatte ihren Spaß als Sie dem Schauspiel folgte wie die kleine, süße Maus sich gegenüber ihrer großen Schwester rechtfertigen musste was Sie eigentlich meinte. Rouge wusste von der ersten Begegnung bereits, dass Ihr Iridaisch praktisch nicht Existent war - wobei Sie sich ein klein wenig besser anstellte als damals - aber dass Sie sich so weit aus dem Fenster lehnen wollte war schließlich ihr Fall aus freier Höhe - mit einem schwarzen Loch ohne Boden. Und aus diesem Loch versucht sie nun herauszukommen. Das soll noch ein lustiges Nachspiel ergeben. Blanc, der seine Meute bewusst aufheizte damit diese in Feierlaune kamen wollte Korina damit nichts Böses, aber so ließen sich die Kinder schneller ablenken als wenn es weiter Todgeschwiegen wurde und Sie noch zum Grübeln kamen. Noire, die sich bildlich wie einen Kamin vor Hitze förmlich aus den Ohren rauchen sah wurde von Kaithlyn’s Umarmung überrascht als diese den Beiden nur das aller Beste wünschte den Missstand schnell aufklären zu können. Für Noire war dieser Missstand mehr als Peinlich. Ihre Eltern brauchte Sie davon nicht zu überzeugen, die wussten dies, weshalb Sie auch nachdem Kaithlyn zu Ihnen ging um es aufzuklären lächelnd abwinkten und ihre Gründe erklärten warum Sie mitspielten - Rouge hatte ihren Spaß dadurch und Blanc wollte die Stimmung aufheizen und ablenken dass die anderen nicht auf blöde Gedanken kamen.

Die Frage nach der Zukunft der anwesenden wurde sehr mürbe aufgenommen - Brandon hatte Lauriam mehr oder weniger geoutet was den zwei eingeweihten gedanklich bereits Sorgen bereitete, was Lauriam aber geschmeidig mit einer sehr authentischen Erklärung versuchte gerade zu biegen. Sein Glück war, dass Kaithlyn’s Fokus noch immer auf Korina's und Noire's Situation gerichtet war. Blanc äußerte sich zumindest auf Lauriam’s Äußerung um das Gespräch am Laufen zu halten. "Ah, tragen deine Bemühung also langsam Früchte feste Stammkundschaften und feste Auftragsgeber zu erhalten? Klingt spannend! Wenn ich mal nichts zu tun habe - was nur leider wohl nie passieren wird - würd ich dir gerne einmal assistieren, als Dank für deine erneut unverzichtbare Hilfe" dabei hob er den Krug erneut und deutete diesen auf Ihn.

Rouge indessen beschäftigte sich mit Amens Aufzählung, der Blanc zwar nicht entging aber dies seiner liebreizenden Frau überließ, sondern auch Leos Gedanken waren am Grübeln. Amen gab sehr grundverschiedene Arten von Ziele an die keinen wirklichen Zusammenhang ergaben. Zumal die Frage die darauf folgte nur Rätsel aufwarf. "Du hast dir ja ganz schön was vorgenommen. Wie möchtest du denn das mit deinen Aufgaben als unser Schmied noch vereinbaren bevor du zum Greis wie meine bessere Hälfte oder meine Wenigkeit wirst? dabei spielte sie mit den Fingern in Kreisenden Bewegungen Symbole auf den Tisch während Sie ihren Kopf auf ihrem Handgelenkt ablegte. "Und Feuerwerk haben wir. In mehreren Varianten. Kommt also drauf an was du geplant hast ob ich dir helfen kann und werde mit dieser Bitte. dabei sollte Amen genau überlegen was er jetzt genau eigentlich haben möchte. Rouge's Ideen von "Feuerwerk" waren etwas ... Grundverschieden als die Vorstellung die Amen wohl pflegte.

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Donnerstag, 28. Februar 2019, 20:22

Da weder Blanc noch Rouge (von letzterer war es ja zu erwarten, aber konnte nicht wenigstens einer der beiden nett sein?) etwas gegen die Jubelrufe der Söldner taten, nachdem Kaithlyn sie über das Missverständnis aufgeklärt hatte, blieb Korina nichts anderes übrig, als das Problem auszusitzen. Sie kehrte nicht an ihren Platz neben Noire zurück, sondern setzte sich ans Ende des Haupttisches, wo sie nun neben Vitaya saß. Während Korina sich den Teller mit Fleisch und Gemüse belud, beschloss sie, ihr verlegenes Schweigen zu brechen, bevor die Pillenmischerin unangenehme Fragen stellen konnte. "So... ziemlicher Versprecher, was?"

Nachdem sie die beiden "Erwachsenen" der Söldnerfamilie von dem Irrtum unterrichtet hatte (was wohl sinnlos war, da sie es anscheinend schon wussten und die Stimmung bewusst angeheizt hatten, kehrte Kaithlyn zu ihrem Platz zurück. Sie trank gerade einen Becher Wein, während einer der Söldner davon prahlte, dass er zwei Drachen und allerhand andere Bösewichte besiegen wollte, der hatte wohl schon zu viel getrunken. Erst, als Rouge auf die Prahlerei antwortete, merkte die Ritterin, dass es Amen gewesen war, der das gesagt hatte, und er war anscheinend nicht betrunken - er meinte es ernst. Prompt spuckte Kaithlyn ihren Wein aus. Sie blickte den unscheinbaren Angeborenen für einige Sekunden gebannt an - bevor sie langsam ihren Kopf wieder in die Richtung drehte, in die sie gespuckt hatte, und einer vor Wein triefenden Rouge ins Gesicht sah. Ein Feuerwerk würde Amen wohl definitiv zu Gesicht bekommen.

Die stets neugierige Nina hörte auch bei Amens Plänen mit. So viele Sachen... bestimmt Dinge, die er all seinen Geisterfreundin als Bezahlung für ihre Hilfe angeboten hatte. Besonders das letzte erweckte ihr Interesse. "Feuerwerk? Was ist denn das?" fragte sie laut genug, dass auch Dasra und Nasatya es mitbekommen sollten. Da sie einen Großteil der letzten beiden Jahrhunderte verschlafen hatte, war Nina nicht gerade mit den neuesten technologischen Errungenschaften vertraut.
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1 396

Donnerstag, 28. Februar 2019, 21:02

Brandon stellte Lauriams Antwort freilich nicht zufrieden, aber er übte sich in Geduld und schwieg lieber darüber, weiterhin finster reinblickend. Amen hingegen überraschte komplett mit der schamlosen Offenlegung seiner ... durchaus sportlichen Pläne. "Drachen töten, das gefällt mir.", merkte Brandon an. Rouge war derweil überzeugt davon, Amen in ihren Diensten haben, das fand der Affenmensch auch ungemein amüsant. "Scheint, als hättest du ne Anstellung gefunden!", rief der ehemalige Ritter dem unscheinbaren nun-Schmied zu.
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Vitaya wurde Zeugin ein urwitzigen Szene: der sichtlich unsichere Umgang von Korina mit der iridaischen Sprache sorgte für eine folgenreiche, aber urwitzige Wortverwechslung, die sie selbst erst nicht bemerkte, was das ganze noch viel witziger gemacht hat.Die Blondine musste sich ziemlich anstrengen, nicht laut loszulachen.
Schließlich setzte sich auch Korina noch neben Vitaya an den Tisch und eröffnete das Gespräch mit: "So... ziemlicher Versprecher, was?"
Vitaya, die Korina nicht noch mehr in Verlegenheit bringen wollte, bemühte sich, die Fassung zu bewahren "Ja ...*kicher*... ziemlich." Doch dann konnte sie es nichtmehr packen und lachte lauthals los: "Nova ... zu geil ... haha!" Sie fiel im wahrsten Sinne des Wortes von ihren Stuhl und landete auf ihren vier Buchstaben am Boden und lachte einfach weiter. Dann brachte sie sich wieder ein, setzte sich zivilisiert wieder hin und entschuldigte sich erstmal vielmals. "Korina, tut mir sooo leid, aber das war einfach zu witzig!" Sie musste aber schnell davon ablenken und schaufelte sich eine unnatürliche Menge Fleisch und Gemüse auf den Teller und begann verhastet zu Essen. "Ziemlich gutes Essen hier, oder?" Hoffentlich kam sie dem Rabenteufel nicht zu merkwürdig vor.

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Donnerstag, 28. Februar 2019, 22:14

Nachdem Lauriam seine Geschichte präsentiert hatte hörte er anstatt die Antwort von Blanc ersteinmal Amens Auflistung seiner derzeitigen Ziele. Die meisten waren bestimmt die dieser Geister, aber da waren sicherlich auch einige eigene Wünsche dadrunter. Dass Amen dabei die Vernichtung einer bösen Organisation nannte entging ihm dabei nicht. Wäre er mit dieser Nyx im Bunde, er hätte sich ja denken können welche gemeint war, aber da dies nicht der Fall war und Amen bisher nichs von sich aus über Ourobors erzählte, ging es wahrscheinlich um eine andere böse Organisation... Er meint doch nicht etwa die Schwarze Hand? Das so offen anzukündigen wäre nicht nur ein bisschen riskant, wenn man bedenkt, dass der Spezialagent ihn hören kann, er würde wohl auch nicht sehr an seinem Leben hängen, würde er es wagen sie herauszufordern. Während Rouge nun auf Amen einging und den Konflikt zwischen seiner Arbeit hier als Schmied und seiner Ziele ihm klar machte, setzte Blanc zur Antwort auf Lauriams Worte an.

Er ging mit und freute sich über des Kampfmagiers Erfolge und zeigte sich interessiert auch mal mitkommen zu wollen, so als Dank, nur würde ihm "leider" seine Arbeit dazwischenkommen. "So etwas. Ich bin zwar immer noch gut dabei Kontakte zu knüpfen, die auch Bestand haben. Aber jemand, der mit den unterschiedlichen Ländern und Sprachen vertraut ist, ist auf dem Söldnermarkt sehr gefragt, weswegen ich es nur noch als eine Frage der Zeit sehe, bis ich einen felsenfesten Stand habe." Darauf trank er erstmal sich glücklich spielend über diese erlogene Situation etwas von seinem Wasser und ging dann auf den Rest des Wolfwandlers Worte ein:
"Nun, ich würde mich freuen dich irgendwann mal dabei zu haben, auch wenn es bis dahin wegen deiner Arbeit dauern sollte. Wenn es mal einen Notfall geben sollte, ähnlich wie bei euch, werde ich mich aber bestimmt mal bei euch melden. Oder wenn ich oder wer auch immer mit mir reisen möchte, etwas über Ouroboros erfahren."

Nun wollte er aber auch mal etwas zu Amens Zielen erfahren. Er fragte bewusst allgemein, da neben der bösen Organisation, die es für ihn zu beseitigen gilt, auch noch andere große Ziele gibt.
"Und wie willst du das alles an sich überhaupt bewerkstelligen? Wie möchtest du unteranderem zwei Drachen, wenn auch sicherlich einzelnd, besiegen, wenn wir zusammen noch nichtmal einen starken Menschen wie Reinhardt umlegen konnten? Woher willst du die dafür benötigte Stärke bekommen?"

Einen Moment später geschah dann etwas, was allen Schattenwölfen und zumindest einige der Schwingen dazu bringen würde sofort still zu werden. Vitaya war eine der letzten, die wegen Korinas Unfall noch lachten, aber der einer anderen, Kaithlyn der Name, dürfte weit gravierender sein: Aus Schock über Amens Ziele und der Realisierung, dass dieser es ernst zu meinen schien, spuckte sie den eben getrunkenen Wein aus... auf Rouge. Rhord, der sich sofort an sein erstes kennenlernen mit Rouge erinnerte war mehr als bewusst, dass dies nicht unbeantwortet bleiben würde.
Er war auch im Moment der erste, der was sagen konnte:
"Könnten ein paar Heiler schonmal herkommen? Es könnte gleich Arbeit geben!", rief er etwas weiter in die hinteren Reihen, schaute aber auch einmal Vitaya an.
Es war kein Schlag ins Gesicht wie bei ihm, aber wie viel Unterschied wird das wohl bei dieser Fuchswandlerin machen? Wenig? Viel? Wegen Korina und Kaithlyns Mithilfe war eigentlich auf zweiteres zu hoffen, aber wer weiß wie Rouge darüber denkt.

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Freitag, 1. März 2019, 14:09

"Du hast dir ja ganz schön was vorgenommen. Wie möchtest du denn das mit deinen Aufgaben als unser Schmied noch vereinbaren bevor du zum Greis wie meine bessere Hälfte oder meine Wenigkeit wirst?", meinte Rouge fragend nachdem Amen seine Aufzählung beendet hatte. Der Weißhaarige hatte sich noch keine Gedanken darüber gemacht, weswegen er kurz überlegte. Währenddessen ging Rouge noch auf die Frage nach dem Feuerwerk ein: "Und Feuerwerk haben wir. In mehreren Varianten. Kommt also drauf an was du geplant hast ob ich dir helfen kann und werde mit dieser Bitte" Amen hatte seine Antwort gefunden, auch wenn sie vielleicht nicht allen direkt gefallen wird: "Ich werde auf jeden Fall zuerst meinen Freunden helfen - Waffen kann ich nebenbei machen...ihr wisst ja, ich hab immer alles dabei." Der Junge lächelte dabei, während er auf seine Fähigkeit anspielte. Sich unterwegs den Waffen zu widmen war überhaupt kein Problem für ihn. Dann war da noch die Frage nach den Feuerwerken. Amen selbst wusste nicht genau, was das war, aber Nasatya hatte es ihm folgendermaßen erklärt: "Das sind kleine runde Dinger, die in die Luft fliegen [Amen formte mit beiden Händen eine Kugelform und hob sie dann hoch] und dort explodieren [er bewegt die Hände schnell auseinander, wie bei einer Explosion]. Und sie erleuchten den Himmel...!"

Dasra und Nasatya liefen quer durch das Lager der Schattenwölfe. Dabei stoppten sie gelegentlich, um sich einige der Tierwandler genauer anzusehen oder das Essen zu begutachten. Dann hörten sie das Wort Feuerwerk von Nina und sie eilten zusammen zu dem Dämonengeist. Nasatya, die Kleine in den roten Kleidern mit den hellrosa Haaren und den grünen Augen, gab ihr die selbe Erklärung, die zeitgleich Amen in der Menschenwelt von sich gab: "Sie fliegen in die Luft und machen ganz laut boooooooom! Und dann leuchtet der ganze Himmel!" In ihren Augen konnte man ein Funkeln sehen und sie freute sich schon beim Gedanken an ein Feuerwerk! Ihre Schwester, Dasra, das Mädchen in den blauen Kleidern mit weißen Haaren und blauen Augen, stand hinter ihr, und starrte Nina still an...oder sah sie zum Essen, dass Nina hielt?

Amen nickte in Brandons Richtung, als dieser Gefallen an seinen Plänen, das Töten von Drachen, zeigte. Zeitgleich ging auch Lauriam auf Amens Zukunftspläne ein, der seine Zweifel kundtat: "Und wie willst du das alles an sich überhaupt bewerkstelligen? Wie möchtest du unteranderem zwei Drachen, wenn auch sicherlich einzelnd, besiegen, wenn wir zusammen noch nichtmal einen starken Menschen wie Reinhardt umlegen konnten? Woher willst du die dafür benötigte Stärke bekommen?" Der Weißhaarige legte den Kopf schief und sah das Schwarze Hand Mitglied fragend an. Was folgte war eine äußerst ernste Aussage, auch wenn es wie ein Spaß klingt: "Wenn ich es nicht schaffe, versuche ich es einfach erneut." Nach einer kurzen Pause - in der Rouge angespuckt wurde, was Amen aber nicht direkt sah, da er sich zu Lauriam gewandt hatte - fügte der Junge noch etwas hinzu: "Und ich muss das alles ja nicht alleine schaffen."

Erst jetzt sah Amen, wie Rouge angespuckt worden ist. Es war deutlich ersichtlich, wie hart er damit zu kämpfen hatte, nicht loszulachen...

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (1. März 2019, 15:31)


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Freitag, 1. März 2019, 20:04

Lauriam’s Worte hatten zumindest eine Kernaussage, die Blanc gerne unterzeichnen würde: Sollte er Informationen von Ouroboros erhalten, würde er diese gerne entgegennehmen. "Das wäre hervorragend. Was auch immer Lyon noch vorhat, dass Iridae nun einfach so 'weggeworfen' wurde beunruhigt mich. Was auch immer das sein würde, wir werden es verhindern, immerhin hab ich noch eine Rechnung offen die ich zu gerne begleichen möchte."

Rouge selbst wollte eigentlich Amens wahnwitzige Erklärung für "Feuerwerk" anhören und betrachten, wurde aber von einer recht unerwartetem Ereignis überrumpelt. In ihrem schönen Gesicht und in Ihre Haare landete eine gute Portion von einem guten Wein in ihrem Gesicht landete und Sie dementsprechend wie starr in die Runde blickte. Das Amen fast ins Lachen ausbrach entging Ihr nicht, ebenso wie es Rhord nicht entging und bereits für eine Eskalation um Hilfe riet. Rouge fand es jedenfalls zu schade für den guten Wein ihn einfach so wegzuwischen, weshalb Sie erstmal den Wein, den sie mit Mund und Zuge von ihrem Gesicht lecken konnte sich annahm bevor Sie ihr Gesicht zumindest mit einem Tuch - was ihr in Windeseile gebracht wurde - zumindest zu säubern. Die Süße des Weins ließen ihre Haare jedoch nicht einfach so mit einem Tuch reinigen, dafür müsste Sie die Haare waschen und diese Runde jetzt alleine zu lassen wäre doch viel zu schade. Dass Kaithlyn Ihr Fett aber noch wegbekommen würde war bereits besiegelt. Und der erste Schritt würde nicht lange auf sich warten lassen. "Kaaaiiittthhh!" sprach sie langsam, deutlich und höchst feinfühlig aus was selbst Blanc aus dem Mithörkontext riss. "Komm doch mal zuuuuu mmmiiirrr" und deutete darauf an dass die Ritterin zu Ihr kommen soll - und deutete an dass Sie sich neben Sie hinsetzten sollte. Wenn Sie vorhatte dieses Camp vor versammelter Mannschaft lebendig zu verlassen, sollte Sie die nächsten Minuten deutlichst Gefolge leisten. Noire, die sich langsam wieder fing, begann gerade zaghaft Essen auf ihren Teller zu nehmen bevor sie vor genau diesem Spektakel wieder in eine Art Schockstarre gepackt wurde. Leo, der Neben Rouge saß, schreckte bei den Worten die sie sehr bedacht aussprach auf und machte genau besagten Platz frei. Wenn Sie so drauf war ist es das letzte, was man wollte, ins Kreuzfeuer zu geraten.

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Freitag, 1. März 2019, 20:37

Wenigstens hatte Vitaya genug Anstand, sich ein paar Sekunden zurückzuhalten, bevor sie vor Lachen buchstäblich aus dem Stuhl fiel. Korina ließ es einfach über sich ergehen, und bald rappelte Die Pillenmischerin sich wieder auf und wechselte glücklicherweise das Thema. "Ja, schmeckt gut. Jedenfalls frag ich mich, ob Noire jetzt überhaupt noch mit mir reden will. So katatonisch, wie sie ist, war ihr das wohl noch peinlicher als mir. Oder passt hier Katz-atonisch besser?" Sie schmunzelte über das dämliche Wortspiel, aber das Gespräch wurde jäh unterbrochen, als sie Rouge hörte, die in ihrem bösen Tonfall sprach. Die Fuchswandlerin wischte sich eben Wein vom Gesicht... den niemand anderes als Kaithlyn verspritzt hatte. "Hui, die Grausees werden diese Insel wohl nicht in einem Stück verlassen, was?"

Nachdem Kaithlyn merkte, wen sie gerade angespukt hatte, nahm sie einen komplett stoischen Gesichtsausdruck an. Weder Lachen noch Furcht waren hier wohl angebracht. Wie ein gefallener Ritter, der wegen Hochverrats auf den Schafott zuging, lief sie erneut um den Tisch herum. "Sterbt nicht, Hauptmann!" "Ihr habt noch eine Schwester und eine Schwägerin, die ihr beschützen müsst!" "Freiheit für Dame Grausee!" riefen einige betrunkene Ritter, die ihrer Anführerin zusahen. Kaithlyn ging auf den Platz zu, den Leo eben frei gemacht hatte. "Vielen Dank, dass du mir diesen Ehrenplatz direkt neben unserer gütigen Gastgeberin anbietest, Leo." sagte sie monoton und ließ sich nieder. Dann drehte sie ihren Kopf zu Rouge hin. Der Geruch des Weines drang in ihre Nase. Sie entschloss, sich ein wenig zu entspannen. Ein Ritter sollte im Angesicht des Todes die Nerven behalten können. "Ein sehr angenehmer Duft, verehrte Rouge. Ein neues Parfüm?" Scherzelte Kaithlyn. Vielleicht würde es ja doch helfen, ein bisschen Humor zu zeigen. Es war eine Feier, und Rouge hatte gerade großen Spaß dabei, ihre Töchter in Verlegenheit zu bringen. Und sie hatte ja auch den Wein aufgeleckt. Vielleicht konnte man sie wirklich davon überzeugen, die Sache mit Humor zu nehmen!

Ein Mädchen in roter Kleidung tauchte vor Nina auf, und beschrieb Feuerwerk als etwas ganz beeindruckendes. "Wooow, das muss ja echt tolle Magie sein! Lass mich raten, du bist es, dem er das zeigen soll? Muss ja wirklich was ganz besonderes sein, wenn du ihm dafür deine Kraft leihst." antwortete Nina hochinteressiert.
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