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Raisen

MiP Meister

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1 421

Sonntag, 3. März 2019, 21:29

"Hey, Shinra! Mach doch mit! Spricht ja nichts dagegen, oder?", sprach Aella in Shinras Richtung während sie ein Grinsen auf dem Gesicht hatte. Als wäre es abgesprochen gewesen, äußerte Diana eine Bitte mit dem selben Inhalt: "Auch wenn ich verstehen kann dass du davon nicht begeistert bist Shinra ... Würd es dich in irgendeiner Weise umbringen zumindest einmal einer solche Aktivität beizuwohnen? Sehe es ... als eine große Bitte die Ich an dich richte." Shinra seufzte und sie war sichtlich in eine Ecke gedrängt worden, aus der es so schnell kein entkommen gäbe. Schließlich resignierte sie komplett - auch, weil sie wusste, dass Menhit wohl auch Feuer und Flamme wäre, wenn sie von dem hier wusste. "...gut."

@Soren: @Night Zap: @Tobi:

Amen seufzte als Rouge mit Kaithlyn den Tisch verließ. Wird wohl doch nichts mit einem Feuerwerk...
Neben den zwei Frauen waren auch Lauriam und Brandon verschwunden, weshalb der Tisch bereits zur Hälfte leer war. Scheint wohl so, als wäre die Feier schon so gut wie vorbei. Amen war nicht groß in der Stimmung, wieder ein Gespräch mit den anderen Tierwandlern anzufangen. Zumindest wurde ihm gesagt, dass Anna am Nachmittag - als er im Wald war - für einige Stunden wach war, um etwas zu essen. Doch sie hatte mit keinem geredet...oder reden wollen. Morgen früh, vor seinem Kampf mit Rouge, wenn dieser denn zustande kommen wird, wird er Anna aufsuchen. Das Mädchen brauchte Ruhe und eine gute Ernährung, um wieder zu Kräften zu kommen, aber noch viel mehr brauchte sie Klarheit über ihre Situation. Etwas betrübt nahm er einen Schluck seines Biers.

1 422

Sonntag, 3. März 2019, 22:07

Vitaya machte es sich unwissend, was in benachbarten Bädern passierte, im gemischtgeschlechtlichen Bad gemütlich. Die Blondine entledigte sich ihrer Klamotten und versank im Bad. Es war quasi nichts los im Bad, die meisten schienen wohl draußen zu feiern. Das sollte der Medizinerin nur recht sein. Die Wärme erfüllte ihren Körper ähnlich wie eine dicke Decke. Ich werde diesen Ort vermissen. Die Blondine beobachtete eine ungewöhnlich große, braune Katze, die ins Zelt kam und sich auf eine erhöhte Position begab. Beobachtete das Tier etwa Vitaya? Womöglich handelte es sich um einen Katzenwandler - war es etwa ein Spanner?Aber das war das gemischtgeschlechtliche Bad, kein Grund also dazu. Die Kombination aus Müdigkeit, Völligkeit und Alkoholeinfluss ließ sie den Fakt ignorieren, obwohl er schon geringfügig kurios war.

Brandon hatte sich eine stille Ecke gesucht und zwei Flaschen Schnaps oder was auch immer das war, geschnappt. Hauptsache es ballert! Brandon, ich finde nicht, dass das die richtige Art der Krisenbewältigung ist! Iria versuchte dem Affenmenschen mit Vernunft beizukommen, aber das war zu diesem Zeitpunkt hoffnungslos. Er kippte sich die Flaschen relativ hemmungslos und schnell hinein. Normale Menschen wären jetzt schon komplett weggetreten, bei diesen Mengen, doch Brandon war einfach nur betrunken. Sichtbar angetrunken torkelte der Affenmensch über das Feld. Man sollte ihn definitiv nicht reizen ...

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

1 423

Sonntag, 3. März 2019, 23:45

Nyx war überrascht, dass die beiden Dämonengeister einmal Menschen waren. Die beiden schauten erstmal verwundert zurück, für sie war es eben etwas selbstverständliches, was sie gleich noch erklären wollten. Zuvor zeigte Nina aber nicht nur einmal, wie sie in ihrer kompletten Dämonenform aussah, sondern erklärte auch wie sie zu einem Dämon wurde und nach der Rückverwandlung wie es war auszubrennen. Sowohl Aella und sogar Siradda erschreckten sich kein bisschen, als sie ihre wahre Gestalt sahen. Sie schauten sich nur an, wie Nina jetzt aussah, wussten aber nicht was sie sagen sollten.

Bei Nyx Frage war das etwas anders, wenn auch nicht wirklich besser für ein Gespräch. Die Seelendämonin wurde wieder etwas nervöser, als Aella anfangen wollte dem neuesten Partnergeist von Noire zu antworten:
"Ja, jeder Dämon war irgendwann mal ein Mensch. Und jedes Monster, so nennt man die sich verwandelten Tiere meine ich, war auch irgendwann mal ein normales Tier. Aber was unsere Geschichte angeht... Tut mir leid, aber wir beide halten es für besser nicht darüber zu sprechen, denn ja es ist eine schmerzhafte Erinnerung. Desto weniger wir darüber nachdenken müssen, desto besser. Aber danke der Nachfrage."
Damit war das Thema hoffentlich vom Tisch, hoffte die Winddämonin.

Shinra konnte aber glücklicherweise überzeugt werden, auch wenn ihre Lust darauf kleiner nicht sein konnte. Das freute die beiden dagegen noch mehr dabei zu haben und sicherlich auch Diana als auch Nina.
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Rhord und Lauriam sahen nur noch zu, wie Kaithlyn von Rouge - mit Warnung - weggezogen wurde. Als Lauriam dann wegging und auch schon Brandon verschwunden war, machte sich auch Rhord auf dem Weg. Er maschierte gleich in Richtung Bett und kümmerte sich nicht groß darum, was Brandon da an Alkohol vernichtete.

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Lauriam war gerade dabei ein paar Schläge und Tritte zu üben und danach schnell wieder in eine gute Stellung zum reagieren zu kommen, da bemerkte er, wie ein taumelnder Brandon über die Wiesenfläche im zig-zack ging.
"Warst du vor ein paar Minuten nicht noch für deine Verhältnisse fast nüchtern? Warum hängst du überhaupt so sehr an diesem Zeugs?", fragte er, als zwischen dem Affenmenschen und ihm noch etwas Platz war.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (3. März 2019, 23:47)


1 424

Montag, 4. März 2019, 16:37

Dem nun sichtbar stark angetrunkenen Brandon begnete ausgerechnet Lauriam. Dieser äußerte natürlich sein Unverständnis: "Warst du vor ein paar Minuten nicht noch für deine Verhältnisse fast nüchtern? Warum hängst du überhaupt so sehr an diesem Zeugs?" Glücklicherweise war Brandon eher im lethargisch-depressiven Modus und nicht aggressiv. Er torkelte auf Lauriam zu und erklärte: "Zwei Flaschen Schnaps taten ihr übrriigesch." Dann ging er jedoch auch auf Lauriams Frage ein. "Ich dringe um zu vergesschn. Der Alohol hilft mir dabei, diessseee scheise auszuhalten.", erklärte der Affenmensch. "Du hast dosch keine Ahnung, was mir alles für scheise passiert is!", erwiderte Brandon vorwurfsvoll. Kein Besitz, keine Familie mehr, keine Ehre mehr, er war wertlos. Diesen Gedanken führte er noch weiter "Jetzt nicht einmal mehr Freiheit. Dasch letzschte ast du und diese kackschwarze Hand genommen!" Daraufhin wurde Brandon wieder lethargisch: "Aber das ist dir doch egal. Für dich sind wir nichts als austauschbare Marionetten ..."
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@Tobi:

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1 425

Montag, 4. März 2019, 19:09

Korinas Augenmerk lag tatsächlich nicht an dem Geschehenen, was Ihr wohl nicht ganz so viel ausmachte wie Noire die dadurch lange Zeit hinüber war, sondern ihrer Schwester, die gerade von Rouge "Verschleppt" wurde. Die Frage verdutzte beide gleichermaßen, während sie Korina schweigsam ansahen, bevor Sie ins Lachen ausbrachen - relativ simultan. "Ha Ha Ha! Keine Sorge. So weit wird es gar nicht erst kommen. Ich vermute Sie wird mit Kaithlyn gemeinsam den Wein aus den Haaren waschen und vielleicht die ein oder andere etwas ungewöhnliche Badeerfahrungen austauschen. Schließ dich doch deiner Schwester an. Wirkt so als hättest du Sie noch nicht mit Alkohol erlebt, solche Momente sollte man im engen Freundeskreis genießen... Und Sie vielleicht davon abhalten etwas wirklich Gefährliches zu tun." Noire nickte Ihr zu. "Ihr seid beide keine Trinker. Wer weiß was für unüberlegte Aktionen Sie sich noch leisten wird ... Einfach so diese empfindlichen Stellen ungefragt zu berühren... Mutig." dabei schauderte es Noire ein wenig, bot Ihr aber an sie zu begleiten. "Macht ruhig, ich helfe mal unseren Sohn in Spee seine Bitte noch erfüllt zu bekommen die meine liebreizende Frau vergessen hatte bevor Ich dem guten Lauriam hier mit Llyod einen Besuch abstatten werde." Dabei stand der Wolfswandler auf und leerte vorher den Krug, bevor er sich an einer feiernden Meute vorbeidrängte und im Waffenlager in einer der hinteren Kisten einige der besagten Feuerwerkskörper heraussuchte - und sich nicht wirklich entscheiden konnte welche von den Variationen Amen genau haben wollte, von daher von jedem Exemplar eins in eine Kiste deponierte - und mit besagtem Proviant zu Amen zurückkehrte, der gerade an seinem Krug nippte. "Na Sohnemann, dürften die richtigen Gegenstände sein die du haben wolltest? Exporte die am Hafen alle Monate wieder einmal ihren Weg auf den Markt finden. Hatten uns die für mehrere Möglichkeiten aufgehoben aber ein wenig davon können wir sicherlich abgeben. Mich würde nur interessieren wofür du diese nutzen möchtest, ist nicht alle Tage das jemand so etwas Exotisches benennt!

@Night Zap: @Raisen:

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Rouge, die Kaithlyn entgegen ihrer schon langsam etwas lang gezogenen Worte verbal Widerstand leisten wollte trotzdem auf die Rückseite des Bades trug - wortwörtlich -, lies sich von ihrer etwas schon trunken betörenden Art nicht umstimmen. Wer auch immer den Anblick miterbleben durfte wünschte Sich einfach nur nicht involviert zu werden. Lauriam war die Person, welche miterleben durfte wie Rouge samt der Kommandantin in das Frauenbad verschwand und die gute in ihrer Festlichen Ritterkluft am Boden abstellte. "Wir gehen jetzt schön gemeinsam Baden. So wie bei deiner Ankunft meine Tochter. Wollen aber nicht dass die Klamotten nass werden, ja?" äußerte Sie etwas ruhige während Sie sich in gewohnter Manier von ihrer Ausrüstung entledigte. Sollte Kaithlyn aus Gründen auch immer sich nicht in der Lage befinden ihre Ausrüstung zu entfernen gab es zwei Möglichkeiten: Entweder sie bekam Hilfe von Rouge oder Sie wird zwangsweise mitsamt Klamotten ins Bad geworfen. Beide Frauen hatten ein Bad aber dringend notwendig. Und Kaithlyn eine kleine Lektion was Etikette gegenüber Tierwandlern anbelangte.

@Night Zap:

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Nyx hakte nach den Erklärungen nicht wirklich weiter nach, verstand Sie den Punkt dass es etwas war, was die beiden nicht wirklich ansprechen wollten also hat Sie es bei der Frage belassen. Nina hingegen war dabei viel offener, zeigte Sie ihre groteske Form vor versammelter Mannschaft und Nyx fixierte mit geweiteten Augen den Fledermaus-Moskito Hybrid, der Sie dann noch mit ihrem Saugrüssel fast berührte. Ihre Reflexe konnte Sie zwar noch unterbinden dass Sie tätig werden würde - sich also zu wehren - und war entsprechend angespannt bis sich "Nina" wieder zurückverwandelte. "Ich könnte mir das nicht vorstellen ... Mein Leben als Mensch war Lebenswert seit dem Moment, an dem mich mein Meister aus der Sklaverei befreite. Nur durch Hass und Wut habe ich selbst dem schmerzhaften Tod trotzen können, aber zu einem Preis - Wahn. Mord. Rache. - Und Nun? Herr meiner Sinne? Es ist ein Fluch und ein Segen."

"Wunderbar! Nur wir Mädels in einem schönen Mitternachtssprint, wenn der Mond über den Kontinent den Weg in der offenen Ebene erstrahlt und die Sterne uns den Weg in der Natur weisen, gemeinsam die Nacht genießend uns dem wahren Weg der Freundschaft nähern! Du bist die besten Shinra!" damit loderte der Kampfgeist in Diana wie eine Fackel die den Platz erleuchtete während Sie euphorisch die Faust in die Luft hob um die anwesenden zu motivieren.

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1 426

Montag, 4. März 2019, 19:53

Blanc nahm die Sache gelassen. Korina konnte sich zwar nicht vorstellen, was er mit "ungewöhnlichen" Badeerfahrungen meinte, aber Kaithlyn war eine gute Bürgerin von Bad Eisenschnee und wusste, wie man sich in einem Bad benimmt, sie würde sich also nicht auf irgendetwas unanständiges wie (Korina schämte sich schon, auch nur darüber zu denken) Wasserschlachten und Arschbomben einlassen. Außerdem schlug Blanc vor, dass Korina hinterher sollte. "Lieber nicht, Rouge hat ziemlich klar gemacht, dass sie mit Kaithlyn allein sein will. Ich bin nicht lebensmüde genug, um mich ihrem Wort zu widersetzen."
Blanc verabschiedete sich, um das Feuerwerk zu holen, nach dem Amen gefragt hatte, und ließ seine Töchter am Tisch zurück. "Sag mal, ist das wirklich so schlimm an diesen Stellen, Noire? Nicht, dass ich das machen würde, du weißt ja, wie ich und Körperkontakt zueinander stehen." Sie hob ihren Becher an die Lippen, überlegte es sich aber anders. Sie fühlte sich schon benebelt, sie wollte morgen nicht schon wieder so verkatert sein.

Da Kaithlyn diesmal keine Rüstung trug, sondern eine zeremonielle Stoffuniform, konnte sie sich ohne Probleme selbst ausziehen. Feinsäuberlich legte sie ihre Sache in das Regal, das am weitesten von der Wanne entfernt war, damit es auch ja nicht nass wurde. So gut es ihr betrunkener Zustand zuließ, stieg die Ritterin grazil ins Bad. "Wenn deine Schweife so empfindlich sind, muss es doch die Hölle sein, sie hinterher wieder abzutrocknen, oder?" fragte sie ihre Gastgeberin neckend.

Niemand schien sich so wirklich von Ninas wahrer Form einschüchtern zu lassen. Von Aella und Siradda war das ja zu erwarten, sie waren Dämoninnen und hatten zu Lebzeiten wahrscheinlich ähnlich grotesk ausgesehen. Aus Nyx schien sie schon eher eine Reaktion rausbringen zu können, aber es war wohl eher Kampfbereitschaft, nicht Furcht. Als Shinra dann schließlich ihre Teilnahme bestätigte und Diana voller Vorfreude den "Mitternachtssprint" (obwohl es bis dahin noch ein paar Stunden waren) ankündigte, wechselte Nina zu einer fast komplett menschlichen Form, allerdings blieben ihre Ohren die einer Fledermaus.. Ihr dichtes Oberkörperfell wurde ersetzt durch ein ärmelloses Hemd und einen übergroßen Schal, dessen Enden hinter ihrem Rücken bis zu ihren Knien reichte. "Mit Flügeln ist es immer nervig, zu rennen." erklärte sie.
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1 427

Montag, 4. März 2019, 22:11

Diana war so entgegenkommend und hackte nicht weiter nach. Dafür waren die beiden dankbar, gab es doch auch Geister, vorallem aber Teufel, die da kaum so leicht locker lassen würden.

Nachdem sich Nina zurückverwandelt hatte stieß Diana eine Motivationsrede an, um alle etwas für den kommenden Lauf anzuheizen. Die beiden Dämoninnen fühlten sich dadurch zwar nun etwas angefeuert, allerdings gab es noch eine Sache, die vielleicht geklärt werden sollte:
"Was ist eigentlich die Strecke? Wäre ja ziemlich sinnlos, wenn wir alle unterschiedliche Wege laufen würden, ohne einem wirklichen Ziel."
Derweil verwandelte sich Nina in eine mehr menschliche Gestalt, mit der Anmerkung, dass es mit Flügeln blöd zu laufen sei.
"Wie wahr, wie wahr...", abtwortete die Winddämonin und reduzierte etwas den Federnanteil an ihrem Körper. Es fühlte sich tatsächlich etwas merkwürdig an, aber es ging einigermaßen, wenn sie an ihre menschliche Vergangenheit dachte.

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Brandon war erstaunlicherweise noch in der Lage Lauriam zu verstehen und zu antworten.
Dieser erklärte wie viel er intus hatte, eine Menge, wo der Spezialagent wohl bereits gesundheitliche Probleme bekommen würde, so wenig wie er trinkt und erklärte, dass er dies nur tut um zu vergessen. Mehr noch fing er an sich über seine derzeitige Situation zu beschweren.

"Ich weiß eigentlich nur, was wir bei unserem ersten Treffen erfahren konnten. Und was deine Freiheit angeht, ja da hast du recht. Derzeit bist du nicht frei. Jedoch..."

Lauriam blickte dem Affenmenschen von nun an fest in die Augen.
"Jedoch war es doch deine Entscheidung etwas gegen deine erbärmliche Situation etwas unternehmen zu wollen, oder?", sagte der Kampfmagier furchtlos darüber Brandon möglicherweise wütend zu machen. "Du wie alle anderen von uns, von mir abgesehen, haben den Autrag angenommen, da ihr euch entschlossen habt eure Ziele zu erfüllen, oder? Willst du mir etwa sagen, dass du diesem jetzt durch unsere Hilfe kein Schritt näher gekommen bist?"
Er gab dem Affenmenschen keine Möglichkeit zu antworten, denn noch war der Spezialagent nicht fertig.

"Ja, bis du dieses nun erreichen wirst, wird es wahrscheinlich noch etwas länger dauern. Aber sieh dich mal um. Ihr habt keine wirkliche Freiheit, doch wir sind trotzdem hier. Noire hat bekommen was sie wollte. Was sagt dir, dass du nicht ähnlich hoffen kannst wie sie?
Doch mit diesem Zeugs ist es nur verständlich, dass du zu einem solchen klaren Gedanken nicht mehr fähig bist. Tue dir selbst einen Gefallen und hör damit auf deine Vergangenheit ertränken zu wollen. Sie lässt sich nicht ändern, aber die Zukunft tut es. Doch dafür brauchst du einen klaren Kopf.
"
Blieb nur noch eine Sache zu klären. Hoffentlich versteht dieser betrunkene Affe überhaupt etwas davon, aber zuvor tat er es ja auch...

"
Eure Situation könnte übrigens weit, weit schlimmer sein. Denn nein, ihr seid nicht einfach austauschbar. Ihr habt bewiesen, dass ihr was könnt und dass ihr bereit seid Drecksarbeit zu machen, wenn es denn sein muss. Aber so rational denkt nicht jeder in diesem Syndikat.
"

Nun hatte er sehr viel geredet. Mal schauen was bei Brandon angekommen war und wie er reagiert.

Raisen

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1 428

Montag, 4. März 2019, 22:56

Nun verließ auch noch Blanc den Tisch und wenn Amen nicht noch einen halben Teller voller Essen vor sich gehabt hätte, wäre er wohl auch schon schlafen gegangen. Zum Glück ist er noch geblieben, denn der Vater von Noire kam wieder zum Tisch und platzierte eine Kiste vor seinen Augen. Der Weißhaarige spähte hinein und wusste sofort, was das war. "Na Sohnemann, dürften die richtigen Gegenstände sein die du haben wolltest? Exporte die am Hafen alle Monate wieder einmal ihren Weg auf den Markt finden. Hatten uns die für mehrere Möglichkeiten aufgehoben aber ein wenig davon können wir sicherlich abgeben. Mich würde nur interessieren wofür du diese nutzen möchtest, ist nicht alle Tage das jemand so etwas Exotisches benennt!" Amen verschluckte sich fast, als er so viele verschiedene Feuerwerke sah - er selbst hatte noch nie so etwas gesehen, aber es gab so viele verschiedene Dinge in dieser Kiste, dass er nicht anders konnte, als fasziniert zu sein. Amen hatte so einiges vor, aber alles zu seiner Zeit. "Ich hab doch gesagt, ich zeige dir morgen etwas, dass du nirgends sehen wirst", lächelte der Weißhaarige voller Vorfreude. Das wird ihr und ihnen gefallen!
"Man muss die nur anzünden, oder?", fragte Amen seinen "Vater", während er eine der Raketen, eine schmale und längliche, die in roten Farben gehüllt war, begutachtete.


@Soren:

"Wunderbar! Nur wir Mädels in einem schönen Mitternachtssprint, wenn der Mond über den Kontinent den Weg in der offenen Ebene erstrahlt und die Sterne uns den Weg in der Natur weisen, gemeinsam die Nacht genießend uns dem wahren Weg der Freundschaft nähern! Du bist die besten Shinra!", meinte Diana und Shinra konnte wirklich nichts mit dieser Euphorie anfangen. War die Frau schon immer so oder erst, seit sie mit Noire zusammen ist? Nein...Noire ist das vollkommene Gegenteil von Euphorie. Shinra seufzte und konnte nicht anders, als zustimmend zu nicken, während sich die anderen in Formen verwandelten, die es einfacher machten, zu laufen und sie diskutierten auch die Route. Shinra akzeptierte ihr Schicksal, denn das Ergebnis des Wettrennens stand sowieso schon fest...

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1 429

Dienstag, 5. März 2019, 18:50

"Ich weiß eigentlich nur, was wir bei unserem ersten Treffen erfahren konnten. Und was deine Freiheit angeht, ja da hast du recht. Derzeit bist du nicht frei. Jedoch...", ließ Lauriam verlauten. Lauriam blickte dem Affenmenschen von nun an fest in die Augen und es folgte ein Wortschwall:
"Jedoch war es doch deine Entscheidung etwas gegen deine erbärmliche Situation etwas unternehmen zu wollen, oder? Du wie alle anderen von uns, von mir abgesehen, haben den Autrag angenommen, da ihr euch entschlossen habt eure Ziele zu erfüllen, oder? Willst du mir etwa sagen, dass du diesem jetzt durch unsere Hilfe kein Schritt näher gekommen bist? Ja, bis du dieses nun erreichen wirst, wird es wahrscheinlich noch etwas länger dauern. Aber sieh dich mal um. Ihr habt keine wirkliche Freiheit, doch wir sind trotzdem hier. Noire hat bekommen was sie wollte. Was sagt dir, dass du nicht ähnlich hoffen kannst wie sie?
Doch mit diesem Zeugs ist es nur verständlich, dass du zu einem solchen klaren Gedanken nicht mehr fähig bist. Tue dir selbst einen Gefallen und hör damit auf deine Vergangenheit ertränken zu wollen. Sie lässt sich nicht ändern, aber die Zukunft tut es. Doch dafür brauchst du einen klaren Kopf.Eure Situation könnte übrigens weit, weit schlimmer sein. Denn nein, ihr seid nicht einfach austauschbar. Ihr habt bewiesen, dass ihr was könnt und dass ihr bereit seid Drecksarbeit zu machen, wenn es denn sein muss. Aber so rational denkt nicht jeder in diesem Syndikat."


In seinem Zustand tat sich der Affenmensch schwer, die Menge an Informationen strukturiert zu verarbeiten. "Isch abe mich beeit erklärt, einen kleinen Wichser umzubringen, um eine kleine, wichtige Informaschion zu bekomn, nicht, um mich hinterlistig zu eurem Handlanger auf unbefristete Zeit machen zu lassen!", motzte Brandon. Dann jedoch resignierte der Affenmensch. "Zeit ... Zeit hab ich nicht. Sie arweitet gen misch. Jeder Moment, in dem isch ihn nicht niederstke, wird es wahrscheinliher, dass ein anderer es tut ..." Finster blickte er Lauriam an, fixierte ihn wahrlich. "Ihr glaubt doch alle, Brandon der miesepeter, Brandon der Schlääääger, aber isch sahe euch allen: wenn Deshlar mich erstmal hat, dann wisst ihr, was charakterliche Abgründe sind!" Unruhig ging er auf und ab. "Walhaita und Drakenvhar suchen ihn, was glaubst du, wie lang er sich noch verstecken kann ... und ich warte machtlos, bis es passiert und dann bin ich Gefangener im meinem Körper, mit einem Monster am Steuuer!" Der Affenmensch runzelte die Stirn und erklärte dann "Nein, ich halte das warten darauf, alles zu verlieeln nischt aus, ich muss das beennen.", dann bewegte sich der Affenmensch langsam weg von Lauriam und lachte im Abgang höhnisch. "Lauiaaaam, der Wohldäder! Rettest uns vor dein bööösen Kollegen, haha.
Brandon wühlte in einem fremden Zelt herum, ehe er dort einen Strick fand sich damit in Richtung wald bewegte. Langsam torkelnd wohlgemerkt. Er murmelte bedrückt: "Niemand von euch kannte den echten Brandon ... und wird es wohl auch nicht mehr ..."

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@Tobi:
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Vitaya genoss ihr Bad, und nachdem die mutmaßlich spannende Katze verdrückt hatte, fühlte sich die Pillenmischerin noch viel entspannter. Doch irgendwann reichte ihr das warme Nass und sie entschied, sich wieder anzuziehen. Nachdem sie das Zelt verlassen hatte, stellte sie fest, dass es bereits dunkel geworden war. Ich könnte jetzt eigentlich schlafen gehen. Ursprünglich hatte sie sich überlegt, vielleicht noch mit ein paar Jungs zu tanzen, aber auf einmal war ihr nicht mehr danach. Der Gedanke an Sarura wühlte die junge Dame emotional ein wenig auf. "Verdammt Korina ... warum musstest du mich an ihn erinnern?", murmelte Vitaya. Im Hintergrund hörte sie eine Katze laut schnurren, just als sie das gesagt hatte. Sofort drehte sich Vitaya um und verjagte das Viech. Ein Dieb und Perversling war im Lager, so viel war klar.

Die Blondine erreichte später das Bett im Gemeinschaftszelt, wo sie Rhord bereit schlafend vorfand. Wenigstens bin ich nicht die erste, die zu Bett geht.Sie würde sich ja wie eine Langweilerin fühlen. Hoffentlich hatte Kaithlyn sich gut aus der unangenehmen Situation befreit, aber Rouge war zwar irgendwie verrückt, aber nicht komplett verrückt, der Anführerin der Pegasusritter etwas anzutun, oder?
Vitaya lies von dem Gedanken ab, fand aber trotzdem beschwerlich Schlaf aufgrund der Gedanken an Sarura und den Spanner.

Ich bin nur ein großer Träumer
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Meine Träume wahr

1 430

Dienstag, 5. März 2019, 20:07

Amens Reaktion glich einem Kleinkind, der ein neues Spielzeug vorgestellt bekommen hat und diverse unsinnige Ideen entwickelte. Von den verschiedenen Knallkörper suchte sich Amen eine der kleineren Exemplare aus während er Ihn auf den morgigen Kampf heiß machen wollte als auch nach der "Gebrauchsanweisung" anfragte. Er schaute etwas verwundert als er sich vorstellen konnte was er wohl vorhat. "Nun, die guten Stücke sind sehr selbsterklärend wie du selbst schon herausgefunden hast. Man zündet Sie hier an..." dabei zeigte er auf die entsprechende Stelle der Rakete "und richtet Sie entsprechend nach oben während man Sich von Ihnen entfernt um sich nicht unnötig zu verletzten, denn Sie fliegen sehr weit in die Luft bevor sie nach einigen Sekunden explodieren und ein farbenfrohes Spektakel vorzeigen. Also kein Hexenwerk, auch wenn man das anfänglich meinen könnte." er ließ sich auf der freien Stelle nieder während er selbst eins der größeren Exemplare begutachtete. "Richtig" eingesetzt waren dies gefährliche Waffen.

@Raisen:

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Korina schien die Gefahr zu wittern die Sie erwarten könnte wenn Sie Rouge tatsächlich auf den falschen Fuß treten würde, wobei nach Ansicht von Blanc als auch Noire dies in diesem Fall nicht eintreffen würde und es eigentlich die Gelegenheit wäre dass Sie ihre Schwester mal anders erleben könnte. Noire wollte nicht weiter darauf eingehen, immerhin war Ihr Entschluss gefasst und es gab dabei nichts zu rütteln. In der Zeit verschwand Blanc auch in das Waffenlager um die Raketen für Amen zu besorgen, was für Korina die Gelegenheit war, eine brisante Frage zu stellen. Sie hätte sich beinahe an dem Stück Filet verschluckt, was Sie geradezu sich führte, hätte Sie sich nicht wieder gefangen in dem Sie einen kleinen Becher mit Wein auf einen Zug entleerte und etwas schnappartige Luft holte. "Du solltest unbedingt ein wenig über meine Rasse in Erfahrung bringen. Wenn dir so etwas bei jemanden fremden passiert.... Uhhh... Ich möchte nicht daran denken." äußerte sie immer noch Geschockt während Sie ihren Katzenschweif nach vorne auf ihren Schoß legte. "Unsere Tierischen Elemente sind viel empfindlicher und sensibler wie die normalen Körperteile die uns von normalen Menschen nicht unterscheiden. Sie jedoch zu berühren ist in etwa so als würde man ... unsere intimsten Stellen berühren...." Noire drehte mit den Fingern als Sie Korina aufklärte was es bedeutete diese Stellen einfach ungefragt anzufassen. "Von daher war das ... was Kaithlyn tat ... sehr ... mhm... Unartig"

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Kaithlyn schaffte es tatsächlich sich noch selbst ihren Klamotten zu entledigen als auch - mehr schlecht als Recht - in die Badewanne zu steigen und sich der Lage in der Sie sich befand immer noch nicht so recht bewusst zu sein. Rouge folgte ihr mit Seife und Bürste in der Hand in das warme Nasse während Sie Kaithlyn unter ihre Fittiche nahm. "Für eine weit umherkommende Ritterin seid Ihr aber sehr unwissend was Etikette mit Tierwandlern anbelangt "Kommandantin" dabei tauchte Sie Kaithlyn einmal ordentlich ins Wasser um sie danach mit Seife in den Haaren einzuschrubben. "Wenn wir edlen Geschöpfe der Natur unsere eigenen tierischen Elemente pflegen und berühren ist das nichts anderes als Haare zu kämmen oder zu bürsten. Wenn das jedoch jemand anderes versucht ist das etwas problematischer. Kannst du dir denken warum?"

@Night Zap:

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Während fast alle der anwesenden ihre bildliche Erscheinung extra für das Laufen anpassten kam ein berechtigter Einwand: Wohin würden sie laufen? Keiner der Anwesenden war wirklich von Iridae und kannte sich mit der örtlichen Gegebenheit aus, jedoch mussten Sie ja ein gutes Ziel haben. Diana überlegte eine passende Strecke während Nyx begann sich entsprechend zu dehnen - und ihre Beweglichkeit zu zeigen in dem sie diverse Dehnübungen vollzog ohne große Probleme aufzuweisen - der Spagat war dabei die einfachste Art. Diana spähte in die Ferne aus dem Lager hinaus während Sie ein passendes Ziel hatte. "Wir laufen zum Irrlichtwald und wieder zurück! Das dürfte eine gute erste Laufstrecke ergeben! Und Endzielpunkt ist der große Baum dort!" dabei deutete Sie auf einen kräftigen, älteren Baum der genug Platz auf seinen stämmigen Ästen bot um drauf zu sitzen. "Außerdem haben wir dann genug Zeit um uns zu unterhalten und zu sehen wer wirklich Ausdauer besitzt." verkündete Sie Stolz und Motiviert.

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1 431

Dienstag, 5. März 2019, 21:27

Die unschuldig und Rücksicht nehmend gemeinte Frage war wohl doch ein bisschen härter, als Korina gedacht hätte, denn Noire verschluckte sie beinahe an ihrem Essen und musste erst mal tief Luft holen, bevor sie Korina leicht scheltend vor solcher Ignoranz warnte. "Tja, wenn man in einem Bergdorf aufwächst, in dem die Hälfte der Leute alte Schachteln sind, die von Wandlern keine so hohe Meinung haben, hat man eben nicht viel Gelegenheit, sowas zu fragen." Zwar hatten sich unter den Schülern ihrer Eltern auch so einige Gestaltwandler befunden, aber Korina wäre niemals auf die Idee gekommen, jemanden ungefragt anzufassen, noch, sowas zu fragen, das wär doch merkwürdig. Als Noire dann erklärte, was es mit den Schweifen und Ohren der Wandlerstämme auf sich hatte, wurde Korinas Gesicht bleich.
"Wir müssen da hin." sagte die Schwertkämpferin und erhob sich von ihrem Platz. "Kaithlyn ist in Gefahr!" Da sie schon leicht angetrunken war, stieß sie dabei mit ihren Oberschenkeln an den Tisch, wodurch ihr Becher, den sie zum Vermeiden stärkerer Trunkenheit nicht geleert hatte, umfiel und seinen Inhalt über Noires Schoß verteilte. Und dadurch auch auf ihrem Schweif, der gerade dort ruhte.

Kaithlyn blieb nicht lange allein im Bad, Rouge folgte ihr schon kurze Zeit später in die Wanne und drückte ihre Tochter erst mal unter Wasser, um ihre Haare für den Waschgang zu befeuchten. Als Kaithlyn wieder auftauchen durfte, erwiderte sie: "Bin ich ignorant... oder weiß ich es, aber es kümmert mich im Moment einfach nicht?" Halbwegs erwartete sie einen zweiten Taucher, vermutlich gefolgt von etwas Thermomantie, die die Oberfläche des Wassers gefror und im Gegenzug den Boden des der Wanne aufheizte, aber Rouge begann bereits, ihr die Haare zu waschen.
Die Ritterin grinste süffisant, während Rouge ihr die Kopfhaut massierte und währenddessen ihre Frage von vorhin beantwortete und eine Gegenfrage folgen ließ. "Oh, gibt es da etwa einen geheimen Trick? Etwas, das Mütter ihren Töchtern beibringen, vielleicht?"

Zu guter letzt legte Diana auch noch die Rennstrecke fest. "Ich hoffe mal, das ist nicht zu weit von Korinas Zelt weg. Ich bin ja noch immer ein bisschen an das Schwert gebunden, und sie hat es dort gelassen." sagte Nina und ging auf Startposition. Geister atmeten nicht, weshalb sie auch beim Hochleistungssprint bequem reden konnten, deshalb sprach sie gleich mal Nyx an. "Sag mal, du, wie war das eigentlich mit Noire? Ich hoffe doch sehr, du hast dich dafür entschuldigt, sie so ungefragt übernommen zu haben!"
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1 432

Dienstag, 5. März 2019, 23:35

Als Strecke wurde der Weg bis zum Irrlichtwald genannt. Damit hatten die Dämonengeister kein Problem und rannten los, sobald es die anderen taten. Sie waren bei weitem keine Hochleistungssportler, doch die beiden liefen in einem guten Tempo. Da sie auch noch nicht angesprochen wurden galt ihrer Aufmerksamkeit noch nur dem Versuch noch schneller zu werden.

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Angetrunken wie Brandon war maulte dieser einfach nur weiter rum. Darüber, dass er sich nicht für diese ganze Sache gemeldet hatte. Ferner meinte er, dass die Zeit gegen ihn liefe und verglich sich selbst mit Deshlar, wohl der Name des Dämons in ihm und behauptete, dass dieser schlimmer sei als er und sie bei diesem sehen könnten was "charakterliche Abgründe" seien. Pff, Brandon und wohlmöglich auch dieser Dämon hatten offenbar keine Ahnung, wie tief dieses Loch, was der Affenmensch nannte, überhaupt sein kann. Es war jedenfalls offensichtlich, dass der Pakt am Besiegen des Drachens gekoppelt ist und dass es der Alkoholiker selbst sein muss, der den Todesstoß ausführt.

Wen er mit dem folgenden meinte, darauf musste der Spezialagent dann erstmal kommen. Aber es schien als würde Brandon nun von diesem Drachen erzählen, den gleich zwei Länder suchen, Drakenvahr mitinbegriffen. Solangsam konnte Lauriam diese Ungeduld verstehen, die Brandon plagte. Dass er sich offen über Lauriams Information lustig machte entging ihm nicht, doch kümmerte es ihn auch wenig. Wahrscheinlich wird keine der Schwingen eh irgendwann mal erfahren, was Lauriam damit meinte.

Eigentlich wollte der Spezialagent etwas antworten, aber eher er dazu kam verzog sich die Dunkle Schwinge, wohl in Richtung Lager, nur um kurz darauf wieder in Lauriams Sichtweite aufzutauchen... mit einem Strick in der Hand. Es war selten, dass das Schwarze Hand-Mitglied so entnervt seufzte, wie jetzt, als er diesen Anblick mitbekam. Er spielte sogar mit dem Gedanken Brandon einfach in den Wald gehen und machen zu lassen, was er da vorhat. Aber letzten Endes war es in seiner Position keine Option den Affenmenschen da einfach machen zu lassen. Er würde ihm folgen, so betrunken wie der Typ ist, würde er es wahrscheinlich eh nicht merken und sobald er nahe genug ist das Seil mittels Thermomantie anzünden - und dann aufpassen, dass die Flamme nicht auf die umgebende Natur überspringt.

Sobald das erledigt wäre, würde sich der Kampfmagier auch endlich wörtlich melden.
"Und ich dachte niemand in dieser Gruppe würde einen Babysitter benötigen. Ich meine, Selbstmord? Sollte das allen ernstes deine Antwort sein?"
Dass Brandon diese Situation zu schaffen macht, das war beim Anführer der Dunklen Schwinge bereits angekommen, aber den dümmsten aller Auswege zu nehmen... unfassbar...
"Ausnahmslos jeder in dieser Gruppierung musste irgendwann durch irgendein Leid. Doch hast du nur einen von ihnen gesehen, der deswegen aufgegeben hat? Anders als sie magst du ein Zeitlimit haben, okay. Aber einfach aufgrund der Angst es nicht rechtzeitig zu schaffen dein Leben wegzuwerfen ist bei weitem das schlechteste, wofür du dich entscheiden könntest. Vergiss nicht, wie schwer sich dein Ziel, ein hoher Drache, einfach so töten lassen wird."
Für einen Moment stoppte Lauriam und überlegte kurz, ob er Brandon wirklich bewusst machen musste, dass er alleine sowieso kaum eine Chance gegen etwas so starkes hätte, selbst mit seiner neuen Klinge. Aber nein, das war jetzt nicht wichtig und sowieso der falsche Ansatz.
Stattdessen erschuf er ein Messer aus Dunkelheit und warf es Brandon vor die Füße.

"Wenn du noch immer vorhast ein Feigling zu sein, dann hier bitte. Was Deshlar angeht brauchst du dir wegen un- den anderen auch keine Sorgen machen müssen. Er mag es geschafft zu haben solange zu überleben, um mindestens einmal auszubrennen, aber ich bezweifle, dass er es bei einer Übernahme bei einen Kampf gegen uns oder sogar nur meine Wenigkeit, weit bringen würde." Brandon war eher ein Nahkämpfer, der viel auf seine Muskelkraft setzte. Bei Deshlar dürfte es sich nicht großartig anders verhalten. Solange Lauriam Distanz zwischen sich und ihn halten könnte, sollte dieser Dämon ein Problem haben. Einzig dieses Windschwert könnte ein Problem darstellen, aber mit Aella in so einem Fall an seiner Seite sollte auch das machbar sein. "Solltest du dich gegen den einfachen Ausweg entscheiden kann zumindest ich dir anbieten das was von dir übrig bleibt mitsamt deinem Kollegen ein Ende zu bereiten, sollte es soweit kommen." Dämonen, die sich tunlichst als etwas großes böses aufspielen wollen, bläst der Spezialagent nur zu gerne die Lichter aus.
Nun, sofern es Deshlar dann auch tun würde. Bliebe er dagegen brav ruhig, so ähnlich wie Rhord, würde der Wechsel Lauriam nichtmal großartig störren. Dies brauchte Brandon allerdings nicht wissen, auch wenn dieser Fall sowieso sehr unwahrscheinlich war, wenn der Affenmensch nicht log.

Raisen

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1 433

Mittwoch, 6. März 2019, 15:43

"Nun, die guten Stücke sind sehr selbsterklärend wie du selbst schon herausgefunden hast. Man zündet Sie hier an...", erklärte Blanc, der auf das Schnur-Ding an der Rakete zeigte, "und richtet Sie entsprechend nach oben während man Sich von Ihnen entfernt um sich nicht unnötig zu verletzten, denn Sie fliegen sehr weit in die Luft bevor sie nach einigen Sekunden explodieren und ein farbenfrohes Spektakel vorzeigen. Also kein Hexenwerk, auch wenn man das anfänglich meinen könnte." Amen nickte, das war doch einfacher als gedacht: Die Schnur anzünden und auf das Ziel richten. Der Junge schnappte sich einige der Dinger und platzierte sie in der Geisterwelt, bevor er sich bei Blanc bedankte: "Danke!" Dasra und Nasatya werden eine Menge Spaß haben und Rouge wird das ganze schon...überleben.

Immer mehr Leute verließen den Tisch, was Amen wohl so deutete, dass es bald Zeit zum Schlafen war. "Wie kommt es eigentlich, dass ihr bisher keinen Schmied hier habt?", fragte er schließlich Blanc.

@Soren:

"Wir laufen zum Irrlichtwald und wieder zurück! Das dürfte eine gute erste Laufstrecke ergeben! Und Endzielpunkt ist der große Baum dort!", verkündete Diana und deutete auf den großen Baum in der Ferne, "Außerdem haben wir dann genug Zeit um uns zu unterhalten und zu sehen wer wirklich Ausdauer besitzt." Das waren doch mehrere hundert Meter! Shinra seufzte. Motivation sah anders aus. Auch sie machte sich bereit.

@alle in der Geisterwelt

1 434

Mittwoch, 6. März 2019, 19:40

Das Amen die Gabe besaß mit der Geisterwelt zu interagieren war für Blanc anfänglich auch eine Überraschung, die er von einem so jungen Mann noch nicht erwartet hatte - selbst die wenigen die in die Geisterwelt sehen konnten, konnten nicht mit ihr aktiv interagieren was daher schon etwas Besonderes war. Auch hier bekam er eine gute Grunderklärung von Rouge in den letzten Tagen weshalb er sich darum nicht weiter kümmerte. Eifrig sammelte der junge Kämpfer einige der Raketen ein bevor er sich bei Ihm bedankte und er dies mit einem Nicken wohlwollend zur Kenntnis nahm. Die Kiste verschloss er wieder, bereit für den Rücktransport, bevor trotz des immer lauter werdenden Trubels an den Tischen - von laufenden Schlägereien, Trinkliedern und betrunkenem Gejohle abgesehen, eine recht berechtigte Frage kam: Warum haben Sie keinen Schmied bisher. "Nun. Das hat sicherlich mehrere Gründe. Zu aller erst sei gesagt dass wir schon lange nach einem Schmied suchen, der in die Familie aufgenommen werden soll. Die paar Kandidaten, die wir hatten werden natürlich grundsätzlich auf Ihre Schmiedekunst geprüft, aber auch andere Faktoren spielen ein. Kann ein Schmied mehr als nur Metall in Form schlagen? Wie sieht er die Stücke denen er Leben einhaucht? Sieht er überhaupt mehr als nur einen Gegenstand in diesen? Viele Kandidaten sahen nur das große Geld an vielen Aufträgen, arbeiteten Lustlos, ohne Ziel, ohne eigene Techniken. Formten Waffe für Waffe - nur als Mittel zum Töten, einen Verbrauchsgegenstand der irgendwann kaputt gehen wird. Wenn wir solche Leute brauchen würden hätten wir jeden dahergelaufenen Lehrling nehmen können."

@Raisen:

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Die Überwindung die es Noire kostete nach den vorher schon beschämenden Ereignis "das" zu erzählen was sie gerade selbst nicht glaubte über die Lippen gebracht zu haben setzte die schon leicht angetrunkene Korina in eine 180 Grad Reaktionsbewegung. Die zu allem Übel genauso auch umgesetzt wurde denn der Tisch, der durch den plötzlichen Aufruck in Bewegung geriet, klimperte und krachte lautstark als die auf dem Tisch befindenden Gegenstände sich entsprechend um den Stoß einmal von Tisch verschoben hatten und Noire nur verdutzt über die Reaktion war. Nicht zuletzt, da Sie nun doch zum Bad wollte und "Kaithlyn retten will, da Sie in Gefahr war" - was Blanc und Noire die ganze Zeit schon über predigten! Um Noire gleich eine weitere Begründung zu geben flogen Becher mit übrig gebliebenen Alkohol auf Ihren Schoß, wo auch ihr Schweif ruhte. Das Flüssigkeit auf diesen niederprasselte war nicht so schlimm wie eine richtige Berührung, war es nichts anderes als Wasser oder Regen. Doch ihre schöne Rüstung dufte Sie nun erstmal in die Wäsche geben - und Sie sich selbst gleich mit. "Hoffentlich ist es noch nicht zu spät..." und erhob sich ebenfalls, mit Wein und Biergemischen triefend, mit einer leicht schwankenden Korina zu den Badezelten.

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Im selben Moment wurde gerade Kaithlyn von Rouge "behandelt" und diese empfand die Genugtuung auf Durchzug zu stellen und gekonnt sämtliche Warnungen zu ignorieren, nicht zuletzt um mittlerweile anzügliche Anspielungen zu reißen. "Ohhhh..." ungefragt tauchte Sie ihre "Tochter erneut unter Wasser und schrubbte ihr Unterwasser die Haare von der Seife frei - sie wird schon genug Luft besitzen um nicht zu ertrinken - bevor Sie ihre "Tochter" wieder auflassen ließ. Sie beugte sich bis zu ihrem Ohr vor und flüsterte in bedrohlichem Ton. "Sicher dass du für so etwas schon alt genug bist meine junge, unerfahrene, süße Tochter?" das war die letzte Warnung die Kaithlyn bekam, denn Rouge war bereits im "Killer-Modus".

@Night Zap:

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Dianas Euphorie war schon fast ansteckend während Nyx leicht grinste. Nina war jedenfalls unheimlich direkt dass Sie dann ihr "Verhältnis" mit Noire ansprach. Sie nickte zustimmend. "Wir haben uns ausgesprochen die letzten Tage. Mein Verhalten im Gefängnis war nicht wie ich wirklich fühlte. Ich war ... besessen von Hass und Wut... Durch die Chance die sich im Gefängnis bot haben sich diese angestauten Gefühle aber gelöst und von den Ketten befreit die mich gebunden haben. Es wird zwar noch etwas dauern ... zumindest war Diana angehen wird ... und mit euch... aber ich plane Sie so gut wie es geht zu unterstützen. - Nyx nutze in genau diesem Moment Ihre Magie um die Gravitation um sich herum auf ein Minimum zu reduzieren, so dass sie sich deutlich schneller und agiler fortbewegen kann.
Diana selbst nutze den Moment um auch sich selbst bereit zu machen und für alle den Startschuss zu geben.

@Raisen: @Tobi: @Night Zap:

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Mittwoch, 6. März 2019, 21:18

Jetzt wurde Kaithlyn also untergetaucht. War auch passend, weil es die beste Methode war, aus so einer langen Haarpracht das Shampoo auszuspülen. Als sie wieder auftauchte, war Rouge schon zur Stelle, um ihr bedrohlich ins Ohr zu flüstern. "Meine liebe Rouge: Ich bin eine erwachsene Frau. Ich glaube, ich könnte es verkraften..." Darauf folgte eine schwere Pause, in dem nur das Plätschern der Wassertropfen, die von ihren Haaren tropften, zu hören war. Die ganze Zeit sah Kaithlyn ihre Gastgeberin dezent gehobenen Mundwinkeln an. Die Sekunden vergingen, in denen die Ritterin praktisch zusehen konnte, wie Rouges Geduldsfaden überstrapaziert wurde und gleich zerriss... und dann sprach sie weiter. "Aber auch, wenn es mich interessieren würde - es gibt einen Unterschied zwischen "könnte" und "sollte". Ich bin betrunken genug, um dich zu ärgern, aber nicht, um mich nicht daran hindern zu können, es so weit mit dir zu treiben, wenn du verstehst, was ich meine."

~~Momente zuvor~~

"Tschuldigung! Aber wir müssen wirklich los." rief Korina der triefenden Noire zu. Wahrscheinlich würde sie sich sowieso lieber ohne fremde Hilfe abtrocknen.

"Die Sache ist die." erklärte Korina, während sie torkelnd um das Lager herum rannte. "Kaithlyn hat mir erzählt, sie hält eine Menge von Rouge. Muss nicht zwangsläufig heißen, dass da irgendwas... na ja, aber jetzt, da ich weiß, dass sie unter Alkoholeinfluss ein wenig handgreiflich wird, und in Anbetracht von Rouges Temperament könnte das hässlich werden... äh, nicht dass das was schlimmes wäre, wenn die beiden tatsächlich..." Korina kam sich blöd vor, nicht frei darüber zu reden, was sie meinte. Machte sie das intolerant? Schluss damit, raus mit der Sprache, das sagte Korina sich jetzt. "Aaaalso, was ich sagen will, ist, dass Kaithlyn nach Osten und nach Westen wandelt..." Das war eine bekannte syvicischer Redewendung. "Und falls sie Rouge jetzt begrabscht und Rouge das nicht gefällt, könnte es unschön werden."
Endlich kam Korina am Zelt an. Sie stürmte hinein, nicht genau hinsehend, was da drin vor sich ging, rief undeutlich "Bitte tu Kaithlyn niiichts!", konnte wegen ihrer Geschwindigkeit und Trunkenheit nicht anhalten, stieg deshalb unfreiwillig die Treppe zur Wanne hoch und stolperte dabei über eine Stufe, wodurch sie mit einem lauten Platscher im Bad landete. Langsam, ganz langsam, hob Korina ihren Kopf aus dem Wasser. "Äh... ich hoffe, ich hab euch nicht bei irgendwas unterbrochen...?"


Nina war erleichtert, als sie hörte, dass Nyx sich tatsächlich mit Noire ausgesprochen hatte. "Dann ist ja alles gut. Hass ist keine schöne Sache. Noire kann dir sicher helfen, darüber hinweg zu kommen. Also dann, ein gutes Rennen!" Und dann kam schon der Startschuss. Nina rannte los, aber Nyx war viel schneller als sie - sie schwebte regelrecht, und konnte so eine viel weitere Strecken zurücklegen, als Geister das normalerweise konnten, sie sprang förmlich von Ort zu Ort! War das ihre Magie? "Hey, ist das nicht gegen die Regeln?" rief Nina ihr hinterher.
________________________
Soren: Raisen:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Night Zap« (7. März 2019, 20:05)


1 436

Mittwoch, 6. März 2019, 21:22

Mit dem festen Ziel vor Augen, die Schmach seines Lebens beenden zu wollen und einem Strick ausgestattet, ließ er Lauriam stehen und begab sich an den Waldrand. Dort suchte er sich einen stabilen Baum und just in dem Moment, in dem er, den Strick am Ast festmachen wollte, tauchte der finstere Agent wie aus dem nichts auf und verbrannte den Strick. "Und ich dachte niemand in dieser Gruppe würde einen Babysitter benötigen. Ich meine, Selbstmord? Sollte das allen ernstes deine Antwort sein?", fragte der Anführer der Schwingen herausfordernd. Weiter fügte er an: "Ausnahmslos jeder in dieser Gruppierung musste irgendwann durch irgendein Leid. Doch hast du nur einen von ihnen gesehen, der deswegen aufgegeben hat? Anders als sie magst du ein Zeitlimit haben, okay. Aber einfach aufgrund der Angst es nicht rechtzeitig zu schaffen dein Leben wegzuwerfen ist bei weitem das schlechteste, wofür du dich entscheiden könntest. Vergiss nicht, wie schwer sich dein Ziel, ein hoher Drache, einfach so töten lassen wird."
Brandon reagierte darauf eher trotzig: "Sicherlich hatten sie alle Leid erleben müssen - aber die meisten haben etwas, was ich nicht mehr habe ..." und damit meinte er nicht Lebenswille, sondern: "Eine Perspektive. Sieh dir mal Noarrrr an. Sie hat so etwas wie eine Familie, ein Zuhause, Ehre. Ich habe das alles verloln. Selbst wenn isch den Drachn niedstreecke und meinen Pakt soonst auch efül, habe ich vielleicht mich von Deshlar befreit, aber weiterhin keine Ehre, keine Heimat und keine Familie mehr. Wozu also all das?!"

Lauriam entschied sich jedoch, ein Messer aus Dunkelheit zu schaffen und es dem Affenmenschen vor die Füße zu werfen. Der finstere Agent ließ Brandon also die Wahl: "Wenn du noch immer vorhast ein Feigling zu sein, dann hier bitte. Was Deshlar angeht brauchst du dir wegen un- den anderen auch keine Sorgen machen müssen. Er mag es geschafft zu haben solange zu überleben, um mindestens einmal auszubrennen, aber ich bezweifle, dass er es bei einer Übernahme bei einen Kampf gegen uns oder sogar nur meine Wenigkeit, weit bringen würde. Solltest du dich gegen den einfachen Ausweg entscheiden kann zumindest ich dir anbieten das was von dir übrig bleibt mitsamt deinem Kollegen ein Ende zu bereiten, sollte es soweit kommen."
Brandon hob das Messer auf und fokussierte es. Seine Gedanken drehten sich nur darum. Ein Schnitt und alles ist vorbei. Dann kann meine Familie vielleicht die Schande, die ich über sie gebracht habe, vergessen. "Es ist leicht, den Schritt, als feige zu bezeichnen oder einfach, wenn man keine Ahnung hat. Das eigene Leben mutwillig zu beenden, verlangt Entschlossenheit. Bereitschaft." Doch dann sah er noch mal die Klinge an und entschied sich, den Arm hängen zu lassen. "Aber noch bin ich nicht berei ..." Wie als wäre ein Schalter umgelegt worden, änderten sich plötzlich Mimik und Körperhaltung. Wo vorher ein seelisch komplett fertiger, trauriger, in sich gesackter Mann stand, begegnete Lauriam jetzt ein finster dreinblickender Affenmensch. Mit fremdartiger Stimme, sprach "Brandon": "Recht hast du, der Drache lässt sich wirklich schwer töten. Drei Jahre lang wohne ich schon in diesem erbärmlichen Mann und habe schon einiges angerichtet, aber noch nicht mein Ziel erreicht! Ich werde ungeduldig. Vielleicht sollte ich mir einen neuen Wirt suchen, das alles zieht sich hier furchtbar und euer dämlicher Verein zögert eine endgültige Entscheidung in meinem Spiel noch weiter heraus!" Brandons Arm bewegte sich und das Messer fand sich an der Kehle angelegt wieder. "Ein Schnitt und ich tue ihm einen Gefallen, erleichtere euch um eine jämmerliche Existenz und gibt mir eine neue Chance, einen einfacheren Partner zu finden. Klingt doch gut, Lauriam?"

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@Tobi:

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

1 437

Mittwoch, 6. März 2019, 23:22

Der Lauf hatte begonnen und nach einigen Schritten bemerkten die Dämonengeister ebenfalls, dass Nyx sich mit ihrer Magie selbst half, um schneller zu werden. Nina rief hinterher, dass dies doch die Regeln brechen würde und auch Aella meinte sich an etwas zu erinnern. "War nicht irgendwie die Rede davon, dass wir keine Magie einsetzen wollen? Oder habe ich da was falsch verstanden?" Großartig etwas daran ändern konnte sie nun auch nicht. Sie als auch ihre Schwester hatten keine Lust jetzt doch noch ihre Magie ins Spiel zu bringen, wobei nur die von der Winddämonin hier etwas hätte verändern können. Für diese hatte dies aber nicht nur den Grund sich an die Regeln halten zu wollen, mit denen sie diese Herausforderung meinte anzunehmen, da war auch noch etwas anderes: Ihr wurde langsam etwas... anders im Kopf. Und das nicht nur bei ihr, neben ihr blickte auch die Seelendämonin so, als würde sie langsam gedanklich irgendwohin abschweifen. Sie blieb der Vorsicht wegen erstmal bewusst bei ihrer Schwester. Sie selbst fühlte sich so... aufgewühlt und ihre Sicht verschwam etwas. Und waren das... Schritte hinter ihnen? Mehr als nur die der anderen, wenn doch noch welche hinter ihr waren. Es wurde immer lauter und lauter und nun wurde sie immer nervöser. Auch ihre Gedanken wurden so... wirr...

Siradda erging es währenddessen nicht wirklich anders, sie merkte es jedoch nicht bewusst, dass ihre Sinne und Gedanken anfingen anders zu agieren. Sie lief weiter wie zuvor, doch drehte sie mehrere Male ihren Kopf, um sowohl zu ihren Seiten als auch nach hinten zu schauen. "S.. mm.n... Sch....er...", englitt ihren Geisterlippen, noch ganz leise und ohne, dass sie verständlich sein konnten, selbst wenn man sie hören konnte.

____

Brandon drehte sich um, nachdem er bemerkte, dass sein Plan mit dem Strick erstmal gescheitert war.
Diesmal konnte er nicht einfach weggehen und Lauriam keine Chance lassen ihm zu antworten.
Der Affenmensch entgegnete, dass er anders als der Rest nichts mehr habe, zu dem er zurückkehren könnte... er habe alles verloren.

Lauriam war bereits genervt, als er diese perspektivlosen Worte hörte, doch den Höhepunkt erreichte dies erst, als Brandon anfing davon zu reden, dass es zum Selbstmord Entschlossenheit bräuchte.
Er machte nochmal einen Rückzieher, wo der Spezialagent endlich die Öffnung sah ihm seine Dummheit vor eigenen Augen zu halten. Doch einen Moment später stand vor ihm nicht mehr Brandon, sondern Deshlar. Der Kampfmagier war nichtmal überrascht, sammelte aber bereits etwas Magie, um im Notfall reagieren zu können.
Dieser sprach von Ungeduld und dass es bereits drei Jahre für ihn andauerte. Er bezeichnete dies alles als ein Spiel und meckerte darüber, dass die Schwarze Hand nur alles hinauszögere und daher am überlegen ist Brandon einfach ein Ende zu setzen.

Lauriam musste einmal tief seufzen, als er dieses Bild vor sich sah und Deshlar das Messer am Hals seines Wirtes hielt. Der Kampfmagier hatte jederzeit die Möglichkeit das Dunkelheitsmesser aufzulösen - wenn er schnell genug ist noch bevor der Schnitt durch die Kehle komplett vollzogen werden konnte - was einer der Gründe für seine Ruhe war. Der andere war, war dass er solangsam überlegte ob die beiden den Ärger wirklich wert waren.

"Da hat sich ja ein nettes, gut zusammenpassendes Pärchen gefunden. Einer so dümmlich, wie der andere.", fing Lauriam an bewusst abfällig über die beiden zu sprechen. Dies würde wohlmöglich nicht nur den Dämon erzürnen, sondern hoffentlich drang Brandons Bewusstsein auch wieder weit genug vor, um sich ebenfalls wegen diesen Worten ärgern zu können.

"Gut, wenn du dich einmischen willst, dann fange ich eben mit dir an. Dir ist schon bewusst, dass du damit den Fortschritt von drei Jahren zunichte machen würdest? Das vor kurzem erst hergestellte Dämonenstahlschwert würde dir entzogen werden, da du es als Geist nicht an dich nehmen könntest. Zumal, wie viele andere Einfallspinsel wirst du da draußen sonst noch finden, die dein "Spiel", was auch immer du dir am Töten eines Drachens als Spiel vorstellst, mitspielen wollen würden? Wer weiß, vielleicht ist Brandon auch deine einzige Chance?"

Aber Deshlar war nicht der einzige, der sein Fett weg bekommen sollte. Nach einer kurzen Atempause war nun der ehemalige Adelige an der Reihe.
"Und Brandon, dir rate ich jetzt gut zuzuhören, selbst ohne die Kontrolle. Erstmal, ist es dir nicht peinlich, dass ein Dämon es schaffen kann solange Besitz von dir zu ergreifen? Ist das alles, wozu dein Wille imstande ist?" Lauriam schüttelte einmal selbst beantwortend den Kopf. "Dein Alkoholproblem und deine Grundeinstellung sprechen genug Bände darüber. Kein Wunder, dass du so leicht die Kontrolle verlieren kannst." Nachdem er dies dem fremdgesteuerten Affenmenschen entgegenwarf, war es wohl nun an der Zeit Brandon zu zeigen, an welcher Stelle er aus seiner Perspektive falsch lag. "Alleine anfangen zu wollen hinter einem Selbstmord irgendwelche positiven Eigenschaften wie Entschlossenheit finden zu wollen... Beendest du dein Leben ist es aus und vorbei und deine Entschlossenheit löst sich in Luft auf, wie alles andere. Etwas, was du offenbar selbst bemerkt hattest." Mit diesen Worten ließ der Anführer der Dunklen Schwingen das Dunkelheitsmesser verschwinden, sowie Brandon sich auch dazu entschied sich noch kein Ende zu bereiten.

"Warum sonst hast du dich dazu entschieden diese Entscheidung zu vertagen? Und was deine Zukunft anbelangt... Man merkt, dass du die längste Zeit deines Lebens als Adeliger, als Fürst wohlgemerkt, viel zu viel in die Hand gedrückt bekommen haben musst."

Gestenhaft verwies Lauriam nun mit einem Daumen auf sich.

"Du bist hier nicht der einzige, der einst alles verloren hatte, Fürst. Eltern, Zuhause, Rufmord. Und nein, noch bevor ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber komplett durchgestartet hatte vor vielen Jahren..." Nachdem das gesagt war, fing Lauriam nun an zum letzten Teil seines Monologs zu kommen. Im Gegensatz zu zuvor, war aber nun in seiner Stimme auch ein Hauch von Ablehnung, aber auch Wut zu hören.

"Und doch stehe ich hier, dank eines festen Willens und harter, mühevoller Arbeit. Du wirst niemals dein altes Leben zurückbekommen, von diesem kannst du dich verabschieden. Zumindest in der Form, die du kanntest, denn deine Familie wird nicht von den Toten auferstehen. Aber dir bleibt nicht nur die Option einfach aufzugeben, du kannst, wer hätte es gedacht, auch einfach mal versuchen wieder von ganz unten anzufangen. Und damit meine ich nicht nur den Pfad, den ich gewählt habe..."

Damit hatte der Kampfmagier alles gesagt, was es sagen galt. Dass er einen Auszug aus seinem persönlichen Leben rausholte schmeckte ihm zwar nicht so ganz, doch er konnte die Worte dieses Häufchens elends nicht wortlos stehen lassen.

Wenn Deshlar weiterhin vorhat Brandon das Leben zu nehmen, vorallem noch ehe er antworten konnte, bliebe Lauriam keine andere Wahl als Brandon - und damit Deshlar - vor Ort und Stelle sofort anzugreifen und ohnmächtig zu bekommen, sodass Brandon hoffentlich beim wieder-aufwachen die Kontrolle zurückerlangen kann.

Raisen

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1 438

Donnerstag, 7. März 2019, 18:41

Nachdem sich Amen einige der Raketen genommen und sich für die Großzügigkeit bedankte hatte, verschloss Blanc die Kiste und antwortete auf die ihm gestellte Frage, warum sie denn noch keinen Schmied haben. "Nun. Das hat sicherlich mehrere Gründe. Zu aller erst sei gesagt dass wir schon lange nach einem Schmied suchen, der in die Familie aufgenommen werden soll. Die paar Kandidaten, die wir hatten werden natürlich grundsätzlich auf Ihre Schmiedekunst geprüft, aber auch andere Faktoren spielen ein. Kann ein Schmied mehr als nur Metall in Form schlagen? Wie sieht er die Stücke denen er Leben einhaucht? Sieht er überhaupt mehr als nur einen Gegenstand in diesen? Viele Kandidaten sahen nur das große Geld an vielen Aufträgen, arbeiteten Lustlos, ohne Ziel, ohne eigene Techniken. Formten Waffe für Waffe - nur als Mittel zum Töten, einen Verbrauchsgegenstand der irgendwann kaputt gehen wird. Wenn wir solche Leute brauchen würden hätten wir jeden dahergelaufenen Lehrling nehmen können.", erklärte der Wolfswandler. Den Weißhaarige freute es, das zu hören - denn Blanc und wohl auch Rouge sehnten sich nach Qualität und nicht einfach nur nach Waffen. Amen stimmte dem zu, aber er wusste, dass es eine Sisyphusarbeit wäre, alle im Lager mit einer hochqualitativen Waffen auszustatten. Dementsprechend brauchte es auch diese "niederen" Werkzeuge, von denen Blanc sprach. Amen nannte darum seine Gedanken dazu: "Um eine Waffe führen zu können, braucht es einen Willen. Jemand, der ein Schwert trägt, aber keine Überzeugungen und kein Ziel hat...der ist einfach nur ein Mörder. Ich habe kein Interesse daran, solchen Leuten zu helfen." Amen pausierte kurz, denn es gab solche Leute ohne Zweifel auch in den Reihen der Schattenwölfe. "Ich schmiede jedem eine Waffe - wenn er oder sie mir einen Grund gibt, es zu tun."

@Soren:

Nyx sprach davon, dass sie sich mit Diana und Noire ausgesprochen hat und nun waren sie alle Freunde. Nun, mal sehen wie lange das hält, wenn erneut jemand von dieser Organisation vor ihr steht. Aber das soll nicht Shinras Problem sein, auch wenn es über Umwege - Amen - wohl zu ihrem werden wird. Diana gab unterdessen den Startschuss und Nyx war es, die am schnellsten los lief. Es war offensichtlich, dass sie Magie nutzte, was auch Nina bemerkte und ihr hinterher rief, dass das doch Schummeln wäre. Shinra seufzte und atmete durch. Schließlich lief auch sie los, aber nicht gerade besonders schnell und so blieb sie einige Schritte hinter Aella und Siradda.

@alle Geister:

1 439

Donnerstag, 7. März 2019, 20:17

Amen schien zu verstehen worauf Blanc hinauswollte und war zufrieden genug dass er eine passende Antwort erhalten hatte die das bestätigte, was Rouge - als auch Noire - an Ihm so hoch anpriesen. Zufrieden nickte er während seiner Erklärung ab, während er einer vorbeigehenden Bedienung einen Humpen abnahm und er erneut kräftig davon trank. "Wenn dass deine Bedingung ist habe ich keine Einsprüche in diesem Bereich." er pausierte und setzte den Krug ab. "Wo du jedoch noch zu überzeugen hast wird dein morgiger Kampf sein. Sei gefasst darauf dass nicht nur Rouge sondern auch ich selbst dir genau auf die Finger schauen werde ob der Schmied sein eigenes Handwerk auch versteht. Meine Tochter, Noire, dürfte so etwas bereits angekündigt haben nicht?"

@Raisen:

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Korina hatte einen schon fast erdrückend verzerrenden Blick als auch verlegenen Ton an den Tag gelegt was Noire anfangs auf die eigene Erklärung zurückschob, doch je mehr Korina von Kaithlyn erzählte während Sie ums das Lager 'rannten' - was man nicht wirklich rennen nennen konnte - und erklärte, dass Kaithlyn "Sowohl als auch" mögen würde. Noire musste nur kurz überlegen um Eins und Eins zusammen zu zählen, was auch erklärte warum Sie bei dem Missverständnis sich sogar für Korina freute. Und das war nun wirklich ein gefährlicher Mix. Rouge würde sogar noch mitspielen oder mitmachen sollte Kaithlyn tatsächlich die "Rote Linie" in der Hinsicht überschreiten. Noire's ehrliche Meinung ist ja, dass es jedem seine Entscheidung ist wie er oder Sie sein Leben leben möchte und wenn man eben in beide Richtungen fällt ist es ebenso. Nur Korina schien damit mehrere Probleme zu haben, besonders da sie wohl um die "Stimmung" fürchtete. Also wollte Sie Ihre "Schwester" dabei unterstützen bei dem Versuch das wohl für Sie Schlimme Szenario zu verhindern. Noire war dahingehend sehr weltoffen, wobei sie sich noch nie wirklich Gedanken um Ihr eigenes Liebesleben machte.

Kaithlyn bezeichnete sich als erwachsene Frau - was vom Äußerlichen Her sicherlich bereits zutraf, denn sie wird sicherlich vielen Männern den Kopf verdrehen selbst in ihrer Vollmontur von Rüstung - schwieg danach einige Zeit während nur das Tropfen zu hören war und Rouge gedanklich bereits die Gegenfrage stellte ob Sie auch Mental bereit war die "Erwachsene Frau" zu sein - bis Sie darauf antwortete und sich selbst auf den Präsentierteller offenbarte. War das eine Einladung? ... "So ist das also ... Mh Hm Hm. Das erklärt vieles. Dann lass deinen Worten auch Taten folgen..." hauchte Sie ihr 'verliebt' in die Ohren, ihre Reissfänge zeigend wenn Sie diese sehen könnte. Rouge war soweit Kaithlyn's Entschlossenheit wert zu schätzen. Sie begann spielerisch mit ihren Fingern am Rücken entlang zu gleiten - von Schulterhöhe beginnend hinab arbeitend, während sie mit ihren Schweifen begann diese an ganz bestimmte Stellen anzusetzen...

Bis eine Stimme - unverhofft kommt oft - die traute Zweisamkeit, die sich geradezu etwas sehr schönen Anbahnte - mit einer nicht nur unpassenden Aussage aber auch einer unpassenden Tollpatschigkeit zerstörte und eine Korina stolpernd darum flehte ihrer Schwester nichts zu tun und diese nur die Treppe zum Einstieg in die Wanne hochtorkelte und auf halben Weg dabei "Stolperte" und mit dem Gesicht voraus im Wasser landete. Der Anblick der Ihr offenbart wurde als sie sich erkundigte und frage ob sie gerad etwas unterbrach dürfte recht deutlich zu sehen sein, was keine Antwort bedurfte.

Noire, die kurz darauf im Zelt eintraf, sah besagte Szene und staunte nicht schlecht als Sie sah was Sie gerade vor sich vorfand. Sie wusste zwar dass Mutter eine hübsche Frau war, aber Kaithlyn war auch eine sehr liebreizende Persönlichkeit. Sie war ein klein bisschen Neidisch, auch wenn Sie sich nicht hinter den zwei zu verstecken hatte.

@Night Zap:

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Nyx, die dank ihrer Magie relativ sorgenfrei laufen konnte - sie lief wirklich auf dem Boden wie jeder andere auch, nur wog sie praktisch nichts dank ihrer Gravitationsmagie was das Laufen um einiges erleichterte, als auch dank ihrer Einsatzgebiet in dem Sie jahrelang tätig war und legte dadurch natürlich einen Spitzenstart vor, was von den Dämoninnen entsprechend missmutig angenommen wurde. Sie blieb kurz stehen um in Sprachreichweite zu kommen. "Es hieß nur dass wir Laufen, nicht fliegen. Vom Rest war nie die Rede. und dabei entwich ihr ein freches Grinsen, was aber von seltsamen Tönen und Handlungsweisen von Aella und Siradda entsprechend übertrumpft wurde - und Diana auch etwas benommen die Tatsache feststellte als sie hinterhersprintete und zu den zwei Dämoninnen aufschloss. "Geht es euch ... gut?"

@Tobi: @Night Zap: @Raisen:

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Donnerstag, 7. März 2019, 23:12

Diesen Verlauf der Dinge hatte Kaithlyn nicht erwartet, denn selbst wenn Rouge auf Frauen stand, wäre ihre momentane Laune wohl im Weg gewesen. "Was für eine angenehme Überraschung." sagte die Ritterin. "Na, wenn du es willst, gibt es keinen Grund, mich groß zurückzuhalten."

Das Vorspiel wurde aber jäh durch einen schrillen Ruf und eine Flutwelle unterbrochen. Korina zog sich die klitschnassen Haare wie einen Vorhang aus dem Gesicht, und als sie nun sah, was Rouge ihre Schwester auf nicht gerade mütterliche Art und Weise umarmte, war das schon Antwort genug. "Uh, das ist jetzt ein bisschen peinlich..." sagte Kaithlyn, die ihre Lippen zu einem neckenden Grinsen verzogen hatte. "Korina, das ist Rouge. Du kennst sie wohl schon aber jetzt... ist da ein bisschen was anders."
Das setzte dem ganzen die Krone auf, denn es erinnerte Korina an damals vor sechs Jahren, als Kaithlyn bei einem Heimbesuch einen weiteren Knappen mitgebracht hatte, eine Frau in ihrem Alter namens Yovenna. Korina hatte sie schon ein Jahr zuvor kennen gelernt, als mehrere Ritter zur Feier von Kaithlyns Achtzehnten Geburtstag nach Bad Eisenschnee gekommen waren, und die jüngere Grausee-Schwester hatte beim nächsten Treffen nicht so ganz verstanden, was es hieß, als Kaithlyn ihrer Familie gesagt hatte, sie sei "Bi" und mit Yovenna "zusammen" (Um Korina damals zu zitieren: Was ist daran so besonders? Die Leute sind doch die ganze Zeit zusammen! Ich bin ja auch ständig mit Franziska und Nick zusammen!). Korinas vollkommene Ignoranz im Thema Romantik hatte so einige Lacher aus Kaithlyn und Yovenna gekitzelt, und jetzt erinnerte Kaithlyn ihre Schwester nur zu gern an dieses peinliche Erlebnis, genauer gesagt, als sie einen halben Kilometer vom Dorf entfernt auf einen Baum geklettert und auf Kaithlyns Kutsche gesprungen war, wo sie die Novas beim Rumknutschen erwischt hatte.
Weiteres lautes Plätschern folgte, als Korina so rasch sie konnte aus der Wanne kletterte und "ESTUTMIRLEIDESTUTMIRLEIDESTUTMIRLEID!" rufend in Richtung Zelteingang hastete... und weil ihre Haare jetzt wieder vor ihrem Gesicht hangen, sah sie nicht, wo Noire stand, und rannte direkt in ihre Adoptivschwester hinein. Korina kam einige Sekunden später wieder zu sich, sie lag auf irgendwas menschenförmigen und spürte etwas merkwürdig flauschiges in ihren Händen. Da ihre Augen von nassem Haar verklebt war, musste sie herumtasten. Sie drückte auf die felligen Etwasse. Sie fühlten sich irgendwie an wie... Katzenohren. Oh.

Wenigstens war Nina nicht die einzige, die von Nyx abgehängt wurden. Auch Siradda und Aella machten ziemlich langsam. Wie es aussah, war das, was Nina über Geister und Essensaufnahme gehört hatte, wahr, denn auch sie fühlte sich auf einmal leichter im Kopf. Die Dämonin begann, zu hopsen und zu johlen, und fügte Radschläge und Purzelbäume in ihrem Lauf ein. "Oh, es sieht alls... so groß und weit aus! Aäa, Siraaa... des müsst ihr sehn! Aber viel Gelegenheit dazu ließ sie ihnen nicht, denn der Rausch beschleunigte sie. Bald hatte sie schon Nyx eingeholt. "He, Nixe... hasse auch was gegessn? Dein Kopf ist jetzt so grooooß!"
"Och, sieht doch ganz normal aus für den Geist eines Sterblichen." sagte plötzlich eine tiefe Stimme neben ihr. Nina machte weite Augen, als sie sah, woher die Stimme kam. Neben ihr war eine dünne, wankende Gestalt, deren Gesicht von einem großen Strohut verdeckt war. Sie hob den Arm und winkte den rasenden Geistern mit einer Hand, die die Farbe von Weizen hatte und aussah, als sei sie aus Stroh geflochten, zu. Der Grund, warum diese Gestalt mit ihnen mithalten konnte, war, dass sie auf einem großen braunen Bären ritt, durch dessen Fell sich silbrige und grüne Streifen zogen.
"Ohoho, du siehst aber lustig aus, du lustiger Kerl! Ist das das Essen oder bist du so normal? Und du scheinst bist ja nicht so wie ich, wenn du mich sterblich nennst!" sagte Nina kichernd und schüttelte ihm die Hand. Dabei lehnte sie sich vor (und stolperte fast, weil sie das tat, während sie noch immer sprintete) und sah unter den Hut... "Huch?!" Wo statt eines Gesichts nur ein Stofftuch zu sehen war, dass um einen Strohballen gewickelt war. Eine Vogelscheuche?
"Hier unten." grummelte der Bär.
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Soren: Tobi:

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