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1 361

Sonntag, 6. November 2022, 15:04

Scarlet folgte dem Wächter entsprechend den Stadtmauern entlang und verlies sich auf dessen Orientierungssinn. Dass ihnen dann eine Person näherkam. merkte sie, was sie auch etwas anspannen lies, so wie auch der Wächter innehielt und seine Waffe griff, aber nach kurzer Zeit wieder Entwarnung gab und Scarlet auch wieder eine entspanntere Haltung annahm, sichtlich unbegeistert von dem Stottern des Reiters am Anfang, den sie einfach nur emotionslos anblickte. Bei einem Teil der Unterhaltung war sie weder gebrauch tnot interessiert also behielt sie ihre Gedanken für sich, doch bei dem zweiten Teil wo es um anscheinend etwas "schlechtes" ging, war die Stimmung etwas angespannt - etwas war untertrieben aber sie konnte kaum einschätzen wie "Ernst" das war. "Klingt als wäre dieser Dämon ... gefährlich. Aber das einzige was wir tun können ist was wir ... oder eher mein Herr Wächter vorhatte. Wir sollten weitergehen denn die Zeit scheint ... gegen uns zu spielen oder nicht?" gab sie relativ direkt und trocken von sich, aber sichtlich entspannt und weiter laufbereit.

@Tobi

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Noire konnte nicht viel auf dem Weg zurück zur Herberge sagen doch gab sie zielsicher den Weg zurück an und beide kamen - nachdem sie wieder durch die aufgebrachte Stadtlage merkten dass sich etwas zusammenbrauen musste oder es immer noch das Nachspiel von den heutigen Nachrichten war - bei Ihrer Herberge an, wo sich noch keiner Befand und Sie die ersten waren die zurückgekehrt sind. Amen selbst fragte daraufhin ob sie noch etwas warten sollten, was Noire etwas zum Überlegen gab. So wirklich unproduktiv wollte sie nicht sein also gab sie zwei Ideen von sich. "Wir sollten vielleicht unsere Ausrüstung prüfen und für alles bereit und abreisebereit sein. Ich denke wenn heute wirklich alles passiert was unsere neue Vertraute sagte wird das eh der letzte Tag sein an dem wir hier sind. Zum anderen möchte ich vielleicht prüfen ob die Sachen von Korina noch in Ihrem Zimmer sind aber ... Sie war mit Rhord in einem Zimmer wenn ich mich recht entsinne? Dafür müssten wir auf Ihn warten ... oder ich verschaffe mir "Zugang " auf Ihr Zimmer, auch wenn das nicht sehr nobel wäre."

@Raisen

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Währenddessen kam Mizuki bei der Magier Akademie an und blickte sich zuerst etwas um, nutzte die Ruhepause die aktuell noch herrschte um sich einen gesamten Überblick von dem Gelände und dem Pfad zu verschaffen, an dem die Ratsmitglieder später noch ihre Sitzung haben werden.

1 362

Montag, 21. November 2022, 19:22

Es dauerte nicht lange, da hatte Siradda Lauriam zu der Bar geführt und glücklicherweise war die feurige Fee noch hier. Allerdings hatte er sich zuvor noch eine Maske und einen Umhang zum Verdecken der Kleidung aus Dunkelheit geformt. Es gefiel ihm wie er mittlerweile Fortschritte in der Dämmerungsmagie machte.
"Schon zurück? Und wie ich sehe hast du Begleitung mitgebracht. Noch interessanter aber, er kann mich sehen! Und diese Verkleidung, geradezu ominös!

Zareb wollte sich eigentlich jetzt auf dem Weg machen, aber dann sah er die neueste Entwicklung und dachte sich, das durfte er sich nicht entgehen lassen! Er würde jedoch ein stiller Zuhörer bleiben.
"Und hören, wie du dir damit sicherlich schon denken konntest."
Die Fee grinste frech.
"Hören können wir uns, aber kann ich auch deinen Namen hören?”, antwortete sie, doch Lauriam schüttelte seinen Kopf.

"Tut mir leid, aber Zeit ist etwas, das ich im Moment nicht viel habe. Und eben deswegen möchte ich gleich zum Punkt kommen weswegen ich hier bin: Ashura."
Die Fee lachte. "Nie gehört den Namen! Du solltest dich dann wohl mal sputen, sonst geht dir deine kostbare Zeit aus.

Doch der Spezialagent bewegte sich nicht vom Fleck. Er warf lediglich einen Blick nach oben zu den fliegenden Kugeln. "Ihr habt ein beeindruckendes Informationsnetzwerk." Sein Blick wechselte zu dem Besitzer dieser Bar. "Und einen schönen Ort, in welchem sich Bewohner beider Welten über alles Mögliche bequatschen können. Ihre Hobbys, ihren Arbeitstag, genug abgefüllt, was gerade bei Geisterwesen, ja auch Feen - inklusive Teufel unter diesen Feen - schnell geschehen kann, könnte ihnen sogar das eine oder andere Geheimnis entweichen."
Siradda erinnerte sich an jene Nacht auf Iridae zurück. Sie hatte nur ein bisschen gegessen und schon... sie schüttelte sich ihren Kopf. Dieser peinliche Moment, sie wünschte sie würde sich nicht mehr daran erinnern können.

"Und ihr seid eine Fee. Selbst wenn diese Bar noch nicht lange existieren sollte, das weiß ich nicht, wird jemand wie ihr wohl kaum von dem einen Tag auf den anderen Tag dazu entschieden haben sich hier niederzulassen. Das ist eine Entscheidung, für welche ihr euch oftmals Jahre gebt."

Die Fee lachte weiter, nun aber hämisch.
"Mein Lieber, wir kennen uns nun seit Minuten und schon willst du all das wissen? Willst du einen Job als Wahrsager? Es gibt da die eine oder andere freie Stelle.
Auch die anderen Anwesenden begannen zu lachen und machten sich über Lauriam lustig. Aus allen Richtungen hörte er hämische Sprüche. Für die Kundschaft war er ein Narr. Davon ließ er sich allerdings nicht beirren.

"Ihr wollt also sagen, dass ihr gar nichts bemerkt habt? Über die Entwicklungen in und außerhalb der Stadt und ihr habt nie versucht mehr zu lernen, obwohl es auch euch und all das was ihr mühevoll errichtet habt, betreffen könnte?"

Die Fee winkte zunächst nur ablehnend mit dem Finger.
"Tse, tse, tse. So direkt, so... nervig. Wie war das nochmal mit deiner Zeit?

Sowohl Siradda als auch Miata standen an der Seite und fühlten sich unwohler desto stärker das Gelächter wurde. Es war offensichtlich, selbst wenn diese Fee etwas wusste, sie war nicht bereit ihr Wissen zu teilen. Die Seelendämonin war bereits am überlegen, ob sie eine Hilfe wäre wenn sie versuchen würde diese Fee zu manipulieren. Doch Miata schüttelte ihren Kopf, was sie durch die Teilung ihrer Sicht direkt mitbekam. Sie schaute nur gespannt zu Lauriam und Siradda fing an es ihr wieder gleich zu machen. Dieser begann nicht nur die Fee, sondern auch alle anderen Anwesenden anzuschauen.

"Wenn ihr mir alle schon so viel zu hört, lasst mich euch mit ein paar Fragen belustigen:
War euer Gastwirt zufällig in der letzten Zeit ziemlich großzügig drauf? Fallende Preise, Freigetränke, besondere Aufmerksamkeiten für Stammkunden?
"

Zunächst wurde weiter von allen Seiten gelacht, doch dann, nur zwei Momente später, fing Ernüchterung an sich an einigen Tischen breit zu machen. Ein paar der Besucher begannen untereinander zu tuscheln.

"Gar ein Verhalten, welches wirtschaftlich gesehen auf Dauer nicht tragbar wäre? "

Die Bar wurde stiller. Nur wenige waren noch am lachen und begannen sich zu wundern, warum die anderen plötzlich anfingen leiser zu werden.

"Fee, lasst mich eine Wahrsagung treffen: Sowohl euer Vermögen als auch euer Vorratskeller ist so gut wie leer."

Eben in diesem Moment bekam Siradda neben sich eine Unterhaltung mit.
Es ging um das heutige "Event" und sie formte schnurstracks ihr neues Wissen zu einer Waffe um.
"Lasst mich auch eine Frage stellen! Warum habt ihr euch gerade für heute dazu entschieden eure Stammkunden zu einer Party einzuladen, wo jedes Getränk für sie und deren Freunde auch noch dazu gratis ist? Selbst mir ist klar, dass das ein "Dankeschön" ist, welches ein großes Loch in die Finanzen reißt."

Bei den ersten Fragen gab sich Fee noch selbstsicher, doch mit jedem Mal, wo die Bar stiller wurde, senkte er weiter seinen Kopf und sein Lächeln verschwand jedes Mal etwas mehr.
Zareb schaute erschrocken zur Fee.

"Freigetränke? Warum höre ich das denn erst jetzt?!", gab er sich zunächst enttäuscht, stand dann aber auf und trat zwischen Lauriam und der Fee, ersterem ernst in die Augen schauend.
"Spaß beiseite. Ach nein, dafür hast du bereits gesorgt."
Er zeigte mit einem Finger auf Lauriam und sprach weiterhin zornig.
"Wozu? Was ist dir an diesem Ashura so wichtig und wie kommst du darauf, dass mein Freund hier insgeheim einen Abschied feiert?"
Lauriam schaute für einen Moment um sich herum, klapperte die Tische nacheinander mit seinen Augen ab und schaute schlussendlich den Mann an, der nicht aus diesem Land zu kommen schien. Bereits sein Akzent verriet es.

"Alles was ich über ihn in Erfahrung gebracht habe, das was ich über ihn vermute und eine Verbindung, die er mir selbst ins Gesicht bestätigt hatte lässt mich nur zu einem Schluss kommen: Die Fee Ashura ist ein Monster und dieses Monster hat etwas in dieser Stadt vor. Etwas Großes und etwas, was höchstwahrscheinlich in einer Tragödie enden wird, wenn nichts unternommen wird. Vermutlich wird er schon sehr bald aktiv werden, wenn auch eine andere "Partei" in die Tat treten wird." An diesem Punkt hätte der Spezialagent normalerweise einen Punkt gesetzt. Er hätte wohl auch das was er zuvor gesagt hatte anders formuliert. Aber nicht heute.
"Wie auch immer, was mit dieser Stadt geschehen wird ist für mich nicht so wichtig, sondern das was danach käme. Ist er hier fertig wird sich sein Fokus auf meine Gruppe und mich ändern und wir würden im Vergleich zu jetzt in einem enormen Nachteil sein. Deswegen bin ich hier. Er muss sterben ehe es so weit kommen kann und dafür brauche ich Wissen und Hilfe. Beides etwas, wo diese Fee mir helfen kann, darüber bin ich nach den Reaktionen aller hier sicher und ich denke was ich vorhabe ist in unser beider Interesse."

Besagte Fee stand von ihrem Stuhl auf und fing an langsamen Schrittes auf Lauriam zu zugehen.
"Stoppen möchtest du ihn?” Seine Stimme war monoton, von aller Freude verlassen. "Dir scheint eines nicht bewusst zu sein...
Zareb trat zwei Schritte zurück. Gleichzeitig machte sich Siradda bereit sich einzumischen, sollte diese Fee nun handgreiflich werden. Eine Sorge, die aber nur eine Sorge blieb.

"Wenn Ashura entschieden hat, dass du sterben sollst, dann bist du nichts anderes als eine wandelnde Leiche.” In seiner Stimme lag eine Mischung aus Abneigung und Trauer, aber vor allem Verzweiflung.
Lauriam war dahingegen nur zufrieden. Endlich hat dieses Spiel ein Ende.

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Scarlet schien die Situation gut erkannt zu haben, was Kallin dazu brachte ihr zuzunicken.
"An jedem anderen Tag würde ich die Verfolgung aufnehmen, aber heute ist das keine Option."
Der Wächter blickte zum Reiter.
"Sucht weiter, aber wenn ihr fündig werdet, nutzt ein Signal und kommt dem Dämon nicht zu nahe. Ich selbst hatte nicht das Vergnügen, aber Rails Erzählungen zufolge seid ihr alleine kein Gegner für ihn." Der Reiter schien den Rat positiv aufzunehmen und machte sich nach einem Nicken auf seinem Ross auf den Weg.

Die beiden gingen weiter an der äußeren Mauer der Stadt entlang. Als sie am Westtor vorbei kamen wunderten sich die Wachen warum sie um die Stadt herumlaufen, wo Kallin wahrheitsgemäß antwortete "um einigen anstrengenden Personen für den Moment aus dem Weg zu gehen". Sie durften ungestört weitergehen und würden nach einiger Zeit die ersten Luxushäuser und Villen sehen, mitsamt deren Mauern oder Zäunen drum herum. Die Bewachung schien mittlerweile überall stärker geworden zu sein, denn überall sah man entweder die stadteigenen Wachen patrouillieren oder die, die von den Besitzern selbst angeheuert wurden.

"Unser Hauptquartier liegt vom Nordtor aus Nord-westlich. Wir sollten als Abkürzung über die Grasflächen gehen. Im Moment sind alle recht empfindlich, aber solange wir genug Abstand zu den Grundstücken halten wird sich niemand an uns stören."

Die beiden gingen weiter wie Kallin beschrieb. Hin und wieder gewannen sie die Aufmerksamkeit einer der Wachen von den Anwesen, die ihre Patrouillen machten, wurden aber wie vorhergesagt nie behelligt. Kallins Ziel war ein ummauertes Grundstück, wobei im Vergleich zu den anderen auffiel, dass der Aufbau einer kleinen Festung ähnelte. Die Mauern waren nicht nur höher, es gab an einigen Stellen im Gemäuer auch Einbuchtungen. Der Wächter erklärte Scarlet, dass Rail die Verteidigung nach dem Angriff an einer Nacht so ausbauen ließ. Wobei es auch den Zweck hatte mehr sicherer vor ungewünschten Blicken Pläne zu schmieden.

Als sie sich wieder auf den Weg machten um auf den gepflasterten Weg zurückzukehren, begann Kallin über das zu sprechen, wie das da drin gleich voraussichtlich ablaufen wird.

"Sobald wir drinnen sind dürfte es nicht lange dauern bis wir auf Rail treffen. Man wird uns sicherlich bereits kommen gesehen haben. Er wird im ersten Moment sehr wahrscheinlich nicht sehr erfreut sein dich zu sehen. Auch wenn er nicht frei von Fehlern ist, ist er doch sehr perfektionistisch und ist schnell darin solche ungeplante Aktionen wie von mir zu verurteilen. Auf der anderen Seite wird er offener werden, sobald er merkt, dass du in keiner Weise eine Gefahr für unsere Pläne bist. Noch besser wäre es natürlich, wenn du uns unterstützen möchtest. Ich werde für dich sprechen, aber im Endeffekt ist es ihm überlassen wie sehr er dich einweihen möchte."
Kallin kam als er das gesagt hatte zum stehen. Sie befanden sich nun auf der Steinstraße, mit dem Tor des Anwesens bereits in Sichtweite.
"Hast du noch Fragen, ehe wir reingehen?"

@Soren:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (21. November 2022, 19:23)


1 363

Montag, 21. November 2022, 19:22

Er befand sich auf irgendeinem harten Boden, als er wieder komplett zu sich kam. Seine Gedanken waren noch verschwommen, aber als er sich erinnerte was zuletzt geschehen war schreckte er auf.
"Scar-!" Sein erster Gedanke lag bei Scarlet, die mit Kallin mitgehen wollte, aber als sich eine Hand auf seinen Mund legte wurde er unterbrochen.

"Hey, hey, nicht so laut. Wir haben uns Mühe gegeben möglichst unbemerkt hinüber zu kommen!

Rhord schaute perplex in die Richtung, von der die männliche, ihm vertraut vorkommende Stimme kam. Hinter ihm. Er blinzelte ein paar Male vor Staunen, rieb sich an seinen Augen, nur um sicher zu gehen, dass er wirklich sieht was er gerade sieht. Eine dürre Statur, kaum größer als Noire, das Lächeln eines Schurkens - nur war das nach Rhords Erinnerung wirklich etwas rein Äußerliches. Im Vergleich zu zuvor kam er ihm ein bisschen älter vor. Damals um die 16 Jahre, nun eher 18. Warum er älter aussieht... nein das war jetzt weniger wichtig.

"Tim?! Bist du das?" Rhord wollte sofort aufstehen, fiel beim ersten Versuch aber wieder auf seinen Hintern. "Autsch."
Tim reichte ihm seine Hand.
"Ganz ruhig.
Rhord wollte die Hand bereits entgegennehmen, doch zuckte kurz bevor er sie greifen konnte zurück.
"Nein... nein, das kann nicht sein. Du kannst nicht hier sein. Meine Freunde werden gefangen gehalten. Siakin und ich sind die einzigen die draußen sind. Er hat mir nichts über andere erzählt... Wer bist du?!"
Der Erddämon wurde wütend. Es war so vieles heute passiert und davon nur wenig Gutes.
Und jetzt soll einer der Freunde wegen denen er hier ist auf einmal vor ihm auftauchen?

Tim kniete sich zu ihm herunter. Er versuchte fröhlich zu bleiben, aber er war traurig. Rhord konnte sich gut daran erinnern, dass er sich schwer damit tat zu lügen - seine Stimmung mit inbegriffen.
"...wer könnte es dir verübeln? Du hast allen Grund zur Skepsis.
Er stand auf und trat ein paar Schritte zurück, um Rhord die Möglichkeit zu geben doch von selbst aufzustellen.
"Du hast mir noch immer nicht erklärt was ich wissen möchte! Ich bin nicht der hellste, das weiß ich, aber selbst ich merke es wenn etwas so derartig nicht stimmt."
Tim seufzte.
"Als Siakin dich aufsuchte hat er dich bewusst aus zwei Gründen über die Lage hier im Dunkeln gelassen. Erstens - und hier waren wir zerstritten über - ob wir dich überhaupt zurück holen sollten. Du warst fünf Jahre in der Welt da draußen und wenn zumindest einer von uns dem Chaos dauerhaft entkommen könnte, dann wäre das okay für uns gewesen. Selbst die Handlanger, die Rail oder der Teufel nach dir schickten, schienst du abzuwehren. Auf der anderen Seite wärst du uns hier hilfreich gewesen und so düster wie die Situation ist hätte es etwas aus machen können.
Rhord konnte sich das erstaunlich gut vorstellen, wie darüber Uneinigkeit unter den anderen herrschen könnte. Erst einen Moment später bemerkte er, was sein gegenüber damit ebenfalls gesagt hatte.
"Warte, was ist mit den anderen? Sind sie sowie du auch frei?"
Es kam weder ein Nicken noch ein Kopfschütteln. "Chamäleon", wie man ihn wegen seiner Dämonenform und Fähigkeit auch nannte war selbst am überlegen.

"Weder noch. Wir sind zwar entkommen, aber wirklich frei kann man unsere Situation auch nicht nennen. Wir können nicht alle das Land unbemerkt verlassen. Rail hat bei den Wachen an der Mauer Kontakte und wer nicht raus soll, wird von denen ganz genau untersucht. Und der Wasserweg ist auch keine Option. Zu viele und wir haben Kinder bei uns! Die, die nächsten an der Reihe waren sowie wir zu werden... oder bei dem Versuch elendig draufzugehen. Ich würde dir gerne mehr erzählen, ich halte es aber für schlauer erst mal zu deinen Freunden zu stoßen. Wir haben euch leider erst letzte Nacht bei eurem Aufeinandertreffen mit dem Ratsmitglied bemerkt und konnten noch nicht in Erfahrung bringen wo ihr übernachtet. Könntest du mich führen? Desto schneller wir sind, desto besser. Ich habe einen Gegenstand bei mir - ein Artefakt - welches Jerilia mitteilt wo ich mich aktuell befinde. Sie wird jemand wichtiges zu euch bringen.

Rhord machte aber keine Anstalten sich zu bewegen. Eine Antwort war Tim ihm noch schuldig.
"Was war der andere Grund?"
Eine Frage, die Tim den Kopf hängen lassen ließ. Es schien ihm unangenehm zu sein, was an seinem Zähneknirschen zu erkennen war. Er wandte sich zuerst von Rhord ab, er wollte ihm offenbar nicht in die Augen schauen.

"Etwas, was jetzt nicht mehr wichtig ist, jetzt wo der Feind wahrscheinlich den Standort unseres Unterschlupfes kennt. Was Siakin davon abhielt war...” Er ballte seine Fäuste, schien vor Wut zu zittern.
"... war weil du dich an verdammten Schwerverbrechern verkauft hast! Siakin hat uns bereits aufgeklärt darüber was das für Typen sind... und was du getan hast!
Rhord war seine Scham ins Gesicht geschrieben. Er wusste noch warum er das tat, aber er hatte sich damals nicht genug Gedanken darüber gemacht, was die anderen davon halten würden. Für ihn war es das wichtigste sie alle rauszuholen... aber rückblickend betrachtet war es eine falsche Entscheidung. Alleine seine jetzige Situation mit der Hand zementierte dies, aber auch für viele andere war der Tod des Fürstens ein herber Schlag.
"Ich... es tut mir leid. Weil ich so ein Egoist war habe ich euch alle enttäuscht."
Tim legte eine Hand auf seine Schulter.
"Wir alle haben deswegen noch ein Hühnchen mit dir zu rupfen, aber das verschieben wir auf ein andern Mal. Jedenfalls wollten wir diese Leute nicht auf uns aufmerksam machen, da wir erstens eine Verschlechterung unserer Situation befürchteten als auch etwas haben, was wir nicht in den falschen Händen fallen lassen möchten. Ich erwarte von dir deswegen nicht nachzubohren, vielleicht kommen wir noch durch ohne es zu erwähnen... es wird höchstwahrscheinlich aber nicht zu vermeiden sein.
Das Chamäleon atmete einmal tief aus.
"Und, wirst du mich führen?
Die Antwort kam nicht sofort. Rhord musste überlegen. Ihm fiel aber nichts mehr ein. Er war zwar immer noch unzufrieden warum Tim auf einmal mit so einer Überraschung ins Haus fiel, aber er konnte die ihm genannten Gründe nachvollziehen. Zumal es keinen Moment gab, wo sich Tim anders verhielt als er ihn in Erinnerung hatte.
"Hmpf, na gut. Und ich werde aufpassen, auch wenn ich keinen Schimmer habe worauf du ansprichst."
War wahrscheinlich aber auch das Beste.

Als Rhord seinen Freund führte, merkte er auch erst was er damit meinte, als er sagte sie sollten sich beeilen. Tim schien ein schnelles Schritttempo zu wollen. Er erklärte das damit, dass sobald er bemerkt wird, der Feind versuchen wird ihnen den Weg abzuschneiden und das durfte nicht passieren. Erst wenn sie beim Gasthaus sind, wären sie sicher. Tatsächlich bemerkte Rhord, wie vereinzelte Personen ihnen Blicke zuwarfen und ein paar davon begannen auch zu versuchen die Verfolgung aufzunehmen. Erst als sie sich dem Gasthaus näherten, gewannen diese Leute wieder Abstand. Wären sie langsamer gewesen, wäre irgendwas passiert. Da brauchte es keine Fantasie zu.
"Du hast es bemerkt, oder? Egal ob die Stadtwache, Mitglieder des übernommenen Zweiges der Schwarzen Hand oder unter den normalen Bürgern dieser Stadt. Es sind nicht viele, aber diese wenige können jederzeit ihre unwissenden Kumpanen dazu bringen mal "etwas zu überprüfen" oder "ein möglicherweise lohnendes Ziel auszurauben". Einige verwickeln einen auch einfach nur in ein Gespräch, um Zeit für andere zu gewinnen, damit sich die Schlinge zuzieht. Sie vermeiden es aber irgendwas auf offener Straße zu veranstalten oder vor Orten, wo Zugehörige die Situation für sie verkomplizieren könnte.
Es war wirklich erschreckend wie schnell das gehen konnte. Bisher wurde Rhord eigentlich in Ruhe gelassen, aber kaum war Tim aufgetaucht fühlte er sich konstant beobachtet. Gruselig, anders konnte er es nicht beschreiben.
"Viele von denen wissen wahrscheinlich nicht einmal für wen sie arbeiten, sondern nur das grobe Endziel. Ich kann mir gut vorstellen, dass Rail sich diese Methode von der Schwarzen Hand abgeschaut hat.

Ein nicht abwegiger Gedanke, musste der Erddämon zugeben. Was hier mit Tim der Fall ist, könnte für jeden anderen passieren, dem die Schwarze Hand die Hölle heiß machen möchte. Aber jetzt waren sie beim Gasthaus. Hier und da wurden ihnen noch Blicke zugeworfen, aber niemand trat in Aktion.
"Wegen der Stadtwache..."
"Sie könnten es versuchen ihren Kollegen zu erklären, warum gerade hier verdächtige Individuen hausen sollen, aber die Begründung möchte ich hören! Die können sich nicht alles erlauben und das scheinen die auch zu wissen. Zumal gerade jetzt für Aufregung zu sorgen gewaltig nach hinten los gehen kann. Ich kann aber nicht versprechen, dass das so bleiben wird.

Rhord wunderte sich, fragte aber nicht weiter nach. Er wollte rein ins Gasthaus, wovor Tim einmal tief seufzte. Er konnte sich vorstellen warum. Fremde. Da musste sein Freund jetzt aber durch. Glücklicherweise waren sie nicht die ersten, aber komplett waren sie bei weitem noch nicht. Es fehlten noch Korina, Lauriam und Vada. Dass insbesondere letztere beide fehlten war gut, da hatte Tim mehr Zeit aufzutauen bei bei den ganzen zwei neuen Gesichtern.
"Noire! Amen! Ihr wisst gar nicht wie sehr ich mich freue euch zu sehen!"
Hinter Rhord konnten die beiden sehen wie ein ihnen unbekannter junger Mann die Herberge betrat und sich halb hinter Rhord versteckte.
"H-hey.”, grüßte er die beiden mit einer leicht gehobenen Hand und seinem (ungewollt) schurkenhaften Lächeln.


@Raisen: @Soren:
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Isolde merkte schnell, dass es sich um einen Angeborenen handeln musste. Einerseits sein auffälliges Äußeres. Auf der anderen Seite das was er suchte. Sie witterte ein gutes Geschäft.

"Aber natürlich habe ich so etwas und das nur in bester Qualität."
Sie holte zwei Kataloge vor und legte sie auf den Tisch.

"In dem von Ihnen links sind vor allem defensive Zauber und Zauber, die für den Alltag nützlich sind beschrieben. Im rechten befinden sich Beschreibungen von offensiven Zaubern. In beiden sind die Zauber nach Komplexität sortiert. Wenn euch etwas interessiert müsst ihr mir nur die Stückzahl nennen, die ihr wollt und ich hole sie hervor, solange der Vorrat reicht."

Die Wahl davon welchen Katalog ihr Kunde zuerst durchschaut gab ihr einen ersten Eindruck davon, was den Kunden mehr interessiert. Basierend darauf wusste sie dann auch, worauf sie ihren Fokus beim bewerben setzen sollte.

@Raisen:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobi« (21. November 2022, 19:27)


Raisen

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1 364

Donnerstag, 24. November 2022, 20:41

Noire wollte auch nicht einfach nur herumsitzen und nichts machen, weshalb sie zwei Sachen vorschlug: "Wir sollten vielleicht unsere Ausrüstung prüfen und für alles bereit und abreisebereit sein. Ich denke wenn heute wirklich alles passiert was unsere neue Vertraute sagte wird das eh der letzte Tag sein an dem wir hier sind. Zum anderen möchte ich vielleicht prüfen ob die Sachen von Korina noch in Ihrem Zimmer sind aber ... Sie war mit Rhord in einem Zimmer wenn ich mich recht entsinne? Dafür müssten wir auf Ihn warten ... oder ich verschaffe mir "Zugang " auf Ihr Zimmer, auch wenn das nicht sehr nobel wäre."
Jetzt wo er so darüber nachdachte - Amen hatte bisher nie wirklich die Zeit, alle seine Waffen durchzuprüfen und gegebenenfalls nach zu schärfen. Bei der großen Anzahl, wäre es aber nicht verkehrt, sich einmal darum zu kümmern. Speziell wenn man bedenkt, wie hochwertig die Waffen waren. Ihm als Schmied überkam nun ein schlechtes Gefühl, dass er sich nicht eher dessen angenommen hatte.
"Ich bezweifel, dass Rhord ein Problem damit hätte, wenn er erfährt, dass Korina verschwunden ist...wenn das Zimmer denn überhaupt abgeschlossen ist", Amen könnte es sich sowohl bei Rhord als auch bei Korina vorstellen, dass sie vergessen, das Zimmer abzuschließen und einfach gegangen wären.

Es dauerte aber nur wenige Minuten, da erreichte Rhord bereits das Gasthaus.
"Noire! Amen! Ihr wisst gar nicht wie sehr ich mich freue euch zu sehen!", der Dämon kam in das Gebäude und konnte die beiden Schattenwölfe sogleich erspähen. Amen, der sich inzwischen hingesetzt hatte, um einige seiner Waffen zu inspizieren, sah auf und lächelte leicht. Er verstaute die Waffe wieder in der anderen Welt und erhob sich. Der Weißhaarige hatte keine Bedenken, dass ihn jemand dabei beobachtete - in der Menschenwelt war schließlich sonst keiner anwesend. Das mag wohl an der allgemein schlechten Stimmung in der Stadt liegen. Wer weiß.
"H-hey.”, konnte Amen jemanden hinter Rhord hören. Die Stimme war ihm fremd, weshalb das Lächeln von seinem Gesicht verschwand und er ein Stück ernster sah - er war allerdings etwas irritiert, da das finstere Lächeln dieser Person nicht ganz zur zittrigen Stimme passte. Der Angeborene musterte die Person erstmal genauer: Kleine und dürre Statur und viele Narben. Das auffälligste Merkmal waren aber die dunkelgrünen Haare, die alles andere als eine natürliche Haarfarbe waren...ein Angeborener?
Amens ernster Blick wechselte zu einem verwirrten, den er dann Noire zu warf. Wer ist das?
"Hallo", antwortete Amen dem jungen Mann.



@Soren: @Tobi:

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"Aber natürlich habe ich so etwas und das nur in bester Qualität.", antwortete die Verkäuferin und holte sogleich zwei Kataloge hervor, die sie auf dem Tresen platzierte. Sie erklärte auch sogleich, was er in welchen Katalog finden würde. "In dem von Ihnen links sind vor allem defensive Zauber und Zauber, die für den Alltag nützlich sind beschrieben. Im rechten befinden sich Beschreibungen von offensiven Zaubern. In beiden sind die Zauber nach Komplexität sortiert. Wenn euch etwas interessiert müsst ihr mir nur die Stückzahl nennen, die ihr wollt und ich hole sie hervor, solange der Vorrat reicht."
Vada überlegte nicht lange - er wollte sowieso beide ansehen, bevor er endgültig etwas kaufte - aber das Buch auf der linken Seite, so vermutete er, wäre für die Schwingen hilfreicher. Während offensive Zauber verlockend waren, wären sie in den Händen ungeübter Magier - etwa Amen, Noire, Korina - ein Hindernis. Sie wussten schlichtweg nicht, wann der perfekte Zeitpunkt war, um sie einzusetzen. Des Weiteren wären extravagante Zauber gegen richtige Magier sowieso verschwendet.
Der Punkt solcher kleinen Zaubereien liegt in der Defensive - etwa ein kleiner Schild, der einen entscheidenden Angriff ablenken kann oder eine kleine Trickserei, die den Kampf in eine andere Richtung lenken konnte. Sowas suchte er.
Ob er hier fündig werden würde?
Vada tippte auf das linke Buch. "Was kannst du mir daraus empfehlen?"

@Tobi:

1 365

Dienstag, 3. Januar 2023, 18:57

Scarlet ließ den Wächter seine Anweisungen an seinen Gefährten abschließen bevor sie an einem sehr bestimmten Weg sich ihrem Ziel näherten. Scarlet merkte natürlich dank ihrer gegenwärtigen Aufmerksamkeit dass sie vielen Menschen aus dem Weg gingen und auch wenn sie einmal nahe von Personen kamen oder in ein Gespräch verwickelt wurden, konnten Sie der Situation schnell beigeben und gingen dann, auf Anraten des Wächters auch auf Wegen entlang, die dann als sie in das Viertel kamen wo viele Personen aufmerksamer wurden - Privat angeheuerte Wachen oder Grundstücke - einfacher zu durchschreiten waren. Am Ende standen Sie vor einer Art kleinen Festung, etwas, was übernatürlich ... falsch war in diesem Bereich wo Sie sich aufhielten, das war selbst Scarlet bewusst. Der Wächter erklärte dann was wichtig war: "Sobald wir drinnen sind dürfte es nicht lange dauern bis wir auf Rail treffen. Man wird uns sicherlich bereits kommen gesehen haben. Er wird im ersten Moment sehr wahrscheinlich nicht sehr erfreut sein dich zu sehen. Auch wenn er nicht frei von Fehlern ist, ist er doch sehr perfektionistisch und ist schnell darin solche ungeplante Aktionen wie von mir zu verurteilen. Auf der anderen Seite wird er offener werden, sobald er merkt, dass du in keiner Weise eine Gefahr für unsere Pläne bist. Noch besser wäre es natürlich, wenn du uns unterstützen möchtest. Ich werde für dich sprechen, aber im Endeffekt ist es ihm überlassen wie sehr er dich einweihen möchte. Hast du noch Fragen, ehe wir reingehen?"

Scarlet schüttelte nur den Kopf. Sie hatte sich auf den Wächter eingelassen da Sie an Ihr Idol glaubte - und daran dass es die beste Entscheidung war ihren Kumpanen am Leben zu lassen. "Ich vertraue dir ... also muss ich zeigen dass ich vertrauenswürdig genug bin, auch um meinem Gönner keine Schande zu bereiten"

@Tobi

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Amen hatte letztendlich nichts dagegen also machte Sie sich auf in das Zimmer der beiden. Die Treppe aufgestiegen, das Zimmer von Rhord und Korina gefunden, rüttelte sie an der Türe nachdem sie den Tür Knauf drehte, aber kein Erfolg. Zumindest hatten Sie abgesperrt, etwas was sie erleichterte, aber trotzdem Unbehagen auslöste: Was würde sie wohl vorfinden wenn sie die Türe "öffnete" .... es war auf jeden Fall keine Zeit mehr zu zögern also machte sie sich mit ihren Künsten frisch ans Werk - was bei einem simplen Schloss wie diesen nur wenige Sekunden dauerte. Und im Zimmer? Fand Sie alles so vor wie es sein würde wenn zwei Personen ein Zimmer belegten. Ihre Sachen waren noch da, aber das war’s. Keine Korina in dem Zimmer ... wie auch, nachdem sie direkt vor Ihren Augen wegteleportiert wurde.

Also aus dem Zimmer zurück, wieder "verschlossen" und in Ihr eigenes Zimmer gegangen um ihre Sachen zu holen machte Sie sich nach unten auf zurück, wo sie Amen bereits sah wie er sich um seine Waffen kümmerte. Etwas, was sie auch begann, aber entgegen von Amen nicht fertig war bis Rhord ... und eine weitere Person auf einmal hinter Ihm hineingeschritten kam. "Schön auch dich wieder zu sehen Bruderherz aber .... wer ist die Person hinter dir. Und wo ist Scarlet?" Noire war deutlich argwöhnisch gehalten, besonders da eine Person zu viel da war für eine Person die zu wenig da war. Dass sie angespannt wirkte konnte man Ihr wahrlich ansehen.

@Tobi @Raisen

1 366

Samstag, 21. Januar 2023, 21:52

Lauriam lächelte immer noch zufrieden, hatte jedoch bereits eine Frage.
"Und wirst du nun die anderen anwesenden vor die Tür schicken, jetzt da wir endlich beim Thema angekommen sind? oder wirst du..."
"Soll jeder zuhören, der zuhören möchte. Vielleicht schafft es noch der eine oder andere weit genug mit seinen Lieben zu fliehen. Noch wahrscheinlicher wird das Chaos nun noch früher ausbrechen, sobald sich das Wort verbreitet. Zumindest falls genug Leute dem Glauben schenken, was sie von hier weitertragen... ich meine wer würde es?
Der Spezialagent nickte verstehend und gab den Besuchern die Zeit von dannen zu ziehen. Niemand aber rührte sich. Sie alle sahen mit Entsetzen zu den beiden.
"Ich schätze es wäre am effektivsten, wenn du anfangen würdest zu erklären warum du so hoffnungslos auf die aktuelle Situation blickst. Dir ist das alles hier nicht wirklich egal, so viel haben meine Begleiterin und ich bereits etabliert, aber du, trotz deiner Vernetzung und deines Wissens - oder eher eben wegen diesem Wissen - siehst du dein Limit bei einem Abschied."
Die Fee seufzte zuerst und legte dann ein vor Verzweiflung getränktes Lächeln auf.
"Dieser Ort existiert schon seit vielen, vielen Jahren... nun die Idee zumindest, der Standort änderte sich von Zeit zu Zeit. Entsprechend gab es seit je her Gäste aus allen erdenklichen Ecken der Stadt - aus beiden Welten versteht sich. Sowohl jene, die nach Spaß suchten, ein Ventil um den Alltagsstress raus zu lassen oder aber sich Informationen von den vorherig genannten erhofften. Mich kümmerte die Gesinnung meiner Gäste nicht, solange sie ihre Abneigung gegen andere während ihres Aufenthaltes für sich behielten.
Lauriam verstand sofort, worauf die flammende Fee hinaus wollte.
"Teufel."
Er bekam ein zustimmendes Nicken als Antwort.
"Die manchmal zu viel tranken und dann nicht mehr ihre Klappe halten konnte. Gefundenes Fressen für die, die ein Auge auf die Aktivitäten der Unterwelt der Geisterwelt halten wollen.
Damit war ein Rätsel gelöst. Es war hier wo Rail - oder eher einer seiner Agenten - sehr wahrscheinlich zuerst von Ashura und den mit ihm in Verbindung stehenden Entwicklungen erfuhren.
"Ashura wird spätestens nachdem der Schaden entstanden war herausgefunden haben wo seine Untertanen sich tummelten - und so war es auch, dass ich ihn kennenlernte. Wohlgemerkt benutzte er auch damals einen gestohlenen Körper. Jedenfalls gab er mir die Schuld dafür, dass seine Pläne sich verkompliziert haben. Er stellte uns vor die Wahl: Entweder entschädige ich ihn angemessen oder meine Existenz endet - egal wie oft ich zurück kehre. In jener Nacht hatte ich ein paar Freunde bei mir - allesamt Feen wie ich - und jeder von uns war für Feen-Verhältnisse zumindest über dem Durchschnitt. Sich selbst verteidigen zu können ist immerhin nie verkehrt, gerade unter Menschen. Wir dachten wir könnten diesen einzelnen aufgeplusterten Narr einfach eliminieren. Die Narren waren aber wir. Sieben gegen einen und nach einer viel zu kurzen Zeit waren wir die letzten beiden in jenem Raum. Alle andere verfrachtete er unter großen Qualen in die nächste Welt. Ich lebe seitdem nur noch, da ich ihm versprach ihn stetig mit für ihn nützlichen Informationen zu versorgen - zum Beispiel wenn jemand wie du nach ihm fragt.

Die Fee erzählte mittlerweile bibbernd. Eindeutig war dies ein traumatischer Moment.
"Sieben Feen verloren in einer so kurzen Zeit gegen einen einzelnen Gegner! Und jetzt kommst du Mensch mit zwei Dämonen hier rein und denkst daran ihn zu besiegen? Es gibt ein ganzes Netzwerk an Menschen, die seit mindestens zwei Jahrzehnten sich auf die Konfrontation mit ihm vorbereiten! Und auch die werden feststellen, wie hoffnungslos das ist! Nur ein weiteres Monster wie er es ist käme gegen ihn an und einem solchen bin ich noch nicht begegnet!

Lauriam als auch die beiden Geister verstanden nun die Quelle der Hoffnungslosigkeit dieser Fee.
Der Terror war auch an den Gesichtern der anderen Besucher abzulesen. Einige wollten bereits fliehend aufbrechen, aber ihre Neugierde brachte sie alle dazu hier zu bleiben.
"Ich gebe es zu, ich bin kein "Monster" und ich habe auch keines in der Hinterhand. Ich habe ihn auch schon in Aktion gesehen. Aber, solange er nicht irgendwie unsterblich sein sollte, kann er vernichtet werden. Eines ist klar, in einer direkten, fairen Konfrontation wie du sie erlebt hast, wird er zumindest durch uns nicht zu besiegen sein. Aber darauf habe ich es auch nicht abgesehen."
Die Fee war verwundert. "Wie meinen?
Sirada trat hervor. Bereits als sie hierher kamen hatten sie darüber gesprochen.
"Während du dir nur über Ashura bewusst bist, wissen wir, dass es noch mehr auf seinem Kräftelevel gibt - oder sogar darüber hinaus. Auf natürlichem Wege ist diesen Feinden meist nicht entgegenzukommen. Diese Hoffnungslosigkeit hat mich auch in einem Fall einst zur Verzweiflung getrieben. Erst vor kurzem ist mir allerdings etwas bewusst geworden... wenn wir nicht in der Lage sind das Level dieser Feinde zu erreichen, dann müssen wir diese Feinde auf unser Level bringen. Es ist eine riskantere Angehensweise. Schnell stärker zu werden, um einzeln oder in der Gruppe insgesamt den Gegner zu überpowern wäre normalerweise verlässlicher und leichter zu erreichen. Um einen Gegner zu schwächen braucht man sowohl die Mittel als auch den Gegner in einer geeigneten Position. Und das Mittel, das habe ich."

Das Gespräch ging weiter und sowohl Lauriam als auch Siradda erzählten ihren grundsätzlichen Plan. Sie beide wussten, dass es keinen Sinn machte über Feinheiten zu sprechen wenn sie gar nicht wissen wie diese ausschauen würden. Das Grundgerüst musste zur Überzeugung ausreichen und das tat es. Sie erklärten auch, warum sie hierhergekommen waren.

"Und was denkt ihr? Sieht die Situation immer noch so hoffnungslos aus?"
Die flammende Fee hatte die ganze Zeit zugehört und auch Fragen gestellt, wo es notwendig war. Jetzt brauchte sie aber einen Moment um nachzudenken. Die anderen Anwesenden kamen nicht überall mit, aber die Stimmung war mittlerweile aufgeheizt. Was alle glücklicherweise verstanden war, war dass der maskierte Mann in ihrem Interesse redete, selbst wenn das für ihn nur ein Nebeneffekt sein sollte.

"Dir muss klar sein, dass was du da vorschlägst ein Drahtseilakt vom epischen Ausmaß ist. Selbst wenn es für dich die einzige Option sein sollte, um lebendig aus der ganzen Sache herauszukommen, es bleibt wahnsinnig.
Für einen Moment blieb die Fee still, sprach dann aber mit zum ersten Mal ernst gemeinten Enthusiasmus ihre Meinung aus.
"Allerdings, zumindest in der Theorie hört es sich nach einer Lösung an. Ich bin der Idee nicht abgeneigt.
Das Trio mochte diese Worte hören, doch die Fee war noch nicht fertig.
"Ihr spielt dabei aber eine zentrale Rolle. Deswegen, denn immerhin ist es auch mein aus, wenn Ashura überlebt, verlange ich einen Pakt. Ich gebe euch meine volle Unterstützung. Dafür gilt für euch alle drei: Wenn auch nur einer von euch mit der Intention aufzugeben fliehen sollte - also alles was kein vorrübergehender, taktischer Rückzug ist - gehört ihr drei mir und wenn Ashura dann anklopfen sollte händige ich jeden von euch aus, der noch nicht von ihm erledigt worden ist. Diese Klausel fällt weg, sobald Ashura besiegt ist. Selbst wenn er vor der Erfüllung seiner Ziele fliehen sollte, werte ich das als Erfolg, denn dann hat sich eure Methode als offensichtlich wirksam bewiesen.

Diese Bedingung war nicht ohne, aber im Endeffekt war es kein Unterschied für Lauriam und Siradda. Entweder sie gewinnen hier oder es wird ihr Untergang. Ein paar Tage oder Wochen an Unterschied machten da keinen Unterschied mehr. Einzig und allein Miata war streng genommen nicht auf der Abschussliste des Teufels, weswegen ihre Blicke zu ihr wechselten.
"Ich bin einverstanden! Jetzt zu kneifen würde mich den Rest meines Lebens verfolgen!"

Mit einer so eindeutigen und zweifellosen Antwort hatte die Feuer-Fee bei zumindest ihr nicht gerechnet gehabt und als auch die anderen beiden ihre Zustimmung gaben war der Pakt besiegelt.
"Ihr seid allesamt wahnsinnig! Aber nun-gut wir sind von jetzt an Verbündete.
Die flammende Fee stand auf und reichte ihre Hand. Lauriam stand noch immer in der materiellen Welt, weswegen sie sich nicht berühren konnten, aber er erwiderte die Geste.
"Mein Name ist Scaldris.

Lauriam, der nicht mit einem Namen erwidern konnte, holte sich nun noch einige Informationen ein und machte sich dann von dannen. Von nun an gab es für ihn als auch für seine Begleitung kein Zurück mehr.

________________________________________________________________

Scarlets Antwort ließ Kallin hoffen, dass alles gut werden wird und prompt bat er die Wachen vor dem Tor eben jenes für sie zu öffnen. Dies taten sie und schon konnten die beiden das Grundstück betreten. Was von außen schon wie eine Festung aussah, tat dies auch von innen. Überall patrouillierten Wachen und es gab kaum schwer einzusehende Ecken. Es war kein riesiges Grundstück, aber das machte es auch einfacher alles im Blick zu behalten. Das Haupthaus selbst sah von außen weitaus größer als das von den Larmanets. Kallin erklärte bei ihrem dahin, dass das Haus einen großen, oben offenen Platz im inneren hatte, der einerseits als Garten fungierte, als auch ein guter Ort um ungestört zu trainieren. Die Mauern um das Anwesen kamen erst später dazu, als die Angriffe auf Rail begannen. Zur Zeit schien eine Menge Hektik zu herrschen und einige Männer und Frauen rannten mit Schubkarren voll mit Schutt hin und her.

Eben dieser Rail erwartete sie auch bereits vor der Eingangstür. Er schaute grimmig zu Kallin. Wenn Blicke töten könnten, dann stände er nun mit einem Bein im Grab.
"Ich hoffe du hast eine gute Erklärung dafür, dass du uns allen ein solches Risiko aussetzt!", grummelte er erbost.
"Aber natürlich habe ich die! Ich weiß, dass ihr bei solchen Entscheidungen immer eingeweiht sein wollt, denn ein Fehltritt kann große Folgen haben, ABER ich bin der festen Überzeugung dass dies kein Fehler war, sondern das beste in unser aller Sinne! Wir stehen vor den entscheidenden Stunden, die Zeit wird zunehmend knapper und deswegen habe ich alleine gehandelt. Ich bin mir absolut sicher, dass Scarlet von unseren Zielen zu überzeugen, um sie als Verbündete zu haben und nicht als unwissende, von Bösewichten ausgetrickste Feindin, im Sinne der Bürger dieses Landes ist!"

Rail verharrte mit seinem strengen Blick fürs erste beim Wächter, ehe er dann Scarlet neben ihm anschaute. Es dauerte ein paar Sekunden, ehe er sie ansprach:
"Ich schätze wenn du schon hier bist, kann ich dir eine Chance geben. Mein Schüler wird dich bestimmt schon unterrichtet haben darüber was für Maßstäbe ich setze. Daher wirst du mir ein paar Fragen beantworten. Du hast eine Minute Bedenkzeit pro Frage."
Rail wartete einen Moment, um Scarlet die Zeit zu geben dem zuzustimmen und fragte dann seine erste Frage:
"Fangen wir mit etwas leichtem an: Was hat dich dazu bewegt meinem Schüler hierhin zu folgen?"

1 367

Samstag, 21. Januar 2023, 21:52

Es war schön die beiden wohlauf zu sehen, Noires Frage nach Scarlet dagegen weniger. Was Tim betraf, das musste für den ersten Moment in den Hintergrund rücken.
"Scarlet, sie... ich konnte nichts tun...", erzählte Rhord traurig, im Moment nicht daran denkend wie man seine Wortwahl auffassen könnte. Zumindest war seine Begleitung was das anging geistesanwesender. Tim schaute etwas hinter Rhord hervor.
"T-tot ist sie nicht!” Er verschwand wieder hinter Rhord sobald er das klar gestellt hatte. Der Echsendämon seufzte.
"Ja... ja ist sie nicht. Ich erkläre es besser von Anfang an."
Was folgte war, dass Rhord von dem erzählte was sich abspielte als er die Bewohner der Slums über Barbara und ihre Pflegefamilie aufklärte. Dass diese das Thema untereinander absprechen würde und ihre Dankbarkeit für seine Ehrlichkeit, aber auch das Auftauchen des Wächters, seine wahre Identität und wie Kallin dann Scarlet dann überzeugte mit ihm zu kommen, während er selbst damit überfordert war. Auch dass aus seiner Sicht er nur eine Puppe von Ashura sei, bei der nur ein Schalter umgelegt werden müsste, sprach er offen aus, machte hier aber klar, dass er das selbst nicht glaubte.
"Kallin war felsenfest davon überzeugt. Ich... ich wusste nicht damit umzugehen. Sowie er redete schien er wirklich zu glauben ich wäre ein Werkzeug des Bösen... und zumindest in einer Hinsicht hatte er ja sogar recht! Was ich einfach nicht verstehe ist warum er denkt ich wäre eine Marionette dieses Ashuras... wer ist das überhaupt?"
Sie hatten diesen Namen bislang nur einmal gehört gehabt als Reyson Larmanet Noire und Rhord von dem abgehörten Gespräch zwischen Braig und Nergal berichtete.
"Sowie Kallin über redete schien er sehr gefährlich zu sein... aber..."
Sein Kopf könnte vor lauter Kopfschmerzen im Moment einfach explodieren, so fertig fühlte er sich.
Zu seinem Glück war sein Freund da, auch wenn dieser ein Teil der Gründe für seine Kopfschmerzen war. Mit seinem ungewollt diebischen Grinsen kam er diesmal einen ganzen Schritt hinter Rhord hervor, um nun neben ihm zu stehen.

"M-mein Name ist Tim. Ei-einer der Dämonen, die Rhord hier s-suchte. Ihr w-werdet sicherlich am liebsten j-jetzt am liebsten alles wissen... aber es kommt j-jemand, der da-das besser kann... ihr s-seid aber eh noch nicht k-komplett wie ich sehe.”, stotterte er schüchternd zu den beiden. Rhord hatte das Gefühl er sollte den beiden etwas mehr erzählen.
"Sorry, er ist Fremden gegenüber immer penibel vorsichtig und auch nicht der sozialste. Er wird ein kleines bisschen brauchen, bis er sich an neue Gesichter gewöhnt hat. Ich habe keine Ahnung wer kommen soll, aber es ist wohl allemal besser als ihn erklären zu lassen. Eine Erklärung warum er hier ist, ist er mir auch noch schuldig."

____________________

Die Ladenbesitzerin sah, dass ihr Kunde an defensiven Zaubern interessiert war und erzählte ihm dann von einigen zaubern, die darin zu finden waren. Am unkompliziertesten waren die Dämmerungszauber, die einen tragbaren Schild aus Dunkelheit herbeizauberten, den man auch tragen konnte. Er würde mehrere kleine Angriffe oder einen großen abwehren können, ehe er sich auflösen würde. Sie machte aber klar, dass wenn ein Erzmagier einen seiner Feuerbälle auf diesen Schild schmeißen würde, würde der Schild sich nicht nur auflösen, sondern die restliche Kraft würde den Träger treffen. Zumindest mindert es den Schaden ab. Soweit für die simpelste Variante, die nur ein Wort, "Dunkelschild", zum Auslösen benötigte. Komplexere Varianten könnten auch mehr aushalten oder sogar rundherum sich aufbauen und müssten nicht gehalten werden.
Es gab auch Zauber im Angebot, womit man Krähenfüße aus Dunkelheit vor sich zaubern konnte oder eine Eisfläche, wo höhere Varianten die Anzahl der Krähenfüße beziehungsweise die Größe der Eisfläche verändern würde.
Wovon es keine simple Variante gab waren Illusionszauber (für eine einzelne Illusion, wobei Unsichtbarkeit noch komplexer war), Zauber die in die Kategorie Hexereien gehen, wie zum Beispiel einer mit dem Erde etwas modriger gemacht werden konnte und Heilzauber.

Natürlich gab es viel mehr Zauber als das. Viele der Zauber wofür man sich nur wenige Wörter merken musste waren ziemlich grundlegend und erst darüber hinaus begann es in allen Fällen an Qualität zuzunehmen.

Vada würde dabei aber wahrscheinlich auffallen, dass trotzdessen im Vergleich zu dem was er zu seinen Zeiten als Magier aufsagen musste für einen Feuerball die Varianten auf diesen Seiten immer noch simpler waren als das.

Raisen

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1 368

Sonntag, 12. Februar 2023, 19:09

"...", Amen hörte der Geschichte von Rhord zu. Scarlet ist mit Kallin abgehauen. Korina ist wer-weiß-wohin verschwunden. Bleiben Rhord, Noire, Lauriam, Vada und er selbst. Dazu noch sämtliche Geister. Amens Kopf schmerzte. Mit jeder Sekunde wird ihre Lage schlimmer. Was war überhaupt noch ihre Aufgabe? Rail ausschalten?
Er vertraute von den restlichen Schwingen im Moment nur mehr Noire und seinen Geisterkumpanen. Amen zweifelte inzwischen die Sinnhaftigkeit von dem ganzen noch an. Was zur Hölle hielt ihn überhaupt noch hier? Wer soll ihn stoppen, wenn er einfach umdreht und weggeht? Wie es Scarlet gemacht hat?
Um ihn zu "bestrafen" würde es mindestens jemanden auf Lauriams Stufe benötigen...Amen war sich selbst noch nicht sicher, wo genau sein Limit mit dem Erwachen lag. Doch selbst dieser könnte ihn wahrscheinlich ohne herbe Verluste nicht aufhalten.
Der Angeborene warf Noire einen Blick zu Noire und er dachte an die Schattenwölfe und Anna.
Ah, da war sein "Grund". Er lächelte schwach.

"Ashura? Nie gehört?", wiederholte Amen und wandte sich zu Rhord und seinem Freund. "...ihr?", fragte er dann in die andere Welt, was Rhord und Tim womöglich verwirren könnte, da der Weißhaarige in ihre Richtung blickte.
...
"Es gibt hier und da Gerüchte über einen Teufel mit dem Namen", antwortete Kali, die auch die einzige war, die was dazu sagen konnte, "Aber wer weiß schon, was daran stimmt und was nicht."
Sie wussten also auch nicht mehr. Nun, eine Sorge mehr.

"Was heißt hier, es kommt jemand, der das besser erklären kann? Wer soll das sein?", fragte Amen in einen schärferen Tonfall, "Können wir ihm vertrauen?" Der Weißhaarige beobachte Rhord genau. Wenn das auch nur wieder eine Falle war - selbst wenn Rhord nichts davon wusste -, dann trug der Dämon die Verantwortung.


@Soren: @Tobi:

Vada hatte inzwischen ein recht gutes Bild von der Materie und seine ursprünglichen Gedanken waren auf dem richtigen Weg. Je mehr der Zauber konnte, desto komplizierter die Formel und desto mehr Aufwand benötigte es, um damit umgehen zu können. Ihm war also klar, dass Nicht-Magier wie Amen, Noire oder Korina mit all dem absolut nichts anfangen konnten. Jemand, der nie Magie gelernt hat oder es nie lernen konnte, kann solche Zauberseiten nicht effektiv nutzen. Das ganze war also für die breite Masse nichts anderes als eine Abzocke. Er seufzte innerlich, wenn er daran dachte, wie viele hier wohl suboptimale Hilfsmittel gekauft haben.
Noire oder Korina werden niemals einen normalen Feuerball zielgerecht einsetzen können - sie haben schlichtweg nicht das Wissen, wie man als Magier kämpfen musste und erfahrene Magier konnten ihre eigenen Zauber ohnehin besser nutzen als diese Seiten, die etwas den Kampffluss störten.
Das betraf allerdings nur "große" Zauber. Vada war überzeugt von den kleinen, unscheinbaren Seiten, die von den meisten wohl als "Müll" abgetan werden. Doch was als Müll angesehen wird, kann für die Schwingen - für die jeder Kampf der letzte sein kann - äußerst hilfreich sein. Wer also einen Sinn fürs Kämpfen besaß, kann sich mit diesen Zauber ein- oder gar zwei Sekunden herausholen, die alles entscheiden.

Vada bedankte sich bei der Ladenbesitzerin. Er blätterte die restliche Zeit in dem Buch. Die einzelnen Zauber, die er schlussendlich haben wollte, waren alle sehr billig, aber durch die Masse, die er kaufen wollte, kam er dennoch auf einen recht hohen Betrag - etwa drei Viertel von dem Geld, das er von Lauriam erhielt. Schließlich legte er alles der Ladenbesitzerin vor und wartete nur mehr auf die fertige Rechnung.


@Tobi:

1 369

Samstag, 8. April 2023, 13:18

Was folgte nachdem Scarlet ihre Zustimmung gab war, dass sie in das Anwesen eintraten und von einer sehr ... nicht gerade begeisterten Person begrüßt wurden. Verständlich wenn man bedenkt wer Scarlet war. Würde Sie sich nicht am besten kennen wäre sie das wohl auch, so verrückt wie der Gedankengang klang. Was ebenfalls folgte war eine kleine, verbale Auseinandersetzung, so wie der Wächter es versprach, sprach er sich für Scarlet aus, doch beweisen musste Sie sich nun selbst. Sie bekam von dem Gönner die Chance ihn zu überzeugen - und stimmte dem zu, weshalb sie nun die erste Frage erhielt: "Fangen wir mit etwas leichtem an: Was hat dich dazu bewegt meinem Schüler hierhin zu folgen?" - Sie überlegte kurz - sie hatte die Zeit dazu ja erhalten, wenn auch knapp, sprach aber dann sehr selbstsicher "Nachdem Meister Itsuki mir die Augen öffnete über einen Pfad ... der anders war als den, den die Wissenschaftler und bösen Leute für uns vor hatten - willenlose Maschinen die zum Töten gedacht sind - und er mir von einem Wächter erzählte der die Stadt vor den Bösen schützt, als auch als ich sah wie er handelte ... konnte ich in Ihm ein Vorbild für die Zukunft sehen. Einen anderen Weg. Etwas, wofür diese Kräfte in mir gut sein können. Nicht Leid zufügt sondern Leid verhindert. Vielleicht kann ich dadurch all die Jahre wieder gewinnen .... die mir geraubt wurden in dieser langen Zeit des grausamen Lebens.

====================================================

Die Geschichte die Rhord den beiden anwesenden - samt Geistern - auftischte war mehr als makabrer. Erst dass mit Korina, dann der Vorfall der sich bei Rhord ereignete - Kaliln's wahre Identität als Wächter - was die Sache mit Nergal noch besser machte, oder schlechter, je nachdem wie wir es sehen wollen. Und nun einer seiner "Dämonenfreunde" bei Ihn, eine weitere kommend und noch dazu soll Rhord eine wandelnde Überläuferfigur eines "Asuhura's" sein. Die Ganze Situation war von mal zu mal schlimmer als gedacht. Was sollte Noire jetzt nicht noch vom Glauben abbringen alles werde gut? "Wenn einer deiner 'schüchternen' Dämonenfreunde hier ist, kann es sein dass dein Freund den wir hier suchten auch hier sein muss? Vielleicht sogar die Person sein wird die jetzt kommt? Das würd ich doch sehr hoffen denn wenn dass, was du gerade erzählt hast stimmt Bruderherz, sollten wir schleunigst mit Lauriam und Vada aufschließen, unabhängig ob sie dann da sind oder nicht. Denn auch wir haben einiges was ... unschön gelaufen ist bei uns." - Dabei schnitt Noire recht simpel gehalten an was im Park passiert ist - noch misstrauisch gegenüber Rhord's Freund, daher nur das wichtigste - Das Treffen mit Mizuki, die mit der Freundin von Korina kam, das Verschwinden dieser. Die Erkenntnisse über Nergal - also alles was Mizuki ihnen sagte - verschwieg sie erstmal noch.

1 370

Montag, 10. April 2023, 19:47

Rail hob einmal seine Augenbrauen, als Scarlet ihre Vergangenheit in den Händen von bösen Wissenschaftlern und weiteren derartigen Gestalten anschnitt, aber darüber hinaus ließ er sich nichts Weiteres anmerken.
Stattdessen fuhr er kurz nachdem die Angeborene aufgehört hatte fort.

"Dein Wunsch ist es also deine Kräfte für einen anderen als von deinen Peinigern gedachten Zweck einzusetzen. Gleichzeitig möchtest du deine verlorenen Jahre aufholen. Hehre Ziele. Doch wie würdest du dich entscheiden, wenn du nur eines dieser Ziele erreichen könntest? Stelle dir eine Situation vor, in welcher du zweifellos viel Leid verhindern würdest, du dein Leben aber als Preis zu zahlen hättest."
Der Erzmagier hielt für einen Moment inne, ehe er nochmal das verdeutlichte was er eben sagte.
"Bist du bereit dein Leben, all die Jahre, die noch haben könntest, für das Glück vieler zu geben?"

_____________________________________

Die Ladenbesitzerin konnte sich nur wundern, wofür dieser Bursche all diese Zauber brauchte, aber letzten ende interessierte sie nur, dass sie ihr Geld bekam. Sie schrieb die Rechnung und legte sie dem Angeborenen vor.

"Es war mir eine Freude mit Ihnen Geschäfte zu machen. Ich freue mich schon auf Ihren nächsten Besuch.", verabschiedete sie den Jungen mit einem Lächeln, nachdem dieser brav bezahlt hatte.

Damit war dieser Tag zumindest kein kompletter Reinfall. Im Gegenteil sie konnte sogar guten Profit machen. Sobald dieser Kunde draußen war würde sie aber die Schotten dicht machen. Mit den aufmüpfigen Nichtmagiervolk vor den Toren der Stadt hat sie kein Interesse daran, dass diese Niedriggeborenen ihr auch nur ein Haar krümmen. Am besten sie macht einfach für eine Woche oder zwei Urlaub in Port of Alve. Sie wird nicht mehr vor Einbruch der Dunkelheit dort eintreffen, aber die Straße dorthin wird zumindest gründlich bewacht. Danach kann sie immer noch sehen wie die hiesige Situation sich geändert hat.

_______________________________________________________

Amen zeigte sich neugierig und misstrauisch. Insbesondere zu seiner letzten Frage ließ Tim mürrisch reinblicken und einen Schritt zurücktreten. Dass diese Katzenwandlerin offenbar auch schlechte Nachrichten mit sich brachte besserte seine Stimmung auch nicht.

Rhord war in jedem Fall ziemlich mitgenommen, als er von Noire hörte, dass nun auch noch Korina weg war. Kann es überhaupt noch schlimmer kommen? "Ich hoffe wir sehen sie wieder..."

"Bezüglich eurer Freundin, d-das tut mir leid, a-aber ich kann da auch nicht h-helfen. Es klingt z-zumindest nicht nach etwas, was rail bisher abgezogen hat. A-aber zurück zu den Fragen.
Ich bin ei-einfach jemand, der l-lieber im Hintergrund b-b-bleibt. Erklären d-das-

Rhord seufzte als er Tim wimpern hörte, trat einen Schritt zurück und gab seinem Freund einen Schubser.

"Jetzt hol einmal tief Luft und erzähl uns etwas mehr. Amen hat einen guten Punkt. Einerseits bin ich froh dich wiederzusehen, andererseits bin ich dieses ganze Chaos mittlerweile auch Leid."
Der Erddämon blickte zum weißhaarigen Jungen.
"Zu seiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass er einer von zweien ist, die sich um mich kümmerten als ich bewusstlos war. Die andere heißt Jerilia, eine weitere Freundin von mir, von der ich dachte, dass sie genauso eingebuchtet ist wie mein Freund hier. Offenbar hat er ein Artefakt bei sich, womit sie ihn wiederfinden könnte." Tim, der sich Rhords Rat zu Herzen nahm und einmal tief ausatmete - und sich danach nochmal ins Gesicht watschte - hob eine Hand und deutete auf einen Ring, von dem an einer Stelle etwas abgebrochen wurde.
"Zwillingsringe. Eines der wenigen Artefakte, das von der Zivilisation, das auch die anderen Artefakte erschuf, mehrfach erstellt wurde. Lässt man etwas magische Energie in ihn fließen...” Tim drehte sich mitsamt seiner Hand leichten Schrittes um etwas weniger als 180° "dann fängt der Ring an sich in Richtung seines Gegenstücks bewegen zu wollen. Jerilia ist im Moment irgendwo in dieser Richtung. Wie nah oder fern sie ist kann ich damit aber nicht sagen. Nur die Richtung. Der Ring funktioniert gar nicht, wenn die Distanz zwischen uns zu hoch ist, aber für diese Stadt reicht es allemal.

Tim senkte seine Hand wieder. Er schaute zu Amen.
"Diese Stadt hat euch bereits übel mitgespielt, wie es scheint. Siakin, wie...” er überlegte kurz und schaute in Richtung der Katzenwandlerin "Noire sich wunderte nicht. Der wurde aller Wahrscheinlichkeit von Rail und seiner Truppe gefangen genommen, noch ehe er die Stadt erreichte. Wir vermuten sehr stark, dass das einer der Gründe ist, warum ihr hierher gelockt wurdet. Rail wusste, dass Siakin unvorsichtig werden würde, sobald er merkt, dass Rhord ihm ins Netz - diese Stadt - gelandet ist. Dadurch wird er mittlerweile den Standort unseres Verstecks kennen, die Verhörmethoden dazu hat jemand wie er bestimmt.

Tim seufzte. "Weswegen wir uns nun trotz des Risikos und obwohl wir wissen mit was für einer Organisation ihr verstrickt seid, uns zeigen müssen. Der Professor war sich da ziemlich sicher, dass dies der einzig verbliebene Weg ist.
"Der "Professor"? Hat der auch einen Namen?", fragte Rhord neugierig.
"Sorry, wir sinds gewohnt ihn so zu nennen. Es hat damit angefangen, dass wir zunächst nicht einmal seinen Namen aussprechen wollten, so schlecht waren wir auf ihn zu sprechen. Später aber, als sich die Wogen glätteten, bat er damit weiterzumachen. Sein Name ist Andrew Celidi, Balis, beziehungswiese Miras Vater. Ehemaliger Leiter des Projektes, dem wir unsere Situation zu verdanken haben. Kurz gefasst, er fand sein Gewissen wieder, als derselbe Scheiß, der mit uns geschah seiner Tochter passierte. In seinem Körper ist ein Dämonengeist, der wie er das Projekt aufgab.

Es war mit den Informationen, die sie bereits hatten nicht weiter überraschend, dass Andrew in dieser ganzen Sache verwickelt war, so wie er an dem Tag wo Bali verwandelt wurde mit ihr ins Nirgendwo verschwand - und Rhord dann im Labor Bali traf. Aber der Leiter des Projektes?
Tim schaute zu Rhord, als er bemerkte, dass er sich darüber Gedanken machte.
"Bali behielt es die längste Zeit für sich als sie bei uns war... was man ihr wohl nicht übel nehmen konnte. Aber sie hat ihrer Wut auf ihn Luft gemacht, wenn sie mal Zeit weg von uns verbrachten. Mehrere Male. Selbst nach unserer Flucht nannte auch sie ihn nur "Professor"... besser gesagt, sie war es, die damit anfing.

Der Dämon wollte sich gerne bereits in die nächstbeste Ecke verkriechen. So viel redet er sonst nicht einmal in einem ganzen Monat. Aber eine letzte Sache fand er, war dann doch noch erwähnenswert. Besser jetzt als wenn der Prof. davon zum ersten Mal erzählt und ihm böse, totbringende Blicke zugeworfen werden! "Was ihr auch noch wissen solltet, wir, Jerilia und ich waren letzte Nacht bei Ayres Lepore. Gruselige Frau, aber der Professor war sich sicher, dass sie ein offenes Ohr für unsere Situation hätte. Sie hatte uns auch über euch gefragt, aber bis auf dass Rhord einer von uns ist haben wir nichts verraten. Zu unserer Überraschung reichte das ihr. Vermutete laut eigener Aussage wohl, dass ihr zu denen gehört, die in der Stadt die Fäden ziehen. Sie dachte sich schon, dass wir als nächstes versuchen würden euch zu kontaktieren - sobald wir überhaupt wissen wo ihr euch aufhaltet und gab uns die Nachricht mit, dass solange ihr keine Gefahr für das Land und dessen Einwohner darstellt, sie kein weiteres Interesse an euch haben wird. Da war natürlich noch mehr über das wir sprachen, aber... bitte lasst mich jetzt fürs erste Luft holen... meine Nerven...
Der Dämon schaute sich um, ob er irgendwo ein Glas Wasser auftreiben konnte, was er auch tat.
So. Viel. Reden. Das muss die Nervosität sein. Können die anderen denn nicht endlich mal auftauchen?

Raisen

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Sonntag, 7. Mai 2023, 20:25

Vada nahm die Rechnung an sich, verließ den Laden und machte sich auf den Weg zurück in die Herberge.

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Tim stotterte vor sich hin, bis Rhord ihm einen Schubser gab und er sich endlich beruhigte. Amen hörte aufmerksam zu. Die beiden erläuterten, dass Tim einen Ring besaß, der seinen Standort einer zweiten Person mitteilte.
"Zwillingsringe. Eines der wenigen Artefakte, das von der Zivilisation, das auch die anderen Artefakte erschuf, mehrfach erstellt wurde. Lässt man etwas magische Energie in ihn fließen...”, Tim hob die Hand und bewegte sich etwas, "dann fängt der Ring an sich in Richtung seines Gegenstücks bewegen zu wollen. Jerilia ist im Moment irgendwo in dieser Richtung. Wie nah oder fern sie ist kann ich damit aber nicht sagen. Nur die Richtung. Der Ring funktioniert gar nicht, wenn die Distanz zwischen uns zu hoch ist, aber für diese Stadt reicht es allemal.
Amen warf nach dieser Aussage Noire einen Blick zu. Im Grunde lief da draußen eine Person herum, der sie nicht trauen konnten und die ihren Standort kannte. Der Weißhaarige seufzte. Man könnte ihn inzwischen auch schon als paranoid bezeichnen, aber er hatte das Gefühl, er glich sich langsam in seinem Verhalten Lauriam und Vada an - alles hinterfragen und bezweifeln.
Er hätte grundsätzlich gleich Shinra und die anderen gefragt, ob sie im Freien etwas die Umgebung im Auge behalten könnten, aber er wollte seine Fähigkeit nicht Tim präsentieren, da sein Vertrauen ihm gegenüber nahezu bei Null war.

Als Tom ihnen mitteilte, dass er und Jerilia bei Ayres Lepore waren, musste Amen unweigerlich an das letzte Treffen mit ihr denken...da hatte er sein Schwert in ihre Richtung geschwungen.

"Und wo ist dieser Professor jetzt?", fragte Amen.


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Samstag, 17. Februar 2024, 10:00

Vada nahm die Rechnung an sich, verließ den Laden und machte sich auf den Weg zurück in die Herberge.

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Tim stotterte vor sich hin, bis Rhord ihm einen Schubser gab und er sich endlich beruhigte. Amen hörte aufmerksam zu. Die beiden erläuterten, dass Tim einen Ring besaß, der seinen Standort einer zweiten Person mitteilte.
"Zwillingsringe. Eines der wenigen Artefakte, das von der Zivilisation, das auch die anderen Artefakte erschuf, mehrfach erstellt wurde. Lässt man etwas magische Energie in ihn fließen...”, Tim hob die Hand und bewegte sich etwas, "dann fängt der Ring an sich in Richtung seines Gegenstücks bewegen zu wollen. Jerilia ist im Moment irgendwo in dieser Richtung. Wie nah oder fern sie ist kann ich damit aber nicht sagen. Nur die Richtung. Der Ring funktioniert gar nicht, wenn die Distanz zwischen uns zu hoch ist, aber für diese Stadt reicht es allemal.
Amen warf nach dieser Aussage Noire einen Blick zu. Im Grunde lief da draußen eine Person herum, der sie nicht trauen konnten und die ihren Standort kannte. Der Weißhaarige seufzte. Man könnte ihn inzwischen auch schon als paranoid bezeichnen, aber er hatte das Gefühl, er glich sich langsam in seinem Verhalten Lauriam und Vada an - alles hinterfragen und bezweifeln.
Er hätte grundsätzlich gleich Shinra und die anderen gefragt, ob sie im Freien etwas die Umgebung im Auge behalten könnten, aber er wollte seine Fähigkeit nicht Tim präsentieren, da sein Vertrauen ihm gegenüber nahezu bei Null war.

Als Tom ihnen mitteilte, dass er und Jerilia bei Ayres Lepore waren, musste Amen unweigerlich an das letzte Treffen mit ihr denken...da hatte er sein Schwert in ihre Richtung geschwungen.

"Und wo ist dieser Professor jetzt?", fragte Amen.


@Soren: @Tobi:

Zitat

Denn der Geist sei König der Welt, und das Recht sein Schwert.

Wir können nicht ruhig schlafen, während Kinder an Hunger sterben und alte Menschen keine medizin ische Versorgung haben.

Franziskus 8)