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Freitag, 5. April 2019, 19:15

Für den ersten Moment dachte Braig, dass er da einen ziemlichen Langweiler vor sich hat, der so ausdruckslos fragte, ob das Standard bei der Hand wäre wahllos Leute abzuschlachten. Für einen Moment dachte er sogar der Junge würde kneifen wollen.
"Nenn es eine persönliche Präferenz. Ich möchte doch wissen wen ich da vor mir habe.", erzählte er Vada, während dieser das Messer zog und dann dazu ansetze dem Typen das Licht auszublasen. Dass die Stadtwache verfehlt wurde bewertete er dann jedoch noch nicht. Im Prinzip war Braig froh, dass dieser potentielle Rekrut es sich nicht so einfach macht und der Wache einen schnellen Tod bescheren möchte. Doch die Frage, die ihn beschäftigte war der Grund hierfür. Will er ihn verschonen? Oder wird er die Sache etwas anders angehen?

Der schwarzhaarige Junge fragte nach, was für ihn rausspringe. Dies war eine von zwei Fragen, die ihn beschäftigten. Ehe er jedoch mit der zweiten anfing ließ er den gefesselten Mann vor sich einfach verbrennen. Als Braig das zappeln dieser lebenden Kerze beobachtete zeichnete sich ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht ab. Ehe er jedoch reagieren konnte, stellte das Ex-Mara-Mitglied seine zweite Frage: Wer er denn sei. Vada stand auf, reichte über die brennende Leiche seine Hand und stellte sich erneut vor.

"Für einen Moment hatte ich mir schon Sorgen gemacht, aber zumindest scheinst du kein Langweiler wie manch anderer bei uns zu sein. Aber lass mich mal überlegen, was für dich da rausspringen könnte.", begann der Spezialagent zu antworten und ließ erstmal die Hand des Jungen über dem Feuer hängen. "Zuerst einmal wirst du diese Nacht und die Zeit darüber hinaus überleben.", fuhr er fort und deutete einmal kurz auf die brennende Leiche vor seinen Füßen. "Da draußen sind noch immer Stadtwachen am patroullieren und es wäre doch ein Jammer, wenn sie dich mit ihm hier vorfinden würden." Braig achtete während er Vada seine Situation klar machte ganz genau darauf, ob sein Gegenüber zu einem Angriff übergehen würde. In dem Falle würde er mithilfe seiner Gravitationsmagie diese um Vada herum nach hinten gehen lassen, wogegen der Junge ersteinmal ankämpfen müsste. So geschwächt, wie er es noch sein sollte, sollte er aber nicht weit kommen. "Aber nicht nur das, du hättest auch die Möglichkeit bei einem zukunftssicheren Arbeitgeber anzufangen. Wer gute Leistungen vorzeigen kann steigt nicht nur auf und bekommt dadurch sehr lukrative Aufträge, es winkt sogar noch mehr." Mit einer Hand erschuf Braig neben der brennenden Leiche mithilfe seiner Dämmerungsmagie eine Projektion von jemanden, den Vada momentan wohl nur zu gerne sehen würde: Dario, sein Bruder. "Zugriff auf ein Informationsnetzwerk, mit welchem es dir möglich sein könnte eines Tages eine rührende Wiedervereinigung zweier Brüder zu bewirken. Ein unauschlagbares Angebot für einen kleveren Burschen wie dich, oder?"

Braig war nicht entgangen was es ist, was Vada am allerliebsten jetzt wollen würde. Er hat genug "Interviews" mit Mara-Mitgliedern geführt, sodass er über die beiden Brüder oben an der Spitze des zugrunde gegangenen Syndikats bescheid weiß. Mit dem Abschluss seines Angebots bestätigte er nebenbei auch noch die Mutmaßung darüber, ob sein Gegenüber denn auch die Wahrheit erfahren hat. Dass Vada ihn tatsächlich beim lügen erwischt hat bezweifelte er allerdings stark. Jemanden, der das lügen seit frühen Tagen trainiert hat bei eben diesem zu erwischen ist nunmal nicht so leicht. Viel mehr ging der Spezialagent davon aus, dass Vada sich nicht sicher ist, aber somit versuchen möchte die Wahrheit aus ihm rauszubekommen. Was es letztendlich auch war, war für Braig allerdings nicht wichtig.

"Du willst also die ganze ungeschönte Wahrheit hören, was Kleiner?", entgegnete der Spezialagent und war dabei Vada die Hand zu geben, ehe er anfing seine Gravitationsmagie auf das Ex-Mara-Mitglied zu wirken. Auf der Stelle, wo Vada stand und etwas drumherum wurde die Schwerkraft schlagartig stärker und zerrte den schwarzhaarigen Jungen langsam zu Boden. Nur seinen Kopf ließ Braig unbeeinflusst, damit sein gegenüber noch verhindern kann mit seinem Kopf voran in den Flammen zu landen, wenn er versucht den Rest seines Körpers weit genug oben zu halten - was Braig ihm noch ermöglichen würde. Wäre Vada nicht noch so geschwächt wäre dies nicht so einfach, aber jetzt war es keine schwere Aufgabe. Um den Moment zu krönen platzierte Braig nun einen seiner Füße auf den Kopf des vielleicht neuesten Schwarze Hand-Mitglieds und fing an absolut respektlos und voller Hohn zu ihm zu sprechen:
"Die Wahrheit ist, dass du nicht in der Position bist um Forderungen zu stellen. Du bist allein, im Moment schwach und für die Hand nichts anderes als ein Insekt, welches sie genauso gut einfach zertreten könnte. Du willst meinen Namen wissen? Trete dem letzten übrig gebliebenen großen Fisch innerhalb dieses Landes bei und du wirst ihn erfahren. Sieh es doch als eine Art Bonus." Braig beendete die Aktion, indem er gleichzeitig seinen Fuß wegnahm und das Wirken seiner Magie beendete. Zudem ging er zwei Schritte zurück. Vada düfte momentan nach dem allen von Kopf bis zum Fuß mit kochender Lava gefüllt sein und er wollte möglichst alles mitbekommen.

@Raisen
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Siakin entging nicht die Reaktion von einem von Rhords Gefährten. Da dieses ihn jedoch nicht störrte - er war sowas mittlerweile gewöhnt - ließ er es einfach an ihm vorbeiziehen und setzte sich mit Rhord auf den Wagen. "Eine ziemlich gemischte Gruppe habt ihr da.", merkte der ebenfalls teilweise geschuppte Dämon an, als er seinen Blick über die Anwesenden schweifen ließ. Eine Tierwandlerin, der weißhaarige Junge ist bestimmt der eine Angeborener von dem Rhord ihm das letzte Mal erzählte und dieser große Typ, der selbst ihn selbst mit seiner Muskelmasse übersteigte stachen ziemlich heraus. Hinzu kommt dann auch noch, dass mit Rhord ein Dämon fest mit ihnen reist. Die normalen Menschen schienen hier in der Unterzahl zu sein.
"Und ich hatte schon befürchtet mal wieder sonderbar herauszustechen!", lachte Siakin, ehe er zu einem Gesprächsthema kam, welches ihn ziemlich interessierte.
"Hab gehört ihr wart auf Iridae. Hat jemand Lust mir während der Fahrt etwas von diesem Inselstaat zu erzählen? Hab gehört, dass es dort sehr schön sein soll."

Während Lauriam so beiläufig verfolgte was da besprochen werden würde, fragte sich dieser, wo Vitaya abgeblieben war. Sie verspätete sich stark und hätte schon längst wieder hier sein müssen. Es schien das eingetroffen zu sein, was er von ihr nicht erwartet hätte: Sie war abgehauen. Er ließ eine ununterschriebene Nachricht an Cassius schicken, um diesen über ihr Verschwinden zu informieren. Während der Fahrt würde der Spezialagent dann auch den Rest darüber in Kenntnis setzen.

@all

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Die Fahrt dauerte einige Tage und während dieser Zeit blieb Lauriam nichts anderes übrig als sein Heft wieder und wieder zu lesen, sowie weiter zu üben mit Licht und Dunkelheit umzugehen, möglichst so, dass die Fahrt nicht in irgendeiner Weise beeinträchtigt werden würde. Die Möglichkeit hatte Rhord nur was das Trainieren von Eismagie, beziehungsweise das erzeugen von Kälte anging, da er mit Wärme und Feuer ausversehen ihre Mitfahrgelegenheit abfackeln könnte. Siakin war ziemlich verblüfft davon, als er hörte, dass Rhord versuchte in der Magie stärker zu werden. Ein Schritt, den er so nicht kommen gesehen hatte. Er hatte natürlich nichts dagegen einzuwenden.

Und irgendwann erreichten sie schließlich Jonis Vernal. Die Festivitäten haben bereits begonnen, noch bevor das eigentliche Fest angefangen hatte und prompt übernahm Korina die Führung. Lauriam hatte nichts dagegen einzuwenden, hatte er doch so viele Jahre dieses Fest immer wieder verpasst. Es hatte etwas nostalgisches an sich für ihn.
"Wir könnten uns erstmal mit den Neuen treffen, danach sollten wir immer noch genug Zeit haben, um das Fest etwas zu genießen."
Letzten Endes würde er die anderen aber nicht dazu drängen. Persönlich hatte er auch nicht wirklich Lust darauf, doch wollte er es auch einfach hinter sich bringen.

@all

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (5. April 2019, 19:16)


Night Zap

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42

Freitag, 5. April 2019, 20:22

Auf ihren Bummel musste Korina wohl noch warten, denn Lauriam erinnerte die Schwingen an ihre Pflicht. Also gut, dann sollten sie es hinter sich bringen. Ihr hochangesehener Anführer brachte sie zu der Adresse, die Cassius in dem Brief beschrieben hatte. Besagter Brief war übrigens mit einem magischen Symbol versehen gewesen, so dass er kurz nach dem Lesen in Flammen aufgegangen war.

Die SH-Basis befand sich im Industriegebiet, das viel weniger lebhaft war. Für Spioradisten war die ganze nächste Woche mit Feiertagen gespickt, es arbeitete also nur, wer dem Dämmerungsglauben folgte. Ähnlich wie in Riezenbuhrg hatte die Schwarze Hand auch hier eine Fabrik übernommen, um den Authoritäten legale Geschäfte vorzutäuschen. In dieser Basis war viel mehr los als in der, die Cassius für das Briefing verwendet hatte, sie war nämlich neu gegründet, und das alte Gebäude wurde renoviert, angeblich von einem Geschäftsmann, der das Grundstück in Jonis Vernals Industriegebiet billig gekauft hatte, um sein Geschäft auf Ailfenna auszuweichen. Im Keller der Fabrik erwartete sie bereits der Leiter dieser Basis und neu ernannter Städteherr der SH-Operationen in Jonis Vernal, der Lauriam zu erkennen schien. "Hm, passt genau auf die Beschreibung zu. Wusst ich's doch, die Spezialagenten kriegen auch eine Spezialbehandlung. Sonst wärst du jetzt tot, Ocyta. Na ja, dein Kollege ist im Zimmer nebenan, und der Neuankömmling ist auch bei ihm. Interessantes Gespann." Der Städteherr zeigte auf eine schmucklose Holztür, und wandte sich dann wieder seinen Material-Listen zu.
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@Tobi:

43

Freitag, 5. April 2019, 20:28

Die Gruppe war mittlerweile angekommen - aber Vitaya und ihr Katzenwandlerfreund waren nicht da. Sag bloß, ausgerechnet sie hatte als erstes den Mut - oder eher die Tollkühnheit, sich von den Fesseln der Hand zu befreien! Zwar rechnete er ihr keine hohen Überlebenschancen zu, aber trotzdem, was es respektabel. Fehlen würde sie ihm nicht, er hasste diese immer heitere Art.
"Wir könnten uns erstmal mit den Neuen treffen, danach sollten wir immer noch genug Zeit haben, um das Fest etwas zu genießen." Obwohl es Brandon aufgrund des Entzugs nicht besonders gut ging, ging er darauf ein. "Eine Feier ohne Alkohol genießen ... das könnte schwierig werden. Aber auf die neuen bin ich gespannt. Hoffentlich taugen die etwas."

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@Tobi:
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Es stellte sich heraus, dass Vitayas Vater noch immer in diesem Dorf der Bernsteinmenschen war und es dem Clan noch nicht gelungen war, ihn zu befreien. Lediglich ihre Mutter und ihr Bruder waren hier. Aber zunächst stand die Tötung Hertzas auf dem Plan. Der Plan war nun besprochen und die kleine Gruppe von etwa einem Dutzend, machte sich auf. Glücklicherweise war die Burg eher spärlich bemannt, da das Fürstentum recht klein war.
Der Kern der Truppe, der schließlich auch zu Hertza vordringen sollte, bestand aus Vitaya, Weuss und Palduro. Die anderen neun sorgten letztlich nur für die nötige Ablenkung - und das gelang außerordentlich gut. Mit Rauchbomben und Krawall zogen sie die Aufmerksamkeit der unterbesetzten Wache auf sich, was das Trio nutzte und eine nun unbewachte Mauerpartie mit einer Art Enterhaken zu erklimmen. Im Schutz der Dunkelheit schlichen sie sich ins Schloss. Auf dem Weg zu den Gemächern der Fürstes mussten sie allerdings durch eine der Festhallen, in der allerdings schon fünf Gestalten warteten. Einer davon war Vitaya nur zu gut bekannt. "Sarura.", stellte die Blondine geschockt fest. Sarura war damals, als noch alles gut war, so etwas ähnliches wie ihr Freund.
"Vitaya, du bist also gekommen, um meinen Vater zu töten?", fragte der Fürstensohn empört, woraufhin Vitaya nickte. "Warum in aller Welt?! Bedeutet dir die Gunst meiner Familie in der deine stand, denn gar nichts?" Daraufhin fiel Palduro Vitaya, die vor Lächerlichkeit der Aussage Probleme hatte, eine Antwort zu finden, ins Wort: "Oh ja, Attentäter auf ihre Eltern und ihren Bruder ansetzen, klingt mir überaus großzügig!" Sarura war ernsthaft verwirrt: "Das ist ausgemachter Blödsinn! Ich weiß zwar, dass mein Vater dich - Vitaya - töten wollte, aber ich konnte ihn davon abbringen! Von deiner Familie war nie die Rede, auch wenn es seltsam war, dass sie auf einmal verschwunden war."
Vitaya wusste gerade nicht, ob Sarura lügte, oder ob er tatsächlich unwissend war. "Mir ist es vollkommen egal. Ich kenne die Wahrheit und ich werde deinen Vater zur Rechenschaft ziehen!" Daraufhin fügte Palduro an: "Und jetzt scher dich aus dem Weg, wenn dir an deinem Leben etwas liegt. Mit dieser Frau sollte man nicht scherzen ... und mit mir auch nicht!"
"Ich weiß, wer du bist! Du bist Palduro, dieser schäbige Katzenwandler von der Straße ohne Eltern, der Vitaya verdorben hat!", erklärte der aggressive Mann, der sein Langschwert zog und den Wachen den Angriffsbefehl gab. "Es hilft nichts, wir müssen wohl Blut vergießen!" Weuss schritt ein und nahm sich die vier Wachen vor, während Palduro auf den Fürstensohn losging. "Denk an deine Mission, Vitaya - nimm dir Hertza vor! Ich kümmere mich um deinen ... "Freund". "
Der Blondine fiel es schwer, aber sie ließ ihren Bruder und Palduro alleine, um Hertza noch ergreifen zu können. In ihrem aufgewühlten Zustand, war es vielleicht besser, nicht gegen Sarura zu kämpfen. Aber der Gedanke, ihre zwei Freunde könnten sich gegenseitig töten, gefiel ihr überhaupt nicht. Den musste sie aber abstellen. Fokus bewahren.

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Raisen

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44

Samstag, 6. April 2019, 07:46

"Zugriff auf ein Informationsnetzwerk, mit welchem es dir möglich sein könnte eines Tages eine rührende Wiedervereinigung zweier Brüder zu bewirken. Ein unauschlagbares Angebot für einen kleveren Burschen wie dich, oder?", erklärte der Fremde, während er ein Bild von Dario herbeizauberte. Vada schmunzelte daraufhin leicht. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass bei dem ganzen was gutes für ihn rausspringen könnte. Dann änderte sich der Ton plötzlich. "Du willst also die ganze ungeschönte Wahrheit hören, was Kleiner?" Schlagartig wurde Vada von einer Kraft nach unten gezerrt, die es ihm schwer machte, dagegen anzukämpfen. Der Schwarzhaarige war noch geschwächt und er hatte nicht genug Kraft, um sich gegen die Gravitationsmagie zu wehren, weswegen er auf die Knie ging - und nur haarscharf über der brennenden Wache hing. Vadas Kopf wurde nach unten gedrückt und dann noch weiter, weil der Fremde seinen Fuß auf seinen Hinterkopf stellte. Das Feuer war, wie zu erwarten war, heiß, aber Mara war eine brennende Hölle - das Feuer ihr Leben. Zwischen dem Flackern unter ihm und Darios Höllenfeuer waren Welten und entsprechend war Vada immer noch nicht verängstigt oder gar eingeschüchtert. Stattdessen versuchte er selbst, etwas Feuer zu entzünden, was aber ohne Erfolg war. Doch etwas anderes tat sich bei dem jungen Mann - kleine Partikel lösten sich von seinem Gesicht und fielen hinab, direkt in das Feuer. Seine verbrannten Haare? ...aber...er "spürte" sie alle?

"Die Wahrheit ist, dass du nicht in der Position bist um Forderungen zu stellen. Du bist allein, im Moment schwach und für die Hand nichts anderes als ein Insekt, welches sie genauso gut einfach zertreten könnte. Du willst meinen Namen wissen? Trete dem letzten übrig gebliebenen großen Fisch innerhalb dieses Landes bei und du wirst ihn erfahren. Sieh es doch als eine Art Bonus", meinte der Fremde voller Hohn und nahm schließlich seinen Fuß weg, bevor er etwas zurück ging. Vada richtete sich langsam wieder auf, nachdem die Magie beendet wurde. Zeitgleich, als die Gravitation wieder normal wurde, schossen einige der Partikel, die vorhin in das Feuer gefallen waren, hoch und fielen, wie Schnee, wieder zu Boden. Vada dachte sich nichts weiter, denn hochschießende Asche war normal bei Feuer. Die Flammen erloschen langsam und zurück blieb der fürchterliche Gestank von verbranntem Fleisch. "Dein wirklicher Name ist für mich wertlos", antwortete Vada schmunzelnd und stand auf, "Ich habe gefragt, weil es Anstand ist, sich vorzustellen." Schließlich klopfte sich das ehemalige Mara Mitglied die Aschestückchen, die auf ihm gelandet waren, von seiner Kleidung. Dabei spürte Vada ein komisches Kitzeln überall auf seinem Körper. Dazu war es so, als könnte er sie alle sehen...die kleinen Partikeln, die vom Feuer hochgeschossen wurden und nun hinabgleiteten. "Aber gut, wenn ich dadurch Dario finden kann, dann spricht nichts dagegen, bei euch mitzumachen", lächelte Vada schlussendlich.


@Tobi:

Die Gruppe wurde in Jonis Vernal in das Industrieviertel gebracht, wo überraschend wenig los war. Sind die ganzen Arbeiter schon weg, weil das Fest anstand? Sie betraten eine Fabrikhalle, in der wiederum etwas mehr Leute waren. Die Schwingen wurden in den Keller der Halle gebracht, wo der Leiter der SH-Basis auf sie wartete. Doch statt einem großen Gespräch wurde ihnen nur kurz mitgeteilt, dass die zwei neuen Mitglieder der Schwingen auf der anderen Seite einer schmucklosen Holztür warteten. Amen seufzte. Was das wohl für zwei Typen waren?

@all:

45

Samstag, 6. April 2019, 12:53

So schade, dieser Vada zeigte nichtmal ein Anzeichen von Ärger oder Wut. War er sowas einfach schon gewöhnt oder hat der Junge seine Emotionen verloren, als er von seinem Bruder enttäuscht und weggeschmissen wurde? Was auch immer, denn das und auch ob ihn jetzt sein Name interessiert oder nicht konnte ihm im Prinzip egal sein. "Anstand? Achja, da gab es ja mal was! Was solls.", erwiderte Braig zuvor so nebenbei, ehe er gleich fortfuhr. Das wichtigste war, dass das Ex-Mara-Mitglied überzeugt werden konnte. "Dann komm mal mit. Bis unsere neuen Freunde eintreffen wirds wahrscheinlich noch ein bisschen dauern, aber bis dahin können wir erstmal die Formalitäten für dich erledigen."

Und so leitete der Spezialagent den neuesten Rekruten der Schwarzen Hand zu ihrem Hauptquartier im Industriebereich der Stadt. Hier wurde Vada mit dem wichtigsten vertraut gemacht, auch was die Dunklen Schwingen angeht, wenn auch nur über einen nach dem Lesen via Symbol selbst entzündenden Brief.
Den beiden Schwarze Hand-Mitgliedern war es dabei frei innerhalb der Stadt noch Dinge zu erledigen, sollten aber zu festgelegten Zeiten sich melden, für den Fall dass die Nachricht über die baldige Ankunft ihrer "Gäste" eintreffen sollten und sie dann vor Ort warten sollen.

@Raisen
_____

Siakin kapselte sich von der Gruppe ab, als diese offenbar ihrem Ziel näher kamen. Mit Rhord sprach er zuvor aber noch einen Treffpunkt bei einer nahegelegenen Bar ab, wo er auf ihn und wer auch immer später mitkommen wollen würde wartete.

Innerhalb der Basis der Schwarzen Hand in Jonis Vernal begrüßte sie bereits der Leiter dieser Einrichtung. Ein auch für Lauriam bekanntes Gesicht, denn dieser Mann hatte ein paar Jahre nach seinem Beitritt des Syndikats hier angefangen, zu einer Zeit, wo er noch nur hier und im näheren Umfeld arbeitete.

Da der Moment für ihn eh schon so nah war fragte er auch gar nicht mal wer, bei wem es sich um das Mitglied handelte, das schon länger dabei war. Er näherte sich also mit den anderen der Holztür, welche der Kampfmagier dann auch öffnete. Und in dem Moment, wo er sah wer einer von den beiden im Raum war, wollte er am liebsten die Tür gleich wieder schließen.

"Lauriam, mein liebster Kollege! Lang nicht mehr gesehen, was?", begrüßte als allererstes Braig Lauriam im speziellen in einem übertrieben fröhlichen Tonfall und kam der Gruppe, die nun wohl durch die Tür gehen würden, etwas entgegen. "Und dies sind also deine neuen Freunde? Die Beschreibungen klangen schon recht bunt, aber...", kommentierte er den Rest der Eintretenen, ehe ihm was auffiel. "Warte, fehlt da nicht jemand?" Ob dieser Seamus-Dämon in diese Basen mitdurfte war ihm nicht bekannt, aber eines der weiblichen Mitglieder fehlte.

"Glaub ja nicht, dass ich die letzten Male schon vergessen habe.", antwortete Lauriam mit einem leicht aggressivem Tonfall. "Du-", wollte er bereits fortfahren, ehe ihm sein gegenüber ins Wort fiel. "Hey, hey bevor wir zu diesen kleinen unwichtigen Details übergehen gib mir doch mal ein bisschen Zeit mich vorzustellen! So viel Anstand sollte schon sein, findest du nicht?", entgegnete er seinem gleichrangigen Kollegen in einer tadelnden, aber auch leicht spöttischen Art, worauf Lauriam nicht gerade erfreut blickte, denn er wusste genau, wie viel die Bedeutung dieses Wortes für ihn bedeutete. Vada hatte er zu diesem Zeitpunkt schon längst seinen Namen gesagt. Oder eher das, was er darüber zu erzählen hatte. "Mein Name ist Braig und ich bin wie unser kaltherziger Gruppenleiter hier ein Spezialagent."
Nun wendete sich der Mann aber wieder seinem offenbar nun vorgesetzten Arbeitskollegen zu.
"Wie leicht sich die Dinge ändern können. Zuerst dein Prüfer und jetzt unter deiner Leitung arbeiten. Aber hey, vergiss doch einfach die alten Zeiten, ich habe mich gebessert."
"Das glaube ich dir erst, wenn ich es sehe.", entgegnete er Braig, ehe er sich dem anderen Anwesenden zuwendete und diesen auch ansprach: "Mein Name ist Lauriam Ocyta und ich bin der Anführer der Dunklen Schwingen. Und du bist ein ehemaliges Mara-Mitglied, wie ich gehört habe?"

Während Lauriam sich vorstellte wendete sich der neuestes Spezialagent der Gruppe dem Rest zu. Dabei war ein kurzes Funkeln in seinen Augen zu sehen.
"Dann seid wohl ihr dran beim vorstellen. Erwähnt dann ruhig auch mal zu wem die neuen Geisterdamen gehören."
Dass auch die beiden Dämonengeister von Cassius dabeistanden war ein zuerst überraschender Anblick für den Schützen, als dieser kurz mit dersleben Magie, die auch Lauriam ab und an einsetzte, in die Geisterwelt blickte. Aber die beiden kannte er bereits vom Aussehen her.

In der Geisterwelt war die entnervte Stimmung bereit von Siraddas und Aellas Gesicht abzulesen. "Er kann sowie Lauriam in die Geisterwelt sehen.", erläuterte Siradda nochmal Nina, Nyx und Dianne, falls sie mit dem Konzept noch nicht vertraut sind. "Was sich der Hohe Rat und Cassius dabei wohl gedacht haben?", fragte sich derweil die Winddämonin laut, wobei sie sich schon die Antwort denken konnte. Er liefert leider immer gute Ergebnisse ab, da ist das persönliche Verhältnis zwischen Lauriam und Braig und weitere Probleme, die wegen ihm auftreten können ein leider eher unwichtigeres Detail für die...

@Raisen @Night Zap @Soren @Pseudo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (6. April 2019, 14:54)


Raisen

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46

Samstag, 6. April 2019, 13:32

Vada wurde zur Basis der Schwarzen Hand in Jonis Vernal gebraucht, wo ihm erstmal das wichtigste mitgeteilt wurde. Regeln, Rangordnung und sonst allerlei. Es war nicht groß anders, als bei ihnen in Mara, was Vada erwartet hatte. Schließlich stellte sich der Fremde auch mit seinem richtigen Namen vor - Braig. Damit war alles fürs erste erledigt und Vada konnte sich frei in der Stadt bewegen, wodurch es ihm endlich möglich war, sich neue Kleider zu besorgen, denn seine waren teilweise verbrannt. Die nächsten beiden Tage verbrachte er schließlich damit, sich näher mit seinem "Zustand" zu beschäftigen und was er dabei entdeckte war...extrem. Nach einiger Zeit war es dann soweit, um die Dunklen Schwingen - seine "Arbeitsgruppe" - kennen zu lernen. Er wartete zusammen mit Braig in einem Raum im Keller der Basis auf deren eintreffen.

Die Tür öffnete sich und dahinter warteten zwei Gestalten: Ein Mann mit dunklen Haaren, braunen Augen und einigen Narben im Gesicht. Dazu hatte er einen Bogen auf dem Rücken geschnallt. Doch die wahre Überraschung war die andere Person, der ohne Zweifel ein Angeborener war: Er war ein kleinerer Mann mit blauer Haut, spitzen Ohren und roten Augen. Seine Kleidung war sehr edel - blaues Oberteil, Handschuhe, eine dunkle Hose und schwarz-blaue Stiefel. Er sah aus wie ein Adliger. Der Mann mit dem Narben schoss aus dem Raum und begrüßte als erstes lautstark Lauriam, was sogleich die Frage beantwortete, welcher davon das Schwarze Hand Mitglied war. Er stellte sich als Braig vor und seiner Interaktion mit Lauriam zu Folge waren die beiden nicht gut aufeinander zu sprechen...Amen hielt sich im Hintergrund und beobachtete. Wer weiß, ob man den beiden Neuen überhaupt trauen konnte.

"Mein Name ist Lauriam Ocyta und ich bin der Anführer der Dunklen Schwingen. Und du bist ein ehemaliges Mara-Mitglied, wie ich gehört habe?", stellte sich der Dunkelhaarige vor. Das war also "Lauriam" - der Echte. Vada schmunzelte leicht und reichte ihm die Hand, "Vada Gérra, freut mich, dich kennen zu lernen und dass wenigstens einer der Spezialagenten etwas Anstand besitzt."

Braig hingegen wandte sich inzwischen den anderen Schwingen vor. "Ich bin Amen", war das einzige, das der Weißhaarige sagte. Etwas an dem Typ war falsch, das merkte der Junge sofort, denn sein Gefühl schlug stärker an als bei Lauriam.

@Tobi: @all

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raisen« (6. April 2019, 13:34)


47

Samstag, 6. April 2019, 14:00

Lauriam drängte die Gruppe darauf dass sie hier nicht alleine für das Fest da sein würden und immer noch ihrer Aufgabe nachkommen müssten. Er schien, wie auch bereits beim Treffen mit Cassius oder nach dem Öffnen des Briefes nicht gerade begeistert von dem gesagten zu sein also wird Ihn irgendetwas daran stören. Noire würde bald feststellen warum, als sie sich vom Festlichen Bereich in den Industriebereich niederließen und wie auch in ihrem Zwischenstopp ein Industriegebäude betraten, in den Keller geführt wurden und von einem Mitglied der Hand "Begrüßt" wurden. Der verwies nur auf eine weitere Türe, in der die zwei Neuzugänge warten würden. Etwas störte Noire jetzt schon da Lauriam unnötig angespannt wirkte und gab den beiden Geistern die Info dass sie aufmerksam bleiben sollen. Beide positionierten sich hinter Noire - Nyx zu ihrer Linken und Diana zu ihrer Rechten. Und die Befürchtung, dass das ganze irgendein Omen sein musste wurde bestätigt als die Stimmung sich drehte. Durch die Türe eingetreten wurde Lauriam von einem Mann 'herzallerliebst' begrüßt, der diese Freundlichkeit deutlich nicht teilte, aber den Grund dazu nicht äußern konnte. Besagte Person nannte sich Braig und redete dermaßen geschwollen und falsch dass Noire am Liebsten weggehört hätte. Da es sich hier aber um jemand handelt der mit der Hand in Verbindung stand konnte Sie sich keinen direkten Widerstand leisten also schluckte sie ihren Ekel herunter.

Im Gegensatz dazu war die andere Person deutlich umgänglicher, als sich dieser nach Lauriam’s Vorstellung ebenfalls freundlich vorstellte - es war aber zu bedenken dass diese Person dennoch etwas "Dreck am Stecken" haben musste, sonst würde diese nicht mit der Hand oder mit "Mara" agiert haben - das war etwas was Noire nicht erfragt hatte, aber schon ein gewisses Interesse in Ihr auslöste. Was dann von "Braig" kam war etwas, was sie mit ihrem Gesicht zwar missbilligend zeigte, aber seiner "höflichen Bitte" nachkam. "Mein Name ist Noire, zu meiner Linken Nyx, zu meiner Rechten Diana." - dabei ließ sieh ihre Arme halbverschränkt - hielt beide Ellenbogen jeweils mit ihren Handflächen als sie beide betrachtete. Sollte Vada ebenfalls die Hände reichen wollen, würde Sie es bei Ihm nicht ablehnen - auch wenn Sie sich damit für das Aufspüren durch Thermomantie offen legte. Das war aber schon vorbei als sie mit Lauriam in Kontakt kam.

@All:

Night Zap

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48

Samstag, 6. April 2019, 14:18

Und hinter dieser Tür fanden sie wie angekündigt zwei Personen. Der eine sah aus, wie man sich einen Gangster vorstellte: Vernarbt und eindeutig gezeichnet vom kriminellen Leben. Dies war im starken Kontrast zum adrett gekleideten Lauriam. Die beiden schienen sich auch zu kennen, und zu hassen, so übermäßig freundlich, wie der Mann namens Braig sich gab, und so giftig, wie Lauriam antwortete.
Der andere Neuling hätte sich nicht mehr von Braig unterscheiden können. Nicht nur war er gut genug gekleidet, dass er in anderen Umständen schon als Mitglied des Adels hätte durchgehen können. Aber viel markanter war etwas anderes: Seine bläulich-lilane Haut, seine spitzen Ohren und seine stechenden roten Augen. Keine Frage, dieser junge Mann war ein Angeborener. Außerdem hatte er Feuer, nicht jeder würde es einfach so wagen, einen solchen Kommentar auf Kosten eines Vorgesetzten wie Braig zu machen. Korina gefiel dies.

"Ich bin Korina Grausee. Ehemals bekannt als der Rabenteufel." stellte sie sich also vor. "Und sie ist Nina."
"Schön, dich kennen zu lernen!" sagte Nina, die sich plötzlich materialisiert hatte. Ihr Blick war dabei komplett auf Vada gerichtet. Braig schien sie zu ignorieren. "Du bist wohl ein Angeborener, was? Echt cool!"

Dashret und Kemet blieben in der Geisterwelt. Sie nannten Braig von dort aus ihre Namen.
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@Raisen: @Tobi:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Night Zap« (6. April 2019, 14:24)


49

Samstag, 6. April 2019, 14:23

Endlich trafen sie auf die neuen Mitglieder. Es waren zwei Männer, einer war ein Spezialagent der Schwarzen Hand und hieß Braig. Der andere war sehr hochgestochen gekleidet und stellte sich sehr förmlich vor. Uff Anstand. Schließlich galt es auch, sich selbst vorzustellen und nach Braig auch alle Geisterdamen im Raum. Nur woher sollte der Affenmensch wissen, ob Iria im Raum war?
"Brandon.", stellte sich Brandon kurz und knapp vor mit verschränkten Armen - da er so seine Entzugserscheinungen wie etwa das Zittern am besten verstecken konnte. "Ich kann leider selbst nicht in die Geisterwelt sehen, aber ..." VERDAMMT. Er wusste ja nicht mal wie Iria aussah. "Also der Geist namens Iria gehört zu mir - falls sie denn überhaupt da ist."
(Sie ist anwesend).

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50

Samstag, 6. April 2019, 15:36

"Rhord. Ihr solltet vielleicht noch wissen, dass ich ein Dämon bin.", stellte sich nun auch der Dämon als letzter vor und zeigte sich auch wenig bereit diesem Mann auch nur ein Wort mehr als notwendig zu sagen. Jedoch war da auch noch dieser andere Neue, einer mit einer merkwürdigen Hautfarbe und Augen. Das sah extremer aus, als bei jedem Dämon in Menschengestalt. "Du siehst etwas... anders aus. Bist du krank oder was ist mit dir passiert? Unsere einzige Heilerin ist leider desertiert, in dem Fall können wir dir da leider wenig helfen."
Rhord hatte zwar auch schon mit Amen oder diesem Drachentyp getroffen, aber er kam nicht auf die Idee, dass der Junge auch einer sein könnte.

Die Vorstellungen auf Braigs Seite waren alle recht bescheiden, während sie mit Vada aufmerksamer umgingen. Gut so, dachte sich Lauriam, da die anderen wohl bereits anfingen zu verstehen, was für eine Art Mann dieser Neuling in der Gruppe ist. Vada Gérra war der Name des neuen Rekruten. Aus seinen Worten ließ sich erkennen, dass dieser bereits etwas vertrauter mit dem anderen Spezialagenten im Raum war.
"Es ist auch schön zu sehen, dass wir nur mit einem von seiner Sorte klar kommen werden müssen.", entgegnete er ihm und reichte Vada seine Hand. Vada schien vom Aussehen her ein Angeborener zu sein, aber vom Aussehen her alleine ließ sich noch nicht erkennen was dieser so kann. Das aufklären über seinen Zustand überließ er aber mal lieber ihm.

Braig dagegen, der keine andere Reaktion auf ihn erwartet hatte, war im ersten Moment überrascht zu hören, dass jemand es tatsächlich gewagt hat abzuhauen. Aber dies war nun fürs erste Nebensache. Die Tatsache, dass sich ein Dämon bei den Dunklen Schwingen war ihm dagegen schon eher bekannt, ließ das aber erstmal unkommentiert.
"Hey, nicht so schüchtern. Ich beiße schon nicht.", ging er auf die Vorstellungen ein, ehe er sich nochmal die mittlerweile im Raum verteilte Truppe anschaute, sowie nochmal in die Geisterwelt blickte. "Oh, stimmt, da habe ich jemanden glatt übersehen. Ist übrigens auch nett euch beide wiederzusehen, Aella, Siradda.", sagte er mit einem gefeixten Lächeln in die Richtung der beiden Dämonengeister, die sich darauf nur angewidert ein paar Schritte von ihm entfernten.

"Ich seh schon, die Freude ist wohl ganz meinerseits.", fuhr er fort, diesmal aber mehr denen entgegen, die in derselben Welt standen wie er. "Aber das muss ja nicht so bleiben! Was haltet ihr davon, wenn ich euch alle zum Essen einlade? Immerhin, die Fahrt hierher muss nahrungstechnisch ziemlich einseitig gewesen sein und es wäre die perfekte Gelegenheit, um uns alle etwas besser kennen zu lernen! Ich kenne da sogar ein gutes Restaurant!"

Lauriam wandte sich mit seinem Kopf in Richtung Braig, als dieser dies gehört hatte, mit einem sehr misstrauischen Blick. Er lädt sie ein? Hat dieser Typ irgendwas vor oder konnte ihn der Hohe Rat oder sogar Cassius endlich eintrichtern wie wichtig ein gesundes Verhältnis in solchen Gruppen sein kann. Der Kampfmagier hoffte instständig, dass es zweiteres war. So eine Einladung war etwas höchst ungewöhnliches vom Bogenschützen.

Aufgrund seiner derzeit spärlichen Geldsituation, die sich erst nach dem Auftrag wieder bessern würde, war Rhord nicht wirklich in der Position so ein Angebot auszuschlagen:
"Nun... gerne... Meinerseits zumindest! Könnte ich denn jemanden mitnehmen, der noch auf mich wartet?"
Er konnte ja nicht einfach Siakin in dieser Bar sitzen lassen! Braig nickte dieser Frage zustimmend zu. War der erste Eindruck vielleicht ein Falscher? Der Dämon war ziemlich verwirrt von dem ganzen.

@all:

51

Samstag, 6. April 2019, 15:59

Noire’s Eindruck von Ihm, nachdem sich alle Braig gegenüber vorgestellt hatten bestätigte sich. Es war ein Ekelpaket. Nyx kommentierte seine seltsamste Art, wie er die beiden Dämonengeschwister ansprach und die sich von Ihm weiter entfernten gedanklich auf eine nicht sehr feine Art, während auch Diana ihren Missmut zur Geltung brachte. *"Klingt nach der Sorte Mann der in der Taverne unlautere Mittel nutzen würde um unlautere Dinge zu tun die andere nicht wollen. Schade dass die Sorte Mann noch nicht ausgestorben ist.* - Noire stimmte dem nur zu gerne zu, konnte dies nur kaum wortwörtlich aussprechen. Dass Sie den Gesprächskontakt mit diesem Braig auf ein Minimum halten möchte war Ihr jedenfalls bereits seit Anbeginn des Gesprächs bewusst, was der Situation einer "Einladung" nicht gerade zugutekam. Sie blickte in die Runde, bevor Sie Lauriam bewusst anblickte. "Deine Entscheidung Boss." Sie wollte die Einladung am liebsten Ablehnen und sich mit Korina auf das Fest verziehen um sich von Ihr auch in die Traditionen dieser Stadt und deren Sitten einweihen zu lassen, so wie Sie es in ihrem Zwischenstopp besprochen hatten, aber sie wusste dass Lauriam wohl jede noch so kleine, delikate Unterstützung gerade brauchen würde um die Stimmung in der bisherigen Gruppe so gut wie möglich zu halten. Denn mit den zwei Neuankömmlingen und Vitaya‘s Verschwinden, welche wohl das gleiche Schicksal wie damals Juna nun ereilen würde, möchte sie schon gerne die lockere Atmosphäre beibehalten mit den Personen, denen Sie so viel zu verdanken hatte.

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Samstag, 6. April 2019, 16:18

"Es ist auch schön zu sehen, dass wir nur mit einem von seiner Sorte klar kommen werden müssen", entgegnete Lauriam, der wohl verstanden hatte, worauf Vada hinauswollte, was diesem wiederum ein Schmunzeln entlockte. Eigentlich wollte der Angeborene noch den anderen Hand geben, um sich besser vorzustellen, aber das wurde schnell unterbrochen, als sich vor ihm ein groteskes Wesen mit Flügeln und einem Feldermaus-ähnlichen Aussehen materialisierte. Ein Geist? Vada wusste über Geister bescheid, aber das war eher oberflächliches Wissen. Das Wichtigste eben...wie zum Beispiel, dass sie sich für kurze Zeit in der Menschenwelt zeigen können. "Schön, dich kennen zu lernen!", sagte sie, "Du bist wohl ein Angeborener, was? Echt cool!" Magie war etwas einzigartiges, das sich oft nicht erklären lässt - so hatte er auch keine Erklärung, warum er nun ein Angeborener war und warum sich sein Aussehen so drastisch verändert hatte. Vada konnte nur Vermutungen anstellen und die wahrscheinlichste in seinen Augen war, dass die Magie, die aufgebracht wurde, um die Versammlungshalle der Mara in die Luft zu sprengen, ihn zu einem Angeborenen verwandelt hatte. In der kurzen Zeit zwischen seinem ersten Treffen mit Braig und dem jetzigen Treffen mit den Schwingen konnte Vada zumindest herausfinden, was seine Fähigkeit war, aber es war verwirrend und zugleich extrem. Er hat noch keine Ahnung, wie er das effektiv in einem Kampf einsetzen sollte, aber zum Glück blieb ihm noch seine Nahkampfkünste, womit er sich verteidigen konnte. "In der Tat, ich bin ein Angeborener, Nina", bestätigte Vada und beantwortete damit auch gleich Rhords Frage. Daraufhin ging er auf Braigs Angebot ein, "Ich wäre nicht abgeneigt von gutem Essen und ebenso möchte ich meine neuen Arbeitskollegen besser kennen lernen und euch mehr von mir erzählen." Der Dunkelhaarige schlug die Hände zusammen und wartete auf die Reaktionen der anderen. Vada war ein Verbrecher und Mörder, wie wohl alle hier, aber keinesfalls respektlos oder ohne Benehmen.

@Tobi: @Night Zap: @all:

"Ich schließe mich hier Noire an...Boss", sprach Amen, der auch nicht besonders begeistert davon war, aber es musste wohl sein. Mehr über Braig und Vada zu erfahren war eine Notwendigkeit und keine Entscheidung. Es wäre unklug, wenn sie nicht wissen, mit welchen Charakteren sie es zu tun haben...und zu was sie fähig sind. Das letzte was sie brauchen könnten, wäre ein Messer im Rücken von einer wild gewordenen Ratte. Sei es Braig oder Vada, denn auch letzterer war kein Unschuldslamm, das sollte klar sein.

@Tobi:

Während die Geister, die die anderen begleiteten, allesamt mit in das Innere der SH-Basis gegangen sind, blieben die, die gerade bei Amen waren, draußen und beobachteten alles oder redeten mit den Geistern, die gerade in der Stadt unterwegs waren. Zwei hingegen hatten es sich auf einem Stahlgerüst bequem gemacht und starrten auf die Industriefläche und Fabrikshalle hinab.
"Am liebsten würde ich-" "Bleib ruhig, auszurasten bringt nur alle in Gefahr."

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53

Samstag, 6. April 2019, 16:28

Nun, da die Namen ausgetauscht worden waren, wollte Braig seine neuen Teamkollegen zum Essen einladen. Korina war dem nicht abgeneigt, denn die Kutschen hatten noch kargere Rationen parat gehabt als die Schiffe, aber eine Einladung von einem Gangster, der sogar von anderen Verbrechern verabscheut wurde, klang nicht gerade rosig. Aber es war wohl besser, eine gute Miene zum bösen Spiel aufzusetzen. Besonders, da erst vor kurzem Vitaya desertiert war und Lauriam deshalb im Moment nicht sehr gut darauf zu sprechen war, die Vorschläge eines SH-Mitglieds abzulehnen, auch wenn dieser Vorschlag von einem Rivalen kam. "Bin auch dabei." sagte Korina also.
_________________
@Tobi:

54

Samstag, 6. April 2019, 17:20

"Ich seh schon, die Freude ist wohl ganz meinerseits. Aber das muss ja nicht so bleiben! Was haltet ihr davon, wenn ich euch alle zum Essen einlade? Immerhin, die Fahrt hierher muss nahrungstechnisch ziemlich einseitig gewesen sein und es wäre die perfekte Gelegenheit, um uns alle etwas besser kennen zu lernen! Ich kenne da sogar ein gutes Restaurant!", schlug der Spezialagent vor. Brandon hatte auch gemerkt, dass er nicht unbedingt den besten ersten Eindruck hinterlassen hatte. "Finde ich klasse, mein Magen knurrt ohne Ende!", antwortete Brandon ungewohnt freundlich. Der ehemalige Fürst konnte sehr gut nachvollziehen, wie es war, direkt so ein Standing zu haben, wie Braig es hatte. Dem wollte Brandon jetzt aber freundlich begegnen. Er wollte ohnehin netter und ehrenhafter werden. Weiterhin hatte er wirklich grausamen Hunger - nicht nur wegen der schlechten Rationen, sondern auch, weil er viel von seinem Essen wieder erbrochen hatte aufgrund der Entzugserscheinungen. Er hoffte nur, dass weder Braig noch Vada - vom letzteren ging er da ohnehin nicht aus, mit ihm einen Trinken wollten. Er müsste da dann resolut bleiben, auch wenn es vielleicht unhöflich wäre.
Lauriam und Braig waren recht unterschiedlich. Noch wusste er nicht, was er von denen halten sollte, aber Lauriam war Brandon in letzter Zeit etwas sympathischer geworden, nachdem er erfahren hatte, was er für den Affenmenschen getan hat, als er betrunken und suizidal war. Vielleicht stand da aber auch nur Kalkül dahinter, da er solche Arbeitskraft nicht verschwendet wissen wollte.

Ich bin nur ein großer Träumer
Doch ich weiß es kommt der Tag
Und irgendwann werden dann
Meine Träume wahr

55

Samstag, 6. April 2019, 18:33

Einige gingen auf die Einladung ohne Umwege an. Nur zwei von ihnen schienen die Hoffnung zu haben sich da irgendwie rauswinden zu können und machten es von der Entscheidung ihres Bosses abhängig.

"Ja, Boss, was hälst du denn davon?", fragte Braig den einzigen, der noch gar nichts dazu gesagt hatte, wobei er das Boss nochmal betonte.
Lauriam gefiel das alles ganz und gar nicht. Aber er wusste: So sehr er auch nein sagen wollte, eine Gelegenheit, wo sie alle die Neuen besser kennen lernen konnte auszuschlagen, war nichts was er als Anführer der Gruppe tun sollte. Er trat an den Bogenschützen heran, bis er direkt vor ihm stand und schaute ihm direkt ins Gesicht. "In Ordnung. Aber damit das klar ist, ich werde dich niemanden aufhalten lassen, der gehen möchte, sollte sich herausstellen, dass du mal wieder nur deinen Spaß haben wolltest.", sprach er ihm mit todernster Miene ins Gesicht, laut genug, sodass der Rest es hören konnte. "Klaro, Boss!", lächelte der Spezialagent zurück, ehe er sich aus dem Raum heraus begab, blieb im Türrahmen aber nochmal stehen und blickte zurück: "Ich warte dann schonmal draußen."
Wenige Momente später war eines der neuen Mitglieder Dunklen Schwingen bereits wieder weg.

Diesen Moment nutzte Lauriam dann auch, um Noire über etwas zu informieren: "Derjenige, über den ich dir auf Iridae erzählte, als du nach Wegen suchtest um besser zu werden. Er ist dieser Bogenschütze. Erinnerst du dich?"
Er konnte nicht entscheiden, was sie mit dieser Information anfangen wollen würde. Aber es war etwas, was sie seiner Meinung nach wissen sollte.
"Wir sollten wohl besser aber mal anfangen ihm zu folgen.", sprach er zu dem Rest, von dem sich aber wieder einmal Rhord zuerst trennte. "Ich hole dann schonmal Siakin! Wartet draußen kurz in der Nähe, okay?"

Der Dämon lief raus, um die anderen nicht lange warten zu lassen. Hinter der Tür, die wieder ins Freihe führte, sah er nur noch kurz Braig, der auf die anderen zu warten schien, welchen er auch kurz informierte. Wenige Minuten später würde er mit dem anderen Dämon im Schlepptau ankommen, damit es auch los gehen kann.

Braig indessen hatte nichts anderes zu tun als sich umzusehen. Und da einfach nur das ihm zu langweilig war schaute er auch das eine oder andere Mal in die Geisterwelt. Einen Blick in eine bestimmte Richtung später war die Langeweile auch bereits wieder wegen einer weiteren Überlegung entschwunden.

_____

Die anderen folgten schon bald und Braig, welcher sich ab und an auch nochmal umschaute, führte die Gruppe raus aus dem Industriegebiet und wieder rein in den belebteren Teil der Stadt. Ziel war ein Restaurant in einem gehobeneren Viertel, das "Zum Hasenbau". Woher der Name kam wurde mit einem Blick auf die Karte schnell klar, denn dieses Restaurant bot viele Gerichte, die diese hopelnden Tiere in zubereiteter Form beinhalteten. Daneben gab es aber auch viele normale Gerichte für diejenigen, die lieber etwas anderes wollen. "Da wären wir. Ein Geheimtipp neben all diesen Fressbuden, die fast alle dasselbe mit nur leichten Variationen anbieten."
Innen drin bestellte der Spezialagent sogleich einen großen Tisch, an dem alle Platz hatten. Braig saß sich an einem der Plätze an der schmalen Seite des Tisches* wovon aus er alle auf einen Schlag im Blick hätte. Lauriam nahm einen Platz nahe seines verhassten Kollegen, nur um in einer guten Position zu sitzen, um sich schnell einmischen zu können. Als sich Rhord, Siakin als auch der Rest irgendwo hingepflanzt hatten kam auch schon der Kellner mit der Karte und gab dabei auch ein paar Empfehlungen, als Braig nachfragte - für die anderen versteht sich, worauf dieser sich, wie hätte es anders sein können, auf einige der Hasengerichte beschränkte, deren Spezialität.

@all

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Raisen

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56

Sonntag, 7. April 2019, 20:23

Der Blick von Braig traf die zwei Geister, die auf dem Stahlgerüst saßen und auf die Fabrikhalle hinabblickten. War es Zufall, dass er in die Richtung sah oder konnte er in die Geisterwelt blicken? "Er sieht uns", meinte Sophia und richtete sich ihren Schal zurecht, der vom Wind etwas verrutscht war. "Dreckige Ratten der Hand", schimpfte hingegen Seia, die daneben saß und der es natürlich auch nicht entgangen war, dass dieser Typ hochgesehen hat. "Deine Zeit wird kommen", antwortete Sophia darauf und die zwei Geister folgten den anderen, die nun unterwegs zu einem Gasthaus waren, mit einem gewissen Abstand.

Amen und Vada folgten Braig, der sie in das gehobenere Viertel führte. Dort erreichten sie ein Gasthaus, das auf den Namen "Zum Hasenbau" hörte, was für sich schon außergewöhnlicher Name war, aber zumindest war sofort klar, welche Gerichte serviert werden. Amen machte es sich am Anfang des Tisches bequemt, während Vada sich gegenüber von Braig setzte, am anderen Ende des langen Tisches. Die Hasengerichte klangen allesamt ziemlich gut, aber es war verdammt teuer. Verdiente Braig etwa so gut, dass er das alles einfach so zahlen konnte?

" 'Zum Hasenbau' ", lachte Sophia und schlug ihrer Kollegin auf den Rücken. "Da müssen wir rein!", sie nahm Seia an der Hand und zog sie regelrecht in das Gasthaus. "Ganz witzig", seufzte Seia und betrat widerwillig das Gebäude.


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57

Sonntag, 7. April 2019, 20:48

Lauriam hatte sein Missfallen mehr als nur deutlich "Braig" gegenüber geäußert und auch dass er "Sie" - also die Schwingen - nicht aufhalten wird wenn sie sich dann selbst verflüchtigen wollten. Also ging leider kein Weg dran vorbei als dessen "Einladung" zu folgen, entsprechend 'motiviert' begab sich Noire dann nach draußen, während Nyx Braig genau im Auge behielt und Diana sich eher um das Umfeld kümmerte. Lauriam ging vorher jedoch noch auf Noire zu und erzählte Ihr dass es sich bei dieser Person um die Person handelt, die mit dem Bogen als Waffe agiert - Es gab das Gespräch in dem Noire ihre "Grenze" mit dem Bogen erläuterte und Lauriam einen "Kollegen" aufführte der diese Grenze überwunden hatte. Doch wenn sie die Wahl zwischen Braigs Hilfe und der Partnerschaft mit Diana hätte, war die Entscheidung keine Überlegung wert - Es gab nur Dianas Weg und kein anderer würde diese Entscheidung ins Wanken bringen. Das brachte Noire jedoch zum Grübeln - wenn er ein guter Bogenschütze ist, müsste Sie sich vorsehen nicht 'zufällig von einem Querschläger' erwischt zu werden.

Ihre Laune war entsprechend stoisch widerspiegelnd neutral, tatsächlich aber genervt. Sobald Rhord seinen Partner aufgesammelt hatte wanderten die Schwingen zurück ins gehobene Viertel zu einem Restaurant "Zum Hasenbau" und dort von einer entsprechend dem Namen passenden Speisekarte - als auch passender Preise für das Viertel - begrüßt zu werden. Noire selbst hat sich weit weg von Braig gesetzt - entgegen Lauriam der sich direkt in seine Nähe hingesetzt hatte, wohl als Vorsichtsmaßnahme. Hase war ein Wild was Sie schön öfters mal erjagen konnte und war auch wirklich vorzüglich im Geschmack, nur machte Ihr ihre kleine Reisekasse unter Berücksichtigung des Festes einen Strich durch die Rechnung groß zu schlemmen - Sie war jedoch auch sehr moderat was Ihre Essensweisen anging - außer es sind besondere Momente wo Sie diese sehr schnell ablegen kann - was hier aber nicht der Fall sein wird. Und da diese "Einladung" sicherlich nicht eine "Preisliche Einladung" umfasste bestellt Sie sich eine der Suppen die an ihrem Lokalmotto entsprechend ausgerichtet war. Auch einfache Gerichte können entzücken wenn Sie gut zubereitet wurden.

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58

Sonntag, 7. April 2019, 21:34

Braig führte sie in ein Lokal, das nach seinem Hauptgericht benannt war, dem Hasen. Korina wurde neugierig, als sie das Angebot sah. Hase war ein neben wildem Hammel und Reh eine der häufigsten Fleischsorten der ailfennaischen Küche, aber zuhause hatte es das nie oft gegeben, weil ihre Mutter Hasenfleisch verabscheut und folglich nie damit gekocht hatte. Jetzt war es also endlich mal Korinas Chance, das zu probieren.
Die Bestellung war schnell erledigt. Jetzt ging es erst mal darum, die beiden Neuzugänge kennen zu lernen und vielleicht abzuschätzen, warum Cassius sie ihnen zugeordnet hatte. Braig war ein alteingesessener Agent wie Lauriam, vielleicht sollte also die Gruppe überwachen. Schließlich wussten inzwischen eine ganze Menge außenstehende von den Plänen der SH, zum Beispiel die ganzen Geister oder Séamus. Bei Vada konnte Korina noch keine Vermutung anstellen. Er war ihnen genau wie Vitaya erst nach der Formung der Gruppe zugeteilt worden. Mehr Kampfstärke, falls die Schwingen von ihren persönlichen Feinden angegriffen wurden?
"So, was führt euch denn zu unserer illustren Gruppe?" fragte Korina frei heraus. Zu viel konnten sie wohl nicht sagen, sie waren ja in der Öffentlichkeit, aber es sollte trotzdem ein paar hilfreiche Infos geben.

Sehnsüchtig starrte Nina auf die Speisekarte, die neben der Eingangstür des Restaurants hang. Sie würde hier zu gerne auch etwas essen, aber nach dem, was beim letzten Geistermahl mit Aella und Siradda geschehen war, klang das nicht nach einer guten Idee. Zum Glück wurde sie von zwei Geistern abgelenkt, die ganz unterschiedliche Meinungen über das Lokal zu haben schienen. "Was ist denn los? Schlechte Erfahrungen mit Hase, so wie Noire mit ihren Pfannkuchen?" fragte die Dämonin Seia. Und dann richtete sie ihre Augen ein wenig nach oben. Oh. Das war natürlich eine Erklärung.
_________________
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59

Sonntag, 7. April 2019, 21:45

Die Truppe fand sich im Gasthaus "Zum Hasenbau" ein. Brandon nahm irgendeinen freien Platz. Es kümmerte ihn nicht, wer neben ihm saß. Nachdem Braig erklärte, wie besonders der Laden war, eröffnete Korina den Smalltalk mit der naheliegendsten Frage: "So, was führt euch denn zu unserer illustren Gruppe?" Brandon bestellte sich derweil einen Hasenbraten und als Getränk lediglich ein Wasser. Dabei fühlte sich der Affenmensch wieder wie ein Kind, aber er wollte seinen Schwur ernstnehmen. Möglichst unauffällig nahm er sein Getränk entgegen. Wie sehr kann man sich schämen, etwas nicht Alkoholisches zu kaufen? Brandon versteckte seine zitternden Arme unter dem Tisch und hörte der Gruppe zu.

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Sonntag, 7. April 2019, 21:54

Es kamen alle wie erhofft mit und saßen sich dann auch hin. Die meisten saßen sich möglichst entfernt von ihm weg, mit Lauriam als die Ausnahme, was Braig mehr als nur recht war.
Bald schon waren die Bestellungen aufgegeben, wobei einige ihm offenbar misstrauten was das Bezahlen der Mahlzeiten anging. Diese Katzenwanderlin, Noire, bestellte zumindest nur ne Suppe.
Während nun die köstlichkeiten in der Küche vorbereitet wurden und schon die ersten Getränke kamen - Braig hatte sich Bier bestellt, Lauriam einen Wein und Rhord als auch Siakin beließen es bei Wasser - ging die Fragerunde schon los und zwar von dem anscheinend nun ehemaligen Rabenteufel. Sag bloß die Kleine hat den Fluch loswerden können? Ein Blick in die Geisterwelt, um sich nochmal die Geister anzuschauen genügte ihm um sich nochmal zu vergewissern, dass dieser Dämonengeist offenbar zu Korina gehörte. Und da diese in keinem der Berichte zuvor auftauchte - ähnlich wie es bei dieser Nyx und Diane war, das war aber aktuell Nebensache, da die eindeutig zu Noire gehörte - könnte zwischen dem Lösen des Fluchs und das Auftauchen von dieser Dämonin ein Zusammenhang stehen... Ob das umkehrbar war? Ein Gedanke, den der ausnahmsweise mal nicht laut aussprach. Zumindest noch nicht.

Ihre Frage war jedenfalls, wie er und Vada zur Gruppe gekommen sind.
"Es war auf Anfrage beim Boss, nachdem ich erfahren hatte, dass er euch etwas länger unter Vertrag nehmen wollte."
Lauriam konnte sich sehr gut vorstellen, dass dieser Typ einfach mal wieder dort mitgehört hatte, wo er es eigentlich lieber nicht tun sollte. Doch leider spielt Braig zu gerne mit dem Feuer und kommt dann auch noch meistens ungeschoren davon...
"Wollte schon länger mal wieder etwas mit ihm hier unternehmen und als ich hörte, dass er ein paar Freunde gewonnen hat, konnte ich einfach nicht widerstehen. Ihr hättet das Gesicht vom Boss sehen müssen, als er von meinem Vorschlag gehört hatte.", erzählte er weiter mit einem fetten Grinsen im Gesicht beim letzten Teil. Cassius war bei dieser Anfrage explodiert, aber nachdem er wusste, dass Braig mehr wusste, als er es eigentlich tun sollte, blieb ihm keine andere Wahl als dem Spezialagenten den Wunsch zu gestatten. Seine Dämonengeister dürften sich daran auch noch erinnern.

Der Kampfmagier sah erstmal nur entnervt zu ihm, ehe er selbst darauf reagierte: "Ich dachte ich hätte dir nach dem letzten Mal gesagt am liebsten nichts mehr mit dir zu tun haben wollen." Der Bogenschütze grinste ihn für einen Moment nur wieder so widerlich niederträchtig an, wie er es schon in der Basis ein paar Male gezeigt hatte, ehe dieser dies kommentierte:
"Huch, da war sowas? Merkwürdig, ich bin der festen Meinung, dass du das nächte Mal gar nicht mehr erwarten kannst. Aber gut, manchmal spielen die Erinnerungen einem auch einen Streich. Aber hey, egal was nun der Fall sein soll, solange wie das her ist wirst du mir doch noch eine weitere Chance geben können, oder?"

Sich fragend womit er das verdient hatte schaute der Anführer der Dunklen Schwingen einfach nur noch entnerft weg und trank etwas vom Rotwein.
@all

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (7. April 2019, 22:23)