Sie sind nicht angemeldet.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Seite erklären Sie Sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Mord in Palermo. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Night Zap

Veteran

Beiträge: 1 986

Wohnort: Irgendwo in Aloria

Beruf: Lore für Aloria erfinden

  • Nachricht senden

341

Samstag, 8. Juni 2019, 12:12

Die Worte des engelsgleichen Dämon trafen Korina unerwartet. "W-Was?" brüllte sie verwirrt und wütend. War Dante wirklich ein Teil der Familie des Vaters? Gehörte diese ganze Sekte zu ihm? Glaubte Dante ernsthaft, das hier sei ein passender Moment, das ganze abzusprechen. "...Mir doch egal, kämpf, Wichser!"
Claire wich unterdessen Rhords Angriff nach hinten aus und ließ dabei an ihrem vorherigen Standort eine Glassäule entstehen, die wie eine Splitterbombe unzählige Glasscherben in alle Richtungen verschoss, als Rhord Angriff sie zerbarst. Dank seinem Erdpanzer wurde Rhord von den kleinen Splittern nicht verletzt, und sein großer Körper bildete auch einen Schild für Amen, Korina und Dante, aber der Glashagel versperrte dem Echsendämon lange genug die Sicht, dass Claire schon wieder in den Angriff gehen konnte - erneut hatte sie ihr Schwert mit einer viel längeren Glasklinge umgeben, die viel härter war als normales Glas, und schnellte auf Rhord zu. Das Glas würde seine Gesteinsrüstung durchdringen und ihn aufspießen, doch gerade noch rechtzeitig flogen einige Federn um ihn herum und stießen seitlich gegen das gläserne Großschwert, wodurch es nicht frontal auf seine Rüstung stoßen und sie durchdringen konnte, sondern abgelenkt wurde. Dann schnellte Korina um Rhord herum und griff Claire an, die den Hieb der Rabenklaue mit ihrem Panzerhandschuh abwehrte, dann ihr eigenes Schwert aus dessen Glashülle herauszog und Korinas zweiten Angriff damit blockte, wobei sich ein dicker Batzen Glas um die Rabenklaue formte. Aber bevor Claire ausnutzen konnte, dass Korinas Schwert zu einer unhandlichen Keule geworden war, musste sie sich gegen weitere Angriffe bewahren - Dante flog über Rhord hinweg und feuerte Federn auf Claire. Die Ritterin realisierte, dass diese kleinen, ferngesteuerten Projektile in jede Ritze hinein konnten, und stattete ihr Visier mit Glasscheiben aus, nur einen Herzschlag, bevor die Federn ihr in die Augen gestochen hätten. Das grüne Glas machte es trotzdem schwerer, zu sehen.

Florence keuchte, so lange am Stück hatte sie ihre Fähigkeit schon lang nicht mehr eingesetzt. Und dann begannen die anderen drei Personen im Raum, sich über die Gesundheit des kleinen Mädchens, dass sich in einer Ecke verkrochen hatte und schwer atmete, sorgen zu machen. Einer der Leibwächter sah nach ihr, und diesmal konnte Florence sich nicht weiter abwenden. Schweren Herzens schaltete sie ihre Fähigkeit ab und kehrte zu ihrer menschlichen Gestalt zurück, gerade noch rechtzeitig, bevor jemand ihr Gesicht sah.

Alle eingefroren Geister wurden schlagartig wieder wach, und fanden sich im Chaos wieder. Aus ihrer Sicht war keine Sekunde vergangen, es waren einfach von jetzt auf nachher mehre Erdsäulen, große Glassplitter und ein wütendes Feuer erschienen. Die Naturgeister, Raijeus und Fureas, zählten schnell eins und eins zusammen und ahnten, was mit ihnen geschehen war. Und sie sahen, dass Kline anscheinend nicht von diesem Zeitstop getroffen worden war. Sie wussten nicht, wer hier sonst auf welcher Seite stand, aber sie wussten, dass Kline ein Übel war, das auf jeden Fall ausgemerzt werden muss, weshalb sie ihn zuerst angriffen. Raijeus warf einen Donnerblitz, und Fureas öffnete mehrere der Säcke, die er trug, und entfesselte Windklingen aus ihnen.
________________________
@Tobi: @Raisen: @Soren:

Raisen

MiP Meister

  • »Raisen« ist männlich

Beiträge: 5 594

Beruf: me ekko, me win, gg

  • Nachricht senden

342

Samstag, 8. Juni 2019, 16:21

Claire schaltete noch einen Gang höher und sie schoss unzählige Glassplitter kreuz und quer durch die Kathedrale. Zum Glück war Rhord auf sie zugestürmt und fing die meisten Splitter mit seinem zähen und starken Körper ab, wodurch Amen von dem ganzen verschont blieb. Sofort nach Rhords Angriff attackierte Korina die Ritterin, aber auch ihr Angriff wurde von der mächtigen Claire gestoppt und sogar gekontert. Dante war es schließlich, der mit seinen Federn den Rabenteufel rettete. Es war unglaublich, dass diese eine Frau sie scheinbar ohne Probleme stoppen konnte und wenn das so weiter geht, dann würde es nicht mehr lange dauern, bis einer von den Schwingen ihr zum Opfer fällt. Doch während sich Amen den Kopf zerbrach, wie sie Claire beseitigen - er war ratlos - geschah etwas, das den Kampf erneut auf den Kopf stellte: Florence beendete ihre Fähigkeit. Ist ihr etwas zugestoßen oder war ihre Zeit bereits vorüber?

Man konnte nicht sagen, was im Schutzraum vor sich ging, aber eines war klar: Nasatya, Dasra und Indra waren nicht mehr gefangen und er konnte auch Seia ohne Probleme zu sich holen. Doch waren diese bereits auf dem Weg zu ihm und während Claire noch mit Korina, Rhord und Dante beschäftigt war, beschloss Amen etwas anderes zu tun. Er stürmte an Rhord vorbei und mit etwas Abstand auch an Claire, die sowieso nicht in seine Richtung blickte. Der Weißhaarige beschloss, sie komplett zu ignorieren - seine Kollegen werden schon nett genug sein, sie mit allem zu bombardieren, das sie haben, damit sie ihn nicht angreifen kann - und näherte sich der Schutztür, hinter der Florence und der Bischof waren. Ein Tritt dagegen und ihm war klar, dass sie zu dick war, um einfach so durchzubrechen. Also was nun? Es sah alles so aus, als wäre der Schutzraum verstärkt gebaut worden und er sah auf den ersten Blick auch keinen Weg, wie er die Tür umgehen könnte. Verzweifelnd blickte Amen zurück, wo Claire gerade Dantes Angriff abblockte und dabei sah er auch die Rauchschwaden, die aus dem Nebenzimmer empor stiegen...etwas war komisch, war da jemand?

Er schüttelte den Kopf und wandte sich wieder der Schutztür zu. "Seia, kannst du was machen?"


---------------------------------

"Feuer zerstört alles", seufzte Vada und meinte damit im weiteren Sinn auch seine alte Gruppierung, Mara, die ebenfalls dem Feuer zum Opfer fiel. Was für eine Ironie, das er überlebte und nun die Folgen des Feuers trägt. "Was zurück bleibt ist Asche", er blickte kalt und emotionslos auf seine Handfläche, wo sich eine kleines Stück Asche in die Luft hob und regungslos schwebte. "Ich habe meine Aufgabe erledigt, also was mache ich noch hier?", meinte er zu sich selbst und er sah auf - er stand vor dem Eingang zu dem Zimmer, das er vor einigen Minuten in Brand gesetzt hat. "Ich bin viel zu gierig", lachte der Dunkelhaarige und trat in das Innere. Es war unerträglich heiß - für normale Menschen - aber für ihn war das nichts weiteres als etwas Wärme. Die Flammen seines Bruders waren um einiges heißer und gefährlicher. Vada kniete sich zwischen den Flammen nieder und berührte mit seinen Händen den Boden. Die Bücher, sie wurden verbrannt und übrig blieb Asche. Er erhob sich wieder und ging weiter. Ein kurzes Schmunzeln war auf seinem Gesicht zu sehen, während er die Tür beiseite schob, die in das Innere der Kathedrale führte. Der Rauchschwall, der in das Innere drang, versteckte noch seine Anwesenheit und auch seinen Trick. Er ballte seine rechte Faust und sah auf Claire. Sie war das Ziel.

---------------------------------

Amun sprang von dem Dach und landete auf dem Boden und zeitgleich in der Menschenwelt. Er spazierte los und bereits nach der ersten Straßenecke hatte sich sein Aussehen geändert - aus ihm wurde schlagartig ein braunhaariger junger Zivilist. Einige Zeit später sah er aus einer Gasse hervor und fand dort die Blondhaarige Frau, nach die er gesucht hatte. Das war also die Trägerin der Fähigkeit, die es einem erlaubte, Magie zu stoppen? Amun war interessiert an ihr, das konnte er nicht leugnen, aber es war nicht seine Aufgabe, sich einzumischen bei dem, was hier vor sich ging. Sie war in einen Kampf verwickelt und es sah so aus, als wäre in Schwierigkeiten. Er beschloss, weiterhin zuzusehen - der Moment, in dem sich zeigte, ob jemand elendig stirbt oder sich weiterentwickelt. Was war es wohl in ihrem Fall?

---------------------------------

Der schwarze Rauch aus dem Nebenzimmer stieg hoch und flüchtete aus dem zersprungen Glas im ersten Stock, doch was keiner ahnte oder wissen konnte: Darin versteckte sich etwas. Wer genau aufpasste, konnte sehen wie von oben Asche auf den Boden regnete.

@Night Zap: @Tobi: @Soren:

343

Samstag, 8. Juni 2019, 18:15

"Noire", beziehungsweise Nyx, wo Braig endlich wieder einfiel, wie sich der in der Geisterwelt fehlende Geist sich damals vorstellte, verschwand ganz kurz hinter einer der Steinsäulen, nur um in dreifacher Ausführung wieder hervorzkommen. Illusionen. Eine davon kam seiner eigenen Illusion direkt entgegen, eine rannte die Treppe hoch und eine rann in Richtung Siradda. Letztere war aus Braigs Sicht als die Echte auszuschließen, denn ihnen sollten die Mittel fehlen diesen Geist aus ihrem Gefängnis zu befördern und sobald die anderen beiden als Illusionen enttarnt wären, wäre diese Noire zu offen für jegliche Angriffe von ihm, da Siradda mittig liegt und dort die Bänke keinen Schutz vor Geschossen von oben bieten. Blieben noch zwei Nyx's übrig und bei jenen sah der Verräter keinen Grund sich noch weiter auf diese zu konzentrieren, zumindest für den Moment. Zu weit sind die anderen beiden vom Rest nun entfernt, insbesonders die auf der Treppe, was bedeuten würde, dass sie erstmal eine gute Zeit bräuchte, um von dort wieder wegzukommen. Braigs Pfeil war zuvor schon abgeschossen worden und würde der Nyx vor seiner Illusion nun den gar aus machen und damit wäre es enthüllt, wo er sich derzeit befindet - höhentechnisch etwas über der ersten Etage auf einer Dunkelheitsplattform, wieder wie eine Fledermaus von der Decke hängend, doch sobald dieser Geist in seine Richtung schauen würde, würde sie bereits erkennen, dass der magische Bigenschütze anfing sich in die Richtung der anderen Seite der Kathedrale zu begeben. Dort wo die anderen derzeit gegen die schwarze Ritterin kämpfen. In Wahrheit wollte er überhaupt gar nicht zu ihnen, doch wollte er den Anschein erwecken, bis es zu spät ist und holte während er wieder eine kleine Dunkelheitsplattform nach der anderen erschaffte - wie auf dem Kathedralenplatz - holte er wieder einmal einen Spezialpfeil hervor. Der Grund für all das ließ sich in der Geisterwelt finden - in die eine Katzenwandlerin nicht blicken können sollte und wenn Noires andere Geisterfreundin derzeit in ihr ist gibt es auch keine Möglichkeit für sie die andere zu warnen.

In eben jener waren derweil Diana, Aella und Lauriam, sowie die beiden wieder frei gewordene Naturgeister, dabei gemeinsam Kline anzugreifen, welcher sich derweil in einer Kugel aus Dunkelheit versteckte, um sich von der Blendung zu erholen. Diana schoss ihren Pfeil, Lauriam feuerte mehrere Feuerbälle und die beiden Naturgeister ihre jeweiligen Magien. Der Schild des gefallenen Ritters war dabei widerstandsfähig, denn sowohl Dianas Pfeil als auch Lauriams Magie schafften es gerade mal ihn stückchenweise zu zerstören. Dies muss der Wolfswandler innen drin bemerkt haben, als er Teile der Masse seines Schildes zu den angegriffenen Seiten verschob, doch damit machten die Magien der Naturgeister kurzen Prozess. Sein Schild zersprang und der Rest des Angriffes der beiden Naturgeister muss stark genug gewesen sein, dass der Wolfswandler sichtlich bemüht war seine Balane zu halten, so stark war der Rückstoß. "Wir arbeiten im selben Team ihr Trottel!", rief der Wolfswandler wütend den beiden während seines strauchelns entgegen, er erwartete aber nicht, dass sie sich darum kümmern werden, was aber auch kein Problem darstellen sollte. Zu mehr konnte es für den gefallenen Ritter aber nicht kommen, denn nur einen Moment darauf durchschoss irgendetwas seinen Magen von hinten. Als der Wolfswandler auf die Knie fiel schaute er in die Richtung, von wo der Angriff kam, wo er diese Winddämonin stehen sah. Sie sah glücklich aus. Zufrieden, sowie jemand eben sein kann, wenn er oder sie kurz davor ist jemanden tot umfallen zu sehen, der ihr so viel leid fühlen ließ. Blicke so voller Hoffnung.
"Nicht schlecht."´, keuchte Kline. "Aber wenn ihr... denkt, dass es mit mir vorbei ist... habt ihr euch... geirrt. Man wird nicht... zu einem der vier... nur mit dem... was ihr bisher gesehen habt." Noch während dieser Ankündigung - oder war es eine Drohnung? - eilte Lauriam nach vorne, um diesem Monster ein Ende zu setzen.

Das knacken von Knochen, das verformen seines Körpers. Lauriam erkannte, dass dieser Dämon dabei war sich zu verwandeln.
Er wurde größer, gewann überall an Muskeln und er wurde haariger. Der Spezialagent hatte seine Sense bereits im Anschlag, als auch noch Knochen aus dem Magenbereich seines Gegners hervorwuchsen, sowie aus seinem Rücken. Eine Kreatur, die genauso gut aus einem Alptraum stammen könnte. Nein, moment mal... Als Lauriam seine Waffe schwang, um dem entstandenen Wolfskopf, mit jeweils auf einer Seite zwei roten Augen, den Hals abzuschlagen erkannte er diese Gestalt wieder. Auch Aella machte ein ebenso erschrockenes Gesicht. Das ist doch wie... aus diesem schrecklichen Traum... Der den sie bei ihrer Rückreise von Iridae hatten! Der Korridor, der Fall und dann ihr Kampf gegen dieses Monster! Und an ihrer Seite war... Lauriam. Es fehlten die zusätzlichen Augen, aber es waren zähnebestückte Mäuler am Körper von Klines Dämonengestalt zu sehen! Und in den Kämpfen gegen dieses Wesen war das Endergebnis immer dasselbe: Sie verloren. Wieder und wieder.

Das alles war aber nichts, was Lauriam nun dazu bringen sollte seinen Angriff abzubrechen. Im Gegenteil, es war eine zusätzliche Motivation. Doch all das sollte mit einem Ruck verfliegen, als die Transformation des Dämons mit dem Wachsen einer roten Mähne abgeschlossen war. Im selben Augenblick schoss etwas aus Klines Körper, eine Art purpurrote Energiewelle und augenblicklich wurde Lauriam nach hinten geschleudert mit seinem Rücken voran in die Bänke. Doch er stoß nicht gegen diese, da sie ja in der materiellen Welt standen, sondern ging für einen Moment in diese hinein, nur um einen Augenblick zurück nach vorne aus der Bank raus gestoßen zu werden. Seine Kleidung war von vorne, dort wo ihn die Energiewelle traf, komplett zerrissen und sogar das Fleisch dadrunter hatte etwas abbekommen. Die Wunden sahen so aus, als hätte etwas versucht dahinein zu beißen oder zu schneiden, aber sie waren nur oberflächlich. Seine Maske ging durch den Sturz zu Boden ebenfalls zum Teil kaputt, wodurch nun eines seiner Augen freilag, welches auf den Dämon gerichtet war. "Ich hab schon davon gehört, aber ist das... eine Hybridform?"

Durch die Seltenheit von Tierwandlern und Dämonen hierzulande ist es nicht ganz überrasschend, dass es nur wenige Fälle gibt, wo beides aufeinandertrifft und dass es entsprechend unbekannt ist. Die Hybridform ist eine Kombination aus der Tier- und Dämonengestalt eines dämonisierten Tierwandlers.

Kline währenddessen stand wieder auf beiden Beinen und nun war auch zu erkennen, dass die Knochen, die aus seinem Körper kamen sich zu einem Seiten- und Rückenpanzer geformt haben. Außerdem sollte jeder, der in der Lage ist Auren oder die Macht von etwas zu spüren in der Lage sein zu erkennen, dass dieser Dämon ein ganz anderes Kaliber ist. Selbst außerhalb der Kathedrale könnten diejenigen, die aufpassen dies merken. Die Hoffnungsschimmer in den Augen der Dämonengeister waren verschwunden, als diese Bestie anfing zu brüllen. Aber angreifen tat sie noch nicht. Sie blickte auf die Naturgeister. "Entscheidet euch.", sprach Kline mit einer nun tieferen Stimme als zuvor. Aella blickte als Reaktion ängstlich in die Richtung der beiden. "Bitte nicht...", wimmerte sie sich vollkommen bewusst, dass ihre eh schon geringen Sieges- und Überlebenschancen auf null fallen würden, sollten sie sich mit Kline verbünden.

Zur selben Zeit sollte aber nach Siradda noch jemand aus dem Spiel genommen werden. Braig befand sich mittlerweile über Diana, welche nun von dieser Mischung aus Wolf und Dämon genug abgelenkt sein dürfte. Würde der Fangversuch klappen könnte endlich Noires Bestrafung so richtig beginnen, wenn das Geistermädchen sowie Siradda anfängt zu leiden. Doch anders als bei ihr würde diesmal etwas anders sein. Sollte es funktionieren würde Braig sofort in Claires Richtung "Die hier nicht einsperren!" rufen. Nyx und Noire sollen die Chance haben ihre Freundin zu befreien. Doch gibt er ihnen diese Hoffnung nicht grundlos, immerhin will er sie ja verzweifeln lassen. Doch würde er mit den Erklärungen noch etwas warten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (10. Juni 2019, 15:58)


344

Samstag, 8. Juni 2019, 18:15

Der Stress wurde solangsam zuviel für Rhord. Er merkte zunehmend, wie seine Stimmung miserabler wurde und zwar auf einem gefährlichen Level. Aber das war der komplett falsche Zeitpunkt, um die Kontrolle, auch wenn er dann vielleicht in der Lage wäre Claire wirklich gefährlich zu werden. Siakin hatte ihm nach ihren Kämpfen erklärt, dass er mal versuchen könnte seine Wut nicht zu unterdrücken, sondern sie gezielt auf ein bestimmtes Ziel auszulassen. Das sollte aber eine Taktik für absolute Notfälle sein... was diese ganze Situation gefühlt aber auch war! Rhord haderte, entschied sich dann aber dazu es noch etwas weiter wie bisher zu versuchen, nachdem er vom gefiederten Dämon gerettet wurde und Claire etwas vor ihren Augen erschuf. Dies nutzte der Dämon aus, um nicht nur wieder all seine vier Gleidmaßen auf Claire zu schwingen, beziehungsweise seinen Schwertarm dazu benutzen würde, um Claires Glassschwert in Angriff zu nehmen, damit sie dieses nicht andersweitig zur Abwehr benutzen kann. Es würde aber nicht bei einem Frontalangriff bleiben, denn Rhord hatte vor Claires nun hoffentlich schlechtere Sicht auszunutzen, indem er hinter ihr einen Steinstachel aus dem Boden wachsen lässt mit der Rückseite eines ihrer Beine als Ziel. Dort sollte ihre Rüstung doch hoffentlich etwas dünner sein! Alles andere schaffte der Dämon derzeit leider nicht im Auge zu behalten. Claire musste seine maximale Aufmerksamkeit behalten, sonst sieht es übel für ihn aus.

------

Olivia, die immer noch auf dem Boden lag, hörte die Schritte näher kommen. Die übrig gebliebenen Hüllen waren zum Stillstand gekommen, aber sie konnte von ihrer Position aus nicht erkennen, wie die momentan ihre Waffen halten. Höchstwahrscheinlich wird diese vermummte Gestalt wohl ihr Leben beenden... oder entführen. Was von beidem konnte sie nicht mit Sicherheit sagen, es gab für beides Gründe. Oder besser gesagt hatte ihr "König" für beides Gründe. Sie stand nun direkt vor ihr und sie hörte ein kichern. Ein weibliches. Das war aber wohl nun Nebensache.

Von dem einen Moment auf den anderen öffnete die Drachenklinge ihre Augen, festigte den Griff um ihr Schwert, schnellte halb auf und schnitt in einer Vorwärtsbewegung durch die Seite der Assassinin und blieb hinter ihr zum stehen. Das alles geschah innerhalb einer Sekunde. Olivia hatte das Herz verfehlt, doch ihre Gegnerin schrie dennoch vor Schmerzen auf und begann sich die Seite zu halten, wo Blut rausfloss. Sie drehte sich vorsichtig um, als die Hüllen begannen sich vor ihr zu stellen, wie ein Schild. Olivia stand derweil wieder stramm und drehte sich wieder in Richtung der Angreiferin.
"Ich mag geschwächt sein, aber dachtes du wirklich, dass ich bereits ohnmächtig werden würde?"

Hinter der Mundöffnung der Maske war ein Zähneknirschen zu erkennen. Dieses Fräulein war wütend. Olivia begegnete dieser Reaktion selbstbewusst. "Was denn, ihr seid nicht die einzigen, die auf schwindlerische Tricks zurückgreifen können."

In der Geisterwelt konnte sich eine weitere Teufelin derweil aus ihrem Versteck ihren Ärger nicht in sich halten. "Sie hat nur so getan, als wäre sie komplett ihrer Kräfte beraubt! Na warte, das wirst du-" "Gefuuuunden!"
Die Teufelin erschrack, als auf einmal Henry hinter ihr stand mit einem breiten Grinsen auf seinem Gesicht. Sie stand auf einem der Dächer, wovon aus sie das gesamte Geschehen beobachtete.

"Lädia, lange nicht gesehen! Wie ich sehe spielst du noch immer gerne mit Puppen?" Die Teufelin mimte ein freudiges Lächeln, als würde sie sich gerade freuen einen alten Bekannten wieder zu treffen. "Aaaach, du weißt doch wie das ist. Wertlose Menschen, die einen Zweck im Leben gut gebrauchen konnten! Komm schon, du warst doch eh nie ein Fan davon sich in die Angelegnheiten der Menschen einzumischen." Die Fee kreuzte ihre Arme und nickte energetisch. "Stimmt, stimmt."
Die Teufelin blickte erstmal nur verdutzt zurück. "Und warum arbeitest du dann mit einem Menschen zusammen?!", schrie sie zurück zu Henry. Diese Fee hatte sie zugegeben noch nie so ganz verstanden, beziehungsweise ihre Denkweise, aber sie musste sich noch nie mit ihm genauer auseinandersetzen...
Henry hielt derweil eine Hand hoch und über ihn bildete sich ein großer und sehr, sehr heißer Feuerball. "Kennst du das Sprichwort der Menschen 'Feuer mit Feuer bekämpfen?' Ich wollte das mal ausprobieren!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (8. Juni 2019, 18:16)


345

Sonntag, 9. Juni 2019, 13:13

Nyx erste Illusion die auf die Illusion von Braig zu rannte wurde von einem Pfeil enttarnt und aufgelöst, der tatsächlich für Nyx gedacht war, was aber auch die Position von Braig bekanntgab. Er konnte sich unsichtbar machen, denn bei der Position wo er sich befand hätte Nyx Ihn erkennen müssen als sie nach oben Blickte zu der anderen Treppe. Sie entging damit zwar dem Angriff, da er aber der anderen Illusion keine Beachtung schenkte wusste er wohl auch dass die andere Nyx ebenfalls nur eine Täuschung war. Zu offensichtlich war sie, sollte Ihm aber trotzdem ein kleines Stückchen Zeit gekostet haben und es war nicht so, als würde dieses Illusion damit nutzlos sein. Doch entgegen ihrer Erwartungen griff dieser nicht weiter an sondern verschwand auf die Seite wo die anderen gerade einen sehr harten Kampf gegen Claire führten, trotz der Unterstützung von Dante. Nyx, die durch ihre Magie zwar schneller auf den ersten Stock hochrennen konnte musste ansehen wie er seinen Vorteil seiner Plattformen mit der der Gravitationen ausnutze. Aber warum entfernte er sich? Sein Ziel war ganz klar die Geister einzufangen und Diana war auch noch irgendwo sehr nahe da sie sich hier gezeigt hatte also was hatte er vor. Nyx kletterte bereits auf die Reling des ersten Stocks um Sprungbereit zu sein und sah die Kronleuchter, die mit entsprechenden Ketten gehalten werden. Sie sprang auf einen der Kronleuchter und gewann dadurch wieder Nähe, doch was er vor hatte war noch unklar...

Zur selben Zeit hatte Diana mit den anderen tatsächlich eine entsprechende Beschädigung in diese Hülle schlagen können doch nicht genug um Sie zu brechen. Das änderte sich als die Naturgeistern aus Ihrer Zeitstarre zurückkehrten und Ihn gemeinsam angegriffen hatten - Ihre Kraft war so stark dass Sie den Schild brechen konnten und Aella dem Wolfswandler ein schönes Loch in den Magen mit ihrer Magie zauberte. Das war sicherlich ein Erfolg, doch Diana hatte nur bedingt Freude daran, denn was danach folgte war grauenhaft. Dieser Wolfswandler änderte sich in etwas was eine Abscheulichkeit darstellte und Lauriam, der versuchte Ihn noch anzugreifen bevor diese Verwandlung vorbei war, doch vergeblich, wurde er von einer massiven Druckwelle einfach weggeschleudert und Diana wusste nicht, jemals so eine Abscheulichkeit bekämpft zu haben. Sie hatten damals viele Dinge erjagt, aber so etwas - besonders so gut wie Alleine und fast am Ende der Kräfte - hatte sie noch nicht erlebt. So schockiert war sie, Ihr Fokus auf dieses Wesen, dass sie nicht bemerkte erneut von jemand ins Visier genommen zu werden.

Eine Person war jedoch noch aufmerksam genug als sie erkannte, dass Braig seinen Fokus wo anders hinlegte, erneut auf die Stelle an der die immer noch leidende Siradda in Glas gefangen war und die Illusion Braig ebenfalls ansah. Nyx würde nicht zulassen dass er abfeuern kann - so dachte sie zumindest - doch bevor sie in Aktion treten konnte in dem sie Braig ansprang war der Pfeil bereits abgeschossen und ein Wurfmesser würde den Pfeil nicht mehr erreichen. Ihr blieb nicht viel mehr übrig als ihren Fokus komplett auf den Pfeil zu richten und ihre Magie komplett auf den Pfeil umzulenken, so dass dieser durch die Veränderung der Schwerkraft von seiner Flugbahn abgebracht wurde und Diana knapp genug verfehlte. Das hatte sie nochmal etwas weiter ausgelaugt und sie würde bald Ihr Limit erreichen an dem Sie ohne Magie kämpfen müsste - und in diesem Moment wäre Noire besser im Kampf da Sie noch mit Bogen kämpfen kann als auch ihre Tierwandlerform nutzen kann. Sie wollte nun etwas gegen Braigs Plattform und seine Position unternehmen als sprang sie geradeweg auf die gegenüberliegende Seite, festigte sich im gleichen Zug wie er an dieser und rammte ihre Dolche in diese Plattform, während sie den Gegenpol zur Dämmerungsmagie - Licht statt Schatten aus der die Plattform bestand - in diese leitete um einen Bruch zu verursachen.

@Tobi: @Night Zap: @Raisen:

Night Zap

Veteran

Beiträge: 1 986

Wohnort: Irgendwo in Aloria

Beruf: Lore für Aloria erfinden

  • Nachricht senden

346

Montag, 10. Juni 2019, 10:37

Claire spürte den ruckelnden Boden, das einen weiteren Magieeinsatz des Echsendämons ankündigte. Es war aber viel schwächer als zuvor, das hieß wohl, es würde keine weitere große Erdsäule geben. Mit den Feinden um sie herum konnte sie jedoch nicht gut ausweichen, und obwohl der Steinstachel nicht stark genug war, um ihren Beinpanzer zu durchdringen, brachte der Stoß sie ins Schwanken - der perfekte Moment für Korina, ihr mit der Glaskeule auf den Hinterkopf zu hauen. Ohne Rhords Einsatz hätte die Ritterin sich dagegen wohl wehren können, jetzt ging sie nach dem harten Treffer, der die Rabenklaue auch von dem Glasgewicht befreit hatte, in die Knie. KO war sie noch nicht, aber geschwächt. Endlich ein Treffer, dank Rhords Trick.

Fureas und Raijeus wussten nicht so recht, was hier vor sich ging, sie hatten in der Tat eine Menge verpasst. Scheinbar war der Dämon nicht ein Feind der Attentäter. Besagter Dämon behauptete auch, auf ihrer Seite zu stehen, aber einem so berühmten Unhold wie Kline konnte man so etwas unmöglich abkaufen. Viele Naturgeister waren aus ihrer Heimat in Branlahr vertrieben worden, als es sich dort mit den Dämonen auch Dämonengeister bequem gemacht hatten, also war er auch für diese beiden Wettergeister ein Widersacher. Sie warfen sich einen Blick zu, dann gingen sie zum Angriff über. Raijeus flog auf Kline zu und versuchte, ihn mit elektrisch geladenen Klauen zu lähmen, während Fureas die Bestie mit starkem Winddruck am Ausweichen hindern wollte. "Kline ist hier der größere Feind." sagte Fureas, "Verschont den Bischof, und wir helfen euch, ihn zu überleben."

_______________________
@Tobi: @Soren: @Raisen:

Raisen

MiP Meister

  • »Raisen« ist männlich

Beiträge: 5 594

Beruf: me ekko, me win, gg

  • Nachricht senden

347

Montag, 10. Juni 2019, 12:07

Seia tastete den Boden der Kathedrale ab, allerdings spürte sie keine Erde, sondern nur den kalten Beton, weswegen sie resignierend den Kopf schüttelte. Seia brauchte Kontakt zur Erde, um ihre Magie wirken zu können. Dann sah sie zurück und erkannte die Erdstücke, die Rhord bewegt hatte...sie könnte diese verwenden und sie gegen die dicke Schutztür schießen. "Ich- kann...", eine gewaltige Auraexplosion ging durch plötzlich durch die Kathedrale und das Mädchen verstummte, ebenso stoppte Amen und sah zurück. So auch die anderen Geister, die bei ihm waren. "Ein Dämon...?", seufzte Indra, als sie das Monster auf der anderen Seite der Kathedrale erblickte. Dasra und Nasatya zitterten vor Angst und versteckten sich hinter Amen, während Luina stumm auf das Geschehen blickte. "Wir müssen uns beeilen!", verkündete Brigid das offensichtliche. Mit jeder Minute wurde die Situation schlimmer. Schließlich war es Indra, die etwas vorschlug. "Amen! Ihr zwei...", sie wandte sich zu den zwei Zwillingen, "...erhitzt die Tür so viel ihr könnt. Ich helfe euch mit dem letzten Rest meiner Magie." Der Weißhaarige überlegte, worauf sie hinauswollte. Will sie die Tür zum Schmelzen bringen? "Danach feuert Seia einen großen Erdbrocken gegen die Tür...damit sollten wir sie aufbrechen können!" Amen nickte. "Ihr habt sie gehört, helft mir!", lächelte der Weißhaarige selbstsicher und ließ den Rapier und die modifizierte Spitzhacke los, um die zwei Sasumata zu ergreifen. Deren vorderen Enden hielt er sogleich gegen die Tür und sowohl Dasra als auch Nasatya konzentrierten sich mit aller Kraft auf ihre Thermomantie, um soviel Hitze zu erzeugen, wie es ihnen möglich war...

----------------------------

Vada wartete noch einige Momente, denn seine Kollegen, Rhord und Korina, starteten einen weiteren Kombinationsangriff auf Claire. Der Dämon ließ eine Erdspitze hinter ihr entstehen, wodurch er sie zum Wanken brachte, was wiederum Korina ausnutze, die mit ihrer Waffe nach ihr schlug - und sie dadurch auf die Knie zwang. Diesen kurzen Moment, in dem Claire schwächelte, nutzte Vada, der aus seinem Versteckt gerannt kam. Er kam von links hinten auf die Ritterin zu und die Asche, die eben noch zu Boden fiel und die, die sich noch im Rauch versteckte, stoppten in ihren Bewegungen. Für kurze Zeit standen sie in der Luft still, ehe sich die ganzen Partikeln schnell in die von ihm gewünschte Richtung bewegten - zu Claire. Vada kam neben ihr zum Halt und zielt mit einem Tritt auf ihren Hinterkopf, während sich die Asche um Claire sammelte und versuchte in jede freie Stelle ihrer Rüstung zu dringen.

----------------------------

Amun musste gestehen, dass er auch auf Olivias Täuschung reingefallen war, aber es amüsierte ihn und beschloss, sich das Spektakel bis zum Ende anzusehen. Er bewegte sich keinen Meter von seinem Platz und beobachtete alles von der Gasse aus - er versuchte nicht einmal, sich irgendwie zu verstecken. Er stand mitten in der Gasse und starrte zu Olivia und den Geistern, die sich nun zeigten, während sich seine beiden Händen in seinen Hosentaschen befanden. Der große Feuerball, den einer der Kämpfenden herbeizauberte, entging ihm nicht.

@Soren: @Tobi: @Night Zap:

348

Montag, 10. Juni 2019, 17:44

Braig sah zu, wie der Pfeil durch Nyx in eine andere Richtung gelenkt wurde. Er hätte die Flugrichtung von diesem nochmal selbst manipulieren können, hatte daran aber kein Interresse. Kurz darauf schaffte es dann auch Nyx bei ihm anzukommen - sie schien sehr weit springen zu können - und rammte ihre Dolche in seine Schattenplattform, welche darauf augenblicklich zu brechen begann. Für einen Moment schien es auch so, dass der Verräter nun mit nach unten kommen würde, da die Gravitationsmagie, die er auf die Plattformen anwand gleich mit verschwand, nach zwei Sekunden hatte er sich aber bereits wieder auf einer neuen Plattform gefangen, sprang von dieser aber sofort einmal nach hinten, um dort eine zweite zu erschaffen und die zweite sich wieder auflösen zu lassen, damit Nyx ihm nicht sofort wieder folgen kann. Nun stand er etwas tiefer als die erste Ebene, aber vom Boden aus könnten Nahkämpfer ihre Waffen nun maximal auf ihn werfen.

"Nyx, Nyx, Nyx. Da wollt ich deiner Freundin helfen und aus der Geisterwelt ziehen und du kommst mir in die Quere. Und ich dachte ihr Geister wärt Freunde. Oder willst du etwa Noire für dich alleine haben?"
Sofern sie nicht in die Geisterwelt blicken kann, wovon Braig stark ausging, würde Nyx noch nicht die Bedeutung seiner Worte verstehen können. Die Gefahr in welcher der Geist derzeit steckte.

"Ich mein, was würdest du wählen, wenn du die Wahl zwischen ein paar Schmerzen und deiner Vernichtung hättest? Aber gut, die Frage hast du für Diana ja nun bereits beantwortet.", lachte Braig mit einem gefeixten Lächeln Nyx an.

Ohne konkreter zu werden feuerte Braig seinen nächsten, in der Zwischenzeit vorbereiteten, Spezialpfeil, fünffach in seiner Anzahl, schräg in die Luft ab, sodass sie sich in dieser möglichst weit verteilen würden. Das Original ließ er dabei absichtlich an den Kronleuchter gegenkommen, damit der innenliegende Zauber noch in der Luft entfesselt werden konnte. Einen Moment später kam ein Regen aus Messern aus Dunkelheit heruntergefallen. Im Original waren mehrere von diesen von Braig persönlich gelagert gewesen.

Solangsam merkte auch Braig eine eintretende Erschöpfung. Aber dank der Tatsache, dass er sich dank der Symbolmagie viel Energie sparen konnte, geht es ihm wahrscheinlich noch weit besser als es Nyx derzeit tut.

____

Es war eine Erleichterung für Lauriam und Aella zu sehen und zu hören, dass die Naturgeister auf ihrer Seite stehen würden. Der Spezialagent nickte der Forderung zu, merkte aber noch etwas an:
"Die Ritterin wird das aber wahrscheinlich anders sehen und auch meine Verbündeten werden nach einem Sieg gegen sie nicht stoppen, ehe sie hiervon nichts hören." Den Auftrag noch erfolgreich erfüllen zu können war etwas, was Lauriam sowieso nicht mehr als realistisch sah und selbst wenn, diesen Ärger mit Cassius nimmt er liebend gerne auf sich, wenn das bedeutet nicht nur hier wieder lebend rauszukommen, sondern vielleicht sogar dieses Monster ein für alle mal loszuwerden.

Dieses Monster war derzeit mit der Antwort der Naturgeister beschäftigt, doch sie überschätzten sich, falls sie dachten es würde so leicht werden. Kline sah die Angriffe bereits kommen und schwang einmal eine seiner Klauen zur Seite und die purpurrote Energie, die sich um Kline angesammelt hat erschuf eine Straße durch den Winddruck, durch welchen der eine Naturgeist ihn an Ort und Stelle halten würde. Er sprang in diese Richtung zur Seite, ging aber nicht sofort selbst zum Angriff über. Die merkwürdige Energie des gefallenen Ritters sammelte sich stattdessen vor ihm an drei Stellen. Als er nun weiter nach vorne in Richtung des Windnaturgeistes auf allen viern sprinten würde, folgten die drei Energieansammlungen ihm und formten sich zu drei schemenhaften, roten, normalgroße Wölfen, wovon zwei sogleich anfingen ihr Ziel zu flankieren und einer zurück auf den Blitznaturgeist zulief.

Lauriam reagierte schnell und feuerte mehrere Eisprojektile auf diesen Angriff, doch die Wolfsgeister wichen diesen einfach zur Seite aus. Als die drei nun ihrem Ziel näher kamen, zauberte Lauriam noch schnell zu einer der Seiten des Naturgeistes einen Eiswall, der den einen Wolfsgeist dazu zwingen würde das Hindernis zu umgehen... oder so plante es der Spezialagent zumindest, ehe der Wolfsgeist gegen seinen Zauber sprang und dieser augenblicklich in der Mitte zersprang und nur die Ränder übrig ließ. Der Wolfsgeist von dieser Seite war zwar nun mit verschwunden, doch es war zu hoffen, dass die beiden Naturgeister verstanden, dass sie diese Angriffe am besten gar nicht abbekommen.

Kline ging absichtlich noch nicht in einen Angriff über, da er erst sehen wollte, wie der Naturgeist nun auf das gesehene reagiert. Sobald er das tun würde, würde er aber sofort der Situation entsprechend angreifen, während der Blitznaturgeist aufpassen muss, dass sein Besuch ihm nicht zu nahe kommt. Dieser rannte nicht in einer geraden Linie auf ihn zu, sondern umrannte ihn eher wie ein Strudel, langsam die Distanz verkleinernd.


Auf der Seitenlinie verfolgten derweil zwei Teufel das ganze geschehen und waren sichtlich amüsiert.

"Ich muss zugeben, ich bin immer wieder erstaunt, was Menschen und Dämonen so alles in Waffen umwandeln können.", sprach die menschlich aussehende Teufelin, deren Augen schwarz wie die Nacht waren, in denen lediglich orange Pupillen zu erkennen waren und spitze Ohren besaß. "Wut und Hass in eine Magieform umwandeln zu können und dann auch noch so vielfältig. Aber sag mal, warum hast du dich bei dieser Blendung eingemischt und Braig den Tipp gegeben?", fragte der Teufel neben ihr.

"Ach, ich konnte es einfach nicht ertragen unseren "Sohn" einfach so enden zu lassen. Und bisher muss ich sagen bereue ich die Entscheidung kein bisschen.", kicherte die Teufelin, als sie auch Braigs Kampf weiter verfolgte und auch akustisch mitbekam wie er mit diesem Mädchen spielte.
____

349

Montag, 10. Juni 2019, 17:44

Rhord war heilfroh zu sehen, dass endlich mal ein Angriff seinerseits funktionierte und Claire nach Korinas Angriff einknickte! Dies wollte der Dämon nicht unausgenutzt lassen und so packte er mit beiden Pranken seinen Zweihänder, um mit maximaler Kraft gegen ihre Dämonenstahlklinge zu schlagen, mit der Intention diese ihr aus der Hand zu reißen. Ist sie erstmal entwaffnet, sollten sie das hier beenden können - wie sie selbst es wollen. Rhord hatte bereits angefangen wieder mit sich selbst zu kämpfen, um die Kontrolle zu behalten und nahm daher Noires Wunsch Tote zu vermeiden als gedankliche Orientierung, vereint mit der Hoffnung was er zu ihr gesagt hatte wieder gut machen zu können. Hauptsache er war abgelenkt von all seinen anderen Erinnerungen!

Vada erkannte er erst bei dem Schwung seiner Waffe, aber was er mit der Asche vorhatte verstand er nicht so recht.

____


"Gut, wenn du dich einmischen möchtest!"
Als Liädia anfing sich wieder zu fassen begann sie schnell etwas gegen den riesigen Feuerball zu unternehmen, indem sie diesen mit Dunkelheit umhüllte, die Hülle verkleinerte und diesen dann zur Seite lenkte. Mit henrys Kontrolle durch die Dunkelheitshülle entfernt kam es zu einer heftigen Explosion, als die Hülle dem Inhalt nicht mehr stand hielt. Henry und sie waren allerdings weit genug entfernt gewesen.

"Ohhhh, das war schön!", kommentierte die Fee den Anblick und klang damit nichtmal ironisch. Die Teufelin ließ den Moment, wo henry sich ablenken ließ nicht ungenutzt und formte sofort ein Schwert aus Dunkelheit, um diesem Störrenfried den Kopf abzuschlagen. Dieser sah den Angriff jedoch kommen und umhüllte einen seiner Finger mit Dunkelheit und blockte mit diesem mühelos den Schwertschlag ab.

"Komm schon, das kannst du besser!", spottete die Fee, worauf seine Gegnerin eine Reihe von Schwertschwüngen folgen ließ mitsamt einer Erhöhung iher Geschwindigkeit. Es waren so ungefähr zehn Sekunden, wo die Teufelin wie wild und mit der Geschwindigkeit eines Blitzes unzählige Male ihr Schwert schwang. Doch die Fee blieb auf der Stelle stehen und wehrte wie den ersten Schlag jeden einzelnen mühelos ab und gähnte einmal währenddessen in seine freie Hand.

"Du warst zwar schon immer schwächer als ich, aber warum ist der Unterschied größer geworden? Hast du dich etwa von irgendwas die letzten Jahre ablenken lassen?"
Lädia blickte daraufhin so, als würde sie ihrem gegenüber am liebsten den Kopf lieber abbeißen, als abschneiden. Henry konnte sogar einen Blick auf ihre rasiermesserschafen Zähne erhaschen, die sie fletschte. Sie konnte es nicht leugnen! "Keine Widerworte! Ich wusste es! Erzählst du mir was?", fragte die Fee, die so wirkte, als wäre sie in einem normalen Gespräch anstatt in einem Kampf.

Olivia blieb währenddessen stehen und hielt ihre drei Gegner genau im Auge. Sie musste genau aufpassen, was sie nun tat, denn es war mehr show als sonstwas, dass sie nun wieder so aufrecht stehen konnte! Ihr Körper fühlte sich tauber und tauber an. Die Hüllen kamen wieder näher, während die Assassinin begann ihre Wunde durch Fäden aus Dunkelheit von selbst zuzunähen. Sie schien zu wissen, was sie tat und wenn sie fertig sein würde, wird Olivia es nicht nochmal schaffen sie auf den Boden zu bekommen. Das Schwert lenkte sie in Richtung des angesaust kommenen Speers ab, um beide Angriffe in einer Bewegung zu stoppen und schlitzte darauf die Brust des Schwertnutzers auf.

Anstatt aber irgendwelche Schmerzensschreie von sich zu geben ging dieser sofort wieder in den Angriff. Olivia war sich des Grundes dafür bewusst, denn ohne ihren Willen kämpfen diese Gegner selbst bei fatalen Verletzungen weiter, bis ihre Körper den Geist aufgeben. Wehe wenn Henry wieder angefangen hatte mit seinem Gegner zu spielen! Wie gerne sie nun in die Geisterwelt schauen wollte, doch ihr blieb nichts anderes übrig als den Angriff mit ihrem Schwert abzuwehren und auf die Knie zu gehen. Sofern Edeilia nichts zugestoßen ist, sollte sie bald zurückkehren. Wenn doch... dann wars das sogleich. Sie bemerkte den Zivilisten, sowie auch die Attentäterin, aber für die beiden war dieser momentan von geringen Belang. Wenn er bisher nicht weggerannt ist, ist es aus Olivias Sicht seine eigene Schuld, wenn er hier sein Leben verlieren sollte, denn sie kann momentan garantiert nicht für ihn sorgen.

350

Montag, 10. Juni 2019, 19:14

Diana, die nur das Angebot der beiden Naturgeister hörte und Lauriam diesem Zustimmte rief Ihnen ihre Antwort ebenfalls zu. "Dieses Angebot lehne ich nicht ab wenn es bedeutet das Leben vieler Menschen jetzt und in der Zukunft zu retten!" - Große Worte, aber sie konnte nichts tun. Die Pfeile in ihrer jetzigen Form waren gegen so etwas einfach nur wie kleine Zahnstocher. Und Ihr Limit an Magie hatte sie wegen der falsch ausgeführten Art Braig zu attackieren auch so gut wie verbraucht. Sie hatte noch ein wenig, aber das war gegen so ein Monstrum nicht wirksam. Also achtete sie nun auf die Umgebung und blieb in der Nähe von der immer noch gefangenen Siradda, so dass sie nicht in das Feld eintrat was Sie so leiden lies, und beobachtete nur. Dennoch, die Wölfe die den Naturgeist angriffen waren zu dritt - einer griff Naturgeist der mit Blitzen hantierte an während die anderen zwei den sich dem Windnaturgeist annahmen. Lauriam schien nicht zu zögern den Weg der Wölfe zu blockieren, nur um zu sehen dass einer der beiden Wölfe diese Eiswand die er erschuf einfach durchbrach und immer noch auf Kollisionskurs zu dem Fernkämpfer war. Diana - Fernkämpferin wie Sie war - zögerte nicht ihre Schießkunst auch ohne Magie zu demonstrieren und drei der Pfeile gegen den Wolf zu feuern die Ihr am nächsten war - der Wolf der den Blitzelementaren Kämpfer angriff - um diesen abzuwehren für Ihn.

Zu der gleichen Zeit musste Nyx mitansehen dass sie zwar den Pfeil ablenken konnte und die Plattform zerstören, sie selbst einen abgemilderten Fall genoss aber Braig weiterhin in der Luft mit neuen Plattformen nun einen Höhenvorteil genoss. Sie war so gut wie an ihrem Limit angekommen, würde sie jetzt weiter gehen würde es gefährlich werden. Die provokanten Worte halfen baei nicht dass er nun Namen fallen ließ die für alle noch anwesenden klar zu hören waren - das war aber bereits eh hinfällig wenn er mit Claire zusammenarbeitete, denn dann waren die Namen das wenigste Problem, sie würden weitaus schlimmere Dinge wissen als nur "Namen". Sie waren bereits ausgeliefert. Entweder sterben Sie hier und ersparen den anderen die Arbeit sie ein Leben lang zu verfolgen oder sie entkommen und müssen in ständigem Verfolgungswahn weiterarbeiten. Beide Wege waren bereits ein Ritt direkt in die Hölle. "Große Worte für eine Person die keine einzige Person als wahren Freund bezeichnen kann weil er nie welche besitzen kann." konterte Sie nur und kündigte Ihren Rückzug an Noire an. *Wir müssen wechseln, ich unterstütze dich soweit ich noch kann aus der Geisterwelt, ich hab mein Limit fast erreicht.* Noire wusste dass sie eine Leistung vollbracht hatte an die Sie nicht rankam - noch lange nicht - aber sie war nicht hilflos. Sie konnte auch kämpfen und es war Zeit das zu beweisen. Braig feuerte fünf Pfeile in diverse Richtungen ab und Nyx wirkten noch einmal ihre Magie um sich bzw nun gleich Noire nochmal leichter zu zaubern um sie schneller laufen zu lassen bevor der Wechsel stattfand - in welcher der Pfeil gerade den Kronleuchter traf, abprallte und nun vom Original als auch von den ganzen Illusionen - die sie nicht als solche erkennen konnten - unzählige Schattendolche auf den Boden rasten. Noire, realisieren dass sie aus diesem Feld schnell raus musste, sprintete direkt in die Richtung Mitte der Kathedrale, wo die Rauchwolke vorhin als Startpunkt Ihrer Aktion gegen Braig diente - um dem Feld des Dolchhagels zu entkommen - bedingt. Denn sie wurde trotz ihrem schnellen Ausweichmanöver vereinzelt getroffen, was unschöne Schmerzen verursachten, als diese ihre Arme, Beine oder Schulter durch die Rüstung verletzten konnte. Sie rannte trotzdem weiter, einen Schmerzensschrei zähneknirschend unterdrückend, griff Ihren Bogen und zwei Pfeile, und drehte sich nach Braig um während sie den Bogen spannte. Sie hatte das lange geübt - das Schießen während der Bewegung - und nun war es an der Zeit dass sie es in der Praxis für einen guten Zweck einsetzte. *Diana!* schrie sie gedanklich zu ihrer Partnerin, die nach dem Schuss ihrer Pfeile gegen den Wolf sich in Richtung der Stimme umdrehte die sie Gedanklich hörte und den gespannten Bogen sah. *Verwende Sie gut!* gab sie als Antwort zurück als Noire die zwei letzten, verzauberten Pfeile auf Braig sausen lies. Sie hat das Gewicht verringert und die Durchschlagskraft ein kleines Stück verbessert - aber mehr war nun nicht mehr drin. Braig würde nun Noire gegenüberstehen, die mit ihrem Köcher von Pfeilen und ihrem Bogen, den Amen Ihr geschmiedet hatte, den Fernkämpfer und Verräter bekämpfen würde. Nyx, war in direkter Nähe zu Noire, immer Braig beobachtend, wissend, dass er Sie nun ebenfalls gefangen nehmen könnte wenn er es schafft sie zu erwischen.

@Tobi: @Raisen @Night Zap

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Soren« (10. Juni 2019, 22:33)


Night Zap

Veteran

Beiträge: 1 986

Wohnort: Irgendwo in Aloria

Beruf: Lore für Aloria erfinden

  • Nachricht senden

351

Montag, 10. Juni 2019, 22:18

Claire kam ins Zucken, als sie spürte, wie Asche sich durch jede kleine Ritze in ihrer Rüstung und zwischen die darunter liegende Polsterkleidung zwängte. Sie versuchte, zwischen ihrem Hals und dem Kehlstück ihrer Rüstung eine Glasschicht aufzubauen, damit es keinen Weg zu Mund und Nase gab und die Asche nicht in ihre Lungen gelangen konnte, doch in diesem Moment entfesselte der Echsendämon einen mächtigen Schwerthieb, der ihr die Waffe aus den Händen schlug. Dann trat ihr noch jemand gegen den Hinterkopf, und sie ging zu Boden.

Die Wettergeister wichen den Angriffen der drei Zauberwölfe aus, indem sie einfach nach oben flogen. Raijeus hatte Flügel und Fureas hatte Wind, da war es ihnen ein leichtes, sich den erdgebundenen Wolfskreaturen zu entziehen. Stark im Angriff waren diese schon, aber wie sah es mit der Defensive aus? Raijeus entlud einen schwächeren Blitz auf den Wolf, der ihn Angriff, um genau dies zu testen. Der Wolf war schnell, aber Blitze waren schneller, es sollte also kein Problem sein, ihn zu treffen. Fureas verschloss derweil wieder einige seiner Säcke, um die Kraft für konzentrierte Windattacken wieder aufzuladen, und wandte derweil einen anderen Trick an, der zwar nicht leicht war - es war ja schließlich Magie, die er auf die Materielle Welt anwandte - aber die sich mehr um Technik als um rohe Kraft drehte, weshalb er sie auch inmitten des Kampfes leicht einsetzen konnte:
Er ließ die Luft in der Materiellen Welt vibrieren, sodass sich Töne formten. Und nicht irgendwelche Töne, sondern Wörter. Die künstliche Stimme klang verzerrt und fiepsig, so als hätte jemand Helium eingeatmet, und verkündete jenen auf der anderen Seite des Schleiers: "Angreifer und Verteidiger: Ein mächtiger Dämon in der Geisterwelt ist jetzt unser gemeinsamer Feind. Lasst den Bischof in Frieden und wir helfen euch, diesen Feind zu besiegen."

"Das... ist... Fureas." konnte man aus dem Stahlhelm der Ritterin hören. Sie kannte diese künstliche Stimme schon, der Windgeist hatte sie in ihrer Präsenz einige Male genutzt, um mit dem Bischof zu sprechen. "Wir bekämpfen... diesen Feind."

Nina hatte in den letzten paar Minuten nur nutzlos in einer Ecke sitzen können, zu geschwächt war sie von dem Kampf gegen den Blitzgeist und der fehlgeschlagenen Attacke auf Braig. Jetzt ging es wieder... aber gegen einen Feind wie diesen Kline, der scheinbar auch für die mächtigen Naturgeister ein formidabler Gegner war, konnte sie nicht im offenen Kampf bestehen. Aber er war ein lebendes Wesen in der Geisterwelt, und damit sehr empfindlich gegenüber Ninas Lebenstrinker-Fähigkeit. Sie brauchte nur eine Gelegenheit. Also flog sie zu Lauriam herüber. "Glaubst du, man kann ihn lange genug ablenken, damit ich ihn kalt erwischen und aussaugen kann?" fragte sie ihn.
________________________________
@Tobi: @Raisen: @Soren:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Night Zap« (10. Juni 2019, 22:18)


Raisen

MiP Meister

  • »Raisen« ist männlich

Beiträge: 5 594

Beruf: me ekko, me win, gg

  • Nachricht senden

352

Montag, 10. Juni 2019, 22:59

Die Asche drang in jede Ritze und freie Stelle der Rüstung ein, aber Claire schaltete schnell und sie schuf eine Glasbarriere zwischen dem Brust- und dem Halsteil, um die kleinen Partikel von ihren Atemwegen fernzuhalten. War das beabsichtigt oder purer Instinkt? Auf jeden Fall rettete ihr das das Leben, denn Vada hatte genau das geplant gehabt: Sollte Claire Vadas Tritt entkommen, hätte er versucht die Asche in ihre Lunge zu bekommen und dagegen gibt es keine Heilmittel. Zumindest keine, die ihm auf die schnelle einfallen würden. Doch es kam anders, denn sowohl Vadas Tritt als auch Rhords Schlag auf die Waffenhand der Ritterin trafen ihr Ziel. Dadurch fiel Claire endgültig zu Boden und war besiegt.

Der Dunkelhaarige atmete durch und warf Rhord und Korina einen zufriedenen Blick zu, der aber gleich wieder verschwand, als eine fremde und verzerrte Stimme durch die Kathedrale hallte.
"Angreifer und Verteidiger: Ein mächtiger Dämon in der Geisterwelt ist jetzt unser gemeinsamer Feind. Lasst den Bischof in Frieden und wir helfen euch, diesen Feind zu besiegen." Vada sah zurück - dort erkannte er Noire, die Braig gegenüberstand und das war es eigentlich. Was in der anderen Welt vor sich ging, konnte er nicht sagen und was er da ausrichten soll, wüsste er auch nicht. Hinter ihm wartete nur die Schutztür, die sie von dem Bischof trennte und die gerade von Amen bearbeitet wird. "Das ist nicht unsere Aufgabe", sprach Vada, was allerdings nur Korina und Rhord hören dürften, da die beiden nahe genug waren. Ebenso Amen, wenn er ihm denn Aufmerksamkeit schenkte. "Und um ehrlich zu sein, es klingt nach Zeitverschwendung. Wenn wir flüchten haben wir das selbe Ergebnis und das ohne unnötiges Risiko. Zudem - diese Leute werden uns nicht plötzlich laufen lassen, nur weil wir ihnen helfen. Wo ist Lauriam?" Vada wartete auf antworten von Korina und Rhord, während er sich vergeblich nach Lauriam umsah, aber sein Entschluss stand schon fast fest - er wird gehen. Es gibt keinen Grund, sich gegen diesen Dämon zu stellen, gegen den er sowieso nichts machen kann, da er in der Geisterwelt war, und alle seine Kräfte aufzubrauchen, nur um dann von den Soldaten gefangen zu werden. Des Weiteren steht die Kathedrale immer noch in Flammen und wer weiß, ob das Gerüst des Gebäudes nicht bald nachgibt. Die Worte von Claire vernahm er nicht.

-------------------

Dasra und Nasatya sammelten die umliegende Hitze und konzentrierten sich darauf, die Metalltür zu erhitzen. Als Folge dessen wurde es um Amen kälter und bald war keine Wärme mehr da, die sie ohne großen Kraftaufwand nutzen konnten, aber sie hatten ihre Arbeit getan und der Weißhaarige ließ die beiden Sasumate in die Geisterwelt fallen. Sofort danach zog er das Einhandkhopesh herbei und Indra übernahm für einen kurzen Augenblick. "Mach' dich bereit, Seia!", verkündete sie und sie steckte das letzte Rest an Magie in die Waffe, die ein weiteres Mal zu summen begann. Ein Blitz entlud sich und der folgenden Donner übertönte das, was der Naturgeist durch den Wind in seine Richtung flüsterte - was für ein Pech. Blitze besaßen ein unglaublich Hitze, die über alles menschenmögliche hinausgingen, weswegen die Metalltür nun extrem glühte und bereits zu schmelzen begann. Zwar würde sie in wenigen Sekunden wieder hinabkühlen, aber das bis dorthin war schon alles erledigt. Indra trat zur Seite und übergab wieder Amen die Kontrolle, der erstmal durchatmen musste. Seia hatte sich inzwischen zu der Erdspitze begeben, die Rhord dazu benutzt hatte, um Claire zu attackieren. Sie legte ihre Hände darauf und der große Erdbrocken wurde aus dem Boden geschossen und krachte gegen die Metalltür. Ob sie erfolgreich waren?

-------------------

Der Feuerball wurde abgewehrt und alles in allem schien der Kampf nicht besonders ausgeglichen zu sein, nachdem die eine Teufelin die Angriffe mühelos abwehrte. Amun verfolgte das Spektakel in der Geisterwelt aber nur beiläufig, da ihm die Geister mehr oder weniger egal waren. Anders war das bei Olivia, bei der er einige Hoffnungen hatte. Die größte davon war, dass sich ihre Angeborenenfähigkeit weiterentwickelt, wenn sie in einer Zwickmühle steckte. Das wäre das beste Ergebnis, aber wenn sie einfach hier stirbt, wäre es auch keine Schande, denn dann kommt sie und ihre Fähigkeit einfach nur früher in seine Hände. Der Unterschied war also nur der Zeitpunkt, an dem ihr Leichnahm ihm gehören wird. Für Außenstehenden war es wohl surreal anzusehen, wie ein einzelner Zivilist regungslos und ohne Sorge auf den Kampf starrte. Selbst die Kämpfenden dürften ihn schon bemerkt haben.

-------------------

Die Präsenz des Dämons blieb auch Menhit nicht verborgen, die immer noch auf einem der Dächer gegenüber der Kathedrale saß und ihr Schwert umklammerte. Diese Blicke wichen nicht von ihr, aber sie konnte nicht direkt sagen, von wo sie kamen. Es waren mehrere, das verwirrte sie. Kannte man sie? Den größten Teil der Magie, die ihr Schwert aussendete, hatte sie abgeschirmt und ihre eigene Magie - also die ihres jetzigen Körpers - war nicht besonders groß oder mächtig. Schließlich seufzte sie. "Beobachten und beobachten", flüsterte sie und sie sah nach links und rechts. Amun war bereits weiter weg. Hatte er diese blonde Frau gefunden? Wie auch immer, er war nicht mehr hier und entsprechend konnte er sie nicht überwachen. Menhit erhob sich und mit einem Satz sprang sie vom Dach. Sorgenfrei spazierte sie auf die Kathedrale zu.

@Night Zap: @Tobi: @Soren:

353

Mittwoch, 12. Juni 2019, 03:06

Rhord fiel ein Stein vom Herzen, denn bis zum letzten Moment hatte er damit gerechnet, dass diese Ritterin noch irgendeinen Trick aus dem Ärmel schütteln wird. Aber das Schwert flog ihr aus den Händen und auch Vadas Tritt tat das, was er tun sollte. Was das mit der Asche werden sollte verstand er nicht so recht, aber was solls. Zufrieden nickte er Vada zurück und wollte schon anfangen zu überlegen, was er als nächstes angehen könnte, da hallte aus dem Nichts eine (nervige) Stimme im Raum.

Ein Dämon sei in der Geisterwelt aufgetaucht und sie sollen nun, wie auch immer, in diese kommen und den Dämon besiegen, dann würde man sie gehen lassen. Vada fasste Rhords Gedanken gut zusammen, wobei er selbst nicht miteinbezogen hatte, dass die Stimme auch lügen könnte mit dem Teil, dass man sie gehen lassen würde. Das zu hören führte dafür aber zu einer Fortsetzung von Vadas Einbringung. "Bin da bei dir, zumal diese Stimme mit dem Dämon auch lügen könnte und man will uns nur so doch noch gefangen nehmen oder töten. Ich kann darauf verzichten, wenn ich ehrlich bin.", antwortete Rhord mit seiner derzeit tiefen Dämonenstimme. Was Lauriam betrifft war Rhord froh, dass Vada Lauriams Namen nicht zu laut aussprach, denn dann müssten sie wahrscheinlich Claire auf jeden Fall umbringen. Ein Gedanke, der Rhord nicht gefiel, wollte er doch Noires Wunsch beherzigen, insbesonders nach dem, was auf der Besprechung geschah. Sie ist entwaffnet und sie könnten wahrscheinlich sogar ihre Waffe mitnehmen und sie damit für zukünftige Male, wo sie aufeinandertreffen erheblich schwächen. "Ihn habe ich nur kurz gehört, als wir schon drinnen waren. Ich war in einer Rauchwolke, als ich ihn hörte, was dann mit ihm geschah kann ich nicht sagen. Kurz darauf fing Braig an uns anzugreifen und arbeitete etwas mit Claire zusammen."

Sein Blick wanderte dann zu der ihm unbekannten Person, die noch immer unter diesem Glas gefangen war. Rhord hatte keinerlei Verbindung zur Geisterwelt, entsprechend konnte er nicht wissen wer das ist. Aber er wusste, dass sowohl Braig als auch Claire dafür verantwortlich waren, dass sie nun dort so feststeckt, aus Rhords simplen Perspektive konnte sie daher kaum ein Feind sein. Zur selben Zeit war er auch in der Lage zu sehen, dass Noire noch immer mit Braig beschäftigt war, da dem Dämon aber derzeit keine Möglichkeit einfiel ihr zu helfen ohne das Gebäude noch schneller zum Einstürzen zu bringen und sie alle auf einen Schlag umzubringen konnte er ihr derzeit nicht helfen. Amen hatte die Tür zum Bischof offenbar im Griff, daher dachte sich der Echsendämon, dass er sich um dieses Glas kümmern könnte und zwar nicht nur das, um diesem unbekannte Mädchen zu helfen, aber auch wegen Korinas Schwert. Vielleicht könnte er damit sogar Noire helfen, wenn er wüsste wie Claire ihre Angriffe einsetzte. Er ging zu Claires Schwert und hob es mit seiner linken, freien Pranke auf. Aber was nun? Er hatte noch nie so ein Schwert in der Hand. Er merkte sofort, dass er sich anders fühlte, besser um genauer zu sein, aber was genau es war, war er nicht in der Lage zu sagen. Einmal kurz richtete er das Schwert auf das Glas bei der Unbekannten in der Hoffnung, dass irgendwas geschehen würde, doch das brachte nichts. Weiterhin planlos ging er zu Korina in der Hoffnung, dass sie ihm helfen könnte. "Kannst du mir sagen, was ich bei diesen Dämonenstahlwaffen machen muss um die Fähigkeit zu nutzen? Du hast ja selbst eine."

___

Braig wäre fast schon enttäuscht gewesen, wenn Nyx ihm nicht auf die Tour gekommen wäre. Es ist wahr, dass sein Lebensstil mit sich zieht, dass er kaum Freunde finden wird, vorallem wenn man bedenkt, dass er lange Zeit eine Lüge gelebt hat. Jedoch... "Hast du die letzten Tage nicht aufgepasst? Glaubst du wirklich, dass in diesem verroteten Herz irgendwo Platz für Freunde ist? " Die Wahrheit war sogar ja, aber die Information wollte der magische Bogenschütze nicht geben, wenn er die enttäuschende Entwicklung bei dieser schwarzen Ritterin beobachtete. Zu dem Zeitpunkt war sie noch nicht gefallen, aber gut dabei. So sehr er es nicht tun wollte, die Flucht wurde solangsam zu einer sinnvollen Option. Das war aber auch einer der Gründe, warum sie Lauriam in die Geisterwelt verfrachteten. Egal wie es auf dieser Seite ausgeht und wie sehr sich der televanische Geheimdienst sich an die Abmachung hält, er bleibt dort und wird schwer für den Rest zu verfolgen sein. Die Naturgeister waren auch bereits zu sehr geschwächt, um nur zu zweit den Trick seiner "Eltern" zu kopieren und würden sie es doch versuchen wären sie für Kline nur noch leichtere Ziele.

Er beobachtete wie Nyx in der Geisterwelt erschien und sich Noires Körper kurz darauf wieder zu bewegen begann. Das war wieder sie selbst. Der Wechsel brauchte aber offenbar einen Moment, weswegen sie noch mehr von dem Messerhagel abbekam. Sie überlebte dies jedoch und ging dahin wo die Rauchbombe hochgegangen war. Warum sie das tat war dem Verräter schleierhaft, denn zu dem Zeitpunkt war der Großteil des Rauches bereits verfolgen und er konnte sie hinter ein paar Nebelschwaden gut erkennen. Doch es war lediglich Zufall, dass sie dorthin wollte, denn auf einmal schoss Noire im Lauf zwei Pfeile auf einmal auf den Verräter, die zudem auch noch sehr schnell waren. Zum Ausweichen war kaum Zeit, weswegen Braig sofort in seiner Hand einen Pfeil aus Dunkelheit formte und gegen einen von Noire schoss und sich gleichzeitig so bewegte, dass der nicht abgelenkte Pfeil - sein Dunkelheitspfeil wurde zwar zerstört, aber die Flugrichtung konnte erfolgreich verändert werden - keine vitale Stelle trifft. Einen Moment später durchstach Noires Pfeil sein Fleisch - und das tief - etwas unter seiner linken Schulter. Er fletschte die Zähne, um nicht die Konzentration auf den Kampf zu verlieren. Die Technik wird er sich merken müssen. Unter Schmerzen entfernte er das Projektil und holte etwas aus seiner Tasche, wer genau hinschaute, es sah wie ein Papier oder Pergament aus - während er zur nächstbesten Steinsäule, einer der zentraleren, sprang. Hier bewegte er sich gleich nach seiner Ankunft hinter diese, damit keine der drei, egal in welcher Welt, sagen konnte, was er nun vorhabe. Zuerst entfernte er hier das Lirium-Papier von dem, was er aus seiner Tasche geholt hatte und offenbarte das Symbol dadrunter, welches er sogleich an seine Wunde hielt. Während eines Einsatzes ist es oftmals schwer an Heilung zu kommen und insbesonders in Hinblick auf die nahe Zukunft war es wohl sinnvoll besonders hiervon ein paar mehr zu sammeln. Die Wunde schloss sich langsam wieder und auch der Schmerz ließ nach, es war aber nicht so, als würde jeglicher Schaden verpufft sein. Allenfalls ist es eine kurzfristige Lösung, um funktionsfähig zu bleiben.

Noire wird in der Zwischenzeit nicht untätig geblieben sein und nicht nur sah er aus seinem Winkel die Schwarze Ritterin zu Boden gehen, sondern hörte auch die "Stimme" des Naturgeistes. So viele passable Gegner könnten sogar für diesen Dämon ein Problem sein, vorausgesetzt sie würden da mitmachen. Braig bezweifelte dies, hatte aber auch schon eine Idee, sollte er damit falsch liegen. Nun wird er aber wahrscheinlich damit rechnen können es mit mehr Gegnern zu tun zu haben. Doch die Zeit spielt gegen sie, denn die Kathedrale ist am brennen und anders als sie hat er massig an Auswegen. Die Gruppe unter Kontrolle zu halten und ihre Lage zu verschlimmern wäre damit also der beste Weg. Mit anderen Worten... mehr Feuer! Das Öl dafür hat er dabei... Bevor er aber voreillig handeln würde, überlegte er nochmal kurz und prüfte dabei, was er derzeit noch dabei hat. Hierbei fielen ihm auch die Anhängsel an seinem Bogen auf. So war das also!

Einen Moment später blickte Braig wieder hinter der Steinsäule hervor und warf ein paar kleine Glasbehälter in Noires Richtung.

354

Mittwoch, 12. Juni 2019, 03:06

Die beiden Naturgeister hoben schon bald ab und ließen die verbliebenen zwei Wolfsgeister auf dem Boden zurück. Einer von ihnen wurde gleichzeitig von Diana und dem Blitznaturgeist angegriffen und Kline versuchte gar nicht mal ihn in irgendeiner Weise durch eine Umlenkung oder Umformung noch zu retten.
Er wurde sofort zerstört, als beide Angriffe es trafen. Ein Teil der Energie aus der es bestand entschwand in dessen Laufrichtung, bis diese erlosch. Seine Konzentration wechselte als sich das abspielte zunächst auf den übrig gebliebenen Wolfsgeist, welcher einen Satz nach oben sprang. Das alleine konnte den fliegenden Windnaturgeist nicht erreichen, aber wer sagt denn, dass seine Kreationen nicht ein paar Überraschungen auf Lager haben? Im Sprung teilte sich der Wolfsgeist in fünf schlangen - oder wer auch will - wurmähnliche purpurrote Ansammlungen auf, die in Kurven alle auf den Naturgeist zugeflogen kamen, von allen Seiten. Damit aber nicht genug, um den anderen Naturgeist beschäftigt zu halten, sammelte der gefallene Ritter etwas Energie in einer seiner Klauen, nur um diese mit einem Schwung in Richtung dieses zu entfesseln.

Wieder entstanden wolfsähnliche, geisterhafte Kreaturen, drei in der Zahl.
Diesen fehlten aber die Hinterbeine, schwebten und flogen aber dafür. Blieben noch seine eigentliche Ziele und dieser Dämonengeist neben Lauriam. Die Schützin schien fürs erste mit ihrer Partnerin abgelenkt zu sein und auch andersweitig kaum noch eine Gefahr darzustellen. Er fing nun erstmal an diese Energie um seine Beine zu hüllen und als diese sich ansammelte nahmen sie nach und nach das an, was wie eine physische Form wirkte.

Lauriam ließ die Zeit, in der dieser Dämon seine Fähigkeiten demonstrierte, nicht ungenutzt und antwortete auf Nina. "Es dürfte schwierig werden. Wenn du eine Öffnung siehst versuch es, aber pass auf. Er dürfte es sehr stark gewohnt sein auch gegen nicht-menschliche Gegner zu kämpfen und wird daher auch flexibel genug sein, um eine schnelle Antwort darauf zu finden."
Dann bemerkte der Spezialagent, was Kline an seinem eigenen Körper machte. Der Anblick kam ihm irgendwie vertraut vor... "Ich glaube er verstärkt sich selbst. Wir sollten ihn wohl besser ab jetzt davon abhalten..." Was gleichbedeutend damit war, dass die drei nicht zu sehr in die defensive gehen dürfen, wenn sie den Dämon davon abhalten wollen. Aella nickte dem zu.

Der Wolfsdämon war soweit fürs erste fertig, plante aber wenn notwendig noch ein paar weitere temporäre Verbesserungen vorzunehmen. Er musste nur aufpassen es nicht zu übertreiben, denn die Folgen könnten sonst den Plan gefährden und somit indirekt auch das, weswegen er all dies hier macht! Er begann mit einem Vorwärtssprint in Richtung Lauriam, während die Naturgeister allermindestens noch abgelenkt sein dürften. Dieser reagierte mit vielen Eisstacheln, die er ihm entgegenschoss, während dieser sich gleichzeitig zur Seite in Bewegung setzte, um eine Wiederholung des Anfangs ihres Kampfes nicht so einfach zu machen und zusätzlich um Nina einen guten Winkel zu verschaffen, aus dem sie angreifen kann. Er lief in Richtung der Wand, wo auch der Eingang dran war und hörte währenddessen mit der Wirkung seiner Magie nicht auf. Kline hielt aber mit einer äußerst hohen Geschwindigkeit nicht nur mit, er war sogar schneller als mit seinen zwei Dämonenstahlwaffen vorhin noch. Die Male, wo es fast so wirkte, als würde der Kampfmagier endlich treffen, sprang der Wolfsdämon in kurzen, aber schnellen Sätzen zur Seite, ohne dabei erwähnenswert an Geschwindigkeit zu verlieren. Hier kommen wohl seine scharfen Tieraugen ihm zur Hilfe... Es dauerte nicht lange, da hatte der Wolfsdämon ihn erreicht und holte zum Schlag auf ihn aus.

355

Mittwoch, 12. Juni 2019, 17:43

Braigs Kommentar, dass Nyx mir ihrer Aussage wohl getroffen hatte war nur eine reine Bestätigung dass er nie verstehen würde, was "Freunde" wirklich sind. So einer verbitterten Person könnte man nicht helfen. Nyx selbst könnte kaum sagen sie hatte viele "Freunde", doch sie hatte einen Vater der sie wie ein leibliches Kind geliebt hatte, obwohl sie eine gekaufte Sklavin war. Sie weiß sehr wohl von diesen Prinzipen, diesen Gefühlen, die sie auch in der Familie von Noire, in der sie anfänglich sicherlich kein gutes Bild hinterlassen hatte, fühlen konnte. Und auch das Band - wenn auch aktuell dünn und mehr Zweckgebunden als Gefühlsmäßig - war etwas, dass ein Agent wie Braig nie verstehen wird. Umso erfreuter waren alle Beteiligten, als zumindest einer der Pfeile nicht abgewehrt werden konnte und dank der Magie von Diana für Braig auch unausweichlich war und Ihn tief in die Schulter durch seine Rüstung durchbohrte. Noire erblickte kurz darauf eine Schriftrolle die er aus seiner Tasche zückte und sich zu einer der in der Nähe befindenden, zentralen Steinsäulen bewegte und hinter dieser verschwand. Sie würde Ihm nicht die Zeit lassen etwas vorzubereiten! Auch wenn die Schnittwunden mehr als nur Schmerzen verursachen biss Sie sich durch als sie sich der Steinsäule näherte. Und Nyx hatte immer noch ihre Magie am Laufen die sie vorher gewirkt hatte als würde sie kaum gehört worden sein. Acuh wenn die Naturgeister die Nachricht, die Diana Noire nun so auch übermitteln konnte wusste - Braig konnte sie nicht ignorieren. Denn er schien genau so wenig zu reagieren wie sie auf diese Nachricht. Sie spannte bereits im Laufen die nächsten zwei Pfeile, als sie kurz vor der Steinsäule mehrere Glasbehälter auf sich zufliegen sah, die von hinter der Säule kamen. Und es war etwas in diese enthalten, eine Flüssigkeit. Was auch immer es war, Noire hatte kein Interesse das auch nur abzubekommen und fokussierte sich darauf diesen auszuweichen und hinter die Säule zu kommen um, sobald Sie Sichtkontakt gewann - ihre Pfeile abzufeuern.

@Tobi: @Raisen: @Night Zap:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Soren« (12. Juni 2019, 17:43)


Night Zap

Veteran

Beiträge: 1 986

Wohnort: Irgendwo in Aloria

Beruf: Lore für Aloria erfinden

  • Nachricht senden

356

Mittwoch, 12. Juni 2019, 18:48

Eigentlich würde Korina Vadas Worten zustimmen. Es war besser, jetzt im Chaos zu entkommen, anstatt an Seite der Verteidiger zu kämpfen, die ihnen hinterher doch nur in den Rücken fallen und sie festnehmen würden. Aber es gab auch Probleme mit diesem Plan. Sie waren alle ziemlich in der Kathedrale verteilt, und dann hatten sie auch noch Braig im Nacken, eine Flucht würde da schwierig werden. Deshalb flüsterte sie dem Aschemagier zu, damit Claire es nicht hören konnte: "Wir sollten zumindest mitspielen, bis wir Noire und Lauriam mit rauskriegen können. Noire lass ich nicht zurück, und die Hand wird uns nicht verzeihen, Lauriam vor die Wölfe zu senden." Über die Wörtlichkeit dieser Metapher wusste sie noch nicht Bescheid.
Rhord stahl währenddessen kurzer Hand das Schwert der Ritterin. Diese protestierte, während sie aufstand. "Nimm deine schmutzigen... Hände davon weg, Dämon." Aber das fiel auf taube Ohren, da Rhord erst mal Korina fragte, wie man denn so ein Schwert benutzte. "Keine Ahnung... meins hat keine aktive Fähigkeit. Vielleicht... tu, als würdest du deine normale Magie einsetzen, aber denke "Glas" statt "Erde", vielleicht so."

Die Frage blieb natürlich noch, wie sie Lauriam helfen konnten - der war in die Geisterwelt gesogen worden zu sein, wie sollten sie ihn da erreichen?


Die beiden Leibwächter im Schutzraum spürten die Hitze, die von der Stahltür ausging. Versuche jemand, sich durchzuschmelzen? Sie hielten ihre Waffen hoch, bereit, zuzustechen, sobald sich ein Loch öffnete. Doch dann geschah etwas unerwartetes. Das aufgeweichte Metall verbeulte sich, als etwas von der anderen Seite dagegen schlug, und schließlich durchdrang Seias Erdprojektil die Tür, hinterließ ein großes Loch, und haute einen der Leibwächter um.


Als Fureas von allen Seiten angegriffen wurde, schuf er eine Aura aus Luftdruck um sich herum. Das sollte die meisten Angreifer zurückstoßen, so auch die Schlangen, denen man nicht ausweichen konnte - wenn die länglichen Schattenwesen jedoch so stark waren wie diese Wölfe, würden sie aber vielleicht trotzdem durchkommen.
Raijeus hingegen verteidigte sich mit einem Angriff. Er schoss drei weitere, diesmal etwas stärkere Blitze, die die schwebenden Hunde hoffentlich besiegen sollten.


Eine gute Gelegenheit für einen Angriff schien es nicht zu geben, der Wolfsdämon war einfach so schnell und stark. Nina hatte außer dem Lebenstrinken nur Schläge und Tritte als Angriffsmöglichkeiten, was gegen ein körperliches Wesen nicht viel ausrichten würde. Aber wie Lauriam schon gesagt hatte, zu sehr in die Defensive durften sie nicht gehen, besonders, da ihr Feind sie mit seinen beschworenen Wesen auf Trab halten und so verhindern konnte, dass sie einen Plan ausheckten. "Aella, ich greif ihn von Oben am Rücken an. Kannst du ihn mit Wind davon abhalten, mich abzuwehren?"
Nina flog nach oben und nahe der Decke der Kathedrale entlang, um dann einen Sturzflug auf Kline auszuführen, als dieser gerade zum Schlag ausholte.

Von den beiden Wesen, die Dashret bemerkt hatte, verzog sich eines. Das andere sprang vom Dach und näherte sich der Kirche. "Sie an, tatsächlich ein Störenfried. Dann werden wir auch keine Zuschauer mehr sein, Dashret." sagte Kemet, und sie und ihr Bruder sprangen vom Dach. Sie landeten direkt vor dem Mädchen.
"Sag, was willst du im Inneren dieses Gebäudes?" fragte Dashret.
__________________________
@Tobi: @Raisen: @Soren:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Night Zap« (12. Juni 2019, 21:02)


357

Mittwoch, 12. Juni 2019, 20:28



Nur noch auf ihren Knien blieb Olivia nichts anderes übrig, als eine Rolle nach hinten zu machen, um schnell Distanz zu gewinnen und dann wieder auf beide Beine zu kommen. Sie rief einmal laut nach Henry, um diese Fee an die Dringlichkeit zu erinnern, die Hüllen hielt das aber auch nicht davon ab, um weiter anzugreifen. Sie kamen näher und griffen wieder gleichzeitig an. Die Hülle mit dem Schwert schien langsam am Ende ihrer Kräfte zu gelangen, denn der von ihr ankommende Schwertschlag mangelte es an Zielgenauigkeit, da sie zu früh schlug und die Abwehr das Angriffes unnötig machte. Die Teufel können zwar ihren Opfern durch Tricks den Willen nehmen und somit zu Marionetten ihres eigenen Willens machen, auch wenn das bedeutet, dass sie diesen zuvor ncoh ein paar Befehle geben müssen, was sie denken sollen, etwas was Olivia mit ihrer Fähigkeit nicht verhindern kann, wenn der Teufel ersteinmal im Besitz davon ist, die Hülle wird beim sterben aber genauso kraftlos wie jeder andere Mensch. Wahrscheinlich wurde sie dazu gezwungen zu glauben, dass sie wertlos sei und in so einem Fall einfach die Schmerzen ignorieren soll, bis sie stirbt. Ihre Sicht muss angefangen haben schwächer zu werden und fing daraufhin an umzukippen. Nicht in Richtung des Speernutzers.

Dieser war noch immer in einer Topverfassung und hatte zur selben Zeit einen Stoßangriff gestartet. Da Olivia früh genug bemerkt hatte, dass sie nur noch auf diesen Angriff aufpassen muss, wusste sie auch schon, wie sie damit umgehen muss. Sie lehnte sich zur Seite, wobei sie fast in diese Richtung gefallen wäre, so schwach war sie auf ihren Beinen nun und fasste schnell den Speerstab mit ihrer freien Hand an. Somit wollte sie die Hülle an einer Stelle halten, um mit ihrem Schwert in der anderen Hand dieser den Kopf abzusäbeln, es kam aber anders. Der Lanzennutzer ließ seinen Speer los und noch in der Bewegung ballte er eine Faust, umhüllte diese mit Eis mit einer Spitze am Ende und schlug diese in Richtung Olivias Kopf. Durch ihre Schwächung und wankende Stabilität, die sie bei ihrem Ausweichmanöver in Kauf nahm kamen der Ordensanführerin nun zum Verhängnis, denn ihr fiel die Möglichkeit, um den Angriff zu entkommen. Sie versuchte es, indem sie anfing sich nach hinten fallen zu lassen, innerlich wusste sie jedoch, dass von sich aus sie da nicht mehr rauskommt. Bis die Hülle stehen blieb, einen Moment bevor sie getroffen hätte. Olivia fiel nach hinten und kassierte bei dem Aufprall ein paar Schmerzen, das war aber ein geringer Preis im Vergleich zu dem, was sie sonst hätte bezahlen müssen. Wem sie dies zu verdanken hatte, wusste sie bereits.

Henry stand derweil auf dem Dach in der Geisterwelt, wo er Lädia gefunden hatte und hatte diese mit einer Hand am Hals gepackt. Dass das allein nicht genug wäre, da es sich hier noch immer um eine Teufelin handelt und nicht um einen Menschen, wusste er und hatte daher ihr Schmerzgefühl verstärkt, was gepaart mit Nadeln aus Dunkelheit, die immer und immer wieder sie überall durchstachen ihr wortwörtlich den letzten Nerv raubten. Sie schrie lauthals auf und konnte nicht mehr klar nachdenken. Sie versuchte es, um zu verhindern, was diese Fee vorhatte, doch sie war machtlos, als Henry sie bis zum Rand mit Licht füllte. Er begann mit ihrem wohlergehen zu handeln und mit all dem Licht in ihr - und einen Blick zur Seite - kam sie für einen Moment auf den Gedanken hier nur noch raus zu wollen und befahl der Hülle ausdrücklich den Angriff zu stoppen.

Henry ließ die Teufelin noch nicht los, etwas womit sie hätte rechnen können, wäre sie klar bei Verstand gewesen. Er hatte weitere Forderungen und wollte nun auch, dass der Speerkämpfer sich nun gegen die letzte dort auf der Straße stellen soll. Sich nicht darum kümmernd, da sie den kommenden Verlauf der Situation bereits vorhersagen konnte, machte sie auch dies.

Er wandte sich nachdem er diesen Erfolg sah wieder zu der Teufelin. "Und nun sagst du mir, was du die ganze Zeit getrieben hast, okay?", lächelte Henry sie an und regelte zuallererst ihr Schmerzempfinden wieder herunter, so als Gegenleistung. "Das... wirst du... sogleich merken...", antwortete Lädia und blickte in Richtung des Kampffeldes. Sie blickte auf Olivia, die auf dem Boden liegend die Kraft verlor ihr Schwert zu halten. Sie war sich der Konsequenzen bewusst, aber sie hat soeben ihr Limit erreicht und musste nun darauf hoffen, dass Henry den Spieß umdrehen kann oder dass endlich Verstärkung kommen würde. Sie konnte nur noch vor sich schauen und wurde damit Zeuge einer erschreckenden Entwicklung:

Die Attentäterin richtete eine ihrer Hände auf den Speernutzer, der sich nun gegen sie stellte und auf sie zulief. Henry wünschte sich da einlenken zu können, damit die Hülle auch auszuweichen kann, anstatt blind reinzulaufen - etwas zu was er Lädia nicht mehr rechtzeitig zwingen kann, aber nichtmal er hatte damit gerechnet, dass der Zauber, den sie wirkte dafür viel zu schnell sein würde. Einen Moment knisterte es und im nächsten durchbohrte ein Strahl aus elektischer Energie die Brust der letzten Hülle, welche nach hinten umfiel. Henrys Mine verzog sich zum ersten Mal nach unten. "Oh. Und ich hielt es für ein Gerücht."
Die Idee, wie er das Problem lösen konnte schlug die Teufelin ihm dann auch sofort aus dem Kopf. "Versuchs... gar nicht erst... Sie ist nicht... wie der Rest..."

Die Assassinin richtete darauf ihre Hand auf die am Boden liegende Olivia. Sie begann wieder zu knistern. Gleichzeitig rannte eine Person an dem merkwürdigen Zivilisten vorbei. Er hatte einen Schild, der kein normaler zu sein schien, in seiner Hand, sein Schwert war noch ungezogen und warf sich mit diesem vor seiner Anführerin, ehe der zweite Angriff sich auf sie entlud.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (12. Juni 2019, 21:25)


Raisen

MiP Meister

  • »Raisen« ist männlich

Beiträge: 5 594

Beruf: me ekko, me win, gg

  • Nachricht senden

358

Mittwoch, 12. Juni 2019, 21:35

Lauriam war nirgends zu sehen, aber Rhord erklärte, ihn zuvor gehört zu haben. Ist er abgehauen? Die richtige Entscheidung wäre es, aber der Dunkelhaarige schätzte Lauriam nicht so ein, dass er eine solche Option wählen würde. Vada sah ein weiteres Mal durch die Kathedrale, aber mehr als Braig und Noire, die gegeneinander kämpften, war für ihn nicht ersichtlich. Bezüglich ihrer folgenden Schritten hatte Korina eine andere Idee: Sie sollen mitspielen, bis sie die anderen - namentlich Lauriam und Noire - sicher aus der Kathedrale bekommen könnten. Vada hegte keine Gefühle für irgendeinem aus dieser Gruppierung, aber er nickte schlussendlich und stimmte ihrem Vorschlag zu. Selbst wenn sie ihm letztlich egal waren und er im Notfall alleine entkommt, wäre es, alleine schon, um das Klima in Zukunft rein zu halten, am besten, es zumindest zu versuchen, die anderen zu retten. Vada zog die Asche, die sich noch in Claires Kleidung befand, und jene, die verstreut am Boden in seiner Nähe lag, etwas näher zu sich. "Ich werde alleine nichts gegen Braig ausrichten können, denke ich, aber ich kümmere mich um ihn. Gegen das Ding in der Geisterwelt kann ich nichts ausrichten..." Er seufzte und trat einige Schritte näher in den Mittelpunkt der Kathedrale, wo er schnell die Hand nach oben sausen ließ und mit ihr wurde auch die Asche in die Höhe geschossen. Ein weiteres Mal regnete es Asche, aber diesmal fokussierte sie sich auf den Bereich, wo sich Noire und Braig aufhielten - er lief auf die Beiden zu. Er würde keinen direkten Treffer landen können, aber das war nicht nötig...denn schon bald wird die Asche auf Braig niederregnen.

--------------

Dasra, Nasatya und Indra erhitzten und schwächten so die Metalltür. Zum Glück wurden sie nicht unterbrochen, was bedeutete, dass die anderen Claire im Griff hatten. So konnte Seia ohne Störungen den massiven Erdbrocken auf die Schutztür feuern, die all dem nicht standhalten konnte und schließlich durchbrochen wurde. Als netten Bonus warf das Erdstück auch noch einen der verbliebenen Leibwächter um. "Ja!", freute sich Amen und lobte seine Freundinnen, "Ihr seid die Besten!" Er lächelte zufrieden. In der Geisterwelt ging es hingegen nicht so euphorisch zu, denn Indra und die Zwillinge waren nun vollkommen am Ende ihrer Kräfte. Indra zögerte nicht und als sie erblickte, wie sich der Dämon, der in der Kathedrale wütete, in seine andere Form verwandelte, packte sie Dasra und Nasatya und eilte aus der Hintertür, nachdem sie sich schnell verabschiedet hatte. Amen nickte, es war zu gefährlich für die zwei Mädchen. Luina, Seia und Brigid blieben noch bei ihm, um ihn auf der Zielgeraden des Planes zu unterstützen. Der Weg war frei und alles was noch fehlte war das Töten des Bischofs. Keine leichte Aufgabe, aber was für eine andere Wahl hatte Amen? Er wartete einige Sekunden, damit das Metall abkühlen konnte, ehe er durch das Loch stieg und sich sogleich dem letzten Leibwächter gegenüberstehend fand. Dieser stach in seine Richtung, aber Amen konnte, wenn er auch nicht ganz, denn er wurde erneut am Oberarm gestreift, zur Seite springen. Dabei zog er das Rapier von Brigid herbei und als er seinen Halt gefunden hatte, stach er schnellstmöglich auf die Schulter des Leibwächters. Im Augenwinkel erkannte Amen auch Florence und den Bischof.

--------------

Menhit näherte sich der Kathedrale. Sie versuchte nicht ihre Präsenz zu verstecken, denn ihr eigentliches Ziel war es, ihre Beobachter herauszulocken. Deshalb spazierte sie, in der Geisterwelt, ohne Sorge und ohne sich Abwehrbereit zu machen, über den Platz. Ihr Plan war erfolgreich, denn vor ihr landeten zwei groteske Dämonen, die sie nicht zuordnen konnte. Ein weiblicher und ein männlicher Dämon. "Sag, was willst du im Inneren dieses Gebäudes?", sprach die Frau und Menhit musterte die Beiden. "Ihr wart es, die mich beobachtet haben...?", antwortete sie und ignorierte erstmal die Frage der Dämonin. Menhit sah nach links und rechts. Da waren weitere Personen, aber wo? Sie seufzte. "Dieser Dämon", meinte Menhit und spielte auf die Aura an, die deutlich zu spüren war, "Ich bin neugierig. Ihr nicht?"

--------------

Olivia war am Ende ihrer Kräfte und dieses Mal schien es kein Trick zu sein - allerdings hatte ihr Kumpane in der Geisterwelt die Oberhand, der dabei war die Teufelin zu erledigen. Damit konnte er auch die Menschenwelt beeinflussen und der Blondhaarigen helfen. Doch als ein Blitz durch die Straßen schoss und jemanden durchbohrte, drehte sich der Kampf ein weiteres Mal. Amun hatte immer noch die Hände in seinen Taschen und beobachtete nur. Allerdings trat er zur Seite, um den ankommenden Kämpfer, der einen Schild trug, auszuweichen, der hinter ihm angelaufen kam. Das letzte was er möchte, war sich einzumischen.

@Soren: @Tobi: @Night Zap:

359

Freitag, 14. Juni 2019, 03:12

Rhord ging mit dem Schwert in seiner linken Pranke an der Schwarzen Ritterin vorbei, kam aber für einen Moment zu stehen, als er ihre Worte hörte. Es war an sich nichts überraschendes für ihn zu hören, doch derzeit kippte Claire lediglich Öl in die Flamme, die Rhord versucht schwach zu halten. Ohne sich komplett zu ihr umzudrehen, neigte er seinen Kopf zu der am Boden liegenden, entwaffneten Schwarzen Ritterin. Sein Blick war so zornig, wie er selbst war, doch ließ er diesen Zorn sein Handeln nicht bestimmen. Er würde dazu gleich noch etwas sagen, doch zuvor wollte er Korina nicht ignorieren, dessen Vorschlag er kommentarlos zustimmte.
"Klingt sinnvoll... Ich versuchs aber lieber mal erst bei deinem Schwert, bevor ich ausversehen einen Angriff auf die Gefangene da abfeuere. Diese schmutzigen Dämonenhände würden es lieber vermeiden mehr Leben als notwendig zu nehmen.", antwortete er laut genug, damit auch Claire dies hören konnte und sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie noch lebt, obwohl Verbrecher sie zu Boden bekommen haben. Ihr nun ein Ende zu versetzen, wo sie doch schon keine Gefahr mehr für sie darstellte, wäre einfach, doch aus Rhords Sicht genauso sehr sinnlos.

Was folgte war Rhords Versuch Korinas Idee umzusetzen. Dass er dabei etwas bereits bestehendes manipulieren musste, anstatt etwas neues zu erschaffen kam ihm sehr entgegen, denn dies machte es für ihn gedanklich leichter das was er sonst immer macht auf ein komplett neues Element anzuwenden. Immerhin, seine Fähigkeit Erde und Felsen manipulieren zu können basiert komplett darauf etwas, was bereits klar existiert, einfach nur umzuformen oder zu bewegen. Der größte Unterschied hier war, dass das Glas magisch erschaffen wurde, darum machte sich Rhord aber keine Gedanken. Nicht weil er es in betracht zog, sondern einfach weil er nicht darauf kam .

Die Dämonenstahlklinge auf die Rabenklaue gerichtet, möglichst so, dass sie nicht gleichzeitig auf Korina zeigte, dachte Rhord daran, wie er dieses Glas umformen möchte, als wäre es ein Lehmklumpen. Das Ziel war es, dass das Glas sich vom Schwert nach außen wegbewegt, sodass es einfach abgleiten oder fallen konnte. Dabei war er so sehr darauf konzentriert, dass er gar nicht mitbekam, was sonst noch um ihn herum passierte.

------

Die Glasbehälter flogen und zersprangen dort, wo eben noch Noire gestanden hatte. Jetzt sofort wird er dies nicht nutzen können, doch das war nun auch nicht von Relevanz. Dass die Katzenwandlerin nicht untätig rumstehen würde war ihm sehr bewusst, aber genauso sehr auch, dass nun mehr und mehr von den anderen Jagd auf ihn machen werden. Was mit der Schwarzen Ritterin geschah konnte der magische Bogenschütze von seiner Position aus verfolgen und damit auch, dass Vada anfing sich in seine Richtung zu begeben. Hier machte es sich bezahlt nicht sofort noch mehr Feuer zu legen, denn damit würde er dem Jungen nur noch mehr Asche zur Verfügung stellen. Wenn ein Feuer gelegt werden soll, das der Gruppe mehr schaden, als ihm helfen soll, muss es bereits Sekunden nach dessen legen Wirkung zeigen. Die Asche, die sich über seinem Kopf anfing zu sammeln entging ihm ebenso wenig, doch zuvor war es nicht zu vermeiden, dass er auf die näher kommende Noire aufpassen muss. Ein paar Strategien schossen durch den Kopf des Verräters und als Noire um die Säule kam, war er bereits fertig mit seiner Auswahl.

Noire schoss zwei Pfeile auf ihn, worauf Braig mit einem Sprung zu der ihm gegenüberliegenden Wand reagierte, indem er sich von der Säule mit seinen Händen zuerst abstieß, um sofort und ohne eine zusätzliche Drehung bei dieser mit seinen Füßen zuerst anzukommen. Bei dieser Bewegung und auch darauf würde er ab und an auf die Asche über ihn achten, aber immer nur dann, wenn er allerhöchstens im Augenwinkel erkennen kann, wie weit weg sie noch ist.

So auch, als er anfing die Wand entlang zu laufen in Richtung der restlichen Schwingen. Hierbei schaute er immer mal wieder zurück, um im Auge zu behalten, was Noire und Vada als Reaktion darauf nun tun. Was vor sich abging ignorierte er hier ebenfalls nicht, von dort erwartete er aber weniger für ihn gefährliche Angriffe, als von hinter ihm.

Die Bewegung in diese Richtung hatte dabei natürlich auch einen Zweck. Er sah die Möglichkeit eine der Dunklen Schwingen nicht nur für eine Zeit definitiv aus dem Spiel zu nehmen, sondern auch den Rest dazu bewegen schnell reagieren zu müssen und sich somit offener für Angriffe zu machen. Aus seinem Köcher holte der Ex-Spezialagent einen Pfeil mit einem Explosionszauber in der Spitze versteckt und lies diesen sich auf seinen Bogen einmal klonen. Mehr Zeit rechnete er sich nicht ein, ehe die anderen rechtzeitig merken würden, was er plant und schoss die Pfeile schräg nach oben, sodass sie nahe des bereits brennenden Holzgerüstes, welches dazu dienen sollte die Stabilität des Daches zu verstärken, aufkommen und mit ihrer Explosion teile dieses Gerüstes vor dem Eingang zur Schutzkammer des Bischofs landen.

Den Geisterjungen einfach auszuräuchern, während er dort drinne fest steckt und damit gleichzeitig alle seine Geisterfreunde für die zukunft aus dem Spiel nehmen klang lukrativ genug, um die Nähe zu dem Rest der Schwingen in Kauf zu nehmen. Der Bischof war sowieso verloren, somit hatte auch Claire kaum Grund sich deswegen nun gegen ihn zu stellen, sollte sie nochmal zurück kommen. Damit, sofern ihm nichts bis hierhin dazwischen kommt, muss er noch verhindern, dass der Rest ihn dort wieder herausholt. Ob einer der Geister, die bei Amen geblieben sind, eine Möglichkeit bot die Situation auf seiner Seite zu lösen konnte er nicht in allen Fällen sagen.

360

Freitag, 14. Juni 2019, 03:13



Einer der Naturgeister reagierte exakt so, wie Kline es sich vorgestellt hatte: Der Windnaturgeist würde sich bei einem Angriff von allen Seiten abschirmen. Daher hatte er sich bei diesem für eine längliche Gestalt entschieden, als er ihn angriff. Die Energieschlangen trafen auf die Aura aus Luftdruck und sie frassen sich in diese hinein. Der Teil, der als erstes darauf traf, wurde bei diesem Prozess verbraucht, doch es öffnete gleichzeitig den Weg für den übrig gebliebenen hinteren Teil der Energieschlangen, um den Naturgeist zu erreichen. Zusammen waren sie durch den Verlust der Energie nun schwächer als einer der Wolfsgeister, aber dennoch immer noch gefährlich und dürften den Bewohner der Geisterwelt gut schwächen.

Was den Angriff auf den Blitznaturgeist anging, da war er gerade zu sehr damit beschäftigt selbst anzugreifen, als dass er gleichzeitig auch noch die auf diesen Naturgeist herannahende Wolfsgeister hätte aufteilen können. Er konnte aber dafür sorgen, dass einer von ihnen nicht vom Angriff des Blitznaturgeistes getroffen wird, indem die anderen beiden sich zusammenbanden und für einen sehr kurzen Moment eine physische Form annahmen und die Blitzschläge absorbierten. Der überlebende Wolfsgeist veränderte nun etwas seine Flugbahn, sodass er in einer Linie mit seinem ebenso fliegenden Partner war. Er kam immer noch näher.

Lauriam stand nun vor dem Wolfsmonster, welches längst seine Klauen mit dieser merkwürdigen Energie umhüllt hatte. Waren diese nicht bereits tödlich genug, würden sie nun auch durch Versuche, sich mit Eis zu schützen schneiden, so zumindest Lauriams Schätzung. Klines rechte Klaue kam mitsamt dessen Arm näher in Form eines horizontalen Schlages. Er war zu nahe, als dass ein Zurückweichen nach hinten eine Option war, aber Ausweichen war auch gar nicht das, was Lauriam sich überlegt hatte. Er wusste, dass er in vielen Bereichen diesem Gegner unterlegen war, wie schon so oft in der jüngeren Vergangenheit. Doch war es nicht so, als würde er nicht dazu lernen. In diesem Fall war es die Umgebung ausnutzen, was in diesem Fall eine Wand war, zu der Kline ihm gefolgt ist. Bereits im Lauf hatte er die Magie dafür gesammelt und entfesselte einige große Eisstachel, die aus dieser herauswuchsen. Aus dem Boden heraus kann dieser Angriff nur eine Stelle abdecken, aber so konnte er das Feld vor sich abdecken, auf dem dieses Wolfsmonster stand.

Schnell, wie dieses war, bemerkte es die rapide wachsende Kälte und hätte es nicht seinen Angriff auf Lauriam abgebrochen und stattdessen den Schwung mehr auf die herannahende physisch gewordene Magie gelenkt, wäre er auf der Stelle aufgespießt geworden. Bevor es dazu kam stutzte Kline den Zauber zurecht, seine Klaue blutete dafür aber nun und war zudem bis zu einer Seite eingesperrt. So wirkte es zumindest, bis der Wolfsdämon einmal kräftig gegen den Eisstachel schlug, der ihn und Lauriam trennte.
Es war wenig verwunderlich, dass dieser sofort von der Verbindung zur Wand abbrach und Lauriam in Klines Schlagrichtung mit sich nahm.

Aella sah hier die Chance, um Nina die Gelegenheit zu geben, die sie wollte (und Lauriam davor zu bewahren gekühltes Wolfsfutter zu werden) und begann mit so viel Wind, wie sie aufbringen konnte Kline gegen die Wand zu drücken. Er ist ein Muskelberg, weswegen das nicht lange nützen wird, aber mehr konnte sie Nina sowieso nicht geben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (14. Juni 2019, 03:21)