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Raisen

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21

Dienstag, 2. April 2019, 20:49

---------Flashback-----------

Noire schien irritiert, denn sie verstand nicht wovon Amen sprach: "Wo ... Wovon redest du?" Er hatte niemanden davon gesagt, was Shinra ihm offenbar hatte - dass er für Shinra nur ein Köder war, um Amun rauszulocken, während Menhit und Amun ihn nur wollten, um seine Angeborenenfähigkeit zu bekommen. Der Tod von Menhit und Melia war entsprechend...sinnlos gewesen. "Shinra hat mir alles verraten", erklärte Amen, der wieder zurück in die Monotonie verfiel, "Menhit und Amun wollen mich wegen meiner Angeborenenfähigkeit...während sie mich nur am Leben hält, um Amun rauszulocken, damit sie ihn töten kann..." Der Weißhaarige wurde still.

@Soren:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (2. April 2019, 20:52)


22

Dienstag, 2. April 2019, 21:15

Selbst für Lauriam war die Info neu, dass sie angeblich bei den anderen Mitgliedern der Schwarzen Hand als tot gelten. Und das nicht nur, weil er nichts dazu gesagt bekam, sondern auch aus einem anderen Grund:
"Dann haben zwei Gangsterbosse in Killius-Stadt wohl Geister gesehen. Vor einem Training sind wir nämlich auf zwei von denen gestoßen. Den Rest werden sie nicht erkannt haben, aber mich zweiffellos."
Der Spezialagent sprach es nicht offen aus, aber die Info hätte wirklich gerne auch früher kommen dürfen, dass selbst innerhalb des Syndikats nur ein gewisser Kreis von ihrem nicht-Ableben wissen soll.
Ärgerlich, aber darum muss sich Cassius und der Rest des Hohen Rats nun kümmern. Er würde maximal noch eine vage Beschreibung vom Kampfmagier bekommen, soviel wie nach Wochen eben noch möglich war, um die beiden notfalls ausfindig zu machen.

Was der Anführer der Schwarzen Hand sonst noch ihnen mitzuteilen hatte war allerdings auch sehr interessant. Zwei neue Mitglieder. Ein Kollege von Lauriam und jemand neues von der offenbar nun zerschlagenen Mara.
"Mara ist zerfallen? Das nenne ich mal eine interessante Entwicklung."
Jonis Vernal ist letzten Endes noch immerhin die Stadt, wo der Kampfmagier einen Großteil seiner Jugend verbrachte. Das Wachstum dieses anderes Syndikats war ihm dabei nicht entgangen, doch war er bereits damals an einer "Stelle" beim größeren Fisch im Kaiserreich interessiert.
"Wird gemacht. Wo werden wir die beiden denn ungefähr finden? Vorallem wer von uns wird denn von nun an mitmischen?"
Ein Neuling wie der Typ von Mara? Jemand altbekanntes?

Als Amen dann eine mögliche Belohnung ansprach wurde Rhord hellhörig. Der Rest des Gesprächs war sicherlich auch interessant, aber sein so gut wie leerer Geldbeutel könnte tatsächlich etwas Füllung mal wieder gebrauchen.

Was die beiden Dämonen anbelangte schienen diese nicht vorzuhaben Lauriam in die Parade zu fallen und ihn in seinem Vorgehen "zu berichtigen". Letzten Endes wäre der Spezialagent sowieso nicht von seinen Methoden abgewichen, da er diese einfach als am effektivsten schätzte und diese am ehesten zu guten Erfolgen führen würden. Aber gut zu wissen, dass er offenbar auf keinen Widerstand stoßen wird.

@Night Zap: @Rest:

23

Dienstag, 2. April 2019, 21:21

------------Flashback--------------

Sie war Fassungslos. Fassungslos über die Erkenntnis die Ihr offenbart wurde. Sie wusste zumindest so viel dass Amens Ziel war Menhit und Amun zu besiegen, aber nicht, dass Shinra in Amen nur eine Puppe sah, die sie als Lockvogel nutzen wollte. Das klang so Surreal. Falsch. Sie war sprachlos für eine nicht unbedeutende Zeit. Beide standen regungslos auf dem Deck des Schiffs während die Stille der Nacht wieder eintrat. Was für eine grausame Art einem die Seele förmlich aus dem Körper zu reißen. So fühlte es sich für Noire an, die eigentlich gar nicht betroffen war. Es kam ihr falsch vor. Es hörte sich einfach nur Falsch an. Warum sollte Sie so eine ausgeklügelte Falle nutzen müssen? Was hat Menhit damit zu tun, die damals in Killius meinte sie wollte nicht töten - tat es aber trotzdem damals fast in Iridae - es widersprach sich alles was sie bisher vernahm. Die Gespräche mit Ihr in der Kirche, in Killius selbst oder in Iridae. Das waren keine Gespräche einer eiskalten Person. Aber was soll sie darauf sagen? Sie konnte nicht viel darauf sagen, nicht nachdem Sie ihn vorhin schon so niedergesprochen hatte. Aber sie wollte etwas für Ihn tun! Also tat Sie das, was auch Ihr damals oft geholfen hatte. Außerdem war sie die "Große Schwester" - sie ging zumindest davon aus dass sie älter war - also tat Sie das in Ihren Augen einzig richtige. Sie nahm Amen in den Arm und tröstete Ihn. "Du bist immer noch du, egal ob Köder oder als ein Wesen was man haben möchte aufgrund der Kräfte! Lass dich nicht so fallen! Es schmerzt dich so zu sehen!"

@Raisen:

Raisen

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24

Dienstag, 2. April 2019, 21:34

--------------Flashback--------------

Fassungslosigkeit.
Noire reagierte wie auch Amen. Es war...alles nicht zu glauben. Und doch war das die Realität, mit der er zu kämpfen hatte. Wobei "kämpfen" der falsche Ausdruck war, denn Amen hatte keine Möglichkeit zu kämpfen. Egal welchen Weg er geht, am Ende wartet sein Tod. Also warum nicht einfach eine Abkürzung wählen? Doch Amen sagte nichts mehr und die beiden schweigten sich an, ehe Noire den ersten Schritt machte und den Weißhaarigen umarmte. Der Junge spürte die Wärme von ihr und es war einfach nur schön. "Du bist immer noch du, egal ob Köder oder als ein Wesen was man haben möchte aufgrund der Kräfte! Lass dich nicht so fallen! Es schmerzt dich so zu sehen!", waren ihre Worte, wodurch Amen deutlich wurde, dass sich jemand um ihn kümmerte. Er war nicht alleine, denn auch wenn er ohne Ziel umherirrte, hatte er noch jemanden, der an seiner Seite war. Diese Geborgenheit war es schließlich, die dem Jungen zu viel wurden...und er brach in Tränen aus.


@Soren:

25

Mittwoch, 3. April 2019, 10:38

Die Gruppe erfuhr ihr Ziel. Es war eines, das Brandon ganz besonders gefiel. Sie sollten einige Kirchen des Spionarismus überfallen. Der Affenmensch hegte einen großen Hass auf sämtliche Religionen und insofern war das eine perfekte Möglichkeit, seinem Zorn freien Lauf zu lassen. Weiterhin erfuhren sie, dass sie selbst von den meisten Mitgliedern der Schwarzen Hand für tot gehalten werden und ihnen so erstmal keine Gefahr drohte. Sobald die Angriffe allerdings begonnen hätten, würde die Weltbühne wissen, dass die Dunklen Schwingen noch da sind. Brandon fürchtete, dass damit wieder die Ritter der Wedea auf den Plan gerufen werden - Andross wusste, dass der Affenmensch alleine durch seine Existenz eine Gefahr für den Fürsten darstellte.
Weiterhin würde die Gruppe um zwei weitere Mitglieder wachsen. Noch mehr Leute, die mir potenziell auf die Eier gehen können!
Brandon wartete ruhig das Gespräch ab.

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

26

Mittwoch, 3. April 2019, 14:38

------------Flashback--------------

Tränen. Die Umarmung, die Geborgenheit geben soll, schien wie schon bei Ihr so oft nun auch bei Amen ihre Wirkung zu zeigen. Der bisher so völlig zerstörte "Bruder" brach in Tränen aus, als er von Noire gehalten wurde. Es war ein Moment, was viele "Männer" aufgrund ihres falschen Stolzes nie zulassen würden. Wie oft hatte sie falsche "Ehre" erlebt. Das zeigte Ihr nur dass Sie auf den richtigen Weg war. Sie hielt Amen etwas fester in Ihrer Umarmung - eine Hand auf seinem Rücken, die andere an seinem Hinterkopf - so dass er all den Frust und all diese negativen Gefühle freien Lauf lassen konnte. Sie selbst hatte zu kämpfen nicht auch noch in Tränen auszubrechen, kannte sie das Gefühl alleine zu sein - als Ihre Eltern sie "Alleine" gelassen hatten, obwohl sie Noire damit nur vor einem Schlimmen Schicksal beschützen - doch es war eine grauenhafte Zeit wo Sich die ganze Welt gegen Sie verschworen hatte - so fühlte Noire sich zumindest bis Sie eine "Familie" bekommen hatte die Ihr das Gefühl gaben dass Sie noch ein lebenswertes Leben vor sich haben konnte - wenn sie wollte. "Du bist nicht Alleine. Vergiss das nicht." flüsterte sie ihm in die Ohren während sie einfach wartete.

@Raisen:

Night Zap

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27

Mittwoch, 3. April 2019, 16:39

Zuletzt wollte Lauriam noch wissen, wer der SH-Agent war, der den Schwingen beitreten würde, und wie genau sie ihn treffen würde. "Alles wichtige steht in dem Brief. Aber ich bin mir sicher, dass ihr euch sehr auf die Zusammenarbeit freuen werdet, Lauriam. Und natürlich gibt es bei einem erfolgreichen Abschluss der Mission eine Vergütung.
Und damit war die Einsatzbesprechung beendet. Außerhalb von Cassius' Büro überreichte ein Gangster den vom Oberhaupt angekündigten Brief an Lauriam, dann wurden die dunklen Schwingen nach draußen gebracht, wo der Regen bereits ein bisschen leichter war als zuvor.

Korina hatte bei dem ganzen Briefing nichts gesagt. Die beiden Dämonengeister beunruhigten sie, sie sollte besser Nina darum bitten, ein Auge auf sie zu halten. "Nach Jonis Vernal also... mit der Kutsche sollten das vier oder fünf Tage sein. Gerade zu Beginn des Jerolion. Ich wär gern mal bei einem echten gewesen... aber wohl nicht ganz so." Dies war der Name des ailfennischen Neujahrs, das eine Woche nach der Sommersonnenwende stattfand - dieses Jahr also am 29. Juni - und dessen Feierlichkeiten schon ein paar Tage früher anfingen. Korinas Mutter hatte als stolze Ailfennaerin stets Jerolion gefeiert, aber außerhalb der Familie Grausee hatte niemand in Drakenvhar mitmischen wollen. Amanda hatte zwar geplant, Mann und Kinder mal auf einen Urlaub in ihre Heimat mitzunehmen, aber da im Sommer immer die meisten Schüler da waren, war nie was daraus geworden. Viellecht hätte es vor zwei Jahren geklappt, doch leider hatte die große Tragödie diese Pläne zwei Monate zuvor zunichte gemacht.

Dashret schien amüsiert zu sein von Nyx' offensichtlicher Feindseligkeit. "Nein. Es hat doch keinen Sinn, etwas zu reparieren, was nicht kaputt ist, oder?" antwortete er auf ihre Frage. Für ihn war es viel interessanter, zu sehen, wie diese eher guten Seelen die kommenden Prüfungen auf ihre eigene Weise bestanden, statt die Hunde der Schwarzen Hand die wichtige Arbeit verrichten zu lassen.
Da meldete sich plötzlich Nina zu Wort. Dashret warf ihr einen prüfenden Blick zu. "Und was macht uns so besonders? Was bringt's denn euch, wenn ihr Korina und ihre Freunde zu Sündern macht?"
"Sünder... lustig, dass du das sagst. Du bist die Dämonin, von der Lauriam berichtet hat, korrekt? Du bist es doch, die glaubt, für eine bessere Welt könnte man ruhig über Leichen gehen."
"Aber ihr wollt doch keine bessere Welt, ihr wollt nur die Leute wütend machen, in dem ihr ihre Feste zerstört! Wie die Sünder, die Vater bekämpft!"
"Egal, was man für eine Welt man erschafft, gut oder schlecht, dabei wird vieles kaputt gehen. Sagt, was wären denn eure Ideen für eine perfekte Welt? Und was für Opfer müssten für eine solche Welt gebracht werden?"
"Ach, das ist einfach, eine Welt, in der alle gut sind. Sobald Vater alle Sünder vernichtet hat, wird kein Mensch einem anderen mehr etwas zuleide tun wollen."
"Wenn er glaubt, dass es so einfach wäre, soll er es ruhig versuchen. Es wird sich früh genug zeigen, ob er im Recht ist. Und wenn nicht, wird er fallen, wie alle anderen, die versuchten, der Welt eine fehlerhafte Vision aufzuzwingen. Und was ist mit euch? Wie sähe eine ideale Welt für euch aus?" Dashrets Frage war an alle Geister gerichtet, die zuhörten.
_______________________
@Tobi: @Soren: @Raisen:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Night Zap« (3. April 2019, 16:39)


28

Mittwoch, 3. April 2019, 18:59

Cassius verwies was das Finden der beiden neuen Dunklen Schwingen anging auf den Brief. Was die Identität des anderen Schwarzen Hand-Mitglieds anging, blieb er jedoch kryptisch. Doch diese Wortwahl... Im ersten Moment fiel dem Spezialagenten niemand spezielles ein, auf dessen Hilfe er sich nun sonderlich freuen würde. Er kennt zwar nicht wenige der etwas höheren Mitglieder, doch passte niemand zu dieser Wortwahl. Ehe es ihm dämmerte. Er nahm gerade den Brief entgegen, als ihm in den Sinn kam, wer gemeint gewesen war. Einmal blickte Lauriam zurück zu dem Rest, ehe er wieder weiter gerade aus ging. Nur Geister, die vor ihn gehen würden, würden erkennen, dass sich Nervosität in seinem Gesicht breit machte.
Die Dämoninnen bekamen als diese ihn so sahen bereits ebenfalls eine Ahnung, um wen es sich handeln könnte und auch sie wirkten bei dem Gedanken alles andere als begeistert.
Der Anführer der Schwarzen Hand hatte das mit dem freuen sarkastisch gemeint...
"Hey, vielleicht irren wir uns ja auch...", fragte die Winddämonin telepathisch. Lauriam reagierte darauf nicht. Er war zu sehr dabei zu überlegen, wie er die Situation unter Kontrolle halten könnte.

Außerhalb des Stützpunktes war es Rhord, der sich zuallererst von der Gruppe abkapselte. "Hey, ich muss einmal kurz weg, ich habe mich mit einem alten Bekannten verabredet. Ich versuche auch mich zu beeilen!", rief der Dämon den anderen zu, während er sich davon machte. Während er weglief fiel ihm auch auf, dass er die Chance verpasst hatte wegen der ihm noch versprochenen Information nachzufragen...

____
Die beiden dazu gekommenen Dämonengeister beschäftigten sich indessen mit Nina. Es ging um die Ziele der beiden Seiten, wobei in Ninas Falle eher ihr Vater gemeint war und wie dieser es als gerechtfertigt sieht über Leichen zu gehen. Dann wurden aber auch alle anderen miteinbezogen, als es darum ging ihre perfekte Welt zu beschreiben. Siradda versteckte sich hinter irher Schwester, da sie sich in der Gegenwart der beiden nicht sicher fühlte und die Frage sie nochmal extra aufgeschreckt hatte.

Die Winddämonin blieb aber ruhig und erklärte so auch ihre Gedanken:
"Sowas wie eine perfekte Welt wird es nie geben. Ersteinmal wird es immer Menschen und auch andere Wesen geben, die mit der derzeitigen Situation unzufrieden sein werden und daher die jetzige Situation ändern wollen. Siehe beispielsweise Ninas Vater. Selbst in dessen Vorstellung einer perfekten Welt wird es welche geben, die mit der neuen Situation nicht zufrieden sein werden. Und damit sind nichtmal schlechte Menschen gemeint, sondern auch diejenigen, die es nicht gut heißen solche Personen einfach abzuschlachten. Familienangehörige beispielsweise. Überhaupt, woran will jemand schlechte und gute Wesen messen? Auch das kann ganz leicht diese perfekte Welt in eine nicht perfekte verwandeln, wenn Teile der Bevölkerung deswegen Angst bekommen und unglücklich werden."
Aber das beantwortete nicht wirklich die Frage des Dämonegeistes, weswegen Aella nochmal neu ansetzte:
"Daher werde ich nur sagen können, wie ich es gerne für mich hätte. Am liebsten würde ich ein ruhiges, normales Leben führen, zusammen mit Siradda und anderen netten Menschen, ohne dass andere dafür Opfer bringen müssten." Sie verwies gestenhaft an dieser Stelle einmal auf sich und ihre Schwester, fuhr dann aber fort."Was nicht mehr im optimalsten Fall möglich ist. Wollte ich wieder in der anderen Welt leben, müsste ich jemanden den Körper klauen, über einen Pakt. Und selbst wenn es jemand wäre, den die restliche Welt nicht vermissen würde, ich würde eine Dämonin bleiben, mit allem was dazu gehört. Aber mir genügt ja auch, was ich als Geist haben kann, insbesonders wenn ich ab und an auch mal wieder etwas beispielsweise schmecken darf. Alles darüber hinaus hat mich eigentlich nicht zu interessieren, solange es mir nicht dieses Wunschleben, beziehungsweise das, was mir noch möglich ist, nehmen kann."
Die Seelendämonin schaute etwas hin und her, um die Reaktionen mitzubekommen. Ansonsten nickte sie dem, was ihre Schwester sagte zu.
@Night Zap @Rest:

_______

Rhord erreichte sein Ziel und wurde nach kurzer Zeit innerhalb des Gebäudes fündig. "Ah, da bist du ja, Siakin! Lang hats gedauert, aber es ist schön dich wiederzusehen."
Sein Dämonenfreund aus der Zeit, wo Rhord noch ein Insasse in dieser Einrichtung für Dämonen war, hatte sein kommen bereits bemerkt. "Ich könnte dazu nichts hinzufügen, mein Freund. Lass uns nach draußen gehen, dann können wir alles andere besprechen, okay?", fragte Siakin, worauf der Echsendämon einwilligte. Sie verließen das Gebäude, worauf Siakin sie in einer nahegelegene Gasse führte.
Als sie tief genug drinnen waren, sodass sie niemand mehr von außen hören konnte, ohne irgendwelche Tricks zumindest, war es Siakin, der das Gespräch anfing. "Zuerst einmal wegen des Briefs...", begann er einzuleiten, ehe eine kräftige Faust sich in Rhords Wampe versenkte. "Das ist ersteinmal für die Mühen, die ich aufbringen musste, um diesen Text zu entziffern. Zuerst dachte ich du willst mich aus irgendeinem Grund beleidigen oder verfluchen, aber nein, deine Schrift ist einfach genau so grauenhaft..."
Rhord, der erstmal durch den Volltreffer und den Schock auf die Knie fiel und erstmal nach Luft schnappte wurde kurzerhand darauf wieder aufgehoben.
"Aber nun zum Inhalt. Zuerst muss ich wissen, ob du gerade etwas Zeit hast. Wenns sein muss, komme ich notfalls etwas mit eurer Gruppe mit. Beteilligen an dem was ihr machen müsst werde ich mich nicht, aber ich möchte das, was ich mit dir besprechen muss nicht mehr auf unbestimmte Zeit zurückschieben."
Der Echsendämon war von dieser Forderung ziemlich überrumpelt. Aber nicht nur davon. Warum möchte Siakin so unbedingt erklären, was es mit Rhords Wutanfällen auf sich hat? Vorallem, was weiß er darüber?

____

Seelenruhig beobachtete Braig aus seiner Position das aufwachene Mara-Mitglied. Oder Ex-Mara-Mitglied. Er ließ den Jungen etwas aufwachen und sich umschauen, wie erwartet bemerkte er aber gar nichtmal seine Präsenz. Zeit dies zu ändern.
"Haben wir denn einen erholsamen Schlaf gehabt, Prinzchen?", sprach der Spezialagent gelassen und in einer Packung Hohn verpackt ihn von oben an und machte sich damit bemerkbar. Wenn Vada nun hochschauen würde, würde er erkennen, dass sein Gesprächspartner auf der Dachkante der ihm gegenüberliegenden Seite saß und auf ihn hinabblickte. Nur das Mondlicht würde den kurzhaarigen, Mitte 30 Jahre alten Mann beleuchten, ansonsten wird für ihn gerademal eine dunkle Shilouette erkennbar sein. "Was für ein Feuerwerk ihr dort abgeliefert habt! War ein echter Augenschmaus dem zuzusehen!", wechselte Braig schlagartig das Thema und erinnerte ebenso mit einem Ruck den letzten Rest der ehemaligen Konkurrenz an das, was geschehen war. "Du erinnerst dich doch, oder?", versicherte sich der schwarzhaarige Mann nochmal, diesmal aber in einem ernsteren, wenn auch immer noch abfälligen Tonfall. Ob dieser verstoßene Köter auch Zähne hat?

@Raisen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (3. April 2019, 19:04)


29

Mittwoch, 3. April 2019, 19:56

Vitaya löste sich nach Rhord auch von der Gruppe ab: "Ich muss mich auch noch um ein paar Sachen kümmern, vor allem muss ich den großen Markt der Stadt mal beäugen!" Daraufhin verschwand die Blondine relativ schnell.
Was sie erzählte, war natürlich Quatsch - sie hatte auf Iridae sich schon ausreichend eingedeckt, aber das sollte kaum jemand in seiner Eigenbeschäftigung mitbekommen haben. Sie bewegte sich zwar in Richtung Markt, bog aber sobald sie außer Sichtweite war in eine Gasse ein und fand sich nach einigem Irren in der mit Palduro ausgemachten Herberge ein.
Also sie das entsprechende Zimmer betrat, empfing sie der Katzenwandler mit einer Umarmung. Nach dem Treffen fragte er überhaupt nicht, die Belange der Schwarzen Hand interessierten den Katzenwandler erstmal nicht. "Ich bin froh, dass du wieder da bist, Vitaya!", sagte Palduro grinsend. Dann wurde er jedoch ungewöhnlich ernst. "Nun, hast du es dir überlegt? Willst du es tun? Du weißt, welcher Gefahr du dich und uns aussetzt.", sprach er, die Blondine kritisch anschauend. Diese wurde auch ungewohnt erst. "Ich muss es tun. Wir sind hier und es ist der perfekte Zeitpunkt dafür." "Du willst ihn also umbringen." Daraufhin nickte Vitaya still, aber entschlossen. "Wir haben auf der Schiffsreise das Attentat sehr gut geplant. Ich bin fest entschlossen. Wir tun damit vielen Leuten einen gefallen."
"Wir dürfen jedoch nicht auffliegen, denn dann droht nicht nur dir die Gefahr, sondern auch dem gesamten Clan. Aber wir sind deine wahre Familie, nicht dieser Dreckshaufen von den Schwingen."
In diesem Augenblick zeigte Vitaya geringe Unsicherheit. Sie wusste, dass einige dort in Ordnung waren. Aber sie waren nicht dasselbe, wie ihr Clan, in dem sie voll eingebunden war und in der sich alle so nahe standen wie Brüder und Schwestern.
"Ich weiß, welche Gefahr von dieser Entscheidung ausgeht, aber ich muss es tun.", antwortete die Blondine.
Beide hatten ihre Sachen gepackt. "Wie viel Zeit haben wir, Vitaya?" Daraufhin antwortete Vitaya kurz: "Nicht viel."
"Dann beeilen wir uns. Wir müssen rechtzeitig unsere Stellung einnehmen, die anderen zählen auf uns."
Damit verließen die beiden die Herberge.

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Raisen

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30

Mittwoch, 3. April 2019, 20:12

------------Flashback-----------

Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an, auch wenn nur eine halbe Minute vergangen war, seit Noire Amen umarmte. "Du bist nicht Alleine. Vergiss das nicht", flüsterte die Tierwandlerin in sein Ohr, während sie den Jungen in den Händen hielt. Amens Tränen stoppten nicht. Er war vollkommen überwältigt von dieser ganzen Situation und wusste nicht, wie er reagieren sollte. Aber das war auch nicht notwendig - Amen blieb still und ließ es einfach hinaus. Vielleicht war es das, was er im Moment am dringendsten gebraucht hatte. Noire sorgte sich von ganzen Herzen um ihn, was Amen glücklich machte.

"Danke", brachte Amen schließlich aus dem Mund, "...Noire, danke."

Schlussendlich löste Amen die Umarmung, in dem er etwas zurückwich. Statt dem monotonen Gesichtsausdruck hatte er jetzt ein - wenn auch verweintes - Lächeln auf dem Gesicht. "Tut mir leid", sprach der Weißhaarige und lächelte schließlich, während er sich die Tränen aus dem Gesicht wischte. "Ich bin froh, dich zu haben", meinte er zum Abschluss, bevor er sich verabschiedete und zurück zu seiner Kajüte begab. Dort angekommen legte er sich auf sein Bett und wollte eigentlich schlafen, aber im Augenwinkel erkannte er noch den ungeöffneten Brief von Rouge - den er sogleich öffnete. Amens Herz ging ein zweites Mal an dem Tag auf, als er die Worte von Blanc und Rouge las. Er hatte sein "Zuhause" gefunden.


Spoiler Spoiler

"An unseren geliebten Sohn und unseren Schmied

Wir haben gestern noch einen Auftrag erhalten der uns zwingen wird unsere Ausrüstung massiv aufstocken zu müssen - wir reden nicht von den alltäglichen normalen Waffen sondern von Waffen, die aus tierischen Materialien herstellt oder durch Magie behandelt werden können. Während wir versuchen den Großteil dieser Aufgaben selbst zu stemmen kann es sein, dass wir nicht darum herumkommen werden, deine Hilfe - trotz der wahrscheinlichen Entfernung die wir haben werden als auch deiner beschränkten Zeit - anzufordern und aus der Ferne etwas für uns zu erledigen. Bitte verzeih uns dass wir dies in dieser Form und in so einer schwierigen Zeit direkt von dir verlangen. Sollte dies eintreffen, werden wir dich erneut über Brieftaube kontaktieren.
Pass gut auf dich und deine Schwester auf, wir wollen dass Ihr beide wieder gesund zu uns zurückkehrt.

Deine Stiefeltern Rouge und Blanc.

------------------------------

PS: Ich hoffe du hast dich mit deiner weiblichen Begleitung wieder gut vertragen Sohnemann. Auch wenn ich nicht weiß wie oder ob Ihr euch schon wieder vertragen habt, möchte ich euch beiden trotzdem dafür danken, was für eine Bereicherung ihr Beide für meine süße Tochter und der Familie seid. Und versuch erst gar nicht dich an meine Tochter ranzumachen, möchten ja nicht dass dir beim nächsten Besuch ein ... unvorhersehbarer Unfall passiert.... Passt auf euch auf, Ja?"


@Soren:

----------Flashback done-----------

Amens Frage wurde beiläufig bejaht, was den Jungen zufrieden stimmte, weswegen er nichts mehr sagte. Die Schwingen wurden wieder zurück auf die Straße gebracht, damit sie so schnell wie möglich ihrer Arbeit nachgehen konnten. Da sie noch nicht sofort weiterreisten, sondern noch eine kurze Pause in der Stadt einnahmen, wartete Amen einfach. Es regnete etwas, weswegen er sich Unterschlupf unter einem Dachvorsprung suchte. Dort wartete er fürs erste...bis es weiterging?

"Die ideale Welt ist jene, in der man mit seinen Geliebten sein kann; ohne Furcht und Angst", meinte eine andere Frau in der Geisterwelt, die aus einer der Gassen hervorkam. Sophia. Sie hatte ihren Schal um ihren Hals und Mund gebunden, weswegen ihre Stimme leicht gedämpft klang. "Doch selbstverständlich gibt es Leute, die einem das zunichte machen wollen, weswegen man dafür kämpfen muss."Sophia war nicht die einzige Geisterfrau hier, aber die anderen, die mit Amen zu tun hatten, hielten sich zurück - wohl auch, weil sie über den Streit von Amen und Shinra bescheid wussten.


@Night Zap:

Vada konnte sich nicht richtig orientieren und sah sich, immer noch am Boden liegend, um. Seine letzten Erinnerungen waren das Feuer in der Halle und die Explosionen. Dazu die Schreie seiner Kollegen - und den Stoß seines Bruders, der ihn opferte. Wut kochte in ihm auf, er musste Dario finden. Finden und bestrafen. Töten. Für den Hochverrat an Mara! Doch es sollte etwas anderes sein, dass ihn zurück zu Sinne holte. Eine Stimme.

"Haben wir denn einen erholsamen Schlaf gehabt, Prinzchen?"

Sein Verstand schaltete sofort auf Höchstleistung, was eher aus Reflex geschah, statt eine bewusste Entscheidung zu sein. Die Stimme kam von oben, wo Vada im Mondscheine eine Silhouette erkannte. Der Verbrecher setzte sich auf und fixierte den Fremden mit seinem Blick. "Was für ein Feuerwerk ihr dort abgeliefert habt! War ein echter Augenschmaus dem zuzusehen!" Der Typ spielte auf die Ereignisse bei der Versammlung von Mara an. War er dort? Unter den Soldaten oder...unter ihnen? Nein, die Stimme war ihm fremd. Vada war es, der die Leute rekrutierte. Dementsprechend kannte er alle Personen in Mara. Mit Magie...wäre es allerdings möglich, ihn zu täuschen. Aber dafür wäre eine mächtige Magie notwendig, um das Bild aufrechtzuerhalten. Vada stufte es als eine geringe Chance ein, aber es war nicht auszuschließen, dass unter ihren Reihen ein Verräter war - neben Dario natürlich. "Du erinnerst dich doch, oder?"

Vada kümmerte sich nicht um das provozierende Bellen des Hundes vor ihm, weswegen er gleich zum Punkt kam. "Ich bin Vada Gérra", stellte sich der ehemalige Vize der Mara vor, "Tut mir leid, ich glaube ich habe deinen Namen überhört, kannst du ihn bitte wiederholen?"


@Tobi:

31

Mittwoch, 3. April 2019, 20:30

Nachdem das Gespräch abgeschlossen war, begaben sie sich nach draußen. Dort wurde ihnen noch etwas Zeit eingeräumt. Brandons erste Handlung war, dass hinter das Haus ging und sich übergab. Danach kehrte er, ohne etwas zu sagen wieder zurück. Der Affenmensch wollte jetzt auch gar nichts tun, dafür ging es
ihm nicht gut genug. Der Affenmensch konzentrierte sich darauf, still dazustehen. Die Blondine, die sich verdrückt hatte, wirkte etwas nervös. Dieser Katzenwandler-Hampelmann schien sie ganz schön wuschig zu machen.
Brandon sah seine Hand an. Sie zitterte. Und wie. "Das kann doch nicht gesund sein.", stellte der Affenmensch fest, laut genug, dass die anderen Schwingen das mitbekamen. "V-v-vielleicht ist es mein Lebenselixier. Ich brauch das einf-fach." War doch ganz klar, denn mit Alkohol ging es ihm nie so schlecht! Außer natürlich, wenn er sich zu sehr betrunken hatte. Der Affenmensch sah sich um und meinte, ein Wirtshaus oder eine Kneipe entdeckt zu haben. Langsam bewegte sich der ungewöhnlich bleiche Affenmensch darauf zu.

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32

Mittwoch, 3. April 2019, 20:55

------------ Flashback -----------

Es war nicht lange, aber lange genug dass er seinen Emotionen freien Lauf lassen konnte um all diese angestauten Gefühle loszuwerden. Er hatte sich dann von selbst aus der Umarmung gelöst und Noire ließ Ihn entsprechend heraus. Er bedankte und entschuldigte sich, Noire schüttelt nur stumm aber leicht lächelnd den Kopf. Es soll einfach bedeuten dass dies nicht nötig ist. Die letzten Worte die er sprach bevor er sich verabschiedete erfreuten Noire, die sich auf ihre Reling zurückbegab als Amen vom Deck wieder verschwand und selbst in Gedanken verloren sich wieder der Nacht hingab. Es brachte Sie zum Überlegen. Sie ging an diesem Abend erst relativ spät ins Bett und stand entsprechend spät für Ihre Verhältnisse auf.

---------- Flashback Ende -----------

Der männliche Dämon bestätigte - mündlich - das, was Nyx ansprach, was so viel bedeuten soll dass Sie sich nur einmischen werden, wenn Sie etwas vorhaben, was der Hand schaden würde. Auch diese Info übermittelte Noire, während Lauriam weitere Infos erhielt und wohl nicht begeistert war. Es kamen keine Gegenfragen und er war sehr still. Beim Hinausgehen hatte er dann auch besagten Brief erhalten und außerhalb splitteten sich die Gruppen ab - Vitaya und ihr Katzenmännchen verkrümelten sich - mit einem sehr skurrilen Grund - von der Gruppe, Amen stellte sich etwas abseits - sie hatte das Gespräch am Schiffsdeck zuvor nicht vergessen, lies Ihn aber seine Ruhe, Korina murmelte etwas von einem Fest was dort wohl stattfand zu dieser Zeit und Rhord verzog sich ebenfalls, stillschweigend - oder eher lästernd - auch Brandon zu einer Kneipe. Also waren nur noch vier der Schwingen wirklich anwesend. "Du kannst mir ja mal erzählen wie das so ist ... dieses Jerolion wenn wir abreisen." meinte Noire an Korina, während sie ihre Schwester anlächelte, aber auf Lauriam zusteuerte, der den Brief in den Händen hält. Und er sah nicht gerade gesund aus. "Was dagegen wenn wir uns den Brief gemeinsam ansehen?" und versuchte Ihn aus seinen Gedanken zu reißen.

Der "Kleinkrieg" der dann zwischen Nina und einen der Dämonen ausbrach war eigentlich nicht von Belang für die beiden Geister, doch als Sie in die Diskussion eingebunden wurden hatten Sie ja keine Wahl auf darauf zu antworten. Erstaunlicherweise war die Erste neben Aella jedoch eine Person, die in der Nähe auf einmal auftauchte - einer der Geister die Amen begleiteten. Daraufhin antwortete Nyx kurz angebunden. "Eine Welt in der Friede und Chaos in Balance liegt. Weder "Licht" noch "Schatten" - die Waagschale ins Ungleichgewicht bringt. Wobei "Licht" und "Schatten" falsche Begriffe sind. Des einen Lichts ist des anderen Schatten. Jeder sieht seine Sache als Gerecht und die andere als nicht Gerecht. Doch das Gleichgewicht darf nicht auf eine Seite schwanken." was außerordentlich ausführlich war von Nyx. "Nun, da ich nicht mehr Lebe habe ich mir nie darüber Gedanken gemacht. Noch könnte ich mir jetzt Gedanken dazu bilden. Ich lebe mit dem Fluss, ich gehe wohin der Fluss mich bringt."

@Night Zap: @Tobi: @Raisen:

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Night Zap

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33

Mittwoch, 3. April 2019, 21:20

Noire schien an den Traditionen Ailfennas interessiert zu sein, das freute Korina. "Wenn es auch nur annähernd so toll ist, wie meine Mutter es beschrieben hat, dann wird's was ganz großes!" Eine genauere Schilderung des Neujahrsfests musste aber auf später warten, denn mit ihrem Söldnerinstinkt wechselte Noire sogleich das Thema aufs geschäftliche, nämlich Lauriams Brief.

Dashret und Kemet hörten den verschiedenen Meinungen über ideale Welten interessiert zu.
"Eine sehr realistische Ansicht." antwortete die Pflanzendämonin auf Aellas Aussage. "Auf ein einzelnes Ideal kann man wohl keine Welt aufbauen, denn alle anderen Menschen dazu zu zwingen, diese Ideal zu teilen, das ist nicht möglich. Und wie du bereits sagtest, man kann böse Menschen nicht ein für alle Mal ausrotten. Um ein friedliches Leben zu haben, wie du und deine Schwester es sich wünschen... dazu muss man die Kraft haben, es vor solchen Menschen zu beschützen."
"Es ist, wie du sagst," fuhr Dashret mit Blick auf den weißhaarigen Geist, Sophia, fort. "Und dieses Wort, kann, wir sind der Meinung, das es wichtig ist. Menschen sollte man danach bewerten, was sie können, nicht, was sie sind. Menschen zu zwingen, gut zu sein, ist unmöglich. Aber in eine Welt, in der es für sie leichter ist, gutes tun zu können als schlechtes, wären viel mehr Menschen gut. Abhängig davon jedenfalls, was für jeden einzelnen als gut zählt und was nicht." Mit diesen Worten nickte er Nyx zu.
"In der idealen Welt, wie mein Bruder und ich uns sie vorstellen..." schloss jetzt Kemet ab, und erstmalig veränderte sich ihr stoischer Gesichtsausdruck - und da ihr dämonisches Gesicht aus Holz bestand, sah das nicht ganz natürlich aus. "Können die Menschen gleich sein. Wer böses tun will, wird damit rechnen müssen, dass sich alle, die in Frieden leben wollen, in gleicher Stärke verteidigen können. Egal, ob diese bösen Menschen Räuber oder Regierende sind - wer den Frieden anderer nehmen will, muss wissen, dass er in keinster Weise über seinen Opfern steht."
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@Tobi: @Soren: @Raisen:

34

Mittwoch, 3. April 2019, 23:02

Es blieb nicht nur bei Rhord, denn auch zwei andere, Vitaya und Brandon, verzogen sich. Wobei letzterer nur relativ kurzzeitig verschwand. Bei seinem wieder auftauchen bemerkte Lauriam aber erst, dass Brandon etwas die Nerven raubte, sowohl akkustisch, als auch durch das Zittern des Körpers. Spätestens beim Wort Lebenselixier wurde es zweifellos, was den Ex-Fürsten beschäftigte. Dieser wollte gerade abhauen, wahrscheinlich um sich auf die Suche nach Alkohol zu machen. Die Erinnerung war noch frisch, was Lauriam für ihn während der Schiffsfahrt tun sollte, weswegen er Brandon behilflich wurde. Die Schiffsfahrt war vorbei, dennoch war es offensichtlich, dass Brandon es aktuell noch nicht alleine schaffen wird. Auf seine eigene Art wurde der Kampfmagier ihm dann auch behilflich und zauberte zwei knie-hohe Hindernisse aus Eis vor den Beinen des Ex-Fürsten, damit dieser darüber stolpern würde.
"Sieh das als Weckruf. Wenn du immer noch davon besessen davon bist Deshlars Spielzeug zu bleiben kannst du aber gerne weitergehen."

Die Lust darauf den Betreuer für den Affenmenschen zu spielen war eher gering, weswegen er es bei solchen Mitteln beließ. "Ich rate dir übrigens während unserer Reise deine Symptome in den Griff zu bekommen. Es gibt Menschen, die würden sich für ihre eigene Freude deinen Zustand gnadenlos ausnutzen."

So viel dazu. Die Warnung war hoffentlich ein ausreichendes Signal an Brandon, dass er das was er durchmacht überstehen muss.

Als nächstes wurde der Anführer der Dunklen Schwingen auf den Brief angesprochen und zwar von Noire. "Können wir.", antwortete er und öffnete prompt den Brief, in dem sich lediglich die Adresse der der Schwarzen Hand Basis befand, die sie in Jonis Vernal aufsuchen sollen. Dort werden sie dann auch die beiden neuen Dunklen Schwingen finden, laut Brief.
"Nungut, das erspart die Suche.", kommentierte er den Inhalt, fragte sich aber innerlich, ob diese Informationen wirklich einen Brief benötigt hätten. Hätte Cassius ihnen nicht einfach eine Nachricht auf den Tisch hinlegen können? Nungut, nicht seine Angelegenheit. Aber mit etwas mehr Inhalt hatte er schon gerechnet. "Dann hoffen wir mal, dass wir vor Ort mehr Informationen über die Situation bekommen, denn sonst fällt das alles auf uns zurück."

@Soren: @Pseudo:
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Kemet reagierte auf Aellas Sichtweise zustimmend. Dies überraschte die Winddämonin etwas, sagte fürs erste aber nichts. Sowohl sie als auch ihre Schwester verstanden nicht ganz, um was es bei Nyx ging. Klang etwas nach den Lehren, die man für die Dämmerungsmagie lernen muss, nur weitaus komplexer. Was die beiden Dämonen offenbar vorhaben klang sehr ambitioniert, doch Aella blieb skeptisch. "Klingt nett eure ideale Welt, doch unterschätzt ihr da fürchte ich etwas die Bewohner dieser Welt. Allein durch Raffinesse und Intelligenz kann man ganze Menschenmassen manipulieren. Schau nur auf die Religionen. Es gibt unter diesen sicherlich genug Fälle, wo viele Menschen auf eine Lüge reingefallen sind und sich deswegen ausnutzen lassen, wegen sich hochgeschwindelter schwarzer Schafe innerhalb dieser Gruppierungen." Sie konnte keine Beispiele hierzu nennen, aber die Dämonin war sich sicher, dass es solche Fälle mit Sicherheit in der Vergangenheit irgendwann mal gab.

"Wie wollt ihr beide denn die Möglichkeit dafür abschalten? Könnt ihr das überhaupt in irgendeiner Weise, bis zu dem Punkt, wo sowas eurer idealen Welt nicht mehr gefährlich werden kann?"
Selbst wenn sie auf die erste Frage keine Antwort bekäme, weil sie sich so verschwiegen verhalten wie Nina, sollte eine einfache ja oder nein-Frage auch ihr übliches tun.

@Night Zap: @Rest:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (3. April 2019, 23:03)


35

Mittwoch, 3. April 2019, 23:02

"S-sicher. Wenn dieser Seamus durfte, dann bestimmt auch du. Ich habe tatsächlich nicht so viel Zeit, von daher sollte es gehen. Nur... warum nicht jetzt? Warum kannst du es mir nicht hier und jetzt sagen?", fragte Rhord, der seine Gedanken sammeln musste. Das war überhaupt nicht das, was er von diesem Treffen erwartet hätte. Er wollte endlich wissen, was los mit ihm sei!
"Weil dies der falsche Ort dafür ist. Hättest du bereits hier Zeit gehabt, hätte ich bereits eine Stelle außerhalb der Stadt, wo ich dir alles erklären könnte. Ein weiterer deiner Wutanfälle ist sehr wahrscheinlich und du weißt bestimmt schon, warum sowas nicht mitten in einer Stadt geschehen darf."
Der Echsendämon musste kurz schlucken, als er dies hörte. Er weiß also, wie man es verursachen kann? Durch die Wahrheit? Aber ja, dann kann Siakin es aber tatsächlich noch nicht erzählen!
Es machte ihm aber auch ziemliche Angst. "Werde ich dadurch es zumindest stoppen können? Das erste Mal hätte ich fast jemanden getötet, bei dem ich es mir nie verziehen hätte! "
Sein Kollege reagierte überrascht als er dies hörte.
"Warte, was ist geschehen, damit du ihn nicht getötet hattest? Wurdest du etwas... besiegt?"
Daraufhin erklärte Rhord ihm alles, an was er sich noch an seinen Kampf mit Leo erinnern konnte. Und obwohl seine Erzählung etwas unheimliches hatte, lächelte sein gegenüber, als er dies hörte.
"Mein Freund, ich denke du wirst es schaffen. Allerdings kann ich dich nur auf die richtige Bahn lenken, den Weg musst du selbst bestreiten."
Nicht die klarsten Worte, aber es war zumindest etwas, was ihn wieder motvierte!
"Klasse. Komm am besten gleich mit, ich stell dich den anderen vor. Es geht übrigens nach Jonis Vernal!", teilte er mit neugefundenen Elan seinem dämonischen Kollegen mit, der jedoch entgegnete erstmal etwas aus seinem Zimmer holen zu müssen. Und dieses etwas war nichts geringeres als ein massiver Zweihänder. Nein, konnte man das überhaupt noch Zweihänder nennen? Es bestätigte Rhord nur nochmal, dass zwischen den beiden er der Schwächere ist. Zumindest was ihre menschlichen Gestalten angehen. Es schien außerdem aus Dämonenstahl zu bestehen, was erklären würde, warum Siakin diese Waffe benutzen kann, denn das war eigentlich eher ein Fall für Brandon.
Mit dem Blick von Rhord konnte der Dämon dann auch nicht anders, als etwas arroganter zu klingen als zuvor, um etwas anzugeben. "Führe mich zu ihnen! Bestaunen kannst du dieses Prachtstück noch früh genug!"
Rhord, der sich Sorgen um die Haltbarkeit seines Zweihänders machte, würde er damit einen Treffer von Siakins Waffe abbekommen, machte sich zusammen mit ihm auf den Weg zurück.

Angekommen machte der Echsendämon erstmal alle miteinander bekannt:
"Leute, das ist Siakin. Er ist ein alter Freund, von den alten Zeiten und damit wie ich und er wollte uns gerne für eine kurze Zeit begleiten. Er-", stellte er gerade noch ihn vor, als das für die Schwingen unbekannte Gesicht an dieser Stelle übernahm. "Um es gleich zu sagen, ich habe keinen Plan was genau ihr vorhabt und ich werde mich da auch nicht mitreinziehen lassen. Sobald ich mit Rhord hier etwas erledigt habe bin ich auch schon wieder weg. Dennoch, nett die Bekanntschaft zu machen."
Nach dieser Vorstellung sprach sich Rhord noch kurz mit Lauriam ab. Er gab dabei auch bewusst Seamus als Beispiel an, wo es bis zu dessen Verschwinden ja auch geklappt hatte und der war ja offenbar sogar mit Korina verfeindet! Der Spezialagent fand jedoch auch heraus, dass Rhord seinem Dämonenkumpel über seinen neuen Beruf erzählt hatte. Doch gegen das Argument konnte er nicht viel sagen. Er schickte noch eine Nachricht ins Hauptquatier in der Stadt, ununterschrieben, um Cassius Versuche ihr Überleben auch innerhalb der Hand geheimzuhalten nicht in die Quere zu kommen und sah das Thema dann fürs erste erledigt an, sollte nicht noch eine negative Rückmeldung eintreffen.

@all:
_____

Der Junge nannte sich Vada Gérra, eine Information, die dem Spezialagenten nicht neu war. Er war mitbeauftragt das Treffen der Mara-Mitglieder auszuspähen, was er auf seine Art dann auch machte und hatte auch schon zuvor Informationen über das Syndikat gesammelt. Irgendwann über diesen Namen zu stoßen war daher nur eine Frage der Zeit. Nun fragte er aber nach seinem Namen.
Braig gab einen kurzen Lacher von sich, ehe er von der Kante sprang. Aus dieser Höhe hätte er sich die Beine brechen müssen, doch ehe er den Boden berührte, wurde er langsamer und kam auf dem Boden ohne Probleme an.
Nun konnte Vada auch den Rest von ihm erkennen. Braune Augen, einige Narben im Gesicht, eine mittelständische Kleidung, mit der man sich leicht unter die meisten Kreise mischen kann mitsamt einer Gürteltasche. An seinem Rücken befand sich zudem ein Bogen aus Dämonenstahl.
"Ich nehm das nicht-beantworten meiner Frage dann mal als ein "Ja.". Was mich angeht, du kannst mich einfach Lauriam Ocytha nennen und ich bin hier im Auftrag deines zukünftigen Arbeitgebers. Die Konkurrenz schläft nicht und besonders in solchen Fällen ist sie gerne mal besonders schnell."
Er hatte bereits von seiner baldigen Zusammenarbeit mit ihm gehört und sollte dieser Junge irgendwie planen ihn mit dem Wissen über seinen Namen zu erpressen... Irgendwie hoffte Braig schon fast, dass der Junge es versuchen würde. Sobald er sicher dabei ist kann er die Lüge ja noch immer beenden. Oder aber sie für das bisschen extra Verwirrung aufrecht erhalten.

Der Spezialagent wartete kurz, damit in Vada ein Licht aufgehen konnte.
"Die Schwarze Hand ist jederzeit offen für neue Rekruten und es scheint, dass sie für dich ein besonderes, einmaliges Einstiegsangebot in ihre Reihen vorbereitet haben. Um genauer zu sein, in eine besondere Gruppierung. Einen besseren, lukrativeren und vorallem spannenderen Anfang kann man bei uns nicht bekommen. Nun... wenn du bereit bist dir weiterhin die Hände schmutzig zu machen."
Als er das gesagt hatte, streckte Braig eine seiner Hände in die Richtung, von der er eben noch gekommen war. Wenig später kam über die Kante etwas über das Dach langsam angeschlittert. Wobei "jemand" passender wäre, denn so wie der Spezialagent kam eine Person auf dieselbe Weise auf den Boden an wie er selbst zuvor. Nur war diese an Armen und Beinen gefesselt und der Mund geknebelt. Eine der Stadtwachen.
"Sieh es als erstes kleines Geschenk, um dir das Angebot etwas zu versüßen. Ich habe mir extra für dich die Mühe gemacht einen von ihnen mitgehen zu lassen.", erzählte er Vada und warf dann ein Messer aus Dunkelheit auf den Boden. "Ich hab gehört du erledigst die Dinge gerne mit deinen eigenen Händen. Sieh das hier nur für den Fall, dass du ihn schnell erledigen willst."
Braig war gespannt darauf, wie stark die Rachegelüste des schwarzhaarigen Jungens waren. Wenn er mitspielt würde er es schon bald wissen.

@Raisen:

Mit Siakins Waffe ist übrigens das Schmuckstück gemeint, sollte das noch nicht klar gewesen sein :D

Hab versucht es einbetten zu lassen, aber da es nicht will, muss der Link genügen^^
http://vignette.wikia.nocookie.net/berse…=20161010205152

36

Donnerstag, 4. April 2019, 11:21

Auf einmal befand sich Brandon auf den Boden, denn er war über ein Hindernis aus Eis gestolpert. "Sieh das als Weckruf. Wenn du immer noch davon besessen davon bist Deshlars Spielzeug zu bleiben kannst du aber gerne weitergehen.", ließ Lauriam verlauten. Und der finstere Agent hatte Recht. Daher stand der Affenmensch wieder auf und kehrte wortlos zu der Gruppe zurück. Wieder sah er seine zitternde Hand an. "Ich rate dir übrigens während unserer Reise deine Symptome in den Griff zu bekommen. Es gibt Menschen, die würden sich für ihre eigene Freude deinen Zustand gnadenlos ausnutzen."
"Die Frage ist nur wie. Sie sind da, seit ich keinen Alkohol mehr trinke, aber woher soll ich wissen, wie ich das ohne Alkohol wegbekomme und wie lange das dauert ...", fragte Brandon sich und Lauriam.

Anscheinend reiste nun noch eine weitere Person, Siakin mit der Gruppe mit. Würden die Schwingen nicht allmählich zu groß werden, um gut, schnell und unerkannt zu reisen?

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@Tobi:

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
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Night Zap

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37

Donnerstag, 4. April 2019, 19:30

Schließlich kam Rhord zurück, dann würde die Reise nach Jonis Vernal wohl gleich losgehen. Der Echsendämon brachte auch einen Begleiter, der ein Schwert auf dem Rücken trug. Nein... es war zu groß, um es ein Schwert zu nennen. Massiv, dick, schwer, und viel zu stumpf. In der Tat, es war ein Haufen rohes Eisen. Korina begann, unwillentlich zu husten, als sie die übergroße Waffe sah. Bei so etwas war nicht nur die nötige Stärke das Problem. Ein solches Schwert zu schwingen, sollte einen doch glatt den Krieger von den Füßen heben, da der eigene Körper als Gegengewicht absolut unzureichend war.

Aella brachte einen Einwand auf, den sich Dashret und Kemet auch schon gedacht hatten. "Das wäre der schwierige Teil. Selbst, wenn man die Gesellschaft von Grund auf niederreist, um alle bestehende institutionelle Macht, wie Könige und Religionen, aufzuheben, würden sich neue Anführer bilden. Aber wenn man zumindest die Idee eliminieren könnte, dass manche Menschen von Geburt an besser oder schlechter sein sollen als andere... es wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung. Die Leute würden nicht mehr Königen antworten, die in eine Blutlinie geboren wurden, statt sich diesen Einfluss zu erarbeiten, oder auf jene herab blicken, die von "weniger wertvoller" Abstammung sind. Aber leider kann man Menschen nicht vor sich selbst beschützen und davor, solche Gedanken zu haben. Aber zumindest ist es schön, von einer idealen Welt träumen zu können."

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Kurze Zeit später ging es los. Für die Fahrt nach Jonis Vernal buchten die Schwingen Fahrkarten für einen Schwarm von Kutschen, der Reisende rechtzeitig zum Jorelion, dem für sowohl gläubige Spioradisten, als auch Geschäftsleute und Touristen, die bei dem großen Neujahrsmarkt mitmischen wollten, wichtigsten Ereignis des Jahres im Westen des Kaiserreichs, bringen sollte. Die Geister der Gruppe brauchten natürlich keine Tickets, sie konnten es sich auch auf den Dächern der Kutschen gemütlich machen, und fanden so heraus, dass auch so einige Einheimische der Geisterwelt zu den großen Tempeln und Kirchen der Geisterverehrer aufmachen wollten, entweder, um sich mit alten Freunden zu treffen oder einfach, um sich an den Opfergaben der Gläubigen zu laben.



Vier Tage dauerte die Reise, und am Mittag des 26. Juni, einem Montag, hielten die Kutschen vor den Toren der ailfennaischen Hauptstadt an, und nicht zu spät: Schon heute, drei Tage vor dem Jorelion, begannen die Festivitäten. Die Straßen waren von Marktständen gesäumt, die Leckereien und Kostbare Waren aus allen Ecken des Kaiserreichs feil boten, aus allen Ecken hörte man Musik, Kinder rannten verkleidetet als Geister herum und spielten Sagen nach. Straßenschilder und Wegweiser waren bedeckt von Nachrichten über Prozessionen, Tänze, und viele Wettbewerbe, seien es Turniere der telvanischen Ritter, Gesangswettbewerbe, oder Turniere im Schah-Celfe, dem klassischen ailfennaischen Brettspiel.

Als die Gruppe sich durch die Menschenmengen bahnte, die jenen beim Frühlingsfest in Killius-Stadt um nichts nachstanden, übernahm Korina die Führung, mit weiten Augen eilte sie durch die Stadt und sog die Sichten, Klänge und Gerüche ein. Sie fühlte sich fast wieder wie ein Kind. Es wäre wirklich schön gewesen, mit der Familie hier her zu kommen.

38

Donnerstag, 4. April 2019, 23:31

Bei dem restlichen Gespräch mischten sich weder Nyx noch Diana großartig weiter ein sondern warteten gemeinsam mit den restlichen Schwingen darauf, dass es nun endlich losging. Noire, die dank dem Wetter ihre Haare beim nächsten, vernünftigen Stopp pflegen wollte, hatte von Lauriam einen sehr kurzen Brief vorgezeigt bekommen, der nur den Ort angab wo sich diese treffen werden. Nicht viel zu machen, jedoch seltsam warum es nicht einfach gesagt wurde. War es eine Vorsichtsmaßnahme ihres "temporären Auftraggebers"? Schlecht zu beurteilen, besonders da man nicht verstehen wollte was wohl in dem Kopf eines solchen Mannes vor sich gehen muss.

Das die Reise deutlich aufgepackter wurde war, als Brandon anscheinend auf Alkoholentzug war, als er vor dem Brieföffnen durch Lauriam gestoppt wurde, als auch der Schwall an neuen Reisegefährten die die Schwingen begleiteten - Rhord brachte jemanden mit, genauso wie Lauriam die zwei Teufel - jedoch ungewollt - Vitaya brachten den Katzenwandler mit und am Zielort würden noch zwei weitere Personen dazukommen. Von einer kleinen, mobilen Gruppe war nun nicht mehr zu sprechen. "Ich hoffe du hast einen Plan wie wir das lösen wollen auf Dauer" fragte Noire sarkastisch Lauriam, der wohl keine direkten Einwände einwarf zu der ganzen Geschichte, wobei ein Punkt aufkam der Berechtigt war: Wo war Séamus eigentlich abgeblieben?

Diese Frage wurde nicht beantwortet da niemand diese Frage beantworten konnte. Es war als wäre er vom Erdboden verschluckt worden. Bis dann der Rest wieder zusammenkam war nicht mehr allzu viel Zeit übrig, weshalb die Reise danach in Form von Reisekutschen weiterging. Zum großen Erstaunen von sowohl Noire als auch ihren Partnerinnen in der Geisterwelt war dies ein großes Ereignis - wenn man die Anzahl an Reisenden, Kutschen als auch Geistern betrachtete, die in der Geisterwelt auf den Dächern der Kutschen mitreisten. Während Nyx eher die stille Begleiterin war, nahm Diana ein Gespräch auf wenn man sie entsprechend angesprochen hatte. Sie war keine Person die direkt auf jemanden aktiv eingehen würde - wobei Ausnahmen bestanden - und daher die Chance nutze wenn es sich ergab etwas Zeit zu vertreiben. Nicht zuletzt war dies auch eine gute Idee, immerhin konnten Sie so einige interessante Infos zu der Religion aufschnappen, die ihnen beiden noch fremd war.

Entgegen einer Schiffsfahrt war eine Kutschenfahrt deutlich anstrengender - so Noire’s persönliches Empfinden - und so war auch Ihre Freude groß, als Sie endlich gegen Mittag des vierten Reisetages die Hauptstadt erreichten, die bereits in großer Feierlaune ihr kommendes Fest ausgiebig auslebten. In gewisser Weise wurde Noire an die Ereignisse in Killius-Stadt zurückversetzt - wo alles ebenfalls sehr friedlich war und durch ihre egoistischen Gründen ein schönes Fest ein dunkles Ende nahm - und es hier nicht anders sein wird. Noire's Gerechtigkeitssinn sträubte sich daher beim Gedanken zu wissen, dass sie erneut an einem grausamen Ende eines Festes beteiligt sein wird. Von daher tat Ihr die Ablenkung auch sehr gut, als die Gruppe von Korina nun angeführt wurde statt Lauriam - und Sie die Vielfalt des Festes mit der Gruppe bestaunen konnte. Besonders die Turniere oder Attraktionen waren ein gewisser Aufmerksamkeitspunkt für Sich, und entgegen ihrer sonst so moderaten Haltung gab es tatsächlich die ein oder anderen Dinge, die Sie interessierte - doch mit einer sehr leichten Reisekasse, immerhin hatte sie einen Großteil des Geldes Zuhause zurückgelassen - waren diese "Einkaufsaktivitäten" sehr eingeschränkt – zumal Sie auch nicht für das Festival selbst hergereist waren.

@All

39

Freitag, 5. April 2019, 14:12

Vitaya und Palduro haben die Herberge mit ihren Sachen verlassen und auch Riehzenburgh, allerdings Richtung Süden und nicht nach Westen wie die eigentliche Gruppe. Zu Pferde reisten beide in ihre Heimat, das Fürstentum, das ehemals unter Kariola stand. Gemeinsam haben sie den Plan gefasst, Rache am neuen Fürsten zu nehmen, für all seine Verbrechen - vor allem, die versuchten Attentate auf Vitayas Familie.

In den Abendstunden kamen die beiden bei dem ausgemachten Versteck des Gendro-Clans an. Die Schwingen mussten derweil schon längst über alle Berge gewesen sein. Vitaya hätte sich gewünscht, dass alles ein wenig anders verlaufen wäre, sodass sie noch mehr Zeit mit Korina, Amen und den anderen hätte verbringen können. Aber jetzt war die perfekte Gelegenheit gewesen - wann würden sie denn jemals wieder so nah der Heimat sein auf ihrem verrückten Terrorzug durch Aloria?

Begrüßt wurde das Duo von einem Quartett. Da standen etwa Luxiri - eine schwarzhaarige Kämpferin in braunem Suit, die auch noch Vitayas beste Freundin im Clan war, Omnios - ein großer, muskulöser Mann, der immer voller Ruß war und mit seltsamen Waffen wie Spaten oder Spitzhacken kämpfte und überdies hinaus Palduros bester Freund war, Weuss - ein blonder Schwertkämpfer, der Vitayas Bruder war und Aventado - ein älterer glatzköpfiger vernarbter Mann, der bis an die Zähne bewaffnet war.
"Du hast sie also heimgeholt!", rief Aventado erfreut, Palduro zu. Angekommen konnte sich Vitaya gar nicht vor Umarmungen retten. Luxiri, Weuss und Omnios schlossen die Blondine tief in die Arme. Es war wundervoll, wieder zuhause zu sein. Doch sie war in erster Linie nicht dazu da. Schließlich wollte man noch ein Attentat vollziehen. Doch zuerst musste sie ihre Eltern sehen.

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Raisen

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40

Freitag, 5. April 2019, 15:51

Lauriam öffnete den Brief seines Anführers und in dem stand lediglich die Adresse der Basis der Schwarzen Hand in Jonis Vernal. Sonst leider nichts. Nachdem alle Schwingen wieder beisammen waren - Rhord brachte einen neuen Gefährten mit - ging die Kutschenfahrt nach Jonis los. Dass Vitaya fehlte, sollte erst später auffallen.

Vier Tage dauerte die Reise und die Kutschen waren sehr unbequem, weswegen diese Tage die reinste Hölle waren. Amen war froh, endlich aus dieser kleinen Kabine zu kommen...und vor sich erblickte er die Tore zur ailfennaischen Hauptstadt! Obwohl es noch einige Tage waren bis das Fest beginnen sollte, war schon fast alles geschmückt und auch die Leute schienen schon längst in Feststimmung zu sein. Der Weißhaarige folgte den anderen, da er davon ausging, dass ihr erstes Ziel die Basis der Hand sein würde.


@all:

Der Fremde lachte kurz und sprang schließlich vom Dach - aus der Höhe eigentlich sehr gefährlich, aber er verletzte sich nicht, was wohl auf Magie zurückzuführen war. Gravitationsmagie? Vada beobachtete das ganze, denn die Situation hier wirkte alles andere als friedlich. Doch wirklich Angst hatte er nicht. Er war sehr selbstsicher wenn es um seine Kampfkünste ging. Sein Gegenüber stand jetzt näher, weswegen Vada nun sein Aussehen erkennen konnte: Braune Augen, Narben im Gesicht, unauffällige Kleidung. Dazu hatte er einen Bogen auf dem Boden...dieser wiederum wirkte wertvoll.

"Ich nehm das nicht-beantworten meiner Frage dann mal als ein "Ja.". Was mich angeht, du kannst mich einfach Lauriam Ocytha nennen und ich bin hier im Auftrag deines zukünftigen Arbeitgebers. Die Konkurrenz schläft nicht und besonders in solchen Fällen ist sie gerne mal besonders schnell.", stellte sich der Fremde vor. Dazu sagte er auch, dass im Auftrag von Vadas zukünftigen Arbeitgebers hier war. Davon weiß dieser allerdings noch nichts...
"Die Schwarze Hand ist jederzeit offen für neue Rekruten und es scheint, dass sie für dich ein besonderes, einmaliges Einstiegsangebot in ihre Reihen vorbereitet haben. Um genauer zu sein, in eine besondere Gruppierung. Einen besseren, lukrativeren und vorallem spannenderen Anfang kann man bei uns nicht bekommen. Nun... wenn du bereit bist dir weiterhin die Hände schmutzig zu machen", erklärte dieser Lauriam weiter. Die Schwarze Hand. Das ließ Vada hellhörig werden - Dario sprach, dass es Ratten der Hand unter ihnen gab. War er einer von ihnen? War die Hand etwa auch am Ende von Mara beteiligt? Hat sich Dario mit ihnen verschworen? Viele Fragen, wenig Antworten. Vada juckte es in den Fingern, herauszufinden, wie viel dieser Typ vor ihm wirklich weiß, aber es wäre unklug, jetzt anzugreifen. Er bräuchte zuerst mehr Informationen über all das. Zudem es sogar vorteilhaft für ihn werden könnte.

Als nächstes folgte ein bizarres Spiel: Über den Beiden flog etwas vom Dach, was sich bei genauerer Betrachtung als Mensch herausstellte. Eine der Stadtwachen, die gefesselt und geknebelt wurde. Die Erklärung des Ganzen ließ nicht auf sich warten: "Sieh es als erstes kleines Geschenk, um dir das Angebot etwas zu versüßen. Ich habe mir extra für dich die Mühe gemacht einen von ihnen mitgehen zu lassen. Ich hab gehört du erledigst die Dinge gerne mit deinen eigenen Händen. Sieh das hier nur für den Fall, dass du ihn schnell erledigen willst." Dieser Lauriam ließ zusätzlich noch ein Schattenmesser entstehen und warf es auf den Boden. Vada sah sich das alles an, war aber weder beeindruckt noch verängstigt. Gelangweilt wäre das richtige Wort.

"...wahllos Leute abschlachten. Macht ihr das bei der Hand auch so?", schmunzelte Vada, der es sich kein zweites Mal sagen lässt und sich neben der Wache hinkniete, um das Messer aufzuheben - allerdings blieb sein Blick starr auf diesen Lauriam. Keine Sekunde sah er woanders hin. Wer weiß schon, was der Typ vorhatte. Der Schwarzhaarige packte das Messer aus Dunkelheit und hob es über den Kopf der Wache, die das ganze verängstigt beobachtete. Es gab kein Entkommen. Vada ließ die Waffe niedersausen - doch verfehlte er sein Ziel. Als das Schattenmesser den Boden berührte, verflüchtigte sich die Magie und Vada legte der Wache stattdessen die Handfläche auf die Stirn.

"Ich hab nur zwei ganz große Problem mit deinem Angebot", erklärte Vada, "Zuerst einmal ist mir nicht ganz klar, was ich von dem Ganzen hätte." Der junge Mann wirkte seine eigene Magie, Thermomantie, und seine Hand fing Feuer. Es war wesentlich schwächer als er es eigentlich wollte...warum? Doch anmerken ließ er es sich nicht, denn das etwas anders war, fühlte er. Aber was genau es war, konnte er nicht sagen und Zeit es herauszufinden, hatte er im Moment keine. Die Wache fing Feuer. Statt abgestochen zu werden, wird er bei lebendigem Leibe verbrannt. Kein angenehmer Tod, aber wen kümmert es?

"...und das zweite ist ganz gravierend. Ich hasse es, wenn man mich anlügt", dabei betonte er das letzte Wort besonders. Vada hat über 100 Leute bei Mara rekrutiert und unzählige gefoltert - er merkt es, wenn man lügt. "Also wie wäre es, wenn wir ganz von Neuem versuchen? Wir wollen ja nicht, dass wir schon einen schlechten Start haben, nicht wahr?", meinte Vada und erhob sich von der Hocke. Danach streckte er seinem Gegenüber die Hand entgegen - über die brennende Wache hinweg. "Ich bin Vada Gérra. Freut mich."


@Tobi: